MV MS aTjjäljii ZFM aw.vwlWi ''W./n ■ - H.'Noh, Glossen- ! W SÄll Ihres Vaters Tochter. Roman von £11 f it von Strauß u n d Torney. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 19. November. Ich habe wenig geschlafen iit den letzten Nächten und fühle mich matt und schwer. Aber ich bin wieder ruhig. Vergessen habe ich ie§ ja doch nicht. Ich hatte nur absichtlich nie ein Wort davon ausgeschrieben. Aber meine Gedanken waren tausendmal unwillkürlich und gegen meinen Willen den Weg gelaufen. Schon die letzten Wochen im Krankenhaus und auch hier. Die fremde Stimme, die so unbefangen davon redete, hat nun altes lvieder aufgestört, daß es mir schmerzhaft frisch und wirklich wurde. Mer ich muß mich zusammennehmen lernen, mich stumpf dagegen machen. Es wird mir noch öfter begegnen, auf meinen berühmten Vater augeredet zu werden. Der Name Peter Florenz Weddigen ist Gemeingut. Tas, was ich allein, vor den andern voraus, daran besitze, ist nicht beneidenswert! Für die andern ist der Name eben noch ein Gott und kein Götze. Auch sür ihn, Herrn von Berg. Ich schäme mich, wenn ich an neulich denke. Was er nur von mir gedachst hat? Er ist seitdem nicht wieder Lei mir gewesen. Wenn wir uns treffen, ist er sehr förmlich. Wenn ich es ihm erklären könnte? — Nein, er würde mich nicht verstehen. Ich muß es eben mit mir allein abmachen. Vielleicht hilft mir die Zeit. Vielleicht gewöhne ich mich einmal daran, daß, in meinem Leben eine Dissonanz ist, die nie aufgelöst wird. 20. November. Als ich heute zu Tisch herunterkam, Ivar Tilla mit Baby noch nicht da. Herr von Berg stand am Fenster, den Rücken zum Zimmer gekehrt. Einen Augenblick wäre ich am liebsten wieder aus der Tür gelaufen. Dann nahm ich meinen Mut zusammen und ging zu ihm hin. „Sind Sie mir noch böse?" Er drehte sich sofort um, plötzliche Freude in den Augen. „Sie haben mich allerdings nicht sehr gut behandelt, aber ich hatte Sie ja auch verletzt, wenn auch, nur unbewußt. Haben Sie mir das denn (verziehen?" Ich nickte. „Ich habe die halbe Stunde sehr vermißt, die Sie sonst bei mir saßen." 1 Wir sagten beide kein Wort über den Grund der Szene neulich. Tilla kam auch gleich herein. Also alles wieder eitel Harmonie. Er selbst bei Tisch so heiter gestimmt, wie ich «s an dem ernsten Menschen gar Ächt kenne. Er neckte mich mit meiner jüngsten Eroberung, Baby, der bei Tisch für niemand als Dada mehr Augen hat, köstliche blanke Blauaugen, in die ich mich ganz verliebt habe — und neckte Tala, die heute wieder ein paar seitenlange Briefe von irgendwoher hatte, mit ihrer Leidenschaft, Reisebekanntschaften zu kultivieren. Die beiden kamen auf gemeinsame Reiseerinnerungen, Tilla bekam rote Backen bei dem Thema Rhein, Wiesbaden, Hochzeitsreise und fing an, unter den blonden Wimpern her zu ihrem Mann hinüberzukokettieren. Sie war strahlender LaunE geworden. „Georg, kommt es dir auch nicht viel netter bei uns vor, seit Aga hier ist? Man redet doch mal etwas Vernünftiges. Ich finde es übrigens höchst albern, daß. ihr euch noch immer gnädiges Fräulein und so weiter tituliert, wo sie so als Familienglied bei uns lebt." Wir waren beide eine Sekunde still, er und ich. Dann hob er sein Glas und sah mich au. . \ „Also gut! Auf höheren Befehl!" „Aber Georg, wie unhöflich! Es muß dir doch selbst eine besondere Freude sein!" Tillas komische Entrüstung half uns beiden über die Verlegenheit weg, er lachte jetzt auch. „Natürlich ist es das! Ich wollte mich nur durch die Redensart decken, falls deine Freundin es sehr impertinent fände." Wie klug und geschroben er die Anrede vermied! Ich wollte ihm zeigen, daß ich vernünftiger war: ich stieß mein Glas hell an seins. „Prosit, Georg!" Im selben Augenblick fühlte ich, daß es mir heiß ttt die Stirn schoß, Ich ließ meine Serviette fallen und bückte mich danach, um es zu verstecken. Dieser rasche Farbenwechsel bei jeder kleinsten Gelegenheit ist eine Eigenschaft an mir, die ich schon oft verwünscht habe. Tilla stand nach Tisch aus und ging ans Fenster. „Aga, es ist heute so warm. Du bist noch gar nicht draußen gewesen. Komm, wir gehn einmal durch den Garten. Nein, Widerspruch hilft nichts. Hier ist mein! Pelzkragen." Hinter benr Haus liegt ein kleiner Garten mit einem Grasfleck, ein paar Blumenbeeten und einer Weinlaube, ziemlich lieblos gehalten, in Ssfiziersburschengeschmach Aber heute war er doch schön in dieser verspäteten Ro- vemberwärme. Der Rasen hatte in der Sonne einen gelbbraunen Ton wie verschossener Samt, ein paar blasse zer- flatterte Monatsrosen blühten noch. Es war eine müde Weichheit in der Luft, fast wie im März. Zuerst benahm mir die freie Helle Luft beinah den Atem, es wurde mir dunkel vor den Augen, eine wunderliche Lahmheit fuhr mir in die Kniee. Ich wäre hingeschlagen, wenn Tillas Mann nicht rasch meinen Arm genommen hätte. „Kommen Sie, Agnes. Sie sind noch Patientin und dürfen M nicht zu viel zumuten." — 234 — 24. November. Mrpurrot. Novemberfrühling! So ging es gut. ' Er führte Mich ganz! langsam, ich machte die Äugen zu iit diesen: wundervollen Gefühl von Sicherheit und Ausruhen. Tilta war an meiner andern Seite geblieben, die beiden .sprachen über mich weg, ich weiß, nicht ivas. Ich hörte nur irgendwo in der Hecke" die schrillen, lebendigen Zwitschertöne einer Meise und fühlte Sonne und Wärme wie ein laues Bad um Stern und Gesicht. Durch- die geschlossenen Lider sah ich in lauter Vorgestern kam Tilla ungewohnt früh und lebhaft zu Mir herein, als ich noch sm Bett unter dem hellblauen Himmel von Libertyseide lag. „Aga, ich muß elwas mit dir besprechen. Sieh, wir geben ja selbstverständlich wegen deiner Trauer jetzt feine größeren Gesellschaften, aber wir haben ein paar dringende Verpflichtungen, die wir nicht mehr aufschiebeu können. Du oist ja über die erste Trauerzeit hinaus, es ist ja überhaupt jetzt schick, sehr tief, aber dafür nicht so lange zu trauern." Schick! Was geht mich das an? Wenn ich ganz ehrlich wäre, dürfte ich überhaupt nicht in schwarzen Kleidern gehn. Das ist für mich nur Komödie. Aber die Menschen! Fremde Gesichter! Konversation machen, Kleinstadlhorizont! Ich habe noch eine nervöse Angst davor. , Das alles dachte ich aber nur. Offiziell versteckte ich Mich hinter dem Mangel einer passenden Toilette. Aber Tilla war vorbereitet. „Ich habe schwarzen Lasst liegen, meine Schneiderin, macht dir bis morgen alles. Du mußt mir den Gefallen tun, es sieht so wunderlich aus, wenn du nicht dabei bist. Du sollst auch den anspruchslosesten Tischherrn haben, damit du dich nicht überanstrengst." Ich fügte mich seufzend und habe mir richtig aus Lafft und Spitzen etwas bauen lassen. Ich habe Tilla. sogar geholfen, den Tisch zu decken. In der Freude an schönem Glas, altem Silber und vornehmem Lebensschmuck finden wir beide uns. Wir hatten aus den: weißen Wappendamast der Tafel ein wahres Wunder ans Tuffs großblütiger Herbstveilchen und breiten, blcchveilchen- farbigen Bändern zustande gebracht. Georg blieb mit erstauntem Gesicht vor mir stehn, als er in die erleuchteten Raume kam, kurz vor Ankunft der Gäste. „Aber ich kenne ja heute das .Schulmädel' gar nicht wieder! Tilla, weiht du, wie sie aussieht? Wie ein Burne Jones! Verzeihen Sie die Kritik!" Tilla sah mich auch befriedigt von oben bis unten an. „Ja, die Sache ist gelungen. Schwarz ist auch gerade zu diesem matten Blond kleidsam. Georg machte ein ernsthaftes Gesicht. „Wenn Sie es nur aushalten, Agnes." „Ach Unsinn, Georg. Wenn es ihr zu viel wird, kann sie sich ja einfach französisch drücken. Und ich habe ihr Haiden als Tischherrn gegeben, der strengt seine Dame nicht an, wenn er zu essen hat. Er ist-froh!, wenn sie ihn! nicht stört. Ich will dir die Leute: lieber vorher beschreiben, Aga'." Ich wehrte mich aber dagegen, ich mag mir lieber mein eigenes Urteil bilden. Also wußte ich nur: der Kommandeur mit Frau, Frau von Gelsa mit zwei Töchtern, einer schönen und einer häßlichen — und drei, vier Leutnants. Mir schwamm zuerst der Kopf von Stimmen, Namen, (xuMrt.+pr-it Dank meinem Tischherrn, einem kurzen, dicken Oberleutnant, der wirklich anspruchslos war und sich mit wortloser Hingabe in Schinken und Trüffeln vertiefte, kam tu; uiuu wceoer zu nur und sondierte das Terrain. Ter Kommandeur, ein scharfer, schnauzbärtiger Herr mit rotem Gesicht — seine Frau mit Schlittenpferdkopfputz über einem säuerlichen Lächeln. Noch eine alte Dame ohne besondere Kennzeichen. Ein paar typische Leutnantsköpfe. Dn lieber Hinimel, warum ivar ich nicht oben geblieben? Aber das Gähnen blieb mir im Hals stecken, mir schräg gegenüber entdeckte ich plötzlich etwas. Tiefe, schwarze Scheitel, Augenbrauen wie Ko.hlesiriche — und ein dunkler, gar nicht allznzarter Bärtchenschatten über einem sehr roten, großen, gutgesormten Mund. Die häßliche Gelsasche Tochter mußte- es sein. Die schöne ist ein Wachspyppenkopf aus dem Friseurladen. Unsere Augen begegneten sich, sie sah mich ein paar Sekunden ganz- ruhig an. Drahtlose Telegraphie: ich mag dich. Als sie wegsah, war ein humoristisches Zwinkern um die schwarzen Augen. Ich langweilte mich plötzlich nicht mehr, das Gesicht mir gegenüber hypnotisierte mich, ich studierte es Zug für Zug. Humor und Energie steckten darin. Sie sagte nicht viel, aber sie schwieg intelligent. Sie wurde nicht sehr beachtet, auch von den Herren nicht. Augenscheinlich quittierte sie dafür innerlich- mit kleinen lustigen Bosheiten und amüsierte sich gut dabei. Sie konnte höchstens zwanzig Jahre fein. Die drahtlose Telegraphie hatte tadellos funktioniert. Sie kam sofort nach Tisch gerade auf mich losgesteuert. „Frau von Berg erzählt mir, daß Sie sehr krank gewesen sind, da dürfen Sie nicht so lange stehn; setzen Sie sich hier auf das kleine Sofa," sagte sie ganz ohne Umstände, als ob sie mich längst kannte, „Sie taten mir bei Tisch so leid, Sie sahen so bl-aß aus und sagten nichts." Ich lachte. „Sie ja auch nicht." Sie zog ausdrucksvoll die Augenbrauen hoch. „Ja, Bauer, das ist ganz was anderes! Wenn ich den Mund auftue, werfen sich Mama und Klothilde gleich Blicke zu: ach Gott, das enfant terrible!" Sie^schob mir ein Kissen hinter den Rücken, eine Fuße bank unter die Füße und sah mich dann befriedigt an wie eine Beute. „So, jetzt hab ich ©ie da, und nun werde ich auch gleich wieder eine Dummheit sagen. Ich mag Sie nämlich sehr gern leiden, Sie kleine, blonde Prinzessin!" Ich mußte laut lachen: „Ist das denn eine Dummheit? Wie höflich!" „,'Sie sollen mich nicht absichtlich mißverstehen! Die Dummheit ist, daß ich es Ihnen sage. Aber Gott sei Dank ist eine Liebeserklärung unter Frauenzimmern kein Verbrechen." „Wem: ich ein Herr wäre, hätte ich Sie bei Tisch auch nicht so anschauen und mich an Ihrem Gesicht freuen dürfen." Sie strich sich mit einer fast ärgerlichen Bewegung das schwarze, dicke Haar aus' der Stirn. „Ach, mein Gesicht! Wie durch den Ranchfang gezogen. Vielleicht mag ich gerade deswegen diese hellen, feinen Menschen so gern. Sie möchte ich malen!" „Sind Sie denn Malerin?" Eine kleine Grimasse mit dem roten Mund ivie ein Kind, das weinen will. „Leider.Pein. Nur Dilettantin vom- reinsten Wasser. Die Leute, die ich male, protestieren meist nachher gegen ihre Nasen und nennen es Karikatur. Aber was kann ich dafür, wenn meine Modelle nicht anders sind? Geben Sie mal Ihre Tischkarte her." Sie zog hastig einen kleinen silbernen Stift ans der Tasche und strichelte heimlich hinter ihrem Fächer. Ich mußte lachen, als sie mir das Matt gab. Ter Kommandeur, sprechend ähnlich mit seinem Schnauzbart, in plumper Turnierrüstung und renommistisch herausfordernder Stellung. „Finden Sie mich sehr schlimm? Ich mag aber die Leutchen wirklich ganz gern, nur sehe ich immer gleich ihre komische Seite." . „Wissen Sie, daß dies eine geistvolle Kärikatur ist> Fräulein von Gelsa? Daß, Sie Talent haben? Sogar großes, soviel ich beurteilen kann!" Sie nickte ruhig. „Das weiß, ich Was hilft mir das? Hier sitze ich wie festgebunden. Wie soll ich da weiter kommen? Ach Gott, tote ich mich heraussehne! Wie ich däs Nest manch mal hasse!" — „Wird es Ihnen auch nicht zu viel, Agnes? Ich mache mir Sorge um Sie!" (Fortsetzung folgt.) Vie Weltausstellung Brüste! W. ii. Je naher der Zeitpunkt der Eröffnung der Brüsseler Welt- ansslellung rückt, desto klarer wird es, daß das Werk, das das Kleine Belgien unternommen hat, in der Tat ein ganz Mwaltiges wird. Man steigt zwar mich heute, vier Wochen vor der vfsiziellenl Eröffnung, noch Wer Schutt- und Steinhaufen, Wer 7000. Sato» freitet sind fast Taa und Nacht beschäftigt, nm ans 23. April, 235 tWnn auch kein ganz fertiges, so doch ein in annehmbarem Zustand W befindendes Ganze zu zeigen. Tas AussMungsgelände dehnt sich nbrigens von Tas zu Tag, denn die Kommissare der einzelnen« Länder verlangen immer mehr Raum. Je Meiler man aber der Vollendung entgegenschreitet, desto offenbarer wird es, dast Tentsch- land mit feinen Arbeiten am weitesten voran ist, und daß, wenn mit Eröffnungstag der Staatssekretär des Innern, Delbrück, dem feierlichen Weiheakt beiwlohne» wird, er mit stolzem Bewußtsein wieder einmal die militärische Pünktlichkeit des deutschen Volkes wird loben können. Kurz vor dem Termin, ehe dem feierlichen Wettstreit der Völker untereinander -das Zeichen zur „Abfahrt" gegeben wird, scheint es notwendig, einmal gegeneinander nbzuwägen, mit welchen Kräften sich die einzelnen Staaten messen werden. Natürlich spielt man noch saft durchweg mit verdeckten Karten, denn jeder Staat hält mit seinen letzten Offenbarungen so lange wie möglich zurück, aber immerhin gestatten die Raumverhältnisse schon jetzt eine kleine vergleichende Betrachtung, die sicher nicht ohne Wert ist und die auch gleichzeitig Beweis von der Bedeutung des Unternehmens überhaupt gibt. Das Ausstellungsgelände-liegt nicht nur ans Brüsseler Boden, sondern auch auf dem der Gemeinde Jxellcs und es entspricht dem Partikularismns der einzelnen Stadtgemeinden, die die belgische Hauptstadt ausmachen, daß man die Vorkehrungen für die Raumverteilungen so vornehmen mußte, daß die belgische Ausstellung auf der Brüsseler Gemarkung, die internationalen Hallen aber auf Jxeller Boden errichtet wurden. Durch diese „feine" Unterscheidung hat man Reibereien vermieden, die bei den besonders verwickelten Verhältnissen des Brüsseler Städtebuudes fast unvermeidlich sind. Im ganzen erhebt sich die Weltausstellung auf einer Oberfläche von 900 000 Quadratmetern und wenn es auch nicht möglich war, in der wenig reizvollen Ebene der Provinz Brabant dem Ansstellungsgelände durch landschaftlichen Reiz ein besonderes Relief zu geben, so muh man doch sagen, daß von der hochgelegenen Freitreppe, die zur Haiipkuidustriehalle führt, der Beschauer einen herrlichen Blick auf das weitgedehute Stadtbild gewinnt, dessen riesige Dimension selbst dem an große Bilder ge- wöhnten Berliner eine angenehme Ueberraschung bieten wird. Von riesiger Ausdehnung sind die Jndustriehallen, die das belgische Ausstellungskomitee anfsühren läßt. Sie bedecken auf Brüsseler Gebiet 56 000 Quadratmeter und auf demjenigen von Jxelles 5l 000 Quadratmeter. Hierzu kommen Maschinenhallen in der Ausdehnung von 27 000 und Hallen für vollendetes Eisenbahn material in der Ausdehnung von 10 000 Quadratmeter. Im ganzen also bebaute Belgien selbst eine Fläche von 145 000 Quadratmeter, denen die von anderen Staaten bebaute Grundfläche von 75 000 Quadratmeter gegenübersteht, so daß also im ganzen mehr als der vierte Teil des gesamten Geländes reinen Äusstellnngs- zwecken bienen wird. Einen weiteren Ucberblick über die Größenverhältnisse der Ausstellung bieten die Einrichtungs- und Verkehrsanlagen. Auf Grund einer Verabredung der belgischen Staatseisenbahnverwal- tung wurde auf dem Ausstelluugsgelände ein cngeS Schienennetz errichtet. Mehr als 6 Kilometer Schienengeleise sind gegenwärtig auf den Ausstellungsplätzen vorhanden, deren zweckmäßige und praktische Anordnung es in den letzten Tagen vor Eröffnung der Ausstellung ermöglichen wird, täglich etwa 800 Waggons in das Ausstellungsgelände hineinzubringen und zu entladen. Dem Personenverkehr innerhalb der Ausstellung wird eine Trambahnlinie in der Länge von 5 Kilometer dienen, für deren Betrieb das Komitee eine Zubuße von 150 000 Franks rechnet. Diese Aus- stellungstram beginnt am Haupteingang, durchzieht die Alleen, berührt die Häuser der belgischen Städte und das große Kongreßhaus, durchquert die Kolonialgärten, geht über den. Vergnügungspark, um nacheinander die iuteruationalen Sektionen, zuletzt also die am weitesten gelegene deutsche zu durchschneiden. - Der von den Gebäuden nicht iu Anspruch genommene Raum ist zur Anlage von Gärten benutzt Wörden. Besonders sind es zwei Komplexe gärtnerischer Anlagen, die den Besucher fesseln werden; der eine befindet sich vor dem Hauptgebäude der belgischen Ausstellung im Südwesten, der andere zwischen den Jndustriehallen der französischen, holländischen und deutschen Abteilung im Norden. Im ganzen handelt es sich hierbei um 20 Hektar Land, so daß also ein ungeheurer Blumenflor für eine ästhetisch nicht zu unterschätzende Außenwirkung sorgen wird. Was nun die Beteiligung der einzelnen Staaten an der Weltausstellung betrifft, so steht natürlich an erster Stelle das einladende Land Belgien, dessen Hauptgebäude eine Front von 250 Meter und eine Fläche von 65 000 Quadratmeter bedeckt. Dieser Halle ist eine Terrasse von 35 Meter vorgelagert. Im ganzen belegte Belgien etwas mehr als 75 000 Quadratmeter. Nach Belgien hat Deutschland die stärkste Beteiligung mit bekanntlich 40 000 Quadratmeter augemeldet. Daun folgt Frankreich mit 30 000 Quadratmeter, England mit 20 000, Holland nut Io 000, Italien mit <8000 Quadratmeter. Außer diesen Ländern werden mit eigenen Sektionen noch vertreten sein: Spanien, das ganz besonders große Stnftrengungeii macht, Luxemberg, Monaco, Brasilien und Uruguay. Außerdem werden iu der großen ^nduftrre- halle noch folgende Staaten unter amtlicher Beteiligung zu finden fein: Dänemark,, die Schweiz, die Türkei, Persien, Peru, Nicaragua und Domingo, jeweils mit einer zwischen 350 und --Ml Quadratmeter schwankenden Anteilnahme. Beträchtlich wird die Beteiligung der einzelnen Staaten in-der internationalen Riesen- industriehalle sein. Hier sind non europäischen Staaten vertreten: England mit 5500 Quadratmeter, dann folgt in ziemlichem Abstand Frankreich mit 2000, Holland mit 1200, Italien mit 1400, die Schweiz mit 500 Qnadratm. Daneben soll Amerika inoffiziell mehrere tausend Quadratmeter besitzen. Alle diese Staaten aber wird Deutschland überbieten, das in seiner eigenen Halle allein in der Maschinenbranche 12 000 Quadratmeter gebraucht. In der. Ausstellung für rollendes Schienenmaterial ist Deutschland mit. über 3000 Quadratmeter bei weitem am stärksten beteiligt; es folgt dann Frankreich mit 1500, Italien mit 900, die Schweiz mit 500 Quadratmeter. Nicht offiziell, aber durch Aussteller sind in dieser Abteilung noch vertreten: die Bereinigten Staaten von Nord-Amerika, Oesterreich-Ungarn und Japan. Mehr als diese trockenen Ziffern zu besagen vermögen, ergibt sich ans dieser Gruppierung, daß tatsächlich die Brüsseler Welt- ausstelluug ein getreues Spiegelbild der wirtschaftlichen Kämpfe auf dem Welthandelsmarkt abgebeu wird. Man wird besser, als auf irgend einer anderen Weltausstellung, erkennen können, daß tatsächlich die zwischen England, Frankreich und Deutschland bestehende Rivalität sich nicht nur auf politische Fragen erstreckt. Aus diesem Grunde sagen denn auch schon Propheten, die ja bei keinem Anlaß fehlen, voraus, daß die Brüsseler Weltausstellung trotz Tokio die letzte größere „Worlds fair" sein müsse. Man wird hier erkennen, welch gesährlicher Rivale das Deutsche Reich geworden ist, dem man nicht zum zweitenmal die Gelegenheit bieten wird, sich so öffentlich vor aller Welt seine Ueberlegenheit bescheinigen zu lassen. Hinter diesem Gedankeugang lauert der neidische Feind, dessen Karten vorzeitig aufgedeckt werden sollen, damit kein falscher Verdacht aufkommeu soll. Deutschland ist auf die Brüsseler Ausstellung gegangen, weil es in Belgien erhebliche wirtschaftliche Interessen zu vertreten hat, und wenn es sich in leidlich guter Verfassung zeigen wird, so entspricht das eben der Bedeutung eines iiiternationalen Wettstreits, zu dem schließlich niemand im Alltagsanzug geht. Hinter der deutschen Beteiligung aber irgend eine besonders stark entwickelte Eroberungssucht zu wittern, ist geschmacklos. Weder England noch Frankreich gehen nach Brüssel, nut schlecht abzuschneiden, beide, wollen ihrem Handel und ihrer Industrie iintzen, und wie emsig sogar England ans seinen Vorteil bedacht war, geht aus der Tatsache hervor, daß es feine Beteiligung nur davon abhängig machte, daß die Aus^ stellungsverwaltniig ihm den besten Platz am Haupteiugang neben der bctgifcTjeu Abteilung einräumte. Mau hat nachgegeben, denn noch nie hatte sich Großbritannien bis jetzt offiziell au irgend einer Weltausstellung beteiligt. Aus dieser, man könnte fast sagen, praktischen Beteiligungl der einzelnen Staaten, werden verschiedene Länder mit verschiedenen Spezialausstellungen und Attraktionen, die in der Eigenart und dem Natioualcharakter, zum Teil auch in der Geschichte begründet liegen, erscheinen. So ivtrb Frankreich -durch eine nicht unbedeutende koloniale Ausstellung vertreten sein, die in vier verschiedenen Hallen die gefaulte französische Kolonialpolitik gliedert. Man wird je einen Pavillon für Algier, Tunis, Jndo-Chma und Westafrika erblicken. Daneben werden auch die deutschen Kolouial- bestrebungeu, wenn auch höchst bescheiden und nur ganz nebenbei, Zeugnis ablegen können, denn die Antwerpener Diamaut- Judustrie hat sich zu einer Spezialausstellung entschlossen und wird uamentlieh den in unseren Kolonien gefundenen Stein zeigen. Belgiens koloniale Ausstellung wird man in Tervueren, also da, wo das „Kolonialmuseum" besteht, suchen müssen, was natürlich ein großer Nachteil ist, denn nur die, die sich speziell für Kolonisationsfragen interessieren, werden die Reine, allerdings auch ohne bestimmten Zweck lohnende Reise unternehmen. Auch Kanada hat sich in letzter Stunde zu be- fonderen Anstrengungen entschlossen, man wird es da finden, Ivo nationale Eigentümlichkeiten gesucht werden. Spanien zeigt uns den Alcazar von Granada, Paris in seinem Haus das Wesen der Lichtstadt. Daneben erscheinen die vier belgischen Städte, versinnbildlicht durch Reproduktionen ans ihrer großen Vergangenheit. Brüssel läßt das Mittelalter erstehen, Antwerpen das.Zeitalter Rubens' mit all seinen klinstlerischen Beziehungen zum Handwerk. Gent kommt mit seinem alten Gildenhaus und Lüttich mit einer Nachahmung des Hauses von Curtius. Neben diesen Vorbildern wird natürlich auch eine separate Ausstellung für Lufts chä s fahrt, und zwar auf dem eutwas entlegenen Brüsseler Manöverfeld, veranstaltet werben. Hierbei wirb man zum erstenmal bie verschiedenen Länder mit ihren verschiedenen lenkbaren Lnftschiffen in Wettbewerb treten feljen. Belgien selbst ist mit zwei Luftkreuzern, der Belgika (5200 Kubikmeter) und der Flandern (6300 Kubikmeter) vertreten; von Deutschland sind ein kleiner und ein großer Parseval angemeldet (3200 und 6600 Kubikmeter); ferner ein Clouth (.2000 Kubikmeter), sowie ein kleiner Rüdenberg. Auch England wird auf diesem Wettbewerb vertreten sein und zum überhaupt erstenmal sein neuerbautes Luftschiff Juillot, (8000 Kubikmeter) in Betrieb zeigen. Bon Frankreich ist je ein Lusttyp (1500 Kubikmeter) angemeldet. Bei den verschiedenen Fernfahrten, die geplant sind, werden natürlich sämtliche Ballons ihre größtmöglichste Leistungs- I fähigkeit zeigen können, so daß also durch diese Ausstellung nicht — 236 — mir theoretische, sondern auch praktische Vorteile erzielt iverden können. Der Vollständigkeit halber muh noch erwähnt werden, daß Belgien ganz gesondert mit einer großangelegten Heimarbeits- ausstellung auftreten wird. Hier dürfte namentlich die Spitzenabteilung das Interesse der Besucher in höchstem Maße in Anspruch nehmen. Auch ein internationales Arbeiterdorf, in dem Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Holland und Spanien mit modernen Arbeiterhäusern vertretensein werden, wird auf der Ausstellung auzutreffen sein. Es ist also durch die beiden Sonderabteilungen Sozialpolitikcrn und Hygienikern Gelegenheit geboten, Spezialstudien zu machen, da ja alle beteiligten Länder mit ihren besten Einrichtungen aufwarten werden. Wenn mau die Fülle des Gebotenen auf der Brüsseler Weltausstellung in Betracht zieht, dann kommt zum Bewußtsein, welch ungeheure Bedeutung Belgien dieser Ausstellung zu gel>en wußte. Es gibt kein Gebiet, das nicht berücksichtigt wurde, und wenn man bedenkt, daß die mit der Ausstellung verbundenen vielen Fachkongresse das Gezeigte wirkungsvoll ergänzen werden, dann wird man die Bedeutung, welche die Ausstellung für die gesamte Welt haben muß, richtig einschätzen. Sie wird ein getreues Spiegelbild der hochentwickelten Technik und Wissenschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts bieten. Je kleiner das Land, desto größer das Verdienst, daß es sich dadurch erwirbt, daß es die Möglichkeit von vergleichenden Betrachtungen bietet, von der hoffentlich Deutschland Nutzen ziehen wird. I. W. Ein UomeLeuzusammenstch vor acht Jahrhunderten. Es ist nun schon oft genug, sollte man meinen, darauf hingewiesen worden, daß ein Zusammenstoß der Erde mit dem Schweif eines Kometen, wenn er tut Laufe dieses Frühjahrs erfolgen sollte, nicht das erste Ereignis dieser Art wäre, das fünfer Planet seit Menschengedenken durchzumachen hätte. Der einzige Unterschied, der zwischen dem mutmaßlichen diesjährigen Renkontre und dem früheren besteht, liegt darin, daß setzt die Astronomen die Begegnung auf Tag und Stunde schon monatelang Voraussagen, während früher die Menschen vorher nichts davon ahnten und meist auch wahrscheinlich von dem eigenartigen Besuch, den die Erde aus dem Himmelsraum erhielt, überhaupt nichts merkten. Sie sahen wohl den .Kometen, wenn er hell genug war, unr sich dem bloßen Auge Zu offenbaren, und sie sahen vielleicht auch einen Sternschnuppenfall, machten sich aber keinen Begriff davon, daß beides miteinander in Zu- sanrmenhang stehen könnte. Und wenn, unsere Vorfahren durch die Erscheinung eines Kometen in gewaltige Angst versetzt wurden, so beruhte diese doch auf einem anderen Merglauben als auf der Besorgnis, daß der Körnet selbst Wer die Erde herfallen und sie entweder vergiften oder zertrümmern könnte. Man kann also sagen, daß die Astronomen viel klüger geworden sind, die übrige Menschheit in diesem Punkt aber weit geringere Fortschritte gemacht hat. Professor Krebs aus Kiel hat jetzt in der Frankfurter Wochenschrift „Umschau" einen kurAen lehrreichen Aufsatz Wer frühere Durchgänge der Erde durch Kometenschweife veröffentlicht. Er erinnert daran, daß, so lange es eine astronomische Wissenschaft in höherem Sinne gibt, nur ein einziges derartiges Ereignis stattgefunden hat und mit vollkommener Sicherheit sestgestellt worden ist. Dies geschah am 26. Juni des Jahres 1819. Damals trat nicht das Geringste von den Wundern ein, die man jetzt in der Erwartung des 18. Mai teils hofft, teils befürchtet, sondern man merkte gar nichts Besonderes. Dreizehn Jahre darauf, also 1832, ging wieder einmal eine Panik durch die Menschenwelt, und Awar glaubte man damals auch, daß ein Komet eine Massenvergiftung über die Erde bringen würde. Es braucht uicht gesagt zu werden, daß auch nicht ein einziges Wesen den Gifttod auf diesem Wege gefunden hat. Daun wurde ferner für den 28. oder 29? Juni 1861 ein Kometenzusammenstoß berechnet, und diesmal hatten sich die Astronomen geirrt. Professor Krebs aber hat eine Ausgrabung in den alten Ueberlieferungen der Himinels- kunde vorgenommen und dadurch festgestellt, daß im Jahre 1106, als der vom Schicksal so arg heimgesuchte Kaiser Heinrich der Vierte auf der Höhe seines Unglücks das fünf- Ktgste Jahr seiner Regierung hätte feiern sollen, ein Ko- Metenzusammenstoß stattgefunden hat. Diese geschichtliche Tatsache verdient heute umsomehr Berücksichtigung, als es schon damals der Halleysche Komet war, der sich in seiner Weise mit der Erde befaßte. Ein Chronist aus dem fechs- Kehnten Jahrhundert, Conradus Lykoschenes, hat in einem allerdings etwas fragwürdigen Latein eine Beschreibung dieses Näturvorgangs gegeben Und durch einige sonders bare Abbildungen zn veranschaulichen gesucht. Am 5. Februar des Jahres 1106 wurde zum erstenmal bei lichtem Tags eilt Komet gesehen, der angeblich eine Elle von der Sonne entfernt war. Am 9. Februar wurde aus Italien die höchst merkwürdige Beobachtung geineldet, daß Sterne mn Tageshimmel erschienen, „bald' als flögen sie miteinander um die Wette, bald als fielen sie Mr Erde herab". Das können selbstverständlich keine Sterne gewesen feilt, sondern wenn die Nachricht überhaupt als zuverlässig zu betrachten ist, nur Kometenteile, die sieh bei der Reibung mit der Lufthülle der Erde ablösten. Die damalige Erscheinung des Halleyschen Kometen ist eines der wichtigsten Fakta der Geschichte der Agronomie geworden, weil danach im Jahre 1680 Newton zu allererst eine Berechnung der Bahn eines wiederkehrenden Kometen versuchte und gleichzeitig den Astronomen Halley, nach dem der Komet dann später benmint worden ist, dazu veranlaßte, diese Arbeit gründlicher fortzusetzen. Uebrigens blieb der Komet im Jahre 1106 mehr als zwei Wochen lang in erstaunlichem Glanz am Himmel sichtbar, woraus zu schließen ist, daß äuch er durch die Begegnung mit der Erde keinen erheblichen Schaden gelitten hatte. vermischter. * Selten frisch Immer wieder muß vor der ganz un- simtigen Anwendung dcs Umstandswortes „selten" gewarnt werden. Ta wurde kürzlich ein Bericht über einen plötzliches Todesfall mit den Worten begonnen: „Gestern abend starb Herr N. Am Morgen seines Todestages war er selten frisch gewesen" — Aha, sagt man sich, kein Wunder, daß er nachher starb: aber das stimmt nicht, denn es heißt weiter: ,-obwohl cr| in der Nacht vorher sehr wenig gescUas« hatte". Also liegt eist Gegensatz vor: trotz schlechten Schlafens war ec „selten frisch", das soll heißen „frisch Wie selten", heißt aber gar nicht so, sondern ist fatsch und höchst irreführend. — In einem änderest Nachruf stand: „Er war vor allem ein Mensch, ein selten wohltuender Mensch, ein christlicher Mensch." Ist das christlich, nur „selten" Wohlzutun? — Oder es steht geschrieben: „Dieses Unternehmen gibt selten gute Dividenden." Also werde ich- mich hüten, Mich daran zu beteiligen, denkt man. Liest man aber Weiter, dann erfährt man, daß so hohe Gewinnanteile ausgezahlt würben, Wie man es selten erlebt. — Ein selten schöner Stil ist keineswegs ein einzig schöner, sondern ein höchst minberWirtiger, der nur hier rind da einige Lichtblicke zeigt: ein selten reicher Ernteertrag ist etwas sehr Betrübliches, genau wie ein selten fleißiger Schüler und ein selten Wohltuender Eindruck. Auch die selten glückliche Ehe, von der man in mancher Todesanzeige liest, sollte doch eigentlich nicht fy öffentlich erwähnt werden: der Anzeigende beleidigt ja den Toten sowohl Wie sich selbst miss seltsamste mit mit dieser Redensart. Mann werd« wir solchen Torheiten sel-i teuer begegnen? ' •' Abschied. Heimlich ziehts mich in die Ferne, Hab die Heimat doch so lieb, Nur ein Mensch und tausend Sterne Wissen, was mich von ihr trieb. Und so will ich rascher schreiten, Heimat, spürst du meinen Schritt? Leise tret ich, sollst nicht leiden, Meine Leiden nehm ich mit. Abendstern, dich möcht ich sehen Bis zum heimatserneii Strand. Leuchte noch vorm Untergeben Einmal wie im Heimatland. Karl Feilbach. _________Magisches Zahlen-Quadrat. In die Felder nebenstehenden Quadrats --sollen die Ziffern 2 17 26 39 --viermal derart eingetragen werden, daß die Summe der Zahlen in jeder der senkrechten, wagerechteii und Diagonalreihen stets 84 __beträgt. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Kapscl-Nätsels in voriger Nummer; Was man am Sonntage erwirbt, man am Montage verdirbt. Redaktion: K. Neu rat b. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Wietze«. l (i E p 8 r s l 8 L e r t t k i t t % s i « ü i i i i