1.909 EBB U 55'»?< '«jaVJgSKSa M »'nH-MWML aaLrf sä gr ^^WAiWHM •ÖW^ ^^DMWW 3$^^ l^s®T i ]!! ' SS fw jfr'WKIBt Maria Hendrina von Coch, diovellc vo» Luise Schulze-Brück. (Nachdruck verboten.) (öurtieUungj Der Doktor kam jetzt. Der kleine, dicke, alte Herr war sehr gemütsruhig. Prüfend sah er durch seine runden Brillengläser mif Hendrina: „Die natLcckche Reaktion nach der starken Erregung." Er verschrieb ein niederschlagendes Mittel, ein Schlafpulver. Und im Übrigen solle man sie ruhig liegen lassen, der Schlaf und damit die Ausgleichung würde bald kommen. Rur Ruhe, Ruhe.. Hildegard schickte sie dann alle hinaus. Der alte van Eudert ging eilig davon. Zu seinem „Schwiegersohn", wie Beert dachte. Um sich zu überzeugen, daß die Verlobung nicht aufgeschoben wer- den mußte. Er ging in der Dunkelheit langsam hinaus nach der Maria Hendrina. Auf halbem Wege kam ihm jemand stolpernd entgegen. Es Ivar der Mathes. Er hatte es schon gehört, auf den Schiffen litten sie sechs schon erzählt. Und er packte Beert ängstlich am |9tnn: „Uns Kind, is usem Kind auch nix passiert?" Beert beruhigte ihn. Da atmete er tief auf. „Und wo is dann dä gottverfluchten Erumstreichec gewesen?" Beert sah ihn erstaunt an. Was wußte er denn? „Ru ja, ich kann mir datt doch zusammenklawieren, datt dän in der Rah g«ves is. Dän is ja Tag uit Nacht hinner unsejm Kind her. War dän nich derbei?" Beert gab Wir# Antwort. Aber der Alte ließ nicht locker. Und Beert in seinem Zorn und seiner Rot ließ sich von ihm ausfragen. „Ich schlagen cm die Knochen kaputt, — ich machen cm jeso klein wie Salz," murmelte ingrimmig der alte Knecht. rBcctt ctfdj-iXTifL „Nein, Mathes! Das dürft Ihr nicht!" Er hatte Mühe, dem Alten klar zu machen, daß er schweigen müsse. Schließlich schien es dem einzuleuchten: „M ja, — na ja! Ich lassen en in Ruhl Aivwer ä soll Hier nur noch emal hier erumstreichen," Es kitt Beert nicht auf der Maria Hendrina. Er mußte zurück nach Bingen, hören, wie es Henrina ging. Hildegard kam ihm schon int Flur entgegen. „Sie schlaft," flüsterte sie. „Ganz ruhig. Ru -erd es ja wohl morge wieder gut sein." Beert van Endert ging. Aber er mochte noch nicht auf das Schiff zurück. Die Enge dort, die Stille, die Einsamkeit, alles hatte ihn bedrückt, er fürchtete sich davor. Unruhig ging er gnt Ufer auf und ab, möglichst entfernt von den noch tinnrer neugierig umherwimmelnden WsnschLtw Er kam hinunter bis an die Nahe, stgnd aus der Eisenbahnbrücke und sah mit einer Art Hvaueit hinauf nach der Stelle, wo sie vor ein paar Stunden in so gmusiger Todesgefahr gewesen war. Das Naheeis hatte sich nicht durcharbeiten können. Es hatte sich teils auf das Rheineis getürmt, teils im engen Flußbett Mwiimndergekeilt oder auf die Uferstraße geschoben. Dort lagen die wohl meterdicken schwere« Blöcke übereinander wie Bauklötzchen, mit denen ein Kind gespielt hatte. Ihn schauderte. Da hätten sie nun auch liegen können, verstümmelt, zermalmt. Und was sollte nun werden? Er mußte es nicht, er sah keinen Ausweg. Er ging auf dec Brücke auf und ab, aber zermarterte sich seinen Kopf. Das Knistern und Knattern des Eises wurde ihm unerträglich. Er schlug wieder den Weg nach der Stadt ein, aber er nwchte nickst am Rheinufer bleiben. So fand er sich tu der stillen Mainzer Straße mit einem treibenden Gedanken, der ihm doch nicht klar zum Bewußtsein kam. Denn als er vor einem Hause stillstand, vor den erhellten Fenstern, da ertappte er sich darauf, daß et ingrimmig zu diesen Fenstern hinaufstarrte. Da wohnte der Georg Wenter, und der Schatten, der sich deutlich auf dem Herabgelasse- neu Rouleau abzeichnete, war der seines Oehms van Endert. Einen Augenblick lang kam ihm der Gedanke, himrufzugehen, den Georg Wenter zur Rede zu stellen, ihm seine Feigheit ins Gesicht zu schlendern in Gegenwart des Alten. Aber dann gab er's wieder auf. Das führte ja zu nichts, das gab ja Unglück, der Schatten verschwand, nun wurden auch die Fenster dunkel. Veert van Endert druckte sich in den tiefen Schatten eines Torweges. Und jetzt öffnete sich drüber die Tür — zwei Gestaltest kanten heraus, der Oehm und — Georg Werner. Also war ihm doch nichts geschehen, er war ganz heil geblieben. Und hörte er seine Stimme, die freilich ein wenig nnsickier war: „Einer mußte hinüber und Hilfe holen, sonst gingen wir alle drei zugrunde." Ter alte van Endert stimmte eifrig bei: „Ja, ja! En Entschluß •miß wer da schnell fassen, datt lange Uewerlegeit dancht da nix. Eit is nur gut, datt alles eso glatt abgegangen is. Ett hält auch anuers kommen können. Die paar Schrammen sind schnell wieder heil." Sie waren vorüber. Aber Beert van Endert behielt sie im Auge. Er wollte sehen, wohin sie gingen. — Also so legte der Georg Werner jetzt seine Feigheit aus. Und der Alte glaubte ihm natürlich. Und Hendrina? Vor einer Weinstube machten die beiden Halt. Der alte van Endert zögerte einen Augenblick, aber dann ging er doch mit hinein. Jetzt feierten sic die glückliche Errettung und Georg Werner, der bestrickte den Allen ganz und gar. Der nahm ihn bei seiner Habsucht, bei seinen Plänen mit dem Schiff. Ach, mochte doch der Alte seinen — Veerts — Anteil ruhig nehmen, er würde ihn nicht hindern. Er würde ja ohnehin nicht bei ihm bleiben, wen« die Hendrina wirklich den Georg Werner heiratete. Beert van Endert stöhnte laut auf. Vor seinen Augen waren plötzlich blaue und rote Funken, er fühlte, wie der Boden unter ihm schwankte. Herrgott, was war das nur. Ganz schwach wurde ihm ja. Freilich, er hatte noch nichts genossen seit heut' mittag, und et fühlte plötzlich, wie seine Kehle ganz verlechzt war. Er mußte einen Schluck trinken, etwas essen. Und er wollte auch unter Mensche» sein, wollte seine Gedanken los werden. So ging er ein Stück weiter, die Gasse hinunter, wo eine kleine Wirtschaft war, in der man einen guten Schoppen bekam. Als er herein trat, wurde er mit Hallo empfangen. Aussicht« 54 lich sollte er erhielt, wie alles zngeg äugen war. Wer was war da M erMleu. Tas EiS war gefbntmeti, so schnell, daß es sie ein» schloß, — daun hatte man sie von der Mauer aus in Sicherheit gebracht. „Awwer der Amerikaner is doch noch üwivers Eis komme," rief jemand. „Der Hot doch noch ä Plätzche süniie, wo ä Hot durchschluppe könne." Beert antwortete unbestimmt. Sie fragten auch nicht weiter. Sie sprachen über die Gefahren des Eisgangs, jeder wußte eine Geschichte zu erzählen. Beert saß still babei. Er versuchte zu essen, aber jeder Bissen quoll ihm im Munde. Er schmeckte auch nicht den Wein, den er heruntcrstürzte, — er trank, weil seine Kehle brannte wie Feuer. Und wie Feuer brannte es auch in seinem Herzen, und die dumpfen schweren Gedanken in seinem Kopfe bohrten und nagten und peinigten ihn. Tann plötzlich hatte er einen Gedanken. Tante Sette mußte kommen. Beert wußte, welch ein goldenes Herz unter ihrem schnurrigen Wesen verborgen war. Er wollte ihr schreiben, gleich heute abend, oder besser noch, er wollte morgen früh selbst nach Mainz fahren und sie holen. Er saß lange so. Andere Gäste kamen und gingen, er Ivurde gefragt und erzählte mechanisch, was man von ihm wissen wollte. Es war wohl Zeit heimzugehen aufs Schiff. Aber ihm schauderte davor. Er wollte seinen Oehm nicht sehen und sprechen, nichts von ihm hören. Wenn der alte van Endert was getrunken hatte, dann wurde er geschwätzig und fand kein Ende. Es war schon spät, nur noch ein paar Schiffer saßen in einer Ecke. Beert mußte wohl gehen. Er zahlte feine Zeche nnd stand auf. Ta wurde die Tür aufgerissen und Beert erschrak. Das war feüt Oehm und Georg Werner. Sie kamen Arm in Arm herein, der Alte mit rotem Gesicht, etwas schwankend, der Amerikaner blaß mit sehr glänzenden Augen. Sie lachten laut und saßen schwer an einem der sauber gescheuerteil Tische nieder. . Beert hatte sich wieder gesetzt. Sollte er versuchen, unbemerkt hmauszukümmen? Aber das wurde schwerlich gehen. Da machte auch schon die Wirtin den alten van Endert auf ihn aufmerksam, und der schaute sich nach ihm um. „Na Beert!" Er rief es mit schwerer Zunge. Georg Werner sah sich nach ihm um und es schien Beert, als ob er noch blässer werde. Widerstrebend ging Beert naher. Ter Alte war aufgeregt lustig. „Haste mech en Schoppen getrunken? Datt is auch en Dag dazu. Nu setz dich ms bei uns, mer gehen noch nid) heim." „Ich geh heim, Oehm." ; „Och watt! Heut mußt du mitfeiern. Da setz dich her." Beert zögerte. 1 Der Alte lachte verschmitzt. „Datt paßt dir wohl nich recht, dich ließen den da ze setzen! Mber datt geht nn nicht anders. Datt wirste och künftig nich anners können. Der gehört jetzt in die Vetterschast — — —" Er hob unsicher sein Glas aus und tat einen langen Zug. „Ett is doch en wahren Staat, den Binger Wein! Ich bin sons en nüchternen Mann, aber eso en Tag, den muß mer begießen. Wann einem sein Tochter aus'm Eis gezogen wird, pnd wann mer en Schwiegersohn kriegt." Beert fühlte, wie ihm etwas die Kehle zuschnürte. Er sah Georg Werner an. Ter saß da, hob hastig sein Schoppenglas und trank Gierig. Ter alte van Endert sah von einem zum andern und lachte sein listiges Lächeln: „Hä, ihr müßt gut Freundschaft halten, ihr zwei. — Mach kein eso dumm Gesicht, Beert, die Hendrina, die kriegste nn nich, aber darum laß dir fei grau Haar wachsen! Dafür gißt ett en anner! Frauensleut sind nicht rar, so en staatsen Jung wie du kann an jeden Finger eine kriegen." Beert stand auf und wendete sich nach der Tür. Aber der Mlte hielt ihn fest: „M, nü! Eso haben mer nich getoett! Eso kommst du nich dervon. Ich will keinen Unfrieden in der Familie wegen Fran» lmtskram. Ich will, datt Ihr zwei gut Freund werd!" Er bekam einen roten Kopf, feine Zunge wurde schwer, seine Mugen gläsern, — er lallte nur noch: „Ge—b—t--Euch--eit---Hand—chen! — Fix ich will--dat haben. Tu muß — dich kuschen — Beert, — Watt kaust de machen." Er schlug schwer auf den Tisch und lachte. Aber Beert hatte sich leicht losgemacht. Er stand in seiner ganzen Größe vor dem Amerikaner. In seinen Fausten zuckte cs, mit einem einzigen Schlag hätte er den andern zu Boden schmettern können. Er steckte die rechte Hand in die Tasche. „Ich mach mir die Hand nicht schmutzig an einem, der seine Braut im Stich läßt und sich selber salviert," sagte er gedämpft. Georg Werner wurde kreideweiß, aber er blieb sitzen, wie gebannt unter dem Wesen Beerts. „Gebt euch — — en Händchen," sagte der alte van Endert. Jetzt schien Georg Werner zu begreifen. Mit einem unartikn» Herten Laut wollte er auffbringen, aber er kam nicht dazu. Bum! ■ vi Ein rollendes Knattern hallte nach. Bum! — Bum — bum — bum! Tas waren die Böller vom „alten GundlaH", die da knallten.. Und wiederum — bum — bunt — bum! „Kom — komm — komm" schienen sie zu dröhnen. Und sie! kamen alle. In tollem Durcheinander stürzten die Gaste der kleinen Wirtschaft auf die Straße, wo schon andere liefen, hastig daß sie nur ja zur rechten Zeit kämen. Auch Beert lief mit. Er atmete schwer und tief während des Laufens. Sich, er hatte dem Schuft gezeigt, was er von! ihm hielt. Und er hatte ihn erwürgt, zerdrückt in seinen Fäusten, wenn er sich gemuckst hätte. Er schüttelte die Fäuste im Laufen. Er hätte ihm gezeigt, was Kraft ist, dem heimtückischen Halunken — dem! . . . Boni Rhein her kam ein Brausen und Krachen, ein Dröhnen und Knattern. Am Rheinkai drängte sich eine dunkle Masse! Still nnd beklommen standen die Menschen, — spähten auf den Rhein, dessen Eis nur schwach weißlich durch das Dunkel leuchtete. — Jetzt war es unheimlich still, — dann wieder das Dröhnen und Krachen. Ein paar Laternen liefen am Ufer auf und ab. Und alt Gundlach hatte die Böller noch einmal geladen und feuerte sie wieder ab. Bum — bum — bum! Beert van Endert stand dicht am Rheinnfer und spähte angestrengt in die Dunkelheit hinaus. Ha, wie das krachte, tote; das hohl und dumpf dröhnte und dann wieder grell, knatterte. Ter Rhein sprengte seine Bande, er machte sich frei von beit Fesseln. Wenn der Mensch das auch könnte. Wenn er altes, was ihn band an das tägliche Leben, abwerfen könnte, handeln! nach Lust und Leidenschaft. Tas tat der Georg Werner! Dep nahm, waS er wollte, der scherte sich nicht um Recht nnd Unrecht. Hildegard Weingärtner stand plötzlich neben ihm. Sie hatte ein Tuch um den Kdpf gewickelt, und ihre braunen Bogelattgeu leuchteten neugierig und vergnügt: „No, das kamt uns nix due! Des is net. so ungemütlich wie heil nachmiddag." Sie lachte. „Hör nor, wie das baust nn Spektakel macht. Grad wie der Babba, wann er sich ärgert und scheent. Awwer's bauert net lang, do is alles Widder gut,. So is es auch mit'm Rhei." Er fragte hastig nach Hendrina. „O, die hot gut geschlofe. Sie is aach uff gestaniie! Sie wollt nor net mit ennnnergehe. Awwer so sonnerbar is fe, so ganz anncrsch wie sonst. Sie hat nach keinem gefragt, uii kaum ä Wort gereb." „Ihr hättet.sie nicht allein lassen sollen." Hildegard lachte sorglos. „No aach noch. Was soll er denn bassiern? So em große Mädche. Es kann doch net immer einer hinner er drin laufe!" (Schluß folgt-) Galgenhumor. Eine volkstümliche Plauderei. Bon O. Schell (Elberfeld). „Scherz beim Schmerz — das gibt Humor!" So lautet eine bündige Deutung des Begriffs „Humor". Zutreffend ist sic noch immer, trotz ihres Alters. Ta nun der Schmerz, der uns auf dieser absonderlichen Welt beschieden ist, eine ungeheure Mannigfaltigkeit aufweist, so hat der Humor recht oft Gelegenheit, in! Blüte zu schießen. Man könnte bett Schmerz darum fein säuberlich klassifizieren und in eine geordnete Skala bringen. Diesep Skala müßte der Scherz sekundierend und glossierend folgen und als Endresultat den stufenmäßig auffteigenben Humor erzeugen.. Ganz so schematisch läßt sich nun gerabe nicht verfahren, aber eilt Gradunterschied im Humor muß unbedingt angegeben werden, und die höchste Stufe darf billig der Galgenhumor beanspruchen, mag man nun bas Wort buchstäblich oder übertragen auf höchst schwierige Situationen des Lebens im allgemeinen auffassen. Wen angesichts der Vermählung mit Seilers Tochter der echte Scherz nicht verläßt, der hat Galgenhumor in des Wortes verwegenster Bedeutung. Allerdings ist der Deiinquent selbst selten zum Scherzen aufgelegt, wenn sein letztes Stündlein schlägt; vielmehr wirb.das Volk in den meiften Fällen einer beliebten humoristischen Figur — und Räuber und Schelme sind nicht selten des Volkes erkorene Lieblinge — solchen Scherz andichten. Mer gerade dadurch gewinnen solche Erzählungen, an Wert und Bedeutung; bet 55 Trotz üblich sprach er: „Hue, Ijite Hang, Geben Jong fang, Enen Duaden no dobei. Rod, er Hsren, alle drei. Wenn ihr es nicht könnt roden on lütt denken, Tann damit mi Nnn Lewen schenken." . alles Nachdenkens vermochten die Richter das Rätsel nicht iM lösen und schenkten ihm darum das Leben. Einst sollten am Galgen zu Roth bei. Eitorf an der Sieg Ovei Minner gehengt werden. Der eine der Männer hatte sich im Kerker bekehrt, der andere war hartnäckig geblieben. Als nun der, welcher hartnäckig geblieben war, in den Strang springen mußte, hielt er an die versammelte Menge eine Ansprache mit den Worten: „Wer keinen Hund halten kann, der halte sich ein Hündchen." Inr nächsten Augenblick baumelte er. In einer rheinischen Stadt sollte ein Missetäter, der ein leidenschaftlicher Kegelspieler war, hingerichtet werden. Bei der Verlesung des Urteils wagte er eine Bitte, daß er nämlich auf dem Rabenstein noch etwas Kegel spielen dürfe, dann wollte er gern sterben. Als die letzte Bitte eines Sterbenden wurde ihm dieses bewilligt. Er sand Kegel nebst Kvgel schon bereit, als er auf dem Richtplatz aukam. Er spielte mit unglaublicher Geschwiiidig- keit. Dem RickMr ward die Sache zu lang; daher befahl er dem Scharfrichter, ihm, sowie er sich wieder nach der Kugel bücken werde, den Kopf abzuschlagen. Ter Scharfrichter war auch so glücklich, einen günstigen Augenblick zu finden: der Kvpf siel dem Kegelspieler, indem er sich aufrichten wollte, in die Hände. Er warf diesen Kopf unter die Kegel, indem er in der Betäubung glauben mochte, es sei die Kugel. Alles fiel und der Kopf rief noch Mit voller Stimme: „Hol' mich der Teufel — alle neun!" Halten wir nunmehr im Süden unseres Vaterlandes Umschau. Zur 'Schwedenzeit war in Augsburg (und anderwärts) die Sitte üblich, daß Jungfrauen unter der Bedingung einen zum Galgen Verurteilten losbitten dursten, daß sie ihn heirateten. Ern armer Sünder, für den eine spitznasige alte Jungfer diesen Versuch Unternahm, schaute vorsichtig um sich und erwiderte: „91, spitzig Nasen, Spitzig Kinn, Ta sitzt doch der Teufel drinn. Mach lieber Giugerl, Gängers!" Er ließ sich lieber hängen. Aehnlich muß es einem Reiter zu Augsburg zumute gewesen fem, der in der ersten Halste des 17. Jahrhunderts zum Galgen verurteilt wurde. Trotzdem ihn „ein junges Mensch zu erlösen begehrt , „soff er noch unter der Leiter 3 Maß Wein und wurde alsdann aufgehangen." Mehr Glück hatte die gefürchtete Aebtissin zu Lindau am Vodenfee mit der Erlösung vom Galgen kraft alter Privilegien, Nacp denen es ihr zustand, während ihrer Regierung einem vom dortigen Magistrat zum Tode verurteilten Missetäter durch eigenhändiges Abschneiden des Strickes aus der Hand des Scharfrichters zu befreien. Galgenhumor eigener Art beliebte Herzog Friedrich von Württemberg int Jahre 1596 gegen Geldmacher. Einer, der ihn Mit der Goldmacherkunst genarrt hatte, tmirde zum Galgen ver- Herzog aus dem Eisen verfertigen, aus Verhaftete Gold machen sollte. Der Galgen wurde ivuderbar hergerichtet, rot angestrichen und mit Gold versiert. Folgendes Poem schilderte den Frevel: „Hier hängt der Böswicht weit bekannt Irmg Honauer ist er genannt, •guS Mahrenland kam er hierher Betrug und Hochmut übet er. Aus Eisen wollt er machen Gold, Welches doch niemand ihm glauben wollt. Er hat verleugnet seineil Stand Wollt sem ein großer Herr genannt. Hoffertiges Gemüt, leichtfertiges Herz Fand sich bei ihm nur wie ein Scherz. Archen und Herrn hat er betrogen. Motz Büverei hat er begangen. wo am Rhein das Siebengebirge blaut, liegt das hochgelegene Kirchdorf Aegidienberg. Hier stand ehemals ein Galgen. Einst sollte ein Verbrecher hingerichtet werden. Schon stand der arme Sünder aus der Leiter, und der Henker war int Begriff, seines schauerlichen Amtes zu walten, als ersterer über sich int Baume ein Vogelnest mit sieben Jungen bemerkte. Als er nun, wie es war, gefragt wurde, ob er noch etwas zu sagen habe. Galgenhumor wird zu einem Merkmal des Volkscharakters. Der Galgenhumor ist nicht jedem Volke und Volksstamme in gleichem Maße eigen; das deutsche Volk scheint aber eine besondere Vorliebe für ihn zu hegen, wie zahllose Sagen und anekdotenhafte Züge der verschiedensten deutschen Landschaften beweisen. Teilweise reichen diese in das Altertum unseres Volkes zurück. Freilich sinkt der Galgenhumor mitunter auch zum Volkswitz herab, der mehr dem psychologischen, scharfblickenden Beobachtungsvermügen des Volkes als schmerzdurchhauchten Scherz feinen Ursprung verdankt. Außerdem gilt es, eine scharfe Grenzlinie zwischen beabsichtigtem Humor und unfreiwilliger Komik zu ziehen. Greifen wir einige Beispiele vom Galgenhumor heraus. Tort, Also hat er sein'n Lohn empfangen. Er war nicht wert, daß er aus Erd Sollt haben fein Begräbnis wert. Sondern da hangen in der Lust Zwischen Himmel und Erdenkluft. Zur wohlverdienten Straf und Lohn Andern zu einem Exempel schon." Aber nicht nur das deutsche Volk hat am Galgenhumor feine Freude, sondern auch andern Völkern ist dieser eigen. Ganz besonders viele Beispiele werden von den Zigeunern erzählt. Krauß hat in seinem Werke über den Zigeunerhumor ein reiches Material hierfür zusammengebracht, aus dem wir in Folgendem einige Geschichten wiedergeben. Einst führte man einett Zigeuner zum Galgen. Der Geistliche, der ihm aus dem Wege Trost spendete, verwies ihn darauf, daß er noch heute in den Himmel eingehe und mit den Engeln und Heiligen zu Tisch sitzen werde. Da entgegnete der Zigeuner: »Pape! Ich fühlte mich in meinem Zelte am wohlsten und behaglichsten, und im übrigen bin ich gänzlich unwürdig, mit so bedeutsamen Persönlichkeiten gemeinsam zu Nacht zu essen, vielmehr gebührt eine solche Ehrung Dir, o Vater, und wenn es Dir recht ist, trete ich sie Dir von Herzen gern ab!" Ein anderer zum Tode verurteilter Zigeuner bat, als er auf den Stufen zum Galgen stand, um ein Glas Wein. Man entsprach seinem Wunsche; er trank es aus, doch vor Schrecken ließ er es fallen und es zerschellte. Ta sprach der Zigeuner zu den Umstehenden: „Tas ist ein ungünstiges Vorzeichen, — höchst wahrscheinlich erlebe ich noch heute irgend eine Unannehmlichll-it!" Diese Geschichte ist übrigens alt und nicht spezifisch zigeunerisch. Im Anekdotenfrennd (Berlin 1804) findet sie sich bereits. Einst nasführte der Gottseibeiuns seinen Wahlbruder, den Zigeuner, und verleitete ihn so lange zu bösen Taten, bis er ihn an den Galgen gebracht hatte. Als man den armen Sünder emporziehen wollte, fragte ihn der Teufel: „Siehst du was?" Ter Zigeuner antwortete: „Ich sehe nur einen Esel, der mit einer Last zerrissener Schuhe beladen ist." Ta antwortete der Teufel: „Die habe ich alle zerrissen, ehe ich dich hier erschauen konnte!" Ein zum Tode am Galgen verurteilter Zigeuner-Soldat bat den Henker, er möge ihn beim Hängen ja nur nicht martern. „Mein Lieber", antwortete ihm der Henker, „ich werde mich bemühen, so gut ich es verstehe; doch muß ich dir im voraus gestehen, daß ich bisher noch niemand aufgehängt habe!" Ta sprach der Zigeuner: „Auch ich muß dir gestehen, daß ich noch nie aufgehängt worden bin und daß mir jede Uebung fehlt!" — Sobald ihm der Henker den Strick um den Hals legte, begann der Zigeuner zu! zappeln und sich loszureißen. Dadurch geriet der Henker, unkundig seines Geschäftes, in arge Verwirrung; er zog an, der Strick riß und der bereits halberwürgte Zigeuner fiel vom Galgen auf den Boden. Man betrachtete das Vorkommnis als ein Gottesurteil und ließ ihn laufen. ,, Wegen seiner Verbrechen wurde ein Zigeuner zum Tode am Galgen verurteilt. Als er auf dem Gerüst stand, bat er den Richter, doch einen Barbier für ihn zu bestellen, der ihm zur Ader lassen möchte, denn, wie er vernommen habe, wäre ein Aderlaß das sicherste Mittel gegen den Tod. Ein anderer Zigeuner bat den Henker : „O Herr, häng' mich nicht am Halse auf, denn am Halse bin ich sehr kitzlich; wenn du mich aber durchaus hängen wulst, so lege mir den Strick um den Leib, denn da bin ich nicht UN geringsten kitzlich!" Eine ähnliche Bitte richtete ein anderer Zigeuner, der zunt Galgen verurteilt war, als letzte an seinen Richter: „Ihr. Herren, wenn Ihr mich durchaus wider meinen Willen aufhängen wollt, so reißt mir wenigstens den Schafpelz nicht vom Leibe herab; denn schaut, jetzt sind die Nächte schon so ziemlich kühl, und ich fürchte, ich könnte mir am Ende eme Erkältung zuziehen!" AeSer Simulanten berichtet der Nervenarzt Dr. Fr. Leppmann in Nr. 14 des Daheim und stellt an einigen Fällen dar, wie die Sachverständigen vorgehen, um den Täuschungen zu entgehen. Die Herren Simulanten, schreibt er, ahnen nicht, wie mannigfach unser Rüstzeug ist. Da besitzen z. B. die Augenärzte fein konstruierte Apparate, durch die sie Personen entlarven können, die halbseitige Blindheit simulieren: der Untersuchte sieht durch eine Brille bestimmter Konstruktion, ohne unterscheiden zu können, mit welchem Auge er in Wirklichkeit sieht. Er glaiibt, einen Gegenstand mit dem einen, notorisch gesunden Auge gesehen zu haben und hat in Wirklichkeit mit dem angeblich blinden Auge gesehen. Die Ohrenärzte können in entsprechender Weise die Simulation einseitiger Taubheit ermitteln. Dann haben wir die Röntgenapparate, mit denen wir in das Innere des Körpers hüieinleuchten können und mit denen schon mancher Betrug anfgedeckt worden ist — beispielsweise bei jenem Soldaten, der nach einem Sturz beständig einen geschwollenen und eitrigen Finger hatte, bis man im Röntgenbild« eine Anzahl Stecknadelspitzen fand, die er sich selbst nach und nach unter die Haut praktiziert hatte. Manchmal glückt es, durch eine erlaubte Kriegslist ben Simulanten in großer Geschwindigkeit ad absurdum zu führen. Folgend« u6 UuterTjdtmts spielte sich' eimiml zwischeu Arzt und ii.ttersuch- teUt ®er Untersuchte: „Herr Doktor, ich kann den linken Mm bloß noch so hoch bringen." (Ec hebt, den Arm bis zur Wagerechten.) Tcc Arzt: „Und wie hoch konnten -Lnc ihn früher bringen . Ter Untersuchte: „Na, so hoch." (Er hebt den angeblich kranken Arm senkrecht in die Höhe.) Damit war die Untersuchung beendet. . Die Geschichte ist zwar wahr, aber so leicht habe,: iw es- natürlich nur selten. Manchmal müssen iw geduldig warten, Lis der Heuchler sich bloßftellt. Bisweilen dauert daS mcht lange : derselbe Mann, der eben noch bei jedem Bückvrrsnch vornüber taumelte, schnürt, sich am Ende der Untersuchung, tief gebückt stehend, gemächlich die Schuhe zu, der int Sprechzimmer Hinkende »erläßt gleichmäßigen Schrittes das Haus des Arztes. Mch iurz- lich sahen wir einen Unfallverletzten, dessen Fuß krampfhaft. nach innen gedreht war. Wir sagten uns: wenn das unecht tK, wird tcr Mann es nicht lange aiishalten; und richtig, nach zehn Minuten fing der Fuß aic zu zittern und zu schwitzen, die -spmuuulg löste sich, und die natürliche StelliiNg trat sachte Widder em. Schwerer als körperliche Krankheiten sind Geistesstörungen mit einiger Ausdauer vorzutäuschm. Man möge immer wieder daraii denken, welches Studiums, welcher Anstrengung der Schauspieler bedarf, der sich einen Abend lang in die Rolle eines anderen Menschen hineinversetzen must. Wie viel schwieriger muß eS für den Simulanten sein, der meist ohne engere Fachkenntnisie nicht nur eine fremde Persönlichkeit, sondern sogar ein krankes Seelen- leben widerspiegeln' soll und nicht auf stunden, sondern auf ^.age Und Wochen, und dazu unter bett Augen sachkundiger und imß- trauischer Beobachter. Hier und da mag cs wohl sem, daß einem unter Hunderten dergleicheit eine Zeitlang gegluckt ist, zu unter Letzt wird es aber immer scheitern. Ich meine also, dem gewissenhaften und gut ausgebildeten Arzt wird cs, wenn ihm genügend Zeit unb Mittel zur Verfügung gestellt werden, ttnt sorgsam und geduldig vorzugehetl, bis auf -verschwindende Ausnahmen immer, gelingen, wirkliche Simulation zu erkennen und znrückznweisen. Die Zeiten, iu denen man glaubte, Simulationsverdächtige durch Hunger, Einsperrung, ja durch Foltern zur Aenderung ihres Verhältnis zwingen zu müssen, gehören zum Glück der Vergangenheit an. Im Unrecht freilich sind diejenigen, die vom Arzt eine besondere „Schncidigkeit" im Heraus- finden der Simulation verlangen. Wer die Tendenz hat, überall Betrug zu erschnüffeln', und nröglichst rasch ben vermeintlichen Betrüger abzufertigen, der verkennt die Schwierigkeiten der ärztlichen Diagnostik und verliert die Vorurteilslosigkeit, die ein kostbares Gut des ärztlichen Berufs sein soll. . Vollends übel angebracht ist es, wann Nichtärzte, seien es nun Pvlizeibcamte, Juristen, Geschivvrene, Reporter oder sonstige Laien, die zufällig Zeugen wirklicher oder scheinbarer KrankheitAzustÄtde werten, meinen, daß sie in Simulationsfragen ein selbständiges Urteil abgeben dürften. In gewissem Sinne muß sogar, wer über Simulation gutachtet, immer ein Stück Psychiater, ein Kenner der gesunden wie der kranken Menschenseele sein. Betrachten wir nämlich die Personen, die Simulationsversuche machen, genauer, so sehen wir, daß sie in der Mehrzahl geistig minderwertig sind. Schrullenhaftigkeit bis zur vollständigen! Verrücktheit, Beschränktheit bis zum hochgradigen Schwachsinn und Hysterie von allen. Graden finden wir da vertreten. Besonders wenn Menschen sich, um Krankheit vorzutäuschen, selbst erheblich beschädigen, sind es sozusagen immer geistig Abnorme. In der Uufallkteratur existiert der Fall eines vorher arbeitsamen Mannes, der ohne ersichtlichen Grund nach einer unbedeutendett Armverletzung aufhörte zu arbeiten, dann, als seine Bemühintgen um Unfallrente vergeblich waren, ton Ärmcnunterstützung lebte, und als ihm oudj die entzogen werden sollte, so weit ging, seinen rechten Arm durch fortgesetzt« Abschnürungen tatsächlich unheilbar zu lähmen. Wer so haitdclt, der muß vor allen Dingen auf seinen GeisteA- zustatid uittersucht werden. Verfasser denkt hier besonders an die „U)i(beu, Männer", deren Verhalten vor Gericht und im Strafvollzüge jetzt so viel Staub aufwirbelt. Das Publikum meint natürlich, das wären alles nur Simulanten, die durch verworrenes ober tobsüchtiges Benehmen der gerechten Strafe entgehen wollen. In Wirklichkeit verhält es sich anders: 99 Hundertstel von diesen .gvilden Männer" sind echte Geisteskranke, und mancher ist darunter, der, sobald er sich etwas beruhigt hat, den Arzt flehentlich bittet, nicht auf unbestimmte Zeit in die Irrenanstalt, sondern auf begrenzte Zeit in die Strafanstalt gebracht zu werden. Der Hundertste aber, der wirklich bewußt Krankheit b-ortäuscht, ist in der Regel eilt geistig Minderwertiger und handelt außerdem nicht mit kühler, betrügerischer Ueberlegung, sondern unter dem schweren seelischen Druck, den die Ang sllvor der Strafe und dic Untersnchnngshaft als solche bewirkt. Seine geistigen Mängel auf das richtige Maß zurück- znführett, ist natürlich die Pflicht des Sachverständigen, aber die moralische Empörung über den Betrngsversuch kann man sich itt den meisten dieser Fälle fbaren. VermißchLes» * Dichtcrliebe. Vor einigen Wochen verbreitete sich in Rom plötzlich daS Gerücht, Gabriele D'Annuuzw habe einen Unfall erlitten. Sofort hieß es mich, der Dichter sei schwer verletzt, und Voreilige sprachen sogar schon von dem Lebensende des „Göttlichen", denn in der Bill« in Settignano wurde jede Auskunft verweigert. Die Schleier des Geheimnisvollen, die bis jetzt den Unfall D'Auuuu- zios umgaben, scheinen nunmehr gelüftet. Das Theaterorgan „Nuova Rivista" führt den Unfall Gabriele D'An- nunWvs auf ein pikantes Abenteuer zurück. Ein Florentiner Aristokrat habe durch eine Zeitungsnotiz erfahren- daß seine Frau mit dem Dichter einen Ausflug nach Perugia gemacht und dort unerlaubte Flitterwochen verlebt habe. Der Ehemann jagte daraufhin die Gattin im Eva- kostüm aus dem Haus und lauerte D'Annnnzio in einem Laubgang seiner Billa auf. Er fiel dem Pferde des Dichters in die Zügel, hieß D'Annnnzio in grober Weise absteigen und es kam zu einer ganz und gar nicht ästhetischen! Prügelei, wobei der Dichter zwei, drei Stockhiebe über deu Kopf erhalten haben soll. Also schreibt die „Rivista", der wir natürlich die Verantwortung für das Geschichtchen überlassen müssen, — das freilich bei dem enthusiastisch veranlagten Gemüt des Dichters nicht unwahrscheinlich klingt. * Ach so! „Was, Sie wischen ben Teller mit dem Taschentuch ab?" — „Das macht nichts, Herr, es ist ohnehin schott schmutzig." Literarisches. — Ein großer Teil der neuesten Nummer der Illustriert« Zeitung ist dem 27. Januar, dem 50. Geburtstage des Kaisers gewidmet. Neben einer Anzahl von textlichen Beckmgen, in denen die vielseitige Bedeutung des Herrschers geroibuiet iinrb, finbeit wir ein glänzend gewähltes und meisterlich wiedergegebenes Bilder- material, das in mehr ober minder enger Fühlung nut dem festlichen Tage steht. Auch sonst ist die Nummer mrf) ausgestattet Des Todes Ernst von. Wildenbruchs iutrb tu Wort und Bild eingehend gedacht. Ein interessant geschriebener Außatz unterrichtet mit Unterstützung zahlreicher Abbildungen über dte Ur» Asche Armee. Aus der Reihe der biographischen Aufsätze Mett die Beiträge über Edgar Allan Poe, Alexander Petschmkofs und Edgar Tinel hervorgehoben. Von dem übrigen Inhalt der Nummer (Verlag von I. I. Weber, Leipzig) verdienen noch die „Europäische Regententafel, eine Schilderung des vollendeten Kam-- pauile in Spalato, „Fischmarkt in Chioggia" unb das „WlNtvr- leben itt Norivegen" besondere Erwähnung. Kryptogramm. Das Geheimnis von B n r g Scharfeustei tt. Durch.^-Strahlen zu ergründen."') Was wird am Burgtor rege? Ist erivaebt Ein süßer Zauberklang aut Sümrienstein? Wer ist die Ahuirau dort in stiller Nacht? Was kann vom Leben ihr verblieben sein. Habt Ihrs geseh'n? Sticht nicht die Spukgestalt Ten Trauten? Wer blieb sterbend ivohl getreu? Von wessen Schritt erdröhnt der finst're Wald? Dort ist er! Kerzenschimmer zeigt ihn scheu. *) In jeder Zeile sind die Lösungen zu finden. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des Geographischen Verschiebrätsels in vor. Rr.k Karlsruhe Mähren Bern Schlesien Detmold Teplil; Donau K ä r n t e n. Redaktion: E. Anderson. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversttälS-Buch» und Stemdruckerest R. Lange. ®teSes-