1909 «SN OTT n> MW Wo Auf Liebespfaden. Roman von £>. Ehrhardt. -.Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Zwei Tage später gab es auf dem Bahnhof der kleinen Harzstadt ein geräuschvolles Abschiednehmen. Neben der dunkeläugigen Französin und der blonden Musik- ilehreriu umdrängten sämtliche dreizehn Pensionärinnen die scheidende kleine Helene, deren träumerische Augen heut mit einem seltsam bangen und heimlich forschenden Ausdruck aus dem blassen, verweinten Gesichtchen schauten. Zuweilen dämmerte ein schwaches Lächeln in ihren Zügen auf bei all den Worten, die sie wie freundliche, lichte Vögel umflatterten. „Hast du mein Päckchen auch sicher hingelegt, Helene? Setz Dich bloß nicht drauf, es sind Likörbohnen drin." „Schreib mir eine Ansichtskarte mit dem dicksten Patienten von Karlsbad — last wohlbeleibte Männer um mich sein!" Tas war natürlich die Berliner Range. „OH, fi donc!" entsetzte sich die Französin. „Hat Shakespeare voller Weisheit seinen Julius Cäsar sagen lassen," entschuldigte der Schwarzkopf sich und lachte. Tie Anderen lachten trotz der Tränen des Abschieds mit. „Verlier das vierblättrige Kleeblatt nicht, Helene!" sagte feilte Andere. „Geschenktes Glück datiert; tver weist, was Dir auf der Reise für ein Glück begegnet!" „Vergiß uns nur nicht zu schnell!" mahnte die Pensions- jüngste, ein schüchternes, zierliches Ding mit schönen Augen, aber bedauerlich großer Nase und alle fielen ein: „Vergiß uns nicht!" und fanden das so rührend, daß die Taschentücher in Tätigkeit treten mussten. Nur Lisbeth Schäffer weinte nicht. Sie stand in ihrem knappen, fnßfreien, dunklen Rock und .einer weißen, gestickten Batistbluse sehr gerade und stolz etwas zur Seite iinb blickte mit ihren ruhigen, klaren, aufmerksamen Augen Uber den Bahnsteig, ohne sich an dem Geschwätz der Anderen zu beteiligen. Die beiden Freundinnen hatten schon im stillen Zimmer bewegten Abschied genommen. Nur einmal suchten Lisbeths Augen die verweinten der Freundin, das ivar, als ein großer, schlanker, blonder Herr in grauem Anzüge mit, einem vertragenen Lodenhute den Bahnsteig betrat, einen flüchtigen Blick über die Tamcngruppe vor dem Coups dritter Klasse gleiten liest und dann ein Abteil zweiter Klasse bestieg. Lichtes Rot färbte Helene Falks blasses Gesicht, im nächsten Moment aber verfärbte sie sich vor Aufregung. Impulsiv trat Lisbeth heran und reichte ihr die Hand. - „Mut!" sagte sie leise. „Es wird alles gut gehen." Helene veruwchte nichts zu erwidern, ihre Lippen zitterten. Klagend, langgczvgen tönte der Pfiff der Lokonwtive nach dem knappen „Abfahrt" Stationsvorstehers. „Leb wohl, leb wohl! -Glückliche Reise! Schreibe bald! Auf Wiedersehen!" - " • ' Do tönte es verschwommen an die Ohren des blassen Mädchens. Weiße Tücher wehten, winkende Mädchcnhände grüßten. Sie sah nichts davon, die kleine Helene, sie sah hinüber, ivo der Buchenwald, vom Gewitterregen erfrischt, dunkelgrün das kleine Städtchen umkränzte, umgoldet und geliebkost von der strahlenden Morgensonne. Eine traurige Ahnung sagte ihr, daß sie ihn nie wieder- sehen würde. * H Als der Zug nach zwei Stunden in dem kleinen, aber Welt- berühmten Badeorte H. anhielt, betrat Hassingen die Halle des kleinen Bahnhofs und blieb dort stehen. Tann erschien Helene mit ihrer kleinen Reisetasche, ihren Blumen und den vielen! Paketchen, mit denen Mädchenliebe sie gut gemeint beladen hatte. Glückseligkeit strahlte aus ihrem blassen Gesichtchen, als sie ihn ihrer wartend fand. „Oh, welche Angst ich hatte, Hans, daß uns irgend etwas dazwischen kommen könnte! Gott sei Tank, daß ick dich jetzt habe!" Sie lächelten sich glücklich an. Helene sah sehr reizend aus unter ihrem runden, Weißen Matvosenhut, in der losen, weißen Batistbluse, deren viereckiger! Ausschnitt von breiter, durchbrochener Stickerei umgeben war', und zu der sie einen kurzen, grauen, nach unten stark geschweiftes Rock trug, der beim Gehen sehr graziöse Falten um ihre in graue Segeltuchschuhe -gekleideten Füßchen warf. Hassingen freute sich an ihrem Aussehen, er hatte ein so stark ausgeprägtes Schönheitsgefühl, daß irgend ein kleiner Mißgriff an weiblicher Toilette ihm den ganzen Eindruck einer sonst schönest Erscheinung verderben konnte. Tas Paar ging zu Fuß ins Innere der Stadt. Es war angenehmes, nicht zu heißes Wetter. Der Himmel blaute, Sonnen- fleckcn tanzten auf ihrem Wege, den schöne Ahornbäume be-- schatteten. Zuweilen taumelte ein gelbes Blatt hernieder und legte sich ihnen zu Füßen. Sie schritten rasch und fröhlich aus. Die sechs Stunden, die sic vor sich hatten, erschienen ihnen märchenhaft lang, ihr gemeinsames Wandern in einer fremden Stadt, so ganz losgelöst von allen Banden, so ganz für sich allein, beglückte sie. In einem jugendhaft übermütigen Gefühl hängte der blonde Offizier sich in den Arm seiner Gefährtin. Sic erglühte vor seligem Stolz. „Run darf ich doch einmal mit dir gehen, so offen vor aller Welt, wie ich tnirs immer gewünscht. Alle Leute, die uns begegnen, halten uns für ein Brautpaar und lächeln. Sie freuen sich, daß wir glücklich sind, nicht wahr?" „Gewiß, mein Lieb. Und daß ich mir eine so reizende, kleine Braut ausgesucht habe." „Oh du!" Sie musterte ihn ganz verklärt. „Ich glaube viel eher, daß du ihnen in die Augen stichst, ick bin eigenÄW viel zu unbedeutend für dich und ein bißchen zu klein, nicht?" „Du bist gerade recht so, kleine Helene." | Sie drückte seinen Arm ein wenig. „Wenn ich dir nur gefalle, Hans, mögen 'alle änderen Mich 102 MUH finden, überhaupt — altes ist wir doch so gteichgrüt^ Mtzer dir — Lisbeth und die anderen Mädchen, ich habe fte gern gehabt, aber ich denke ich»» gar nicht mehr en sie, mtd auch Papa, Mama, die Geschwister, das ist, als gehörte ich nicht mehr nt ihnen, als wären es fremde Menschen — wie svnderbar ist das — vor vier Monaten habe ich dich noch nicht gekannt, und setzt erscheint cs mir fast unniöglich ohne dich weiter r« leben.' ' " De sagte es nicht traurig, sondern einfach mtit natürUch-, es tat ihr int Moment noch gar nicht der EKdauke, wie nah das! Leben ohne ihn ihr schenk war, die Lonne stand ja erst gerade ht Mittagshöhe. Aber sie stand nicht still. , Es kam die Zeit, da sie miteinander im Kurhiotel an emem kleinen Tischchen Mittagbrot asten, Helene etwaS eingeschüchtert durch die weis-goldene Pracht des Speisesaals, die Mirde des Oberkellners und die elegante Art des Servierens, sie hatte noch nie in einem Hotel ersten Ranges gesessen. Ihre Bewunderung für den Geliebten steigerte sich, als ste ihn scheit und zärtlich beobachtete, wie er etwas hochmütig und snit der Sicherheit der Gewohnheit dem Oberkellner seine Befehle gab utib kein Zeichen von Erstaunen zeigte über den zierlichen Aufbau des pikanten Vorgerichts, den zu zerstören ihr direkt leid tat, über das stete Erneuern von Messer uitb Gabel nach reden» .Gang, siber die silbernen Fischbestecks di« goldgeränderteik, schlanken, hochstieligen Weingläser, in denen die Sonne vielfarbige Lichtreflexe weckte. / v., ., Ter kleinen Pensionärin, die an gut bürgerliche Etnfachhett gewöhnt war, öffnete sich eine neue Welt, die Welt, in der ihr Geliebter heimisch war, in die allein er gehörte. Gewiß war die Flasche Sekt, die er bestellte, dieses ganz«' vornehme, kleine Tiner in dem ersten Hotel des weltbekannten Harzer Badeortes für seinen Geldbeutel ein Luxus, für seilt Empfinden jedoch eine Selbstverständlichkeit, die- ihn keinen Moment der lleberlegung gekostet hatte. . ....... ; Er wurde in seinem einsamen ZtMiner dafür wochenlang zum Abendbrot nur eine Schmalzstulle essen und eine Tasse Tee trinken, das erschien ihm ebenso selbstverständlich, und durch die Konsequenz, die er in dieser Richtung bewies, unterschied sein nach außen hin standesgemäßes Leben sich von deut leichtsinnigen Trauflosleben anderer unbemittelter Kameraden, die sich beim Unvermeidlichen Zusammenbruch als bedauernswerte Opfer ihrer Standesrücksichten hinzustellen lieben und die Teilnahme der Welt für sich haben. ■ ■ Hans von Hassingen war von Hause aus au Entbehrungen' Mer Art gewöhnt, aber er liebte den Luxus in dem Sinne, als 'er Schönheit 'und Harmonie um sich verbreitete. Eine sichere Glücksrnhe nahmt noch ein letztes Mal Besitz von den beiden jungen Herzen, die sich in Liebe entgegenschlugen. An denk kleinen Tischchen in ihrer Nische, an der plaudernde Menschen meist achtlos vvrüberschritten, füMten sie sich auf lynfcl bei’ Seligen. Rote Dahlien glühten wie Feuerblumen der Liebe in hoher KristMvase über deut weißglänzenden Damast des Tafeltuches, im goldig klaren Sekt perlten unermüdlich silberne .Kügelchen, Hubende Sonne strahlte durch das breite Fenster, tanzte, blitzte und zitterte auf Porzellan, Glas und Metall, auf Helenens goldbraunen Flcchteit und Über Hassingeits glänzend glatten' Offiziersscheitel. Wenn er die Hand bewegte, gleißten die breiten Goldringe am kleinen Finger freudig auf, des Mädchens Blick streifte sie zuweilen fast ehrfürchtig, aber sie sagte nichts darüber. 'Die kannte das Wappen in dem grünen! Stern, bett zum Streit erhobenen mit der Keule bewaffneten Arm, aber sie hatte eilte Scheu davor, als vor einem Feind ihrer Liebe und doch den heimlichen Stolz, die kleine begreifliche Eitelkeit an der vornehmen Geburt idtes Mannes, der sie vor allen andern gewählt. Sie war auch stolz auf die vertrauliche, selbstverständliche Art, mit der er ihr heute Einblicke in sein Leben gewährte. Er sprach ihr von seinem Dienst, seinen Aussichten. „Im Winter hoffe ich bestimmt zu denen zu gehören, die bei den Ulanen in W. viermal wöchentlich zur Reitstunde antreten müssen, es ist ein großer Bvrheil, auch für den Infanteristen^ reiten zu können, im Kriege, ja, schon int Manöver können Fälle eintreten, uw man als Reiter einspringen und den hohen Bor- gesetzten angenehm auffallen kann." „Tas nennt man ,schustern'," sagte die kleine Helenc, deren Wangen vom ungewohnten Sekt brannten, und lachte verschmitzt. „Sieh, was du alles weißt. Kleines, aber richtig schustern, das ist nicht so einfach, kann es eigentlich gar nicht, kann absolut Nicht das Kunststück, mein Benehmen und mein Handeln' nach hem Barometerstand der Laune meines Hauptmanns einzurichten, sch gehe meinen geraden WW, tue, so gut ich's vermag, mch« Pflicht, damit basta. Mache ich damit keine Karriere, so kann ... ch's nicht ändern." „O, Haus, du wirst sicher Karriere machen!" Helene war keinen Moment im Zweifel, daß ihr Hans es bis zum General bringen würde. Hassingen war förmlich gerührt Über die stolze Zuversicht in der Liebsten Mick und Ton. ■ „Wvlleu's hoffen, Liebling." Jin gleichen Impuls griffen sie nach ihren Gläsern und' ließen auf die „große Karriere" an. Dabei neigte Hassingen! ich vor und küßte die kleine, rosige Hand, die ihm' den ichlankcu! Glaskelch entgegen hielt. „Liebe, kleine Helene!" sagte er weich. „Hans!" Ein Ausdruck überirdischer Zärtlichkeit verschönte ihr junges Gesicht, die Hand mit dem Glase zitterte. Die Sonne wob einen! Heiligenschein um ihr reizendes, leicht gesenktes Köpfchen, nnÄ ans ihren schräg stehenden, stahlfarben glänzenden Augen sah sie von unten herauf Hassingen an, so voll rührender Hingebung! und voll süßen Vertrauens, daß er an sich halten mußte, sic nicht vor aller Welt in die Arme z» nehmen. Hassingen erzählte von Manöverqnartieren auf großen Gütern^ wo man Sekt mit Pfirsich trank und die köstliche Frucht sich, von! der Kohlensäure getrieben, langsam int großen Kelchglase drehte, nachdem man sie vorher mit silberner Gabel durchstochen hatte, er beschrieb rasch improvisierte Bälle, bei denen die Kapelle vor dem „Schloß" int Schein flackernder Windlichter spielte und man' im Gartensaal tanzte, trotzdem man früh 6 Uhr wieder herausl und 20 Kilometer marschieren mußte, er berichtete der sehnsüchtig lauschenden Helene von Biwakfreuden bei gutem Wetter und! netten Besuchen aus der Umgegend, wie die Damen vergnügt auf Kisten, Fässern, oder sonstige» wenig gebräuchlichen Sitzgelegenheiten um das lodernoe Feuer hockten, die jungen Offiziere ihnen zu Füßen lagerten und man Sekt trank und Kvn'servent probierte und mitgebrachte Körbe geleert und ihr Inhalt jubclndl . begrüßt und int Handumdrehen vertilgt wurde, während abwechselnd heitere und schwermütige Weisen dnrch die sterneiw ; flimmernde Nacht tönten. Und während er lebhafter als sonst wurde und Einzelheiten des übermütigen kameradschaftlichen Verkehrs zwischen der jungen Welt beiderlei Geschlechts zum Besten! gab, entrollte er vor Helene Falk unbeabsichtigt ein glänzendes!, verführerisches Bild des Ofsizierslebens und weckte ein nie mehr sterbendes Verlangen nach der vermeintlichen Sonnenhöhe des Daseins, in der jene heiteren, geuußfähigeu Menschen wandelten', in deut törichten Mädchenherzen. Ein-Bangen kam ihr, zuerst leise, daun immer mehr sich verstärkend, daß ihr diese Welt auf ewig verschlosseu sein könnte. Bemerkte der blonde Offizier die Schatten in dem geliebten! . Gesichtchen? Er brach plötzlich ab. „Tas alles wirst du auch noch einmal kennen lernen nnd genießen, mein Liebling." Es war eilte Unvorsichtigkeit, diese Bemerkung, er sühlte es, da er sie ausgesprochen, aber er konnte sie nicht bereuen — Helene sah zu glücklich aus. „Durch dich!" ergänzte sie sein halbes Versprechen. Darauf antwortete er nicht, sondern wandte sich ab, weit er wußte, daß seine Stirnfalte sich sorgenvoll vertiefte. Er zog , die schwere goldene Uhr, die er einst für geleistete Pagendienstc int Königlichen Schloß von einem russischen Großfürsten erhalten hatte und rief nach dem Oberkellner. Er bezahlte die Rechnung, die für Helenens Begriffe beängstigend hoch war, mit Gleichmut und fügte ein angemessenes, nicht übertriebenes Trinkgeld hinzu. Protzentum lag ihm völlig! . fern. (Fortsetzung folgt.) Aus Gesprächen mit dem jüngeren Loquelin. Nun ist der jüngere Coquelin, dein der Bruder in Beruf und Kunst ein verehrtes Vorbild gewesen war, dem älteren; auch int Tode so rasch nachgefolgt. Auch er war eine geniale! und geborene Schauspielernatur, die sich in scharf akzentuierter Charakteristik und derber Komik am stärksten! äußerte. Daneben war er ein liebenswürdiger feinknl- tivierter Mensch, der sich, mitteilsamer als der Bruder, in angeregter Konversation von seiner markantesten. Seite zeigte. So ist die ganze Eigenart des jüngeren Coquelin! in einigen Gesprächen über sein Leben und seine Kunst gespiegelt, die vor einige» Jahren Bruno Petzold in der! Deutschen Revue veröffentlichte. „'Gehörest bin ich", so er* 103 zählt der Künstler, „in Boulogne-sur-Mer als der 'Sohn eines Kuchen-und Pastetenbäckers; an den Süßigkeiten des Lebens' hat es mir also schon in meiner Kindheit nicht gefehlt. : Mein Baier wollte anfangs, daß ich sein Nachfolger würde und mein Leben in der Backstube zubrächte, dazu hatte ich aber durchaus keine Lust. In seinem Aerger deportierte mich der Vater nach England, rief mich aber-bald wieder von dort zurück und brachte mich tut der Eisenbahn in Bon- logne-sur-Mer unter. Für die Prosa des Eisenbahndienstes hatte ich jedoch ebensowenig Verständnis wie für die Poesie des Bäckerhandwerks: Zum Theater trieb's mich mit aller Macht. Was bic Liebe zur Schauspielkunst iir mir erweckte, ob die ewig wechselnde, phantastische Szenerie des heimatlichen Gestades oder die Lektüre dramatischer Werke, weiß ich selbst nicht recht. Jene närrische Sehnsucht nach dem Theater muß wohl von Anfang an mehr oder weniger bewußt in mir gesteckt haben. Nebermächtig wurde dieser Drang, zur Bühne zu gehen, als ich von den ersten großen Künstlererfolgen meines Bruders hörte. Da hiclt's mich nicht länger in Boulogne-snr-Mer; mein Vater mußte mir die Erlaubnis' geben „meinem Bruder zu folgen." Zn- terefsant find die Mitteilungen Cvguelins über seine Ar t, zu ärbeiten : „Wenn Sie mich fragen, wie ich arbeite, so bemerke ich zunächst, daß ich die Menschen nicht eben sehr studiere. Vielmehr scheint es mir, als ob ich, wenn ich diese oder jene Rolle studiere, eine Art unmittelbarer Vision der darzuftelleiiden-Bühnenfigur habe. Stelle ich zum Beispiel einen Geizigen dar, so zeichnen sich die Silhouetten eines Geizigen in meinem Geiste, und diese Silhouetten suche ich zu verkörpern. Die eigene Erfahrung ist im allgemeinen für den Schauspieler nicht erforderlich. Wer könnte auch verlangen, daß der Bühnenkünstler alle Leidenschaften, die er zur Darstellung bringt, selber vorher durch- gekostet habe? Anders steht es jedoch mit der Liebe: Um diese lebensvoll und wahr auf der Bühne zum Ausdruck bringen zu können, muß man selber geliebt haben. Für alle anderen Leidenschaften ist die eigene unmittelbare Erfahrung entbehrlich; hier hilft sich der begabte Schauspieler durch Lektüre und durch die Beobachtung der Welt, die ihn umgibt. Im großen ganzen jedoch arbeite ich wenigstens hauptsächlich, mit Hilfe meiner Phantasie." Zur Anregung seiner Phantasie dienten ihm hauptsächlich die Bilder, die zahlreich an den Wänden seiner Wohnung hingen. Sie waren ihm für seine Arbeit unentbehrlich, uiid die unbedeutendste Federzeichnung, die wunderlichste Karikatur konnte das innere Wachstum der Bühnengestalt in ihm befördern. Ueberhaupt liebte er die bildende Kunst sehr, Holbein schätzte er über alles und für Wilhelm Busch, von dein er alle Werke besaß, hatte er „eine wahre Schwärmerei, eine tiefe Bewunderung". Sonst war er weder mit deutscher Dichtung, noch-mit deutscher Theaterkunst vertrant. Er kannte nur etwas von Goethe und hatte unrein einziges Mal in Köln eine deutsche,Schauspielertruppe gesehen. „Leider bin ich nicht nach Deutschland' gegangen."- Er arbeitete nicht viel. „Nur mich zur Arbeit gedrängt zu fühlen, muß ich eine Rolle zu studieren haben. In diesem Falle aber arbeite ich überall unb ununterbrochen, int Wagen, beim Essen, im Bett, dann kann ich überhaupt nichts anderes tun als arbeiten, dann habe ich nur eine fixe Idee als meine Rolle. Wenn inan die Theaterleidenschaft hat, daun ist das wie eine Krankheit; wer sie aber nicht hat, der wird nichts Gutes schaffen, nichts Lebendiges. Auf der Bühne selbst ordne ich durchaus nicht meine Persönlich- . A ^cr. Vtm wir bargestellten Person unter, sondern ich fühle mich als ihr Herr. Doch behaupte ich, daß man rnm- destens elf- bis fünfzehnmal eine Rolle gespielt haben muß, ehe man sie vollständig beherrscht. Für beit Schauspieler 'ft oben wie für jeden anderen Künstler die Zeit die beste Lehrmeisterin." Der Nömg in Unterhosen. Im Reichstage sprach kürzlich der Abgeordnete,Dr. Pfeiffer zugunsten eines Theatergesetzes und erwähnte dabei auch ein paar ZensuMcklein. Eines dapbu betraf beit Talisman Ludwig Fuldas. Hierzu schreibt nun der Dichter freut Bert. Tagbl. folgende lnWge Geschichte, die wir im Auszugs wiedergeben. ' ,/Jü Wi en sollten, als das Werk am dortigen Deutschen! VolMßcater seiner Erstausführung entgegenging, die beiden Vers« der Rita nicht gesprochen werde« dürfen, die da läuten: „Herr, kann dich das im Ernst erbosen? Du 'bleibst! der König — auch in Unterhose»." Als ich damals in Wien zu den Proben eintraf, war das Verbot bereits in allen Zeitrtitgen und Witzblättern besprochen' und kommentiert worden, und die zwei ominösen Verse hatten' dank der vorsorglichen Obrigkeit eine Notorietät erlangt, di« ihnen sonst vermutlich nie zuteil geworden wäre. Herr Direktor v. Bukovics erklärte mir infolgedessen, er lege den größtem Wert darauf, daß die gestrichene Stelle wieder freigegebetc würde, und er verspreche sich viel von meiner persönlichen Intervention!. Ich fuhr also in Begleitung des Dircktionsselretärs auf die f. k. Statthalteret und trug einem jüngeren Beamten, der uns Mit vollendeter Höflichkeit, empfing, unser Anliegen vor. Ich betonte vor allem, daß. diese Worte eines unschuldigen Kindes nicht etwa . eiste «Respektlosigkeit, sondern den naiven Ausdruck echtester Königs- : treue enthielten, insofern sie die.Unabhängigkeit der Würde des! Monarchen -von iseinem Kleide Hcrvorheben. Der Beamte versicherte mir darauf, diese Ausfassung werde von der Behörde keiues- wegs bestritten, und das Verbot, das schlechterdings nicht zurück- " genommen werden könne, bezieh« sich ja auch! gar nicht auf die beiden Verse als solche, sondern lediglich auf das eine Wort „Unterhosen". Dieses anstößige und in guter Gesellschaft uu- zulßssige Wort'sei auf öffentlicher Bühne nicht zu bntoen; ich solle doch.- nur ein geziemenderes, wi« zum Beispiel „IbttreKeiber" dafür setzen, und daun sei . alles in schönster Ordnung. „Ab- gemacht," sagte ich, schüttelte ihm die Hand, und wir empfahlen! uns. Auf dem Rückweg meinte der Tirettwusselretär, es werde mir doch eine Kleinigkeit sein, den zerstörten Reim, dieser amt-» lichen Variante entsprechend, wiederlstrznstellen. „Gott behüte':" erwiderte ich; „an einer -Zensurverordunng soll man nicht drehen! und deuteln. Akkurat so, wie ntmt uns die Verse freigege6e.it hat, sollen sie auch gesprochen werden." - Ter Abend kam; das ganze Haus wartete gespannt auf den ohne mein Zutun berühmt gewordeneit Passus, mifr Helene Odilon als Rita deklamierte! mit maliziöser Betonung der Versenden: „Herr, kann dich das ine Ernst erbosen? Tu bleibst der König auch in Unterkleidern." Ich habe nie wieder tut Theater einen solchen Sturm erlebt. Tie k. k. Zensur Hatte einen durchschlageltden Erfolg errungen. Undankbar, wie Behörden nun einmal sind, strich sie daraufhin wieder die ganzen beiden. Verse und verstand keinen Spaß mehr. Tenn etliche Jahre später wurde Rosa Retty, die bei ihrem! Debüt am Bolkstheater in dieser Rolle sich das Unaussprechbar« absichtlich entschlüpfen ließ, vor Gericht zitiert und mußte ein« empfindliche Strafe zahlen. Ich! aber wurde noch einmal an die Wiener Zensur erinnert^ als ich int Frühjahr nach jener Premiere iu Karlsbad weilt!« und in der dortigen offiziellen Knrlisst ganz fett gedruckt den! kaiserlich königlichen Gendar'meriehÄnptmann Un ter Hösel verzeichnet fand. Da sagte, ich! zuj mir: ,,Ist das nicht eine schreiend« Ungerechtigkeit? Ten erlaubt sie!!" Giftige Meidungsstütke. Unter der Regierung Ludwigs XIV. in Frankreich stand die Giftherstellung unb namentlich die feine Kunst, tot- briitgende Stoffe in den verschiedenste!!, harmlos scheinende!! Formen den Menschen beizubringen in höchster Blüte. Vergiftungen durch präparierte Bonbons, durch den Rauch von arsenikhaltigen Kerzen, durch vergiftete Blumen und vor allem durch vergiftete Handschuhe, Stiefel, Kleidungsstücke, Wäsche unb Strümpfe waren nichts seltenes. Ohne Zweifel sind viele der recht fabelhaft klingenden Berichte ans damaliger Zeit ohne weiteres erfunden, doch ist es auch «benfo unzweifelhaft, daß auch in unseren Tagen Vergiftungen — allerdings unfreiwillige — durch Kleidungsstücke usw. vor- kominen. Im Jahre 1900 wurden sieben Fälle von Vergiftungen durch Tragen giftgefärbter Stiefel und seidener Strümpfe bekannt. Was die chronischen Zinnvergiftmigen anbelangi, so hat die Frage, ob es überhaupt möglich ist, daß auf dem. angegebenen Wege durch die Strümpfe eine Vergiftung stattfinden kann, außerordentliches Interesse. Professor Trabert teilt in feinem großen Lehrbuch der Jntari- 104 kationen (Verlag Ferd. Enke, Stuttgart) mit, daß im Hande seidene Strümpfe, in denen ein sehr hoher Zinngehalt mich- gewiesen wurde, häufig vorkommen. Das Zinn soll in diesen Fällen zum Beschweren der Seide dienen. Starke Schweiß« absonderungen an den Körperstellen, die mit den durch Zinnsalze präparierten Bekleidungsstücken in Berührung kommen, befördern die Respiration des Giftes und rufen an den betreffenden Hautstellen mehr oder minder starke Entzündungen hervor. In den Körper gelangt, schädigen die Zinnverbindungen stark das Blut, schwächen das Herz und den muskulumotorischen Apparat und können dabei heftig auf das Gehirn einwirken. Jedenfalls gehören diese Art Zinn- vergiftungen zu den allergrößten Seltenheiten und sind wohl die meisten Vergiftungen durch Kleidungsstücke auf deren Präparation mit arsenhaltigen Farben zurückzuführen. Auch die Resorption des Arsens wird ebenfalls durch den Schmeiß vermittelt. Die Symptome der Vergiftung ähneln denen des Zinns, treten jedoch bedeutend schneller und heftiger ein. Namentlich nach heftigem langdauerndem Tanzen, wo die Hautabsonderung eine stärkere ist, sind mehrfach schwer verlaufende Vergiftungsfülle durch Tragen von mit Arsenfarben behandelten Kleidungsstücken beobachtet worden. Arsen sowohl wie Zinn dürfen nach den gesetzlichen Anforderungen zu Farben an Bekleidungsstücken nicht verwendet werden; dessenungeachtet geschieht es zuweilen doch. Des Interesses halber mag noch an einen russischen Giftkünstler, den Arzt Bomelius, erinnert sein. Dieses teuflische Genie, der am Hofe Iwans des Schrecklichen lebte, erfand in mühsamem Studium ein Gift, das ähnlich wie die Gifte, von denen Theophrast und auch spätere Schriftsteller uns berichten, imstande gewesen sein soll, die Menschen nach bestimmten Stunden oder Tagen unfehlbar zu töten. Der Zar ließ ihm mißliebige Damen der Gesellschaft durch von Bomelius präparierte Gewänder beiseite schaffen. Er schenkte den betreffenden Frauen mehrere vollständige Garderoben einschließlich Pelzstiefel und strumpfähnlichen Bekleidungsstücken, die sie stets tragen mußten. Nach kurzer Zeit fing das in den Gewändern enthaltene, wahrscheinlich aus Arsen und Quecksilber-Verbindungen bestehende Gift an zu wirken und unter verhältnismäßig langsamem und furchtbarem Siechtum verfiel das Opfer dem Tode. vermischter. * Die Elektrizität im Dienste der Pädagogik. Der amerikanische Pädagoge Tr. L. E. Landone, der seit Jahren in Los Angeles in Kalifornien eine Erziehungsanstalt leitet, Macht, jetzt im American Magazine interessante Mitteilungen über die Erfolge, die er mit einem von ihm erdachten Erziehungssystem erzielt haben will. Es handelt sich nm nichts geringeres, als mit die Ausnutzung der Elektrizität int Dienste der Pädagogik. Dr. Landoue hat es übernommen, Kinder, die durch ihren unverbesserlichen Trotz und ihren Widerspruchsgeist ihre Eltern und Lehrer mit schwerer Sorge erfüllen, in verhältnismäßig kurzer Zeit von ihrer Untugend zu befreien. In seiner Villa in Los Angeles hat er zwei Kinderzimmer, ein Schlafgemach und ein Arbeits- und Eßzimmer konstruiert, in denen alle Teile, Fußboden, Wände und Möbel mit einer im Nebenzimmer befindlichen Elektrisiermaschine in Verbindung stehen. Wenn man die beiden Räume betritt, so überrascht den Fremden zunächst der Fußboden, der mit viereckigen kleinen Kupserplatten bedeckt ist. Auch die Wände zeigen eine ähnliche Kupferverkleiduug, und bei näherem Zusehen gewahrt man dasselbe Material auch an den Möbelstücken. Auf der Tischplatte, au deu Schränken, au den Lehnen der Stuhle und auf den Sitzflächen, überall tauchen als anmutige Dekorationen diese rotblinkenden Kupferteile auf: sie alle sind verbunden mit der Elektrisiermaschine, die es so ermöglicht, von jedem Punkt des Raumes aus einen milden elektrischen Strom auszusenden. Tas widerspenstige Kind, das auf wenige Wochen hier in Pension gegeben wird, trägt Schuhe, an deren Sohlen kleine Knpjernägel auftauchen. Es lebt ausschließlich in diesen beiden Räumen, die durch eine kaum sichtbare Glasöffnuug von dlnenr Nebengemache aus stets völlig beobachtet werden können. ,,-vckfbefinde mich in diesem Nebengencache", so führt Tr. Landoue in seinem Berichte aus, „und kann alle Bewegungen des Kindes überwachen, ohne gesehen zu werden. Das Kinderfräulcin und die Spielgefährten des erziehungsbedürstigcn kleinen Zöglings tragen gnmnnbesohltc Schuhe und auch die Beinkleider der Ge- sährten haben eure Sitzeinlage ans Kautschuk. Ich beobachte nun unausgesetzt das Krnd, und sobald es trotzig wird, mit den Spiel« kameraden einen Zank beginnt oder der Erzieherin zornig widere sprecht, schalte rch euren leichten elektrischen Strom ein, der $11 schwach rst, tun Schaden anzurichten, und doch genügt, um deut kleinen Trotzkops eine unangenehme Ueberrcischung zu bereiten.- Tas Erstaunen, das sich gewöhnlich in dem zorngeröteten Gesicht des Kindes spiegelt, spottet jeder Beschreibung. Er blickt umher, um zu sehen, was die Erzieherin tut, und seine Berwunderun« wrrd um so größer, wenn es sieht, daß niemaiid ihnr besondere Ausmerk,anrkeit schenkt. Sobald das zornige Schreien oder Stampfen des Krudes aufhört, wird der Strom ausgeschaltet uny damit schwindet auch das unangenehme Gefühl der Elektrisierung, Für die Vorstellung des Kleinen verbindet sich nun der unangenehme Zustand, für bett es keine Erklärung findet, mit dcmj eigenen Trotz und Zorn und es sieht darin eilte Folge seines . eigenen Verhaltens. So ost es trotzig wird, kehrt die Elektri-' sterung wieder, so ost es gehorsam ist, zeigen Erzieherin und»! Lehrer sich ihm in liebevoller Güte." Tr. Landone erzählt von- Fällen, wo er Knaben an denen alle Erziehungsversuche der, Elter» und Lehrer wirkungslos abprallten, in kürzester Zeit/ oft in zwei Wochen, von ihren schlimmen Gewohnheiten abbringe» konnte, , • E, K. ipc. Eine krebskranke Frau durch die Behaud- l u n g mit Radium g e h e i l t. Den Leitern des Pariser Ra-. dium-Jnstituts ist es gelungen, bedeutende Erfolge in der Bekämpfung der Krebskrankheit zu erzielen. Im Hospital St. Louis, wurde eine 70jährige Frau, die an weitvorgeschrittenem Nasenkrebs litt, der Behandlung mit Radium mit derartigem Erfolge unterworfen, daß nach 3V2 Monaten eine völlige Heilung erzielt wurde.: Die Patientin, die durch die verheerenden Wirkungen des Leidens sehr entstellt Ivar, hat ihr früheres normales Aussehen wieder ge- Wonnen. Beim Vergleich der vor und nach der Behandlung auf-, genommenen Photographien erscheint es kaum glaublich, daß biete Bildnisse die gleiche Person darstellen. Auch in zwei ebenfalls sehr verzweifelt liegenden Fällen von Lippenkrebs gelang es, gleiche Erfolge zu erzielen. Selbst ein sechs Wochen altes Baby, dessen' Nase und Lippen die Spuren ererbter Krebsinfektion aufwiefeu/ gesuudete unter der Einwirkung des Radiums. C.K. Der Zeitsin n der Frau. Die von den Herrens der Schöpfung oft so herb angefeindete gewohnheitsmäßige Unpünktlichkeit der Frau, die im Theater oder im Konzert so gern' ein wenig zu spät kommt, im Boudoir bei der Toilette jede« Gefühl für Zeitverhältnisse zu verlieren scheint, beim Ausciuander- gehen noch lauge stehen bleibt und bei Verabredungen dem Partner oft eine bittere Geduldsprobe auserlegt, erfährt jetzt seine wisieu- schastliche Rechtfertigung. Der Professor an der Harvard-Universität Mae Dougall hat eine Reihe, von praktischen Versuche» vorgenommen und ist nm Schlüsse seiner Experimente zu deut Ergebnis gekommen, daß der Zeitsinn bei der Frau in der Tat: ungleich weniger entwickelt ist, als bei den Männern. In seinem' Seminar hat er mit 250 jungen Männern von 17—23 Jahre» und mit der gleiche» Anzahl Frauen im Alter von 17—20 Jahre» Versuche vorgenommen, und sie Zeiträume von 30—100 Sekunde» abschätzen lasten. Die Prüfungen wurde» vorgenommeit, als die Herren und Damen entweder lasen oder schrieben oder unbe-. schäftigt waren. In der Tat haben die Frauen hierbei ungleich weniger gut abgeschnitten als die Männer, und die Irrtümer im Zeitempfinden waren bei ihnen ost außerordentlich schwere.: Ein junges Mädchen z. B. schätzte eine Spanne Zeit auf zehis Minuten, die in Wirklichkeit nur 75 Sekunden gewährt hatte.: Nachdem die amerikanische Wissenschaft nun definitiv den Defekt des weiblichen Zeitsinns festgestellt hat, wird die Kritik künftig' die Unpünktlichkeit des schönen Geschlechtses respektieren müsse» und in ihr den nnerforschliche» Wille» der Natur achten und lieben^ Diamarrträtsel. In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben a a r bddeeeeghiimnprr r w w y z z derart einzutragen, daß die -vagerechten Reihen folgendes bedeuten: 1. Einen Buchstaben. 2. Afrikanische Sprache. 3. Einen Naturforscher. 4. Modernes Verkehrsmittel. 5. Stadt in Sachsen. 6. Englischen Dichter. 7. Eine» Buchstaben. Die senkrechie und wagerechle Mitelreihe ergeben da? Gleiche. . , Auslösung in nächster Nummer- Auslösung des Ergänzungsrätsels in voriger Nummert ' , Vom Unglück erst Zieh' ab bie Schuld; WaS übrig bleibt, Trag' in Geduld! Redaktion: K. Neurath. — RotationsKruck und Verlag der Brühl'sche» Universitäts-Buch- und Stemdruckerei, N. Lange, Gieße».