HJ nB SM wnif WjMyk ',2 g ,-v ' 77 IfiSE W^Mw ■ # Ihres Vaters Tochter. Roman von Lu tu von Strauß und Torney., (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 9. Juli. Neulich, wie Seppl im Bett liegt, die Faust über den Kopf geworfen, und- in seinem tiefen Kinderschlaf atmet, bleibt die Zenz vor ihm stehen und.schüttelt den Kops. ,Menn der Bub schläft, ist das just, als wenn ich das. Margrets da seh, seine Mutter selig. Auch so a weißes Gestchtl; nur die Augen, wann er aufmacht, die sind net so wie ihre." Seppls Mutter! Ich habe noch nie an sie gedacht. Aber jetzt auf einmal, wie ich den Jungen ansehe, kommt mir ein großes Mitleid. Nicht mit ihm, trotzdem er keine Mutter hat. Mitleid mit der fremden Frau, die unter der Erde liegt, die nur die Mutterqual um ihr Kind hat erfahren dürfen und nichts von Mutterfreude! „ Ich. habe ja immer geglaubt, eins ohne das andere Ware nicht möglich. Ich habe nie gewußt, daß man etwas Kleines, nur weil man's hütet und hegt, so lieb haben kann! Sie hat aus der Welt gehen und diesen ganzen Reichtum fremden .Händen lassen müssen. Seppl weiß kaum Mehr, als daß die Rkutter ein Engerl ist. Den Professor habe ich nie von ihr sprechen hören. Ich versuche vor dem schlafenden Jungen mir ein Frauengesicht vorzustellen, ähnlich wie er, schmal, mit blonden Haaren und sehr blaß. Und das neben dem Professor! „S-ie haben Seppls Blut ter gut gekannt, Zenz, gelt?" -Sie sieht mich ganz beleidigt an. „Gekannt? "äluf dem Arm getragen hab ich das Mar- gretl, als es noch net so groß gewesen ist wie der Bub da! So a Madie wie das, so a bravs! Und hat einen heiraten müssen, der net den rechten Glauben hat! Arg kränkt hat mich's immer. Und die lieben Heiligen auch. Drum hat's auch so früh sterben müssen." Ihr altes Bauerngesicht ist härt und bekümmert. /Mer der Herr Professor ist doch so gut, Zenz." , ja, arg gut ist er schon. Kein böses Wörtl und! rein grantigs Gsicht hat das Margretl von ihm gesehen, »er den rechten Glauben hat er hält net. Und das hat's Margretl auch fräntt, grad weil's ihn so lieb gehabt hat. //Zenz, hat's immer gesagt, „wenn er nur irgendwas glau- Leten^ Zenz/^ " W "*$■**■ Rechts. Ich muß für ihn jehe auf einmal deutlich alles vor mir: die blasse ZE mit den vorwurfsvollen Augen und der bigotten Beschränktheit in ledern Wort. Und jeden Mittag bei Tisch ihr gegenüber der rotköpfige Riese mit dem freien, Herz« haften Lachen und der unverwüstlichen Geduld in beit Augech die er jetzt auch noch für Seppls Krankenlaunen hat. Wunder« liches Zweigespann! Wie er nur an sie gekommen war? Und was sie ihm wohl war? „Hat der Professor seine Frau sehr lieb gehabt?" denke ich plötzlich laut und wundere mich dann selbst über meins Frage. Zenz reißt erstaunt die Augen auf. „Warum denn net? Sie ist doch halt seine Frau gewesen!" Ach so. Das ist Grund genug. Damit jst für Zenz alles erledigt. Für den Professor denn auch? War der auch mit so wenig zufrieden? Oder war seine Ehe eine Enttäuschung? Aber er könnte nicht so an dem Jungen hängen, wenn ihm die Mutter nichts gewesen wäre! Das Problem läßt mich nicht so schnell los. Den Pra« fessor ist mir so frentd und neu von dem Standpunkt aus. „Zenz," frage ich noch einmal, „wie hat der Herr Professor seine Frau denn eigentlich kennen gelernt? Wie kam das?" Aber das alte Gesicht hat auf einmal hundert mürrische Falten. „I weiß net. Die Geschichten sind lang her, die kann eins net immer behalten. Dem Buben fein Bad, wenn's Fräule mal nachschaun will. Das muß bald heiß sein." Das hast du für deinen Borwitz! Kümmere dich um deine eigene Sache! Professor Bernhardts Frau, Professor Beruhärdis Ehe — was geht dich das an, Agnes Meddigen? 11. Juli. Die Zenz schwankt mir gegenüber zwischen Eifersucht und Dankbarkeit. Wenn Seppl, der im Bewußtsein seinev Macht sich schon als Haustyrann aufspielt, uns alle den Morgen lang herumkommandiert, knurrt sie in ihre Mützenschleife herein. „Tu nur net so, als wenn du hier daheim bist, Bubnichtsnutziger! Wann das Fräule mal heiraten tut, bist doch überhin!" Er sieht mich ernsthaft an und überlegt den Fall gründlich. „Heiraten? Was ist denn dps?" Ich bin einen Augenblick in Verlegenheit. -.Das (ft, wenn zwei Menschen sich so lieb haben, daß sie ihr Leben lang beisammen bleiben wollen, Seppl." Er härt zu: und auf einmal hat er eine Erleuchtung. „Bloß das? Wir zwei haben uns doch lieb, Aga, gelt? Wir bleiben doch beisammen! Schaugst, Zenz, die Aga ist jq schon geheiratet, die braucht keinen net, sie hat mich ja! Gelt?" „Gelt? Ja, mein Bübchen, mein liebes! Ich hab dich ja!" t— Der Medizinalrat fing gestern plötzlich vvn Oeynhausen an. Es ist jetzt Zeit, sagt er. Er will dem Professor - 330 — Landgräflich hessische Verordnung über Rechte und PflichLen der Mrchenältesten aus dem Jahre J8J0 , Bon Gottes Gnaden, Ludwig X., Landgraf AN Hessen, Herzog m Westfalen und, Engern, Pfalzgraf bei Rhein, Fürst zu Hersfeld und Starkenburg, Graf zu Arnsberg und des heiligen römischen Ruches Verfechter zwischen Rhein und Weser, Graf zn Katzen-, ellcirbogen, Kiez, Ziegenhain, Nidda, Hanau, Schaumburg, Men- bürg und.Büdingen, Herr zu Friedberg und Wimpfen, Aus Agnes Wcddigeus grünen Heften. 22. Juli. Endlich, endlich! Ein Brief vom Professor! Wieder Nur ein Wisch, kaum zehn Zeilen in seiner knorrigen Handschrift — aber ein Ja! Ich war auf ganz anderes gefaßt gewesen. Mein Brief an ihn reute mich, sowie er abgeschickt war. Ich war ja freilich außer mir, aber ich hätte doch mehr bitten müssen, tagte ich mir. Seppl ist doch schließlich sein Sobn, über den er zu bestimmen hat. Es ist nicht meine Sache, ihU! tzn seine Pflicht zu erinnern. Aber er sagt ja! Ohne weitere Bedingungen, mit ein paar Scherzreden, wie er sie gern macht. Nur der eine Satz machte mich einen Augenblick stutzig, ßs jam mir vor, als ob unter dem Scherz ein heimlicher! Ernst steckte. 7 „. . . . vergessen Sie nur nicht, dafß ich auch noch ein ganz Kern wenig Recht auf meinen Buben habe!" Aber ich habe keine Zeit zum Nachdenken. Mit dem Brief in der Hand laufe ich in den Garten, wo Seppl unter der Linde sitzt und Zenz mit dem Strickzeug bei ihm. „Seppl! Zenz! In drei Tagen reisen wir ins Bad!" Die Zenz hört auf zu stricken. „Ins Bad! Heiliger Josef! Dös viele Wasser, das er schon geschluckt hat! Als wenn die liebe Muttergottes den Buben net auch so könnt gesund machen, wenn sie nur wollt! Geht's Franke denn auch mit?" Ihr verschrumpeltes Altweibergesichtchen hat einen mißtrauischen Ausdruck. O Zenz, ich erkenne dich! Eifcr- süchtrg bist du! Los sein möchtest du mich! „Natürlich gehe ich mit! Was sollte der Seppl denn wohl ohne mich anfangen?" Sie fängt heftig wieder äü M stricken. „Dafür ist die Zenz au no da. Was sagt denn der Herr Professor dazu? Kommt der net auch?" „Nein. Der bleibt in München." „Der arme Herr! Für den ist's arg, so lang allein sitzen. Gelt, Büble, du möchtest an lieber zürn armen Baierl? Net ins Bad?" Aber Seppl schüttelt gefühllos den Kopf. „Net zum Vater. Bei Aga bleiben." Mich beißt auf cimual das Gewissen, die Stelle int Brief fällt mir ein. Kinder sind fo vergeßlich. Sic find wie kleine Tiere, wer sie füttert und pflegt, an bent hängen sie. Und wenn sie in andere Hände kommen, vergessen sie das Alte über dem Neuen. Ich Muß mir aus einmal den Professor in seinem großen, leeren Haus vorstellen. Alle Stuben unbewohnt, und kein Mensch, mit dem er ein Wort reden kann! Mir fällt ein, wie lustig und zärtlich der große, derbe Mann mit diesem kleinwinzigen Menschlein umging, und wie er mit ihm lachen und sich freuen konnte. Und jetzt behalte ich diese Freude egoistisch für urich, und er kann sehen, was er. anfängt! Unsinn! Ist das denn Egoismus, wenn ich den Jungen gesund pflegen möchte? Ich bin ganz ärgerlich auf die Zenz mit ihrem Unken. Die hat mich erst darauf gebracht! „Wir schreiben Vater bald einen langen, schönen Brief, nicht, Seppl? Du hast Vater doch sehr lieb?" „Ja, Vater -auch!" erklärt er kaltblütig, „aber zuerst dich!" Es hilft nichts. Und ich Unmensch freue mich noch heimlich! Ich hätte fingen mögen, Ivie ich ins Haus zurücklief, nm meinen großen Münchner Koffer vom Boden transportieren zu lassen. 24. August. Die Oehnhauser Wochen liegen hinter Uns. Einförmiges Penstonsleben, Kurmusik im verregneten Park und überall um einen herum in Kissen und Fahrstuhl dieses! blasse, hilflose Menschenelend, das sich einem wie -eine Last anfs Herz legt. Ich bin froh, meinen Seppl wieder hier in meinem eigenen kleinen Reich zu haben. Nur gute und Helle Eindrücke möchte ich ihm geben, nicht den schadenfroh egoistischen Trost: es gibt Leute, die schlimmer daran sind als du! Es ist wohl ein Erbteil meines Vaters, daß ich diesen! Trost nie verständen habe. Ich weiß, ivie er auf dem Punkt dachte: im Unglück fich an der Gewißheit aufrichten, daß es noch glückliche Menschen gibt! Immer auf das Große, Ganze sehen. Die Sonne ist noch auf der Weltö wenn auch dein kleines Stück Land eine Stunde lang im Schatten liegt! Es ist mir immer ein schmerzliches Glück, ihn mir so nah verbunden zu wissen, daß ich seine Gedanken als neue, eigene selbst erlebe und für mich daran weiterbaue. Wenn nur so eine Heimkehr wie gestern in das leere Haus, wo ich mir das Willkommen nur von den stillen Augen des lieben Bildes int Gartensaal holen kann, das persönliche Vermissen nicht jedesmal wieder frisch und bitter machje! — Der Medizinalrat war heute früh gleich hier, ich hatte ihn unsere Rückkehr wissen lassen. Er untersuchte Seppl, fand ihn noch angegriffen von Reise und Kur und erklärts, in ein paar Tagen wiederkommen /u wollen. Nun drückt mich der Gedanke, daß er die Kur vielleicht nicht so gelungen findet, wie er erwartet hatte. Ich, quäke mich, ob irgend etwas dabei versäumt ist, ob ich auch getan habe, was in meinen Kräften stand! Was gäbe ich darum, meinem kleinen Liebling ein Stück Gesundheit zu verschaffen! (Fortsetzung folgt.) selbst schreiben, in acht Tagen sollen !v-lr v/isefertig sein. Ich weiß nicht, warum mtr in dem Augenblick plötzlich etitftel: wenn der Professor nun.„nein" sagt! Wenn er den Jungen selbst wiederhaben will! An meinem Schrecken bei bent Gedanken mdrkc-e ich, wie sehr der Junge mir schon ans Herz gewachsen ist. Es kommt mir fast wie eine Ungerechtigkeit vor, daß ich nicht üllein über ihn zu bestimmen, habe! Agnes .Weddigen an Professor Bernharbt. Eisenach, 18. Juli 1901. Geehrter Herr Professor! , Ihr Brief im Lapidarstil hat mir einen solchen Schreck emgejagt, baß ich mich sofort hinsetzen und Ihnen mit: wendender Post schreiben mtiß. „Das ist für Sie ein Opfer. Opfer kann ich nicht annehmen. Daraus wird nichts!" Das ist jedenfalls deutlich ausgedrückt, und ich will versuchen, in meiner Antwort ebenso kurz und deutlich zu sein. Meiner Ansicht nach haben Sie kein Recht, nein zu sagen, um des Kindes selbst willen. Medizinalrat Kämpf, der Seppl behandelt, ist ein durchaus vertrauenswürdiger, erfahrener Arzt, der die Kur sicher nicht verordnet hätte!, wenn er sie nicht für notwendig und hoffnungsreich hielte. Er deutete mir sogar die Möglichkeit späterer völliger Wiederherstellung an. Wollen Sie die Verantwortung auf fich nehmen, dem Kind diese Möglichkeit vorzuenthalten? Ist es nicht einfach Pflicht, sie ihm zu verschaffen, selbst toetin es Opfer kosten sollte? Am liebsten möchte ich von mir selbst gar nicht reden. Aber da Sie von Opfern meinerseits sprechen, so kann ich an der Frage nicht vorübergehen. Sie wissen, daß ich allein in der Welt stehe. Irgendwo muß ich leben. Wenn ich also hier für einige Wochen mein Haus zuschließe und in Oeynhausen lebe, so liegt in dieser Ortsveränderung für mich durchaus kein Opfer. Sogar so wenig, daß ich mir Ihr Ja als freundschaftliche Gttnst erbitte. Es würde mir schwer, mich jetzt schon vort Seppl zu trennen! Also nicht wahr, ich darf auf dieses Ja rechnen? In der Voraussetzung mache ich unsere Reisevorbereitungen. Und ich glaube fast, daß sogar ein Nein mich darin nicht stören wird. Ihre ergebene A. Weddigen. 831 Nachdem Mr iin Erfahrung gebracht Haben, daß die heilen und Utilien, welche den Kirchen-Seniores für die Verwaltung ihres Amtes billig zukommen sollten in Unseren Landen bisher auf ser ungleichförmigen Observanzen und Verträgen beruht haben, es daher nötig ist, daß den daraus entstehenden Jncvn- vcnientien durch ein Regulativ abgeholsen werde, so verordnein Wir hiermit gnädigst, daß die Kirchenseniors in unseren sämtlichen protestantischen Landen künftig hin die hiernach benannten Freiheiten und Utilien zu genießen haben sollen. § 1. Freiheit e n., Sollen die Kirchenseniores befreit sein von den mit ihren Pflichten incongatibeln Diensten als: 1, Bon Tag- und Nachtwachten, jedoch mit der Einschränkung, bah in dringenden Fällen, wo die Wachen zu verdoppeln nötig ist, die unter fünfzig Jahren stehenden der Reihe nach dazu an- zuhaltcn sind. , 2. Bon Botengängen. 3. Bon Schützendiensten und anderen gemeinen Aemtern; jedoch sollen sie von dem eines Vorstehers nicht befreit sein, ihnen aber das eines Blirgermeisters und Gelderhebers insofern sie solche nicht gutwillig übernehmen, nicht aufgebürdct werden. 4. Bon Feuertaufen.*) 5, Von Streifzügen. 6. Von anderen Ausschußdiensten und von den dahin ein- schlagenden Verrichtungen. 7. . Von Handlangerarbeiten in Gemeindeangelegenheiten. 8. Von herrschaftlichen Kommunaldiensten, namentlich den Jagd- und anderen Handdiensten. Die an Chausseen zu leistenden Dienste jedoch ausgenommen. Wogegen ihnen aber alle, sowohl herrschaftliche als gemeine Dienste, die sie als bespannte und begüterte Bauern zu leisten haben, sowie auch solche Lasten, die in der Gemeinde von älteren Zeiten her und nicht etwa durch neuere die Befreiung der Kirchenseniores beschränkende Einrichv tungen in Geldbeiträge verwandelt sind, zur Obliegenheit bleiben, § 2. Utilien. Die Kirchenseniores haben einzuschreiten: 1. Bei groben Exzessen, namentlich a) in unehelichen Schwängcrungssällen jeder Art, b) in Ehedissidicn zur Schlichtung des Streites, c) bei Schlägerei auf Sonn- und Festtag) d) bei Entweihung der Soun- und Festtage durch Tänze oder sonstige lärmende Lustbarkeiten. e) bei groben Ungezogenheiten in der Kirche für die Angeber 30 Kreuzer. 2. bei geringeren Exzessen, z. B. bei verübten Unordnungen! in der Kirche als Drängen in den Stühlen oder auf den Bühnen, lautes Reden und Lachen in der Kirche, ferner Handelsgeschäfte! an Sonn- und Feiertagen. Dem Angeber 10 Kreuzer. 3. bei Versäumnis der Kathechismuslehre von jeder Versäumnis 1 Kreuzer. Die von den Bestraften zu bezahlenden Gebühren sollen aber nur einfach angesetzt werden, wenn auch mehrere Seniores die Anzeige erheben. 4. bei vorfallenden Exzessen soll die Eilat io n der Exce- denten vor das Presbyterial durch den ältesten Kirchensenior oder wenn es zu den Obliegenheiten des Schullehrers gehört, durch diesen erfolgen. Für jede Citation sind 4 Kreuzer zu zahlen. 5. sollen einem jeden Kirchensenior für sein Erscheinen bei der Kirchenvisitation 30 Kreuzer verwikligt werden und ihm aus Sem' Kirchenfonds Msbezahlt werden. So Wir nun den Kirchenseniores durch diese Verordnung^ wodurch zugleich sämtliche von derselben abweichende Observanzen hiermit förmlich aufgehoben werden, eine hinlängliche Belohnung filr ihr Amt zu gesichert haben, so versehen Wir Uns auch zu ihnen, daß sie ihre Pflichten künftig hin auf keine Weise vernachlässigen werden. Sollte aber ein Kirchensenior Unserer Erwartung nicht entsprechen, so hat derselbe Entsetzung vom Amt oder empfindliche Bestrafung unfehlbar zu erwarten. B. Auf dem Square. Der Pariser Square stammt schon aus der Zeit, da Lutetia noch nicht ein Vorort von London geworden war, wo man aber doch für einen mit Gartenanlagen und einigen Bildwerken versehenen eingegitterten Platz zwischen vier Reihen von Pariser Wolkenkratzern bereits keine französische Vokabel mehr finden konnte. Für einen Park ist der Square zu klein und von einem gewöhnlichen Platz unterscheidet ihn wiederum das Grünzeug, das wir der Fürsorge und Freigebigkeit der städtischen Verwaltung verdanken, und die weißen Marmordamen und grün angelaufenen ehernen Männer, die Republik und Munizipalität alljährlich auf den Kunstausstellungen Aufkäufen und mit denen sie hinterher nichts Besseres auzufaugen wissen, als sie den Squares als dem Asyl für obdachlose Opfer der Mä c c u aten-Ei telkeit anzuvertrauew Dabei passieren manchmal merkwürdige Geschichten. Eines Tages wurde auf einem Square des Ostens ein Mann aufgestellt, der nach seiner Kleidung anscheinend den besseren Ständen an- *) Bei blusbruch eines Brandes wurden durch sogenannte Feuerläufer die benachbarten Gemeinden zN Hilfe gerufen. gehörte und der nach seinem Gesichtsausdruck ebenso gut ein Philosoph, ein Bersemacher, ein Großindustrieller oder ein Waisen- hausstifter sein konnte. Hinterher entdeckten aber einige Kenner, daß der fremde Miann auf dem letzten Salon die Bisitenkartel „Marat" getragen habe, und einige Stadtverordnete bekamen bei diesem Namen nächträglich eine Gänsehaut und veranlaßten, daß der „ami du peuple" in irgend einer Kunstscheune eingesperrt wurde, wo es von Tutzenden ähnlicher Leidensgefährten wimmelt. Zur Belehrung des Volkes zeigt man auch oft auf den Squares große Männer, mit denen das dankbare Vaterland sonst nichts anzufangen weiß. Ta man aber an dem Sockel nicht die ganze Lebensbeschreibung des obenstehenden Herrn anbringen kann, so bekommt oft genug dieser Bilderrebus merkivürdige Auflösungen. Auf meinem Square unterhielten sich neulich zwei Citoyeunes, denen der übrige Gesprächsstoff ausgegangen war, über die vermutlichen Verdienste des Mannes, der hinter ihrer Bank von hohem Thron herab unentwegt nach der nächsten Straßenecke starrt, als wenn er von der Seite den Geldbriefträger erwarte. Ta der Name des verstorbenen Mitbürgers ihnen sonst unbekannt war, verfiel die eine Madame, nachdem sie ihn noch einmal scharf gemustert hatte, auf den Gedanken, daß das wohl ein früherer Präfekt gewesen sein müsse. Bei welcher Gelegenheit wir bemerken wollen, daß diese Vermutung auch bei Enträtselung von geheimnisvollen! Straßennamen den Parisern immer sehr nahe liegt. Ter Herr im Grünen war aber kein anderer als Tiderot. Im Lande der Liberte und 'Fraternitö ist man in ewiger Angst davor, daß die Burger die Freiheit mißbrauchen fönnten.. Abends werden also die Squaregitter geschlossen und müde Pilger und verliebte Pärchen müssen sich andere Schlupfwinkel aussuchen. Tie Squarewärter in grüner Uniform, die sonst nicht wissen, wie sie die Zeit totschlagen sollen, können sich endlich in der Hoheit ihres Amts zeigen, indem sie den ihnen anvertrauteN Platz ausräumen. Dafür können sie ihn auch morgens wieder öffnen. Ihre Tätigkeit ist damit erschöpft. Bei gutem Wetter: gehen fie bann auf ihrem Square spazieren, bei schlechtem Wetter setzen sie sich in ihr Schilderhaus mit Glasfenster und lesen vormittags das „Petit Journal" und uackMittags die „Patme' vom ersten bis zum letzten Buchstaben durch. Sie sind Vorgesetzte und bilden für die spielenden Kinder eine väterliche, für die sich sonnenden Trunkenbolde eine argwöhnische Obrigkeit. Tie ersten Gäste morgens auf dem Square sind die Herren/ die eine mit Spazierengehn verbundene Kur gebrauchen oder eifrige Zeitungsleser, die vor Arbeitsbeginn noch politische Weisheit 'fäfilrfen wollen. Später rücken Brigaden von Kindermädchen an mit Legionen von Gören in allen Altersstufen und einem! wahren Wagenaufzug von allen erdenklichen Bäbssahrzeugen. Diese Gäste sind den pensionierten Offizieren und Beamten sowie den Rentnern sehr unbequem, die den Square als ihre Domäne betrachten möchten und die im Grünen die ösfentliche Meinung des Stadtviertels fabrizieren. Selbstverständlich sind die Banke immer zuerst beseht und die Nachzügler müssen einen Sou für einen Stuhl ohne Lehne, zwei Sou für einen „Fautemst erlegen. Mittags kommen die kleinen Midinettes herbeigeslattert und knabbern ihr Frühstück im Freien, schwatzend, lachend, singend und mit den piepsenden und Krümel auflesenden Vögeln Scherz treibende Hier und da gesellt sich zu einer Sie ein Er und man tauscht in der flüchtigen Arbeitspause Liebesblicke und Liebesworte. Oft auch mehr. Ter sSquarewärter hat nichts gesehen oder er schmunzelt. In der kalten Jahreszeit sind die Squares gerade in den Mittagsstunden am meisten besucht. Im Sommer bleiben Jie unter der senkrecht herniederbrennendeN Sonne leer. Dafür pnd sie wann an den Nachmittagen schwarz von Menschen. Ta ist ein Gewimmel von alt und jung, besonders aber von kleinem Mensa>ei^ ungeziefer, daß mau fast über dieses Gewürm stolpert. Unsere schlechte Laune wird durch die freudige Feststellung besiegt, daß Frankreich auf absehbare Zeit noch nicht aus Mangel an Nach? wuchs aussterben ivird. L£er junge Herr da, der fortwährend nervös seine Uhr vvrzieht und über das Squaregitter steht, ist ein Verliebter. Wir können das versichern, ohne seine Reime ge- lefen zu haben. Tse Squares gehören zu den beliebtesten Reih- dezvous-Plützen und wir selbst haben es genau so gemacht wie jener Jüngling, als wir noch in der Maienblüte unserer Eseleien standen. .Ans der anderen Seite erwartet eine niedliche kleine Pariserin ihn, der in einem „Petit Bleu" an gekündigt hat, daß er um 5y2 Uhr da sein würde und der nun doch nicht kommt. Ta plötzlich strahlt das feine; Gesichtchen auf: er kommt zwischen einem Gewühl von Automobilen, Omnibussen, Troschken, Bast- Wagen, Equipagen todesmutig hindiirchgesteuert, ein ichneidiger Saint-Cyrien mit dem ,/Cafvar" auf dem Tschako. Nachdem er demütig die Strafpredigt angehört hat, darf er die rechte und dann die linke Wange küssen, die ihm bargeboten wird, und dann schließlich das rote Mäulchen selbst, und Arm in Arm verlassen die Beiden den Square. Die Glanztage der Squares sind Tage mit Konzert. Eui- vder zweimal in der Woche spielt eine Militärkapelle ober auch ein Zivilorchester und bas ist ein Ereignis für bas Quartier wie ein Lamoureuxkonzert ober eine Opernpremidre für bte oberen zwei oder brei Tausend Tie Stühle werden um den Musikpavillon reihenweise aufgestellt und auf der Straße staut sich die Mässe der Zaungäste an. Tie wirklichien kleinen Mädchen und bte, großen kleinen Mädchen tanzen zu einem flotten Walzer 332 und di«! anderen Zuhörer wiegen sich im Takt oder flöten! mit oder singen die schwärnrerischen Texte zu dem' schmachtenden Liebeslied. Ter Square ist das Theater und der Bois imb auch die Musik der armen &ente und >oenn man die genügsamen und lebensfrohen Pariserinnen und Pariser lieb gewinnen will, dann werde man Stammgast auf einem der Squares, die freilich einen Fehler haben: jeder Pariser spricht das vertrackt« Wort anders aus und nur das eine ist sicher: trenn inan es englisch ausspricht, versteht es kein Mansch. Das kommt davon, wenn man zu sein sein will. Magnolien. Zn den prächtigsten Pflanzentypen der subtropischen Zone gehören die Magnolien, welche namentlich in. den immergrünen Wäldern der südlichen Unionstcmten und Mexikos zu Hanse sind, jetzt aber auch bei uns vielfach als Zierpflanzen in unseren Gärten angepflanzt tverde». Die Magnolien sind weit verbreitet und finden sich in Nordamerika, Japan, Indien, Neuholland usw. Es sind Bäume oder Sträucher mit lederartigen Blättern und schön gefärbten, regelmäßigen Blüten, die einzeln, in Traubim oder in Büscheln stehen. Die großblütige Magiwlie (Magnolia graud flora) stammt aus den südlichen Staaten Nordamerikas und findet sich bei uns als eine prächtige Zierpflanze der Kalthäuser, welche im Sommer ihre Blüte entfaltet. Sie wird in ihrem Vaterlande ein schöner hoher Braun und erreicht auch in unseren Gewächshäusern eine ansehnliche Größe. Die Blätter sind immergrün, leder-artig, oben glänzend dunkelgrün, unten rostbraun. Die milchweißen Blüten Verbreiten einen angenehmen Geruch. Die schönblätterige Mag- nvlie (Magnolia tripetala), die in den mittleren und südlichen Staaten Nordamerikas heimisch ist, findet sich hei uns, da sie die Winterzeit aushält, häufig in Anlagen und Ziergärten, wo sie einen schönen, in Form einer vollkommenen Säule aufstrebenden Baurn bis zu 5 Meter Höhe bildet. Die Lilien-Magnolie (Mag- drolia Yulan), die aus 'China und Japan stammt, ist einer der schönsten bei uns eingeführten Blütensträucher, aber empfindlicher gegen das Klima als die nordamerikanischen Arten. Die Matter sind länglich-verkehrt-eirund und krautartig. Die zahlreichen, lveißen, oft auch rosa angehauchten wohlriechenden Blüten erscheinen schoir im April vor den Blättern; sie besitzen anfangs eine becher- artige Form, breiten sich aber später flach aus und gewährest «inen herrlichen Anblick. Als Zierbaum ist schon lange bei uns der aus Kanada stammende Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera) 'eingeführt. Er bildet, Ivie man in älteren Anlagen sehen kann, große, schöne Bäume und verdient mehr angepflanzt zu werden, als eS der Fall ist, zumal die breiten.Blüten von grünlich-rot-gMep Färblurg erst im Sommer zu Anfang August erscheinen, wenn die Bäume unS fast alle Sträucher längst verblüht sind, wenn auch gerade die ersten Rosen dahin sind und man auf die Herbstblumen wartet. Alle aufmerksamen Beobachter der Natur bleiben daher auf ihren Spaziergängen in den Anlagen an dem zu so Ungewohnter Zeit blühenden Baume stehen nnd erfreuen sich an seinem herrlichen Anblick. Wenn bei der Anlage eines Parkes vder eines Promenadenweges darauf Rücksicht genommen werden soll, vom Frühjahr bis zum Herbst blühende Sträucher und! Blumen zu haben, so darf dabei weder die Lilienmagnolie poch der Tulpenbaum fehlen. vermischtes. * Bogelschntz und DamenhNtmodd. Auf dem I. Deutschen Vogelschutztage, der im Charlottenburger Rathaus« tagte, hielt u. a. der Afrikareisende Professor Schillings einen Vortrag über „Moderne Damenhüte als Vernichter der Bvgelwelt". Der Redner ging davon aus, daß unsere schönsten Vogelarten im Aussterben begriffen sind, weil sie in Massen von den !Tamen als Schmuck verwandt werdxn. Es handelt sich hier weniger um den Schmuck der einzelnen Frau«, sondern um die künstlich geschaffene Mode. So kaust z. B. ein Berliner Haus Hunderttausend« von Kolibris auf, um gerüstet zu sein, falls einmal in Paris die Kolibrimode persügt wird. In England ist auf diesem Gebiete schon ein Ansatz zur Besserung vorhanden, nachdem die Königin gewünscht hatte, kein« Damen mehr mit Reiherfedern zu sehen. Auch ästhetisch sei es verwerflich, daß die Damen einen Schmuck tragen, der an Jn- jdianersitteir erinnere. In der Presse müsse lebhafter gegen die wahnsinnige Idee ausgetreten werden, Bogelleichen auf dem Hute zu tragen; die Damen selbst seien sich in den meisten Fällen gar nicht bewußt, daß sie mit der Befolgung der Mode das Aussterben von Vogelarten befördern. Mr jeden künstlerisch empfindenden Menschen müßte es ein Schlag ins Gesicht bedeuten, wenn er eine Dame mit einer.Eule oder M'öve auf dem Hute, sehe. In der 'Diskussion erwähnte Freiherr v. Berlepsch, daß de»' Kondor infolge der Mode, Kondorsedern zu tragen, so gut wie vernichtet sei. Professor Schillings hat sich die Mühe gemacht, emmal auf dem Kurfürstendamm mit einem Sachverständigen die vorbeikommenden Damen auf den Wert der Hüte zu I tarieren. Es seien dabei ganz ungeheure Werte festgestÄlt worden und ganze VogelkoloniM mußten Vernichtet werden, NW das nötig« Material heranzuschaffen. In Florida könne eist einziger Meiherfeder-Jäger eine ganze Reiherkolonie von 20 009 bis L0 000 brütenden Paaren ausrotten. Als man dort Wächter anstellte, wurden zuerst diese abgeschossen und dann die Reiher, Ein Münchener Delegierter konnte mitteilen, daß in der Sitzung einer ornithologischen Gesellschaft die Frau des sehr hohen Pro-, tektors mit Reiherfeder» auf dem Hute erschienen sei. Infolge-! dessen mußt« der Teil des Bortrages, der sich mit der Unsitte dieses Hutschmucks beschäftigte, wegsallen. — Es wurde schließlich «in Antrag angenommen, wonach der Vorstand bis zum nächsten Verbandstage in der Frage noch weiteres Material sammeln solle, * Ein Wettbewerb im Kartoffolbraten. In der Heinen Gemeinde Baguvlet, die zu den Vororten von Paris zählt, hat am Mittwoch ein eigenartiger Wettbewerb stattgefuuden. Bagirolet genießt den sonderbare» Ruhm, dest großen Wettbewerb der Kartosfelbrater veranstaltet zu haben, Unter großen purpurroten Soimenschirmen sah man auf dem' Marktplatz des Städtchens hinter weißbekleideten Tischen allerlei ernste und würdige Herren und Damen, die sich emsig bemühten, in großen, blankgeputzten Bratpfannen Kartoffeln zu rösten. Neberall wo man hinsah, sah man weiße, gelbe oder schon knusprig braun« Karotffelscheiben tut brodelnden Fette dampfen und em seltsamer Geruch mischte sich in den Duft der Hyazinthen und Veilchen, mit denen die Ärattische geziert waren. Wenn dann der Inhalt der Pfannen eine goldgelbe Färbung mit appetitlichem bräunest Rand erreicht hatte, dann eilte der Bratkoch oder die Bratköchist erwatiungsvoll mit dem Erzeugnis ihrer Kochkunst zu den Preisrichtern, die mit kritischen Kennerblicken die Bratkartoffeln prüftest trnd nach einer Probe und einer stillen Beratung ihr sachgemäßes Urteil abgaben. Zunt Schlüsse wurden dann die Preise verteilt. Den ersten Preis erhielt ein Kartoffelbrater ans dem Quartier du Temple, der fortan auf seine Besuchskarte den Ehrentitel setzest mag: „Erster Preis in dem Bratkartoffekwettbewerb." * Helden des Durstes. Es ist schier unglaublich, was manchs Tiere, darunter mich große Vertreter der Säugetiere, ast Entbehrungen von Speise imä Trank zu leisten vermögen. Manchs Geschöpfe haben diese Tugend freilich ein für allemal von der Mutter Natur erhalten. Ein besonders berühmtes Beispiel für Hnttgerkünstler des Tierreichs sind die Schlangen. Weit merkwürdiger noch ist aber wohl die Tatsache, daß Tiere von riesen-; haftem Körperbau, die sonst an eine reichliche Versorgung mit Nahrung gewöhnt sind, in manchen Gebieten auch unter höchst dürftigen Umständen zu leben vermögen und sogar ihren ständigen Aufenthalt in solchen Gegendeil nehmen. Der Asrikareisettdje. Stockley berichtet in einem Brief an die Zeitschrift „Field" über Nashörner im Somali-Land, die lange Zeit ganz ohne Wasser auskommen, währeich man sich das Nashorn doch gewöhnlich in Sümpfen hausend vorstellt und dies Tier auch in großest zoologischen Gärten gewöhnlich in einem Gehege sieht, das mir einem künstlichen Wassertümpel versehen ist. Der Reisende hat in einigen Teilen der Landschaft Bur Dap Nashörner augetroffen, wo während der Trockenzeit über eine weite Fläche hin nicht die gerinste Wasseransammlung vorhanden ist. Die Tiere müßten, wenigstens 50 Kilometer wandern, ehe sie zu einem Trmkplatz kämen, und nur sehr selten machen sie dies« weitläufige Reise., Sie scheinen sich ganz daran gewöhnt zil haben, sich mit der Feuchtigkeit zu begnügen, die in den Blättern einer dort vor-, kommenden Äloe-Pflanze aufgespeichert ist. Auch die Beisa- Antilope lebt in diesem Äurstlande und macht es ähnlich wie die Nashörner. Mr den Geituß der Aloe scheint freilich ihr Gaumen nicht abgehärtet genug zu sein. Jedchh hat sie gelernt^ in einer kleinen Art von Kürbissen einen gewissen Ersatz für Trinkwasser zu finden. Die Kudu-Antilope dagegen teilt sich mit dem Nashorn in den Tisch, der ihnen spärlich genug von der Aloe gedeckt wird. Man sieht daraus, daß die Redens-, art „der Mensch gewöhnt sich an alles" in gewisser Hinsicht auch für die Tiere gilt, und daß sogar ein Nashorn, das sonst am! liebsten bis an den Hals im Wasser steht, Heldentaten im Ertragest von Durst vollbringt, indem es mit dem in dieser Beziehung berühmten Kamel in Wettbewerb tritt, * Ein Eingeweihter. „Wer ist denn der Herr dort, Set gar so über das schlechte Einfchenketl schimpft?," — „Privatftp Hub« — der war früher Schenkkellner." Magisches Quadrat. In die Felder nebenstehenden Quadrats sind die Buchstaben AAAADHHKLLNRR T U ü derart einzutragen, daß die wagrechten u, senkrecht. Reih en gleichlautend folgendes bedeuten: 1. Männlichen Vornamen. 2. Stadt in Abessinien. 3. Biblischen Namen. 4. Nebenfluß des RheineS. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Bilderrätsels ist voriger NstMnM St ang euspargel. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckeret, R. Lange, Gieße».