1909 Samstag den 27. Februar hotoar- aufg. H.NOH. GiessgjT Auf Liebespfaden. Roman von H. Ehrhardt. 'Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Er ärgerte sich auch über den frivolen Ton, den Meisenberg immer gleich in die Unterhaltung brachte. Die junge Frau hatte recht, es ivar etwas Beleidigendes darin, während der kleine Keßler ähnliches in ganz anderer, humoristischer Art vorbrachte. Eben sagte er, sich Hassingen zuwendend: „Mit meiner „Studentin" war es auch nichts Dauerndes — sie hatte doch ihr Verhältnis mit, ein ganz richtig gehendes Verhältnis — der Kerl umschlich uns wutschnaubend und rache- dürstend und mußte von ihr zuweilen durch ein paar gute Worte gezähmt werden — nun, ich war schließlich doch nicht hartherzig genug, seine Qualen länger auzusche» und — entsagte." In das letzte Wort wußte er einen solchen Pathos zu legen, klappte den Mund zu einem so resignierten Lippenpaar zusammen, daß schallendes Gelächter ihm lohnte. Darauf riß er die braunen Augen weit auf, sah sich erstaunt um und machte ein Gesichr, aus dem bittere Anklage scher die Gefühllosigkeit seiner Gefährten sprach rind sagte mit gekränkter Stimme, die Hanse über, dem Leib faltend: „Darüber lacht man doch nicht!" Und immer mit seinem erheuchelt ernsten Gesicht, nm dessen Teint ihn manche Dame beneiden mochte, fragte er: „Und was gab Ihnen diese verrückte Karnevalsnacht, Hassingen?" Ehe der stark Errötende eine Antwort fand, warf Meisenberg, eilte Zigarette im Mundwinkel balanzierend, ein: „Dem hab ich zu einem Schweineglück verholfen, in allerdings ganz üubewußteni Edelmut " ■ Hassingen, der eilt starkes Unbehagen empfand, seine Dame: in die Unterhaltung hincingezogen zu sehen, wehrte hochmütig und sichtlich peinlich berührt ab. „Lassen Sie doch, Meiseuberg!" Ter Husar, der bis dahin stummen Zuhörer gespielt hatte, mischte sich ein. Er hatte ent häßliches, scharf markiertes, aber gutmütiges Gesicht, matte blaue Augen unter einem Simpli- zifsinmsscheitel, dessen Blond ins Graue spielte, ebenso wie der spärliche Anflug eines Bartes. „Warum soll Meisenberg Sie nicht beneiden, Herr Kamerad? Das wird mancher tun, ohne daß Sie's ihm verargen dürfen." r Es ist besser, ich mache gute Miene zum bösen Spiel! dachte Hassingen. Ich schade ihr mehr, als ich nütze, wenn ich mich zu empfindlich zu ihrem Ritter aufwerfe. Und er sagte, etwas ungeduldig lächelnd: „Mein Gott, wozu der Neid? Daß ich der Kavalier einer anmutigen, liebenswürdigen Frau sein durfte? Meisenberg hat sich auch amüsiert diese Nacht, chaeun ä son gont! Der nufere R sonst, so viel ich weiß, sehr verschieden." „Sie werden feindlich, Hassingen, und das ist schlecht von Ihnen!" tadelte der hagere Oberleutnant und blinzelte den jungen Kameraden an. „Sie bitten mir's noch mal kniefällig ab, passen Sie auf." Er schien noch etwas sagen zu wollen, aber das kleine Lokal füllte sich im selben Moment mit netten Gästen, unter denen sich Bekannte der vier Offiziere befanden und in der allgemeinen Begrüßungsszene gedachte Hassingen sich unauffällig zu drücken. Als er in seinen Paletot führ, stand plötzlich Meisenberg neben ihm. „Mir scheint beinah, als wüßten Sie noch gar nicht, ztk welcher Bekanntschaft ich Ihnen verholfen —" - Hassingen wurde abermals sehr reserviert, „Allerdings nicht!" sagte er steif und griff nach seinem Hute. „Sehen Sie, ich weiß schon wieder alles. Erinnern Sie sich an den Automobilmenschen, der bei der ersten Herkoinerfahrt, das heißt, eigentlich bei der Fahrt zu derselben tödlich verunglückte, von Rieding hieß er? Ihre Dame von heut nacht ist seines Witwe, zwei Millionen schwer, sagt man." „Unmöglich!" Der blonde Offizier ivar ganz fahl geworden. „Nee, die lautere Wahrheit mein Lieber! Ocks kennt sie jck genau, hat in Wannsee, wo sie eine Billa besaßen, bei ihnest verkehrt, wie er zur Kriegsschule in Potsdam kommandiert war. Biet umworbene Frau, tadelloser Ruf, aber etwas sonderbar —" Er mußte seinen flüsternden Bericht unterbrechen, denn aus der Nische, in welche die andern. sich unter. Lachen und Lärmen mühsam alle hineingepfercht hatten, rief man nach ihm. „Wo rennen Sie denn hin, Hassingen?" rief der kleine Artillerist, und als der blonde Offizier in seine -grüßende Handbewegung die nicht mißzuverstehende Bitte legte, sein Fortgehen möglichst zu ignorieren, kniff er das linke Auge zusammen und. markierte mit den Lippen ein: Sieh da den Schwerenöter! Auf der Wilhelmstraße wogten festlich geputzte Menschen. Seidene Damenröcke rauschten, der Flirt gedieh üppig. Gänseblümchen und farbenprächtige Giftblumen, die erste Jugend und das gereifte Alter pflegten ihn gleichmäßig. Im Knopfloch der Herren dominierte die rote Nelke, die da besagt „ich bin noch zu haben", sie glühte um die Wette mit rosigen Mädchenwangen, und ihr Leuchten erblich vor dem Glanz schöner Augen. Es lag Frühlingsahnen in der Luft und rheinische Fastnachtsfreude. Hans von Hassingen blieb einen Moment zögernd, unschlüssig stehen. Das Halbe in ihm ließ ihn bereuen, daß er seine Ball- dame suchen wollte, aber tot. immer fehlte ihm die Energie!, einem Impulse zu folgen, der ihn aus einer vorgezelchneten' Bahn reißen wollte, und er wandte sich nach links dem Theater zu, Ter. Zufall wollte es,e>aß sie ihm schon nach wenigen Schritten! entgegenkäin. Hätte er sie in diesem Moment zum erstenmal gs- sehen, er hätte sie sofort als das erkannt, was sie war — dis Dame der großen Welk. Richig und sicher, mit einem etwas hochmütigen, gleichgültig — 130 Uber diö zahlreichett Passanten hinwegsehenden Blick ihrer gold- braunen Äugen kam sie ihm entgegen. ~ Sie trug wieder ein knapp anliegendes Schneiderkostüm, dies- Mal' aus Samt von der Farbe ihrer Augen-, dazu eine bis zu den Knieen reichende breite Blaufuchsboa und einen barettartigen, mit demselben Pelzwerk garnierten Samthut, einen braunen Schleier ML Lke'lliLLtuLsm vor dem blassen.Gesicht...... Ten« jungen Ossizier erschien sie ganz fremd, nicht nur des Veränderten Anzuges wegen, auch nicht, weil ihr heut das kindlich Schelmische des Ausdrucks fehlte — es waren die zwei Millionen, die eine Kluft zwischen ihm und ihr gerissen hatten, die ihm die Unbefangenheit raubten, die sie heut nacht fo. rasch vertraut miteinander gemacht. Sie hatte wohlhabend sein können, eine landläufige „gute Partie", aber sie durste keine Millionen haben. Lena Vock Rieding, wie er sie nun nennen konnte, hatte ihn ziemlich spät erst bemerkt. Sie standen bereits dicht voreinander, als ihre Blicke sich trafen. Ihr Begrüßungslächeln verlieh nebst einem leicht rosigen Schinnner ihrem Gesicht den eigenartigen, fesselnden Liebreiz, unb wenn er vorher bei ihrem- Anblick sich flüchtig gesagt, daß sie ihre Blütezeit bereits überschritten hatte, so kam sie ihm jetzt wieder noch- sehr jung vor. Während er sich über ihre Hand im weißen Lederhandschuh Neigte und der Veilchenduft, der all ihren Sachen anhastete, ihn schmeichlerisch umwehte, tat er die abgedroschene Frage: „Wie ist Ihnen der Ball bekommen, meine gnädigste Frau?" „Tanke, miserabel!" sagte sie mit einem Lachen, das ihn zweifeln ließ, ob ihre Antwort Ernst oder Scherz war, obgleich die blauen Schatten unter ihren Augen sie nicht Lügen straften. An ihre linke Seite tretend, sprach- er, indem sie in der ruhigen Selbstverständlichkeit wie zwei alte Bekannte ' gemeinsam Vie Wilhelmstraße hiuunterschlenderten, einige bedauernde Worte, wobei er nicht ganz mühelos gegen seine Befangenheit ankämpftc. „Oh, es hat gar nichts aus sich!" plauderte sie in einer lebhaften, aber etwas nachlässigen Art. „Ich schlafe ost schleckt, ich gehöre überhaupt zu den Menschen, bereit Lebensfähigkeit sich mit dein sinkenden Tage steigert:—Sie haben mich nun gerade zu einer lebendigen Zeit kennen gelernt — gestern abend und nachts — Sie wissen noch gar nicht, >vie sehr man sich mit mir langweilen kann." „Erlauben Sie, daß ich das letztere bezweifle, gnädige Frau?" Sie zog mit einer müden Bewegung die Schultern hoch. „Nun, die Zeit wird Die belehren — aber kommen Sie, lassen Sie uns hier nach deut Kurpark herüberbiegen, ich- bin manchmal so empfindlich gegen Menschengewühl und neugierige Gaffer. Meistens kümmere ich mich ja nicht darum — cs sind eben nur manchmal die Nerven. Solche Tanger kennen ßte wohl nicht, Herr —," sie stockte, und in einem allerliebst schelmischen Ton sagte sie dann „Herr Leutnant"? Er atmete unwillkürlich, zugleich ein Lächeln in den schmalen, graublauen Augen, befriedigt auf. „Gott fei Dank, nein, gnädige Frau — Nerven kenne sch noch nicht trotz Krankheit und Sorgen —" „Eie sind eben noch jung, beneidenswert jung." Es klang wie ein Seufzer. Sie zog ihre kostbare Pelzboa fröstelnd unter dem Kinn zusammen, wobei es Hassingeu auffiel, daß der dünne, seidene Regenschirm-, den sie in der Hand hielt, als Griff eine goldene Schlange mit Augen von Smaragden hatte, die ihn tückisch anblitzten. Wieder kam ihr Reichtum ihm peinlich zum Bewußtsein, und seine neckenden Worte: „Gnädige Fran sind wohl schon sehr alt?" kamen etwas gezwungen heraus. Sie merkte es nicht, sie blickte durch die noch naßglänzenden, kahlen Zweige eines Bosketts nach einem Seitenwege, wo Menschen auftauchten, die ihr Interesse zu erregen schienen. Ein leichtes Stirnrunzeln, emporgezogene Augenbrauen. „Lassen Sie uns rascher gehen, ich sehe dort drüben Bekannte, denen ich> unauffällig ausweichxn nwchte — ich- kann Sie ja nicht einmal vorstellen — mir ist's amüsant — aber die strenge Welt der Formen verlangt es." Sie gingen rascher, ohne zur Seite zu sehen, und ihm schien der Moment gekommen, ihr zu sagen, was ihn -wie eine Art Schuld bedrückte. „Es tut mir leid-, Ihnen den Spaß verderben. zu müssen, gnädige Frau!" meinte er, stärker denn je errötend. „Aber Mir ist Ihr Name feit einer halben Stunde nicht mehr fremd- — ganz ohne mein Zutun ward er mir verraten." . Sie wandte sich ihm zu. Um ihre Lippen lag der müde, -lasierte Zug, der sie oft so alt erscheinen hieß. „Ich konnte mirs ja denken," sagte sie herb. „Unsereins! kann ja nie irgendwo allein und unbekannt sein'. Immer hat Wan die Herde nm sich, und das Gespenst des „guten Tons" zwingt einen, mit ihr zü lausen, Hunderten zu gestatteiß sich einzumischen, sich um das zu bekümmern, was man tut und läßt. Man rebelliert innerlich dagegen, aber man läßt sich's gefallen. Es ist wohl die Erziehung, über die man nicht hinaus kann, vielleicht auch das Schicksal der Turchschnittsfrau, die immer nur halb ist, im Affekt alles wagen zu können meint und vor? der Tat kläglich in die engen Grenzen zurückkriecht." „JiH ineuic, es- ist eoen utf sfrcktk, ÄS -straf fühlt!" warf der blonde Offizier halb tröstend- ein. „Ter Frau! hat schon die Natur engere Grenzen gezogen als dein Manne-, und das Natürliche ist wohl das Richtige und- das Gute. Ich denke mir so in meinem bescheidenen Leutnantsverstand-, daß die Frauen, welche die Grenzen ihres weiblichen Reiches überschreiten-, schließlich doch sehr einsam dastehen, äußerlich und innerlich, oder glauben Sie nicht, daß manche Frau, welche die Sitten pudi Forderungen der „Herde", wie Sie es nennen, mißachtet und! verlacht hat, später ihr höchstes Ideal darin sieht, wieder zurück? zukehren —" . „Als das berühmte reumütige Schaf!" Tie junge Fran hätte ein humoristisches Zucken um die Mundwinkel, die sich vorher so herbe gesenkt hatten. „Ja, das glaube ich Wohl, ich selber täte es ja am ersten, denn ich kann, ohne hochmütig zu sein, doch nur i!n einer gewissen Luftschicht leben — ich- will jo| auch nicht gleich den großen Sprung wagen — aber sehen Sie, das hätte ich mir so nett gedacht, wir beide, in das Lohengrin-Ge^ heimnis gehüllt — und Rosenmontag in Mainz — Fastnachtsspuk und sorgloses Genießen —" Sie warf ein wenig den Kopf zurück, und im seltsanr wech? selnden Spiel ihrer goldbraunen Augen stand jetzt eine große, Sehnsucht, als wünschte sie den schneeweißen Wolken zu folgen, die soeben eilig über den tiefblauen Hiinmel segelten. „Und das Ende?" fragte er unwillkürlich Sie kehrte tvie ans- einem! Traum zurück. „Tas Ende?" wiederholte sie, mit der Spitze ihres Sch-irmeS kleine Kiesel beiseite schleudernd, die klappend- in das matte Grün des Rasens fielen und ein paar Sperlinge aufscheuchten. „Sie wissen ja, tvie ich darüber denke. TaS Ende ist immer häßlich! und schal. Am Aschermittwoch- stechn sich zlvei (tzeselischnsts- Menschen gegenüber und erzählen sich, daß- es in Mainz wirklich „ganz nett" gewesen fei, und dann machen sie einen Strich dahinter und erinnern sich später nur „sehr dunkel" einer Sache, die doch eigentlich! recht unpassend war, und, die man pflich-tschuld-ig längst bereut hat. . Tie Menschen bereuen immer die Stunden, in denen sie einmal ganz sie selbst waren. TaS Leben ist das Maskenspiel, und im Mummenschanz nur zeigt der Mensch sein wahres Gesicht. Aber nun ich! mein .Inkognito nicht tvahren konnte, frag ich auch Sie, werter Ritter, tves Nam und Art Sie sind." Ta sie einen scherzenden Ton angeschlagen, erleichterte sie ihm das Peinliche dieser befohlenen Vorstellung. Ter Weg vor ihnen lag menschenleer. So blieb ei stehen, klappte die Hacken zusammen, nahm den Stock als Säbel an die linke Seite, lüstete den Hut und sagte-, sein sorgfältig frisiertes Haupt neigend: „Hans Eberhard Nikolaus von Hassiugen, Leutnant im! 7. Hannoverschen Infanterie-Regiment Nr. 187 hat die Ehre, sich Frau von Rieding in unbedingter Ergebenheit zu Füßen zu legen." Er wußte nicht, wie sympathisch er in diesem Moment aussah. Frühlingssonne lachte über seinem blonden Haar und in seinen hübschen, länglichen, blaugrauen Augen, die Stirnfalte, schien geglättet, die Hochmutslinien verwischte der Leutnants^ srohsinn, neckischer Uebermut zuckte um seinen Mund. (Fortsetzung folgt.) Hänschen. Eine politische Bogelsgeschichte aus dem Jahre 1866. Von G. Zitzer, Nicdereisenhanseit. Nachdruck verboten, t Schluß. Nach und nach würden solche Gespräche seltener, und als dev letzte Heller des Sündenlohns aufgezehrt war, gedachte man noch kaum des ungeratenen Hausgenossen. Auch hatten die Henners jetzt viel Arbeit in Garten und Feld'. Kartoffeln und Gemüse mußten eingebracht werden, wenn sie nicht draußen erfrieren sollen; denn ein scharfer Wind strich vom Gansbach her über die Berge. Dem Henner war dieser Umstand besonders lästig', wenn er frühmorgens die Wasserscheidt hinauf zur Arbeit ging-.- Sein Winterrock war der beste schon lange nicht mehr. Vor lauter Flicklappen hielt es schwer, den ursprünglichen Stoff und dessen Farbe zu erkennen. W mußte an baldigen Ersatz gedacht werden. Das war auch Koatreis Meinung-, So zog- denn der VinMenner nach dem nächsten Lohntag- 131 W diesem Zweckö Mer die Hirzenhainer Höhe an Nanzenbach vorbei nach Dillenburg. Dort hatte er bald das. Geschäft er- ledigt, gedachte sich ein Glas Bier zunr mitgebrachten Frühstück zu genehmigen und wiederum gemächlich die Schelde herauf M wandern. Leider wurde dieser gute Vorsatz durch die gemütliche Tafelrunde im Wirtshause zunichte gemacht. Aus dem einen Schoppen gab cs mehrere und immer noch einen, bis der Henner schließlich in eine so fröhliche Stimmung geriet, daß er die ganze - gSa£ Witz an. feilt BOcheMrz drücken mögen. Endlich aber raffte er sich, nicht zum wenigsten in Geoattkeck"M Die schelt ende Koatrei, auf und lenkte eiligst feine Schritte nach der Heimat fürbaß, als er sich auf einmal angerufen hörte. „He, Sie da, warten Sie mal einen Augenblick!" Wie er sich verwundert .umdrehte, sah er zu seiner gar nicht besonderen Freude, den Akzessist Stöppel auf sich zusteuern. „Ei, guun Tag, Herr Akzepist!" nahm Henner, schnell gefaßt, den Hut ab, „wäi giehts, wäi stiehts, woas mächt doas Känsche?" „Gerade deswegen ist es mir lieb, Sie einmal sprechen zu können," antwortete Herr Stöppel, „appropos, die Sache scheint Wir denn doch nicht ganz klar zu sein mit dem Vogel." „Su, fit, naut ganz kloar? Derheem woar er immer kloar hei Verstand, iS e dann verrückt geworre, oawer will e naut snieh gefresse?" „Nein, das Nicht," packte ihn der Akzessist am Arni, „kommest Sie nur einmal mit, es ist etwas anderes. Guter Freunds ich fürchte, Sie haben mich bei dem Kauf bös hineingelegt." Henner sträubte sich. „Nee, nee, alleweil hunn aich kee Zeit, aich muß heem, fünft werd mirs dunkel, die anner Wuch Will aich emol uogucke." Damit wollte er weitergehen. Ta wurde jedoch der Akzessist energisch: „Auf der Stelle tzehen Sie jetzt mit mir, oder ich nehme an. Sie haben mich mit Vorbedacht betrogen!" Die volle Wahrheit wußte er allerdings nicht, allein es War ihm in der Zwischenzeit von einem seiner Steiger so allerlei Mgetragen worden, daß er schon längst eine Unterredung mit dem Vuilshenner beabsichtigt hatte. Dessen Sträuben konnte den Verdacht nur noch verstärken. Nun kam er ihm gerade recht. Um keinen Preis hätte er ihn unbefragt ziehen lassen. „No, Wenns dann goar naut ansters is, dann giehn aich Mit," gab Henner nach. Unbehaglich genug Ivar ihm zu Mute. Na, jedenfalls würde er sich schon herauszuhelfen wissen. Freilich, wenn die Koatrei jetzt an seiner Stelle wäre — und das wünschte er sich und ihr von ganzem Herzen — die würde es noch viel leichter und besser deichseln. Nun stand er vor Hänschens Käfig und neben. ihm. mit 'argwöhnischen Blicken der Akzessist. Henner wünschte sich tausend Meilen weg, die Situation gefiel ihm ganz und gar nicht. Nichtsdestoweniger ermannte er sich und wünschte Hänschen einen „guten .Tag!" „Quiek," sagte der Vogel, „quiek, ätsch!" Als ob er seinen ehemaligen Brotgeber verspotten wolle. „He, Sie!", befahl. Herr Stöppel höhnisch, „nun lassen Sie ihren berühmten Schüler mal den „Jäger aus Kurpfalz." vortragen, Sie sind ihm ja kein Fremder, vor dem er sich zu genieren braucht „Quiek, ätsch!" lachte Häuschen. Henner erging sich in allerlei Ausflüchten. Da wurde der Herr Akzessist wütend. „Na, wirds bald?" drängte er, „vorwärts, Sie — Sie Schwindler! . "Auormmer langsam mit de oarme Leut," brummte Henner, '„der Viihl hett villaicht sei Stimm verlorn bei der Hundskalt/ „Machen Sie ja keine faulen Witze!" entrüstete sich der Betrogene, „sagen Sie mir. augenblicklich die Wahrheit: Haben sie mich mit Absicht augeschmiert oder nicht? Schnell! Wirds bald, oder ich hole die Polizei und sorge Ihnen für ein warmes Unterkommen diese Nacht!" Henner warf einest flüchtigen Blick nach der Tur. das möchten Sie wohl!" höhnte.der Akzessist, der die Absicht feines unfreiwilligen Gastes erraten hatte und sich nun .vor den Ausgang stellte. . Wie ein gehetztes Wild, ist die Enge getrieben, die Kette seiner Verfolger mit verzweifeltem Sprunge durchbricht, so suchte der Vuilshenner nun Rettung ist einer Unverfrorenheit ersten manges, und mit jenem Galgenhumor, den die Geister des Alkö- stols stets bei ihm auszulösen pflegten, fragte er: „Gelle, Herr Akzepist, ^hr. seid häi im Nassauische doch aach preißisch worn?" la, aber was hat das mit unserer Angelegenheit zu 11t-ii r . hu," grinste der Henner unverschämt, „nu weeß aich nach, worim der Buhk naut mich richtig peife will, doat woas he.letzt maicht, doat is kee Wunner — doat is de Pr e i ß i s che Prft, meent Ihr net aach?" Krebsrot wurde da der Akzessist. ^/^ußischer Wff?-Sie^ alter Gauner, sagest Sie doch lieber -„hessischer ^lststs"! Aus der.Stelle machen Six, daß Sie raus- rommen, L-ie ^Betrüger! So 'ne- FreMeit- ist .mir in meinem- -Leben stoch nicht vorgekommen!" Und init einer Mast, die Wan btitt Keinen Männchen gar nicht zugeschätzt hätte, packte er den Vuilshenner und stieß dest Taumelnden, der sich des blitzschnellen Angriffs kaum versah, die Treppe hinunter auf die Straße. Dann rannte er wieder zurück, ergriff den Käfig samt dem' ängstlich auf und ab fla'tteriiden Hänschen und warf ihil dem Vuilshenner dermaßen an den dickest Schädel, daß die hölzcrnest .Stäbchen krachend entzwei barsten. „Apropos," schrie er, „nehmest Sie sich Ihren Galgenvogel wieder mit, ihr beide paßt zusginuren, und grüßest Sie sj, bitrr, auch Ihre verehrte Frau Gemahlin!" Wie'ein begossener Pudel und ohne Widerrede machte sich Henner aus dem Staube. Hänschen aber saß noch immer, frei und ledig, wie betäubt auf der Straße. „Piep," sagte er endlich, „piep!" Ein vorübergehender Junge stürzte erfreut über den seltenen! Vogel her. Hänschen, nichts Gutes ahnend, versuchte seine Schwingen, und siehe, es gelang ihm, sich in die Aeste eines Apfelbaumes zu retten. Doch da war seines Bleibens nicht lange. Eine Rottö frecher Stadtspatzen hatte ihn bald aufgespürt und jagte ihn mit großem Geschrei von Baum zu Baum bis hinaus aufs freie Feld, wo er in einer dichten Hecke übernachtete. Als er am andern Morgen erwachte, dauerte es geraume Zeit, bis er sich in seine neue Lage gefunden hatte. Vergebens suchte er nach dem gefüllten Futternapf, und dem frischen Trinkwasser. Er war froh, daß er zufällig einige Rübsenkörner fand, die er heißhungrig verschluckte. Seinen Durst löschte, er in einer trübest Pfütze am Wege. Eine dunkle Ahnung sagte ihm, daß dort hintest auf dest hohen Wäldbergen seine Heimat sei. Auf seiner Weiterreise unzählige Ruhestationen-machend, strebte er ihnen zu. Viele Vögel sah er unterwegs, aber keinen, der ihm glich-, keinen, der eist freundliches Wort für ihn übrig hatte. Gegen Mittag war er bis in die Nähe des Angelberges gelangt und schickte sich an, ermüdet wie er war, ein kleines Schläfchen zu. halten.. Eben hatte er den Uöpf unter die Flügel gesteckt, da fuhr er freudig erschrocken empor. / „Piu, piu," tönte es zu feinen Füßen. Und wie er hinab- schaute, erblickte er zu seinem größten Entzücken eine Schar Vogelsleute, akkurat gekleidet wie er. Dasselbe Sammetkäppehen, dasselbe dunkelblaue Mäntelchen, nur die Galaweste erstrahlte in viel leuchtenderem Rot. Jetzt entdeckte er auch weniger prächtig gekleidete Geuosien unter der Schar, die jedoch offenbar auch seiner Art waren, lind, o Wunder, zu ihnen fühlte er sich am meistest hingezogeu! Ein nie gekanntes Gefühl wallte aus in seiner kleinen Brust. Mit einem .Jubellaut schwang er sich nieder. Aber niemand nahm Notiz von ihm. Alle fuhren eifrig fort, sich aus ihren schwanken Brenuesieln wiegend, den süßen Samen des Unkrautes auszuklauben und zu verzehren. Selbst ein eindringliches „Piu, piu, Pips!" vermochte ihre Aufmerksamkeit nicht aus ihn zu lenken. Da plagte ihn M feinem Unglück der Hochmutsteufel, den gebildeten jungen Mann hervorzukehrest. Selbstgefällig erkletterte er einen erhöhten Sitz, spreizte sich und legte los: „1 — 3 — 5 — 5 — 1! Der Jäger aus Kurpfalz, 5—1 — ja — ju, ja — ju, und bricht 1 — 3 den Hals, ja, ju, quitsch —; quätsch, piu, piep?" Tie Wirkung dieses Vortrags war außerordentlich. Zunächst stob die ganze Gesellschaft erschrocken auseinander.- Sodann, als inan sich überzeugt hatte, daß keine besondere Gefahr drohe, nahmen allesamt um Hänschen im Kreise herum Platz, worüber sich der Künstler ungeheuer geschmeichelt fühlte. Mit seitwärts geneigten Köpfen, abwechselnd mit dem linkest und rechten Auge wurde er betrachtet. Hänschen, nicht faul, wollte sich dankbar für die Bewunderung! erweisen und begann von neuem: „1 — 3 — 5 — 5 — 1! Ter Jäger aus Kürpfalz, ja, —-- Weiter kam er nicht. Ein vielstimmiges zorniges Gekreische unterbrach seinen dacapo- Gesang. Es dauerte lange, bis die Mißfallsäußerungen der Versamm- lung einer tiefen, bedrohlichen Stille Platz machten. Hierauf trat ein altes Männchen mit krumm verwachsenem! Schnabel und pechschwarzen Füßen vor und fragte den Fremdling ernst und gemessen: „Piu?" „Quiek, puack, ätsch!" antwortete Hänschen patzig. Darauf fielen sie alle einmütig über ihn her und zerzausten ihm den Balg, daß die Federn im Winde flogen. Der Untergang einer Welt. Eine sterbende Rasse in einer verödeten Welt — dös' iff das Bild, das der bekannte Astronom Professor Percival Lowell von dem Schicksal des Mars in seinem soeben erscheinenden neuesten Buch über diesen Planeten „Mars as the Abode of Life" entwirft. Ties-wissenschaftlich bedeutsame Werk, das eine befriedigende Erklärung der soviel gc- — 132 So kann man also an- wer gr zu neu hl'schen Universitäts-Bach- und Steindruckerei, R. Lange, Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Vertag der Brn Austöstmg in deuteten Märskanäle versucht, liest sich an manchen Stellen wie eine phantastische Dichtung vom Weltuntergang und den letzten Menschen. Professor Lowell beschaft.gt sich zunächst mit der Theorie, nach der überhaupt kein Wasser aus dem Mars existiert, daher auch keine Lebewesen existieren können und nach der die Kanäle aus .natürlichen Vorgängen erklärt werden. Diese Annahme wird dadurch entkräftet, das; iin vorigen Jahr durch die Photographre das Vor- handensein von Wasserdampf im Spektrum der Mckrsatmo- sphäre nachgewiesen ist.. Wasser ist also vorhanden: und auch andere Beobachtungen machen die Annahme sehr wahr- scheinlich, daß lebende Wesen auf dem Mar^ ext rerem Dadurch ist aber auch die Behauptung möglich, daß die Marskanäle großartige künstlich ausgeführte Arbeiten )tnb. Der Planet ist zur Ausführung solch einer Unternehmung besonders geeignet. Er Hat keine Gebirge; seme Oberfläche ist flach und einförmig. Er hat kerne ^eit; ste sind seit langen: verschwunden. Wegen ferner Kleinheit und der verminderten Schwerkraft kann auf dem Mars dem Verbandsplatz. Fremder: .„.vier wird' wohl eben eine Sanitätsübung abgehalten?" — i > „Gcwissmuaßen - unsere Rodelbahn ist cröunet worden! Auflösung des Nösfelsprnng-Rebus in voriger Nmnnrec Einje der zä l; l t n u r s i cl; er auf sichlelvu. humsristisches. . . * (vin Schlauberger. Zwei Bekannte trau».cmanW vor dem Posthause und^A. bemerke^ daß B.^eme an selbst z:?bedmtenV"'fragte'er.erstaunt. sendest Briefe an »eine riaenc Adresse?" — „In diesem «valle alteidings A-a, lies dü andere Seite!" - Und A las: „Am 1. Oktober abends um neun Uhr Generalversammlung des O. C. im ■öex • emslokal zwecks Regelung wichtiger geschäftlicher AngeUguU.utu. Nicht anwesende Mitglieder zahlen eine Ordnungsstiasi l Ärf TS Sekretär." — „Ja, aber ick, verstehe nicht meinte A. iiach Durchsicht dieser Zeilen. — Mcht? Nun. diese Karten habe ich selbst drucken lasten. Die Gesellschäst i N emd Mythe Wenn ich eines Abends auszugehen wünsche, st^dir aiere ick, eine dieser Karten nach niemer Wohnung.. Mcmo Iran nimmt sie in EmpsäNg und händigt sie mir bei m.li.ir Zeimkehr stuszeud ein Ich biete ihr an. daheim ö» bleiben mnd die zwanzig Mark Reugeld zu zahlen, aber davon will sie natürlich nichts wissen. Tas ist nUe«, lieber Freund, aber es ist so sicher, wie daß. morgen die Sonne aüfgehM Mrd,- e« sei denn, daß irgendeine Katastrophe unseren Untergang früher herbeiführt. . . Innerhalb der historischen Zeih schon hat die Wassermenge der Erde abgenommen, mx den Küsten von Nordasrika kann man noch die Ruinerh der großen Städte sehe::, die in den Römerzeiten hiest blühten. Sie erhielten' Wasser durch ihre ÄatMmkte aM Gegenden, die heute wüst und leer sind. In den Wüstest ' I von Aegypten und Arizona hat man fossile Ueberreste vost l# 1 Wäldern gefunden, wo jetzt das Klima keine Vegetation mehr entstehen läßt. Das Verschwinden des Wassers hat die Bewohner des Mars nun langsam zu tieferen und immer tieferen Grabungen geführt. So sind allmählich die Marskanäle entstanden. Sie mögen zuerst verhältnismäßig klein gewesen sein und sind erst ausgedehnt worden, als das kostbare Naß immer schwieriger und schwieriger zu erreichen war. Nuv eine Rasse von hohem Intellekt, die alle Geheimnisse der Technik aufs Feinste ausgebildet hatte, konnte alte und der verminderten Schwerkraft känn^ aus dem Mars | ^„Emgkeiten überwinden und diese Arbeiten ausführen, mit der gleichen Kraftmenge siebenmal soviel Arbeit ge- {f. heldenhafter Kampf mit den, unüberwindlichen leistet werden wie auf der Erde. So >ann man also - I Mächten der Natur muß erlahmen; er muß zum Unternehme u, daß die Marsbewohner bei gleicher Entnncklung > fti6reu:. Nach Lowells Meinung steht für eme nach ihrer Geisteskräfte .viel gewaltigere Leistungen hervor- 1 SftrSnomifd&cm Maße nicht allzu ferne Zeit die völlige bringen können als die Erdenmenschen, zumal, wenn der j öb be§ Mars bevor. „Unfern Nachkommen wird Kämpf um die Existenz, das Drohen eurer furchtbaren I bfimt beL. Mars keinen Gegenstand des Interesses und Gefahr sie zu verzweifelten Anstrengungen anspornü So I @tubilimg )ue()V bieten. Mr uns aber erhält seine Beläßt sich die kolossale Große und Ausdehnung dieser Mars- I ^^tunq dadurch einen besonderen Reiz, daß nur diesen« kanäle begreifen, die sich mit mathematisch genauer Gerad- Unterganges aus der Ferne zusehen können, liuigkeit über Hunderte und sogar Aaujeiide von teilen ]■$■ ber der Austrocknung, der den Planeten zst erstrecken und die Marsoberfläche wie nut emer geome- I . gegenwärtigen Phase geführt hat, muß zu jenem Irischen Zeichnung überziehen. Warum nun sind diese A.- I @nj)e daß endlich der letzte Funken Leben auf den« näle gemacht worden? Lowell sucht eine Antwort zu geben, I M^rs erlischt. Ist dann der letzte Hauch entflohen, deb indem er den Mars und die Phänomene, die er der For- . , . ^benstropfen versiegt, dann wird der Planet als schung darbietet, mit den Verhältnissen imserer Erde ver- I tote burch den Raum des Alls rollen; sein gleicht. Der Mars ist in seiner Entwicklung alier und .-t bmnt vollendet." . . . Gt' weiter vorgeschritten als die Erde; er ist viel kleiner ,als I - ) । ------------ sie und hat sich viel rascher abgekühlt. Alle Planeten sind, ein , je höheres Alter sie erreichen, dem Schicksal unter- ihmrfpit ifir Wasser zu verlieren. Ein abu der Wasser- - vul, vtllt S»* W d°m Inneren <.««, i««!- abkühlt, und ist daher für immer für tue Oberslache verloren. Das andere Wasser wird langsam an den Raum abgegeben, in dem es verdunstet, bis eine tote und wasserlose Sphäre den Planeten umgibt. Auf dem Mars nun wird das Wasser immer seltener und seltener; es trocknet geradezu auf unter unseren Augen. Wenn morn ihn unter „ dem Teleskop besieht, so zeigt sein größerer Teil sich als I j eine ockergelbe oder rötliche Fläche. Ockergelb oder rot ist mich die Färbung der Wüsten auf unserer Erde, „so wundervoll diese opalartigen Tinten des Planeten durch das Fernrohr erscheinen mögen, sie-zeigen doch eine wahrhaft entsetzliche Wirklichkeit an. Dieser rosig gelbe Zauber ist nur eine täuschende Fata Morgana; eine weite Flache wüsten Bodens, weltengroß in ihrer Ausdehnung, die den Planeten wie ein furchtbarer Gürtel umspannt und an einigen Stellen fast von Pol zu Pol reicht, das ist es, was diese? opalschimmernde Glänzen verkündet. Diese blendend reiche Färbung bedeutet die Erstickung des Lebens, die nutleidlos mit dem Zunehmen dieser opalfarbenen Stellen sich ausbreitet. Fünf Achtel des Mars find jetzt schon eine öde Wüste, grausam einer brennenden Sonne ausgesetzt Und unbeschützt von irgendeinem bergenden Schatten. Nicht mehr verfinstern Wolken den Himmel dieser Welt, seit Menschenaltern. sind. die Seen ausgetrocknet, lind dieses Schauspiel, das. sich dem Astronomen bietet, erhält noch fein besonderes Interesse dadurch, daß hier das Schicksal unserer Erde vorausgenommen toirb. Auch die Erde wird dereinst, wenn auch langsamer, so austrocknen und zu einer toten Welt werden. „Mir langsamer, doch stetiger Ausdehnung, nehmen auch unsere Wüsten immer mehr Besitz von der Erdoberfläche. Das Ende ist zweifellos noch weit entfernt, aber sie ost braucht^ sich eine gen gen den nen schö muß denn zu um einmal ltt lü lügt be wöh