M9 w-nM.... 's Mi «3 Ö 3 ^ÄÄWWDiW WWW .. •>■- -=gg Der arme Lukas. Eine Geschichte in der Däinmernug von W i l h e l m H o l z a m e r. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) 4. Kapitel. Es war eilt Jahr vor meiner ersten Kommunion. Ich hatte einen Kameraden gefunden. Gegenüber unserer Schule war ein Laden aufgetan worden. Die Leute waren noch fremd tut Dorfe, denn sie waren erst zugezogeu. Am Sonntag fctnt der neue Kaufmann zu meinem Vater. Er empfahl sein Geschäft. Draußen vor unserem Tore wartete sein Sohn auf ihn. Der war so alt wie ich. Er ging auch in meine Schule. Ich sprach ein Weilchen mit ihm, und wir verstanden uns gut. In der Schule war ich nämlich ein wenig scheu. Die vielen beirrten mich. Jetzt so allein mit dem Jean-Baptiste ivar ich zutraulicher und offenherziger. Ich schlug ihm vor, wir wollten einen Gang ins Feld zusammen machen. Er willigte ein. Wir gingen in die Wiesen. Ich führte ihn den Bach entlang. Ich nannte ihm die Namen der Dörfer auf den Höhen ringsum. Wie die all da lägen und lauerten und in unser Dorf hineinsähen und acht gäben, daß nichts aus- und einginge, was ihnen nicht recht wäre. Wie KriegS- knechte lägen sie und bewachten uns. Er sah mich groß an. Ich pries ihm, was alles schön wäre hier bei uns. Und wie alles so schön wäre. Die Wiesen pries ich und die Weinberge und den Bach und die hohe Pappel, die Mühle und die alten Weiden. Er hatte alles ganz ruhig angehört. Dann fragte er plötzlich, ob wir noch tveit gehen wollten. Ich war ein wenig verstimmt. Ich sagte: Nein, wir könnten gleich halten. Wir könnten auch gleich umkehren, wenn er wollte. Wir waren qn meiner großen Pappel. Sie flüsterte heute nur. Es war wie dünnes Singen, manchmal wie Wimmern. Ich lauschte entzückt. Aber ich wagte nicht, denr Jean-Baptiste etwas davon zu sagen, denn ich dachte noch dran, wie ntich der frühere Freund ausgelacht hatte. Es hatte vom Freitag auf Samstag die ganze Nacht geregnet. Der Bach hatte reichlich Wasser. Das Wehr rauschte. Es Packte mich mächtig. Ich erzählte dem Jean-Boptisch, daß es Reiter gäbe mit Pferden, die durch die Luft fliegen. Immer rasender gehe ihr Flug, Unaufhaltsam. Und die wilden Tiere schnaubten. Drei, vier nur, die seien wie eilt ganzes Heer. Und die Reiter jagten einander nach. Sie schössen mit silbernen Pfeilen gegeneinander. Das klinge in der Luft, das sei wie dünnes Singen und Wimmern. Ich wollte sagen, ich sehe die Pferde, ich höre sie schnauben, ich höre die Pfeile. Aber ich wagte es nicht. Denn der Jean-Baptiste hörte mir ganz still zu und verzog keine Miene. Wo ich das gelesen habe? fragte er. Ich wurde rot. Ich log, meine Mutter habe mir das erzählt. Ob's wahr wäre? sagte er. Ich iourde ganz warm innerlich. Gewiß, versicherte ich, meine Mutter sage nur die Wahrheit, und sie habe sie schon selbst gesehen, die Reiter und die Pferde, die Bogen und die Pfeile — und „ich auch, ich hab' sie auch gesehen". Da ivar's heraus. Der Jean-Baptiste nahm mich am Arm. „Komm," sagte er, „wir wollen heimgehen. Es geht zum Mittag." Ich wußte nun nicht, wie er's anfgefaßt hatte, und ich ging mit ihm. Andern Tags freilich ward ich's gewahr. Er erzählte eS allen Buben in der Schule. Alle lachten mich aus und neckten mich damit, wo sie mich sahen. Ich war aber schon so fest, ich ärgerte mich nicht mehr. Ich ertrug den Spott. Der Jean-Baptiste aber kam zu mir und fragte, ob ich ihm böse sei. Wenn er das gewußt hätte, Ejätt' er nichts gesagt. Obgleich ich ihm gezürnt hatte, lvar ich ihm jetzt doch nicht böse. Vielleicht war da aber ein anderes schuld. Als ich mit ihm heim zu seiner Mutter gekommen war, saß da am Tisch ein Mädchen und las im Lesebuch vom Jean-Baptiste. Ich sah sie lange an. Es kam etwas Seltsames in mich. Wie, als ob ich Plötzlich in einem hellen, weißen Lichte stehe. Ich war beschämt und erhoben, traurig und froh. Ich hätte gehen mögen und mußte doch bleiben. Ich fühlte mich wie erwachsen. Wie ein Mann voller Kraft. Und stand so breit und fest. Das heißt, ich sage das heute all so, weil ich schon oft drüber nachgedacht habe, wie mir war. Es war ein seltsames Gefühl, etwas Heiliges und Andächtiges, das über mich gekommen war. Wie ein Traum halb, und wie ein freudig staunendes Erwachen. Ich reichte der Mutter die Hand und dem Mädchen. „Wie alt bist du denn?" fragte mich die Mutter. „So alt wie der Jean-Baptiste," sagte ich. „Da bist du grad ein Jahr älter als das Luischen. Bist du aber schon groß! Herrje! Dreizehn Jahre erst und so groß!" „Ich bin auch bald vierzehn," sagte ich. Ich lvar ordentlich stolz. Ich warf mich in die Brust, tlnd das Luischen sah zu mir auf und lächelte. „Gehst du auch zum Jean-Baptiste in die Schule?" Ich bejahte. „Da kommst du ja öfters zu uns," sagte die Mutter. „Und deine Federn und Bleistifte kannst du all bei uns kaufen. Wir schneiden auch gleich die Federn." Ich sagte, mein Vater schneide mir die Federn immer. Er kaufe sie in Mainz. „Das braucht er jetzt nicht mehr. Er kann jie gerade so gut bei uns haben." Dann ging ich. Am Nachmittag war ich wieder da. Ich führte den Jean-Baptiste und das Luischen in die Wiesen. Dem Jean- Baptiste war's nicht recht. Er wollte zu Buben, spielen und sich abhetzen. Ich sagte, er sollte doch nur hingehen. „Ja," sagte das Luischen, „wir finden den Weg allein." Da lief der Jean-Baptiste ins Torf. Wir gingen ans Wehr, den Bach hin, saßen unter der Pappel, saßen auf der kleinen Brücke, warfen Steinchen ins Wasser, sahen die Ringe wachsen und vergehen, sahen die Fischlein hin und her schießen und die Wasserspinnen übers Wasser laufen. Und das Luischen hörte aufmerksam zu und freute sich über alles, was ich erzählte. Sie lachte manchmal hell auf vor Freude. Unter der Pappel erzählte ich ihr die Geschichte von den schnaubenden Pferden und den silbernen Pfeilen, die kühne Reiter schossen. Da wurde ihr angst, und sie drückte sich an mich. Ich pflückte ihr einen Wiesenstrauß, und wir gingen Nach dem Dorfe zu, sie heim und ich heim. Ich hielt's nun zu Hause sgr nicht mehr aus. Ich lief mit meinem Buche den Hang hinab ins Wiesenthal. In heißer Aufregung las ich mein Pensum durch, bis das Luischen kam. Es flog mir alles nur so in den Kops. Ich wußte nicht nur den Sinn, ich wußte ganze Sätze auswendig. Es war alles überglüht in mir und angespannt. Ich sang, was ich zu lernen hatte, so erregt war ich. Dann hielten mir plötzlich zwei kleine Hände die Augen zp: „Wer ist's?" „Das Luischen!" rief ich. Da war ich frei. Ich warf das Buch hin und plauderte mit ihr und sah ihr in die Augen. Es überkommt mich heute noch wie etwas Wohliges Und Goldenes, wenn ich daran denke. Ich hatte so wenig gelacht und gejubelt. Ich lachte !und jubelte nun, daß es weithin schallte. Es war, als ob nun alles wach wäre in mir. Und doch war alles verschleiert wie im Traume. Ich beobachtete alles schärfer, ich brachte alles fertig. Ich sprang über den breiten Graben, wenn das Luischen ein« Blume drüben wollte. Ich kletterte auf den Baum, wenn sich's einen Apfel wünschte. Ich lief stundenlang einem Schmetterlinge nach und fing ihn ihr. Und wußte doch gar nicht, was es wär, das inich trieb. Ich wollte alles für Luischen tun, alles vor ihm tun. Und imißte auch gar nicht warum. Es war, wie gesagt, etwas Seltsames über mir. Wie ein Kätzchen war ich, wenn ich ihr in die Augen sah, wenn sie lächelte, wenn ich sie an der Hand führte. Ich war so besorgt um sie. Nur selten, daß ich wild mit ihr umging. Und wenn ich's mal getan hatte, bereute ich's immer. Ich bat sie, nicht böse zu sein. Ich wollt's auch nie mehr tun. Sie strich mir dann übers Haar. So, wie's die Mutter tat. Nur nicht so traurig. Biel lieber, viel, viel lieber. Die Mutter halt' ich wirklich schon halb vergessen. Ich war viel weniger bei ihr. Einmal sagte sie mir: „Bist immer draußen, .Bub, bist gar nicht mehr bei mir. Hast mich ganz vergessen. Springst sogar mit dem Buch ins Felo. Und tollst dann mit dem Luischen draußen herum." Ich fühlte aber gar kein Mitleid. Ich mußte nur an das Luischen denken. „Aber hast ordentlich rote Backen und helle Augen. Ist dir doch gesund, so viel im Freien. Na, da tu's halt. Sei immer draußen, daß du gesund bleibst und recht lange lebst." , Ja, gesund wollt' ich bleiben und leben, recht lang. Ewig! O, halt' ich's Leben so gern! Ich dachte, wie gut die Muller doch wäre. Da bekam ich Tränen. Die Mutter wischte sie mir ab und tröstete mich, Sie wollte mich ja nicht daheim halten. Ich sollte nur hinausgehen ins Freie. Aber auch tüchtig lernen sollt ich, daß was aus.mir werde. Der Baler suhr mich mal barsch an. Das Herum- streichen müßt' jetzt mal aufhören. Ich sei bald vierzehn und komme eigentlich aus der Schule, da hör's mit den Possen auf. Er hielt mich nun auch wirklich zu kleinen Arbeiten in Haus und Garten an, und an manchen Tagen kam ich gar nicht fort. Da mußt' ich mir denn manche List ersinnen, fortzukommen, und manche Ausrede, wenn ich zu lange ausblieb. Aber ich führte es durch. Ich weiß noch, ich lvar in der Zeit vom Odysseus erfüllt, und ich erzählte dem Luischen von ihm, wie der immer eine List erfunden habe in der Gefahr. Den ganzen trojanischen Krieg erzählte ich ihr, die Irrfahrten des Odysseus, und da ich in ihm immer mich selber sah, strich ich ihn ganz besonders heraus. „Aber hättest du dem Polyphcm auch das Auge ausbrennen können?" „Gewiß," sagt' ich, „ich wollte doch leben. Er Hütt' mich sonst auch gefressen." „O pfui!" sagte sie. „Ich krieg' Angst vor dir, Lukas!" — Ich ging nun schon in die Kommunionstunde. Einmal sprachen wir davon. Das Luischen erzählte, der Pfarrer habe verboten, daß die Mädchen mit den Buben spielten. „Aber wir dürfen doch zusammen spielen," sagte ich. „Wenn's aber jemand sieht und dem Pfarrer anzeigt?"- „Und dann?" fragte ich kühn. Das Luischen besann sich ein Weilchen. „Dann schimpft er mich vor allen Mädchen und sagst daß ich Sünde getan habe — und sagt's auch meinem Baler, — und dann dürfen wir gar nie mehr zusammen sein." Ich blieb still. Nach einer Weile reichte ich ihr die Hand: „So geh, Luischen!" Da umschlang sie meinen Hals und weinte. „Nein, nicht, Lukas, nicht! Ich 'komm' immer zu dir. Es ist ja so schön. Wir sind so froh und glücklich. Ich mein', du wärst mein Bruder. Biel lieber hab' ich dich als den Jean-Baptiste. Der schlägt mich und schimpft mich und gönnt mir keinen Apfel, keine Blume, gar nichts. Er will alles für sich." Ich wollte aber hart sein. „Es ist ja doch Sünde. Und du fürchtest dich ja auch." Sie hielt mich fest und sah mich lange mit wachsenden Augen an. Dann küßte sie mich flüchtig. „Laß, Lukas, ich komm' doch. Ich komm'. Aber du gehst zur heiligen Kommunion, ist's da für dich keine Süud'?" „Wenn ich ein Schwesterchen hätte," sagte ich sehr überlegen und von oben herab, „spielte ich ja auch mit dem. Wär' das Sünde? Und du bist doch meine Schwester, Luischen." • Wir machten nun aus, daß wir uns immer heimlich treffen wollten, damit der Pfarrer nichts davon hören könne. Manchmal, gegen Abend, kam das Luischen auch zu uns herauf, und wir spielten miteinander, daß meine Mutter dabei war. Selten ging ich mal zu ihnen hin. Ich mochte den Jean-Baptiste nicht mehr leiden. Er war auch gar nicht mehr gut zu mir. Er machte mir auch manchmal böse Bemerkungen vom Pfarrer und von seinem Vater. Er drohte, alles hinterbringen zu wollen, stlnd einmal nannte er das Luischen „meinen Schatz". Da wurde ich glühend rot und ging weg von ihm. Als ich dann am Abend das Luischen von unserem' Hause aus heimbegleitete, sagt' ich's ihr. Sie drückte meine Hand und sagte: „Aber du bist ja auch mein Schatz, Lukas!" Und sie sprang an mir auf und küßte mich. Seitdem küßten wir uns, so ost wir auseinander gingen. Wir waren wirklich nicht mehr Bruder und Schwester. Das eine Wort hatte uns alles aufgeschlossen. Wir hatten das Leben, wir hatten uns. Unsere Herzen waren vom «Leben und seinen schönsten Trieben erfüllt. O, wie denk' ich daran zurück! Sie lagen in uns, wie die Sonne auf jungen Blüten liegt. Sie wachsen davon und tun sich auf — aber sie fühlen nichts von dem, was ihnen Frucht gibt und Reife. Sie wachsen und treiben nur, weil's Frühling ist. Sie haben kein Ziel. Es liegt verborgen in ihnen, es ist ihr dunkler Sinn. Sie saugen sich voll und werden schöner und schöner — in lieblicher, lachender Unschuld. So liebten wir uns, so küßten wir uns. Wir erzitterten, aber ivir erröteten nicht. Wir sahen nur das Licht und wußten von keinem Dunkel. Es war eine selige, selige Zeit. So lieblich und rein! Bruder und Schwester waren wir doch — in unserer Lenzliebe, die von keinem Sommer wußte und keinem Herbst, nur von ihrem Blühen beglückt war, das sich über Nacht aufgetan hatte. Wie denk' ich jetzt daran, da ich alt bin! Es liegt wie ein Lächeln in mir nach einem schönen Traume. lFortsetznna tont.) — 379 Us- iitt’ )ir, ’mb lte, bcn ?en 'ler ii er ich. t?" erber zen des cich Den ’ad, jen igt,: em n." die eit, md eit. vir tzte ar, vie Dir. Ich als nch Er ent ine s!" cm ren ort vir leit ick! •flt len er- m. er, ach ne. zu tcr hie icht >öfe Er nie :ud das Theater keinen Einfluß; es wurde ruhig weitergefpielt, und man beklatschte Vaudevilles und Possen, als ob alles in bester Ordnung und kein Trauerspiel in Hessen vor sich gegangen wäre. Tie folgenden 18 Jahre (bis 1866) bedeuteten für das Theater eine Zeit der Blüte. Der Oper gehörten ein Theodor Wachtel, ein Ferenzy, dem Schauspiel ein Ulram, ein Hesse und eine Marie Seebach an. Nach der Annexion Kurhessens erhielt das Theater die Bezeichnung „Königliche Schauspiele", die es bis auf den heutigen Tag beibehalten hat. Der erste Leiter des Theaters unter preußischer Herrschaft wurde Albert v. Earlshansen, sein Nachfolger int Jahre 1875 der Freiherr von und zu Gilsa, dessen Verdienst es ist, den Neubau eines Hoftheaters beim Kaiser angeregt zu haben. Ngch 31jahrigem Wirken trat Gilsa aus Gesundheitsrücksichten zurück und überließ die weitere Durchführung seiner Pläne dem Intendanten Grafen v. Bylaudt-Rheydt, der sein Amt seit April 1906 versieht. Die letzten Verhandlungen vor Ausbruch des Krieges M0. Aus dem in den nächsten Tagen erscheinenden großen Werke Emile Olliviers über die Vorgeschichte des deutsch-franzö- sischen Krieges wird jetzt im Gaulois ein außerordentlich interessanter Abschnitt verösfemlicht, in dem der „Mann mit dem leichten Herzen" seine genaue Kenntnis der Vorgänge und seine persönlichen Erinnerungen den herrschenden Geschichtsdarstellungeni entgegensetzt. Seine Ausstihrungen gipfeln in dem Versuch eines Beweises, daß Gramout und er niemals von König WitbelM einen „E n t s ch u l d i g u n g s b r i e f" „g e f o r d e r t" hätten, zugleich übt er eine scharfe Kritik an dem bekannten Bericht des preußischen Gesandten von Werther in Paris, der in der Vorgeschichte des Krieges eine so bedeutsame Rolle gespielt hat. Er weist darauf hin, daß der Werthersche Bericht entgegen dem diplomatischen Brauch weder ihm noch Gramout vor der Absendung mitgeteilt worden sei; der Bericht sei „in aller Hast redigiert, denn Werther verließ uns um vier Uhr und der Bericht ist um fünf Uhr von Paris abgegangen. Er ist wirr, irremachend, gibt ein schlechtes Bild von dem Charakter der llnrerhaltnng und enthält schwerwiegende Irrtümer. Ich war verblüfft, zu lesen, daß wir, wenn er es nicht übernehmen könnte, unseren Vorschlag! dem König zu unterbreiten, gezwungen wären, Benedetti zu bitten, die Angelegenheit in die Hand zu nehmen" und daß wir von ihm verlangten, „die Unterhaltung zu telegraphieren." Werther hat falsch verstanden und, was er sagt, ist das Falscheste des Falschen. Der gröbste Fehler ist, daß Werther einen offiziellen diplomatischen Bericht erstattete, über eine Unterhaltung, aus der Verhandlungen nicht hervorgingen; nur ein vertraulicher Brief an den König wäre am Platze gewesen. Trotzdem ist es'unmöglich, selbst aus diesem schlecht abgefaßten ungenauen Bericht den Be- wcis dasur zu entnehmen, daß wir das Verlangen nach einem Entschuldigungsbrief gestellt hätten." Er zitiert daun einige Ltellen aus dem Wertherschen Bericht, in dem der preußische Gesandte davon spricht, Gramout „stelle es meiner Erwägung anhemi, zu beurteilen, ob ein Brief des Kaisers au deu Königs nicht das geeignete Mittel wäre." Diese Fassung beweise, daß von einem gestellten Verlangen nach einem Entschuldigungsbrief nicht die Rede sein könne. Bon diesem Punkte aus tritt er gegen die tendenziösen Geschichtsdarstellungen auf, die in Deutschland eiitstanden und von französischen Historikern aufgeitommen worden seien: Gramvnt habe einen Entschuldiguugsbries gefordert „Gramont hat öffentlich in einem Zirkular diese Version dementiert: „^ch habe vom König nicht verlangt, daß er einen Ent- schuldigungsbrief schreibe." Und nun wendet sich Oklivier mit leidensehastlicher^Bitterkeit gegen das Zeugnis Benebettis, das cte bisherige historische Darstellung der Ereignisse bestätigt hat "Kur Franzose, ein Botschafter, zwischen eine Bestätigung seines Ministers und bte der Gegner gestellt, hat seine Pflicht als Patriot, als Beamter und als Mitarbeiter verletzt, als er die lügnerische Version des Gegners annahm, beglaubigte und ver- brcitete. Denn das hat Benedetti in seiner gegen Gramout gerichteten Rechtsertigungsschrift getan." Wenn je ein solches Verlangen gestellt worden wäre, so führt der ehemalige Minister aus, so hätte Benedetti als einer der ersten davon verständigt werden müssen und er hätte in seinen Instruktionen darüber Aufklärung bekommen. „Um eine Lüge zu rechtfertigen, erfindet er eine andere: „die Forderung wurde gestellt, aber sie wurde wieder aufgegeben und 'darum habe man ihn weder von der Forderung noch von dem Fallenlassen verständigt." Warum diese Entstellung der Wahrheit? Um int öffentlichen Unglück seine Eitelkeit zu stützen. „Werther," so sagt Benedetti, „gab seinem Souverän direkt Bericht über die Unterhaltung, die er am 12 mit Gramout und Emile Ollivier hatte. Der Bericht wurde um fünf mit dem Postzug abgesandt und kam in Ems noch vvr Mittag an. Der König wurde durch diese bedauerlichste der Forderungen und durch die neuen und unerwarteten Ansprüche, die Werther den Mmtstern zuschrieb, erregt: von diesem Augenblicke an wär alles ans. „Keine dieser Behauptungen", fährt Ollivier fort, Das alte Kasseler hoftheater ist am 14. ds. mit der Aufführung der Oper „Jessonda" von dem ehemaligen Kasseler Hofkapellmeister Louis Spohr und einem nachfolgenden Epilog von Joseph Laufs für immer geschlossen worden. .Am Abend vorher ging als letzte Schanspielvorstelliing Shakespeares „Macbeth" in einer vom Oberrcgisseur Hertzer besorgten vortrefflichen Ren- einstudiert'.ng in Szene. Oskar Bohnee als Macbeth und Frau Mahrhammer als Lady boten Leistungen, die deu Kasselern den letzten Schauspielabend im alten Hause unvergeßlich machen werden. Shakespeares „Macbeth" war von der Intendanz aus historischen Gründen als letzte Schauspielvorstellung gewählt worden, denn Macbeth ist, wie die „Köln. Ztg." mittcilt, auch die erste deutsche Schauspiel- aufführung gewesen, die vor 124 Jahren — im Juni 1785 — im Hoftheater, damaligen Opernhause, stattgefunden hat. Das alte Haus, das jetzt verschwindet, um einer neuen Ver- bindungs- und Geschäftsstraße nach dem Westviertel Platz zu machen, kann auf eine 150jährige, schicksalsschwere Vergangenheit zurückblicken. Im Jahre 1710 als Palais des Prinzen Maximilian von Hessen erbaut, wurde es 1766 zum Theater eingerichtet, mit überladenem Prunk ausgestattet und ausschließlich zur Aufführung von italienischen Opern und von Balletts benutzt, während sich das französische Schauspiel mit einem bescheidenem Komödienhanse begnügen mußte, das sich im Garten der jetzigen Kriegsschule dicht bei dem vor seiner Vollendung stehenden Neuen Hoftheater erhob. Die italienische Oper unter der Leitung des Kapellmeisters Jgnatio Fiorillo konnte in dem damals 20 000 Einwohner zählenden Kassel nicht recht populär werden, sie blieb ein kostspieliger Zeitvertreib für den Hof des prachtliebenden Landgrafen Friedrich II. Als dieser starb, löste sein Nachfolger Wilhelm IX., der spätere erste Kurfürst von Hessen, sowohl die Oper als auch das französische Schauspiel auf. Es wäre nunmehr der geeignete Augenblick gewesen, dem in Kassel bis dahin völlig vernachlässigten deutschen Schauspiel eine Pflegestätte zu eröffnen, allein der erste Kurfürst hatte andere Interessen, er bevorzugte einseitig die bildenden Künste; er duldete das deutsche Schauspiel, aber er machte es nicht zum Gegenstände seiner 9iei= gung. Hub wenn auch 1785 dem aus Bonn, vom Hose des Kurfürsten von Köln herüb'ergekommenen Direktor Großmann, der übrigens selbst dramatischer Dichter war, gestattet wurde, mit „Macbeth" und Schillers Jugenddrameu Einzug in das frühere Opernhaus zu halten, so blieb doch bis zu den Kriegsstürmen des Jahres 1806 Kassel nur ein Matz für kleine reisende Gesellschaften. Als der Kurfürst aus seinem Lande verjagt wurde und die Franzosen sich häuslich in Kassel niederlietzen, traten im alten Theater Opern und Balletts die Herrschaft an und behielten sie bis zum Zusammenbruch des westfälischen Königreichs. Eine gewisse Berühmtheit erlangten auch die damals im kurfürstlichen Theater vom König Jerome veranstalteten Maskenbälle, bei denen man außer idem Tanze auch dem „Pharao", der Roulette und andern Spielen huldigte. 1814 erreichte dieses Treiben ein Ende, und mit der Rückkehr des Kurfürsten Wilhelm L, der sich den Kapellmeister Guhr aus.Wiesbaden mitbrachte und den Regisseur Feige berief, begann eine etwas fruchtbarere Zeit deutscher Kunstübung in Kassel. Aber erst mit dem Regierungsantritt des Kurfürsten Wilhelm II. im Jahre 1821 trat das Theater in ein neues entscheidendes Stadium seiner Entwicklung, und es begann jener Abschnitt (1821 bis 1830), der mit Vorliebe als seine eigentliche Glanzperiode bezeichnet wird. Das Theater, das .fortan amtlich, den Namen „Kurfürstliches Hoftheater" führte, wurde vergrößert und neu ausgestattet, Loms Spohr als erster Kapellmeister berufen, Feige auf ^rbenszeit zum Generaldirektor ernannt und eine Menge. tref,licher Künstler nach Kassel berufen, an ihrer Spitze Ludwig Löwe, der Tenorist Gerstäcker und der berühmte Seydelmann. Oper und Schauspiel blühten, bis die politi- ,chen Ereignisse von 1831 die Entwicklung abermals unter» ^rwchen. Doch erholte sich das Theater wieder unter dem Nachfolger Wilhelms II., dem nachmaligen letzten Kurfürsten von Hessen, der zuerst den Generalmajor v. Lepel, später den Kammerherrn Josias v. Heeringen zum Generalintendanten ernannte. Zu den damaligen Künstlern des Hoftheaters gehörte der Komiker K. Birnbaum, dessen Name durch die unheilvolle Ehe seiner Tochter mit einem Sohne des Kurfürsten und durch feinen tragischen Selbstmord allgemeiner bekaiint gewordeii ist. Das „tolle" Jahr 1848 hatte auf — 380 — „hält der Prüfung stand. Zunächst geht aus dein En»er Memorandum hervor, das; der König „sein letztes Wort" bereits am Morgen gesprochen hatte, ehe der Bericht voll Werther eingetrosfen sein konnte. In der Tat hatte er am Morgen kategorisch jede Ver- pftichtnng für die Zukunft abgelehnt: ein Denkstein bezeichnet den Ort, wo er dies letzte Wort sprach. Es war also nicht das Eintreffen des Berichtes, das alles zerstört hat: alles war bereits seit dem Morgen erledigt und unabänderlich zu Ende. Wenn die Ablehnung des Königs, Benedetti zu empfangen, mit den durch Werther übermittelten neuen unerwarteten Forderungen in Beziehung gestanden hätte, so hätte der König das in seiner Ablehnung gesagt. Er Hütte gesagt, er könne nicht länger mit Ml- nistern verhandeln, deren Ansprüche von Stunde zu Stunde wüchsen und die die Unverschämtheit besäßen, von ihm eine Bitte nm Entschuldigung zu verlangen, iveitige Augenblicke nachdem sie Garantien gefordert habeil. In dem Memorandum von Radziwill steht kein 'Wort von einem solchen Vorfall. Der König sagte nicht eine Silbe über die Forderungen, die ein mittags eingetroffener Bericht enthalten habe, und gewiß hätte der König keinen Grund gehabt, diese Enthüllung zu verheimlichen, die den Zorn der Deutschen entflammt hätte. Was war Neues geschehen in der Zeit zwischen der Unterredung des Königs mit Benedetti und dem Eintreffen des Wertherschen Berichtes? Nur eines: ber, König hatte gesagt, er lverde Benedetti rufen lassen, um ihm die Entschließung der beiden Hohenzollern mitzuteilen, die er noch nicht empfangen hatte. Nach Eintreffen des Berichtes von Werther ließ der König Benedetti, statt ihn zu rufen, durch einen Adjutanten in den höchsten Formen das mitteilen, was selbst zu sagen er nicht für nötig hielt. Im Grunde hatte sich nichts geändert, nichts lvar gelvon- nen, nichts war seit dem Morgen verloren; es handelte sich um eine durchaus nebensächliche Etikettenfrage. Die Wandlung fällt zusammen mit dem Eintreffen des Wertherschen Berichtes, aber sie ist nicht dessen Folge. Sie ist die Folge des Ultimatum, das am Abend des 12. Juli durch Bismarck dem König initgeteilt, das am Vormittag des 13. durch verschiedene Telegramme erneuert wurde lind das verstärkt tvard durch den Minister des Innern und den Finanzminister, die zu gleicher Zeit mit dem Wertherschen Rapport in Ems eintrafen. Wenn dieser Bericht nie existiert hätte, wäre das Verhalten des Königs nicht anders gewesen, seitdem er entschlossen war, eher die Forderungen Bismarcks zu erdulden, als sich von ihm zu trennen. . ." Vermischter. * Französische Erinnerungen an 1870. Au- knüpsend an die kürzlich veröffentlichten Memoiren Olliviers, die in Frankreich die Geister lebhaft beschäftigen, veröffentlicht jetzt der bekannte französische Politiker und Akademiker A. de Mun im Ganlois Erinnerungen an jene bewegte Zeit, die besonderes Interesse gewinnen, tveil in ihnen sich der Geist des französischen Offizierkörps vor dem Kriege spiegelt. De, Mim war Leutnant bei den Chasseurs d'Afrigue. „Waren wir Soldaten töricht? Gewiß,, uns fehlte vieles. Wir verließen uns allzublind auf die Jnitiativkrast und den Elan der französischen Armee. Seit 1866 batte sich allerdings die Neigung zum Studium vermehrt: viele Offiziere lasen mit wahrer Leidenschaft die Geschichte des böhmischen Krieges, um sich zu 'oilden. Aber der Antrieb von oben fehlte. 1869 nahm ich an den Truppenübungen von Chälons teil, den letzten vor dem großen Drama: das war eine blendende Parade, die den Ruhm Bourbakis, des Kommandeurs, emportrieb, aber sonst nichts. Die Kavallerie übte sich in unnützen Bewegungen. In Versailles, wo ich die letzten Monate vor dem Kriege in Garnison stand, gab es eine prachtvolle Division leichter Kavallerie. Aber nach der Ausbildungszeit vergeudete man die Kraft an unfruchtbaren Dingen. Als der Krieg ausbrach, waren wir damit beschäftigt, uns auf die große Parade vom 15. August vorzubereiten! Fast ohne Uebergang ging es äufs Schlachtfeld. In Metz fand ich nur mit Pieter Mühe am 20. Juli eine Generalstabskarte der Grenzgegend, die ich für meinen General kaufte. Er besaß keine und sorgte sich auch nicht viel darum. Während bei Forbach die Kanonen dröhnten, klebte ich diese Karte bei Saint-Avold zum Gebrauch auf Stoffsetzen." Trotzdem zog man voll Vertrauen ins Feld, des Sieges sicher. „Wir hatten 'das "Vertrauen, als Sieger über die feindliche Grenze zu ziehen, unb 'wir mußten es auch haben. Als am 6. Juli der Herzog voll Granront auf der Parlaments'-- tribüne die erste Erklärung über die Hohenzollernkandidatur verlas, gab eS viele Offiziere, die ihn schriftlich beglückwünschten. Auch ich gehörte zu ihnen. Seit drei Jahren warteten wir darauf, solch'stolze Sprache zu hören. Neun Tage später, am. 15. Juli, stand ich im Parlamentshof am Quai d'Orsay, als der diensttuende Hauptmann die Tür öffnete, sein Käppi schwang und rief: „Der Krieg ist erklärt!" In meiner Nähe stand der General de Ele- rembanlt: er umarmte mich. Die Menge draußen hinter dem Gitter applaudierte." * Holländische Strafrechtspflege vor 100 Jahren. Der bekannte Publizist I. A. van Hamel erzählt in einer holländischen Monatsschrift recht erbauliche Dinge Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag über die Roheit und Härte der Rechtspflege zu einer Zeit, die sich schon als human pries. Vor 100 Jahren konnte es in Holland noch ein Richter wagen — De Maurengnault hieß der Mann — einen Gotteslästerer zum Tode zu ver- nrteileu, und ihm vorher die lästernde Zunge mit einem glühenden Eisen ausbrennen zu lassen! Damals war es auch noch möglich, daß ein unternehmender junger Rechtsstudent seine akademische Laufbahn mit einer Abhandlung über die „Ausgabe des Scharfrichters" beschließen durfte. Ja, es konnten selbst zu jener Zeit noch sachliche Fehden darüber entbrennen, „ob es zweckmäßiger sei, von unten nach oben oder von oben nach unten zu rädern"! Gewiß, es wurde zu Ende des 18. Jahrhunderts nicht mehr ganz getreu nach dem Muster der spanischen Inquisition in beit Niederlanden Verfahren. Aber der Gerichtshof von Arnhem z. B. erdreistete sich einen geständigen Brandstifter dazu zu verurteilen, daß er erst „halb" gewürgt und dann „ganz" verbraitnt werden sollte. Um dieselbe Zeit stellte die hohe Obrigkeit von Gelderland einen neuen „Arbeitstarif" für den Henker auf. Danach sollte dieser liebenswürdige „Aus- führer der hohen Werke" erhalten: 30 Gulden für das Ersäufen in einem Fasse, GO für das zu Asche brennen; 90 Gulden für jedes Viertel von einem zu vierteilenden Verbrecher. Der Leichnam eines aus dem Amsterdamer „Huis van Bewaring" ausgebröcheuen internationalen Hochstaplers wurde nach der Hinrichtung durch die Straßen der Stadt geschleift und dann in ein offenes Loch unter dem Galgen geworfen. Dieses Uebermaß von Strenge rief natürlich eine nicht gewünschte Wirkung hervor. Es trug wesentlich zur Vermehrung der Verbrechen bei, so daß da- ntals Eigentum und Leben der Niederländer in beständiger Gefahr "schwebten. Was Gutes konnte auch noch ein Verbrecher int Leben beginnen, der mit vier Brandmalen auf der Schulter und mit abgehackten Ohren herumlief? * Eingedeutschte Ortsname n. Tie sogen. Volksetymologie, d. h. die Neigung des Volkes, ihm fremdartig klingende Wörter durch Anschluß an bekannte sich mundgerecht zu machen, offenbart sich auch häufig bei den Orts- und Flurnamen. Entsprechend den innigen Beziehungen, die unsere Vorfahren mit Italien verbanden, machten sie sich auf solche Weise eine Anzahl italienischer Städtenamen vertrauter. Milano wurde ihnen zu Mailand, gleichsam einem Frühlingsparadiese; Verona, die Hauptstadt Theuderichs des Großen, zu Bern (Dietrich von Bem-; die Belagerung von Ravenna zu einer Rabenschlacht. Aus lateinischem Patavinm (eigentlich Castrnin Batavuin) wurde Pastau, ans dem keltischen Tannvi eine deutsche Donau, und dm es uns so heimisch klingende an (man denke an die Intel Mainau, an Hanau, Hagenau usw.) erhielt auch eine große Menge ursprünglich, slawischer Orte, wie Dessau, Glogan, Bunzlau, topanbau u. a. Desgleichen entstand ein Merseburg und Brandenburg durch Unt5 formnng des slawischen bor = Wald. Das wendische Lubora» wandelte sich in ein schönes deutsches Lieberose um (stabt tm Kreist Lübben-. Aus Podstarnp (Abstieg, wohl zum Zwecke des Ft-cheits) entstand in Anlehnung an Namen wie Amsterdam, Rotterdam, Potsdam, gleichsam „Tamm eines Pott." Durch die bekannte Sage vom hartherzigen Bischof Hatto wurde der nüchterne Maust turnt (d. h. Zolleinnehmerturm) bei Bingen zum poetischen Mäust- turm. Bisweilen können wir uns bei diesen Umwandlungen des Lächelns kaum erwehren, so, wenn ans einem Tubrawice ein TumtnerwiH wurde, ober wenn die Schnitzetsreube der tirolischen Herrgottsschnitzer ein lateinisches fraxinetnm (— Eichenwald) zu einem echt tirolischen Verschneid umwandelte. * Biblischer Beweis. Alter Geck: „Ich versichere Sie, gnädiges Fräulein, daß ich Sie wahrhaft verehre und anbete. — Ballettänzerin: „Das ist allerdings möglich, wdoch mwstn Sie es. mir beweisen. Als Zeichen der Verehrung und Anbetung haben die Alten immer Opfer gebracht." Logogriph. Mit a ein schrecklich offenes Höllentor Fürs arme Opfer, das sich b’vin verlor. Ten Schlangen, Büren, Tigern ist's verlieh'n, Uns Menschen auch, so lehrt die Medizin. Mit o statt a der Seemann eS wohl kennt, Das tiefe Weltmeer ist sein Element. Und wenn ihr's nicht mit e ju nennen wißt, Muß ich euch zeigen, was ’ne Harke ist. Auflösung in nächster Nummer: - Auflösung des Silbenrätsels in voriger Nummert Dohle — Altötting — Silber - Rigi — Jschlib - Eiche Scherenberg — Erbsen; Das Ri es e n g e b i r g e. der Brühl'scheu Umversstüts-Buch- unb Steindmckerei, R. Lange, Gießen.