KZI MM W 1999 — m. 61 o\ J Das Gerücht ging weiter. Es dehnte sich aus. Nur Die, welche es am meisten entging, übersprang fc». Tine erhielt eines Tages auf den bekannten Umwegen einen Brief von Niels, den sie mit zitternder Hand entfaltete. Er schrieb: „Heisgeliepte Tine! Es fallt mtch gräßlich über die Maßen schwer, das rch Dich das schreiben tu aitb ich bitte Dich um allen« rn der Welt mmm mirs nicht vor ungut und werde nicht Bose. Denn ich kann mich das auch garnich denken das M wahr fein soll das Du was mit Jak Thomsen hast. oas kann rch Dich man sagen Mit war mich das glerch abschluts nicht, das mit Spätinghof. Denn was ne Hexe rst, das bleibt ne Hexe irnd die Altsche ist eine llnb von ^ak will tch garttich sprechen, von den haben he schon Dolle Stucken erzählt als er in Rendsburg ©olbdt spielte. Darum wollte ich Dir wenigstens tuahr- schauen vor ihn und laß Dich auf nichts nick, ein. Und Ivenit das Jahr um ist such Dir lieber was anders. So, wwn Deern nun weißt Du alle ns ititb nimms nicht vor nbel. Zwanzig Taler hab ich all gespart for euch ich mein for mente Fran und Kinder. Soitst hab ich es ganz gut. tzter rst einen klein nüdlichen Jung, der ist gräßlich blug er sagt nnmer Mele zu mir/ Ich mag ihn so ^"-leiden. Ich verhoffe das es Dich auch gut geht. Mars heißt er, ich mein der kleine Junge. Womit ich mit herzlichem Gruße verbleibe Dein Ewiger Niels." Tine stöhnte tief auf, als sie bett Brief zu Ende gelesen hatte. y Tage trug sie ihn bei sich, zwischen Samtjacke und Korsett. Jedesmal, tvenii sie sich auskieidete, fiel er zur Dann hob sie ihn auf, las ihn nochmals und feilte sich aus die Bettkante, bedeckte das Gesicht mit den Händen riiiv |tu|giv. Endlich an einem Sonutaguachniittag, als Jak und ;an beide fortgegangen waren, faßte sie sich ein Herz. Sie steckte den Brief unter das Dreibein ins Feuer und sah zu, wie die helle Torfflamme ihn verzehrte. Dann holte sie sich em Stuck Papier und ihr Tintenfläschchen, machte eine Stelle des Handtisches frei und fing an zu schreiben. Es war dre Antwort auf Niels Sönksens Brief Am andern Tage gab sie das Schreiben der Stutenfrau die allwöchentlich nach Ramstedt ging, mit, unb nachdem Cy durch mehrere Hande gegangen war, kain es glücklich an Niels Adresse. Tinas Brief lautete: „Herzlich gelibter Nils! Dein Brief hat mich wohl ein büschen vorn Kopf gestoßen aber es ist doch gut so wie es ist deml nun! kE rch Dir gleich reinen Wein einschenken. Ich wollte es. Dir schon lang sagen das Du Dir keine Schwachheiten einbilden sollst. Du krigst in Dithmarscheir ivvll leicht ente Frau die dir mehr mitbringt als ich denn Spätinghof. Roman von K. v. b. Eibeh (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) fatt9 sie bei ihrer Arbeit, während sie die Mcilchblitten scheuerte, mechanisch vor sich hin. Es war ern gedankenloses Singen mit halber Stimme, unb es waren meist Lieder schwermütiger Natur, die sie sang. Mele .Male hatte sie dies Lied gejtutgen. Als sie jetzt aber sang: „Es war einmal ein Mädchen, die hatte zwei Bräutigam" — hielt sie erschrocken inne. Nach dem Anfang fiel ihr gleich der Schluß ein: „Der Teufel hat sie ae- holet an ihrem Hochzeitstag." Sie schüttelte bett Kopf unb fing ein anderes Sieb an, das frischer unb fröhlicher klang: „Es wollt' ein Mäbchen Muh aufstehn, drei Viertelstund' vor Tag." Sie sang auch den ä tuette.it Vers: „Unb als sie in bem Walde kam, begegnet ihr des Jägers Sohn." Der dritte Vers folgte, dann der vierte. Als sie aber an die Stelle kam: „Es wahrte nur drei Vierteljahr', halt' sie ein Kind im Schoß" da wurde Tine blaß; sie brach ab uttb arbeitete schweigsam weiter. Seitdem unterdrückte sie die Lust zum Singen, so oft auch die alte Gewohnheit sie dazu verleiten wollte , . r Arider wurde die Macht, die Jak über das wehrlose Mädchen geiuattu, niemand warnte sie, nieiitanb zeigte ihr den Abgrund, an dessen Rande sie entlang ging. < Etues < ages sah Jan Jak unb Tine bicht nebeneiii- gnder stehen Naher als sich für Herrn unb Dienstmagd Stenten mochte. Da burchfnhr ihn ber Gedanke: „Sollte es etwas sein zwischen Jak nttd Tine?" Er nahm sich vor, das Mädchen zu warnen, sie dünkte ihm viel zu gut, um das Opfer Jaks zu werden. Gerade in diesem Augenblicke stampfte Jak mit dem Fuße auf und schalt das Mädchen in.it heftigen, rohen Warten. Scheu und schnell eilte sie davon. An der Stall- ^af sie mit Jan Mammen. Er sah, wie ihre Augen voll Tranen waren, tute ihre Lippen bebten. Als sie ihn ins Herz einem lächeln zwäng, schnitt es ihm ^^/'Kümmere dich nicht," sagte er, „Jak meint es nicht dose, er hat so ’ne rautje Natur." ^wkte sie zu ihm auf. Er mußte über sich 11, .^theln: statt das Mädchen zu warnen, hatte er es rmT*! "V8 Et' gut, daß ich sie nicht beunruhigt aera^Jld) ^lbst, „idf sah nur Gespenster; Wenn ^at das Mädchen gerne hätte, würde er es doch nicht befchtmpfeii." ’ Die Leute int Dorfe rannten sich bald allerlei ins Ohr von «patyighof. Lehmbecksche, die für derartige Sachen eine Spürnase hatte, versicherte hoch und heilig, daß es nut Jak und Tine fein reiner Kram wäre. 242 mit Uns ist es aus' und vorbei. Ich kann und kann Dich Nicht heiraten und wenn ich auch meindag keinen kriegen täte. Laß dirs nicht verdrießen ich pah doch nicht zu. dir. Sei nicht böse darum, denn was einem bestimmt ist entgeht man nicht. Das ist das Schicksal das steht in die Karten geschrieben. Viele herzliche Grüße sendet Dir Deine einstmalige Tine Klüsen." * Als Niels Sönksen diesen Brief auf seiner Kammer käs', fiel ihm die Pfeife aus dem Munde, und sein langes Gesicht verzog sich noch länger, ■ fast wie zum Weinen. Drei-, viermal zog er den Bries hervor und las' ihn immer wieder. Jedesmal stöhnte er und wischte sich mit dem Hemdsärmel das Nasse aus den Augen. Dann faßte er sich. Er nahm das Schreiben, faltete es zusannnen, legte es zu Unterst in die Lade und drehte den Schlüssel herum. Dann setzte er sich darauf und ballte die Faust. „Da bleibst du!" sagte er. „Nun laß mich zufrieden." Jetzt nahm er seine Pfeife auf, stopfte sie von neuem und hüllte sich bald in bläuliche Rauchwolken. Stolz und selbstzufrieden saß er- da und kam sich als ein ganzer, starker Mann vor, dem ein bißchen unglückliche Liebe nichts anhaben konnte. Wer noch manchesmal nach diesem Tage stieg der Geist der Erinnerung aus der Lade auf und ließ ihm keine Ruhe. Noch manchesmal kehrte er in der Lade das Unterste zu oberst, holte den Brief hervor, stützte den Kopf in die Hand und stöhnte: „Ich hatte sie so gräßlich lieb." 8. Der Herbstwind rauschte über die Marsch. Er schüttelte die Riesenpappeln, die Spätinghof umgaben, daß sie aus- sahen wie abgerissene Handwerksburschen, und die rascheln- oen welken Blätter streute er über Hof und Garten. Verwüstet und verödet sah es hier wie dort aus. Die weißen Unwettervögel (Möwen) kamen in großen Schwärmen vom Meere gezogen. Der Himmel verdunkelte sich, als sie angezogen kamen. Ms sie sich dann auf die noch grünen Fennen niederließen, sahen diese aus wie weiße Mumenfelder. Das währte nur ein Weilchen. Dann erhob sich ein Kreischen und Schwirren, und wie sie gekommen, flogen sie davon. Den Tieren wurde es kalt draußen. Die Kühe suchten Schutz hinter ihren Bretterverschlägen. Aber noch kamen sie nicht in den warmen Stall, es wuchs noch genug frisches Gras auf den Fennen. Auf den Spätings blühten noch die Butterblumen. Mamsell Goos wurde krank, kränker als sie je gewesen. Eines Morgens war es ihr nicht möglich, aufzustehen und zu ihrem Platze hinter dem Ofen zu kriechen; sie mußte im Bette liegen bleiben. „Ein salzer Hering," stöhnte sie, „ein salzer Hering, das ist meine einzige Rettung." Hierbei blieb sie, und Jan spannte an und holte aus Husum einen Salzhering. Die Kranke würgte ihn herunter, aber das alte Mittel versagte; sie fühlte sich schlechter als zuvor. Jak holte den Arzt. Es war nicht die Sorge um das Leben der Tante, die ihn dazu trieb; er wollte Gewißheit haben, Gewißheit, ob die Alte bald, vielleicht noch in diesem Monat, sterben könnte oder ob ihr ein längeres Leben nach der Aussage des Arztes zugestanden würde. Doktor Michelsen kam. Nachdem sich Mamsell murrend und widerwillig hatte nntersnchen lassen, stellte der Arzt bei ihr ein schweres Nierenleiden, verbunden mit einer Lnngenaffekiion und einem Magenkatarrh, fest. Er verordnete Bettruhe uitb Diät und verschrieb einige Rezepte. „Morgens und abends ein Pulver," sagte er, „und von der Medizin alle zwei Stunden einen Eßlöffel voll. Von den Tropfen zählen Sie zehn in ein Weinglas voll Wasser, einen Teelöffel voll Zucker dazu. Die Tropfen bekourmt sie vor jeder Mahlzeit. Morgen komme ich wieder." Auf der Diele hielt Jak den Arzt zurück. „Hm, sagen Sie mal, Herr Doktor, was ist Ihre Meinung? Wird die Alte wieder besser?" „Besser? Ja, ein wenig besser kann es immer werden. Man innß sich wundern, daß sie überhaupt noch lebt." /,Jch hätte gern was Näheres gewußt," wandte Jak ein, „es ist doch manches in die Reihe zu bringen. Wie lange kann sie wohl noch leben?" Doktor Michelsen zuckte die Achseln. „Wenn noch etwas zu ordnen ist, schieben Sie es' nicht äuf die lange Bank. Die alte Frau kann in vierzehn Tagen sterben, sie kann aber auch noch sechs Wochen leben. Genau kann matt es nicht bestimmen, sie hat eine zähe Natur." „Sie hat eine zähe Natur", wiederholte Jak. „Aber zum Frühjahr?" Er sah den Doktor an. „Ja, das Frühjahr wird sie nicht mehr erreichen," sagte Doktor Michelsen kopfschüttelnd, „das ist ausgeschlossen; der Körper ist zu schwach." Der Doktor fuhr davon, und Jak stand am Dielenfenster und sah dem Wagen nach. „Das Frühjahr wird sie nicht mehr erreichen", murmelte er, und dann verfinsterten sich seine Züge. „Zäh" H knirschte er, „zäh wie" — er stockte, ein großes, graubraunes Tier schlüpfte dicht an ihm vorbei und verschwand hinter dem großen Wandschrank. Mit den Worten: „eine Ratte" schloß Jak seinen Satz. Er stand noch und sah starren Blickes auf die Stelle, wo die Ratte verschwunden war, als Jan aus der Wohn- stubentür trat. „Du kannst mal Rattenpulver mitbringen, wenn du Donnerstag mit Butter nach Husum fährst," sagte er, „mir lief eben ein Biest über die Füße." „Tine muß ja doch nach der Apotheke und Medizin holen, dann kann sie es gleich mitbringen", meinte Jan. „Nein, heute laß mau; es hat Zeit bis zum Markttage", entgegnete Jak kurz. Drinnen in der Wohnstube in ihrem Wandbette lag! Mamsell und lamentierte: „Drei Krankheiten! Ne, so viel kann ich mir nicht leisten. Und dann drei Medizinen! Das soll ich alles schlucken. Das kostet bloß Geld und nützt doch nichts. Ich glaube nicht an solche Fisematenten. Und wer bezahlt es, he?" „Ich bezahl den Doktor, und du nimmst ein, was er verschrieben hat!" sagte Jak kurz. „Und nun menaschier dich!" Die Kranke zog knurrend die rotgestreifte Bettdecke bis an die Ohren und kehrte ihr Gesicht der Wand zu. Jak stand am Fenster und blickte hinaus auf die Spätings, wo die rotbunten Kühe grasten. Seine Miene war unbeweglich, aber in seinem Kopftz arbeitete es. Er sann nach und rechnete, es war eine Rechnung über Leben und Sterben. Heute war der sechzehnte Oktobär. Wenn alles gut ging, konnten die Kühe noch vier Wochen draußen bleiben; sie hatten Gras' genug und außerdem Schutz vom Hanse. Wie aber, wenn es Frühreif oder Frühschnee gab? Oder wenn die kältest nordöstlichen Sturmwinde einsetzten? Dann mußten die Kühe sofort, vielleicht schon in acht, vierzehn Tagen in den Stall getrieben werden. Und dann, wenn daun die Tante starb, und wären die Kühe auch erst eine Stunde unter Dach, dann gehörte der Hof Jan, und er konnte davongehen und sich eine Arbeiterkate kaufen. Er knirschte mit den Zähnen; er ballte die Fan st m der Tasche. So leicht ließ er sich den Hof nicht nehmen^ er, der Netteste, der Stärkste, er, der mit Leib' und Seele Landmann war. Finster, drohend blickte er nach denk Wandbette hinüber. „Ich wollte, sie wäre tot, morgen den Tag", murmelte er. (Fortsetzung folgt.) Bei den Mönchen ans dem St. Bernhardt. Auf den Höhen des Si. Bernhardts Imitat noch winterlich« Schneesturme und die groben grauen Bauten, in denen die kleine Schar opfermutiger Mönche in stiller Abgeschiedenheit den langen! Winter verbringt, liegen tief eingebettet in ein weites Meer ge- waltiger Schueentassen. Bott dem Leben der winterlichen Siedler auf der Paßhöhe unb ihrer aufreibenden Arbeit gibt Harold I. Shepston int Wide World Magazine ein anschauliches Bild. Neun Monate des Jahres ist das berühmte Hospiz auf hem! St. Bernhardt von der Welt abgeschnitten und so gut wie unizugänglich. Nur drei kurtze Monate währt der Somimer, die Zeit, in der die Fremden in Scharen kominen, um die 'Gastlichkeit des berühmten Hospizes in Anspruch zu nehmen. Tann nehmen die Vorbereitungen für den konNnenden neunmvnatigert Winter alle Kräfte in Anspruch; auf Mauleseln wird das Holz auf dre Paßhöhe geschafft, das int Winter im Kamin prasseln wird, Kisten mit gesalzenem Fleisch werden abgeladen, und die übngst Zeit dient der Erziehung der! berühmten BernhardinerhnnÄe. „'^e wundervollen Geschichten von der Klugheit dieser! Hunde sind mcht übertrieben," so erzählte der Probst dem! englischen Besucher. Nahe deut .Hospiz erhebt sich das Dienllnal für Barry, den be-l rührntesten dieser Bernhardinerhunde. „Während der zehn Jahre, 243 die er bei tot» war, bettete er vierzig Menschen das Leben, d-w int Schnee den Weg verloren Witten. Einmal fand er| ein zehn Jahre altes Kind int Schnee liegend-, von jenem schweren schlafe umfangen, der dem Tode voraufgeyt. Bach!) wärmte das Kmd Mit seiner Brust, weckte es durch Lecken und Schütteln, legte sich dann neben das Kind nieder und erMutigte es, sich tfpm auf den Rücken zn setzen. Tann trug er es zuM .Hospiz. Barry starb als ein Märtyrer seines Rettungsberufes: er wurde von einem! Unbekannten wahrscheinlich aus Irrtum getötet." Auch heute besitzt das Hospiz Hunde, die dem berühmten Barry an Klugheit und Kraft nicht nachstehen. In den Ställen wohnen fünfzehn Rettmigshnnde, die alle int Hospiz gezüchtet sind und wahrend» der Sommermonate trainiert werden. Tann ziehen die Acoiiche mit ihren Hunden Hinaus zu den Schneefeldern, und hiev werden! sie abgerichtet, im Schnee Mb oder ga»tz Vertzrabene Menschen auszuspuren. Tie Hunde werden gelehrt, zu bellen, wenn sie fetoand finden, um die BerirÄten zu wecken, w^nn sie schlafen. Tann führt sie der vierbeinige Retter zuM Hospiz, uitt> schon von weitem künden sie den Mönchen durch ihr Bellen die Ankunft eines Hilfsbedürftigen an. Es befinden sich prachtvolle Exemt- plare -dieser sorgsam gezüchteten Hunde in den Ställen des- Hospizes. Sie erreichen oft eine Schulter-Höhe von dreiviertel Meter und Mehr, sind außerordentlich kräftig und können selbst einen Mann ansehnliche Strecken weit schleppen. Mait Hat int Hospiz Fälle erlebt, in denen die Hunde verirrte Leute 1200 Meter weit durch Leit rauhen hohen Schnee geschleppt haben. Int September be- ginnt die Arbeit, der wackeren Stiere; wenn die Schneemassen! dann die Wege verschütten 'und der Sturm sausend- durch die Klüfte braust, -wird es fast zur llnutöglichkeit, das einsame Hosp-iz zu erreichen, Und Unerfahrene fallen der Wlte zum Opfer. Tie Mönche selbst haben bcn Tod manchen Bruders zu beklagen, der! im Winter bei Streifzügen nach vermißten Wanderern den Tod fand; auf dem Wege zum Hospiz passiert man ein schlichtes Eisenkreuz, das zu Ehren von Francois Carl errichtet wurde, eines jungen tapferen Mönches, der beim RettungsweM von einer Lawine erfaßt und getötet wurde. Erst vor wenigen Jähren, ivurde ein Trupp Reisender, denen die Mönche das Geleit gaben, von einer Laivine verschüttet; zwei Brüder Verloren dabei das- Leben. Es sind keine sportbegeisterte ToNviften,,die hierein den! WinterMonaten mit deut Schnee und der Kälte kämpfen. Lchaven von armen Arbeitern kreuzen alljährlich den St. Bernhardt-Paß; im Februar und März passieren an einem- Tage oft Hundert die verschneiden Pfade. -Tas ist die Zeit, in der die Mönche mit ihren Hunden ausziehen, um die Reisenden zu unterstützen und ihnen Hilfe zu bringen. Es sind abgehärtete wetterfeste Männer, die in deut Kloster leben, ihrer insgesamt fünfzehn Mönche; ii'itf-» zehn Jahre lang leben sie auf dem- Hospiz, das Maximum an Zeit, das selbst besonders widerstandsfähige Männer dauernd bei so «Ustrengendem Dienste in der dünnen Höhenluft leben könnest. Tie n reiften sind nach Ablauf dieser Frist auch körperlich go- bwchest Und bezahlen ihre opiferMUtige Menschenliebe mit Entkräftung und Siechtum. Nickst feiten sind die Tage, wo die Mönche zwölf, achtzehn, ja sogar vierundzwltuzig Stunden lang zwischen Schnee und Eis verweilen, und sie wetteifern darin mit ihren Hunden, den treuesten Gehilfen beiist Rettungswerke. Der ehrwürdige Pater Tarbellay, der seit mehr als einem Jahrzehnt, aus dem Hospize lebt, erzählt von Fällen, in denen die Hunde ost zwei bis drei Tage lang ohne Rast, in der WinterMte weiltest, kümmerlich «ötöjfet und ruhelos auf den Spuren Verirrter. Er selbst verdankt der Klugheit eines dieser! Hunde sein Seben. „Wir eilten mit drei Hunden den Paß Hinab auf der Suche nach Wei Reisenden, von denen wir fürchteten, daß sie im Schneegestöber Und in der Dunkelheit den Weg verlieren könnten. Tie , Hunde waren uns voraus. Plötzlich höben Wir ein Bellen, wir eilen! Herbei und sehen das Tier hastig im Schnee wühlen. Ich wußte, daß darunter etwas vergraben liegen mußte, eilig- räumten wir den Schnee beiseite Und bald stieß ich Ms einen Menschenkörper. Der Unglücklich« lebte noch und wurde -mit Wein und Biskuit gestärkt. Im selben Augenblicke höre ich in der Nähe ein zweites! Bellen. Ich springe aus und eile in der Richtung davon, als plötzlich Mein Hund Mich am Rocke packte, znrückzerrt und in den Schnee wirft. Ich wunderte mich, sprang auf, aber bald- entdeckte ich Mit Hilfe der Laterne die Ursache von des Hundes ungewohntem Berhalten: ich stand hart ton Rande eines Abgrundes. Rur der Klugheit des Tieres verdanke ich meist Leben." Auf jenem! Streifzuge wurden acht Personen aus dem Schnee vor sicherem Tode errettet Jetzt ist das Hospiz durch ein Telephon Mit beit tiefer liegenden Orten verbunden!, die Mönche werden über die Zahl der emporstjeigenden Wanderer unterrichtet und können so sicherer als früher Hilfsbedürftigen beistehen. In einer englischen Caucherschule. Jedes Schiff der britischen Marine führt eine Taucher- Abteilung mit sich, die ans sorgsam ausgebildeten Tauchern besteht. Diese Taucheräbteilnngen werden nur aus Freiwilligen gebildet, die sich, vor ihrer Aufnahme einer genauen ärztlichen Untersuchung unterwerfen müssen; denn nur eine sehr kräftige Konstitution hält die Anstrengungen und Gefahren aus, die dieser Berltf mit sich bringt. Daher erhalten auch die Taucher eine höhere Löhnung und genießen andere Vorzüge. Ausgebildet iverden diese Leute in einer der drei englischen Taucherschulen, die sich zu Portsmoitth, Devonport und Chathan befinden und von denen Portsmouth die bedeutendste ist. Folgen wir nun einem Berichterstatter des Scientifie American auf die erste Werft von Portsmouth zu dem riesigen S-tahlkessel, in dem die Taucherschüler ihre ersten Studien betreiben. Es ist ein gewaltiger Wasserbehälter von 13 Fuß Höhe und etwa 18 Fuß Durchf- messer, der in Manneshöhe eine Anzahl von Fenstern enthält, durch die der Lehrer die Bewegungen dieser Anfänger verfolgen kann. Oben führt um den Behälter eine Galerie herum, von der aus der Taucher herabgelassen und an Seilen gehalten wird. Der Schüler wird zunächst, über Art und Bedeutung seiner Ausrüstung unterrichtet und muß sich in dem schweren Anzug auf festem Boden bewegen lernen, um seine Instrumente, das Telephon, die Leiter und die Rettungsleine, richtig zu halten und zu gebrauchen. Das Herabsteigen ins Wasser ist für den Ungewohnten ein sehr schwieriges und angsteinflößendes Unternehmen; je tiefer er nämlich unter der Oberfläche verschwindet, einem desto stärkeren Druck pst der Körper ausgesetzt. Bei einer Tiefe von zwanzig Fuß beträgt dieser Druck z. B. schon 8i/z Pfund ans den Quadratzoll; bei größerer Tiefe wächst er dementsprechend. 204 Fuß sind die größte Tiefe, zu der je ein Taucher herabgedrungen ist; es war dies der Taucher James Hooper, als er nach, dem bei Pichidanque in Südamerika gesunkenen Schiff „Kap Horn" tauchte; er hatte den enormen Drnck von 881/2 Pfund ans den Quadratzoll auszuhalten. Bei einer mäßigen Tiefe von 32 Fuß ist der ganze Körper des Tauchers einem verstärkten Druck von 20 000 Pfund unterworfen, wozu der gewöhnliche Luftdruck von noch einmal 20 000 Pfund kommt, so daß ein Äesamt- druck von 40000 Pfund ansgeübt lvird. Solch ein Druck ruft nun zunächst bei dem Anfänger erhöhten Pulsschlag und Atembeschwerden hervor und es bemächtigt sich seiner eine große Nervosität, die sich erst allmählich verliert. Läßt diese Nervosität beim Herabsteigen nicht bäld nach, so muß der Mann die Schule verlassen; er ist nicht tauglich. Auf dem Boden des Wasserbehälters hat der Schüler Bewegungen auszuführen, die ihm der durch das Fenster beobachtende Lehrer telephonisch zuruft. Bei dem Gewicht des Taucheranzugs von 160 Pfund werden diese Bewegungen dem Anfänger nicht leicht. Sechs Wochen lang loerden diese Anfangsübungen fortgesetzt; hat der Taucherschüler sie glücklich überstanden, dann kommt er in die „Offene See- Klasse", in der er seine Arbeit unter den natürlichen Bedingungen ausüben lernt. Hier kann der Lehrer die Be- wegungen des Tauchers nicht mehr beobachten; hier ist der Schüler ganz auf sich selbst angewiesen, und es ist ein gewaltiger Unterschied zwischen dem eng begrenzten Raum des! Kessels und der ungeheuren Weite des Meeres. Die größte Vorsicht wird ihm bei seinem ersten Abstieg ins Meer eiu- geschärft; allzugroße Wagchalsigkeit könnte ihm leicht den Tod bringen. Ein langsames Heraufkommen ist noch notwendiger wie ein langsames, behutsames Hinabsteigcn, uitd für besondere Notfälle sind Vorsichtsmaßregeln getroffen, um eilt schnelles Herauftauchen zu ermöglichen. Nach den ersten Versuchen in geringer Tiefe wird der Schüler der „Offenen See-Klasse" allmählich bis zum Hinabtauchen in eine Tiefe von 120 Fuß gebracht. Dies ist das Maximum der Tiefe, in die der Marinetaucher hinabgehen muß; Tiefen von 150 Fuß kommen nur in ganz seltenen Fällen vor. Hat sich der Taucher daran gewöhnt, auf dem Boden des Meeres zu gehen, so erhält er verschiedenartige Werkzeuge-, um mit ihnen zu arbeiten. Nun beginnt ein neues unwichtiges Stadium des Lernens. Es ist sehr schwierig für den Taucher, mit den immer aufwärts strebenden Justrrp- menten umzugehen und sie richtig anzuwenden. Ist seine Ausbildung endlich vollendet, so wird er aus einem Kriegsschiff angestellt. Die Marinetaucher haben eine große Anzahl von Arbeiten zu erfüllen. Ihre wichtigste Aufgabe 244 ist, den unter Wasser befindlichen Teil des Schiffes zu reinigen, in allen seinen Einzelheiten nachzusehen und Schäden zu reparieren. Außerdem müssen sie immer bereit sein, um in Augenblicken der Not zu helfen, bei Zusammenstößen oder sonstigen Unglücksfüllen Hilfe zu leisten. Auch wenn Feuer an Bord ausbricht, bilden die Taucher die wichtigste Rettungsmannschaft, da sie mit ihren Helmen in den dichtesten Rauch hineinkönnen, ohne zu ersticken. Ihre gewöhnliche und wichtigste Aufgabe aber bleibt die Reinigung des Schiffsrumpfes, denn für die Schnelligkeit des Schiffes ist es von hoher Bedeutung, daß sein Körper nicht durch Muscheln und Tag beschwert wird. Diese Arbeit ist weder leicht noch angenehm. Sie erfordert große Hebung, Gewandtheit und Kraft. Ein erfahrener Taucher kann vier bis sieben Stunden am Tage diese Arbeit verrichten mit einer Unterbrechung und, je nach den günstigeren oder ittt= günstigeren Bedingungen, 63 bis 135 Quadratfuß in der Stunde reinigen. Eine der wichtigsten Funktionen der Marinetaucher ist, besonders in Kriegszeiten, das Legen von Unterirdischen Minen am Eingang von Häfen und Werften. Doch auch noch andere Beschäftigungen fallen dem Mariue- taucher zu, so daß er auf einem großen Kriegsschiff ein wenig das „Mädchen für alles" spielen muß. Sonnenthal-Anekdoten. Von Sonnenthal, bem großen Schauspieler, den nun der Tod hinweggeuom'men, erzählt Adolf Wilbrandt in feinen Burg- theater-Erinuerungen manch feine und auch lustige Charakterzüge. Sonnenthal war gar soft, bevor er eine neue Rolle spielte, zaghaft und zweifelte mst Erfolg. Als er als Nero in Wilbrandts „Aria und Messalina" auftreten sollte, ward ihm auf den Proben ganz schwül zu Mute, denn keiner von den Kollegen gönnte ihm diese „Bombenrolle" und er sah sich „umringt von Neros", auf deren Gesichtern er die Zweifel an seiner Neroschaft zu lesen meinte. Er wurde schließlich so verzweifelt, daß er die Rolle zurückgeben wollte; nur der Zuspruch des alten Laroche, des Patriarchen des Burgtheaters, hielt ihn davon zurück und sicherte ihm so einen großen künstlerischen Erfolg, den er als Nero davontrug. Sehr nervös konnte Sonnenthal werden, io ernt nicht alle Einzelheiten der Inszenierung sich dem Spiel harmonisch einfügten. In Wilbrandts „Vermählten" hatte Dingelstedt, der das Melodramatische liebte, bei einer romantisch zarten Licbesszene am Schluß des zweiten Akts eine leise Musikbegleitung angeordnet, die die Stimmung erhöhen sollte. Der höchst empfindlichen Künstlerseele Sonnenthals !var das Orchester bald zu leise und bald zu laut, und so konnte denn der Wissende bei den Aufführungen dieses Stückes fast regelmäßig bemerken, wie der malerisch auf eine Bank hingestreckte Liebhaber in dem koketten Zusammenspiel in eine immer größere innere Empörung geriet; kaum war der Vorhang gefallen, so sprang Sonnenthal in wilder Wut über die zu laute Musik in die Höhe u,nd die Stimme, die eben weich geflötet, stieß nun in einer furchtbar komischen Verwandlung König Leartöne aus: „Wo ist der Kapellmeister? Der Kapellmeister soll heraufkommen! Rufen Sie ihn her! Rusen Sie ihn her!" An gewissen Rollen hielt Sonnenthal lange mit einer alten Liebe fest, obwohl andere jüngere Kräfte gar zu gern seine Nachfolgerschaft nngetreten hätten. Besonders war es so mit seinem berühmten Clavigo, den er durchaus nicht an Ernst Hartmann abgeben wollte, obwohl er zu dessen Rollenfach gehörte. Plötzlich aber durfte Hartmann den Clavigo spielen und zur Erklärung dieses Wunders erzählte man sich, daß cs dem Jüngeren nur durch eine etwas gewalttätige List gelungen sei, dem großen Kollegen diesen Verzicht abzuringen. Am Grundlsee befand sich im Sommer stets eine ganze Kolonie von Burgschauspielern, zu denen auch Sonnenthal gehörte. In einem sogenannten „Seelentränker", einem jener kleinen schwankenden Boote, die ihren Insassen wehrlos machen und mit einem kleinen Stoß umzuwerfen sind, erholte er sich gern, in den See hineinträumend, von den Anstrengungen der Saison. Da kommt eines Tages Hartmann in einem handfesten Boot angerudert und fährt gerade auf ihn zu jmit einer drohenden Wucht und einer Schneidigkeit, die nicht mißzuverstehen ist. „Lieber Adolf, tvillst Du mir den Clavigo abtreten?" fragt er, und Sonnenthal, der gern Fische aß, aber nicht gern von ihnen gegessen wurde, nickt in seiner Angst, umgeworfen zu werden, Gewährung, gibt sein Wort und die Sache ist abgemacht. Auch Ludwig Barnay weiß in seinen Er- inncrungen manches zu dem Charakterbild Souneuthnls beizu- trageu; war doch der berühmte Landsmann das Idealbild seiner Jugendträume, die auch ihn unwiderstehlich zur Bühne zogen! Unvergeßlich war es ihm, mit welchen Ehren der kaiserlich königliche Hofburgschauspieler von seinen Ellern bei einem Besuch in Pest empfangen worden Ivar, wie vornehm der männlich schöne Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag Löwe des Salons, „höchst elegant gekleidet, musterhaft gantiert und chauffiert, liebenswürdig nud ungezwungen plaudernd" sich zu bewegen wußte. Er trug auch zwei Scherzgedichte vor: ein Kindergedicht „Das Lämmchen", in dem er den Ton eines Kindes nachmachte, das zu Vaters Geburtstag ein Gedicht hersagt, fortwährend stecken bleibt, immer wieder von vorn anfängt und endlich in lautes Weinen ausbricht, bann ein Effektstückchen „Gute Nacht", in bem alle möglichen Leute, ber Liebende, der Tänzer, der Schanspieler, der Metzger, der Lachende, der Weinende, der Betrunkene usw. je nach Charakter und Beruf ihr „Gute Nacht" hersagen. Später ging dann Baruah zagenden Herzens zu Sounen- thal in dessen schöne Wohnung, wo ihn ein Diener anmeldete, und gab eingeschüchtert eine Probe seines Talents. Aber Sonnenthal riet ihm dringlich vom Schanspielerberuf ab nnd versicherte ihm, er müsse erst deutsch spreche» lerne», bevor er zur Bühne gehen könne. Als sich Barnay freilich doch dieser Laufbahn zuwandte, hat ihn Sonnenthal freundlich gefördert und Laube auf ihn aufmerksam gemacht, ________ Vermischtes. *’ Der t n rkische Soldat von heute. Angesichts der großen Umwälzungen, die sich jetzt in Konstantinopel vollziehest und bei denen die Truppen eine entscheidende Rolle spielen, gewinnt die Schilderung des türkischen Soldaten besonderes Interesse, die der gegenwärtig in Konstantinopel weilende Kriegs- korrespostdent eines englischen Blattes entwirft. „Gleichviel aus welchen Gründen, der türkische Mizaist gilt als der geduldigste ausdauerndste und tapferste unter den Söhnen des Mars. Ich war vor einigen Wochen Zeuge der malerischen Zeremonie, bie als Selamlik bekannt ist. Auf seinem Wege zur Moschee begleiteten den Padischah seine Soldaten, und ihrer Zusammensetzung gaben sie eine merkwürdige Gegenüberstellung der alten nnd der neuen Zeit. Als der Muezzin vom Minaret ans den Ruf zum Gebete ertönen ließ, wurde man Zeuge eines seltsamen Zuges. Mullahs und Hadschis zogen herbei, bann die Prunkhast gekleideten stolzen Krieger aus Tunis mit ihren grünen Turbans, bann bie Leibgarde des Sultans, die Truppen des anatolischen Corps, stach europäischem Muster gekleidet, Gendarmen, Matrosen, Musikkapellen mit voraufschreitendem Tambourmajor, sie alle zogen vorüber, schwenkten ein, machten Halt, um dem Sultan beiist Nahen die Ehrenbezeugung zu erweisen. Unter ihnen fielen bie Soldaten auf, die bem Sultan am nächsten standen, bie als bie Herren bet). Situation galten: die ausgesuchten gewandten. Moderst ausgebildeten Truppen aus Saloniki. Sie waren cs, bie durch ihren Ausstand bie Palastregierang stürzten. Sie zeigen selbstbewußte Haltung und ihr Benehmen verrät eine ausgezeichnete) militärische Erziehung, strenge Disziplin und kriegerischen Sinn; es sind wohlgewachsene kräftige Leute, die jieit Anstrengungen eines Feldzuges nicht leicht unterliegen; die Truppe sah auf ihre Führer, bie Führer auf die Truppe, wie Männer, bie ihre Pflicht kennen und sie erfüllen werden. Welch merkwürdige llmwand- l'irng spiegelte sich in diesem Zuge. Wenige Wochen früher noch sah ich in Albanien die Waffengefährten dieser modernen Truppen: schmutzige, verkommene Albanesen, die unter dem Befehl von alten verknöcherten Offizieren standen, bie ihren Leuten an Abgerisseu!- heit der Kleidung nur wenig nachstaudeu." Der englische Kriegs- korrespondent hat bann die Baracken in der Nähe des Kriegs- ministeriums besucht, in denen die Truppen nntergebracht sind, die als die verlässigsten Anhänger des neuen Regimes angesehen wurden. Es waren Anatolier und Truppen ans Saloniki, alle sorgsam und reinlich gekleidet, ausgezeichnet ausgerüstet und int Besitze der neuen Magazingewehre. In der Nähe lag auch Kavallerie. De» ganzen Tag über wurde exerziert und Rekruten empfingen ihre Ausbildung in aller Oeffeutlichkeit. Denn jedermann kann durch das offene Tor eintreten und auf dem Exerzierplatz der Ausbildung und den Hebungen der Truppen zusehen. Ist und unk Konstantinopel liegen fast 100 000 Mann ver-i schiebener Truppen, deren Mehrzahl als verfassungstreu gilt. Dazu kommen noch bk Truppen von Adrianopel, die beit Ren formen anhängen und andere Corps, die leicht nach Konstantinopel gerufen werden können. Geographisches Berschiebrätsel. Serbien,"Rußland, Baden, Türkei, Deutschland, Bulgarien, Bayer«. Vorstehende Namen sollen derart untereinander geschoben iverden, daß eine Buchstabenreihe, von oben nach unten gelesen, den Namen eines Gebirges ergibt. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Diamanträtsels in voriger Nummer: I> Eis Dachs Dickens Stein Enz s ber Brühl'scheu Universitäts-Buch- und Steindrnckerei, R. Lange, Gießem