H W lft@ 1910 — Nr. \\1 ^MVkMrW Das schlafende Heer. Roman von Clara Biebig. ^Fortsetzung.) (Nachdnick verboten.) Zwischen ihm und Stasia war immer ein Mißverstehen. Ititb sie hatten sich doch ailch so lieb, wie sich die Eltern hatten — o nein, noch viel tausendmal lieber, denn sie waren ja noch so jung! Noch kein Jahr, noch kein einziges Jahr miteinander verheiratet! Er fühlte noch dasselbe Wegehren in sich, das in ihm gebrannt, als er sie zum Mltar geführt hatte. „Stasia, Stasia!" Er stöhnte auf in der Nacht und schlug die Fäuste gegen seine Stirn, auf der Schweißtropfen standen. Was hatte er angerichtet?! Nun war sie böse mit ihm — auf immer —?! Sie hatte der Michalina 'gesagt, man solle ihr andern Tags ihre Kleider und Sachen schicken; er hatte die zurückbehalten, denn er hatte gehofft, dann würde sie danach kommen, oder ihr Baler wenigstens würde kommen, oder eilt Bote oder ein Brief. Aber niemand war erschienen. Nein, sie wollte wirklich nichts mehr von ihm wissen, es war nicht nur eine Rederei, pinn saß sie drüben bei ihren Eltern und er saß hier! Und Mischen ihnen lag das Tupadlo. Ob sie sich wohl um ihn grämte, wie er um sie? Das hätte er gern gewußt. Aber hatte er beim je gewußt, woran er mit ihr war?! Oft hatte er ihr sehnsüchtig in die Augen geschaut, aber sie hatte weggeguckt. Wie ging's nur zu, Vater und Mutter verstanden sich doch mit einem Blick, die Stasia mußte man erst immer fragen und fragen, und dann hatte sie doch noch oft den Kopf geschüttelt: „Nie irozumiem po niemiecku!" Wer wollte ihr einen Vorwurf daraus machen?! Sie verstand eben wirklich nicht deutsch, wohl die Sprache, — o, die Sprache ganz gut! — aber das andre, all das andre, was sich nicht sagen läßt, nicht! Sich irrt Bett aufsetzend und den Kopf zwischen beide Hände nehmend, hatte der arme Junge ganz verwirrt um sich geschaut. Wenn er nur wüßte, woran das lag, daß sie nicht zum Glück kommen konnten, zum friedlichen Glück? Hatte er ihr nicht gern was zuliebe getan — o, so vieles! Hatte sie ihm nicht was zuliebe getan? O, auch! Bekreuzten sie sich nicht vor demselben Gott? Gewiß! Und waren sie nicht verliebt miteinander? Das sicher! Und trotz allem und allem — eins waren sie darum doch nicht! Und das peinigte. Das hatte Valentin gepeinigt fast vom ersten Ehetag an, das peinigte ihn auch jetzt mehr als die Eifersucht auf Szulc. Diese Eifersucht war ja töricht — begreiflich zwar -— aber zu töricht doch! Die Stasia ihrem Walenty untreu sein?! Und Stasia tauchte vor ihm auf rin Dunkel der Nacht fc silbrig und seidig schimmerte die blonde Tolle, darunter blütenzart ihk weißes Gesicht. Mit brennendeck Augen starrte er sie an: sei doch gut, komm wieder, jvtr wollen nun glücklich sein! Sie lächelte und nickte — sprang er aus dem Bett. Wenn es nicht Nacht gewesech wäre, die .Hähne in den Höfen nicht erst zum ersten! Mal gekräht hätten, er wäre zu ihr gelaufen. Ja, er wollte sie zurück holen! Das Miteiuanber-böse-sern war dummes Zeug! Sie sollte wiederkommen, sie mühte wieder» kommen, dann wurde alles gut! # Und so hatte er sich aufgemacht gleich andren Tags. Wie ein Liebender war er gegangen, der um die Braut werben will. Beim Tupadlo ftttg er an, Trab zu lausen. Ihn ärgerte der weite Bogen, den er machen mußte, denlfl nah, ganz nah winkte hinter den Kusseln die Försteret, und smaragdgrün, mit weißen Rosen besternt, glänzte freundlich die Wiese zwischen ihm und dem Waldrand drüben. Aber nur die Torfgräber, die vergangenes Jahr hier Torf gestochen hatten für Chwaliborezyee, kanntest vielleicht die sichere Furt. Seufzend gab er sich drein, dem Umweg zu folgen. Schon vor der Tür der Försterei traf er den Schwiegervater. Freundlich war die Begrüßung nicht. „Wo ist Stasia?" rief Valentin'atemlos, r „Nicht da!" „Sie ist doch da!" Das sollten sie ihm nicht wieder vormachen wie damals! „Ich will mein' Frau holen," sagte er trotzig. „Sie soll nach Haus kommen!" Er wollte am Schwiegervater vorbei in die Tür eilen. Aber der Förster stellte sich breit vor: das wäre! Frech sein wollte der Schwabb jetzt noch, nachdem er seine Tochter so gekränkt hatte?! Die blieb vor der Hand hier. Später würde sich's finden. Da mußte der Ehemann mal erst ganz andre Saiten aufziehen, bis die versöhnt war. Beleidigt war die — o! Und Frelikowski hätte die Hände erhoben und sich dann den langen Bart gestrichen mit mr- nahbarer Miene. Da hatte sich der Schwiegersohn aufs Bitten gelegt/ treuherzig die Hand des Vaters ergreifend: es tat ihm ja so leid, daß er die Stasia gekränkt hatte, bitter leid! Ja, er hatte unrecht, er wollte auch gerne alles, alles tun, sie zu versöhnen! Nur versprechen müßte sie ihm, nicht mehr mit bent Inspektor, bent polackischen Szule, zu tuscheln — nicht, baß er was Böses dabei dächte, nein, er vertrug's nur nicht! Das war doch ein Kleines, daß sie ihm das versprach. Aber Frelikowski hätte die Achseln gezuckt: vorschretben ließ sich die Stasia nun einmal nichts. Mit der Zeit vieli leicht würde wieder Einigkeit kommen; die Stasia war jaj fromm, die ging fast alle Tage zur Kirche! So tröstete er den Betrübten. Und dann 'versicherte er dem Schiviegersohu, daß er, der gute Schwiegervater, indes kommen wurde, ihm ah und zu Knude zu bringen von der Stasia. ■ • 566 Damit hatte sich der junge Ehemann vor der HäUd Legnügen müssen. Peter Bräuer schatt mit dem Sohn, daß der fitfj! so demütigte und dein Weibsbild nachgelaufen war: „Kein Sorg', die Katz' findet fick schon wieder in't Haus, wo die Milch süß rs!" hatte er gesagt. Es kränkte Valentin, Laß der Pater also sprach — der hätte eben die Stasia! doch nie recht leiden gekonnt! Und auch mit der Mutter, die sonst so mild' war, war der Sohn nicht zufrieden. Fran Kettchen hatte es hart getadelt, daß Stasia davongelaufen war. „Dat is doch kein Mod', dat sind mir nit gewöhnt — 'wahr, Peter? litt nachlaufen hätt'ste ihr nit sollen, Fung'! Die Frau muß der erste Schritt tun, nit der Mann — 'wahr, Peter ?!" Was verstanden die, wohin sein Sehnen ging?! Konnte er denn dafür, daß es ihn zog, stärker als mit hänfenes Seilen? Einzig mit der Michalina war noch eilt Wort zu reden. Die hatte wenigstens Zeit für ihn. Früh morgens, wenn er seine Kämmer verließ, hatte sie schon Feuer angezündet und die Stube gefegt und die Gläser gewaschen und den Kaffee gekocht — er sah sie meist nicht mehr, wohl aber, daß sie da gewesen — und dann, wenn die Dämmerung sank und Feierabendruh über den Feldern lag, dann kam sie wieder. Sie wäre nicht spröde gewesen gegen den jungen Mann, aber er merkte das gar nicht; nur um von Stasiq zu reden, darum verlangte ihn nach ihr. Und sie hatte allezeit ein williges Ohr. Und sie tröstete ihn: Geduld, nur Geduld! Wenn das Korn gehauen wurde, spar auch der Trotz geknickt, dann würde Stasia kommen. Und sie würde sprechen: „Walenty, mein Geliebter, meine Seele, meine Taube, du Stern, der einzig mir am Himmel strahlet, küsse nrich!" Mit bebender Stimme, recht aus Herzensgrund, hauchte die braune Michalina! diese Worte. Sie wagte es, seinen Aermel zu streicheln: „Geduld, Walenty, Geduld!" Aber er hätte keine Geduld. Wenn Michalina von ihm gegangen war, und die Lichtlein der Ansiedlung erloschen, machte er sich auf. Er ging durch die dunkle Sommernacht, immer nur den einen Weg — zum Tu- padlo. Stimmen waren in der Nacht der reifenden Felder, die ihn riefen, Sterne über dem Geheimnis der wispernden Ebene, die ihn führten. Immer zum Tupadlo. Dä kreiste er herum wie ein Verirrter: „Stasia, Stasia!" Wie einst als lediger Bursch, dem die junge Verliebtheit im Blut loderte, rief er den geliebten Nämen. Beim Dornbusch am Sümpf saß er stundenlang. Der Busch trug jetzt Blüten, flache, zart-rosige Flatterblumen, die davon .ffogeit, toentt man sie pflücken wollte. Geheimnisvoll schimmerten die Rosen der Sumpfwiese; am Tage waren sie geschlossen gewesen, aber jetzt öffneten sie sich zu leuchtenden, weißen Sternen. Ein Duft stieg von ihnen auf, heraufchend wie Jasmingeruch. Sumpfrosen sollen nicht duften, sie haben keine Seele, er aber fühlte ihren süßen Hauch. Und seine Seele verging vor Sehnsucht. Alles, alles wollte er ihr ja zuliebe tun, wenn sie nur wiedär! zu ihm kam! i- Aber noch war sie böse, so hätte ihm der Vater gesagt, her jetzt alle Tage kam. Wer konnte ihn dessen Kommen trpsten? O nein, im Gegenteil! Es ärgerte ihn, wenn der sich in der Wirtsstube breit machte, als sei er der Herr, Und Kumpane mitbrachte, die er traktierte, gastfrei, nach güt polnischer, alter Sitte. Wo blieb das Geld für das Wer und den Schnaps? Michalina hatte die Hände gelungen, ächer „Pst, still" hatte Valentin geflüstert und ihr die Hand auf den Mund gelegt. Was sollte er tun? Würde er etwas sagen, so kant der Schwiegervater nicht wieder, und er hörte nichts, gar nichts mehr von Stasia! Aber ein Ekel hatte ihn doch erfaßt vor dem Mann mit dem roten Bart, der guf drei Ehrenzeichen niederwallte. Valentin konnte es im eigenen Haus nicht mehr aushalten. Morgens um zehn schon, oft auch schon um neun, saßen der Förster und seine Genossen in der Wirtsstube, sie saßen bis! gegen Mittagläuten, und abends, sowie die Sonne sank, waren sie wieder da. Vertrieben war der Wirt so aus dem eignen Heim. Das würde auch nie, nie mehr wohnlich werden — es war ihm verleidet. Was sollte er noch hier, wo nur polnisch gesprochen, polnisch gesungen^ polnisch gedacht wurde?! Gern wäre er bei seinen Eltern eingerehrt — ach, .mit einer stillen Trauer gedachte er jener Tage, da er noch kein Wort Polnisch verstanden hätte, da er hierher gekommen wär, voller Begier aufs Neue, sich Wunder vom weiten Acker versprochen und sich lustig geneckt hätte mit den braunen, lachenden Mädchen am Weg, und da er das „daj ttti buzi" noch nicht gelernt!! Wenn er jetzt zu seinen Eltern kam, fühlte er: er war ihnen fremd geworden. Freundlich waren sie zu ihm', wieder gut wie ehedem, die Mutter sah ihn mitleidig ach der Vater machte ein bekümmertes Gesicht, sie litten mit ihm unter seinem Kummer, aber fremd waren sie sich doch. Etwas hatte sich zwischen sie gedrängt, Vertrauen, Herzlichkeit, Verstehen gestört — das war die Stasia. Er redete nicht von ihr, und sie redeten nicht von ihr. Da trieb es ihn auch endgültig aus dem Elternhaus. Rastlos, freudlos ging der Einsame umher, her und hin — hin und her — aus und ein — ein und aus. Die Türen klappten in einem fort; es litt ihn nicht in der Stube, nicht in der Kammer, nicht in der Küche, nicht itttl Stall, nicht im Schuppen, nicht auf dem Hof. Es, zerrte ihn immer und zog ihn und stieß ihn voran wie mit Fäusten, er mußte zum Tupadlo. Dort fand er einzig Rühe. Wußte er doch, drüben wohnte sie. Wenn er sie nun nicht sehen, nicht sprechen sollte, wenn sie noch immer trotzte und nicht zu ihm kant, wenigstens nahe sein wollte er ihr. Ging sie denn nicht aus, würde sie denn nicht einmal hier vorüber kommen?! Oft glaubte er im schwimmenden Abendlicht ihr helles! Kleid drüben hinter den KUsseln zu sehen — mit wein ging sie da? Ging sie allein?! Oder war wohl gar Pan Szulc drüben, sie zu besuchen?! Eine wahnsinnige Eifersucht ergriff ihn jäh. Nun lag er lauernd hint-erm Dornbusch: der sollte nur kommen! Aber auch der-kam nicht. Ganz menschenleer war die selten befahrene Straße zum Forst. Wer zu schaffen hatte, schaffte in den fruchttragenden Feldern, hier am Moor knarrte kein Ackerwagens kein Ochsengespann brüllte. In träger Ruhe lag das Tu- padlo, schwermütig bei Sonnenschein, schwermütiger noch! beim Mondenlicht. Die braune Michalina sah mit Schrecken, wie mager der Walenty wurde. Nock)! waren es keine drei Wochen her, daß Stasia ihm davongelaufen war, und schon schlotterten ihm die Kleider am Leibe. Sie redete ihm herzlich! zu,' daß er doch essen möchte. Wenn man auch Kummer hat, essen muß man doch, wie soll man denn sonst arbeiten?! Und sie schlug sich auf die volle Brust und zeigte ihm' ihre dicken Arme. , EU aber lächelte trüb: das wollte er wohl glauben, daß es ihr schmeckte. Was wußte sie von Kummer?! Da seufzte sie aus Herzensgrund und sah ihn beweglich an. Er aber merkte es nicht. Wenn die Stasia wiederkäme, ja, dann würde auch er wieder essen. Daun sollte Borschtsch gekocht werden, bie Suppe von roten Rüben, die ihm eigentlich zuwider war, und Schaschlik, und alle die Gerichte, die sie gerne aß. Er würde kein Wort mehr dagegen sagem alles würde ihm ja schmecken. Nur den Pan <^ulc, nein, den Pan Szulc wollte er nicht an seinem Tische haben und auch nicht immer den Förster! Die quälten ihn noch zu Tode. Er vermied den Schwiegervater jetzt ganz; selbst um' den Preis, von Stasia zu hören, konnte er sich nicht entschließen, dem freundlich zu sein. Ein Widerwille erfüllte, ihn, dessen er sich nicht erwehren könnte. Der würde ihm' ja' doch nicht die Wahrheit sagen der log! Sie logen alle hier! Selbst Stasia, die über alles geliebte Stasia, war! die immer ganz wahr gewesen? Es war ein furchtbarer Zweifel, der ihn anfiel, wie! ein bissiger Hund. Wenn sie ihn nun belogen, wenn sie nun doch mit Pan Szulc geliebelt hätte? Wenn der nun! lachte jenseit mit ihr und er, als der Betrogene, hier diesseit saß?! Er hätte sich am liebsten gar nicht mehr vom Tu?-! pädlo fortgetraut. Er mußte jetzt aufpassen, aufpassen, auf- pafsen. In seinen Augen brannte es und in seinem Herzen auch. Liebe und Haß, Zärtlichkeit und Strenge, Sehnsucht und Widerwille stritten miteinander. Aber die Sehnsucht war doch die größeste unter ihnen. ■ „Er ist verhext, er hat die Mora gesehen, weh," jammerte Michalina und schlich nachts hinter ihm drein zum! Tupadlo. Sie sah, daß er ging, gleich einem, der nicht möchte und doch muß, der gezogen wird an einem Seil; sie sah, wie er niedersank beim Busch, auf die Knie fiel und die Arme ausstreckte, verlangend, begehrend. Kip 567 Aus -em Ohmgebiet. D i e Burgen im Ohm gebiet,: IZu Beginn unserer Ausführungen bemerkten wir, daß die Kelten einst in unseren Gegenden wohnten. Sie waren es auch, welche die älteste Bevölkerung Hessens vertrieben haben sollen. Maren diese Ureinwohner die Katten? Oder sind die KatteU eingewandert? Welches Ivar ihre Bewaffnung, ihre Totenbestattung? — Das sind Fragen, die noch alle der Klärung durch ernste Forschung Harren. Noch größere Ungewißheit herrscht über die Hünenburgen, jene aus der vaterländischen Vorzeit stammenden, aus Steinen oder Wall und Graben hergerichteten Be- festigringswerke. Auch betreffs dieser Anlagen finden wir £>ie ältesten Spuren Wohl wieder in der Nähe von M a r d o r f. Südlich dieses Ortes, nahe der Darmstädtischen Grenze, die Westseite des nach Osten steil abfallenden Berges schützend ttttti mit den Ringwällen des Großherzogtums Lessen scheinbar in Verbindung! stehend, liegt auf bedeutender Höhe im Walde ein uraltes Be- sestigungswerk, ein bogenförmiger Ringwall: die Hünenburg pder Hunnenburg. Noch in der La Tonezeit waren die Steiv- ringwälle bewohnt, jedoch steht nicht fest, ob sie von den da- Maligen Bewohnern derselben erbaut oder gar schon der Steim zeit zuzuschreiben sind. Ein solcher Ringwall befand sich noch ttuf dem Eibenhard in der Nähe von Sarnau, die Ries- Mauer genannt. Im Jahre 1898 genehmigte die Forstbehörde (!!) die Abfuhr dieser Steine, es waren 22 Wagenladungen, und Miß der Rest bald auch nach seinen Herrn fand!, wird nicht wunder nehmen. Wollen wir nun noch eine Grenze ziehen zwischen Steinburg und Wallburg? Oh dies überhaupt möglich ist! Ein Kenner der hessischen Burgen ist der Ansicht, daß die Wallb'urg die Mitte bilde zwischen Steinburg Und Mahlburg. Unsere Vorfahren errichteten auf unzugänglicher Waldhöhe Verschanzungen von Stein- und Holzmauern, um in Kricgszeiten den Herden, den Alten, Weib und Kind eine letzte Zufluchtsstätte zu schaffen. Die Ringwälle umziehen die Kuppen hoher Berge, sind aber nicht gleichmäßig über Hessen verbreitet, sondern auf das Gebiet des Basaltes beschränkt. Bei Basalt- ffäulen ist die Mauer ohne jede Holzeinfügung, die den aufgetürmten Steinmassen sonst den nötigen Halt verlieh. Gegenwärtig erscheinen die Ringwälle als mehr oder weniger Höhe Und bis zu 15 Meter breite flache Wälle aus Stein, Die alte «Schanze, ein am rechten Ufer der OHM östlich, von Bürgeln iaius dem Nebelberg gelegener,, niedriger Erdhügel ist. eine heidnische Grabstätte, Gegenüber am linken User liegt die Hun- züngelndes Fläm'mcheu rollte über das Moor — Huh, fuhr sie da nicht auf dem Rade, die Hexe, die Mora?! „Helfe dir Gott!" schrie Michalina laut. Da bemerkte er sie. Und er war zornig: was lief sie hinter ihm her? Er wollte allein seins Mach, daß du nach Haus kömmst!" i Da schlich sie weinend fort. Das Irrlicht war nntergetaucht, aber NUN ging der Mond auf hinter dein Nachtgewölk und überschauerte Busch und Gras. Lange, silberne Strahlen warf er über die Wiese, daß sie bespannen schien wie von seidigem Haar. Tauperlen blitzten in den Sternen der weißen Rosen, daß sie glänzten und glitzerten wie Sterne am Firmament. Schimmernd blau ward der beschattete Grund, dem sie entstiegen — der Himmel war niedergesunken in den Sumpf. Eine Brücke von Strahlen wob sich über den tückischen Boden. So klar konnte man sehen, so sicher konnte man gehen — hier war gar keine Gefahr! Und nah, ganz nah, nur au die hundert Schritt, nnd man war drüben beim schlafenden Haus! Nur die Hand ausgestreckt und auf die Klinke gelegt — die wich leisem Druck! Verschlossen war die Tür nicht, das wußte Valentin wohl; zu stehlen hätte sich hier deiner getraut, böse Hunde machten die Runde. Horch, ihr Gebell! Sie heulten den Mond an. Aber ihn, den Valentin, kannten sie ja, sie würden ihn nicht festpacken und festhalten mit grimmigen Zähnen, leis winselnd würden sie sich an seine Füße schmiegen und die Hand lecken, die sie oft freundlich geklopft hätte. Die Hunde waren kein Hindernis, Schloß nnd Riegel wären es auch nicht, und der Förster schlief. Darum sacht, schnell hinauf die wacklige Stiege! Die jKämmertür steht offen in der schwülen Nacht — Mondschein fällt auf ein buntes Kissen— Mondschein auf blondes, silbriges Haar — ans ein geliebtes weißes Gesicht — c—, — „Stasia, Stasia!" Es schrie laut auf in der Mondscheinnacht, wie der * Hirsch schreit nach der Hindin — — und dann, wie die Seele schreit in Todesnot. (Fortsetzung folgt.) bürg. Später wurde her Wall durch eine Mauer ersetzt. Int 12, Jahrhundert versah man die Bauten mit Bergfrieden Und verwendete, namentlich in den oberen Teilen, auch noch Holz, wähteird int folgenden zahlreiche, fast nur au§_ Stein erbaute! Burgen entstanden. Seit Erfindung des Schießpulvers (1354) gab man den Burgen doppelte Wehrgänge, Schlüsselscharten, vielfach auch Geschütztürme und besonders starke Umfassungsmauern., Der Bergfried war anfänglich der einzige gemauerte Bestandteil einer srühromcmischen Burg und herbergte den Räter mit Familie und Gesinde. Ter hohe Eingang wurde vermittels einer Leiter erreicht. Auf den Mauern der Hochburg befanden sich die Wehrgänge, welche hinter der Brüstung herumliefen. UM! mehr Schützen aufstellen zu können, legte man oft einen doppelten! Wehrgang an. Wie es scheint, war die Amöneburg früh« befestigt; schon 1165 eroberte und zerstörte sie der Landgraf Ludwig II., der Eiserne (1140—1172). Bald war jedoch der Platz wieder in seiner früheren Stärke h!ergestellt, so daß er int Mittelalter nicht eingenommen wurde. Wohl heute noch ist die Stadt unter allen ihren Mfifdjeit ©djtoeftern in üjrer Sage, die festeste. Auch Landgraf Heinrich I., das Kind (1265—1308)/ belagerte die Stadt vergeblich; nur die Wenigenburg wurde zu Anfang des 14. Jahrhunderts zerstört. Und dann kamen über Amöneburg die Leiden des dreißig- und des siebenjährigen! Krieges. Die alte Ringmauer mit zwei Türmen und Wehr- qang ist noch gut erhalten. Auf der höchsten Erhebung nach Süden finden wir die Reste der Mainzisch en Burg. xSitt Doppelkeller der alten Burgruine hat der Wasserbehälter dev 1903 erbauten Wasserleitung, welche ihre Quellen unweit der Brücker Mühle hat, feinen Platz gefunden. Tie Schanze bei dieser Mühle, um deren Besitz am 21 September,1762 tznß gekämpft wurde, hat der Straße nach Niederklein weichen müssen, und der Brückerwald umschließt, was wir noch ^rach- tragen wollen, zahlreiche Hünen gr äb er. ^nt ,14. Jahrhundert entspann sich zwischen Mainz und Hessen ein heftiger! Krieg, und auf beiden Seiten gab mau demselben durch Aufführung neuer Festen Nachdruck. Auf dem Hügel der Stadt/ an der Stelle der jetzigen Schule, erbaute Landgraf Heinrich II.. (1328—1377) in Kirchhain 1346 eine feste Burg und verwandelte das Dorf in eine feste Stadt. Em ötui der Ringmauer und ein Turm! darin stammen ans jener Bett, Jahre 1411 wurde die Burg durch Feuer zerstört. Die Turme in den Stadtmauern waren meistens rund, seltener viereckig/ lieber den Toren erheben sich in manchen Städten, vtereckiM Türme, und diese Zugänge wurden durch , nach mnen sich öffnende, schwere Holztüren verschlossen. , Bei Schonstadt liegt das Gut Fleckend ü hl, wo ehemals ein festes Schloß stand/ Im Jahre 1334 kam dasselbe als Lehen an das ErBi!--tunt Mainz, und bald darauf erhielten es die Herren, von FleckM- bühl. Bon dem Stifte zu Wetzlar mit einer Meierei m B u r g e l tt belehnt, erbauten die letzteren hier eine kleine Burg,und namäen sich nun „von Fleckenbühl, genannt Bürgeln". Diese Besitzung! kam dann durch Kauf an die Landgrafen von Reffen Zwar ist von der ehemaligen Burg keine Ruine vorhanden, doch deuten einige Nameii auf die Burgstelle Hin: der Hof und dahinterl das Burggärtchen und die Burgwiefe. Bor der Zeit der Ctsen- bahnen war in dem Gasthaus zur Petersburg Mischen Ernsthausen und Josbach, an der Marburg , Kasseler Straße/ in dessen Nähe die gleichnamige Burg lag, ein reger Verkehr/ und Hunderte von Fremden übernachteten hier m alter Zeit/ Auch Sveckswinkel war früher durch Wall und Grabest befestigt. ' Hart an der Ostgrenze des Ohmgebietes überrascht ist Neustadt (M.-W.-B.) der Junker-Saiisens-Dirm, eine Ausnahme aller städtischen Mauertürme Hessens., Der Unterbau ist massiv, der obere Teil und der Dachhelm mit den vier Erkertürmchen dagegen ist Holzfachwerk. Auf dem steilen Gipfel eine« dichtbewaldeten Bergkegels südlich von Neustadt liegen die Reste der Nellenburg, welche, im 14. Jahrhundert von Mainz erbaut, schoii int 16. Jahrhundert verfallen war. An der mittleren Ohm liegt die einst gut befestigte Stadt Low berg Eist Turm Und der Mauerzug sind noch erhalten. An der stelle dep Bezirkskasse stand einst die Burg, von der noch em Gebäude und die gewaltige Ringmauer zu sehen sind. Von der Burg in. Burg-Gemünden, auch Gemünden an der Straße genannt/ sind nur noch Mauer und Graben übrig. Der Ort,gehörte frühest den Grafen von Ziegenhain und kam 1450 an Hessen. Auf einer Insel in der Ohm, nicht allzuweit von dem gleichnamigen Orte, lag die Burg der ausgestorbenen Ritter von Merlau, welche längst in Trümmer gesunken ist. Die Landgrafen von ^0^«/ in bereit Besitz die Burg überging, hatten dieselbe schon in der! Mitte des 13. Jahrhunderts inne. Das zum Ersatz für die tm 16. Jahrhundert abgerissene alte Wasjerbiirg errichtete neue, befestigte Schloß stand bis in die Mitte des vorigen, Jahrhunderts/ Erst 1851 wurde dasselbe abgerissen und das Steinmaterlal zmst Bau einer Kirche verwandt. G r ü n b e r g, eine der ältesten Städte der Provinz Oberhessen, entstand um die 1186 von dem thüringischen Landgrafen Ludwig III. (1172—1190) erbaute Burgj Grüneberg". Als 1542 die Pest in Marburg wütete, wurde die dortige Universität hierher auf kurze Zest verlegt. Bet Her Quelle der Ohm finden wir die Ruine und das Städtchen U11 ich ft e t, Zi-erft genannt 1279, kaM der Ort bald darauf an Hessen mch weMlte nun oftmals, seinen Besitzer, Bis 1820 war das 568 Schloß Beamtenwohnnng, 1826 iuutb'e cs verkauft und abgebrochen. lieber die Gründung des Schlosses berichtet die Sage folgendes: Ein weit von Ulrichstein wohnender Graf überredete. Uw das nötige Geld zum Schloßbau zu erhalten, seine Mutter zum Flüssigmachen eines Kapitals mit dem Versprechen, hier eine Kirche erbauen zu wollen. Als nun die Mutter eines Tages heimlich, um den Sohn zu überraschen, in Ulrichstein ankam und ihr der Graf seine Bauten zeigte, rief sie aus: O Ulrich, was Steine! Der Sohn aber antwortete: Moles Stein! Daher die beiden Namen der Burg. Noch geringer sind die Reste des Schlosses Romrod, welches Landgrafen und Großherzögen als Jagdschloß diente. Der Kirchberg bei Wittelsberg, als Grenzhügel zum Ebsdorfer Grund anzusehen, trägt neben der .romanischen Kirche eine alte „Warte", die einer hessischen Besatzung oder Wache als vorgeschobener Verteidigungspunkt diente und mit Wall und Graben umgeben ist. Auch die Burg zu Ranisch - H o l z h a u s e n hatte früher einen sie umschließenden Wassergraben. An deren Stelle hat der jetzige Besitzer, Botschafter a. D. Freiherr von Stumm, in den Jahren 1873—1875 ein prächtiges Schloß „Neupotsdam" mit großartigen umgebenden Parkanlagen aufführen lassen. Der damalige Kronprinz und spätere Kaiser Friedrich III. hielt int Herbst 1878 und später noch einmal 1884 bei dem Schloßherrn Einkehr. In dem Schloß fanden Uuch die Geländersäulen Aufstellung, welche zu dem' durch Landgraf Wilhelm III. von Oberhessen (1483—1500) errichteten Wil- helmsban am Marburger Schlosse gehörten. Die Stammburg der Schenken zu S chw e i n s b e r g ist erbaut um das Jahr 1230. Durch eine ungeheure, von den Kaiserlichen veranlaßte Feuersbrunst wurde 1635 das Städtchen mit der Kirche und die Burg zerstört, und nur zwei kleine Häuschen blieben verschont. Nochmals fielen diesem Element 1568 über 60 Gebäude zum Opfer. 1646 wurden die Befestigungswerke geschleift. Tie Stadt zählte 1885: 839, 1895: 844, 1900: 789, 1905: 780 Einwohner. Als eine der schönsten Burgen unseres Hessenlandes, von schönen Parkanlagen umgeben, thront die ictzige Burg auf dem Gipfel des Hügels. Durch ein eisenbeschlagenes Tor gelangt man in das von dem Torwart bewohnte Gebäude. Von den auffallenden Rundtürmen sind zwei Geschütztürme von großer Ausdehnung zu erwähnen. Tas höchste Interesse lenkt sich dem Beschauer auf das dreistöckige Prachtgebäude, gedeckt mit einem steilen und durch Dachlucken belebten Schieferdach. Besonders freundlich nehmen, sich die an die vier Ecken des Palastes aufgesetzten Türmchen aus. Die Ringmauer der alten inneren Burg ist noch vorhanden. Wegen der Berührung seiner Besitzer mit dem 'Ohmgebiet soll auch hie Burg Nord eck nicht unerwähnt bleiben; ist sie doch größtenteils erhalten. Hinter der Ringmauer steht der runde Bergfried, während der Grundriß der oberen Burg annähernd ein Quadrat' bildet. Schon im 14. Jahrhundert stand in Schönstadt eine Wasserburg. Das heutige Schloß der Frau Dr. Lucius war bis .1890 Sitz der Familie Milchling von Schönstadt, Heber Schattenspiele. Bon Alexander von B e r it tt §.*) Seit die „Schwabinger Schattenspiele" int Herbst 1907 in München ihre erste Aufführung gaben, ist über diese neue Kunstart viel geschrieben worden, über die Schattenbühye und ihre; Möglichkeiten, über das hier Wirksame und Eigentümliche, meist von den irrigsten Voraussetzungen ausgehend, so daß einnral sogar im Ernst behauptet wurde: man sek auf falscher Fährte, die Schattenbühne könne niemals ein Ersatz der großen Bühne werden. Als ob so etwas je gedacht, geschweige denn je geschrieben worden sei! Das gerade Gegenteil hat zu dem Schattenspiel geführt, so wie es jetzt besteht und einzig Dauer haben kann, nämlich die völlige Entfernung von allem heut Gegebenen, am meisten vom Theater, das mit dem Dichterischen schon seit lange fast nichts mehr gemein hat. In dem „Jahrbuch für die geistige Bewegung", herausgegeben von Friedrich Gundolf und Friedrich Wolters (Berlin, Georg Bondi, Frühjahr 1910), ist in einem stilistisch und inhaltlich gleich meisterhaften Aufsatze von Berthold Valleutin „Zur Kritik des Fortschritts" dies gesagt: „Die Dichtung, die gilt, ist längst aus den zahlbaren Abendunterhaltungen gewichen und gehört sich und dem Kreise an, der ihr sichere Bedingungen eines reinen Wachstums gewährleistet. Hat sie keine Bühne, braucht sie keine Bühne. Braucht sie eine, wird sie sich eine schaffen." Hier ist ausgesprochen, was seinerzeit die Begründung der „Schwabinger Schattenspiele" nötig machte. Ein neues Dichterisches brauchte eine nnmittelbare Ausdrucksform und schuf die heutige Schattenbühne. 1 • Damit ist zugleich 'der grundlegende Unterschied zwischen dieser und dem orientalischen, sowie allen andern, dem französischen und dem frühem Schattenspiel der Jahrmärkte gekennzeichnet. Letzteres steht uns heute noch am nächsten, wiewohl wir jtitr mehr wenig davon wissen, doch hat es etwa seine Parallelx- *) Aus dem ersten Septemberhefte der bestens bekannten Halbmonatsschrift „Das literarische Echo" (Herausgegeben von Mr. Jofef Ettlinger, Verlag Egon Fleischel u. .Co., Berlin). erscheinung int volkstümlichen Puppenspiel, das jedoch weit verbreiteter und viel beliebter war, schon darum, weil es mit bett gröberen Mitteln wirtschaftete und in ganz anderer, Weise beinj einfachen Geschmack entgegenkam. Auch die künstlerische Marionettenbühne wartet der Erweckung — die äußeren und mechanischen Ansätze und Vorbedingungen sind sämtlich da, allein bloß aus der noch so sehr vervollkommneten Techutk mit Drehbühne und Kunsthandwerk kann die gültige Erneuerung niemals! erfolgen, sondern einzig aus der Neubelebung durch den Dichtor, Das orientalische Schattenspiel hat uns ganz fremde Ursprünge, und unsere Beziehungen zu ihm sind durchaus äußerlich, dem< jene Kunst ist unseres Wesens nicht. Das Schattenspiel in Frankreich, wo es seit über hundert Jahren ohne Unterbrechung fortbesteht, kommt dagegen vom rein Zeichnerischen her; das zN dem Bild Gesprochene ist meistens bloß ein Nebenbei. Mondscheinsilber auf Wasserspiegeln mit Tiefenwirkung (das einzig Falsche, denn das Schattenfpiel ist flächcichaft), Karikatur puh Tagsatire sind dort das Wesentliche. Die Geschichte des Schattentheaters' ist vor einigen Jahrenj zum erstenmal geschrieben worden von Prof. Georg Jacob (Erlangend in seinem sehr übersichtlichen Und wohlzulesenden Buch „Geschichte des Schattenthcaters". — Der Einzige, der sah, wie sich das Schattenspiel entwickeln müsse, war Justinus Kerner.^ Das Gefühl dafür lag, lvie überhaupt 'für vieles heute jerst Verwirklichte, in der Romantik. Doch brachte sie auch hier nicht die Vervollkommnung, nicht einmal eigentlich die Anfänge. Nur Kerner fahndete und fand', und ihm gelangen Dichtungen, bist wirklich aus dem Schattenhaften staMmen, die unheimlich und nächtig sind, doch er versagt beim letzten dichterischen Ausgestalten. Allein vom Dichterischen kant er zweifellos dazu, und hierauf kommt es an. ' . i i Was sich im heutigen Schattenspiele ausspricht, ist der besondere Ton, der so und anders nicht laut werden kann. Ep braucht das Schattenbild, weil dies das Unwirklichste ist, das Körperlose, das ineinanderfließen kann mit Wort und Rhythmus. Das gilt nicht nur für das Verwunderliche, Tiefe, sondern auch für das Luftige und Leichte, denn aus dem Vers allein kommt die Bewegtheit; und so hat die Voraussicht sich bestätigt: haß überall, wo eine Wirkung bloß vom' Bildhaften oder von der Handlung und dem Vorgang abhängt, diese niemals nachhaltig noch ernsthaft ist. Nur darum war es möglich, daß das iteitei. Schattenspiel so wirken konnte, wie es geschah, weil hier eilt! eigenes Dichterisches seinen reinen Ausdruck fand. Vielleicht verstehen nun auch manche, die das Schattenspiel erlebten und genossen, doch von der „monotonen Art des Vortrags" sich befremdet fühlten, wie sehr sie eines mit dem Ganzen ist, lveil „auf sp gesanghafte feierliche Weise Poesie vorgetragen werden müsse", wie einmal Jean Paul zu Platen sagte. So ist es, und so wav es immer., ____________ humoristisches. * Eine schlaue Köchin. Geheimrats Minna ist schlatN so oft ihr Schatz, der Chauffeur, bei ihr in der Küche war, putzt sie, damit der Geruch nicht auffällt, ihre Handschuhe mit Benzin! * Gemütlich. Sachse (der aus Notwehr einen Räuber angeschossen hat): „Ach herrcheses, ich hab' Sie wohl wetz g e t a n?" i Arithmogrlph. 1 2 6 8 deutscher Dichter. 2 112 Nebenfluß des Po. 3 2 5 4 2 8 ein Gewürz. 4 2 1 Teil eines Wagens. 2 8 1 7 8 Gebirge in Amerika. 1 2 8 2 7 mythologischer Name. 5 2 3 2 8 ein Vogel. 2 8 8 2 weiblicher Vorname. 6 7 5 7 wird zur Bereitung von Backivaren benützt. 4 2 5 5 ein Komponist. 7 4 17 ein Planet. 8 7 2 8 1 7 4 Kirchenhistoriker. Die Anfangsbuchstaben der gefundenen Wörter bezeichnen der Reihe nach, von oben nach unten gelesen, einen gesunden und nützlichen Sport. Auflösung in nächster Nummer. H. pA 9)1. trZ H. trB M. trA H. cB V. p8 9)1. pB V. p7 M. carB V. c9 Auflösung der Skat-Aufgabe in voriger Nummer: Abkürzungen: tr = Treff, p = Pique, c — Coeur, car — Carreau, trB — Treff-Bube, pA — Pique-Aß, cD Coeur-Dame n. s. f. und carK; Vorhand erhielt: p8, p7, . car8, ear7, Hinterhand den Rest. — M. pZ H. pA _ . M. pv Tie übrigen Stiche erhält Hinterhand; somit ist Mittelhand schwarz geworden. Mittelhand drückt carZ c9, c8, c7, carA, carD, car9, Spielgang: 1. V. carA 2. H. trK 3. V. carD 4. H. trD 5. V. car9 6. H. pK Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gieße»