Mittwoch den H. Dezember 1910 W Friedel halb-süß. Noman von Fedorvon Zobeltitz. lFortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Drei Tage später konnte der Epernayer Moniteuv triiunphierend verkünden, daß das .Hans Most und Chandon die Firma Miquelon et fils käuflich an sich gebracht habe. Gottseidank, die Ehre der Champagne war gerettet! Wer es kam noch besser: die Komteß Andree d'Hoche hatte auch ihren gesamten Privatbesitz qn Liegenschaften, einschließlich der Meierei, des Jagdschlosses La Vitrine und ihres Palais, an den Grafen Chandon verkauft. Man nannte sogar bie Preise: sie waren fabelhaft hoch, aber falsch. Und mnl vollzog sich merkwürdigerweise abermals ein Stimmungswechsel in dem Schaumweinstädtchen: Fritz würde wieder mit freundlichen Augen angesehen, und als der junge Graf Chandon ihm eine Frühstücks einlad un g in das Hotel schickte, verneigte der Wirt sich fast bis zur Erde. Er hatte feinen inneren Frieden tvieoergefunden. Am 17. September reiste Fritz ab. Andree und Madame Bailloud waren auf dem Bahnhofe, der seines guten Büfetts halber auch von den Einheimischen viel besucht wird. Mämriglich kannte die Konlteß, kannte auch ihren Bräutigam, lind als es zum Abschiednehmen kam, war Frch ein klein ivenig verlegen und ließ seinen Blick etwas uu- ^111^ Madame Bailloud und die übrige Menschheit! isen. Andree merkte das und rief heiter: „Fritz, sei nicht feig! Ob es hiesige Sitte will oder nicht: ich verlange einen Kuß von dir. Zweihnndert Leute haben den erste» gesehen —- was kommt es daraus an, ob sich noch dreißig mehr entrüsten!" — Und so fielen sie sich in die Arme und küßten sich, und keine Tugend litt —chiss- brnch dabei, —i Auch auf dem Schrattsteiner Bahnhöfe ging es lebhaft zu, als Fritz heimkehrte. Auf Schloß Jgelsberg hatte gerade eine Weinprobe stattgefunden, und es hatte sick verbreitet, daß Frch mit dem Nachnnttagszuae eintreffen werde. Da warteten denn der Bauer Nidderkopp und der lauge Rickert, der Weinhändler Koche und der Agent Ringer, der kleine Ottmann und auch Herr Fridolin Beuermamq auf dem Perron und wollten den Heimkommenden begrüßen. Denn die Fama hatte nicht geschwiegen; es war schon bekannt geworden, welchen großen Sieg Friedel halb-suß errungen hatte, einen Sieg, iiber den sich der ganze Rherngau freute. Miquelon fils hatten nicht nur die weltberühmt gewordene Klage reumütig zurückgezogen: der Sieger hatte sich auch lohnende Beute erstritten. Ei, was schwatzte man darüber im grünen Gau! Ein ganzer Kerl, der Fvchi Friedel. Vom Sattel auf den Kontorbock, .und mm dieser schneidige Husarenritt in des Feindes Land! Jeder wußte etwas anderes, keiner etwas Gewisses, aber alle hatten die Glocken läuten hören, daß er auch die Niedertracht Run humpelte der Opa auf den Perron. Kesselholz! folgte ihm, dann kamen Feßler und Dora. Die Wemhand- ' ,, ~ C .. V X. ..«.«K /Ti fi« t-vt\ rh £ ter traten grüßend näher; Scherzworte und Glückwunsch flogen hin und her. Der Opa strahlte. Er hielt den Kops stramm im Nacken, als sei er noch ein Vrerzrger« Auch er sah wie ein Sieger aus, und es schien ihn M genieren, daß er den gichtischen Fuß uachziehen mußte. Fritz hatte ihm erst vor ein paar Tagen seine Verlobung! angezeigt; er hatte zugleich ausführlich geschrieben, wie alles liege und sich entwickelt habe, und auch von , der Familienchronik des Grafen Ernest Hoche hatte er erzählt. Das war nun eine besondere Freude für den.Opa. Daj hatte man immer von dem alten Hader der Häuser Miquelon und Friedel gefabelt, und schließlich lag die Sache so/ daß die Hoches den Friedels noch dankbar fern mußten« Schade, daß die Veuve Miquelon die Verlobung ihrer Urenkelin nickt erlebt hatte; es war sozusagen die Revanche da ür, daß man den Erfinderruhm der „Remuage“ einem Angestellten der Firma Friedel gestohlen hatte. Der Opa war ein närrischer alter Herr. Als er den Bries Fritzens erhalten hatte, war er in sein Kellersmiktuarium hinab- gestiegen, hatte den Korken einer Flasche Excelsior springen lassen und das volle Glas gegen das verblichene Dagnerreo- typ an der Wand geneigt. „Nun sind wir quitt, Gottfried Hoch," hatte er dabei gemurmelt; „ich trinke aus dein Andenken und auch auf das deine, Nikodemus Keßel- holz. . . ." Und darum hatte er die Flasche mutterseelen- allein geleert, und es bekam ihm g»t. Sonst hielt er nicht viel von Empfindungen. Sinn- mungen überwand er gern; sie unterjochten die Stahlkraft der Seele. Er nickte wohl freundlich zu dem, was Fritz ihm über sein Herzensglück schrieb; aber die M cklwneich die Andree in die Ehe brachte, interessierten ihn mehr« Da rieb er sich die Hände und schlug sich auf den Schenkel/ und dann ging er hinüber zu Kesselholz, und nun sielen die beiden alten Menschen sich um den Hals, und Durch die die Szene beobachten konnke, war ganz starr vor Verwundern. In ihrer lieben Unschuld stieg ihr ein Tranchen ins Auge, und da Feßler gerade im Hause war, eckte sie stracks zii ihm und herzte ihn tn Begeisterung al>, wogegen er sich keinerlei Abwehr erlaubte. Uebrigens wollt« man nkch der Weinlese heiraten. , Der Bahnhofsvorsteher trat grüßend an die Grupp« zu Falle gebracht hätte. Der Direktor Lesfon war m Zürich verhaftet worden; das hatte man aus den, Zeitungen erfahren. Und nun zeigte sich auch Graf Eldringen: nicht mehr. Das ewig lächelnde Gesicht mit der zu kurzen Oberlippe und den breiten Zähnen war verschwunden« Einige wollten wissen, er habe die Scheidung gegen seins unheilbar kranke Frau eingeleitet und sei in England auf. der Jagd nach einer Mitgift. Aber der Oekonomierat Drehe« war ihm noch vor einigen Tagen in Paris begegnet, jedenfalls schien er den Gau meiden zu wollen, und barnbe« war man sich einig: er tat recht daran. — 778 Aus dem Jahre 1866: Die Besetzung Gberhessens durch Preußen?) Durch die schleswig-holsteinische Frage war der bereits bestehende Gegensatz zwischen Prenßen und Oesterreich offen »utage getreten. Die Zukunft mußte die Entscheidung über die Frage bringen, wer die Borherrschaft in Deutschland führen sollte. Ein Krieg zwischen Preußen und Oesterreich stand bevor. Schon im Frühjahr 1866 sah man in den einzelnen deutschen Staaten mit Spannung den kommenden Ereignissen entgegen. So auch in Gießen. Sün 16. April erließ das „Sichte s w i g-h o lste in is ch e C o mi.t ö" sov-, «enden Aufruf: „Durch die Schuld der Regierungen der Bormächte Oesterreich und Preußen stehen wir am Vorabend eines Bürgerkrieges. Es ist die heilige Pflicht jedes Deutschen, das ©einige dazu beizutragen, daß einem so großen nationalen Unglück vorgebeugt wird. Ist die Nation einig, so darf ihrem Willen keine Regierung ungestraft ent- *) Benutzt: .Ausgeschiedene Polizeiakten. bet Händler heran. Der Opa stand in ihrer Mitte, kerzen- grade, nur leicht auf seinen Stock gestützt. Er hörte zu und ließ die andern schwatzen. Kothe erzählte, daß er den größten Teil des Lagers der Firma Helldorf aufgelaust habe, dabei noch ein paar Hundert Flaschen Mäuerchen- verg und Klostereck aus dem famosen Jahre 1893. Rickert hatte gehört, daß Diane Helldorf die Beendigung des Konkurses in Berlin abwarten wolle. Mit ihr sei übrigens auch Monsieur Duvinage, der Fechtmeister, aus Wiesbaden verzogen, und man munkelte davon, daß die beiden sich wohl finden würden. Daun wurde über die Erntehoff- nungen gesprochen. Nidderkvpp schimpfte wie immer. Die letzte Regenperiode hätte die günstigen Sommerausfichten arg beeinträchtigt; er behauptete, schon jetzt gingen seine Trauben in Rohfäulnis über. Herr Beuermann widersprach dem; die Stimmen wurden lauter. Ein geistlicher Herr ging grüßend vorbei. Man lüftete die Hüte. Es war der Pfarrer Wediger, der einen Amtsgenossen von der Mosel erwartete. Nun pfiff es. Der Zug wurde sichtbar. Eine fliegende weiße Wolke zerteilte sich zwischen den Rebenhügeln. Fritz stand am Coupefenster und winkte. Ein Hurra empfing ihn; die Konkurrenz begrüßte ihn mit neidloser Freude. So schien es wenigstens. Ein Dutzend Hände streckte sich ihm entgegen. Fritz war nicht in der Laune, sich über die Ehrlichkeit der Gesinnung seiner lieben Freunde Skrupel gn machen. Qhe war glücklich, wieder daheim zu fein. An diesem Abend saß er noch lange mit dem Opa zusammen, und das Erzählen ging nicht zu Ende. Auch trübe Momente kamen. Der Kommerzienrat hatte in einer Irrenanstalt untergebracht werden müssen; die Krankheit machte rapide Fortschritte, aber er selbst merkte nichts davon: das Licht Der Wahrheit war in seinem armen Hirn erloschen. Die Scheidung war ausgesprochen worden; vielleicht hatte sie bereits ihren spanischen Edelmann geehelicht und damit das letzte Band gelöst, das sie noch mit dem Rainen Friedel verknüpfte. So saßen Ahn und Enkel sich gegenüber. Was dazwischen lag, war eine leere Strecke. Aber über diesem Stück Lebensöde spannen sich elastische Fäden vom Alter zur Jugend. Bei dem jubelnoeit Glück seines Enkels' wurde auch der Großvater warm. An seiner harten Natur rührte ein linderes Empfinden: ein Gefühl der Dankbarkeit darüber, daß der Triumph des Gelingens auch ein Triumph des Herzens war. Der Alte freute sich, die Schwiegertochter in seinem Hause aufnehmen zu dürfen. Es galt nur noch, das obere Stoawerk behaglich einzurichten. Das Mobiliar ihre: Zimmer aus der Villa in Epernay hatte Andröe schon avge- fchickt. Dora Kesselholz überwachte die Arrangements und war der gebietende Geist über eine Kolonne von Tapezierern, Tischlern und Maurern. Sie war glücklich in'ihrer von keinerlei Ehrgeiz bedrängten Anspruchslosigkeit. Bei dem Umschwung der Dinge hatte Feßler sich entschlossen, der Firma treu zu bleiben. Und das war ganz gescheit; denn für die „große Kunst" reichte Jein Talent nicht aus. Für Dora aber war die Hauptsache, daß man nun int schönen Rheingau blieb. —। «Schluß folgt.) gegen handeln. Ueberaff im deutschen Vaterlande spricht das Volk ein verdammendes Urteil über die Männer aus, welche die Kriegsgefahr herbeigeführt haben. Ihnen handelt es sich nicht mehr um den Besitz Schleswig-Holsteins, sondern um die Unterjochung Deutschlands. Auch wir wollen ihre Politik als eine verderbliche verurteilen. Zu diesem' Zwecke laden wir die Bewohner Gießens, welche polifische Richtung sie auch verfolgen mögen, zu einer Versammlung und Beratung auf Dienstag den 17. April im Cafo Leib hiermit ein." Das Kreisamt verfügte an die Polizei, der Versammlung kein Hindernis in den Weg zu legen. In der Versammlung ging es ziemlich lebhaft zu. Parlament und Volksheer bildeten den Kern der Reden. „Für dte Abschaffung des stehenden Heeres wurde mit vielen scharfen Worten votiert." Am 14. Mai wurde bei der hiesigen Polizei gemeldet, daß ein Zug preußischen Militärs von Gundershausen bei Kassel eintrefsen werde; man wisse jedoch nicht, ob das Militär für Wetzlar oder Gießen bestimmt fei. Das Kreis- amt bestimmt, daß nach der Konvention mit Preußen der Durchmarsch gestattet werden solle, die Einquartierung dürfe sich aber ntcht länger als einen Tag ausdehnen; sonst sei die Sache bedenklich. Das preußische Militär kam auch auf längere Zeit nach Wetzlar. Durch diese Einquartierung kamen in den hessischen Grenzorteu, wohin sich dte Soldaten am Sonntag begaben, öfters Exzesse vor. Am 14. Juni wurde durch Beschluß des Buitdestages in Frankfurt das deutsche Bundesheer gegen Preußen mobil gemacht. Am 16. Juni rückte General v. Beyer von Wetzlar aus über Gießen nach Kassel, das er schon am 19. besetzte. Am 23. Juni erläßt das Großherzogliche Ministerium des Innern eine Verfügung an die Kreisämter, daß das Polizeiamt alle 2 Tage an das Kommando des 8. deutschen Armeekorps in Darmstadt über alle Bewegungen der feindlichen Truppen Bericht erstatten solle. Am 25. Juni wird die Einziehung von Erkundigungen nochmals dringend empq fohlen. Nach der Besetzung von Frankfurt am 15. Juli durch General Vogel von Falkenstein wurde auch Oberhessen von preußischen Truppen besetzt. In Gießen wurde eine preußische Zivil-Verwaltung eingerichtet. Am 29. Juli erläßt der Königlich Preußische Zivil-Kommissarins, L a n d r a t v. Br i e s e n, folgende Bekanntmachung: „Nachdem die Occupation der Großh. hessischen Provinz Obcr-i Hessen durch die Königlich-Preußischen Truppen erfolgt ist. bin ich als Ci v i l-C om m i s s a r iu s für dieselbe durch das Königl.-iPreußische Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten bestellt und angewiesen worden, die Civil- Berwaltung dieser Provinz unter Autorität deA Oberbefehlshabers der Main-Armee, Herrn Generallieute-i nant Freiherrn v. Manteuffel Excellenz, einstweilen zu führen. In Abwesenheit Sr. Exeellenz des Herrn Oberbefehlshabers bringe ich dieß hiermit zur Kenntniß der sämmtlichen Behörden und Bewohner der Großh. Provinz Oberhessen mit dem Bemerken, daß die Verwaltung heuts von mir übernommen ist und nach den bestehenden Landes- gesetzen geführt werden wird, soweit die Kriegführung und die Sicherheit der Königlichen Truppen nicht einen Aus-i nahme-Zustand bedingen, und daß die Occupation nicht! gegen die Bevölkerung, sondern gegen die Großherzogliche! Regierung gerichtet ist. Dagegen spreche ich die Erwartung aus, daß die Behörden und Bewohner sich unweigerlich den Anordnungen Sr. Exeellenz und der meinigen unterwerfen werden und füge die Bitte hinzu, daß dieß mit Vertrauen geschehen! möge." Am 31. Juli teilt das Polizeiamt der preußischen Landesregierung zu Homburg mit, daß 6 Per-i fönen ermittelt worden seien, die die Bekanntmachung abgerissen hätten. Die preußische Zivilverwaltung forderte von den Beamten Oberhessens die Unterzeichnung nachstehenden Reverses: „Wir erklären uns bereit, den Anordnungen der Königlichen Administration, unbeschay bet des dem Allerhöchsten Landesherrn geleisteten Diensteides, unter den obwaltenden Umständen unweigerlich nachzukommen und Alles zu unterlassen, was die Interessent der Königlich-Preußischen Landesregierung beeinträchtigens könnte." In den Akten findet sich dabei die Bemerkung: „Ich habe die Ausstellung dieses Reverses verweigert undi denselben niemals unterzeichnet. Rover, Polizeirat." 779 — Durch Allerhöchste Ordre Wurde der preußische Mi- Eer a. Freiherr v. Patow, mit der obersten Leitung der Zivilverwaltung in den Territorien Nassau, Oberhessen, Frankfurt und Franken bestimmt. Sitz der obersten Verwaltung war Frankfurt. Provinzialdirektor Dr. Goldmann zu Gießen wurde vom Amte suspendiert und mit Wahrnehmung seiner Geschäfte Rcgierungsrat Pietsch beauftragt. Am 3. August verfügt der preußische Etappenkomman- dank, Graf v. Hacke, daß von heute ab ein Polizeidiener zu ferner Verfügung am Bahnhof sei. Polizeirat Nover erwidert: „Auf das Schreiben können wir nicht eingehen, weil es Ihnen nicht zurommen kann, uns Befehlezu erteile n." Auf Hacke's Beschwerde verfügt das Kreisamt: „Im Auftrag des Civil-Kömmissarius muß ich Ihnen erklären, daß Sie allerdings int Kriegszustand von dem Militäroberbefehlshaber Befehle anzunehmen und die Weisungen desselben zu beachten haben. Nachher steht Ihnen die Beschwerdeführung zu." Am 4. September wurde der Friede zwischen Preitßen ünd Hessen geschlossen. Hessen sollte innerhalb 2 Monate 3 Millionen Gulden Kriegssteuer zahlen; so lange blieb noch Oberhessen von preußischen Truppeit besetzt. Hessen tritt an Preußen ab: HessentzHomburg mit Meisenheim fRheinprovinz), Biedenkopf und Vöhl, sowie mehrere Orte rechts der Lahn. Es erhält die ehemals kurhessisch-nassau- ischen Enklaven: Dorheim, Nauheim, Reichelsheim, Nieder- Erlenbach, Dortelweil, Haarheim, Massenheim, Rümpen- heim am Main. Hessen tritt mit dem nördlich des Mains gelegenen Teile, der Provinz Oberhessen, dem „Nord-? beut sch en Bunde" bei. Anfänglich war auch beabsichtigt, Oberhessen dem preußischen Staate einzuverleiben, tziußland, zum Ver-t mittler angernfen, erhob dagegen Einspruch. Eine Zeitungs- Nachricht aus Darmstadt vom 4. September meldet: „Herr v. Dalwigk und Hofmann sind noch nicht von Berlin zurückgekehrt. Man spricht davon, daß von Seiten einer unserem Hause verwandten Grvßinacht neuerdings Schritte geschehen seien, um die volle Integrität des hessischen uird hessisch-hvmburgischen Territoriums zu erhalten." In Gießen wurden Stimmen laut, die für die Einverleibung der Provinz Oberhessen durch Preußen, schon aus wirtschaftlichen Gründen, sprachen. Man beschloß, in diesem Sinne eine Adresse an den König von Preußen zu richten. Im „Frankfurter Journal" erschien eine Erklärung von den Unterzeichnern der Adresse an Se. Majestät den König voll Preußen: „ . . . Wir erklären, daß eine im Ver- hältniß zur Gröhe Gießens nicht unbedeutende Anzahl einflußreicher Bürger in gerechter Würdigung der Zeit an Se. Majestät den König von Preußen ein Gesuch um Einverleibung der Provinz Oberhessen oder doch wenigstens der Stadt Gießen gerichtet hat, und daß diese Bürger sich heute noch glücklich schätzen würden, ein Sckerflern zum großen Werke beitragen zu können, welches Preußen zu erfüllen berufen ist." Auch Grvßherzog Ludwig III., so schwer es für ihn war, mit den geschaffenen Verhältnissen sich abzufinden, opferte gerne seine persönlichen Jnteres en dem allgemeinert Wohl des deutschen Vaterlandes, wie dies folgender hochherzige Erlaß an „Sein Volk", gegeben Worms, den 20. September 1866, zeigt: meinem Landes, das „Wir haben nicht blos die Wunden zu Heiken, die der Krieg Unserem Hessen geschlagen hat. Wtr haben auch die Neuregelung eines gemeinsamenDeut scheu Vaterlandes in einer die gerechten nationalen Ansprüche befriedigenden Weise zu beginnen. Der alte Rechtszustand, auf dem wir seither bauten, ist zusammengebrochen. . . . Aber wie Ich stets seit Regierungsantritt das Wohl Meines hessischen Lar Glückund dieGrößedes gesammtenDeutschen WaterlandesunddieKräftigungdesdasselbe Umschließenden Bandes angestrebt, so werde Ich auch für die Zukunft dieses Ziel nicht aus den Augen verlieren.^ " -6-. Die Bevölkerungs-ichtigkeit der Großstädte. Die in Deutschland und Frankreich vor wenigen Tagen vor- venontmenen Volkszählungen, denen am ersten Tage des neuem Lahres die Volkszählung in Oesterreich-Ungarn folgt, werden Swar in den nächsten Tagen noch interessante Mitteilungen über eine lange Reihe mitteleuropäischer Groß- und Hauptstädte ergeben, die so wichtigen Aufschlüsse über die zu den einzelnen! Großgemeinden gehörech>en Flächen und die Dichtigkeit der menschlichen Besiedlung auf ihneir bieten sie jedoch nicht. Einigermaßen wichtige Vergleichspunkte ergeben sich, wenn man die neuestens statissischerr Mitteilungen über die Welthauptstädte an den für London geltenden Zahlen mißt. Allerdings ist diese größte Stadt! der Erde feine feststehende Größe. In dem sich immer mehr entvölkernden, nur 270 Hektar bedeckenden Geschästsviertel, der City of London, wo fast nur noch gate-keepers, watchmans und Angestellte ähnlicher Art, insgesamt 26 932 Personen Hausen, wohnen auf einem Hektar rund 100 Menschen. In der von! 4 834 000 Personen bewohnten, eine Fläche von 302 Quadratkilometer bedeckenden Country of London, dem sogenannten „Groß^ London", wird ein Hektar Land von durchschnittlich 160 Menschenj bewohnt. Faßt man endlich den 1795 Hektar großen, von 7 429 740 Menschen bewohnten „Polizeidistrikt London" ins Auge, so sinkt die Dichtigkeit der Bevölkerung auf 42 Köpfe pro Hektar. Fürs Pafis mit einer Bevölkerung von 2 763 000 Menschen auf einem! Flächenraum von 7802 Hektar ergibt fick) eine Bevölkerungsdichtigkeit von 354 Personen auf jeden Hektar, an der sich nichts zum Besseren wenden wird, so lange die Landesverteidigung sich! nicht entschließt, die bereits heute gänzlich nutzlosen Befeiriguugs- werke aufzugeben. Ist es nun in der französischen Hauptstadt' der Befestigungsgürtel, der den Lech der alten Lutetia rote mit einer eifern eie Schnürbrust umschließt, so sind es in Berlin die in der Bebauung weit vorgeschrittenen nächsten Vororte, die ähnlich ungünstige Verhältnisse wie in Paris gezeitigt haben. Einem Flächenraum vom rund 64 Quadratkilometer steht eine Bevölkerung von 2 064 1531 Köpfen gegenüber, von denen sich je 331 in einen Hektar Boden- släche teilen müssen. In Wien, das seit der großen Stadterweite- rnng vom Jahre 1890 einen Flächenraum von 181 Quadratkilometer umfaßt und 2 108 000 Einwohner zählt, kommen aus ein Hektar zwar nur 116 Bewohner, das große Areal der Stadtgemeinde rechtfertigt aber keineswegs den Schluß auf das Ob- toalten besonders guter Wohnverhältnisse, >veil weit über dis Hälfte der ganzen Fläche überhaupt noch nicht in Bebauung ge- itvmmen sind und die Wohnungshygiene in den dichtbewohnten alten Stadtteilen nichts weniger als mustergültig sind. In SanÜ Petersburg, das bei einer Bevölkerung van 1 573 000 Personen einen Flächenraum von 859 Quadratkilometer umfaßt, kommen auf ein Hektar zwar nur 185 Bewohner, von denen sich jedoch der weitaus größte Teil auf ein Drittel des städtischen Areals zuq sammendrängt, so daß geradezu heillose Wohnungszustände di« Regel sind. Von den außereuropäischen Weltstädten bedeckt New- Bork, die weitaus größte unter ihnen, 823 Quadratkilometer und! zählt 4 338 000 Einwohner, von denen also durchschnittlich je 53 ein Hektar bewohnen. Für Chicago mit 2166 00 Bewohnern auf 498 Quadratkilometer ergibt sich eine Wohnungsdichtigkeit von 44 und für Buenos-Aires mit 1 242 000 Einwohnern auf!82 Quadratkilometer eine solche von 68 Köpfen. Die größte Stadt Asiens endlich, Peking, mit 1600 000 Einwohnern auf 779 Quadratkilometer weist eine Wohnungsdichtigkeit von 208 auf den Quadratkilometer auf. O. K Die weiße §rau am Kongo. Zum zweiten Male wurde vor kurzem König Albert die Renke ausbezahlt, die der belgische Staat jährlich dem regierenden Könige noch fünfzehn Jahre lang als Entgelt für die Einverleibung des ehemaligen Kongostaates zu entrichten und die dieser wiederum, entsprechend der Verpflichtung seines Vorgängers Leopold II., für gemeinnützige Werke zu verwenden hat. Unter diesen Werken nun befindet sich eines, das König Albert allein sein Entstehen! zu verdanken hat und das sowohl von großer humaner wie zivtlj- satorischer und wirtschaftlicher Bedeutung ist. König Albert entschloß sich nämlich, jährlich 50 000 Franken für die Akklimatisierung! der weißen Fran im Kongostaate auszusetzen. Es wäre zwar falsch, anzunehmen, daß die Europäerin bisheZ im Kongo unbekannt gewesen sei. Abgesehen von den frommen Schwestern, die sich dort unten heldenhaft der Bekehrung der Schwarzen, ihrem Unterricht und sonstigen Werken der Zivilisation opfern und meist mit dein Leben ihre jahrelangen Kämpfe gegen das mörderische Klima bezahlen —, zählt die Geschichte des Kongostaates wohl einige gute Dutzend Belgierinnen, die seit 1892 Fran! Van Kerkhove als erste das Beispiel gab, ihren Männern nach Afrika folgten uitd meist, nach gewöhnlich zweijährigem Aufsnt- halte, gesund und frisch heimkehrten. Schott der zeitabhängige Kongo- ftaat hatte die Notwendigkeit begriffen, die verheiratete Europäerin heranzuziehen. Der Staat bezahlte die Rückreise, den Frauen höherer Offiziere und Beamten mitunter auch die Hinreise von Antwerpen nach Boma. Wie Fritz Vanderlindeit in seinem; interessanten Buche „Der Kongo, die Schwarzen und wir" erzählt, wurde früher dem Gatten für den Unterhalt seiner Frau an Bord der Dampfer auf dem oberen Kongo nie ein Pfennig in Rechnung gestellt. Erst 1908 verfügte man, daß die Frauen gleich den Männern für die Mahlzeiten an Bord der Sternwheels täglich zwölf Franken zn entrichten hätten. Daraufhin aber erhob fick) ein solcher! Sturm der Entrüstung unter den Kongolesen (so nennt man die am Kongo diensttuenden Europäer), daß der Staat diesen Pensions- >- 780 Breis für die Weiblichkeit auf die Hälfte heruntersctzte. Erschwert wurde bisher bat belgischen Militärs und Agenten bte Mitnahme ihrer Frauen auch noch burd) den Umstand, das; das Leben nt der Kongokolonie sattsam teuer ist. In Noma, der Hauptstabt des unteren Kongo, zum Beispiel, verbraitcht einer Statistik zuforge der verheiratete Europäer bei sehr sparsamem Leben ^ranken monatlich, von welcher Summe ihm 310 Franken als Entschädigung vergütet werden. Darin einbegriffen ist ein Monatsbetrag von 50 Franken für die Frau, tvas als unausreichend bewachtet werden mutz. Auch gibt es wenig Wohngelegenheilen. Man muff mit seiner Frau viele Monate int teuren Hotel zubringen, bis ein Haus frei wird. Alles daS kostet viel Geld und ist nicht ermutigend. Man wird ans diesen Tatsachen wohl bemerkt haben, dal; es nun die bereits verheiratete Frau gewesen i)t, die es wagte, des Gatten entbehrungsreiche Jahre zu teilen und ihm das monotone Leben am Aeauator zu erleichtern. Dieser Umstand löst aber nickp nur nicht die Frage der Kolonisierung der Europäerin am Kongo, sondern erschwert sie geradezu. Es ist nur natürlich, dass die Nicht verheirateten Europäer das häusliche Glück und die häusliche Behaglichkeit der verheirateten Kollegeti und Kameraden nut scheelen Augen mischen und es zehnmal verwünschen, daß ihr Vermögensstand oder die Knauserei des Staates es ihnen nicht erlauben, zu heiraten und ihre jungen Frauen nach Afrika zu führen. Hier nun setzt Pas Werk Königs Albert ein. Die weiße Frau soll dazu berufen werden, die Melancholie aus dem Herzen des bei aller Geselligkeit der Kameraden sich vereinsamt fühlenden Mannes zu verscheuchen, jene Melancholie, die im Herzen Afrikas ebenso gefährlich wirkt, als Malaria imb Alkohol; sie legt den Stein zu einem neuen Gemeinwesen ; sie bewirkt durch die Führung ihres Haushaltes eine Steigerung der Achtung der Schwarzen vor den Weihen unb tragt durch ihr Beispiel mehr zu ihrer Zivilisation bei, als es Mifflonare und fromme Schwestern zu tun vermögen. Es ist im allgemeinen bekannt und rühmend hervorzuheben, daß unter den Belgiern vm Kongo, in ihrem Verkehr mit den Frauen, eine weit grossere Moral herrscht, als in den französischen Kolonien. Dieser Vorsprung, den der Belgier vor dem Franzosen hat, soll nun gerade durch die Herbeiziehung der europäischen Frau auf eine, höhere Stufe gebracht juexb Cll Es ist selbstredend aber auch Sache des belgischen Staates, die Pfade, die der König weist, nicht durch adininistrative Bersclmor- kelungen und Spitzfiiidigkeiten zu erschweren und zu verengen. Es wird daher interessant sein zu beobachten, wie sich bte|e§ zivilisatorische und menschenfreundliche Werk des belgischen Monarchen während der nächsten Jahre weiter entwickeln ivirb, denn feine Wohltaten werden notgedrungen einen wertvollen Hinweis zeitigen auf die Weiterentwicklung aller äquatorialen Kolonien durch die Heranziehung der Frau. Aber ein Umstand ist unter lebet Bedingung zu beachten: es ist immer empfehlenswerter, daß bte sich nach Afrika begebende Frau bereits in Europa heiratet. Ter Gedanke des Königs geht beim wohl auch namentlich von diesem Vorbehalt aus. Tie von ihm jährlich zu spendenden 50 000 Franken müßten daher in erster Linie dazu dienen, den kolonialen, Beamten schon eine Heirat in Europa selbst zu ermöglichen. Bisher wenigstens kannte der Kongo keine einzeln reisenden Damen, nicht Wimal links angetrante, humoristisches. * EHre, dem Ehre gebührt! Reisender: „Was, Sie wollen mich binauswerfeii lassen — wissen Sie nicht, daß mein Ptmstpal Hoflieferant ist?" — Geschäftsmann: „Ah, so! (zum Hausknecht) Schmeißen Sie den Menschen zur Hoftür hinaus!" * Ach so! Richter: „Sie wollen Gelegenheitsarbeiter sein t— wie kommen Sie dazu, zu stehlen?" — Angeklagter: „Ja! fe- sehen's, Herr Mat: Gelegenheit macht halt Diebe! * Ebbe. Chef: „Herr Müllew um'S Himmel willen — (Sic lassen ja den Kassenschlüssel stecken, wenn Sie fortgehen!" — Kassierer: „Jawohl, denn wenn hier mal eingebrochen wird, bleibt wenigstens der Geldschrank Heil!" * (Sitte gefährliche Sache. Erster Lehrjunge: „Willste schon nach Hause?" — Zweiter Lehrjunge: „Za, wenn ich um gehn Uhr nicht zu Hause bin, schlägt mich der Meister tot , . i lS> wär nicht das erste Mal!" _ vücherüsch. — Engel hör ns Allgemeine Romanbibliothek bildet eine Auswahl der besten modernen Romane aller Völker, alle 14 Tage erscheint ein Band dieses billigen und gediegener Unternehmens, das nun seinen 20. Jahrgang beschlossen hat und Überall int Lande bekannt und beliebt ist. Der 26. Jahrgang enthält wieder eine Auswahl aus der Weltliteratur, die wir im nachfolgenden kurz besprechen wollen. Der rote Kurs. Von Georges Ohnet. Aus dem Französischen. 2 Bände. Heiß und stark pulsiert das Blut in dieser Neuesten Schöpfung des allbeliebten Erzählers, der uns in das modernste Frankreich führt, wo die sozialen Gegensätze heute mit elementarer Gewalt aufeinander platzen. Der alte Timm und seine Nachbarn. Von Marw Tiers. DaS Gemeinsame dieser trefflichen Novellen ist, daß aus der Gebundenheit dörflicher Vorurteile und Verhältnisse die Lebenskraft in irgend einer Form nach Befreiung ringt Hugo. Von Arnold Bennett. Aus dem Englischen. Wiese in einem Warenhauspalast spielende Geschichte ist voll von spannenden und abenteuerlichen Vorgängen. Armer Henner . . . Von Richard Skowronnek. 2Bande. Frei von jeder einseitigen Tendenz schildert der Roman das Schicksal eines begabten jungen Offiziers, der an einer heißen Leidenschaft innerlich zu Grunde gebt. „ , , D Der unreine Geist. Von Scmsne Zemlak. Ans dem Französischen. Ein Roman, der am Faden einer reichbeweatenl erschütternden Handlung tiefe Einblicke in bte russische Volksseele gewährt.turgetoatten zzon Helene Raff. In bie Hochalpen und ihre Vorberge hinein versetzt uns dieser Geschichtenband Die jüngste Miß Mowbray. Von B. M. Croker. Aus dem Englischen. 2 Bände. Die Verfasserin schildert darin die Schicksale eines unterdrückten Mädchens. Liebe Mädchen. Drei Novellen von Käthe Sturmfels. Die durch ihre aufrüttelnden Schriften gegen die moderne Frauenbewegung rasch und weithin bekannt gewordene Verfasserin zeigt sich in den Novellen „Liebe Mädchen" als Darstellerin feiner, klarer Frauengestalten, die sich in gesellschaftlich exponierten Stellungen, wie sie das moderne Leben schafft, mit dem sicheren! Takt zurechtzufüiden wissen. a Meeresgold. Von George Broilson-Howard. Au» dein Englischen. Diese phantasievolle Abentenergeschichte erhebt keinen andern Anspruch, als den Leser durch flott erzählte spannende Vorgänge zu fesseln und zu unterhalten . Eva, wo bistdu? Von Fedor von Zabeltitz. Zwei Bande. Der Roman einer jungen Studentin: voll starkem Spanmingsreiztz Was sich in dem Gasthaus begab. Von Kate Douglas Wiggin u. a. Ans dem Englischen. Der Versuch, Jeben bet? vorkommenden Charaktere einem andern Bcrfasicr zuzuweis.ii/ E Tms^g olden e Schiff. Von Paul Oskar Höcker. Der heiße Atem des modernen Sportfiebers geht durch diesen spannenden, figurenreichen Roman. ™ o D a p h n e. Tie Geschickte einer modernen Ehe. Von Mrs. Humphry Ward. Aus dem Englischen. Zwei Bände, Areseist Roman liegt das Ehescheidniigsproblem zu Grunde, das die teng= länder und Amerikaner gegenwärtig so schwer in Atem halt Das Buch vermittelt uns tiefe Einblicke in bre angelsächsische Kultur-, iöett®räfin Polly. Von Palle Rosenkrantz. Aus dem Dänischen« Rosenkrantz versteht es meisterhaft, uns die handelnden Personen/ die offenbar nach dem Modell gezeichnet sind, durch seine her-, oorrngenbe Darstellungskunst menschlich näher zu bringen. Romeo und Julia int Alb auergeb trge. Von Richard Voß. Voß erweist sich in die,er fesselnden Geschickte wiederum als ein Kenner der italienischen Volksseele. Eine Energiekur. Von Daniel Lesneur. Aus dem! Französischen. Zwei Bände. Den Kampf einer edlen, Frauen- seele geoen die gedankenlose Umgebung i|t in diesem tnt allcr- mobernften Frankreich spielenden kurzweiligen Roman. Das Hoheliet» des Lebens. Bon A. von Klinckow- stroem Tas Hohelied der Liebe und damit das Hohelied des Lebens singt die leider zu früh verstorbene Verfasierin in diesem! ihrem letzten Roman. Die Liebe zur ererbten Scholle gibt den ^Montana. Von Wm. Wallace Cook. Ans dem Englischen. Eine schlichte volkstümliche Erzähliing aus dem amerikanisch^ Goldgräberleben, aber von ergreifender Innigkeit und Gefühls-, toantiCena Küppers. Von Carl Busse. Zwei Bände Der neue Roman von Carl Busse erzählt von dem Schicksal der schonen und stolzen Lena Küppers, die sich in Trotz »ur Richterin iibd den eigenen Vater aufwirst und erst einen wetten Weg gehen niUBb ehe sie ihn verstehen unb verzeiheii lernt. Magisches Quadrat. In d>e Felder nebenstehenden Quadrats stnd die Buchstaben AAABBBEEI NN RR T T T derart einzutragen, daß die tvagerechten u, senkrecht. Reihen gleichlautend folgendes bedeuten: 1. Asiatisches Tafelland. 2, Kleines Steinbild. 3. Philosophen. 4. Ein Eigenschaftswort. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Rösselsprungs in voriger Nummer: Wer Reichtum hat und doch davon nicht spendet, Und ihn auch zum Genießen nicht verwendet, Der hat ihn gar nicht, gleicht dem Strohmann nur, Der Korn bewacht für Andre auf bet Flut. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Btühl'schen Universitäts-Buch- und Stemdrucketei, R. Lange, Gießen.