Samstag dm 23. Januar Mil W iJE WM WM WREMr^ □HO Maria Hendrina von Eoch. Novelle von Luise Schulze-Brü ck. (Nachdruck verboten.) (Öortjcsiutg.) Ettt brausender Strom gelben Wassers kam die Uferinauer hinan, hob gewaltige Blöcke auf, warf sie gegen die Mauer — brüllte hock — — immer höher. Hildegard Weingartner hatte einen grellen Schrei austze- jto freit: „Lauft--lauft" — — Sie war schon fort, rannte die Strafre hinunter. Beert stand einen Augenblick wie festgebannt. Wo sie standen, machte der Flufr eine kleine Biegung, — aufwärts und abwärts sprang das Ufer ein wenig vor. Wenn das Eis sich staute, so trieb es auf den Borsprung abwärts, wurde dort hochgehoben, sperrte sie ein, bafr es kein Entkommen gab. Die hohe Mauer neben ihnen war nicht zu erklimmen, es gab keinen Ausweg. Das ging ihm blitzschnell durch den Kopf. Er rüttelte den Amerikaner, der selber wie zerschmettert dastand: „Fafr Hendrina an, es geht ums Lebe»." Hinter ihnen kam schon das Eis. Um sie war ein Krachen sind Donnern und Toben, — der Eisstofr kam den Flufr hinunter mit strrchtbarer, alles zcrmalmeirder Gewalt. Er rifr das Eis vor sich auf, er warf hohe Wellen schmutzig gelben Wassers gegen die Ufermauern. Noch erreichten sie den Weg nicht, aber schon kanten sie näher, höher. Hendrina fühlte sich gepackt, an den Händen gezogen, vorwärts gerissen. Lief sie oder wurde sie geschleift? Wie lauge? Augenblicke oder stundenlang? Sie totste es nicht, sie hörte Nur Beerts Stimme: „Halt aits, halt Dich fest!" Aber schneller als sie um der Eisstofr.. Nun war er »eben ihnen — eine kolossale Masse von auseinandergetürmten Scholle». Mit rasender Schnelligkeit rifr er die Eisdecke auf, bohrte sich hinein, machte sich einen Weg hindurch. Und nun kam auch das gelbe Wasser die Ufernrauer hinan und warf mächtige Blöcke auf den Weg. Bor ihnen war jetzt der Ufervorsprung, aber er war ttidjt mehr frei. Die Eisschollen liefen hinaus, wie von Ntesenhänden tafuf den Tamm geworfen, und das gelbe Wasser gurgelte und schäumte über den Weg. Hendrinas Füße wurden schwer wie Blei. Sie konnte nicht mehr. Sie schwankte und stolperte. Nur wie aus weiter Ferne horte sie Beerts Stimme: „Halt dich fest! Um Gottes mitten halt fest!" Schwer fiel sie gegen Beert. Der Amerikaner schwankte Mich, aber er stand schnell mietet auf den Beinen. Tod und Teufel, jetzt galt es. Noch kam er hinüber über die sich Kuftürmenden Schollen. Dicht an ter Mauer waren sie ganz sestgekeilt, da ging es noch. Noch ging es — über nur Augen- blicke lang. Aber nur für einen Menschen, ter all seiner Sinne Machttg war, ter all seine Körperkräfte anspannte. Ta galt es rem Besinnen. Auch Beert hatte die Stelle erspäht. „Hilf," schrie er ivf< wild den anderen an. „Fafr an." Und schon hatte er das fast bcwufrtlose Mädchen dicht nach der Mauer geschleppt. Sie iimeit jetzt eine» Augenblick in Sicherheit. Nur das Wasser schofr. schäumend heran, itrt4> vorn krachte das Eis. „Hilf," schrie Beert wieder. Er war auf den Vortesten Block gesprungen und mühte sich, Hendrina hinaufzuziehen. Der andere staitd einen Augenblick und starrte mit wilden Augen auf das Eis. Und dann duckte er sich, sprang mit einem weiten Satze auf den Block wie ein wildes Tier. Und ehe Beert begriff, was geschah, nm er oben auf den! zusammengeschobenen Eisblöcken, warf die Arme hoch und sprang wieder — und war fort — auf ter anderen Seite — in Sicherheit. Er war fort — er hatte sich gerettet. „Gottverdammter Schift!" Hatte er es gedacht oder geschrien, daß, Hendrina es hortch Sce hing schwer in seinem Aruk, aber sie öffnete die Augen und sah um sich — wendete den Kopf. Er rifr sie mit allen Kräften hoch. „Kurasch! Da auf den Block!" Er zog mit der Krafts der Todesairgst und es gelang. Sie standen auf dem Gisblock eng zusammen. Für den Augenblick waren sie gerettet. Aber kleine Eisschollen, abgerissene Brocken kollerten schon zu ihnen hinüber. Und ter ungeheuere Druck preßte die schweren Blöcke nach vor» nach der Maner. Das Wasser schäumte dichter heran, gierig an tem Eiswall hoch- fteigenb. Verzweifelt rang Beert nach oben. Aber Hendrina konnte nicht tnehr. „Geh auch!" murmelte sie. Aber daun drängte sie sich er« an ihn. „Nein, — nein! Hilf! Hilf! Beert!" Ein treues Krachen und Donnern, ein neues Schieben und Stofren. Nun war der Eiswall höher geworden, — nun war etz vorbei. Beert sah es wohl — es war zu spät. Und keine Hilft/ — keine. Die Hildegard, ter Amerikaner mußten doch nun in der Stadt fein, mußten ihnen wenigstens Hilfe schicken! O, ter Schuft! Ter feige Hund! Seine Wüste ballten sich, er keuchte. Bis Hrlfe kant, waren sie längst erdrückt, zerschmettert von den Riesetw blocken. Das Krachen und Tosen tourte twch stärker. Beert sah die Eismassen in dem engen Strombett wirbeln im wildeste» Durcheinander. Und immer mehr stauten sich an tem Vorsprung, kamen hoch und rannten wie gewaltige Prellböcke gegen die schon! aufgestaute Masse. Es konnte nur noch Attgenblicke dauern, — nur noch Bruchteile einer Minute. Er stand jetzt gegen die Mauer gelehnt. Er hielt Hendrina, er druckte ihren Kopf fest gegen seine Brust. Sie sollte den Tod! nicht sehen. Nicht seine Schrecken. Sie mar wohl halb bewusstlos, wußte nichts mehr davon, daß ter andere fort mar? Daß er feige geflüchtet war, sie in ter Todesnot allein lassend! Ein neues gewaltiges Krachen ließ ihn zusatumenfahren. Gegetk tee tsiermaner donnerte jetzt das Eis, so hoch kam es, tetfr eö fast 60 flfeüf) war mit der Straße. Es faub in dem> engen feinen Kaum mehr, es mochte sich wohl schon stauen, am Rhermis Widerstand gefunden haben. Nrnr war alles vorbei alles. . Nb denn nirgend woher Hilfe Sam, nirgends her? 2uvy, rs waren ja wohl kaum einige Minuten, daß sie da oben standen. So schnell konnte niemand kommen. Ein geller Schrei drang seht durch das Krachetl und Knattern, schwach, aber deutlich. Erde siel auf Veerts Kopf. Und dann war eine Männerstimme dicht über ihnen: „Holla! Ho • - war die Hilfe. Oben am Mauerrand erschien Hildegards Kops, leichenblaß mit wildzerzaiistem Haar. ,^ccit! er t \u ihtb ein Mann lugte über die Mauer und schrie und winkte: „Halt fest---halt nor noch fest!" . „ . , „ a Ihtb dann dauerte es nur noch feAndenlang, daß em scfes Seil über die Mauer siel und eine Leiter heruntergelassen wurde. ES kletterte einer herunter und zu zweit scfeben sie iwd zagen die Hendrina hinauf, um dann selber nachzuklcttern. Als sw oben am Mauerrand saßen, zeigte der Mann hinunter: , „Des wor awwer entöl hegschte Eiseünhn. To guckt, alleweil geht die ganze Proschtemahlzeib!" , , Beert sah zurück. Unten strömte wist das gelbe Wasser tosend gegen beit Eiswall. Und von oben kamen Schollen über den Weg, immer mehr. Und jetzt, jetzt kam ein riesiger Etsbkock, gehoben von der rasenden Strömung. Er stieß gegen die Mauer mtd gegen den Mock, er schob Uch hinauf, daß der ganze Eiswall erbebte, und mit einem gewaltigen Ruck keilte er sieg ein, genau «uf der Stelle wo Beert und Hendrina gestanden hatten. ‘ Beert sah stumm hinab. Ter Helfer aber schlug ihm derb gus die Schulter. „Des is twch emol gut gange, awwer hawwe ich's net gesagt, ei war die hegschte Eisebahn? Wenn Sie alleweil noch do timte gefeinte hätte, do wärs ze spät gewese!" Er sah mißbilligend ans Hendrina, um die Hildegard sich bemühte: „Weibslent! Die kenne sich aach net « bissche znsamme- reiße, waun's gilt. Utt nu komme Se emol do nunner. Aha," er lachte gutmütig, „alleweil wolle die Bein nit mehr! Jo, das kenn ich aach. Ä halwe Stunn bin ich emvl im Rhein erumgeschwvmme for mei Lewe, — ich Hütt aach noch ü halwe Stunn schwimme könne, lahvwer Win se mich maus geholt hawwe, do hawwe ichs Zittern kriegt tut bin s acht Dag net los morde. Jwrigcns, dem Amerikaner, dem is es schlechter gange wie Ihne. Grad hawwe mr'n in « Haus dransbordiert, wie die Hildegard Hilf gekrische hot. Den hot grad noch & geheerige Eisscholl gekriegt tot glatt an die Mauer geschmisse. Ich glaab, der Hot düchtig was mitkriegt." Beert sah erschrocken aus Henrina. Sie schien aber nichts gehört zu haben. Apathisch saß sie aus einem Brett, daS auf dem schlammigen Boden lag. Ein halb Dutzend Menschen stand neu- gierig, ratlos um sie herum. „Hol doch einer emal & Schluck Wein'" rief Hildegard ärger- kich. „Sie ist ja so kalt, als wär se selwer ä Stück Eis. Komm, Hendrina, steh usf, niet' wolle mache, daß wer aus der Räß erauskomme." Sie versuchte Hendrina aufzuriHien. Aber es ging nicht. Schwer und unbehilflich sartk sie zur Seite. Jemand kam mit Wein, sie nahm nichts. Sie sckien noch wie geistesabwesend hinaus- guhorchen auf das Toben des Eisgangs, bei jedem stärkeren Krachen schrak sie heftig zusammen. Mit schwerer Mühe brachten sie sie hinauf in einem Wagen, den jemand geholt hatte und dann nach dem Weingcirtnerfchew Hause. Ta lag sie nun in Hildegards Bett, blaß!, immer nur mit entsetzten Äugen vor sich hinsehend. Der alte van Endert kam ganz grimmig und ärgerlich. Was das nun für Geschichten waren. Die Hildegard und der Georg Werner, die hätten auch was Besseres tmt können, als gerade an der Nahe herumzuvigilieren, ausgerechnet, als das Eis aufging. Die kannten doch die Gefahr. Und das wär nun eine schöne Bescherung, daß sein Schwiegersohn sich auch noch was geholt hätte. Schlimm wär's ja nicht, er hab' .es schon gehört, — nur den Arm hab' er sich angestoßen. Sein Schwiegersohn?--Beert sah den Alten erschrocken tot- Aber der grinste höhniich. Freilich!, sein Schwiegersohn. Ob er wohl denn warten solle, bis es Beert gefällig war, Ernst zu machen. M, so dumm war er nicht. Gerad' heute nachmittag, just vor einer Stunde, habe er alles mit dem Georg Werner fertig gemacht! Ter besann sich nicht lange, wenn man die Sache nur richtig airpaclte. Ter knickerte i»d knauserte nicht, der---- Mr alte van Eudert brach ab t!nd lachte listig. Hä, xr war doch der Klügste gewesen. Nun blieb das Anteil Hendrinas fest und unkündbar auf der Maria Hendrina von Goch stehen und der Werner, der verliebte Narr, gab auch noch, so viel, daß er dertz Beert auskaufen konnte, wenn der muckte. Die Maria .Hendrina von Goch gehörte ihm, ihm ganz allein, wenn er wollte. Er rieb sich die Hände. Wenn die Hendrina ausgeschlafen! und sich erholt hatte, dann konnte Verlobung gefeiert werden. Lange hielt doch das Rheineis nicht mehr, sie schleppen dann! nach Mannheim und es war gut, wenn bis dahin alles in Ordnung war. Ganz versteinert sah Beert den! Alten an. Freilich, der wußte ja gar nicht, was geschehen war. Und wenn er's ihm! erzählte, was dann? Was focht das den Alten an. Und ob Hendrina überhaupt nicht wuUe, was vorgegangen war? Sie war ja kaum bei Bewußtsein gewesen während der Gefahr. Und tunt fing der Alte an zu knurren. Er hatte sich von den Rettern den Hergang erzählen lassen. Na ja freilich, der Beert mit seiner Schwerfälligkeit und die Hendrina mit ihrer Frauleutsdummheit, die waren natürlich hinten geblieben, die mußten erst geholt werden wie die verlauscnen Kälber, die dann auch aus einem Platz dumm stehen und mäh machen. Die Hilde- gard und der Georg Werner, die waren ja noch glücklich aufs Trockene gekommen, warum denn Beert und Hendrina nicht? Nun konnte er auch noch sehen, wie er sich erkenntlich zeigte, er mußte bett Wagen bezahlen und einen Freitrunk und was sonst noch alles. „ In Beert van Endert kochte es. Wie der Alte dtifend, dis Hände in den Hosentaschen vergraben, das Fuchsgesicht voll Aerger und Zorn, da wußte er, dem war es egal, daß der Georg Wenter seine Tochter so feig im Stich gelassen hatte. Der sah nur auf das eine —- auf seinen Vorteil. Der lachte, ihn nur aus, wenn er ihm Kar machen wollte, was der Amerikaner für ein Lump, war. Und wenn er's Hendrina sagte? Sollte er ihr das Herz brechen, das dem forschen Nixnutz gehörte? Jeder andere hätte ihr das sagen können, ja, sagen müssen, aber er konnte nicht, durfte nicht. , Vielleicht hatte sie es ja doch gemerkt. Hatte sie nicht in in ihrer Todesnot geschrien: „Geh auch!" Und wenn sie cs wußte, dann konnte sie den Menschen ja nicht mehr lieb haben. * (Fortsetzung folgt.) Mine Züge WZ Mtömbruchs Leden. Heber Wildenbruchs Geburt und feine ersten Kinderjahre sind wir besonders gut und eingehend unterrrcytet durch hie Briefe seiner Mutter Ernestine von Wildenbruch, die A. v. Boguslawski in seinem Wert „Aus der preußischen Hof- und diplomatischen Gesellschaft" veröffentlicht hat. Die Mutter des Dichters war ein geborenes Fräulein v. Langen, die Hofdame der Fürstin Radziwill geb. Prinzessin Luise voil Preußen tourbe, und in ihrem Hause den damaligen Premierleutnant im GardekürassierMegiment Louis von Wildenbruch, einen Sohn des Prinzen Louis Ferdinand, kennen lernte. 1837 erfolgte die Vermählung. Wildeubruch trat in den diplomatischen Dienst über und wurde 1842 zum preußischen Generalkonsul zu Betritt in Syrien ernannt. In den Briefen, die sie aus diesen fernen Gegenden nach Hause richtete, erscheint Frau von Wildeubruch als geistig! hochbedeilteude, lebhaft interessierte und leidenschaftlich an- teilnehmende Frau; der Gatte tritt in seinem selbständig energischen, ruhig tüchtigen Weseii mehr zurück. So mag denn auch bei Wildenbruch die wohlbekannt glückliche Mt- schuiig des Blutes geivaltet haben, daß er vom Vater „des Lebens ernstes Führen", vom „Mütterchen die Frohnatur, die Lust zum Fabulieren" geerbt hat. Das exotische Milteu, in dem er geboren wurde, wird noch erhöht durch einen tragisch-dramatischen Vorfall, der sich kurz vorher ereignete und den Frau von Wildeubruch ausführlich erzählt. Ihre Kammerjungfer Maria hatte sich mit dem preußischen Konsul Schultz in Jerusalem verlobt und dadurch die Eifersucht des Jägers entfesselt, der rasend in sie verliebt war. x;it seiner Eifersucht erschoß er das Mädchen, als sie mit ihrem Verlobten in Frau von Wildeubruchs Zimmer saß. „Es war der entsetzlichste Augenblick meines Lebens. Es find heute neun Tage, und ich sehe nichts als das sterbens Mädchen, höre nichts als ihr tiefes Stöhnen — sie sprach kein Wort mehr. Die Augen waren gebrochen. Es war zu fürchterlich. Du kaunst Dirs nicht denken, ein Mord m meinem Haufe, verübt an einem mir anvertrauten Mädchen! Das Bild der Eltern verfolgt mich wie ein Gespenst. Am 3. Februar 1845 meldet dann Herr von Wildeuoruch den Fremchen die Geburt eines „starken Jungen", und des 61 weiteren erhalten wir dann genaue Berichte über das Wohlergehen des kleinen „Ernechen", der sich kräftig und rasch entwickelte. Vom Jahre 1851—57 ist der Vater Gesandter in Athen und die ersten großen Eindrücke, die der Knabe erhalt, sind umllungert von der klassischen Heiterkeit antiker Architektur und hellenischen Lebens. Bei einem Kindertheater, das Frau von Wildenbruch an ihren: Hochzeitstage veranstaltet, schießt er als lustiger Gastwirt den Vogel ab. Als der Vater 1857 nach Konstantinopel versetzt wird, kommt Ernst auf das Pädagogium in Halle und dann ins Kadettenkorps. Doch das Leben als Offizier befriedigt nicht seine tiefe Sehnsucht; vom ersten Garderegiment geht er noch einmal zurück auf die Schulbank; der Krieg von 1836 recht ihn in Schlachtgetümmel und Begeisterung; das Jahr darauf besteht er das Abiturientenexamen itnb studiert Jura. Als Referendar zieht er mit gegen Frankreich und die großen Bilder seiner Schlachtepen formen sich in seinen: Geiste: stark und mächtig bricht seine Dichterbegabung durch. Und nun beginnen Jahre des Zwiespalts, in denen der insichgekehrte Assessor von Wildenbruch zwei Leben führt, das eine als korrekter Beamter, das andere als glühender Sänger seiner Visionen, als Schöpfer wild leidenschaftlicher Dranreu. In Frankfurt a. O., Heinrich von Kleists Geburtsstätte, wo ihm das Bild des großen Preußendichters besonders'nahe ist, spotten die schneidigen Kollegen über den Jambendichter, der seine unausgeführten Tragödien an allen Theatern Deutschlands terumschickt und sie stets mit ablehnenden Worten zurück-- erommt. Der Generalintendant des Karlsruher Hoftheaters z. B. schrieb dem Dichter liebenswürdig-mahnend, er sei nun einmal ganz und gar kein Dramatiker und solle sich das Leben nicht mit falschen Hoffnungen verbittern. Als er 1877 ins Auswärtige Amt nach Berlin berufen wird, gehts ihm nicht viel besser. Im Salon der feinsinnigen Elise von Hohenhausen liest er seine Dichtungen vor, aber so feurig sich selbst überstürzend, daß er zu einem Schrecken der zahlreichen Gäste des schöngeistigen Hanfes wird. Damals findet er seine ersten Anhänger unter den jungen Studenten. Berthold Litzmann erzählt aus den Tagen des schmachvollen Attentats auf den alten Kaiser: „An einem schwülen Juniabend saßen sie wortkarg zusammen, ein Kreis junger Leute. Da kam zu ihnen noch ein später Gast, der Assefsor von Wildenbruch, der an Jahren, Erfahrungen und Geist ihnen allen überlegen, doch gern mit ihnen verkehrte und Leben und Begeisterung unter ihnen hervorrief. Aber heute faß auch er wortkarg da; dann erhob er sich plötzlich: „Meine Freunde, wir wissen alle voneinander, was einen jeden innerlicy beschäftigt. Ich möchte einige Verse sagen, die in diesen Tagen entstanden sind; es ist kein politisches Gedicht," und nun sprach er eine Reihe von Strophen, bei heuen Litzmann das Gefühl durchzuckte: „Das ist ein großer Dichter." Auch mit den Vertretern der jungen Literaturbewegung kam er zusammen; so besonders mit den Harts: „So verschieden auch unsere Anschauungen allgemein. waren," erzählt der ältere Bruder Heinrich, „in einem waren wir eins: in der idealen Auffassung der Poesie und in der Sehnsucht, nach einer Neugestaltung der Literatur. Wir wurden nicht müde, uns an diesem Thema zu berauschen. Ob wir im Cafe Bauer, das erst kurz vorher sich ausgetan, und durch seinen in Berlin bisher unbekannten Glanz verführerisch wirkte, oder in Raffos italienischer Weinstube die Nacht hindurch zusammen hockten. Wildenbruchs Wohnung toar in einem Hanse der Potsdamer Straße. Zwei enge Zimmer. Dort las er uns beiden mehrere seiner Dramen vor. Mit priesterlichem Pathos, das aber doch lebendig wirkte, weil es von innerer Glut beseelt war; man merkte es dem Vortrag an, daß der Dichter an seine Mission glaubte und mit seinen Gestalten sich wie verwachse:! fühlte. Ich Denke noch daran, wie wir nach der Vorlesung des Prosa- schanchrels „Die Herrin ihrer Hand" erregt uns in den Armen lagen, uns küßten und dann Brüderschaft tranken. Buer und Butterbrot gab es stets als Lohn für braves Zuhoren. Wie oft hat uns seitdem ein Dramatiker nach dem anderen mit Vorlesen erquickt. Die Dramen waren immer ivzuue oder historische, naturalistisch oder idea- uststch, Vers oder Gehack von Prosa — Butterbrot und Brer gab es aber stets." Und dann kam endlich die erste Anerkennung, der Erfolg: In seinem 39. Lebensjahre wurde Wildenbruch zum ersten Male aufgeführt. Herzog Georg von Meiningen erweckte auf seiner kunstsinnigen Bühne die ^Karolinger" zum Leben, die anderen Bühnen folgten. „An feinem Wesen hat der Erfolg nichts verändert. Dieselbe Freude, die Freude eines Kindes, das den Weihnachtsbaum glitzern sieht, die er dereinst empfunden, wenn sein Werk zwei oder drei Zuhörer erregte, empfand er jetzt, wenn ihm tausende Beifall riefen, fjer unermüdlichste und begeistertste Zuschauer war er selbst. Wo immer einer seiner Lieblinge — und er liebte seine Schaffenskinder alle mit gleicher Zärtlichkeit — über die Taufe gehalten wurde, ob in Weimar, Frankfurt, Köln: Wildenbruch reiste hin, um sich selbst an der Erstaufführung zu beglücken. Er hatte so lange harren nrüssen, daß er ;etzt wie ein Verdursteter mit vollen Zügen trank." Die Akademie Her Großen Uurfürsten. Von einem der merkwürdigsten Aktenstücke zur brau» denburgisch-preußischen Kulturgeschichte handelt Dr. Fritz Arnheim in einer Arbeit, die in oer Gustav Schmoller zum 70. Geburtstag vom Verein für Geschichte der Mark Brandenburg gewidmeten Festschrift veröffentlicht wird. Im Jahre 1700 ist in Berlin der Plan einer Akademie der Wissenschaften verwirklicht worden, nachdem man das Mittel gefunden hatte, durch den Verkauf der durch die Einführung des Gregoriamschen Kalenders veränderten Zeitweiser die hierfür nötigen Gelder anfzubringen. Aber schon fast ein Menschenalter früher, am 22. April 1667, war vom Großen Kurfürsten ein Patent ünterzeichnet worden, das ein viel umfassenderes wissenschaftliches Unternehmen, ein Unternehmen, das nicht seinesgleichen hatte, zur Verwirklichung bringen sollte. In ihm ladet er die „vertuosen Leute" der ganzen Welt ein, wes Standes, wes, Glaubens und wes Berufes sie auch sein mögen, sich in einer von ihm geplanten Gelehrtenstadt niederzulassen. Hier würden sie einen gekicherten Zufluchtsort, staatsbürgerliche und religiöse Freiheit, tiefe Ehrfurcht vor Wissenschaft und Kunst, einen erlauchten Beschützer aller idealen Bestrebungen und im Verkehr mit den edelsten Seelen und klügsten Männern die herrlichsten Genüsse finden. Die geplante Gelehrtenstadt wird in dem Patent als „Sitz der Musen", „Tempel der Gelehrsamkeit", „Residenz" der das Weltall beherrschenden, „ehrbaren Weisheit" bezeichnet, und im 17. Paragraphen erhalten wir ein Bild davon, wie sie eingerichtet sein soll. Sie wird an einer für den Handel günstigen uno landschaftlich reizenden Stelle der Mark erbaut werden. Die Mitglieder der „neuen Gemeinschaft" sollten für die Ausübung ihrer Berufe völlige Gebührenfreiheit haben und für die Mitteilung wichtiger Entdeckungen oder Forschungsergebnisse einen angemessenen Ehrensold erhalten. „Einige Leute von hervorragendem Wissen" sollten auf Staatskosten mit festem Gehalt und freier Wohnung an- gestellt werden, nm täglich öffentliche Vorträge für solche Männer zu halten, die sich durch Studien bereits früher gründliche Kenntnisse auf wissenschaftlichem Gebiet angeeignet hatten. In dieser Gelehrsamkeit sollten „alle Christen, die an den dreieinigen Gott und an die Erlösung durch Jesum Christum glauben", öffentlich ihren Gottesdienst ausübeit dürfen, welcher Konfession sie auch angehören, ja auf Grund spezieller Erlaubnis sollen auch jüdische, arabische und „ungläubige" Gelehrte Zutritt haben, wenn sie als rechtmäßige Bürger einen unanstößigen Lebenswandel führen und ihre „Irrlehre" nicht verbreiten wollten. An der Spitze der Genteinschaft sollte ein vom Kurfürsten zu ernennender, „durch seine Gelehrsamkeit und seine Abkunft ausgezeichneter Direktor" stehen. Der Kurfürst sichert ihm sogar eigene Berwaltrmg und Gerichtbarkeit, vorbehaltlich der landesherrlichen Rechte, und die Befreiung von Einquartierungen und Durchmärschen zu. Zndenr sollen die Edelleute, Gelehrten, Künstler und Rentner in der Gelehrtenstadt mitsamt ihren Familien, die Kunstfertigkeits- lehren und Professoren für ihre eigene Person immerwährende Steuerfreiheit genießen. Neuansiedler sollten in den ersten zehn Jahren gar keine Lasten tragen, Gewerbetreibende geringere Abgaben zahlen als anderswo. Die „neue Gemeinschaft" sollte den Namen „Universitas Bran- denbnrgica Gentium, Scienliarum et Artium" (Brandenburgische Universität der Völker, Wissenschaften und Künste) führen, ihr Siegel sollte den auf dem Thron sitzenden Landesherrn darstellen. Mit der Rechten hält er das Szepter, mit der Linken berührt er einen Tempel, der die Inschrift „Sophia" (die Weisheit) hat. Seitwärts stehen Pallas und (!) Minerva mit einem Lorbeerkranz in der Hand. Als Unterschrift war gedacht: Fuudqtore Friderico Wilhelm» Eleet. 62 Braud. Nobilis sic orbis in orbe. — Die Fassung des Pa- tents flammt aus der Feder des kurfürstlichen Geheimen Rates Georg von Bonin. Aber der Plan war nickt in Brandenburg entstanden, sondern ein schwedischer Gelehrter und Staatsmann Freiherr Benedikt Skhtte ist sein geistiger Urheber. 1611 geboren, als Sohn des Erziehers Gustav Adolfs, wurde er 1633 Kammerherr der Königin Christine, darauf zu wichtigen diplomatischen Missionen benutzt, 1648 wurde er Senatsmitglied. Seine wissenschaftlichen Neigungen gehörten vor allem der vergleichenden Sprachforschung. Nachdem er bei Christine in Ungnade gefallen war, und nach wechselvollen politischen Schicksalen in seiner Heimat, entschloß er sich, das Vaterland für immer zu verlassen. 1666 Am Juni war er in Hamburg, den Frühherbst verlebte er zum Teil in Zwingenberg bei Morheim an der Bergstraße, und aus jener Zeit stammt der Plan zur brandenburgischen internationalen Akademie. Sein Weg führte Skhtte zuerst nach Paris, vorher schon hatte er deut kurbrandenburgischen Leibarzte Nikolaus de Bonnet, den er auf seinen Reisen kennen gelernt hatte, von seinem Plaue. berichtet und nm Vermittlung bei dem Kurfürsten gebeten; zu ansang März 1667 traf er in Berlin ein. Die Erfolge seiner Verhandlungen in Sachen der Gelehrtenstadt haben wir gesehen. Das Patent Ivar veröffentlicht worden, aber bis zur Verwirklichung des Planes war noch ein sehr weiter Schritt. Skhtte hatte un Mai 1667 seine Wanderfahrt angetreten, um Gelehrte in die zu begründende Gelehrtenstadt zu ziehen; allein die Prophezeiung seines Laudsmanues, des Gesandten Wolfradt, es würden wenig Leute sich auf solche General-Versicherung aus ihrem Vaterland? aufbringen lassen, ging in Erfüllung. Abgesandte der Londoner Königlichen Sozwtät der Wissenschaften erhielten die Auskunft, das „vorgewisene desseing" sei inzwischen aufgege-' ben worden. Als interessante Tatsache bei dieser» ersten mißglückten Versuch, eine Akademie in der Mark zu schaffen, sei noch erwähnt, daß Skytle auch die Bekanntschaft eines ihm sehr sympathischen jungen Gelehrten, nainens Gottfried Wilhelm Leibniz, machte, der seinen Erzählungen mit lebhaftem Interesse lauschte. Seinem Versuche, ihn nach Berlin zu ziehen, folgte Leibniz, die spätere Leuchte der Berliner Akademie, nicht, aber er verlor den Plan und dessen Urheber niemals völlig aus den Augen. vermischtes. * Der authentische Text. Die „Zeit" schildert folgende Szene aus dem Arbeitszimnrer des serbischen Ministers des Aeußern Dr. Milowanowitsch: Der Minister ist allein. Plötzlich stürzt der Sekretär herein. Sekretär: Exzellenz! Er ist da! — Milowanowitsch: Wer denn? — S.: Der Graf Forgach, der österreichisch-ungari fche Gesandte. Er sieht sehr böse aus. — M.: O Gott, v Gott! Ich hab's ja gleich gesagt. Diese Rede... Es muß etwas geschehen. Der Mann verlangt Aufklärungen. Was sag' ich nur schnell? — S. (achselzuckend): Was soll man ihm sagen? — M.: Bitte, lesen Sie mir rasch vor, !oas ich eigentlich in der Skupschtina gesagt habe. Sie wollen ja, den Satz mit den „Sklaven". — S.: Ja, der böse Satz! (Liest:) „Während Oesterreich-Ungarns erster Schritt am Balkan darin besteht, daß es das Volk zweier serbischer Länder zu Sklaven macht..." — M. (kurz): Das hab' ick nicht gesagt! — S. (schadenfroh): O doch, Exzellenz. Ich hab' es selbst gehört. — M.: Das hab' ich gesagt? Schrecklich! Was sag' ich aber dem Gesandten? . . . Warten Sie einmal. . . setzen wir einen authentischen Text fest. Vielleicht so: Während Oesterreich-Ungarns erster Schritt darin besteht, daß es das Volk zweier serbischer Länder lachen macht... — S.: Um Himmelswillen! Der Vorwurf der Lächerlichkeit ist doch noch zehnmal ärger als der der Gewalttätigkeit! — M.: Sie haben recht. Also sagen wir: Während Oesterreich-Ungarn das Volk zweier serbischer Länder in den Hafen gebracht... — S.: Mer Exzellenz, das hat doch gar keinen Sinn. — M.: Wer ich bitte Sie, hat denn das einen Sinn, was ich in der Skupschtina gesagt habe. Ich tveiß mir nicht mehr zu helfen. Denken Sie doch einmal nach! (Jammernd:) Was soll ich ihm bett» saget: ? — S.: Wie wäi? es, Exzellenz, tventk wir die Sache einfach umkehren. So: Während Oesterreich-Ungarns erster Schritt am Balkan darin besteht, daß es die Sklaven zweier Länder zu Serben macht. — M.r Sind Sie verrückt? In der Skupschtina schlägt man mich tot. Oesterreich als Retter von Bosnien und der Herzegowina aus der Sklaverei! Sehen Sie nicht ein, daß das ttnmöglich ist? — S.: Aber der Gesandte wird ungeduldig, Exzellenz. Wir müssen ihm eine Antwort geben! — M.: Himmel, Sie haben recht. Nur noch einen Augenblick. (Murmelt:) Sklaven macht. . . Schlafen macht • . Pfaffenmacht. . . Affen lacht. . . (Verzweifelt:) Es geht nicht, es ist unmöglich! — S.: Was soll ich dem Grafen sagen? — M. (voll Freude): Ich hab's! Ich hab's! Schreiben Sie den authentischen Text meiner Rede: Während Oesterreich-Ungarns erster Schritt am Balkan darin besteht/ daß es das Volk zweier serbischer Länder zu Sklaven macht... — S.: Zit Sklaven? — M-: Zu Slawen. Verstehen Sie nicht? Dagegen kaitn kein Mensch etwas ein- zuwenden haben. Slawen sind Böhmen, Ruthenen, Pole»/ alles mögliche Oesterreichische. Und Rußland wird sich auch ein bißchen ärgern, da es immer als die alleinige slawische Großmacht gelten will. Also „Slawen macht". Haben Sie?, Und jetzt rufen Sie den Gesandten. — (Sekretär ab. —, Der Gesandte tritt ein.) Milanowitsch (ihm entgegen): Ein Mißverständnis, Exzellenz, ein komisches Mißverständnis . . . C.K. Blücher und Napoleon. Jik der Opinion gibt Arthur Chuquet, der französische Historiker, die Schilderung einer interessautcu Zusammenkunft, die im Juni 1807 zwischen Napoleon und Blücher auf dem Schlosse Finkeustrin stattfand, w» Napoleon sich damals längere Zeil aiifhielt. Ter Kaiser besaß nur geringe Kenntnisse des Deutschen, und nicht viel besser erging es Blücher mit der französischen Sprache. Trotzdem unterhielkeir sich die beiden Männer eilte Viertelstunde laug und verständigten! sich ohne große Schwierigkeiten. „Wir haben uns ganz gut verstanden," erzählte Blücher nach dex Unterhaltung. „Napoleon! sprach französisch und deutsch: ich. sprach französisch, deutsch und polnisch. Alles ging ganz gut. Aber dieser verteufelter Kerl! Er war so liebenswürdig, daß ich nicht einen Augenblick an beit Haß dachte, den ich ihm entgegenbrachte." Me Unterhaltung begann! mit Kvmplimenten. „Ich freue mich," sagte Napoleon, „den tapfersten General Preußens kennen zu lernen." „Und ich hatte den lebhaften Wunsch," antwortete Blücher, „wenigstens einmal! den großen Mann und den großen Kaiser zu sehen, und ich bedauere, daß er mich nicht verstehen kann." „Tas schadet nichts," meinte Napoleon, „ich kann ein wenig deutsch sprechen." Und dann fügte er hinM: „Warum haben die Preußen mir den Krieg erklärt? Gegen, Preußen zu kämpfen ist mir, als schlüge ein« meiner Hände die andere." Er stand aufrecht am Fenster, hatte Blücher familiär an einem Knopfe seines Rockes gefaßt und in seine Nähe gezogen. Es folgten dann einige freundliche Worte, der Kaiser beauftragte Blücher, sie dem König wörtlich zu wiederholen, baitrt geleitete er den General bis zur Tür und drückte ihm bi? Hand. Blücher erzählte dann seinem Adjutanten Eisenhart den Verlauf der Unterredung. Eisenhart lachte: „Der Kaiser war so freundlich zu Ihnen, daß Sie eine Bewegung vergesset« haben, eine einzige Bewegung, die der Weltgeschichte eine ebenso glückliche wie unerwartete Wendung hätte geben können!" „Welche?" „Nun, einen tüchtigen Rippenstoß: das Fenster war' offen, Sie hätten nur zu stoßen brauchen." „Zum Teufel," rief der alte Haudegen nun in naiver Ueberraschung, „ich habe gar nicht daran gedacht: und tveiß Gott, es wäre möglich gewesen. . * Vom Kasernenhof. Erhobenen Hauptes reitet dep Herr Rittmeister über den Kasernenhof. Da erblickt er einen! Rekruten, dessen Name ihm augenblicklich entfallen ist. Er winkt den jungen Reitersmann zu sich heran und fragt den erschrockenen Krieger: „Ulan, wie heißen Sie?" Prompt tönt es dem hohen Chef entgegen: „Schimkat, Rittmeister." „Mensch", schreit der Rittmeister wütend, „habe ich dir nicht schon tausendmal gesagt, du sollst „„Herr"" sagen? Also, Rekrut, tote heißen Sie?" „Oer Schimkat, Rittmeister." Mähren^ Geographisches Verschieb rittsel. ®®r,t Nebeustebeude Namen sotten derart unter- «atlcneu einander geschoben werden, daß eine Buchstabeu- reihe, von oben nach unten gelesen, den Namen Donau eines- österreichischen fitonlanbeS ergiebt. Auflösung in nächster Nummer. Auslösung des Logogriphs in voriger Nummer: Kanon, Kanone. Qieöaftton; E. Anderson. - Rotationsdruck und Verlag der Brüht'schm Uiüversitäts-Buch- und Slewdruckerei, N. Lange, Gieße».