Donnerstag den (2. Mat 01 MO — Nr. 75 ak laTÜ iw 'AWA ■Jm8 V ’V; SSII M 411 1‘SI OMW Ihres Vaters Tochter. Noman von L u l u von Strauß und Torney. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 6. April. Den ganzen Dag bin ich herumgegangen wie betäubt. Ich kann nichts denken, nichts fühlen/nichts wollen. Es ist alles vorbei und zu Ende. Es kommt mir vor lute ein beklemmender Alpdruck, ein Traum. Oder nein, das andere war ein Traum. Dies ist das schwere, bleierne, starre Aufwachen in eine böse, harte Wirklichkeit herein. Ich sehe ihn nie wieder. Er hat es selbst gesagt. Da auf dem Fleck hat er gestanden. Ich sehe ein Gesicht vor wir in Schlaf und Wachen; wie aus Stein, jeder Zug Härte gegen sich selbst und gegen mich. Mitten hinein in mein Warten gestern die Diirglocke. Die Lampe klirrte, wie ich sie anziindete, so zitterten mir die Hände. Ich hatte seine Stimme gleich erkannt. Ich hab mich ihm in die Arme geworfen, er hielt mich so, ohne zu sprechen. Mein letztes bißchen Glück! „Liebster! Daß du endlich da bist! Ich habe so gewartet! Tilla war hier bei mir. Es war schrecklich!" „Meine Frau?" Er ließ nüch auf einmal los, seine Stimme klang heiser. „Also doch. Ich hatte gehofft, sie wüßte nichts." Seine Frau! Die Benennung verletzte mich in dem Augenblick; es war wie ein kalter Luftzug zwischen ihm und mir. Er schien das auch zu fühlen. In seinem Gesicht war diu gespannter Ausdruck. „Ties ist der schwerste Weg, den ich in meinem Leben gemacht habe." Ich dachte, er spräche von beut' Abschied heute. „Es ist doch nicht für immer, Liebster! Du schreibst mir doch! Wir sehen uns doch wieder!" „Nein!" Er schnitt mir den Satz fast brutal ab. „Deswegen komme ich ja, Agnes, um dir das zu sagen. Du mußt das doch auch selbst wissen. Es ist ein für allemal vorbei, alles." „Georg!" Mir waren die Arme schlaff heruntergefallen, ich starrte ihn an, die Angst erstickte mich beinah. „Das ist ja nicht möglich! Sag, baß es nicht wahr ist! Quäl mich nicht —" Er legte den Arm nm mich .und führte mich zum Lehnstuhl,' ich war ganz willenlos. Er blieb vor mir stehen. „Agnes, hör zu. Ku weißt jä selbst, wie es zwischen uns gekommen ist, Schritt für Schritt. Ich! entbehrte so viel, find dä kamst du mit deinem feinen Verständnis für alles Beste in mir. Ich hätte mich dem Verkehr mit dir nicht so hingeben dürfen. Als du gehen wolltest, merktq ich das schon. Aber dann kamen deine Briese. Du so allein, und dabei dieses wundervolle Vertrauen zu mir. Jede Zeile, die du schriebst, riß ntich näher zu dir. Und dann das Letzte, das mit dem Doktor. Da hielt ich's nicht aus, ich mußte zu dir. Ich habe Urlaub genommen, die Reise eingerichtet trotz Tillas Widerspruch. Jede Vor-- sicht habe ich vergessen. Ich redete mir eben ein, du hättest mich nötig." „Das war ja die Wahrheit, Georg! Ich hatte btd)| nötig! Wie mein Leben!" Er hörte inich gar nicht. 1 „Versteh mich, Agnes, dir mache ich keinen Bor-« Wurf. Auf dich kommt kein Schatten von Schuld. Alles aus mich!" „Nein, nein! Auf dich auch nicht! Aber wenn btt jetzt gehst, das ist, Sünde, Georg, das verzeih ich dir nie -—" Er sah über mich weg. „Dann muß ich das auch noch tragen. Du hast recht, wenn du mir nie verzeihst. Mer es hilft nichts. Ich bin ja nicht frei." „Nicht frei? Was hat sie denn für Rechte auf dich? Bessere als ich? Wir haben uns doch lieb! Das ist doch das Höchste!" Das Herz schlug mir bis zum Hals herauf in schwerem vollen Stößen. Sein Gesicht war jetzt hart. „Tas denkst du heute, aber später käme die Erkenntnis Tu ertrügest das nicht, Agnes. Ich muß jetzt stärker fein! als du und iueiter sehen. Es wird mir, weiß Gott, schwer genug." Eine wilde Angst war in mir. Ich mußte um mein Glück kämpfen, gegen ihn selbst, wenn es sein mußte! „Denkst du denn, ich ertrüge es so? Jetzt ohne dich leben? Tausendmal lieber unrecht tun —" Er schüttelte den Kopf. „Ich kenne dich besser als du selbst. Und es ist auch noch etwas anderes. Mein Kind." Eine kurze, schwere Stille. „Baby? Der bleibt doch bei dir, Georg. Oder —" Meine. Gedanken suchten fieberhaft irgend einen Ausweg. Mir fiel keiner ein. Ich konnte nicht klar denken. Nur nicht ihn verlieren! Ehe ich eüt Wort fand, sprach er. Er sah mich nicht an dabei. „Es geht nicht, Agnes. Mein Sohn hat den Vater nötig. Und den fleckenlosen Namen. Den bin ich ihm schuldig. Es geht nicht." Und auf einmal verstand ich den furchtbaren Ernst in seiner Stimme. Es war umsonst. Da half nichts mehr. Ein wilder, hilfloser Schmerz war Plötzliche in mir. Ich 290 — toeijjaß tiffey sonst, Ich weiß nicht, tväs ich! getan habe: 1^10) an ihn gellärmnert, geschluchzt wie von Sinnen. , „Ich kann dich nicht verlieren! Ehre sterben! Hilf Nnr doch!" J ' Wie durch einen Nebel sah ich noch sein Gesicht, in den Slugen die Strenge und die Qual. Ich hörte seinen Atem laut gehen. „Liebling, du weißt ja! nicht, wie du mich schon Uumgensstt. hast! ^MachP mir nicht so übermenschlich D-a ließ ich ihn. Ich stieß seine Hand sogar weg, mein Jammer war auf einmal glühheißer Zorn. „Dann geh, aber schnell. Wir haben uns nichts mehr W sagen." , Meine Stimme klang mir selbst fremd. Er zögerte eine Sekunde. Dann beugte er sich. Seine Lippen waren Ms meiner Stirn. „Wir müssen es beide tragen, Agnes, und tapfer weiter- leben. Und wir können es auch." Die Mr ging. Sein Schritt auf der Treppe. Ich blieb allein. _ . 7. April. ilrch weiß, daß ich es nicht ertrage! In meinem Kopf ist nur der eine Gedanke: vorbei. Zu Ende. Me wieder. Wenn ich ihn hassen könnte, das wäre Rettung. Jede Erinnerung an ihn zertreten wie etwas Schädliches, Feind- Aber all mein Zorn ist verflogen. Meine Seele liegt auf den Knien vor ihm! Ich will nichts auf der Welt ms ihn! Schuld? Sünde? Liebe kann nicht Sünde sein! Und wenn es Sünde wäre, was frage ich danach? Ele Sünden der Welt will ich begehen, wenn ich dadurch W ihm komme! 9. April. , Wie gestorben ist er für mich. Kein Wort und kein Mref, jeder Weg abgeschnitten wie nach dem Totenland. Und doch weiß ich daß Dag und Nacht die eisernen Schienenweße dröhnen unter den Rädern der Züge, die Von inrr zu ihm gehen und von ihm zu mir. Daß er irgendwo Seit weg lebt und ißt und geht und mit gleichgültigen keuschen redet. Und ich sehe ihn nicht. Nie wieder! Und verdurste nach 10. April. OS er so leidet wie ich? Nein. Er hat ja Slblenkung Henug. Er hat ja sein Kind, den JUngen, um den er mich Mfgeben konnte. Den er lieber hat als mich! Ich habe .Babys Bild mit dem Gesicht nach unten in dem Koffer versteckt. Ich will es nicht mehr sehen. Es ist furchtbar, aber ich kann es nicht ändern. Bisweilen fragt eine Stimnie in mir: w-enn das Kind nicht Ware —- gehörte er dann dir? Und eine andere ganz tief unten antwortete heimlich «nd böse: es könnte ja sterben. Dann vielleicht. . . Was ist das? Wahnsinn? Verbrechen? Ich habe ein Grauen vor mir selbst und kann mir doch nicht entfliehen. — I «n r. 11. April. Warum bin ich nicht tot? Wenn der stürzende Steinblock den Weg um zwei Schritt weiter getroffen und weggefegt hätte vor drei Tagen tn der Partnachklamm, dann wäre jetzt alles vorbei und zur Ruhe. Damals schrie ich nach Leben. Blindheit! Torheit' Von dem Seligkeitssturm, der nachher kam, hätte ich j« zwar nichts geahnt und gewußt. / Aber wer sagt denn, daß alles Schwere leicht zu tragen ist, wenn man nur einmal erfahren hat, was Gluck ist? Geschwätz! Tmrsendmal -bitterer und härter, es erfahren Und besessen haben und sich doch wieder aus der Hand reißen lassen! . Menn er geglitten wäre, als er mich trug! Mr beide Mammen hiimnter in das kochende Bergwasier, turmtief zwischen beit grünweißen Eiswändeu! Sein Leben für I Mernes, mrt meinem! I SW hätten uns gesucht und nie gefunden. Die Part- I nach gibt mcht her, was sie hat. I ... wäre auch Seligkeit gewesen und ein Grab wie für Könige! 12 April Nur -allein fein! Nur nicht die vielen fremden Ge» lichter der Tisch zu Hause, auf der Straße, die jeden Gedanken belauern und betasten wollen, daß inan Mund und Augen in Zwang halten muß! Die indiskret höflichen Fragen: was fehlt Ihnen? Sie sehen nicht gut aus! -otte fragt nicht. Aber die kairn ich anr wenigsten ertragen. Es ist eine Fremdheit zwischen uns seit neulich; und doch ist es mir, als ob sie in mir liest, wenn sie mich ansieht. Ihre Augen sagen: du tust mir leid. wch will ihr Mitleid nicht. Sie soll mich nicht verstehen und m mir lesen. Meine Qual gehört mir allein! r München, 13. April 1901. Sehr verehrte Frau von Gelsa! Leider bin ich genötigt, München eine Zeitlang zu verlassen! Ich bitte Sie, sich wegen Charlotte keine Sorgen zu machen. Ich lcksse sie bei Fräulein D-amianis in bestem Schutz zurück, und zum Ueberfluß werde ich sie noch Professor Bernhardis persönlicher Fürsorge empfehlen. Wann ich zurückkomme, kann ich noch nicht bestimmens Ihre sehr ergeb-ene Agrres Weddigem (Fortsetzung folgt.) Johann Peter Hebel. (Zum 150. Geburtstag. 11. Mai.) , Wie bei mehreren bedeutenden Männern herrscht auch bei Johann Peter Hebel eine gewisse Unsicherheit in der Festlegung seines Geburtstages, .da teilweise der 10., teilweise der 11. Mai angenommen wird. Diese Unsicherheit beeinträchtigt aber die Bedeutung des Dichters nicht im geringsten. Die Schristl. Es gibt kein reineres Bild gesunder poetischer Kraft als den echten Volksdichter. In aller glücklichen sonnenhellen Klarheit offenbart sich eine herrliche Gabe der Natur, ein ewiges Walten mütterlicher Schönheitsmächte. Als ein solch begnadeter Sohn der großen Allmutter Künst erscheint uns Johann Peter Hebel, dessen liebenswerte freundlich gütige Gestalt wir so gern in unsere ihm fremde Gegenwart herausbeschwören, nun da ein und ein halbes Jahrhundert dahingegangen sind, seit er der Welt geschenkt ward. Das oberbadische Dorf Hausen, wo er seine Kindheit ver- bracht hatte, blieb der Mittelpunkt seiner Gedanken, auch als er langst zum Städter geworden war, aus dem lieblichen Wiesental «n Schwarzwald sog er stets frische Nahrung -für seine Phantasie. Obwohl Hebel m Basel geboren worden und mancherlei Erinnerung an die alte Herrlichkeit und den schwermütigen Totentanz der Schweizerstadt in seine Gedichte verwebte, durchströmt und besuchtet doch die Wiese, „Feldbergs liebliche Tochter", die zur Jungfrau Heranwachsende Heldin einer seiner schönsten Idyllen, den eigentlichen Mutterboden seiner Formen- und Gedankenwelt. E'H!S?rEg aber ist nun die völlige Harmonie, mit der Hebels idyllstche Persönlichkeit in dem Idyll seiner Heimat aufgeht. All die freie Gemütlichkeit, die kräftige Sinnlichkeit, die sein Ländchen und die Anschauungen seiner Landsleute durchwaltet, Mrd ausgenommen von dem reinen Menschentum seiner -treuherzig schalkhaften, beweglich ungezwungenen Natur. In seinen entzückeiiden durch und durch poetischen Briefen entfaltet sich das Charakteristische seines Seins mit all jener beseelten Scylichtheit, die nicht niinder deutlich in seinen Werken sich regt. Er besaß den Zauberstab der Poesie, der alles' zu vergolden und zu verklären vermag; er tvar cingeiponnen in eine innere, hell schimmernde Märchen- und Liebeswelt. Die Fähigkeit, die tägliche Umgebung und die ewige Wirrnis des Daseins in den bunten Mantel enner phantastischen bizarren Wcltcrklärung und zjssstnnschauung zu hüllen, äußerte sich in einer wunderlichen Philosophie : das Bekenntnis durch das er sich-alle „Lebensrätsel" löste; war die „Proteuserie" oder der „Belchismus", den er als „Präzeptor,atsvckarius" mit einer gleichgesinnten Tafelrunde zn Lörrach am Hmße des majestätischen Belchen pflegte. Der ewig sich wandelnde Proteus, den Hebel anbetct, ist die Natur, deren vielgestaltige Geister ein Odem beseelt, ein Allgesühl durchdringt. Es ist Spmozas Pantheismus, der hier in einer schivärinerischcN upd anschaulich belebten Form auftritt, wichtig auch für Hebels! dichterflche Phantasie, die sich in Gott und Natur versenkt und dabei alle Gestaltungen kühn vermenschlicht. Hebel hat sich sein Lcbcnkang darin gefallen, >an den seltsamen Formen, Zeremonien tlnd Symbolen dieses Jugendbundes fest- zuhalten. Der Proteus, der in dem „Denglegeist" einen kobold- haft launischen Geiler hat, lebt als eine -wirkliche Macht in seinem ^ahrt z. B. auch! in ihn, als er 1801 die ganze erste Abteilung seiner Gedichte in einem plötzlichen Aufleuchten des- 291 Vom neuen englischen Königspaar. Dem Fürsten, der nun als gereister 45 jähriger Mann Unter dem Namen Georg V. den britischen Thron besteigt, mar es nicht von Kindheit an bestimmt, dereinst die Königskrone Großbritanniens unb die Kaiserkrone Indiens zu empfangen. Er zählte 27 Jahre, als ein tragisches Schicksal unerwartet seinen älteren Bruder Albert Victor dahinraffte. Bis dahin hatte sein Leben nur einem Berufe gegolten: dem Berufe des See-: mannes. Freunde Von ihm, die den damaligen Herzog Von Bork genau kannten, erzählen von schmerzlichen Mmpfen, die dieser jähe Wechsel seiner Lebensrichtmig in dem Marinekapitän hervorrief; denn er war Seeoffizier mit Leib und Seele, und es' waren bittere Empfindungen, mit denen der Prinz das Kommando seines Schiffes abgab, um fortan der Vorbereitung auf fein künftiges königliches Amt zu leben. i Seine Erziehung, seine Jngendeindrücke, fein ganzes Wesen »Mrcn zusammengetroffen, um in dem Kinde und in dem Jüngling die leidenfchastliche Liebe für den harten, von dem Schimmer abenteuerlicher Romantik umwobenen Berufe des Seemannes zu erwecken und zu festigen. König Eduard hatte von Anfang an streng darüber gewacht, in feilten Söhnen vorzeitig das Gefühl lür ihren Rang und ihre bevorzugte Stellung fernzuhalten. Prinz Albert Victor, der Thronfolger, und sein um ein Jahr jüngerer Bruder Georg, der heutige König, wurden gemeinsam als Kadetten auf dem Schulschiff Britannia ausgebildet. Für beit lebensfrohen, leidenschaftlichen Knaben, dessen übermütige Jugendstreiche mehr als einmal die Wächter höfischer Etikette entsetzt haben. Ward diese Erziehungsweife zu einer trefflichen Schule der Selbff- Dichtergeistes entstehen läßt; er muß auch zik allerlei Eulenspiegeleien und Neckereien herhalten, in denen der .schalkhaft heitere Mann uiterschöpft war. Wie gütig und weise, aus einer ver- stehenden Beobachtung menschlicher Schwächen geboren, treten diese Späße in den Erzählungen des Hausfreundes auf. Der Dichter- Hat etwas von jenen „göttlichen Philistern", die H. W. Riehl in der Musik gepriesen. In eng umfriedeter Dorfesstille war er aufgewachsen, hatte als vaterloses Kind, das auf ’bie Wohltätigkeit fremder Leute angewiesen war, früh von der -Mutter gelernt, vor Beamten und Vorgesetzten „von ferne schon das Käppchen zu ziehen"; so blieb er demütig und bescheiden, blieb in den wilden mrfgeregteii Napoleonischen Zeitläuften so tatenlos gleichmütig wie sein „zahmes neutrales Hausmäuschen, das auch wie er keine Zeitungen las". Er war ein Mensch — iso schildert er sich selbst — „der weniger spricht als trinkt und weniger ißt als froh ist, Und der einem stillen Wasser gleichen kann, Nicht einem Strudel, damit sich der Licht- und Freudenstrahl aus allen Gesichtern Und Sternen in ihm abbilden kann, ohne rin Wort zu sagen". So erschien er bei aller fröhlichen Beweglichkeit stets mit einer gewissen Würde und Gravität, hatte stets etwas Versonnenes, Zerstreutes, und dem hochvermögenden Herrn Prälaten, der sogar im badischen Landtag Sitz und Stimme hatte, konnte es' bei einem Besuch bei Straßburger Freunden geschehen, daß er statt des Taschentuches eine zwei Ellen lange Windel in die Tasche steckte, unb sich dann bitterlich über das schwere unpraktische Sacktuch beklagte. I Hebels Dichtung, die tote* die notwendige Frucht feiner durchaus künstlerischen Individualität erscheint, hat dabei natürlich auch ihre kulturelle Begründung, ihre literarischen Vorgänger. Der Erwecker unb Entbinder jener schwärmerischen Naturanbetung im 18. Jahrhundert, die zur Verehrung alles Volkstümlichen Whrte. Ivar Rousseau aewesen. Herder und Goethe sammelten Volkslieder; aus bem Sturm und Drang gingen die ersten Poeten hervor, die die Banerniwelt in Sprache und Vorstellung dar- stellten. i Die melodische Biegsamkeit seines Verses' unb die wundervolle Anschaulichkeit seiner Darstellung hoben die Dialektdichtung zum erstenmal in deutscher Sprache in die Sphäre der hohen Poesie. All das stille Leben und Wehen der Natur, des Mfers und des Spinnleins Geschick, des Kirschbaums Entfaltung, des Baches Spielen und Lieben, von der Wiege an iber Quelle bis zum Traualtar an der Bereinigung mit bem Fluß, her Jahreszeiten leis sich wandelnder und entschwebender Reigen — dies schier nicht Uuszudrückende Geheimnis von Werden und Vergehen ist in feinen Versen zu lebendiger Gestalt geworden. „Der Dichter hat," sagt gean Paul von ihm, „für alles Leben und alles Sein das offene erz, die offenen Arme der Liebe, und jede Blume, und jebetf ©teilt wird ihm ein Mensch." Er verwandelt nach Goethes' Wort „die Naturgegenstände zu Laichleuten und verbauert auf die naivste, anmutigste Meise durchaus das Universum." Sein eignes ursprünglich schlichtes Emp- jinden fühlt er mit Vorliebe in der cheiligen Schrift bestätigt, tob die Welt der Bibel wird ihm wieder zu einem Abbilds alemannischen Bauernlebens. Seine ganze Theologie erschöpft sich in der idealen Vorstellung zunes einträchtiglich frommen Zusammenlebens nach weisen Vorschriften. Der Gottesmann, her Lehrer und der Dichter werden hier eins. Von diesem Einklang einer gütigen Weltverbesserung und eines milden Welt- b'egreifens ist auch Hebels „Schatzkästlein" des rheinischen Hausfreundes beseelt, eines der schönsten Geschichten- und Erbauungs- bücher, das unsere Dichtung besitzt. beherrschung und des' Charakters, Von Anfang an war das Ziel seiner Sehnsucht gewesen, Matrose zu werden. In Hop: kreisen galt er als „eine richtige königliche unbändige Range" unb seinen kindlichen Nebermut illustriert eine Anekdote, die dem lustigen Jungen eine strenge Strafe eintragen sollte. Der kleine Georg durfte eines Tages mit seiner Großmutter, der verstorbenen Königin Viktoria, frühstücken. Der lebhafte Junge verstieß dabei so gründlich gegen die übliche Etikette, daß ihm eine Strafe zudiktiert wurde: er mußte unter den Tisch kriechen. Nach einer Weile sah man die Buße als genügend an und sor-i berte den Prinzen auf, wieder hervorzukommen. Er gehorcht« sofort unb erschien — im Adamskostüm, und gleich Adam schämt« er sich auch gar nicht. Das traurige Ende dieser lustigen Kp- mödie machten dann die Erzieher, die von dem Recht, seines kleinen Ungezogenheiten streng zu bestrafen, ausreichenden Gebrauch machten. Das strenge Leben an Bord gab dem lebendigen Sinne des regsamen Kindes schnell eine feste einheitliche Richtung. Der 12jährige Kadett führt sorgsam ein Tagebuch, in dem er alle Erlebnisse und Eindrücke niederschreibt; diese Äufzeichmingen geben ein reizvolles Bild davon, wie rasch der phantasievoll« Knabe sich zum Jüngling entwickelt und es lernt, seine Beobachtungen zu ordnen und zu erläutern. Bei den Kameraden «wird der junge Prinz als treuer und tüchtiger Gefährte beliebt,, seins Pflichttreue und seine seemännische Unerschrockenheit erringen ihm die Bewunderung aller Genossen, bei den Wettfahrten der Segelboote gewinnt er einen Preis' nach dem andern. 1880 wird er gemeinsam mit feinem Bruder zum Midshipman ernannt unÄ siedelt auf die „Bacchante" über. Die erste Weltreise steht dem 15 jährigen Jüngling bevor und damit der erste wirkliche Eindruck von der Macht und der gewaltigen Ausdehnung des Reiches, dessen Leitung er heute als König übernommen hat. Von Dartmouth aus führt die Fahrt durch die westindischen Inseln; zum erstenmal wirkt der üppige Reichtum der Tropen-, landschaft auf das empfängliche Gemüt, Aftika wird umsegelt^ Australien, Polynesien, China und Japan besucht; die Heimreise führt das Schiff nach Ceylon, nach Aegypten und zu ausgedehnten Kreuzfahrten durch das Mittelländische Meer. Auch über diese Reisen und ihre Eindrücke führt Prinz Georg gewissen- hast Tagebuch; in seinen Notizen loht hin unb wieder die romantische Phantasie des KUaben auf. Er schildert einmal, wie er mit seinem Bruder zwei Stunden vor Sonnaufgang den slic- genden Holländer sah: „Ein seltsames' rotes Licht wurde sicht-, bar, bann erkannten wir das wunderliche glühende Geisterschiff, In dem roten Licht traten die Masten, Spiren und Segel einer) etwa 200 Bards entfernten Brigg hervor. Der Mann im Ausguck meldete das Geisterschiff dicht am Backbordbuk, dort sah es auch von der Brücke aus deutlich der diensttuende Offizier und ebenfalls ein Seekadett. Dabei war kein Zeichen von der materiellen Existenz des Schiffes am Horizont zu sehen, obgleich die Nacht klar und die See ruhig wari Im ganzen sahen 13 Personen die geheimnisvolle Erscheinung und überdies signali- fierten die Turmaline unb Kleopatra, die am Steuerbordbug! waren, und fragten, ob auch wir das seltsame rote Licht gesehen; hätten." Der Seemannsäberglaube sollte in diesem Falle schnell eine tragische Bestätigung finden, denn „wenige Stunden nach der Erscheinung fiel der Matrose, der den fliegenden Holländer! gemeldet hatte, von der Borstenge auf das Bramvorderdeck unb war sofort tot". ( Fast drei Jahre währte die Reise, die so früh das Weltbild des Prinzen erweiterte; die letzte Eintragung in fein Tagebuch erfolgt beim Wiedersehen der Heimat: „Beim Morgengrauens sieben Segel gesichtet, wir sind mitten im Kanal. Der Wind bläst uns grabe aus England entgegen, das graue Meer allein würde genügen, um uns zu sagen, wo wir sind. Dem Ewigen' fei Dank, der uns auf unseren Inseln ansiedelte und sein Britannien zwischen wogenden Fluten unb stürmische Schauer einfetzte." So ward das Meer, das Reisen, Großbritanniens Flott« unb stärkste Wehr bem jungen Prinzen von Jugend auf zum Lebenselement. Ein kurzer Aufenthalt in Lausanne, der bem Stubium bes Französischen bient, ist die einzige Unterbrechung seiner seemännischen Arbeit. Langsam erklimmt er Staffel um Staffel. Er besucht die Marineschule von Greenwich, wird Leutnant; nirgends verschafft ihm sein prinzlicher Stand einen Vorrang. Wie ernst er es mit feinem Osfiziersberufe nahm, erläutert ein charakteristischer Vorfall aus dem Jahre 1888. König Eduard, damals noch Prinz von Wales, wollte seinen Sohn Wiedersehen; er telegraphiert an den Admiral, der die Nachricht sofort an den Prinzen weitergibt. Aber Prinz Georg signalisiert dem Admiral lakonisch zurück: „Schön, aber was wird aus meinem Torpedoboot?" Der Admiral telegraphiert, daß er doch Wohl für diesen Tag beurlaubt werden könnte. „Nein," meldet der Prinz zurück, „ich habe von meinem Geschwaderchef Befehl, nach Spithead zu dampfen." Wenige Minuten später sah man den Prinzen mit seinem Torpedoboot mit Volldampf in ben stürmischen Kanal hinausbrausen. Kürz vor seinem tragischen Eiche hatte Prinz Mbert Victor seiner Cousine, ber Prinzessin Mary von Teck, den Beo- lobungsring überreicht. Der Tod hatte den beabsichtigten Bund vereitelt. Nun sah Prinz Georg die fröhliche Cousine als trausi ernde Maut wieder, M bedurfte keiner staatsmännischen Er- 292 Wägungen, um diese beiden jungen Menschen zueinander zu führen. Wie er als SVinb durch übermütige Lannen die Pedanten .entsetzt hatte, so war auch sie noch als Backfisch mehr als einmal vbenteuerlustig dem gemessenen Gespräch der Erwachsenen enteilt, war hinausgestürmt zu ihren Brüdern in den Garten, |um mit ihnen zu tollen und zu scherzen, Ivie das das Recht gesunder Jugend. Eine Jugendfreundin erzählt von ihr, wie sie einmal aus dem Salon schlich, draußen auf dem Rasen ihre Brüder fand und nun mit einer Gartenspritze ihre Spielgenossen herzhaft duschte, bis die entsetzten Erzieherinnen ihr das mißbrauchte Gerät aus den Händen rissen und der unschuldig Erstaunten klar machten, daß einer Prinzessin nicht das Recht auf solche übermütigen Belustigungen zustehe. Im Juli des Jahres 1893 trat Prinz Georg mit Mart) von Teck vor den Altar. Er zählte 28 Jahre, feine junge Frau war 2y2 Jahre jünger. Alle Voraussetzungen zu einer glücklichen Ehe waren gegeben; selbst die kritische englische Aristokratie betrachtete gleich dem Volke dieses Ehebündnis des künftige"^ Königs als glückverheißend und die Zukunft hat dies vollauf bestätigt. Zn der Liebe gesellte sich eine rege geistige Wechselwirkung und der Beiden gemeinsame Ernst, niit dem sie ihre Lebensaufgabe betrachteten. Königin Martz hat in ihrer Jugend längere Zeit in Italien geweilt, ihre Erzieherin, die noch heute ein lieber Gast im Hause ist, erzählt von dem Wissenseiser der jungen Prinzessin, der die Aufgaben ihrer Lehrer nie genügten Und die trotz aller Erzieher im Grunde Autodidakt ist. Sie war auch „University Extension"-Schülerin in Richmond. Schon als junges Mädchen reizte sie weniger die gewöhnliche Romanliteratur, als die Werke von höherem gedanklichem Interesse, Earlhle, Emerson, Macaulay, Lams, Molisre, Goethe und Dante, das waren schon damals ihre Lieblingsschriftsteller, wie sie es noch heute sind. Sie ist teilte begeisterte Anhängerin per Musik und von jeher hatj sie .ein lebhaftes Interesse für das Theater gezeigt. König Eduard pflegte sie oft lächelnd „unseren Musik- und Theaterkritiker" zu nennen, und in London fehlt sie fast nie bei einer Erstaufführung von literarischer Bedeutung, wenn sie gerade in der englischen Hauptstadt «anwesend war. In den Hofkreisen gilt sie als eine gründliche iKennerin der Theater- kuust und aller Theaterverhältuisse und gewöhnlich war sie es, die die Stücke answählte, die bei den Ausführungen bei Hofe oder bei Fcstvorstellungen gegeben werden sollten. Wohl kein Herrscherpaar Europas hat gemeinsam so weltumfassende Reisen znrückgelegt, wie das neue britische Königspaar. Denn mit dem Äufgeben der Marinelaufbahu war die Wanderzeit König Georgs nicht beendet. Die große Reise, die der britische Thronfolger mit seiner Gemahlin vor 5 Jahren nach Indien unternommen hat, ist ein Ereignis von weittragender Bedeutung geworden, dessen politische Folgewirkungen von den Kennern der Verhältnisse außerordentlich hoch bewertet werden. Es war kein leichter Entschluß, den die damalige Prinzessin von Wales faßte, als sie beschloß, ihren Gatten auf dieser anstrengenden fast einjährigen Reise durch alle Gebiete Indiens zu begleiten. Das Mutterherz konnte sich nur schwer von Iden geliebten Kindern losreißen. Die sorgerwolle Mutter mußte wohl unter Tränen lächeln, als ihr beim Abschied die kleine Prinzessin Martz tröstend zuflüsterte: „Mach dir keine Sorgen, Mama, id:t werde schon auf uns achtgeben." Aber den Eindruck, den das persönliche Erscheinen des künftigen Herrscherpaares bei der indischen Bevölkerung machte, hat das Opfer ausgewogen. Die indischen Fürsten haben es nicht vergessen, daß der heutige König und die heutige Königin sic damals als Freunde besuchten: in den Hindukreisen spricht man noch heute von dem tiefen Eindruck, den diese Reise auf das indische Volk gemacht hat und die indischen Frauen nennen die Königin heute nur noch ihre „Schwester", gerührt durch das Opfer der Mutter, die ihre Kinder Tausende von Meilen von sich «entfernt zurückließ, nm ihre indischen Untertanen zu besuchen. vevmrschtes. * Der Gattin i n den Tod gefolgt. Der Abgeordnete Guido Pompili, der frittiere Unterstaatssekretär int Ministerium des Neustem, hat sich, wie aus R o m gemeldet wird, kürzlich in einer Privatklinik erschossen. Den Grund zu dieser aufsehenerregenden Tat bildet der Tod seiner Gattin, die in der Nacht zuvor nach langer Krankheit gestorben ist. — Einer aus- führlicheren Meldung entnehmen wir noch folgendes: Seit einiger Zeit befand sich die in der literarischen Welt Italiens sehr ge-, schützte Dichterin Vittoria Aganovr Pompili, die Gattin des früheren Unterstaatssekretärs des Auswärtigen unter Tittoui, Guido Pompili, in der Klinik eines römischen Frauenarzttes. Dieser Tage mußte fid) die Dichterin einer schweren Operation unterziehen, der sie erlag. Der Gatte war über den Tod der heißgeliebten Frau untröstlich, raffte sich dann aber auf und traf alle Anordnungen für die Bestattung. Dann schloß er sich im Zimmer, wo die Tote aufgebahrt war, eilt und jagte sich eine Kugel durch den Kopf. Herbcieilende Krankenwärter fanden ihn Mar noch lebend, aber nach wenigen Augenblicken verschied er mit den Worten: „Wie bist du schön, Vittoria!" Der tragische Tod der Ehegatten hat in weiten Kreisen «erschütternden Eindruck hinterlassen, da beide in Italien außerordentlich bekannt tittS beliebt waren. Die Stadt Perugia, wo Pompili Ehrenämter bekleidete und auch begütert ist, beschloß öffentliche Trauer. Vittorig Aganoor, die Frau Pompilis, war eine venezianische Armenierin, Ihre lyrischen Dichtungen,, die sich durch glänzende Form ans- zeichnen, wurden seit 1900 in weiten Kreisen bekannt. Guido Pompili war auch italienischer Delegierter bei der «letzten .Haager Konferenz. Wahrscheinlich aus Schreck über den Tod seiner Kinder starb in Portici der Stiefvater Pompilis, der Schulrat Palmucci, ■ * Das Wetters ü h l e n. Den Einfluß des Welters auf die Stimmung hat wohl schon ein jeder einmal an sich selbst beobachtet. Manche Leute haben schon dann unangenehme körperliche Entpfindungen, wenn ein Witterungswechsel bevorsteht. Besonders Rheumatiker und Nervöse suhlen deutlich „es wird anderes Wetter". Dieses „Wettersühlen" wurde nun gelegentlich des Mitte April in Budapest abgehaltenen balueologischen Kongresses von Dr. Farkas zum Gegenstand eines interessanten Vortrages gemacht. Dr. Farkas bezeichnet aus Grund langjähriger Erfahrungen das „Wettersühlen" als eine selbständige Krankheit. Es besteht dabet eine eigenartige Empfindlichkeit, bezw. eine zuverlässige Vorempfindung gewisser Individuen in der Art, daßKopfweb, Unterleibsschmerzen, Schmerzen in den Beinen, Durchfälle, Müdigkeit, Hiniälligkeit und eine geistige Niedergeschlagenheit 24 bis 36 Stunden vor dem erwarteten Witternngsnmschlag sich einstellen. Dieser ausgesprochene Zustand des „Wettersühlens" ist nach Dr. Farkas allerdings ein seltener und von den Wetterahmmgen rheumatischer und nervöser Leute zu unterscheiden. * K i r d) e u n d Sanatorium i m P o l a r k r e i s. Am äußersten Ende der bewohnbaren Erde, tut eisigen Alaska, steht seil einiger Zeit die nördlichste Kirche der Welt. Eigentlich ist es keine Kirche, ja nicht einmal ein Kirchlein, denn das Gebäude ist nur aus einer geringen Anzahl Balken errichtet, die durch eiserne Klammern zusammengehalten sind. Dennoch hat diese Kirche ihrem Gründer, dem spanischen Mönch Pater Bernard, nicht weniger als 10 000 Franken gekostet. Der Sprengel, den diese nördlichste aller Kirchen beherrscht, ist öde, aber ungeheuer groß und von Eskimos beivohnt, deren Hütten vierzig und fünfzig Kilometer voneinander entfernt sind. Zu der Polarkirche soll nun auch ein Sanatorium in der Polarzone kommen, und zwar ivird es, wie norwegische Blätter melden, aus Spitzbergen errichtet iverden. Sein Begründer, der schivedijche Arzt Dr. Ekeloef, hat es speziell für Tuberkulöse und Anämische bestimmt. Als Mitglied einer der letzten PolarerpSditionen hat er konstatiert, daß in bett arktischen Gegenden Blulzirkulation und Stoffwechsel beschleunigt ivird und der Appetit so groß ist, daß die Nationen vervierfacht iverden müssen. Diesen die Sebenshnittioneit steigernden Momenten stehen freilich als deprimierendes die mehrere Monate dauernden Polarnächte gegenüber. Dian hofft ihnen dadurch aus- weichen zu können, daß man das Sanatorium nur während der Sommermonate beivirtschastet, mit dem Eintritt des Herbstes aber schließt. * Anerkenn n N g. „Sagen Sie mal, Sie sind doch aus Spremberg; wieviel Einwohner sind denn dort?" — „Zwölf" tausend!" — „Zwölftausend? Na, das ist für so'ne kleine Stadt alles mögliche!" Rösselsprung. Auflösung in nächster Nummer. sel- te leid te neue Leid Zeit Sar- den- Zeit die- Pla- Phage int Zeit es gu- be al- rilh'n ach und ko- te laßt Er- Leid um ge frei neu- im- Zeit die die von Mid mer al- Ta- Kla- te neue tes reu le ivir tret' UNd be- ge eit° heißt ge ge al- al- le Zeit ruh- al- sich es bis Auflösung dcS LogogriphZ in voriger Nummer: Ulm, Ilm, Alm, Olm. Redaktion: K. Nenrath. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Universitäts-Buch, und Stemdruckerei, R. Lange, Gieße».