Donnerstag den 28. Oktober W W W MMU Rheinlandstöchter. Roman von Clara Visbig. (Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Nelda stand dabei ohne einen Laut, ohne ein Wort der Verteidigung; ihr Kopf neigte sich tiefer und tiefer, als ob ihr einer mit der Faust ins Genick schlüge. „Uitb die armen Kinder, die kleinen Würmer" jammerte die Rätin weiter; „wenn sie nun keinen Vater mehr haben! Und die arme Frau! Was soll daraus werden, wenn er ihn totschießt?!" „Dotschießt? — Wen? — Wer?!" Eine namenlose Angst spiegelte sich in Neldas Zügen, sie beugte sich weit vor, ihre Augen hatten ein wildes irres Flackern. „Sag', wer schießt ihn tot — wen? Um Gotteswillen, sag' doch!" Sie rüttelte die Mutter. ,stLaß mich los," ächzte die kleine Frau. „Ja, jetzt -hast du Angst, aber dich bei Zeiten anständig betragen, das kannst du nicht! Du bist es nicht wert, daß ein Mann, wie Xylander, sich deinetwegen totschießeu läßt. Es wäre lächerlich von ihm, sich, zu deinem Ritter auszuspielen, er wäre ein Phantast, ein überspannter Narr, sagt die Zünglein. Aber das ist nur Gerede, sie neidet es dir bei alledem, und ich glaube auch nicht, daß für Milchen und Tonchen" — „Sag', mit wem er sich schießt! Um Gotteswillen, mach doch, gib doch Antwort!" Verzweifelnd hob Nelda die Hände. „Kestern —■ beim Herrenfest im Kasino" ächzte die Mutter weiter. „Sie haben sich über dich lustig gemacht, da — ach, wenn ich mir's überlege, ich möchte in den Moden sinken, es ist um den Verstand zu verlieren! Dazu zieht man eine Tochter auf mit so viel Liebe, mit so viel Kosten! Man spart sich's ab, damit sie standesgemäß erscheint, man macht alles mit, Bälle, -Gesellschaften — und sie geht hinter'm Rücken und betrügt einen! Mir ist, weiß Gott, oft genug nicht nach Vergnügungen zu Mut gewesen, aber" — „Weiter, weiter! Rasch-, was war beim Herrenfest? Sie machten sich über mich lustig, da" — „Da — ja, da — nein, besonders Leutnant von Rönt- heim — du weißt doch, der flotte kleine Röntheim von der -Garde — erzählte schreckliche Geschichten von dir. Da — es ist nicht auszudenken! Was fangen wir an? Die ganze Stadt spricht über uns, wir sind einfach unten durch, wir" — „Da" — Nelda packte mit eisernem Griff wieder das Handgelensk der Mutter — „besonders Röntheim, da" — „So laß mich doch aussprechen! Da, ja da schlug Lylander einfach dem Röntheim ins Gesicht und schrie: „Das ist eine infame Lüge! Fräulein Dallmer ist unschuldig, Ee ist ein Engel!" Und wenn sie nicht dazwischen gesprungen ären, wer weiß, was da geschehen wäre gleich auf der Stelle. Es soll grausig gewesen sein. Und nun , haben sie sich gefordert, schärfste Forderung. Einer bleibt tot am Platz. Und Tylander wird gewiß tot bleiben, Röntheim ist der beste Schütze in der Garnison. Und wenn der Hauptmann auch den andren totschösse, was hat er davon? Er kriegt Festung, und mit der Karriere, na! Man weiß wirklich nicht, was man -wünschen soll. O Gott, o Gott, daß ich das noch erleben muß!" „Das darf nicht sein!" Nelda richtete sich grade aus, die alte Entschlossenheit erschien für einen Augenblick auf ihrem Gesicht. „Er hat an mich geglaubt, er hat" — ein krampfhaftes Schluchzen brach ihr die Stimme, sie unterdrückte es mit gewaltsamer Anstrengung — „mich nicht verlassen. Ich gehe hin, er darf sich nicht schießen. Er irrt sich, ich bin nicht unschuldig!" — — In der Xylanderschen Wohnung war es totenstill. Tie Kinder saßen verschüchtert um ihren Spieltisch, sie lärmten nicht wie sonst; sie duckten sich wie die kleinen Vögel beim Gewitter, die auch nicht wissen, warum es donnert und blitzt. Buschmann uitb Settchen hatten nicht endenwollende Flüsterunterhaltungen. Der Herr Hauptmann war fort, schon am frühen Morgen mit Hauptmann Kalbshorn weggegangen; Frau Hauptmann nicht wohl, wollte keinen Menschen sehen, hatte sich ins Schlafzimmer eingeschlossen. Dort lag sie auf dem breiten Ehebett, wühlte den blonden Kopf in die Kissen und schluchzte wie eine Verzweifelte. Zweimal war Fräulein Dalliner schon dagewesen, einmal am Vormittag, das andre Mal -am Mittag; man hatte sie abgewiesen, sie wollte gar nicht Weggehen. Mit ängstlicher Dringlichkeit hatte sie gefragt, wann der Herr Hauptmann zurück käme, ob niemand wisse, tos er sei? Ob denn nicht wenigstens die Frau Hauptinann einen einzigen Augenblick zu sprechen wäre? Settchen ließ sich erweichen und klopfte an die Tür des Schlafzimmers: „Frau Hauptmann, Fräulein Dallmer macht Sie so gern sprechen — ein Augenblick!" Drinnen ein unterdrückter Aufschrei, dann: „Ich bin nicht zu sprechen, ich bin krank!" Settchen war es ordentlich gruselig geworden bei den Augen, die Fräulein Dallmer machte, als sie nach diesem Bescheid langsam, ganz lahm, die Treppe hinunter stieg. „Ne, so ebbes!" sagte Settchen zu ihrem Vertrauten Buschmann. „Jesses, wat die nur hat! U.n se will Widder kommen!" , Richtig, es war Nachmittag, draußen klrngelte es schon wieder! Vor der Tür stand Fräulein Dallmer. Verlegen gab ihr das Mädchen Bescheid: der Herr .Hauptmann noch nicht zu Haus, die Fran Hauptmann noch krank und nicht zu sprechen. „So — ich muß sie aber sprechen!" Settchen fühlte sich beiseite geschoben; verdutzt stand sie da, in der Wohnstubentür verschwand eben die schlanke Gestalt. — 674 — Nelda schritt hastig an den Kindern vorbei, erstaunt I sahen diese sie an — heute gar keinen Blick? Der älteste, Wilhelm, haschte nach ihrem Kleid. „Du darfst nicht zur Mama, du sollst überhaupt nicht bei uns kommen; heut morgen hat's die Mama gesagt. Ich Hab' es ganz genau I gehört, du sollst nicht!" „Laß!" Nelda riß ihr Kleid los, sie achtete nicht auf das Geschrei des Knaben. Nun stand sie an der Schlafstuben- tür, nun klopfte sie — kein: herein. Noch einmal und noch einmal kräftiger. „Wer ist da?" , I Sie gab keine Antwort; die Knie zitterten ihr, sie i lehnte sich schwer gegen den Pfosten. Da — die Tür ging I auf, Frau Elisabeth streckte ihr verstörtes, rotgedunsenes Gesicht heraus, fuhr mit einem Aufschrei zurück und suchte hastig wieder zu schließen. Nelda drückte mit aller Kraft I gegen, jetzt drängte sie sich hinein. Sie standen sich gegenüber in dem verdunkelten Raum, I keine fünf Schritt voneinander. Mit tiefem Mitleid sah I Nelda die dick verweinten Augen der jungen Frau, es gab I ihr einen Stich durchs Herz, sie stammelte: „Verzeihen I Sie, o, verzeihen Sie mir! Um Gotteswillen, sagen Sie, wo ist ihr Mann? Ich muß ihn sprechender darf sich nicht duellieren meinetwegen!" Sie hatte leise begonnen, | jetzt hob sich ihre Stimme lant und angstvoll. „Ich muß | ihn sprechen, es darf nicht sein, es kann nicht sein! will's ihm ja sagen, ich will's ihm ja sagen, ich bin nicht I unschuldig. Röntheim hat recht, sie haben alle recht. Sagen Sie mir, wo Ihr Mann ist, rasch, rasch, ich habe Erle, cs ist höchste Zeit — o bitte, sagen Sie nur, wo rann ich ihn sprechen?" ~ „Das ist alles zu spät," sagte die junge Frau finster. Sie lehnte gegen den Bettrand, die Arme über der Brust gekreuzt. „Er muß sich nun schießen, er soll sich nun auch schießen — und wenn sie ihn mir tot nach Hause bringen, das ist das schlimmste nicht!" Sie unterdrückte das Schluchzen, das ihr laut aufstieg. „Nein, ich will nicht weinen, er ist es nicht wert! Für eine Fremde setzt er sein Leben auf's Spiel, vergißt er uns! Zieht ein leichtsinniges Mädchen der Frau vor, die ihm immer, ja immer treu war, \ die ihm fünf Kinder geboren hat, die" — die Tränen kamen ihr doch, sie weinte laut heraus. „Ich habe so gespart, ich habe mich immer so gefreut, wenn ihm was recht war!" Sie konnte nicht weiter sprechen, sie hielt sich das Taschentuch vor's Gesicht und rannte wie eine Wilde rm Zimmer auf und ab. „Frau Elisabeth, wo ist Ihr Mann? Ich bin in Todesangst — erbarmen Sie sich, sagen Sie rasch, wo ist er? \ Ich will zu ihm. Hören Sie, hören Sie doch, es darf ! kein Duell stattfindeu! Wo ist er? Haben Sie Mitleid!' । Nelda streckte flehend die Hände aus. „Ich bin so unglücklich!" „Unglücklich?!" Gereizt ließ die junge Frau das Taschentuch fahren, ihre Augen blitzten zornig. „Sie und unglücklich?! Angst haben Sie vor allem, was Sie ungerichtet haben. Sie haben mir meinen Mann genommen, den Kindern ihren Vater! Meinetwegen sollen Sie ihn totfchießen; für mich ist er doch hin! Mag er tot sein oder nicht, ich gehe fort von ihm. Mit den Kindern will ich mich in irgend einen Winkel verkriechen, da will ich drüber liachdenken, wie glücklich ich war und wie unglücklich ich jetzt bin! Er hat mich betrogen, hundertfältig, tausendfältig. Hier," — sie stieß mit dem Fuß gegen die Bettstatt, daß sie krachte — „hier bin ich glücklich gewesen! Was habe ich für ihn getan! Und er wirft das alles weg wie gar nichts, wegen einer verrückten Idee, wegen einer fremden Person! Ich — ich werde hintenan gesetzt!" Sie griff sich mit beiden Händen in die blonden Haare und wühlte darin, in wildem Schmerz warf sie sich fast schreiend über das Bett. Nelda stand wie erstarrt, sie wollte sprechen und konnte nicht. Instinktiv fühlte sie, da war kein Wort des Verständnisses möglich zwischen ihr und der da; ein brennender Schmerz um den Mann durchzuckte sie — weh, ihre Schuld! Langsam schlich sie dem Bett näher, wie geknickt, und strich mit zitternden Fingern den Rücken der Weinenden. „Sie tun ihm unrecht — wo ist er?" In Verzweiflung bebte ihre Stimme. „Ich will ihm sagen, daß —" „Unterstehen Sie sich!" Die Liegende schnellte auf Und starrte sie haßerfüllt an. „Sie haben ihm nichts Zu sagen, gar nichts, er ist mein Mann, er geht Sie nichts an! Was wollen Sie hier?" Sie packte Nelda, bei den Schultern und rüttelte sie. „Giehen Sie, machen Sie, daß Sie fortkommen!" Sie stieß das Mädchen vor sich her. „Ich will allein fein — hören Sie?" Jhrej Füße stampften den Boden. „Allein fein!" Ein Ruck — Nelda stand draußen, krachend flog die Tür zu, der Schlüssel! wurde umgedreht. Drinnen wieder das schreiende Schluchzen. , Keine Hilfe! Nelda wankte an den erschrockenen Kindern vorbei; alle drückten sich auf ein Häufchen. Langsam, sich ans Geländer klammernd, tastete sie die Treppe hinunter. Nun stand sie auf der Straße, ein scharfer Nordost schnob ihr entgegen. Wohin? Nach Hause — •—? „Nem!' Sie schauderte und biß die Zähne aufeinander. Die Mutter, anders wie Frau Xylauder und doch wie eine Rasende; der Water, ganz zusammeugebrochen, kein Wort des Vorwurfs, nur bittere Tränen, die ihm über die Wangen flohen. Zum erstenmal, daß ihn sein Kind weinen sah. Eine wahn- sinnige Verzweiflung überkam das Mädchen — nur nicht nach Haus! Aber wohin---? Wie eine Irre sah sie um sich. Da war die Chaussee mit ben einzelnen Häusern in den verschneiten Gärten, der Himmel grau, schwer — und hier, hier aus der Brust ein gräßlicher Druck. Er spannte sich ihr um die Mitte wie ein eiserner Reif; kein Atemzug mehr frei und leicht, kein Gedanke mehr, kein besondrer Schmerz mehr, auch keine Tränen mehr. Eine dumpfe Stumpfheit Der Wind fegte ihr die Haare ins Gesicht und riß an ihren Kleidern; sie schwankte, taumelte und torkelte daun weiter. Ihre Füße glitten aus im weichen Schnee, nun stand sie oben auf der Böschung; so weit war fio schon gegangen?! Ihre seltsam starren Augen blickten zurück; ganz hinten lagen die Häuser. Kein Mensch — i sie war so allein — eine weite, stille Schneeflache, der schwere Himmel darüber. Utii) unten der Rhein. Ihr war so heiß auf einmal — glühend! Das ivar es kühl! Vorsichtig, halb kletternd, halb rutschend, kam sie die Böschung hinab; sie stand am Ufer neben den Weideu- büschen, die waren jetzt starr und tot. Ihre Zweige hingen hinab auf die dünne Eiskruste, auf der Schnee lag, den das nagende Wasser schmutzig gefärbt. Der Wind stöhnte über den Strom, er blies ihr ins Gesicht und knisterte in den Eisschollen; leise schoben sie hin und her. Regungslos stand Nelda, die Hände krampfhaft gefaltet. Es kam ihr plötzlich in den Sinn: , Packt Sie da nicht auch die Lust, hinab zu springen und sich im Untergehen willenlos treiben zu lassen, Gott soeiß wohin?" Er hatte das gesagt am Ballabend auf der | ^3xü(fc „Da müßt ich sehr unglücklich sein, so unglücklich, wie ich's mir gar nicht denken kann!" War sie es, die das I erwidert hatte? — — — ■— Mtda'sagte^es^laut, daß es in den Wind hineinschallte. Und daun kam's über sie wie ein großes Erfreutsern; jetzt wußte ie, wohin. Sie drückte die Augen zu und tappte blind vorwärts, das Eis knackte und spritzte ihr ins Gesicht. | Sw fühlte mit wilder Lust, wie ihr die kalte Lache über die Füße schlug. ° (Fortsetzung folgt.) Wie ich Gerhart Hauptmann kenne. Von Else Lehmann.*) „Von Gerhart Hauptmann soll ich erzählen? Ich kenne ihn nicht, wie man sonst die Menschen kennt oder zu kennen glaubt: wie sie essen und trinken, wie sie gehen und sich kleiden, ivas sie mögen und nicht mögen, und was sie über das Alltägliche denken. . Mer ich kenne ihn, wie er dichtet, oder doch wenigstens, wie er das Werk vollendet, das er geschaut, das er nieder- geschriebeu hat und dann bei den Proben im Theater noch einmal mit- und umdichtet. „Ich hab es erdacht, Du hast es gemacht, Wir waren Genossen in mancher Schlacht." *) Else Lehmann, die vortreffliche Schauspielerin des Berliner Lessingtheaters, veröffentlichte im Prager Tageblatt aus Äntay des vor wenigen Tagen dort veranstalteten Vortragsabend» on- hübschen Erinnerungen an Gerhart Hauptmann, — 675 Alibi en ott )et inet »laß . die oie >as eJ >e en? der )te inen as >cr en vs etzt ■ pte cht. der ins, >er- ivch .te ?e, jie en «i xt r :ei ee n, te )t, ch er h.v r, vc s, n. n- ht n r. hörte nichts als R und D und H, nicht einmal das stumme E in den Endsilben schenkte er einem. Er sprach das herkömmliche Hochdeutsch- unserer lieben deutschen Bühnen. Zehn Proben hindurch lut Gerhart Hauptmann alle Qualen. Man versuchte von allen Seiten, dem Kollegen den „Stil" auszutreiben und ihn so sprechen zu lehren, wie wir eben Ibsen und Hauptmann sprechen gelernt hatten, einfach und- natürlich, wie man eben im Leben spricht, wo das Wort oft durch eine Geste ersetzt oder von dem nächsten Wort erdrückt oder nur halb ausgesprochen wird. Vergeblich. Bei der elften Probe endlich trat Hauptmann ihn verzweifelt an. Man merkte ihm an, wie er nach einem Ausdruck ringe; er faßte sich in die Haare und ries endlich: „Aber, Herr, S i e s p r e ch e n j a a l l e W o r t e !" So hat er mir ans ein Bild geschrieben, das seine von innerem Feuer durchleuchteten Züge trägt. In mancher Schlacht! Nicht er, noch ich denken dabei an die Berliner Premieren, die so oft von einem förmlichen Schlachtenlärm durchtobt sind, den der schrille Ton von Signalpfeifen und Kindertrompeten kennzeichnet. Nein, wir denken an die Schlacht im stillen, dämmrigen Theatersaal, wenn wir auf den Proben mit Anspannung alles Könnens und mit der Liebe zum Werk, das geboren wird, das letzte zu geben suchen, und wenn der Geist mit der Materie kämpft, an jenes heiße Ringen, das der Vollendung vorangehen muß und das man dem vollendeten Werke: der dichterischen, wie der schauspielerischen Darbietung, nicht anseh-en darf. Es ist schwer, von Gerhart Hauptmann zu erzählen, denn Hauptmann ist von einer mimosenhaften Bescheidenheit. Er ist getragen von dem unpersönlichen Stolz des Künstlers, der ihn der Erdennähe entführt, aber persönlich scheint er von einer ununterbrochenen Dankempfindung gegen jeden Menschen beseelt zu sein. Daß, es Leute gibt, die bei der Premiere das Recht für sich in Anspruch nehmen, den Dichter zu übertönen, das scheint ihm selbstverständlich; umso dankbarer ist er für Beifall und Anerkennung; und wenn nur noch- eine einzige Hand- sich zum Applaus rührt, so ist er bereit, dankend zu erscheinen, wirst rasch, selbst wenn er schon im Weggehen war, Ueberrock und Hut ab und tritt, sich- verneigend, heraus. Um Gerhart Hauptmanns Besitz haben alle Künste gestritten. Er selbst glaubte, für die Bildhauerei bestimmt zu sein, er malte und meißelte als junger Mann, und sein enges Verhältnis zur Musik spricht sich in vielen seiner Werke ganz eigentümlich aus. Die Dichtkunst siegte; die Sprache wurde Hauptmanns Instrument, denn nur mit ihrer Hilfe vermag er dramatisch zu gestalten und so den Höhepunkt aller Künste zu erreichen. Aber bei ihm ist alles Dichten von den Sinnen unzertrennlich; sein Dichten ist ein Hören und Schauen. Er sitzt bei der Probe im Zuschauerraum. Ganz erfüllt von seinem Werk. Er spricht jedes Wort mit, er zeigt jede Gebärde an, er gerät in höchste Erregung, er lebt mit seinen Personen. Es ist ein seltsamer und ergreifender Anblick, diesen Poeten zu scheu, der keine Außenwelt kennt und nur mit sejnem -Menen Werk Zwiesprache pflegt, und dabei die leisesten Verschiedenheiten zwischen Werk und Darstellung bemerkt Und das eine oder andere ändert. Da fällt er einmal Oskar Sauer ins Wort: „Ach, bitte, lieber Herr Sauer, diese Stelle müssen Sie viel lauter sprechen!" Sauer, der Gewissenhafteste der Gewissenhaften, trägt sich des Dichters Wunsch in seine Rolle ein, um beim neuerlichen Durchstudieren diese Stelle nicht zu übergehen. Es kommt zur nächsten Probe, und mit einer gewissen Genug- tuung spricht er den Satz mit erhobener Stimme. Ta fällt ihm Hauptmann wieder "ins Wort: „Ach, bitte, lieber Herr Sauer, diese Stelle leiser zu sprechen!" „Wer, Herr Doktor", sagte Sauer überrascht, „Sie baten mich doch letzthin, ich möchte lauter sein!" „So?" meint Hauptmann, ohne die geringste Verlegenheit. „Ja, da müssen Sie versuchen, beides zu vereinen. Ich hatte eben nach dem Gehöreindruck die Empfindung, es müsse doch leiser gesprochen werden." 'Ein andermal. Es hat sich! nicht genau so ereignet, und ich erzähle da nicht, sondern ich versuche, ein Musterbeispiel zu konstruieren. Eine Darstellerin hat lachend auszutreten. So steht es im Buch gedruckt, so in der Rolle ausgeschrieben. Sie tritt lachend auf. Gerhart Hauptmann unterbricht sie: „Bitte, liebes Fräulein, so geh-ts nicht." Wie?" "Möchten Sie nicht versuchen, weinend aufzutreten?" Und sie tritt weinend aus. , Wer dabei ist, der versteht, daß es sich hier um teure Willkürlichkeit und auch, um keine Ziellosigkeit des Dichters handelt. Man lüftet nur den Schleier von dem Geheimnis seines Schaffens. Er hat etwas geschaut und nun, da sich -lhm das Bild in die Wirklichkeit des Theaters verwandelt, sieht er, daß die Wirklichkeit die Schönheit beeinträchtigt, oder daß er die Gebärde, die ihm vorschwebte, irrtümlich übersetzt hat, ober daß er diese ober jene Einzelheit von neuem schaffen müsse, ganz unbekümmert um das, was er vordem beabsichtigt und geschaffen hat. Bei den „Jungfern von Bischofsberg" sollte ein jugendlicher Held und Liebhaber von einem ansehnlichen Theater eine größere Rolle spielen. Er kam und sprach. Man Landwirtschaft in Deutsch-Afrika. Ter Ackerbau steht in- Deutsch-Afrika noch auf einer ziemlich primitiven Stufe, denn der Reger ist, wie sein Land, träge und unberechenbar; in manchen Gegenden ist kaum der hundertste Teil- des fruchtbaren Bodens angebaut und bestellt. Von der Eigenart afrikanischer Landwirtschaft erzählt nun Franz Otto Koch in einem interessanten Aussatz von lieber Land und Meer. Tie ganze Arbeit tun die Kinder und Nebenfrauen, von der Lieblingsfrau beaufsichtigt, während der Negier selbst in majestätischer Faulheit die anderen sich äbmühen läßt. Tie einzigen Geräte bet der Bestellung des Ackers sind eine Hacke, die aus primiiiv- gewonnenem Eisen geschmiedet und an einem Vs Meter laugen keulenartigen Stock befestigt ist, s-ow-ie ein Buschmesser und ein Beil, die int Tauschhandel von Europäern oder den Küstennegern erworben werden. Tie Urbarmachung des üppig und wild anf- w-achscnden „Busches" erfolgt gewöhnlich dadurch, daß zunächst einmal alle Vegetation niedergeschlagen und ein paar Tage der Tropensonne zum Trocknen überlassen wird. Durch ein Feuer wird dann das übriggebliebene Gras- und Buschwerk, sowie die Schar der Baumstümpfe notdürftig bis zum Boden abrasiert. Bisweilen wird auch der Busch zuerst mit Feuer niedergebrannt und- dann das Gebüsch abgeschlagen. In einer solchen Rodung Hegen überall Kohle und- Äsche zwischen halbverbrannten Baumstämmen. Tie Bestellung des Ackers beginnt, sobald der erste Regen das Land ausgeweicht hat; Jung und- Alt machen sich an das Ums- pflügen, wobei der Boden in -einer Tiefe von 3 bis 4 Zentimeter mit der Hacke ausgelockert wird. Bei dieser schweren Arbeit Hockett die Negerfrauen, ganz in sich zusammengekrümmt, auf der Erde, in der rechten Hand- die Hacke, mit der linken schädliche! Pflanzen ausjätend, was aber nur sehr oberflächlich geschieht. Das Säen- -erfolgt, indem in einem Ab-stande von 3 bis 4 Meter kleine Löcher ausgehoben, die Saatkörner da hineingeworfen und mit dein- Fuße festgetreten werden. Der Neger paßt für di- Aussaat stets den richtigen Zeitpunkt ab, der vor der großen Regen- perivde liegt. Bei zu früher Saat würden die jungen Keime in der folgenden trockenen Zeit ausdörren; doch wenn der Regen zu stütz einsetzt, dann verfaulen die jungen Pflanzen in der Wasserflut. Um, sich gegen Mißernte möglichst ztt schützen, baut der schlaue Eingeborene gern auf seinem Feld zwei verschiedenartige Früchte au, z. B-. Hirse- Und- Kürbisse. Mißrät die Hirse, so darf er doch wenigstens auf eine gute Kürbisernte rechnen, die ihm prächtige Flaschen und Trinkgefäße liefert. Sobald die Saat aufgegangen ist, beginnt der Kampf mit dem Unkraut, das in dem fruchtbaren Klima ein höchst gefährlicher Feind ist. Aber nicht minder schlimme Gegner sind die Tiere, wenn die Früchte der Reife Nähe sind. Da stellen sich Wildschweine, Assen und Vögel in großen Herden ein, um deut schwarzen Bauern die Früchte feiner Mützen streitig zu machen. Als „Vogelscheuchen" benutzen die Neger länge, aus Lianen geflochtene Stangen, an denen Scherben, Rindenstücke, Knochen n. a. befestigt sind. Um bert Lärm zu verstärken, wird auf leeren Blechgefäßen getrommelt, in denen ehemals Petroleum nach Amerika kam mtb die nun als Trinkgefäße, Festpauken und- AlarmtromMeln sehr geschätzt sind. Des Nachts muß der Neger wohl gar selbst Wache halten, um die eindringeuden Wildschweine abzuwehren, Nnd- gar mancher ist schon in Ausübung dieses Berufes von einem Löwen fortgeschleppt worden, wenn er nach reichlich genossenem Negerbier auf seinem Posten eingeschlummert war. Tie dankbarste und beliebteste Frucht, bie angebaut wird, ist die Banane!, denn sie erneuert sich durch Wurzelschößlinge immer wieder und darf bei keiner Negermahlzeit fehlen. Bei den Körnerfrüchten vollzieht sich die Ernte in höchst einfacher Weise Tie Aehren oder Maiskolben werden abgeschnitten, das Stroh bleibt liegen nnd verfault; das Korn wird entweder tn Aehren anfbewahrt oder mit einem Knüppel ausgedroschen, vielfach auch voN den Kühen ausgetreten. Die Reinigung- von der Spreu erfolgt dadurch, daß die Körner in große flache Korbe getan Und bei mäßigem Wind in die Höhe geworfen werdet wobei der Luftzug die Spreu mit sortniMrnt. In unseren wests- astikanischen Kolonien ist die Kultur der Yants sehr wichtig, einer eigenartigen Knollenfrucht, die im Geschmack mit der europanchen Kartofsel eine entfernte Ähnlichkeit hat. Die Yams-ernte ist für den Neger ein Freudenfest. Tie Knollen werden geschalt, gesotten- Und dann zu Brei gestampft; in Form, eines Brotes wird der Brei aus den Tisch gebracht, in eine saure von Palmöl und — 676 VevmisehtsS. * Ter D o hnen kä se. Pythagoras und seine Anhänger waren der Ansicht, daß der Bohne dämonische Kräfte innewohnen und enthielten sich daher mit äußerster Strenge ihres Genusses. Bon diesem Aberglauben, der im alten Griechenland weit verbreitet war, ist auf die Nachwelt nichts übergegangen. In China besonders ist die Bohne eines der beliebtesten Nahrungsmittel, das auf Hunderte uns unbekannte Arten verarbeitet wird. Die interessanteste davon ist der sogenannte Bohnenkäse, der in ganz China als Nationalgericht gilt. Er wird aus der Buschbohne lWong-tu) znbereitet, die fast auf jedem Boden und ohne viel Pflege gedeiht.. Als Volksnahrungsmittel kommt der Bohnenkäse oder Dou-sou in China gleich nach dem Reis; auch in Japan ist er sehr verbreitet. Im „Ostasiatischen Lloyd" wird nun ein Rezept zu diesem Gericht gegeben, das auch europäische Hausfrauen, vor allem aber unsere Vegetarier interessieren dürfte. Die Bohnen werden eine Nacht lang in Wasser anfgeweicht, am »Morgen aufgebrochen und mitsamt dem Wasser in eine Hand- mühle geschüttet. Hier werden sie zu einem dicken gallertartigen Saft verarbeitet,, der in einen aus dichtem Gewebe bestehenden Sack gefüllt und in diesem dann heiß aufgcbrüht wird. Ter daraus ausgepreßte Säst wird in einem Kessel nochmals zum Sieden gebracht und mit etwas Sal'zwasser versetzt, das den Erstarrungsi- prozeß beschleunigt. Es ergibt sich nun eine feste Masse, deren Geschmack dem unseres Köses entspricht. * Die „Z ah nh eil kund e" der alten Römer. Auf dem Lande, wo mißtrauischer Bauernsinn sich gemeinhin dagegen sträubt, die Kunst des Arztes rn Anspruch zu nehmen, greift man bei Erkrankungen zuerst zu den alten Hausmitteln, die schon zu Urväterszeiten sich so wunderbar bewährt haben sollen. Mer auch in den Städten fehlt es noch heute nicht an Zweiflern, die mit Skepsis alle Errungenschaften moderner Heilkunde betrachten und die ältesten Arzneien noch immer für die besten halten. Die Unglücklichen, die des öfteren die Leiden eines kräftigen Zahnwehs stöhnend durchkosten, werden vielleicht, so schreibt das Journal des Däbats, den schmerzlichen Gang zum Zahnarzt vertrauensvoller antreten, wenn sie sich erinnern, wie die alten Römer das Zahnweh behandelten. Die Magier waren um Mittel nicht verlegen: „Man nehme den Schädel eines Hundes, der an Tollwut starb, verbrenne ihn, nachdem man das Fleisch entfernt hat, tränke die Asche mit Cyrusöl und gieße diese Flüssigkeit in das Ohr derjenigen Kopfseite, wo der Schmerz am heftigsten ist." Zum Schröpfen des Zahnfleisches wird der Rückgratknochen der Seeschlange verordnet; Bedingung ist freilich, daß es eine männliche Schlange ser, und zwar eine solche mit weißer Haut. ’ Auch der StrrnkNochen der Eidechse ist sehr zu empfehlen; alles kommt jedoch darauf an, daß die Eidechse während des Boll- mondes gefangen ivird. Ein. sicheres Mittel ist auch der Huhnerknochen, wenn er lange Zeit in einem Mauerloch getrocknet und gebleicht hat. Ein anderes Elixier gegen den Zahnschmerz wird durchs Ohr eingeträufelt: Cedratöl, in dem Pfeffärsupp« getunkt und rasch yeruntergeschkuckt. Sehr ausgebildet ist bei vielen Negervölkern, wie derselbe Verfasser in der Umschau mitteilt, die Rinderzucht; doch ist Milch die Hauptnahrung, während Butter viel Weniger verwendet wird und Käse überhaupt unbekannt ist. Ein Neger, den man zwingen wollte, ein Stückchen Käse zu probieren, schreit so entsetzlich, als ob es ihm ans Leben ginge. Eine sehr unappetitliche Methode der B u t t e r b e r e i t u n g haben die Waddschagga am Kilimandscharo, die ihre Milchgefäße mit Kuhurin ausspülen, um das darin enthaltene Salz der Butter mit- Mteilen. Bei einigen südwestafrikanischen Stämmen dürfen die Milchgefäße niemals gereinigt werden; auch jede Berührung der Milch nut Metall wird ängstlich vermieden, weil das die Kühe „auftvocknen", d. h. der Milch berauben würde. An die nie gereinigten Holzgefaße setzt sich eine dicke und zähe Kruste fest, so daß die Milch sogleich säuert. Die gesäuerte Milch wird in eine Kalabasse oder einen Ledersack geschüttet und die „Schüttel- mrlch" gegessen. Dabei aber entsteht auch Butter, die nicht herans- aenommen wird, sondern in dem Sack bleibt, bis er ganz mit Butter voll ist. Manche Völker, die sich hauptsächlich von Milch und Fett nähren, betrachten alles, was mit dem Melken zusammenhängt, als eine Art Heiligtum. Nur dem Manne ist das Melken gestattet und es ist, da die Tiere den ganzen Tag frei Herumlaufen, natürlich kein leichtes Geschäft. Ten Kühen werden die Hinterfüße mit Riemen zusammengebunden; der Melker hockt unter der Kuh, das Milcheimerchen zwischen den Knien. Ta die Kuh sich nur tu Gegenwart ihres Kalbes melken läßt, wird das Junge aus dem Kälberkraal herausgelassen und darf einige Züge aus dem Enter tun, wird aber dann von dem Melker während des ganzen Mel^ geschäftes immer wieder abgewehrt. man eine Art Schnecken- und Spatzendreck gesotten bat. Zur Füllung von hohlen Zähnen werden eine ganze Reih« von Pflanzen fressenden Würmern empfohlen. Sehr heilkräftig ist auch, das Herz der Ringelnatter, auf das man einfach mit dem kranken Zahn beißt. Der Kluge freilich wird lieber vorher sorgen, daß das Nebel des Zahnwehs ihn überhaupt nicht befallen kann; dafür gibt es ein unfehlbares Mittel: „Man esse monatlich zwei Ratten; dieses Präservativ ist unübertrefflich." Aber neben diesen magischen Zahnheilmethoden kannte man auch andere Mittel, die einer wirklichen Zahnheilknnde wenigstens um einiges näher kommen. Plinius empfiehlt einige dieser Mittel, ohne dabei die magischen Rezepte anzufechten. Er nennt eine ganze Reihe von Wurzeln, die man kauen soll oder die gekocht als Brei auf die schmerzenden Zähne gelegt werden. Einige dieser Wurzeln müssen vorher in Meerwasser gebadet werden; darauf wird ihnen Wein oder Essig zu- besetzt, die ganze Mixtur nimmt man dann möglichst heiß in den Mund oder führt sie in die der schmerzenden Stelle entgegengesetzte Nasenöffnung. Bienenleim, Sticrgalle und Ziegenmilch werden warm empfohlen und wirken besonders günstig, wenn man nicht versäumt, sich nachher den Mund mit einer aus süßen Granaten bereiteten Suppe auszuspülen. Als Zahnpulver empfiehlt Plinius die Asche eines verbrannten Wolfsschädels; auch Hasenschädel, Mäuseköpfe und die Asche von Schweinsfüßen können nicht dringend genug ans Herz gelegt werden. Bei akutem Schmerz ist die Schröpfung des Zahnfleisches vermittels einer Gräte der Du et je zu empfehlen. Eine große Rolle in der Zahnheilkunst der alten Römer spielt die Schnecke. Sie wurde entweder in Essig gekocht und dann zum Gurgeln benutzt oder man setzte sie auf den schmerzenden Kiefer, aus dem sie dann den „Schmerz herauszog". Plinius verrät dabei freilich nicht, wieviel Zeit die Schnecke für die Ausübung dieser löblichen Tätigkeit beansprucht... yumorMsches. * Der Flügeladjutant. Zwei Bauern bewunderten diel erhabene Arbeit an Blüchers Statue neben dem Opernhauso in Berlin. Als sie eben das Bild betrachteten, wo die Siegesi- göttin bent Halden einen Lorbeerzweig reicht, äußerte der eines, auf die Göttin deutend: „Bei welchem Korps mag wohl der Engel geftanben haben, der hat ja gar Flügel am Leibe!" — „Schaf- kopp, bet is ja Blüchern sein Flügel-Adjntairt!" * Unerwartete Antwort. Hausfrau (zum Dienstmädchen, bas den, Dienst verläßt): „Nun, bas eine Muß man Ihnen lassen, ehr'li chsind Sie wenigstens gewesen!" — Dienstmädchen : „Na, bet Ihnen war aber auch nichts zum stehlen!" * Droschkenkutscher unter s i ch. „Was is beim mit deinem Schimwel, der läßt ja so den Kopf hängen?" — „I weiß nich, was dem Luder fehlt, aber seitdem die Automobile! so überhand nehmen, wird er mir sehr nachbenkend." * Der Ersttz. „Also, Frauchen, dein Wunsch ist erfüllt, jetzt haben wir das Telephon!" — „Hat uns schon jemand angerufen ?" — „Ja, der Gerichtsvollzieher." Königspromenade. Man bar! die einzelnen Wörter und Silben nur in bet Weise miteinander verbinden, dab man — wie der König auf dem Schachbrett — stets von einem Feld ans an! ein benachbartes übergeht. ligt fläch lustig ver tat ver über Ziels wißt nicht der in geht heftig reu des ihr daß doch mehrt allzu rennt nenb den feuer wenn scheinbar schwellt wer über trank ihn men schäu zum i Auflösung m nächster Nummer. Auflösung des Logogriphs in voriger Nummer: Scherze, S ch u t z e. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei,' R. Lange, Gießem