My — Kk. 79 sfiTj M WW^ IllliliS ihuw? MÄ B ] M MZ seiner mit ruhiger Stimme. „Er kann ja mal mit ihr reden, ** Mehr durfte er nicht sagen, wenn er sich nicht verraten wollte. * Frauke war nicht wenig erstaunt, als Friech Jensen ihr die Stellung auf Spätinghof in Vorschlag brachte. „Ich will mir's überlegen," sagte sie, „kommen Sie doch in einigen Tagen mal wieder vor." _ Tag und Nacht überlegte sie. Ihr Herz sagte bedrn» aungslos ja; ihr Verstand riet ihr ab. " 'Führe mich nicht in Versuchung!" betete Frauke. Jan liest sich absichtlich nicht sehen; er wollte sie nicht drängen. Sie sollte ohne seinen Einfluß mit sich selbst ins reine kommen. Lockende Bilder ließ die Versuchung vor Frankes Augen aufsteiqen. Welch ein schönes Heim voll Liebe und Frieden ward ihr geboten! Sie brauchte sich nicht mehr git bangen, hatte es nicht nötig, sich in fremder Leute Launen zu schicken. Aber wenn Tiire zurückkäme? Nun, dann wurde Jan weiter sorgen; er verließ sie deshalb doch nicht. „Führe mich nicht in Versuchung!" betete Frauke. Bis jetzt hatte sie keine Sünde begangen. Sie tour', i trotz ihrer treuen Liebe, rein geblieben. Aber wie, wenn sie stündlich, täglich mit dem Geliebten I zusammen war? Wenn ihre Straft dann nicht mehr auv» I reichte, dem starken Manne zu wehren? ,r Nein, nein, es ging nicht; ihre Mädchenehre ging ryr über alles. r Wenn Friech Fensen wiederkam, wollte sic ihm faßen, I daß es nichts für sie wäre, und sie war sicher, Jan würde sie verstehen. - t n | Am Abeiid ging sie zu dem Grabe des Vaters. Lange kniete sie an dem frischen Erdhügel, auf dem welke, modernde j Kränze lagen. Still betete sie um Kraft und Trost. Als sie sich erhob, stand Jan vor ihr. Sie reichten sich die .Hand und gingen nebeneinander I bis zur Kirchhofspforte. , • | Wenige Worte nur wechselten sie. „Hast du dich ent» I schlossen?" fragte Jan. . . „ I „Ja," sagte sie ruhig. „Morgen wird Friech dir Be» I scheid .bringen." | „Ich danke dir, Frauke," flüsterte er. Frauke sah uicht nnf. lieber ihren Häuptern rauschten | die alten Kirchhofslinden. Da blickte sie doch aus und I blickte in Jans Antlitz, das von Liebe und Sorge Der» I klärt war. ~ So gingen sie auseinander. In Fraukes Herzen fing I es an zu singen und zu klingen. Als blühe in ihr ein I neues, wonniges Gefühl auf. ; Vor ihrer Haustür wartete Friech Jensen auf ne. I Friech Jensen mit dem Knotenstock und der kurzen Pfeife. I Und in Frauke sang und klang es und rief nach Liebe,, „Ja, ich habe mich entschlossen," sagte Frauke in Spätinghof. Nloman von K. v. d- E i d LL- (Nacljdruck verboten.) (Fortsetzung.) Wenige Wochen nach diesem Tage wurde Fan von Haushälterin der Dienst aufgesagt. ,Der Bauer wird mir's nicht verargen," sagte Jette Dau.' „Hier in Witzwort sind die Aussichten für mich gering, weil es hier weniges lediges Mannsvolk gibt, ^ch habe eine Stelle bei Reimer Schmidt in Drage angenommen. Er ist Witmann und hat zwei erwachsene Sohne. Da kann eine arme Deern eher ihr Glück machen." Jan hatte anfangs nicht gleich verstanden; dann begriff er: das arme, alte Mädchen sehnte sich nach einem eigenen Herd. Nein, das konnte er ihr nicht verargen. Noch an demselben Tage gab er dem Mietmann Bescheid, ihm zum ersten November eine neue Haushälterin zil mieten. „ I Es dauerte nur vierzehn Tage, als sich Friech cii)en, I der Mietmann, auf Spätinghof einfand. „Ich habe ein Stücker drei auf die Wahl," sagte er, | „nun kann der Bauer aussuchen." Jan Thomsen schob dem Manne den Tabakskalten hin: „Stopft die Pfeife, Nachbar!" Friech Jensen nahm den Tabakskasten zwischen die Knie und begann: „Da ist die Tochter von Thieß Klasen aus Seeth. Ihr Vater ist Schneider Sie ist eine ganz ansehnliche Person. Nicht groß, aber noch ganz ansehnlich, bloß ein bißchen schwach auf die Brust, aber" — „Nein, nein, gesund must sie sein." „Na, dann hab' ich noch dem Schmied seine aus 0|ter» wohld, eine recht nette Person und ruhig dabei. Sie hat wohl ein bißchen rares Mundwerk, aber sonst wirklich ganz ruhig, und der Bauer ist ja auch sachtsinnig Wenn ihr man" nichts in die Quere kommt, denn" — r. z „Ne, Friech, das ist mir zu ängstlich, unter die Tofseln möchte ich doch nicht." „Ja, denn ist bloß noch dem Kantor seine. Das ist ja ein rares, arbeitsames Mädchen, und mit der Milchwirtschaft weiß sie auch Bescheid, denn Kantors haben vor der Pensionierung doch auch Kühe gehabt. Ja, mit der Milchwirtschaft weiß sie Bescheid. Na, und in die vernünftigen Jahre ist Frauke Steffens ja." Diesmal hatte Jan den Mann ausreden lassen. Er hatte Mühe, äußerlich gelassen zu bleiben. Also Frauke, . feine vielgeliebte Frauke, suchte eine Stellung als Haushälterin! llnd er zögerte noch, ihr die Stelle iit seinem Hause cknzubieten? Er wollte es zugeben, daß sie zu fremden Leuten ging, wo er ihr keine Decke unter die Füße breiten konnte? „Ja, tüchtig soll sie ja sein,"- erklärte Jan Thomsen — 314 ihrer immer gleichen, ruhigen, gelassenen Weise. Und während sie die Worte sprach, versanken alle ihre guten Vorsätze und Entschlüsse in ein Nichts, und sie fügte etwas leiser und stockender hinzu: „Ich will die Stelle auf Spätinghof annehmen." „Neunzig Taler," sagte Friech Jensen. „Es ist gut." Alle Qual, alter Zwiespalt waren von ihr gewichen. Sie fühlte, daß sie erst, jetzt wahrhaft liebte, daß sie erst jetzt ganz in der Liebe aufging. Was ging sie die Welt und das Gerede der Leute an? War diese Liebe es nicht wert,daß sie alles dafür aufgab? Mochte Leid und Bitterkeit kommen; eine einzige Stunde des Glückes wog sie auf. Ja, sie wollte glücklich sein; sie wollte lieben und geliebt werden. * Pünktlich am ersten November trat Frauke ihren Dienst auf Spätinghof an. Das Häuschen und der Hausrat waren verkauft; der Käufer hatte es sofort in Besitz genommen. Frauke hatte ihren Koffer vorher nach Spätinghof bringen lassen; gegen Abend folgte sie selbst. Ohne Ziererei trat sie ins Haus; Fan erwartete sie im Wohnzimmer. „Willkommen in meinem Hause!" sprach er mit bewegter Stimme. „Möge es immer deine Heimat bleiben! Was in meinen Kräften steht, soll geschehen, nm dir das Leben angenehm zu machen." „Ich danke dir," erwiderte Frauke, „ich, werde mich stets bemühen, meinen Dienst gut zu versehen." „Nicht so," bat Jan, „hast du mich beim gar nicht lieb?" „Mehr als alles auf der Welt!" Da lag sie plötzlich an seiner Brust, und er bedeckte Haar und Augen mit heißen Küssen. Jan Thomsen führte die neue Haushälterin in Haus und Hof umher. Er stellte ihr Dienstdeern, Knecht und Hofjungen vor. Er zeigte ihr die beste Stube und die Vorratskammer und zum Schlüsse die Stube, die er einst? mals mit seinem. Bruder bewohnt hatte. Hier hatte eine Reihe von Jahren Anndortjen gehaust, dann iwtr es die Mäinsellenstube geworden. Jan hatte sie tapezieren und den Fußboden ölen lassen. An dem Fenster^ hingen neue schlohweiße Gardinen. Es war ein allerliebstes Stübchen, mit viel Sorgfalt und Liebe hergerichtet. „Hier wohnst du, Mamsell Franke, und hier hast du dein Schlüsselbund." „Ich dank auch schön, uns Herr," gab sie mit schelmischem Lächeln zurück. Zehn Minuten später stand Frauke in einer blauleinenen Schürze am Herd und kochte die Abendgrütze. Sie fühlte sich sehr bald heimisch. Mit freundlichem .Ernst, geräuschlos und umsichtig waltete sie ihres Amtes. Die Dienstleute dachten anfangs, nun würde manches anders werden. Frauke Steffens würde den Herrschaftstisch einführen und das Leuteessen, wie es auf den meisten der großen Marschhöfe jetzt gebräuchlich war; aber es blieb alles beim alten. Mittags aßen alle an einem Tisch, und abends saß die Außeudeern neben Frauke und schälte Kartoffeln, und der Knecht rauchte auf der Ofenbank sein Pfeifchen. Frankes Benehmen Jan gegenüber Ivar von ruhevoller Würde und Freundlichkeit, und er richtete sich nach ihr und gestattete sich im Beisein anderer nicht die geringste Zärtlichkeit in Wort und Blick. Abends saß sie ihm gegenüber, wenn er in der schiefen Stellung auf dem Sofa saß und rauchte. Frauke nahm dann irgendeine Handarbeit zur Hand, und sie besprachen die Ereignisse des Tages. Waren sie allein, dann holte Frauke wohl eins von den Büchern des Vaters aus ihrer Kommode und las vor. Sie las gut, und ihre Stimme hatte einen weichen Klang. Es war etwas anderes, als wenn Jette Dau ihre Geschichten vorlas. Manchmal hielt , sie inne und machte Jan auf eine schone Stelle aufmerksam. So lasen sie Schillers und Lessings Werke, dann kamen Körner und Goethe an die Reihe. Diese Stunden waren für Jan, in dessen Innerem viel Gutes und Schones.schlummerte, das nicht zur Reife gekommen w.I, ein höher Genuß.' Durch den täglichen Umgang mit dem gebildeten, feingearteten Mädchen schliff sich das Eckige, Rauhe in seinem Wesen immer mehr ab. Die schönste Stunde des Tages aber begann, wenn nach halb neun Ahr abends Knecht und Deern zu Bette gingen. Wenn alles im Hause still und dunkel war, brannte' in der Wohnstube noch die Lampe. „So," sagte dann Jan, „nun setze dich aus den Platz, der dir als Hausfrau zukomnit." Dann setzte sie fic& zu ihm aufs Sofa, lehnte das helle Köpfchen an seine Schulter und litt es, daß er den Arm um ihre Taille legte. Daun war sie ganz Weichheit und Güte, ganz weibliche Hingabe. „Du bist mir noch viele Küsse schuldig," sagte dann wohl Jan, „den ganzen Tag über habe ich keinen bekommen." Und Frauke lachte ihr frisches, klares Frauenlachen. „Guten Morgen, mein Schah," und sie küßte ihn — „guten Tag — gesegnete Mahlzeit — gute Nacht! O Jan, was bist du für ein Nimmersatt!" * Die Leute im Dorfe, ja selbst die Dieustleuke ahnten nichts von dem Verhältnis. „Jan Thomsen hat eine tüchtige Haushälterin wieder gekriegt," sagte mancher, und andere meinten: „Frauke Steffens hat Glück gehabt, daß sie solche gute Stelle bekommen hat." Dann nahm Friech Jensen seine Pfeife aus dem Mund, warf sich in die Brust und sagte: „Das hat Friech Jensen Schweiß genug gekostet." Ihre ehemaligen Schulfreundinnen besuchten Frauke ab und zu; auf den benachbarten Höfen wurde sie auch hin und wieder mit eingeläden. Das freute Frauke. Obgleich sie' ihr Glück und ihre Zufriedenheit in der Häuslichkeit suchte, war es ihr eine Genugtuung, daß sie sich der Hochachtung der Dorfleute erfreuen durste. Ein, zwei, drei Jahre vergingen so in Liebe, Zufriedenheit und gemeinsamer Arbeit. Dann kam der Rückschlag. Wie der Steuermann durch einen Augenblick der Unvorsichtigkeit, durch eine falsche Handhabe den Kurs verliert, so kamen sie durch eine kleine Unvorsichtigkeit in ein falsches Fahrwasser. Am 23. März hatte der Bauer Geburtstag. Dies wußten freilich weder die Dienstleute noch die Bekannten, denn Jan Thomsen hatte von klein auf nie Gelegenheit gehabt, seinen Geburtstag zu feiern. Seitdem Frauke im Hause war, würde die Außeudeern einmal im Frühjahr nach Husum geschickt, nm einen. Korb voll der verichiedeiisteil Waren einzuholen. Sie ging dann immer gleich nach der Abwäsche fort und kam erst spät wieder zurück. Es war ungefähr um dieselbe Zeit, wenn das Rantrunner Ackerland gepflügt wurde. Dies Land lag weit außerhalb des Dorfes. Knecht und Hofjuuge nahmen Brot und Kaffee mit und kehrten erst abends mit Anbruch der Dunkelheit heim. So war es auch in diesem Jahr am 23. März. Daß dieser Tag des Bauern Geburtstag war, ahnte niemand. Sobald das'Gesinde fort war, zog Franke ihr Sonntagskleid an. Sie kochte Kaffee und schloß die Kuchen- trommel auf. Ein feines, weißes Tischtuch wurde auf- gedeckt und alles hübsch und zierlich geordnet. Dann saßen Fan Thomsen und seine Mamsell nebeneinander ans dem Sofa. Sie hielten sich umschlungen und machten sich wieder frei. Frauke schenkte ihm Kaffee und Rahm ein, und er packte ihr den Teller voll Kuchen. Dann lachten, plauderten, aßen und tranken sie. Der Kaffee war stark und duftend, der Rahm dick und-der Küchen selbst- gebacken nach uralten erprobten Rezepten. (Fortsetzung folgt.) Der merkumrdige Vogelzug.*) Skizze von Sophus B a u d i &. In dänischen ornithologischen Werken findet man, wenn von dem Vorkommen unserer, allerseltensten. Böget die Rede ist, W mentlrch aber, wenn es sich 'um solche Händelt, die sich itrie diel Mandelkrähe, der Goldpirol', der Eisvogel und her Rosenstab durch eine fast tropische Farbenpracht auszeichuen, häufig eine allo lautende Anmerkung: „Beobachtet in Hljöping int Herbst *) SBir entnehmen diese interessante Skizze des berühmten! nvrdrschtn Schriftstellers Mit Erlaubnis des Verlages der soeben erschienenen Nr. 3435 der bekannten. Leipziger „Illustrierten' Zeitung". ■ j 1 g 1 1 ( ( \ 1 s i g < i s > r < b i 3 315 1877", kndi s» scheint es Win, als wäre ein ganz u'ntzewöHMchier Vogelzug in jenem! ZWre Mer K'aS dänische Land UngegangE ahne jedoch anderswo Sparen $u hinterlassen als gerade in der gennmiien Stadt. Da ich durch einen Zufall in die Lage versetzt bin, einige Mfklärungen Wer diesen nach Verschiedenen Richtungen hin wirklich sehr eigentümlichen Vogelzug zu geben, und da diese Aufklärungen, auK für Nichtfachleute, ein gewisses Interesse haben dürften, fo will ich Mitteilen, was ich in Erfahrung gebracht habe. Hkjöping ifi eilte der allerkleinsten Provinzstädte Seelands und Dänemarks, eine von den wenigen, deren Einwohnerzahl nicht vvrwärtsfchreitet, .sondern die, wie die letzte Volkszählung ergab, im Gegenteil ein wenig abgenommen hat, eine natürliche Folge davon, daß der bisherige Pfarrer, der acht Kinder hatte, versetzt wurde, und daß sein Nachfolger int Amt unvermählt war. Nach Hkjöping kam in dem obengenannten Jahre ein neugebackener Referendar ans Amtsgericht. Er stammte aus der Hauptstadt und brachte einen großen Fonds von Lebenslust und Hnnivr mit, den er in de ne letzten Examensjahr aufgefpei.chert> Hütte; aber er bemerkte bald-, daß in Hkjöping kein Platz für Lebensmut und keine Berwendüng für Humor war — man schätzte keins von beiden nach Verdienst. Er versuchte, Som'merbälle im „Wäldchen" zu veranstalten; aber das mißlang völlig, da man in Hkjöping nur nach dem Vogelschießen und an Königs Geburtstag tanzte. Man fand auch reute Veranlassung, mit der Tradition zu brechen, weil ein Kopenhagener sich wichtig Machen und Reformen einführen wollte. Er schlug die Gründung einer lokalen, geheimen Gesellschaft unter dem Namen „Ping" vor, einer Gesellschaft, deren Mitglieder sich auf Ehrenwort verpflichten sollten, jedesMal zehn Oere zu bezahlen, wenn sie ein unartiges Wort gebraucht, und . Munzig Oere, luritit sie etwas Unartiges gedacht hatten; die . Strafgelder sollten dann dazu verwendet werden, zwischen Weihnachten und Neujahr einen riesigen „Schwof" im „Hotel zum ■ Prinzen" abzuhalten. Aber es meldeten sich keine anderen! Mitglieder als der Wirt zum „Prinzen", ganz einfach aus dem . Grunde, weil die Bewohner von Hkjöping nichts Unartiges sagten ! und nur artig dachten. Da gab der Referendar seine Wirksamkeit für das allgemeine Beste auf und beschränkte sich darauf, wenn ihm das Leben zu Unerträglich wurde, kleine private Gemütlichkeiten zu arrangieren. _ So hatte er ein paarmal einige schneidige Jungen veranlaßt, Mrmenfchttder zu vertauschen, und ein andermal machte er ganz «n geheimen beim Drogisten große Einkäufe in Anilinfarben, was unter anderem zur Folge hatte, daß die schwarze Katze des Schusters mit nächsten Tage mit feuerroten Querstreifeu an den Hausern entlang schlich und des Apothekers weißer Pudel, der gerade geschoren war, ein kornblumenblaues Hinterteil bekam, so daß er einem verirrten Mandrill glich. . Mer selbst diesen kleinen unschuldigen Zerstreuungen wurde em Ziel gesteckt, indem der Amtsrichter, der absolut keine Ader für das Gemütliche hatte, sich aufs bestimmteste das Vertauschen der Firmenschilder wie auch die Schöpfung von Fabeltieren verbat. Der Referendar resignierte. Er besorgte seine nicht gerade überwältigenden Amtsgeschäfte, schoß des Sonntags mit seiner Salonpistole Ratten auf dem Hinterhof, und las gute und schlechte Romane, wenn er aus- uahmsweise einmal allein zn Hause war in seinen beiden Zimmern bet der Witwe Petersen im „Spatzenhaus". Diesen idyllischen Namtzw hatte das Häuschen an der Haupt- straße erhalten, weil die ganze Fassade mit dichtem, dickem Efeu überwachsen war, der Hunderten von Spatzen nächtlichen Unter- schlnps gewahrte. War aber das Haus von außen gemütlich, so waren es die Zimmer wahrlich nicht. Roßhaarbezug auf dem Sofa, und den Vier Stühlen, kalke, weiße Gardinen im Sommer und im Winter; das einzige Prachtstück im „Wohnzimmer" war ein leerer Meßmgbauer, in dem einstmals ein längst verstorbener Papagei gehaust hatte. Kein Wunder, daß der Referendar sehr wenig daheim war Und schließlich den größten Teil des Nachmittags und den ganzen Abend im „Prinzen" zubrachte. Hier traf er doch wenigstens Menschen, lernte bis zur Vollendung Billard und Sechsundsechzig spielen und amüsierte sich damit, andere Stammgäste zn studieren. Unter diesen nahmen unbestritten der Kreisphysikus und der Agent den ersten Platz ein. <^r^^sPW^is war der.Thpus eines Medikus von der «s.üwß und robust, mürrisch und zuweilen großmäulig. a ml ^"uern und fing in der Regel damit an, ohne Ansehen der Person tebeiit Patienten den Buckel voll zu ff.?“', "idem er es beinahe für eine ihm angetane persönliche Beleidigung hielt, wenn sich jemmtb herausnahm, krank zu sein; war er aber erst mit dem Ansschelteu fertig, so war er sowohl vrgfaltig als auch uneigennützig und auf seine Weise, kraft der langiahrigen Erfahrung, nicht ohne Tüchtigkeit. Der Agent war der größte Mann des Städtchens. Er handelte mit Kvrn und Holz, mit Futterstoffen und Kohlen, hatte zwei Schoner auf See und besaß ein großes, altes Geschäftshaus' Ms dem Hotel gerade gegenüberlagt Den ganzen Tag! war er tätig, handelte nut den Bauern und trank mit den Bauern i— Portwein, nie etwas anderes; aber am Abend saß er im „Prinzen", spielte Sechsundsechzig mit dem Kreisphysikus und trank Ruin, Grog, nie etwas anderes. Zu einer gewissen Zeit des Abends fing der Doktor regelmäßig an, eine Diskussion mit dem Agenten über Genuß und! Mißbrauch vom Alkohol einzuleiteu. Der Doktor, der selber! utchts gegen ein paar Gläser steifen Grogs einzuwendeu hatte, stellte nämlich als unumstößliches Prinzip auf, daß alles Trinken zu einer anderen Tageszeit als am Wend absolut verwerflich sei, und daß der Agent deswegen früher oder später das bekommen! Würbe, was er auf seine schlichte Weise als den „großen Trall" bezeichnete. Der Agent wies es von sich, bald halb beleidigt, bald! ans gemütliche Weise, ilnd diese ständige Diskussion', die mit einer gewissen zynischen Offenheit von beiden Seiten geführt wurde, amüsierte den Resereudar so sehr, daß er stets durch eine nicht hiugeworfene Bemerkung dafür sorgte, die fachliche Alkohol- Erörterung aufs Tapet zu bringen, sobald sie einmal auszubleibeii drohte. . . An einem Herbstabelrd waren die beiden Scchsuudscchzig- spteler besonders eifrig. Der Doktor behauptete ganz bestimmt, letzt könne der „Trall" unmöglich mehr lange auf sich warten lassen, das ganze Aeußere des Agenteu bestätige die Diagnose.. „Unsinn!" sagte der Agent. „Ich bin vollblütig — das habe ich von meinem Vater. Sie müssen mich übrigens auch an entern der nächsten Tage zur Ader lassen." „Zur Ader lassen!" rief der Doktor. „Was meinen Sie, daß es nützen kann, wenn ich mit Meinenr Schnäpper komme unds ein Loch in Sie schlage: da Kommt, hol mich der Teufel, doch rem Blut, sondern bloß purer Portwein!" „Unsinn!" wiederholte der Agent. „Ich weiß doch ganz genau, daß es gewisse Anzeichen für die Krankheit gibt, von der Sie reden" ■— der Agent nannte sie grundsätzlich nicht Beim! Namen — „gewisse Zeichen, die vorausgeheu. Aber ich sehe weder Fliegen noch sonst was Schwarzes! — Sie geben!" „Was Schwarzes!" wiederholte der Doktor. „Es braucht! gar glicht schwarz zu sein. Im vorigen Jahre wurde ich zu! Gutsbesitzer Madsens Kuhhirten gerufen ; dieser sah lauter weiße Kälber. — Spielen Sie jetzt aus!" „Sah er wirklich gvetße Kälber?" „Ja, weiß Golt, das tat er, und die ganze Zucht ist rot-i scheckig!" i , „Das ist ja des Deubels! Na ja, ich sehe übrigens weder! weis; noch rot. _ Aber ich werde schon zu'Ihnen schicken, wenn ich was ^Apartes sehen sollte. — Können Sie den König stechen ?" t Jetzt nahm das Spiel die beiden Herren so stark in Anspruch, daß die Diskussion ein Ende hatte. Int ganzen „Prinzen" war kein Mensch, mit dem der Referendar eine Partie Billard hätte spielen können, und so ging er denn in seiner Verzweiflung! verhältnismäßig früh am Abend nach Hanse. Es war Mondschein, und die ausgestorbene Straße nahm! sich förmlich schön aus. Aber dem Referendar ging der Sinn süx das Idyllische ab; er wurde immer wütender, wenn er an feilt) Exil in diesem Krähwinkel dachte. Nicht mal einen Lomber konnte man zustande bringen, nicht einen Whist — ja, einen Whist! mit drei Blinden und vier Glas Grog, wie der Doktor zu sagen pslegte, aber . . . Nein, es war hier nicht zum Aushalten! Irgend etwas mußte man aber doch anstisten. Den Nachtwächter betrunken machen? Neiu, Jespersen erhielt nie zn viel! Oder einen kleinen Kanonenschlag gegen die Tür des Amtsrichters donnern? Aber das kam' ja sofort heraus! Der Referendar stand jetzt unter dem „Spatzenhaus", und als er an die Türklinke faßte, piepste es wie gewöhnlich rings umher aus dem Efeu. Plötzlich klärte sich fein Gesicht auf; er sah aus wie eilt Mann, dem! ein Einfall gekommen ist. Was sich eigentlich an jenem Abend zugetragen hat, darüber ist niemals völlige Klarheit gefontmen. Madame Petersen, die Wirtin des Referendars, erwachte von einem unaufhörlichen Gepiepse und! Geschrei an der ganzen Fassade entlang, und es war ihr auch', als wenn jemand da draußen umherschlich!; da aber Ajax, de« Hofhund, nicht anschlug, beruhigte sie sich damit, daß es ja keine Einbrecher sein könnten, und sie war.eben int! Begriff/ wieder einzuschlafen, als sie von neuem durch ein lautes Gezwitscher oben in dem Zimmer des Referendars geweckt wurde — es klang geradeso, als wenn es aus der Ecke käme, tit bed Papchens .leerer Bauer stand. Sollte er vergessen haben, die Fenster zu schließen? Nein, sie hörte den Referendar ja deutlich da oben rumoren; folglich konnte nichts passiert sein. Aber sonderbar war es nun doch, und die brave Madame Petersen! entschlummerte mit dem Vorsatz, gleich morgen früh in dem! Wohnzimmer des Referendars nachzusehen. Die Uhr war auch eben erst sieben, als sie auf Socken! hmauslchlich. Nein, da war nichts zu entdecken. Papchens Bauer war leer wie immer, aber das Schlafzimmer des Referendars war cbensalls leer. Dieser war ganz gegen seine Gewohuheilj heute morgen schon früh auf den Beinen. r ,, Der _ Referendar ging gerade die Straße hinauf mit der selbstzufriedenen Miene, die ein Mann unwillkürlich aufsetzt, wenn er ausnahmsweise einmal früh aus den Federn gekommen ist und daher meint, daß er etwas Besonderes ausgerichtet hat — als er den Doktor aus dem! Hause des Agenten herauskommen sah. 1 Der Doktor schüttelte bedenklich den Kopf. „Haben Sie cs schon gehört?" fragte er den Referendar. >— 316 — Teufel mag das bann fehlt dem nnb ihn beruhigen." „Ja, das faiin ich — aber ich glaube nicht, das; ich es tun werde," sagte der Doktor und setzte eine ungeheuer pfiffige Miene ans. „Es wird ihm wohl am besten sei», wenn wir ihn so lange wie möglich in dem Glauben erhalten." Eine halbe Stunde später wusste die ganze Stadt, sowohl daß der Agent einen Anfall gehabt hatte. Wie auch daß ein merkwürdiger Vogelzug vom Norden hergekommeu war. Tie Einwohner von Hkjöping standen den ganzen Tag da und reckten sich die Hälse aus nach all der sremden Farbenpracht, und der Redakteur kam zur Mittagszeit ins Hotel und ratschlagte mit deut Referendar, der für hervorragend ornithologisch veranlagt galt, damit der Artikel über den Vogelzug für die Abendnummer so wissenschaftlich >vie möglich werden konnte. Auf diese Weise gelang es der Hkjöpingcr Zeitung auch noch an demselben Abend feststellen zu können, daß sich in dem Vogelzug unter andcrm Mandelkrähen, Goldpirole und Rosenstare befunden hatten. 'Ter Artikel wurde in allen Zeitungen des Landes zitiert, und zwei Tage später traf ei» Assistent vom Zoologischen Museum mit Extrapost in der Stadt ein, um die Verhältnisse zu untersuchen. Aber da war der Vogelzug längst weiter gezogen. In der Nacht, nachdem er gekommen war, fiel nämlich ein starker Regen frei nordöstlichem Winde, und dann „gehen die Zugvögel immer nach dem Süden", erklärte der Assistent. Ter Agent erholte sich wieder. Aber obwohl er erfuhr, daß auch, andere als er „rot gesehen" hatten, befolgte, er doch von nun an den Rat des Doktors nnb trank nur am Abend. Der Referndar kehrte im Frühling in die Hauptstadt zurück, Und der Drogist ließ später bei einer besonderen Gelegenheit — es war auf dem Ball nach dem Vogelschießen - einige verblümte Aeußerungen fallen, daß die Anilinfarben, die der Referendar seinerzeit bei ihm gekalift hatte, möglicherweise in erster gewißen Verbindung mit dem sonderbaren Vogelzug stehen könnten. Aber diese Hypothese wurde abgewiesen, wie sie es verdiente, und noch lange nachher wurde in Hkjöping die Zeitbevechnung auf die Weife geführt, daß es regelmäßig hieß: „Es war in dem Jahre vor, oder es war zwei Jahre nach dem merkwürdigen Vogelzug. „Ja, das ist er!" _ „Und da ist einer, der ift rot. Wie zum „Nein. Was berat?" , ■ _ „Daß es mit dem Agenten so wett zu ist! „Ist das wirklich wahr?" „Ja, er ließ mW vor einer halben Stunde rufen. Jetzt wäre es so weit, er hege selbst keinen Ziveisel mehr. Gerade als er aufgestanden war nnb aus dem Fenster h'iuausgesehen, hatte er was Rotes und was Gelbes und was Grünes erblickt — «ogel nannte er cS! — rund herum auf dem Dach und int wm wohin er auch sah — ja, nette Singvögel das ! — Aber ich habe es ihm ja schon vor zehn Jahren gesagt!" . „Wird er es überstehen?" fragte der Referendar. , „Es kann sein! Ich hab ihm vorläufig zur Ader gelaisen. Da kam, weiß Gott, Blut! Und nun liegt er mit Eis auf dem Kopf und soll vorläufig von Hafersuppe und dünnem Tee leben. Aber was in aller Welt ist denn das?" rief der Doktor aus und zeigte auf ein Dach. , Das? Das ist ja ein Bogel!" antwortete der Referendar. „So, also Sie sehen ihn auch!" sagte der Doktor beruhigt. „Aber er ist ja grillt!" zugehen!" . „Es wird über Nacht wohl ein großer Zug von Norden her gekommen fein," meinte der Referendar. „Ja, das ist wohl au zu ne Innen - - aber Agenten wohl eigentlich nichts!" „Nein, vermutlich nicht; bann können Sie gleich hingehen Vermietest *’ Ein gra u sames „P a s s i o n s s P i e l" in M e x i k o. In Mexiko sind jetzt die ersten Berichte über die btesjährtgen Passions'spiele der T u x p a n - I n d i a n e r eingetroffen und haben die mexikanische Regierung sofort, veranlaßt, gegen die blutigen Ausschreitungen eines wilden religiösen Fanatismus nut allen Mitteln einzuschreiten. Der Kampf gegen diese indianischen Pas- siousspicle wird schon seit 'Jähren geführt, aber bisher ist es nie gelungen, die grausamen Ausschreitungen mißverstandenen^.neli- gionseifers völlig zu verhindern. Die Ereignisse, dieses Wahres haben nun zu einem radikalen Verbot aller Passionsspiele in Mexiko geführt. Sie waren seit Jahrhutiderten bei, dem halvztvittsicrtcn Jndiatterstamm Sitte, und alle Versuche, die grausame Realistik des Spieles abzuschwächen, scheiterten an dem Fanatismus des Stammes. Denn der Ehrgeiz dieser Indianer gipfelt darin, alle Einzelheiten des Evangeliums natitrgetreu Wiederaufleben zu lassen. In diesem Jahre hatte ein Stammesmitglied namens Zambrano die Darstellung des Heilands übernommen. Schon am Gründonnerstag bei der Geißelung kam es zii grauenvollen Szenen; als am Karfreitag Zambrano den Krenzgang antrat, war er durch die Mißhandlungen in einem Zustand so hochgradiger Erregung, daß die härtesten körperlichen Schmerzen auf völlige Empfindungslosigkeit bei ihm stießen. Die fanatischen Indianer schnürten Zambrano ans Kreuz, die Leberriemen schnitten ihm ins Fleisch nnb das Blut rann; der exaltierte Christusdarsteller aber war damit nicht befriedigt, er verlangte nach dem Häuptling und behauptete, die Zeremonie würde unvollkommen ausgeführt. „Der Heiland wurde nicht ans Kreuz gebunden: er wurde genagelt. Auch ich tvill genagelt werben." Die Nettesten bes Stammes traten zur Beratung zusammen, man fürchtete Schwierigkeiten mit der Regierung und beschloß, es mit der üblichen Weise genügen zu lassen. Ein unzufriedenes Murmeln der Zuschauer begrüßte diese Entscheidung; Zambrano selbst aber geriet in höchste Erregung. „Als man den Heiland kreuzigte, fragte man nicht nach seinen Gefühlen. Gleich ihm will ich gekreuzigt sein. Nehmt Nägel und schlagt mich ans Kreuz." Es bedurfte keiner zweiten Aufforderung. Vier große eiserne Nägel und ein Hammer waren int Nu herbeigeschafft, und sofort meldeten sich Freiwillige zu dem grausigen Werk. Als die Kreuziger sich dem auf das Kreuz gebundenen Zambrano näherten, zog ein Schimmer der Befriedigung über seine Mienen. Mit wuchtigen Schlägen trieb man die ungefügen rostigen Nägel durch Hände und Fiiße. Das Opfer wurde kreidebleich, aber feilt Ton kam über seine Lippen, In warmen Strömen rieselte das Blut, aber die gräßlichen Schmerzen entlockten ihm keinen Laut. Der grauenvolle Anblick übte auf die Menge eine die Leidenschaft zum Höchsten aufpettscheiide Wirkung. Seile wurden herbcigeschafft, man richtete das Kreuz auf und mit einem starken Stoß senkte man es dann in ein bereit- gemachtes Loch. Die Erschütterung ließ Zambrano krampfhaft zusammenzucken. Die Erregung der Menge kannte keine Grenzen. Ihre Phantasie ließ sic völlig in den Rollen römischer Soldaten und höhnender Juden ausgehen, sic umtauztcn mit wildem Geschrei das Kreuz, und die Tatsache, daß der Sterbende ihr «tain- mesgenosse und Freund war, der hundertmal mit ihnen Tisch und Zett geteilt hatte, schwand völlig aus dem verwirrten Bewußtsein. Erregungszitterude Finger hefteten hastig die Fnschrrsl über das Haupt des Gekreuzigten und höhnende Rufe erklangen; „Wenn du Gottes Sohn bist, so hilf dir selber." ö-rauen Hub, Kinder schrien und spotteten: „Anderen hat er geholfen und rann sich 'selber nicht helscit." Zambrano nahm alles ohne Klage hm; als feine Kräfte schwanden und er den essiggetränkten schwamm an den Lipven gespürt hatte, rief er mit ersterbender stimme bic letzten Worte des Heilands und verlor dann das Bewußtsein. Unter dem Kreuze würfelte man um die Kleider, die Zeremonien nahmen lange Zeit in Anspruch; als man Zambrano schließlich, vom Kreuze nahm, war er bewußtlos und glich einem -Loten., Hande und Füße waren furchtbar aiigcschwollen, die Entzündung hatte sich über die Glieder' gebreitet, aber die Fanatiker achteten dessen nicht und bestatteten ihn schließlich in einer Sohle am Fuße des Hügels. Erst jetzt lauchten ihnen Bedenken auf und sie fürchteten, zu Weit gegangen zu sein. Eilig schritt man zur Zuwendung von Wiederbelebungs'mitteln, aber die primitive HetV fünft der unwissenden Indianer .kam zu spat; unter gratzkicyen Schmerzen starb das Opfer des religiösen Wahnwitzes etneii snrchtt baren Tod. ... Es ist nicht das erste Mal daß « M spiele der mexikanischen Indianer ein .tragisches Ende ftnbere Erst vor wenigen Jahren trieb wahnwitziger Uebercifer die Augc- hörigen eines anderen Stammes in der Gegend von Las Jnuiuu zu gleichen Ausschreitungen. Das Opfer lener Passionsspiele, das sich freiwillig angeboten hatte, hieß Jesus Gonzales. Auch er verlangte ans Kreuz genagelt zu werden, und nach der Kreuzigung erreichte die Erregung der Zuschauer eine solche Glut, das; mau den Unglücklichen noch am Kreuze steinigte, ihm den spcer tief in bte Seite stieß und nur einen Toten vom Kreuze abnühMM! konnte. Rösselsprung. ans ket gen Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Zitatenrätsels in voriger Nummer: Wenn du eine Rose schaust, Sag' ich laß sie grüßen. nicht und won- auch weichen MccreS- aus grw fest flut len Glüch nicht bloß den will der ewi- Sciu- nen sie reiche int so auf das der ruht Erde alten beit Wellen- wogen- Redaktion: I B.: E. Heß. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Stentdruckerei, R. Lange, Gießern Ul W in lu l>c fh ei XU vc la di hi G S t)' K P d S d li il U fr 9