MO C/&£> ER 8 LLL- [iLuuii: Ihres Vaters Tochter. Roman von Lulu von Strauß undTorney, (Nachdruck verbalen.) (Fortsetzung.) 26. April. Wenn ich überzeugter Spiritist wäre, würde ich von Hellsehen und seelischer Fernwirkung reden. Wenn ich fromm wäre, würde ich an ein Wunder glaubten. Ich bin nahe daran. Ich sehe den Brief an, der da vor mir auf dem Tisch liegt, lese ihn zum dutzendstenmal und fahre mit der Hand über die paar großen ungeschickten Kinderschriftzüge unten tot Rand des Bogens: ,Joseph-. Seppl hat das selbst geschrieben, mit den Buchstaben, die ich ihn gelehrt habe. Ich hatte ihn vergessen in diesen tollen, seligen, elenden Tagen, wie ich die ganze Welt außer dem einen vergessen hatte. Die kurze Viertelstunde vor der Abreise bei Bern- hardis ist mir ganz eindruckslos vorübergegangen. Aber jetzt sehe ich ailf einmal deutlich die großen bettelnden Augen und höre die Stimme, ganz voll mühsam heruntergeschluckter Tränen: „Bitte, net wcggehn!" — Mer sollte heute nicht mein letzter Tag sein? Soll ich mich von Kinderhänden im Leben festhalten lassen? In einem Leben, das ich hasse, das ich schon ansah wie etwas, das hinter mir lag? Nein, ich will nicht! Ich war fertig und mag nicht wieder anfangen. Mein Entschluß bleibt stehen! * Bernhardts Schrift sah mir gleich auf dem Umschlag so bekannt aus. Es ist noch die gleiche, die ich aus den alten verblaßten Briefen kenne, nur vielleicht etwas nachdrücklicher und ohne überflüssige Beistriche. Auch die Art noch die gleiche, derb und geradezu, ohne Umschweife. Der Junge außer sich über meine Abreise, halb krank, daß er ihm ernste Sorge macht. Und „. . . als egoistischer Vater, da ich weiß, daß Sie allein sind, genug Platz und für niemand sonst zu sorgen haben, bring ich Ihnen den Seppl für ein paar Wochen. Wenn Sie uns nicht wollen, telegraphieren Sie gleich ab', sonst sind wir Dienstagabend bei Ihnen. Ich reise am andern Tag wieder, aber die Zeuz müssen Sie schon mit in den Kauf nehmen, da sie körperlich für den Buben sorgen muß. Schimpfen Sie über meine Unverfrorenheit, so viel Sie mögen, aber seien Sie gut gegen den Buben, er verdient's um Sie. Aber das brauch ich Ihnen wohl nicht zu sagen." * Soll ich telegraphieren? Soll ich nicht? Seit Stunden laufe idji mit dem Brief in der Tasche herum und weiß nicht, was tun. Die Dämmerung dieses Tages fängt schon an, die ich nicht mehr hatte sehen wollen. Wenn ick) nicht in einer Stunde telegraphiere, ist es zu spat. Ich schäme mich vor mir selbst. War denn alles nur eine Laune? Bin ich so charakterlos, daß ein Kind memen heiligsten Entschluß umstoßen kann? Vorhin kam mir der Trotz. Soll ich mir von fremden Händen den Weg versperren lassen, der für mich der einzige ist? Ich habe mich hingesetzt und hastig den Wortlaut des Telegramms geschrieben: .Bitte, nicht kommen. Leider verhindert.- Jch war schon in Hut und Mantel, UM es selbst zur Post zu tragen. Aber als ich aus dem Dor wollte, war es mir, als ob mich etwas festhielt und zurückzog, sich an mich klammerte: hast dir denn das Recht, zu gehen, tvenn cs noch jemand gibt, dem du etwas damit, nimmst? Und wenn es auch nur ein armselig krankes Kind ist? Und kannst du deine Seele losmachen von dieser kleine» Seele, die nach dir schreit und dich braucht? Ick) bin wieder umgekehrt. Ich weiß nicht, was ich will. * Ich habe die Frist verstreichen lassen, es ist dunkeh Ick habe einen Kompromiß mit mir selbst geschlossen. Ick) bleibe. Um des Kindes willen bleibe ich. Aber ein aufgeschobener Entschlich ist kein vernichteter. Ich lege ihn beiseite und decke ihn zu, daß kein unberufenes Auge ihn findet. Und tvenn der Tag kommt, wv ich vor mir selbst das Recht und die Freiheit habe, ihn auszuführen, dann werde ich fertig sein. Nach Tagen oder nach Wochen — ich weiß es ccicht. Ich weiß nur, daß meine Seele dem Leben nicht mehr gehört, itttb daß ich in Garten und Haus herumgehe wie ein Revenaut, der die Stellen seiner vergangenen Existenz besucht! 27. April. Eine sonderbare Ernüchternng ist heute in mir. Gestern stand ich zwischen Tod und Leben uitd wägte sie in meinen Händen. Heute schleppe ich mit Marie meine alte Kinder- bettjstelle vom Boden und leime Schwefelholzbeine in die Holzleiber der Arche-Noah-Diere, denen meine kindische Leidenschaft ihrerzeit schlecht bekam, Professor Bernhardt muß in meines Vaters Zimmer einquartiert werden. Ich habe Marie alles dort einrichten lassen, ich selbst bin mit keinem Schritt über die Schwelle gegangen. , . . . Wie die banale Alltäglichkeit einen eifrig wie ein geschwätziges altes Weib wieder in ihren Kreis hereiuzsrrt. Es ist zum Lachen! Wenn es nicht zum Weinen wäre! Wenn nicht unter den banalen Kleinigkeiten des Tages ein dunkler Strom ginge, langsam und tief und schwer. Und der Strom ist nichts als Bitterkeit und. Sehnsucht, verzweifelte Sehnsucht! =3 298 — 27. April, abends. Warum quälen sie mich? Warum lassen sie mich nicht Mein? Ich habe ja nicht gedacht, daß es so schwer sem würde, sich zusaurmenzuuehmen, über' gleichgültige Dinge W refceit, an Aeußerlichkeiteu zir denken! Und keine Zeit M haben sür den eigenen Schmerz! . . Der eine Augenblick nur war schön, als rch mnne Gaste von der Bahn holte. Mir schossen die Manen in die Augen, als der Junge seine Arme um meinen Hals warf und mich drückte, als ob er mich nie wieder loslassen wollte. „Gelt, nun bleibst Lei mir? Nun gehst net wieder weg? Gelt?" , Ich hatte Mühe, das aufgeregte Kind zu beruhigen. Der Professor schüttelte mir die Hände, ganz ohne Verlegenheit. ., , ’, _. „Nun machen Sie's nur gleich ab und sagen Sie s, wie bös Sie sind. Aber Sie haben es selbst schuld, warum! «erziehen Sie mir den Buben so, daß er von nichts träumt Ns von Ihnen und seinen Vater kaum mehr anschauts Eigentlich sollt ich Ihnen bös sein." Als wir aus dem Wagen stiegen, blieb er am Gartentor stehen und sah mif das Haus, auf dessen Front und Giebel der Mond breite bläuliche Lichttafeln legte. „Also hier! Meinen alten Peter Florenz freut es, daß ich mich bei ihm zu Gast geladen habe, das weiß ich. Ein Jahr früher, dann hätte ich ihn noch gefunden." Ich antworte nicht; auf dem Punkt ist er mir un- verWndlich> . , Wir wurden auch von dem Jungen in Anspruch genommen, der mit aufgeregten dunklen Augen nach der ofsöuen hellen Haustür hinstrebte. Er hielt uns in Atem, Vis er glücklich in meinem alten Gitter'bettchen lag und Mein Gesicht stürmisch zum Gutenachtgruß zu sich hcr- unterzog. „Bei dir ist's gut, Aga! Me rm Himmel!" — Und dann der Abend> der lange Abend, der nicht aushören wollte. Mir gegenüber am Teetisch der Professor mit seiner Lebhaftigkeit und den herzensguten Augen. Diese Herzensgüte, die einen ahnungslos bis aufs Blut quält! Tausend Dinge fragte er, auf die ich keine Antwort wußte. Fragte nach meinem Ergehen, meiner Zukunft, Meinen Lebensplänen. Lebenspläne! Meine Pläne gehen über das Leben hinaus! Nur von meinem Vater hat er kein Wort wieder gesagt. Ich bin wie gehetzt nachher auf meine Stube gelaufen und habe den Riegel vorgeschoben. Nur alleii^eirU Der Professor ist doch noch geblieben, weil Sevpl fie- pierte und sehr jämmerlich war. Die Reise und die Erregung waren dem schwachen kleinen Körper doch wohl zu Ml geworden. Ein ängstlicher Täg. Der Professor und ich immer sn der Krankenstube, wo das Kind sich rastlos und heiß im Bett herumwarf: oder nebenan in unruhig geschäftigem Nichtstun, jeden Augenblick aus die weinerlich verdrießliche Mnderstimme horchend. Gegen Abend wurde es besser. Der Professor wär eine Stunde lang durch die regennassen Wiesen gelaufen. Ich saß an Seppls Bett, als er wiederkamj die braune Joppe !mti> den Fils durchgefeuchtet, das Gesicht rotgeweht, Wassertropfen im Bart und beide Hände voll gelber Schlüssel- blumen, die er dem Jungen aus die Bettdecke streute. „Da, Bub. Wenn ich einen Frosch mitgegrisfen hab, daun schrei nicht. Naß genug war's dazu." Seppl griff mit den heißen Händen in die kühlen Blumen hinein, in seinem Gesicht war eine müde Zufriedenheit „Dös is schön. Dapon machst mir ein Kränzel, gelt, Aga?" Professor Bernhardis Lachen fuhr lvie ein frischer Windstoß in die halblaute Gedrücktheit der Krankenstube herein, „Verlorene Liebesmüh ! Ich kann machen, was ich will, er hat doch bloß Sie im Kops. Ich werd Sie noch verklagen müssen aus Kindesraub, verfeinerten!" Ich könnte kaum hinhören, ich mußte nur die gelben Blumen anseheu. Die sah ich zuletzt int Park von Schloß Berg blühen, am Starnberger See. Es ist später Frühß Ling hier. Jetzt ist es still im Haus, die Zenz sitzt 6ei Seppl im Lehnstuhl. Die Nächt gehört mir, 0 Ich habe seine Briese vor mir. Es ist ja nur ein Zufall, daß ich sie noch nicht verbrannt habe. Nun häb! ich mir wieder die Augen und das Herz: heiß gelesen au! dieser geliebten Schrift und sie geküßt, als ob sie etwas. Lebendiges wäre! Es ist alles wieder so wach und wirklich geworden, bie ganze glückselige Torheit dieser Monate, wo wir Freund- schäften sagten und nichts als Liebe dachten! Ist es denn möglich? Alles vorbei? Georgs Bild hab^ich vor mich hingestellt. Ich besitze ja nur das eine, mit Tilla zusammen. Ich habe es mitten durchgefchnitten und die eine Hälfte in den Kamin geworfen. ,r Wie einen Triumph hab ich es genossen, tote das schone Gesicht da auf dem Papier im roten Feuer sich krümmte,, verkohlte, verschwand. Ich verstehe Georg nicht, das; er es erträgt, mit iW zu leben, sie täglich zu sehen, sie seine Frau zu nennen! Es ist ja doch Lüge! Vor seinem innersten Gewissen! Lüge! JMmer das alte Ende. Das armselige bißchen Glück der Erinnerung ertrinkt in der Flut von Bitterkeit und! dunklen Gedanken! 29. April. Ich habe mich geschämt Yente morgen. Der Professor nahm mich an den Schultern und kehrte mich zum Licht! Herum. „Sie haben sich, weiß Gott, ganz blaß gesorgt um den Seppl. Das war brav, aber jetzt Kops hoch, es geht heute wieder bergauf!" ' _ , t Es war nicht um unfern 'Leppl, daß ich blaß bin, In dem Augenblick war ich's gewiß nicht mehr! Wer ich bin doch alücklich, daß wir ihn Wer den Berg haben. Er sitzt im Bett, spielt mit meinen geleimten Holz^ tieren Und hält mich eigensinnig mit sehnigen kleinen Bubenhänden fest, wenn ich vom Bettrand fort will. Und ich sehe in wunderlichen Gedanken aus diese mageren Finger, die ich um mein Handgelenk fühle, und die mich viel fester halten, als der Seppl selbst ahnt! (Fortsetzung solgt.) Der halleysche Komet Von Dr. F. Markert. Der Halleysche Komet hat seinen Namen nicht nach seinem' Entdecker, sondern nach dem englischen Astronomen Halley, der zuerst nm das Jahr 1700 Kometenbahnen berechnete und dabei fand, daß der große Komet Jahres 1682 eine elliptische Bahn! habe. Er sagte das Wiedererscheinen dieses Kometen für das Jahr 1758 oder 1759 voraus, und als das zutraf und die Richtigkest seiner Rechnung aus das glänzendste bestätigte nannte man diesen, Kometen ihm zu Ehren den Halleyschen. Dieser Halleysche Komet ist, außer dem, daß er der zuerst bestimmt vorausgesagte periodische Konret ist, noch dadurch besonders ausgezeichnet, daß er unter ton zurzeit bekannten und mehrmals beobachteten periodischen Kometen der einzig großem d. h. mit bloßem Auge sichtbare ist, Er hat weiter die Eigene tümlichkeit, daß er Hs jetzt per einzige periodische Somit ist, der eine rückläusige Bewegung zeigt; d. h. er läuft in entgegen-, gesetzter Richtung wie die meisten übrigen Himmelskörper. Nut unter den nichtperiodischen Kometen gibt cs noch viele solches Der Januarkomet 1910 a z. B. war auch rückläufig. Als man die Bahnform und die Umlausszeit des Halley'schen Kometen genau kennen gelernt hatte, war es auch möglich, seins früheren Erscheinungen sestzustellen. Es gelang, ihn mit ziemliche« Sicherheit bis zum Jahre 12 v. Ehr. zurück zu verfolgen, und sicher ist, daß er' i. I. 239 v. Ehr. schon von den Chinesen! beobachtet wurde. Er scheint fast stets eine auffallendeiNnd glänzende Erscheinung gewesen zu sein, wenn man das ans den Berichten in den Chroniken der betr. Fahre schließen darf. Es ist aber nicht zu vergessen, daß wir diese Aufzeichnungen wohl mehr noch dem! Glauben an seine unheilverkündende Kraft verdanken. Es wäre von großem Interesse und vielfach auch recht unterhaltend, auf einige dieser Nachrichten näher einzugeheu und zN tozählen, wie der Halley'sche Komet i. I. 12 v. Chr. tont römischen Kaiser Augustus ton: Tod seines Feldherrn Agrippaj verkündete, wie er 66 n. Chr. zum Vorboten der Zerstörung Jerusalems wurde, wie ihm i. I. 451 der Tod des grausamen! HUnNeulönigs Attila zugeschrieben wurde, wie er i. «5. 837 unter König Ludwig dem Mutschen, der, sich außerordentlich vor ihm fürchtete, Anlaß gab' zur Gründung vieler Nüster und Kirchen, welche Rolle er im Türkenkriege 1456 spielte u. s. f- Es wuchs mich Vas aber viel zu weit führen, deshalb wenden wir UNZ liefe* sMer neuesten, Mscheinung in diesem Jahre LM — 299 Sein Wiedererscheinen war schon lange aus den Anfang dieses Jahres vorausgesagt und sein Periheldurchgang . auf den 17. Mai bestimmt worden. Tatsächlich. erfolgte er aber schon am 19. April, also einen Monat früher. Tie Ungenauigkeit liegt darin, daß man bei einem Kometen, der infolge seiner kleinen Mass« so leicht aus seiner Bahn abgelenkt werden kann, das Maß der Störungen seiner Bahn nur sehr schwer voraussehen kann. Tze -im vorigen Jahre angeftcllte Vorausberechnung hatte auf 2 Tage genau gestimmt. Mit den Störungen der Bahn hängt es auch zusammen, daß die Umlausszeit nicht immer gleich ist und zwischen 74 und 79 Jahren schwankt. Im Durchschnitt beträgt sie 76,3 Jahre. Am 12. September v. I. wurde der Komet zuerst von Prof, Max Wolf in Heidelberg ans photographischem Wege ausgefunden, Seitdem wird er auf allen Sternwarten eifrig mit dem Fernrohr beobachtet, photographiert und spektroskopisch untersucht. Der Komet lief zunächst-hinter der Sonne her, so daß er abends nach Sonnenuntergang zu beobachten war. Ende März stand er hinter der Sonne, infolgedessen Ivar er in dieser Zeit unsichtbar. Seitdem läuft er vor der Sonne her, so daß er jetzt morgens vor Sonnenaufgang zu sehen ist. Er nähert sich nun allmählich wieder der Sonne und steht an dem berühmten 18. Mai vor ihr, so daß er dann in dem hellen Sonnenlicht einige Zeit wieder unsichtbar bleibt. Er erreicht um diese Zeit auch seine Erdnähe mit etwa 23 Mill. Km. Nach dem 18. Mai läuft er wieder hinter der Sonne her, so daß er von da ab nnebied abends nach Sonnenuntergang zu beobachten sein wird. Leider wird das nur kurze Zeit dauern, da er sich nun sehr-rasch weiter bewegt und bald für das bloße Auge wieder verschwinden wird. Die jetzt vielfach zu findenden Bilder--der Erd- unu Ko-metenbahn leiden alle an dem großen Fehler, daß sie den Eindruck erwecken, als ob die beiden Ba-hn-en sich berührten oder schnitten. Das ist aber durchaus nicht der Falk. Die beiden Bahnen, die ellip- jische des Kometen und die nahezu kreisförmige der Erde stecken ineinander, aber ohne sich irgendwie zu berühren. Man darf sich eben diese Bilder nicht flächenhaft vorstellen, sondern muß sie räumlich ausfassen. Geschieht das, so ist sofort die Befürchtung, es könnte ein Zusammenstoß der beiden Himmelskörper erfolgen, als Unsinn erwiesen. Damit komme ich noch auf einige Fragen zu sprechen, die viele von uns zurzeit, wo wir ums dein vielgenannten und gefürchteten 18. Mai nähern, außerordentlich beschäftigen und bewegen. Eine Frage, die uns alle interessiert, ist zunächst die: Was wird uns der Halley'sche Komet diesmal bieten? Ich glaubez er wird uns große Enttäuschungen bereiten. Zunächst wird uns hsr Komet diesmal keine so schöne und glänzende Erscheinens zeigen, wie er es in früheren Jahrhunderten den Berichten nach wohl oft getan hat. Dazu steht er diesmal meines Erachtens zu ungünstig. Ich meine damit nicht seine wirkliche Stellung im Weltenraum', sondern seine scheinbare Stellung am Himmelsgewölbe, und darauf kommt es für die Sichtbarkeit in erster Linie an. Er steht fast immer so nahe bei der Sonne, daß er nur ganz kurz vor ihrem Aufgang oder kurz nach ihrem.Untergang sichtbar ist. Außerdem steht er noch zwischen uns und der Sonne. Das ist Ungünstig, weil wir deshalb den Schweif nur verkürzt sehen. Günstig wäre es, wenn wir gerade auf den Schweif sehen- könnten. So aber sehen wir in den Schweif hinein und darum kommt seine Länge nicht yir Geltung. UM dann, das ist meines Erachtens noch nirgends hervop- gehoben worden, 'steht am 24. Mai Vollmond in Aussicht. Der Mond geht also bis zu dieser Zeit vor Sonnenuntergauig! puf und wird durch sein Licht störend auf . die Sichtbarkeit des Kometen wirken. Erst vom 25. Mai an können wir auf bessere Sichtbarkeit rechnen, weil dann der Mvnd nach Sonnenuntech gang aufgeht.. Um diese Zeit ist aber der Komet schon reichlich weit von der Sonne entfernt und ich fürchte, daß seine Erscheinung nicht besonders glänz eich sein wird, weil das ja- sehr wesentlich von der Sonnennähe abhangt. Eine andere ost aufgeworfene und vjon ängstlichen Gemütern viel erörterte Frage ist die: - Was haben wir von einem Zusaimmönstoß mit dem Halley'schen Kometen zu befürchten? Dia Frage ist nach Meinen vorausgegangenm Erörterungen leicht zu beantworten mit: Gar nichts. Ein Zusammenstoß des Kometen mit der Erde ist einfach deswegen ausgeschlossen, wie ich oben schön anssührte, weil sich' die Bahnen der beiden Himmelskörper gar nicht berühren oder schneiden. Aber auch wenn sich die- Erd- und Kometenbahn in einem Punkte schneiden würden, wäre es ein außerordentlich großer Zufall, wenn sich beide Himmelskörper gerade zu gleicher Zeit an diesem einen kritischen Pimkt ihrer langen Bahn befinden würden. Und wenn wir nun wirklich einmal annehmen, daß alle Vor- vemngungcn gegeben wären und ein'Zusammenstoß erfolgte, so würde er nuferer Erde bei der außerordentlich geringen Dichte pes Kometen gar nichts ansmachen. Es würde das zutreffens, was kürzlich ein englischer Astronoin einem lästigen Frager in fmnem UnMuh M Vergleich anWrte, Ex sagte, hei einem Zusammenstoß Mit dem Kometen würde di« Erde gerade so viel verspüren wie ein Rhinozeros, das mit einem Spinnengcwebe zu- sammenstüßt. Ein anderer hat es verglichen mit einer Kanonennigel, die durch einen Mückenschwarm fliegt. Dabei ist noch gar nicht die 80 Kilometer dicke Lufthülle in Rücksicht gezogen, di« die Erde wie ein Luftpnffer umgibt. Tas sind nun nicht bloß willkürlich gewählte Vergleiche-, sondern sie stützen sich auch -aufBeobachtungen ays anderen Himmelskörpern. Im Jahre 1767 und noch einmal 1779 kam nämlich der sog. Komet Lexell dem Jupiter sehr nahe und man war natürlich sehr gespannt, was dabei erfolgen würde. Dem großen Jupiter geschah gar nichts. Er setzte ruhig seinen Weg fort, als ob sich nichts ereignet hätte, und seine Bahnberechnung stimmt noch genau so wie früher. Der notleidende war nur der Komet, der durch den Zusammenstoß so aus seiner Bahn geworfen wurde/ daß er seitdem eine elliptische Bahn beschrieb mit der kürzest Umlaufszeit von etwa ö1/« Jahren. Im Jahr 1779 versucht« es derselbe Komet noch einmal mit dem Jupiter. Der Jupiters stieß ihn nun sehr energisch aus seiner Bahn, unl>' seitdem hat der Komet wieder eine so langgestreckte Bahn, daß er uns wohl kaum je wieder sichtbar werden wird. Und nun noch die Frage: Was wird uns die Nacht vom 18. züm 19. Mai bringen? Wahrscheinlich mich eine große Enttäuschung. Sicher ist, daß der Komet zwischen Sonne und Erde hindurchgeht, es fragt sich nur, an welcher Stelle. Geht der Komet genau zwischen 6en Mittelpunkten von Erde und Sonne hindurch, so ist es sicher, daß der Schweif des Kometen, vorausgesetzt, daß er gerade und lang genug ist, genau auf die Erde trifft. Die Wahrscheinlichkeit, daß gerade diese Mitte getroffen wird, ist außerordentlich gering. Geht aber der Komet, wenn auch- nur wenig, oberhalb odeü unterhalb der Mittellinie zwischen Erde und Sonne hindurch^ so geht die Hauptrichtung des Schweifes auch- oberhalb oder unterhalb der Erde her. Mir würden vom Schweife dann nur getroffen, wenn er stark gekrümmt und zufällig gerade auf die „Erde zu gerichtri wäre oder wenn er wie ein Fächer so ausgebreitet wäre, daß ein Teil von ihm die Erde trifft. Selbstverständliche Voraussetzung dabei ist natürlich, daß der Schlveif laug genug ist, nm die Entfernung von etwa 23 Mill. Km. des Kometen von der Erde zu überbrücken. Die Möglichkeit ist aber vorhanden und es' fragt sich nun: WaS werden wir davon merken? Große Furcht bereitete vielen die Nachricht des französischen! Astronomen Flammarion, der behauptete, der Schweif des Ko-, nieten enthalten Blausäure, die beim Auftreffen auf die Erdej den Menschen gefährlich werden könnte. Zunächst ist elfter. das! Vorhandensein von Blausäure im Schweif noch gar nicht sicher, auch wenn wirklich im Kometenspektrum Linien der Bestandteile! der Blausäure gefuiidcn worden sind. Wenn sie aber wirklich vorhanden ist, könnte es nur in verschwindend kleiner M-enge fein., Und dagegen schützt uns doch wohl wieder die nahezu 80 Km., dicke Luftschicht, die die Erde umhüllt. Sie dürfte genügen, UM dem Eindringen des- Gases Einhalt zu gebieten und es so zu! verdünnen, daß es unschädlich würde. Mit Rücksicht auf die an anderer Stelle angegebenen verschiedenen Theorien über' die Schweifbildung des Kometen wäre es sehr zu wünschen und für die Astronomen von außerorde!ntli!cheM Interesse und größter Wichtigkeit, wenn der Schweis unsere ErdS treffen würde und die Astronomen Mitten drin stehend ihn sich ansehen und erforschen könnten. Es wurde zu diesem Zweck eine Reihe von Expeditionen nach den nördlichen Gegenden der Erde ausgerüstet, die in erster .Linie die Aufgabe haben, festzustellen, ob der Kometenschweif, irgend welche elektrische Einwirkung ausübt oder elektrische Er- fcheinuiigen auf der Erde, wie große Nordlichter oder magnetische Störungen, mit sich bringt. ~ Andere erwarten beim Vorübergehen des Schweifes Helle! Lichterfchcinungen, etwa wie beim Strahl des ScheinwerferÄ andere einen größeren Sternschnuppcnfall. i Ein jeder denkt sich das Zusammentreffen mit dem Schweif eben je nach der Ansicht, die er sich! von der Mbur der Kometenschweife gebildet hat. Keiner weiß etwas genaues.und die Erwartung ist groß; ganzbesonders zu hoffen und.zn wünschen wäre es, daß in dieser Nacht schönes klares Wetter ist und daß, die vielen Anstrengungen, Bor- bcreitungen und Bemühungen der Astronomen für diesen Tag- nicht ganz umsonst find'. Was uns der Halley'sche Komet in den nächsten Wochen und besonders am 18. Mai aber auch bieten mag, so viel ist sicher, wir brauchen uns nicht banger Sorge oder bleicher Furcht hinzugeben. Wir können uns der Erscheinung des Kometen, mag sie nun glänzend sein oder die Erwartungen täuschen, nur freuen und dürfen dabei stolz fein auf die großen Fortschritte, die der menschliche Geist auch auf diesem schwierigen Gebictt unter geschickter Ausnützung der ihm von Wissenschaft und Technik gebotenen Hilfsmittel erzielt hat. — 300 vermischtes. * Die Fahrt auf der deutschen Postschnecke ist für diele von uns, trotzdem sie Ludwig Börne in eurer witzigen Monographie verspottet hat, noch immer von eurem romantrMen Schimmer vergoldet. Man denkt an fröhliche Nersebilder Von Moritz von Schwind oder an den genrntvÄlerr Postillon von Nikolaus Leiran rrnd an den sangesfrohen schivager von Lon- junrean urrd beneidet die glücklichen Reisenden von .lnrro dazumal, wenn man, zur Fahrt gerüstet, einen rußigen Bahnhof imt all feinem Lärm und Trubel betritt. Und doch ist auch hrer die alte gute Zeit ein Märchen, und wenn sich ein Rersender von heute die Galoschen des Glücks, die reden Wunsch erfüllen, über die Füße streifte und sich plötzlich statt im Blitzzug im Ordurarrpost- wagen fände: er würde schelten und fluchen, wie es ferne Ahnherren getan haben. Bis weit ins achtzehnte Jahrhundert hinein hatteir, wie Dr. Alois Dreher in einem reich illustrierten Aufsatz des Juniheftes von „Westermanns Monatsheften erzählt, viele deutsche Postwagen kein Dach, und die Beiwagen entbehrten noch En» in die vierziger Jahre des verflossenen Säkulums reder schützenden Bedeckung. Ja, in der ersten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts besaßen die Postivagen nicht einmal Türen und dem bedauernswerten Fahrgast blieb nichts anderes übrrg, als auf einer Leiter den Kutschbock zu erklettern. Wre er von da in das Innere des Wagens voltigierte, kugelte »der purzelte, namentlich wenn er etwas wohlbeleibt war, inag sich die Phantasie des geneigten Lesers selbst ausmalen. Die Torturen der Fahrt wurden durch mancherlei 'Unfälle noch erheblich gesteigert. flnd ohne diese ging es nun einmal nicht ab. Der harmloieste Zwischenfall war eine „Entgleisung", wobei die Insassen des Wagens etwas unsanft auf die Erde befördert lvurden. Etwas bedenklicher wurdei die Sache, wenn mitten auf der Straße, fern von jeder menschlichen Siedlung, plötzlich ein Rad des Wagens brach. Dre Kenntnis der „Postordnung" des zu bereisenden Landes war für den Reisenden unerläßlich. Kaiser Josef I. hatte schon 1706 nelien einer „Postordnung" auch eine „Instruktion für die kaiserlichen Posten im Reich" erlassen, wonach den Posthaltern emgescharst wurde, -.wegkimdige Personen" und keineswegs „Buben oder liederliche Leute" als Postknechte einzustellen, ferner die bestimmte Zeit „wohl zu observieren" und die Reisenden nicht zu übervorteilen. Allein diese Vorschriften wurden entweder gar nicht oder nur lässig befolgt. Als sich Kotzebue 1805 auf seiner Reise von Livland nach Italien in Driesen (Bezirk Frankfurt a. O.) auf die Verordnung berief, wonach der Passagier der Extrapost an. den Orten, wo Pferdewechsel stattfand, höchstens eine Stunde Aufenthalt haben sollte, da entgegnete ihm der Postsekretär trocken, das Gesetz gelte nut dann, weml Pferde da seien. Wer sich über solchen Schlendrian beschwerte, der wurde grob angeschnauzt; so dünkte es dem Postpascha billig, und wie der Herr, so der Knecht. Wo der Posthalter ruppig war, da ,'igte sich der Postillon Noch um einige Grade ungeschliffener uns derber. Ist es zu verwundern, daß so ungehobelten Gesellen gegenüber der sonst so starke Geduldfaden mancher Passagiere riß, und daß sie den Postillon höchst eigenhändig durchprügelten? Wer konnte sich ttt seinem gerechten Zorn an die Postordnung des Kaisers halten, die „allen und jeden, so sich des Postreitens oder Fahrens be-, dienen", bei Strafe befiehlt, „sich aller andrer Drohung und Thätlichkeiteii, als Schlagen und Verwunden gegen den Post- beförderern und den Ihrigen gäntzlich zu enthalten". Ja, der „Schwager" war nur selten so treuherzig und bieder, wie ihn Lenau schildert, und die mondscheinumflossene Romantik verblaßt gar bald im grellen Lichte der Wirklichkeit. * Wunder japanischer Gartenkunst. Die fast Märchenhaften Erfolge der japanischen Gartenbaukünstler haben von jeher die Bewunderung der Europäer erregt, aber nie ist es gelungen, die Mittel und Wege zu erfahren, durch die die Mustergärtner des Ostens ihre Wunder erreichten. Von Generation zu Generation haben sich die Kunstgriffe und Erfahrungeui der japanischen Gärtner vererbt, aber 'stets ist das Geheimnis gewahrt geblieben und der fremde Blumen- oder Pflanzenfreund! mußte sich darauf beschränken, zu bewundern, ohne zu begreifen. Was die Kunst der Gärtner Japans erreicht, davon erzählt eine englische Wochenschrift allerlei Bemerkenswertes. Die Japaner sind wahre Meister in dem Umsetzenvon großen Bäumen. Das Alter der Bäume und ihr Umfang scheint bei ihnen gar keine Rolle zu spielen; mit der gleichen Sicherheit, mit der junge Pflanzen umgesetzt werden, versetzen sie alte Waldriesm von einem Ort an den anderen, und daß dabei ein Baum eingeht, gehört zu den auffälligen Seltenheiten. Nach zwei, höchstens drei Jahren sorgsamer Behandlung Hal der Baumriese alle Folgen des „Umzuges" überwunden; allem Anschein nach liegt das Geheimnis dieser Erfolge in einer besonderen Art der Wurzel-, behandlung, aber über die Einzelheiten des Verfahrens hat ein Fremder nie Näheres herausbringen können. Verblüffend für den Europäer sind die erstaunlichen Vergrößerungen von Blumen und Blüten, die der japanische Gärtner leicht zu erreichen weiß. Die Pflaumen- und Kirschbäume werden in Japan nicht beti Früchte wegen gezogen: ihr Zweck und ihr Ziel ist die berauschende Uchte Herrlichkeit der Blüten. Durch eine besondere Behandlung werden diese Obstblüten bis zu $>em Umfang von Rosen bet'* größer! Man hat Pflaumenblüten gesehen, die sogar viermal o groß wie unsere gewöhnlichen Heckenrosen waren. Aber bte Kunst des Gärtners erstreckt sich nicht nur auf die Blüte, Mich der ganze Baum wird durch künstliche Entwicklung zu Großen gebracht, die den Fremden immer wieder von neuem staunen Machen. Man hat Kirschen- und Pflaumenbäume gezüchtet, bte eine fo mächtig ausladende Astentwicklung zeigten, daß ihr Umfang 80 Meter und mehr maß; solch ein Kirschbaum wird zu eine« weiten Laubhütte, unter der das Laubdach durch Bambusstabs gestützt werden muß, um nicht durch die eigene Schwere zur Erde zurückzusinken. Aber noch höhere Wunder werden auf dem Gebiete der Verkleinerung hervorgebracht. Die Züchtung von Miniaturbäumen, von wahren Liliputwäldern, ist das-großte Geheimnis der japanischen Gärtnerkunst. In ihr verkörpert sich das Ergebnis Jahrhunderte langer, mühsam gesammelter Er- fahrungeii. Heute ist der japanische Gärtner imstande, völlig ausgewachsene, regelrechte Bäume zu züchten, die kaum einen Fuß hoch sind und feie an ihrem natürlichen Znstaiid zu nun-, bestens 15 oder 20 Meter «empor wachsen würden. In London wurde vor zwei Jahren ein winziger Kasten von nur o Zoll Länge und ein Zoll Breite versteigert, der eine vollkommen ausgewachsene Föhre, einen alten Bambus zünd einen tn voller Blüte stehenden Pflanmenbamn enthielt.. Ein ^anderer Miniatur-, kästen enthielt Bäume aller Arten, die tn Japan wachsen. Wie diese Erfolge erreicht werden, davon werden nur wenige allgemeine Grundsätze verraten, die Hauptsachen blechen geheim^ Gewöhnlich wird der ansgewählte Samen in einen winzigen Miniaturblnmentopf gepflanzt, der kaum einen Quadratzoil Erde enthält. Die Saat wird auf den Boden des Topfes gelegt. Wenn nach einiger Zeit die Wurzeln «sich entwickeln, so streben sie auf der Suche nach Nahrung notgedrungen aufwärts. So bald sie aber an der Oberfläche erscheinen, werden sie abgeschnitten, ge- wöhnlich mit dem Messer, bisweilen mit den FingernagAn, Gleichermaßen erfolgt die häufige Beschneidung der Ache. Die Pflanze steht unausgesetzt unter Aufsicht, der Grundsatz der Be- handlnng ist, ihr genau nur ,so viel Nahrung zu bieten, als sie gerade braucht, um ihr Leben «zu fristen. Mit der Zeit wird der kleine Baum umgepslanzt, erhält etwas mehr Erde und das wird so oft wiederholt, bis die Pflanze voll ausgewachsen ist. Bei sorgsamer Behandlung können solche Liliputbäume «Hunderte von Jahren leben; in der japanischen Ausstellung^ in London sind einige dieser winzigen Bäume zu «sehen, die 200 und 300 ^ahre alt sind. ' * Der Ueberprotz. „Heute ist 'mal ein schöner, warmer Tag, nicht wahr, Herr Huber?" — „Ja, ich habe eben zu Hauses alle siebenundzwanzig Fenster aufgemacht!" Play. „Play“! quiekt sie, und der rosige Mund Lächelt dabei ganz ohne Grund. Und aut das jenseitige „Play“-®eguieE Tönt prompt ein kranipihaites „Ready“ zuruck. So geht es fort die ganze Zeit, Der Ball war „out“ und jener „right Mit thirty, forty und mit tifteeu Hört maii sie stolz zu Felde zieh'u. Advantage, loss und game und set Tönt's dies- und jenseits um die Wett'. Nach Spielschluß tret’ ich auf sie zu: „Good bye, dear Miss, how do you do ?“ Sie schweigt und sieht mich wütend an — Warum? Weil sie nicht Englisch kann. Als ich das nächstemal dort sitze Und aufmerksam dem Spiel kiebitze, Entfährt mir plötzlich eine Frage, Die ich schon lang im Herzen trage, Warum um alles in der Welt Man denn nicht d e n t s ch statt englisch zählt? — Drauf springt man fast mir iii’S Gesicht: „So ungebildet sind ivir nich11" Aus Hermann Düngers „Engländerei in der deutschen Sprache". (2. Ausl. 1909. Verlag des Allg. Deutschen Sprachvereins. Berlins Bersteck-Rätsel. Man suche ein Sprichwort, dessen einzelne Silben in folgenden Wörtern versteckt sind, wie die Silbe „an" in „Wanderer". Antwerpen — Biberpelz — Fehdehandschuh — Kohlenbergwerk — Eigenwille — Mußbach — Geburtstagskind — Schornsteinfeger — Dornröschen — Adlerauge — Bienenkorb. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des Arithmogriphs in voriger Nummert Erbe — Rabe — Naab — Senfe — Tauafee — Barren — Arbemien — Renan — Demar — Ente — Ybb§; E r n st Bardey. Rrdaktron: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.