HMD "WM - Auf Liebespfaden, dtvman von H. Ehrhardt. Nachdruck verboten. (Schluß.) Als Lena von Rieding in der Tanzpanse am Eingang des Saales erschien, hatte sie in dieser Umgebung für Hassingen, der aufgesprungen war und ihr entgegenging, einen ganz besonderen Reiz, und auch Leutnant Espach, der sie mit begreiflicher 'Spannung musterte, sagte sich, daß diese schlanke, biegsame Gestalt im weißen Spitzenkleide, dieses schmale Gesicht mit dem mattweißen Teint und den großen duuielleuchtenden Augen ein eigenartiger bestrickender Hauch umfloß, der die Frau im mm 'aus der Menge der anderen herausgeben würde. Sie kam allein, war noch immer ohne die Gardedame, deren Fehlen Frau von Schlettau ihr so verdacht hatte. Tie gemütliche Ecke fand ihren vollen Beifall und Leutnant Espachs Bekanntschaft schien sie ehrlich zu freuen. Sie schüttelte ihm freimütig die Hand und meinte lächelnd, daß sie sich wohl gegenseitig durch Hassingen schon vorher nicht fremd gewesen seien. Dann hielt sie im Saale Umschau und auch ihr kamen Er innerungeu. Tie „Träume aus dem Süden". Wie weich sie schmeichelten und lockten. Ihr Blick wurde träumerisch, aber der schmale Fuß im schwarzen Lackschuh zuckte vor Tanzlust. Ta sprang der blonde Offizier neben ihr ans und verbeugte sich, die Absätze zusammenklappend. ,'Darf ich bitten, gnädige Frau?" Sie neigte schweigend den Kops und nahm seinen Arm. Er suhlte ein innerliches Erzittern und kam in dein Mo- Ueent eigentlich erst so. -recht zum Bewußtsein des Glückes, das ihm diese Frau ein zweites Mal in den Weg geführt hatte. Ehe sie den ersten Walzerschritt taten, sagte Lena von Rieding, schelmisch zu ihrem 'Tänzer emporlächelnd: „Endlich!" Schon im Tanzen wiederholte er das Wort. „Endlich!" Aber in dem Don des seinen lag ein solcher Klang erfüllter Sehnsucht, daß der Fran die Röte der Verlegenheit bis unter das krause Stirnhaar flog und die dunklen Wimpern sich in reizender Verwirrung senkten. Er hatte seit langem keine Frau im Arme gehabt und fühlte den Zauber, der von der schmiegsamen Gestalt ausging, doppelt intensiv. Sie war eine vorzügliche Tänzerin und ließ sich so suühelos führen, daß er kaum eine Anstrengung empfand und sie nur ungern frei liest, als ein leichtes Zögern ihres Fußes ihn dazu mahnte. Ihrem Platze zufchreitend, machte er ihr ein ehrliches .Kompliment über ihr Tanzen. „Sie scheinen tvirklich vollkommen zu sein in allem, gnädige Frau." „Oh, das scheint eben nur so, Herr von Hassingen, ich habe recht viele Fehler." Ihr Lächeln war etwas matt. Sie sah überhaupt leidend aus, hatte noch schmälere Wangen bekommen und war von der 836* wegung des Tanzes blaß anstatt rot geworden. Der junge Offizier hatte eine besorgte Frage aus den Lippen, unterdrückte sie aber Espachs wegen, der ihnen aus halbem Wege entgegenkam, um seinerseits die junge Frau zum Tanze zu führen. Sie folgte ihm bereitwillig, und auf Hassingen zu stürzten mehrere seiner Kameraden mit neugierigen Fragen und der Bitte, sie der „entzückenden Frau" vorzustellen. So 'wenig ihm das auch paßte, er durfte sich natürlich nichts werken lassen, denn es regnete schon genug anzügliche, neckende, erstaunte und neidische Bemerkungen. Zurückkehrend sah Lena von Rieding sich umringt von! Hassingens Kameraden, die alle einen Tanz von ihr begehrten! und sie mit bewundernden Blicken und schmeichelhaften Aeuße- rnngen überschütteten. Eine lähmende Angst verdarb ihm die erst so zuversichtliche Stimmung, er mußte immerzu an den kleinen Dresdener Artilleristen denken, der ihm einst bedauernd gesagt, daß er für diese Frau zu wenig Temperament habe. Sollte er tvirklich nicht fähig dazu fein, sich ihren Besitz zu erringen? Ungestüm genug klopfte und hämmerte ihm doch das Blut in den Schläfen und unter dem blauen Tuch des Rockes. Sie oder keine! Es war ihm ganz klar, daß, wenn er diese Frau nicht zu eigen bekam, sein Herz nie mehr mit der Stärke eines echten Gefühls für ein Weib schlagen würde. Wußte sie eigentlich, tvas er litt, da er sie mit den änderest lachen und scherzen sah? Kaum, daß sie flüchtig an den Tisch trat, einen Schluck Wein zu trinken» mit Espach, der ans seine Bräutigainswurde pochend, nur den Zuschauer spielte, einige Worte wechselte, gerade immer, wenn Hans Hassingen tanzte. Es war rein zum Verzweifeln. Endlich hielt es ihn nicht länger. Er hörte ans zu tanzen, keinen Blick von der weißen Frauengestalt lassend, die sich so anmutig int Tanze wiegte. Run eine Pause! Ihr Tänzer war ein Fähnrich von Hassingens Kompagnie. Als er den Offizier auf seine Tante zu- treten sah, gab er sie int Gefühl des Untergebenen gegen einen' Vorgesetzten, das oft bis in den Ballsaal hineinspielt, frei und verschwand zu Hassingens stiller Genugtuung. Ohne weiteres nahm er ihren Urm und zog ihn durch den seinen. „Wissen Sic, gnädige Frau, daß ich rasend bedauere, Mich heut nicht der Maskenfreiheit von einst zu erfreuen." Ihr glühendes Gesicht zeigte ein Paar fragende Augensterne. „Wieso?" Er drückte den weichen Arm an sich. „Dann würde ich mich heut revanchieren und dem nächsten Herrn, der Sie mir zn entreißen wagt, sagen: „Sic darf nicht tanzen, sie ist meine Fran"." Ihr Blick senkte sich, sie nestelte an den welkenden weißen Flicderdoldeit, die sie an der Brust trug, aber sie 'kämpfte ihre Verlegenheit rasch nieder und sagte ehrlich: „Sie Haben ganz recht, ich! la uze zu viel, mein Arzt dürste es gar nicht wissen, kommen Sie, führen Sic mich hinaus, wir ~ 186 — trvllen doch lieber ein bi Men miteinander Plaudern, wir! haben Uns sicher eine Menge zu erzählen." Beglückt schritt er mit ihr durch die int Saal promenierend« Gesellschaft, alles Bangen war vergessen, sobald er sie neben sich Whlte, ihre Stimme hörte. Trauhen entzog sie ihm ihren Arm. „Es ist zu heiß!" motivierte sie es lachend, als er ein betrübtes Gesicht zog. Eine Weile gingen sie plaudernd int Vestibül auf und ab. Sie sprachen von Meusdorf, und Hassingen drückte seine Freude darüber aus, daß gerade die junge Frau Besitzerin des rnütter- liehen Stammgutes geworden. „Sie hatten es mir angetan mit Ihrer Schilderung!" erklärte Lena von Rieding ihren Entschluß. „Es- wehte HeimatK- luft aus jedem Ihrer Worte, die Luft, die ich in der Villa- in Wanusee vermisse - aber ich weiß nicht, ich bin wohl ein Zugvogel oder schlimmeres - - Meusdorf hat mir sehr gefallen, es ist so altvaterisch gemütlich und so vornehm einfach aber es hat mich doch nicht halteit können —. —" Sie preßte die Lippen herbe zusammen, dann sprang sie jäh auf ein anderes Thema über mit gänzlich verändertem Ge- sichtsausdruck. „Wissen Sie, daß ich in Dresden Leutnant Keßler wieder- gesehen habe? Er war wieder sehr drollig. Er hatte noch Pest distance eine Auseinandersetzung mit der Exzellenz. Tie kleine Erika hatte ihm zum Abschied ihr Bild geschenkt, und eines Tages forderte die Mutter, die davon erfahren, es kategorisch zurück, drohte ein zweitesmal sogar mit deut Sohn, dem Fahnenjunker, nun wollte der Kleine das Bild weder hergeben, noch konnte er es einer Widmung wegen. Er also beim Photographen eine Kopie unfertigen lassen rind sie zerknirscht der Schlettau zurücksenden und sich ins Fäustchen lachen, war eins. Und wie drollig er das vvrbrachte, da hat man doch wieder mal herzlich lachen können." Es klang, als habe der rote Frauenmund sonst nicht viel gelacht seit den Wiesbadener Karnevalstagen. Trug sie noch immer so schwer an altem Leid? Oder? Ihm schwindelte bei der Vorstellung, sie könne es um ihn gelitten haben. Wenn er nur hätte ungestört mit ihr sein, das Wort hätte sprechen können, das ihm als erlösendes Vom Herzen zu den Lippen drängte. „Wir wollen einen Atemzug frische Luft schöpfen!" schlug sie vor. „Es regnete schon vorhin nicht mehr, als ich kam, und auf der Terrasse draußen ist es überdies geschützt. Ith hole mir nur eine Hülle." Hans Hassingen jubelte innerlich aus, er würde sie allem haben, so allein wie einst in Wiesbaden vor der vornehmen kleinen Villa, aber diesmal wollte er sie festhalten, der Wagemut des Glückhofse-ndeir ließ alle Pulse an ihm höher schlagen und strahlte zuversichtlich aus seinem geröteten, hübschen Gesicht. Dena von Rieding hätte einen weißflockigen Pelzkragen um die Schultern, als sie wieder auf den Wartenden zutrat, etwas Merkwürdig Starres und Entschlossenes lag als neues Rätsel in ihren Zügen. Es dämpfte ein wenig seine Freude, „Werden Sie sich auch nicht erkälten, gnädige Frau?" „Nein, ich bin sehr abgehärtet!" sagte sie schon im Hinaus- Men. „Ich habe einen ganz gesunden Körper, es sind nur die Nerven bei mir, besonders das nervöse Herz." Sie waren bei diesen Worten auf der Terrasse angekommen, die sich fast die ganze Breite des Hotels entlang zog. Sie war N«r durch den Lichtschein, der aus den zum Teil unverhülltest Fenstern brach, erhellt, und erst allmählich gewöhnte das Ange sich an das Dämmerlicht. Bor ihnen lag Schierke mit freundlich blinkenden Lichtern unter einem sternenbesäeten NachthimUiel, von dunklen Bergen umschlossen. Hassingen wies mit der Hand Der das friedliche Bild, in dessen Stille nur die Töne der Tanzmusik drangen, und meinte, die kühle, würzige Bergluft tief einatmend: . "Hier muß ja Ihr Herz gesunden, gnädige Frau, und wenn nicht hier, dann versuchen Sieg noch einmal, ob Sie nicht doch 'n Meusdorf Genesung und eine Heimat finden können." Eine Weile herrschte Schweigen. Dena von Rieding lehnte an einer der grünumspounenest Säulen, tue rechte Hand auf die steinerne Brüstung der Terrasse gestutzt und unter ihren raschen Atemzügen bewegte sich das lockige Pelzwerk an ihrer Brust. Ihrem Anblick gegenüber fand der Mann kein, heißes, werbendes Lrebesivort, er wartete, bis sie sprach. , dfts sie endlich die Lippen öffnete, irrten ihre dunklen Augen von ihm ab IN eine unbestimmte Ferne. »Ich werde nie Mehr nach Mensdörf gehen!" Es klantz traurig und müde. „Ich werde immer ruhelos wandern — ich habe wohl kein Glück mit dem Heimatsuchen — ich habe nur ein Glück," ihre Stimme wurde nun fester, ihre Augen belebtest sich, „ich bin reich und wenn ich selbst nicht glücklich sein soll, will ich wenigstens mal andere durch mein Geld glücklich sehest und mich daran freuen -------," eine kleine atemlose Pause, baust „nehmen Sie Meusdorf von mir an, Hans, heiraten Sie das Mädchen Ihrer Liebe und werden Sie glücklich." Einen Augenblick stand Hans von Hassingen wie erstarrst Helene Falks rührende Kindergestalt huschte an ihm vorüber, aber sie weckte kein Begehren mehr in ihm, sie Ivar eine Tote> der man noch mit Wehmut gedenkt, die man sich aber nicht mehr zurückwünscht, wenn ihr Platz von einer anderen eingenommen ist. Und wie viel Seelengröße, wie viel weiblichen Opfermuk verriet diese andere ihm in dem Moment, in dem sie zugleich ihre Liebe zu ihm verriet. Trug Lena von Rieding nicht eine Mär-, tyrerkrone, drückender und größer als die der kleinen Helene? Was war ein begrabener erster Liebestraum gegen all das bittere Leid, das diese Frau in einer entbehrungsreichen Jugend, einer glücklosen Ehe und dem Verrat einer reifen, großen Weibesliebe aus^dem Born des Lebens geschöpft? Ein Schauer tiefer Rührung überrieselte ihn, daneben atcist- beraubend, beseligend das Bewußtsein ihrer Liebe. Näher an die regungslos mit gesenkten Lidern Dastehende herantretend, sagte er leise und bewegt: „Ich kann Ihr großmütiges Geschenk nicht annehmen, jetzt nicht mehr, Lena." Sie fuhr auf. „Warum nicht?" fragte sie herrisch, mit gerunzelten Brauest. „Können Hie für das Mädchen nicht das Opfer Ihres Stolzes bringen?" Er nahm ihre Hand. „Doch, ic6> hätte es gekonnt, aber das Mädchen ist mir nur noch eilte Erinnerung, eine sehr liebe Erinnerung, das gestehe ich ehrlich zu. Ich muß auch gestehen, daß ich es einmal leiden-, schaftlich geliebt habe und daß es mir selber rätselhaft ist, wie ich nun eine andere noch viel stärker und heißer lieben kamst beim das tue ich, es wird Mir von Minute zu Minute klarer —- Lena —" ' Die schlanke Frauengestalt zitterte so, daß die Klematisrankest, gegen die sie lehnte, knisterten und raschelten. Aber es war charakteristisch für ihr Wesen, daß sie ihn nicht weiterreden ließ, sondern, seine Hand umkrampfend, die wunderschönen leuchtenden Augen voll auf ihn gerichtet, flüsterte: „Bin ich's, Hans?" Seine ehrlichen, warmen Augen senkten sich tief in die ihren. „Ja, du bist es, Lena! Ich sehe mein Glück jetzt nur ist dir und ich werde der seligste Mann fein, wenn du glaubst, au meinem Herzen endlich eine Heimat finden zu können, weilst du dich mir auvertrauen willst?" Ta entzog sie ihm ihre Hand, aber nur, damit die Armes sich um feinen Nacken legen konnten. Und ihr Gesicht zu . ihm emporhebend, lächelte sie ihn an, nicht mehr mit dem mübest Lächeln, sondern mit dem bezaubernden gewährender Liebe. „Ich Habs ja schon in Wiesbaden gewollt, und es tat so weh, als ichs nicht durste. Ruheloser noch als früher hast du mich gemacht, aber nie hättest du'mich wiedergesehen, wenns der Zufall nicht gegeben, ich wollte dein ganzes Herz, mein Geliebter " „Es gehört dir, Lena!" sagte er und suchte die Lippest, von fieren Kuß er noch oft geträumt, die einst die ersten noch unbewußten Fesseln um ihn gelegt hatten. Dann standen sie eng umschlungen noch lange , und sprachest auch von Helene Falk, deren Schicksal der glücklichen Fran nahe ging. Es bewegte ihr g'utes Herz, daß eine andere leiden mußte, damit sie den fömtigen Pfad des Glückes fand. Aber Hans Hassingen beruhigte sie darüber. „Sie wird vergessen und ein neues Glück findest, gleich mir, ein dauerndes, das auf festen Gründe gebaut ist. Ein anderes kann immer ntn, ein schöner Traum bleiben, dem man nicht lange nachtrauern darf, den man vergessen muß, auch wenn er einest häßlichen Abschluß fand. Nicht wahr, meine Lena?" Sie wußte, worauf er hinzielte. Fester drückte sie sich ist seine Arme. „Tie Vergangenheit ist tot für mich!" sagte sie ernst, aber ohne den tragischen Ton von einst; „bald soll auch der letzte Klang daraus, mein Name, entschwinden. Als Lena von Hassingen hab ich und halt ich dann das Glück." „Als gute Fee das der ganzen Familie Hassingen!" setzte der Mann bewegt hinzu. Und sah int Geiste alle Sorgen versinken unb lichte, freund- 187 EW Uch jener völkergeschichtlich ebenso eigen» iiTrtih’rfipn P ierellmite Prozeß,, in dein die neueingefeffenen finnische Ä&Ä™“ v“ AT 'l-awischen Volke der Slowenen völlig «rtiÄ it?* r s ble e a,tot> “ ru »a der Numerisch anfangs Ä’r •’ bedenkenden bulgarische« Krieger durch die ihnen «geistig bei wertem überlegenen friedlichen Slowenen war eine so „ Schon Zar Peter, «imeons Sohn und Nachfolger, war in» denen nicht m der Lage, das große Erbe zn verivalten. Sieben« bürgen und die Walachei fMtMten das groß,bulgarische Joch ob, und .Kikephoros Phokas, der Kaiser von Byzanz, verjagte die Bulgaren aus ihren thessalischen und makedonischen Okkupationsgebieten. Auf sein Betreiben bemächtigten sich die Russen des eigentlichen Tonan-Buligariens und binnen weniger Jähre war das grotzbulgarische Reich, vernichtet, auf seine ehemaligen Grenzen verwiesen und dem griechischen Reiche unterstellt worden (971); .bulgarische.,Patrmrchat wurde aufgelöst und durch das BistuM Silistna ersetzt. Allein in denk stolzen! Volke regte sich alsbald neuer Lateiwrang In Tirnowa (brach ein Aufstand aus, der einen großeii Teil der bulgarischen Bevölkerung mit sich fortriß. Dis Führung hatte Sch,,chman libernominen, der sich nach Makedonien' und Albanien warf, sich hier zum Zaren der Makedonier und Albaner, dann zum, Kaiser aller Slawen ausrufen ließ undi A.eest>a zur Hauptitadt erhob. Ziuiiske, dem Mitregenten des Ritephores, gelang es allerdings, in drei ruhmreichen Schlachten die Bulgaren dermaßen aufs Haupt zu schlagen, daß sie Make-, dvineii wieder' säubern mußten, aber Schischmans grausamer Sohn Samuel, der neuerdings verheerende Beutezüge unternahm' und Thesialvmke überrumpelte, besaß 995 die Kraft, das großbul- garlsche Reich, teilweise wieder aufzurichten. Zur neuen Hauptstadt ward Ochrida ausersehen, dessen Bistum zum bulgarischen Patriarchat erhoben wurde. Ein Versuch Samuels, seinem Reiche die Ausdehnung wie zu Simeons Zeiten zuruckzugeben, scheiterte an der tapferen .Gegenwehr Basileos II., in -dem den Bulgaren ein so surchtbarer, Keind erwachsen War, daß ihm der Beiname Bulgarokiivtvs (Milgarentöter) hasten blieb. An seinen Namen knupst sich jene grausame Begebenheit aus dem Jahre 1014 be> der 15 000 bulgarische Gefangene geblendet und von einäugigen Führern nach Ochrida zn Samuel geführt wurden. Sainueh ward benn Anblick dieser Nnglucklicheu von solchem Entsetzen er» grufen, daß er zwei wage.darauf starb. Mit ihm fiel auch, die Hauptstadt Ochrida, und das' Westbulgarische Reich sank in sich zusammen. Auch Ostbnlgarien kam nach dreißigjährigem Kriege ui die Gewalt der Rhomäer, die es zu einer byzantinischen Provinz umgestalteten. 167 xwhre lang, bis 1186, gab es einen bulgarische» Staat liche Geister an ihre Stelle treten mit segenspendenden Händdn i gründliche, daß von den einstigen Bulgaren nur noch der Name und Verheißung urt Blick. . Übrig blieb. Nicht nur Sprache, Sitte und Brauch Religion und In leidenschaftlich überquellender Belvegung zog er die ge- I Lebensweise hatten die Bulgaren vertauscht, durch die völlige liebte Frau von neuem an sich. I Verwischung mit den Slowenen gingen sogar ihre charakteristischen Tie Sterne über ihnen leuchteten klar und freudig, heitere, I , verloren. Als ein slawisches Mischvdlt begegnen Musikweisen jubelten vom Tanzsaal herüber, friedlich und ruhe- I e, "ren fortan in der Geschichte. In mancherlei Chq- voll schlief ringsum die Natur einem neuen Tage entgegen. I btgr Rassenmischung der Bulgaren ____________ . I -M oeutlichste zur Geltung. Auch mohammedailische Besondett- I Velten hatten sie sich angeeignet, die in einem gewissen Gegensatz Bulgarien und -le Bulaaren. I Gepflogenheiten standen. Das kriegerische des w «7 | Stammvolkes aber, die impulsive, ungestüme Regsamkeit und eine ^on üdolf Ltr u ck (Athen). I Eigenartige Anmaßung und Schlüpfrigkeit wären ihnen haften „Zar Ferdinand" glaubt endlich am Ziel seiner Wünsche I Zbblwben, zum Entsetzen füjr das byzantinische Reich, für alle zu stehen; er wird in Petersburg mit königlichen Ehren empfangen, I Volker der Balkanhälbinsel. Die Bulgaren sind seit jenen Tagest Und et sieht wohl die endgiltige Anerkennung der bulgarischen I Mer Festsetzung im Süden der Donau nie Mehr zur Ruhe ge« Unabhängigkeit durch die Mächte nur noch als eine Formfrage an, I tommen: eine endlose Kette von Zwistigkeiten, Raub- und Beutederen Lösung die Zeit bald bringen wird. Bulgarien ist damit I rügen, Kämpfen, Ueberfällen, Schlachten, Siegen und Niederlagen «n einen Abschluß einer langen, wechselreiche» Geschichte gelangt, I rieht sich entern rote» Faden gleich durch die Geschichte der Balkan- die in große» Zügen vorzuführen jetzt von besonderem Interesse I Halbinsel, bis ans unsere Tage. sein wird. । I Um dw Mitte des neunten Jahrhuirderts begann, gefördert Die große Masse des bulgarischen Volkes, die den wichtigsten l't 'h,Üon bcI' Slmv'enapostel Kyrill und Methodios, die, Bevölkerungsteil der Balkanhalbinsel ausmacht, hat heute' das I 1»! 1'5" 1Lchnftzeichen gaben, eine neue Aera. Gebiet inne, das sich im Süden vom Unterlauf der Donau bis, I r 1,of,ni 8£4 Christentum an, und ihm zur Maritza erstreckt und im Westen etwa durch die Tallinie des «t twi)er|W6ett der botarusche Adel und die Timok angedeutet wird. Südlich und südwestlich davon, in Süd- I Drei Jahre spnttr machte dev Papst thrakie», in Makedonien und im südwestlichen Serbien ist die I rarL uaS SngcltanbniS, daß sw sich beim Gottesdienste, bulgarische Besiedlung weniger dicht und hat durch Beimengung I 6^ienen dursten, ünd 870 ward die von anderen slawischen Gruppen, von serbischen, türkischen, aloa- I N"Ee Kirche mit ihrem nunmehr begründeten Bistum PreÄ- neslscheu, griechischen und anderen Völkerschaften ihren geschlossenen I rS H( Patriarchat von Konstant,nopel geWagest. . Charakter emgebüßt. In dünner Mischbesiedelung und in Insel- I "r Fortschritt machte,sich der kluge Bulgavenfstrst SiMevst, gruppen find die Bulgaren bis dicht au Albanien und an Thessalien erbalwn ümw k,. 'Me Byzantzl heran ausgebreitet. Ihr Zentrum liegt jedoch in den Grenzen, I und schüttelte das ohnedies lockere Vasallen, die der Berliner Vertrag Bulgarien und Ostrumelien gezogen hat. I q I) ? t» « Rhomaern vollends ab, indem er sich 890 zum MWMZME WWZLWMW ZWWW WW WWMWMH trieb nach Westen ergriffen, ihre heimatlichen Gefilde und fielen, die Dvnan zum erstell Male überschreitend, in das oströmische Reich em. Nicht allein nach Thrakien und Makedonien führte >w die Beutegier, sie zogen bis nach Epirus im Westen und bis zu den Thermopylen im Süden. Justinian bannte die Einfälle der wilden Bulgaren für längere Zeit an die Nordgrenze des Reiches, aber schon nach einigen Jahren wiederholten diese, mit ihren llawonischen.Nachbarn vereinigt, die Raubzüge mit solcher Gewandtheit, raß die Byzantiner ihnen einen nennenswerten Widerjtand kaum, entgegenzusetzen vermochten. Justinian ließ deshalb jene denkwürdige doppelte Verteidigungslinie errichten, die m einer Sette von Festungswerken bestand, die sich von der Adria Pis zu in Poiitos erstreckten und gegen die iiordischen Eindvingliuge eine feste beehr bilden sollten. Dieser Schutz hatte indessen eine nur kurze 'Rauer. Wohl unterjochte zunächst der kriegerische Stamm der Avareii die Bulgare»; aber der bulgarische Fürst Kubrat. schüttelte zwei Generationen später dieses .Joch ab und Mars die Staaten zurück. Rach dem Tode Kübrats teilte» seine suus «ohne das Reich untereinander; der dritte, Asparuch der sich zwilchen den siebenbü'rgischen Alpen und der Douan, in ecr Gegend von Onklös niedergelassen hätte, war es, der 678 mit einer erheblichen bulgarischen Macht über die Donau setzte und hier uni kraftvoller Energie sich eine ganze Reihe von Ortschaften 111 ü un6i Rhvmäer aneignete. Konstantin IV., Pogonatos', m.?-.B9e9en41c in8J?elb' sczogen war, hat Weichen und m r-s'f’rn'\ 'dlchariich ist der Begründet des huk- t i .der, Donau, lenes Bulgariens, das noch T cr,tc Hauptstadt W a r na war. Die leiit-t■= Cli s!,f ' j 1 'n Moes,en war nur noch ein leichtes, und so erstreckte sich das aus den Trümmern Vftrom§ er» '^id,i u" Westen bis jenseits Morawa südöstttLuLani ' bCr XOita11 b"e Rmze Walachei und das Jnwelenschätzen entstammt und bet von ebenfalls Mts. Astors Von Hein Kops über Kennern auf 80 000 Mark geschätzt wird. Literatur. H i n ins d e B e Dal O e 1 s 8 e i 8 n fünf Uhr schuldig!: Fron?" Auflösung des Tiauiuutrütsels in voriger Numuier: * u stversrore n. HanSsrnn (zum Tienstniädchcu, das Sonntag Ausgang gehabt hat): „Mesen Ai argen sind Sie erst nm - ' " nach Hanse gekommen ....!" Tienftmädchcn >int» „Sie haben sich dock nicht um mich geängstigt, gnädige vermischte». C.Ä. FEr! «richt Mitt io neu Schmuck nm Leibe. Aus Ncwyork wird berichtet: Bei hem großen Feste der New- horker Millionäre, das im Plaza-Hotel gegeben wurde und das in der Darstellung prachtvoller lebender Bilder gipfelte, erlebte man das ungewohnte Schauspiel, eine Dame aus her Buhne zu sehe», die siir nicht weniger als acht Millionen Mark Juwelen au sich trug. Es war Mrs. Benjamin S. Guiuneß, eine Nichte der Herzogin von Wellington, die hier als Semiramis die prachtvollsten Schmuckstücke Ncwyorks zeigte. Fast alle durch ihren Juwclcnreich- tuin berühmten Damen der Newyorkcr Vierhundert hatten Mrs. Guinnest. ihre kostbarsten Schätze zur Verfügung gestellt, nm das prachtvolle Schauspiel einer edelsteinüberladeucn Königin, von Mnive zu ermöglichen. Ihr Haupt schmückte das berühmte Diadem । von Mrs. John Jacob Aster, das einen Wert von 400 000 Mark repräsentiert, und zwischen den dunklen Augenbrauen der Königin Semiramis sah man einen prachtvollen Smaragden funkeln, der den .Hals fallend, rieselten neun dicke Ketten prachtvoller Perlen hernieder, ein Schatz von mehr als 500 000 Mark Wert und Eigentum von Mrs. William H. Vanderbilt. Tie Haare der Königin wurden von einem kunstvoll gewebten Netz snnkeluoer Juwelen gehalten, das Mrs. Pahne Whitney gehört nnd auf 400 000 Mark(geschätzt wird. Um den rechten Arm ivand sich der |. glitzernde Körper einer Schlange aus Diamanten und Rubinen | zusammengesetzt, ein prachtvolles Armband mit großen Brillanten | schmückte das linke Handgelenk, während die Brust ein wundervoll ornamentiertes großes Schmuckstück aus Diamanten zeigte, das aus den Juwelenkassetten von Mrs. Clarenoe-Mackay stainmte und über 600 000 Mark, wert war. Das kostbarste Stück aber war die große schwere Perlenkette von Mrs. John R. Drexel, in ihrer Art in der Welt wohl einzig dastehend, eine Kette, die ein Vermögen von rund 1 200 000 Mark repräsentiert. Tas goldgc- ivirkte Gewand dieser Semiramis war auch seinerseits wiederum reich mit Edelsteinen besetzt und noch heute, erzählen die Newhorker von dem prachtvollen Anblick dieser Juweleuanhäusuug. nicht wehr. Byzanz war zum Herrn aller Bulgaren diesseits der I Donau geworden. Aber endlich begannen diese sich wieder zu I rege» nnd 1186, unter Peter und Man, gewannen sie ihre Freiheit zurück. Zum dritten Male war das Bulgareuretch nm» gerichtet worden, dessen Zaren in T"N0va residierten, x.tc I bulgarischen Besitzungen erreichten saft 'wieder die Grenzen, Simeonischen Staates: aber auf eme Zeit gkanzender uUite I folgte rasch ein Zustand des Verfalls. Der Westen ging nur I 1290 an die Serben verloren, während die Byzantiner die südlichen Teile wieder an sich rissen. . , I Teil beständigen politischen Verschiebungen, die diese Länder durch die Kriege mit den Slawenvölkern unterworfen waren, I gebot das Erscheinen der Tüirken Einhalt. Sclnschinau 111. I war der letzte bulgarische Zar von Tiruova seme Hauptsunt I fiel 1393 in die Hände der Türken, die unter Ba,a,id I. der Selb- 1 Istäudigkeit der Bulgaren ein Ende machte. Es folgte eme Zeit . schwerer Unterdrückung, in dev die Bulgaren, m deren Mitte M) zahlreiche türkische Kolonisten niedergelassen hatten, ihre Charakter- I elgeutümlichkeiten völlig verleugneten. 4 85 Jahre blieben Ne I :• unter türkischer Herrschaft, sie waren erst g?kstechtetes, .nun . achtetes Volk, auf dein das schwere Joch der invha'miuedainscheit I . Machthaber । lastete, i . .. . ' . 8c8 galt ili I Befreiung der slawischen' 'Christen auf dein Balchn. rgroße I väterliche Slawenreich war für seine bedrückten staumiesgenossen I in die Schranken getreten, und durch den Frieden von -an stc phano sollte ein 'viertes Großbulgarieu begründet werden, dem ein Gebiet von etwa der doppelten Ausdehnung als es heute hat, Mgedacht 'war: sollte es doch nickt allein Ostrum'elien umschließen, sondern südlich davon erhebliche Gebiete umfaßen, bet .lanthi das Aeg,ätsche Meer erreichen und mit Ausschluß der Ehaltidike ganz Makedonien bis einschließlich der dessaretischen Seen, bis zum Gramiu-osberq und zum Drinflust und bis skopia tu itcb ausnehmen. Die Losreißung jener Länderstriche hätte die Vernichtung der türkischen Macht in Europa bedeutet. Es ist des Halb als ein großer Erfolg des Berliner! Kongresses zu betrachten, daß das eigentliche Bulgarien auf das Gebiet zwilchen | Donau und Balkan beschränkt wurde. Bulgarien wurde tvtbntares Fürstentum und Ostrnmelieu autonome Provinz des türkischen Reiches, mit einer christlichen Regierung. Am 23. Februar 1879 fand in Tiruova die erste Nationalversammlung statt, zwei Monate später erwählte die Sobranje zu ihrem Fürsten den Prinzen Alexander von Battenberg, der am 13. Juli als Alexander 1. in seine Residenzstadt Sofia feierlich einzog. Daß die Regierung mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, lag in der Natur des Volkes: nur dem zielbewußten und sicheren Auftreten ihres euer - gischen Fürsten, der es sogar wagte, die seine..Person betreffenden konstitutionellen Beschränkungen ans kurze Dauer' aufzuheben, war es zu danken, wenn das leicht erregbare Volk der Bulgaren in seinen inneren und äußeren Angelegenheiten nicht häufigere Verlegenheiten bereitete, als es bisher der Fall gewesen ut. • Großes Aufsehen, Entrüstung und zugleich Bewunderung erregte es, als Bulgarien im Jahre 1885, entgegen den Bestimmnngen des Berliner Vertrages, die Vereinigung Ostrumiliens mit dem Fürstentum erzwang. Jene Ereignisse erinnern in ihrem Bosten vielfach an die letzten Vorkommnisse in Bulgarien. Am 18. September 1885 brach in Philippopel eine von dem Fürstenhaus angezettelte revolutionäre Bewegung aus, der, die türkischen Beamten hatten weichen müssen, und schon am 23. wurde die Vereinigung Ostrumeliens mit Bulgarien proklamiert. Daß dieser kühne Staatsstreich nicht ohne energische Proteste, ohne den Widersprach der Mächte abgchen konnte, spar offenkundig.' Rußland berief alsbald ihre in bulgarischen Diensten stehenden Offiziere zurück, und Serbien erklärte am 13. November den Krieg, um die Bulgaren zur Achtung des Berliner Vertrages zu zwingen. Aber Bulgarien ging siegreich aus diesem Feldzuge hervor, unb am .> l. Januar 1886 ward endlich durch einen Vertrag mit der Pforte die ostrumelischc Frage dahin geregelt, daß Fürst Alexander ans fünf Jahre znm Gencralgonvernenr von Ostrnmelien ernannt wurde und im übrigen der bisherige nntonome Charakter deck Provinz, ihr Abhängigkeits- Verhältnis zur Pforte aufrecht erhalten wurde. Eine Palast - xe'volution hatte indessen am 7. September 1886 den Fürsten genötigt, (tut beit Thron zu verzichten: -er legte die Regierung in die Hände der Nationalversammlung nieder, nnd sie erwählte am 7 Juli 1887 den Prinzen Ferdinand aus dem Hause Sachscn- Köbnrg-Gothä zum Fürsten, dessen augenscheinlich mit Erfolg gekrönte Bestrebungen, ein unabhängiges Königreich zu begründen, wir eben in diesen Tagen erleben. Berfteck-Riitsel. Johannes, Rhelugold, Ciseugitter, Vogelnest, Rosen, Regcm ivetter, Nizza, Hirtenstab, Statttnr, Pok?», Wasgeuwai , Lchuclldampfer, Bücherregal, Pfenn-g. , Ans jedem der vorstehenden Wörter sind der Reihe nach zwei zusammenhängende Buchstaben zu entnehmen, so dog sich varaa ein Sprichwort ergibt. Auslösung in nächster 9i munter. y Ehr. vonGri m nt e l s h a u sest, Abenteuer- mplizissiut ns. Herausgegeben von Reinhard Buchwald Eines der bedeutendsten Bücher -aus deutscher Vergangenheit gibt der Juselverlag in neuer Ausgabe heraus. Grrni- mclshausens Simplizissimus ist nicht allein ein mächtiges rKii- m'ent aus der furchtbaren Zeit des Dreißigjährige» Krieges, ,andern er bildet auch mit Wolfram von Eschenbachs „Parzwal' und Goethes „Wilhelm Meister" die Trias der großen Cr- zichungsromane unserer Nation,alliterntnr.... Außer lemem Inltm rischen und künstlerischen Wert i|t es die «rriichc bes selbfterlebten, durch die dies Wert auch Den modernen .Leser, unwiderstehlich in seinen Baun zieht. Tie neue Ausgabe erscheint in ickuchter, aber sehr sorgfältiger Ausstattung. ~ ic. vier simplizistmtus- Radierungen von Max Klingers werden hier zinn eistcnmal allgemein zugänglich und zum erstenmal zusammen mit der ruckt nag dargeboten, durch die sie angeregt sind. . J Ein anssterbcnd e s B o 11. _ Ein eigenartiger Reiz luflt über jcneui Bolksstamm, der den Osten unsres Vaterlandes m- wohul : den Litauern. Zwischen russischen und reut peutW» Stämmen eingeschlossen, gehen die Litauer allmählich iiut>u- maueuliim aus. Leider verschwinden damit auch eine Fickte »>- alter Bräuche und Sitten, ein Stück eigenartiger und höchst interessanter Kultur. Einen reizvollen Einblick in die Lebensweg und Geschichte, der Litauer bietet«uns eilt reich r lnstrierter Art m in der ueuesteu Nummer (Heft 25) der bei M Vobach vu erscheinenden Familienzeitschrift: „Sonntags-Zeitung fürs deutsche Haus". Außerdem bringt die Zeitschrift wie stets eine d.uu des Sckwnen: Rotnanc und Novellen, Knnstbetlagen, Bericht- nnd Bilder über die neuesten Zeitereignisse, Vorlagen zur unpiii gung von Tarnen- nub Kindergarderobe, Handarbeiten nstv. Redaktion: 5k. Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitäK-Buch- und Steindrnckcrei, R. Lange, Gießen