NKM MW l 1 WWWMWn WAWEWis ^WUMUnsMiiM UM Das schlafende Heer. Roman von Clara ÄJie&ig. (Fortsetzuna.) (Nachdruck verboten.) Der stumme Kutscher der Britschka hielt an. Der vorderste der Sensenmänner war vor den Wagen getreten; den Hut bis zur Erde ziehend, schien er nach dem Weg zu fragen. Bräuer wunderte sich: tonnte der denn nicht lesen? Da stands doch groß und breit, deutlich an jedem Kreuzes- tirm, wohin! „Chwaliborczyce," belehrte der jetzt plötzlich lebhaft gewordene Kutscher und wies nach rechts — und dann ein wenig nach links: „Niemczyce" — und dann ganz nach links: „Przyborowo !" „Przyborowo — Przyborowo!" Mit einem Aufatmen der Erleichterung wiederholte das die ganze Schar. Mochten die müde sein! Frau Kettchens blaue Augen musterten die braunen Weiber: ach je, die waren ja noch alle ganz jung, nur eine Alte war dabet! Die Weiber wiederum musterten sie. Plötzlich trat eine der Braunen, der das rote Kopftuch in einer spitzen Falte über der Stirne Vorstand, dicht an die Britschka, haschte nach dem Kleid der darin Aufrechtstehenden und drückte es demütig an die Lippen. Aus der an den vier Zipfeln zusammengebundenen Plachta*), die ihr schwer auf dem Rücken hing und ihre Schulterir vordrückte, guckte neben dem irdenen Dwojak, dem Zwillingstopf zum Essentragen, neben einer Kesseltülle, einer Hacke und einem Löffelstiels/ in ein Bettkissen eingebündelt ein Kinderköpfchen. Allen Strahlen der Sonne' preisgegeben, schlief der Säugling, beperlt von Schweiß. Begehrlich funkelten die Augen der jungen Mutter. Hastig langte Frau Kettchen nach ihrem Körbchen: ach, wie mochte der Armen zumute sein! Und sie teilte aus in die ausgestreckten .Hände, denn auch die anderen Weiber hatten sich hinzugedrängt. Alle Müdigkeit schien plötzlich von den erschöpften Gestalten gewichen; die bei der Anstrengung des Wanderns zusammengepreßten Lippen hatten sich, glückselig lachend, geteilt; Dankesbeteuerungen und Segnungen, von denen die deutsche Frau nichts verstand, rauschten nur so dahin. Peter Bräuer hatte seine Frau gewähren lassen; ihn interessierten die Männer, diese untersetzten, muskulösen, sehnigen Gestalten. Also so sahen die aus?! Hm! Sahen schon aus, als ob sie arbeiten könnten! Mer in Arbeit! nehmen durfte man die drumm doch nicht — nur nicht! Es war eine Gefahr, daß die sich hier festsetzten. Die Herren hatten schon ganz recht, in der Zeitung^, die man ihm zugestellt, zu schreiben: „Weg mit ihnen, *) Leintuch. deutsche Arbeiter her! Mir daun wird man auch deutsches Land haben, und alles" —---- „No, wat is darin?" Ein Zetergeschrei hätte Bräuers Betrachtungen gestört. Die Halbwüchsigen, die sich im Korn verloren, kamen schreiend angerannt: „Poludnica, poludnica!" , Und He Weiber griffen den Schreckensruf auf: „Poludnica, poludnica!" und gaben sämtlich Fersengeld. Die Männer blieben zwar stehen, aber auch sie blickten! beunruhigt: war da etwa das Mittagsgespenst, die Poludnica, die, wenn die Sonne hoch steht, durchs Korn streicht, um darin herumstreisende Kinder zu fangen? Gen Niemczyce zu schlug das Korn int heißen Wind Wellen. Wie flute,wes Wasser schwappte und wogte der goldene Schwall, und die scheitelrechte Sonne goß noch einen goldenen Strom von, Himmel dazu nieder. Mitten in diesem Meer, im blendenden Mittagszauber der Aehren war plötzlich eine Gestalt aufgetaucht, hell der Hut und das Gewand, hell das Gesicht, und die Flechten wie reifer Weizen. „Hu, poludnica". Noch einmal kreischten die Weiber laut auf. Selbst die Bräuers waren erschrocken, hatten sie doch niemand kommen hören und sehen. Im wogenden Gekreid« war jene sacht dahergewandelt gekommen, auf räum kenntlichen Fußpfädchen. Verdutzt starrten sie in das helle Gesicht. Aber der Kutscher war blitzschnell von der Deichsel gesprungen; den Hut bis zur Erde reißend, wie vorhin! bei der Boza meta, grüßte er ehrfurchtsvoll, untertänig. Da zog auch Peter Bräuer den Hut, — die schien aber mal eine vornehme Dame! Ein rascher Blick aus den hellen Augen der biondech Frau streifte ihn, dann nickte sie ihm freundlich zu: „Guten Tag!" Horch, was ivar das?! War das Musik? Glocken- klang aus heimischem Land? Oder kams vom Himmel herab?! Frau Kettchen ivar auf den Sitz Wrückgesunken, ihre Lippen fingen plötzlich an zu zucken; heiß schoß es ihr! in die Augen, jähe Tränen der Sehnsucht begannen über: ihre Wangen zu rinnen. Mer es waren auch Tränen der Hoffnung. Einen Nebel legten sie wohl vor ihre Augen; doch der Nebel war nicht grau wie die Schleier des Abends, golden durchleuchtete ihn Acht des Morgens, denn mitten in ihm stand eine freundliche Gestalt, die Frau mit blonden Flechten und hellen Augen, und — sic sprach deutsch. „Guten Tag," schrien die Kinder; es klang jubelns „Guten Tag, gnädige Frau," rief Valentin keck. „Guten Tag," sprach auch bedächtig und respektvoll der alte Bräuer; und sein. Weib stammelte leise nach. — es konnte nicht laut sprechen vorn, heftigen Klopfen des gerührten Herzens —: „Guten Tag!" — 362 2. Auf Niemczyce-Deutschau stand die Gutsherrin, Helene von Doleschal, am Fenster ihres Zimmers nnd schaute, beide Hände auf die Brüstung gestützt, hinunter in den! Garten. Die Terrassen abwärts, unten am See, von wo die leichte Brise wehte, spielten ihre Knaben; sie hörte die hellen Stimmen zu sich Herlaufschallen. Sie wartete, auf ihren Mann; der war gleich nach dem Mittagessens wieder aufs Feld geritten. Kam er jetzt bald?! Sie neigte sich weiter hinaus; zwischen den Blumenbeeten herauf führte das Pfädchen, das er gern einschlug, wenn er, ungeduldig ablürzend, den Braunen allein zum Hof traben ließ und sich, selber durchs Seitenvfortchen in den Garten stahl. Helene blickte über die Hängerosen unterm Fenster, welche die Glocken ihrer Kronen auf den sammetig geschorenen Rasen niederstülpten, weg, hinüber zum Hügel. Jenseits des Sees ragte der sandige Gipfel, der, mit einer- einzigen Kiefer beflaggt, fast wie ein Berg in der Ebene erschien. Dort hinter jenem Berg lag Kolonie Augenweide! Weg dahin war weit, und Hanns-Martin hatte versprochen, heute noch mit ihr hinzufahren. Neue Kolonisten bauten ein Haus — ob das die Leute waren, denen sie neulich du der Grenze begegnet war, als sie mit ratterndem Leiterwagen und müden Kindern einzogen? ! Wenn Hanns-Martin doch bald käme! Schon legte sich eilt Schatten über die blanke Metallplatte des Sees; die Schwäne, die zurzeit der hohen Sonne im Schwanenhäus-- chen unter der alten Silberpappel der Insel Zuflucht gesucht, ruderten jetzt langsam über die mild beleuchtete Fläche, ihr Bild mit den schön gewölbten Flügelbogen schneeig im tiefen Wasser spiegelnd. Bon den Blumenkissen der Terrassen stiegen verstärkte Wohlgerüche aus; die Heliotrope, Levkojen nnd Reseden, die um Mittag schlaff gehangen, standen jetzt erfrischt. Die waldigen Ausläufer des Parks, bis zum sandigen Hügel hin von beiden Seiten den See umschließend, zeigten um ihre Kronen schon weicheren Flimmer. Nun kam er wohl nicht mehr zur Zeit! Enttäuscht wollte Helene vom Fenster zurücktreten, da hörte sie seine Stimme. Die Gruppen der Kaunas und Musen verdeckten noch seine Gestalt, aber jetzt — jetzt war er zu sehen! Eiligen Schrittes stürmte er den kleinen Pfad herauf. Die Knaben hatten ihn entdeckt; ausgelassen umsprangen ihn die vier großen, den kleinen Kurt ließ er aus der Schulter reiten. Das Kindermädchen folgte, während wiederum hinter diesem, zeternd vor Besorgnis um ihres Herrn Küchlein, die alte Pelasia dreinhumpelte. Die Knaben jauchzten: Hurra, nun rannte Väterchen auch über den Rasen, und der Gärtner durfte doch nicht schelten! „Helene!" Schon war er unter ihrem .Fenster. Die weiße Mütze aus der erhitzten Stirn zurllckschiebend, schaute er zu ihr hinauf. „Endlich! Entschuldige! Meine liebe Frau! Ich mußte noch aufs Vorwerk, Scheftel aus Miasteczko war da wegen der Milchkälber. Der Vogt wußte sich nicht zu helfen, der Knhschweizer will sich, immer von keinem Stück trennen. Sie zankten. Ich mußte ein Machtwort sprechen " „Wie du dich um alles kümmerst," sagte sie zärtlich. „Hast du gut verkauft an Löb Scheftel?" „Es geht. Na," — er klopfte sich mit der Gerte den Staub aus den enganliegenden Reithosen — „lassen wir das! Ich werde mich erst ein bißchen menschlich machen, nnd dann fahren wir." Sie lächelte ihn an. „Komm hereiy, trink nur erst Kaffee! Die Mamsell hat schon sechsmal fragen lassen, ob sie die frischen Waffeln herausschicken dürfte."' Weniges später fuhren die Doleschals auf dem leichten Korbwägelchen fort. Kein Diener saß hinten auf. Er kutschierte selber, ein Zungenschlag trieb das gut eingefahrene Pferd an. Der schlichte Schleier, den Helene als einzigen Schmuck um den Hut trug, wehte im Sommerwind. Dein Park zur Linken, immer am hohen Drahtzaun entlang, führte zuerst die Straße, dann trat sie näher zunt See; mühselig knirschten die Rüder durch, tiefen Sand und dann noch mühseliger hie Hügelsteigung hinan. Aber von oben herab lohnte ein herrlicher Blick auf den glatten See mit seiner bebuschten Insel und auf das weiße Herrenhaus jenseits, mit den Blumenbeeten davor, von den grünen Wipfeln des Parkes wie ein freundliches Bildchen ein gerahmt. Roch ein paar Räderumdrehungen, und rasch ging es jetzt wieder bergab. Der Sandbuckel mit der einsamen Kiefer schob sich wie eine Schutzwand vor die Oase von Wutschau. Nichts begrenzte nun mehr den Blick. Felder, Felder, Felder. Einzig in der Ferne, hinter Chwaliborczyce, ein paar Waldlinien; aber sie erschienen heut noch ferner als sonst, der staubige Dunst, der über der reifen Ebene lagerte, hatte das Blau des Kiefernforstes verhängt. Ueberall wurde Weizen gehauen. Auf Deutschauer Land waren die Hemden der Schnitter alle weiß. Die Leute schassten schwer. Jeder Mann hatte ein Weib hinter sich, oft ein kaum erwachsenes Mädchen, das, mit keuchender Brust, in unablässig gebückter Stellung hinter ihm drein schritt und die Schwaden raffte, die unter der blanken Sense fielen. „Wir hätten Schnaps für sie mitnehmen können," sagte Helene, „bei dein Staub tut's ihnen not!" „Schnaps? ! Du weißt, ich bin nicht für Schnaps. Die Vögte sind angewiesen, Kaffee auszuteilen. Aber wie das Volk so ist! Kaffee wollen sie nicht, dann trinken sie lieber gar nichts." „Sie sind eben mal Schnaps gewöhnt," entschuldigte sie. „Bei uns zu Hause gab es auch immer Schnaps in der Ernte. Mutter mischte ihn selber: ein Liter Kartoffelfpiri- tus, ein Liter Wasser und ein bißchen Himbeersaft dazu. Weißt du, cs war für mich das größte Vergnügen, wenn ich mit meinem Pony her umfahren durfte, ihn austeilen. Und wir waren doch ganz deutsch!" „Nein, Fusel nicht," sagte er fast eigensinnig, und eine Falte der Verstimmung trat ihm zwischen die Brauen. Sie schwieg, kannte sie doch ihren Mann viel zu genau, um in solchen Momenten dagegen zu reden. Noch hatten sie Deutschauer Land zu beiden Seiten, aber ein Zipfel von Chwaliborezyce schob fich wie ein Keil von links her, mitten hinein, und aus der Weite zur Rechten tauchten jetzt die Akazien von Przhbvrowo auf. Auf Chwali- borczycer Land gab's rote Hemden; ihre blutige Farbe, grell leuchtend im staubfarbenen Erntedunst, überschrie jede andere. (Fortsetzung folgt.) Erinnerungen an Earl Vogt. Von Dr. Walther C l c in m. Die lange Jahre der Neuen Freien Presse gelieferten geistreichen Beiträge Carl Vogts haben diesen so ungemein vielseitigen Gelehrten in Oesterreich allgemeiner bekannt gemacht, als dies in feinem Heimatlande der Fall ist. Als ich im Spätsommer 1885 die Universität Genf bezog/ hatte ich auch zu dem bescheidenen, au chemin du soleil levant! gelegenen Gelehrtenhause eine warme Empfehlung: Die meines Vaters, eines gleichaltrigen Landsmannes und Freundes von Carl Vogt. Gleich beim ersten Mittagessen in seinem Hause fragte er mjH, ob ich wohl die Clemmsche Feinzunge und den feinen Hessengaumen geerbt habe: Dann müsse ich ihm sagen können, ob der leckere Hasenpfeffer, dem wir mit bester Eßlust zusprachen, von einem Feld- oder einem Waldhasen stamme! Ich mußte treilich eingestehen, meine Darwinistischen Studien nicht aus diesen Obergipfel der Vollkommenheit getrieben zu haben. Derlei Scherze liebte der greife geistvolle Gelehrte, Forscher und Staatsmann — war er doch neben seinen Professnren für Geologie, Zoologie und vergleichende Anatomie damals schweize- rischer Groß- und Nationalrat, er, der alte Reichsregentschastsrat und Präsident des Rumpfparlaments von anno 49! Aber auch Ernstes aus seinem Leben wußte er mit liebenswürdiger Heiterkeit zu berichten: Wie er, geächtet und zum Tode verurteilt, nicht sogleich von Stuttgart aus zur Schweizer Grenze floh, wo die Häscher auf ihn lauerten, sondern sich im Walde aufhielt und als Förster verkleidet kaltblütig mehrmals in die Stadt zurückkehrte, wo er feinen Steckbrief mit der auf seine Ergreifung ausgesetzten Belohnung mit behaglichem Schmunzeln las! Wahrlich, es gehörte ein gewaltiger Grad von Kaltblütigkeit zu solchem Tun, wie er ihn ja bei seiner Flucht vorher auch schon gezeigt hatte., Meül Freund, feilt (einziger) Sohn William, erzählte mir davon, wie in die Tagung der „Reichsregentschast" hinein die Botschaft gebracht ward, daß Militär int Anrücken begriffen sei, um die „Rebellen" festzuuehmen; da ließ Bogt einen Wagen kommen, in dem er mit anderen Genossen Platz nahm, fuhr kaltblütig zum bereits militärisch besetzten Tore, wo er der Torwache noch die Ehrenbezeugung als Präsident der Monat-Republik abnahm, und fuhr gemächlich zum Tore hinaus, die verblüfften Häscher hinter sich lassend. Wie schwer aber unter der Unversöhnlichkeit der damaligen Regierungen diese — leider ins Ausland verdrängten — besten Söhne des Vaterlandes, wie Carl Vogt, Carl Schurz und Kinkel, zu leiden hatten, das geht, aus einer anderen Erzählung hervor, die ich aus seinem Munde gehört habe. Als feine Tochter mit ihrem Manne nach Königsberg, wohin der Schwiegersohn aus 363 den Lehrstuhl berufen war, gezogen wat, war es dem Vater n ich t möglich, die an sich schon gewaltige Reise zu seinem Kinde aus dem direkten Wege durch Deutschland zurückzulegcn, da er noch immer geachtet war: Er mußte den ungeheuerlichen Umweg um Deutschland herum wählen, um sich mit seiner Tochter ein Rendez-vous zu geben und auf neutralem Boden eine Zufammcn- kunft mit ihr bewerkstelligen! Eine andere Anekdote aus Vogts Leben hat mir mein Freund William vor vier Jahren, als wir uns auf der Aerzte- und Naturforscher-Versammlung in Stuttgart trafen, erzählt, und die ich — ein schönes Beispiel bescheidener Freundestreue! — aus meines Vaters Munde nicht zuvor gekannt hatte. — Bekanntlich war Vogt, der zuerst in Gießen Medizin studiert hatte, auch ein Schüler Liebigs gewesen. Ans der Flucht vor seinen Verfolgern wandte er sich der alten Heimat zu und geriet dort in Gefahr, ergriffen zu werden. Mein Vater war damals Assistent bei Liebig und Vorsteher der Prüparatcabteilung. Plötzlich össnet sich die Tür, und Vogt stürzt herein. „Sie siird mir auf den Fersen und werden mich ergreifen, wenn Du mich nicht verbirgst und Dich für mich ausgiebst!" Des großen Liebig Labo- ratorium war eine international geheiligte Weihestätte der Wissenschaft; da hinein drangen die Schergen nicht so ohne weiteres., Als sie bei Liebig die Erlaubnis eingeholt hatten, war die Verwandlung vollbracht: Bogt stand als Assistent am Arbeitstische und mein Vater hatte das Laboratorium verlassen, um als falscher Vogt die Spur abzulenken auf sich. Angenehm war ja bei der damaligen Demagogenriccherej solcher Tausch nicht sind er konnte der Freundschaft harte Probe auferlegen: Als aber mein Vater sich, ausgewiesen hatte und zu seiner Arbeitsstätte zurückkehrte, war die List bereits von Erfolg gekrönt und Bogt bereits über alle Berge, der Meute keine Spur mehr lassend! Neue Goetheverse. Eine große Menge bisher unbekannter und ungedruckter Verse Goethes lyrischen oder satirischen Charakters bringt zum ersten Male der eben erscheinende Schlußband der Gedichte in der Weimarer Sophien-AuSgabe. Was hier an Nachträgen, an Paralipon>enis zu den Massen Goethischer Poesie aufgehäuft ist, das biegt bei einer so unerhört reichen Ernte ja selbstverständlich unter der Spreu auch noch manches edle unb reise Korn. Da erscheint gleich ein ganzer Hauke scharsgeschlissener venezianischer Epigramuw, ins Reisetagebuch mit flüchtigem Bleistift geschrieben, zum Teil unvollendet oder der letzten Feile entbehrend. Ein anderes Mal begreiit mnn nicht, warum Goethe Verse wie diese nicht ausgenommen hat: Immer glaubt ich gulmüthig von Anderen etwas zu lernen, Vierzig Jahr ivar ich alt, da mich der Jrrtmn verließ, Thöricht wat ich immer, daß Andere zti lehren ich glaubte; Lehre Jeden bit selbst, Schicksal, wie er es bedars. Eiir anderes, nicht ausgenommenes venezianisches EpigrautM lautet: Immer hab ich dich heilige Sonne nut Freuden verehret, Wenn du aus trübem Geivölk oder nach Nebel mir kamst, Niemals aber so fröhlich als im venetischen Pfuhle, Wenn du nach Regen erschienst, freudig die Gondel dir dampft. Wie ein Bekenntnis stehen die Distichen da: Was ich geschrieben habe, das hab ich vertraulich den Deutschen Hingelegt unb nun steht es die ewige Zeit. Manches hab ich gefehlt in meinem Leben, doch keinen Hab ich belistet. . Aus den neunziger Jahren werben bann eine Reihe von Uebersetzungsversuchen aus der Ilias und der Obyssee veröffentlicht, bie Goethe vornahni, al? er in seiner Freitagsgefellschaft den Homer vorlas unb bei dieser Gelegenheit ihm bie Mängel bet Vossisthen Uebersetzung besonders' betulich wurden, bann an§ späteren Jahren Uebertragungen au§ Byrons Manfred. Atif einem kleinen Blatt, das er in Italien beschrieb, findet sich eine Strophe, die wie eine Absage des in der Fremde Gereisten gegen die Ungebundenheit der Jugendzeit klingt : Ich habe bie Tage Der Freiheit gekannt; Ich hab sie bie Tage Der Leiden genannt. Ein Blättchen Schreibpapier nahm bie Strophen aus r Willst bu wirksam jein, Bediene dich deiner Kraft Jung in Gesellschaft Alt allein. Vielleicht für den Faust bestimmt, weil auf einem zum ersten Akt des zweiten Teiles gehörigen Blatte stehend, waren die Zeilen: O> bleibe ruhigen Bezirken Treu, deiner Lampe Nachlrevier. Auf Menschen ist nicht leicht gu wirken, Doch aus das willige Papier. Tann wieder finden sich Sinnsprüche wie dieser: Kirschkerne wirb niemand kauen, Rian kann sie verschlucken, doch nicht «erbauen. Ober es heißt: Das Haus ist wohlbegrünbdt, In dem sich ein Knab oder Mägdlein findet, Das weiß mit redlichem Bemühn, Der Eltern Fehler zurecht zu ziehn. Nicht alles sind goldene Worte. So unternimmt Goethe einmal den schnurrigen Versuch, die 15 natürlichen Pflanzenklassen aus Jnssieus „Genera" plautarum“ säuberlich in Hexameter zn bringen, was ihm aiischeinend übergeworden ist, denn er hat es schließlich doch nicht zustande gebracht. Alls einem Fetzen Schreibpapier steht der schölle Vers: Der beste Diener ist der größte Schelm. Einer Kindersabel, die Goethe auf der Rückseite eines Theaterzettels schrieb, gibt er ben Schluß: So lange wir im Wandern, sind Geduld'und Hoffirmig unsre Waffen. So jung wie alt gewöhne sich ans Klaffen: Das merke dir, mein Kind. Das umfangreichste Goethesche Gedicht, das hier zum ersten Stale in bie Werke ausgenommen wird, obwohl es in Privatdrucken schon öfters verbreitet wurde, sind bie an ein Motto des Tibull angeknüpften Stanzen des „Tagebuches", ein lockeres Reiseerlebnis, bas die Lehre befräftigen soll: „Die Krankheit erst bewähret ben Gesunben", uild das mit bem hübschen moralischen Schwänzchen ausgeht: Unb weil zuletzt bei jeder Tichtuugsweise Moralien uns "ernstlich fördern sollen, So will auch ich in so beliebtem Gleise Ellch gern bekennen, was die Verse wollen: Wir stolpern ivohl ans unserer Lebensreise, Und doch vermögen in der Welt, der tollen,. Zwei Hebel viel'anss irdische Getriebe: Sehr viel die Pflicht, linendlich viel bie Siebe! Das ßeldgehötz. Der Kmistwart schreibt: Bon der Landstraße biegt der Fahrweg seitwärts hinüber! nach dem Dorfe. Er führt über die etwas tiefer gelegene Wiesen- mnlde, durch die der geradegelegte Bach fließt, eine kleine steinerne Bogenbrücke spannt sich darüber. Bon hier aus leitet der Weg sanft lehnan und, ehe noch die Aecker des Dorfes beginnen, durch ein Feldgehölz, von ben Leuten kurz „der Buschs genannt. Zwischen seinem Eichen-, .Hasel-, Faulbaum- und anderem vielstäin- migen Strauchwerk erheben sich eine ganze Anzahl einzelner größerer Schirmbäume: Birken, Eichen, Buchen und etwas abseits vom Wege am Rande auch ein mächtiger wilder Kirschbaum. Heitere Kindheitserinnerungen knüpfen sich an ihn, seinetwegen! komme ich heute eigentlich hierher. Und ich hatte recht: die ganze junggrüne Maienpracht blieb hinter seiner blühenden, strahlenden Herrlichkeit zurück! Leise Lüste trugen mir schon Von,' weitem seine zarten, säst unmerklichen Düfte zu, und nun über- schaue ich die ganze Sonnenseite seiner stolzen, vom starken Stamm und dunkeln Aesten getragenen Krone. Daran hängen selig im Aelherblan die Hunderte der blendenden Blütcnbüschel, und ein gleich selig Lied summt leise aus ihm hervor, das stimmen die tausend kleinsten, leichtbeschwingten Gäste an, die bei ihm ein- kehren. Finkenschlag schmettert hoch oben von ihm herab, und! im tieferen Gezweig tönt Schwarzplättchens Hochzeitsgesang und! rechts unb links der flötende Chor der Amseln und Drosseln., Bogel Kuckuck aber strich mit lachendem Rufe ab, als ich kam. Sag mir, Fink, was hatte denn die Frau Kuckuck hier zu schaffen? „Das, das, das, das weiß! i nit, is mir a ganz egal!" erwidert! er im flottesten Allegro fortiffimo, und die letzte Silbe schwingt: er besonders übermütig hervor. Fink, du bist ein Leichtfuß! Lagen nicht fünf Eier in deinem Nest und sinds nicht plötzlich ihrer sechs? Auch das ist ihm „ganz egal". Aber in vierzehn Tagen werden bittere Nahrungssorgen beginnen, die der Nimmersatte Gauch im Nest über die ganze Familie herausbeschwören wird. Auf Wiedersehn übers Jahr! ruf ich ihm und meutern Kirschbaum zu, und strebe nach dem Dorfe. — Und wieder ist ein Jahr ins Land gegangen, wieder iffS Frühling, und wieder zieht michs nach den Dächern und Giebeln der alten Heimat. Glockentöne bringen aus der Ferne an mein Ohr: es ist Sonntagmorgen. Im beglückenden Genuß der also feierlich gestimmten Frühlungswelt erreiche ich gemach den sanften Höhenrücken, hinter dem mein freundliches Ziel liegt. Aber — etwas wie Entsetzen saßt mich — was ist das? Die Häuser sehe ich, aber wo ist der Busch? Wo ist mein Kirschbaum? Bin ich denn ganz irregegangen? Nicht doch, es stimmt ja alles: dort! die Straße, dort der Fahrweg über die Wiese, und drüben die Gehöfte des Dorfes. Keine Täuschung: das ganze Gehölz ist verschwunden, ausgerodet! Dafür reicht das Haferfeld nun den Hana herunter bis auf die Wiese, sind außerdem: auch der Weiher, in den der Bach mündete, ist nicht mehr da. Graswuchs wuchert an seiner Stelle ... . Es ist schon besser, ich kehre um — aus den Augen das zerstörte Bild! Doch nein, im Dorfe will ich fragen, wie sichs zugetragen hat. Wer es getan hat? Der Pächter drüben vom; Rittergut. „Ja, der macht ein gutes Geschäft dabei," sagt ein Bauer, „vorigen Herbst haben wirs jm Tagelohn umgefchlageu; 364 ;unt) ge tobet; wärs mein gewesen, ich hätts auch so gemacht!" Oie treibens halt, wie sies verstehen: wer die Werte nicht mehr genießen kann, die er zerstört, sür den warens eben keine mehr. Nur, daß er sie auch gleich mit für die Kommenden zerstört, denen sie wieder welche sein werden! „ . „ „ Unterm Ahornbaume auf der Höhe rast ich und denke noch einmal der Jugendzeit und des Busches und des Kirschbaumes und denke an Drossel, Fink uiib Schwarzplättchen: wo.mögen sie nun sein, die Heimatlosen? „Das, das, das, das weiß t mt, is mir a ganz egal!" antwortets oben im Ahornbaum. Ihm machts also nichts, der Apfelbaum drüben im Dorfe tuts ja auch, Wenns sein muß auch der einsame Ahorn. Der Leichtsinn weiß, sich Al schicken. Ein Falter läßt sich vor mir in der Wegsonne nieder. Mit derl breiten, dunkeln, weißg ermüdeten Flügeln, die an em Leichentuch gemahnen, schlägt er zwei- drermal auf und ab — jetzt breitet er sie aus und schwingt sich zum Lrcht. Plotzlrch Mußt ichs: es war ein Seelengruß mchres gemordeten Freundes, des alten Kirschbaums, 8$, T h ü m e r. VertmLsehLsS. * Die Rechte und Pflichten der Königin von! England. Wenn auch der König von England durch ine Verfassung in der Ausübung seiner Herrscherrechte bestimmte Grenzen innehalten muß, sind doch die Privilegien und Vorrechte, die er als gekröntes Staatsoberhaupt genießt, groß und ansehnlrch. Dle Gemahlin des Herrschers aber, die Königin, nimmt eine andere Stellung ein und in der Tat erfreut sie sich nach dem englrschen Staatsrecht nur geringer Privilegien. König Eduard hat zwar die Vorrechte der Königin während feiner kurzen Regierimgszeit wesentlich erweitert. Vorher z. B. durfte die Königin niemals bei großen Zeremonien in der Staatseguipage neben ihrem Gatten Watz nehmen, denn nach dem Gesetze ist sie nicht seines Gleichen, sondern seine Untertanin. In früheren Zeiten, so erzählt eine englische Wochenschrift, überivies der König der Königin ein Zehntel seiner Einnahmen aus den Krongütern, doch seit den Tagen Wilhelms IV. bezieht die Königin eine feste eigene Einnahme. Sie hat ianch ihren eigenen Hofhalt, ihren Zeremonienmeister, ihren Vizezeremonienmeister, einen Schatzmeister, einen Privatsekretär, eine Garderobedame, vier Ehrendamen, fünf Ehrenkammerfrauen und vier Kammerfrauen. Sie hat auch das Recht, einen Bevollmächtigten zu ernennen, der sie vor Gericht vertritt. Während der Regierungszeit ihres Gatten gilt jede Verschwörung gegen die Königin als Hochverrat. Von dem Augenblick an aber, da der König gestorben ist, gibt das Recht ihr keinen anderen Schutz wie jedem anderen Staatsbürger, und Anschläge auf ihr Leben werden genau so geahndet wie bei jedem gewöhnlichen Staatsbürger. Sollte eine Königin sich eines Verbrechens schuldig machen, so hat sie zwar das Vorrecht, nur vom Oberhause gerichtet zu werden, aber jeder Engländer hat anderseits das Recht, die Königin bei den gewöhnlichen Richtern zu verklagen. Der König kann z. B. wegen Schulden nicht gerichtlich belangt werden, die Königin dagegen jederzeit. Der Gedanke, der dieser alten Bestimmung zugrunde liegt, geht davon aus, daß der König mit den Staatsgeschäften so stark beschäftigt ist, daß er sich um den Hofhalt nicht kümmern rann: die Königin aber muß sich nm ihre Geschäfte selbst bekümmern und ist für ihre Schulden selbst und allein haftbar. Wie jeder Staatsbürger hat auch sie das Recht, Geschäfts zu betreiben, nur ist sie auch dabei gezwungen, all« Dokumente mit ihrem! Namen und dem Zusatz „Königin von England" zu unterzeichnen. Ein besonderes Privilegium ist das Recht, in einem Automobil vhne sichtbare Nummer zu fahren. An den Regierungsgeschäften darf sie nicht teilnehmen, allein für den Fall der Abwesenheit des Königs während wichtiger nationaler Angelegenheiten kann sie den Monarchen vertreten, wenn er sie vorher in aller Form mit seiner Vertretung beauftragt hat. Königin Alexandra hat auf Grund dieser Bestimmung einmal einen Ministerrat einberufen. Rach dem Tode!des Königs aber schwinden die meisten Vorrechte, die Königin-Mutter oder Königin-Witwe ist einfacher englischer Staatsbürger, ja noch sweniger als das, denn ohne die Genehmigung des Königs darf sie sich nicht wieder verheiraten. * D e n. t s ch e K u n st i n f r a n z ö s i s ch e r B e l e u ch t u n g, Ma r ins -Ar y Leblond Hat ein schön ausgestattetes Buch „Peintre de Races" veröffentlicht. Er Macht hier den Versuch, eine Anzahl gegenwärtig besonders genannter Künstler unter denr besondern Gesichtspunkt der nationalen Herkunft und der Bedingungen ihrer Heimat zu beurteilen. Zur Vertretung Deutschlands wählt er dabei Max Liebermann aus. Man wird da zunächst wohl sagen dürfen, daß trotz der Bedeutung dieses Künstlers feine Wahl als Typus rassendeutscher Kunstanschauung doch nicht ganz unbedenklich ist. Leblond behandelt ihn übrigens mit einer ziemlich zurückhaltenden und vielfach bedingten Freundlichkeit, die keine Achnlichkeit hat mit dem Ton, in dem seine Berliner Landsleute von Sieberinann zu sprechen pflegen. Leblond ist eben vor allein ein ausgesprochener Deutschenfeiud mit Auffassungen, wie sie sonst glücklicherweise selten geworden sind. Er behauptet, die deutsche Kunst sei bankerott und der Deutsche habe überhaupt feilten eigentlichen innern Drang zur bildenden Kunst. Nebenher spricht er aber etliche Wahrheiten aus, die wir gewissen Leuten mit herzlicher Schadenfreude gönnen. Er kennt nämlich nur dest mehr oder minder von Liebermann abhängigen Kreis der Fram-z zöslinge, und über diese sagt er u. a.: „Deutschland, das durch das Glück unvolkstümlicher Kriege gewaltsam neu aufgebauß worden ist und sich von seinem alten Ideal der EhrenhaftigkM und Empfindsamkeit entfernt hat, hat sich leidenschaftlich einem! Amerikanismus reich gewordener Kaufleute zugewandt, ist ganz verwirrt und strengt sich nun an, französische und englische Kunst nachzuahmen, die sich langsam entwickelt und feste Formen an-, genommen haben. Es macht das ungeschickt und schwerfällig.^ Das wird nun weiter ausgesührt in dem Sinne, daß der Deutschs mit dem Verstand, mit dem Gehirn zu erzwingen suche, was bei den Franzosen durch Naturanlage und durch Temperament entstehe. Schließlich spricht er einen sehr vernünftigen Grundsatz aus, daß Deutschland lernen müsse, daß es keine große National lül tust gebe, die nicht vorbereitet sei durch eine regionale Kultur, jeind Kultur kleiner landschaftlicher Gebiete. Er weiß nur nicht, daß gerade Deutschland diese Erkenntnis schoir lange .gewonnen hals und mit Eifer verfolgt und daß, davon nur ein verhältnismäßig kleiner Teil der deutschen Künstler eine Ausnahme macht, eben die, die sich eben zu Franzosennachahmern erniedrigen. Die haben aber mich die Ohrfeige, die ihnen jetzt ein Franzose erteilt, verdient. Ihnen sagt Leblond eine Wahrheit: die Gesamtheit der deutschen Künstlerschaft aber braucht sich über sein Urteil sticht zu ärgern, * Da nkb a r k«i k. „Wohin willst du denn mit dem Blumen-i strauß, Schorschl?" — „Zum Tvktor, bei dem mein Vater ist Behandlung ist: heut Kat er ihm 's erste Glas Bier erlaubt." * Unschuld vom Lande. Bäcker: „Was starren SiS mir denn so ins Gesicht, Auguste?" — Auguste: „Ja, meins Gnädige hat gesagt, ich soll mal stachsehsn, ob! Se Schweinsfl obren hätten." ' Vüchrrüsch. — Meine Oberammergauer von e i n st und jetzt' Selbsterlebtes aus drei Jahrzehuteu von Tony Schum ach er» Verlag von Levy u. Müller in Stuttgart. Allen, die sich für Ober* aminergau und sein Pajsionsspiel interelfteren, wird dieses neueste Werk von Tony Schumacher eine willkommene Lektüre fein. Die Verfasserin steht mit den Hauptdarstellern des Passionsspieles seit Jahrzehnten in innigem persönlichem Verkehr, und hak Gelegenheit genug gehabt, sie in ihrem Privatleben zu beobachten und ihre geistige Entwicklung zu verfolgen. Die interessanten Schilderungen, die hier von dem kunstsinnigen Völkchen an der rauschenden Ammer gegeben werdest, tragen gttm Verständnis des weltberühmten Paisionsspieles ohne Zweifel mehr bei, als alle sog. Führer zn- fammengenommen vermögen. Viel Humor, aber auch viel erschütternde Tragik tritt dem Leser hier entgegen, und mit wechselnden Gefühlen folgt er bald dem urwüchsigen, iroheu Treiben der jungen Menschenkinder, bald dem düsteren Walten der Frau Sorge, wie sie ihre Opfer bis ins finstere Grab oder bis an die engen Kloster- mauern verfolgen. Das mit viel Liebe und Wärme geschriebene Buch ist gerade jetzt zu empfehlen, nicht nur den Besuchern der Spiele, sondern auch jedem, dem es nicht vergönnt ist, sich mt den „Oberammergauern" an Ort und Stelle zu erfreuen. RMWrung. er wenn weit ten gen nichts schrei fei kriegs von gen sprach ta ein sonn ge und und völ hin schla der ein in be weiß fei erS tiir ander mir krieg als an ker auf die ich ff Auflösung in nächster Nummer» Auflösung des Gleichklang-Rätsels in voriger Nummer: „G e r i e b e n". Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch» und Steindruckerei, R. Lange, Gießen»