Donnerstag den April Nr. 58 W IBM SOS •äütg-. H.lNAFLGlS.A§eji 114! M Ihres Vaters Tochter. Roman von Lu tu von Strauß und Torney. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 12. November. Ich habe mir diese ersten Tage noch das Essen herauf- briugen lassen. Aber heute war Schwester Anna hier, um nach mir zu sehen, und Hut mir eine resolute kleine Standrede gehalten. „Sie sind jetzt kein kranker Mensch mehr. Und wenn Sie nun nicht Energie haben und sich weiter verweichlichen, werden Sie das Ihr Lebtag nicht wieder los!" Ich seufzte etwas, aber ich bin wehrlos gegen Schwester Annas freundliche Tyrannei. Also bin ich heute zu Tisch heruntergegangeu. Es war eine ungeheure Unternehmung, auf der Treppe wurde mir schwindlig und schwarz Vörden Augen. Aber es ging doch. Baby aß. auch mit. Es saß eingepfercht in seinem hohen Kinderstühlchen und starrte mit runden, himmelblauen Äugen auf die fremde ,Dada'. Dann schlug es aufkreischend mit dem Löffel in die Suppe, dgß sie aufspritzte. Das War mein Empfang. Das Bengelchen ist übrigens wundervoll. Den Kopf voll krauser, Heller Härchen, Lachgrübchen in den derben, roten Bäckchen und bis in die Fingerspitzen zappelnd von Leben. Ein Rubensscher Putto. Seine Erziehung ist ein Experiment wie so oft bei ersten Kindern. Wenn er etwas nicht mag und ein .Schüppchen' zieht, fließt Tilla über vor Mitleid. „Mein Armes, nein, du brauchst das Garstige da uicht essen, nein, nein!" Aber merkwürdigerweise hört der Junge kaum darauf. Er sieht seinen Vater an, und wenn der ein ernstes Gesicht macht, sitzt das Kerlchen stramm und löffelt tapfer den Spinat herunter, wenn auch eine kleine Träne salzen hilft. Tilla sagte nichts, aber sie schien etwas geärgert. Fünf Minuten später, als der servierende Bursche draußen war: „'Georg, was ist das für eine Geschichte mit Haupt- mann Elze. Frau Bredemanu Lat mir so sonderbare Andeutungen gemacht." Er zuckte die Achseln. „Dienstsachen, 'liebes Kind." Sie hebt eigensinnig das Kinn in die Luft. „Wenn Fran Bredemaun davon weiß» kann ich es auch wissen. Ich blamiere mich einfach, wenn ich mir das alles erst von andern erzählen lassen muß. Gar nicht als ob ich. eine Regimentsdame wäre. Die andern Damen wissen es doch auch von ihren Männern." Er hat eine Falte zwischen den breiten, dunklen Augenbrauen. „Was die andern tun, ist ihre Sache, ich kolportiere keinen Regimentsklatsch, lind außerdem,, wem: ich nach §auje komme, möchte ich von andern Dingen hören als ewig von Dienstgeschichten." , „Ich, ich, immer ich. Natürlich, meine Wunsche kommen daneben nicht in Betracht." . Er nimmt ihre etwas widerspenstige Hand nt ferne und sieht halblächelnd zu mir hin. , „... „Da sehen Sie es, gnädiges Fraulecn. Wir Manner sind eben alle tyrannische Egoisten. Arme Tilla." Sie zieht ihre Hand ungnädig weg und schiebt ihren Stuhl zurück. „Gesegnete Mahlzeit!" . , Ich kroch nachdenklich wieder mente Treppe hinaus. Familienglück in Gewitterstimmung. Jetzt bin ich sehr stolz auf diese erste Unternehmung. Nur etwas erschöpft. Ich habe meinen Schlaf verdient, 14. November. Tilla und ich haben ein paar Tage allein gegessen, Babv der einzige Mann am Tisch. Herr voti Berg hatte scharfen Dienst, ich hörte nur immer zu aller Herrgottsfrühe seinen Säbel die Treppenstufen hinunterrasseln und sein Pferd vor der Haustür das Pflaster mit den Hufen bearbeiten. .Witte früh, als ich noch in meinem weißflockigen losen Morgenkleid mtf dem Diwan lag und Kakao trank, klopfte es. „Verzeihen Sie, daß ich so früh komme. Wenn ich störe, schicken Sie mich einfach fort." , . öerr von Berg! Utid mein Haar noch ut zwei Zöpfen mit weißen Schleifen! Einen Augenblick wollte ich verlegen werden, aber dann lachte ich doch. .Mein, bitte, ich freue mich über den Besuch. Es darf Sie mrr nicht Bschrecken, haß; ich aussehe ime eut Schulmädel." Er stand und sah auf mrch herunter. „Das paßt ja gerade sehr gut, da ich komme, um Sie etwas zu bilden. Ich wollte Ihnen gern ein paar Bucher bringen, ich denke, Sie haben jetzt viel Zeit ziim ßcfcit/' Ich streckte ganz gierig die Hände «ans. „Ach, bitte, geben Sie her! Ich habe nichts Vernünftiges mehr! Was ist es?" Er legte ein paar Bände aus den Atffl). „Keine Schwere Lektüre, sdas ist jcht u'chts Üw Aber alles Lieblinge von mir. Kennen Sie Kelleiw .Ginnen Heinrich'?" „ , Ich schüttelte den Kopf. , „Bor dreibändigen Romanen habe ich immer zu viel N^,Man^muß auch Ruhe dazu haben. Immer ein paar Seiten lesen und dann das Buch hmlegen und nach klingen lassen. So wie mmt guten, alten Wein trinkt. Wir waren gleich im Plauschen wie .alte Bekannte, als er da neben meinem Diwan saß. 280 Ich habe ehr War sehr heftige .Sympathi'ien unter Mchern, die ich ebensowenig begründen kann wie bei Menschen. Ich liebe sie eben, itnb damit gut. Gösta Borling —- Jens Peter Jakobsen — Ricarda Huch. In denen sanden wir uns. Dann erzählte er von seinen Arbeiten — den außerdienstlichen, die eigentlich Konterbande sind. Keine selbstschöpferischen, nur historische, literarische, zu denen er Material sammelt. Er kam ordentlich ins Feuer dabei. Ich fuhr ihm auf einmal unartig mitten in den Satz. „Warum sind Sie Soldat geworden, Herr von Berg? Warum haben Sie nicht studiert?" „Studiert?" Er zuckte die Schultern, „mein Vater hat mich sehr früh ins Korps gesteckt. Als der eigentliche Mensch in mir aufwachte, war ich für einen andern Beruf verdorben." Er sah mit gerunzelter Stirne vor sich hin. „Früher war es mein Plan, nur bis zum Major zu warten, dann den Abschied zu nehmen und noch zu saldieren." „Ja, aber Tilla? Was sagt die dazu?" Es war mir nur so herausgefahren, ich bereute «es sofort, als ich den Ausdruck in feinem Gesicht sah. Er nickte. „Das ist es eben. Ich kann es meiner Frau nicht antun. Leider ist das aber der einzige Gefachen, den ich ihr tun kann. Mehr als ein durchschnittlicher Frontsoldat Werde ich nie sein. Das -gleiche, was jeder andere auch fertig bringt. Vielleicht nicht einmal das!" Er warf mit einem Ruck den Kopf zurück, als ob der hohe rote S'rfujeit ihn drückte. „Verstehen Sie nicht, daß, es für einen Mann das Bitterste ist, wenn er sich sagen muß, daß seine besten Fähigkeiten einfach für nichts da sind und verkommen? Mchts Ganzes, alles nur halb. Und dabei gilt man in der Familie für einen verschrobenen Kops und langweiligen -Pedanten. Das lvar früher schon so bei meinen Eltern. Und jetzt —" Er hätte eifrig gesprochen, nun brach er plötzlich ab. „Verzeihen Sie meine Rücksichtslosigkeit. Ich vergesse aanz, daß Sie angegriffen sind," sagte er hastig und förmlich, „es ist auch fönst nicht meine Art, über meine persönlichen Angelegenheiten zu reden." Ich konnte nicht anders, ich streckte ihm rasch die Hand hin. „Bitte, bereuen Sie das nicht! Denken Sie, wir wären feit langem gute Freunde." Er zögerte einen .Augenblick, dann stand er auf und küßte mir die Hand. »Wenigstens wollen wir es von jetzt an sein, nicht wahr?" 15. November. Ich lese also den „Grünen Heinrich" und schlage vor- schriftsmäßig alle paar Seiten das Buch erst wieder zu. Dann gehen meine Gedanken spazieren. Ich mag solche Abseitsmenschen. Ich meine nicht den ,Grün en Heinrich" — obgleich der mir auch gefällt — sondern TillaS Mann. Ich mag sie, gerade weil der Tnrch- schnitt sie verschrobene Köpfe nennt. Der brave Durchschnitt — lieber Himmel, er ist ja so nötig wie das tägliche Brot. Aber Wenn es nur Durch- schnitt gäbe, wollte ich nicht leben. Das Leben lohnt sich nur um die paar Elitemenschen, die einem über den Weg laufen. J Und er ist mir eben sympathisch. Ich habe ihn seit dem Morgen neulich nur bei den Mahlzeiten gesehen, und auch da war er eilig. So ein armer Fronthauptmanu hat s sauer genug. Aber es ist so ein schweigendes Ber- standnrs zwischen uns seit diesem feierlichen Rütlibund neulich. ■ Tilla -— Tilla ist, keine Elite, aber wir vertragen Uns. Sie hat mir ihre sämtlichen Toiletten und- ihren Schmuck -gezeigt und genoß sichtlich meine- ehrliche Bewunderung. Sie kommt mit allem!, was sie interessiert, zu wir — nicht nur mit den Toiletten. Eigentlich rührt mich daeses Vertrauen; sie merkt augenscheinlich nichts von der Unsichtbaren Mauer zwischen ihr und mir. Sogar jeden klemen Aerger über ihren Mann bekomme ich haärklem zu hören; eine unfreiwillige Indiskretion, die mir ihm gegenüber peinlich ist. Einmal versuchte ich, ihr das klar zu Machen, Sie sah mich naiv erstaunt M. „Warum soll ich dir das nicht sagen?" Tilla^eil Witter zwischen Mann und Frau gehört/ Sie verzog etwas den Mund. , „Wenn er nett wäre, würde ich auch schon nichts sagen. Wer so! Ich muß mir das von der Seele reden. Das! wirst du erst verstehen, wenn du selbst verheiratet bist." Es gibt eben Menschen, die Prometheus in seiner Werkstatt nicht fertig bekommen hat. Die Mischung ist nicht recht durchgeschüttelt. Drei Gran kühle Weltllugheit, zwei natürliche Gutmütigkeit — unreifes Denken und der naive Egoismus der schönen Frau — das ist Tilla. Solche Naturen machen mich ungeduldig — vielleicht auch ungerecht/ weil ich sie weder ganz mißbilligen noch rückhaltlos gerst haben kann. Es gibt aber Stunden, wo ich ihr sehr gut bin. Das ist, wenn sie mir Baby mit heraufbringt. Die ganze selbstbewußte Junohaftigkert wie weggeblasen, wenn der Junge ihr mit den derben Händchen ins Gesicht patscht und art der kunstvollen Frisur zerrt. Weltkind wird Madonna. Eine -Metamorphose, die ich anstaune. Ich hab nie gewußt, daß ich Kinder so lieb' haben konnte. Ich hatte ja nie näher mit ihnen zu tun. Baby tyrannisiert mich. Ich bin nie angegriffen, wenn er befiehlt, daß Dada ihm vorfingen soll. Es macht mich schort gesund, dieses lachende, blonde Stückchen Leben nur anzu- sehen. Ich fange au, mich hier wohl z-u fühlen, glaube ich. 17. November. Es war da ein tiefer, schwarzer Brunnen, in den hatte ich alles hinein geworfen, was Erinnerung und Vergangenheit heißt; und ich drückte den Deckel fest zu, wenn er sich einmal heben wollte. Nun ist er doch aufgesprungen. Es hat alles nichts genutzt. Ich hatte das schon lange heimlich gefürchtet. Es war ja so selbstverständlich nach dem Gespräch damals beij unserer ersten Bekanntschaft. Aber als die Frage gestern nun wirklich kam, fuhr ich doch förmlich zusammen. Herr von Berg hatte schon zehn Minuten neben meinem behaglichen Krankenlehnstuhl gesessen, als er in ganz ruhigem Gesprächston sagte: „Was macht denn die Arbeit, von der Sie mir damals erzählten?" Ich sah aus dem Fenster an ihm vorbei und zwang mich, gleichgültig zu antworten. „Sie ist nicht weit gekommen." „Hätten Sie nicht Lust, sie hier wieder aufzunehmen? Vielleicht konnte ich Ihnen dabei Rat geben, cs würde mich interessieren, wie Sie ja wissen." Ich schüttelte den Kops. „Wenn er nur aufhörte,"' dachte ich. , „Haben Sie denn Aufzeichnungen gefunden? Sie meinten damals, Ihr Herr Vater hätte vielleicht Tagebücher hinterlassen?" Es hat wohl die Krankheit noch schuld, daß meine Nerven so widerstandslos sind. Mir liefen plötzlich die Tränen über das Gesicht. Er sah es. „Ich verstehe, daß Ihnen das traurige Erinnerungen sind —" Die ernsthafte Teilnahme in seinen Augen brachte mich auf einmal außer mir, ich weiß nicht warum. „Nichts verstehen Sie, gar nichts! Ich will nichts davon wissen, ich hasse die Erinnerung, hören Sie? Warum haben Sie überhaupt davon angefangen? Es ist indiskret von Ihnen —" Ich weiß, nicht, wäs ich ihm sonst noch gesagt habe, oder was er antwortete. Als er einen Augenblick daraus! die Tür hinter sich zumachte, kam es wie eine Sturzwelle von Zorn und Jammer über mich. Und nun? Das alte Chaos! Soll mich das denn nie los lass en? (Fortsetzung folgt.) Neuer vom Marr. Bon- Svante Arrhenius. (Schluß.) . v 'Dtt Stoff der Metevriten ist in hohem Grade eisenhaltig =4 viele Metaorlte bestehen aus fast reinem' Eisen. Nachdem diese Eiseilteilchen ans den Mars niedergefallen sind, werden sie uott dem' -Sauerstoff oxydiert, der ohne Zweifel in der Marslust sich befindet, was auch Slipher spektroskopisch festgestellt hat. Es entsteht daber Eisenoxyd, ein Stoff, der je ir-achj feiner Körnergröße' — 231 — Verschiedene Falbe besitzt. Ter MersemW Dtattb ist gelb', ,bte gröberen Körner haben die bekannte vvamgevote Ockersarbe, die Mr den Mars charakteristisch ist, und Twoß nimmt daher Eisen- vxyd als die Ursache der Farbe der Marskontinente au. Noch größere Stücke sind rein rot, die größten Kristalle zeigen einest Stich ins Violette. Id größer das Korn, nist so dunkler die Farbe; Befeuchtung wirkt wie Vergrößerung des Korns durch die Herabsetzung des diffus (d. i. nach! allen Richtungen hin VRfteeut) reflektierten Lichtes. Man hat ost beobachtet, daß dis Einzelheiten auf großen Gebieten der Marsoberflächje durch einen Mlbxn Schleier verhüllt werden, was offenbar Winden mit Wüsten- staub entspricht, wie es Lowell auch gedeutet hat. Es, ist natürlicherweise nur der feinste, gelbe, bisweilen p-rangefarbige Staub, der Wn der dünnen Luft mitgeschleppt tmrd. , Wenn ein Kanal, der verschwanden gewesen ist, wieder Mist Vorschein kom'mt, beobachtet man Mufig, wie Schiaparelli, der braße Bahnbrecher auf dem! Gebiet der Marssorschnng, sagt, erst einen duntlereir roten Strich inmitten der rosafarbenen Umgebung. Offenbar ist eine Befeuchtung des Wüstensandes eingetreten, bevor die eigentümliche dunkelgrüne Färbung der „Kanäle" sich geltend macht- Bei anderen Gelegenheiten sieht man einen grauen Nebel die Strecken erfüllen, die später, wenn der Mbe! geschwunden ist, Pils Kanäle hervortretm. Offenbar liegen alfv die Kanäle in Niederungen, in denen, wie auf der Erbst, die kalte nebelerWltü Lust herniederfließt. Auch in diesem Falle gibt also eine recht leichte Befeuchtung zur Bildung von Kanälen Awlaß. Keine nennenswerten Wassermassen sind dazn nötig. Auf dem Mars sind Walken verhältnismäßig selten. Jedoch sind mehrere sichere Fülle, in denen Wolken beobachtet würden, fest-gestellt Wörden. Man hat häufig weiße Punkte in der Nähe der Pole Wahrgenomwtstn, offenbar Schneefelder, die jedoch recht kurze Zeit bleiben und demnach Wohl sehr dünn sind. Solche Erscheinungen kommen auch in der Mhe des Marsäquators' vor. Was auf die niedrige Temperatur daselbst hinweist. Schiaparelli beobachtete 1882 eine Anzahl! von spiralgedrehten Schneefeldern, die bis über den Aequator toM Nordpol sich heraberstreckten'. Mo diese Streifen über Kanäle gingen, wären sie abgebrochen, Vffenbar Weil der Schwee in der Feuchtigkeit der .Kanäle zerging. In der Marswlüst-e werden deshalb die Büchst, die vielleicht bvrt sich vorfinden, bald im Wüsteirsand- versiegen. Tie Seen, die da in den Niederungen an den Spalten der Küste sich! ausbilden, sind mithin, wie die Wülstenfeen auf der Erde, sehr fläch und seicht, mit stark salzigem Wasser und häufig austrocknend. Bei dein Aüstvocknen eines solchen Wassertümpels scheiden erst der Küste entlang die schw'erlöslichen Salze aus. Bei der niedrigen Temperatur sind diese die schwefelsauren und kohlenfauren Salz«. Weiter hinein an tieferen Stellen kristallisier«! Kochsalz und EhlvrmagnesiuM, und zuletzt in den tiefsten Stellen das' am meisten ht)groskoplsche «.Wasser anziehende) Salz Chlorkalzium aus. Tiefe Austrocknung kann auch eine Folge des Zustierens' bei zunehmender Kälte int Winter sein. Tatsächlich verschwinden die Kanäle allmähliche, nachdem der Frost gekommen ist. — Die Gefriertemperatur der Salzlösungen liegt unter 0 Grad C., für gesättigte Lösungen vpn Kochsalz bezw. Chlorkalzium bei — 22, bezw. — 55 'Grad C. t— Es scheiden sich dabei Kristalle aus Eis und Silz aus, alsoj Körper, die keine glatte Oberfläche bilden. Dasselbe' gilt für die sog. Oasen, die wohl hauptsächlich Ivie die Salzsteppen der Erde Ws großen Ebenen mit stark salziger Erde bestehen. Ans diesen Kristallsammlungen verdampfen wegen der großen Trockenheit die Eisstistalle, deren Wasser sich an den kältesten Teilen, d. h. dem in Winternacht liegenden Pol, auf dem Mars Niederschlägt. Kommt dann der SourMer mit feuchten Winden Sn den schmelzenden Schineernassen am Pol, so ziehen die Salze den ausgetrockneten Seebecken das Wasser an, werden feucht, wird die Kanäle treten (schon bei — 55 Grad C.) hervor. Je größer die Feuchtigkeit, um so Mehr Saltzstreifen werden feucht, d. h. um so breiter erfchieint der Kanal. Diese Befeuchtung der Kanäle schreitet vom Pol zum Aequator hin; Lowell hat die Zeit zum Befeuchten der Strecke vonri 72. Breitegrad bis zum Aequator zu 52 Tagen bestimmt. Die Ausbreitung der Wasserdämpfe geht natürlicherweise über den Aequator hin, so daß auch aus der anderen Seite die Kanäle hervortret«», und schließt nicht, bevor ein Teil der Tämpst auf dem im Mnterdunkel gehüllten Piol sich abfetzt, wo wir leider nicht beobachten können. Wenn dieser Pol wiederum SomMer hat, geschieht die Ueberströmung jder Wasserdämpse in entgegengesetzter Richtung, und die Kanäle kommen in umgekehrter Ordnung wie das Vorigemül zuM Vorschein. Ta die sog. Binnenseen oder Oasen nach Lowell tiefe Riede- rüngen sind, so ist eine solche Bewegung des strömenden flüssigen Wassers kaum denkbar. Einige nehmen wühl an, daß die Ingenieure auf dein -Mars riesige Punchwerke konstruiert hätten, kton'it sie die 'Wassermassen höben. Wegen der Verwitterung und der Abschleisung durch Wüstensand sind' wohl die schroffen Unebenheiten auf Mars entfernt, wodurch- es sich erklärt, daß. Lowell vergeblich nach Schatten der Berge suchte. Daraus schließt er, daß Berg«, die mehr als 600 bis 900 Meter die Umgebung überragen, auf dem Mars nicht Vorkommen. Mts anderen Beobachtungen glaubt aber Campbell auf eine Bergkette von etwa 150 Kilometer Länge und 3 Km. Höhe schließen zu müssen. Jedenfalls gibt «8 große Niveauunterschiede, die Kanäle verlangen aber, toeint Wasser in ihnen nach beiden Richtungen strötnen soll, eine v-oll- koMmstu glatte Oberflächst, die s-o unwahrscheinlich ist, daß map nicht damit rechnen darf. Daß das Vvrschreiten des WasserdampfeS nicht von Höhen, die nur ganz langsam hinaufsteigen, in nennenA- werte'm- Grade aufgehalten werden kann, dürfte wohl felbstverständst sich erscheinen. Bisweilen erscheinen die Kanäle sowie ihre Kreuzungspunkte Verdoppelt, es ist aber nur für ettv-a 12 vom Hundert der Kanäle nach-gewiesen. Parallele Erdspalten sind außerordentlich gewöhn- sich, und Reiben von Seen, die entlang parallelen Erdspalten eingelagert sind, kommen z. B. außerordentlich häufig in Skandinavien vor. Die Mächtigkeit zweier paralleler Verwerfungen kann aber sehr verschieden sein und auch die Ansehnlichkeit und AnK- dehnung der zu ihnen gehörigen Seen. Mair hat demnach zu erwarten, daß vorr zwei Zwillingskanälen der eine stüftiger als der andere hervortritt, und zwar iinM'er derselbe, was auch als tatsächlich zutreffend Loivcll hervvrgehoben hat. Bisweilen tritt nur der eine der Zwillingskauäle deritlich hervor. Auf dem MarS gibt es eigentlich, nur ein einziges Weltmeer : das auf der Südhalbkugel befindliche Südmeer (Mare Australe). Sein größter Teil ist aber von Inseln erflijllt oder von Untiefen, die bisweilen ganz voM Wasser entblößt iverdeu und daim rötliche 'Farbe annehMen. Vermutlich sind diese Untiefen in der Wirklichkeit gvoße Salzwüsten, die bisweilen Feuchtigkeit anziehen, bisweilen aber ganz oder teilweise austrocknen und dabei mehr oder Weniger rötliche Farben annehmen. Ter übrige unbedeutende Teil des Meeres, das den Südpol umgibt, ist bis zum-Boden oder jedenfalls auf Mehr als einen Kilometer Tiefe gefroren. Im Sommer tauen vielleicht kleine Tümpel auf, ganz wie auf dem Pvlareis rmseres nördlichen PolarMeeres. Diese Tümpel sind Wie die Binnenseen nach aller Wahrscheinlichkeit mit konzentriertest Salzlösungen gefüllt. Lowell hat auch, in diesem Meere Kanäle gefunden, was ja ganz natürlich erscheint für die „Untiefen". Man hat auch beobachtet, daß beim Abtauen der Polarkälotte einige kanalartig« Linien vor ihrer näheren Umgebung schneefrei iverdeu. Falls man eine wenn auch schwache Ausströmung von Gasen tote Wafser- dampf, Kohlensäure und Salzsäure aus dem Marsinneren in den Spalten annimmt, dürste diese Erscheinung ebenso wenig eigentümlich erscheinen, tote das recht plötzliche Hervortreten von einigest Kanälen auf dem Festland, wobei die Ausströmung von Wasserdampf wähl in erster Linie in Frage kommt. Tie dunkle Farbe rührt, außer vvn der Feuchtigkeit, vielleicht teilweise von der reduzierenden Beschaffenheit der ausströmenden schwefelhaltigen Dämpfe her, Wodurch das Eisenoxyd in grünes Oxydul »der schwarzes Sulfid umgewandelt wird. Bei dem Verduitflen der Pölarkalotte sieht matt häufig groß« Nebelballen in ihrer Umgebung. Diese deuten an, daß bie Luft dort mit Feuchtigkeit gesättigt ist. Tie nächstliegenden SalziünMl Ws dem Ozean saugen die Feuchtigkeit an sich, dehnen sich aus und erscheinen dann in dunkler blauer Farbe. Dieses Blautoerden des Ozeans wurde imMstr als eine Andeutung von dem Vorhandensein von Schinelzwasser von 0 Grad C. angesehen. Wie oben angedeutet, schmilzt Ehhorkalzium mit Eis schon bei — 55 Grad C. Es möge bemerkt werden, daß konzentrierte Salzlösungen (z. B. mehr als 3 Prozent Kochsalz enthaltend) tont' Baden aus frierest. Weit ihr T-uhteMaxiMuM unter ihrem Gefrierpunkt liegt, ßlN umgekehrt wie bei beit Süßwasserseen. Daher scheidet sich in den aufgetauten Salztüm'peln auf dem zugeffvuenen Süd-Polarm-eer des Mars bei starker Kälte das Eis zuerst am Boden aus und läßt die konzentrierte Salzlösung an der Oberfläche, bis diese zu einer Mischung von Eis- und Salzkristallen ausstiert. Ich habe mit den obigen Zeilstn eine Darstellung der eigent- tümlich auffallenden Verhältnisse auf dem Mars zu geben versucht, die gänzlich auf unsere von der Erde bekannten physikalischen und chemischen Gesetze gegründet ist. Selbstverständlich dürft« ein folchstr Versuch den Vorzug verdienen vor der Erklärung unter Annahme vvn überaus intelligenten Marsbewohnern, durch die man tatsächlich alles „erklären" kann, aber in der Wirklichkeit ebensowenig erklärt, wie durch die Berufung auf bisher unbekannt« physische und chemische Kräfte, die ebenfalls für diefen Fall versucht wurde. Die Aufzeichnungen Napoleons III. in Wilhelmshöhe, die bisher fast unbekannt waren, bringt Henri Welschingep wieder in Erinnerung und veröffentlicht interessante Bruchteile aus ihnen, die gerade für die Gestaltung der Verhältnisse int Augenblicke eine gewisse Bedeutung haben. Man liest nämlich, da: „Gewiß standen die Streitkräfte nicht int richtigen Verhältnis, aber der Sieg hätte mehr bestritten werden können und der Ausfall wäre für unsere Waffen weniger verhängnisvoll gewesen, wenn die militärischen Operationen nicht unaufhörlich politischen Erwägungen untergeordnet worden wären. Wir wären auch besser vorbereitet gewesen, wenn die Kammern nicht fortwährend sich darauf gesteift hätten, das Kriegsbudget herabzusetzen, wenn sie nicht stets Maßregeln widerstrebt hätten, die die nationalen Kräfte vermehren sollten. Zu diesen Hauptursachen unserer Niederlagen müssen wir noch die bedauerlichen Gewohnheiten hinWfügen, die in die Armee durch den afrikgj- 232 Nischen Krieg eingeführt worden sind. Mangel an Disziplin, Mangel an einheitlicher Direktion, 'Fehlen der Ordnung, Uebertreibung des Gewichts, das der Soldat trägt, unÄ der Gepäckstücke der -Offiziere, das sind'die Mißbräuche, die in unsere Armeen eingeführt worden sind. Das Gehenlassen int äußeren Auftreten wirkt ans den militäriscben Weist zurück und diese Nachlässigkeit wiederholt sich in allem Anderen. Man dient nicht mehr mit jener Regelmäßigkeit, jener Pflichtliebe, jener Selbstberlengnnng, die die hervor- ragendsteit Tugenden derer sind, die befehligen, Wie derer, die gehorchen. Zusammenfassend muß erklärt werden, daß die Armee immer den Zustand der Gesellschaft lviederfpie- gelt, in der sie gebildet worden ist. Solange die Regie- rungsgewalt in Frankreich stark und geachtet war, zeigte die Armee eine bemerkenswerte Festigkeit; als aber die heftigen Ausbrüche auf dec Redncrbühne und in der Presse die Autorität erschütterten und überall den Geist der Krittelei und der Unbotmäßigkeit verbreiteten, hat die Armee darunter gelitten. Wollte Gottz daß das Drama, das sich abgespielt hat, eine Lehre für die Zukrtnft bilde!" — Man kann auch den Bemermngen über Bismarck eine Tiefe der Beobachtungskraft nicht ganz absprechen. Der Gefangene auf Wilhelmshöhe ruft da ivehmütig ans: „Die Größe des Kanzlers besteht darin, nur Minister ztt sein. Welch ein schrecklicher Unterschied besteht darin, als Minister zu unterliegen 1)6er als Herrscher besiegt zu werden! Der Minister, Hessen Unternehmungen scheitern, zieht sich zurück und beobachtet oft mit spöttischer Freude seinen -Nachfolger, wäh- rend der Herrscher feilte Irrtümer wieder selbst gutmacheu oder diese harte Aufgabe feinem Sohne überlassen muß, Herr v. Bismarck hat das Glück, nur Minister zu fein. Da er das Vertrauen des Herrschers -in einem wahrhaft außerordentlichen Grade besitzt, kann er alles wagen und hat nichts zu fürchten. Wenn der Krieg von 1860 Ergebnisse gehabt hätte, die den Interessen Preußens zuwider- liefen, würde Euer Kanzler jetzt Hasen in Pommern jagen. Weiter wäre ihm nichts passiert. Eine Berantwvrtnng, die von der königlichen Majestät gedeckt ist, ein großes diplomatisches Talent, ein in der Geschichte fast beispiellos dastehendes Glück, — damit kann man alles wagen. Der gegenwärtige Krieg wird eine Frage um zehn Jahre vor- rücken, die früher oder später eine außerordentliche Bedeutung in unserem alten und so übervölkerten Europa an- uehmen muß. Ich will "von der sozialen Frage sprechen-. Herr v. Bismarck hat sich nie nin sie gekümmert, er wird; aber dazu gezwungen werden. Aber hat sich denn über-» Haupt jemand auf den Thronen oder in den Räten der Herrscher damit befaßt, sie zu eröffnen? Ich allein. Und Wenn ich wieder zur Macht gelangte, würde das abermals die Frage feilt, die mich am meisten interessierte, denn die Zukunft hängt von ihr ab. Der Kanzler wird an sie zu spät denken, man wird es ja sehen, und dann allein Wirbt man beurteilet! können, ob Herr v. Bismarck ein Wirkliches Genie ist oder ein geschickter Diplomat, der vom Glücke begünstigt ist." ' Vermachtes. * Zehn Sohne b e i in Mi l i t ä r. Eine Soldateniamilie, wie sie im ganzen Deutschen Reiche ivohl schwerlich anzntrcffen sein durste, ist die Junghannssche Familie im Orte Nöbdenitz bei Ronneburg. Tas Ehepaar besitzt, wie dem „Tag" mitgeteilt wird, neben fünf Töchtern zehn ftrniiime Söhne, die sämtlich Soldaten gewesen sind, und zwar bei den verschiedensten Truppenteilen. Außer vier Jnsanteristen, die in Altenburg beim 153. Jnkanterie- Regiment ihrer Dienstpflicht genügten, wurden zwei zu den Jägern, einer zu den Pionieren, einer zur Artillerie, einer zu den Husaren und einer zu den Ulanen ausgehoben. * E i n eigenartiger Kamps gegen die Tuberkulose wird binnen kurzem in den Bereinigten Staaten beginnen: die nationale Gesellschaft zur Bekämpfung der Schwindsucht wird in allen Bahnhöien und an allen Litüißsäulen der Vereinigten Staaten und wo immer nur Reklameschilder leuchten, große künstlerisch ausgeführte Plakate anbrmgcn, die dle Schrecken und die Gefahren der Tuberkulose vor Augen führen. Insgesamt werbe» nicht weniger als eine Million dieser Plakate angehestet, die 2,75 m breit und 2,15 m hoch sind und je einen Werl von 4 Mk. darstellen. Die An- regnng zu diesem Plane ging von den amerikanischen Plakatverlegern ans, die der Gesellschaft gegen die Schwindsucht in 3400 Städten und Gemeinden der Vereinigten Staaten den nötigen Platz für die Plakate umsonst anboien. Der Druckereiverband der Vereinigten Staaten erklärte sich dann bereit, die Plakate umsonst zu drucken, eine Reihe großer Papierfabriken stiftete das nötige Papier, und schließlich erboten sich auch eine Anzahl bekannter amerikanischer Künstler, die Entwürfe für die Plakate zu schassen. * Die Folgen der Ehe mit einer englische» Frauen- rscWecui (Suffragette) Würden am Samstag in einem1 Polizeigerichts hos« zu L o ndv n an das Tageslicht gezogen, als Fran Tumiielisse ihren Gatten Wegen böswilligen Verlassens verklagte. Sie widmete sich 'der „Sache" und mußte zum' Wohl ihrer leidenden und geknechteten Schwestern lange Stunden außerhalb ihres Heims zubringen. Wenn sie dann nach den Strasumkämpfen ermüdet nach Hanse kam und ihr Gatte sie fragte, w sie s» lange gewesen sei, antwortete sie einfach, daß ihn dies nichts - angehe. Schließlich ließ sie feinen Koffer packen und warf ihn zum Hause hinaus. Tann ging sie zum Kadi und verklagte den armen Gatten und- boansvruchte, daß er ihr eine Unterstützung gewähre. Der Richter war «aber einsichtsvoll und wies die Klage ohne weiteres ab. * Paul Heyses Dank au Italien. Die italienischen Dichter haben zu Paul Hehses 80. Geburtstag dem Dichter ein Huldigungs-Album gewidmet und darin vielfach auf die engen Beziehungen des dentschen Dichters zu Italien hingewieseu. Paul Hehses Antwort besteht in einem herzlich gehaltenen italienischen Briefe an die „hervorragenden und lieben Freunde" jenseits der Alpen und in eiitent deutschen Sonett. Der „Marzocco" m Florenz gibt in seiner neuesten Nummer den Bries im.Faksimile wieder und teilt das Sonett zugleich im deutschen Originaltext und in der italienischen Uebersetzung Angiolo Orvietos mit. Es lautet: Au Italien. Seit ich zuerst mit jugendlichem Triebe Hinauszog, mein Italien, dir zu nahn, Hast düs so wundersam mir angetan. Daß ich für immer dir zu eigen bliebe. Dock heimlich sagt ich stets: wenn ich dick liebe. Du holde Zauberin, was geht's dich an? Nie Wollt ich Dank und Lohn von dir empfahl! Was auch zu deinem Preis ich sprach und schriebe. Nun hör ich liebevoll herübertönen So brüderlich vertraut zu meinem Ohre Die Grüße, die bn auftrugst deinen Söhnen Und fiihl's, wenn blutsverwandt mit ihrem Chore Ich treu verblieb dem Dienst des ewig Schönen Valsemi il kmgo Studio e il grande ainore! (Tn vergaltst mir das lange Studium und die große Liebe 1 Vüchertisch. —Charles Dickens, David Coppersield. Roman in drei Bänden (Band 2-4 der ousgewählten Romane und Geschichten). Deutsch von Gustav Meyrink. Umschlag- uudTitel- zeichmmg von Prof. W. T i c m a n n. (Geheftet 9 Mark). Vertag von Albert Langen in München. Der Vertag von Albert Langen läßt dem kürzlich erschienenen ersten Bande seiner Aus- waht aus den erzählenden Schristeu von Charles Tickens in der Uebersetzung von Gustav Meyrink jetzt drei weitere Bände folgen, die den berühmtesten .und schönsten Roman des großen Engländers umfassen. Zum Lobe des „David Coppersield" selbst braucht man wohl nicht viel Worte zu machen. Er gehört zu den höchsten Meisterwerken der Weltliteratur und hat durch die Fülle von Selbst- biographischem, das der Dichter in seine trefflich aufgebaute Handlung verwoben hat, eine Wärme und Lebendigkeit einmaligen, die ihm unter den Schriften von Dickens selbst einen besonders hohen Rang verleiht. Meyrinks Berdeutschuug gibt denen unter uns, die den Roman nicht im Original lesen können, diesen znin ersten Mal in seiner ganzen unberührten Frische, zeigt mW, wie sehr unrecht die hatten, die, nach trockenen Ilebcrsetzungen urteilend, manchmal behanplen woftien, die Werke des Brilen seien ein wenig verstaubt und altmodisch geworden. — Der Vertag erwirbt sich sicher ein großes Verdienst damit, daß er diesen erlesenen Inhalt in ein er» tesenes Gewand kleidet. — Deutsche Iugendbüch erei. Fridtjof Nansen: „Mit Schlitten und Kajak" (10 Pfg.). Es ist ein Ausschnitt aus Nansens großem Werk: Durch Nacht und Eis, und schildert die Mühsalen und Gefahren der Schlittenreise, die Nansen mit seinem Begleiter Johannsen von der Fram ans linternahm, um so vielleicht den Nordpol zu erreichen. Kapfelriitfel. Hochwasser — Malerei — Knackwurst — Gemse — Konrad — Winter — Wagen — Schneeball — Terwisch — Hirse — Abtei — Kaiscrmantel — Schnabel — Kammer — Kontobuch — Eiertanz — Rügen — Eleve — Herte — Zwirn — Schreibtasel. AuS dein ersten der vorstehenden Wörter sind drei, aus jedem der übrigen Wörter zwei zusammenhängende Buchstaben zu entnehmen, so daß sich daraus ein Sprichwort ergibt. Auslösung in nächster Nummer.? Auflösung des Silbenrätsels in voriger Nummer: JbiS — Ochtum — Hammersifeh — Nima — Niger — Nisib — Eros; Ioha n n e 5 Brah in s. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brnhl'schen Universitäts-Buch- und Steindxnckerei, R. Lange, Gieße».