Samstag den 12. November 1910 — Nr. <71 ■ni- WW UM» Friedel halb-süß. Noman von Fedvr von Zobeltitz. (Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Nun war Feßler wieder daheim und berichtete. Aber besser als der Bericht sprachen seine Bilder. Die Platte mit der Aufnahme des Tausakts war besonders scharf. Man sah die Gestalt Abeelens deutlich, auch die Flasche, die er in der Hand hielt. „Sie wird in der Zeichnung natürlich vergrößert," erklärte Feßler; „es kann ja eine magnum bonum sein. Herr Friedel, ich entwerfe zwei Zeichnungen: die eine einfacher gehalten, in Strichmanier, als Re- Aameinserat für die großen Tagesblätter, auf deren schlechtem Papier sich sorgfältiger ausgeführte Illustrationen nicht gut wiedergeben lassen — die andre etwas verfeinert, deli-. ta ter, künstlerischer: für das satinierte Papier der Wochenschriften." „Glänzender Gedanke, Feßler," rief Fritz gut gelaunt; „dafür verzeihe ich Ihnen auch den vergessenen Frack und die mißlungene Repräsentation! —" In den nächsten Tagen waren die Zeitungen überschwemmt mit Berichten über den ersten Flug des „Ex- celsior" und Beschreibungen des wunderbaren Luftschiffes. Auch Stimmen aus der Fachwelt begannen sich zu nteiben. Sie sprachen sich nicht durchweg in gleich günstigem Sinne aus, besonders im Auslände tri i ierte man ziemlich scharf; aber allgemein ging doch das Urteil dahin, daß die Ber- suchszeit mit ihren schweren Enttäuschungen jnun abgeschlossen sei und die Epoche der Nutzbarmachung des lenkbaren Ballons nicht allein für Kriegszwecke, sondern für die Allgemeinheit beginnen könne. Inmitten dieser, sich noch häufig widersprechenden Berichte brachte eine große Anzahl von deutschen Zeitungen die folgende Notiz: „Unsere Leser werden sich erinnern, daß dem Aufstieg des „Exeelsior" die Taufe des neuen, Ballons durch den Herzog von Abeelen vorangegangen ist. Es ist das erste Mal, daß man den alten Brauch der Schiffstaufen auf ein Luftschiff übertragen hat, und zwar spielte auch hierbei der Sitte gemäß eine Champagnerflasche, die int Augenblick des Aufstiegs zerschellt wurde, eine symbolische Rolle. Den Taufsekt lieferte eine deutsche Firma: das bekannte Haus K. A. Friedel in Schrattstein, und zwar in _ einer neuen Marke, der zu Ehren des Abeelenschen Luftschiffs dessen Namen gegeben worden ist: Excelstor. Die Flasche selbst lag in einer ebenso originellen, wie reizvollen, aus Silber gearbeiteten Hülse und war in einer Kassette aus I geflochtenem Leder verschloßen, die auf dem Deckel die künstlerisch gepunzten Wappen der Niederlande und des ®f'’ schlechts Abeelen trug." Zur gleichen Zeit tauchten auch in den Zeitungen Und Wochenschriften die ersten illustrierten Reklamen für den Excelsiorsekt auf. Feßler halte das Bild der Ballontaufe sehr geschickt zu verwenden verstanden. Die Wiedergabe war fast photographisch getreu, nur eine einzige der Wirklichkeit nicht entsprechende Einzelheit hinzugefügt worden: auf der Erde, seitwärts des Luftschiffes, stäuben ein Paar Kisten mit bem beutlich lesbaren Aufdruck „Exeelsior. K. A. Frie- bel. Schrattstein." Aehnlich war auch bas Reklameplakat gehalten, das bald überall sichtbar zu werden begann, und da die Firma überdies in diesen Tagen tausende und abertausende von Ankündigungen ihrer neuen Marke in alle Welt geschickt hatte, so trafen auch bald die ersten Bestellungen ein. Sie kamen zunächst ans den Badeorten des Rheins und seiner Umgebung. Aber es währte nicht lange, so telegraphierten die für die neue Marke besonders rührigen Agenten des Hauses aus den großen Städten: in den Wein- Handlungen und Restaurants wurde lebhaft nach dem „Exeelsior" gefragt. Nun mehrten sich die Bestellungen. Jede Post brachte sie in großen Massen. Der Opa ließ sich täglich Bericht erstatten. Der lärmende Reklamefeldzug mtt seinen riesigen Kosten hatte ihn anfänglich etwas erschreckt. Aber es schien, als zeige sich doch auch der Nutzwert der Reklame auf der Stelle. Die Marke mußte „eingeführt" werden; das war selbstverständlich. In früheren Zeiten dauerte so etwas lauge. Jetzt wirkte die Reklame mtt elektrischer Kraft, und sie war um so größer, als sie mit einem Ereignis verknüpft war, das noch immer die Welt in Atem hielt. „Exeelsior" — das war das neue Luftschiff und war die neue Schaumweinmarke. Es war etwas, „von dem man sprach". Der Opa begann sich allmählich mit der „modernen Rekiamewut" auszusöhnen. Auch Kesselholz schmunzelte vergnügt. Schließlich war der Erfolg die Hauptsache. Am meisten triumphierte der Kommerzienrat. Er lachte, denn er war Sieger geblieben. Der Opa, Kesselholz und Fritz hatten sich früher mit Vorliebe auf den „vornehmen Standpunkt" gestellt, der eine allzu laute Reklame verschmähte; er allein war der Praktische gewesen. Er lachte auch über die langen Gesichter der Konkurrenten und über die sauersüßen Mienen, in denen die Rickert Kupka, Beuermann, Ottmann ihn beglückwünschten. Er lachte jetzt viel und hatte sich ein eigentümlich schallendes fast roh klingendes Lachen angewöhnt. Dabei wurde er zusehends dicker, und in seinem aufgeschwemmten Gesicht verkleinerten sich die Augen. 706 was die Mode für den Winter bringt. Von Alberta von Dühren. Das Straßenkostüm, das aus übereinstimmendem Rock, Bluse Und Jackett besteht, wird sich für den Winter immer meHv in der Gunst der DaMtzn befestigen. Der Rock ist sußfrei, „Meine Herren, ich weiß es nicht," erklärte Feßkeir. „Ich habe das alles für selbstverständlich gehalten — und daß es selbstverständlich war, hat Ihnen auch die Depesche des Herzogs gezeigt. Ja, ich wiederhole, selbstverständlich. Es war ja doch alles abgemacht. Liebster Herr Frre- del was wollen Sie denn noch, nachdem Ihnen Weelens Antwort die Gewißheit gegeben hat, daß Miquelon fils nur einen Trick beabsichtigen, dessen Zweck nur allerdings unklar eßettf-/ meinte Kesselholz. „Die Depesche ist ein Dokument, das wir als solches auch verwerten werden. Andrerseits sind Miquelon fils zu kluge Leute, um uns durch ein blindes Piffpasf zu erschrecken. Und dann stört mich noch etwas: die Tatsache, daß Graf Eldrmgen her Feier in Uttenhooven beigewohnt hat." „Er ist meines Wissens imt Herrn Lesson befreundet, sagte Feßler. „Um so schlimmer," bemerkte Kesselholz. Eins stand fest: der Angriff der Firma Miquelon mußte schleunigst abgewehrt werden. Auch der Agent des Friedelschen Hauses für Frankreich, Herr Gilbert, traf m voller Aufregung, ein. Er hatte erst auf der Reise dre Notiz im „Figaro" gelesen und begriff sie nicht. Noch einmal .tagte er die Tatsachen klar, die für die Eintragung der Marke in das Pariser Patentregister maßgebend gewesen waren. Die Eintragung war verweigert worden, weil Miquelon fils unmittelbar vorher die gleiche Marke angemeldet hatten. Aber es blieb ein Ausweg übrig: die Deponierung eines Etikettentwurfs mit dem Wort „Exeelsior" und der Firma Friedel als „Geschmacksmuster" beim Pariser Zwil- qericht erster Instanz. Das war geschehen und ermöglichte die Einführung der Marke in Frankreich unter dem deponierten Etikett. Natürlich lag hier ein Widerspruch vor, den eine Lücke im Gesetz möglich machte; aber es ließ sich rechtlich nichts dagegen sagen, daß diese Lücke ausgenutzt wurde. Der Agent hatte es getan und damit der Pflicht gegen sein Haus genügt, zumal er der Ueberzeugung war, daß Miquelon fils durch irgend eine Indiskretion von den Absichten der Firma Friedel Kenntnis bekommen hatten und ihr nun zuvorkommen wollten. Aber alles das gab noch keine Erklärung für die verwirrende Notiz in den beiden Pariser Blättern. Sie war eine Kriegserklärung, die aufgenommen werden mußte. Fritz verschob die Entgegnung auf den nächsten Tag; heute halte er vollauf mit fernen Agenten zu tun. Zweiunddreißig Herren waren eingetroffen, unter ihnen die Generalvertreter für Petersburg, Warschau, Odessa, Wien, Bukarest, Konstantinopel, Belgrad, Rom, Madrid, Lissabon, London, Dublin und Edinburgh. Fritz gab ihnen ein Frühstück tnt sogenannten „alten Hause", dem natürlich auch der Kommerzienrat beiwohnte, während der Opa erst gegen Ende der Tafel erschien, um diesem und jenem von den alten Bekannten persönlich die Hand drücken zu können. Denn manche von den Agenten waren schon Herren bei Jahren, die ihr halbes Leben lang in Diensten der Firma gearbeitet hatten, wie beispielsweise ein weißköpfiger Herr von Ernsthaufen, ein ehemaliger österreichischer Offizier, der dann eine böse Zeit in der Fremdenlegion verlebt hatte und nun seit langem in Lissabon ansässig war, wo er verschiedene Firmen vertrat und als ein überaus tüchtiger Kaufmann galt. Es gab unter diefer Agentenkompaguie manche nicht uninteressante Erscheinung: einen geschmeidigen, übrigens vorzüglich deutsch sprechenden Griechen, der die Harems der türkischen Großen mit dem süßesten Schaumwein versorgte, der fabriziert wurde — einen Bulgaren, der einmal Minister gewesen war, einen Deutsch-Russen, der als junger Artillerist vor Plewna ein Bein verloren hatte, den Erben eines alten Grafengeschlechts, der die Firma für Italien vertrat und vortreffliche Geschäfte machte. (Fortsetzung folgt.) Im übrigen zog er sich mehr und mehr vom Geschäft zurück. Das überließ er Fritz, der eine rasende Arbeitskraft entwickelte. Die Arbeit tat ihm wohl; sie konzentrierte seine Gedanken. Nie int Leben hatte er eine so große Freude am praktischen Wirken empfunden. Er hatte das Gefühl, als fei die neue Marke seine eigenste Schöpfung, und er setzte seine ganze Kraft dafür ein. Der „Ex- celsior" sollte das Geschäft auf eine ungeahnte Höhe bringen. Daß die Marke innerhalb Deutschlands an die Spitze der Schaumweinindustrie treten würde, daran zweifelte er nicht mehr. Aber auch das Ausland sollte bezwungen werden, und deshalb hatte er die europäischen Agenten der Firma außerhalb der Grenzen des Deutschen ^Reichs zu einer gemeinsamen Konferenz nach Schrattstein geladen. Gerade an diesem Tage sand Fritz, als er am Morgen sein Bureau betrat, zwei Kreuzbandsendungen auf seinem Schreibtisch: Nummern des „Figaro" und des „Matm, die, rot angestrichen, folgende gleichlautende Notiz ent- Deutsche Blätter brachten die Nachricht, der Herzog von Abeelen habe die Taufe seines Luftschiffes Exeelsior mit einer Flasche rheinischen Schaumweins vollzogen. Das ist ein Irrtum. Allerdings führte die Champagnermarke, die bei dem Taufakt verwendet worden ist, denselben Namen wie der neue lenkbare Ballon; aber die Marke Excelsior ist Eigentum der Firma Miquelon et sils in Epernay, und sie hat zu der Taufe gedient, trotz aller Konkurrenzmanöver, die seitens des Hauses K. A. Friedel in Schrattstein versucht worden sind." 11. Die Meldung der beiden Pariser Blätter entlockte Fritz zunächst ein Lächeln, dann ein Gefühl des Unbehagens. Er dachte daran, daß ja tatsächlich die Firma Miquelon die Eintragung des Wortes „Excelsior" für eine neue Cham- alerntarfe verfügt hatte und daß das Hans Friedel des- ein besonderes Etikett für die Ausfuhr seiner Marke nach Frankreich hatte anfertigen lassen müssen. Er begann Intrigen zu wittern. Um klar zu sehen, richtete er sofort ein Telegramm an den Herzog von Weelen, den er noch in Uttenhooven wußte: „Entgegengesetzter Nachricht zufolge erbitte ich von Euer Durchlaucht gütigst Bestätigung, daß bei der Taufe Ihres Ballons Friedelscher Excelsior verwendet worden ist." Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und lautete: „Selbstverständlich hat bei der Taufe meines Luftschiffes die Marke Excelsior von K. A. Friedel als Jordanwasser gedient. Weelen." Nun war Fritz beruhigt. Dieser klaren Bestätigung gegenüber mußten die Stimmen jenseits des Rheins schweigen. Nichtsdestoweniger wurde in Gegenwart von Kesselholz auch Feßler noch einmal befragt, ob er wisse, daß in Uttenhooven Excelsior Friedel verwendet worden sei. Feßler geriet sofort in Wut und warf seinen Filzhut in eine Ecke der Stube. „Es ist nicht zu glauben, Herr Friedel!" rief er. „Nehmen Sie mir meinen heiligen Zorn nicht übel — aber ich bin schon von meinem Schwiegervater schmählich behandelt worden, weil ich in Uttenhooven mich als Vertreter der Firma nicht würdig genug in Szene gesetzt hätte! War ich denn Vertreter der Firma? I bewahre — ich hatte ein» sach den Auftrag, ein Bild zu zeichnen! Ich wehre mich dagegen, daß mir plötzlich eine Ehre anfgehalst werden soll, die ich nicht verdiene." „Es wäre deine Pflicht gewesen," sagte Kesselholz, „dich im Interesse deines Hauses auch ein wenig um dessen Pro- buite zu kümmern." „Dazu hatte ich keine Order!" rief Feßler. „Das Gefühl der Anhänglichkeit für deine Ernährer hätte stärker fein mässen als jeglicher Spezialbefehl. Statt dessen ließest du deinen Frack zu Hause und kannst uns nun nicht einma. sagen: ist bei dem Festmahl unser Schaumwein getrun en worden?" „Und," fügte Fritz hinzu, „war die Sektflasche beim Taufakt eine Flasche unsres Exeelsior?" a f, a 1 8 ii S Ö v t o 'S V t i I i t c t f t i t f l l s i c £ s„ t r k k s k l 1 t i i k T t f i i ! i i t i 1 i ! 1 < i i i i । i i । । । — 707 aber nicht mehr so eng, wie man ihn im Sommer trug. Die schweren Stoffe bedingen schon an sich den weiteren Rock, iöer abier dennoch die schlanke „Linie" betonen muß. Die Faltest lind aber durchweg fest geordnet; der in leichte Falten ausfallende block gilt für übenvnnvsu. Ob man das Straßenkostüm mit übereinftimineuber Taille oder mit Bluse eibeiten läßt, liegt im Belieben der Trägerin. Als besonders passend zum Kostüm gilt bekanntlich die englische Taille, die ja niemals unmodern Mrd. Wählt man eine Bluse, so wird sie im ungefähren Farbenton des Kostüms gekommen, meist in Seide. Doch finden sich auch grünschvttische Seidenblusen oder gestreifte Blusen aus Taffet- seide.. Tie weiße Bluse hat an Beliebtheit sehr verloren, sie hat, im letzten Winter und Sommer, so das Modebild des »alltäglichen Lebens" beherrscht, daß man ihrer gründlich überdrüssig (?) geworden ist. Die Jacketts sind lang oder halblang, reichen jedenfalls stets bis weit über die Hüfte nnd betonen, die „schlanke Linie". Sie haben so wenig Nähte wie irgend möglich. Die Aermel sind eng, oben oft ganz faltenlos eingesetzt und sehr lang, so, daß sie über das Handgelenk reichem Als Besätze stehen Tressen-, Litzen- und Soutasche-Berschnürungen obenan, Knöpfe werden sparsamer benutzt. Aber man sieht darauf, daß sich die Knöpfe an solchen Stellen befinden, an denen sie sinngemäß sind. Man trägt, wie stets von praktischen Frauen betont, gern neutrale Farben. Auch Cheviot- u. Kammgarnstoffe werden verarbeitet, und das marine- oder stahlblaue, das pflaumenrote Kostüm wird man niemals als unmodern bezeichnen können. Als echter Mode- stofs aber gilt für Straßenkostüme der lange so sehr vernachlässigte echte und unechte Samt, der so köstliche Farbeneffekte hervorbringt und sich in besonders virtuoser Weise mit Pelzschmuck bereichern läßt. Es gab allerdings vereinzelte Damen, die den schönen Samtstoff niemals vernachlässigt haben. Das Hauskleid macht int allgemeinen am wenigsten Anspruch auf die „ganz aparte" Mode, und hier herrscht neben einfarbigen Tuchkleidern auch der schlichte, nach Belieben länger oder kürzer gearbeitete, nicht zu weite Rock mit einer hübschen kleidsamen! Bluse. Die Bluse ist viel zu praktisch, .um ans dem Kleidervorrat der deutschen Frau verbannt zu werden. Allerdings hat sie im Salon, selbst zum Fünfuhr-Tee und int Theater ihre Rolle endgültig (!) ausgespielt. Für den Nachmittag, der uns neuerdings das „Teekleid" geschenkt hat, nnd den Abend, für kleine Gesellschaften, Empfänge und Theater kleidet man sich heut bei weitem eleganter, als vor fünf Jahren noch. Das „schwarz- seidene" Kleid, das noch unsere Großmütter und Mütter unbeschadet ihres Rufes als elegante Frauen zu allen diesen Gelegenheiten anlegten, ist ganz und gar in Vergessenheit geraten.. Tie neueste Mode bevorzugt die Zusammenstellung verschiedener Stosse und verschiedener Farben. Hatten wir im Sommer die „verschleierte Bluse", so haben wir jetzt zum Winter den „verschleiernden" Uebertourf", die Tunika, die bis zu den Knien reicht und uns an die Tunika erinnert die uns das Jahr nach dem Deutsch-Französischen Kriege bescherte, nut, daß die neue Tunika meist von durchsichtigem Stoff ist. Dieses Ueberkleid bildet naturgemäß die Vereinigung von Taille und Rocküber- to'urf. Der Rock selbst kann von anderem Stoff sein. Man kann es nicht leugnen, daß viele der neuen Abendtoiletten ganz eigenartig anmuten; oft wird man an griechische strengklassische Urbilder, bald an des Orients üppige Pracht erinnert, besonders bann, wenn der Kopfputz aus einem Turban besteht oder aus einem turbanartig um den tzinterkopf gewundenen Tuch. Dazu kommt noch der oft künstlerisch schöne Schmuck der Seiden-, Silber-, Gold- und Perlenstickerei. Daß solch handgestickter Schmuck die Toiletten oft sehr kostbar macht, ist selbstverständlich. Ebenso selbstverständlich aber ist es, daß geschickte Frauenhände sich diese Stickereien selbst unfertigen. An den Kleidern blitzt und funkelt es oft in verschwenderischer Fülle, manchmal aber wird dieser Schmuck auch sehr diskret angebracht, z. B. an dem in einem! der ersten Modeslalons Berlins ausgestellten Kleide, dessen Rock aus weichem Atlas bestand. Die Taille war von rosa Atlas, und eine durchsichtige rosa Tunika vermittelte den Uebergang. Die Taille, Aermel, der Rand der Tunika waren mit reicher Stickerei in altsilbernen Perlen und Kandille, sowie grauer, silberschimmernder Seidenstickerei geschmückt. Der Aermel wird fast stets angeschnitten, das Aermel- loch darf nie zu sehen fein. An sogenannten russischen Blusen haben viele Damen diese Aermel schon seit einigen Jahren getragen und die abfallende Schulter- und Aermellinie mit Stickerei versehen. Die Taillen und Uebertaillen werden zumeist in Fallen angeordnet, die Uebertaille auf jeden Fall. Ein schönes Modellkleid bestand aus einem Schlepprock von schwerem schwarzen Samt und schwarzer, reich mit Hermelin besetzter Taille, der Hebet» wurs aus gelblichen Spitzen. Wer über große Stücke alter Spitzen oder Spitzenstoffe gebietet, kann mit ihrer Hilfe ältere Gesellschaftskleider aufarbeiten. Zu Tee- und Konzertkleidern wird neben allen Samt- und Seidenstoffen auch gern weicher Kaschmir verarbeitet; sehr beliebt ist glänzende Popeline, ein Stoff, den unsere, Großmütter! und Mütter Mitte des vorigen Jahrhunderts sehr schätzten. Oh das Ueberkleid glatt heriniedersällt oder in Fallen gerafft wird, steht im Belieben der einzelnen Damen. Für die „tanzende Jugend", für die eine lange Reihe von Jahren nur das seidene Kleid oder das über Seide gearbeitete! Spitzenkleid galt, ist wieder Tüll modern geworden; und niemand wird den besonderen Charme leugnen, der für die frische Jugend in diesem entzückenden, dabei bescheiden wirkenden Stoff liegt. Meist werden wir dem zartgetupften Tüll begegnen. Das Tüll- kl eid wird über gleich- oder andersfarbige Seide gearbeitet und bleibt fast durchweg ohne Ueberkleid. Es wird aber mit reichem Spitzenschrnuck versehen. Bunte Seidengürtel und Seidenschleifen sind zur Vervollständigung unerläßlich. Der Zier-Mantel, den die launenhafte Mode schon im Sommer mit großem Glück wieder hervorgeholt hat aus jahrzehntelanger! Vergessenheit, ist jetzt selbständiges Garderobenstück oder Dekorationsstück geworden. Er ist nicht mehr nur grau, schwarz, lachsfarben, nein, er ist in allen Farbentönen zu haben: in Samts Und Seide, rot, blau, grün, goldgelb, orange, in Form einer griechischen Tunika, in Form einer orientalischen Beduine, mit langen und weiten Aermeln, mit ebenso kostbarem Futter, wie er selbst ist; mit reichem Stickerei-, Perlen-, Spitzen- oder Pelz- schmuck. derartige Mäntel werden natürlich nicht abgelegt, lieber ein weißes Atlaskleid bestimmt war ein ausgestellter Abend- mantel von himbeerotem Atlas, reich mit Altgold-Stickerei in Seide und Perlen geschmückt, über ein königsblaues Samtkleid ein Mantel von orangefarbenem Brokatstoff mit schwarzem Pelzbesatz; über ein grünes Taffetkleid ein grauer Plüschmantel mit weißem Pelzbesatz. Dieser Zier-Mantel hat aber durchaus nicht den langen Flor-, Seiden- ober Chiffonschal verdrängt. Tie Jugend verzichtet wvhl ein für allemal zugunsten des, Schals auf d«n schweren Zier-Mantel, den mehr die Dame reiferen Alters für sich in Anspruch nimmt. Natürlich muß der Schal in seiner Farbe mit der Farbe des Kleides durchaus harmonieren. Was die Straßen-Mäntel betrifft, so werden Tuch, Samt, Plüsch und selbstverständlich Pelz dafür verarbeitet. . Neben der einfachen halblangen und langen Paletotform finden wir besonders für ältere Damen noch viel die Kimonoform: Man geftaltes sie durch Einlage von Wattierungen oder Parchend wärmend, und füttert sie säst durchweg mit Seiden- oder Halbseidenstoff oder mit Pelz. Während früher nur der dunkle, der graue oder braune Mantel galt, trägt man jetzt auch farbige Mäntel, königsblau, himbeerrot, lachsfarben. Wer sich für den Winter nur einen Mantel anschasst, sieht selbstverständlich von dem bunten ab und wählt einen in neutraler, zu jedem Kleide passender Farbe. Denn ein noch so eleganter bunter Mantel wirkt unelegant, sobald er als „einziger" Mantel täglich über jedem Kleid bei jedem! Wetter getragen wird. . „ , .. Die Hüte haben nichts an Größe eingebüßt, vielfach finbl sie um ein Bedeutendes erhöht worden. Da sich an diesen Hüten die Krempe etwas verkleinert hat, so machen sie leicht den Eindruck von sich nach oben erweiternden, ungeschickt geformten! tzerren-Zylinderhüten. Zum Schmuck dienen sehr große Schleifen, auf den breiten Hüten auch Federn. Neben den für den Winter immer kleidsamen und beliebten Filz- und Velvethüten sind Stoss- Hüte aus Seide und Samt sehr beliebt. Die Kindermoden sind denen des letzten Sommers sehr ähnlich geblieben, namentlich hat sich das ärmellose Ueberkleidchen über weißer Unterbluse für die kleinen Mädchen weiter in der Gunst 6er Mütter befestigt. Man fertigt die Unterblusen aber natürlich von wärmerem Stoff und zieht feinen Parchendstoff vor. Neben einfarbigen Kleidchen liebt man wieder sehr grün» und rotschottische Muster, und das Matrosenkleid in weiß oder marineblau hat sich als zu prattisch bewährt, um seinen Platz in der Kindergarderobe zu räumen. Innggesellen-Wlosophre. Einen luftigen Einblick in die Psyche des vielbefehdeten Junggesellen geben die Antworten auf eine Umfrage, die eine englische Zeitschrift veranstaltet hat, und durch die sie ergründen wollte, warum ein großer Teil der Männer von der Ehe zurückschreckt.. Weitaus die Mehrzahl der Junggesellen erklärte unumwunden, daß finanzielle Gesichtspunkte sie dazu zwängen. „Die jungen Damen von heute," so meinte einer, „glauben, daß die Männer nur heiraten, damit die Frauen das G«ud ans-, geben. Die moderne Frau will mit dem Haushalt nichts zu tu* haben, erwartet von vornherein zwei oder drei Dienstboten uni# hält überhaupt jede Beschäftigung mit Haushaltungsangelegen^ Heiken für erniedrigend und ihrer unwürdig. Ihre Kinder über-' gibt sie den Dienstboten, fremden Menschen, zur Pslege, und den Hauptinhalt ihres Tagewerks bilden Anproben von neuen Hüten und Toiletten, Teeempfängen und Gesellschaftsabende. Cs ist Nicht, daß ich einer Frau mein Geld mißgönnen würde, aber wenn ■ 708 sie weitaus den größten Teil meines Einkommens für ihre Vergnügungen ausgibt, was soll es für einen Sinn haben, zu heiraten?" Und ein anderer Junggeselle bekennt seufzend: „Ich werde nicht heiratein, ehe ich meiner Frau nicht all das bieten tarnt, was eine moderne Gattin nun einmal als Selbstverständlichkeit verlangt. Sie verlangt Toiletten, die unbedingt schöner, wenigstens ein wenig schöner sein müssen als die ihrer Freundinnen, sie braucht Theaterkarten, Logen, wo man gesehen wird, sie braucht ein Automobil oder zum mindesten eine stattliche Monatssumme Kur Automobilmiete; kurz, sie verlangt alle diese Dinge, die dem Frauenherz so wert und teuer sind. Frauen müssen wie Puppen behandelt werden. Mm muß ihnen alles gewähren, was ihre Laune wünscht, «rd «he ich dazu nicht imstande bin, lasse ich das Heiraten bleiben." Dies schrieb ein Junggeselle, der über ein Jahreseinkommen vor rund 30 000 Mark verfügt. Mn anderer wohkbcgüterter Herr, der sich bitter über die Schwiegermütter beschwert und anscheinend mir mit Mühe den kunstvoll ausgelcgtrn Heiratsnetzen entkommt, äußert sich ziemlich bitter: „Ich bin Junggeselle, weil ich nie die Gewißheit erlangen kann, ob ein« Fra» mich uml meiner selbst willen oder meines Geldes wegen zum Mann nehmen will. Vor einigen Jahren Ivar ich mit einer jungen Dame verlobt, an deren Liebe ich wirklich glaubte. Aber zum Glück hatte ich den Einfall, die Echtheit ihrer Empfindungen auf die Probe zu stellen: eines Tages erklärte ich ihr, daß ich durch einen bösen Schicksalsschlag mein ganzes Vermögen verloren habe. Zwei Tage später schob sie mich kühl zur Seile und bemerkte trocken, daß es vielleicht manchen Leuten passen würde, in einer Hütte zu leben, ihr aber nicht. Seitdem habe ich das vertrauen zur Weiblichkeit verloren und bin fest entschlossen, ledig zu bleiben." Ein Veteran, der in den vierziger» Jahren steht, hat bereits alle moralischen und ethischen Bedenken beiseite gelegt und stellt sich zufrieden lächelnd auf den einfachen Standpunkt der eigenen Bequemlichkeit. „Fast alle meine Freunde find Junggesellen, und wir verbringen miteinander höchst anregende Stunden. Wenn ich heirate, müßte ich meinen Klub aufgeben, d. h. mckine Freunde verlieren, und einstweilen habe ich keine Frau gefunden, die mir dieses Opfers wert erschien. Ich ziehe es auch vor, unabhängig meine eigenen Anschauungen zu haben, und will persönliche Bewegungsfreiheit behalten. Bei einigen Freunden habe ich das traurige Schauspiel miterlebens können, Ivie aus geistig regsamen, heiteren und arbeitsfrohen Naturen mehr oder weniger Sklaven der Familie wurden, Männer, die ihre besten Eigenschaften, ihre schönsten menschlichen Vorzüge immer mehr verloren, weil man ihnen in seelischer wie materieller Beziehung in einem mir schwer verständlichen Egoismus alle Bewegungsfreiheit raubte." Und ähnlich lauten die meisten Antworten, der größte Teil der Junggesellen macht aus seinem einsamen Leben nicht etwa ein Prinzip, sondern wird durch materielle oder psychologische Gründe abgehalten, mit einer modernen Frau eine Lebensgemeinschaft cinzugehen. (!) I ■ --v* ” !-tv». * Das Phrynemärchen. Es ist das traurige Los der strengen Wissenschaft, daß sie den Wahrheitsgehalt manch schöner, in unseren Vorstellungen festgewurzelter Geschichte unerbittlich zerstört, wenn sie ihn unter die kritische Lupe nimmt. Was für ein wundervolles Sinnbild der freien großen Auffassung von Schönheit und Sittlichkeit bei den Griechen dünkte uns die Geschichte von der schönen Phryne, die durch die Pracht ihres entblößten Körpers in ihren Richtern die Ueberzeuguug von ihrer Unschuld erweckte! Hier war uns ein tiefer Grundgedanke hellenischer Kultur verkörpert, demzufolge in einem wohlgestalten Leibe nur eine wohlgebildete und edle Seele wohnen kann. In Kunst und Dichtung wuchs Phryne zur stolzen Heldin auf, die eine Abwehr gegen alle Prüderie bedeutete. Nun kommt ein Gelehrter, der Franzose Paul Girard, und beweist aufs ausführlichste, datz die ganze Phryne-Erzählung in der Form, in der sie uns wert und teuer geworden ist, — als Märchen geltet, muß. In der jährlichen Festsitzung des französischen Instituts hat er eine lange Abhandlung verlesen, in der er die Ueber- lieferungen von dem berühmten Prozeß der Phryne einer sorgfältigen Kritik unterzieht. Tarin wird die persönliche Beein- flußung, die die schöne, damals übrigens schon 37 Jahre alts Hetäre aujf ihre Richter ausübte, auf einen alten athenischen, Brauch zurückgeführt, den z. B. Aristophanes ausführlich beschreibt. Die Angeklagten erwarteten vor dem Gerichtsgebäude ihre Richter, traten an sie heran, nahmen ihre Hände und suchten sie mit Tränen in den Augen zu ihren Mtusten zu stimmen. Von Phryne herickl et nun dckr Komödiendichter Poseidipp, daß auch sie in !olch beweglicher Form an ihre Richter herangegangen sei und ie von ihrer Unschuld zu überzeugen gesucht habe. Das mußte Natürlich 6di einer wegen ihrer Eleganz und Schönheit weltberühmten Frau besonders auffallen, da die athenischen Richter gewöhnliche Storger waren, häufig rauhe Gesellen, deren harte Hände die verführerische Dame mit ihren Tränen netzte, von deren schlichter Einfachheit ihr raffinierter Luxus abstechen mußte. Nichts anderes wird von Phryne berichtet, als daß ein verschmähter Liebhaber sie wegen Gotteslästerung vor Gericht brachte. Und auch der große „Coup" ihres Verteidigers Hyperides, der als wirksamstes Plaidoyer die sie verbergenden Schleier zerrissen und sie ihren Richtern in nackter Schöne vorgestellt haben soll, schrumpft zu einem Nichts zusammen. Girard läßt sogar durchblicken, daß Hyperides recht daran getan habe, Phryne lieber durch den blendenden Glanz ihres Schmiuckes und die vornehme Eleganz ihrer Kleidung wirken zu lassen. Denn nach allen bildlichen, Darstellungen und nach den authentischen Berichten, die wir von der Hetäre besitzen, bestand ihr größter Zauber in dem gesuchten Raffinement der Toilette, in der Grazie, mit der sie ihre Kleider und ihre Kostbarkeiten zu tragen wußte. Ohne diese wichtigsten Waffen der Frau würde selbst die schöne Phryne nicht den großen Eindruck aus ihre Richter gemacht haben. * Neues von den Papuas. Interessante neue Aufschlüsse über die Lebensgewohnheiten der Papuas, deren ethnographische Erforschung in der Wissenschaft noch ein reiches Arbeitsfeld bietet, veröffentlicht die Revue auf Grund der Forschungen des Gouverneurs von Britisch-Guinea, Murray, der soeben eine umfassende Reise durch das Gebiet der Papuas vollendet hat. Die Papuas, die in Stämmen getrennt leben und ohne Ausnahme dem Kannibalismus huldigen, überraschten den Reisenden durch ihre schmiegsame Intelligenz und durch die Leichtigkeit, mit der sie Zivilisationsbestrebungen zugänglich sind. Ihre Dörfer bestehen immer nur ans einer einzigen mächtigen Hütte von 100—200 m Länge und von 20—25 m Höhe. In diesen merkwürdigen langgestreckten Schuppen wohnen oft bis 1500 Eingeborene; Jede Familie hat ihre eigene Abteilung. Nahe bei dieser Hütte liegt dann die Plattform, auf der die Menschenopfer ins Werk gesetzt werden. Die unglücklichen Gefangenen werden geröstet, gebraten oder gekocht; dann teilt mau den Körper in Stücke und jedes Stamm-Mitglied erhält seine Portion. Die verschiedenen Stämme haben ihre Eigenheiten in der Zubereitung dieser grauenhaften Speise, einige kochen nur, andere braten, bisweilen wird auch der Körper des Opfers in zwei Lagen von Sago eingebettet und so zubereitet. In einigen Gegenden herrscht eine besondere Vorliebe für Kinderfleisch, wie Wild werden die Kinder gejagt, und man schaudert bei dem Gedanken, wie viel unschuldige Kleinen dieser furchtbaren Sitte zum Opfer fallen. Der Papua ist im allgemeinen gleichgültig und faul, aber es gelingt verhältnismäßig leicht, ihn zur Arbeit zu zwingen. Ein „schwaches Geschlecht" ist diesen Inselbewohnern unbekannt und wie eine Ironie der Natur mutet es an, daß diese Kannibalen zugleich Wesenszüge tragen, die auf ein scharf ausgeprägtes Empfinden und eine gewisse Feinfühligkeit schließen lassen. Ueberall werden bret verschiedene Sprachen gesprochen, die Männer haben ihre eigene Sprache, die Frauen eine andere und dann besteht noch eine dritte, eine Art „Esperanto", die dazu bient, die Verständigung mit fremden Stämmen zu ermöglichen. In allen diesen Sprachen ist die Zahl 7 verbannt, sie darf nicht ausgesprochen werden, denn nach dem Glauben der Papuas erregt sie den Zorn und den Rachedurst der bösen Geister. Wenn durch einen Zufall das mystische Zauberwort „sieben" fällt, zeigen die wilden Gesellen schrankenloses Entsetzen und furchtbare Angst. Im übrigen sind diese Stämme durchweg von heroischer Tapferkeit, und fallen sie im Kampfe in die Hände des Feindes, so erdulden sie gleich den Indianern die gräßlichsten Martern und Qualen mit stoischer Ruhe. Ihr Kannibalismus hat seine bestimmten Regeln und Gesetze; so dürfen z. B. Krieger, die int Kampfe gefallen such, nicht verzehrt werden. Charade. Ward dir etwas riebev entrissen, So fühlst du die ersten zwei; Doch kann man nicht überall wissen, Wem wirklich es ernst darum sei. Ein Labial für Deinesgleichen Und Nahrung für manches Tier, Sie künden in wenigen Zeichen Sich deutlich durch drei und vier. Das Ganze zählt zu den Bäumen Und schaut gar wehmütig drein, Als wär es befangen in Träumen Von Tränen und Abfchredspeim Auslösung tu n. itci Nummer. Auflösung des Arithmogriphs in nötiger Nummer: Sarainte — Otto — Warft — Ma statt — After — Toffo — — Saar; So k r a tes . Nedakiion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Vetlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, Gießen.