MV isw xsgäss AI -l W ^Kc| LDUW D« 1^4 W B Das schlafende Heer. Roman von Clara Biebig. (Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Heiser klangen die Stimmen der Treiber, müde geschrien, Zwischen dem Lärmen der Hasenktappern und dem Knallen der Schüsse. Ein Höllenspektakel war's, der die Hafen schreckte, daß sie aufsprangen aus ihren Lagern und davon rannten, blindlings rannten, immer der Schützenlinie entgegen. Ein Blitz — ein Knall —- jeder Schuß ein Treffer! .Allenthalben ballen sich kleine Ranchwölkchen, Mr kurze Augenblicke über den Furchen schwebend, und verschwinden dann jählings, zerrissen von der harten Luft. „Hallo! — huch, hassa — hoho — het, hetz!" Neues Geschrei, ohrenbetäubendes Klatschen. Klappern, Knarren, Knattern, Krachen, Kreischen, Tuten, Pfeifen, Trommeln, Deckelschlaaen. Wütend bellen die Upporteure, hinter der Schützenlmte von den Jagdgehilfen am Strick gehalten. Schaunr v.orm Maul, die Leiber lang gezerrt, gieren sie nach etwaigen Durchbrennern. Ein „Apport", ein Loslassen vom Strick und — schnapp — Mit gebrochenem Genick liegt das angeschossene und doch noch flüchtige Häschen in der Ackerfurche. Auch hinter den Treibern in den Kusseln am Wald- tattb haben sich noch einige Schützen aufgestellt. Oft Macht das gehetzte Wild in der Todesangst Kehrt und sucht auszubrechen; zwischen den Beirren der Treiber durch springt es verzweifelt zurück ins Versteck des Buschwerks. Hinter einer Kiefer, gut gedeckt, stand Doleschal. Es Machte ihm mehr Spaß, auf einzelne Entkommene gut gezielte Schüsse abzugeben, als blindlings hinein zu feuern in die ganze.getriebene Herde. Er hatte Feinschrot geladen. Ferner uird ferner klang schon das Geschrei der Treiber, fast ruhig ward's im dämmernden Wald. Da — ein Sichrühren im dürren Reisig! Gewehr an die Backe, Finger an den Hahn — knall! Der Rammler schnellt heftig in die Höhe und überschlagt sich dabei. Aus — ein Kopfschuß. Und da — dort in der Dickung — noch ein zweiter! Jetzt sieht man ihn deutlicher; ein kranker ist's, er schweißt schon stark, sein zerschossener Lauf schleudert auf der Flucht hin und her. Auch der andere Laus ist verletzt. Jetzt scheint der kranke Hase nur mehr über die Erde zu rutschen jetzt verschwindet er ganz — rasch, auch ohne genauen Zielpunkt den erlösenden Schuß! Ein Blitz — em Knallt— He, was ist das?! .. „ „ Doleschal steht noch immer, das Gewehr an der Backe. Eine Weiherstirnnre ist laut geworben, gellend hat sie ausgeschrien. Run ist alles still. Wer — wo — ist da jemand getroffen?! Ein Treiber vielleicht?! Ach was! Und doch — doch — Vor Doleschals Augen flimmerte es. Er stand wie angewurzelt. Da hörte er den Förster Frelikowski laut! schelten. ,„Psia krew, kann sie den Hintersten nicht einziehen, muß sie ihn hinstrecken, wo er nichts zu suchen hat?! Dämliches Luder!" Es war jemand getroffen! Da — ja da! Aus seiner Erstarrung auffahrend, stürzte der Schütze hinter die Dickung. Da lag eine Gestalt. „He, Ciotka! Auf! Psia krew!" Frelikowski zerrte an der Liegenden. „Ist sie getroffen? Um Gottes ivillen!" „Der Herr Baron brauchen sich nicht zu ängstigen, das hat gar nichts zu sagen! Schmeißt Euch nicht hin! Wollt Ihr wohl?! He, Ciotka!" „Ist sie getroffen — habe ich sie getroffen?!" Doleschal war totenblaß geworden, auf dem durchlöcherten Rock des Weibes sah er Blut. Beim Klang dieser zitternden Stimme erhob die Getroffene ein lautes Lamento. Eben hatte der Förster sie auf die Füße gebracht, mit einem gewaltigen Plumps ließ sie sich nun wieder niedersallen: nein, sie konnte nicht gehen, sie war tot, mausetot! Furchtbar stieg ihr Heulen in die dämmernde Winterluft. Der Förster fluchte. Doleschal war zur Ciotka hin- gekniet — wo, wo war sie denn getroffen? Gefährlich?! Seine bebenden Finger befühlten die zerlumpten Röcke, ein Grausen schüttelte ihn: Blut! Reichlicher begannen die Tropfen zu sickern, er hatte das klebrige Naß au den Händen. „Um Himmels willen, rasch zum Doktor! Schicken Sie nach Miasteczko! Zu Doktor Wolinski, schnell!" „Ach, Herr Baron" — Frelikowski blieb ganz ruhig — „das ist ja alles nur Anstellerei! Willst du jetzt wohl gleich still sein, alte Vettel?" Er schnauzte sie gewaltig an. „Diebsgesindel! Dem gnädigen Herrn die Hasen stehlem hinter 'nem angeschosseneu dreinlaufen, dem eins ins Genick geben und ihn dann unter den Rock verstecken, das ist so die Manier! Das kommt jetzt davon — seht ihr wohl?!" Er wendete sich drohend zu den Treibern, deren einige herbeigelaufen waren und mit aufgerissenen Augen glotzten. „Daß ihr euch nicht untersteht, auch nur einen einzigen Hasen zu mausen! Nicht ein Löffel kommt mir fort, hört ihr? Diebs- bande, ihr!" Und bann fuhr er bie Verwundete an: „Halt's Maul jetzt! Der gnädige Herr Baron wird dir ein Trinkgeld geben." „Ja, natürlich, ja, ja!" Doleschal fühlte eine ungeheure Erleichterung: wenn das mit Geld gut zu machen wäre! Er zog seine Börse und schüttete sie in des Försters Hand aus: „Geben Sie ihr das, bitte, geben Sie ihr das!" „Ein Schmerzensgeld! Was Angenehmeres kann der ja gar nicht passieren," sagte irgend jemand. Das Geheul der Ciotka hatte auch Schutzen herber- gelockt; sie standen nun im Kreise herum und zeigten - 418 — lachende Gesichter. Auch die Treiber, deren immer mehr und mehr geschlichen kamen, grinsten. In ihren Mienen lag sogar Neid: was war denn da weiter- Eine Ladung .Schrot ins Tickfleisch! Das machte doch nichts! Jeder von ihnen hätte das gern hingenommen, denn der gnädige Herr würde nun zahlen: eine Mark, einen Taler, ein Goldstück vielleicht gar! Ha, wie die Ciotka sich wälzte, die verstand's! Immer tocitn man sie ein wenig aufgerichtet hatte, fiel fie wieder platt hin; ihre Hände krallte sie ins Gebüsch: au, au, an, sie mußte sterben! Au, au, au, sie war schou tot! Bei jedem neuerhobenen Schmerzensgeheul zuckte der Baron zusammen. .Wie war es nur gekommen, tote war es möglich, daß er sie getroffen hatte?!. Sie mußte hinterm Buschwerk gekrochen sein, auf allen vieren, gegen das ,Verbot. Aber wenn auch, tote konnte er nur so unvorsichtig feilt, so leichtsinnig —, es war unverzeihlich! Er stöhnte. „Aber Hanns-Martin, laß dich doch nicht von der alten Hexe ins Bockshorn jagen!" Das war Paul Kestners fröhliche Stimme. Er stand neben dem Freund und legte ihm die Hand .auf die Schulter. „Meinst du, meinst du wirklich, daß es nicht gefährlich ist?" Doleschal hob sein ganz verstörtes Gesicht., „Ich begreife gar nicht, wie mir das passieren konnte, ich — ich —" . Er wischte sich über die Stirn, auf der, trotz der, Kälte, Schweiß stand. Der Rittmeister lachte. „Wie das passieren konnte? Nichts leichter als das! 's wäre doch nicht das erste Mal! Die wollte auch was bei der Jagd lukrieren. Ist dem kranken Hasen nachgekrochen — nun hat sie 'ne Ladung Schrot im Gesäß, statt den Hasen in der Tasche. Geschieht dem Volk ganz recht, warum will's mausen?! Ra, nun laß die Geschichte aber ruhen, komm!" Er zog eben den Freund von den Knien auf, als der Chwälibörczycer kam. . Garczynski hatte sich, in äußerster Zuvorkommenheit gegen seine Gäste, den entferntesten und ungünstigsten Standpunkt ausgewählt gehabt, nun eilte er atemlos herbei. ~ „Ich bitte Sie, lieber Nachbar, entschuldigen Sie nur! Ich bin außer mir, idj bin ganz empört! Wie kann man solche Treiber einstellen?! Es ist unverantwortlich! Nein, nein" — abwehrend hob er die Hände, als der anders etwas sagen wollte — „nein, nein, kein Wort, sehr liebenswürdig von Ihnen, aber es ist meine Schuld!" Er kehrte sich ab, fein Blick suchte den Leiter der Jagd: „Frelikowski!" In einer Weise, zu der er sich sonst kaum je hinreißen ließ, fuhr er den Förster an: „Habe ich nicht befohlen: nüchterne, zuverlässige Leute?! Wie können Sie sich unterstehen?! Sie können gehen — auf der Stelle — Sie können gehen!" Er schrie und stampfte mit dem Fuß. In dienstlich-unterwürfiger Haltung stand der Förster da, ohne ein Wort, die Blicke niedergeschlagen auf die Ehren- zeicheu seiner Brust. Doleschal ließ sich vou Paul Kestner fortführen. Die Jagd war so tote so zu Ende, es wurde rasch ganz dunkel. Munter schwatzte der Rittmeister: Gott sei Dank, daß man bald was zu essen kriegte, seit der ersten Streife hatte man nichts über die Lippen gebracht, nur mal ab und zu einen Schluck aus der Jagdflasche! Das Diner würde famos munden. Und Garczynski hatte gute Weine. Und Frau Jadwiga würde alle Minen springen lassen. „Auf dich hat sie's ja besonders abgesehen," sagte er | vertraulich und puffte den Freund leicht in die Seite. — I „Donnerwetter, wird die 'ne Toilette gemacht haben — I ich möchte sie nicht bezahlen! Na, Garczynski wird sich | auch Zeit damit lassen. Weißt du, die kleine Stasia hat mir's verraten — allerliebste Person, ich habe sie Sonntag ein Stückchen auf dem Wagen mitgenommen, als sie aus der Predigt kam — nimm du dich in acht vor der Garezynska, alter Junge! So 'ne unverstandene Frau geht gleich aufs Ganze!" „Keine Sorge!" Ein geringschätziges Lächeln zog für I einen Augenblick über das vornehme Gesicht. „Tu bist heute ja in scheußlicher Stimmung," sagte der Rittmeister, „warum denn? Wegen der alten Weibsperson? Ah bäh, davon wirst du dir doch nicht gleich die Laune verderben lassen?! — —— „Nebbich, die Ciotka!" hatte Löb Scheftel gerufen und die Hände hoch erhoben, als er, seine Neugier in der Ent-, fernung nicht länger bezähmen könnend, herbeigeeilt war.. Nun luden si;e ihm" die Last auf sein Wägelchen. Bon der Seite schielend, sah Isidor zu: da packten sie seinem Alten die „Schickre" aus statt der erhofften Hasen! Hatte er nicht recht, nach Berlin zu ziehen? Das Geschäft war mies! Löb Scheftel hatte nicht den Mut, zu opponieren: was I ging ihn eigentlich die Ciotka an, hatte er fie geschossen? Aber freilich, da waren nur lauter herrschaftliche Wagen, und, Gott soll hüten, es ging doch nicht an, daß die wurden mit deru Blut besudelt! So schickte er sich ergeben drein und hals den vier Mann, die jetzt vom Schreck und Schreien Schwachgewor-. dene aufs Wägelchen zu schroten. Tie Decke, die er mit- genommeu hatte, die Hasen zu bedecken, gab er her, um sie ihr noch überzuspreiten. , Huh, war das kalt! Die Zähne klapperten ihnt. Er hatte schon einen halben Tag auf die Hasen gewartet und noch nichts Warmes im Magen. ~ „Ihr fahrt sie nach Pociecha," hatte der Förster Frelt- kowski gesagt, „Ihr wißt, wo sie wohnt. Und dann holt Ihr den Doktor — dalej, dalej!" Nun rasselten sie hin auf eiliger Fahrt; hin und her gerüttelt jammerte die Ciotka bei jedem Stoß. „Nebbich, die Ciotka," sagte Löb Scheftel wieder. Und daun: „Was meittfte, Isidor, wird der Herr Baron dran denken, ttter zu zahlen de Fuhre?" „Mer hofft doch," sprach Isidor mit undurchdringlicher! Miene. „gilt —der Alte zuckte die Achseln — „wenn er auch uich wird dran denken, mer zu zahlen de Fuhre, wer' ich j drum doch nich machen en langes Geseire. En braver | Mann, eit aufgeklärter Maun! Un vielleicht, daß er mer | nu wird lassen 's nächste Kalb billiger!" I (Fortsetzung folgt.) VrWler MltamsteMng 19$, Frauftetch. Bon allen Ländern der Welt ist sicher Frankreich das aus- stellungsfreudigste. Die französische Industrie ist dermaßen von der Nützlichkeit großer Ausstellungen überzeugt, daß man ihr tut! Gegensatz zur deutschen Industrie niemals klar zu machen braucht, welchen Vorteil sic aus der Beteiligung an irgend einer Ausstellung ziehen kann. Es hängt das vielleicht damit zusammen',, daß Frankreich selbst bis jetzt die größten internationalen Weltaus- stellungen gemacht hat und somit nicht nur den Wert der Ausstellungen erkannte, sondern auch über die Organisationen verfugt, diö nun einmal notwendig sind, wenn man mit einiger Ausucht auf Erfolg die Industrie zur Beteiligung an einer Worlds-Fair auffordern will. Im internationalen Komitee für Ausstellungen spielen deshalb die Franzosen eine führende Rolle, und sie sind es, die immer wieder betonen, daß der Verkehr der Völker unters einander durch nichts mehr gefördert werden kann, als durch friedliche Wettstreite auf dem Gebiete der Industrie und der Technik. Leider handeln die offiziellen Kreise Frankreichs nicht immer nach diesem Grundsatz, und sie haben das auch jüngst wieder in Brüssel eklatant bewiesen. Man muß zunächst ein paar Worte über die Art und Weiss sagen, mit der die belgische Presse, namentlich aber die Brüneler, die Eröffnung der französischen Abteilung begrüßte. Das waren! Lobesergüsse, das waren Hymnen auf den französischen Geschmack, ans die Leistungsfähigkeit der französischen Industrie, die last lächerlich wirkten. Einige Blätter gingen sogar so weit, alles das znrückzunehmen, was sie Gutes über Deutschlands Ausstellung vorher geschrieben hatten. Ein sonst sehr objektives liberale», Blatt sagte, man hatte sich vielleicht durch hen Umstand, daß Deutschland früh fertig gewesen ist, zu sehr hinreißen lassen und Lob gespendet, das matt jetzt nicht aufrecht erhalten könne, wett die französische Ausstellung den Eindruck von etwas Freundlichem, von etwas Farbenreichem mache, kurzum, daß sie den französischen! Charme und die französische Grazie atme. In der deutschen Abteilung sei alles steif, schwer und mache den Besucher mclancholstch,, während man fröhlich gestimmt werde, wenn man die französischen! Hallen durchwandere. Leute, die etwas derartiges nicdcrschreiben, bemerken offenbar nicht, daß sie ihrer selbst spotten, denn nicht die! Meußerlichkeiten sind es, die den Erfolg einer industriellen Ausstellung garantieren, sondern die Gediegenheit des Ausgestellten, die Betriebssicherheit der Maschinen und ihre Beziehungen zur Praxis machen ihren Wert ans. Die französische Ausstellung ist räumlich genommen die größte nach Belgien. Frankreich besetzt etwa 65 000 Quadratmeter uni» fein Katalog wird, wenn er einmal in nächster Zeck 419 fertig sein wird, die Zahl von.7000 Ausstellern enthalten. Das ist kolossal und kann natürlich von Deutschland nicht überboten werden, wenn eine so mächtige Industrie wie die rheinisch-westfälische Eisenindustrie ihre Beteiligung aus praktischen Gründen ablehnt. Die französische Ausstellung ist aber auch vom ästhetischen Standpunkte aus zu loben, denn sie macht einen luftigen Eindruck dadurch, daß man weniger mit dem Raum sparen mußte als bei uns. Auch die Hallen sind innen dazu angetan, die einzelnen Ausstellungsobjekte besser zur Geltung kommen zu lassen, weil sie höher sind, dafür aber fehlt ihnen der innere Zusammenhang und das, was man bei uns die persönliche Note nennt« Wer die deutsche. Abteilung besucht, merkt sofort, daß hier der Gedanke eines einzelnen Mannes durchgeführt wurde, Frankreich dagegen hat nach einem Schema, einer Tradition gearbeitet und geglaubt, daß eine Uniformierung das beste sei, was man auf einer Ausstellung bieten könne. Tie Jury wird ja recht bald begründen müssen, ob sie sich ebenfalls auf diesen Standpunkt zu stellen weiß. Den Vogel hat Frankreich mit den Werken seiner Schneiderkunst abgeschossen; in dieser Abteilung feiert der verfeinert und kultivierte Geschmack geradezu Triumphe, und es war sicher ein glücklicher Gedanke, alle die entzückenden Frauenroben in Dioramen unterzubringen. Hierdurch war die Möglichkeit geboten, ein Milieu zu schaffen, wodurch natürlich die einzelnen .Produkte zur besseren Geltung kommen. Man findet Familienszenen, Ausschnitte aus dem Gesellschaftsleben, Reproduktionen! des alltäglichen Treibens in öffentlichen Pariser Gärten, ja sogar Ausschnitte aus dem Turfleben. Diese künstlerisch gestellten Bilder verraten den verfeinerten Geschmack der Pariser, das muß anerkannt werden, ebenso wie die Tatsache, daß auf dem Gebiete der Mode Paris immer noch in der gesamten Welt tonangebend ist. Wenn man einzelnes hcrnusgrcifen darf, dann möchte man sagen, daß das, was der weltbekannte Pariser Damenschneider Paquin geleistet hat, kaum von irgend jemandem in absehbarer Zeit wird überboten werden können. Diese Firma hat z. B. einen Gesell-! fchastsabcnd dargcstellt. Eine orientalische Tänzerin auf einer kleinen allerliebsten Bühne produziert sich und die eingeladcnen Damen bewundern ihre choreographischen Künste. Dieser Vorwand gibt natürlich Gelegenheit, alle die Raffinements zur Geltung zu bringen, die die Pariserin der großen Welt anwendet, um ihre! Person in das richtige Licht zu stellen. Hand in Hand mit der Schneiderei arbeiten natürlich auch der Eoiffeur, die Modistin, die Manicure und die Pcdicure. Und alles dieses findet man in der französischen Kleiderabteilung, die man recht treffend dadurch charakterisierte, daß man in ihr eine Statue aufgestellt hat, die auf einem hohen Sockel einen Pfau zeigt. Wer sich über den augenblicklichen Stand der französischen Industrie orientieren will, findet vor allem die französische Gold- schmiedeknnst, die im Hauptsaal untergebracht ist. Es sind echte und unechte Schinucksachen, die gezeigt werden, deren Feinheit in der Ausarbeitung nicht angezweifelt werden kann, die aber hinsichtlich des Geschmacks ein gewisses Nachlassen offenbaren, und dadurch, daß Frankreich in allem, was es produziert, sich immer noch an die antikisierende Kunst hält, ist es, was äußere Form! anbetrifft, etwas stehen geblieben. Wenigstens nach unserem Geschmack, weil wir eben gelernt haben, uns an selbständige neux Formen zu gewöhnen. Auch Frankreich macht den Versuch zu modernisieren, aber man entdeckt unter der Oberfläche immer noch zu sehr die gute alte Zeit. Die Raumkunst-Abteilung weist dies ebenfalls auf, sie enthält nichts Großes, verliert sich außerordentlich in Details und zeigt uns Zimmerchen und • Eckchen, -aus denen wir nicht sehr viel entnehmen können. Tas echte und rechte Frankreich aber erkennen >vir nm besten in der Maschinen- abteisung, die wesentlich kleiner ist als die deutsche, die aber auch offenbar nicht dein gleichen praktischen Zweck wie die uns'rijgtz dienen soll. Es finden, sich nämlich zuviel Dekorationsstücke vor, Paraden, die auf Augenweide gemacht sind. So sehen wir einen herrlichen Kupfertriumphbogen, einen vortrefflich ausgeführten .Eisentempel und eine Aufstapelung von Fabrikaten, die man im einzelnen nicht studieren kann, die offenbar nur dazu da sind, ein gefälliges Ensemble zu schaffen. Derartige dekorative Wir- kungen haben natürlich auch ihre Vorteile, sie sind aber nicht das Wesentliche, auf das man bei der Beurteilung der Leistungs- fähigkcit eines Industriezweiges Wert legen muß. Ganz Vortreffliches aber hat Frankreich in seiner separaten Lebensmittelausstellung geleistet. Dieselbe bildet eine Abteilung für sich und zeigt uns alle Gebiete des Ernährungszweiges, vom Wein, Kognak, Champagner bis zu den verzuckerten Früchten und den einzelnen Bodenprodukten. Auch die sranzösische Automobü- ausstcllung ist außerordentlich sehenswert, nicht minder die Ab- tcilung für Aeroplane. Wir finden da nicht nur , alle H-lug- apparate, die uns von der Ileberlegcnheit der Franzosen auf dem Gebiete der Aviatik ohne weiteres überzeugen, sondern auch eine geschichtliche Darstellung der Entwicklung der Luftschifsahrt. Von dem Primitiven Montgolsierballon an bis zu den Ein- und Zwei- deckern, mit denen der Franzose jetzt bequem den Kanal überstiegen kann, ist alles geschichtlich geordnet, so daß eigentlich viele räumlich kleinere Spezialausstellung der Flugtechnik mehr zeigt als die große Lustschisfahrtaussteklung, die Frankfurt a, M. i.m vorigen Jahre veranstaltet hat., Besonderes leistet auch die sranzösische Textilindustrie, sowie die Ausstellung französischer Seidenwaren; beide Abteilungen sinh reichlich bedacht und beweisen namentlich, welchen Fortschritt Lyon in den letzten Jahren machte, das gemusterte Seidenwaren ausstellt, die hinsichtlich der Farbenwirkungen wirklich als unübertrefflich bezeichnet werden müssen. Auch Rohseide findet man! in allen Variationen vor, gcnan wie man beispielsweise französisches Leder antrifft, das offenbar zum speziellen Zweck ausgestellt wurde, um die möglichen Farbenvariationen zu zeigen. Eine Spezialabteilung hat man der französischen Karikatur gewidmet/ die nennenswert ist. Auch eine sranzösische Unterrichtsabteilung ist vorhanden, allerdings nicht in der methodischen Anordnung wie unsere deutsche. Man findet einige ganz nette Ausschnitte aus dem Unterrichtswescn, wie beispielsweise Handarbeiten und Hebungen in einer Kultivierung des Geschmacks, wie wir sie ist Deutschland nicht kennen. Nach dieser Richtung können wir aus. der französischen Untcrrichtsabtcilung Nutzen ziehen. Auch der Moralunterricht, der in den neutralen Schulen gelehrt wird, wird uns erläutert, und es ist erfreulich zu beobachten, wie gründlich die französische Schule aus diesem Gebiete vorgeht. Das' französische Universitätswcsen ist ebenfalls vertreten, aber leider nur durch den toten Buchstaben. Man findet nur Abhandlungen! vor, ohne daß es einem möglich ist, in den Geist der Materie näher einzudriugen. Daß das moderne Frankreich auch religiöse Reliquien ausstellte, darf Verwunderung Hervorrufen. Eine Gruppe von besonderer Bedeutung sindet sich in dem! Pavillon von Paris vor, der mit einem vortrefflichen Panorama! der Lichtstadt versehen ist. Hier hat namentlich die Munizipalverwaltung von Paris ihre gesamten Vcrwaltungszweige zur Demonstration gebracht. Wenn auch unsere großen deutschen Städte vielleicht in bezug auf Kanalisation, Wasserversorgung und auf dem Gebiete der öffentlichen Reinlichkeit schon weiter voran find, was die verkehrstechnische Frage anbetrisft, können wir unzweifelhaft aus der Ausstellung Nutzen ziehen, ganz abgesehen davonz daß wir uns auch davon überzeugen können, in welch wirksamer und breiter Weise die Selbstverwaltung in der Millionenstadt? durchgksührt ist. I. W- Die Tagesberichte über sensationelle Vorgänge. Bon Prof. Wilhelm Förste r (Charlottenburg-Westend). Schon seit längerer Zeit ging ich mit dem Gedanken um, dick deutschen Zeitungen um die Veröffentlichung einer Mitteilung zst bitten über einen tiefen Schmerz, der mich und viele mir nahestehende Leute, überhaupt, wie ich glaube, sehr viele ernste Seelen sowohl in Deutschland als auch in der ganzen Kulturwelt erfüllt.. Ich meine den Schmerz über die gegenwärtige Entwicklungs- richtnng der Publizistik, von der wir glauben, daß sie trotz des! besten Willens, welcher die Leiter der vornehmsten Organe der Publizistik beseelt, und trotz der bedeutenden Intelligenz, welche! auch in diesen menschlichen Einrichtungen sich betätigt, zu einem! immer stärkeren Verfall der Kultur ftihrcn muß. Diese Entwicklnngsrichtnng besteht in dem Ucberwuchern der scniationellen, insbesondere der kriminalistischen Nachrichten and überhaupt aller Nachrichten von sittlichen Nöten und Konflikten/ von Unfällen und Uebeln der verschiedensten.Art. Die übermäßigck Ausführlichkeit, in der gerade die skandalösesten Gerichtsverhandlungen und die peinlichsten Uuglücksfälle wiedergegeben werde»/ ferner die in Einzelheiten förmlich schwelgende Schilderung schwer belasteter und mindestens zweifelhafter oder gar direkt verbrecherischer und abnormer Persönlichkeiten mit Abbildungen und weitestgehenden biographischen Ausblicken, usw. -— baS alles beginnt oder droht auf die Phantasie der Leserwelt, und zwar in allen Schichten der Bevölkerung, geradezu psychopathisch zu wirken, und es ist bei bedeutenden Psychiatern und Kriminalisten gar keine Frage mehr, daß ein sehr großer Teil von Untaten, besonders in den unteren und den jugendlichen Volksschichten, durch diese unablässige Lektüre von Niedrigkeiten, Verrücktheiten, Gemeinheiten! und Böswilligkeiten hervorgerusen wird teils unter der Mitwirkung instinktiver Nachahmungstriebe, teils sogar in hcrostra- tischcnl Drange nach publizistischer Berühmtheit. Am schlimmsten ist dieser Zustand in der nordamerikanischen! Publizistik, aber in Frankreich, England und.Deutschland beginnen die Zeitungen immer mehr diesem üblen Beispiel zu folgen. Es ist die besondere Pflicht und die Aufgabe der Tagespresse/ uns von den neuesten Geschehnissen in der Welt stets so zuverlässige und so vollständige Kenntnis zu verschaffen, daß wir unsere Er- wägungen und Entschließungen für die nahe und die weitere Zukunft mit gehöriger Sicherheit daran knüpfen können. .Gewiß sollte neben der Tagesgeschichte auch das Wissen von den älteren Vergangenheiten bei unseren Entschließungen mitbc- stimmend sein. Aber da dieses Wissen neben uranck;er höheren Weisheit die Gefahr mit sich bringt, daß durch das rwithalten an Vorurteilen und Einbildungen aus der Vergangenheit her Hemmnisse auch gegen gesunde Angenblicksentschließnugen kultiviert werden, so wird dem tagesgeschichtlichen Nachrichtenwesen sehr oft ein überwiegender und übertriebener Einfluß ohne weiteres eingeräumt« Es kann jedoch keine dauernd erfolgreiche Erkenntnis uns Lenkung der Weltcntwicklung auf irgendeinem Gebiete menschlichen Wirkens geben, so lange nicht überhaupt.eine zutreffende Kenntnis, des Geschehens hinreichend, gesichert wird. — 420 Wie sollen denn die richtigen Entschlüsse und Betätigungen der Menschheit zustande kommen, wenn die Seelen ganz überwiegend durch Mitteilungen über das Abnorme, das doch bei genauer Betrachtung einen ganz geringfügigen Teil des wirklich in der Welt Geschehenden bildet, angefüllt werden, und die Entschlußkräfte sich danach überwiegend zu unrichtigen und vielfach so abnormen Verallgemeinerungen zuspitzcu, wie wir es ja unter anderem besonders deutlich bei den politisch-militärischen Verhetzungen ganzer Völker in den elendesten Verkrüppelungen des sittlichen Urteils entstehen sehen. Man wird von meinen Deklamationen zunächst den Eindruck haben, daß es gar leicht ist, über diese Dinge mit Scheltworten zu reden, aber unsäglich schwer, eine Abhilfe auch nur zu erdenken, geschweige denn irgendwie Milderungen und Verbesserungen zustande zu bringen. Und doch, nachdem das Uebel so groß geworden ist, scheint endlich auch die entsprechende Größe sittlicher Energie in weiten Kreisen der Menschheit gegen jenen unsäglichen Unfug zu erwachen, und man darf das sichere Vertrauen zu den hervorragenden Geistes- und Willenskräften der vielen in der Publizistik tätigen Männer und Frauen haben, daß sie sich dieser steigenden Bewegung nicht bloß anschließen, sondern mit ihrer großen Sachkenntnis schließlich die Führung zum Rechten übernehmen werden. „Aller Anfang ist schwer", und es ist daher kaum möglich, sofort zu sagen, was zunächst geschehen müßte. Nur das eine darf mit Sicherheit gesagt werden, daß diejenigen, denen die Not besonders vor die Augen getreten ist, die Pflicht haben, unablässig auf allen Wegen, die ihren Aeußerungen zugänglich sind, den Ruf erschallen zu lassen, daß ein Halt zu unachen sei mit den allzu ausführlichen, allzu sensationellen, allzu unablässigen Berichten über menschliches Elend sittlicher und natürlicher Art, und zwar etwa in solcher Weise, daß einige der bedeutendsten Organe der Publizistik sich zusammentun und jene Berichte auf das geringste Maß des Tatsächlichen und nur in längeren Perioden zu Veröffentlichenden! zusammendrängen und dabei auf die Ueberfülle des Räsonnements, welches daran geknüpft wird, und welches meistens nur sehr unvollkommene Grundlagen hat, verzichten, dagegen von Zeit zu Zeit wahrhaft urteilsfähigen Männern aus der ärztlichen, gerichtlichen und pädagogischen Praxis zu allgemeineren Betrachtungen das Wort geben. Man kann hiergegen einwenden, daß die sofortige und möglichst eingehende Veröffentlichung der näheren Umstände von Verbrechen mitunter eine entscheidende Hilfe bei der Auffindung der Uebel- täter bildet. Diesem nicht unerheblichen Einwande kann man jedoch die Spitze abbrechen durch die Erwägung, daß es schließlich gerade mit Hilfe gehöriger Selbstbeschränkung der Publizistik auf diesem Gebiete gelingen wird, die Anzahl der Uebeltaten und Nöte überhaupt entscheidend einzufchränken, und sicherlich in viel stärkerem Maße, als es durch die Mithilfe an der Entdeckung der Verbrecher geschieht. Es tritt doch immer mehr zutage fitr den Kriininalisten wie für den Psychiater, daß die Bestrafungen der Verbrecher durch ihre Einschließung zwar zeitlich begrenzte Siche- .rungen des Gemeinwesens, aber nur die allergeringsten und unerheblichsten Gegenwirkungen gegen Entstehen und Fortdauer des Verbrechertums bilden, oftmals sogar nach dem Ende der Strafzeit Steigerungen des Verbrechertums verursachen. Eine andere und bisher gänzlich fehlende Tat der Publizistik im Kampfe gegen das Verbrechertum und gegen die Unvollkommen- heiten unserer Kriminaljustiz wäre vielleicht eine allmonatliche Zahlenstatistik des immer wieder völlig frei auf die Menschheit losgelassenen Verbrechertums. Jedenfalls darf man es aussprechen, daß in obigem Sinnü die Vergiftung der Einbildungskraft und die Verbreitung verderblicher Suggestionen durch das Uebermaß der gekennzeichneten! publizistischen Mitteilungen zu einer der größten Nöte der Kulturmenschheit anzuwachsen droht. Den vorstehenden Erörterungen darf wohl der Hinweis hinzu- gesügt werden, daß auch auf dem Gebiete gewisser Gefahren und Ausschreitungen der Volks- und Jugendliteratur sich bereits organisierte Gegenwirkungen zu entwickeln beginnen, und zwar durch ein Zusammengehen hervorragender publizistischer Kräfte mit weiten Kreisen von Menschenfreunden. Lassen Sie uns hoffen, daß demnächst auch die vornehmsten Kreise und Persönlichkeiten der Tagespresse sich zu einem Vorgehen, wie der oben vorgeschlagenen Selbstbeschränkung, vereinigen werden. ______ vermischter. -* Bären a u f der B e e r e n s u ch e. Meister Petz', der braune Bär, den die fortschreitende Kultur aus Deutschland völlig vertrieben hat, führt noch- in dem fernen Goldlande Alaska ein weniger getrübtes Dasein. Es gibt ja dort .noch viel Land ünd wenig Menschen, und Alaska ist ein Gebiet, in dem er eine seiner Lieblingsspeisen in Hülle und Fülle vorfindet. Der braune Bär schlügt ja mitunter Tiere und Menschen, um sie zu fresse», aber das tut er in der Regel nur in Hungersnot. Sonst neigt er weit mehr der Pflanzenkost zu. Fettes Gras, Baum- und Buschknospen, Obst, Schwämme bilden seine Hauptnahrung und er verachtet auch die Beeren nicht, die der Wald bietet, sie sind ihm ein Leckerbissen. Und Alaska ist das Dorado der Beeren wie der Bären. Dort gedeiht üppig die Berghimbeere, die der gelben Himbeere täuschend ähnlich sieht und an kleinem Stengel die große, ziemlich harte, aber äußerst wohlschmeckende Frucht trügt; dort wächst wild die Stachelbeere und dort entfallet sich auch die Johannisbeere zu einer außerotBejntlicheni Vollkommenheit. Auf dem besten, Waldboden, wo alte Baumstämme üermobern, prangen die Sträucher der Johannisbeere mit großen roten Früchte!? so reich beladen, daß man ähnliches in unseren besten Kunstgärten kaum sehen kann. Unten am Boden aber stehen Blaubeeren und Preißelbeeren in schier unermeßlicher Fülle. In diesem Beerenparadiese schwelgt nun der braune Bär, ein gutmütiger Gesell, wie er von einem Alaskaforscher genannt wurde, der nie zum Angriff übergeht, so'lange man nicht auf ihn schießt oder ihn in einer anderen Weise schwer reizt. Im Spätsommer sitzt er mitten in den vollen Blaubeersträuchern und weidet in Ruhe die Beeren ab, wobei ihm die Vordertatzen dazu dienen, die vollen Büsche mundgerecht heranzuholen. Im naben Kamtschatka gehen die Bären derselben Liebhaberei nach. Ursprünglich ivaren sie dort in unglaublichen Mengen vorhanden und der Reisende Steller sagt: ohne Zweifel würden sie längst ganz Kamtschatka aufgerieben haben, wären sie nicht so zahm und friedfertig und leutseliger als irgendwo in der Welt. Auf Kamtschatka konnte man das seltsame Bild schauen, daß int Torflande Frauen und Bären gemeinsam Beeren sammelten. Die Frauen fürchteten den Meister Petz nicht, denn ging er auf sie zu, so geschah cs nur um der Beeren willen, die er ihnen abnahm und verzehrte. * D i e kleinen Zoologen. In Liverpool ist eine Viehzucht-Ausstellung, die wie jede solche Veranstaltung von den Besuchern mehr oder minder sachverständig kritisiert wird. Auch die kleinen und kleinsten Liverpooler haben sich in Schulaufsätzen über das, was sie dort gesehen haben, in allerlei bemerkenswerten Urteilen ausgelassen, aus denen der „Standard' eine Reihe interessanter zoologischer Mitteilungen zum Besten gibt: „Das Pferd besteht aus den Gelenken, den Rippen, dem Oberschenkel, den Fesseln und dem Hufe. Ohne diese könnte das graziöse Tier nicht leben." „Das Werd hat die Größe eines Mannes von mittlerem „Wenn wir in Irland umherstreifen, finden wir, daß dort die Schweine als Mitglieder der Familie behandelt werden. Sie sitzen beim Feuer, gehen aus und ein und haben die wenigen. Stühle, die dort zu finden sind, in Besitz." „Die St. Bernhard-Hunde sind sehr intelligent. Sie haben vielen Reisenden das Leben gerettet, indem sie den Patienten Branntwein in die Kehle gossen." „In den Schlächterläden sieht man riesige Stücke Ochsen-! fleisch, die einst das Eigentum einer Kuh waren." „Eine Kuh sieht einem Stier sehr ähnlich, aber ein Stieb tut mehr weh als eine Kuh." * S u f f r a g e 11 e: „Wir verlangen, daß die Frauen die Löhne der Männer bekommen." — Ehemann: „Nun, nach meinen eigenen Erfahrungen zu urteilen, ist das mich der Fall," Rösselsprung. Auflösung in nächster Nummer. auf's ist an- ferm er- nur der nach bere for- ziehen doch andre un- sie «ui jeder Beste Sinnes men uns eine der beim nicht Gaben jegli- hat wie der eigne lieben und und so sie.- cheir gab ren Siu- je- lich braucht so die Gott und Weise sie muß fön- lassen und sie die wäh- ivir der glück- man ne» ge- gut haben Auflösung des Logogryphs in voriger Lummer: Hafer, Hofer. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Universitäts-Buch- und Steindrnckereß R. Lange, Gieße».