WitWSch den 29. Januar MM HÄU i2äs W 4 W Ä MWM g*Tir ; irr?* rirrjii UMB ÜLLUaMElL^M Diaria Hendrina von Goch. Novelle von Luise Schulze-Brück. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.- Sie saß und samt und grübelte. Dumpfe Zweifel gingen durch ihren Kopf, — an Beert dachte sie, der sie auch liebte, der nur so sonderbar war, so ungleich zornig und doch wieder so still, so ganz anders wie früher. Und sie fühlte, das; das es war, was ibr Kummer machte, und doch ihr schwer war, darüber hinweg zu kommen. — Wie seltsam das war. Man konnte doch nicht zwei Menschen zugleich lieben! Und den Georg Werner, den liebte sie, ja den ganz allein. Jetzt ging er wohl schon ungeduldig am Rheinufer auf und ab. . Er wartete auf sie, es sollte ja heute Gissest sein auf dem Rhemeis. Freilich bei dem Wetter, da war wohl nicht daran zu denken. Sie wischte die beschlagene Scheibe ab. Ach, es harte aufgehört zu schneien. Vielleicht wurde es doch noch, die Bor- bereitungen waren doch nun einmal getroffen, und wenn der Schnee weggekchrt wurde, dann konnte es noch ganz schön werden. Nachher sollte es dann iroch einen Tanz geben im Gasthaus. Sie waren ja so unersättlich hier, sie genossen den Tag und die Stunde. Nun würde sie also auch hier leben am schönen Rhein. Würde auch sich ihres Lebens freuen, so lute sie sich's geträumt hatte. Und Beert würde manchmal mit dem Schiffe hier vorbei fahren, und dann würde er kommen, um sie zu besuchen. Ob er ivohl kam? Ob er ihr'S verzieh, daß. sie den anderen nahm, und wieder froh wurde, so heiter, wie er früher immer gewesen war? Es fuhr ihr durch den Kopf, ob sie daun wohl je wieder fvoh werden könnte, wenn der Georg eine andere nehme. — Aver sie wollte nicht daran denken. Nicht darüber grübeln. Ob kk heute mit ihr reden würde, sie bitten, seine Frau zu werden — Ach nein, heute noch nicht. Sie fürchtete sich davor, cs war so schön, dies Heimliche, wenn erst alle cs wußten, dann kanr die Hildegard und schwatzte und lachte, und sie mußte mit zu seiner Mutter, vor der sie sich ein wenig fürchtere, weil sie doch eine Amerikanerin war und nicht viel deutsch sprach, und die Ete Sett. kam und zankte, sie hatte es wohl gemerkt, daß sie Nicht dafür war. — Ihre Gedanken gingen immer um Georg herum. --- Ach, Beert hatte häßlich von ihnr gesprochen. Hatte d^agt, daß der schon viele» Mädchen den Kopf verdreht hatte iAber das hatte ihr Georg doch schon selber erzählt, ihr selber Besagt, daß. er sich schort manches Mal verliebt habe. Abe- das ^uremals das Rechte gewesen, nur flackerndes Stwhfcuer. Aber da habe er sie geschert — und da--------Und £Hm!! ^te cr sie geküßt, ach so heiß und so süß. .. .,lU Hendrina ton Endert schloß die Augen und träumte, vis rhr Haler heimkam, schlecht gelaunt und mit rotcur Kopf. iMun machte sie sich schnell zurecht. „Wohin gehst dir?" fragte er'lauernd. „Nach dem Eisfest." , ,, ,"Dch! Das sind ja alles nix ivie Narreteien'. Eissest! Und Mchher da wird wieder getan,A und karressiert. Mach nur, das; eS mit dem Karressieren « gut End' kriegt. Da machen se erst schön Redensarten, un nachher, da is et all nich so! Die Ober- rheiner, dat sin schon die richtigen." Er war sehr Zornig. Den Georg Werner hatte er richtig getroffen. Er hatte mit ihm einen Schoppen getrunken und dabei versucht, ihn wegen der Hendrina auszuhorchen. Aber der hatte ja nicht standgehalten, er war ihnr entschlüpft wie ein Aal. Wer wußte nun, wie dem seine Meinung eigentlich war? Ach, wenn er mir von der ganzen Sache nix mehr zu hören brauche. Frau-- leutskmm, das war Deuselskram. Sein altes Sprichwort wurde immer wieder wahr. Er sah Hendrina nach, wie sie über das Gaugbord balancierte uird den Hafenweg entlang ging. Beert ging mit ihr. Da machten sie nun ein Wesens aus der Schönheit des Boädchens. Ihm war das nie aufgefallen. Weiß und rot und wohlgewachsen, so gab's doch schließlich viele, da war weiter nichts dabei. Und er könnt« sich auch nicht so mit der Hendrina haben, wie der Weingartner mit seiner Hildegard! Wenns cm Junge gewesen wäre, der mit ihm hätte fahren können, und mit dem er weiter keine Umstands gehabt hätt! Aber das Mädchen, — Frauleutskram! — Die beiden jungen Menschen gingen schweigend nebeneinander. Beert nagte an den Lippen, und Hendriuas Blicken liefen schon weit voraus, dahin, wo drunten auf dem Rheineis Schnüre von bunten Lampions durch das Dunkel leuchteten, Teertonnen ein rötliches Licht warfen und gualmten, daß man den scharfen Geruch bis hierher merkte. Musik setzte ein, zwischen dichten Menschengruppen bewegten sich Scharen von SchlittschuMuferm Der Mäuseturm rheiuabwärts leuchtete in bengalischem Feuer auf. Hendrina fuhr zusammen: „Ach wie schön, wie schön!" Und in. Freude und Erwartung strebte sie ungeduldig voran, während Beert fast eine Schwere in seinen Füßen fühlte. Und als sich dann von einem der Uferbäume eine dunkle Gestalt ablöste, und Georg Werner auf sie zukam, da fühlte, er einen so heftigen Haß, daß er am liebsten den Menschen, der so siegest froh lächelte und seine weißen Zähne zeigte und Hendrina mit seinen blitzenden Augen, fast verschlang, etwas angetan hätte. Mit dem Eisfest wurde es freilich nicht viel. Sie hatteik kaum ocn Festptatz erreicht, als ein Windstoß daher fuhr und die Lampions ausolies und wegfegte. Ein lauer Wind war's — duuwind Westwind. Er blies erst nur leise und wie Versuchs" weise, dann immer heftiger. Der Qualm der Teertounen schlug den Menschen beißend ins Gesicht, daun flogen brennende Stücken umher, lind als es nun wieder stark zu schneien begann, in wässrigen großen Flocken, die auf dem Gesicht und den Kleidern zergingen, da gab's eine allgemeine Flucht. V-ert hatte Hendrina aus dem Gesicht verloren, nun stand er au dem durch Seile abgegrenzteii Eingang und wartete. Hunderte strömten hindurch, mir Hendrina sah er nicht. Schon "war < slch ganz- leer, da kam ein Pärchen, eng aneinander! gedrückt — Hendrina und der Amerikaner. Ganz langsam käme»! «5'. <0$?$ lil versunken, ohne auf die neugierigen und hämisches Micke der^ einzelnen zu achten, die noch in ihrer Nähe waren. »c eei t schoo sich dicht an den Eingang. Die andern sollten wenigstens 42 sticht Wer sie lacfM Und es- war wahrhaftig eine Schande, daß Georg Werner des Mädchens Weltunkunbigkeit so ausnutzte. „Hendrina, komm, ich wart' schon lang auf Dich." Sic sah ganz erschrocken nach ihm und machte eine Bewegung, ivic um sich fester an den andern zu drängen, der ihn herauS-- svrdernd ansah. . „ , „ „Komm doch, die Leut' gucken ;a all nach Dir." Nun machte sie sich los und ging neben Beert ’fcx, gaW hilfios wie jemand, der aus einem schonen Trauiu ausgestört i,t Und in Beert kochte der .Haß. Was nutzte es, wenn er neben ihr ging und sie bewachte. Er machte sich ihr ja doch verhaßt Imb als der unbequeme Aufpasser. Es im noch zn früh zum Tanz. In den kleinen ZrmMern einer Weinivirtschaft drängte sich alles zusammen. Es ging laut Kn, Fremde, die gekounueu waren, um über Rheiueis zu gehen, Mischten sich unter die Einheimischen, der Wein machte Herzen 'und Köpfe heiß. Und als von brat Tanzlokal ein Trompetenstoß den Anfang des Tanzes verkündete, da strömte cs liirmenb und jubelird dahin. . ... Diesmal hatte Beert Hendrina nicht von der Saite gelassen. Und als alles aufbrach, erfaßte er sofort ihre Hand. „Hcndrina, geh mit mir." Sie tat cs unwillig. Mer als sie sein blasses Gesicht, seine blassen Augen sah, erschrak sie. „Ach Beert, was ist dann?" „Du mußt Dich in acht nehmen, Hcndrina. Was sollen denn die Leut' denken! Die reden und lachen ja so schon über Dich. darf man nicht sein, wie Tu bisst" ^citn $$ccrt Er sah sie ratlos an. Was sollte er da jagen? Er ivußte es sticht. Und so schwer es ihm wurde, er mußte mit dem Llmeri- tkaner reden. Aber der würde nur lackten, das spöttische Lachen, das Beert nun schon kannte. Und ivas würde es wohl nützen? Nein, er mußte sie gehen lassen. In dem Trubel und Jubel würde es ja nicht so sehr aufsaltcn. Und er selber wolle mit ihr tanzen, so oft wie möglich, sie nicht ganz dem anderen tiberlafsen. Als sie spät in der Nacht heinrgingen, da weht« es warm. Ein Sausen war in der Luft wie von Frühlingssturm. Hcndrina Und Beert gingen allein. Der Amerikaner hatte mitgclvollt, aber Beert hatte ihn so kurz ab gefertigt, daß er doch zurückblieb, freilich mit einem bösen Blick. Hcndrina tvar sehr still. Und Beert brachte kein Wort Über die Lippen. Ter iveiche Schnee war halb getaut, ein häßlicher Brei bedeckte den Boden. Beert hatte Hendriua den Arm gereicht, doch sie kam schwer vorwärts. Nun legte er sorglich de» Arm Um sie und führte sie. Es war sehr dunkel. Der Himmel war mit schweren, jagenden Wolkctl bedeckt, Manchmal lugte der Mond einen Augenblick durch einen Spalt, daun sahen sie den Weg. Sie gingen die lange Häuserfront hinauf, wo noch ein paar Laternen ein wenig erhellten. Aber dann! hörte auch das auf. Zn ihrer Linken schimmerte schwach die Schneedecke des Rheins, so daß sie die Richtung nicht verfehlten, doch war es ein schlimmes Gehen. „Wenn es so bleibt, wird das Eis schnell brechen," sagte Beert. „Tas dauert nur ein paar Tage! Dann sind wir frei und schleppen nach Mannheim." Sie blieb still. Bor ihnen tauchte der schwarze Schiffsrumps der Maria Hendrina auf. Eine helle Laterne pendelte am Gang-- bord. Und da überkam es Beert übermächtig. Der andere, der fremde Mensch, der sollte sie haben für alle Zeit, den hatte sie gern, der tjtittc ein Recht auf sic. Er hatte auch ein1 Recht. Hatte er sie nicht gern gehabt, säst so lang er beuten konnte? Hub durfte er sie nicht auch küssen, wenn sie sich von fremden Mensch-cn küssen ließ. Und wenn sie dann schon den anderen nahm, — einmal wollte er doch fein Recht haben, — und toenit es nicht sein Recht im, dann stahl er sich's — er war doch auch bloß ein Mensch von Fleisch und Blut, und dies Blut, das kochte jetzt in seinen Adern unb brauste in seinem Kopf. In seinem Arm hatte et sie ja, et brauchte sie nur zu halten, an sich zu drücken. Mochte denn koumreu, wie's wollte, ihm war es gleich, sie war ja doch! verloren für ihn. Und er umfaßte sie fest mit feinen! starken Armen und küßte sie lu lebet unb wieder. Sie wehrte sich gar nicht. Sie lag still in feinem Arm. Und das brachte ihn zu fich. Er ließ sie los, er taumelte. „Ach, Hendrina!" Sie hob das Gesicht nicht auf; es war weiß wie der Schnee, her auf dem Rheineis lag. „Hendrina?" Da fuhr sie zusammen. „Hendrina, ich könnt' nicht anders. Und toenit einer da« gestanden Mit', der nüch gleich erschlagen hätt', ich hätt's doch gemußt, Hendrina, Du weißt ja, wie es tut, wenn man einen! Menschen so lieb hat — so lieb. So lieb kann Dich ja bet andere gar nicht haben! Das kann nicht so schnell koinmen und fo tief im Herzen sitzen!" Bon der Maria Hendrina herüber kam die polternde Stimme des Alten: „Beert, Hendrina! Watt steht ihr da und kuckt den Mond an. Ett is doch wahrhaftig spat genug zum Schlafengehen." Aber die zwei hörten ihil kaum. Hendrina van Endert stand noch immer ganz still. „Hendrina, ich bitt' Dich, bist Du bös?" Da schüttelte sie leise den Kopf. Wer sie sah ihn nicht an. Er griff nach ihrer Hand und hielt sie zwischen seinen Händen, Sie entzog sie ihm nicht, aber er fühlte auch Beinen Druck. Doch jetzt tauchte drüben aus der Kajüte das Gesicht des Alten aus« Gellend schrie er herüber: „Jetzt wird, ett mcr aber zu doll. Seid ihr dann ganz verrückt! Wollt Ihr Euch mi erüber machen?" Beert faßte Hendrinas Haud und leitete sie über das Gang« bord, das naß und glittfchrig war. Ter Alte empsing sic scheltend. Beert taumelte die enge Treppü hinab, daß er fast kopfüber gestürzt wäre. Unten im Raum! warf er sich auf fein enges Lager und stöhnte. Oben in der Kajiitc in ihrem Verschlage lag Hendrina. Ihre Augen brannten, ihr Herz schlug laut. In ihrem Kopf«! ging es wie ein großes Rad mit vielen hellen Lichtern und bunten: Flammen. Sie wußte gar nichts klar, sie kam zu keinem Gedanken. Aber aus dem Rad« heraus, zwischen den blitzenden! und glitzernden Feuergarben, da sah sie immer die zwei Gesichter — Georg Werner und Beert — und immer wieder Georg und Beert. Und ein grauer Schein war schon über dem Rhein, als! endlich die Gesichter in eins zu verschmelzen schienen — die Lichter auslöschten und Hendrina nichts mehr wußte von deik Geschehnissen der Rächt. (Fortsetzung folgt.) Nach dem Erdbeben. Zustände rind Lehren des Unglücks. II. Es war hohe Zeit, daß ich von Catania fortkam. DaV kalte Regenwetter, vermischt mit Wind- und Erdbebenstößen/ der Egoismus und die Eitelkeit der Catanesen trieben michj fort. Der Egoismus äußerte sich in den unverschämtesten Zeitungsartikeln.. Mau verlangte, das; die geretteten Mcsfr- nesen sich alle in Catania ansiedeln und die Regrerung die Hunderte von Millionen, anstatt sie zum nutzlosen Wiederaufbau von Messina zu verwenden, an Catania abgeben sollte, damit dieses als Messina-Catania die verschwundene Hafenstadt ersetze. Dieses fast naive Ansinnen 'beweist, wie zersplittert die alte Griecheninsel noch ist, beinahe, wie das alte Hellas, wo auch Stadt und Stadt sich bekämpfen. Das Schönste an der Sache aber ist das, daß Calama gar keinen brauchbaren Hafen hat, die Regierung also mit SCO Millionen einen Hasen künstlich errichten müßte. Die Eitelkeit der Catanefeu aber äußerte sich in einem über- triebeneu Zurschaustellen der Trauer, in Straßenplakaten, Aufrufen, Ladcuinschriften und der Bildung von zahlreichen Hilfskomitees, wobei die Gründer zwei Fliegen mit einer! Klappe schlagen, denn als Gründer lassen sie andere zahlen, die Ehren aber heimsen sie allein ein, mögen diese nun in Krediterhöhungen, Lrdenszeichen oder, wenn es sich um Beamte handelt, in Beförderungen bestehen. Die Fahrt aus der Flucht nach Palermo war schlimm; der Schnellzug, der eigentlich nur Flüchtige und Verwundete ■ anfnehmeu sollte, schlich wie eine Schnecke. Peinvoll wav auch für mich, der rch doch nicht helfen konnte, die fürchterlich einkeilende Umgebung der Geschundenen, Gequetschten/ innerlich Verletzten, denn, wie ich schon schrieb, das niederste Volk stellte die meisten Geretteten, und diese hatten Tage lang in ewigen Platzregen Messinas dnldend geharrt. Aber rührende Bilder sah man, junge elegante Merzte/ die von Conpö zu Coups eilten unb stöhnende Frauen, dis ihren Schmerz nicht verbeißen konnten, mit einer Sorgfalt in ihren Armen wiegten, als hätten sie in diese;: kleine: Kinder. Ein großer Kenner Italiens hat ja auch schon gesagt, daß die Süditaliener alle Kinder seien. Welch anderes Bild bietet Palermo! .Herrlicher Sormeita schein, freundlich blauer Himmel. Die Deutschen, die rch 43 ihn Hotel und im' Cafe treffe, sind alle außer sich, weil das schöne Wetter die Palermitaner so froh macht. Aber ich glaube, mit Unrecht. Warum rühmt Göthe, der doch Italien Lennt, stets die besänftigende, erheiternde Wirkung des ewig Heiteren Himmels, der, wie Hellas' Firmament auf die Griechen, den Einfluß ausübte, der sich in ihrer ruhigen Größe der Kunst zeigt. Dann darf man aikch nicht vergessen, daß in Italien die Einwohner einen Eindruck nicht io lange bewahren können, wie die kühleren und zäheren Nordländer. «Damit soll nicht gesagt sein, daß die übermenschliche, die unmenschliche Größe der Katastrophe den Sizilianern nicht bis tief ins Herz gedrungen wäre •— aber heute ist schönes Wetter . . . . Die Heiterkeit, die aber nie in Ausgelassenheit ausartete — denn dafür isst der Palermitaner, der das spanische Blut nicht verleugnen kann, viel zu vornehm — zeigte sich im geschäftigen Treiben auf den beiden Hauptstraßen, int Spaziereustehen an der Kreuzung dieser beiden Straßen und im Korsofahren. In den Gesprächen Herrschte aber das alles erdrückende Thema des Tages vor, das besonders aktuell wurde, wenn die Kamelots die Zeitungen ausrufen. Diese Zeituirgen haben natürlich sehr «elegische und poetische Betrachtungen, ans Herz gehende Schilderungen, aber — auch das ist für Sizilien lvicder charakteristisch — sie beschäftigen sich nur mit Palermo, Preisen in den höchsten Jubeltönen die schwunghafte Wohl- tätigkeitsbegeisterung der edlerr Palermitaner, bringen aber nichts von Catania und Syrakus, wo doch auch zahlreiche Motleidende aus Messina der Hilfe harren, und gar nichts von Calabrien. Ist das Partikularisnms, Rassenautagonie, Historische Feindschaft, sizilianischer Hochmut gegenüber den ^minderwertigen" Calabresen, oder schwächlicher Egoismus? Wo bleibt dann die vielgerühmte italienische Einheit? Wer will alle diese Fragen beantworten? Uebrigens beherrscht jetzt die Palermitaner auch der Gedanke an die kommende Fremdensaison. Deshalb möchten sie Fremden gegenüber die Größe des Unglücks herabsetzeu, nehmen die Infektionsgefahr in Messina leicht usw. Ein anderes Kirriosum ist dies. Im ersten Eifer hatten sich viele hiesige Damett der vornehmen Well in den Hospitälern zum Dienste der Verwundeten angebotcn. Als über die Aerzte entft machten und sie beim Worte nahmen, da streckten sie flehend utid protestierend die Hände aus. Per caritä, dottore! Das heißt auf deutsch: „O, bitte, verschonen Sie mich!" Dafür gaben sie sich aber mit um so größerem Eifer dem edlen Geschäfte hin, Zigaretten und süßes Backwerk für die Verwundeten zu kaufen. Natürlich! Keine italienische Frau in Italien, von Rom abwärts, kann Blut und Wunden sehen, sie bekommt Krämpfe, ver- sält in Ohnmacht, kurzum, vergeht vor Schreck und Mitleid Wer einzelne Damen zeigten sich doch heroisch, sie ver- stonden sich dazu, von Cafe zu Cafö, von Wirtschaft zu Wirtschaft mit anderen Koiniteedamen und unter männlichem Schutz zu pilgern, um Gaben zu erbitten. Wer sizitische Verhältnisse kennt, muß darüber erstaunen.; dentt auf der Insel Trinacria ist jede Frau so streng vor der Oesfentlichkeit behütet, ivie die Haremsdame eines liberalen Türken., Noch eine andere Frau des Wohltätigkeitsbetriebs eit mässe, die übrigens attch in anderen Gegenden Italiens ubltch ist, war „die Rundfahrt der Benefizenz". Kouiitee- menschen fuhren in Wagen und Droschken herum, und Hmter ihnen sichren Karren, in denen die Amvohner der Straßen, die beim Nahen des Zuges durch Trompetenstöße aufmerksam gemacht wurden, ihre alten Ueberslussigkeiten an Wasche, Kleidung usw. Müden. Geld aber sammeltett Stttdeuten und Gymnasiasten, die tote Mücken bett Zug umschwärmten, in großen Gcldbüchsen, die gar artig Unterdessen herrschte auf der Präfektur reges Leben. Hunderte von Flüchtlingen, die der Aufsicht ihrer Komiteeinspektoren entlaufen waren, kamen in unaufhörlichem chas^ez, crotsez, tun sich an der höchsten Stelle zu be- ',chweren. Dte Gedttld des Präfekten und seiner vielen i?^o^beanite!l wurde wirklich auf eine harte Probe gestellt. Und dabet aualt den Chef der Provinz die Sorge um die usgtw taubem? Wie lange noch kann die ?E dte S.'ctttel aufbrmgeit, wenn auch die Provinz bei- Und. daber laßt die finanzielle Fürsorge der Re- 4,macI,S nOffj Hiue Extrasession der Kammer SÄ S' ?u«schen übrig. Was aber dem KKt/mn8 "'Eiste Kopfzerbrechen macht, das sind die reicheren Bürger voit Messina, die das Erdbeben an bett Bettelstab gebracht Hat. In allen Städten der Insel 6c- stürmen sie, halb wahnsinnig vor Schmerz, alle Behörden nm die Erlaubnis, nach Messina zurückkehren zu dürfen, !oo sie, ohne ihr oder andrer Leben zu gefährden, ihre Wertsachen holen zu können beteuert!. Aber was wollen die Behörden machen? Wie sollett sie die Richtigen vott den Falschen sondert!? Kann sich nicht auch ein Gauner einen Erlaubnisschein erschleichen, nm zu plündern? Uebrigens sind seit Pier Tagen alle bürgerlichcu Polizei- und Verwaltungsbehörden dieser Sorge enthoben. Der Säbel herrscht in Messina; denn der Belagerungszustand ist erklärt. Das war nötig, um den Zuzug von Gesindel fern- zuhalten, nötig, um die Zahl der Menschettopser nicht zu vergrößern; denn, da die Erdbeben noch fortdauern, stürzen noch täglich die letzten Reste der Mauern ein. Die Hauptsache ist aber die, daß man Verschleppung von Jnfektions- arbeiten fürcktet. Hunderte, Tanseude von Leichen liegen noch uttbeerdigt, hungrige Hunde nagen an ihnen, die Luft ist mit pestilanzialischem Gestank gefüllt Und erst jetzt hat man die Stadt in Zonen eingetctlt; für jede von innen ist ein Spezialkirchhof eingerichtet. So hofft man, täglich 1000 Leichen beerdigen zu können. Aber was sind 1000 Leichen unter so vielen? Bei diesem Tempo kann das Beerdigungs- geschäst sich wochenlang hinziehen. Und ist das möglich? Zwar sind die Transportverhältnisse in Messina mit Schwie- rigkeiten verknüpft. Jedoch man steht vor einem folgenschweren Problem. Im ersten Augenblicke herrschte der Plan vor, das, was einst Messina >var, durch die Flotte bombardieren zu lassen und dann das ganze mit Kalk zu bedecken. Dann entschloß man sich, die Leichen zu verbrennen. Wer auch davon kam man ab, >veil es vielleicht .an Holz und anderem Feuerttngsmaterial fehlte. Chi lo sä? Kurzum, es scheint, wir stehest erst jetzt am Vorabend von unangenehmen Ereignissen. Zn allem' Unglück mehren sich auch die Beschwerden und Klagen unabhängiger Journalisten gegen ben unfähigen Oberstkomtnandcmten von Messina. Man wirst ihm vor, daß er eines der modernsten Schisst der Navigazioue Jtaliana zu seiner Residenz erwählt habe, anstatt ans Land — wenigstens tagsüber — zu gehen und von dort zu leiten. Danit tadelt man ihn auch, daß er das große Schiss bloß mit 90 höheren Offizieren besetzt habe, also so vielen kostbaren Raum un- geuützt lasse. Ms Kuriosum erzählt man auch, daß die erste Sorge des Oberlvmmcmdos gewesen sei, die Tisch- ordnuug für die 90 höheren Offiziere zu regeln, damit nun ja Fein Verstoß gegen Etikette und Rang Vorkommen könnte! Man glaubt zu träumen. Nun soll aber auch noch Mangel an Booten und Nachen bestehen. Dadurch aber, daß daS Oberkotnmaudo auf dem Schiffe wohnt, wird eine Riesenzahl von Nachen, Booten und kleinen Mo- tordatnpferchen bloß dafür mit Beschlag belegt, daß die hohen Gebieter von ihrem hohen schäumenden Olymp herab ihre Ordres zu den Truppen am Lande übermitteln müssen. O heiliger militärischer Zopf! Doch damit ist es nicht genug. Auf den Schifsett der Marine, die allmählich sich attch in Messina eingefunden haben, ist Wasser, Brot, Stärkungsmittel, Schaufeltt, Hacken, Spatett ?c. in Hülle und Fülle vorhanden, aber die Geretteten aus dem Lande müssen sich von Apfelsinen nähren, die man beut Zollamt mit Gewalt ausgeführt hat. Das Wasser kann nicht ausge- schifst werden, bas Brot wirb in betn Schisiskielraum müssig, die Hacken führen ein Rentierleben, während sie vielleicht noch zur Rettung voit ttoch Lebenden unter ben Trümmern gebraucht werden könnten. Soll matt da nicht die blutigste Satire schreiben? Man berichtet auch vom König, daß ihn das Chaos in der bürgerlichen sowohl als attch in der Militärbureaulralie so stark geärgert habe, daß er nervös totirbe. Deut Bürgermeister, der aus der Verborgenheit auftaute, als er hörte, der König wolle seiner Nnglücksstadt einen Besuch abstatten, ließ er'strasen- ben Tones melden: „Der König von Italien empfängt keinen Bürgermeister, der desertierte!" AönWche Samariter. Der italienisch JustiWÜnister Orlando ist aus deut Erdbeben- geviet wieder in Rom emgetrofmi, und in einem Interview, das er einem Mitarbeiter des Corriere della sera gewährt hat, schildert er den gewaltigen Eindruck, den die graueiwolle Katastrophe auf ihn gemacht hat. Er sprach dann von den heroischen Bemühungen der Retter und mit bewundernden Worten schildert er die Tätigkeit 44 des Königs Paares, das alle äußerest Anforderungen seines Ranges achtlos beiseiteschiebt, an den Statten der größten Gefahr allen anderen unerschrocken vorangeht und iiberall selbst mit Hand anlegte. „Gewiß, unzählig sind die Akte von Heroismus: aber an der Spitze aller stehen doch, ohne jede Ueöertreibung, unsere Herrscher. Sie sind wahrhaft gwß. Der König setzte sich hundert- ntal nst bett bedrohtesten Stellen achtlos der Gefahr aus, nicht um sich selbst besorgt, sonderm nur erfüllt von deut Drange, Hilfe zu leisten und zu retten. Sein Beispiel hob den Aiut aller. Die Königin ihrerseits ist unvergleichlich. Was ikh zu ihrenr i&be auch sagen, würde, es wäre zu wenig. Ganz allein, ohne Begleitung, hat sie ohne Unterlaß Taten der Barmherzigkeit und Taten deö Heldensnutrs verrichtet unb ich kenne feilte andere Frau auf der Welt, wie groß deren Aufopserung auch sein möge, die das hätte vollbringen können, was die Königin getan hat, mit jener Selbstverständlichkeit, mit jener Einfachheit, Klugheit und Geistes- gegenwart, Von denen die Königin in diese» fünf Tagen Probe ablegte. Unerkannt und ohne erkannt werden @u wollen, wurde sie von vielen für eine einfache Krankenwärter in gehalten. Es genügt zu sagen, daß die Königin selbst mehr als 200 Verwundete verbunden hat und überall selbst Hilfe spendet. Eine Schar unbekleideter Verwundeter flehte weinend um Kleidung. Stoffe waren nötig, eine Werkstatt fehlte. Im Nu hatte die Königin tut Hospital ein Arbeitszimmer eingerichtet, sie selbst begann zu arbeiten und mit ihr die leichter verwundeten Frauen. Man erzählte ihr, daß ein Waggon mit Stoffen vor einigen Tagen für irgend emen Kaufmann eingetroffen sei. Sofort befiehlt die Königin auf ihre eigene Verantwortung, oie Stoffe in Besitz zu nehmen, sie werden in die Werkstatt geschasst, und sie selbst beginnt sofort Röcke und Beinkleider für die Verwundeten und Kindergetvlmder zu schneiden und zeigt dann den Frauen, was man mit Eifer und Energie leisten kann. Eigenhändig hat sie viele Leute bekleidet. Im Hospital muß eine schwerverwundete Frau sofort operiert werden. Größte Sorgfalt ist nötig, und keine Sekunde Zeit zu verlieren. Im Zimmer ist außer der Kranken, und der Königin nur der Chirurg, sonst fein Mensch, der Hilfe leisten könnte. Ohne Zögern saßt die Königin die Beine der Verwundeten, legt sie sich auf die Schultern und hält sie so während der Operation; dann, als die stöhnende Frau unruhig wird, beruhigt sie sie, tröstet sie, redet ihr zu und hält dabei die Beine etwa eine halbe Stunde lang, bis die Operierte endlich von einer herbeieilenden Krankenschwester gebettet werden darf. Rastlos ist ihre Sorge für die Kinder. Weinend klagt ein kleines Mädchen: „Ich habe meine Puppe verloren!" Im Nu hat sie die Königin beruhigt. In zwei Minuten hat die hohe Fran aus Stoffresten eine neue Puppe gemacht und mit glücklichem Lächeln nimmt das Kind die Gabe in Empfang. Ach glauben Sie mir," so wiederholte Orlando, ,chie.K"nigin ist unvergleichlich, unvergleichlich durch ihre Güte, du ch "yr GeftiMstiefe und ihre wirklich außerordentliche Klugheit." DersmhMes. ° Die „nackte* Mode vor hundert Jahren. Die Besprechung der Naütdarstellungen im preußischen Abgeordnetenhause lenkt den Blick zurück auf die „nackte" Mode, die von Paris aus ihren Siegeszug durch die zivilisierte Älelt antrat, als tm Jahre 1795 nach dem Sturz der Schreckensherrschaft die schöne Frau Tallien, „Notre Dame du Thermidor", den verwaisten Thron der Mode einnahm. Tie vom Drucke der bösen Zeit befreiten Pariserinnen, die sich sofort in die lange entbehrten Vergnügungen stürzen, treiben die neue Tracht zur äußersten Extravaganz, indem sie unter dem Vorwande, antik sein zu wollen, aus der „englisch, n" Mode mit der kurzen Tackle die „nackte" machen. Nicht nur das Korsett und die Unter» rocke fallen, auch das Hemd folgt — dre Mondaine trügt au bloßen Füßen Ringe, seidene Trikots, und als einziges Kleidungsstück die bis zum Knie offene „Chemise". Unter den halbtollen Eleganten entsteht ein Wettstreit, welche imstande ist, am wenigsten anzuziehen. Man sprach nicht von „gut angezogen", sondern von „gut ausgezogen", und es begann eine Art Gesellschaftsspiel, die Anzüge der Damen zu wiegen. Wie wir dem ersten Band des kürzlich veröffentlichten fesselnden Buches, „Die Mode int 19. Jahrhundert" von Dr. Oskar Fischet und Max von Boehu — München F. Bruckmann — entnehme», durste die gesamte Kleidung einer Frau, Schuhe und Schmuck inbegriffen, im Jahre 1800 das Gewicht von 16 Lot nicht überschreiten, Fran Ha- rnelin, die schöne Frau eines reichen Schweizer Bankiers, ging einst, nur mit einem Gazeschleier bekleidet, im Garten der Tuilerten spazieren, bis die Zudringlichkeit des Publikums sie nach Hause trieb. Fräulein Saulnier übertrumpfte sie jedoch noch, denn sie trat in dem Ballett „Das Parts- Urteil" vollkommen unbekleidet aus. Wie nun das „englische" Meid, das langärmelig und bis au den Hals geschlossen über den Kanal nach Paris gezogen war, tief dekolletiert und ärmellos zurückkam, da lehnten die Engländerinnen es ab; als Mrs. Jordans es int Drury Lane- Theater auf die Bühne zu bringen ivagte, warf man ihy aus dem Parkett Taschentücher zu, um sich damit zu bekleiden, und zwang sie, sich umzuziehen. — Im Jahrs 1801 wettete eine Dame in Hannover, sie würde, nur mit Hemd und Halstuch bekleidet, spazieren gehen, ohne daß man es bemerke — und sie gewann die Wette glänzend. Schwerer kann man sich jedenfalls vvrstellen, heißt es in dem angeführten Buche, daß im Jahre 1799 aus einen Maskerade in Bückeburg ein Pärchen als A^am und Eva erschien, in „Nichts, als seine Unschuld" gehüllt. Anständig oder unanständig, kleidsam oder nicht, die Mode warf jedenfalls viel zu neu und überraschend, als daß sie nicht sofort zündend hätte wirken müssen. Im Jahve 1794 hatte ein Berliner Kritiker der Schauspielerin Baranius noch vorgeworfen, sie gehe in die Grenzen der rohen NatuU zurück, sei der Moralität zuwider, beleidige die Sittsamkeit, ja, erwecke Ekel — und das gtles nur, weil sie egt wagte, mit bloßen Armen auf der Bühne zu erscheinen. Ein Jahr später sind die Schnürleiber samt langen Aermelitz und Trorupeusen schon verschwunden, und die „nackte"- Kleidung triumphiert allerorten. * Gegen die gemusterten Zeme ttt zie ge ld ächer. Seit einigen Jahren hat "eine Neuerung in der Dachbedeckuns Eingang gefunden, die mancher tief bedauert. Es sind die Zetnent- ziegeldächer mit Buchstaben, Jahreszahlen und Mustern in schreiend bunten, häßlichen Farbenzusaminenstellnngen. Ei» einziges fokv-8 Dach genügt, um das Bild einer anmutigen Ortschaft zu schänden. An vielen Orten bemühten sich die Pfarrer unb Lehrer unb andere einsichtige Menschen, die Hausliesitzer von einer derartigen Verunstaltung ihres Hauses zurückznhalten, aber meist vergeblich. Nun steuern in einer Reihe deutscher Staaten erfrenlicheriveis« die Behörden durch den Zwang des Gesetzes solchem Unfug. Den Anfang damit hat Preußen gemacht. Nachdem zuerst bie Kreise Schmalkalden, Münsterberg und Süderdithmarschen selbständig Maßnahmen gegen bie bunten Dächer auf Grund des! Verunstaltungsgesetzes von 1907 ergriffen hatten, gab das preuß. Ministerium der öffentlichen Arbeiten im August 1908 einen Erlaß heraus, in dem daraus hiitgewiesen wurde, daß § 1 dcS Berunstaltungsgesetzes gegen bie bunten Dächer anwendbar sei. Im September folgte Sachsen-Weimar mit einem Erfolg ähnlichen Inhalts, dessen bemerkenswerter Schlußsatz folgendermaßen! lautet: „Den anderwärts gemachten Erfahrungen nach zu schließen, würde es übrigens auch beit beteiligten Fabrikanten nur erwünscht stin, bie zeitraubende und wenig lohnende Fabrikation der buitteii Dachsteine bei zurückgehenber Nachfrage einschränken zu können, so daß also mindestens in diesem Falle ein Widerstreit ästhetischer und industrieller Interessen nicht besteht." In Württemberg waren inzwischen die Oberäinter Sulz unb Oberndorf dem Uebel durch besondere Verfügungen entgegengetreten. Und nun hat auch Sachsen- Meiningen in gleicher Sache einen Erlaß herausgegeben. Ueberall wird es mit Freude unb Dank begrüßt, daß die'Behörden bestrebt sind, die Allgemeinheit gegen diese Beleimgnngcu des Geschmacks in Schutz zu nehmen. Es ist zu wünschen, daß die übrigen deutschen Staaten beit angeführten Beispielen bald folgen. * Ein Charakter. „Wissen Sie, Kamerad, viel Redensarten machen, bas ist nicht meine Sache, dazu bist ich zu einfach und zu aufrecht. Ich halte mich an die biblische Vorschrift: Euer Wort sei jawohl, jawohl — ausreschlosseu, ausjeschlossen!" Avithmogriph. 1 6 4 4 6 Handwerkszeug. 2 4 5 » Arzneivflanze. 3 5 4 6 3 Erfinder eines stenographischen Systems» 4 2 2 Siebt in Ntrderösterretch. 4 5 4 2 Pettou ans der „Sizilianischem Bauernehrr". ■5 6 4 eine FltMgkeik. 6 4 4 6 Näheres Längenmaß. 7 2 4 4 Schutzvorrichtung. 6 7 6 3 ein Fahrzeug. Die Anfangsbuchstaben der geümbenen Wörter ergeben der Reihe nach, von oben nach unten gelesen, den Namen eines Komponisten, Auflösung in nächster Nummert Auflösung der Königspronienade in voriger Nutumerr AiS Mann auch halt die Mutter hoch, Es wird das Herz ihr laben; Tie Blutter sieht im Atter noch Im Sohne gern bett Knaben. E. M. Schmilka, Rediltton; E. Anderson. — Rotationsdruck unb Verlag der Brüht'sehen Umverfttäts-Buch» und ©teuiöruderet, R- Lange, Gießen.