Donnerstag den P. «KU Pyy — Nr. M f Rheinlandstöchter. Roman von Clara Viebig. (Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) - Dank, sie weinte! „Der Mann kann sich noch im Grabe freuen," brummte Schmolle. „Ich wünschte, meine ollen Föhren Hütten nur halb so viel für mich übrig!" Er Kog das Taschentuch vor, räusperte und hustete umständlich, dann trat er mit zwinkernden Augen dicht an Nelda heran und bückte sich tief zu ihr herunter, , „Neldachen," flüsterte er, „Sie sind 'n gutes Mädchen! Wissen Sie was, Neldachen, haben Sie mich man auch en bißchen lieb, man en ganz klein bißchen!" Er rührte sie; sie sah zu ihm auf und dann zu der Mutter herüber und sah dann wieder in das ehrliche rote Gesicht, ihr Herz zog sich krampfhaft zusammen, aber sie zwang sich zu einem Lächeln. „Viktoria, wir haben ihr!" Schmolke stieß einen Freudenschrei aus, daß Frau Rätin blitzgeschwind den Kopf erhob; er umfing Nelda mit beiden Armen und drückte ihr einen schallenden Kuß aus die Stirn. „Sie lacht! Teuerste, Verehrteste, Geheime, sie lacht, unser Töchterchen lacht! Kommen Sie an mein Herz, nein, komm an mein Herz! Jetzt sage ich „du"; wir sind einig! " Frau Rätin tauchte einen Augenblick in die ausgebreiteten Arme, verschämt machte sie sich dann frei, zupfte an ihrer Schürze und schielte unter gesenkten Lidern zur Tochter hin. „Na, Neldachen, tut sagen Sie doch Muttern ein gutes Wort, soll sie stehen und drauf lauern? Ae, wissen Sie was, Neldachen, wir beide sagen nu auch „du", das gehört sich! Geh, geh, mein Kind, sag' du nu Muttern ein Wort!" Er faßte das Mädchen um die Schultern und schob es mit sanfter Gewalt der andern zu. „Ich gratuliere dir, Mama!" Neldas Stimme schwankte, Eiseskälte und eine natürliche Erregung stritten darin miteinander. „O Nelda, dieses Glück!" Frau Rätin siel der Tochter Hin den Hals. „Wenn das Dallrner wüsste, er war so gut!" Nelda bebte wie Espenlaub. Sie küßte die Mutter und machte sich dann sanft von ihr frei. „Möchtest du glücklich werden," sagte sie leise. „Ta haben wir's, da haben iuir’S," frohlockte Schmolke. „Und nu sagt Neldachen auch „Papa" zu mir! Nicht wahr, Herzenskiildchen, die Liebe tust du mir an?" Er klopfte ihr zärtlich die Wange. Des Mädchens Herz drohte zu brechen; das Ivar zu viel, die herunter gezwungenen Tränen stiegen erstickend in der Kehle aus. „Na, und Baiern lassen ivir ein schönes Denkmal setzen, was?" schwatzte der glückselige Schmolke weiter. „Einen Engel, der mit dem Finger nach oben weist. Wir reisen hin; , und Rosen lassen wir anpflanzen, die feinste Sorte. Ja, ivir reisen hin. Sag' nur, daß du willst, meine Tochter —ich weiß ja, du sehnst dich!" „Ja, ich sehne mich. Aber ich möchte allein reisen) Ich danke dir, Pa" — das Wort wollte nicht über die Lippech sie zwang sich — „Papa!" lieber Berlin spannt sich der Nachthimmel; so klar Und sterndurchblitzt, wie es ihm über den aber tausend Schloten, dem Wust, dem Dunst, dem Schmutz möglich ist Es hat sich am Dag abgewittert. Die Hitze steckt nur noch in bett Wohnungen und die Müdigkeit in den Gliedern. Wer schlafen kann, schläft, und wer es nicht kann, mirft sich, ärgerlich in den Kissen. Uno jetzt zieht der Mond aast Langsam kommt er angeschwommen, ein paar Wolkenschleier norm Gesicht. Werd er scheinen? Erst kriecht der blanke Rand unter den dunkeln Säumen vor, rutscht und rutscht, ivtrb breiter und breiter, die Wolkenfetzen verschweben nach oben und mischen sich gestaltlos ins gleichmäßige Grau des Nachthimmels. Da hängt die ganze matte Scheibe. Zitternde Strahlen schießen nieder zur Erde, gießen Silber über die Dächer, schlüpfen hinter die Gardinen und sehen schlafenden Menschen in die Gesichter. Bei Dallmers brannte kein Licht mehr; auch die erregtesten Szenen nehmen ein Ende, man wird doppelt müde danach. Ein Berlobungstag ist immer aufregend, besonders unter solchen Umständen. Nun schlief auch Frau Rätin den Schlaf der Befriedigung, Schmolke schnarchte. Nur Nelda lag im Bett, die Augen weit offen, und folgte dem tänzelnden Mondstrahl auf ihrer Bettdecke. Sie mar nicht mehr unglücklich. Von verklärenden Strahlen umwoben, tauchte daK Grab des Vaters vor ihr auf; bald würde sie daran fitieen, sie würde die Hand auf den begrünten Hügel legen —t „Vater, ich sollte ja gut sein, bin ich's gewesen? Die Mutter hat jetzt eine Stütze, darf ich nun gehen?" — „In sechs Wochen machen wir Hochzeit," hatte Schmolke erklärt. „In sechs Wochen reife ich zu Onkel Konrad!" Nelda hob die Arme hoch empor, sie fing an sich zu freuen; und mitten in der Freude, die ihr Herz leis zu bewegen begann, schlief sie ein. Der Mond beschien ihr Gesicht, an den Wimpern hingen noch Tränen, aber der Mund lächelte.-----1 Ist es derselbe Strahl, der im Tiergarten durch die Bäume fließt, sie mit Zauberlichtern besteckt und im Garten der Ranchstraße magische Kreise auf den kiesbestreuten Wegen zieht? Die Fliederbüsche bat der Gewitterivind tüchtig geschüttelt, die üppigsten Dolden haben ihre Blüten auf die Erde gestreut. Da liegen sie nun, ein Nachthauch kommt und her», weht sie. Die Spitzen des Gesträuchs baden sich im Mond- licht; in der Mitte bleibt's dunkel, da sitzt die Nachtigall und singt und lockt: „Züküt — züküt!" Oder klagt sie? Duft kriecht über den Boden hin, hebt sich und weW hinein durchs breite Balkonfenster in das Boudoir der gnädigen Frau. Kein Licht. Aber Mondschein genug, um die 786 — wie Hans und Marte die Henne hüteten.') Auf dem Hof draußen stand eine alte Henne auf einem Bein, orehte den Kopf und blinzelte mit den runden klaren Augen. , •> . Dicht daneben lag der fünfjährige Hans. Hinten aus der Hosenklappe guckte ihm der Hemdztvfel, er schlenkerte «tu den Beinen und sah die Henne an, als ob er mitten durch sie hindurchsehen wollte; er wagte kaum zu zwinkern. Heute *)■ Ans HansAaurud, 'Jungen, 14 Geschichten wir Mit!eil ganMl Kerlen. .Verlag Wn Gsorg Merseburger in Lerptzrg. Restalt zu erkennen, die auf der eleganten Chaiselongue liegt, hie Arme unterm Kopf verschränkt. Jetzt hebt sie den Kopf, wie jenrand, der lauschend wartet, und späht umher in ine Ecken und seufzt dann und legt sich wieder zurück. Die schöne Frau Arnheim war sehr blaß; das spitzenbesetzte Negligö, Gesicht und Arme, alles weiß. „Ah —!" Sie gähnte und reckte die Arme wie beschwörend zum Himmel auf. „Da sitzt er nun drüben und berechnet, und der Sekretär muß nachschreiben bis in die halbe Nacht. Diese lebendige Rechenmaschine ! Und ich langweile mich. — Wie unglücklich ich. bin," sagte sie Plötzlich laut, richtete sich mit einem .eftigen Ruck auf und saft kerzengrade. „Was beklage ich mich?" Finster schüttelte sie den Kopf. „Ich habe es nicht anders gewollt. Aber ich habe nicht geglaubt, daß man da so ein rebellisches Ding mit sich herumträgt." Beide Handflächen stemmte sie gegen idas Herz, als fühle sie da einen körperlichen Schmerz. „Osten - —!" Sie dämpfte die Stimme, es war nur noch ein Flüstern; aber sie fuhr zusammen und ließ den Kopf auf die Brust sinken. : „ Draußen sang die Nachtigall. Es war nicht anzuhoren, dies ewige Liebesgeschmetter. • „Züküt, züküt! " ■ Sie hielt die Hände an die Oh ren; und doch-stand sie. auf, wie magnetisch, gezogen, trat ans Fenster und starrte hinaus in den schimmernden Garten, mit einem Ausdruck, wie ihn der Gefangene trägt, der aus vergitterter Zelle hinaus in die Freiheit blickt. Da war sie mit ihm gegangen, an Abenden wie der heutige! Sie hatte ihn.jetzt abweisen lassen, zwei, dreimal >— sie beantwortete seine Briefe nicht- Denn da hatte diese Nelda Dallmer gestanden! Ihr war, als hörte sie wieder die ernste, eindringliche Stimme: „Seien Sie barmherzig, gnädige Frau! Ich bitte für Agnes, ich bitte für Sie selbst!" Ein Frösteln lief der Einsamen über den Rücken, feuchte Dünste kamen vom Garten her; sie schlug das Fenster zu und dann drehte sie sich zögernd um, wie jemand, der den Blick eines andern scheut — niemand da! Nur auf den Fleck, wo Nelda Dallmer vor wenigen Tagen gestanden, goß der Mond einen wahren Strom von Licht;, die Rosen des Teppichs schimmerten wie aus Silber gewebt. .„Ich muß ein Ende machen, sie hat recht," murmelte Änselrna. „Mag die Kleine ihn behalten. Er wird sich trösten — und ich — ?!" Eine lange Pause. Dann kam es mit einem leisen bittren Lachen hinterdrein: „Herr des Himmels, laß mich was finden, an das ich meine Seele hängen kann! Wo soll ich mit ihr hin?:" Sie kauerte s:ch auf der Chaiselongue zusammen und zog ihr dünnes Ge- tofliib fester nm sich; sie fror. Mit einem feinen dünnen Stimmchen hob die Rokoko- pendule auf dem Kamin zum Schlage aus — zwölf Uhr! Da näher"e sich ein gedämpfter Schritt; der Vorhang rauschte beiseite — Herr Leo Arnheim hatte ausgerechnet. Mit dem'bekannten stillen Lächeln trat er ein, rieb sich die immer etwas kalten Hände und stellte sich vor seine Fran hin, mie er sich vor die Kunstschätze seiner Galerie zu stellen vflegte. . ; • ; „Ah, mein Kind, noch im Dunkeln?! Warum halt du ine Krone nicht anzünden lassen? Ich werde gleich nach dem Diener schellen." Er drückte auf den elektrischen Knops. „Bemüh' dich nicht, Leo," sagte sie nachlässig. „Ich habe die Leute zu Bett geschickt, es wird alle Abend spät für sie. Es ist zwölf!" Das letzte klang scharf. „Nun, zwölf, was will das bedeuten?!" Freilich für ihn nichts; diesem gleichmütigen Gesicht mit der zähen Pergamenthaut und der vorspringenden Stirn über den unbestimmt-farbnen, scharfen Augen sah man's an, es brauchte nicht viel Schlaf. „Du hättest sie immer warten lassen können, wozu werden sie denn bezahlt? Ich bin gar nicht mübe. So." Er ließ sich mit einem wohligen Seufzer neben sie in die Kissen fallen. „Was meinst du, Liebling, zu dem Perlen- schnruck von Schaper in Renaissancesassung? Einzelne große Birnen — wunderbar einfach, hochvorneyin — du würdest königlich aussehen!" „Du hast wohl einen vorzüglichen Abschluß gemacht?" Sie sah in starr an. „Ich mag keine Perlen, ich habe genug !—s Perlen bedeuten Tränen." „Abergläubisch?! Aber wie dü willst, suche dir aus, Waiß dir gefällt. Sö, und nun erzähle mir etwas Ami'w santes, ich bin recht heiter gestimmt. Osten war ja so lange nicht hier — ich schätze, fast fünf Tage — ich dachte, er würde dir heute abend Gesellschaft leisten?" „Nein, ich bin müde, ich wollte allein sein!" Ihr Ton klang matt, eine hoffnungslose Abspannung lag darin. „Du bist doch nicht krank?" Er faßte besorgt ihre Hand und suchte von der Seite ihr Gesicht zu erspähen. „Du ängstigst mich; werde nur nicht krank! Der Sanitätsrat soll morgen mit dem Frühsten her. Ja, du siehst blaß aus! Er soll irgend eine Autorität mitbringen!" „Ich möchte reifen!" Sie zog die Hand ans der seinen, sprang auf und ging mit großen Schritten vor ihm hin und her. „Reisen, weit!" Abgerissen stieß sie es heraus. „Lieber Leo, laß mich reisen, laß uns reisen!" „Auf einmal?! Natürlich reisen ivir, wenn du willst! Wie denkst du über Oberitalien? Schon zu. heiß! Vielleicht Schweiz/ Axenpein, Rigi, darin Brighton oder Trouville oder Biarritz? Ueberall bestes PuKikum." „Ja, ja," sagte sie hastig, „wohin du willst. Wer dann weiter, weiter! Wohin im Winter?" „Im Winter — ?!" ' „Ja, ich muß fort, ich will fort! Ich will die Welt sehen," verbesserte sie sich rasch. „Laß uns nach, Italien, nach Spanien, nach Amerika, nachach, ich weiß nicht wohin! Mir lange fort, nur weit!" „Aber, liebes Kind, das geht doch nicht so, wie du denlst! Ich habe hier zu tun!" „O es geht!" Sie trat dicht an ihn heran und legte ihre heiße Wange auf seinen schon stark gelichteten Schädel. „Du kannst, wenn du willst!" Sie knckf die Augen zusammen, und dann schmiegte sie ihre unruhig zuckenden Hände an seine Wangen und streifte mit dem heißen Mund seine eingeknisfnen Lippen. „Mein lieber — Leo — es geht!" Jedes Wort kam vereinzelt heraus, wie abgerungen. „Meinst du?!" Er schmunzelte. „So sehe dich wieder!" lind dann machte er die Handbewegung, durch die er seinen Kassierer beorderte, Hunderttausende auszuzahlen. „Mag sich Vie Börse ohne meine persönliche Arnvesenheit behelfen; wozu. gibt es Telegraphen? Wir werden uns eine Reise ausdenken, von der Berlin spricht. Wie wäre es, wenn wir um die Welt führen? Damit die Welt erfährt, wer die schönste Frau auf der Welt hat!" Er lachte herzlich über den eignen Witz, aber ein geräuschloses, mehr innerliches als äußerliches Lachen. . Sie erimderte nichts darauf, sie sagte nur aus tiefen Gedanken heraus: „Wir reisen also!" , „Ja, tvann du willst. So wie du fertig bist! „Ich bin fertig. Je eher je lieber, ich kann es nicht erivarcen!" ,,, „So reise voran für vierzehn Tage, »ch imckle unterdessen hier das Nöüge ab!" „Ich danke dir!" Sie bot ihm die Stirn zum Kuß und wandte sich bann zum Gehen. „Ich muß zu Bett, ich bin totmüde!" , „Ich werde dir leuchten!" Er ergriff ernen silbernen Armleuchter und ging ihr voran wie ein Bedienter, al.- lich und unscheinbar. Sie folgte ihm, im flackernden Kerzenlicht einem weißen Götterbild gleich. An der Portiere Wüte ie noch einmal zurück — dort auf dem Fleck, vom Mondlicht übergossen, dort hatte Nelda Dgllmer gestanden! — Das Zimmer ist leer. Der Nachtwind streicht durch die Büsche im Garten und säuselt an den Scheiben; jetzt klirrt der Riegel, die Fensterflügel gehen geräuschlos auf. Duft, Luft uud Mondlicht strömen ungehindert hberecn; magischer Schein webt im Garten. Die Nachtigall singt wie trunken. Niemand hört sie. (Fortsetzung folgt.) ~ 787 — Erde er fie; bte ganze Zeit anfehen, .und den Blick nicht von ihr wenden. In der Stube drinnen saß Warte, seine siebeniähriae Schwester, ^und lugte vorsichtig zum Fenster heraus: sie behielt beide in, Auge. . . ' -Sie sollten beide heute auf die Henne aufpassen. ■ t „ 3>!,c Henne war alt und war so lange allein gewesen, rwß _ sie sich allerhand Streiche angetvöhut hatte. Sie wechselte jedesmal das Nest, wenn sie ihr die Eier ge- "?r>lmcn hatten, und versteckte sie au den un- glanbnchsten Stellen, wo es niemand einfiel, zu suchen; — einmal hatte sie die Eier in ein paar hohe Gras- vuschel glerch neben der Türschwelle gelegt, und da lag sie und brütete acht Tage, ehe sie sie fanden. Und sie war so ausspekulrert klug geworden, daß es beinahe unmöglich war, sie zu hüten. Einmal, als die Mutter selber auf fte aufgepaßt hatte, so daß sie nicht entwischen konnte, hockte sie nieder und legte das Ei mitten auf die nackte Erde. stlitte die Mutter für je acht Eier, die sie fänden, ein Er als Prämie ausgesetzt. Nuu hatte sie vor ca. vierzehn Tagen wieder ihren Platz gewechselt, so daß es jetzt sechs vrs sieben Eier sein --mußten und heute sollte sie wieder legen — die Mutter hatte nachgefühlt. Es war ein brennend heißer Sommertag, die Insekten suminten durch die Luft, die Schwalben flogen zwitschernd hin und her nach ihren Nestern am Stallgiebel, und im hohen Gras an der Wand entlang schlich die Katze dahin, hob vorsichtig ihre P.oten und schielte nach oben, wie sie wohl die Nester erreichen könnte. Hans lag ,in der warmen Sonne und sah nach- der Henne. Cie stand auf einem Bein, blinzelte gegen die Sonne und sah ihn lange an. Dann tat sie plötzlich gleichgültig, machte ein paar Schritte, scharrte in der Erde und tat, als fände sie etwas zum Aufpicken. O nein, auf diese Art sollte sie ihn nicht hinteraehen: er kannte ihre Faxen. Nach einer Weile blieb sie stehen, sah wieder auf und schielte zur Seite. Nein, er lag immer noch da und verfolgte sie mit den Augen; sie blieb,wieder auf einem Bein stehen und blinzelte; das konnte langweilig werden, wenn es lange dauerte. Hans fand auch, daß es sich lange hinzog; jetzt hatte er gewiß eine Stunde hier gelegen. Nein, sie war so ausgefeimt, daß sie sah, ivohin er seine Augen richtete. Er mußte tun, als ob er wo anders hinsähe. Er schielte nach dem Fenster. Oh, er sah wohl, wie Warte den Kopf schnell ivegzog; ja, sie konnte gern dort stehen, er war am nächsten, er würde sie diesmal zuerst finden. Er sah wieder nach der Henne. Sie war ein paar Schritte gegangen, während er wegblickte und stand jetzt wieder still. Nein, er mußte so tun, als ob er nach der Stallecke sähe, dann vielleicht — Er tat es. Im selben Augenblick strichen zwei Schwalben neben ihm mit lautem Geschrei dicht an der Erde hin — sie hatten die Katze erblickt. Diese schlug mit der Pfote nach ihnen; — wahrhaftig, bei einem Haar hätte sie eine erwischt! Es. kamen mehr; alle begannen sie am Boden hin zu fliegen, sie zu foppen und auszuschelten. Ach, wie dumm sie war, daß sie sie nicht erwischte, — sie duckte sich nur, legte die Ohren zürück und verkroch sich tiefer ins Gras. Es half nicht, da kniff sie aus, verschwand um die Ecke und in den Stall. Sieh, da zerstreuen sich die Schwalb en und flogen wieder von und nach ihren Nestern. Zn dumm, daß der Eckbalken am Stall so glatt war, daß er nicht daran in die Höhe klettern konnte; sonst hätte er das niedrigste Nest erreichen können. Das wäre fein gewesen, ein paar von den Jungen zu haben; sie waren schon so groß, daß sie die schwarz und weißen Köpfe zum Nest heraussteckten. Wen« er ein paar kriegte, so würde er ihnen ein Bauer zurechtmachen und für Nahrung würde er auch sorgen —es gab so kolossal viel Fliegen am Fenster. Da würde Marte neidisch werden; — sie sollte sie nicht einmal zu sehen kriegen; oder doch vielleicht, wenn sie ihm für jedesmal eins von ihren Eiern gäbe; — sie hatte wohl schon vier, und er erst drei — — Eier —? Wo war die Henne? — Fort. Zum Teufel, hatte sie ihn auch diesmal genarrt? Er stand auf, stampfte mit dem Fuß auf, und war dem Weinen nahe. | i ,, So eine schurkische Henne, so ein infames Mest. Kaurn lreß er sie aus den Augen, so war sie auch schon entwischt. Ja, dann also das nächste Mal; er guckte nach dem Fenster, — — denn Marte hatte sie doch wohl auch nicht gesehen? Sre nxrr übrigens vom Fenster verschwunden. Da kam sie heraus. Sie sah so verschlagen aus. Ob sie vielleicht doch —? Hast du dre Henne gesehen, Hans? Rein, — du? Nein. .Es stak bestimmt etwas dahinter. Marte tat so gleichgültig. Er wollte schon auf sie aufpassen. ", Ä^stbe fast, sie ist in den Stall gegangen, sagte er, — icf) will dort nachsehen, — er wußte wohl, daß sie dort nicht war, denn da hatten sie jeden Winkel abgesucht. muh zuerst, sagte Marte, intb tat, als ob sie hin- lausen wollte. - Nein, ich will zuerst — und Haus sprang davon. Ja, es war deutlich, sie wollte ihn forthaben, denn fte tat gar nichts, um zuerst W kommen. Er wollte sie schon überlisten? „ Er schlüpfte in den Stall und guckte durch eilte Ritze. Ae stund erst ruhig und blickte sich vorsichtig um, dann schlich fte auf den Zehen au der Stallwaud entlang. Er kam heraus, schlich bis zur Ecke und steckte den Kopf vor. Ah, eben war sie im Begriff, nach den großen Brennnesseln abzuLiegeU. Dort hatte sie also die Henne.hineinschlüpfen sehen Er stürzte vor, gerade auf ihren Rücken los: Ich weiß es, ich fand sie zuerst. Sie fielen beide in die Brennesseln. Die Henne flatterte schreiend davon. Cie standen auf; — es brannte schrecklich an Gesicht und Händen. Eine Weile standen sie da, und starrten sich an, Hans die Mundwinkel verzogen, bereit zu weinen, Marte beide Hände voller Rührei in die Höhe haltend. Plötzlich klatschte ihm die eine Hand hinter die Ohren, daß das Rührei spritzte, und er zu Boden kollerte. Dann singen sie beide an zu heulen. Die alte Henne schalt sürchlerlich drüben ans dem Hof- plotz. ______________ Aeber die Nunst in Her DiluvialzeiL plaudert Wilhelm Bölsche in dem soeben zur Ausgabe gelangten: Kosmosbändchen „Der Mensch der Vorzeit I". Er schildert die verschiedenen aufsehenerregenden Funde, die besonders in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts gemacht wurden, nach ihrer Bedeutung. War daS Erstaunen der gebit eteu Welt schon groß über die künstlerische Betätigung des Tilnvialmenschen, wie sie sich in einfarbigen Zeichnungen und Schnitzereien in Mammut- elfenbein und Reuntiergeweihuiochen offenbarte, io begegnete die erste Kunde von der Anwendung einer Maltechnik im Anfang nur ungläubigem KopfWitteln. Bölsche erzählt hierüber: „Schon im Jahre 1880 behauptete jentand, er habe in Nord- fpamen eine Höhle entdeckt, die an Wand und Decke von prä- historischen Händen mit den prachtvollsten Tierbildern in Farben bemalt fei. Das ging selbst den Kühnsten der Kühnen über die Hutschnur, und der Manu, ein Genosse Don Quichottes, Marcellino de Santnola, wurde mündlich ausgelacht. Altamira hieß die Märchenhöhle. Die Tierbilder führten in höchst charakteristischer, technisch wohlgelungener Darstellung an der Decke ein gehäuftes Gedränge von Wildstieren, Wildpferden, Wildschweinen, Hirschen und Steinböcken vor, zum Teil in den Umrissen eingehaucn und in Schwarz, Rot und Braun sauber ausgemalt. Daß ein moderner Fälscher (eg müßte schon ein besserer Tiermaler gewesen sein) sich gerade darauf verlegt haben sollte, einen solchen HöhlcN- plafoud mit allem Raffinement auszumalen, um ein paar Spezial- forscher hinters Licht zu führen, war eigentlich auch ein wenig Zumuttmg. Die Tiere waren solche, die in spätdiluviale Staffage durchaus paßten. Aber was zu bunt war, war zu bunt, hier im eigentlichsten Sinne. Und doch haben sich die Zweifler auch in diesem Fall allmählich, aber gründlich bekehren müssen. Ganz langsam sickerte in den nächsten zwanzig Jahren die eine oder andere Post von solchen ausgemalten Höhlen doch wieder durch. Ein Lehrer hatte in Slldfrankreich eingeritztei Mammutbilder aus einer Höhlenwand entdeckt, fand aber auch zunächst natürlich keinen Glauben. Dann zeigten sich in der Grotte La Mouthe in der klassischen Dordogne, also dem diluvialen Pompeji selbst, Wandbilder, die Mammut, Wildpferd, Renntier, «Iso gerade;» die diluvialen Hanptvertreter, erkennen! ließen. Eine Höhle der Gironde lag bis zum Rand voll Schutt, und erst, als man den mühsam entfernt hatte, erschienen, sechzehn Meter vom Eingang entfernt, Mammute und Pferde in Gelb 788 — wib Rot auf der Wand. Diluviale Tierreste uns Werkzeuge lagen el-zeitig tu der Höhle gehäuft. Die Entscheidung gab aber erst 1901 die wissenschaftliche Erschließung der seither wcit- berübmtcn beiden Höhlen von Combarclles und von Font- de-Gaume, beide in kleinen Seitentäler»! des immer wieder in seinen Enthüllungen und Schätzen einzigartigen V e z ö r e t a l s gelegen Nachdem angesehene deutsche Fachleute die Angaben der französischen Forscher gerade an diesen glänzendsten und be- weismrdsteit SMleu selbst uachgehrüft und rückhaltlos anerkannt batten, war das Eis wieder einmal gebrochen. Auch dieses letzte und höchste Wunder diluvialer Stunft stimmte. Seither sind noch über ein Dutzend solcher „Bilderhöhlen" in Südfrankreich und Spanien enthüllt worden. Das; Leute, die so zierlich schnitzten und Bilder aus kleinstem Raum tu schwierigstes Material ritzten, in Winterstunden der absoluten Muße auch ihre Höhlenwaud oder Höhlendecke zu den Launen ihrer Kunst herangezogen haben sollen, kamt mt sich ja wieder gar nichts so sehr Besonderes haben. Eine flache Lampe aus rotem Sandstein, tu der man noch die Wirkung des verbrannten Tierfetts bemerkt, gefunden in einer der Bilderhöhlen neben Feuersteinklingen und angeb rannt en Renn- lierknocheu, scheint uns noch eine gute Illustration dazu zu geben- Es liegt feilt direkter Grund vor, diese Lampe als prähistorisch auzuzweiseln, obwohl ihre napfartige fteinerne Mulde seltsam aus einem andern Grunde anmutet: in einer Welt nämlich noch ohne Kenntnis von Töpferei; so nahe scheint man das künstliche Gefäß also schon vor Augen gehabt zu haben tut buchstäblich hellsten Lichtkreis — und doch hat man die andere Technik noch nicht gesehen! Daß die Leute Farbstoffe zur Hand hatten, haben wir auch schon bemerkt. Was am meisten also eigentlich packt, ist wieder die Kombination: daß die gezeichneten Tierbilder nun eben auch gefärbt wurden — und dann die Größe, ein gewisser neuer Prunk, ein Grandioses des ganzen Stils. Bon magischen Beschwörungsbildern ist hier gewiß keine Rede mehr: man steht ganz ersichtlich vor reiner Kunstfretide. Was muß das aber schon für ein reiches Phantasielebeii gewesen sein, das beim misteten Lichtschein in solchem tiefen, engen Höhlenschacht das ganze Leben und Treiben der Jagd da draußen noch einmal erstehen ließ, nicht bloß als Traum, sondern umgesetzt tn künstlerische Bilder, die nach so viel Zeit noch in ganzer Frische heute vor uns stehen, während all das, was einst diese Jägeraugen als „wirklich" gesehen hatten, selber verschollen und versunken ist, wie ein wilder Traum! . . . Die ganze Pracht der diluvialen Malerei zeigt die Höhle Von Font-de-Gaume. Der Ban dieses Schachts ist verwickelter. Eine breitere Vorhalle macht »wch am ehesten den Eindruck eines Anlaufs zu einer richtigen Stalaktitengrvtte mit Tropfstemsaulen. Dann geht's durch eine Art engster Felspforte aber erst ms Aller- heiligste, auch hier wieder einen ziemlich engen, doch etwas höheren Kellergang. Und da drinnen ist nun diesmal regelrecht gemalt worden. Mangaufchwarz und Ockererde sind wie tn Altamira die chemische Voraussetzung, sie ergeben in Mischungen alle Tone von rot über braun zu tiefschwarz. Die Umrisse der großen Tierkörper sind auch hier vielfach eingeritzt mid schwarz durchzogen, die Innenfläche aber ist dann noch naturgemäß ausgemalt, vor allem in Brann und Rot. Wir kennen ja solches Rotbraun ans den sibirischen Funden direkt als Mammutfarbe, kennen es auch von unseren lebenden Przewalski-Wildpferdcn, unseren asiatischen Wildeseln und unseren wenigen noch ausdauernden europagchcu Wiseutstieren. Und da ist es beim diesmal vor allem eben der Wisent selbst, der so dominiert. 49 solcher braunwolltgen Wtld- ochsen zieren die Wände dieses Tartarus. Das gewöhnlichste Jagdwild muß diese heute im Osten unseres Erdteils, tn Litauen und int Kaukasus, schwach noch vegetierende prachtvolle Hochwild- form damals in Südfrankreich gewesen sein. Nur zwei Mammutbilder finden sich diesmal, spärlich auch Pferde. Dagegen entzückt noch eine Gruppe von zwei weidenden Ncnntieren, skizzenhaft tut erwähnten Sinne auch sie, aber mit einem Schwung der charakteristischen Andeutungslinieu, der gar nicht zu überbieten ist. Ueberwältigend deutlich empfindet mau, wie der Kunststtl, der etwa in dem kleinen eingeritzten Remitier des Keßlerlochs minutiös in den Einzelheiten arbeitet, hier umgekehrt ein durchaus monumentaler, auf die Freskowirkung hin ist. Aus dem Zurücktreten von Mammut und Pferd gegenüber dem Wisent hat man schließen wollen, daß die Malereien dieser zweiten Höhle einem etwas anderen Naturmilieu entnommen sein dürsten als die von Combarelles, eventuell einem etwas späteren innerhalb der diluvialen Schlußgrenze, wo die Mammut- fanna sich sckwn mehr durch eine Tierwelt zu ersetzen begann, wie sie noch lauge nach dem Diluvium dann die typische ,itr Europa geblieben ist. Jedenfalls haben uns diese Mammut- itttb Wifentmaler der Vezsretalgegend »roch eines dazu aus ihrem eigenen Leben verewigt. Mitten zwischen den Jagdtteren tauchen nämlich auf einmal hier unverkennbare Bilder von Zelten auf. Richtige Lederzelte sehen wir da, mit eurer Stützstange tn der Mitte und einem halbovalen Ausschnitt als Eingang. Der Maler, der hier im engen Höhlenschacht von den lustigen Jagdstunden des Sommers phantasierte, gedachte auch der Behausungen, die zu solcher Zeit fern von dem Winter- und Stamm- quartier, ber HoWe, in' einfachster Technik ckus StMgett Kndi Fellen hergestellt wurden. Wir aber lernen damit immerhin »wch etwas Bedeutendes hinzu: daß das künstliche. Haus schon ew funden war, das gelegentlich die Naturhöhle bereits ersetzen durfte. In keinem zweiten Zuge scheint so sehr die Idee einer nahenden neuen Kulturepoche heranfzudämmern, die nicht mehr tn dem Worte „Höhlenmensch" erschöpft !var. Wobei es allerdings auf der anderen Seite durchaus naheliegend bleibt, daß gerade dieser Zeltbaii selber damals auch schon eine recht alte Aushilfe war, die bereits überall läirgst gedient hatte, wo die Natur überhaupt keine Höhlen bot. Der endgültige Uebergang vom flüchtigen Zeltbaii streifender Jägerstämme zum festem Hausbau und zum Dorf ist gewiß an sich »wch ein ganz gewaltiger Umschwung gewesen, und wir haben keinen Anhalt, daß er in der Diluvialzeit schort irgendwo vollzogen worden sei; aber die Voraussetzungen lüabeit auch hier (wie in jenem Fallt von Lampenschale »mb Töpferei) sicherlich viele jahrtausendelang gleichsam! bereitgelegen, gleichsi sam unvollzogen sich in der Schwebe gehalten; der Vollzug c»- schien dann später ebendeswegen nicht wie ein Ruck, sonders wie etwas galt; Selbstverständliches." . Wie »ins von der Geschäftsstelle des „Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde", »wch mitgeteilt wird, soll im nächsten Jahre! ein weiteres Bändchen aus Bölsches Feder folgen, das den Mmsthepl der Pfahlbauzeit behandelt. Vsvmr Achtes» * Napoleons Scheidung. (16. Dezember 1809.) seph ine Beanharnais war schon im Verblühen begriffen, als sw im Jahve 1796 dem General Bonofoarte ihre Hand retcW. Tw Ehe war nicht unglücklich, aber sie blieb kinderlos, und das war die eine Ursache zu ihrer Trennung, als ans dem General ciitf Kaiser geworden war. Napoleon wollte feilte ungeheure ME gern einem Leibeserben hinterlassen, anstatt seinem Neffen Lotus, dem zweiten Sohne seines Bruders Ludwig von Hollano. Aber noch eilt zweiter Gedanke bestimmte ihn, eine Scheidrmg tn» Ange zu fassen. Die Trennung von Josephine erlaubte ihm, sich mit einem der Men Herrscherhäuser Europas zu verbinden. Er erreichte dadurch die Aufnahme in den Kreis der legitimen,, regierenden Geschlechter und die Anerkennung seiner Ebenbürtigkeit. Schließlich besprach er die Angelegenheit mit Josephine selber, wobei er die Mtwendigkeit, einen Erben zu haben, betonte:, „Wenn es nötig wird," sagte er, „so wirst du, Josephine, mich bet einem solchen Opfer »interstützen. Ich würde von deiner Freundschaft erwarten, daß du mir das Gehässige einer zwangsweise Scheidung ersparst. Nicht wahr, du würdest selbst die Schetdun^ verlangen und hättest den Mut, dich selber zurückzuztehen." Das tat nun freilich Josephine nicht, aber ihre Antwort gab dem! Kaiser doch zu erfeniten, daß sie einem bestimmt ausgesprochenen! Verlangen auf Scheidung nicht widerstreben würde, was ihr freilich dem Willen des Allmächtigen gegenüber auch nichts geniitzt Hatte Doch vergingen noch einige Jahre bis der Kaiser ferne Acht ast ausführte. In dieser Zeit wurde er von seiner Unrgcbima, iucht zum mindesten von seiner Familie, bearbeitet, die S-cheidung ausztlsprechen. Endlich tat Napolooir den entscheidenden Schritt Am 15 Dezember 1809 fand der Form wegen ein Famtlienvatz statt, in dem Napoleon in einer Erklärung seinen schritt begründete und Josephine ihre Zustimmung schluchzend erklärte. Ten Tag darauf trennte ein Senats-beschluß. d« Ehe. Jvsephme. behielt den Kaiserlichen Titel, erhielt drei Millwueü FraukA Apanage und da§ Schloß MaliNaison, sowie zahlreiche Kostbarkeiten Nun war noch die Zustimmung der Kirche emzuhoten, Napoloon begnügte sich mit der kanonisch nicht genügenden des ad hoc unter dem Vorsitze des Erzbischofs von Paris eingesetzten geistlichen Gerichtes. Im Januar 1810 wurde mich hier die Scheidung ausgesprochen, „weil der Kaiser bei der kirchlichen Trauung im Jahre 1804 sein Jawort nur unter einem moralischen! Drucke gegeben hatte und dadurch die Sakramentshandlung mv gültig gemacht worden fei." Josephine blieb trotz ber schewunD und trotz der Wiederverheiratung Napoleons mit ihm tu Briefwechsel und hat seinen Sturz nicht lange überlebt. Am 29. Mas 1814 ist sie gestorben. Zitateu-Riitsel. Aus jedem der folgenden Zitate ist ein Wort zu uehmeii, so daß sich ein neues Zitat ergibt: . 1. Dem Zweitel gebet in eurem Herzen feinen Raum. 2, Web dem Lande, wo man nicht mehr singet. 3, Hilst Gott uns nicht, kein Kaiser kamt uns betten! 4. Wahre Prinzen aus Genieland zahlen bar, was sie verzehrt» 5. Des Menschen Wille, das ist sein Glück. 6, Zankt, wenn ihr sitzt beim Weine, Nicht um des Kaisers Bart. 7. Fürchterlich ist einer, der nichts zu vertieren hat, Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Bilderrätsels in voriger Nummer t Ans Freunde im Unglück rec()ne nie. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und ©teinbructerei, N, Lange, Gieße«,