ftlt die „Irr Erinnerung leben kann wohl auch nur, wer »schon ist. Und Sie —" Er schob mit heftigem Ruck den Stuhl zurück und Warf halbgerauchte Zigarre hin. W — m. 86 „Ich verstehe Sie vollMndig. Was will ein alter Kerl, wie ich denn mehr als Erinnerungen? Auf die hat er ein Recht, sonst auf nichts. Sehr richtig, daß Sie mir das klarmachen!" „Wer Herr Professor —" Ihres Vaters Tochter. Roman von Lulu von Strauß, und Torney., (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Auf einmal kam mir ein Einfall, ein Wunsch. „Erzählen Sie mir von meiner Mutter, Herr Professor! Bitte!" Er sah nachdenklich das feine Bildchen an und nebelte eure wahre Wolke von bläulichem Zigarrenrauch um seinen großen, buschigen Rotkopf. ,^a, Kind, das sagt sich so leicht hin. Wer es ist altes lange her. Mas man von einem Menschen behält, ofls sind meistens keine Einzelheiten, nur so ein blasses!, allgemernes Bild. Was ich Ihnen erzählen könnte, das wissen Sie schon oder können sich's selbst aus dem Gesicht da herausrätseln. Alle Pietät vor dem Andenken der Toten! zu l' ’”e recht verstanden, von der Erinnerung „Wer warum sind Sie beim so lange allein geblieben?" fuhr es mir heraus. Ich erschrak selbst über meine indiskrete Frage. Werder Professor schien nicht böse darüber zu sein. „Das hatte andere Gründe. Ich hatte mich so in die Arbeit verbissen, daß ich für Privatgefühle keine Zeit mehr hatte. Ich säße, auch noch auf meiner Junggesellenbude, wenn es auf mich allein angekommen wäre." Er zog sich den breiten Korbsessel her und streifte langsam dre Zigarrenasche in die Achatschale auf dem Tischchen neben ihm. „Es war eine wunderliche Geschichte. Ich wohnte damals als Meter in meinem jetzigen Haus. Die Zimmer paßten mir, auch die Lage, und das Atelier war hell und groß. Ich fühlte mich sehr behaglich. Abends ging ich Manchmal, eine halbe Stunde herunter zu meiner Hauswirtin. Eine kleine Subalternbeamtenwitwe, gutmütig, beschränkt und nicht sehr taktvoll. Eine Tochter hatte sie, so ent blasses, sanftes Mädchen, nicht mehr ganz jung und em bissel bigott. Ich mochte ganz gern ein Wort mit ihr reden, sie sagte nicht viel, aber sie hörte zu. Und Mit der Zett taute sie auf, lachte mal ein bißchen und fragte. Das ganze Hauswesen hielt sie auch allein int ®ang und musterhaft. Ich fand sogar oft einen Busch Wceferuzwelge oder sonst was Grünes und Buntes in Meinem Atelcer. Kurz, rch hätte mich bis an mein Ende als Hage- JÄ4etni r oa eingebaut, wenn mir die Frau nicht plötzlich auf dre Bude gerückt wäre. Es täte ihr sehr leid- Wer ue mußte den Herrn Professor bitten, auszuziehen., Ihre Tochter — dre dürfte aber beileibe nicht wissen, daß dem Herrn Professor spräche! — Wer das Mädel set schon ganz ttefstnnta und hätte nichts im Kopf als den Herrn Professor, und dre Nachbarn redeten auch schon darüber, so a lediges Mannsbild, wo eine Tochter im .Haus wäre, das täte nie und nimmer gut. Und wenn mir am dem Ruf und der Seelenruhe des Märgretl was läge, so sollte ich mir um Himmels willen zum Ersten eine andere Wohnung suchen. Na, da saß ich denn. Die Frau heulte, ich schimpfte und schickte sie schließlich hinaus. Ich wollte am Nach,- mittag auf Wohnungssuche gehen. Aber ich druckse und! druckse und komme nicht zum Weggehn. Mir paßt dies Haus so gut wie teilt anderes. Aber es hilft nichts —i das Märgretl! lind dann kriege ich das Rühren, und es kommt mir so unverdient vor, daß so ein Mädel aü mich denkt. llnd auf einmal fällt mir ein: ja, was kann ich bemt Besseres tun als das Mädchen heiraten? Daß sie mich nimmt, weiß ich jetzt im voraus. Brav ist sie, ein liebes Ding, gern hab ich sie auch. Und im Haus bleibe ich tmbi alles ist in Ordnung. Na — am Abend waren lvir verlobt." Er warf mit seiner ungeduldigen Handbewegung den Haarschopf aus der Stirn. „Recht war's nicht, das hab ich nachher eingesehen. Heiraten ist nicht so ein Ding zum Nebenherabmachen. Die Margret war eine halbe Heilige, die jeden Morgen mit der Zenz zur Messe lief. Und ich — na, ich habe mir Mühe gegeben, es ihr nicht schwer zu machen. Aber zum Bekehren war ich nicht mehr jung genug. Sie war zu fromm, das hat zwischen uns gestanden. Es dauerte ja auch knapp ein Jahr. Daß der Bub.rechtgläubig' getauft wurde, ist ihre letzte Freude gewesen." Er sah vor sich hin und dann mich an. „Sie hat mich in ihrer Art lieb gehabt, und das hab ich ihr gedankt. Mer jetzt hab ich von ihr auch nichts mehr als so ein Bild an der Wand. Ich habe zeitlebens nicht viel mit der Erinnerung aufangen können. Das warme, lebendige Leben habe ich nötig, den Augenblick. Den fest- halien, das ist das Rechte. Die Bergaugenh eit macht nicht Ich hatte still AUgehprt und war mit allen Gedanken bei dem, was er sagte. So hatte er mir noch nie von sich erzählt, er war mir ein ganz anderer dadurch. Ich fühlte mich so gehoben durch sein Vertrauen, ich verstand ihn so gut. Ein Mann wie der, so voll Frische und Leben, was konnte dem die Erinnerung sein? Montag den 6. Zuni 'jeßeMDEeichl TT-IK K8V 342 Es half nichts, er war schon aufgestainden und nahm hastig den Hut. Mir vergingen auch die Worte vor seinem plötzlich wieder veränderten harten Gesicht. Ich sah ihn noch im Sturmschritt durch den Regen aus dem Garten gehen, ohne Schirm, den Kopf hoch auf dem breiten, starken Nacken. Eine empörte Bitterkeit kommt über mich. Was habe ich ihm denn getan, daß er so ist? Wenn ich ihn beleidigt habe, soll er es mir offen sagen, das kann ich wenigstens fordern! Ich verstehe es nicht! Gerade an ihm nicht, von dem ich selbst doch erst gelernt habe, was weitherziges Berstehen und Verzeihen ist! Soll ich denn wieder verlieren? Immer nur verlieren? 20. September. Er hat doch recht, wenn er böse auf mich ist, ich weiß es jetzt. Und bin selbst außer mir, daß es so kommen konnte! Ich habe mir heute beim Mendgebet den Jungen noch einmal vorgenommen, ganz ernst und eindringlich. „Ich hab dich nicht mehr lieb, Seppl, wenn du mir nicht sagst, warum du so häßlich zu deinem Vater bist!" Da rückt er damit heraus, den Kopf in die Kissen gedrückt, die Worte halb unverständlich vor Schluchzen: die Zenz hat ihin gesagt, der Vater kommt, ihn wegzuholen. Dann soll er wieder immer beim Vater sein und nicht bei dem fremden Fräulein. ‘ „Und du bist kein fremdes Fräulein, und ich will net weg, und wenn der Vater mich Holt, dann sag ich kein Wort mehr zu ihm und hab ihn net so viel mehr gern!" Ich erschrecke über Seit leidenschaftlichen Zorn in dem kleinen Gesicht, das heiß und rot vor Aufregung und Meinen ist. „Aber Seppl! Das ist ja Sünde! Der Vater hat dich doch lieb! Und wenn der dich holt, mußt du mitgehen und brav sein." Aber der kleine Kerl weint herzbrechend und eigensinnig. ,pJch will auch brav sein, wenn du da bist, Aga, sonst kann ich net. lind sonst Hab ich Vater auch net lieb —" Ich bin ganz stumm vor Entsetzen. Aber ich kenne Seppl. Mit allen guten Worten hätte ich in so einem Augenblick nichts ausgerichtet. Das hatte ich nicht gewollt! Nicht einmal geahnt! Ich versuchte, mich zur Ruhe zu reden, wie ich oben allein war: Kindertorheit! Heute ausgesprochen, morgen vergessen! Mndertorheit, ja. Aber aus dem Kind wird der Mann. Und was heute in den weichen Boden gepflanzt wird, das geht auf und wächst! Das Kind, das dem Vater fremd ist, wird ihm als Mann nicht mehr viel näher kommen! Ich habe es nicht so gewollt, nein. Aber das Resultat ist das gleiche, als wenn ich es gewollt hätte. Ich stehe zwischen dem Jungen und seinem Vater. Ich habe an mich gerissen, was dein Vater von Rechts wegen gehörte, seines Müdes Liebe und Vertrauen. An mich gerissen? Ich habe ihn doch nur selbst lieb gehabt, habe diesem kleinen Geschöpf alles an Liebe gegeben, iyas unverbraucht in meiner eigenen Natur lag! War es ein Wunder, daß er das fühlte, es mir dankte? War das unrecht? Liehe zurückweisen müssen, die einem geschenkt wird! Gibt es etwas, das bitterer ist? Kann das verlangt werden? Ja, wenn ich allein darunter litte! Aber das Kind leidet ebenso! Ich habe in meiner stummen Not am Fenster in meiner Stube gestanden und habe in die großen feierlichen Sterne mit blquschwarzen Septemberhimmel gesehen. Und zuletzt, aänz instinktiv, habe ich mich vor meines Vaters Bild gestellt, weil ich nicht aus noch eilt wußte: Vater, hilf du ttg mir, was recht ist! — habe es gewußt in dem Augenblick. Und das Wissen er als die Unklarheit. habe ich es denn zu danken, daß ich wieder so ... ...vuieS Vaters lieben Augen stehen darf? Will ich dem, der ihn mir zurückgegeben hat, nun selbst sein Kind nehmen? Und wenn es noch tausendmal härter wäre, er hat ein Recht, es von mir zu verlangen! Und ich darf nicht warten, bis er es selbst verlangt, ich muh zurücktreten, ohne ihm mein Opfer zu zeigen! Ich sehe ja, wie er darunter leidet! Er hat es mir ja selbst gesagt, daß ihm die Erinnerung nichts ist, daß er lebendige Gegenwart braucht. Und was hat er denn jetzt sonst noch an lebendiger Gegenwart als das Kind? Mein Liebling! Der Entschluß ist schon wie ein Abschied. Ich weiß nicht, wie ich es tragen sollt Ich weiß nur, daß ich für deinen Vater keinen besseren und tieferen Dank habe als den, daß ich dich aufgebet (Fortsetzung folgt.) Robert Zchtaginiweit. Ein Gießener Universitätslehrer. (Zu seinem 25. Todestag. — 6. Juni.) Von D r. Ru d. Schmid-Wallberg, München. Die Schlagintweitbrüder Hermann, Adolf und Robert genießen für alle Zeiten in der Geschichte des deutschen Gelehrten- und Forfchertums den Ruhm, hervorragende Koryphäen der Wissenschaft gewesen zu sein. Was dieses glänzende Dreigestirn auf seinen Sondergebieten geleistet hat, ist jedoch häute der Allgemeinheit nur sehr wenig bekannt. Am 6. Juni jährt sich der Todestag Roberts zum 25. Male und mögen anläßlich dessen die Verdienste des! bedeutenden Mannes ins Gedächtnis aller, die an Deutschlands. Knlturentwicklung Interesse nehmen, wieder zurückgerufen werden. Robert erblickte am 27. Oktober 1833 zu München das Licht der Welt und widmete sich nach seinen Gymnasialstudien gleich seinen Brudern ebenda den Naturwissenschaften. o In ihrer Begleitung hat er auch seine ersten Reisen unternommen. So durchwanderte er mit ihnen, die auch die schweizerischen und italienischen Alpen wissenschaftlich vorher durchforscht hatten, das Gebiet der Zugspitze anfangs der fünfziger Jahre. 1853 bereiste er allein die gesamte Gebirgskette des Kaisers in den bayrisch-tirolischen Alpen. Was sie zusammen, die über eine Unmenge Detail- kenntnisfe verfügten, bei diesen schwierigen und gefahrvollen Unternehmungen an wertvollen Ergebnissen gesammelt hatten, das legten sie 1854 in dem zu Leipzig erschienenen Werke „Neue Untersuchungen über die physikalische Geographie und Geologie der Alpen" nieder. Die hochbedeut- fame Veröffentlichung, welche dem König Friedrich Wilhelm von Preußen gewidmet war, trug zugleich einen Atlas! von 22 Tafeln in sich, der beredtes Zeugnis davon ablcgt, mit welcher Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt die Forscher an die sich gestellten Aufgaben herantrateu und mit welch künstlerischen Eigenschaften zugleich sic hierfür gerüstet waren. Ihre Alpenbilder erregen noch heute Bewunderung, ebenso beweisen die 1854 zu Leipzig galvauoplastisch vervielfältigten Reliefs der. Monte Rosa-Gruppe und der Zugspitze, mit welcher Genauigkeit die Gelehrten in ihren Messungen nnd Beobachtnngeii zu Werke gingen. Daß ein Hauptteil des Erfolges und der Anerkennung, welche die „Neuen Untersuchungen über die physikalische Geographie und Geologie der Alpen" errangen, Robert. zugesprochen werden muß, braucht kaum besonders hervorgehoben zu werden. Im Jahre 1854 rüsteten sich die Brüder zu einem neuen Unternehmen. Auf Verwendung Alexander von Humboldts wurde ihnen vom König von Preußen sowie von der englischostindischen Compagnie der ehrenvolle Auftrag LU teil, Indien zu durchforschen. Noch im selben Jahre machten sie sich auf die Reise. Von Bombay nahmen sie ihren Weg durch das Dekan nach Madra. Hier trennte sich die Gesellschaft, indem Adolf und Robert nach den norvwcstlichen Provinzen zogen, Hermann nach den östlichen. Ter Frühling 1855 traf die beiden bei der Erforschung des westlichen Himalaya. Im Winter 1855 auf 1856 durchquerten sie das Hochland von Tibet. Inzwischen war der östliche Himalaya von Hermann untersucht worden, auch in BrahmabUtra und Hinterindien hatte er wissenschaftliche Beobachtungen an- gestellt. Im Beginn des Jahres 1856 trafen alle wieder in Simla zusammen. Gemeinsam ging es nun an die Durchquerung Hochasiens. Dabei hat Robert ganz außerordentlich wichtige Tatsachen zu Tage gefördert, indeni er das bisher nur von wenigen Forschern betretene Karakorum — 343 und Ksten-Kin als Jein Operationsgebiet betrachtete. Ende des Jahres 1856 begab er sich sodann nach Jndusland, anfangs 1857 fuhr er nach Aegypten. Im Sommer (7. Juni) des gleichen Jahres betrat er mit dem inzwischen ihm nachgefolgten Bruder Hermann in Triest wieder europäischen Boden. Boir hier ging es zunächst nach Berlin, später ließen sie sich aus der Jägersburg bei Forchheim nieder. Hier fand auch die erste Ausstellung der bald auf König Ludwigs von Bayern Befehl größtenteils ans die Burg zu Nürnberg verbrachten Sammelergcbnisse der Reisen der drei Brüder statt, die jedoch nur von Robert und Hermann hat geordnet werden können, da der im Auslände zurückgebliebene Adolf am 26. August 1857 in 'Kaschgar auf Befehl des dortigen Gewalthabers getötet worden war. Die eingeheimsten Früchte ihres 3jährigen «Aufenthaltes in den östlichen Ländern waren für fast alle Wissenschaften von ungeheuerem Werte. So für die Kulturgeschichte, für die naturgeschichtlichen Disziplinen, insbesondere für die 'Anthropologie, für die eine Anzahl von Schädeln und Skeletten wie plastische Rassetypen mitgebracht worden waren, für die Ethnographie und Geographie vornehmlich. Welche Unsumme von Arbeit die Brüder geleistet haben, mag man am besten daraus erkennen, daß sie 46 Bände Beobachtungsmanuskripte, 38 Bände meteorologischer Beobachtungen, 752.Zeichnungen und Aquarelle mit nach Hanse gebracht haben. Ein Teil des Materials wurde von Hermann und Robert wissenschaftlich verarbeitet in den „Results of a scientific Mission to Jndia and High Asia by Hermann, Adolf and Robert von Schlagmtweit" (sie waren vom König Max von Bayern in den erblichen Adelstand erhoben worden), welche 9 Bände umfassen sollten, aber wegen einge- tretcner Erkrankung Hermanns nur in 4 Bänden 1860—1866 bei Brockhaus in Leipzig erschienen sind. Robert bekleidete jetzt eine Professur für Geographie än der Universität Gießen, wohin ihn der Großherzog Ludwig III. von Hessen-Darmstadt berufen hatte. Nun befaßte er sich in der Folge teils mit der Abfassung populärwissenschaftlicher Vorträge, welchen er die Erlebnisse und Ergebnisse seiner Reisen zu Grunde legte, teils mit der Herausgabe größerer Sonderiverke. Er sprach in ganz Deutschland, der Schweiz, Rußland, ja selbst in den Vereinigten Staaten von Amerika, welche er 1880 zum letztenmal besuchte, nicht ohne Nachteil für seine schon an und für sich angegriffene Gesundheit. Die Borträge fanden wegen ihres leichtfaßlichen und trotz ihrer Belehrung unterhaltenden Charakters überall die freundlichste Aufnahme, was den Verfasser bewog, 1878 ein Werk herauszugeben, mit dem Titel: „Bericht über Robert von Schlagintweits 1000 Vorträge". Andere hervorragende Veröffentlichnngen von grundlegender Bedeutung sinh : „Die Pacific-Cusenbahu in Nordamerika", „Die Mormonen" (1874), „Die Prärien des amerikanischen Westens", „Die amerikanischen Eisenbahn- emrichtungen" (1881) und „Die Santa-fe und Südpaeific-, Bahn in Nordamerika". Sie alle tragen das Gepräge strengster Forschung, klarer und sicherer Beobachtung, peinlichster Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit; zugleich bekunden sie einen erstaunlichen Weitblick des großen Gelehrten, der als solcher ebenso unvergessen sein wird wie als liebenswürdiger Universitätslehrer, dessen segensreiche Tätigkeit so vielen seiner Schüler mächtige Anregung gegeben hat für eine gedeihliche Weiterentwicklung der von ihnen auserkorenen Wissenschaft. vom ehemaligen Brauhaus zu Hungen. Von A. Staubach, Hungen. Ein Wahrzeichen aus Hungens Vergangenheit ist im vorigen Jabre mit dem alten Brauhaus verschwunden. Viele Jahrzehnte hatte der mächtige Steinbau Wind und Wetter getrotzt. Schon längst seiner ehemaligen Bestimmung ledig, diente das Bauwerk zuletzt lange Jahre dem guten alten Stadtschäser als Wohnung. Ursprünglich war das Brauhaus Eigentum der fürstlich Solms- Braunfelsischen Herrschaft, nach Einstellung des Braubetriebcs ging cs in den Besitz der Stadt Hungen über. — Aus der Geschichte des Brnuhofes, die manchen bemerkenswerten kulturgeschichtlichen. Umstand berichtet, sei hier eine Vcrpachtnngs- anzeige mitgcteilt. In der „Wctzlarischen Zeitung" vom 26. August 1795 ist zu lesen: A v c r t i s s c m c n t. Die Herrschaftliche grosse Brau- und BraNndwein-Brenncrcy zu Hungen, deren bisheriger Bestand mit dem 1 len Oktober dieses Jahres zu Ende gehet, soll den 7 ten künftigen Monat Septembers dahier aus fürstlicher Rcnckammer nach einer denen Licitantcn vorgelegt werdenden Punktntion an den Meistbietenden öffentlich verpachtet — und dabey einem zeitlichen Bestünder imter andern folgendes zu benutzen gegeben werden: 1. Sämmtliche zur Wohnung des Pächters, seiner Familie und Gesinds, so wie zum Brauen und Brennen, luic auch zu Haltung einer hinlänglichen Anzahl Viehes, eingerichtete, und in einem guten Stande sich befindende Gebäude, samt dem grossen Brau- und Brcnncrey-Geschirr mit dem dazu gehörigen Geräthe. 2. Zu Betreibung der Brau- imb Brcunerey alljährlich Ein Hundert Klafter Holz ohnentgeltlich, so wie alle zweh Jahre einen Bendcr-Stamm zu Unterhaltung des Brau- und Branndwcin-Geschirrs. 3. Wird demselben das, nach dem Jnventario vorhandene Bier- Branndwein- Malz- Schift- und Geschirr, nebst einer Anzahl Fässer, alles nach einer unpartheyischen Taxation übergeben. 4. Das in Hungen besiirdliche grosse Herrschaftliche Wirths-, haus-, welches ganz allein in Hungen das Recht hat, zu Herbergen und Wirthschaft zu treiben, hat der Brauerei-. Bcständer einzig und allein mit Bier und Branndwein zu belegen, und kann derselbe noch zwey bis drey Nebenzäpser anstellen. 5. Darf Bestünder im Brauhof den Branndwein Maas- und Schopfcnweiß verkaufen, sonsten aber keine Wirthschaft treiben; ; Und endlich 6. kann der Pächter auch ein recht gutes Stuck Wicswachs von 10 bis 15 Morgen, zu Unterhaltung seines Viehes Leyhweis erhalten. Es wird daher dieses zu jedermanns Nachricht bekannt gemacht, damit die zu dieser Pachtung Lusthabende, und sich mit glaubhaften attestatis der hierzu erforderlichen Kenntniß, auch daß sie eine annehmliche Kaution von 2 bis 3000 fl. zu leisten, im Stande, legitimieren können, an erjagtem Tag des Vormittags um Neun Uhr dahier auf fürstlicher Rentkammer erscheinen, die nähere Pachtkonditionen anhören, und darnach ihr Gebott ad Protocollum thuu mögen, auch stehet einem jeden frey, vor M Verpachtung in Hungen alles in Augenschein zu nehmen, indeme der zeitliche Rentbcdiente Hofkeller Seipp daselbst einem federt auf sein Verlangen die Gebäude und sonstiges Zugehör zeigest-, und über alles den erforderlichen Ausschluß geben wird, Braunfels den 22ten Aug. 1795. Fürstliche Rentkammer Hierselbst. C h r i st. Vt. Mall et. Webers erste Liebe. Erinnerungen an eine dereinst um ihrer Kunst und Schönheit willen überschwänglich gefeierte, heute längst vergessend Frau teilt Dr. Karl Strunz in der „Deutschen Arbeit" auf Grund eigener Nachforschungen mit. Er hat alles gesammelt, was an Quellen und mündlichen Uebcrlieferungcir über Th erese B r u n e t t i noch erreichbar war, für die der 27 fahrige Carl Maria von Weber eine glühende Leidenschaft im Herzen trug, ehe er in Karolinc Brandt seine treue Lebensgefährtin fand. Die Brunetti, die mit ihrem Mädchennamen Frey hieß und in Wien 1782 geboren war, hatte 1798 ihre Bühnenlaufbahn in Prag zuerst als Tänzerin begonnen und um ihrer blendenden Schönheit und Grazie willen rauschende Triumphe gefeiert. Sic heiratete! fehr früh den Prager Ballettmeister Brunetti, ging daun zum Schauspiel über und stand auf der Höhe ihres Ruhmes und ihres Könnens, als der junge Weber 1813 die Leitung der Prägest Oper als Wcnzcl Müllers Nachfolger übernahm. Obwohl sie damals schon 15 Jahre verheiratet und Mutter von fünf Kindern war, machte ihre vollerblühtc Schönheit mit dem rötlich goldenen Haar, dem zarten Teint und den leuchtenden blauen Augen auf Webers Künstlerherz einen um so stärkeren Eindruck, als Therese auch geistig eine nicht gewöhnliche und anziehende Individua-, lität besaß. Der junge Kapellmeister wurde bald täglicher Gast im Bruncttischcn Hause, rind cs ist — nach der Ansicht Strunzens — nicht zu bezweifeln, daß auch Therese ein tiefes Gefühl zu dem norddcutfchen Meister beseelte, ohne daß sie darüber ihre Pflichten als Gattin und Mutter jemals vergaß. Webers Tagebücher lasfcn erkennen, daß. er damals ein wahres Werther-, Martyrium durchlebte, und zeigen, in welchem Grade ihn die hoffnungslose Leidenschaft zerwühlte. So schreibt er am 8. November 1813: „Fürchterliche Szene (mit Therese). Es ist wirklich ein hartes Schicksal, daß das erste Weib, das ich wahrhaft und innig liebe, mich untreu glaubt, und das ist doch bei Gott nicht wahr. Der schönste Traum ist vorüber." Am 9. November: „Zu Therescn. Unendlich schmerzliche Erklärung. Ich vergost die ersten Tränen, die mir der Schmerz abpreßte. Kopfweh und Fieber." Um der Geliebten eine Freude zu machen, unterrichtete Webest selbst ihre neunjährige Tochter Rest heimlich im Klar-'...... mit die Mutter dann am Weihnachtsmorgen über In Prag sande» sich um jene Zeit eine ganze Anzahl Männer und Franc,', zusammen, in deren Kreis sthc den Mittelpunkt bildete: außer Weber sah die Pragl damals Ludwig Tieck, Clemens Brentano, Ludwig ------ Bruder der Rahcl, zeitweilig auch diese selbst, Gcntz, Zacharias 844 G Redaktion: K. Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brtthl'schen UniversitätS°Buch. und Steindrnckerei, R. Lange, Gießet u- es Auflösung des Logogriphs in voriger Nummer: Kelch, Elch. * Italienische Erinnerungen an Robert Koch. Einem Mitarbeiter der Tribuna erzählte der italienische Bak- VSamanttätse!. In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben abcddeeeh h i 1 1 minmnnnnn n o ü ü derart einzutragen, daß die ivagerechten Reihen folgendes bedeuten: 1. Einen Konsonanten. 2. Gebirgszug in Thüringen. 3. Weiblichen Vornamen. 4. Stadt in Bayern. 5. Einen Bogel. 3. Ungarischen Geschichtsschreiber. 7. Einen Konsonanten. Die senkrechte und magerechte Mittelreihe ergeben das Gleiche. Auflösung in nächster Nummer. teriologe Prof. Gofio einige Erfahrungen von seinem Z> sammennrbeiten mit Robert Koch, die auf den Charakter bi Heimgegangenen großen Forschers ein Helles Licht loerfen. Gofio war Kochs Gefährte, als dieser znr Erforschung der Malaria nach Italien kam und sich in Grosseto festsetzte. Beim Morgengrauen erhob sich der unermüdliche Gelehrte bereits, und nm Mitternachts ivar er noch auf den Beinen: während des Tages ließ er sich kaum die Zeit, mit aller Hast eine Mahlzeit einzunehmen. War er nicht int Versuchsraum, so war er unterwegs, um die Kranken zu besuchen und gemrue Daten zu sammeln. War es für einen Versuch etwa nötig, zehn Fälle zu prüfen, und er hatte derben hundert in seinem Bereich, so war es sicher, daß er alle hundert gründlich studierte. Gofio überraschte ihn noch nach Mitternacht am Bett der Krankeil, wo er ihren letzten Fieber- Unfall studierte. Dabei war er frenndlich und liebenswürdig zu jedermann. „Ich erinnere mich," so erzählt Gofio, „daß er in Grosseto, als er von meiner Leidenschaft für die Pinienkerne gehört hatte, sie überall mitnahm, wo er sie nur anftreiben tonnte, Um sie mir abends vorzusetzen. Als wir zur Maremme unterwegs waren, sprang er häufig vom Pferde imb bot es einem Begleiter tzn, damit dieser sich ausruhe. Aber natürlich geizte er mit seiner Zeit, und es gab Augenblicke, in denen er nicht gestört werden durfte. Eines Tages war er hier in Rom im Hospital von Santo Spirito und war gerade in die Untersuchung einer Bak- icrtenhtttur vertieft, als ein berühmter Mediziner bei ihm eintrat: Koch wandte sich nicht einmal um, sondern murmelte nur 'ein Paar Worte vor sich hin, die dem Besucher so wenig höflich schienen, daß er sich alsbald empfahl. Er kannte, wie man weiß, durch seine Studienreisen die ganze Welt und er Pflegte scherzend zu sagen, es toäre nur noch ein kleines Stück Erde übrig geblieben, das er nicht besucht hätte: Patagonien . . ." Werner u. a. Nahezu ein Jahr stand Weber int Banne der seltenen Frau, bis er endlich überwand und in der zur selben Zeit am' Prager Nationaltheater wirkenden Sängerin Karoline Brand den wahren Stern seines Lebens entdeckte. Am 30. September 1816 schied er aus seiner Prager Stellung, aber er und Therese haben einander nie vergessen. Therese, die ein Alter von 82 Jahren erreichte und erst 1864 in Prag gestorben ist, bekannte in späteren Jahren einer nahen Freundin: „'Dieser Mann hat mich unaus'- sprechlich, hat mich wahrhaftig geliebt. Er verließ mich nur, weil feine kerndeutsche Natur, feine natürliche sittliche Anlage die Beziehung zu einer verheirateten Frau nicht ertragen konnte." Voic ihr selbst, die sich in ihrem späteren Alter noch philosophischen Studien zuwandte, entwirft ihr Biograph ein sehr gewinnendes Bild. Ihre einzige Tochter Resi wurde die Gattin des Komponisten Johann Wenzel Kalliwoda, des späteren Karlsruher Hofkapellmeisters und Komponisten des vielgesungenen Mänuerchvres „Das deutsche Lied". G licheit Bewegung nicht standhielt: dckr Hosenboden vergaß seins Pflicht unb zerriß. Als gute Kollegin sah sie voraus, daß ihr Partner wegen dieses Unglücks vom Publikum verlacht iverdest könnte. Sie wollte ihn warnen, und in der Annahme, daß ja doch wohl niemand italienisch verstehe, sang sie mit traaisckM Gebärden und bestrickender Leidenschastlichkeit: „Drehen Sie sich nicht um, ihre Hose ist hinten anfgeplatzt." Aber die Primadonna hatte sich verrechnet. Der Aufführung wohnten eine Anzahl Italiener bei, die mit begreiflichem Staunen diese immerhin merkwürdige Aeußerlmg der in höchsten Seelennöten sich windeudest Tosca hörten und schließlich ihrer Heiterkeit nicht Herr werdest tonnten. Das amerikanische Publikum, das von der Improvisation nichts gemerkt hatte, war empört, die Störenfriede wurden MÄ dem. Saal gewiesen und mau führte sie zur Polizeiwache. Dort erklärten sie den Zusammenhang ihres Lachens mit der Oper von Puecini. * ,/O welche Lust, Soldat zu f ei u!" In den Zeiten', in denen noch keine allgemeine Heerespflicht die Jugend zu den Fahnen führte, hatten die Regimentsinhaber oft ihre liebe Not, um die nötigen Rekruten herbeizuschaffen. Das Journal des Ddbats berichtet einige lustige Beispiele von der Art und Weise, wie in der guten alten Zeit der Nachwuchs zu den Kasernen an-, gelockt ivurde. Als die Tätigkeit der Werbesergeanteu nicht mehr ausreichte, da ließ ein Artilleriekommandant der französischen Armee — vor der großen Revolution — in allen Gemeinden und Dörfern folgendes Plakat anschlagen: „Wisst für die schöne Jugend! Alle, die in das königliche Artilleriekorps, Regiment de La Färe, eintreten wollen, tverden benachrichtigt, daß btefejä Regiment das Regiment der Picardie ist. Man tanzt dort dreimal in der Woche, zweimal wird Ball gespielt, die übrige Zeit bient zum Kegelschieben, zum Ticruspiel und zur Waffenübung. Dick Unterhaltung und das Amüsement herrschen überall. Alle Soldaten bekommen eine hohe Löhnung, gute Posten und spütep Offiziersstellungen. Man wende sich au M. de Richousftz in seinem Schlosse von Bonchelles bei Noyon in der Picardie. Hohe Belohnung für alle, die ihm schöne Leute znsühreu." Aber nicht nup die alte Königsarmee Frankreichs, astch das republikanische Heer geriet bisweilen in Rekrnienuot. Mlit welchen Mitteln die Republikaner arbeiteten, zeigt ein anderes. Werbeplakat: „Kavallerieregimeast i — Stets bereit! Stets .... auf dem Sattel! Avantgarden^ regiment auf Ehrenposten, 15 Kilometer von der Grenze, besondere Vergünstigungen. Uniform: hiinmelblauer Rock, rote! Hose usw. Zu Beginn des 3. Dienstjahres Unteroffiziernniformf aus feinem Tuch. — Quartier: die Quartiere haben ausgezeichnete frische Luft und bieten die herrlichste Aussicht. Sie sind freundlich, hübsch und idyllisch, mit schattigen Bäumen, Gärleic und Blumen. Große Speisesäle. Jeden Tag Tee und Kaffee: Weißbrot, abwechslungsreiche Ernährung. Schöne Gesellschaftsräume mit Gasbeleuchtung, geheizt, wirkliches Soldateukasuio mit Bibliothek/ Briefpapier und allerlei Spielen. Unterhaltsame Borstellungen, Taschenspielerkunststücke, Zaubereien, Borträge über Landwirtschaft, Industrie und Militärgeschichte mit Lichtbildern. Im Sommer werden in frischer Lust Spiele veranstaltet, Geräte vorhanden/ Fußballausrüstung, Ballspiele. Schivimmexknrsionen, Ausslügü in die Vogesen nsw. Elegante, gut dressierte Pferde, dabei lammfromm. — Garnison: Industrie- und Ackerbanstadt mit breiten, schönerr Straßen und hübschen, ansehnlichen Gebäuden. 20 000 Einwohner, alle sehr freundlich und entgegenkommend, sehr Patriotisch, man liebt das Militär. Herrliche Promenade mit schattigen Spaziergängen, Blumenbeete, Museen, Theater, Wanderzirms, Kirchweihe, öffentliche Bälle unb. Volksbelustigungen." Diese verheißungsvollen Aufforderungen zum Militärdienst unterscheidest sich sehr von dem lakonischen Gestellungsbefehl, mit dem heutzutage der angehende Rekrut in die Kaserne berufen wird. * Militärisches. Feldwebel: „Was versteht man unter Heuchelei?" — Rekrut: „Heuchelei? — Heuchelei ist — ist —: wenn jemand sagen mochte, er hat seine Vorgesetzten gern!" —. —> & G ® 9 * Das Meer als — Litfaßsäule. Aus Neivhvrk wir berichtet: In Newyork hat sich mit einem Kapital von zwei Millionen Mark eine große Gesellschaft gebildet, die eine neue Art von Reklame einführen will: gegenüber allen großen Seebäder» sollen int Meere mächtige Leuchtbojen angelegt werden, die zur Reklame dienen. Der Plan hat in Amerika lebhaftes Aufsehen und leidenschaftlichen Widerspruch erregt. Die Bewohner von Atlantic City, des „amerikanischen Ostende", haben eine Bersanrmluüg abgehalten unb Einspruch erhoben gegen diesen Plan, der die Schönheit der Natur zerstöreu würde. Der Bürgermeister von Atlantic City hat sofort Schritte eingeleitet, ‘bte daraus abzielen, die Ausführung dieser Reklamen zu verhindern, aber es bleibt zweifelhaft, ob er mit seinem Widerspruch auch juristisch durchdringt, da die Reklauregesellschaft mit ihren Leucht- bvielt über die Dreimeilengrenze der Küstengewässer hiitausgehen WM, für die gesetzliche Beschränkungen nicht mehr bestehen. Zu gleicher Zeit mit dem neuen Reklarneplan taucht überall in Amerika zorniger.Widerspruch auf gegen die Naturschändungen, die bisher stattgetunden haben. In der Tat sind länas der amerikanischen Eisenbahnlinie gerade au den landschaftlich reizvollsten Stelleit überall ntächtige Reklameschilder ttnd Plakak- 'anhäufimgen angebracht, die das Bild der Natur vollkommen 'entstellen, den Unternehmern aber Riesengewinnste eintragen. . *5?1 Fc lustige Geschicht e. Das Opernhaus in Boston, !o erzählt der Gaulois, war kürzlich der Schauplatz eines vergilng- lichen Theaterskandals. Man gab die „Tosca" und zivar auf italienisch. Die beiden Vertreter der Hauptrollen sangen gerade em leidenschaftliches Duett, Mario Cavaradossi unb bie Tosca entluden ihre Gefühle in den höchsten Tonen, als plötzlich im ersten Rang em krampfhaftes Lachen ertönte unb die Weihe des Augenblickes völlig zerstörte. Was ivar geschehen? Aus ivelchem Anlässe konnten rücksichtslose Kunstbanausen die ausgezeichnete Darstellung verhöhnen und die ganze Aufführung stören? In der Tat, es war etwas Ungewöhnliches geschehen, wenngleich nicht gerade etwas Unrcchbares^ Die Tosca hatte gemerkt, daß das Beinkleid ihres gebebten Mario Caravadosti irgend einer besonders leidenschaft-