Donnerstag den 16. September B Nerven. Novelle von Georg Freiherr von Ompteda. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 4. Wir erwarteten Morsum am Bahnhof. Er war außer- vrdentlich aufgeregt und sah übernächtig aus. Wer ich sagte nichts, und als Ziesow eine entsprechende Bemerkung machte, antwortete Fritz: — Die Eisenbahnsahrt macht einen doch höllisch kaputt. Ich habe die unangenehme Eigenschaft, daß ich auf der Reise nicht schlafen "kann. Wir gingen sofort ins Hotel. Am andern Morgen früh sechs Uhr sollte das Duell auf einem Platz in der Nähe der Freudenau zwischen Donau und Donaukanal stattfinden. Ich war dafür, den Abend in irgend ein Theater zu gehen, denn wir konnten doch nicht im Hotel sitzen bleiben. Wir besuchten das Karltheater und sahen eine Operette. Es war keine der besten; der Name ist mir entfallen. Das Haus war ein viertel voll, und das verstimmt unwillkürlich!. Bor Schluß brachen wir auf und kehrten ins Hotel zurück. Ich wollte Vorschlägen, uns noch eine Weile zusammenzusetzen, aber Ziesow, der bei seinen Bärennerven offenbar gar nicht auf den Gedanken kam, daß die Geschichte Unfern Freund aufregen könnte, meinte, es würde das aller- schlauste sein, wir gingen zeitig zu Bett, um am andern Morgen frisch zu sein. Wir sagten uns Gutenacht. Aus der Treppe flüsterte er mir zu: — Bitte, komm doch noch ein bißchen mit auf mein Nimmer. Als wir uns allein befanden, sagte er: — Weißt du, so nahe stehe ity ja Ziesow gar nicht, und zu denl, was ich vielleicht sprechen möchte, müßten wir allein sein. Der gute Ziesow wird wahrscheinlich bald schlafen. Ich allerdings, das sage ich dir gleich, kann nicht schlafen. Ich meinte nur, indem ich ihm die Hand auf die [egte: — Aber Fritz, den Versuch müßtest du machen! Etwas schlafen mußt du. Doch er wehrte sich: — Nein, das ist mir gantz «unmöglich. Ich bitte dich bloß um eins, tu mir den Gefallen und bleibe diese Nacht bei mir. Ich versuchte ihm noch einmal zuzureden und führte als Grund an, er würde am andern Morgen durch seine Müdigkeit einen schlechten Eindruck machen und nicht Herr seiner Waffe sein. Fritz blickte mich anu — Das ist ganz gleich. — Wieso denn? — Nun, dieser Protitsch hat ja als Beleidigter den ersten Schuß. Zum zweiten werde ich nicht kommen. — Was sagst du denn da jtiir wieder! Wieso denn? Wir hatten uns nebeneinander an den Tisch gesetzt, auf dem eine Flasche Wein und zwei Gläser standen. Er beugte sich vor und flüsterte, während mich seine Augen groß und glühend betrachteten: — Ziesow hat mir gesagt, wie die Sache liegt. Ich erschrak: — Was hat er dir gesagt? — Nun, er hat mir gesagt, ich solle mich vorsehen und gut zielen, denn diese Gesellschaft hätte mir den Tod geschworen. Ich habe dir's doch immer gesagt, ich bin zum Tode verurteilt. Sie haben ja in einem der ersten Briefe ausgesprochen, sie betrachteten sich alle gleichmäßig als beleidigt. Wenn's dem einen nicht glückt, mich über den, Haufen zu schießen, da wird's vielleicht dem andern glücken. An die Reihe komme ich doch. Wie ein Hirsch, der einmal auf die Abschußliste gesetzt worden ist und fällt, sei es heute, sei es! morgen, sei es vorn Oberförster, vorn Förster, vom Jagdherrn — er fällt jedenfalls, darüber ist kein Zweifel, er wird abgeschossen. Und mich wollen sie eben zur Strecke bringen! Er hatte nur meine eigne Ansicht ausgedruckt, doch ich suchte ihn zu beruhigen. Aber er schüttelte nur immer traurig den Kopf: — Offen gestanden, ist mir's wirklich das liebste, wenn s mit dem ersten Schuß aus wär'. Es wäre möglich, daß ich mich bei dieser ersten und einzigen Gelegenheit morgen noch anständig benehme, aber wenn die Marter noch einmal losgehen sollte und zum drittenmal und vierteumal — nein, das hielte ich nicht aus. Ich bin so mürbe, so herunter, — ich will, daß die Geschichte morgen mit einmal zu Ende ist. Es war schon sehr spät, so wollte ich ihn jetzt allein lassen, damit er sich noch ein paar Stunden hinlegen könnte. Vielleicht ließ die Spannung seiner Nerven nach. Ich kündigte also Fritz meinen Entschluß an, zu Bett zu gehen. Um sechs Uhr müßten wir draußen sein, vorher sollte noch etwas gefrühstückt werden — also mußte meiner Ansicht nach mindestens um vier aufgestanden fein. Er war außer sich und rief, indem er mich bei beiden Händen packte: — Ich bitte dich, bleibe hier! Laß mich nicht allein! Ich will dir etwas sagen. Wir brauchen ja nicht zu sprechen. Ich kann nicht schlasen, aber du sollst schlafen. Lege dich hier hin, bloß, daß ich nicht allein bin. Ich stritt mich mit ihm hin und her. Endlich sagte er, als letzten Trumpf, um mich zu bewegen, da zu bleiben: I— M ist ja ohnedies jetzt alles ganz einerlei, ich kann mich vor dir enthüllen, ich schäme mich ja gar nicht Gr blieb im Stuhl sitzen und machte keine Anstalt, zu Bett zu gehen. Ich hatte mich so gelegt, daß ich das Zuniner übersehen konnte. Nun blinzelte ich ab und zu zwischen bcn, Lidern, um mich zu überzeugen, ob ihm nicht doch etwa die Augen zugefallen wären. Aber ich sah ihn nur immer dasitzen, starr den Blick vor sich hingewendet. Ich richtete mich also auf und zog meinen Rock wieder an: Fritz, ich kann dir's nachfühlen, wenn du nicht schlafen kannst. Na, und wenn du nicht schlafen kannst, will ich auch nicht schlafen. Komm, wir wollen uns unterhalten. Er blickte mit etwas freundlicherem Ausdruck auf, und ich fing an, ihm alles mögliche vorzureden. Als mir schließlich gar nichts mehr einfiel, nahm ich eine Nummer der Zeitung, die ich in der Tasche hatte, und begann vorzulesen. Aber bald merkte ich. so konnte es nicht weitergehen. Ich stellte daher meine Versuche ein, und er fing zu reden an. . Ich ließ ihn ungestört sprechen. Vielleicht entlastete es sein Herz. Je mehr die Stunden fortschritten — denn es dauerte lange, lange Zeit — je mehr wir uns dem Morgen näherten,, dem Augenblick, wo es hieß, mit beut Fiaker htnauszusahren in den Prater zu bet verhängnisvollen Begegnung, besto mehr hatte ich bie feste lleberzeugung, bet Mann bort mir gegenüber ist in ein paar Stünden mcht mehr aus der Erde. Seine Worte waren wie das Bekenntnis eines Sterbenden. Er sprach immer mehr ohne Schleier, ohne Angst, ohne Scham, und alles, was er sagte, diente dazu, eines zu beweisen, zu erklären, zu entschuldigen: seine „Feigheit": Ich bin von Kindheit an furchtsam gewesen. Ich hatte Angst, als Knabe vvi! bet Schaukel zu fallen. Andre Kinder, die wohl ein Gewehr geschenkt bekommen, freuen sich zu schießen. Ich habe cs nur zagend in die Hand genommen, und ich erinnere mich noch deutlich, daß ich es um keinen Preis bet Welt abfeuern wollte. Ich glaube, zu den Angstgefühlen, die mich mein ganzes Leben hindurch gequält haben und sich allmählich immer mehr entwickelten, hat meine Erziehung bett Gruno gelegt. Mir würbe als Kinb Angst gemacht vor bem schwarzen Mann. Zur Strafe würbe ich in bie dunkle Stube gesperrt, und das Entsetzen, das mich da überkam, werde ich nie in meinem Leben vergessen. Vor meinem Vater hatte ich solche Furcht, daß sich dieses Angstgefühl heutigen Tages noch nicht völlig verloren Hal. Jetzt ist Mangel an Ber- trauen daraus geworden, der mich zum Beispiel dahin gebracht hat, daß mein Vater von diesem ganzen Handel, iit bett tch hier verwickelt bin, keine Ahnung hat. Früher, wenn ich einer Gefahr gegenüberstanb, hatte ich keine Angst mehr, ober sie kam mir boch nicht zum Bewußtsein. Aber was vorherging, bas verursachte mir bas Gefühl der Angst. Warten! Warten! Dieses verfluchte Warteitmüssen, in Hangen und Bangen schweben, ob es eintritt oder nicht — das ist mir zeitlebens grauenvoll gewesen. Es hat mich gequält, >venn ich auf bet Schule irgenb. etwas ausgefressen hatte, ob es gemerkt würde ober nicht. Ich hatte keine ruhige Minute mehr, bis ich beitt Klassenlehrer gegenüber» stand, um zur Rechenschaft gezogen zu iuerbett. Ich malte wir bas fürchterlichste aus, was passieren tonnte. Für bie geringste Kleinigkeit fürchtete ich von bet Schule fort» gejagt zu werben. Stand ich daun ivirklich dem Betrefsen- den gegenüber, so erinnere ich mich, daß Verschiedentlich von den Lehrern behauptet iuittbe, ich ginge nicht in mich, sondern sei geradezu frech. . Ich hatte auf der Schule verschiedene Mitschüler, die etueul bas Gruseln beibringen wollten. Es war bie Rede davon, ob man wagen würde, nachts einen Gang an der Ktrchhofsmauet entlang zu tun. Und als ein paar Mit- ichnler herausgefundeit hatten, daß mir das unangenehm I war, wurde tch damit geschunden. Mein Ehrgefühl ivurbe ausgestachelt, ich sollte, beweisen, daß ich nicht Angst hätte! I I — Und das habe ich verschiedentlich getan, statt es als vernünftiger Mensch einfach für einen Jungenstreich auzusehen und zutnckzuweisen. Da war zum Beispiel so etwas, besten ich mich bis zu meinem Tobe entsinnen werbe. . . Fritz lächelte trübselig: — Also werde ich mich dessen nicht mehr lange zu entsinnen brauchen. Es handelt sich um eine Geschichte die unter uns umging. Man sollte um Mitternacht in einen ganz einsamen Saal treten, wo sich ein Spiegel befand. Dann sollte man zwei Lichter anstecken, vor den Spiegel treten, die Lichter rechts und links halten, in das Glas sehen und, indem .man sich fest in die Augen blickte, dreimal seinen eignen Namen rufen und jedesmal laut lachen. Es hieß, dann erschiene im Spiegel ein übernatürliches Gesicht, eine fürchterliche Fratze. ■ Ich kann mich nicht mehr deutlich entsinnen, wo meine Mitschüler das eigentlich her hatten, ob es aus irgend einem älteren Romane stamnite. Genug, hinter dem Gymnasium befand sich ein Gartensaal, der zu einem daneben liegenden Restaurant gehörte. Da gab es das erforderliche Material: Saal, Dunkelheit, Spiegel, Einsamkeit. Lichter würden hineingestellt und Streichhölzer. Ich weiß, daß ich eine fürchterliche Angst hatte, ich weiß, daß sich alles in mir dagegen empörte. Ich wollte nicht hinein. Hätte ich einen wirklichen Feind gehabt, konnte ich gegen jemand kämpfen, so war es etwas andres, aber das — nein. Ich dachte daran nur mit Entsetzen. Ich fürchtete mich vor dem Gerede der Mitschüler, und als der eine,_ ein großer, frecher Schlagetot, behauptete: „Der Morsum tut's nicht, der fürchtet sich viel zn sehr!" — da meinte ich, es mit meiner Ehre nicht anders vereinbaren zu können, als es eben zu tun. Ein Tag wurde festgesetzt und Mitternacht erwartet. Ich trat in den schweigenden Garten in einer finsteren Nacht. Kein Mond fchien, kein Licht war in der Nähe. Ich tastete mich zum Eingang, und als ich den Saal durchschritt, schnell und hastig, weil ich die Qual möglichst abkürzen wollte, war es mir, als tönte das Echo meiner Schritte von allen Seiten wieder, wie unterdrücktes Lachen und Kichern. Ich trat an den Spiegel, zündete die Lichter an, hob sie mit beiden Händen empor und erblickte im Glase mein entsetztes, fahles, eingefallenes Gesicht. Schon da hatte ich kaum die Kraft zu rufen, aber ich gewann es noch über mich und schrie dreimal meinen Namen in den Spiegel hinein und lachte dreimal kürz und heiser mit vor Angst fast erstickter Stimme. Als der letzte Klang verhallt ivar und ich mit übermenschlichem Grauen auf das Fratzenspukgesicht wartete, das mir int Spiegel erscheinen sollte, klang plötzlich gellendes Lachen von allen Seiten. Was bann geschehen ist, weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, daß ich die Lichter habe fallen lassen, uitb baß ich schwer krank wurde. Ein Nervenfieber hatte sich eingestellt. Die Erklärung sand sich später einfach genug. Die Mitschüler hatten sich im Saale versteckt, hatten gekichert als ich eintrat und endlich bie gcllenbe Lache aufgeschlagen, als ich breimat meinen Namen gerufen. Es war nur ein bummer Schülerwitz, aber er hätte einen vielleicht ben Verstaub kosten können. Dann kamen noch anbere Sachen: bas Anfassen einer Totenhemd unb, wie ich schon sagte, ber Gang über den Kirchhof im Mondenschein. Ich mag gar nicht daran denken! Ich wollte dir bloß sagen, wie das alles gekommen ist, und was offenbar an meiner Erziehung unb von meinen Mitschülern an mir gefehlt wurde. Wenn man etwas älter wird, pflegen solche Ueberreizungen der Phantasie zu verschwinden. Andern geht es so! Mir nicht. Ich habe jahrelang unter ber Furcht gelitten. Mein Verstaub sagte mir zwar, baß bas meifte, was ich vermutete, wovor ich mich fürchtete, Unsinn sei. Aber der Verstand hatte gut reden, vas Gemüt hielt nicht Schritt. Ich habe mich nicht vor Einbrechern gefürchtet, vor Mördern und Dieben, vor Menschen, ich fürchtete mich vor bem Übernatürlichen, obgleich ich wußte, baß es doch nichts Uebernätürliches gibt. Ich fürchtete mich bavor, allein durch den Wald zu gehen, wenn es rauschte in den Zweigen, wenn weit und breit niemand zu sehen war, wenn vielleicht die Däinme- rung einbrach. Mir war es dann immer, als erwache heimliches Leben, als müsse hinter jedem Saume einer stecken, einer — ja, wer? — irgend einer! (Fortsetzung folgt.) wehr. Morgen früh ist doch alles aus. Also ich will dir's nur gesteheu: ich habe Angst allein int Zimmer. Da erklärte ich mich bereit, zu bleiben. Meine Nachtsachen hatte ich nicht hier, schlafen würde ich ohnedies nicht, denn das Schicksal des Freundes ging mir zu nahe. Ich zog also meinen Rock aus, streckte mich auf das Sofa, hüllte mich in eine Decke, sagte kurz „Gute Nacht!" und drehte mich auf die Seite. 579 — Die elektrischen Bahnen. Eins der Gebiete, auf welches die Fortschritte der Verteilung elektrischer Energie den größten Einfluß ansgeübt haben, ist sicherlich dasjenige der Personen- und Güterbeförderung. Eine kurze überaus interessante Betrachtung über die heute ans diesem Gebiete herrschenden Bestrebungen gibt der bekannte französische Physiker L. Poincars in seinem soeben in deutscher Uebersetzung erschienenen überaus interessanten, gemeinverständlich geschriebenen Werke „Die Elektrizität"*). Er schreibt: Die städtischen Straßenbahnnetze entwickeln sich mit staunenswerter Schnelligkeit. Mehr als 100 000 Kilometer sind gegenwärtig in Amerika in Betrieb, und wenn auch in anderen Ländern die Fortschritte etwas bescheidener sind, so bleiben sie dennoch im höchsten Grade bemerkenswert. Cs ist hier nicht der Ort, technische Einzelheiten über Ban und Betrieb von Straßenbahnlinien anzugeben, weiß doch im allgemeinen heute jedermann, wie diese Art der Beförderung funktioniert. Die Lösung des Problems ist überall nahezu die gleiche; der Strom, und zwar Gleichstrom von 500—600 Volt wird entweder mittels frei durch die Luft geführten Oberleitungen zugesührt, oder durch Leiter in unterirdischen Kanälen, oder endlich durch Kontakte im Straßenniveau, sogenannte Blockkontakte (Plots), die nur in dem Augenblick Strom führen, wo der Wagen sie passiert. Der Strom, welcher durch die Trolley-Rolle oder durch Schleif- bügcl entnommen wird, kehrt zurück durch die Schienen, die durch einen möglichst kleinen Widerstand verbunden sein müssen und häufig sogar aneinandergeschweißt werden. Die Motoren sind Hauptstrommotoren, deren Vorzug darin besteht, daß ihr Drehmoment proportional der Belastung ist, daß sie sich selbsttätig regulieren, geringen Umfang und mäßiges Geivicht haben und einen guten Wirkungsgrad besitzen. Im allgemeinen sührt jeder Wagen eine Ausrüstung mit zwei Motoren von ungefähr 30 Pferdestärken. Da die Anker viel zn schnell rotieren, so werden sie nicht unmittelbar auf die Wagenachse gesetzt, sondern wirken auf dieselbe durch Vermittelung eines verlangsamenden Zahnradvorgeleges. Zur Regulierung der Geschwindigkeit benutzt man Apparate, welche den Namen Fahrschalter oder Kontroller führen und die durch einfaches Drehen einer Handkurbel die Zusammenschaltung der beiden Motoren hintereinander oder Parallel, mit oder ohne Hinzufügung von Widerstand ermöglichen. Nachdem die Elektrizität auf kurzen Strecken die Probe, bestanden hatte, ließ man sie, anfangs nicht ohne mancherlei Widerstand, weiter in das Gebiet des Transportwesens eindringen, und sie begann nunmehr sich auch auf längeren Linien einzurichten. Zuerst 'spielte sie schüchtern die bescheidene aber nützliche Rolle des Zwischenhändlers; so werden z. B. bei der Heilmannscheu Lokomotive, von der vor einigen Jahren viel gesprochen wurde, die Räder durch Elektromotoren bewegt, die ihre Energie von der Dampfmaschine der Lokomotive entnehmen. Bei vielen Automobilen findet man heute noch ein analoges System; der Wagen besitzt eine stromliefernde Maschine, die von einem Petroleummotor in Bewegung gesetzt wird. Man sah sich jedoch bald vor die Frage gestellt, ob es nicht in den Fällen, wo die Benutzung von Dampflokomotiven ernste Unannehmlichkeiten mit sich bringt, z. B. bei Untergrundbahnen, möglich sei, längs der Linie entlanggeführten Strom zu benutze». Natürlich wählte man bei den ersten Anlagen das System, welches sich bei den Straßenbahnen so gelt bewährt hatte. Handelt ps sich jedoch darum, einen Zug auf weitere Entfernungen laufen zer lassen, so braucht man eine viel größere Energiemenge, und um in diesem Falle die Lösung vom wirtschaftlichen Standpunkt aus brauchbar zu machen, muß man notwendigerweise hohe Spannungen benutzen. Da aber solche hohe Spannungen schwer direkt zn verwerten sind, so muß man zn dem Hilfsmittel der Unterstationen greisen. In fast allen Anlagen, die schon einige Jahre alt sind, wird die Energie diesen Unterstationen mittels einfachen oder dreiphasigen Wechselstromes hoher Spannung zugeführt. Hier erniedrigen Transformatoren die Spannung, nnb rotierende Umformer liefern Gleichstrom, der alsdann einer parallel den beiden Fahrschienen liegenden und sehr sorgfältig isolierten Leitungsschiene zugeführt wird. Breite, federnde Bürsten nehmen von diesem dicken Leiter den starken Strom ab, welchen eine gewöhnliche Speiseleitung nicht aushalten könnte. Jedoch werden die Anlage- und Unterhaltungskosten dieser Unterstationen, deren Maschinen dauernd in Bewegung sind und deshalb ständige Ueberwachung erfordern, sehr hoch, sowie die Linie einigermaßen lang ist, und infolgedessen ergibt sich natürlich das Problem, den fahrenden Zügen direkt den hochgespannten; Strom zuzusührcn. Seit dem Jahre 1893 kann man bei Lugano, nicht ganz so lange auch bei Evian mit Dreiphasenstrom getriebene Motorwagen fahren sehen; aber erst von 1902 ab bürgerte sich das System wirklich in der Praxis ein und wird gegenwärtig mit Erfolg! auch im Velt'lin und beim Simplon-Tunnel benutzt. Es schien im Prinzip zunächst sehr kühn, die zur Bewegung eines ganzen Zuges nötige beträchtliche Leistung mit Schleifbügeln *) Bei Quelle u. Meyer in Leipzig. von den Leitnngsdrähten abnehmen; zu tovllen; erst 'die berühmten Versuche auf der Militärbahn von Berlin nach Zossen zeigten, daß die Lösung nicht unmöglich ist. Bei diesen Versuchen erhielt jeder der Motorwagen Strom mit einer Spannung von 10 000 Volt: derselbe würde im Wagen selbst in Strom von 3000 Volt Spannung transformiert und trieb direkt die auf den Achsen sitzenden Drciphascnmotvren an. Bekanntlich erreichte man auf diese Meise die unheimliche Geschwindigkeit von 200 Kilometer in der Stunde. Um in dieser Weise zu fahren, braucht man eine gewaltige Leistung, schon allein um den Widerstand der Lust zn überwinden, die vor den Wagen einen Truck von ungefähr 200 Atmosphären ausübt. Das Dreiphasensystem hat unbestreitbare Vorzüge; es scheint sich ganz besonders für Gebirgsbahnen zu! eignen wegen der Leichtigkeit, mit welcher die Motoren als Generatoren arbeiten und ans abfallender Strecke Energie wieder gewinnen können. Es hat aber auch seine Nachteile; es macht drei Leitungsdrähte nötig nnd erfordert zur Erzielung eines guten Leistungsfaktors Motoren mit schmalem JnterserrikUm, also von ziemlich empfindlicher Konstruktion; außerdem haben diese Motoren fast unveränderliche Geschwindigkeiten, und man muß recht komplizierte Anordnungen treffen, um die Fahrgeschwindigkeit zn ändern. 'Daher bemerkt man auch seit zwei bis drei Jahren ein! ziemlich ausgeprägtes Bestreben, die Bahnlinien mit Einphasen- strvm auszurüsten; die Erfindung der neuen Motoren für gewöhnlichen Wechselstrom, von denen vorher die Rede war, hat dies System praktisch brauchbar gemacht. Die erste derartige Anlage ist in Amerika ausgeführt worden; gegenwärtig gibt es in Deutschland und Belgien ziemlich viele, die sehr befriedigend funktionieren. Dabei ist nur ein einziger Draht erforderlich, da die Rückleitung durch die Erde erfolgen! kann; in gewissen Fällen wird freilich die Rückleitung durch einen zweiten Draht vorgeschrieben. Die Energie kann unter sehr hoher Spannung zugesührt werden, und zur Verteilung lassen sich gewöhnliche feststehende Transformatoren benutzen. Zur gleichen Zeit, da der gewöhnliche Wechselstrom auf diese Weise wieder in Gunst kam, erhielt auch der Gleichstrom dank den Verbesserungen, welche die Benutzung hoher Spannungen gestatten, in den Augen seiner Anhänger die Ueberlegenheit wieder, die er verloren zu haben schien. Im Jahre 1903 baute Thury in Frankreich die Linie von Saint-Georges de Koinmiers nach La Mure, bei der ein Strom mit' 2400 Volt Spannung durch Schleifbügel vier hintereinander geschalteten Motoren zugesührt wird; die beiden Leitungsdrähte und die Fahrschienen bilden! zusammen ein Leitungsnetz mit zwei Ueberbrückungen. Seitdem sind noch andere Linien in Köln, in Sainte-Marie-äux-Chsncs nnd in Bellinzona in gleicher Weise ausgebaut worden. Bei mehreren dieser Anlagen hat man, gleichviel tvelche Stromart im übrigen benutzt wird, die von einer einzige» Lokomotive bewegten Züge durch solche aus lauter Motorwagen zu ersetzen begonnen. Die Vorteile dieses Tausches sind zahlreich und ganz augenfällig; man vermehrt ans diese Weise die nutzbare Adhäsion, vermindert das Zuggeivicht beträchtlich und verteilt die gesamte erforderliche Leistung auf mehrere Motoren, die leichter zu regulieren sind als ein einziger übermäßig großer und kräftiger Motor allein. Unerläßlich ist es, daß die Regulierung für alle diese Maschinen zusammen ganz gleichmäßig erfolgt; man hat deswegen mittels Relais wirkende Fahrschalter angebracht, die ziemlich einfach funktionieren und mit welchen jeder dieser Wagen versehen ist; diese Fahrschalter können, da sie nicht mehr direkt auf den Betriebsstrom wirken, geringe Abmessungen haben, und man kann dabei nur bewundern, daß sich eine so große Leistung mittels so kleiner Apparate regulieren und verteilen läßt. So scheint es, daß Tank den Fortschritten der Elektrizität die Transportmittel, welche durch die Erfindung der Dampfmaschine bereits einmal von Grund ans umgestaltet waren, in eine neue Phase lebhafter Entwicklung eingetreten sind; nicht nur in besonderen Fällen wie im städtischen Verkehr oder bei Eisenbahnen in Tunnels tritt die elektrische Beförderung an die Stelle derjenigen mit Dampfkraft, das Problem der vollständigen Elektrisierung der Eisenbahnen macht sich heute bereits in seinem ganzen Umfange geltend.: Zur Erschießung der elf Schillschen Offiziere zu Wefel am 16. September 1809. In Wien feierte man gerade den Einzug Napoleons mit Kanonenschüssen und Glockengelänte, als am Morgen des 25. Mai 1809 der Freikorpssührer Schill mit nur dreißig reitenden Jägern und 15 Husaren seiner Hauptschar voraus in die befestigte Stadt Stralsund sprengte. Schill fand in Stralsund hundert Kanonen, mehrere tausend Zentner Pulver und 16 000 Gewehre. In fünf Tagen waren die von. den Franzosen abgetragenen Werke wieder erneuert, und Schill erwartete die Landung englischer Hilfstruppen, auf die er seine ganze Hoffnung gesetzt hatte. Statt der englischen Truppen erschienen aber am 31. Mai der französische General Gratien mit holländischen uüd oldenburgischen Truppen, denen sich auch "noch 1500 Dänen und Schleswig-Holsteiner, angeschlossen hatten, vor den Toren der Stadt. Nach tapferer Gegenwehr sehen die Schillschen die Feinde in die Stadt gni- — 580 dringen, ein verzweifelter Kampf entsteht auf dem Marktplatz. Schill stürzt sich 'in1 den Haufen der Feinde ultb reißt den General Carteret mit den Worten vom Pferde: „Hundsfott, bestell mir Quartier!" Damit wendet erl sich in eine Gasse zurück, von feindlichen Kugeln verfolgt, aus einer Wunde blutend. Er jagt an mehreren holländischen Jägern vorüber, welche einem gefangenen Schillscheu die Wunden verbinden. Der tödlich verwundete Offizier wird beim Anblick seines gefeierten Führers wie elektrisiert. „Schill!" ruft er ihm! in seiner hellen Begeisternng zu. Die Holländer wissen jetzt, mit roem sie es zu tun haben, feuern auf den davonjagenden Reiter, mehrere Jäger umzingeln ihn, und her durch eine Schußwunde am Kopf und einen tiefen Säbelhieb verwundete Schill wird von ihnen vom Pferde gerissen. Unter den Händen der feindlichen Soldaten hauchte Schill seine Heldenseele aus. Mit dem entseelten Körper, dem sich im Leben keiner ohne Furcht genähert hätte, treiben sie jetzt ihren Spott. Als sich die .Nachricht von Schills Tod bewahrheitete, warf sich mit deut Schmerzensschrei: „Nun will ich auch sterben !" sein Husar Sommerfeld, der tapferste und treueste seiner Leute, vom Pferde springend und zu Fuß einhauend, in die dichteste Schar der Feinde. 'Dem Leutnant von Halletius boten die Feinde dreimal Pardon an, als er, vom Pferde gestürzt, am rechten Arm gelähmt, vom Boden aus noch mit dem Stumpf einer zerbrochenes Lanze links focht. Wie ihr Führer, der geächtete Schill, wollten sie sterbend den deutschen Völkern ein großes ,Beispiel geben: sie wollten lieber mit Ehren untergehen, als weiter in Schande Ms Blücher die Nachricht von Schills Tod und dein Schicksal seiner Freischar erfuhr, schrieb er: „Die Schjllsche Expedition ist zu Ende. Er ist als ein braver Soldat gefallen, hat aber fein Haupt teuer verkauft. Nun will ich dem König eine kurze Frist geben; ordnet es sich dann noch nicht, kommen wir nicht zn einem Entschluß, so gehe ich und verwende meine Kräfte, die ich poch habe, znin Besten meines bedrängten deutschen Vaterlandes. Trage Fesseln, wer da will, ich nicht!" Napoleon ließ die gefangenen Schillschen teils in den Häfen von Brest und Cherbourg zur Galeerenarbeit abführen, teils ließ er sie standrechtlich erschießen. So ließ er tun 18., 20. Und 22. Juli 1809 vierzehn Unteroffiziere in Braunschweig, und am 16. September elf Schillsche Offiziere zu Wesel am Rhein zerschießen. Diese Helden starben, olfhe sich die Augen verbinden zu lassen, ihrer bisherigen glorreichen Laufbahn, würdig. Selbst tin dem mutigen Verteidiger der Schillschen Offiziere por dem Mutgericht zu Wesel rächte sich der napoleonische Despotismus. Dieser edle Verteidiger war der Advokat Perwez. Nach dem Code Napoleon, ja nach, den Rechtsgruudsätzen aller zivilisierten Völker, hat der Verteidiger der auf den Tod Angeklagten unbeschränkte Freiheit in dev Verteidigungsrede und darf darüber nicht angetastet Werden. Napoleon aber hatte die Niederträchtigkeit begangen, zu befehlen, daß das aus französischen Offizieren zusammengesetzte Kriegsgericht zu Wesel die Schillschen Offiziere verurteilte auf Grund eines Gesetzes aus der Revolutionszeit, welches auf „Diebstahl mit Einbruch und Straßenraub" Iben Tod setzte. Dafür aber, daß Perwez nachwies, die Schillschen seien fürs Vaterland, für die heiligsten Gefühle der Menschenbrust in den Kampf gezogen, wurde er auf Napoleons ganz besonderen Befehl gegen alles Rechtsgefühl in die Kerker Frankreichs weg- geführt. Das Niedrige und Gemeine, das Napoleon in ebenso hohen Grade entehrte, als sein außerordentliches Genie ihn erhob, trat ganz besonders hervor, wenn der Adel der Gesinnung ihm in einem Menschen entgegentrat, den er in seine Gewalt bekommen hatte und den er die Bedeutung feiner erzwungenen Macht wollte fühlen lassen. - , Längst war Napoleon gestürzt, da schmachtete noch eilt großer Teil der Schillschen Helden in den Häfen von Brest Und Cherbourg. Man hatte sie vergessen auch in' den Kreisen derer, für die sie in den Kampf hinausgezogen waren. Vergessen hatte man auch die Gebeine der als Verbrecher in den Sandgruben von Vraun- schweig eingefdjarrten vierzehn Schillschen Unteroffiziere. Erst »lach 28 Jahren hat man ihnen ein christliches Begräbnis stnd eine würdige Stätte verschafft. Auch den am 16. September 1809 zu Wesel erschossenen Schillschen Offizieren wurde erst int Jahre 1834 ein Denkmal errichtet; bem edlen' Helden Schill erst im Jahre 1861. B. Vermischtes. * Todbringende Reklame. „Ein Toter und sechzig Verwundete, unter ihnen zwanzig lebensgefährlich." Man denkt unwillkürlich an den Bericht von einem blutigen Gefechtstag. Aber die Statistik registriert hier keine Opfer des Kriegsgottes, nur die Opfer einer eigenartigen neuen Reklamemethode, die ein unternehmender Neuyorker Por- zellanhändler in Anwendung brachte. In den Zeitungen Wndigte er an, haß er ein prachtvolles Tischservice zu. dem lächerlichen Preise von einer halben Mark verkaufen werde. Noch am selben Morgen wurde der Laden von Tausenden von Frauen gestürmt, die int wilden Hand> gemenge darum kämpften, den hinteren Saal zu betreten, in dem das Service ausgestellt war. Mit Ellbogen und Schirmen, so berichtet Pearsons Weekly, rangen die kauffreudigen Damen um den Vortritt, zornige Worte schwirrten durch die Luft. Im wildesten Gedränge ertönt plötzlich der Ruf: „Hilfe! Hilfe!" Plötzlich entsteht das Gerächt, Feuer sei ausgebrochen, eine Panik ergreift die Menge und in sinnloser Flucht stürzt alles zum Ausgang. So entstand die Liste: 1 Toter und 60 Verwundete. Die amerikanischen Geschäftsleute pflegen bei der Eröffnung eines neuen Hauses zur Einführung am ersten Tage anzukündigen, daß alle Gegenstände zu Spottpreisen verkauft werden, ein Regenschirm mit echtem Goldknauf z. B. für zwanzig Pfennige, ein moderner Hut mit reichen echten Straußfedern für vierzig Pfennige usw. Dann stürzen die Gelegenheitssucher zu Tausenden herbei und in dem Andrang sind Ohnmachtsanfälle und Verletzungen an der Tagesordnung. So wurde kürzlich in Philadelphia ein neues Warenhaus eröffnet: man kündigte an, daß am ersten Geschäftstage alle Gegenstände zum Einheitspreise von vierzig Pfennigen verkauft werden. Der Andrang war so gewaltig, daß weder Polizei noch Gefchäftsperfonal die Flut meistern konnten. Stundenlang war der Verkehr auf der Straße gesperrt. Dutzende von Leuten endeten in den benachbarten Krankenhäusern mit Rippenbrüchen und anderen Verletzungen. Im Gedränge wurden fünfzehn Frauen die Kleider buchstäblich vom Leibe gerissen. Das beste Geschäft aber machten die Taschendiebe, die sich die Aufregung der Kauflustigen gründlich zunutze machten. * Der Purpur der Alten. Sich in Purpur und köstliche Leinwand kleiden war im Altertum das Vorrecht der Reichen, was bei den minimalen Mengen Purpurstoff, den die einzelne Murexschnecke enthält, sehr begreiflich ist. Dieser antike Purpurstoff hatte unzweifelhaft einen beträchtlich mehr ins Blaue gehenden Stich als der heutige, wie sein Vergleich, mit der Farbe des Meeres, mit Amethyst, Heliotrop und Veilchen in den Schriften der Alten beweist. P. Friedländer hat nun den Inhalt der Purpurdrüsen von 12 000 Stück der Schnecke Murex brandaris, die er mit Hilfe der Vorsteher verschiedener zoologischer Stationen am Mittelmeer gesammelt hat, chemisch untersucht und gefunden, daß dieser Purpur stark bromhaltig ist und zu den Dibromderivaten des Jndigoblaus gehört. Da der Technik die Herstellung von synthetische Jndigoblau längst geglückt ist und auch die Herstellung der fraglichen Dibrom-Jndigo- nuance keine wesentlichen Schwierigkeiten macht, so wird es wahrscheinlich bald gelingen, Kleiderstoffe mit chemisch zusammengesetztem Purpur, der das Produkt aus den Meeresschnecken durch seine größere Reinheit übertrifft, zu färben. Solche Stoffe werden unvergleichlich billiger als die des Alteruims sein, so daß sich bald wahrscheinlich auch der Minderbegüterte den Luxus eines Purpurgewandes, leisten können wird. * Boshaf t. „Bei der letzten Premiere der neuen Tragödie sollen ja die Leute viel gemeint haben." — „Jawohl, um! ihr Geld!" ■* Erklärung. „Sag mir, du bist doch ein gebildeter Mensch —• was ist das, ein Meteorologe?" — „Das ist leicht erklärt. Wenn m'an sagt: morgen ist's schön, und es regnet." * Fm Dor fwirts Haus. Fremder: „Wieso ist denn hier die Polizeistunde verlängert worden?" — Wirt: „Deist Amtmann seine Frau ist gestorben, da braucht er nicht mehr sp früh zu Hause zu fein!" Logogriph. Mit „E" will ich dir eine Art Von eifenieftem Holze nennen; Doch bleibt es nicht vor Glut bewahrt, So wirst du's nur mit „5t" erkennen. Als Kops nimm „I" und dann ein „l" Als Fuß bei meinem Rätselworte, So ist es in Tirol eilt Quell In wohlbekanntem Badeorte. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des Silbenrätsels in voriger Nunnnerr Dani» — Ebers — Rhodos — Fama — Regensburg — Elbe — Illyrien — Haiti — Else — Jnterdict; D e r F r e i h e i t eine Gasse. Redaktion: I. V.: E. Heß. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universttäts-Btich- und Steindruckerei. R. Lauge. Gießern