Nr. 99 <909 A USB Der arme Lukas. Eine Geschichte in der Dämmerung von Wilhelm Holzamer. (Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.). Ich wohnte mit meinem Freunde zusammen. Schlecht Und gerecht hausten wir. Unsere inneren Stürme tobten wir zusammen aus. Ach, es tut wohl, einen Menschen zu haben, einen einzigen, vor dem wir unsere Seele nicht zu verhüllen brauchen. Mag das Leben an äußerem Unglück bringen, was es will, es läßt sich allein verwinden; aber der Kummer, der tief in der Seele zehrt, der ruft nach Mitgefühl. Endlich ging mein Freund auch von der Akademie weg. -,Mir machen uns selbst, Lukas," kam er eines Tages. -Milt das auch vor der Welt nichts, es ist genug, wenn es vor uns was gilt. Wir brauchen keinen Stempel, keine Schule und kein Examen. Vielleicht ist die Gefahr größer, unterzugehen, aber wenn wir nicht untergehen, sind- wir zwei harte, stolze Kerle, Lukas! Auf also!" In dieser Zeit schafften wir beiden mit neuem Mute. Mein Freund hatte vor mir viel voraus. Er war härter als ich, tätiger, beweglicher. Er hatte eine weit fertigere Hand, und er bekam leicht jeden Kunstgriff los. Er war ein Nachahmer comme il saut. Das brachte mich- manchmal halb zur Verzweiflung. Denn die meisten Talente waren damals so wie er. Es ist merkwürdig, wie da die Natur manchmal ihr Spiel macht. Oder tut's die Zeit? Es war eine Zeit der „Fertigen". Eine Zeit der Macher und der Mache. Man war so ganz sicher in den Mitteln. Es tat's einer wie der andre. Und so fand ich nirgends ein Mittel und einen Ausdruck für mein Empfinden. Es blieb alles unbeholfen in mir und naiv, und unbeholfen und naiv war alles, wäs ich machte. Ich blieb das Landkind. Niemand wollte das verstehen. Es tvar etwas ganz Fremdes. Da tvar nichts vom Theatralischen, von der Pose und festgelegten Form. Gewiß war noch nichts aus der Hohe von mir. Aber ich verzweifelte von vornherein, auf vre Hohe zu kommen. Was ich ringsum sah, entmutigte mrch. Die Zeit tvar mir nicht günstig. Nur mein Freund stand manchmal sinnend vor meinen Sacyen: „Es fehlt ja in allen Ecken, Lukas, in allen Ecken. Gar nichts Kunstschule. Gar keine Schulung; aber rein gar keme. Aber Kreuz-Kanonen, das, und das — toas gab rch drum!" Das machte inich ein wenig stolz. Nur könnt' ich nie begreifen, tvas das und das für ein Besonderes wäre. Es war mir ja so selbstverständlich. Ja, so lebten tvir hin. Skizzierten und malten und wuchsen innerlich aus mancher Enge heraus. Nur wuchs ich halt mit dem Leben nicht zusammen. Ich blieb cüt unpraktischer Träumer, der mit sich und den Verhältnissen Nichts anzufangen wußte. Da war nun mein Freund anders. Eines Tages faßte! er inich am Kragen: „Lukas," sagte er, „wir sind am End', 's muß Geld herbei! Ich mach' eilten tollen Streich, gib acht!" Ich tvar gespannt. Er saß zwei Tage vom Morgen bis zum Abend im Schweiße seines Antlitzes vor der Staffelei. Gott, was machte er doch! Ich weiß es heut nicht mehr. Er machte bald so viel Derartiges. Ein ganz kleines Bildchen. Ganz in brauner Sauce. Recht alt. Heute Cin-i quecento, morgen Quattrocento, übermorgen Holländisch, Alles, tvas alt ultd braun war, gefiel. Er klatschte in die Hände, als er fertig war, und umarmte mich: „Lukas, jetzt gibt's Geld!" Er trug's zu einem Händler. Vielleicht war's ein Trödler oder ein Antiquitätenhändler. Ich weiß nicht, ob! der wußte, was er kaufte. Vielleicht kannte er auch seine Kunden. Er kaufte es. Für ei» paar Gülden nur, viel zu viel aber dafür, lind am andern Tag machte mein Freund wieder eines, und so eilt paar Tage lang. Fast noch nutz — nur wenn tvir Geld hatten, blieb der Vorrat stehen —j trug er's zu seinen Händlern. Er hatte sich ein paar ge-i sichert. Vollständig skrupellos machte er das. Meine Ein-t wände verlachte er. Einmal, als ich ihm eine gar zu strenge Predigt gehalten hatte, gab er mir trocken Brot, und er faß daneben und aß Eier und kalten Aufschnitt zum Abend und trank seine paar Maß dazu. „Leben!" sagte er. And daran ist er auch verdorben. Es tvar so eine Zeit. Man mußte schon sehr stark sein, wenn man sich in ihr er« halten und hochbringen wollte. Ich glaub' nicht, daß es an Talenten fehlte. Es fehlte vielleicht nur an ihrer Frei-, heit und Selbständigkeit. Nein, ich. glaub', es fehlte an der Bewegung in dieser ganzen Zeit, an der Beweglichkeit in jedem Einzelnen darum. Es war alles nur gemalt, — es war kein Ausdruck, kein eigenes Erleben, kein lluter- scheiden. Man hatte zu viel „gelernt", und man tvollte alles mit dem „Gelernten" zwingen. Uebrigens aber, das nicht zu vergessen, es tvar immer noch viel Spannung in mir, viel Vertrauen und Wollen. Ich lag löie früher draußen im Freien, an der Isar, im Gebirge; ich saß zur Marktzeit auf dem Markt zwischen den Hökerwcibern — der Münchner Markt ist nämlich einzig in seiner Farbigkeit — nichts war mir zu gering. Ich war nicht der Mann der großen Motive, ich ging nie auf das „Bedeutende" aus. Eine Wiese und ein Wässerlein, — ein altes Haus und blühende Bäume int Gärtchen, — ein Obststand und die Hökerin dabei, die gescheckte Katze auf dem Schoß. Man zuckte die Achseln: das tvar gemeine Kunst. Ich hatte bis jetzt versäumt, einen großen Flatschen zu malen. Vielleicht: „Alexander durchhäut den gordischen Knoten." Aber ich vertraute ans meine kleiiien"Bildchenwenn sie auch uiemand wollte. Ich war in ihnen, mein Schönstes und Bestes. Das genügte mir. — 394 — Und dann war so eine Bemerkung metues Freundes: „Du, wie siehst du das nur?" — oder: „Wo sicht man denn so was, sag!" — ach ja, das erhob mich. Gott, was ist doch der Mensch so klein und einfältig. Er opfert und opfert, und ein Windhauch zerstreut ihm den Rauch in alle Weiten, daß er verloren ist für immer. Dann steht er da und sieht ihm traurig nach. Was ist er nicht zufrieden, daß er wenigstens opfern durfte, zu opfern hatte! Und wir lieben und quälen uns um die Erfüllung, Und sollten doch beseligt sein, die Liebe in uns zu haben und reich zu sein in ihrer Reinheit nnd Sehnsucht. Die Sehn-i sucht ist auch eilt Besitz. Vielleicht unser schönster und höchster. Mich hat das die Kunst gelehrt. Als wieder mein Quartalsgeld vom Stipendium gekommen war und mein Freund ein paar seiner altertümlichen Bilder verkitscht hatte, beschlossen wir, eine große Fußtour ius Gebirge zu macheu. Wir wollten einmal recht genießen, recht leben, beschaulich und ungestört. Wir durchstreiften das bayrische Oberland die Kreuz und die Quere. Mir skizzierten, malten, und — faulenzten. Das war unsere größte Genialität. Recht leicht lebten wir in bcn Tag hinein. Wo der Weg uns gerade hinführte, waren wir daheim. Daheim — nirgends und überall. Es waren so köstliche Tage. Gesund und frei und erfrischend. Wir waren ganz allein auf der Welt. Die ganze Welt gehörte uns. Wir wollten Menschen sein vor allen Dingen. Künstler, je nun, so nebenbei. Menschen in erster Linie. Nnd alles, was wir aufnahmen, sahen und hörten, mochte es Frohes, mochte es Trauriges sein, es sollte unser Besitz werden. Reich wollten wir daran werden. Recht reich, daß wir ganz würden. So etwa besprachen wir's miteinander. Wir sagten uns, daß wir nur etwas geben dürften, wenn itt uns alles klar und ganz läge. So ein stiller Be-, fitz, so ein Blick über die ganze Welt, alles zu begreifen, alles zu verstehen." — Der arme Lukas hüstelte ein wenig. Er trommelte aus feinem Tisch und wiegte den Kopf. Er lächelte auch ein wenig. „Wir waren so jung und voller Träume, voll hohen Sinns." Es gab wieder eine Pause. „.Hohen Sinns! — ich kann's gar nicht verringern, ich muß den ganzen Sinn davon nehmen. Hohen Sinns, ich muß es gelten lassen." _ ! Er machte wieder eine Pause. Dann stand er auf und legte die Hand auf meine Schulter. . ,-Junger Freund," sagte er, „so eine Zeit Hat man nur einmal im Leben. Da wird man getragen. Da trägt Uran nicht. In späteren Jahren, wenn sich einer so erheben will,'hängt ihm zu viel an, trägt er schon zu schwer. Dann zählt 'er Schritt um Schritt, denn jeder Schritt ist daun eine lange Spanne Zeit. Aber so einen leichten Gang und so einen raschen Fuß- — ja, ja, —— da muß. man drauf zu marschieren, da darf einen nichts aufhalten. Sonst ist's verpfuscht. Verpfuscht fürs ganze Leben." • Er seufzte tief, und sein Kopf sank auf die Brust. Es war lange beklemmend still. Dann sagte er schwer und dumpf, daß es mich eisig überlief: „Fürs ganze Leben! ja!" Darauf hob er sich ein wenig, und seine Stimme klang freier. „Und mir sprang so ein Hindernis jetzt in den Weg, und ich sand den Schritt nicht mehr. Ich kam ans dem Geleise. Vielleicht — —" Er machte wieder eine Pause und sann. Und aus feinen Sinnen heraus meditierte er: Ja, wer kann das wissen! Daß ich's als Künstler nicht höher brachte — es war eine böse Zeit für einen, der war wie ich. Es mochte ja auch nicht ausreichen bei mir. Denn was so ein Ganzes und Rechtes ist, das setzt sich durch, trotz der Zeit; daran glaub' ich. Aber als Mensch — ich meine so auch den äußeren — ja, das Hängt doch an mir. — Wir hatten im Gebirge von nieinand in der Welt was gehört. Bon keinem Menschen. Als von den Bewohnern natürlich, mit denen wir lebten. So wollten wir's Haben. Ganz vergraben wollten wir sein. Zwei Monate dauerte das beinahe. Ganz abgebrochen, ganz abgeschlossen von der Welt. Da wacht alles auf, was in einem ist. Ich glaub' ja wohl, wenn's zu lange dauert, und wenn man noch zn jung ist, zehrt man sich dabei aus. Denn in die Einsamkeit darf nur gehen, der! Nahrung für ein Leben in sich hat. Und so kehrten wir eines Tages heim nach München. Je näher mir kamen, um so schwerer ward mir. Ich konnt's nicht aus mir bringen, was da in mir aufgewacht war. Ich sang und lachte nicht mehr. Ich sprach nichts mehr. Der Freund redete mir zu. Es half nichts. Eine Angst nnd Traurigkeit lag in mir, die mich furchtbbr quälte. Ich hab' zwar immer nach einer Freud' eilt äugst-! liches Gefühl gehabt. Das hab' ich aus meiner Jugend her. Ans dem engen Leben, aus dem wettig Freudigen. Ich bin nie ein Mensch gewesen, der Freuden ertragen konnte. Ich mußte immer im Hellen an das Dnnkle den-, feit. Aber diesmal war's seltsam ahnungsvoll und schwer. Und richtig, da wir daheim waren, war die Ahnung erfüllt. Es lag eilt Brief da vom Water. Schon beinahe drei Wochen zurück. Tie Mutter war gestorben, — und nun schon begraben, schon lange begraben. Und ich war der-i weilen leichtsinnig und guter Dinge in Gottes freier Welt herumgewandert. Halt' vielleicht grad ein übermütig Liedchen gesungen, da' sie daheim an meiner Mutter Grab! gestanden hatten. Was ging mir nun all durch den Kopf! Da ist das Lehen — da sind wir, die Lebendigen! — und da ist der Tod, und da sind die Toten! Wie das nebeneinander liegt! Keine Mutter mehr! Und der'Gedanke, daß sie nun erlöst sei, und daß es meine .Mutter sei, der ich. mein, Leben verdanke. Daß ich fern war während ihrer letzten Stunde, daß sie mich vielleicht gern noch einmal gesehen, noch einmal gesprochen hätte. Und daß sie so gerne leben wollte. Sie sei sanft eingeschlafen, schrieb der Baler, nudj daß sie nun schon ganze drei Wochen in der Erde liege. All das fiel zentnerschwer auf mich. Tage saß ich so und sann und grübelte. Und Vorwürfe machte ich mit- die Menge, schwere Tage lang — und Nächte, lange Nächte lang. Mein Freund sprach mir keinen Trost. Das müsse der Mensch allein in sich austragen. Er hatte recht. Da kam ein zweiter Brief meines Paters. Hart und barsch, wie das leicht seine Art war. Daß ich keinen Funken- Kindesliebe im Herzen habe, keinen Schimmer Dankbar-^ feit. Daß ich ein verbummelter Mensch sei, wie er sich das immer gedacht habe, ans dem sein Lebtag nichts wer-, den könnte. Denn daß ich zur Beerdigung nicht gekommen sei, nehm' er mir am Ende weniger übel; aber daß tch drei Wochen nach der Mutter Tod noch keine Zeile heim-j geschrieben habe, sei doch eine Schande. Nun, das war aufzuklären. Am Ende des Briefe» aber stand eine Bemerkung, die seltsam auf mich wirkte. Ich wußte zunächst nicht, sollte ich froh, sollte ich traurig sein. „Es ist eilt Glück für mich, daß das Luischen da ist und mir den Haushalt führt. Ich müßt' nicht, wie ich's sonst machen sollte. Sie ist sehr fleißig und tüchtig, und sie hat der Mutter in den letzten Lebenstagen brav gc-l Holsen." . r,, ■ Da war die Mutter vergessen. Ja, 's ist furchtbar, für eilten Menschen, das sagen zu müssen; aber ich bin allezeit ehrlich gewesen und sag's. Herrgott, da schrie was in mir. Da schrie das Leben in mir! ,, Das Leben, junger Freund, das achtet nicht des Grabes nnd Sarges. Das kennt nur sein Recht. Das setzt sich ans Leichen nnb lockt nnd jubiliert. Herrgott, das Leben! Ich schrieb dem Pater einen Brief, und es gingen ein paar noch hin und her. Znletzt ward ausgemacht, daß ich vorderhand nicht heimkommen solle. Es sei besser so. Wegen mir — und, wie der Vater vorsichtig durchblickeul ließ, wegen dem Luischen. , Ich fühlte mich noch nicht reif zur Heimfahrt und folgte ihm. (Fortsetzniig folgt.) Die Welt ist grün und weih und blau. Unter diesem Titel veröffentlicht unser Mitarbeiter Joseph Aug. Lux im „Türmer" eine Plauderet über Blumenschmuck im Zimmer. „Ein Raum, darin nicht sie farbige Wirkung der Blumen zur Geltung kommt, ist em ästhetisch vollkommen mißlungener Raum, und wäre er auch mit verschwenderischem Reichtum ausgestattet. Zumiuoep 395 — ist er koloristisch mißlungen. Für unser Farbengefühl ist das Beispiel maßgebend, daß die Natur schöne, starke Farben liebt. Leuchtend blau wölbt sich die Himmelsglvcke über dem smaragdenen Grün der frischen Wiesen und der junggrünen Wälder, blendendweiße Aprilwolken, die boll Sonne sind, segeln weit gebläht hoch einher. „Die Welt ist grün und weiß und blau." Sie kleidet sich in heraldische Farben, und das tun auch die Blumen, die Blumen der .Heimat, wegen ihrer kräftigen, schönen Farben auch Bauernblumen genannt, deren Farben ein Gleichnis der Natur sind. Bon blutigroten Sonnenuntergängen träumen die brennenden Zynnien, die Nelken in allen Abschattungen von Zinnober bis Karmin, Verbenen, gar sinnreich Brennende Liebe genannt, das glühende Mohnfeld und die späten Dahlien: gleich blauen Himmelswellen leuchten die Gloxinien und Kampanulen; vonr gelben Mittagssonnenschein erfüllt sind die Kapuzinerkressen und Ringelblumen, und das Schneeweiß geballter Frühsommer- wölkchen haben die Margariten und das Maßliebchen erkoren, die flockenweise weit über die Wiese verstreut sind. Aber die Natur wirkt als echter Heraldiker, indem sie nicht nur die leuchtenden satten Farben gibt, sondern zugleich ihren komplementären Gegensatz. Wir bemerken, daß sie den graubraunen . Frühlingswaldbdden mit den gelben Flocken der Himmelsschlüssel schmückt und den Bachrand mit den sonnigen Dotterblumen begrenzt. Aber neben diesen goldigen Farben schafft sie den Gegensatz in dem Däinmer- schattenblau der Veilchen, der Leberblümchen und der Küchen-' schelle. Im Sommer stehen neben der blauen Waldglockenblume die gelben Königskerzen, und im Hausgarten, wenn er mit den richtigen heimischen Bauernblumcn bepflanzt ist, sehen !vir lauter farbige Gegensätze, die sich harmonisch Verbinden. Wildblühende Sommerwaldwiesen tragen ein buntes Sommerkleid, an dem alle komplementären Farben- gegensätze festzustellen sind. Harmonie int Kontrast ist das natürliche Farbengesetz. Das ist ein Wink für die künstlerische Gestaltung, die sich in der Anwendung der Blumen und in der Wahl der bunten Keramik, der Töpfe und Basen ans farbig glasiertem Ton bestätigt. Ja, die ganze farbige Behandlung unserer Wvhnräume beruht mtf diesen Grundlinien, die uns die Natur vorzeichnet. Wenn ein Raum etwa durch die Möbelbezüge, Vorhänge usw. auf Blau gestimmt ist, so werden alle cremefarbenen, weißen und gelben Blumen, Rosen, Primeln, Sonnenblumen, Narzissen eine schöne Wirkung hervor- briugeu, und umgekehrt werden blaue Blumen, wie Rittersporn, Enziane, Eisenhut, Veilchen, Clematis, blauvioletter Flieder u. a. in einem auf Gelb oder Elfenb'einwciß gestimmten Raum Wunder tun. Ein Raum, wo Rot vorherrscht, ivird ebensogut Blau, Weiß und Grüir, als die ganz starken und höher gefärbten gelben und scharlachroten Blumen auf- nehmen können, ivie Dahlien, Feuerlilien und Sonnenblumen. Weiße Räume können nicht genug Herrliche, bunte Bluurenfarben enthalten. Hieraus ergeben sich für unsere Kunstpflege int Haus bedeutungsvolle Winke in Bezug auf die Keramik. Wir werden, um Ruheund Einheit in unseren Räumen aufrechtzuerhalten und zugleich starke BlUmenwirküngen zu erzielen, gelegentlich Blumen voit einer Farbe, je nach der Gunst der Jahreszeit, aufstellen itttb zu dieser jeweilig herrschenden Farbe Stcingutvaseu suchen, die ebensallS einfarbig sind, leuchtend und schön, gleichsam heraldisch, Und einen komplementären Gegensatz bilden. Dadurch steigern wir die Wirkung der Blumen und durch die Blumen die Wirkung der bunten Keramik. Hier ist ein weites Feld für die keramische Kunst offen. Wir bemerken, daß bestimmte Jahreszeiten ganz bestimmte Arten von Schnittblumen ergeben. Im Frühjahr, wo die Borfrühlingsblumen erscheinen, kurzstengelig und in weiten Ständen, ist Bedarf ait niederen, breiten Schalen; für die Treibhausblumen und später für die int Garten gezogenen hochstengeligeu Blüten bedarf man schmaler und hoher zylindrischer Röhren in verschiedenen Größen imb,_ um einen großen Strauß Feldblumen zu schaffen, großer bauchiger Töpfe von abgemessener Weite und Höhe mit großer Standfestigkeit. Diese Formen, sechs bis sieben an der Zahl, genügen für den Jahresbedarf. Der Wunsch ist berechtigt, daß solche Töpfe zit sehr billigen Preisen auf bett Markt kommen Und unter Umstünden gleichzeitig mit bett Schnittblumen auf den Blutnenmärkten zu erstehen sind. Kerantische Industrien, die künstlerisch geleitet sind, mögen diese Winke ausnützen Und für das sorgen, was das Leben braucht. Tas Wesen einer guten Bluinen- keramik liegt nicht im Ornament. Dieses ist in den meisten Fällen überflüssig und beeinträchtigt die gute, auf Farbe berechnete Wirkung, die wir anstreben. Dagegen finden wir auf bett alten Töpfermärkten, wo die leider in Bedrängnis gebrachte volkstümliche Bauerittöpferei zu haben ist, für billiges Geld ganz sachliche Formen mit entzückend schönen, kräftigen, farbenen Glasuren, die tmseren Wünschen vollkommen entsprechen. Laßt uns die Töpfermärkte besuchen! Laßt uns die alte volkstümliche Bauernkeramik, soweit sie tioch unverfälscht aus dem Markt erscheint, mit Vorliebe ergreifen und durch unsere Nachfrage einem wirtschaftlich bedrängten heimischen Kunstzweig zu neuer Lebenskraft verhelfen! Hier finden wir, soweit nicht verderbliche Einflüsse von der Stadt her geltend gemacht worden sind, schlichte, zweckmäßige Formen und Farben, die jenen unserer Baueru- blumen gleichen. Denn die Farben der Bauernblumen brauchen wir auch an unseren Blumenvasen und -köpfen, heraldische Farben, darein an nebelfreien Sommersonntagen die Natur gekleidet ist, heraldische Farben, die wir an dem köstlichen Gesieder vieler unserer Vögel entdecken, an leuch- tenben Insekten unb Käsern, an beut Flügclkleib bcr Schmetterlinge, ait bett Mineralien, ben Cbelstcinen und Halb- edelsteinen, und nicht zuletzt an dem Volk und seinen alten, schönen, bunten Trachten. Das Volk hat immer die heraldische Farbe geliebt. Nicht nur an feinen Gewändern und Stoffen und dem bäurischen, bunt bemalten Hausrat, fom- bcrit auch an seinen Architekturen, an den Bauernhäusern, bie heute noch in vielen Gegenben an ben Holzteilen bunt bemalt sind, rot, blau oder grün an Fensterrahmen und Türen, die an der milchweißen Hanswand mit doppelter Leuchtkraft wirken. Von dieser Farbenfreude des Volkes bieten uns da und dort noch auf den alten Töpfermärkten die bunten Banernkeramiken einen herzhaften Sommergrutz und eine freundliche Ansfordernng. Ein Zweig weißlicher Heckenrosen, einige Narzissen oder Chrysanthemen sehen niemals so wundersam aus, als wenn wir sie in schwarze oder schwarzgrüne, hohe zylindrische Basen stellen. Dagegen kommen die Primeln, die Ringelblumen, Sonnenblumen, die gelben Margariten, Immortellen, Mimosen und Dahlien in blauen Gefäßen zu ausdrucksvoller Geltung. Umgekehrt werden gelbe Geschirre ihren Zweck am besten für blaue Astern, Clematis, Veilchen, Kornblumen, Rittersporn und ähnliche erfüllen. Lichtgrüues Steinzeug ist gnadenvoll mit hellen, weißlichen Blüten, wie Rosen, Maiglöckchen, weißem Flieder, Anemonen, weißen Margariten. Möwengraue Glasuren find mit allen Blumeu- nuaucen von gelb bis scharlachrot zu den vornehmsten Wirkungen berechtigt. Jeder, der die Probe macht, wird finden, daß ein Gemach! wohnlich und von freundlichen Hausgeistern erfüllt ist, wenn wir die Blumen zu Hüterinnen und Herrscherinnen der Schönheit des Raumes machen. Das haben auch unsere Großeltern und Urgroßeltern getan, die in diesen Dingen einen hochentwickelten Instinkt besaßen. Räume, deren Wände mit schmutzigfarbeneu Tapeten bekleidet find, werden die farbige Schönheit der Blumen nicht zur Geltung kommen lassen. In solchen Räumen wird nichts zur Geltung kommen, und das Wichtigste in diesem Umkreis, der Mensch, kann nicht erwarten, in solcher Trübnis zur Heiterkeit zu gelangen. Die Wahrnehmung ist täglich leicht zu machen, daß Menschen in farbig schlecht gestimmten Räumen ein schlechtes Aussehen haben. Es ergeht ihnen dann, wie es den Blumen ergeht. Darum fort mit den trüben, häßlichen Farben, mit den schlechten Tapeten, mit dem braunen Tür- und Fenstcr- anstrich, und herein mit hellen und kräftigen Farben und vor allem mit möglichst viel Weiß in die Wohnungen, und dann werden Sie sehen, welches Wunder die Blumen tun, die Blumen mit der bunten Keramik, und wieviel Glückseligkeit aus diesen Gnadenquellen in die Seele der Inwohner strömt."- Laube-Anekdoten. Bon Laube, dem genialen Theaterdirektor, dessen vorbildliches Wirken in der nächsten Zeit aus Anlaß seines 25. Todestages wieder allgemein gefeiert werden wird, erzählt Rudolf Tyrolt in einem soeben bei Wilhelm Braumüllcr in Wien erscheinenden Buch „Allerlei von Theater und Kunst" charakteristische Geschichten aus dein reichen Schatze seiner Erinnerungen. Laube war ein „erklärter Feind der sogenannten Tapezierer-Dramaturgie, die den Schwerpunkt des Schauspiels ins Schauen verlegt". Er ,haßte das allzu aufdringliche Hervortchrcn der Dekorationen, 398 das absichtliche Mitspielenlassen von Requisiten. „Zwei miteiw- Mder spielende Darsteller setzen sich innerhalb einer Biertel- stunde auf zehn Fauteuils", meinte er spöttisch. Als einmal! Siegwart Friedmann, der den Hamlet spielte, in der Szene Mit seiner Mutter außer zwei auf der Bühne befindlichen Stühle Noch einen dritten verlangte, ries Laube ganz entrüstet: „Das ist mir noch nicht vorgekomuteu — ein Hamlet mit drei Stühlen!" Der Regiekunst des Herzogs von Meiningen ließ er volle Gerechtigkeit widerfahren, äußerte aber doch im Gespräch: „Wenn ich schon 4000 Gulden für echte Bärenfelle ausgebe, so möchte ich inir für dieses 'Geld doch lieber einen echten Schauspieler kaufen." Bei den Proben war ihm eine Störung Pas 'Widerwärtigste, weil er sich mit ganzer Hingebung dem Spiel zugewandt hatte. Als er Direktor des Wiener Stadttheaters war, bereitete es ihm deshalb viel Aerger, daß der Präsident des Direktionsrates, Freiherr von Schey, häufig zu ihm auf die Bühne kam, um geschäftliche Mitteilungen zu machen. Einst geht der Präsident mit knarrendes Schuhen hinter dem Prospekt über die Bühne. Laube springt wütend ans und läuft dem Ruhestörer mit den Worten entgegen: ,,Welcher Elefant trabt 'denn da hinten herum?" Da erscheint der Freiherr in der matten Probenbeleuchtung. — „Ah, Sie sind's schon wieder, Baron!", ruft der Direktor, dreht sich um und geht zum Regietisch zurück. Er war ein Feind von allem Heraustreten in die Oesfeutlichkeitl als bei der Erstaufführung von „Sulamith", der über seinen Erfolg hochbeglückte Dichter Keim bei dem häufigen Hervorrufen auch den neben ihm stehenden! Laube auf die Bühne mit hinausziehen wollte, rief dieser ihm Nur barsch zu: „Lassen.Sie mich in Ruhe — Sie sind besoffen!, junger Dichter!" Die erste Rolle, die Tyrolt am Wiener Stadttheater spielte, war die des Krongroßmarschalls im „Demetrius", die nur aus den zwei anmeldenden Worten: „Der König" bestand. Mach Jahren wurde „Demetrius" wieder aufs Repertoire gesetzt, Und Laube vergaß, Tyrolt die Rolle abzunehmen, obgleich dieser damals schon ein sehr angesehener und auch teuer bezahlter Schauspieler war. Bei einer Probe kommt Laube gerade auf die Bühne, !als 'Tyrolt mit Stentorstimme sein „Der König" ausruft. Der Direktor stürzt auf ihn zu: „Was heißt das. Sie spielen noch immer den Krongroßmarschall?" „Jawohl, Herr Direktor!" „Wieviel Spielhonorar haben Sic denn jetzt?" Zwanzig Gulden." >,Da kommt ja das Wort auf zehn Gulden? Nee, lieber Freund! Das ist.mir zu teuer! Augenblicklich die Rolle abgeben!" Mit dem Schauspieler Otter, der ein Riesenorgan hatte nud von Hjm gegen Laubes Willen allzustarken Gebrauch machte, studierte der Direktor den „Lear" ein. Aus der letzten Probe zeigen sich bef Otter plötzlich Anzeichen einer beginnenden Indisposition, und er ruft mit Entsetzen: „Herr Direktor, ich fürchte, ich werde heiser!" „Gott sei Dank," antwortete Laube ruhig. Bei einer Audienz, die Laube beini König von Sachsen hatte, sieht der Herrscher den 'Besucher genau an .und sagt plötzlich: „Lieber Laube —- ich irre mich doch nicht? haben Sie denn von Mir nicht eine Auszeichnung erhalten?" „Gewiß Majestät," erwiderte Laube und zeigt mit energischer Handbewegung auf seinen Frack, all den er tu der Zerstreuung einen — fremden Orden geheftet hatte. In zwei anschaulichen uni) bezeichnenden Episoden schildert Tyrolt die glänzende Fähigkeit Laubes, beim Einstndieren von Rollen seinen Schauspielern eilten vorzüglichen Anschauungsunterricht zu erteilen. Ein Schauspieler soll einen Betrunkenen darstellen und torkelt recht heftig auf der Bühne herum. Laube kratzt sich mit dein Lorgnon auf dem Kopf, der stereotypen Geste seines! Mißfallens, Und ruft den jungen Mann heran: „Haben Sie schon mal einen ,Betrunkenen genau angesehen? Waren Sie schon einmal selbst betrunken?" fragt er und fährt nach einer zögernden Bejahung fort: „So! und wenn ich Ihnen da nun zufällig begegnet wäre, was hätten Sie da getan?" Nachdenklich erwidert der Schauspieler: „Dann . . . dann hätte ich mich bemüht —- weniger zu torkeln!" „Sehen Sie!", sagt nun Laube, „jetzt sind Sie auf deut richtigen Wege. Jeder Betrunkene bemüht sich tu Gegenwart Nüchterner gerade zu stehen. Also ■— weniger torkeln, junger Freund', und in Zukunft mit offenen Augen die Menschen nach links Und rechts genauer ansehen!" Drastisch veranschaulichte Laube auch, wie jeder Schritt und jede Bewegung äbschwächend wirken können. Er stellte sich vor einen Schaik- spieler hin und sagte etwa: „Wenn ich Ihnen zurufen wollte: Sie sind' ein Esel! Und während dieser Rede auf Sie zuginge, so ist .die Wirkung eine weitaus schwächere, als wenn ich zuerst dn Sie heranschreite, dann vor Ihnen stehen bleibe — Laube tat beides — Und erst jetzt säge: Sie sind ein Esel!" Vermischtes. * König Eduard im Theater. Hat sich König Eduard zum Besuch irgend eines Stückes in einem Londoner Theater entschlossen, bann läßt er, wie jeder andere Privatmann, eine Loge für sich belegen. Kein Mensch, außer dem Besitzer des Theaters, erfährt von seiner Absicht, und nur die Schutzleute, die in den Straßen Dienst haben, die der König am Abend durchfährt, werden davon benachrichtigt. Selten wird der Beginn des Theaters wegen des.königlichen Besuches verschoben. Der König stellt sich vielmehr mit seiner Gemahlin pünktlich nm 8% oder 8V2 Uhr in seiner Loge ein. Besondere Borbereitungen für seines Empfang, -oder eine Besetzung der Rollen mit besonders guten Kräften werden nicht vorgenommen. Besitzt das Theater für die besseren Logenplätze einen besonderen Empfangsraum, dann werden in diesem wohl ein paar Rosen und Lilien, die Liebliugsbluinm der Königin Alexandra, ausgestellt und einige kleine Borbereitungen für den Empfang des Königs getroffen: doch ist dies nur selten der Fall. Ist der Theaterbesuch des Königs bereits einen Tagj vorher bekannt gewesen, dann wird wohl noch schnell ein besinn deres künstlerisches Programm gedruckt und vor die königlichen Plätze gelegt. Während der Pausen nimmt der König nebst seinen Begleitern wie jeder andere Theaterbesuch Erfrischungen zu sich. Doch werden diese nicht von dein Wirt des Theater-, Restaurants geliefert, sondern eigens für den König gebracht. Zeitungen liegen im Borraum der Loge stets für den König bereit, da er es liebt, während der Pausen sich über die Ereignisse des Tages zu unterrichten. * D i e kritischen Tage des Menschen. Von großem Interesse nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die Laienwelt ist eine Beobachtung, deren Wesen und Bedeutung der Wiener Arzt Dr. Hermann Swoboda in seiner jüngst erschienenen Schrift „Die kritischen Tage des Menschen" (Wien und Leipzig, Franz Deuticke) beleuchtet. Das in der ganzen organischen Welt bestehende Gesetz der Periodizität 'beherrscht auch 'den Menschen, und zwar den Mann so gut Ivie das Weib, in viel höherem Maße, als das früher geahnt wurde. Gewisse Zustände des Organismus treten nicht zu beliebiger Zeit oder aus äußeren Anlässen, sondern nach einem dem Körper innewohnenden Gesetz mit nratheniatischer Genauigkeit auf. Biele Erscheinungen, die man für Krankheiten! hält, sind nur regelmäßig wiederkehrende, schmerzhafte Aeuße- rangen des Lebensprozesses. Die Symptoine der kritischen Tage sind manchmal ganz harmlos, manchmal bedenklich, nehmen aber stets einen gutartigen Verlauf. Sie können in Blutungen aller Art, Schnupfen, Entzündungen, Hautausschlägen, Herzbeschwerden, Berdauungsstörungen, Reizbarkeit, Nervenschmerzen, Schwindel- anfallen, Müdigkeit bestehen. Die Kraft des 'Geistes und des Willens ist geschwächt, man ist zerstreut, unschlüssig und ungeschickt. Manchmal sinkt die Lebenslust so herab, daß mau sich Unfällen aussetzt, um das Leben Preiszugeben, ohne direkten! Selbstmord zu verüben. Die häufigsten Perioden, in denen kritische Tage wiederkehren, sind 23 und 28 Tage. Doch ist die Mathematik des menschlichen Organismus viel komplizierter, als es nach 'Auffindung dieses Schlüssels scheinen könnte. So treten z. B. 'gewisse Beschwerden nicht nach jeder Periode auf, sonders in Abständen, die ein Vielfaches oder einen Bruchteil von 23 oder 28 sind. Ueberdies gibt es sog. außertourliche kritisch« Tage, die durch unsere eigene Schuld entstehen. Jede Übermäßig« Ausgabe von Lebenscnergie zieht nach einer bestimmten Zeit eine Lebensvcrminderuug mit den Symptomen der kritischen Tage nach sich. Häufig erfolgt der Ausgleich der Stimmungen nicht auf einmal, sondern in immer kleiner werdenden Raten. So treten kritische Symptome aller Art 23, 46 und 69 -läge nach einer UeberanstrengUng -oder Ausschweifung auf. Ebenso die Wirkung erschütternder Ereignisse. Der Schmerz nach dem Tode eines teuren Anverwandten bricht manchmal erst nach 23 Tagen mit voller Heftigkeit los, dauert 23 Tage und verschwindet dann. Andererseits wiederholen sich gewisse Erscheinungen je paar Tage, die regelmäßige Bruchteile der Perioden darstellen. Die Periodenlehre wälzt manche medizinische Anschauung um. Es läßt sich 'beobachten, daß der Mensch nicht zu jeder Zeit Krankheiten! zugänglich ist, sondern nur während der kritischen Tage, wo sein Organismus die Widerstandsfähigkeit verloren hat. Diese Tage bezeichnen einerseits das Werden des Organismus, anderseits seinen langsamen Abbau. Der Tod ist fein vereinzeltes plötzliches Ereignis. Er ist nur der letzte kritische Tag. Arithmogriph. 1 2 7 6 deutscher Strom. 2 6 6 2 weiblicher Vorname. 3 2 5 2 6 Stadt in Schlesien, 4 2 1 2 6 2 südamerikanische Stadt. 2 5 2 6 Voltsstamm in Ostafrika. 5 2 6 3 nützlicher Vogel. 6 2 7 6 Ort in Palästina. 7 3 7 3 ägyptische Gottheit. Die Anfangsbuchstaben der gefundenen Wörter sotten der Reche nach von oben nach unten gelesen den Namen eines italienischen Komponisten ergeben. Auslösung in nächster Nummer. Auslösung des magischen Zahlenqnadrats in voriger Nummerr 34 j220|443|302 3021443|2201 34 22O] 34 1302i443 443j302j 34 [220 Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, N. Lange, Gießern