UZT MZUW Droesigl. Roman von Georg Freiherrn von Ompteba. (Nachdruck verboten.) tFottietzung.) / Es Ivar spät geworden und Agathe mübe. Als er nun fertig war imb fragte, sagte sie, nur um ihr Mitgehen zu geigen, indem sic an ihren Schwiegervater dachte : " — Wäre es nicht ganz -interessant, wenn die großen Industriellen, die Erfinder, die Professoren, . . . ich raun uiich nicht so ausdrücken, die Geistesmenschen, wenn ote auch drin wären? Er schlug die Hände zusammen: . — Aber darin hast du's ja gar nicht begriffen! Krudes soll ja ein ganz bestimmter Gesellschaftsarsschurtt fern. Er lief auf und ab. Als er nun gar sagte, sie sei gerade so wie der Herr von Jstrow, der hätte ihrn ähnliche Dummheiten eingeworfen, erstarb ihr die Antwort tut Munde. Und nun entlud sich sein ganzer Zorn auf den nnglticklichen Hauslehrer. Er sei ein taitloser Mensch, er, Ludwig, habe ihn überhaupt nicht nm seine Meinung gefragt, "sondern hätte ihn nur bei den Ucbersetzungen ins Englische nrid Französische zu Rate gezogen. Ins Fran- zösrsche und Englische würde es nämlich riberchht! In brct Sprachen zugleich müßte es erscheinen: — Siehst du, ich bin auch nicht der erste beste — und der Kerl sagt immer nur „Herr Droesigl!", „Herr Droesigl" hinten und „Herr Droesigl" vorn. Du hast recht, ich habe ja keinen Titel. Ich stehe da in meinem nackten, schwarzen Frack, der vielleicht immer noch besser gemacht ist, wie der manches Menschen, der „von und zu" heißt; aber immer „Herr Droesigl, Herr Droesigl" muß uh mich eben nennen lassen. Nur seine Kritik verbitte ich mir! Ein taktloser Bengel ist das. Als er sich ansgctobt hatte, sah er, wie Agathe das Taschentuch an die Äugen Mt. Im ersten MgenvNck wurde e-r toic: ,, • *, , r, — Was, du weinst? Darf ich dir mein Herz nicht ausschütten über diesen Kerl, der mir in meinem eigenen Hanse unverschämte Kritiken sagt. Unverschämt, zawohl. Aber liebes Kind, was hast du denn? Er suchte ihren Kopf aufzuheben. Agathe antwortete fast beschämt: — Ludwig, du bist so hart. Er riß sic Plötzlich stürmisch an sich: — Ich hart gegen mein liebes Kind? bch habe doch nur dich! Du weißt ja gar nicht, was du wrr alles bist. lind darum schmerzt mich's, wenn du mich nicht l erstehst. — Und wenn du mir nichts sagst? , Wieder kam sein seltsamer Blich, doch der Sturm schien Verweht. Ludwig nahm seine Papiere mit und schloß sie in den Schreibtisch. Sie blieben verschwunden. Nie wieder sprach er davon. Aenßerlicb war er gegen Herrn von Jstrow höflich, aber jeder nähere Verkehr hörte auf Da fragte Agathe den Lehrer, ob er nicht bald sein Examen machen wollte. Ein Wort gab das andere: es kam heraus, er hätte gern den Doktor gemacht, muffe daM aber noch sparen, denn was er besäße, reiche nicht ans. Agathe meinte freundlich: -- Dafür lassen Sie mich nur sorgen. Ich werde mit meinem Mann sprechen. , . , „ Als Ludwig das Geld Herrn von Jirow gab, der-dankend versprach, es zurückzuzahlen, sobald er in der Lage T-lXttC bet' ©(f)fül)CKT SÖltll CtttCll . bx sagen schien: „Wien, Herr von 'Zstr-ow, sehen Sie, so ist „Herr Droesigl", „Herr Droesigl"!" * Allmählich war das Andenken an den alten Grafen Kölln geschwunden, hauptsächlich unter den jüngeren Herren. Ja, int Laufe der Jahre hätte sich alles dermaßen vem wischt, daß sogar einige meinten, der Reichtum, mindestens aber das Schloß, stamme von Agathe. Immer mehr Herren fanden sich zu den Jagden ein. Immer vornehmere Leute u .ireit darunter. Eine Einladung nach Kölln zu erhalten war für einen Prinzen leichter als für einen kleinen adeligen ober gar bürgerlichen Ossw zier Dann fragte wohl manchmal nach Tisch, wenn die große Gesellschaft sich in die Räume verteilte, ein Prinz einen Grafen, dessen Gesicht er noch nie hier gesehen, wie er hergekommen sei, und sie gestanden sich, daß sie es kaum wussten. Die Frau des Hauses sanden alle äußerst vornehm und immer wurde dazu gesetzt: „Sie ist ja eine Kölln." Man redete auch nur Günstiges über den Hans- Iictrn. Immerhin zwinkerte man sich zu: „Droesigl hat beit „FürUeuvogel"! Ob sie das nur nicht merkt?" Doch man mußte sich in acht nehmen mit solchen Gedanken vor beil Getreuen des Hauses. Bei einem, der einen Prinzen zum Schwager hatte, aalt es vorsichtig sein. Und nun war auch e-stnual der Fürst gekommen und hatte ein paar Jaaden mitgeritten. „Er ist sozusagen verwandt," hieß es. Dann gehörten zn den Getreuen des Hauses, noch Oberst von Herruwcrth, -der einstige Kommandeur der Liebstätter Ulanen, jetzt mit der Führung einer Kavallerie-Brigade beauftragt, und der große Graf Tiefenau. Auch der kleine, freche,"blonde Leutnant, nun längst Oberleutnant, hatte sich seit der dummen Tischkartengeschichte die er spater ehrlich seinem Kommandeur gestanden, zu ihnen geschlagen. Sein loses Maulwerk im Dienst, der Sache Droesigl war nicht zu verachten , _ . , Graf Sczvgonh — inzwischen ein paar Jahre tu Petersburg, nun als Botschaftsrat wieder in Berlin — Halle sich 'damit versöhnt, daß nicht gespielt wurde. Seine Fran mochte die Stadt nicht. Auf dem Lande erzogen, f^ste sie sich immer in Kölln zu sein, denn, hier konnte er nicht zu den Karten greifen, der einzige Miß ton in dieser glacm —- 150 ----- kichen Ehe. Und daun hatte die Gräfin. Agathe gern. ric Liebe zu Kindern und Häuslichkeit einte die beiden Frauen. SczögonhS hatten Droefigls oft nach Berlin eingeladen. Bei dein österreichischen' Diplomaten waren Ludwig und .Agathe Droesigl die' einzigen Bürgerlichen. Wenn man sie bekannt machte, wurde immer leise dazu gesetzt, gleich-- sanr wie eine Entschuldigung: „Sie ist nämlich eine ge- borcne Gräfin Kölln!" Da kam mitten während der Jagden ein Brief von Fräulein Lnttgen, der Haushälterin des Geheimrats. Herr Droesigl senior hatte jetzt seine Wohnung- in Berlin. Die Einzelvertvaltung seiner Bergwerke interessierte ihn voir Jahr zu Jahr tvenige-r, und längst war eme Aktiengesellschaft vorgesehen. Er hatte immer mehr Politik und soziale Dinge im Kopf, lvar auch in der letzten Zeit nicht so arbeitsfreudig tote früher. Die Haushälterin schrieb an Agathe, er hätte seit acht Tagen beit Lehnstuhl nicht verlassen, sich zu Bett legen, wie der Arzt es verlangt, täte er nicht. Der Brief klang etwas ernst. „Man kann nie wissen", war eingeflochtew und: „wenn ihm doch das Essen schmeckte". Am Schluß stand: „Der Herr Geheimrat fragt immer: „kommt denn meine Schwiegertochter nicht Anal her?" Agathe sagte Ludwig, sie halte es für ihre Pflicht, den alten Herrn zu besuchen. Er war nicht recht einverstanden) i—Es muß doch eine Dame Hier sein. .... - — O, das übernimmt Baty.gerii. Er widersprach nicht, kant.über gar itidj't auf den Gedanken,"'haß er zu seinem Vater fahren könne. Am nächsten Tage, an dem keine Jagd war, brachte er Agathe auf die Bahn. Als sie am geöffneten Fenster des Abteils stand, hat er: — Kind, bleib nicht zu lauge fort. -— Brauchst! du mich denn? Er blickte sich um. Er mochte nie Gefühl zeigen, toenn es jemand hören konnte: '•— Du weißt ja, ich kann ohne dich nicht sein. Als die Türen längs des Zuges zugeschlagen wurden', sagte er noch schnell: — Ich meine, Agathe, du verstehst mich . . . helfen kann ich meinem Vater nichts, lind wir sind ja nicht sehr. . , -Das Abfahrtssignal ward gegeben, der Zug ging davon. Der alte Herr saß im Stuhl. Sein Haar schien länger geworden, sein Bart wilder. Agathe kniete neben ihm hin, doch er gab kaum eine Antwort. Sie erzählte ihm von seinen Enkeln, deuu das hörte er gern. Allmählich hellten sich seine Züge auf, und wenn er auch noch nicht sprach, so hörte er doch wenigstens zu. Es schien ihn zu stören, daß Fräulein Lüttgen, eine ältere Dame in schwarzer Seide, mit einem Schlüsselbund in der Hand, int Zimmer blieb. Sie drehte unausgesetzt den Schlüsselring um den Zeigefinger der linken Hand. Er herrschte sie plötzlich an: — Fräulein, halten Sie sich mal ruhig, ich kann kein Wort verstehen! Dann richtete er sich auf und krächzte heiser, nicht mehr mit der gewaltigen Stimme: — Himmeldonnerwetter, machen Sie doch was, aber drehen Sie nicht immerfort! Sie drehen ja den ganzen Tag! Dio Dame int schwarzen Seidenkleide ging augenblicklich hinaus. Der alte Herr lächelte vor sich hin: — Das habe ich gut gedeichselt, was? Bin gar nicht so böse, aber; .immer hat die alte Schaute da zumzustehen. und wie ivyh'en doch mut «»rein reden. Er ärgerte sich trotz seiner Versicherung, daß er nicht böse sei, und erklärte, mit diesem Schlüsseldrehen würde sie ihn noch- ins Irrenhaus bringen. Das Fräulein sei. schon über zwanzig Jahre bei ihm, seit zwanzig Jahren drehe sie den Schlüsselring, seit zwanzig Jahren mache ihn das verrückt. Agathe fragte nicht nach seiner Gesundheit, das durfte man nicht. Aber sie war doch erschrocken, wie er sich verändert hatte. Und als sie die Decke wieder emporzog, die bei der Aufregung heruntergerutscht. war, bemerkte sie, daß dieoHosen bis über die Kniee anfgeschn-itten, und sie zu erweitern, ein anderer Stofs eingesetzt war. Als sie es erschrocken sah, erklärte er: — Ja, das ist! das Ende; Wasser. Jfch lasse mir. von den iOchseu, den Pslasterkästen nichts vormachen. Meine Beine sind dick. Tann kommt Herzschwäche. Herzschlag'.. Ans. Drei Kreuze. Seines Sohnes gezivungene Versuche, ihn nach seinem- Leiden zu fragen, hätten ihn wütend gemacht, Fränleiw Lüttgens altjüngferliche Sorge trieb ihn zur Raserest Agathe sagte nur, ihn abzulenken, sie fände es praktisch, daß mau an den Beinkleidern Keile eingesetzt. Er behauptete, der Schneidermeister könne vielleicht Nähen, sei überein Esel, llebrrhaupt verständen die meisten Menschen ausgerechnet von ihrem Berufe nichts. Die Hose sei iiäiulich der Länge nach gestreift, und dieser Hornochse, Deutsches Reichs-Patent, habe quer gestreifte Keile eingesetzt. Tas hatte ich besser gemacht! Du glaubst'» wohl nicht? Als ich noch kein Geld hatte, habe ich mir 'n ff ei Knöpfe selbst angenäht, ja, den Hosenboden eingesetzt. Und er begann von seiner Jugend zu. erzählen, wie er gehungert, nur weil .er immer hätte sparen wollest.. Darin fing er- von dein. Pastor an, bei dein, er, toenn er. keine Schicht gehabt, den Schlaf sich abringend, allerlei! gelernt hatte. Darauf war er in das Kontor gekommen und allmählich durch seinen „Hellen Kopf" immer mehr „raufgerutscht". Sein Ehef hatte ihn in seiri Haus ge- zogen; Er besprach bald Dinge- mit ihm, die er mit-höhere» Beamten seiner. Werke nicht geredet hätte. Allmählich saß dann der junge Droesigl Tag für Tag am Tische seines! Brötherr-n. Dort hatte er auch seine Frau kennen, gelernst Als "er sie erwähnte, ging ein Schmunzeln über sein Gesicht: — Ich war nämlich nicht häßlich! Wir Droesigls sind! gar nicht schlecht gewachsen. Damals guckten die Madels mir nach. Ich aber hatte ich will dir's nur gestehen, — ein einziges int Köpft.Arbeit und in die Höhe kommen. Und da habe- ich gedacht st so was hängt ja keiner au die große Glocke — das Mädchen hat Geld, das ist der Weg mach oben. Der Chef sagte ja. Da hab ich sie getriegt. Sie hatte noch eine Schwester, die Fran vom Platz, 'auch so ne feilte Dame. Du hast sie bei deiner Hochzeit gesehen. Das waren die beiden einzigen Erbinnen. Na, und eines Tages tat mein Schwiegervater, was ich auch bald tun lverde - er biß ins Gras'! Red nicht dagegen, ich kenne die Ochsen, die Aerzte, ich hab'» Wasser in den Beinen. Nun lag alles auf mir. Ta habe ich.geschuftet, mein ganzes Leben lang geschuftet bis heute. Es kämen Krisen, Streik, Wasserein- bruch, schlagende Wetter, Grubenbraud, die Kohlenzölle tvnr- den herabgesetzt, kurz, die Geschichte ging schief und in manchem Werk alles zum Teufel. Aber daran denken die Weiber nicht, daß, wenn man mit ihnen rnmbummelte und nicht schuftete, sie mal keine Kledage auf den Leib.zu-ziehen, hätten. Nur amüfiereu lvollen sie sich. Und das gefällt mir an dir, mein liebes Kind: du machst! mit, was deins Mann macht, aber vergnügungssüchtig bist du nicht. Weiß ich, wenn du's auch nicht sagst. Asiso: als wir den Sohu hatten, deinen Mann. . . von dem Tage ab lvar's ans. Einfach aus mit dem. . . Aas! Er geriet in solche Wut, daß er keine Worte mehr! finden konnte. Agathe benutzte die Gelegenheit, sich einen Stuhl heranzuziehen. Sofort ward er ungeduldig: Laß mich weiter reden. Louis weiß das alles, aber er wicd's seiner Frau nicht so sagen. Er sagt den -Menschen immer nur, was gut klingt. J-ch habe ihnen gesagt, lvas! schlecht klingt, denn das Gute versteht sich von selbst. Na, Bater und. Sohn müssen verschieden sein. Sieh zu, daß du bei betitelt Söhnen nicht mit in den Topf kriegst, was! der Alte Und- der Sohn zü viel haben. Also.Louis seine. Mutter war,-ich. sag -es «sch einnrst!, ein-Assi „Gehst inä nicht mit ins Theater? Warum gehst du nicht mit mir spazieren? Heute 'könnten wir den einladeu! Das müssen wir mal sehen!" Der Teufel soll so'u Frauenzimmer holen. Ich hab ihr gesagt, wenn ich nicht im Kontor säße, könntest du betteln gehen. Ta tarn der große' Wutanfall iiberjie. Ich bin immer ruhig, das heißt, wenn eine den ganzen-Tag mit den Schlüsseln klappert und' wenn eilte,, wie meine Fran, nur von ihren fünfzig seidenen Unterröcken spricht und wie'n Aff bei uns-rumläust, daß weine Arbeiter sie; ansehn- als wollten sie ihr gleich an die Kehle springen,! dann iäiin ich lvütend sein. Kurz, beim großen Wutanfall hat fie. mir geantwortet: das Geld käme von ihr! Von dem Tag ab: reihe 'Wirtschaft;' Trennung; du hier, ich da. Ich Habs ihr das nie vergessen! Ich bin mal so. Ich habe ihr Vermögen verwalten lassen und bin durch Fleiß und Arbeit zu meinem .eigenen Vermögen gekommen. Und jm Laufe der Zahre wurde ihr's Dreck gegen mein's! -Treck sage ich dir! Aber wenn man Geld verdienen soll mtb sorgen, daß dio Armen auch zu leben haben, und daß die, die in unserm Dienst Krüppel geworden sind, nicht umkommen, da hat man eben leine geil, jeden Abend den Frack anzu- ziehen, wie sie sich das wohl gedacht hat. Dann, liebes Kind, haben wir uns bei der Konfirmation von Louis wiedergeseheli und daun, glaube ich nie, bis sie geüvroen ist. ■ Ich hab ’n Flor umgebundeu und ne Angströhre anf- gesetzt und bin hinterher gegangen. Habe aber feinem Menschen gesagt, daß ich traurig wäre. Gelogen habe ich nie. Na, und dann ist Fräulein Lüttgen gekommen und ich vom Regen in die Traufe. Den Schlüsselbund hatte meine Frau nicht. Ludwig aber ist andere Wege gegangen. Ich dachte so, wenn deine Jungen mal groß sind, kannst du ihnen von ihrem Großvater erzählen. Ich erlebe es ja nun nicht mehr, denn das kannst du Louis nur sagen, ich, gehe auf die große Reise. —, . (Fortsetzung folgt.) Der Polizeihund. Eine ländliche KriminMeschicW von G. Z itz er, Riedek-Cis-enhausen. Beim HaNnjust war das Getränke weder billiger noch besser als in seines Konkurrenten, des Börnwirts, Lokal. Aber er hatte nun einmal den Zulaus, vornehmlich sämtlicher, jungen Burschen im Dorf- Tenn das Bier, und der Braiintweiit schmecken noch einmal so gilt, wenn sie von einem hübschen Mädchen aufgetragen werden und zumal einem solchen/ wie es des Hannjusts Lieschen war. Um ein freundliches „Wohl belömuis!" aus ihrem' Munde zu hören, wurde da niilunter manches Gläschen über den Durst getrunken. , . Heule waren wieder alle Banks in der niedrigen Wirts- Hube Mann an Mann besetzt. Hannjust, der schon das zweite Fäßchen für diesen Abend im Anstichj hatte, schmunzelte ver- gnügt. Eine Perle, sein Lieschen! Mochte der Bornlips getrost noch ein. zweites Billard dazu anschaffcn samt Zimmertrgelspiel, Automat und „Gramel'phon"! Das zog .doch nur immer eine Reine Weile, dann wars was Altes, dagegen hatte er den einzig richtigen Magneten im Haus, dessen Anziehungskraft stets zu- uahm. ... < ,. ., „Wenn das so weiter geht," kalkulierte er, „dann bin ich hurtig ein gemachter Man» und kann von meinen Zinsen leben. Aber aufgepapt heißt es, sein ausgepaßt, damit das Mädel nicht dummerweise mit einem der jungen Leute aubändelt! Immer gleich zuvorkommend gegen jeden, keiner darf bevorzugt werden, sonst sind die Andern verschnupft und das gute Geschäft hat eml Loch. Wenns Zeit ist, werde ich schon den geeigneten Schwieger,-oh» herauszüsinden wissen." Und wohlgefällig schaute -er ihr vom -Lchenttisch aus nach, wie sich ihre schlanke Gestalt so geschmeidig und- flink bewegte, mit frohem Scherzwort und anslenchtenden Blicken empfangen, wo sie unr erschien." ■ „Licscke, bring mir en Tulo!" ., . ' „Liesche, mir en Kurze uim drei für Zivänztg: „Graf Zeppelin", von der naue Sort!" . Tas war. die neueste Forcemarke der gctrma „Feist und .Ionas" in Gießen. . .. . „Sollen mal seh'»," hatte der Reisende zum Hamirust getagt, „die geht, wie Zucker, wir verdienen, bei. dem' Ihnen gewährten! Vorzugspreis tatsächlich nicht einmal 5 Mark am. Mille."., Der junge Mann .hatte recht, lvenigste.ns was den ersten' Punkt seiner Behauptung anbelaugt. . ..'. ,. . ■ Alles rauchte mit Todesverachtung die Marke „Gras Zeppelin '. Ein dumpfer Qualm erfüllte die Stube. Hanng-ottfricd, der alte Polizeidiener, kam aus dem Husten gar.nicht Mhk heraus. ALrr er l'-fish- hemt zWi Wcrhchchrn „BoiKbittern",sein Leib- geträuk, waren noch für ihn verwiiligt.' Und Vie im Stich.lassen? Nimmermehr, unter keiner Bedingung. „Wer den lang trinkt, labt lang," pflegte er zu sagen. „Prost ihr Borfcht, singt emol eens st , Sie ließen sich nickt zweimal auswrdern. Em Lied, nach dein andern erscholl. Und wenn eine recht ,astige, nrwuchlige Stelle kam, dann schaute wohl so ein Frechdachs dev. Liesche verschwitzt zwinkernd oder herausfordernd an. Aber das Mädchen verzog leine Miene. Höchstens warf tie.das flachsblonde^ Köpfchen mit einem Ruck zur Seite, als wolle sie eine lästige lyltcge ab- Jn'den Zivischeiipausen trug Müllers Anton mit anerkannter Meisterschaft einige seiner beliebten „Stickelchei." vor, worinch die Ausgelassenheit der Gesellschaft ihren vohepuult erreichte. Es war wiruick Zeit, daß der Nachtwächter letzt 11 Uhr blies. -„Tniinerschlöag," verwunderte .sich einer der Kartenspieles „wäi der Owend er im gi.eht, wer misse uffhehrn, Krenzmenich gilt vab." „ a. Seinem NackMr, der im Verluste, war, kaw per Vorichlag unerwünscht: „Ei woas, morse hunu nur SunnÄoag, do ‘fätnie wer uns ausschlvafe, wer mache als noch, o. bische." „Mir svlls raichl fei," stimmte ihm der dritte bei, Meck treitle, noch eens, alleweil werds gcmietlich, wns nant. mich fit voll is." Ei'.! großer Teil der Gäste erhob'sich pslichtschuldigst, um nach .Haus- zu gehen. „Gensicht, ihr Herrn, luachts gioul," rief ihnen .Hannjust nach, „laßt euch staut Bicses tränte." „Dum auch «et/* und „Genoicht Liesche!" gaben sie iw Hinansgehen zurück. Zuletzt waren nur noch das.Kartentrio und der Malersritz, ein blasser, etwas schäbig nach städtischer Mode gekleideter jungen Mensch, übrig geblieben. Letzterer suchte .auffallend lange nach seinem Schlapphut und- benutzte die Gelegenheit, als er sich unbemerkt glaubte, dem Wirt .einige leise Worte zuzuflüstern. „Schon raicht," sagte der, „also 4 Schnaps, 2 Bier und- a halb Dutzend Sigoarrn." „Ihr Herrn," wandte er sich dann zu. dem Kleeblatt, „macht Feiervwend-,- wenn nach de Schandoarm «et kommt, aich huust aach sonst noch allerhand gioure Freund, wäi ihr wißt." Und! zuut Lieschen: „Eil dich, daß de in bei Bett kimmst, aich will erst noch uom Väih gucke, dann giehu .aich aach in mei Kascha, uwrnsemorje is die Noicht erim." Die Spieler warfen die Karten zusantmen, um! ihre Rechnung zst. begleichen. Als Funkersch Jörg dem Lieschen mehr wie umständlich das Geldstück in die Hand drückte, rannte er ihr in der Eile zu: „Ätch komme Wirrer!" Ohne Antwort gab sie ihm ruhig den Rest heraus: „Siebzig, »achtzig, neunzig, ee, zwo«, drei Mark'." Draußen trennte er sich mit einem hastigen „OngenetzmS Ruh" von seinen Begleitern. „Ongenehme Flohbiß," danktew sie mit einem ortsüblichen Witzwort. Aber schon war er ist der Duukekheit 'verschwunden. » ' Sie blieben eine Weile, - seinen verhallenden Tritten nackp horchcnd, stetzrn. „TS tzetts joa verdammt eilig,"- äußerte Backesse Lui zu HaNudingels Jvakob. „Paß emol uff, e hctt haut Noicht ebbes vor." „Dock kann sei, oawor wu?" „No, nur wolle mal schjpekuliern, Mer hunn joa nant ze versäume, et is woahrhastig fit woarm, daß in er die ganz Noicht dranße gebliiwe kennt." Und auf leisen Sohlen schlichen sie davon. Lieschen wär in ihre Kammer hinausgegangcn. Auf ihrer Truhe sitzend, hatte sie eine Weite gelauscht, wie der Vater int ganzen Hause herum tappte, nach seiner Gewohnheit sich! davon überzeugend, ob auch alle Schlösser und Riegel verschlossen seien. Als es ruhig geworden war, trat sie zum offenen Fenster und sog mit Behagen die würzige Rachitlust ein. In stillem Frieden lag der Gärten zu ihren Füßen. Bis zu ihr herauf streckte der alte Birnbaum seine knorrigen Aeste. Wie ein Riese unter Zwcrgen> so stand er zwischen den übrigen Obstbäumen, die in ihrer Gesamtheit den Eindruck eines kleinen Waldgchölzes hervorriefen., Dahinter erhob sich in schattenhaften Umrissen der Hirzebcrg. Trüben her schimmerte ein einsames Lämpchen aus der Hütte der' allen S-trunipflätrine, die halbe Nächte lang über den vergilbten ‘ Büchern und Schriften ihrer Voreltern saß. von ber J)ie Leute erzählten, sie sei nicht just. Hin und wieder schlug ein Kettenhundi an, und ein Genösse antwortete mit klägliche nr'Geheul. Horch! Sie hielt den Atem an. Raschelte da nicht etwas im Grase? Und jetzt ein Knacken von Zweigen, ein kratzendes Geräusch an. der Hauswcknd! Lieschen schloß behutsam beide Flügel und schob den Riegel vor. Ta klopft es leis und zaghaft- an die Scheiben: Und nochmals. Sie hörte ihren Namen rufen. „Liesche, Liesche!" Sie ist Evastochter genug, nm ihn ein wenig zappeln zu lassest. „Wer ist da?" fragte sie dann. . Als ob sie das nicht wüßte! „Aich," tönt es vorwurfsvoll zurück, „aich, der Jörg, mach doch uss!" „Wenn de broav fei willst?" forscht sie weiter durch das Loch in der Scheibe, das der Jörg von seinem letzten Feusterständche-1 her durch allzu Ungestümes Klopfen auf dem Gewissen hat. „Broav sei willst," echot er mit einem kleinen Auslug von! Selbstirome, „därf liier dann anners sei bei. dir?" Ta muß sie Achen und gibt dem Drängen des auf der Leiter! Stehenden nach. Sick mit beiden Armen auf die- Brüstung stützend, beginnt er das Zwiegespräch. , ’ „Hunn bei Aale schult ebbes gemerkt?" erkundigte er nch. „Wann de daich noch « Paar Mol su dappig stellst, toät de vicrig Wnch, dann dauerts nant mich läng." „Et dauert Mer. iwerhaapt schnnn ze lang," brummt er ber- dricf-tich, „aich hält längst gern Mit bei Aale geschwätzt, W Oin seins zefriere, oawer diou willst joa nit." „Nee, doat wckl aich auch nit, aich sein noch viil ze j.uiigl zvüM Heirrare, mir hunn noch o paar Jvahr Zeit, Jörg/ „Joa," entgegnet er bissig, „doiuit de mit alle Bursche lnMiers kannst." Und im- drohenden Tone : „Wann aich- emol an erwstche, hocke gebleiwe. (tiefe „Do en (Fortsetzung folgt.) woas e Unglück, wenn boot die Leure gewoahr tvern. Et ö'-tt ,Wtli J-örg erneuerte 'fein Bitten in flehentlichem Dond. «edw Lage fing an, wirS-ich ungemütlich zu werden, „soll mch dann envod falle un de Hals breche?" . ,. t. ,, Nein, das durste nicht sein, da trüge sie j(t die schuld hem Tode des Burschen.. Mühsam Mstpfts fie sich zmw Ent- Musse durch. . . „No dann komm et'in! , , .... n, Im nächsten Moment stand er, von ihren kräftigen Armen ftWoan mch em alle Kstoche oam Leib tapÄ, do kannste Gift unterbrach er plötzlich seine zornige Rede: "DmiU^kel^, Liesch?, de Letter wackelt, «tas T)unn je doch ftst Aich gliiwc, se ritscht, Liesche, Lied, haal nimm, il fallt t.nnt, D6«i»rt:i' »if in W W*.*** •*,? znriick. «»•un Ifrtng e "zwischen Himmel und Erde, halb iuc scklüf- MMÄ.'n des HMskisesten Mädchens im. Dorf und W in Yv»v Luft Getahr war zwar Beine vorhanden, aber was nan? W ihm neidische Kameraden einen, uiigMohMichen Streich gespielt, war ihm klar, umsomehr, als man Mr ra nnterr 'höhnisches Kichern und eiliges Mktlmifsn vernahm. QtoÄrfip 11 Hl ..Dion imistt maich eninn lasse, Hai kann Mit voller Macht' kam ihr jetzt ihrs kritische Lage zum Be- Mißtsem. Mein sie war eine energisch? Natur. „ ~ setz daich hin uff de Loare," wres ste dem nachtuchu- einen Platz an, indes sie sich möglichst weit entfernt: dem Bettrand riiederließ, „wann alles fest schlecht, mach Ja, jne&afö Ä Ein gewisses TanWefüU gegen die boshaften Gesellen liest ihn ihren losen- Streich jetzt in. bedeutend milderem Lichte betracpteir Ganz mutterseelenallein bei dunkler Nacht in des reizendsten Mädchens (3 (til ft' ^‘ft nt 4n c y d) c n »Qin ’ Er' setzte sich und zündete fein Pfeifchen an. Kann wan's Nur "schade, daß feine Partnerin sich so Wenig redselig zeigte. Und sie war doch sonst nicht aufs Maul gefallen! Nur einsilbige Antworten hatte sie,auf seine eifrigen AN- strengrmgen, eine zweckentsprechende Unterhaltung in die. tayege feiten „Dion, LieSche," begann er nun, „gelte et is dir leed, oawer «ch kann doch naut dofür, komm doch e bische bei maich nff de Loare, mer sucht sich joa goar nant." „Aich sitze Hai gont gemiiik," wehrt sie ab, „wann drrs do -nant hast, konnste Da drausze geWeiWs." , Er tat nachdenAich ein paar Zuge und ruckte vom Muster ab bis ans die äußerste Kante des, altmodische Möbelstückes. „Liesche, mer Hann doch schnn oft beinanner gefeite, worum bann hont Twend nit? Guck entöl, woas häi noch fn vul Platz is." „Dann branchste daich oach nit ze drücke," parierte sie lviedcr. ,Manns oawer crans timmt," meinte er darauf unverdrossen, bann glaewe die Leure doch mit, das; mer nit beiennnner ge- feffe batte." „Las; die Leure gleewe, ivoas se wolle. „Liesche, sei doch net asn zwerch, sott «ich bei daich komme, gell, aich darf?" Er wollte sich erheben. „Nee, nee, bleib sitze, ethfcr aich kreische," rckf sie ihm er-- §11. „Kreische, daß et die ganz Nachbarschaft tzoert?" _ „Zva," bestätigte sie! entsWossen, „bet ganz Dorf." Mrg fiel eine Weile in resigniertes Schweigen. „Liesche," -erneuerte er darauf sein Drängen, „Liesche, xenzige. Kuß, dann setz aich mich wirrer." Damit erhob er sich. , ,,, t . , , ..... „Kamm mer joa nit her," verteidigte sich das wilde Mädchen, „ci, diou Göarschtvnhl gichst gleich wirrer nfs die Loare!" VertmisehLer. * Tie amerikanische Schuljugend im Kampf It'itt "die drahtlose Telegraphie. Di« amerikanische Re- titenntg befindet sich in einer schwierigen Lage, denn die Jugend Amerikas überschüttet sie. mit leidenschaftlichen Borwürfen und hat das.Kriegsbeil gegen (He Herren von Washington ausgegraben. Francis Nesbit, ein sclbstbewlißtcr Jüngling' von' 15 Jahrckt, tot sich zum Wortführer der empörten Schuljugend gemacht, empfangt Interviewer und beschuldigt die Behörden, .daß sie durch dureankratische Engherzigkeit den. in der amerikanischen Jugend gärenden Erftndnnasgeist gewaltsam knebelnund unterjochen wolle. Die drahtlose Telegraphie ist es, die diesen sonderbaren Konflikt heraufbeschworen hat. Ueboratt in Amerika haben Schulttmgost und laienhafte Freunde der Technik auf ihren Häusern, Schuppen und Ställen auf eigene Faust Stationen für drahtlose Telegraphie -eingerichtet, nnd die erfinderische Jrigend nristbraucht nicht selten diese privaten, drahtlosen Versuchsstationen, nm durch allerlei fingierte Alarmnachrichten die ganze amerifanisHe Kitsch in Aufregung zu versetzen. Notsignale und die Hilferufe «schiffbrüchiger werden durch drahtlose Telegraphie, austzesprengt, und mehr als einmal sind Rettungsbvvtd nnd Regiernngsdampscr jn größter Hast .ausgesandt worden, um: dann später erkennen zu müssen, daß die Phantasie der Sck'nMlgeitd sie zum Narren gehalten hatte. Die Fätte sind so häufig geworden, daß die Regierung nut energischen Maßnahmen diesem Mißbrauch der wertvollen Entdeckung- ein Ende machen will. In den: großen Städten werden Apparate für drahtlose Telegraphie, die für kurze Entfernungen berechnet sind, zn billigen. Preisen verkauft: für die Summe von wWigei« Dollar bis hinauf zum Preise von 30 Dollar und mehr kann jedermann solche Apparate kaufen. Man nimmt au, daß nicht weniger als 50000 solcher Stationen von ninchrnchmenden ame- rikMischen Schuljungen heimlich eingerichtet worden sind. Tw Nachricht, daß die Behörden einschveiten wollen, hat,die lebhafte Entrüstung der jungen TelegraMsMr erweckt. IN, ecneur Juter- View erklärte der Wortführer der Jugend, F-raneis Ncsbrt, die Absicht der Regierung für „nnameritaniscü", undurchführbar und für eine schwere Knebelung des erfinderischen Talents. Er arbt zu, daß hin nnd wieder falsch- Alavmnachrichtm verdrecket werdest, aber in ihrer Gesamtheit seien bie jmtmm Amateure der draht-? losen Tel«qr«p'hie höchst -achtenswerte und härmlose Staatsbürger; wMvvÜ-eüd gibt er der «Regier»,rg ben Rat, „auf ihren ptatnmen moderne Apparate «ufzustellen, die die Genauigkeit steigern mid zugleich die Gefahr laienhafter Einmischung beseitigen wurden". Der Keine Francis erklärt, daß Tausende, von Schuljungen hinter ilmr ständen, nm, wenn.nötig, ihre Rechte auch vor dem Kongretz zu verfechten. „Es ist meine .Pflicht, zn protestieren, beim, der Schäden, der durch die Amateurtelegraphrst-en hin nnd wieder verursacht wird, ist mehr als .ausgeglichen durch, die guten Resultate. die sie durch ihre mühsamen und scharf.unni.gen Probest nnd Versuche erringen." Doch die Abwehr der Jugend erstreck« sich nicht ans die eigene Verteidigung: getreu dem Grundsätze, daß der Hieb die beste Abwehr ist, hat der junge. Franris tue. Regierung angegriffen: er bchauptet, daß die draWofen Telegraphie- äpparate der Union alle veraltet wären. General .Altan., deck Chef des Signalkorps. hat auf diese Anklage mit einer Rechtfertigung geantwortet, in der er mM'chrt, datz die Apparate deck Armee und der Marine mit allen Verbesserungen gleichen ischrrtk gehalten hätten; er weist di« Beschuldigung der Schuffugend als unverschämt und unbegründet zurück. Francis Nesbit aber hat sich erboten, den Beweis für feine BchanPttmgM. zu erbringest und will Hunderte von Schuljungen namhaft machen, die m ihrer Geschicklichkeit nnd Zuverläfligteit in der .Handhabung der Apparate die Regierimgstelegraphisten bei wertem übertreffest würden Ganz Amerika verfolgt mit Eifer diesen wunderlich-st Konflikt zwischen, den Schuljungen und der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika. * Bacon: „Eine Frau, die das Stimmrecht wünscht, nennfi mau eine Suffragette, nicht wahr?" — Egbert: „Nun in, wenigstens in Gegenwart von Damen." r. * U n bedachte Bescheiden h e i t. Hofrätm:,, . . . Ich werde nun doch, trotz meines Versprechens, davon Abstand nehmen müssen, in. dem morgigen Wohltätigkertskonzert mrtzuwrrken! — Komiteemitglied (bescheiden): „Aber gnädige Fran — das können wir eigentlich gar nicht annchmen." „ * Der magere Schneid e r. „Wissen Sre auch, Frau- jein Else, was uitt bft» HepK iii btt Brust warm erhält? „Gewiß, Herr Zwirn — die Watte!" Kapselrätsel» Regeiiwasser — Landmaun — Vahnwärtcr -- Griinderjahrc - Szepter — Seemacht — Modedame — Wasgcmvald — Kalkulator — Goldgrube — Hanpkmesse -- Viehhandel — Vrie«ivage — Birne. AuS dem ersten der vorstehenden Wörter sind drei, aus jedem der übrigen Wörter zwei zusammenhängende Buchstaben- zu entnehmen, so das? sich daraus ein Sprichwort ergibt. .Auslösung in nächster Nnmmcr.f Auflösung des Rösselsprungs in voriger Nummert Ach, ivie flüchtig, ach wie nichtig Sind der Menschen Tage! Wie ein Strom beginnt zu rinnen Und mit Lausen nicht hält innen, So feifert unsre Zeit von feinneu. Nedaktion: K. Neurath. — NotationSdruck und Verlag der Brühl'scheu Universitäts-Buch- und Steindruckerei, N, Lange, Gießen.