i h MZ ilti! z BOS M ■AW «rsw6s fürsten tum Hessen in der furchtbarsten Weise treffen. 1794 wird auf dem Wredeschen Hof in Klein-Linden ein Lazarett aufge- fchlagen und 217 verwundete Soldaten und 2 Weiber werden dann ausgenommen. Tie Gemeinde bezieht aus Wetzlar Pulver und Mei. Ter Schncidcrmeistier Schaum erhält den Auftrag, aus dem Blei Kugeln zur Landesverteidigung zu gießen. 'Das Torf erhält für 3 Tage als Einquartierung 35 Offiziere, 116 Unteroffiziere, 1792 gemeine Mann, 79 Weiber, 50 Kinder, 511 Knechte Und 1758 Pferde. 1 , , .. . Ter Gemeindsmann Philipp Renschling fand auf erneM Acker hinter der Burg eine vergrabene Kassette mit wertvollen Brrcs- schasten, fclic er an das Oberamt in Gießen abliefert , 1795 erhält Klein-Linden als Einquartierung 30 Offiziere, 76 Unteroffiziere, 497 gemeine Mann, 23 Weiber, 722 Knechte und 1993 Werde ' Beim Abzug des Feindes.müssen alle verfügbaren Gespanne aus Klein-Linden Proviant nach deut Kriegslager bet Herborn schassen. Ta Man vergeblich auf die Rückkehr der Fuhrleute Wartet, wird der Gemeindesch.eiber Weigel im Auftrag der Gemeinde als Kundschafter in das feindliche Kriegslager enfiendet, innt über den Verbleib der Gespamte Nachricht zu erhalten^ 1797 erlebt Klein-Linden seine Wvtzrsten Zeiten, «chiul- lehrer Frank schreibt über eine Plünderung in Klein-Linden einen Ausführlichen Bericht. m , Wir lesen darüber in einem Kwchen-Protokollbuch folgende Aufzeichnung: „Nachdem der Kriegsschauplatz schon verschiedene! Jahre in hiesiger Gegend gewesen und die Kaiserlichen undlftanzö- sischeu Armeen wechselweise avanciert und retiriert waren, drangen die Franzosen den 18. April 1797 bei Neuwied über den Rhein Und zwar so geschwind, daß, sie am 21. April hie Kaiserlichen von den» ganzen Lahnstrvnr bis ait die Nidda verdrängten. Um 3 Uhr nachmittags waren die Kaiserlichen noch in Klein-LlNr-en, aber schon 31/2 Uhr kamen die ersten französischen Dragoner ms Dorf, die in der Lindener Markins Handgemenge gerieten. Bald darauf kam es zwischen Steinberg und Grüningen zu einer Schlach:, die zmn Nachteil der Franzosen ausfiel, wobei auch! derstranzostsche General Ney gefangen wurde. In der nämlichen Nacht oekam das hiesige Torf 600 Mann Dragoner ins Quartier, welche aber am anderen Morgen wieder abrückten. Am 22. /April, morgens 6 Uhr, fiel die französische' Armee, welche sich 6et Meßen m den Gärten gelagert hatte, hier zum Plündern em und dies dauerte bis abends 7 Uhr. Wenn eine Partie fort Mr, kam die andere, so das; in manchen Hausern nicht die geringsten Lebensmittel ubng blieben und die meisten Leute haben in drei Tagen keinen Billen Brot gehabt. Ter Schaden, den der Ort erlitten, wird auf 14 000 Gulden gerechnet; nicht allein Lebensmittel, sondern auch Kleider! und Weißzeug nebst vielem Geld haben die Feinde genommen'. Ter Schullehrer Frauk hat nach seiner geringen Haushaltung einen Verlust von 250 Gulden gehabt. Es ist doch auch ungleich bei der Plünderung hergegangen. Einige der reichen Häuser in der Obergast hatten sich durch eine Partie Kanoniere Sicherheit verschafft, so daß sie nichts dabei verloren. Gleich nach der Schlacht Lei Grüningen kam ein Waffenstillstand zuwege, der 22 Monate dauerte. Tie französischen Truppen wurden in das ganze Ober- fürsientum einquartiert, wo endlich alles draufgegangen. Tas Land ist dadurch so aus- und abgezetzret worden und 'hat so viel« Schulden gemacht, daß Kindes'kinder sie nicht bezahlen können." Wie sehr der Schullehrer Frank in seiner Schluß,bemerkung recht hatte, beweist die Tatsache, daß heute poch 1742 Mk. älter« Kriegsschulden in der Gemeinderechnung für Klein-Linden eingestellt sind. Während der Zeit der Einquartierung bezahlt die Gemeinde von Mai bis Dezember 1797 an Ba'lth. Schiefer tri Gießen an Wein für französische Offiziere 520 Gulden und von da bis zum 8. Mai wieder 171 Gulven für Wein und ’7 Gulden für Branntwein. Auswärtige Offiziere kommen nach K'lein-LindeN und müssen mit verpflegt werden. Di« Frau des Schullehrers erhält 9 Gulden für Zurichtung .der Wäsche zweier ,französischer Offiziersfrauen. Auf Befehl der Franzosen wird die in schlechtem Zustande befindlich)« Ortsstraße (Wetzlarer Straße) von den Maurermeistern Größer und Kinzebach ausgebessert. Tie Gemeinde gerat immer mehr in Schulden. Es werden 5025 Gulden für Kriegslosten ausgenommen und im' nächsten Jahre wieder 888 Gulden für Kriegsfahrteir, weil der Viehbestand so rcduzrert war, daß Fuhrwerke aus der Nachbarschaft herangezogen werden mußten, um die arl die Gemeinde verlangten Fuhrleistungen zu ermöglichen. Um dem großen Notstand in der Gemeinde! Klein-Linden zu steuern, sendet der Amtmann Gravclius Von Gießen an den Bürgermeister folgendes Schreibar: „Ta es die Billigkeit svwbhll, als selbst das allgemeine Wohl und di« christliche Pflicht, welch« ein Einwohner dem anderen schuldig ist, es erfordern, daß ber dem dermaligen großen Notstand des Landes und der einzeln«^ Gemeinden jeder dem anderen nach Kräften beistehen und nicht bloß seinen eigenen Vorteil, sondern auch den seines. Neben- Menschen und das allgemeine Veste zu fördern suche, dies aber dadurch hauptsäcUich erreicht wird, daß di« Sommerfelder aus- geste'llt werden, damit man doch wieder Hoffnung habe, ein« gute Ernte zu erhalten, so rechnet Man auf sämtliche Einwohner zu Klein-Linden, daß derjenige, der noch mit Vieh und Geschirr versehen ist, denen so darum gekommen sind, nach allen Kräften! beistehen werde und zwar so, daß sie nicht vorher alle ihre Felder bestellen und die anderen warten lassen, sondern wechselswersS einen halben oder ganzen Tag für sich und ihre unglücklichen Mitemwohner arbeiten werden, damit letztere nicht noch gänzlich ins Verderben gebracht werben." . Von den weiteren kriegerischen Ereignissen bleibt Klein-Lrnden unberührt. An dem unheilvollen Feldzug Napoleons nach Rußland haben unter .Führung des Prinzen Emil von Hessen drei Soldaten aus Klein-Linden teilgenommcar. Zwei von ihnen, Daniel Lenz und Friedrich Weller, sind beim Uebergang über die Beresina! umgekommen. Aus dem Jahre .1813 findet sich bei den hiesigen: Gemeindearten noch ein Schreiben aus Darmstadt vor, in dem die Mitteilung gemacht wird, daß, ein mit vier Ochsen bespannter! Wagen einem russischen Soldaten im Wald« bei Darmstadt ab- genommen wurde. Ter fast zu Tode geschlagene Bauer soll aus Klein-Linden stammen. Ter hiesige Schultheiß, wird in bart Schreiben ausgefordert, den Eigentümer zu ermitteln. B. Persönlichkeit. lieber das Wesen der Persönlichkeit lesen wir im! „Türmer": Die großen Persönlichkeiten sind eine Großmacht in der Geschichte, sie sind die eigentlichen Träger des Fortschritts auf allen Gebieten des Lebens. Ihnen gegenüber offenbart sich jo recht die grobe Einseitigkeit der materialistischen Geschichtsbetrachtung. Diese hat die Tendenz, den einzelnen nnd die Wirkung des einzelnen, die Persönlichkeit und ihre schöpferische Kraft möglichst auf ein Minimum herabzudrücken. Die Verhältnisse, die geistigen und sozialen Strömungen, die wirtschaftlichen Evolutionen, die Umstände, das Milieu, das alles wirb zum allmächtigen Schöpfer auch der fogenannten großen Persönlichkeiten. So bleibt denn schließlich gar nichts Wunderbares! und Bewunderungswürdiges mehr übrig. Nun liegt ja int materialistischen sozialistischen Geschichtsdogma, wenn: auch nicht alle, so doch einige Wahrheit: denn auch die größten Persönlichkeiten sind Kinder ihrer Zeit und haben Anregung und Geistesuahrung empfangen aus ihrer ttin- gebung — aber sind sie damit auch restlos erklärt? Warum sind andere, wiewohl sie dieselbe Lust wie jene Großen geamtmet, so klein geblieben? Warum sind die Knaben, die einst mit einem Luther oder einem Kant zur Schule gingen, nicht auch ein Luther oder Kaut geworden? Gewiß, — 168 der Boden für die großen Persönlichkeiten ist immer rrgend- wie vorbereitet. Jesus, Luther, Bismarck, sie kamen alle, ,/rls die Zeit erfüllet war", sie liegen sozusagen m der Luft, aber daß sie dann kommen, so wie sie kommen, mrt solchem Geist, mit solcher Kraft, mit solcher Gemali-tat, woher dieses? Hier stehen wir vor einem Gehermms und ahnen ehrfurchtsvoll das schöpferische Walten des Gottes, in dem wir leben, weben und sind. frf'.n- irSp P-'-'ttnlichkeit ein Geheimnis, so bedeuten die großen Persönlichkeiten eine Steigerung dieses Geheim- li., , .ul LcueiuuMei, das Liter materialistischen Erklärungsversuche spottet. Ein jeder Mensch tritt als eme noch nie dagewesene Individualität m die Welt der Er- scheirlungen, er ist ein Produkt seines Milieus und doch zugleich ein fleischgetvordener Schöpfergedanke Gottes, er empsängt von seiner Natur- und Menschenumgebung, ctper er einpsängt nicht nur, sondern er gibt auch, er wird nicht nur gelebt, sondern lebt auch, lebt sich seiner Uinwelt ein und sucht den Menschen wie den stofflichen Dingen seinen Geist, sein Wesen und seinen Willen aufzuprägen. Die großen einzelnen aber, in denen das Ewig-Göttliche im besonderen Glanze aufleuchtet, sind vollends doch etwas mehr als nur ein geistiges und seelisches, sozial-kulturelles Sammelsurium und Bilderalbum ihrer Zeit und ergeben sich durchaus nicht als eine Selbstverständlichkeit aus dem Modejournal ihrer Umgebung, sondern wirken mit der schöpferischen Kraft ihrer Persönlichkeit ein Neues hinein in die Welt. Der Genius ist ein Gottessohn, vom Vater «in Ewigkeit geboren, und doch auch ein Erdensohn, vom Weibe geboren, in der Hülle, im Fleisch und Blut seiner Zeit. Er drückt seiner Umgebung das Siegel seines Geistes auf, gestaltet seine Untwelt, haucht ihr sein Leben ein und wird so zur Seele neuer Bewegung und Daseinsgestaltuug. . . Der Genius beleuchtet recht grell die dem Wesen des Geistes nicht gerecht werdende Einseitigkeit des Satzes: der Mensch sei das Produkt seines Milieus, und kehrt die andere von der Stoffanbetung vergessene Wahrheit an das Licht: Das Milieu ist ein Produkt des Menschen. Gäbe es wohl ein Kreuz, gäbe es ein Martyriunr, wenn es nur Kinder der Umwelt gäbe? Die Umwelt läßt die ihr konformen Geister doch gewiß in Frieden, aber wenn Geister kommen, die sie wecken, umgestalten wollen, die aus innere und äußere Lebensveränderung drängen, da steht sie auf zum Kampf, bereitet Hemmnisse und Schwierigkeiten, errichtet Kreuze und Scheiterhaufen. Erst die materialistische-sozialistische und die individualistische Betrachtung zusammen ergeben die Wahrheit. Darum ist es auch bei der Geschichtsbetrachtung Pflicht, der Persönlichkeit, den großen Männern zu geben, was ihnen gebührt. Das Christentum ohne Christus, die Reformation ohne Luther, die Gründung des Deutschen Reiches ohne Bismarck erklären zu wollen, wäre eine brutale Geschichtsmißhandlung. Jeder vorurteilslose Blick in die Geschichte belehrt uns, wie die Masse von den großen einzelnen vorwärts geschoben wird. Sanger-Anekdoten. Eine Fülle charakteristischer und amüsanter Anekdoten ans der Laufbahn berühmter Sänger und Primadonnen hat der Amerikaner- Henry T. Finck in seinem neuen Buche „Musikalisä-e Erfolge! und wie sie errungen wurden" zusammengestellt. Er erzählt von der Jugendzeit Jeand«Reszekes,als Jean noch mit seinem Bruder Eduard zusammen arbeitete; er hielt viel von dem Urteil Bnes Bruders und wenn Eduard ihm am Abend nach der Vor- llnng sagte: „Jean, du hast heute wie ein Schwein gesungen," nn war Jean ehrlich betrübt, aber er versäumte es doch nicht, bei passender Gelegenheit Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Eduard de Reszke hatte nicht die gleiche Arbeitsenergie wie Jean; dem mangelnden Trieb mußte dann der Kammerdiener nachhelfen, der angewiesen war, Eduard die Zigarette wegzunehmen und ihn von Stunde zu Stunde aufzufordern, sich ans Klavier zu setzen. Ws Jean de Reszke später seine Hochschule für Sänger in Paris eröffnete, sah er ost einen Kreis berühmter Sänger um sich vev- sammelt, die von weit her gereist kamen, um sich 'bei ihm in ihrer Kunst zu vervollkommnen. So zählten auch Knote und S l e z a k zu seinen Schülern. Knote erlaubte sich mit dem berühmten Kolkegen einen originellen Scherz: Als er zu ihm kam, stellte er sich als Handelsmann vor und ließ sich von Jean de Reszke „entdecken". Jean war über seine „Entdeckung" aufs höchste begeistert Und versicherte bent vermeintlichen Handelsmanne immer wieder: „Sie können auf der Bühne noch einmal berühmt werden und ein BermvtM verdienen." Weiniger zuversichtlich äußerte sich C a- r u so s erster Lehrer. „Du wirst noch einmal 200 Lire.im Monat verdienen, wenn du ein bischen größer geworden bist." , Ter Schüler Wurde ein wenig größer und verdient heute eine Millian Lire im Jahr. Oft erzählt Caruso die Geschichte von seinem erste» Zusanrmentveffen mit Verdi. Als der Altmeister der italienische» Musik in Mailand im Theater zum erstenmal Caruso hörte, rief er aus: „Caruso? Dian sagte mir, er halte eine schöne Stimme, aber mir scheint, sein Kjopf sitzt nicht anr richtigen Weck." Diel großen Erfolge, die die M a l i b r a n auf ihrer Bühnenlaufbahn; errang, verdankt sie nicht zum wenigsten ihrem Vater, der sie sehr streng zur Arbeit anhielt und vor dem sie eine 'grenzenlose Angst hatte. „Vaters Augen waren so allmächtig, daß ich unter ihnen gewiß von der 5. Etage auf die Straße gesprungen wäre, »ohne mich zu verletzen." In Newyork sollte sie zusammen mit Garcia im Othello auftreten. Die Malibran wär damals 17 Jahre alt und hatte nur kurze Zeit, uM sich auf die Tesdemiona vorzubereiteu. Sie wollte die Partie ablehnen, aber ihr Vater zwang sie zur Annahme und erklärte ihr, weint sie nicht ihr Bestes geben würde, dann werde er sie mit seinem Dolch erstechen. Marias Angst war so groß, daß sie in ihrer letzten Szene in Erinnerung an diese Drohung plötzlich angstvoll aufschrie: „Vater, Vater, um Gottes Willen, erdolche mich nicht." Das Publikum hielt die Worte für zur Rolle gehörig, und der Abend wurde ein Triumph für die jimga Sängerin. Welchen svunderlichen Abenteuerit berühmte Primadonnen ausgesetzt sind, das zeigen zwei Vorfälle aus bent Leben von Christine Nilssvn. In Newport verfolgte sie einmal ein Wahnsinniger eine Woche lang; er hatte sie als Margarets gehört und glaubte, daß sie mit den an Faust -gerichteten Liebesworten mtr ihn gemeint haben könne. Stundsirkang stand er vor dem Haufe und wartete, und wenn sie in ihren Wagen stieg, etltS er ihr nach und rief: „Küsse mich, Margarete, küsse mich." . Eines Tages kam der Irrsinnige in den Salon der Künstlerin, in dem eine Gesellschaft versammelt war, stürzte auf die Nilsfon zu, umarmte sie und rief immer wieder: „Küsse Mich, Margarete." Tw Anwesenden warön so verblüfft, daß ferner daran dachte, bett Fremden zu packen. Tie Künstlerin mußte sich allein losringen! und nach einem Polizisten rufen. Als sie dann hörte, daß der Eindringling irrsinnig war, bat sie für ihn um Straflosigkeit und stellte nur die Bedingung, daß der verrückte Liebhaber bis zu threr Abreise aus Nuvhork in Gewahrsam gehalten^werde. In Chicago belästigte sie ein zweiter Irrsinniger, ein Student, der sich in sie verliebt hatte und sich in den Kopf gesetzt chatte, sie zu heiraten. Eines Tages erschien er mit einem vierspännigen sckLttten vor bent Hotel und erklärte, er sei gekommen, um seine Braut znt Trauung abzuhölen. Der Hoteldirektor konnte den Geistesgestörten nur durch die Vorspiegelung loswerden, die Nilssvn sei bereits in die Kirche gefahren und erwarte ihn dort. Welche schrankenq lose Begeisterung das musikalische England Jenny Lind ent» gegenbrachte, das zeigte sich bei ihrer Mreise nach Amerika. Tas Volk war so enthusiastisch, daß man in Liverpool Unruhen befürchtete, und die Polizei fejfernb darauf, daß Jenny Lmd tust- gehüm und durch eine Seitenstraße an Bord gebracht werde Während Tausende am Kai harrten, wurde dieser eschmuagck glücklich durchgeführt. Als das Schiff dann abfuhr, entstand im Hasen überall Bewegung: „Wie durch ein Zauberwort rechten sich älle Fahrzeuge auf dem Flusse zur Parade auf, 'und während am Ufer eine unabsehbare Menschenmenge dahinzog uno Ab- schiedsgrnße rief, donnerte in der Ferne Kammeusalut. „Auf bent Dampfer aber sah man die kleine Frau." so berichtet 'ein Augen» zeitge, „bett Arm auf den Kapitän West gestützt, tvährend sw enthusiastisch mit ihrem Taschentuch winkte." humoristisches. * Gut gegeben. Herr: „Fräulein, darf ich Ihnen vielleicht meinen Schirm anbieten?" — Dame: „Na, was wollen Sie denn für das alte Ting haben?" ,n * In der Pause. „Ter Text der neuen Operette tst hübsch — aber die Musik kamt mir gestohlen werde»," — „Ist sie auch." -------------- Bilderrätsel. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Logogriphs in voriger Nummer: Löwe, Möwe. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brübl'scheu Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Vietze»