My Samstag den \b. Januar jg lkkk MMM Ul N y. - i >.. Maria Hendrina von Goch. Novelle von Luise Schulze-Brück» (Nachdruck verboten^ (SoctfeBitng.) Der Alle war sehr zufrieden mit sich und der Welt. Erst M die Karte von der Tante Seit' kam, war er wieder brummig! 'geworden. Mußte die ihm den Tag verderben! Tie kleine Kajüte blinkte im höchsten Glanz. Aus dem fest' lichen Kaffeetisch lag eine schöne gestickte Decke, ein Topf mit Mpenveilchen stand darauf zwischen viel Kuchen und kleinem Gebäck. Erwartungsvoll ging Hendrina mit Hildegard zum Bahnhof. Hildegard war verärgert. „Heut' brauch fe auch net grad zu komme. Heut' wall Ls mer ja noch Rüdessem uW Eis gehe. SP L fcheeue Eisbahn is do. Wer weiß, wie lang die Herrlichkeit dauert. M'Babba dut heit de ganze Dag schun die linke groß' Zeh weh. Do gibt's immer amtet Meiler." Hendrina schrak zusammen. Anderes Wetter! Tauwetter. Tarnt ging das Rheineis auf, und das Schiff ftchr hinauf nach Mannheim. Dann war alles vorbei. Wenn sie zurück kant, an Bingneu vorüber, dann war das alles wie ein Traum, wie etwas, was nie gewesen. Dann saß sie wieder in ihrem kleinen Hause in Goch nnt Fenster hinter dem steif gestärkten Borhängchen und häkelte Spitzen, und die Base las im „Goffins". „Na, erschrecke brauchste .dich net." Tie Heldegard lachte. „ES kann nach noch kälter werde. Dann hott der Babba es auch in der Zeh. litt 's is grad, als ob's noch kälter werde wollt!" Sie schuobberte mit dem spitzen Naschen in die kalte Lust. Wahrhaftig, es tvar, als sollte es noch kälter- werden. Die Berge drüben waren ganz rosig in dem feinen Kältenebel, durch den die Sonne leuchtend blitzte, — der Atem war wie eine blän- liche Wolke. Hildegard blies in das Luft. „Siehschte! Wie kalt es is- Guck emvl die Telegraphe-- dräht. Ganz dick weiß siit se vor Fröscht. Zlvelf Grad Kält. Mo, die Tante Seit, die friert net. Die hält der Speck warm." Sie lachte hell, während- sie doch heimlich spähend ihre Base ansah. Wer doch auch so aussähe wie die Hendrina. Sie schielte .Nach' lhrem Näschen. Das war sicher wieder ganz rot. Und die Hendrina, die war weiß wie Schnee. „Weiß wie Schnee, rot wie Blut," hatte der Tschortschie gestern gesagt. Eine Haut hatte sie wie tüte Wachspuppe. An beit Schläfen liefen zarte blaue Aeder- ichien, der dicke blonde Haarknoten barg kannr die Haarfülle. Ob wohl der Beert sehr verliebt in sie war? Sie machte sich sicherlich tniflst viel aus ihm. Hildegard konnte das gar nicht begreifen. Sie fühlte, wie ihr Herz, klopfte, wenn sie sie den Berrt nur ansah. 'Und gestern abeitd, als sie mit ihm getanzt hatte, — ach, sie hätte immer so forttanzeu mögen, — die ganze Nacht, und dann auf dein Heimweg, 'wenn sie allein waren, ihn herzen und küssen und Mr nicht ntehr loslassen. Das heiße Blut stieg ihr zu Kopfe, trotz der Kälte. Zornig riß sie an ihrem Tuch: „Dumm Zeug!" l Hendrina sah sie erstaunt an: „Was hast du nur?" Ungeduldig mit kleinen Schritten lief die Hildegard weben ihr. „O du! Du bist eine! Do gehscht du newen einem tut buhst, als wann du kä Wässerche triewe kennst. Ae unschullkgs Gesicht Wachste wie Ä Heiligebildche. Utt hoscht es faustedirk hinnern Ohre! Den Tschortschie hoschte verliebt gemacht, »ist der Beert, den hältst du der warm. Ich hawive es gut genug gesehe geschient «wend. Immer, wenn der Tschortschie L Danz mit der gedanzt Hot, dann Hot aach der Beert den danach gehott! Mer kwwwe's all gesehe! Utt der Beert der is auch so dumm', der lpt aach kei Aage; wie alle Mannsleit! Dumm sin se all, se sehe nix, toat se net sehe wolle, sie hawwe ä Brett vorde Aage." Sie rveite fast. Hendrina sah sie erstaunt und erschrocken an. „Aber ich hab' das ja nicht gewollt mit denk Tanzen. Das hat doch der Beert so gewollt. Ich könnt' doch nicht anders." Hildegard stampfte zornig auf bart hartgefrorenen Boden': „Siehschte! 's is so wie ich sag! Zu dumm sin die Mannsleut! Die Tante Sette sagt aach immer, Mannsleut sin nur halwe Mensche!" Hendrina verstand sie nicht. , „Sei doch net so duntm! Siehschte beirrt gar net, was unk dich erum kassiert! Der Beert, so ä scheener Mensch, der kennt jede kriege! Ae Prinzessin kennt der kriege! Uit do will er MN keiner was wisse, un . . ." Sie brach kurz ab. „Komm, da kimmt schun der Zug." Sie lachte doch schon wieder leichtherzig. „Was for ä Hut werd dann heit die Tant Sette ufchawwe! Die hot der immer Türm uff! Ach, guck net so! 's is jo all egal, kriecht mir M eine net, schadts aach nix. Der Himmel is bloo — is der ään fort, is der anner do! Um den Beert reißt mir sich aach da Kopp net ab..- Eine halbe Stunde später saßen sie alle um den Kaffeetisch in der Kajüte der „Maria Hendrina von Goch". Die Tante: Sette erzählte und lachte. Ihren blauen Samthut mit vielen Federn hatte sie sorgfältig auf Hindrinas Bett gelegt. „Du brauchscht net ze lache, Hildegard, üwwer mei Schappv," hatte sie gutmütig gesagt. „Alles, wies for ein baßt. Wie ich eso alt war wie du, do braucht ich aach kei blaue Samthüt mit Feddern druff! To Hot mich noch die Jugend gebutzt! Awwer wann mer erscht in die Jvhrc kimnit, do muß mer selwer was dazu duc." „Sag ens. Seit', gehst du noch vielleicht auf die Mannsleut- jagd mit Federhüt?" fragte der alte van Endert spitzig. Sie sah ihn lachend an. „Aerger dich net, Schwager, d» kriegst de Gall' ins Blut! Du hoscht so schunn immer mit dem' Hot. Ich mach mich scheen wegen mir selwer, net Wege de Manns- Geblüt ze dun gehott, schon wie meine Schwester selig noch gelebt teut. Mannsleut sin doch nur salwe Menschen." Hildegard platzte laut los. „Dodruff hawwe ich nor gewart', Dante Sette!" . Tante Sette nickte: „Jo, so A jung Blut! Des meint, ohne Mannsleut giug's 'rtet uff der Welt. Eigentlich gehts jo aach net ohne se. Awwer so nehdig, wie du der denkst, sind sc 34 — Met. Da bild st der in, es giäb K Glück ult fei Seligkeit ohne die! Wurt's mol ab, zehn, sufzeh Jahr, do iS schunn annersch." Sie warf einen scharfe» Mick nach Hendrina hinüber. „Meinst du auch, ’S gäb fei Seligkeit uf der Welt ohne die MannSlent?" Hendrina fühlte, tote sie rot wurde. Ihr Vater nahm ihr daS Mort vom Mnnde. „Hab dich nich eso, Seit! Räsonnier nich Über die MannSlent. Eso schlecht, Ivie du se machst, sind se nich! Und eso gut wie die Weibsleut, sind se noch immer. Dich ärgert ett ja bloß, dast du keinen mitgekriech hast." Tante Sette lachte: „Meinst du, Schwager? Müs nu net all weisst! Wie batst dir denn basse, wenn ich heit noch eine nahm?" Ter alte van En-dert zuckte znsammmen. Dann lachte er grimmig: „Frauensleut kann mer als alle Dummheiten zu- tranen. Ich bät mich gar nich wundern." „Mower ärgere däts dich?" „Aergern? Du kanns machen, was wills, du bis als zienv- lich ling großjährig." Hildegard klatschte in die Hände: „O jeh! O jeh! Die Tante Sette heirat sicher noch emol. Neilich in MKänz, da hawwe ich se gesehe mit’n Gawalier! Mitin ganz feine! Ae grostmächtige Schnorr eZ Hot er geholt un ganz verflixte Aage. Awwer nu misse mer nffstehe, wann mer noch bei Dag üwerS Eis wolle. Snnscht werdS dunkel." VI. Als sie an die Uebergangsstelle kamen, trafen sie mit Georg Marner und ein paar anderen jungen Leuten zusammen. Der Amerikaner war gleich wieder an Henbrinas Seite. Er ging neben ihr über daS EiS, er säst neben ihr beim Drosselwirt. Mit klugen Augen sah Tante Sette allem zu. Es war wieder voll im DwsseltoirtshauS, laut und lustig, und eS war schon ziemlich spät, als sie heimgingen. Georg Werner führte Hendrina, Hilde- Kard hing sich in Boerts Arm ein. Aber Tante Sette schob sie weg. „Der Beert iS heut awend in ei Gawalier. Such du ber'n annere." Langsam und bedächtig ging sie an Veerts Arm, so daß sie weit hinter den anderen znrückblieben. Ein paarmal sah Tante Sette den nwrtfargen jungen Menschen scharf an. Dann sagte sie Plötzlich und unvermittelt: „Mas sind denn das sor Sache?" Beert fuhr zusammen. Mit seinen Gedanken war er da vorn hei dem Trupp gewesen. „Mas denn?" fragte er unsicher. Tante Sette lachte jetzt nicht mehr. „Hör, Beert, des gefallt mer gar net! Mann du uff deine Fährte nach Määnz komme bist un hoscht mer erzählt Nun meint liewe Herr Schwager, un vnn der Hendrina, dann hawwe ich immer bei mir gedacht, 'daß des gar net anners sein könnt, daß die Hendrina und du ä Paar gibt. Ich weeß doch aach, wo Barthel de Most holt! Manu ich aach mei Späß mache, un itower die MannAlent herziehe, des Wollt ich doch net, daß Hendrina net heirate soll. Ausgerechnet ä Mädche wie die Hendrina. Ich hawwe mich heit ordentlich verschrecke, wie ich se gesehe hab. Sv a Veen Ding es se gcwcse, noch net in die Schul gange, Ivie ich se eS letztmol gesehe hab. D« Endert, dä hot se jo net nach Määnz komme lasse, vor lauter Aengscht, se kennt & bische lnschtig were, nn was anneres sehe im Here, wie das armselig Lewe do unne int Niederrhein bei der alt Bas! Un 's mag jo aach & schwer Stück for ä Badder sein, so & scher Mädche ze Mete. Herrgott, iS das ä Mädche! Und daß der Endert gern hält, daß du die Hendrina hetratst, daS kann ich aach begreife. Mv.nns em Gleicht aach egal iS, ob int & scheener Barsch vif’," — mit wohlgefälligem Blick sah sie Beert mi — „awwer das annere — daS annere. Ich kenn’ ja die ganze Verhältnisse, ich weeß jo, ivaS er sor'n FiloN iS, un daß er sich denkt, wann die Hendrina dich nimmt, dann hat er’S Heft in der Hand, braucht nix eranS ze rücke und bleibt Herr ufs'm Schiff. TaS is for ihn die Hauptfach. Die „Maria Hendrina von Goch" die iS ihm liewer als seiner Seelen Seligkeit. Und ich war froh, tote ich aus deinem Berzehles gemerkt hawwe, daß du die Hendrina gern hoscht, un hawwe gedenkt, bei dir iS se Mt uffgehowwe, un mei Schwester int Himmel, die wenig Glück gehott Hot hie unne, die wird sich freie, daß ihr Kind ä guhde And « staatse Mann kriegt. Un ich hawwe gemäänt, es wär alles uM beste ingerickst! Un was sinn ich hie? Du machscht & Gesicht wie n Lohgerlver, dem die Felle weggeschwomme sind, die Hendrina, die guckt um dich erum, wie uinZ Kircheeck, um do dä jung Daugenix" — sie wies auf die Vorausgehenden — „dem Ater de Luftikus ausieht uff zehe Schritt, der schwänzelt um die Hendrina erum, tut mächt'r die Cour uff Deiwel komm erauZ, und mei Herr Schwager, der guckt z-n un läßt sich das gefalle I DaZ kappier ich net, — das is mer ze hoch!" Sie blieb Atem schöpfend stehen! Ihr lustiges Gesicbt war ganz ernsthaft getvvrdeK. Mert antwartete nichts’. Da rüttelte sie ihn heftig an der Schulter. „Steh doch net tote ä Stockfisch," rief sie ärgerlich. „Wanst das alles is, toas Tu kannst, dann kann mer’s der Hendrina net cnwl so iwtoel nehme, wenn se sich mit dem annern erummacht! Der hot ja ä Schjwawwel wie ä Elster und wirst sei Aage wie Ä Merlvel erum. Mit nix rede und still sein, do is eS bei'm Mädche net geschafft. Do muß mer sich an de Lad lege un muß allertt fein! und wif." Beert zuckte die Achseln. „Ich kann nicht allertt und wif sein," sagte er leise. „Awwer Du brauchst aach kä Trauerkloß ze sein tut kä Dussel," rief die Tante Sette. „Und tut will ich wisse, wie das zesamme- hängt?" „Wie das znsammenMngt? Daß der Amerikaner Geld hat und wohl dem Oehm duvchgetan hat, daß eS ihm egal ist, was mit der Hendrina ihrem Gelde gemacht wird. Und der Oehm denkt auch vielleicht, daß wenn die Hendrina den nimmt, und sie machett das fest, daß er datm noch mehr Herr auf deut Schiffe ist, toiet wenn die Hendrina mich nimmt. Mer weiß, was er denkt." Er! zuckte mutlos die Achseln. Aber Tante Sette wurde sehr erbost: „Und das läßt du dir so gefalle! Do stehst du herbei ttnbi sagst nix. Läßt dir von so em Grashüpper daS Mädche toeg-- schnappe? Eso ä Bvrsch, wie du ääner bis. Und hoscht Zeit gehott, die Hendrina fest ze halte, bischt so viel mit er zesamme gewese und tut noch die letzten Dag ufs’m Schiff immerzu. Awwer freilich, wenn de ’s ag’fange hoscht, dann —" Beert ließ den Kopf hängen. Es würgte etwas in ihm. Stockend und schwer brachte erS heraus: „Siehst du, Tante Sette, ich kann daS nicht so sagen, wie das is. Kuck, die Hendrina,, die hab ich doch gern, so lang ich denken kann bald. Früher, wie ich noch nicht auf’m Schiss war, so lang ich in die Schul gangen bür und die Hendrina war io’tt ganz klein Ding, da hab ich, sie erum geschleppt und getragen. Nachher, wie se größer war, und ich schon beim Oehm auf’m Schiff, wenn wir dann von der Fahrt kommen sind, da hab ich mich schon Tag vorher gefreut auf die Zeit, wo wir zu HauS sind — wegen der Hendrina, und seit sie 'n groß Mädchen iS, da denk ich gar nix anders mehr als an die Hendrina. Aber das iS en komisch Stück! Siehste, den ödjnt, der hat die Hendrina noch tote so’n Kind behandelt, wo sie doch, schon bald neunzehn iS. Und dann hat er sie fast nie mit andern gelassen. Immer mit der Bas und immer zu Haus. Und so ist die Hendrina gar nicht gewesen tote andere junge Mädchen. Die hat noch rein geschlafen bis jetzt. Und da, auf einmal, weißt du, Tante Sette, so auf per Fahrt da erauf und dann hier! in Bingen, da toarS doch, als ob's sie ans curat wach worden wär. So, als ob's ihr auf einmal erst zu Sinn kam wie — wie! doch das Leben eigentlich is. Ich Hätt’S ja benutzen Sännen, so lang sie noch so in Goch und so kindisch war. Da hält se sich! auch mit mir versprochen, wennS ihr Vater gewollt hätt. Aber tut is das zu spät. Nu iS se ganz wie nmgewendet und all daS Neue, das macht sie dach ganz wie eittett, der lang int TmrBelnj gesessen hat, intb ins Licht kuckt. Und der Amerikaiter mit seinen' schwarzen Augen und seinem verliebten Gered’, der hat ihrs! angetan." „Das iS liier zu hoch, Beeri," stöhnte Tante Sette. „Das! iS zu disfissil ßor ä Ä Frau. TuS sin so neumodftchL Erfindungen. Wann Mer sich frühier in ä Mädche verliebt hat, do hot mer er'schj gesagt, und Hot sich kä annern vorkumme lasse, — und geichlof« hawwe die Müdcher auch früher net, se wäre ewe erscht Kinne« und sinn dann Große worde und hawwe sich verliebd un ver-' heirad, tut toatttt se an de dichtige Barsch komme sin, dann warSi gut, und snnscht Ivars aach emal schlecht, grad toieS so int Lews seht. Und wann du net so verüawelt wärst und wärst allertt und schslu, do dähtst de die Hendrina dem GraShüPper abspenstig mit die.“ Beert fuhr zusammen: „Ich kamt doch gar nix machen. Ich kann se em t«ch nich weg reißen! Och Gott, wann se ins! Wasser siel, ich nwllt se eranS hole, wo es am diewsten is." „Jo, besomtersch alleweil, wo der Rhein zu iS," lachte Tante «Sette. „M, tnei Jung — die duht dir net den’ Gefalle und Mlt itts Wasser, daß du se eraus Hile kannscht. litt wann dn eso bleibscht, da hättschte se ja doch twr für dä innere ettauS geholt. Un ich fercht, wannS so is, wie btt mer verzehlt hoscht', dowerd mei Herr Schwager dem do vorne" — sie toieS ärgerlich auf die Vorangehenden' — „sei Mädche als gern nachschmeiße. MaS lieht dem dran, ob se glücklich werd. Wann der nor sei Schiss Hot, der — der" — — Sie murmelte etwas Unverständliches, aber eine Schmeichelei für ihren „Herrn Schwager" war es sicher nicht. (Fortsetzung folgt.) 35 - Stofe? 'k dch 'nein» Fran uM nteiit Danziger Kollege Prof. Als Wir*) am Mittag des eisig kalten 29. Dezember 12« von Breslau auf dem nicht mehr ungewöhnlichen Wege durch die Lüfte mit unserem Ballon Schlesien abreisten, ha hatten uns die Meteorologen zwar richtig prophezeit, daß wir eine ungewöhnliche Kälte zu bestehen haben würden, doch über unser Reiseziel hatten sie uns getäuscht, da sie uns nach.kurzer westlicher Reise ein Abschwenken nach Süden in Aussicht stellten. Wir glaubten daher am Morgen des 30. Dezember fremdländische südliche Fluren unter uns er- ivachen zu sehen. Doch es sollte anders und besser kommen. Wir hatten die Nacht in schwerem Kampfs um die Erhaltung Unserer Wärme zugebracht, ein Thermometer in meiner äußeren Manteltasche, dessen Verständnis erst oberhalb —10° anfing, hatte seinen quecksilbernen Zeiger tief unter dem Beginn der Skala versteckt, und nur die wundervolle Rauh- reifbekleidung unseres Tauwerks, sowie die zu Eisklumpen ttnd Eisplatten verwandelten Eßvorräte konnten uns einen Ungefähren Begriff von der unwirtlichen Temperatur geben, der wir während des ungefähr 14 Stunden währenden nächtlichen Dunkels trotzen mußten. Mer die Ballonführung, d. h. vor allem das Haushalten mit dem Ballast, gab uns doch öfters kritische Situationen, bei denen die Notwendigkeit schnellen Entschlusses die Lebensgeister mächtig anfacht. Galt «s doch, unseren Ballon möglichst lange in der Luft zu erhalten, schon um nicht zu nächtlicher Landung gezwungen zu- werden. So hatte uns nach Dresden — das war die letzte 'Station sicherer Orientierung für uns — die Erde ab und zu durch ihre verhüllende Wolkendecke einen Denkzettel geschickt, denn öfters kamen uns Gebirgszüge so nahe, daß es aufpassen galt, um glatt darüber Hinwegzukommen. Aber auch dann blieben unsere fragenden Rufe über den Ort unbeantwortet, denn in dieser unwirtlichen Nacht war so leicht Niemand im Freien, um uns Bescheid zu geben. MWWe VMSNfühkt Mch dem | bringung von Inschriften fand bei uns ungeteilte Znstittv, Bon R. Ab egg-Breslau. I mnng, nur hätten wir noch sehr viel lieber als den Namen | des Besitzers den des Ortes auf dem Dach gelesen. Es war, wie wir durch freundliche Vermittlung des „Gieß. Anz." sicher hercmsgebracht haben, B e l t e r s h a i n bei Grünberg, das wir kurz vor 9 Uhr überflogen. Im Laufe der nächsten Stunde — wir waren durch die wärmenden Strahlen der Sonne inzwischen längst außer Rufweite mit der Erde, nämlich auf 1700 m Höhe gestiegen — hatten wir uns mehr und mehr einem zu unserer Rechten auftauchenden Wald- gebirge, dem Taunus, genähert, dessen Berggipfel im zarten Weiß des Winterreifs prangten. Nordwestlich von uns fesselte unseren Blick eine Stadt mit altersgrauer Burg. In zwei Geschossen umschließen dort die Burgmauern zwei alte Türme ohne Dach. Es mag um Nauheim und Friedberg gewesen fein; Parkanlagen, kurhausartige große Gebäude, davor ein großer See stehen uns noch vor Augen.*) Weiter ging es über die Wette rau, wo wir auch von der Bü ding er Gegend aus beobachtet wurden; noch fast eine Stunde dauerte es, bis aus dem Dunst unter uns das glänzende Band des Mains auftauchte, dem wir in spitzem Winkel zuflogen, zur Rechten die Taunusabhänge, gekrönt vom Feldberg mit seinem Plateau und Aussichtsturm, die nunmehr schon tief unter uns lagen; !oir schwebten in 2300 m über der Taunus- ebene, dem Südostabhang der Berge entlang, unter unS eine Fülle schönster Städtebilder, deren Namen uns auch erst hinterher klar wurden und zum Teil noch fehlen. So habeil wir nicht nur in der Erinnerung, sondern auch aus der photographischen Platte sestgehalten eine länglich ge- baute Stadt, in der Hauptrichtung durchzogen von einer ungewöhnlich breiten Straße, die an ihrem Ende zu einem Komplex alter Burgbauten führt, zweifellos Homburg mrt der Saalburg. Vorher noch, näher am Taunus, ein Ort mit merkwürdiger Kirche, deren alter viereckiger Uhr- turm losgelöst jenseits der an der Längsseite entlang führenden Straße stand, der Karte nach vielleicht Friedrichsdorf. Als das langersehnte Licht des neuen Tages endlich dämmerte, befanden wir uns in etwa 800 m schwimmend teuf öev Oberfläche eines majestätisch lautlos wogenden Wolkenmeeres, ein weltentrücktes einsames Gasbläschen in ' der Unendlichkeit des Luftozeans. Eine Situation, dem Lustschiffer wohl vertraut, aber in ihrer Großartigkeit immer wieder von überwältigendem Eindruck. Erst die Morgenröte zeigte uns zu unseren Füßen einige Wolkenlücken und das erste, was wir im Frühlicht von der Erde erblickten, war eine gewaltige rückläufige, nach Süd westen sich öffnende Eisenbahnkurve, au ihr im Südosten ein Bahnhof. Aus Mancherlei anderen Anzeichen noch ging hervor, daß wir uns siu einem Bergland befanden. Wir suchten vergeblich in Unserem Kartenvorrat, Ivo sollten wir auch einen Anhalt .finden. Erst nachträglich durch freundliche Hilfe hessischer Wartungen ist es gelungen, sichere Punkte unserer Luftreise !am 30. Dezember klarzustellen. Die Bahnkurve war Als- jf e! d. Zu unseren Füßen wurde es allmählich immer klarer Ünd Wolkenfreier; zur Linken unserer Flugrichtung erhob srch etwa bis zur gleichen Höhe mit dem Ballon der schneebedeckte Rücken des Vogelsgebirges und dahinter in der Ferne der Zug der Hohen Rhön. Unter uns zog sich in vielen Windungen die Bahnlinie von Alsfeld nach Gießen. Die Evtlveißen Schlagbäume einer Bahnschranke verrieten uns, daß wir über hessischem Lande schwebten. Und verlockend es dort aus. Besonders blieb uns in Erinnerung die »teile, wo sich die beiden reizend geschlängelten Flüßchen iSJ-jni und Felda vereinigen, um zusammen rechtwinklig zu ihrer ursprünglichen Richtung davonzufließen. An ihrer , eremrguirg umarmt die Felda liebevoll einen freundlich gelegenen Ort, nach Ausweis der Karte Nieder-Gemün- m'r"V .3,au*" dm dein Fluß abgekehrten Seite von der Bahnüme begrenzt wird. Weiter hat sich uns ein Ort einae- prag«, aus dessen einem Dach mit riesengroßen weißen Let- "P- Hartmann" zu lesen stand. Diese Art der An- Um y212 Uhr überschritten wir etwa bei Rüssels-, h e i m den eisschollentreibenden Main und überflogen nun noch eilt kleines Stück hessen-darmstädtischen Landes, biss wir über dem Rhein zum Abstieg schritten und nachdem wir unser Schleppseil mit Rheinwasser getourt hatten, unter; freundlichem Beistand der fast vollzählig herbeigeeilten Einwohner — selbst die auf einer Brandstätte beschäftigte Feuern wehr fehlte nicht! — in Nierstein auf dem Rheiuquai unsere denkwürdige Fahrt beschlossen. In nahezu 24 Stunden hatten wir in der Luftlinie etwa 640 km, in Wirklichkeit aber wesentlich mehr durchflogen. Genau vor dem Hause einer lieben alten Tante lag unser Landungsplatz^ und mit ihr und ihrem guten alten Niersteiner gab es naturgemäß ein zwar unerwartetes, aber um so freudigeres Wiedersehen. Aus der Geschichte tzes Cafche-ltuchLs. In den „Rittern des AristophaneS" will sich Kleon bei dem dummen Bott, denr Demos, recht einschmeicheln, and so sagt er SU ttiiu: „Wenn du dich schneuzest, o Demos, wisch deine Finger an meinen Haaren ab!" Tie Griechen der Blütezeit, die Zeit- geiiosten des Perikles und der Aspasia, hatten also kein Taschentuch, sondern bedienten sich beim Nasewischen ihrer Finger. Selbst die vornehmsten Leute wischten sich mit den Acrmeln die Tränest aus den Augen., In einem amüsanten kulturhistorischen Buche, das soeben erscheint, erzählt Dr. CabanSs von dem ersten Auftreten und der allmählichen Einführung und langsamen Ber- breckung des Taschentuches tm Laufe der Jahrhunderte. Bei dest Persern war es überhaupt gegen die gute Sitte, zu spucken über schn/uzem Aucy bei den Römern der spätrepublikanischest Zeit, die bereits ern Schweißtuch aus feinem Linnen kanntem würde es mr unpassend gegolten haben, sich in Gegenwart von «der die Nase zu wischen. Nur in der: stillen Abgeschlossen^it der inneren Gemächer war es den Römerinnen erlaubt, sich die Nase zu schnauben, und auch hier machtest to selten Gebrauch, weil sie wußten, daß —Mißfallest ihrer Gattest erregen würden. Taschen- *) Nauheim. 38 tüchcr hat Gayet in ben Gräbern twn Antuwe äuÄ gnechM- byzantinischer Zeit gefunden; die Toten Yelten weiße Tücher in den Händen nnd auch die Lebenden ,nutzten ihr Schnupftuch immer in der Hand tragen, da die Klewnng noch kerne Taschen kannte In der Epoche des osttömischen Kaiserreichs heißen die SÄweißtücher „facialia", d. h. Tücher, die zum Abtrocknen des Gesichts dienten. Sie such wohl nur selten gebraucht worden, itni deni Riechorgan Erleichterung zu schaffen; dazu bediente inan sich weiter nach guter alter Sitte der Fmger. In dieser Tätigkeit zeigen Skulpturen deS Mittelalters kühne Ritter und ehrwürdige Geistliche, rmd auch die Weinenden wischen sich die lUuaen mit dem Mantel ab. Tas eigmtliche Taschentuch tn der Storni, wie wir es noch heule haben, ist jedenfalls zuerst nm 11540 in Venedig aufgetaucht und hat sich von da ichnell m 'alle Kiilturländer verbreitet. Am Hofe Heinrichs II. galt es M ein Zeichen höchster Vornehmheit und war ein Gegenstand von großer Kostbarkeit. Unter Heinrich III. kam man ans die Idee, es zu parfümieren. Unter Karl IX. trugen es die Kavaliere zusammen mit den Handschuhen in der Hand, aber es blieb em Privileg der vornehmen Herren, die es stolz bei sich trugen, aber sich seiner nur bedienten, wenn das Gröbste des Geschäftes schon vorher erledigt war. ES wäre übertrieben, wollte man fugen, daß der Gebrauch des Taschentuchs im 17. Jahrhundert Noch unbekannt war, aber sicherlich hat man nur sehr selten feine Zuflucht zu ihm genommen. Das illustriert hübscy eure Anekdote, die Allemant des Rsaux von einem Tiner der feinsten Gesellschaft aus denr Jahre 1630 erzählt, bei dem auch..der große Turenne anwesend war. Mitten während des Essens kam dem Herrn d'Hautcrive, einem der vornehmsten Edelleut« Frankreichs, das Bedürfnis, sich zu schnmlzen; er preßt seine Finger gegen das eine Nasenloch und schleudert den Inhalt des andern mit aller Gewalt >vie einen Pfeil klatschend gegen den Kamin, „wobei ein Geräusch iuie von einer Pistole geyöat wurde". Nebeil Turenne sitzt der Marquis von Niivrgnh. Bei dieser lmerwarteteii Explosion ruft er ganz entsetzt aus: „Atem Herr, sind Sie nicht verletzt?" Ein allgemeines Gelächter, oeendet dieses Intermezzo der Tischunterhaltung. Unter Ludwig XI v. wurden die Taschentücher immer größer iind ganz mit Spitzen besetzt. Ja, man trug sogar „Schnupftücher' um den Hals in Form von großen Halskrausen, und nachher verwandelten sich diese „Taschentücher" wieder in Schulterkragen nach Art unserer Modernen Fichüs. Später wurden die Taschentücher mrt Brld-ern geschmückt und illustrierten so im kleinen in der Tasche dre ganze Welt; da sah man Porträts, Schlachten, Liebesszenen, Landschaften rmd geographische Karten. Tie Wiederkech: der antiken Kleidung im Directoire verpönte die Tasche rind nahm denr Schnupftuch seinen angestammten Platz, so daß es nunmehr den Schönen von eleganten Verehrern uachgetragen werden mitrae. >T«ß auch heute das Schnupftuch noch nicht so verb»mtet ist, wie man wohl airninmrt, beweist die Tatsache, daß dre große Mehrzahl der russischen Soldaten bis vor wenigen Jahrmr von diesem hygienisch so wichtigen Gegenstand keine Ahnung hatten. Vor nicht allzu langer Zeit erst ist das Taschentuch obligatorisch in der russischen Armee eingeführt worden. Ter Japaner dagegen trägt stets eine große Menge von Taschentüchern der sich, aber sie sind aus Papier und werden nach dem Gebrauch logleich dem Feuer überantwortet. Dies rst vom Standpunkt der Hygiene aus höchst sinnvoll und segensreich, rmd ein französischer Arzt hat den Vorschlag gemacht, unsere leurenen Taschentücher, an denen die Krankheitsbazrllen sehr leicht haften, durch papierene zu ersetzen, die sogleich nach der Verwendung vernichtet werden. ____________ vermischte». * Was Menschen hinterlassen. Nicht von "großen Reichtümern und Legaten soll hier die Rede sein, auch nicht von einer vielköpfigen Generation, sondern von eigenartigen Vermächtnissen, deren Weiterbestehen die Erblasser noch bei Lebzeiten genau festlegten. Simon Daudet, ein entfernter Verwandter des großen Franzosen, vermachte 2000 Franks zur Pflege für seinen alten OleaiiderbariiN, 700 Mk. hatte der ehemalige Schattspieler Brühl für eine ihn überlebende Fledermaus übrig. Nicht weniger als 37 Paletots vermachte ein kürzlich in Breslau verstorbener Rentier seinen Erben, wobei er nicht uirterließ darauf hin- zuweisen, daß es alle geivesen seien, die er seit seiner Konfirmation erstanden hat. 6000 Mark verschrieb der ans Hamburg gebürtige Kaufmann Großknecht für die Hebamme feiner Kinder, Alfonso dal Abbia, ein spanischer Weinhändler, schenkte sogar dem Arzt, der seine Behandlung vor dem Tode übernommen hatte, 20000 Franks. Der Schriftsteller Martinberg, von dem in keinem Literaturkalender auch nur eine einzige Silbe steht, überlieferte seinen Nachkommen Redaktion; E. Anderson. — Rotationsdruck und Verlag der Br> feitt säuberlich auf Karton geschrieben 500 Unterschriften, die sie zu Geld machen sollten, was ihnen natürlich nie gelang. 6000 Dollars finden sich in dem Vermächtnis des Amerikaners Brighton für eine Erfindung, die für die Bureaus besser ist, als die bisherigen Ofensysteme, ein Landsmann von ihm vermachte in mehr lyrischer Stimmung 250 Dollars für ein ganz modernes Frühlingsgedicht, doch unterließ er hierbei anzugeben, welche Art Dichtung er als modern betrachtete. Sehr böse Erfahrungen mit den Menschen müssen schließlich zwei Sonderlinge, der eine ein Ire, der andere ein Franzose, gemacht haben, denn der erste setzte 20 Proz. seines Vermögens für ein Lexikon aus, das sämtliche Einbruchsarten und Berbrecherkniffe enthalten sollte, der zweite ging sogar noch weiter, er versprach in jedem Jahre einem Brautpaar seiner Heimatsstadt, das ohne Schwiegermutter in die Ehe treten würde, 500 Franks. Literarisches. — Nummer 1 des 5. Jahrgangs der „ S ch a u b ü h n e ", Wochenschrift für die gesamten Interessen des Theaters 'herausgegeben von Siegfried Jacobsohn, hat u. a. fast, genden Inhalt: Manfred. Bon Byron, Nachdichtung von Josef Kainz. — Wege zum Drama I. Paul Ernst. Von Julius Bab. — Der Graf von Gleichen. Bon S. I. —! Charakterzeichnung bei Shakespeare. Von August Strindi berg. — Deutsche. Schauspieler. Von Hermann Bahr. -h Treuebruch. Bon Peter Altenberg. — Briefe einer Kvrnö-t diantin. I. — Irene Triesch. Von Rudolf Frank. — Gustav' Mahlers Erbe. Bon Felix Stößinger. Sudermann ist Paris. Von Franz Farga. — Revue der Presse. Aus dop Praxis. — Die Belgischen Künstler in Berlin. Dicj vielbesprochene u. vielgerühmte Ausstellung Belgischer Kunst in Berlin findet nun auch in den Münchener Monatsheftes „Die Kunst" eine Würdigung von Dr. Rob. Schmidt, Schmidt erblickt den Wert der Ausstellung weniger in dem! besonderes Aufsehen erregenden Schaffen einzelner Künstler, als vielmehr in der Einheitlichkeit des guten schmackts, in der Ehrlichkeit, die über jede Scheinkunst sich erhebt und im hohen Niveau in technischer Hinsicht. Eine Reihe vorzüglicher Abbildungen illustriert seine Aus-, führungen. — Famos illustriert ist auch im gleichen Heft ein Aufsatz über den Karlsruher Maler Professor Kaspar Ritter, wohl einer unserer beliebtesten deutschen Porträt tisten. — Die ausführlichen Berichte über die vielbesproi diene Ausstellung „München 1908" werden sodann mit einem! „Kritische Rückblicke" betitelten Aufsatze geschlossen. Mehreren Abbildungen eines von Professor Emanuel von Seidl gebauten Landhauses in Murnau folgt ein Aufsatz über die Paderborner Werkstätten Bernard Stadlers und eist amüsant illustrierter Artikel über neue Porzellanplastik aus Meißen und Kopenhagen. Den Schluß bildet eine umfangreiche, mit vielen Abbildungen erläuterte Publikation über die Handwerker und Kunftgewerbeschule in Krefeld, die als eine der fortschrittlichsten im Reiche gilt und sich an den kunstgewerblichen Ausstellungen der letzten Fahre mit schönem Erfolg beteiligte. Zitatett-Riitscl, In nachfolgende«; 12 Zitaten sind ebenso viel Wörter enthalten, welche im Zusammenbang ein neues ergeben: 1. Wer lugt, der stiehlt auch. t , .. 2. Denn wer den Besten seiner Zeit genug getan, der hat gelebt iür alle Zeiten. 3. Und hüte deine Zunge wohl. 4. Wer Zeit hat, warte nicht aus Zeit. 5. Gewalt bricht Eisen. t 8. Der Horcher cm der Wand hort seine eigne Schänd'. 7. Wer zu spät kommt, wird übel logiert. 8. Mir geballter Faust sängt mau keine Fliegen. 9. Sich freuen in Ehren, kann niemand wehren. 10, Grau wie der Himmel liegt vor mir die Welt. 11. Güter und Würden schasst Mühen und Bürden. 12. So steht sie mm allein und alt. Auflösung in nächster Nummer r Auflösung der Charade in voriger Nummer: L u s t s a h r t. J 'fchen Univ?rsttätZ°Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.