8 M® M My g 1 WO — Nr. 191 I 'j2:; liij III M ■ .MM°D Friedel halb-süß. Noman >n Fedor von Job eltitz. ^Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Nach dem Kaffee verschwand Andrse für einige Mi- ttuten, um einen winzigen Schlüssel zu holen, den sie Fritz verstohlen zeigte. „Er birgt ein Geheimnis," sagte sie küchelnd, „aber Ihnen soll es erschlossen werden. . . Sie rief einen der Diener heran. . . . „Wenn Madame nach mir fragen sollte: ich bin mit Herrn Friedel im Part. . . ." Sie stiegen die Terrassentreppe hinab und schlenderten durch den Park. Noch meldete kein falb gewordenes Blatt das Nahen des Herbstes qn: es war ein Grünen Und Blühen wie im Hochsommer. Eine Platanenallee führte zu einem Rosenrondell, das einen starken Duft verbreitete; Taxus kulissen begrenzten es im Hintergründe: darüber flimmerte das Silber eines Wassersptels. Nun wurde der Charakter des Parks ernster; zwischen Blutbuchen und Zypressen schlängelte sich ein schmaler Pfad zu einem kleinen Tempelbau. Die beiden traten ein. Eine Halle nahm sie auf, deren Wände große Reliefs schmückten, die Gelage aus allen Zeiten darstellten: von einer Orgie des Sardanapal an bis zu gutem Souper Ludwigs XV. Die Skulpturen waren nicht übel, aber der Gedanke, diese marmornen Bacchanale einem korinthischen Tempel als Inhalt zu geben, Unsäglich albern. Es ivar eine Idee der alten Miquelon gewesen. Bei feierlichen Besuchen, so erzählte Andrse, fand in dieser Tempelhalle gewöhnlich ein großes Probetrinken statt. Auch König Karl X. war hier einmal bewirtet worben, und dann hatte man ihn durch den „Burggang" in die festlich illuminierten Kellereien geführt. Der „Burggang" war nämlich das Geheimnis des Närrischen Tempels. Bei der Anlage des Baus war man auf einen verschütteten Schacht gestoßen. Er führte in ein System unterirdischer Gänge, das zweifellos ehemals zu alten Festungsanlagen gehört hatte, vielleicht noch ein Rest war der Burg Sparnacum, in der die Bischöfe pon Reims zu öfterem Hof gehalten, ehe die Stadt Epernay erbaut worden war. Einer dieser Gänge war erweitert Und mit den in die Kreidefelsen gehauenen riesigen Kellereien der Firma Miquelon verbunden ivorden. Graf Ernest Hoche hatte die Anlagen uoch zweckmäßiger ausgestalten, auch den Schachtaufzug in einen Lift mit elektrischem Betriebe verwandeln lassen: aber der Zugang war uur noch selten benützt worden. , Er lag hinter einer Marmorplatte der Wand, die sich durch einen einfachen Mechanismus verschieben ließ. Eine rot gestrichene eiserne Tür wurde sichtbar, die Andrse mittels ihres kleinen Drückerschlüssels leicht öffnete. Nun lag ein Lift vor den beiden. Andrse drehte das elektrische Kicht auf und trat mit Fritz in den .Aufzug, berührte dann den mit der Leitung in Verbindung stehenden Knopf, und das Gefährt begann sich zu senken. Der Schacht war ziemlich tief. Als der Aufzug hielt und die beiden ausge- stiegen waren, sah Fritz sich am Eingang zu einem dunklen Stollen. Aber eine neuerliche Drehung an dem elektrischen Schalter erhellte den Gang taghell. Die Komteß schritt voraus und wies mit der Hand an die Wände,. wo die Kreide in undeutlicher Schichtung, hie und da mit eingelagerten Feuersteinknollen, hervortrat. Der Stollen senkte sich merklich, war aber bequem gangbar; ein feiner weiß- brauner Staub bedeckte den Boden. An der Decke leuchtete es rötlich, als seien da Korallenreste eingesprengt. Eine Eisentür schloß auch jenseits den Gang ab; Andrse öffnete sie mit dem gleichen Drücker, den sie oben benützt hatte, und nun taten in Finsternis Verschwimmende nun geheure Hallen sich auf. 1 . „Eirren Augenblick," sagte die Komteß, „hier rechts muß der elektrische Schalter sein. . . ." Blendendes Licht flammte auf. Man befand sich in dem vom Geschäftshause aus entlegensten Keller, dem Keller Voltaire. Alle Keller trugen Namen von berühmten Männern und in den größeren waren die Gassen zwischen den Flaschenlagern nach Städten benannt. Im Keller Voltaire lagen zweihundertundfünfzigtausend Flaschen. An ihn schlossen sich nach drei Seiten hin in den Fels gehauene Gänge, die durch Steinstollen wieder miteinander verbunden waren. M itmr wie in einem Bergwerk. Aber durch die elektrischen Schaltwerke ließ sich das Ganze quartierweise erleuchten. Der Vorsicht halber schaltete die Komteß hinter sich nicht die Beleuchtung ab; alles blieb in hellem Glanze liegen. Man verfolgte den mittleren Gang, die Straße Fismes, bereit Wände mit dickbäuchigen Flaschen tapeziert waren, und schlug dann rechts die Straße Meaux ein, die in den wie ein Refektorium gewölbten Keller Rabelais führte. Flaschen, Flaschen, Flaschen! Ein Gewirr von Gassen dazwischen, in dem es nicht leicht war, sich zurecht zu finden. „Gut, daß ich eine Führerin bei mir habe," sagte Fritz, „ich würde mich sonst sicher verirren." „Keine Gefahr," lachte die Komteß. „In jedem der größeren Keller hängt ein Plan. Außerdem kenne ich die Straßennamen. Aber ich wundre mich über die unheimliche Stille. Sonst begegnet man überall Arbeitertrupps." Die Stille war allerdings auffallend. Hin und wieder ein Glucksen, wie das letzte Aufröcheln eines sterbenden Menschen, und der helle Knall einer springenden Flasche. Sonst tiefe Ruhe. „Es Wird bald lebendiger werden," sagte die Komteß. Sie schritt wieder voran, durch einen neuen Stollen in einen weiten Raum, der nur für die Rsmuage bestimmt war. Auf vielen hunderten von Schräggestellen ruhten tausends und abertausende von Flaschen. Aber kein Mensch war zu sehen. ' „ Die Komteß war kopfschüttelnd stehen geblieben. Und plötzlich schnippste sie mit Daumen und Zeigefinger dex — 762 (Fortsetzung folgt.) Die nervöse §rau. Bon Dr. med. Georg Zehden Werlin). Ninon de Lenclos, die ausgezeichnete Kennerin ihrer Geschlechtsgenossinnen, schildert in ihren Briefen zwei Typen von launenhaften Frauen, die sie beide „nervös"' nennt. Von der ersten sagt sie: „Ihre Launenhaftigkeit! ist ost und eng mit der Schönheit verbunden; sie erhöht: ihre Reize und bringt sie wehr zur Geltung und dient der Liebe als Stachel und Würze. Diese Launenhaftigkeit bedeutet für die Liebe eine Art konservierendes Salz, gibt ihr eine entzückende Abwechselung unb füllt ein empfindsames Herz weit angenehmer, als jene Regelmäßigkeit des Benehmens und jenes langweilige Einerlei, das man einen guten Charakter nennt. Die Ungerechtigkeit und Erregtheit dieser launenhaften Frauen geben dem Geliebten nur einen unfreiwilligen und daher um so überzeugenderen Beweis von der Liebe." Demgegenüber steht das „unverträgliche Weih das hämisch und herrschsüchtig ist, das beständig unleidlichen! wieder. Ich wollte, der Wein schwiege auch, scheint lebhafter als bei uns zu Haus." lieber Herr Friedel. Denn nrir fällt ein: an den Feiertagen wird der gesamte elektrische Betrieb außer Kraft gesetzt. Daß wir bis jetzt noch Erleuchtung hatten, lag wahrscheinlich daran, daß in den Celliers, den oberirdischen Luftkellern, oder irgendwo in den Werkstätten noch eine dringende Arbeit erledigt werden mußte. Aber mm adieu Hoffen und Harren!" „Klettern wir zunächst einmal aus diesem nutzlofeu Vehikel," antwortete Fritz. „Bitte um Ihre Hand, Komteß — hopp! Und nun Orientierung. Ich verstehe das ganze Drama. Wir sitzen im Keller der Reserven, und! vor morgen früh sechs Uhr winkt uns keine Rettung. . . Er zog seinen Chronometer und ließ ihn repetieren. . . •' „Es ist jetzt zwischen drei und vier Uhr nachmittags. Da sind wir also an beiläufig vierzehn Stunden Gefangene Einen Signalapparat, um Menschen herbeizurufen, gibt es nicht?" , ,Rein." /„Der Aufzug geht auch nicht, uird an jede andere Art Fluchtversuch ist nicht zu denken. Es handelt sich also lediglich darum, sich häuslich einzurichten und den Humor nicht zu verlieren. Passen Sie auf, Komteß: ich fühle hinter mir ein Faß. Ich werde meinen Rock ausziehen und ihn auf dem Boden ausbreiten. Darauf setzen Sie sich. -Das ist der Anfang der Bequemlichkeit. Rach Lage der Sache nicht der schlechteste." „Behalten Sie Ihren Rock an, sonst erkalten Sie sich schließlich noch." „ „I Gott bewahre. Die Temperatur ist recht ertragf, lich. Der Rock liegt bereits. Sitzen Sie?" „Einen Moment — so! Und nun setzen Sie sich zu mir." , . „Da bin ich. Uebrigens ist mir em freundlicher Ge- danke gekommen. Man wird uns vermissen und suchen, nicht wahr? Man wird unfern Spuren folgen und wahrscheinlich auch auf die Idee verfallen, wir könnten vielleicht durch den Tempel in die Keller gestiegen sem. „Das wird man bestimmt nicht. Ich muß Sie enttäuschen, Herr Friedel. Weder Madame Bailloud noch die Domestiken haben estue Ahnung, daß dieser Kellerzugang existiert. Es ist allerdings möglich, daß man auch den Tempel absucht. Aber ich habe den Eingang zu dem List- schacht verschlossen und die Marmorplatte wieder vorgelassen. Hätte ich das nicht getan, so würde man den Zugang gefunden und uns zweifellos hier gesucht haben „Also damit ist es auch nichts," sagte Fritz. „Bleibt uns nur noch die Geduld. Verhungern ist ausgeschlossen. Die Zeit unsrer Gefangenschaft ist, genau bemefseii: das Unglück nicht allzu schlimm." a ' „Die arme Bailloud," klagte Andree. „Was wird sie denken! Sie ist so romantisch veranlagt. Sie wird sicher an eine Entführung glauben." . „Wenn diesem Glauben Wahrheit zugrunde läge, ,ch weiß nicht, ob —" „Still, Herr Friedel! Sie nutzen die Gelegenheit zu frivolen Gedankensprüngeil aus." „Sie kamen von ungefähr. Doch ich schwelge schon ™ - " Aber er rechten Hand. „Pardi," rief fte, „daß rch das vergessen habe! Heut ist ja ein großer Feiertag — Maria Geburt! Da ruht die Arbeit. Wir sind auf zwanzig Kilometer unter dem Erdboden allein, Herr Friedel." „Gut so, Komteß. Die Arbeit kenne ich sowieso. Da kann ich mich um so ungestörter der Betrachtung des Lagers widmen. Wo sind die Faßkeller, wenn ich sragen darf?" „Ein Stockwerk tiefer. Aber der Zugang ist bequem. ." Man schritt weiter, bis die Komteß wieder stehen blieb. „Jetzt hab i ch mich verirrt," sagte sie. „Ich will zu dem Aufzug nach den Cuveekellern. Der liegt im Saal Lafontaine. Warten Sie: wir niüssen links ab. Ist dav die G"^,Newyork,"? las Fritz von dem Blechschilde ab, das an Drähten zwischen den Flaschen hing. „Dann grade ans!" Man kam in die Halle Lafontaine, bereit Kreuzgewölbe noch die Spuren ftüherer Bemalung zeigte. Sie war aus alten Steinbrüchen herausgearbeitet worben unb halte ehemals als eine Art Parabekeller gebient, in dem man die Besucher bewirtete. Steinerne Tische und Bänke standen an den Wänden und dazwischen erhob sich die Statue eines trunkenen Fauns. Andree schritt zu dem Eisengestell eines Aufzugs, der gleichfalls elektrisch funktionierte und die beiden in das tiefer gelegene 'Geschoß führte. Hier lagerten zunächst die Reserven, die zum Teil noch in Gärung befindlich waren, und in dem Raum daneben in ungeheuren Fässern die Cnvses. Die Komteß wies auf das größte der Fässer, das die m das Holz geschnittene Jahreszahl 1642 trug, und sagte: „Das ist der sogenannte dicke Chlodwig, ein Faß, das von einem berühmten Böttcher in Reims namens Chlodwig Arti erbaut worden ist. Es stand früher in den Kellern des erzbischöflichen Palastes und wurde Aber da schwieg die Komteß unter dem Eindruck einer unwillkürlichen kleinen Schreckwirkung: das elektrische Licht erlosch plötzlich, und die beiden standen im tiefsten Dunkel. „Das ist nicht freundlich," meinte Fritz heiter, und Andree fügte hinzu: „Sogar ungebührlich in Rücksicht ans den Chef des Hauses. Haben Sie Schwefelhölzer da, Herr Friedel?" Fritz griff in seine Tasche. Gottlob, er hatte die kleine Silberdose mit Wachshölzent bei sich! — „Heureka, Komteß! Aber ich bitte zu beachten: drei Zündhölzer sind nur noch vorhanden." - . , v „Sie genügen. Stecken Sie bitte eins an und leuchten Sie mir. Der elektrische Schalter befindet sich am großen Pfeiler. Hoffentlich haben wir nicht mit einer Stromstörung zu rechnen." t , Das Wachsholz brannte. Andree drehte an der kleinen Kurbel für die elektrische Beleuchtung — aber sie drehte vergebens. Es blieb dunkel. Auch Fritz versuchte sich an der Kurbel. Es blieb Nacht. „Nur immer Ruhe," sagte Andree. Ihre Stimme tlang fest. „Zünden Sie das zweite Wachsholz an, damit wir an den Auszug kommen." Ein bläuliches Flämmchen loderte auf. Fritz schützte es mit der Hand, aber es verletzte ihm schon die Finger, als man glücklich den Keller der Meserven durchschritten hatte und vor dem Lift stand. , . , Die Komteß tastete mit der yand nach dem Schalter) der sich rechts vom Lift befinden mußte. Sie fand ihn auch. Doch wieder war ihre Mühe vergeblich. Sie drehte und drehte — fünft, sechsmal — aber es blieb dunkel. Da seufzte sie leise aus. „Das letzte Zündholz, Herr Friedel," bat sie. „Wir wollen den Auszug benützen. Oben tappen wir iins vielleicht nach dem Ausgang zurück. Wir müssen uns nur immer linkswürts halten." Gehorsam steckte Fritz das letzte Wachshölzchen an. Man trat in beit Auszug, unb Andree drückte an jfcen Knops, der zn der elektrischen Leitung der Fahrkünst führte. Die Maschine rührte sich nicht. „ . r Die Komteß stampfte mit dem Fuye auf. „Teufel, wir sitzen fest!" rief sie. „Der ganze Strom ist ans- geschaltet!" „Vielleicht nur vorübergehend, Komtetz. Faßen wir uns in Geduld." r , .. Einen Augenblick schwieg die Komtetz. Dann sagte sie kaltblütig: „Es wird uns nichts anderes übrig bleiben. Wir sind bis morgen früh eingefperrt. Bis morgen früh, Zank macht. Erne solche Fratß die nur aus Launen und Nervosität zusammengesetzt ist, muß schließlich durch ihre allzu große und häufige Ungleichheit die Liebe zu einem ewigen Zwist, zu einem unaufhörlichen Sturm machen". In Wahrheit ist aber von den beiden geschilderten Frauen mir die zweite wirklich „nervös". Was der Ninon an der ersten als nervös erscheint, ist nur ein Sichgehen- lassen einer schönen, durch ihre Liebhaber verwöhnten Modedame. Dagegen besitzt die zweite alle Anzeichen einer in ihrem Nervensystem schwer geschädigten Frau. Denn -»Nervosität" ist eine echte Krankheit, und die absprechen-- den Warnungen der Ninon vor diesen Frauen sind uim gerecht. Denn auch eine nervöse Frau kann sehr wohl von jener Launenhaftigkeit sein, von der Ninon schwärmt, freilich nur in den Stunden, in denen sie von ihren ner- vösen Impressionen frei ist. Und gerade so, wie es un-, angebracht Ware, einem Diphtheriekranken Vorwurfe zu machen, wenn er sich über seine Halsschmerzen beklagt, ebensowenig darf man eine nervöse oder hysterische Frau es entgelten lassen, wenn sie unleidlich ist, so lange sie krank ist. Es ist wahrlich kein angenehmes Geschenk, das die Nervöse" von ihren Eltern als Erbteil erhalten hat. Denn die erbliche Belastung spielt bei sehr vielen Nervösen eine wichtige Rolle. Bei anderen dagegen sind die schwachen Nerven eine Folge von Störungen, die die Kultur als Eigentümlichkeiten der Fran gezeitigt hat. Meist handelt es sich um Frauen, denen man schon bei oberflächlicher Betrachtung die Bleichheit ihres Blutes ansieht. Sei es, daß Sorgen oder Kummer ihren Gesundheitszustand ungünstig beeinflußt haben, oder daß sie unbefriedigt an Leib und Seele, bepackt und überbürdet mit körperliches Arbeit, aus deren Ertrag sie gerade ihr bischen Leben fristen können, durchs Dasein wandern müssen. Aber eben so oft sind Krankheiten, die sie betroffen haben, und die gerade mit den spezifisch weiblichen Organen zusammenhängen, die Ursache der Nervosität. Da sind in erster Reihe die zahllosen Unterleibsleiden, die sie sich durch die ehelichen Berührungen zugezogen haben, oder Sie ihnen geblieben sind, wenn sie ihren Kindern das Leben geschenkt haben. Mit körperlichen Defekten, die niemand steht, mit häufigen Schmerzen, die keiner ihnen glaubt, muß fick daher die „Nervöse" oft aufrecht halten —- nicht selten sich selbst zur Last —, mit einer Energie, die dein Mann in ähnlicher Lage sicher abgehen wurde. Jedenfalls, irgend eine einflußreiche Ursache ist also stets vorhanden, aus die die Nervosität znrückzuführen ist. Darum ist es nicht richtig, wenn maii solche Fraii wegen ihrer krankhaften Reizbarkeit, wegen ihrer Wut und ihres Zornes, die schon bei geringfügiger Veranlassung auf- kreten, schilt, wenn man ihr vorwirft, ihre Traurigkeit Und Depression entständen nur dadurch, daß sie sich zu wenig zusammennimmt, wenn man über ihre Emstftnd- samkeit und ihre hypochondrischen Vorstellungen spöttelt. Alle diese Zustände sind nicht simuliert; wenn sie auch drückender empfunden und schwerer ausgefaßt werden, als sie eS tatsächlich vielleicht verdienen, so entwickeln sie sich dock aus richtigen Beschwerden. Freilich fallen viele der weiteren Erscheinungen, die die iiervöse Frau kennzeichnen, in das Gebiet der Uebertreibungen. Wer die Täuschungen, denen ihre Sinne ausgesetzt sind, die Störungen in ihren Vorstellungen, die sich chnen aufzwingen und ost alle anderen Bilder aus ihrer Erinnerung verdrängen, tue Zwangsvorstellungen, die häufig von Augst begleitet sind, wie die Furcht, über einen freien Platz zu gehen, oder die Besorgnis vor Berührung mit Gegenständen, die sie für giftig oder schmutzig halten: alles dies füib Verirrungen ihrer Phantasie, die in falschen Bahnen arbeitet. Darum verdienen solche .Frauen nicht eine tadelnde und abstoßende Behandlung, .nicht eine verstandnislofe Verach- viiig, sondern viel eher ein tiefes Mitleid. Gera.de sie find häufig die „verkannten Frauen". Es schlummert rn ihnen oft ein reicher Vorrat an Güte, Aufopferungsfähigkeit und Liebe - Vorzüge, die nur durch die Beschaffenheit ihrer Rerven eingekapselt sind, ivie der Kern in seiner Schale. Schon deshalb ist ein ruhiges Eingehen und Entgegenkommen notwendig, weil nur durch richtige psychische Behandlung die Nervosität.gebessert oder geheilt werden kann. Vor allem inuß der Arzt das „Recht auf Nervosität anerkennen, will er bei der Behandlung solcher Frauen Erfolge haben. Selbstverständlich muß eine körperliche Storung, die etwa die Veranlassung zur Nervosität abgegeben hat, zu allererst beseitigt werden. Im übrigen kommt esi aber nicht so sehr darauf an, ob man die Nervosität mit Bädern oder Arzeneien oder durch einen Klimawechsel bekämpft. Viel wichtiger ist es, daß der Arzt es versteht, persönlich und psychisch günstig auf die Kranken einzuwirken. Dazu gehört, daß er ihre Klagen ruhig mit anhört und sich hre Leidensgeschichte mit Geduld erzählen läßt. Eine nervöse Frau bedarf cker Leitung durch eine energische und zielbewußte Hand. Mer nichts wird man erreichen durch chroffes Anschreien .und durch Grobheiten. Eine nervöse Frau ist wie ein empfindsames Instrument- dessen Stimmung nur durch vorsichtiges Spannen der Saiten in der richtigen Höhe gehalten werden kann. Blittöc Passagiere. Ans keinem Eisenbahnnetz der Welt sind die Katastrophen und Unglücksfälle so häufig wie in Nordamerika, und wenn auch vielleicht andere Bahnvcrwaltungen den Rekord der Unpünktlichkeit für sich in Anspruch nehmeu können, so sind es docy die Amerikaner» die alljährlich auf ihren Bahnen die größte. Zahl von Menscheiu- lebcn zu beklagen haben. Nicht wenige von diesen Unglücksfallen! sind auf die blinden Passagiere zurückzusühren, die sich an den, Waggons anklammern, während der Fahrt abstürzen und daun die Ursache zu umständlichen Nachforschungen abgeben, durch die wiederum der Stundenplan nicht innegehalten wird. Bei dem komplizierten Fahrplan der amerikanischen Bahnen bedeuten diese Zeitverschiebungen eine große Gefahr, und die Bekämpfung des Unwesens der blinden Passagierfahrten ist nicht nur vom finanziellen Standpunkt ans eine Hauptaufgabe der amenkanifcheN Bahngcsellschaften. Der „Hobo" ist einer der schlimmsten Femdr der Bahnbeamten, seine leidenschaftliche Reiscfreude laßt ihn alle Schwierigkeiten überwinden, er trotzt allen Gefahren, nunmr die abenteuerlichsten Entbehrungen auf sich, nur um ohne Billett seine Reiseleidenjchaft befriedigen zu können. Das Heer dieser Hobos zählt nach vielen Tausenden, und in der Tat ist der blinde Passagier in Amerika eine säst alltägliche Erscheinung. In der Regel sind es die Güterzüge, die der reiselustige Vagabund zü seinen Fahrten auswählt. In den tzauptstationen ist die Ueber- wachung zu streng, als daß der Hobo auf Erfolg rechnen konnte; darum verlegt er sein Feld auf die kleinen Stationen, wo ms Güterzüge auf ihren langen Fahrten eine kurze Rast machen, damit die Lokomotiven ihre Wasser- und Kohlenvorrate ergäiizt. Diese blinden Passagiere sind wahre Auwritätcn tnt Reiche des Fahrplanes, sie kennen die Fahrzeiten noch besser wie d,e Beamten; und sie kennen auch die Gelegenheiten, sich unbemerkt in den Zug einzuschmuggeln. Wenn die Zeit naht, da der Guter- zug ankommen muß, liegt der Hobv bereits hinter irgend einem Busche am Schienenstrang auf der Lauer; ist der Aufenthalt vorüber iind beginnt die Lokomotive keuchend wieder ihr Werk, dann springt der blinde Passagier mit der Kühnheit eines Akrobaten aus den Zug, und in den meisten Fällen wird er auch nicht bemerkt. Aber selbst wenn der Hobo gesehen wurde, wird> das Zugpersonal nicht anhalten lassen, um die gefährliche Verspätung zu vermeiden. Der Lieblingsaufcnthalt der Hobos ist dann gewöhnlich jene Art Plattforni, die am hinteren Ende der amerikanischen Kohlenwagen angebracht ist. Wertzl man aus Komfort verzichtet und sich eng aneinander schmiegt, können drei blinde Passagiere hier liotbürstig Platz finden und üel der gewählten! Haltestelle spurlos verschwinden. Freilich muß man sich an den Eisenbarren krampfhaft sesthalten, wenn man nicht bei irgeiid einem Stoße auf die Schienen geschleudert werden will. Aber wenn die Nacht kalt ist. ist dieser „Platz" nicht gerade angenehm. Der erfahrene Hobo, so erzählt eine französische Wochenschrift, wählt dann am liebsten die Lokomotive zum Schlupfwinkel, klebe« der breiten Schutzvorrichtung am vorderen Teil der Lokomotive, die unvorhergesehene Hindernisse aus den Sck>>enen beiseite schieben soll, legt sich der blinde Passagier bequem ausgeftreckt hin: e« liegt dann unmittelbar vor dem Kessel, der Wärme spendet und di« Fahrt aus einige Zeit erträglich machen mag. Ern and rer Trick der Hobos ist das Oefsnen der Güterwaggons während der -rahrt. Ist es gelungen, unbemerkt den Zug zu besteigen, so kriecht deck blinde Passagier auf dem Dache Güterwagens MM Rande und versucht hier, mit der Hand die Schiebetür zu offnen. Gelingt das, so genügt ein kühner Sprung, und er ist im Inneren des Waggons. Freilich gehört hierzu Mut und turnerische Gewandtheit, aber fie belohnen sich daun auch, denn ist die Tür wieder geschlossen, so hat man ein bequemes Obdach für die ganze Fahrt und kann, sicher darauf rechnen, iiichk entdeckt zu werden, ^.och wenn de« Hobo Eile hat, wenn er einen Schnellzug oder Luxuszug benutzen will, dann ist es mit dem Komfort aus Dann kann er nuu am Aeußeren des Wagens irgend einen Platz suchen; man hat blinde Passagiere unter den Wagen, m hockender Wellung, am Rande der Räder hängend, gefunden; zwischen den Radern läuft een 'breiter, eiserner Berbindungsteil, auf demauch die Wagenfedern ruhen, und zwischen diesen erngeklemnit hockt der Hobo oft mehrere Stunden lang, um seine Gratisfahrt zu genießen. Bisweilen lagert er auch zwischen den Wagendttchern zweier Salon?. 764 —< wagen, aber hier ist int! Fahrt besonders anstrengend, da er sich hüten must, in einem unbewachtem Moment zwischen die Dach- uänder zu sinken, die bei Kurven und im Fahren sich oft gegerv- einauderschiebeu und den blinden Passagier zerquetschen würden. Das Merkwürdige 'jedoch bleibt, daß diese verwegenen Gesellen, in solcher anstrengenden und gefährlichen Stellung bisweilen ftiedlich schlummern und dann im Schlafe von den wachthabenden .Beamten entdeckt und festgenommen werden. geubürg geborene Prin- ,. 'Die Halb!-, !. April 1860 Vermischter. * Eine Erinnerung an Großherzogin Ulic« NNd Großherzog Ludwig IV. von Hessen. Ms antl 25. April 1860 Prinzessin Alice von Großbritannien und Irland den 17. Geburtstag beging, war der geheime Wunsch ihrer Mutter, der Königin Viktoria, einen guten, freundlichen Mann für das Geburtstagskind zu finden. Dem Könige der Belgier, Leopold I., ihrem Onkel, offenbarte die Königin ihren Herzenswunsch und meinte: „Alice ist ein gutes, liebes, liebenswürdiges Kind und sieht gerade jetzt sehr hübsch aus. Ihre Zukunft liegt noch int Dunkeln, sie ist ganz frei, und alles, was wir wünschen, ist ein guter, freundlicher Mann, keine glänzende Stellung, aber eins ruhige, gemächliche." Und der berühmte „Europäische Ehestifder" hielt Umschau unter den Prinzen des Kontinents, schwester der Königin Viktoria, die seit den: 12. verwitwete Fürstin Ernst zu Hohenlohe-Lang /'... .. .. Hessin Feodore zu Leiningen lenkte des Königs Blick auf den Enkel des Prinzen Wilhelm von Preußen und der Prinzessin Marianne geborene Prinzessin von Hessen-Homburg, den Prinzen Ludwig von Hessen, den Präsumtiv-Thronfolger auf dem Throne der jüngeren Linie des hessischen Fürstenhauses. Auf Veranlassung der Fürstin Feodore stattete Prinz Ludwig im Juli 1860 einen Besuch in Osborn ab. Hier lernte er die Prinzessin Mice keimen. Der Erfolg des Besuches war derart, daß die Königin ein Recht hatte, zu hoffen, daß eine Verbindung ihrer Tochter mft diesem Sprossen des Hauses Brabant sich in kurzer Zeit, bei eurem! vbermaligen Zusammentreffen, wahrscheinlich im Spätsommer des Jahres, das aber nicht in Deutschland stattfinden sollte, verwirklichen werde. Im November 1860 traf Prinz Ludwig abermals Mur Besuch der englischen Königsfamrlie in Windsor-Castle ein. Am 1. Dezember 1860 konnte Königin Viktoria an König Leopold folgendes freudige Schreiben richten: „Ich beeile Mich, Dir anzuzeigeu, daß unser junges Paar sich gestern hier! verlobt hat und wir alle sehr glücklich sind. Albert (das ist der! Prinz-Gemahl) sprach gestern bei unserer Rückkehr von Aldershot htit Ludwig und sagte ihm, ev werde Gelegenheit haben, mit Alice Ku sprechen, mtb diese Gelegenheit nahm er gestern abend nach dem Dürer wahr, als e|r mit ihr allein am Kamin stand 'und jedermann in Unterhaltung begriffen war. Sie flüsterte es mir! «u, und dann, als wir den Drawing-room verlassen hatten, ließen wir die gute Luise (das ist die jüngere Schwester der Prinzessin Alice) holen und das junge Volk kam zusammen und bestätigte in führender Weise, was sie nur im Flüsterton sich hatten vorher fagtoni können. Er 'war ganz von Freude übermannt. Er ist ein lieber, Suter, liebendwürdiger junger Mann von Grundsätzen, der, wie Ito sicher bin, unsere liebe Alice sehr glücklich machen wird und sch wird ihm ein ergebenes, liebes Wech sein. Sie ist sehr, sehr glücklich wnd es ist ein Vergnügen, ihre jungen, glücklichen Gesichter vor Liebe strahlen zu sehen. Mice ist außerordentlich verständig und Whig. Erzähle es bitte dem guten Philipp (das ist der jüngere Sohn des Königs) und auch Leopold und Marie (das sind der spätere König Leopold II. und seine Gemahlin)." — Am 1. Juli 1862 fand die feierliche Vermählung des jungen. Brautpaares! (patt. — In diesen Tagen kehrte zum fünfzigsten Male der Ver- lvbungstag dieses hessischen Fürstenpaares wieder. Es war ihm' Wicht vergönnt, bie goldene Feier zu erleben. Großherzogin Butte Und Großherzog Ludwig ruhen schon lange in hessischer Erde.. „ .^WiederHumpelrockerfundenwurde. ggenn Parts er Modeschöpfer nach langer, grüblerischer Arbeit etwas Neues ersonnen hat, bann schweifen seine Gedanken zuerst zu der! Frage: Wird es gelingen, die Sorel zu veranlassen, diese neuer, Gebinden zu tragen? Denn der berühmte Star der Comediei frangaise ist in Pariser Modefragen tonangebend, ihr Beispiel 'entscheidet über den Erfolg .einer SchiöpfuNg der Mode. Sie War es auch, so erfahren wir nun aus einer Unterredung, Lie Catharine Groth in einer Newyorker Zeitschrift veröffentlicht, dte der Welt den HUmpelrock geschenkt hat. „Ja, ich habe den .Humpelrock emgefüh-rt," erzählt Mme. Sorel mit einem leisen, etn wenig spöttischen Lächeln. „Den Humpelrock, aber nicht die Art, tote andere Frauen ihn tragen und verwenden. Das beileibe Wicht. Und ich will Ihnen auch erzählen, tote ich auf den Einfall %n. Ich hatte yt der vorigen Spielzeit einen Austritt in einem Stuck zu sptelerr, bei dem ich nur zwei Schritte zu gehen hatte. Bet allen übrigen Augenblicken mußte ich stehen oder Men. Bet meinen Wanderungen durch den Louvre stieß ich ernes Tages auf ein Standbild, das mit eme prächtige Stlhvuettei Azugebm schien, vor allem dadurch daß die weichfließenden Kletder den unteren Teil des Körpers eng umschlossen. Sofort kam mit der Gedanke, diese Wahrnehmung äüf irgend eine Weiss für die Gegenwart auszunützen. In dem Stück kam es, wie gesagt aus Bewegungsfreiheit der Füße nicht an. Und so entstand für diese Ausführung aus der Draperie jenes Standbildes der Humpele Nock. Er war entzückeitd, denn er erfüllte seinen Zweck: er verschaffte mir eine gute Silhouette in einer Rolle, die keine Be- wegungsmöglichkeiten bot, Aber andere Frauen schleppten diesen Einfall auf die Straße. Es war grauenvoll. Ich schauder« noch heute, wenn ich daran denke, bis zu welchen lächerlichen! Extremen die Frauen damit gegangen sind." Und dann, nach einer kurzen Pause, erklärte die Sorel ihrer Besucherin: „Nein, ich glaube nicht an die Mode und an ihre Herrschaft. Jede Franz die sich kennt und Geschmack hat, kann der Mode entraten und wird keiner Strömung unterliegen, die von andersgearteten Individualitäten ihren Ausgang genommen hat. Jede Frau, die sich kennt Und Geschmack hat, bedarf weder der Gesetze noch der Rat- »i der Mode: sie folgt ihrem Gefühl und ihrem Jnsttnkt imH dadurch vielleicht eine „Mode", aber nur dadurch, daß andere, unselbständige Frauen sie nachahmen." * E t n sprechender deutscher Hund. Kein geringerer als der große Philosoph Leibniz war wohl der erste, der uns eine einwandfreie Nachricht über einen redenden Hund gegeben hat. In bet Geschichte der Pariser Akademie der Wissenschasteii wird int Jahre 1715 von Leibniz zum ersten Male über dieses merkwürdige Tier geredet. Der Hund hielt sich mit seinem Herrn 1712 zu Schaustellungszwecken in Leipzig aui. Der Wortschatz des Tieres, das aus Zeitz stammte, betrug einige dreißig Worte. Ein Bauernjunge hatte ihn dressiert, und am besten lunren die Worte Tee, Kaffee, Affemble, Schokolade zu verstehen. Jedes Wort mußte der Lehrer seinem vierbeinigen Schüler vorsagen, dann wiederholte er es. Denselben Hund sah man vielleicht schon 1710 zu Regensburg und zehn Jahre später zu Berlin. Im Jahre 1736 erschien über ihn auch in der großen deutschen Gelehrtenzeitschriit eine Abhandlung. Der erste Hund machte damals Schule, denn schon 1818 kam ein Oesterreicher nach Holland und zeigte einen Hund, der alle Buchstaben außer L. M. und N. sprechen konnte. * V er schnappt. Gast: „Wenn ich nur wüßte, was ich vorgestern hier gegessen habe und was mir so gut geschmeckt hat?" — Kellner: „Bestellen Sie mal ein Gulasch . . . vielleicht fälft es Ihnen da wieder ein!" Glossen. Von Dagobert von G e r h a r b t - A m y n t o r. Der Knauser entschuldigt sich nicht selten mit der Rebeusarki „Ich konnte ihm doch nicht Geld anbieten". Warum denn nicht? Es kommt nur auf die Größe der Summe an. Auch Fürsten nehmen Geld von den Völkern. * Weihnachtsgaben ton Arme solltest du nur durch deine Kinder! spenden lassen. Du ersparst so dem Empfänger jede Demütigung und bildest das kleine selbstsüchtige Kinderherz zum opferfreudigen Menschenherzen. * Gemeine Naturen werden nur durch Massenelend zum Spenden angetrieben; der Edle erbarmt sich auch des Einzelnen, der ich stillen darbt und leidet. * Der. Zweck muß oft genug bie Mittel Heiligen, selbst daA Mittel der Wohltätigkeits-Bazare und Festlichkeiten, sonst wären bie Unkosten solcher Veranstaltungen ein schmählicher Raub ast dem fiir die Armen bestimmten Ertrage, Die gedankenlose Spende ist oft nut das wertlose Produkt der Unlustscheu. Willst du wirksam spenden, so mußt du zu helfciß suchen; dazu braucht es aber des Nachdenkens. (Aus dem Türm er.A Silbenrätsel. ang, ar, ba, ch, ho, ho, m, mo, nd, nen, ni, o, ro, rot, to, s, sp, te, teu. Aus vorstehenden Silben und Buckfftaben sollen sechs Wörter gebildet und derart untereinander gesetzt werden, daß die Anfangsuchstaben von oben nach unten und die Endbuchstaben von unten nach oben gelesen den Namen eines Erfinders ergeben. Es bs» deuten aber die einzelnen Wörter folgendes: 1. Germanische Völkerschaft. 2. Strom in Asien. 3. Nützliches Haustier. 4. Italienischen Maler. 5. Einen Schmnckgegenstand. 6, Schmackhaften Fisch. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung der Schach-Aufgabe in voriger Nummer. Weiß. 1. T d 3 n. d 6 ■{• L ä 7 n. ä 6. Am besten. 2. e 7 — e 8 L K d 6 — e 6. 3. T o 2 - c 6 f und Matt. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gieße»