»j-„ HW Itmr W Spätinghof. Roman von K. t>. d- Eide r. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Mamsell Goos hatte Rüben gepflanzt. Ihre schmutzigen Hände an der groben Sackschürze abreibend, kam sie näher, Unit mißtrauischem Blicke den Fremden musternd. Sic war eine lange, magere Person, der die Kleider um den Leib schlotterten. Ihre Züge waren scharf, ihre §aut runzlig, der zahnlose Kiefer war groß und vorspringend. Mas Gert Klasen aber am meisten ausfiel, waren die häßlichen, großen, grauen Augen, in denen das Weiße geblich schinnncrte. Gerts Haltung wurde der häßlichen, unfreundlichen Frau gegenüber noch unterwürfiger. Verlegen drehte er seine Mütze in den Händen. „Ja, Mamsell," begann er endlich, als sie ein kurzes, vufrüttelndes „Na" hervorstieß, „ich soll Ihnen ein Grüßnis bringen von Ihrer Schwester Annagret." „Behalten ©' für sich!" sagte Mamsell kurz und schroff. „Hm," fuhr Gert fort, „Annagret läßt Ihnen bloß sagen, sie wäre nun glücklich tot und hinüber, und Mamsell möchte man so gut sein und die beiden Jungens hernehmen." „So, dafür bin ich gut genug?" polterte die Alte heraus, während unter den buschigen Brauen hervor ein stechender Blick auf den armen Gert schoß. Er wich einen Schritt zurück. „Ja," meinte er, „der Herr Pastor hat es gesagt und der Bauernvogt auch, Sie wären die Nächste dazu." „So, die Nächste?" Sie lachte. Mer ihr Lachen klang wie ein wildes Schluchzen. „Weil sie den schwarzen Jak geheiratet hat und ich hier sitzen geblieben bin und mich allein sauer getan habe, darum soll ich nun ihre Jungens füttern, die mich gar nichts angehen." „Ueberlegen Sie sich's, Sie tun ein gutes Werk." „Will nicht," knurrte sie. „Hab' selbst nichts zu Liegen Und zu brechen." „Sie haben doch den Hof. Die beiden Jungens könnten Ihnen gut helfen. Sie sind schon herangewachsen; Jak ist dreizehn und Ian bald elf Jahre alt, da hätten Sie schon was von." „Ja, das kenn' ich all! Nachher kriegen sie einen unter und lauern schon auf meinen Tod; ne, ich laß mich nicht unterkriegen." „Na, einmal kriegen die Jungens den Hof doch so wie so; mitnehmen können Sie ihn doch nicht, wenn Sie sterben." „Ne, mitnehmen kann ich ihn nicht," wiederholte sie Mit saurer Miene, als täte es ihr leid, daß sie den großen Marschhof nicht mitnehmen könnte in ihr enges Grab. „Aber das ist egal, solange als ich da bin und noch eine Hand rühren kann, gebe ich nichts weg, nicht eine Spier Stroh," keifte die Alte. Sie hielt Daumen und Zeigefinger! wie zu in Schwur empor und preßte sie fest zusammen. „Das ist ja auch gar nicht nötig," sagte Gert begütigend. „Die Jungens brauchen ja nichts als ein bißchen Essen und Trinken, das wächst Ihnen hier ja alles zu. Wenn sie in Pflege ausgetan werden, müssen Sie doch auch bezahlen." „So, muß ich? Sie sind wohl der Kurator?" „Ich bin man bloß der Sohn vom alten Besenklas," sagte Gert demütig. „Wir waren nun mal die nächstes Nachbarn von Annagret. Da Laben wir denn die Jungens 'rübergenommen, als sie starb. Der eine schläft Lei uns und der andere nebenan bei Schaue Sönksen. Sie kennest doch gewiß die Seifenschane, die mit Seife und Zwirst hausiert; sie kann auch Karten legen und Teegrus lesen. Kommt sie nicht auf Spätinghof?" „Ne, Seife und Zwirn brauche W nicht, und Ms! Wahrsagen ist mir das Geld nicht wert; wenn's nicht eintrifft, ist man seine Groschen umsonst los." „Na, bei Schane trifft cs allemal ein. Und gesterst hat sie uns erst aus den Karten prophezeit, daß Jak un8 Jan hierherkommen. Ja, ganz gewiß; sonst hätte ich mir! den Weg gespart." Mamsell zog ein saures Gesicht. „Das hat sie bloß, prophezeit, um mir 'nen Tort zu spielen, weil ich nichts bei ihr kaufe. Wozu brauche ich als einzelner Mensch Seife und Zwirn? Ich kann mich nicht ans Fenster setzen, gM nähen, wie die feinen Frauen und mich putzen und mit Stückseife waschen. Ne, das ist 'ne Schlechtigkeit von Schane; das stimmt nicht." „Doch, Mamsell, es stiinmte ganz genau. Das hatte! seine Richtigkeit mit den Karten. Ich habe es selbst gesehen; die beiden Bauern, was die Jungens vorstellten/ lagen dicht bei der Pikfrau." „Was, ich soll die Pikfrau sein? Hab' ich denn schwarze Haare? Da hört sich ja alles in der Welt auf!" Mamsell drehte den Kopf so aufgeregt hin und her, daß die grauen Haarsträhnen flogen. Dann sah sie finster vor sich hin und schien nachzudenken. Etwas ruhiger, aber noch grollend, fragte sie: „Was nimmt sie fürs Kartenlegen?" „Anderthalb Groschen, und wenn einer für fünf Groschest bei ihr kauft, tut sie's aufzu. Sie hält auf feste Preise." „Anderthalb Groschen für nichts und wieder nichts? Ne, dann kann sie man ihre Weisheit für sich behalten!"- Mamsells düstere. Blicke flogen über Hof und Garten hin. Gert Klasen sah nur das Gelbweiße tu ihren Augen. In ihrem Gesichte zuckte und arbeitete es. Plötzlich wandte sie sich ihm zu. „Meinetwegen will ich die Jungens nehmen," sagte sic, „wenn kein andrer Rat ist; aber das sage ich ihm: tun sie nicht gut, dann jag' ich sie weg! Ich will sie man morgen selbst mit dem Wagen holen; dann; kann ich gleich den Kram mitnehmen, der nachgebliebeii ist. Sie wird doch noch was hinterlassen haben?" fuhr sie mit lauernder Miene fort. 194 „Das ist- bitter wenig und für solche reiche Fran wie Sie gewiß nicht der Mühe wert," antwortete Gert etwas ärgerlich. „Na, das wird sich ja finden. — Nun komm er man ’rein, Nachbar, und trink 'ne Tasse Kaffee, oder mag er lieber 'nen Aalbeerenschnaps?" Mit diesen Worten nötigte Mamsell den Mann aus dem verwilderten Garten ins Hails. So viel war von der althergebrachten Gastfreiheit auf Spätinghof noch übrig- geblieben, daß sie einen Besuch nicht ungestärkt gehen ließ. Während sie hineingingen, überlegte Gert Klasen kurz, daß die Kaffeekanne hinsichtlich ihrer Sauberkeit wellig Vertrauen verdiene, und daß in den engen Hals einer Flasche Stand und Ungeziefer nicht so leicht einen Eingang fände. Er bat deshalb um einen Aalbeereilschnaps. Als Mamsell ihm aber die Flasche hinhielt, fiel ihm ein, daß der Schnaps am Ende behext sein könne; da bezwang er seinen Durst. Er setzte die Flasche wohl an die Lippen, aber tat nur, als ob er tränke; dann reichte er sie zurück. „Bielen Dank, Mamsell." „Das war ein hartes Stück Arbeit", sagte er, zu sich selbst, als er wieder auf dem Landweg war. „Richtig war die Spekulation wohl, die armen Jungens kommen unter Dach. Aber, je o je, wie sieht es hier aus. Da darf ich nichts von laut werden lassen. Die Jungens würden ja angst lind bange werden. Ta muß Gert Klasen ein bißchen was schwindeln." Gert Klasen bog in die Mtzworter Dorfstraße ein. Langsam ging er vorwärts. Einen' Augenblick blieb er vor dem Hause des Bäckers fteheii und sah sich das Schild mit braungemalten Schwarzbroten an; einen Augenblick atmete er den Geruch von frischdamofendem Brot ein, der aus der Tür des Bäckerladens strömte. Dann, als ob ihn dies schon gesättigt Hätte, schritt er weiter. Bald hatte er die Dorfstraße hinter sich lind ging den ebenen Marschweg, der das flache Land durchschnitt, entlang. In der Ferne sah er die Hügel der Geest auftauchen. Er sah den spitzen Kirchturm voll Ramstedt, und wie ein Pferd, das die gefüllte Kripp^ wittert unb rascher heimwärts läuft, eilte er den einsamen Marschweg entlang nach Hanse. 2 Die Kate Gert Klasens war eine der kleinsten an dem Ramstedter Deiche. Sie hatte niedrige Fenster und eine grüne Dachluke über der kleinen Haustür. Unter dem strohgedeckten Dache nisteten Schwalben. Auf dem Stückchen Land, das die ckate von dem Landwege trennte, war ein häßliches, kurzgeschorenes Schaf angetüdert, das emsig an dem kurzen Grase rupfte. Die.kleine Tür des Hänschens war geöffnet, und auf der Schwelle saßen mit hochgezogenen Knien drei Knaben, eng aneinander gedrängt. Die beiden Größeren stießen sich hin und her und drängten dadurch den Kleinsten immer mehr in feine Ecke. Sie waren ehmi dreizehn Jahre alt und von gleicher Größe, nur war der eine breit gebaut und hatte dunkle, graubraune Augen, dunkles Haar und einen trotzigen Zug um den Mund, während der andere dünn und schmal war, ein langes Gesicht mit wasserdlanen Augen unb einen, blonden Wnschelkopf hatte. Der Kleinste war ein blasses, weißblondes Bübchen von gutmütigem Aussehen und etwa zehn Jahre alt. , „Schupfe doch nicht so", sagte der Stärkere, der beit größten Platz einnahm, während er seinem Nachbar einen Rippenstoß versetzte. „Ich schupfe doch nicht", entgegnete ber Wnschelkopf. „Onkel Gert ist nach meiner Tante gegangen; wir kommen vielleicht nach ber Marsch", sagte bas blasse Bübchen. „Nicht wahr, Jak?" , „Ja, Niels, wir kommen nach ber Marsch", bestätigte der Breitschulterige. Niels Sönksens langes, schmales Bubengesicht wurde noch länger. „Meine ;Öbe (Großmutter) sagt, die Leute in der Marsch -wären gräßlich stolz." „Ja, das müssen.sie auch sein; dafür sind sie auch fürchterlich reich", sagte der andere wichtig, und ber kleine Brüder bekräftigte es. , „Wie ein König, nicht wahr, Jak?" „Ja," entgegnete Jak stolz, „die essen Käsbutterbrot Und noch Fleisch beizu." Das Wort zündete. „Wißt ihr!, was fein schmeckt?" ■fragte Niels eifrig. „Schwarzbrot mit dick Butter unb Speck darauf und bann Senf und obenauf Käse, das! schmeckt sein!" „Blntmehlbentel schmeckt auch fein", meinte ber kleine Jan. „Ja, mit gebratenen Schweinsrippen", bestätigte Jak. „Unb was noch viel feiner schmeckt, Jungens?" Der, 'magere Niels war in seinem Eifer aufgesprungen. „Eine! ganze Masse Eier und ein Berg Zucker dazu, das zusammengerührt und in reine Bauernbutter gebraten, bas! schmeckt gräßlich fein, sage ich euch!" „Hast du bas schon mal gegessen?" fragte Jak, der genau, wußte, daß Schaue Sönksens Küche gerade nicht an Ueberslnß litt. „Ne," meinte Niels, „aber wenn ich reich werde, esse! ich bas alle Tage zur Frühkost." „Du wirst bein Lebtag nicht reich, Niels," sagte Iah bedächtig, „deine Großmütter hausiert mit Seife unb Zwirn, davon wirb mau nicht reich." „Oh, in den Karten liegt Geld, sagt Ode, unb baust habe ich mächtig viel Haare auf beit Armen; bas ist ein gutes Zeichen. Guckt mal her!" Niels schob bie blaugestreiften Äermel seines Hembes zurück. Währenb bie anderen beiden bie Haare auf Niels Sönksens Arm bewunderten, kam durch das Gartenpfört- cheu neben dem Hanse ein etwa achtjähriges Mädchen mit großen, braunen Angen und dunklen Hängezöpfcheu. Es trug in seinem Schürzcheu behutsam etwas, auf bas es zärtlich niederblickte. Scheu unb zögernd blieb! bas Mädchen an ber Pforte stehen. „Was hast bu ba, Tine?" fragte Niels, und auch bie anderen traten näher. „Eine ganz kleine Schwalbe, die noch nicht fliegen kamt."- ,,^cig mal her!" „Hier, aber nicht drücken! Pfui, Jak, bu brückst ihren Seih."- „Sie hat Hunger," meinte Niels. „Hat feiner von euch ein Stück Stuten (Weißbrot) ?" fragte Tine aufgeregt. Alle sahen ihn an. „Nein!" „Ob sie wohl Sichtenroggen mag?" (Brot ans gesichtetem Roggen.) „Natürlich, Sichtenroggen ist doch etwas Feines!" Niels war mit einem Satze in bas Hans unb brachte ein Stückchen graues Brot. „Wo habt ihr den her?" fragte Jak. „Den hat Ode von Bäcker Stier aus Schwabstedt gekriegt." „Da wird sich die kleine Schwalbe freuen," meinte Jan, „so'n seines Brot." „Piep, piep, Sichteuroggeu!" piepste Tine. „Sie will nicht." Tines Augen füllten sich mit Tränen. (Fortsetzung folgt.) Dem 5iidpol am nächsten. In beut ausführlichen Bericht des Leutnant Ernest H. Shack- leton über seinen kühnen Vorstoß nach dein Südpol, den die Daily Mail veröffentlicht und dessen nichtigste Resultate bereits tel-graphisch gemeldet worden sind, erregt besonderes Interesse seine Erzählung bcS entscheidenden Marsches, der ihn und seine Begleiter! bis zu dem südlichsten Punkt der Erde führte, den je ein Mensch betreten. Wir geben daher diese Schilderung in ihren Einzelheiten wieder. Shackletous Begleiter waren die Mitglieder der Expedition Adams, Ioyee, Marshalt, Marson und Wild. „Wir verliehen," so erzählt Shackletvn, „unsere Station Hut Point am 3. November mit Proviant für 99 Tage. Bei White-Island! wurden wir am 5. November vier Tage lang von einem Blizzard „aufgehalten". Infolge des ungewissen Lichts zwischen den Eisklüften hätten wir fast Mr. Adams und einen Pony verloren. Ain! 13. November erreichten wir das im September angelegte Devot in einer Breite von 79° 36' und 168° östlicher Länge. Wir beluden einen Pony mit dem Mais und dem anderen hier srnheü zurückgelassenen Proviant und fingen an, unsere täglichen Rationen ciuzuschrnnken. Daun ,zogen wir südlich weiter am 168. Meridian entlang über nnc Oberfläche, auf der Schneeklippen und -Berge mit weichem Schnee abwechselten. Die Ponys sanken ost bis an den Leib ein. In einer Breite von 81° 4’ erschossen wir Ibeni Pont) „Chinese" und legten ein Depot von Oel, Biskuit und Ponyfleisch an. Den Rest des Ponysleisches nahmen wär mit, mit unsere arg zusammen geschrumpften Rationen zu vergrößern. Am 26. November erreichten wir den südlichsten Punkt der „Tis- evvery"-Expedition. Die Oberfläche dehnte sich nun weit aus in breiten Wasserlinien. Tie Ponys wurden von Schneeblindheit ergriffen. Am 28. November 'wurde der Pony „Grisi", am! 30. der Pony „Quan" erschossen. Wir ließen in 82° 45' Breite unb 170° Länge ein Depot zurück. Nach Süden und Südosteü — 195 vsrdrmgend', iMerteU wir! uns- nun einer hohen! K'ette von neuen Bergen, die sich nach Südostcn hin erstreckte. Ain 2. Dezembers fanden wir unseren Weg versperrt durch Schnee- und EiMipprn und entdeckten einen 120 Meilen langen und -etwa 40 Meilen breiten Gletscher, den ivir mit 5. Dezember in einer Breite von 83° 33' und einer Länge von 172° überschritten. Ain 6. Dezember war die Oberfläche so sehr zerklüftet, daß wir einen ganzen Tag brauchten, um| wenig mehr als 500 Meter zurückzulegcn. Am 7. Dezember verschwand der Honst „Sacks" in einem. Spalt von unbekannter Tiefe; dadurch, bet6, wir das Ortscheit zerbrachen, retteten wir Wild und den Schlitten, der beschädigt war. Bon jetzt ab mußte jeder Mann ein Gewicht von 250 Pfund- schleppen. Als mit 8. Dezember die Wolken verschwanden, entdeckten wir neue, nach Süden und Südwesten sich hin ziehend« Bergzüge. Langsam bewegten wir uns auf dem Gletsch-er über vcvrAertsche, Dont Schnee bedeckte Spalten fort und fielen oft hinein, so daß wir uns mit unseren Alpcnfeilen hinaufziehen mußten. Der zweite Schlitten wurde durch messerscharfe Spaltenränder schwer beschädigt. Unter ähnlichen Bedingungen ging unser Weg über den Gletscher fort vom 6. bis zum 18. Dezember, wo wir eins Höhe von 6800 Fuß erreichten. In- einer Breite von 85° 10’ 3" ließen wir in einem Depot alles außer .unserem Proviant, den Instrumenten und der Lageransrüstung zurück und verringerten unsere Rationen ans zwanzig Unzen für den Mann täglich. Am 26. Dezember erreichten wir, nachdem wir Eisfälle in einer Höhe von 9000 Fuß gekreuzt hatten, ein Plateau und stiegen von da allmählich ans langen Bergrücken bis zu 10 500 Fuß empor. Hier ließen wir unseren zweiten Schlitten zurück, denn wir wölltett hier zum letztenmal ein Depot anlegen. Es herrschte ein beständiger südlicher Blizzard und starkes Schneetreiben, wobei die Temperatur zwischen —38 und —57 Grad C. schwankte. 9(111' 27. Dezember verloren ivir die neuen Berge aus den Augen. Da unsere Gesellschaft durch die Verringerung der Nahrung, durch die stark verdünnte Luft und-Mite sehr geschwächt Ivar, beschloß, ich, das Wagnis noch eines Depots auf deich Plateau zch unternehmen. Am 4. Januar gingen wir mit einem -Zelt weiter, während wir die Stangen des zweiten Zelts als Wegweiser für unsere Rückkehr benutzten. Die Oberfläche wurde weich und der Blizzard dauerte ununterbrochen GO Stunden an; aut 7., 8. und 9. Januar wütete er bei einem Frost von — 58" C., und da der Wind Mit einer Stärke von 70 Meilen in der Stunde blies, war es unmöglich, vorwärts zu kommen. Die Mitglieder der Expedition -hatten oft erfrorene Glieder in ihren Schlafsäcken. Am 9. Januar verließen wir unser Lager und erreichten eine Breite von 88° 23’ Minuten bei 162" östlicher Länge. Das ist der südlichste Punkt, der je erreicht worden ist. Wir pflanzten die englische Fahne auf, die uns die Königin mitgegeben hatte!. Keine- Berge iunren sichtbar, wir sahen nur eine Ebene, die sich nach de'm! Süden erstreckte. Wir kehrten zu unserem Depot auf dem Plateau zurück, unseren Wegspuren folgend, denn die Fahnen an den Zeltstangen waren wcggeweht worden. Weniger starke Blizzards, die uns im Rücken wehten, halsen uns 20 -29 Meilen täglich zurück- legen. Wir erreichten das obere Gletschcrdcpot am 19. Januar. Der Abstieg war sehr schwierig; der Schnee war zwei Fuß.tief und verbarg die Spalten; in. einem' 22 stündigen Marsch legten wir nur 16 Meilen zurück. Am 26. Januar war unsere Nahrung zu Ende, doch erhielten wir am 27. Januar wieder Proviant aus dem unteren Gletscherdepot. In dem nächsten Depot fanden wir keinen Proviant; mir 4. Februar litten alle Mitglieder der Expedition an Dysenterie, die durch- den Genuß von Pferdefleisch -hervorgerufen war, und konnten nicht weitergehen. Die Krankheit dauerte acht Tage; aber von starken südlichen Blizzards unterstützt, gelaugten wir zum. nächsten Depot.. Am 13. Februar war wieder unser Proviant zu (Silbe, Blizzards erhoben sich bei einer Kälte von — 460 C. - Wir ließen-nun alles zurück außer unserer Lagerausrüstung und den geologischen Funden. Am 20. Februar erreichten wir unser nächstes Depot, und vorwärts getrieben von südlichen Blizzards bei — 56" C., kämen wir zu ' dem Depot bei Minna Bluff, wo wir Nachrichten vom Schiff sanden. Marshall erlitt einen neuen Anfall von Dysenterie und konnte am 27. Februar nicht weiter marschieren. Ich ließ, ihn im Lager unter der Obhut von Adams zurück,- während Wild und ich in einem' angestrengten Marsch zum Schiff um Hilfe eilten. Am 1. März kehrte ich mit einer Ersatzabteilnng zurück und wir erreichten alle das Schiff am 4. März bei Hut Point in einem Blizzard. Die ganze Entferiinug,. die wir. ans der Reise, zurnck- gelegt hatten, betrug 1708 englische Meilen: die- Zeit belief sich auf 126 Tage. Die Hauptresnltate sind eine gute geologische Sammlung; ivir fanden Kohlenlager in Kalkstein und sammelten reiche meteorologische Berichte. Wir entdeckten acht verschiedene Bergzüge und'über hundert Berge. Wir beobachteten und Photo-' grapl.ierteu viele Gletscher und- sanden Merkmale früherer -größerer Vergletscherung. Der geographische Südpol liegt, zweifellos auf einein- Plateau von etwa 10—12 000,Fuß über dem Meeresspiegel. Die.,Höhe der neuen Berge schwankt zwischen.3000 bis etwa 12 000 Fuß. Tie heftigen Blizzards in einer Breite von 88" beweisen, daß die Polarstille, wenn sie existiert, auf eilten kleinen Umfang beschränkt sein muß oder nicht mit dem geographischen Pol zu- sammenfällt," / Neue zun-e zur amerikanischen Urgeschichte. Eine sehr bedeutsame Sammlung peruanischer Altertümer hat . der französische Kapitän Berthon zusammenf- gebracht und veranstaltet jetzt, wie aus Paris berichtet wird, int Ethnographischen Museum des Trocadere eine Ausstellung seiner Funde, die ein neues Licht auf die Urgeschichte Perus und die früheste Kultur Amerikas werfen. Berthon lvar 1903 im Auftrage des Kriegsministeriums nach Peru gegangen und . hatte doch! -in seiner Stellung als Instrukteur die Armee besonders im topographischen Dienst' unterrichtet. Daneben unternahm er ethnographische Forschungen und erhielt 1907 vom französischen Unterrichtsministerium den Auftrag, systematische Grabungen vorzu- nehmeu. Bon dieser archäologischen Mission nun hat er seltene und- wertvolle Schätze nach Europa gebracht. Die. Geschichte Perus, so wie sie nach mündlicher Ueberlieferung den ersten Eroberern mitgeteilt wurde, beginnt mit der Gründung des JUkareichs durch Manco Capak int zehnten Jahrhundert. Durch irgend welche Inschriften oder Ans- zeichnungen an Monumenten vermochte man diese Kenntnis nicht zu erweitern oder zu bestätigen, die zahlreichen Gräber, die Berthon methodisch durchforschte, weisen ebenfalls keine. Inschriften auf. Aber ans ihrer Form und den in ihnen aufbewahrten Kunstgegenständen läßt sich eine Datierung gewiuneu. Besonders sind es die Tongefäße, die eine Feststellung uud Einordnung der verschiedenen Kulturepochen ermöglichen. In dem trockenen Sand des Bodens haben sich alle Inhalte der Gräber ausgezeichnet erhalten und die Körper sind von selbst zu Mumien geworden. Die Gräber- stätteu, in denen die Hauptgrabungen stattsanden, liegen nicht weit von den Stellen der verschwundenen einstigen Hauptstädte Nazca und Jca int Süden, Pachocamac int Zentrum, Trujillo und Lambaye'eque int Norden. Die sehr große Anzahl der gefundenen Kunstgegenstände erlaubt besonders die klassische Periode des Tiahuanaco nach den Formen ihres rechteckigen Stils genau festzustellen und dann eine Periode vorher und eine Periode nachher genau ab- znsondern. Im ersten Saal der Ausstellung sind die Denkmäler der frühesten peruanischen Kultur der Zeit vor Tia-- huanaco zusammcngebracht. Sie stammen zum größten Teil aus den Totenstätten von Nazca und Trujillo. Die schönsten Tongefäße von Nazca sind glatt und reich mit stilisierten Malereien geschmückt, in denen sich menschliche Formen, phantastische Tiere und Symbole des-Kultes vermischen; die Gefäße von Trujillo haben bereits eine künstlerisch reifere Form und einen zeichnerischen Stil, in dem menschliche, tierische und pflanzliche Formen sehr exakt wiedergegeben sind. Diese Denkmäler reichen ziemlich weit in jene für uns in Dunkel gehüllte Urzeit Perus zurück, die vor den Beginn der I nka Herrschaft liegt. Tie Ruinen riesenhafter Paläste, die Berthon entdeckte, diese Gefäße, Kalebassen und großen Muscheln, diese Körbchen, Amulette, Opfergaben und sonstigen Geräte, die in den Gräbern ein schwaches Abbild des Lebens schufen — sie sind die einzigen Ueberreste dieser verklungenen Kultur, die die Urbevölkerung Perus schon aus einer ziemlich hohen Stufe handwerklicher Geschicklichkeit zeigen. Diese Leute verstanden es, Stoffe zu weben und ans vielfarbigen Federn schillernde Kleider herzustellen, die eisten prächtigen Schmuck gaben. Im Ornament kehren beständig die Figuren des Pumas und des Lamas wieder, der beiden Lieblingstiere peruanischer Phantasie. An 'Schmucksachen sind schöne goldene Halsbänder, prächtige Perlengehänge und interessante Masken zn sehen. Unter den Krietzsgerätcn interessiert besonders eine Art Schlcuder- werkzeug, mit dem an Stelle des Bogens Pfeile abge- schossen wurden und das die Inkas neben dem Bogen gebrauchten. In der zeichnerischen Ausschmückung der Gefäße ist ein stilisierendes lineares Schema, das sich mit dem geo- metrischen Stil primitiver griechischer Basen vergleichen läßt, im ganzen konsequent bewahrt. An dein Ornament einiger der frühesten Gefäße hat Professor Capitan vom College de Franceasiatischen Ei n flu ß festgestellt. Er findet darin eine Bestätigung seiner Theorie, nach der die ersten Zivils- satoren Amerikas Asiaten gewesen sind. Allmählich verschwindet dann dieser asiatische Einfluß, und es erscheinen original einheimische Elemente der Kunstubüng. Eine besondere Zierde der Ausstellung sind eine Anzahl aus .Holz geschnitzter Götterbilder von Pachvcamao, die mit Muschelin krnstationen bedeckt sind. Die ersten spanischen Eroberer hatten diese Götterbilder gesehen, als sie die Heiligtümer zerstörten, aber dann hatten die Gläubigen ihre Götter vergraben. Berthon hat sie nun wieder ans Licht gebracht und in ihrer hierarchischen Feierlichkeit und starren Größe für die Forschung gerettet. vermischtes. * Kinderideale. Das „Niederländische Medizinische! Wochenblatt" lieferte in der letzten Nummer einen interessanten Beitrag zur Psychologie des. Kindes'. Ein belgischer Arzt hatte an etwa 800 Schulkinder tmi Aller Äon 7 bis 16 Jähren unter Vermeidung jedweder Art von Suggestion die Frage gerichtet, welcher Person auS ihrer Umgebung oder! aus ihren Lesebiichern! sie am- liebsten ähnlich sein Möchten. Ans den Antworten, ergab sich, daß das Kind int Alter von 7 Jahren gewöhnlich in Batet oder Mutter sein Ideal sieht. Aber bald tritt eine Aendeichmg jein, der Horizont des Kindes erweitert sich, es sängt an, guch seine Eltern mit kritischem! Auge zu betrachten, und wenn von siebenjährigen etwa 60 v. H. in einem ihrer Eltern das Ideal! finden, dann ist bei neunjährigen der Prozentsatz bereits auf 20 gesunken rind unter den dreizehnjährigen iuar nut noch ein Kind, das an seinem alten Ideal festhielt. Ans ,dien Unterschieds -in der Entwickelung von Knaben und Mädchen wirft diese Untersuchung ein ganz besonders 'interessantes Licht. IM Älter von acht Jahren wählen von den Kindern, deren Ideale nicht mehr die Eltern sind, 10 v. H. der Knaben imb: 8 v'. H. der Mädchen, ihre Helden aus ihrer nächsten Umgebung (Lehrer, Kametadew htM); Helden aus der Geschichte oder den Legenden treten inj diesem Alter noch! nicht als Kinderideal« auf, bei deu Mädchen steigt die Zahl der von ihnen verehrten Personen ihster Umgebung allmählich auf 48 v. H. im 13. Jähr, während bei den Knabeiis stach dem elften Jahr eine rasche Abnahme dieser'Ideale stattfind et, an deren, Stelle die Verehrung von Gestalten aus der Geschichte oder berühmter Zeitgenossen tritt. Uebcpraschend ist die Tatsache, daß die Mädchen von 7 bis 13 Jahren ihr Ideal bei dein! anderen Geschlecht suchen, während bei den Knaben die Anzahl Verehrer des weiblichen Geschlechts int Alter von 8 und! 9 Jahvenj Imti- Noch 10 v. H. beträgt, um! voM 12. Jahre an auf Null! zu sinken. Körperliche Eigenschaften spielen bei den Idealen der Mädchen eine hervorragende Rolle, bei den Knaben aberj Überhaupt nicht. CharaktcreigenschafteN werden von Mädchen viel höher geschätzt, als von Knaben; 46 di H. der ersteren Emen die Gute, Freundlichkeit oder Barmherzigkeit ihrer Ideale, aber Nur 15 v. H. der Knaben wissen von dieser Art dest Charaktereigenschaften zu rühmen. Bemerkenswert ist es ebenfalls, daß die Wertschätzung von Besitz und Reichtum bei den Knaben von 12 oder 13 Jähren prozentualiter beinahe verschwindet, bei den Mädchen vom 9. Fahre an sich dauernd! auf derselben Höhe erhält. Was die Zahlen anlangt, so wird sie wohl niemand beschwören können; aber die allgemeine Richtung der Neigungen dürfte wohl getroffen sein und gibt zu denken. * Wenn d er Junge kommt . . . Mit außerordentlicher Spannung sieht man im Haag, wie voir dort geschrieben wird, der schweren Stunde der Königin Wilhelminä entgegen. Man jerwartct dieses frohe Ereignis, das dem Königreiche einen Thronerben schenken soll, in ungefähr zwei Monaten. Inzwischen lebt die junge Königin äußerst zurückgezogen. Sie halt sich von den meisten offiziellen Feiern rind Festen zurück, an denen sie im (übrigen niemals ein besonderes Gefallen gefunden hat. Täglich aber unternimmt sie, von einer ihrer Hofdamen begleitet, langsame -Spaziergänge in dem düsteren Parke des königlichen Schlosses, find sie begibt sich auch wie sonst; fast täglich zn Fuß nach deins näße gelegenen Palaste ihrer Mutter, der Königin Emma. Ein. aller Volksbrauch will es, daß die Holländerinnen im Zustande gesegneter Hoffnung ihr Bild anfertigen lassen, und die Königin Wilhelminä hat sich — wie man sagt, nach einigem Zögern — diesem Brauche gefügt. Man sieht jetzt eilt kürzlich von ihr auf- genommenes photographisches Porträt fast in allen Schaufenstern und Auslagen. Und- int Lande rüstet man sich, das Kind, das einst, mag es nun ein Junge oder ein Mädchen fein, die Krone der Niederlande tragen soll, bei seiner Ankunft in dieser Welt würdig zu begrüßen. Die Stadt Amsterdam hat der Königin bereits die Wiege geschenkt, die aus Rosenholz geschnitzt und mit Mattgrüner Seide bezogen ist; die Königin wählte diese Farbe selbst und wollte weder von blau noch von rosa etwas wissen. Tie Provinz Seeland wird den Kinderwagen stiften, für den, als kostbarster Schniuck, eilte Decke bestimmt ist, (die in Sluis gearbeitet wird; die Spitzen von Sluis nehmen es von altersher mit denen von Brügge an Pracht und Schönheit auf. Die Stadt Leewarden stiftet eilte goldene Kind er klapp er, die Provinz Drenthe ein silbernes, mit alten Münzen der Oranierfürsten eingelegtes Tablett, die Stadt Zaardam einen Schaukelstuhl usw. Außerdem haben sich in beit größeren -Städten des Königreiches Tomcnkomitees gebildet, die zu Geschenken für die Königin sammeln, aber Noch nicht verraten, welcher (Art die von ihnen gewählte Sache seinj wird. Ihnen allen hat Königin Wilhelminä den Wunsch mit« geteilt, nur eilt Drittel der gesammelten Summen für ihren Zweck zu verwenden, die übrigen zwei Drittel aber an die Armen zu schenken. Und wenn der Junge ein — Mädchen ist? Nun, dann hcißts vielleicht: ein andermal, und es wird von neuem: gesammelt und geschenkt. So sind die Niederländer. E.K. Der neueste C lj escheid u n g s grün d. Aus New- York wird berichtet: Die bunte Chronik der amerikanischen Ehescheidungsprozesse wird jetzt durch Mrs. Edward Strong mit einen neuen Scheidungsgrund bereichert: nach vierjähriger Ehe hat sie am Gericht die Auflösung ihrer Ehe beantragt mit der Begründung, daß die Ehe einen Zustand "Unfreiwilliger Dienstbarkeit darstelle und somit mit der Verfassung der Union nicht in Einklang stehe. Sie beruft sich dabei auf den 13. Zusatz zur Konstitutionsakte, in dem es heißt: „Weder Sklaverei noch im- freiwillige Dienstbarkeit, ausgenommen bei der Bestrafung von rechtsmäßig Verurteilten Verbrechern, soll in den Bereinigten Staaten Vorkommen." Mrs'. Strong steht mit ihrem Gatten im. besten Einvernehmen, aber sie erklärt, daß ihr Einkommen nur für zwei Menschen sijUsreiche. So lange sie aber gezwungen sei, zugleich als Köchin, Wäscherin, Scheuerfrau, Näherin und Packesel zn dienen, ohne daran denken zn können, wirklich eine Familie zn begründen, die sie mit ihrem Manne ernähren könne, so lange bedenke die Ehe eben nur eilte unfreiwillige Dienstbarkeit. Eine bekannte Advokatin, Mrs. Johnston Wood, hat die juristische Führung der Klage übernommen und wird den Fall bis vor das Bundesgericht bringen; sie erklärt, wenn der Staat nicht die Auflösung der Ehe zulasse, werde er den Unterhalt der Kinder, die eventuell aus der Heirat hervorgehen, übernehmen müssen. Matt weist dabei darauf hin, daß erst kürzlich eine Ehescheidnng wegen gesellschaftlicher Sklaverei rechtlich anerkannt wurde, in einem Fülle, wo die Fran den Mann zur Erfüllung so vieler Gescll- schaftspflichteu ztvang, daß er feilten Beruf vernachlässigen mußte. * Am Stammtisch. „Wird Meiers zweiter Sohn noch Schuster?" — „Nee, mit dem nwllen fe hoch hinaus." — „So, da wird er wohl Luftschiffer?" — „Nee, Dachdecker l" Zeitschriften. — Das literarische E ch o. Halbmonatsschrift (Her- ausgeb.: Dr. Josef Ettlinger, Verlag: Egon Fteischel u. Co., Berlin). Das 2. Märzheft enthält: Knrt Walter Goldschmidt: Das Genie-Problem. — Ernst Heilbronn: Die leere Vase (Sudermanns hohes Lied). — Theodor Heust: Schwäbische Kunde. —- Carry Brachvogel: BörsenroMane. — Bruno Frank: Schweizerische. Frauenlyrik. — Fritz Mauthner: Friedrich Spielhagen. — Echd der Zeitungen und Zeitschriften. — Echo des Auslands (Englischer, belgischer, westschweizerischer, amerikanischer, spanischer Briest. — Kurze Anzeigen. — Nachrichten. — Zuschriften. — Z).ex BüchW markt, ____________ Logogriph. Dem Menschen nütze ich seit alter Zeit Als schneller Bote, und auch heute noch Werd' ich geschätzt von allen weit und breit; Ich trage deshalb gern der Arbeit Joch. Verwandelst du das erste Zeichen mit, Bin ich sogleich bet Hansirau lieb und wert Im trauten Heim; doch werd' ich nicht als Zier Beim Ball, Theater oder sonst begehrt. Und änderst du nochmals ein Zeichen nur, Rui ich in dein Gedächtnis frohe Stunden; Als dir dein Liebchen eiu’ge Treue schwur, Da hört ich, wie zwei Herzen sich geiunben. Auflösung in nächster Nummer: Auflösung des magischen Zahleuquadüats in voriger Nummer; 3 11 22 15 15 22 11 3 11 3 15 22 22 15 3 11 Redaktion: 5k. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.