Donnerstag den \. September - «M =s£3M/liiAM/w 4 WlKfärz 9 äjjfälw WKW !W»sWf Dem Sieger von Sedan! Moltke. Von Max Bewer, Laubeaast. Groher Schweizer, stiller Denker, Moltke, Hort des Vaterlands, Schlachtenwager, Schlachtenlenker, Dennitreich im Sieaeskranz. Unbesiegt im Völkerstreiten, Unbeiiegt vom Glanz des Ruhms, Bist ein Bild Dn allen Zeiten Wahren deutschen Heldentums! Deinem Blick, dem adlerklaren, Deinen Planen kühl und klug, Folgten Deutschlands Sturmesscharen, Die Dein Stern zum Siege trug; Stiegst Du beute auS dein Grabe, Schweigend deutend mit der Hand, Jeder Alaun und jeder Knabe Folgte Dir fürs Vaterland! Wie ein Adler unerreichbar, Das Gefieder weitgespannt. Einem Strafgericht vergleichbar, Flogst Du kreisend durch das Land, lieber Flüsse, über Hügel, Bis int ungeheuren Schlag Deiner dunklen Riesenflügel Stumm der Feind zusammenbrach. Tiefer grub in Dritte Züge Sich des Alters Runenzahl, Ob Dein Herz auch flammend schlüge Ans dem Schlachtfeld noch einmal, Schmerzlich schriebst Du Deinem Kaiser: „Skimmer trägt mich mehr ein Pferd", Und gehüllt in Lorbeerreiser, Gabst Du ihm zurück Dein Schwert! Aber schlummre ohne Sorgen, Denn Dein Werk steht hoch und fest, Niemals naht uns mehr ein Morgen, Der in Furcht uns zittern lägt. Donnern ivieder die Kanonen, Funkelt wieder Schtvert an Schivert, Geist von Dir wird in uns wohnen. Und er macht uns Deiner wert! Denn ein Volk, das Arndt und Blücher, Bismarck nennt und Moltke sein, Das muh für die Zukunft sicher Weitgeplant vom Schöpfer sein. Mögen andre Völker lärmen, Ob die ganze Welt uns habt, Ohne Prahlen, ohne Schwärmen Stehn wir still wie Du gefaht! Reinster aller Heldendegen, Klar wie Stahl lind fein >vie Gold, Der bedachtsain und verwegen Stand von Schlachtenzorn umgrollt, Krieg war Deines Lebens Bürde, Sieg war Deines Schwertes Wuchh Deutsche Ehre, deutsche Würde, Deutscher Friede seine Frucht! Das schlafende Heer. Roman von Clara Viebig. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Die Sehnsucht, die bis jetzt zurückgedrängt gewesen war, scheinbar geschlafen hatte, regte sich. Hätte er ihr doch depeschiert! Aber nun war's zu spät; auch wenn er voll Posen aus noch ein Telegramm schickte, konnte sie doch auf beit schlechten Wegen nicht mehr zur rechten Zeit mit deut! Wagen an der Bahn sein. Allein mußte er ankommen/ wieder allein sein, lvie immer! In einem Gefühl der Verbitterung, so lveggesetzt zu leben, so fernab der Kultur, schloß er die Augen und drückte die von einem dumpfew Schmerz befallene Stirn gegen das Polster. So fuhr er in der Kreisstadt ein; den Paletot zui- geknöpft, den Kragen hochgeschlagen, schritt er voM Bahnsteig. Bekannte Laute grüßten ihn wieder. Alles polnische „Was befiehlt der gnädige Herr? Dem gnädigen Herrn zu dienen! Falle zu Füßen, gnädiger Herr!" Neber den bespuckten Flur schritt er durchs Bahngebäude nach der Straße. Dort saß eine Hökerin mit einem Fäßchen auf der untersten Treppenstufe des Portals, ein triefäugiges, schmutziges Weib, und eine Frau in polnischer Haube stand bei ihr und feilschte um einen Hering. Das alte Weib fuhr mit den schwarzen Fingern in die Tonne — die Salzlake troff — und die andere nahm den Hering auch in die Hand und fraß ihn auf, stehenden Fußes, mit Kopf und Schwanz, ntit Schuppen und Salzlake; nur die Gräte des Rückgrates spuckte sie vor sich hin. Ihn ekelte. Tief verstimmt schritt er in die Stadt hinein! Kein einziges deutsches Firmenschild. Alles polnische; Namen und jüdische. Polnisch-jüdisch — wer konnte das trennen?! Ebenso unlöslich diese beiden Eletnente miteinander verbunden, schier unzertrennlich verwachsen, wie die ganze Provinz mit dem PolentuM! Es schien Doleschal auf einmal, als seien all seine Bestrebungen, lang Bestehendes auszumerzen, fruchtlos-kindisches Bemühen. Er sah nicht mehr rechts und links. Ihn ärgerten die Schilder der Läden, ihn ärgerte der Dom, der so uralt mit seinen wie von Zyklopen gebauten Mauern auf den Markt heruntersah. Hier an den eisernen Buckeln der Domtür zeigte nian die Spuren der Axthiebe, mit denen einst heidnische Feinde die Kirche des weißen Adlers zu erstürmen gedacht t— die Beile waren zersplittert, die Tür hatte jedem Anprall getrotzt. Den Besuch beim Landrat gab Doleschäl auf, ihm wär plötzlich die Lust vergangen. Was er dem Freund eigentlich so Freudiges mitzUtetlen gehabt hatte, wußte er nicht mehr. Leere Versprechungen beuchten ihn plötzlich die Berliner Versicherungen, die ihn gestern noch mit solcher Ermutigung erfüllt hatten; nichtige Redensarten schienen sie hier auf dem Platz, an dem rechts der Dom empor ragte, links das Palais des Kirchenfürsten Und dicht dabei das Priesterseminar in all ihrer massiven Stattlichkeit lagen. Ganz ohnmächtig kam er sich auf einmal vor. Hier, hier an der Ecke der Gasse, die ihn nun ddy Wagen, in den er am Domplatz gestiegen war, hinabfuhr, stand in großer Schrift der Straßenname auf polnisch und ganz klein darunter die deutsche Bezeichnung. Herrgott, Herrgott! Er fuhr sich über die Augen, als müsse er's fortwischen, das Trugbild —, hier war ja noch ganz, ganz polnisches Land! In einer Betrübnis, die auch die Aussicht,, bald sein Deutschem wiederzusehen, bald Helene, bald die Knaben ans Herz drücken zu können, nicht lindern konnte, fuhr er dahin. I Regen und Schnee, die gegen die Eisenbahnfenster geprasselt, hatten nachgelassen; aber er saß noch in eine Ecke des Wagens gedrückt, den Kragen hochgeschlagen, die Reisedecke, die er gar nicht mehr zu gebrauchen gedacht hatte, bis zur Brust hinausgezogen. Er fühlte nicht, daß ihn jetzt wieder eine lindere Luft umwehte. Aprilschauer waren vorübergerauscht, nun lachte Aprilsonne. Im blankdn Sonnenschein wogten grüne Saaten. Er sah das all'es nicht. Das Kinn auf die Brust gedrückt, die Augen niedergeschlagen, verharrte er unbeweglich. Er grüßte nicht, als in oer Nähe des ersten Dorfes, das mau passierte, ein Sämann anr Ackerland den Hut bis zur Erde zog: „Dobry wieczor!" Er erwiderte auch den Gruß des Mädchens nicht, das, hübsch und leichtfüßig, trotz einer schweren Last,, die seinen Rücken beugte, eine Weile neben dem Wagen herschritt. Er sah alles nicht, nicht das Wachsen der Saaten, nicht den Fleiß der Leute, auch nicht die helle Sonne; er fühlte nicht den erdigen Duft, der von der Scholle aufstieg und mit belebendem Hauch um seine Stirn strich. Um ihn her war es finster. Er Hörte auch nicht das leise Trillern einer Lerche am benähten Grabenrain. Aber er hörte jetzt das Läuten der Glocke von Pociecha-Dorf. Das Sechsuhrlänteu. Weithin über die Felder wehte der Klang. Die Leute, die vereinzelt da und dort arbeiteten, verneigten sich; er sah, wie sie sich bekreuzten und dann schleunigst, ihr Arbeitsgerät zusammenraffend, sich zum Heimweg anschickten. Sie hatten genug geschafft, die Feierabendglocke rief sie. Ach, wann, wann würde sie ihn rufen?! Würde auch er bald Feierabend machen können nach vollendeten! Tagewerk? Rein — aber vielleicht bald Feierabend machen müssen nach nicht vollendetem, nach fruchtlosem Ringen! Schwermütig nickte er vor sich hin: Feierabend nach fruchtlosen! Ringen. Und dann durchfuhr es ihn jäh mit einem Schrecken: um Gottes willen, das war ja schon fast Melancholie! Sich einen Ruck gebend- richtete er sich aus seiner Ecke aus; die Hände zusammenballend, biß er die Zähne aufeinander — nein, sich nicht unterkriegen lassen, den schwarzen Bogel schenchen, der die Flügel senken wollte! Da fühlte er den Hauch der Scholle. Gott sei Dank! Und er riß den Paletot voneinander und atmete tief. Gott sei gedankt für diesen Duft der Felder! Den Hut von der Stirn zurückschiebend, sah er freier Um sich. In seinem zerquälten Herzen wachte die Liebe aus; so groß auch die Oinal war, die Liebe war doch noch größer. Rein, diese Felder hier waren schön, schöner als alle anderen in der Welt! Wie hatten sie ihm nur monoton dünken können? Und! ihre Dankbarkeit mußte versöhnen für vieles, was sonst verstimmte. Doleschals Stirn glättete sich: war hier nicht Tau Und Sonnenschein, nicht Wachsen und Gedeihen? Ja, ja und dreimal ja! Sein Landmannsherz tat sich auf, als er jetzt die Saaten betrachtete — so frisch, so dicht, so regennaß, so sonnenbeschienen standen sie int Feld! So weit das Auge reichte, bis dorthin, dort zum Lysa Gora nichts als grüne, grüne Breiten. Ein ganzes Heer von junger Saat, eine Welt von Hoffnungen. Und da wollte er verzagen?! Rein! Er atmete tote befreit auf. Seine müden Züge belebten -sich, Jein blasses Gesicht rötete sich. Und jetzt, siehe da! Ein freudiges Aufleuchten kam in seine Augen: sieh, das schönste Wunder der Ebene! Ueber die große Fläche spannte sich der Regenbogen. Er stand auf hinter der schwarzen Holzkirche von Pociechaj- Dorf, wölbte sich über Ansiedlung Augenweide und über Chawliborczyce, über den Lysa Gora und Deutschau und stellte dort jenseits sein anderes Ende auf Przyborowoeu Grund. Unter dem Bogen des Friedens lagen sie alle miteinander. Und dort, ganz im GeflimMer der sich neigenden Sonne, Hinterm Lysa Gora sich zeigend wie ein Traums strahlte ein Abglanz wider der siebenfarbenen Herrlichkeit, Die Weite war still, wie erschauernd in Bewunderung. Rur die Glocke schwieg nicht, sie läutete dazu: Friede, Friede! ♦ „Dobry wieczor! Verehrtester Nachbar, guten Wend!"■ Doleschal fuhr zusammen; eine Stimme, die ihm Weh tat, hatte ihn geweckt. Mit einem Ruck hielt sein Mietswagen, ein bequemer Landauer war dicht neben ihm. Wie schon einmal hier unweit der Kolonie, war der Deutschauer mit den Chwaliborczycern zusammengestoßen. Geschwind! waren sie dahergekommen und leise auf dem! noch regens feuchten, heute sammetweichen Grund. Blaß wurde Doleschal bis tn die Lippen, so erschreckte ihn diese Begegnung in seiner Versunkenheit. „Herr Nachbar, außerordentlich erfreut! Ich bin entzückt, Ihnen noch Adieu sagen zu können," rief Garczynski. „Ich bedauerte unendlich, Sie gestern nicht augetroffen zu haben. Wir verreisen!" „So?" Doleschal wußte weiter nichts ZU tun, als sich zu verneigen. „Empfehle mich der gnädigen Frau!" „Leben Sie wohl!" Lässig nickte die Garczynska, und dann sandte sie ihm einen raschen Blick zu, so voll von Zorn, Anklage, Haß, Borwurf, Wut und Verachtung, daß er ihn sich nicht zu erklären wußte. Was hatte er dieser! Frau denn getan, daß sie ihn so anblitzte? Ewig längs hatte er sie ja gar nicht gesehen! „Werden gnädigste Frau länger fortbleiben? Und zum Vergnügen?" Sie hatte ihn scheinbar nicht gehört — oder war er etwa nicht da für sie? Fast schien es ihm so. Sie hatte den Kopf nach der andern Seite gewendet und starrte gleichgültig in die Luft. Garczynski beantwortete die Frage durch ein Achselzucken: „Vergnügen? Mein.Lieber, Verpflichtungen, Verpflichtungen! Und Einladungen, unendliche! Ich denke, vier Wochen werden daraus werden!" „So." Es war Doleschal ganz gleichgültig, was die Chwaliborczycer machten — mochten sie hier sein, reifen oder fernbleiben! — nur aus höflicher Gewöhnung fragte er: „Und wohin reifen die Herrschaften?" Garczynski lächelte malitiös und winkte zugleich verbindlich mehrmals hintereinander zum Abschied mit der Hand: 1 „Wir fahren, woher der Herr Nachbar kommen. Wir reifen nach Berlin. Kutscher, dalej, es ist Zeit!" Nach Berlin? Die Stirn runzelnd, sah Doleschal dem Landauer nach. Jetzt sah er: ein kleineres Gefährt, darauf ein Paar wahre Riesenkoffer verstaut waren, folgte noch nach. Die fuhren nach Berlin — Verpflichtungen, Einladungen, Toiletten für die schöne Frau in Riesenkoffernj — warum verstimmte ihn das so?! Warum sollte Gare« zynski nicht nach Berlin reisen?! Horch, Peitschengeknall, der Kutscher feuerte jetzt die Pferde an! Da jagten sie hin, der liebenswürdige Pole und seine schöne Frau! Als Doleschal noch einmal den Kopf wandte, sah er sie schon ganz weit. Nun ja, sie mußten eilen, toetm fiel den Nachtzug treffen wollten, mit dem auch er nach Berlin gefahren war! Mer et glaubte ein Lachen zu vernehmen/ das ihn höhnte, ein spöttisches Lachen, das ihm im Ohre blieb, wenn auch die wachsende Entfernung zwischen ihm und jenem Wagen längst jeden Laut verschlungen haben mußte. i , Der Bogen des Friedens tour verschwunden. Mit einer jener Vorahnungen, die nnabweislich Uni- angenehmes künden und wie Frostschauer die Seele' über--: hauchen, drückte sich Doleschal wieder fester in feine Wagen- ecke. Den Paletot, den er vorhin aufgeknüpft hatte, knöpftet er jetzt wieder zu. Es zuckte nervös in seinem Gesicht/ und er kaute an den Schnurrbartenden. Brütend schaute er in sich hinein: daß man doch nie, nie sich hier harmlos! und ungestört an etwas erfreuen konnte! Immer fiel etwas — 643 — ttieber, wie jetzt ine nahende Dämmerung auf die sonn- beglänzte Flur. . Schatten krochen über die Ebene, das' Grün der Saaten wurde grau, der farbige Zauberschein Hinterm Lysa .Gora hatte sich z,u Wolken verdichtet, die, zerfetzt vom' Abendiomd, dräuend gleich Ungetümen mit Schwertern und Spießen, das verlöschende Sonnenrot des Himmels umstanden. Horch, wer konnte hier so lachen?! Wer hatte hier Noch den Mut dazu?! Ein fröhliches Mädchenlachen war's, das Doleschal auf- merten ließ. Langsam war sein Wagen weitergekrochen; Nun war man unweit des Luchs, wo die Grenze sich zieht zwischen Przyborowo und Niemczyce. Aus der Richtung von Przyborowo galoppierten zwei Pferde heran, ein kleiner Schecke voran, ein großer Brauner hinterdrein. Das war wre eine Jagd. Lang streckten sich die Pferdeleiber, die Hufe flogen. Und nun erscholl wieder das' Mädchenlachen, über- Niütig hell. Vor dem Mietswagen her, so dicht, daß dessen Gaule zurückprallten, setzten die beiden sich jagenden Pferde über die Straße. Ein Reitkleid flatterte um eine ganz jugendlich-schlanke Gestalt, blonde Zöpfe flogen wild, und hinterdrein — da — war das nicht der Inspektor Schulz, der dem Fräulein nachsetzte, vornüber auf den Hals seines Pferdes -gelegt, die Hand ausgestreckt, UM das flatternde Reitkleid zu fassen?! Auf die Weiden am Luch, die wie pme dichte Schutzwand gegen den Acker standen, ging's zu. „Psia krew!" Der Kutscher hielt an und deutete, vielsagend schmunzelnd, mit dem Peitschenstiel. nr .Das helle Mädchenlachen war plötzlich in einen hellen Aufschrei übergegangen —. war der ängstlich oder — ?! Der große Braune hatte den kleinen Schecken jetzt eingeholt. Warum diese Jagd?! Warum dieser — dieser Aufschrei?! Und jetzt —?! Die Mauer der Weiden hielt die Gestalten verdeckt, das Pferdegetrappel war verstummt, die Mädchen- stimme ließ sich nicht wieder hören. Es war ganz still geworden. „Boran!" herrschte Döleschal seinen Kutscher an; das Schmunzeln des Mannes dünkte ihn auf einmal ganz infam. Er wurde rot darüber. Was dachte sich dieser Kerl? Was wagte er sich zu denken?! Unverschämt! Er durfte sich nichts denken. Ein Zorn überkam jäh den Herrn von Deutschau und zugleich eine Scham : waren ihm denn nicht selber Gedanken aufgestiegen, die — „Pfui!" Er sagte es laut, ein Unwille gegen sich selber uberkaNt ihn. War er auch wie der gewöhnliche Mann, der sofort Gemeines voraussetzt? Nein, hier handelte es- sich nur um ein ganz ausgelassenes, junges Mädchen, das, froh, der Gouvernante entronnen zu sein, sich einmal austobte. Das Lachen war so unbefangen gewesen, so kindlich hell! Aber der Aufschrei — dieser Aufschrei?! Grübelnd schloß Doleschal die Augen. In dieser Einsamkeit, bei diesein Aufwachsen unter der Kreatur, diesem täglichen Sehen des Miteinanders von Knechten und Mägden, die sich wahrhaftig nicht genierten, war es da nicht möglich, daß — bah, Torheit! Kinderäugen, reine Augen sehen nichts! Aber dieser Inspektor?! Lag nicht etwas Brutales in dessen hübschem Gesicht?! Ein Mißtrauen hielt Doleschal gepackt und peinigte ihn. Wie konnte man nur sein Kind diesem Menschen anvertrauen? Alle Antipathie abgerechnet, und wenn da auch e nichts, nichts irgendwie Bedenkliches vorläge, das te sich doch nicht. Man durfte seine Tochter nicht einem Blick aussetzen, wie der ihr heute geworden war, von denk Kerl da auf dem Bock, und auch nicht solchem Schmunzeln! Er mußte das Kestner sagen. Freilich, eine angenehme Mission war es nicht. Aber das junge Mädchen, das halbe Kind, war seines Freundes Paul Schwester, die Tochter eines Standesgenossen, die Tochter eines Deutschen! Er Mußte dem Bater Mitteilung machen von diesein Ausritt. Kestner konnte ihm ja nur dankbar sein. Vielleicht, daß er gar keine Ahnung von dieser Vertraulichkeit zwischen dem Inspektor und ferner Tochter hatte? Nun, dann war's um so nötiger! (Fortsetzung folgt.) Verhängnisvolle Gewohnheiten in der Tierwelt. Von Dr. Th. Zell. In meinen Büchern habe ich an verschiedenen Stellen darauf hmgewiesen, daß die Gewohnheit bei den Tieren die allergrößte Rolle spielt. So dreht sich beispielsweise der Hund, der sich aus- ^A^Zoill, aut, dem Sofa oder Stuhle erst ein paarmal herum/ als mußte er, wie seine Vorfahren, vorher das Gras niederdrücken/ um em bequemes Lager zu haben. Das Pferd als' Geschöpf der Mne hat als Hauptmasse gegen die großen Raubtiere seins Schnellfüßigkeit, deshalb stürmt es dahin, sobald ihm eine Gefahr zil drohen scheint Dieses m der freien Ebene ganz sinngemäße Rettungsmrttel^hat es le,der bei uns in den bewohnten Gegenden' beibehalten. „Es geht durch," wie wir sagen, und läuft gegen' Baume oder Hauser, wodurch es sich und die Insassen des Wagens, den es zieht, aufs schwerste gefährdet. Die großeii Katzen pflegen Ueberfalle stets von hinten auszuführen, deshalb ist der Löwenbändiger verständigerweise bemüht, seinen Bestien stets das Gesicht zuzudrehen Umgekehrt greift unser Fuchs' und unser Wiesel einen Bogel stets von vorn an. Würden sie den Vögelt von hinten erhaschen wollen, so flöge er fort und ließe höchstens einige Schwanzfedern als Andenken zurück. Deshalb muß. man, wie mich een alter Förster belehrte, wenn man Reineke durch vergiftete Sperlinge beseitigen will, stets die Vögel so hängen, daß sie mit den Schnäbeln dem Ankommenden entgegenschauen. Andernfalls nimmt sie Reineke nicht. Man darf also mit Recht behaupten, daß kein Geschöpf so konservativ ist wie das Tier. Denn die' Unzahl der Beispiels ließe sich noch mit leichter Mühe vermehren. Ich möchte im nachstehenden noch einige anführen, tvo diese Gewohnheit dem wildlebenden Tiere gewöhnlich zuni Verderben! gereicht. Sie würden demgemäß ein sehr schlechtes Licht auf die Intelligenz der Tiere werfen, wenn wir nicht wüßten, daß die Menschen ebensowenig von verhängnisvollen Gewohnheiten lasset Da beobachten wir zunächst bei der Ente jedesmal die Erscheinung, daß, wenn sie bei der Jagd geflügelt, d. h. flügellahm! geschossen ist, ste nach einiger Zeit das Wasser verläßt. Emm ah besuchte ich mit einem' alten Jäger und dessen Sohn ein Wassern loch, von dem man kaum hülle annehmen sollen, daß dort Enten brüteten. Es war aber doch der Fall gewesen, weil das hohe Gras und die Binsen einen ziemlichen Schutz gewährten. Zwei Enteil wurden geschossen, eine fiel geflügelt ins Wasser. Wir hatten! zwei Hunde mit, die ausgezeichnet arbeiteten und das Wasserloch gründlich absuchten — aber vergeblich. Tie Sache wurde mit der Zeit langweilig, denn nach! einer halben Stunde war immer! noch nicht die Ente gefunden. Plötzlich! lief der eine Hund fort und kehrte sich' auch an kein Pfeifen, obwohl er sonst immer; guten Appell besaß. Er verschwand in einem Roggenfelde und kam mit der getroffenen Ente heraus. Trotzdem wir drei die Umgebung des Teiches scharf bewacht hatten, war es der Ente gelungen, sich unbemerkt durch das Gras nach dem Roggen fort- zuschleichen. „Nein, ist so eine Ente dumm !" meinte der alte GrünrocH als wir mit unserer Beute uns nach einer anderen Wasserstelle begaben. „Warum ist das Ding nicht ruhig im Wasser geblieben? Hätte sie sich den Hunden durch Tauchen entzogen —; hätten die sie schwerlich bekommen. Aber auf dem Lande wap sie ja rettungslos verloren!" Die Anschauung, die mein Bekannter äußerte, herrscht wphk allgemein unter Jägern. Man ist erstaunt darüber, daß die! Ente das ihr heimische Element verläßt und sich gewissermaßen ihrer besten Verteidigungsmittel beraubt. Da angeschossene Enten stets nach einiger Zeit das Wasser! verlassen, so muß hier eine uralte Gewohnheit vorliegen, die an sich dnrchaus berechtigt ist. Stellen wir uns Deutschland ist früheren Zeiten vor, wo der Mensch, Noch nicht mit der Tierwelt aufgeräumt Halle wie heute. Tainals hatte die Ente, sobald sie durch eine Verwundung flügellahm wurde, sicherlich allen Grund, das Wasser zu verlassen. Tenn damals war der Fischotter überall heimisch, der gern einen Entenbraten verspeist, ferner belebten die Gewässer große Fische, namentlich riesige Welse und Hechte, die auf eine flugunfähige Ente sofort Jagd gemacht hätten. So lange die Ente gesund ist, braucht sie sich vor bieftif Feinden nicht zu fürchten, denn sie fliegt bei ihrer Annäherung einfach davon. Geflügelt aber ist sie verloren, denn jene sind' ihr int Wasser an Gewandtheit überlegen. Auch der Seeadler! würde sie unter diesen Umständen mit Leichtigkeit fangen, denn sie entgeht ihm sonst hauptsächlich dadurch, daß sie die bessere! Fliegerin ist. Tie Ente hätte also früher, sobald sie merkte, daß sie nichts mehr fliegen konnte, tatsächlich allen Grund, das Wasser möglichst bald zu verlassen. Für jetzige Verhältnisse ist dieses' Rettungsmittel allerdings total widersinnig, denn Fischottern und Seeadler sind beinahe überall ausgerottet worden, und große! Welse und Hechte gibt es nur sehr selten. Dem Menschen gegenüber besonders einem, der einen Hund bei sich führt, ist heutigentags! die Flucht aufs Land eine ziemliche Torheit. Ein anderer Fall. Der frühere Präsident Roosevelt ist ein! ausgezeichneter Jäger und vortrefflicher Tierbcobachter. Er hat so ziemlich auf jedes größere Tier, das in Amerika lebt, Jagd gemacht und seine Beobachtungen in sehr lesenswerten Büchcrnj Niedergeschrieben. Von der amerikanischen Schneeziege berichtet; er uns, daß sie ein sehr scheues Tier sei, das in den unzugänglichen! Gebirgen Nordamerikas hause. Mit ihrer sonstigen Vorsicht stehe in schroffem Widerspruch, daß sie stets in die Höhe flüchte. Hape — 544 Vermischte». * Der Prager Magistrat und die Zahl 13. Jnr Prager Rathause herrscht noch eilte abergläubische Furcht vor der Nummer 13. Man ist dort von der versteckten Niedertracht des „Teufelsdutzend" so felsenfest überzeugt, daß man diese unselige Zahl beinahe noch mehr sürchtet als deutsche Firmentaseln und Studentenmützen. So wurde bei der Bezeichnung der elektrischen Straßenbahnlinien die Nr. 13 einfach weggelassen. Man ging Wit scheuem Stillschweigen über die Unglückszahl hinweg und brachte das Manko durch die Teilung der Vierzehuerlinie in zwei Strecken herein, für die Verwaltung einer modernen Großstadt im 20. Jahrhundert immerhin eine Leistung! Rätsel. Wir sind ein slavisch Volk, das dicht Am Ungar- und am Türkenlande Auf Bergen und in Wäldern lebt, Int Hirten- und im Bauernstände. Fügst du ein „t" in unser Wort, Bedeutet es ein schmerzlich Trennen: Und niuuust du vorn zwei Zeicbeu fort, Sind's L/ute, die wobl lachen können. Auflösung in nächster Nummer- Auflösung des Rösselsvrungs in voriger Nummer: Verzeih' der Jugend Uebermut, Auch wenn sie toll und. töricht war; Bedenke, nach des Sommers Glut Ist erst der Himmel rein und klar. * Das durchgehende Karussell. Ein Pariser Fabrikant ^erhielt vor einiger Zeit den Auftrag, für die Philippinen! ein Karussell mit Dampfbetrieb zu bauen. Das Karussell wurde gebaut und kam an seinen Bestimmungsort, behütet von einem französischen Mechaniker, der es zurüsten und einen Eingeborenen in der Bedienung der Maschine unterweisen sollte. Als er seine Aufgabe erfüllt glaubte, reiste er ab. Zur Einweihung des Ka- russels drängte sich eine große Menge um das bestaunte Wunderwerk europäischer Technik, und die' Honoratioren des Ortes wurden von dem Besitzer feierlich eingeladen, als Erste die Holzpferdchen zu besteigen und in den Gondeln Platz zu nehmen. Während eine Drehorgel die neuesten Pariser Tänze heriintev- leierte, setzte sich die Maschine in Bewegung, und das Karussell Hub an sich zu drehen, während die Zuschauer vor Begeisterung schrien. Nach einer Weile wollte der Mechaniker das Karussell aufhalten, um auch andere des Vergnügens teilhaftig werden zu lassen, aber vergebens fingerte er an allen Hebeln nnd Ventilen herum, das Karussell drehte sich nur noch schneller und die Orgel tönte immer lauter. Und die Honoratioren sausten, angstvoll die Hälse der Pferde umklammernd, acht Stunden hinterst Änander immer in die Runde, bis endlich die Maschine kein Heizmaterial mehr hatte und von selber still stand. Seit lenem Tage hat keiner mehr das Karussell bestiegen .’ * Kasaken? Jnr Briefkasten der Zeit,chrtst des Allge- inleinen Deutschen Sprachpereins lesen wir: Daß rn den von August Scherl herausgegebenen Blättern statt des allgemein üblichen „Kosaken" stets „Kasaken" geschrieben wird, ist eist neuer Beweis für die übergewissenhafte Hochachtung der Deutschen vor allem Fremden und die damit verbundene Geringschätzung des Heimischen, Volkstümlichen. Der Scherlsche Verlag beruft sich auf eine Abhandlung des Gcneralmawrs Graf v. Pfeil- Kleinellguth im „Berliner Lokalanzeiger", in der erklärt wird, daß der Name russischen Ursprungs sei, und daß kein Mensch in Rußland anders als „Kasaken" Tage. Das also, was dm Russen sagen, ist maßgebend; daß aber fern Mensch rn Deutschland anders als „Kosaken" sagt, wird völlig beiseite gesetzt Gewiß verdanken wir das Wort den Russen; aber es heißt nun einmal bei uns nicht „Kasaken", sondern „Kosaken . Woher das o stammt, können wir nicht mit Sicherheit sagen: vielleicht aus einer älteren russischen Nebenform kosak (Die wenigstens im Heyseschen Fremdwörterbuche mit angeführt wird), vielleicht aus dem polnischen kozak, das uns möglicherweise den Begriff vermittelt hat: es tut aber auch gar nichts zur Sache. Genug, daß dem deutschen Worte das o eigen ist, und zwar seit langer Zeit, wie zum Ueberflnsse auch die Familiennamen „Eosack, Kossak" u. ä. bezeugen. Und nicht nur die Deutschen haben diese o-Form, sondern auch Engländer, Franzosen und^talienev sprechen von Cossacks, Cosaques und Cosachi. Welchem tzng- länder würde es einfallen, mit Rücksicht auf die russische Form! Cassacks zu schreiben? Eine solche Selbstverleiignung kennt nur der Deutsche, derselbe Deutsche, der es für seine Pflicht halt, jeden hottentottisch-en Ortsnamen möglichst „richtig ' auszusPreclM, Wann wird er anfastgen, auch in solchen Dingen etwas auf sich zu halten? ___________ si« also See Jäger beim Anbirschen überstiegest, so komme er regelmäßig zum Schuß, da sie zu ihm hinaufflüchte. Da wir von unserer Hausziege wissen, daß sie eher ein kluges als dummes Geschöpf ist, so kann auch hier nur eine uralte Gewohnheit vorliegen, die bei ihren sonstigen Feinden ganz angebracht ist. Das ist auch tu der Tat der Fall Dm ausgewachsene Ziege hat in der Vogelwelt kaum entert Gegner, bett sie zu fürchten hätte, da der Adler nur junge Ziegen raubt. Dagegen sind die hauptsächlichsten Feinde unter den Saugetieren die großen Katzenarten, also in Nordamerika Puma und 7-u.chs, ferner der Wolf und der Bär. Vor allen diesen soeben angeführten Raubtieren flüchtet sie am besten, wenn sie sich m die unzugänglichen Höhen begibt, da keiner der aus Ziegenbraten lüsternen Nachsteller sich mit ihr in Kletterfertigkeit mesen kamt Ter Mensch beobachtete diese immer wiederkehrende Flucht nach oben und überkletterte sie, indem er sich im wecken Bogen iM Standpunkt näherte, worauf sie ihm dann eine ziemlich leichte Ein dritter Fall, der deshalb von besonderem Interesse ist, weil auf Grund dieser Gewohnheit die ganze Walfifastangerei erst möglich wurde. .Die ursprüngliche Jagd beruht darauf, daß sich ein Boot dem Wale näherte, den die Schiffsbesatzung cmA- findig gemacht hatte. War das Boot dem Riesen hinlänglich nahe gekommen, so warf ihm ein Mann eine Harpune m den Leib, die mit einer sehr langen Leine verbunden war, die auf eilte« Rolle lief. Fast immer tauchte der Wal und erhielt: beim Auf-, tauchen, das durch die ihm folgende Seine ziemlich leicht .festzustellen war, die zweite und fernere Harpune, bis er fernen; ^^Auchghstr muß man sich fragen: Ist dieses Fettungsmittel durch Tauchen nicht eigentlich der reine Selbstmord?, Ware der Wal beim Empfange der ersten Harpune so weit sortgefchwommen, wie ihn seine Kräfte trugen, so wäre er Wohl immer gerettet ge- Wesen. Denn da schließlich die Seine ihr Ende erreichte und das stürmische Nachschleppen des Bootes auf die Dauer sehr gefahrvoll wurde,, so müßte sich in einem solchen Falle, wenn er einmal ausnahmsweise eintrat, die Mannschaft des Bootes zum Kappen der Seine entschließen. Das war aber immer eine, große Ausnahme, fast immer tauchte der Wal und wart) regelmäßig «ne Beute so winziger Gegner. m Auch Per liegt es auf der Hand, daß der Wal eut strackes Verteidigungsniittel anwendet, das ihm gegen tierische Feinde von Vorteil ist. Mancher wird erstaunt fragen, welches Geschöpf denn diesen Riesen angreifen soll. Jedes Tier hat aber seinen Feind, stnd wie das große Pferd oder der starke Wt etnem Rudel Wölfe unterliegt, so ist das gleiche auch beim Walfisch der Fall. Sein Hauptfeind ist der gefräßige Schwertwal, der ihn nick seinem riesigen Gebiß in Rudeln überfällt und in Stucke reißt Der Schwertwal ist einer der schnellsten Schwimmer der Welt, deshalb ist es einleuchtend, daß es vergeblich wäre, wenn sich der Walfifch durch Flucht in die Ferne ihm zu entziehest hoffte Dagegen ist der Walfisch dem Schwertwal im Tauchen überlegen, deshalb flieht er in die Tiefe. Diese ihm zur zweiten Natur gewordene Flucht in die Tiefe wendet er nun auch dem Menschen gegenüber . an, wo sie ganz verfehlt ist und ihn recht eigentlich der Aus- vottung preisgegeben hat. v t, ,Y. , Wilde Tiere haben also Gewohnheiten, die ast,sich zur Rettung ganz geeignet sind, aber dem Menschen gegenüber gar nicht passen, sondern sie recht eigentlich ins Unglück stürzen. Auch Von unserem heimischen Wild fönnen wir noch weitere Falle äusühren, inan denke nur an die Benutzung von . Wechseln und Pässen, d. h. kleinen, ausgetretenen Steigen, die fast immer begangen werben lind natürlich dem Jäger das Auflauern ust- . gemein erleichtern. , Wir dürfen, wie wir schon bemerkten, über dieses Festhalten ton alten Gewohnheiten nicht zu. hart urteilen. Auch der Mensch trennt sich sehr ungern von ihnen. Hierfür. laßen. sich zahlreiche Beispiele anführen. Weil wir beispielsweise auf dem Lande bei der Annäherung einer Gefahr ganz klug handeln, wenn wir fliehen, so behalten wir diese Gewohnheit auch bei, wenn wir Wasser fahren, wo sie gar nicht angebracht ist. Droht ein Kahn zu kentern, so springest trotz aller Zurufe die Insassen gewöhnlich auf und bringen es durch diese unzweckmäßige Handlungsweise .dahin, daß das Fahrzeug wirklich umkippt. humoristisches. * Der gemütliche Sachse. Strolch (einen emsainest Wanderer überfallend): „Geld oder Leben!" —-Herr: „Nu, harn Se, wenn ich wählen därf, gäben Se mersch Geld! * Poesie und Prosa. „Nicht wahr, Männchen, dw Luft hier draußen ist wunderbar?" - „Ja, cs muß eut Wirtshaus in der Nähe sein, es riecht nach Schweinebraten * Er muß es wissen. Arzt (zu. einem Patienten, der einen verbundenen Kopf hat): „Nun, Sie haben sich em Loch in den Kopf geschlagen, tote groß ist es betet,, tote ein Taler ck — Patient: „Ganz so groß nicht, vielleicht tote 2 Mark 50. * Sparsam. „Aber, Sepp, ztahg do die Blatter ab ast dei'm Abreißkalender. Da steht noch der 1. Januar, iinb mtc hab'u do'n 17. August." - „Werb mi schon huatn Daßer hin is, bis 's Jahrl 'rum is, der schon Abreißkalender! Na, na! Dös gibt's stöt!" ' Redaktion: K. Neuralb. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universckäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gieße»