Mittwoch den 13. April 19(0 — Kr. 5Z C4\9 I % ■^zZc#/ MW Ihres Vaters Tochter. Noinan von Lulu von Strauß und Torney. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Er wär ein paar Airgenblicke still ititb sah mit ge^ furchter Stirn vor sich hin, die Zigarre ivar ihm ausge- gangen. Ich störte ihn nicht, bis er voir selbst wieder ansing. „Na, das iväre alles vielleicht gnt gegangen, wenn 'er den Mund gehalten hätte. Aber weder er noch die Person dachte daran. Da kant denn natürlich die Klatscherei der jungen Frau zu Ohren. Der Peter Floreng! war wie blind in die andere verschossen und kümmerte sich nicht um die Anna. Er hat es wohl anfangs gar iiicht ernst genommen, als sie ihm schrieb, daß sie zu ihrer Mutter gegangen wäre. Sie war ja immer so weich uW ohne Willen gegen ihn gewesen. Kielleicht ivar das gerade ihr Fehler. Na, nachher merkte er ja, wie er dran war. Die Herrlichkeit mit der Französin dauerte nicht lange, er wurde ihr langweilig, und sie brannte ihm einfach mit einem andern durch. Als er dann endlich zur Besinnung kam und nach Haus fuhr, war das Haus leer. Er hat Himmel und Erde in Bewegung gesetzt, aber die Anna kam nicht wieder. Es war auch zu schlimm nnd auch Zar öffentlich geworden, was er ihr angetan hatte. Ein Jähr nach der Scheidung ist sie dann ja auch gestorben." Wir sprachen beide nichts, als er fertig war, eine ganze Weile. Es lag wie ein lähmender Druck über mir. Ich einpfand jetzt erst, wie ich mich an den Gedanken geklammert hatte, etwas anderes. Besseres zu hören. Aber er sollte nichts davon merken. Ich stand langsam auf. „Danke, Onkel Franz. Weiter wollte ich nichts wissen." i Er sah mich ernsthaft an. „Mag sein, daß es gut ist, daß du es weißt. Aber, Kind, Toten soll man nichts Nachträgen —" „Laß das, Onkel; bitte, nicht mehr davon sprechen!" sagte ich nur hastig, „wie geht es in Weddigenhos? Verzeih, daß ich noch gar nicht danach fragte." Wir waren noch eine steife, unbehagliche halbe Stunde zusammen. Onkel Franz war plötzlich anders, nicht so herzlich und gemütlich. Ich konnte es schließlich nicht mehr aushalten, Konversation zu machen. Ich sagte ihm, daß ich mich etwas hinlegeu müßte. Er wollte von keinem Dank für sein Kommen hören. „Dumnies Zeug! Einen guten Dienst habe ich dir damit nicht geleistet, das weiß ich. Aber du hast es ja gewollt." Ich sah ihm vom .Fenster Alls rrach. Der breite, große Mann gi,rg rasch die' Straße hinunter, ohne sich einmal umzusehen. Eine drückende Verlassenheit kam auf einmal über mich. In der Nacht bin ich dann nach Hails gefahren. Ich habe kaum klar gedacht die ganzen Stunden, aber auch kein Auge zugetan. Ick) starrte nach dem grellen Licht-i spalt iit dem grünen .Gazeschirm der Deckenlampe, die fortwährend leise schütterte, nnd horchte auf das stoßende Dröhnen der Räder. Ich glaube, ich zählte die einzelnen Stöße. Frührnorgens kam ich an. Der Weg vom Bahnhof war ganz menschenleer, eine graue, naßkalte Dämmerung in der Lilft. Die alte Marie war itod) nicht auf, Haustür und Läden verschlossen. Ich saß wohl ,eine Stunde frierend und allein auf den Bank vor meinem eigenen Haus. Und in der Stunde kam so bitter Ivie noch nie das Bewußtsein über mich, daß ich keine Heinlat mehr habe. Heimat ist da, wo man sich zu! Hause fühlt. Und ich? . 30. September. . Ich habe die überhetzte Fahrt nnd die Gemütsaufregung büßen müssen. Eine Woche lang habe ich gelegen, gang, ohne Kräfte. Es ivar mir fast, als ob ich gefiebert hätte. Marie war außer sich, haß ich unfern alten Medizinalraü rricht haben wollte. Aber ivns soll inir ein Doktor denn helfen? Ich fühle ja, daß nreine Nerven zerrüttet sind, aber was ich brauche, rann , ich mir selbst verschreiben: seelisches Gleichgewicht, Ruhe. Wer gibt mir das? Marie hat mich gepflegt, wie eine alte Kinderfrau ihr Baby. Die treue alte. Seele — der einzige Mensch, den! ich noch habe! 2. Oktober.. Nein, ich muß mich zusammenuehinen. Ich! muß mich nun mit der Tatsache absindeu. Wenn nur nicht diese große eiskalte Leere in mir wäre. Was soll die ausfüllen? Arbeit? Ich habe keine. Ich versuche zu lesen. Aber meine Gedanken sind zu iveitig gesammelt, um etwas Ernstes gu fassen. Also leichtere Lektüre. Aber nur meine Augen fahren die Zeilen entlang, die Seiten herunter, während, ich innerlich ganz andere ".Wege gehe.' Ich weiß nicht, was werden soll. Mein Leben steht an einem toten Punkt. Kein Ausweg, vorwärts oder rückwärts. Aufhören, Schluß machen? Ich habe nicht den Mut dazu. Einerr Strich unter die Vergangenheit machen, neu an- fttitgeit, das wäre das Rechte. Ich weiß nur nicht wie. Wenn mir nur nicht alles hier diese Vergangenheit civig wach hielte. Das ist das Schwerste. Vielleicht könnte ich einmal darüber wegkonrmen in ganz anderer Umgebung« zwischen fremden Menschen. -Aber ich habe nicht die Kraft M irgend einem Ent- schluß. Ich bin müde, müde . ,« 226 ■" n ( i ' i i - I ! ” - in rr f ' I""' a OktioS'er- Da Tont ein BKief y'eule mittag!. Wie eine Antwort e'uf meine hilflose hoffnungslose Stimmung war er:. Eine dringende Einladung von Tilla. jetzt zu ihr zu kommen. Meine gute alte Marse hat ihr heimliK geschrieben. Ich besinne mich keinen Augenblick. Ich habe schon geschrieben: ja, ich komme. Einerlei, jwas es ist, wohin! Nur! so eg, weg! Nur ein Ende machen mit dieser Gedaukeugual, die mich auf- zehrt! 5. Oktober. Ich habe mein Haus bestellt. Marie fährt in ihre Heimat, sie hat vorher alles verpackt, geordnet. Ich habe keine Hand dabei gerührt. Nur eins. Ich mußte selbst in das verschlossene Zimmer, wo der Schreibtisch stand, auf dem die Papiere noch ungeordnet herumlagen. Das wollte ich keinen fremden Händen überlassen. Ich habe mit hastigen Händen aufgeräumt, alles Unwichtige ließ ich, wie es lag und stand." Und auf einmal, als ich die blanke, halbleere Schreibtischplatte ansah, auf die durch die Spalte des Fensterladens die Sonne in einer breiten Säule von flimmerndem Staub herunterstieg, packte mich ganz unerwartet eine furchtbare, gewaltsame Sehnsucht. Ich habe mich in den Stuhl geworfen, in dem er gestorben ist, und hab das Gesicht an das harte Holz gedrückt und geschluchzt: „Vater, Vater!" Es war nur ein Augenblick. Meine eigene Stimme störte mich auf, die so sonderbar in dem großen, unbe- bewohnten Raum schallte. Ich hatte einen gerufen, mit dem ich nichts mehr gemeinsam habe. Nun bin ich fertig. Sogar dieses Heft bleibt hier. Ich Will den Strich unter die Vergangenheit machen. Ich will nichts mitnehmen, was mich an sie erinnert. Zweites Auchs ch Darmstadt, 10. November. Sie mußten mich heute allein lassen, weil sie zu irgend einem Diner ein geladen sind. Das ist mir ganz lieb. Tie Ungewohnte Aufregung und 'Unruhe der Uebersiedlung vorhin haben meinen armen Kopf doch gleich wieder müde und wirr gemacht. Fast fünf Wochen, seit ich zuletzt hier war, in Tillas elegantem Gastzimmer., Ich erinnere mich der Tage damals nur undeutlich wie eines verworrenen Traums, die Wirklichkeit verzerrt sich und wird tolle Phantasie. Nur hen Transport ins Krankenhaus weiß, ich noch, diesen schwarzen Magen kästen, gegen den ich mich wehrte, weil ich ihn für einen Sarg hielt. Dann nichts mehr. Vollständige Dunkelheit. Hin und wieder nur tauchen Gesichter unbegreiflich daraus auf und wieder unter. Ein altes mit einer Drille, vor dem ich Angst habe. Ein paar unbewegliche glatte unter blanken Scheiteln. Der Doktor, die Krankenschwestern. Besonders Schwester Anna mit ihrer gleichmäßigen Gelassenheit. Sie ist der erste feste Punkt in meinem auswachenden Gedächtnis. Ich kann nur absatzweise schreiben, ich bin noch zu schwach. Immer ein paar Zeilen und dann Feder und Gedanken ausruhen lassen. Ruhe. Stille. Das war die Quintessenz dieser Kranken- hanswochen. Ich war Kranke erster Klasse und hatte ein Menes Zimmer. Die Wände weiß getüncht, nur ein Kruzifix daran. Schneeweiße Fenstervorhänge. Schnee- werß die Haubenflügel um diese ruhigen, leidenschaftslosen Gesichter der Diakonissen, die auf Filzsohlen schlürften, mit bedeckten Stimmen redeten, mit vorsichtigen Händen mich anfaßten. Jeder Laut von draußen gedämpft und verhalten. Ich liebte das alles. So hindämmern "im Halbschlaf, ohne zu denken. Was früher war, wußte ich wohl noch, aber es lag irgendwo weit, west weg, wi,e hinter einem großen, schwarzen Wasser. Morgens und- abends eine ferne, getragene Harmonium- ftimme in meine Stifte herein. Die Andacht im Betsaal Unten. Das waren die Ereignisse des Tags. Und die halbe Stunde, die Schwester Anna an meinem Bett saß, Sie erzählte mir allerlei aus ihrer Arbeit und von den Kranken, die mit mir unter ehrem Dach waren, besonders von den Kindern. Mir schien das alles so trostlos Und häßlich. "So ein ganzes Leben zwischen Leiden und schmerzverzogenen Gesichtern. Ich sagte ihr das einmal, da lachte! sie nur behaglich. . „Häßlich? Man muß es nur von der rechten "Seitx ansehen, Fräulein Weddigen! Das Schöne daran ist eben das Helfenkönnen, das Gutsein mit all diesen armen Seelen. Das macht glücklich." Glücklich! Ich beneidete sie fast, wie sie nachher mit ihren geschwinden, lautlosen Schritten aus der Tür wischte. Aber ich könnte nicht auf ihre Art glücklich sein. Ich brauche Schönheit, lebendige, sichtbare Schönheit, nicht nur diese innerliche. Die letzten acht Tage saß ich im Korbsessel am Fenster, wenn Schwester Anna kam. Stundenlang habe ich von da aus auf den leeren Krankenhausgarten gestarrt, dessen alte, knorplige Birnbäume jeden Tag mehr gelbe Blätter verloren. Meine Kräfte wollen nur ganz langsam wiederkommen, ich muß wieder gehen lernen wie ein kleines Kind. Tilla sagt mir, daß ich sehr krank gewesen bin. Und die Thphus- rekonvaleszenz soll ja immer sehr langwierig sein. Sie hat darauf bestanden, daß ich jetzt zu ihr kommen sollte, da keine Ansteckungs- oder sonstige Gefahr mehr vorhanden ist. Ich bin viel zu müde und apathisch, um einen eigenen Willen zu haben. Ich lasse alles mit mir machen. Ich habe Tilla nur erst einen Augenblick gesehen, ehe sie zum Diner ging, unwahrscheinlich schön in hellblauem Samt und echten Spitzen. Sie küßte mich und war gut zu mir, aber sehr eilig und high spirits. Tas regte mich unbehaglich aus. Sie fragte, ob ihr Mann mich auch begrüßen dürfte!. Als er hereinkam, kannte ich ihn im ersten Augenblick nicht, die Uniform verändert so. Er merkte es und lachte. „Lassen Sie sich die äußere Hülle nicht anfechten, der Mensch, der darin steckt, ist nicht so — uniform, wie er aussieht." Gott sei Dank nicht. Er hat mir etwas sehr Sympathisches; ich weiß nicht, woran es liegt, an den Augen oder an der Stimme. Müde, müde. Muß gleich aufhören zu schreiben. Der Regen prickelt an mein Fenster, das Holzfeuer knattert und zischt. Der grüne Schirm über der Lampe gibt ein mildes, unbestimmtes Licht, das den Augen Wohltat. Etwas Lebendiges ist auch noch in der Stube: ein feiner, wundervoller Duft, in dem doch schon etwas Welkes! liegt. Er kommt von den paar langstieligen, blaßgelben Rosen, die vor mir im opalisierenden Henkelglas stehen, und die Herr von Berg mir vorhin gab: „Zum Willkommen !" Müde, müde. Ich will schlafen. (Fortsetzung folgt.) - Neues vom Mars.') Von Svante Art henins. Unter den Planeten unseres Sonnensystems hat wohl bet Mürs mehr als irgend ein anderer, von unserer Erde natürlich! abgesehen, das Interesse, der Menschheit gefesselt. Ties beruht Var allem daraus, daß sehr viele, darunter einige der größten! Marskenner, wie Flammarion und Lowell, an die Existenz von hoch-intelligenten Lebewesen auf diesem Planeten glauben. Große Vermögen sind zu dem Zwecke vermacht worden, um die Erdbewohner mit ihren vermeintlich überlegenen Kameraden auf dem! Mars in Verbindung zu setzen. Man sah in dem Mars die Verwirklichung des schönen Traumes, der Giordano Bruno (f 1600) zum! Scheiterhaufen geführt hatte. *) Lebhafter denn je ist der Streit entbrannt über die Wasser-i frage auf dem Mars und das Vorhandensein von sogen. „Kanälen" als Merken denkender Bewohner, seitdem dieser Planet in den testen Monaten der Erde so besonders nahe kam (geringste Entfernung am 18. Sept. 1909 mit 7 800 000 geogr. Meilen). In dieser Zeit ist nun der Mars besonders eifrig beobachtet und photographiert Wörden, und der englische Astronom E. W. Maunder hat auf Grund seiner photographischen Aufnahmen die angeb- EIN. Marskanäle für eine Täuschung erklärt. Auch der amerikanische! Professor Hake ist dieser Ansicht beigetreten. Es wird für unsere Leser von. besonderem' Interesse! sein, die Ansicht von! Pwf. Tr. ©baute Arrhenins in Stockholm über diese Fragen! sinnen zu lernen. Ter ausgezeichnete Forscher veröffentlicht sie, ttt dem nächstens erscheinenden Heft des rühmlichst bekannten Handwecsers für Natnrfreuicde, dem „Kosmas", aus dem lvir sie mxt Genehmigung des Verlages entnehmen. 227 bells Airgaben ettoloi iint 0,4 Gramm pro Kubikuteter icber noch! niedriger sein muß. In einem, Wüstenklima: von 31 Prozent Feuchtigkeit ist die entsprechende Temperatur — 17 Grad C. T-ies gilt Dr die Hochsommerzeit, und ist vermutlich ettoa dis mittlere Tagestemperatur. Sie liegt rmgefähr 20 Grad über der, von Christiansen berechneten mittleren Temperatur des Mars. Auf der Erde ist die entsprechende Differenz zwischen der höchstenl mittleren Juli-TeMperatnr (28,1 Grad C.) und der nach Christiansen bierechueten mittleren Jahrestemperatur (6,5 Grad C.) sehr nahe dieselbe, nämlich 2L6 Grad C. Tiefe Uebeveinstinünungl spricht für die annähernde Richtigkeit der Bercchtiungen aus Camp-, bells Taten. . In einem Wüstenklima kann der Unterschied der Lufttemperatur zwischen Tag und Nacht 30 Grad C. «oder ^vielleicht noch etwas Mehr betragen. Die Bodentemperatur kann UM das Doppelte, oder noch Mehr schwanken. Es ist also tovhl möglich, daß die Bodentemperatur auf dcM Mars nicht unerheblich über 0 Grad bei Mittagszeit steigen kann, woraus bei dem niedrigen Luftdruck, der von Lowell auf 64 Millimeter, plso ein Zwölftel des Luftdruckes auf der Erde, geschätzt wird, eine schnelle Verdampfung oder sogar Schmelzung von Schneemassen erfolgen kann. Mars ist also ohne Zweifel eine tote Welt. Tie Kanäle und Oasen sind mithin nicht von intelligenten Marseinwvhnern angelegt worden; sie entsprechen vielmehr Erdbebenspalten bei uns. Tiefe Spalten verlaufen geradlinig oder doch nahezu so, unabhängig von den topographischen Eigentümlichkeiten des Landes. Dasselbe gilt für die Strahlensysteme und die Rillen auf deml Mond, sowie für die Marskanäld. In ihren Schnittpunkten, von denen sie ausstrahlen, sind die Einsturzzentren, die tiefsten Stellen auf der Marsoberfläche, gelegen. Ein solcher Einsturz ist auf Unserer Erde das Tyrrhenische Meer zwischen Sizilien uns Kalabrien. Auf dem Mond sind die Strahlen durch,'lockeren und deshalb Hellen Staub verschüttet. Wenn Mars durch und durch erstarrt wäre, so daß sein Inneres sich, nicht'weiter zusanrmenzöge, dann würde ohne Zweifel etwas Aehnliches auch für ihn gelten. Ein ^Langsames, hin und wieder erfolgendes Nachfinken längs! den Spalten verhindert das Verschütten. Vermutlich tragen auch dazu bei die daselbst heraustretendeu Gase wie Wasserdampf, Kohlensäure, Schwefeldämpfe, Chlorwasserstoff, die bei dem Erkalten aus dem Marsinueren entweichen, wie Man ans den irdischen Verhältnissen schließen muß. Tadurch bleibt das Wasser und die Kohlensäure auf dem Mars vom vollkommenen Verschwinden zufolge der Verwitterung bewahrt. Längs solchen Erdspalten kommen sehr häufig, beispielsweise in Skandinavien, Reihen von Seen vor. Nach Cerulli sind die „Kanäle" des Mars nichts als Reihen von dunklen Flecken, deren Bilder, wenn nicht die Bcobachtungsumstünde ungewöhnlich günstig find, int Auge zu geraden Linien verschmelzen. Diese Ansicht von Cerulli ist im vergangenen Herbst in der auffälligsten ,Weise von dem wohlbekannten Planetenforscher Antoniadi, der in Meu- don und'Jnvisy bei Paris beobachtete, bestätigt worden. t Bon den sog. Festlandseen auf denk Mars, die Lowell als Oasen ansieht, und die nach! unserer Ansicht Einsturzgebiete sind, hat Antoniadi nachgcwiesen, daß sie gar keine Regelmäßigkeit besitzen, während Lowell glaubt, daß sie ganz kreisrund sind. Die absolute Geradlinigkeit und die Regelmäßigkeit in der Verteilung der Kanäle wird auch von Antoniadi bestritten. Tis ,,Geometrie" (d. h. regelmäßige Konfiguration) der Marsgegenstände, worauf man die Annahme von intelligenten Marseinwohnern gegründet hat, ist nach Antoniadi eine reine „Illusion". Fast alle sind darüber einig, daß die roten Partien, die den! größten Teil der Mars-ober fläche ausmachen und deut Planeten feine feurige Farbe geben, ausgedehnte Wüsten sind. Diese Hochplateaus haben unzweifelhaft eine — geologisch gesprochen — außerordentlich lauge Existenzzeit, wahrscheinlicherweise eine Noch längere als die der größten Meer-esties-en auf der Erde. Diese Abgründe in unserem Weltmeer liegen so weit von den Küsten der Kontinente entfernt, daß keine merkliche Menge von Schlamm! dahin abgekrden werd. In diesen großen Tiefen findet man aber Massen von Meteoriten oder Meteorischem Staub, die in der- Länge der Zeit sich da ungestört aufgespeichert haben. Aehnliches gilt offenbar für dyo geologisch uralten Teile des Mars, die kbnti-, uentalm Wüstem , > (Schluß folgt.) Line Frauenrechtlerin aus dem 15. Jahrhundert. Die Bestrebungen unserer Zeit, die Frauenbildung der! des Mannes anzupassen, gehen sehr weit zurück. Vor einem halben Jahrtausend, im Jahre 1409, veröffentlichte Ehrt st ine d e Pisa«, die Tochter eines Gelehrten, ein Birch unter dem Titel „Cite des dames", das recht überraschend wirkt. Die Verfasserin verlangt nämlich, tote Dr. Mathilde Kaste n b e r g in der „Frau." ausführt, nichts weniger, als vollkommen gleiche Erziehung beider Geschlechter mit folgender Begründung: „Wenn es! Sitte wäre, die kleinen Mädchen zur Schule zu schicken! und mau sie allgemein die Wissenschaften lernen ließen wie die Söhne, so würden sie ebenso vollkommen erlernen und die Spitzfindigkeit aller Künste und Wissenschaften bc- Und jetzt sieht es fd aus, als lob wir ben poetischen Schleier! des Traumes zerreißen mstßten. Schon vor etwa 20 Jahren berechnete Christiansen in Kopenhagen, daß die Sonnenstrahlung! wicht genüge, um die Marstemperatur über — 37° C. »zu erhalten. Ans ähnliche Weife Mrd für die mittlere Temperatur 'der Erde 6,50 berechnet, was etwa um 90 C. unter den wahren Wert fällt. Man könnte also w!ohl hoffen, daß die TeMperatitr auf dem! Mars sich tatsächlich etwas höher stellte als der berechnete Wert; daß chber der Unterschied des wahren von dent berechneten Wert zwischen 30 und 400 C. betragen sollte, schien schwer anzusnehmen. Nur der Umstand, daß di« schneebedeckte Umgebung- der Marspole im Sommer verschwindet und dabei das naheliegende „Meer" eine blUU-e Farbe annimmt, die Man nur als von flüssigem' Wasser herrührend, zn deuten wußte, erhielt den Glauben an eine etwa! ebenso hohe Temperatur auf Mars wie auf der Erde. Um dies Linig-ermatzen begreiflich z« Machen, Mies' ich mtf die Möglichkeit hin, daß die Atmosphäre von Mars große Mengen wörm> schützender Gase, namentlich Kohlensäure, enthalten könnte. Gegen die Annahme des Vorkommens v-oir großen W-asser- to-er Eisflächen, d. h. Seen mit oder ohne Eisdecke, streitet aber der Umstand, daß man nie eine Spiegelung der Sonne in den günstig dafür gelegenen vermeintlichen Wasserflächen des Mars beobachtet hat. Tie Oberflächen der sogen. Seen Müssen demnach 'als rauh wie Sand' angenommen werden. IM Januar und Februar 1908 stellte Slip-Her, der in der vorzüglich! ausgerüsteten und günstig gelegenen Sternwarte des eifrigsten Marsforschjers Lowell, arbeitete, Untersuchungen über das Vorhandensein von Wasserdampf in der Marsatmosphäre au. Viels solche Forschungen, wobei man nachsieht, ob das Spektrum des von Mars reflektierten Sonnenlichtes' die Wasserdampf kenn- tzeichuenden sogen. Regenbänder aufweist, waren schon früher an- gestellt worden, und zwar hatten die größten Autoritäten tote Huggins, Janssen und Bogel angegeben, daß ihre Messungen die Anwesenheit von Wasserdampf in der Marsatmosphäre an- deuteten. Man muß dabei berücksichtigen, daß die Regenbänder immer im SvnnMlichtspektruM vorkommen, Mil das Licht auch durch die feuchte Erdatmosphäre gegangen ist. Man vergleicht deshalb das Spektrum des Lichtes voM Mond, in dessen Um- Me-bung kein Wasferdamp-f vorkommt, mit denjenigen des Mars ton- anderer zu untersuchender Planeten. Wenn di« Regenbänder im Marsspektrum stärker hervor treten als im Mondspektrnm, darf Man schließen, daß die Marsluft Feuchtigkeit enthält. Einige Beobachtungen stritten aber gänz-lich gegen die An- gabetl der genannte« Autoritäten. Sie waren ausgesührt von den Amerikanern Campbell und Keeler, sowie vom Franzosen Marchand, unter den günstigsten äußeren Umständen, d. H-. in mner Atmosphäre, die sehr wenig tont! stjörenden Wasserdampf Enthielt, w'as beispielstveise auf hohen Bergen eintrifft, und mit den besteit instrumentalen Hilfsmitteln. Trotzdem- konntcit diese hervorragenden Astronomen keinen Uttterschied zwischen den Reg-en- bändern im Mond- und Mars-SpektruM auffinden. Die Mn- wvsenheit von merklichlen Wasserdampstuengen auf dem- Mars war Mv recht ftaglich, und damit wurde auch das Vorkommen von Lebe-wesen, deren Existenz Wasserdaurp-f zur Voraussetzung hat, totf diesem' Waneten zweifelhaft. Slipher kam aber dem bedrohten Verfechter des' günstigen MarsMmas zu Hilfe. Er konstatierte wiederum', und zwar wie -cs schien, durch sehr genaue Beobachtungen, daß die Wasserdampf- itrenge in der Marsatnw-sphäre efrok doppelt so groß war wie in der Nähe der Flaggstaff-Sternwlarte in der Ä-riz-onawüste, wo ter arbeitete. Aus Slip-Hers Angaben läßt es sich berechnen', daß der Wasserdampfgehalt an der Marsoberfläche etwa 2,1 Gramm pro Kubikmeter beträgt. In einem äußerst feuchten, maritimen Klima (mit Wasserdampf gesättigte Lust) entspricht dies etwa — 10 Grad C., in einem! sehr trockenen Wüstenklima, demjenigen Moli Galt Lake City in Utah im Svmlmer ähnlichen (31 Prozent Feuchtigkeit) entspricht die genannte Tampsmeuge + 5,3 Grad C. Di«. Fernrohre wären bei dieser Beobachtung auf die mittleren Teile der Mars'schßibe gerichtet, toi» di« Sonne im Zenit stand. Matür-lichmtomse waren diese Ergebnisse nicht sehr erfreulich für die Marsenthufiasten; sie kannten jedoch ihre Ansicht über die Bewohnbarkeit des Mars zur Not aufrechterhalten. Die letzte Marsnähe im Spätsommer des vergangenen Jahres war ungewöhnlich günstig für die Beobachtung, indem Mars Uns Nicht wieder so nahe fimtint in 17 -Jahren. Tiefe Gelegenheit Würde von bett Marsbeobachtcrn ansgenutzt. So beobachtete Campbell das Marsspektrnm von dem höchsten Punkt in den Vereiitigten Staaten, Mount Whitney in Kalifornien (4420 Meter hoch). Er benutzte, Ivie Slipher, photographische Aufnahmen, so daß er in aller Ruhe «ach Rückkehr zum Wohnort die Bilder ausmessen konnte. Er fand keine Spur eines Unterschiedes des Marsspektrums- vvM Mondspektruni bezüglich! der Rcgenbänder. Tie Ergebnisse v-on Slipher erklärt er so, daß Slipher den-Mars etwa um 7 Uhr abends, den Mond dagegen etwa UM Mitternach-t, wenn der Wasserdampfgehält der Luft, w-ie Campbclls Beobachtungen zeigen, Mrntger ist, photographierte. T-iesen Umstand hatte Slipher nicht berücksrchtigt. Es liegt demnach hier ein sehr lehrreiches Beispiel bv« sog. systematischen Beobachtungssehlern vvr. Ter Wasserdampfgehalt der Luft wär bei CUMpbells Bevbachl- tungen etwa dreimal niedriger als bei denen Slip-Hers. Ich hab« geschätzt, daß der Wasserdmnpfdrnck auf dem Mars nach Camp- 228 greifen, ebenso Ivie jene." Die gleiche Forderung stellte diese „erste Frauenrechtlerin", wie der Straßburger Romanist Gröber sie genannt hat, für alle änderet: Lebensfragen fuf. Sie schildert die tinselbständigkeit und Unerfahrenheit alleinstehender Frauen mit drastische:: Worte»: und meint, daß sich die meiste»: Fra»rer: „üt Heulen und Weine»: zu- fammenkauern, ohne eine andere Verteidigung, wie cut armer Hund, der sich i>: ein Winkelchen zuriickzieht, und alle anderer: springen über ihn hinweg." ^>ie verlangt, daß den Fraue»: eü: Einblick irr die Dinge des praktlscheu Lebens gewährt mürbe, und eifert gegen die Angewohnheit der verheirateter: Männer, ihren Fraue»: ihre Verhältnisse und Angelegenheiten nicht klar anseinanderzulegerr. Sie verlangt noch wehr: die Frau soll durchaus ,richt in ihrem Haushalte aufgehen, sonder,: rnuß vom Ber:>.fe ihres Mannes, sei er nun Burgherr oder Kaufmann oder Handwerker, s'o viel verstehen, daß sie ihn irr seiner Abwesenheit vertreten kann. Eine Schloßherrin soll in den ortsüblichen Rechtsgebräuche,: bewandert, sein und über Lehns- recht Bescheid wissen, außerdem aber sich auch auf Belagerung und Verteidigung von Festungswerken verstehen; die Hanbwerksfrau sollte natürlich in: Stande sein, den Arbeitern ihres Mannes in dessen Abwesenheit sachverständige Anweisungen zu geben und selbst mit Hand anzulegen. Dies letzte ist die immer wiederholte Forderung dieser ersten Frauenrechtlerin, daß die Heranwachsende weibliche Jugend zur Selbsttätigkeit angeregt werde, und daß ihr „eite Gebiete als Mrkungskreis erschlossen werden sollen. Vermischtes. * Neber die Zeppelin-Werft in Friedrichshafen , die soeben fertiggestellt ist, bringt die erste Nummer der in Ullsteins Verlag erscheinenden neuen illustrierte»: Zeitschrift „Die Bauwelt" interessante Mitteilungen. In dem Preisausschreiben war der EnUvurf einer Halle von 43 Meter Breite und 20 Meter Höhe gefordert, die nichts von dem Düftern einer Bahnhofshalle an sich habe», sollte, sondern hell und luftig sein müßte; größte Fenersicher- heit, gute Wärmeisolierung und absolute Standsicherheit des Riesenbaus selbst gegen stärkste Windkräste, waren die weiteren Bedingungen. Die Hauptschwierigkeit lag in dex Konstruktion der Abschlußtore, dre tr.otz ihrer gewaltigen Dimensionen schnell und leicht beweglich sein mußten, um den Luftschiffen nach beiden Seiten hin die Ein- und Ausfahrt zu ermöglichen. Von den 74 Entwürfen wurde der der Brückenbau Flender, Akt.-Ges., Benrath, preisgekrönt und ausgeführt. Auf schtvereu Betorifundainente», erheben sich in 8 Meter Abstand die Zweigetenkbogenbinder, zwischen denen sich die mit Isolierschicht gemauerten Fachwerkswände spannen. Das Dach besteht aus einer 8 Zentinieter starken Wetouplatte und ist mit Ruberoid abgedeckt. Ans der ganzen 200 Meter betragenden Länge der Halle ist in: höchsten Punkte eine durchlaufende Laterne angeordnet, deren seitwärts angebrachte drehbare Klappen für eine gute Entlüftung sorgen. Zahlreiche Oberlichte und die seitliche»: Fenster dienen für die Belichtung und überall ist eine doppelte Verglasung vorgesehen, (um auch hier durch die dazwischen befindliche Luftschicht eine gute Wärineisolierung zu erreichen. Zu beiden Seiten der Halle befinden sich in 7 Meter Höhe 4 Mter weit ausladende Arbeitsgalerien, welche heruntergelassen werden können, falls der Ramn benötigt wird. Aus; erd en: sind in verschiedener Höhe noch vier feste Laufstege von 1,5 Meter Breite angebracht, um bei: Arbeitern überall den Zugang zum Luftschiff zu ermöglichen. Kranbahnträger mit zahlreichen Laufkatzen dienen für den Transport der Montagestücke. Die ganze Einrichtung der Halle zeigt, daß es sich hier nicht um einen Hafen, sondern um eine Werft handelt, in der LuI- schiffe gebaut werden sollen. Auch der Binderabstand ist mit Rücksicht hierauf gewählt, da die Entfernung der Zwischenwände im Zeppelinschiff 8 Meter beträgt und somit jede Trennungswand bequem unter einem Binder montiert werden kann. Besonderes Interesse verdienen noch die beweglichen Tore. In: erste», Entwurf waren vo>: der Brückendauaustalt Drehtore vorgesehen, auf Wunsch der Baufirma kamen dann aber kombinierte Dreh- und Schiebetore zur Ausführung. Die «gesamte 20 Meter hohe Torfläche besteht aus vier Teilen, von den die z»oei mittleren oben auf Schienen mittels Rollen gelagert sind, und sich beim Oeffnen hinter die seitlichen schieben, worauf sich dann die zusammengeschobeneu Flügel um die Endachsen nach außen drehen. Der Antrieb erfolgt durch Elektro- yiotore, welche binnen zehn Minuten'die ^gesamte Giebelwand öffnen und schließen können. Ueberall ist von vornherein darauf Rücksicht genommen, daß im Bedarfsfälle die Halle verlängert und durch einen seitlichen Anbau vergrößert werden kann. Ein eigener Hanptgleisanschlnß vervollständigt die Ausrüstung der Werft, in der ii: Zukunft unsere Zeppelinkreuzer das Licht der Welt erblicke»: werden. * Hohe Kindersterblichkeit i n E n g l a n d. In den englischen Großstädten ist die Kindersterblichkeit außerordentlich groß. Auf tausend Geburten kommen in London 113 Todesfälle der Kinder im 1. Lebensjahre, in Liverpool 141, in Birmingham 144, in Belfast 147, in Manchester sogar 151. In Leeds beträgt die gleiche Zahl 137, in Sheffield 140, in Bradiord 143, in Bristol 126, in West Ham 128, in Newcastle on Tyne 136, in Hüll 145. Demgegenüber stellt sich die gleiche Ziffer für Neiv-Pork nur auf 50. Man schreibt diesen großen Unterschied, über den man in England förmlich erichrocken ist, dem Umstande zu, daß in englischen Städten für die Ueberivachung der Milchversorgimg noch nicht viel geschehen ist, ivährend in New-Port z. B. der auch in Deutschland bekannte Mr. Nathaniel Strauß, Präsident des Oesfentlichen Gesundheitsamts, in den letzten 15 Jahren zum großen Teil nuf eigene Kosten Milchausgabcstellcn eingerichtet hat, in denen das Publikum sterilisierte Milch erhalten kann. Auch sonst hat man in Nordamerika für eine zweckmäßige und gute Milchversorgung sehr viel getan und hat alle Theorien über gcschä'tiiche Freiheit und über die Unziveckmüßigkeit für den Staat, in das Nahrnngs- mitteigeiverbe regulierend und überwachend einzugreifen, beiseite gesetzt,' um eine Verminderung der Ziffer der Kindersterblichkeit durchzusctzen. Zwar ist dies nicht allenthalben in Nordamerika geschehen, vielmehr nur in einigen wenigen Städten. Diese sind aber mit besonderer Energie vorgegangen und haben, wie da? Beispiel von New-York zeigt, große Erfolge damit erzielt. Ta die öffentlichen Gesundheitsverhältnisse in New-York im übrigen durchails nicht ideal sind, haben die Engländer umsomehr den lebhaften Wunsch, eS den Amerikanern in der Ueberivachung der Atilchversorgung und damit in der Einschränkung der Kindersterblichkeit gleich zu tun. * A cheubacha»: ekdote n. Es werden jetzt wieder viele Ache nb ach a u e kdo ten lebendig, die bei: Maler von einer menschlich recht interessanten Seite zeigen. Eine besonders charakteristische, die wir der „Düsseldorfer Ztg." entnehmen, möge hier folgen: Vor etwa zwölf Jahren, in jener Zeit, luo jedermann um jeden Preis einen „echten Achenbach" haben mußte, hatte ein Düsseldorfer Bürger bei einein Händler ein Seestück des Künstlers gekauft, auf das er nicht wenig stolz war. Die Freude war indes nicht von langer Dauer, denn zu seinem Leidwesen mußte er erfahren, daß das Bild eine Kopie und als solche eine Fälschung war. Er verklagte den Händler auf Zurücknahme des Bildes. Dieser drehte indes bei: Spieß um und behauptete, sein Bild sei das echte und das angebliche Original sei die Kopie. Ein Sachverständigenurteil sollte den Streit entscheiden. Der beste Sachverständige »var natürlich Andreas Achenbach, der denn auch von: Gericht als solcher geladen wurde. Dieser besichtigte beide Bilder aufs eingehendste und war aufs höchste verblüfft von ihrer absoluten Uebereinstimmung. Er beschaute das Bild des Klägers von vorn und von hinten, beroch die Farben, schüttelte den Kopf und erklärte schließlich, daß es unmöglich sei, zu entscheiden, welches von den beiden Bildern das Original und tvelches die Fälschung sei. Silbenrätsel. an, bis, e, fisch, ger, ham, i, mer, na, ui, ui, och, ros, sib, tum. Aus vorstehende»! Silben und Buchstaben sollen sieben Wörter gebildet und derart untereinander gesetzt werden, daß die Anfangsbuchstaben von oben nach unten und die Endbuchstaben von unten nach oben gelesen den Namen eines Komponisten ergeben. Es bedeuten aber die einzelnen Wörter solgendes: 1. Einen Vogel. 2. Nebenfluß der Weser. 3. Gefräßigen Beivohner des Meeres. 4. Weiblichen Vornamen. 5. Strom in Afrika. 6. Türkischen Ort. 7, Griechische Goltheit. Auflösung üt nächster Nummek. Auflösung des Magischen Quadrats in voriger Nummer: Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitätZ-Buch- und Kteindruckerei. R. Sange, Gieße»