»I U tu MÜWLÄ Hl Die Pflastermeisterin. Roman von Alfred Bock. (Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Anderen Tags, Glockenschlag drei Uhr, setzte sich der Hochzeitszug vom Hause der Meisterin aus in Bewegung. Boran die Braut im vollen Staat, aber als Witfrau ohne Kranz, von zwei Männern aus der Freundschaft des Bräutigams geleitet. Darauf der Hochzeiter, einen Blumenstrauß im Knopfloch, zwischen zwei Mädchen schreitend. Dahinter schlossen sich die Verwandten, Freunde und Nachbarn an. Unter dem Feierklaug der Glocke gelangte man zur Kirche. Bor der Türe lösten sich die Gruppen auf, die Brautleute! gingen dem Altäre zu, dicht nebeneinander und ängstlich darauf achtend, daß keine Lücke zwischen ihnen entstand: Sonst schlüpfte der leibhafte Teufel durch, um die Liebenden zu trennen. Am Kirchentisch verbeugten sie sich zuerst gegeneinander, dann gegen den Geistlichen. Die Orgel setzte mit 'vollen Akkorden ein, und die Versammlung sang das Lied: „In allen meinen Taten Laß ich den Höchsten raten." Darauf hielt der Pfarrer die Traurede. Dieser war lein alter, behäbiger Herr, aus dessen wasserblauen Augen Güte und Menschenfreundlichkeit sprachen. Er erging sich behaglich in breitem Sermon. Als er dabei den Hochzeiter Mit einem Vöglein verglich, das in beständiger Unrast von Zweig zu Zweig gehüpft und nun endüsch lein warmes Nest gefunden habe, zuckte es verräterisch in manchem Gesicht, jund es fehlte nicht viel, daß die weihevolle Stimmung in das Gegenteil umfchlug. Gegen Ende der Traurede be- ganueu die Brautleute ihre Handschuhe auszuziehen, sehr langsam und einander.beobachtend. Denn wer zuerst von ihnen damit fertig wurde, starb gewißlich auch zuerst, Die Nersammlnug stimmte das Lied ait: „Wo Gott zum Haus nicht gibt sein' Gunst, So arbeit' jedermann umsunst." Die Zeremonie war beendet. Der Zug ordnete sich wieder. Jetzt schritt der junge Ehemann voran, hinter ihm seine Frau/damit sich sogleich das Bibelwort erfüllte: „Er soll dein Herr sein." Kurz nach vier Uhr nahm die Hochzeitsgesellschaft im Hause der Meisterin an sauber gedecktem Tische Platz. Der Pfarrer hätte sich wegen dringender Amtsgeschäfte entschuldigen lassen. In der Nähe des Hochzeitspaares faß die freilich sehr spärlich vertretene Verwandtschaft. Daun folgten der Bürgermeister Und die Gemeinderäte von Dietkirchen, ihnen gegenüber der Nachbar Kipping und der Hausierer Schwadtke aus dem Thüringischen; weiter unten guf der einen Seite die Männer aus Fischbach, auf der anderen die Pflastergeselleu. Dazwischen waren Frauen und Mädchen verteilt. Zwei dralle Mägde mit blendend Weißen Schürzen trugen duftenden Kaffee, Kuchen, Blechwecke und Zwieback ättf. Für die Männer stand schon der Schnaps bereit. Ein Schalk schlüpfte unter den Tisch, zog der Meisterin unversehens einen Schuh aus Und füllte ihn mit Schnaps. Der sonderbare Becher ging unter allgemeinem Jubel um, und jeglicher nahm einen Schluck. Eben begann man warm zu werden, als sich zur Unzeit der „narrige Balduin", ein Vetter des verstorbenen Pflastermeisters, erhob. Er war ein kleiner, verwachsener Mensch mit einem abstoßend häßlichen Gesicht. Aus dem unförmigen Kopf trat die Stirne wie eine vorgelagerte Wand hervor, lieber dem breiten Mund erhob sich der wulstige Nasensattel. Die kleinen, verglasten, von zottigen Brauen umbuschten Augen lagen tief in den Höhlen. Im Städtchen hielten ihn die einen für unzurechnungsfähig, die anderen behaupteten, daß seine Schwachköpfigkeit erheuchelt sei, nur um damit seine Faulheit und Nichtswürdigkeit zu bemänteln. Er aß bei einem Verwandten das Gnadenbrot, und seine Haupt- beschäftigung bestand darin, aus den Straßen die Zigarrenstummel zu sammeln. Diese ließ er in seiner Pfeife dann wieder in Rauch aufgehen. Wenn man ihm heute am Hochzeitstisch das Wort gönnte, geschah es nur deshalb, iveil man sich königlich dabei zu belustigen hoffte. Balduin aber sprach mit weinerlich krähender Stimme: „Wo wir jetzt mitten in dem Ehrentag dreinsteh'n, müssen wir doch auch an den seligen Meister denken, der droben int Himmel auf uns herunterguckt. Ach, wie freut er sich über das Füllen, das er großgezogen hat, das jetzt ganz ausgewachsen in seinem warmen Stall an der vollen Krippe futtert. Du himmlischer Vater, so 'n Füllen! „Liebe Frau," spricht der selige Meister da droben, „wie wunderschön ist's im Himmel. Da ist alles mit schweren goldenen Hlatten gepflastert, und eine davon ist Tausende wert. Ei, wie töricht ist's, drunten das Geld in Strümpfen zu verstecken. Ausstreueu soll man's au seine lieben Mittmenfchen und Vettern und Basen, denn feiner kann nichts mitnehmen. Und im Himmelreich! kriegt er zugemessen, soviel er forttragen kann. Ei, wie schön, liebe Frau, daß du das Pferdchen so hübsch gesattelt hast. Das gibt 'nen lustigen Ritt. Und die roten Gold--, stücke fliegen rechts und links! Alles her, alles hin. „Arm geh' du pus dem Erdenreich, dein himmlisch Bett ist wunder-i weich." Und dem seligen Meister laufen die hellen Freuden- tränen in den Bart. Ei, du hiinmlifcher Vater, was ist der selige Meister! für ein guter Manu. Ameu, Amen, Amen!" Die Gesellschaft war im Zweifel, wie sie den halb verrückten, halb boshaften Tischsprnch Balduins aufnehnten sollte. Die einen murrten, die andern lachten. Friedmar sah ingrimmig vor sich hin. Am liebsten hätte er beit Buckel am „Schlafittch" genommen und zur Türe hinaus- geworfen. Aber er hielt an sich. Die Meisterin ließ bleich und verschüchtert ihre Blicke über die Tischrunde wandern. Und plötzlich wurde es ringsum so still, daß man das Piepsen einer Maus hätte hören können. Der Bürgermeister von Dietkirchen, als Honoratiorenperson und Mann von -Takt, war der erste, der das peinliche Schweigen unterbrach. — 430 — Hochzeitsfest. (Fortsetzung folgt.) der Bürgermeister begaben sich ihrer Abend wurde das Was pfeifen die Vögel, Was klappert der Has'. Wie hoch ist der Himmel, Wie glitzern die Stern'. Wie haben die Buben Die Mädchen so gern !" Darauf allgemeines Hallo. Selbst Und die Gemeinderäte von Dietkirchen „No, Meisterin," richtete er au die Hochzeiterin das Mort, „du mußt jetzt eigentlich nach.Dietkirchen zieh'n." „Das wär' ein Plan, Bürgermeister." . „Ja, wo dein Mann noch so laug bei uns schafft, sollt'st du ihm den Lösen Weg sparen. Koch' ihm doch drüben seine Supp'." ™.. Friedmar lachte/ „Die zwei Stund', Bürgermeister, pack' ich noch. Und wanu's drauf und dran geht,, hast du für uns kein' Unterschlupf." „Wer sagt das? Wir machen einen Tauschhandel mit» einander. Ich geb' euch mein Haus, und ihr setzt mich hier herein. Hier ist's einem ganz wohlmütig." „Schlag ein," scherzte einer der Tietkirchener Rats- । männer. „Du tust ein gut' Werk, Friedmar. Hernach! werden wir unseren Bürgermeister los. Der verpflastert so wie so unser ganz' Geld." „Spaß beiseit," sagte der Bürgermeister, „sowie ihr drüben fertig seid, geb' ich!vas aus. Aus meiner Tasch'." „Dreimännerweiu, Dreimännerwein!" spottete der Nachbar Kipping und verzog sein Gesicht zu einer fürchterlichen Grimasse. „Puh! Wo zwei beit dritten halten müssen, daß er ihn in die Gurgel hineinbringt." Alles lachte. „Was wollt ihr?" bullerte der Alte mit komischem Ernst. „Der Bürgermeister ist ein nobler Mann und läßt sich nichts schenken, wie ihr. Ihr kriegt hier die guten Sachen alle umsonst und braucht nicht in euren Gack zu greifen. Wie ich Hochzeit gemacht hab', mußt alles seine fünf Gulden berappen, was mithalten wollt'." „Nähmen Se mer'sch uich iwel, Herr Gipping," mischte der Hausierer aus dem Thüringischen sich ins Gespräch, „das war die reine. Unsitte. Weiter uischt. Bei uns daheeme müssen die jungen Aeheleite blechen. Und von Rechts wegen. Wo se so 'n Glück erläwen." „Gelt, das tat’ Euch passen?" fauchte der Schlosser den .Hausierer unsanft an. „Zuerst hier den Wanst voll gefressen und dann noch 'ne Hand voll Markstücker fort-, getragen. Ha, ha! Thüringer Sauerkrautmagen." „Ei dü mein Vater," fistelte der narrigc Balduin, „wie schön wär' das, wann die Hochzeitsleut ihr irdisch Gut gleich hingeben möchten an die armen Verwandten, die da hungern und dürsten. Wie geschrieben steht „Gib den Armen, was du hast, so wirst du einen Schatz im Himmel haben." Ei du mein Vater!" Die Männer hatten teils ihre Pfeifen, teils Zigarren angczündet. Ter aufsteigende Tabaksrauch verdichtete sich allmählich zu einer blauen Wolke, die über den heißen Köpfen der Hochzeitsgesellschaft hin und her wallte. Am Tischende, wo die Pflastevgesellen und die Fischbacher saßen, machte der reichliche Branntweingenuß bereits seine Wirkung geltend. Die Mädchen und Frauen, die auf einen Sprung in den Garten hiiiaiisgegaiigcu waren, wurden bei ihrer Rückkehr mit dem Gesang empfangen: „Eharlottchen, Charlottchen, Komm mit mir ins Gras, Line neue schöpfungriheorie. Im Türmer (Herausgeber Frhr. v. Grotthuk) lesen wir allerlei Jnteresfantes über die fog. PcnbulalioiiLtheoric, deren Hauptvertrcter Prof. Dr. Simroth ist. „ Ecuador und Sumatra sind die zwei Endpunkte der längsten. Erdachse. Zwischen diesen beiden festen Polen, dem West- und Dem O st p o l, pendelt die Erde in langsamen Schwingungen hm una her. ' Infolge dieser Erdpendclung wird der Nord-, und -suDpol auf dem Schwingungskreis, dem 10 Grad östlicher Lange, abwechselnd nach Süden und Norden vmchobcn. Diesen .SU ln5 40 Grade betragenden Pendelansschlägen entsprechen die großen, geologischen Perioden. Im Altert n m der Erde (in der paläozoischen Zeit) befand sich Europa rn Bewegung nach Nordest und kam im Perm in die erste Eiszeit hnicm. Als dann der erste Umschlag eintrat und die Erde nach! Süden pendelte, trat fic in ihr Mittelalter (in die mesozoische Seit) und kam Europa in der Kreide und zu Beginn der Neuzeit im Eozän in mb- tropische Lage. Wahrend des Tertiärs dann brachte cm neuer Umschlag Europa in die diluviale Eiszeit. Seither pendelt die Erde! wieder nach Süden. , c . Warn ui aber pendelt unsere Erde z w m cy c n ihrem West- und Ost pol hin und her? Nach Simroth haben wir die Ursache hierfür in dem Ausfallen eines zweiten Erdmondes auf die Erde zu suchen. Indem dieser Mond von Wcstsüdwestcn her im Sudan schräg auf die Erde traf, wurde das Gleichgewicht der Erde gestört, die Landmaffen der Alten Welt drängten sich mehr zusammen und bekamen über die der Neuen Welt das Uebergewicht, auf der pazifischen Erdhälfte wurde Land vom Weltmeer weggespült, das auf den uralten afrikanischen Klotz gestützte Europa blieb vor der Wegspülung dnra) den Ozean bewahrt, und cs standen sich nun die landreiche atlantisch-indische, afrikanisch-europäische und die wasserreiche pazifische, amerikanisch- australische Erdhälfte gegenüber. Die Entstehung der organischen Wesen erreichte auf dem Lande die höchste Stufe. Außerdem machte sich aber von jeher in der organischen Entwicklung das Bestreben geltend, UM von der direkten Abhängigkeit von der Sounenwarme und den klimatischen Verhältnissen freizumachen, eigene Wärme zu erzeugen, die eigene Leibeswärme zu regulieren. Tie Säugetiere und Boger, welche ihre Jnnentemperatur auf 37—41 Grad zu erhalten t in stände find, haben es in dieser Richtung am weitesten gvbrachri Diese beiden Grundzüge, der Ausgang der Lebewesen vom Lvao und die Befreiung voU der gleichmäßigen Wärme der Tropen, Simroth, geben int Zusammenhänge mit der Pendulativn. o ■ Erde den Schlüssel für das Verständnis der gesamten Schopsm u- Würde und johlten kräftig mit. Gegen warme Essen angerichtet, Erbsen, Sauerkraut, Schweine-! fleisch, Hutzeln und Schweinefüße. Die Hochzeitsgäste vertilgten ungeheure Mengen. Zum Nachtisch trug eine der Mägde einen Riesenkringel auf, der gleichmäßig unter alle Anwesenden verteilt ward. Auf Wunsch der Meisterin hatte man von Musik und Tanz Abstand genommen. Ein Grund mehr, daß die Hochzeit bei fortschreitender Zeit zu einem wüsten Trinkgelage ausartete. Widerlicher Duft, ein Gemisch von Tabak, Fusel und Speisegeruch, erfüllte das Zimmer. Ein Faß Bier wurde aufgelegt. Man trank ans großen Gläsern. Von den Männern war keiner mehr nüchtern. Zwei Gesellen setzten beit narrigen Balduin, der fortwährend mit Stichelreden um sich warf, auf die Ofen- platte. Tort zappelte er, höchst possierlich anzuschen, und schrie: Mgner, laßt mich läse, Versoffen ist euer Verstand, Der Herrgott wird euch strafe, Die Cholera! kommt ins Land." Der Hausierer aus Thüringen faßte den Nachbär Kipping unter den Arm, der nicht mehr stehen und gehen konnte. „Här'n Se, Herr Gipping, die Gesellschaft wird mir zu jemischt. Sie sollen säh'n, da jibt's noch Keile. Kommen! Se, wir machenu uns dünne." Er brachte den Alten glück-, lich fort. Am schwersten hatten die Fischbacher geladen, Sie sangen mit deutlicher Anspielung auf den Hochzeiter: „Der Mann im Ofeuloch Hat alles, was er will. Und was er will, Das hat er nicht, Und was er hat, Das will er nicht. Der Mann im Ofeuloch Hat alles, was er will!" Die Pflastergeselleu wollten hinter ihren Nachbarn nicht zurückbleiben und brüllten im Chor ein Spottlied auf die Fischbacher. Mit einem Male schossen von beiden Seiten Schimpf- und Schmähworte wie Raketen auf und verp'rasselten unter dein Gelächter der Tischrunde. . Ein Pflastergeselle nahm einen Fischbacher, der ihn gehänselt hatte, beim Schopf. Dieser warf seinem Angreifer ein Bierglas an' den Kopf. Es floß Blut. Plötzlich erfaßte alle eine förmliche Raserei. Die Pflastergesellen drangen auf die Fischbacher! ein, und nun entwickelte sich eine regelrechte Schlägerei. Laut kreischend zogen sich die Frauenzimmer zurück. Bei dem allgeineiiieu Tumult stürzte der Tisch um. Hageldicht sausten die Hiebe nieder. Auf der Osen-t platte wimmerte der nartige Balduin: „Ei du mein Vater! Sie morden sich, sie morden sich. Tas ist das himmlische Strafgericht. Ei du. mein Vater!" I Mit Mühe und Rot gelang es Friedmar und den Männerst von Dietkirchen, die Wütenden auseinander zu bringen/ Tas Hochzeitsziiumer bot den Anblick eines eklen, wildcst Durcheinander. Die Blessierten wankten hinaus, die Bc-t trunkenen taumelten hinterdrein. So endete der Meisterin' 431 In Europa liegt der Schwerpunkt. Im Altertum der Erde erfolgte während der polaren Phase von einem alten tropischen Stock von Lebewesen eine rein mechanisch« Verschiebung der Lebe- Ivescn aus dem Sudack in das Gebiet des Mittclmeeres nnd weiter zu uns. Solche Verlegung von Lebewesen konnte für diese verschiedene Konsequenzen haben. Tie plastischen, anpassungsfähigen Individuen unter ihnen gestalteten sich in neue Formen um, die weniger plastischen, aber doch beweglichen wichen nach Süden oder auf dem ihnen passenden Breitegrade südwestlich oder südöstlich aus, die nicht anpassungsfähigen und auch nicht beweglichen Formen starben aus. Bei neuerlicher Verleguug nach Norden arbeitete die Natur an den so entstandenen neuen Formen in gleicher Weise weiter. Wasser und Festland verhalten sich der Zentrifugalkraft der Erde gegenüber verschieden. Tas Festland wird bei der polaren Phase der Erdpendelung aus dem Wasser emporgehoben, vermag schließlich der Schleudcrkrast nicht mehr Widerstand zu leisten, bricht ein und faltet sich zu Gebirgen, umgekehrt wird es bei der üqua- torialen Phase wieder untergetaucht. Tas Wasser aber behält, der Zentrifugalkraft folgend, immer die abgeplattete Kugelgestalt der Erde bei. Wassertiere entstehen, >vcnn bei der polaren Phase Landtiere den stärkeren Temperaturschwankungen in der freien Lust auszuwcichcn suchen und sich in das viel gleichmäßigere lvarme Wasser begeben, und in der äquatorialen Phase, wenn Land mit seiner Tierwelt untertaucht. In Europa sind so alle Lebewesen, mindestens als Familien, entstanden. Sie wurden so weit verschoben, als noch Bedingungen vorhanden waren, welche denen ihres europäischen Entstehungs- Herdes entsprechen. Tie Umwandlungen, die sie unterwegs erfahren, sind nur untergeordneter Art. Wie ist nach diesen Lehren die E n t st c h u n g d e s M e n s ch e n vor sich gegangen? Da alle Reste vorweltlicher Menschen zwischen den Pyrenäen und Kroatien gefunden wurden, müsse der Mensch bei uns entstanden sein. Indem diese Urwaldbewohncr mechanisch in baumlose Gegenden verlegt wurden, waren sie genötigt, auf dein Boden zu gehen und sich so aus Baumbewohncrn in die gehenden Menschen nmznwandcln. Fast alle Menschenrassen erscheinen unter dem Schlvingungskreis vom Kap bis Lappland nnd Grönland übereinander gelagert, .hier sind auch die ersten Kulturen entstanden nnd haben sich in Lebensgemeinschaft mit dem Menschen die Haustiere herausgebildet, während die wilden Formen in der Tertiärzeit nach ihren heutigen Wohngebieten ansgewichen sind. ' Unter dem Kulminationskreis, dem durch die Schwing- pole gehenden Meridian, gelangen in jeder Pendelschwingung die Organismen auf der nördlichen Erdhälfte in ihre nördlichste Lage. Unter diesem Kulminationskreis wird das Land am weitesten gegen den Nordpol hin verschoben. In der Alten Welt ist dies die Taimyrhalbinsel. Man sehe sich darauf hin die Vogelzugstraßen an, die strahlenartig aus dem Umkreis des Nordpols, aus Neu- sibirien, Taimyr, Nowäja Semlja, Spitzbergen und Ostgrönland ausgehen. Tie östlichen Zugstraßen von Jenissei ab gehen in südlicher und südöstlicher Richtung, die westlichen in südwestlicher Richtung. Bon der Taimyrhalbinsel geht eine Vogelzugstraße den Ob entlang nach dem Schwarzen und Griechischen Meere nnd nach der Levante, während einzelne Zweige nach dem Kaspischen Meere und nach Turan verlaufen. Tie Vorfahren dieser Wandervögel erreichten die Taimyrhalbinsel entweder von Südlvcstcn oder von Südosten her, daher geht der Wandcrzng entweder nach Südwcst oder nach Südost, kein Zugvogel aber kreuzt die Halbinsel. Hier wird, sagt Simroth, der Wanderzug der Vögel in seinem Maximum geradezu zu einem mathematischen Problem. Auch das riesenhafte Auswachsen vorweltlicher Tiere in Nordamerika, weiters die eigenartige Tierwelt des Baikalsees findet in der KnlminntionS- krcislage seine Erklärung. . Sekundär macht sich auch ein anderes solares Prinzip, die elfjährige S o n n e n f l e ck e n p e r i o d e geltend. Schon seit langem hat man das Auftreten der Heuschreckenschwürme mit dem der Sonnenflecken in Verbindung gebracht. Während die Periode der Sonnenfleckenmaxima zwischen 6 und 17 Jahren schwankt, würde die der Tiere, deren Abhängigkeit von der Sonnensleckenperiode behauptet wird, fast genau das Mittel, 11 Jahre, betragen. Im Jahre 1896 stellte sich in Deutschland der dünn- schnäbelige sibirische Tannenhäher (Nucisraga caryocatnetes ma- crorhyncha) in Unmengen ein. Simroth prophezeite für das Jahr 1907 einen neuen Masscneinbruch dieses Vogels, der auch tatsächlich stattsand. Während man bisher der Meinung war, daß es eine Mißernte au Zirbelnüssen, der Hauptnahrung des Tannenhähers, sei, die den Bogel von Zeit zu Zeit zu uns führt, schreibt es Simroth dem besonders reichlichen Sameuertrage der Zirbelnüsse, der infolge solcher Nahrungsfülle eine überreiche Vermehrung des Tan- nenhühers herbeiführt, zu, daß der Tannenhäher seine Wanderungen in die Fremde antritt. Tas Jahr 1907 brachte auch andere Tierwanderungen, massenhafte Henschreckenschwärme in Ungarn, massenhaftes Anstreten von Wespen, Eichhörnchen, zahlreiche Schwärme von Libellen, Tistetfaltern. Wien war durch zwei Tage der Schauplatz einer Masscnivanderung des Ringelspinners, der alle Gärten, Straßen, öffentlichen Lokale mit seinen Schwärmen erfüllte und von Zeit zu Zeit selbst die Bogenlampen ans den hohen Masten verfinsterte. Termiten, die vor elf Jahren die Holzbestaudtcile des Nationalmuseums zu Washington angriffen, stellten sich int Jahr 1907 neuerlich in noch größerer Mengs ein. Auch das Steppcnhuhn, das im Jahre 1888 in so enormen Mengen nach Europa gekommen war, machte im Jahre 1907, also nach zwei Sonnensleckenperioden, neue Einwanderungsversuche. Auch der Vulkanismus erscheint nach den Erklärungen der Pendnlationstheorie in anderem Lichte. In jeder polaren Phase, so im Altertum der Erde und im Tertiär, erreicht er sein Maximum. Wie die Organismen scheinen auch die Erdbebenlinien gleichen Verbreitungsgesetzen zu folgen, und das dürfte auch für die meteorologischen Vorgänge in der Atmosphäre seine Gültigkeit haben. l So wird nach der Pendnlationstheorie die ganze Schöpfung folgerecht und kontinuierlich. Seit dem Kambrium, seit der Zeit von der an die Ergebnisse der Paläontologie eine genauere Rechnung möglich machen, lag der Schauplatz aller wichtigen Umbildungen da, wo die Kultur des Menschen ihren Höhepunkt erreicht hat.. Für die Straßen, welche die sich ausbreitenden Tiere gegangen sind, erscheinen die Wanderungen, denen sie jetzt folgen, bezeichnend. Tie bei polarer Phase von uns aus verdrängten Formen (z. B. Wanderratte, Ziesel, Tannenhäher, Steppenhuhn, die auf Helgoland eintreffenden amerikanischen Zugvögel) kehren jetzt bei entgegengesetzter Phase als rückflut^nde Formen zurück. Zu beiden Seiten des Beringsmeeres suchen jetzt die Lachse die Stellen in den Gebirgen auf, die ihren Bächen bei südlicherer Lage den Ursprung gaben, heute aber in höhere Lagen emporgehoben sind. Viele nordische Säuger wandern noch heute bei stärkster Kaltes aus, am stärksten auf der Taimyrhalbinsel., Wohl verhält sich die Mehrzahl der Forscher dieser Theorie gegenüber noch zurückhaltend, aber es ist nicht zu leugnen, daß sie in interessanter und umfassender Weise das Werden der irdischen Schöpfung zu erklären sucht. . , vom deutschen Lotsenwesen entwirft Paul Schreckhaase in einem Aufsatz, der in „lieber Land und Meer" veröffentlicht wird, ein interessantes Bild. Während die Lotsen früher ihr Gewerbe mit staatlicher oder städtischer Erlaubnis selbständig und mit eigenen Schissen betrieben, wurden sie seit dem achtzehnten Jahrhundert zuerst von den Hansestädten, später von Preußen und den anderen deutschen Küstenstaaten organisiert und sind heute Staatsbeamte; die Regierungen Unterhalten auch die Lvtseu- Stationen, -Gebäude und -Fahrzeuge. Die Lotsen sind über alle deutschen Häfen ober für die Schiffahrt wichtigen Punkte verstreut; da sie meist viele Jahre dieselbe Station haben, so kennt jeder Einzelne sein Fahrwasser bei Tag und Nacht sehr genau. Für die Schiffahrt besteht von einer bestimmten Große au int Interesse des Verkehrs und der öffentlichen Sicherheit an dem größten Teil der deutschen Küste Lotsen- zwang. Besonders schwierig sind die Fahrwasserverhältnisse der Nordsee. Weit vorgeschobene flache Sände und Watten engen viele Meilen in See schon die Fahrt ein, die bei Ebbe trocken fallen und mir bei sonnigem Wetter ihr warnendes Hellgrün zeigen. „Gefährliche Küsteit machen gute Seeleute", und so sind denn auch die Elb- und Weserlotsen besonders tüchtig, wie ihre Arbeit schwer und verantwortungsreich ist. Weit draußen zwischen Helgoland und der Elbmündnng, bei Wester Till und nördlich vom Weserfeuerschiff kreuzen ihre durch ihre Takelung, Flagge und Bezeichnung kenntlichen Fahrzeuge tage- und wochenlang umher, um die einsteuernden Schiffe mit Lotsen zu besetzen'. Hat nun ein Schiff das Signal gegeben, daß es einen Lotsen wünscht, so segelt der Schoner auf dieses zu, bringt sein Boot zu Wasser, in dem zwei oder mehr Mann der Besatzung den Lotsen, der an der Reihe ist, hinüberrudern. Ist das Wetter nnd die See ruhig, so geht das schnell und leicht; die Nordsee ist aber meist schlechter Laune, daher ist auch sehr häufig ein Seegang vorhanden, dessen Grnndseen gerade in unserer deutschen Bucht bei westlichen Stürmen gegen den Ebbestrom besonders hoch und steil auflaufen und die lieber» fahrt von Schiff zu Schiff gefährlich, manchmal unmöglich machen. Dann beginnt ein Manövrieren beider Fahrzeuge, um das Boot zu decken; das zu besetzende Schiff, meist beträchtlich größer als der Schoner, macht ein Lee, das heißt es hält seine Breitseite gegen Wind und See, und in diesem Schutz nähert sich das Boot. Ter Lotse wartet den richtigen Moment ab und springt auf die übergehängte Leiter oder auf das Fallreep, mitunter noch durch eine Fangleine von oben gegen Abstürzen gesichert. Das lieft sich leicht, in Wirklichkeit aber ist die Situation verteufelt ernst. Wenn der haushohe Rumpf des Dampfers schwer in der See rollt, das Boot bald hochfliegt, dann in die Tiefe sinkt, stets bedroht, von beit brausenden Wassern an der eisernen Wand zerschlägeit zu werden, dann die zugeworfene Leine zu greifen, sich längsseits zu holen, bei jeder See das Boot — 432 früher in den SpimtstnbeU Die Geschichl' vom Esel uon de Stur renk.*) S warn amol drei Sturrende vo Gaiße, bene wocrrs ich schnn soarge". schirm de Esel ab dr Möller wacker Mannskerl, der d's ganz verdutzi, reißt „Mr mahnt groad, Bersteü-Rätfel. . , Man suche ein Sprichwort, dessen einzelne Silben in solgenom Wörtern versteckt sind, wie die Silbe „an" in „Wanderer": Eisbahn — Fahnenweihe — Mohammed — Erdbeeren 7- Weinkanne — Regenmantel — Vergißmeinnicht — Schwer tropfen — Wanderbnrsche — Geburtstagsgeschenk. Nuslösung in nächster Nummer. Auflösung der Charade in voriger Nummer: A g a m e m n 0 n. _ klan Geald ausgange ien vom grüße harre se kans mich. In der Stoadt, do krirre se naut mich geboarkt, ien do gcnge se die Chaussee enauS üwer Wissig ins Bousiger Dahl. Off dem Feld bei'r Möhl stahn a Karm, für den a Esel gespannt woar. D'r Möller, dem der Esel gehrert, loag da- neroe non schläis uon schnoarkt, wäi wann er oacht Toag Fassenoacht gehalc hätt. „Halt!" saht do der an Sturrcnd, „m'r spanne de Esel aus uon verkaufe en moarn aff dem Gaißer Viehmaht". Do säht dr anner oawer: „Doas dürfe mr net duhn, doas wär jo gestoahn". Da saht d'r Trett: „Ich waaß, wäi mrs mache! Nimmet d' Esel niet uon spannt mich ien Kärrn; fürs anner werd Gesaht, gedohn! Die zwie Sturrende uon mache sich merem davon. Wäi nu wurd, soah he ien seim Kärrn en junge Eselsgeschirr off sich hat. D'r Möller ies die Aaage off wäi Kroppedeckel ien säht: „ dr Tcmvel hätt sein Spiel met m'r getriewe! Waas dauht he ien meint Kärrn?" D'r Starrend awer niet sanl, fällt für ihm off die Knäi uon säht: „Eich sein ja Auer Esel, hier! nur 011, woas ich Auch se verzehle hun l Mein Vatter ies a Edelmann; uon wäi ich noch so a klarier Bub woar, uon immer nngezehne Straach moacht, do is er amol ganz unwellig woarn, Hot mich verwünscht uon verflucht uon Hot gesaht, en Esel sollste werrn uon bleibe, bes dich wirrer a ahlt Fraa beoon erliest! Mei Zeit ies nu wirrer komme, a ahlt Fraa von Bousig Hot mich erliest, wäi ihr so fest ge- schlofe Hot". D'r Möller kratzt sich hinner de Uohrn ien läiß d's Gespenst laafe. D'r Sturrend moacht sich nu off die Lappe zon seine Komeroade. Om annern Toag woar Nieh- maht ien Gäiße. Die Sturrende brachte ihm Esel aach aff de Mäht uon wollte 'n bad verkaufe. Off de Muht kam mver aach de Möller ien wollt sich wirrer en annen Esel kaufe. Wäi he nu sein Esel wirrer souh, do saht he: „Du biest mr e schiener Barsch! Hot dich dein Butter wirrer verivünscht ien verflucht, duß be noach amol en Esel seist woarn. Du kimmst mr nid miet) ien mein Stall; so e Uos E5-—:——. •) Eine von den Geschichten, die gerne erzählt wurden. sreizuh alten und überzuspriiigen, erfordert eure seemannrsche Geschicklichkeit, von der sich die Landratte nichts tranmen läßt. In stürmischer, stockdunkler Herbstnacht, wenn man die Höhe der Seen nur am unsicheren Licht der 'Schaumkronen erkennt, oder im Witrter bei übererstem Schiff verdoppelt sich natürlich die Gefahr für den Lotsen. Wenn trotzdem nicht häufiger llnglückssälle zu verzeichnen sind, so ist dies ein Beweis mehr für die Tüchtigkeit unserer Seelotsen. Ist der Lotse glücklich an Bord, so übernimmt er sogleich Kommando und Verantwortung; unter gewissenhafter Beobachtung der Seezeichen, von Strom, Wind und dem Grunde führt er das ihm anvertraute Schiff dem Hafen zu. Er gibt den Kurs, die Ruder- und Maschinenkommandos an, die der Kapitän anssühren läßt, wenn er nicht selbst den Maschinentelegraphen bedient. Ebenso überwacht er die Segelführung. Bei den Häfen oder Seestationen verlaßt der Seelotse das Schiff; geht es weiter stromauf, so kommt jetzt der Revierlotse an Bord, dessen Beruf weniger gefährliche Momente aufweish aber ebenso schwierig und verant- tvortungsvoll ist. Der Seelotse hat nun Dienst am ~atw, bis sein Seeturn wiederkehrt oder er ein Schiff in See führt, das ihn dann draußen absetzt. In der Ostfee ist der größte Teil der Küste Steilküste, die See meist bis ziemlich dicht ans Ufer tief, und die Mündungen der großen Flüsse sind nicht so versandet; anch fehlt Ebbe und Flut. Infolge dieser günstigeren Bedingungen haben die Seelotsen der Ostsee nicht nötig, die Schiffe weit draußen zu besetzen, sondern arbeiten von festen Landstationen Kus. Fast alle Lotsen find Mitglieder der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und haben als solche oft Gelegenheit, der See mit Boot und Rakete ihre Opfer zu entreißen. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Umversiläts-Buch- und Stemdruckerei, R. Lange, Gicbcn. käf ich niet miet), du biest uon bleibst beim Vatter sein Nauinotz". Die Sturrende zuge nu met ihrm Esel oab ien verlasse ihn ohn an Möller von be Biwer, uon ber soll en haut noach hun, wäi die Saag ies. D's Gealb dafür hnn die Sturrende beim „Artlich in der Promenoab" versöffe uon hun sich brnooch met e Schecß hum fouhrn lasse. -0-. Vermischtes. * „Böse Buben" und große Männer. Muster- hustes Wesen und guter Erfolg auf der Schule sind nicht immer Vorbedingung für eine spätere tüchtige Lebenslausbuhn. Die beiden „berühmten Letzten des Darmstädter Gymnasiums", Justus von Liebig und Gervinirs, denen ihre Lehrer immer wieder prophezeiten, daß nichts ans ihnen werden könne, und die daun doch beide so Geniales leisteten, sind nur ein markantes Beispiel für die große Zahl „böser Buben", die zu hervorragenden Männern wurden. Bismarck gehörte zu diesen schlechten Schülern und Fontane, uiib unter den Dichtern ist die Zahl derer, die aus der Schule nicht viel leisteten, überhaupt besonders groß. Da gewinnt der kürzlich erschienene Bericht der Londoner Schulaufsichtsbehörde besonderes Interesse, der sich mit der Frage beschäftigt, welchen Entwicklungsgang die Männer genommen haben, die als Schulknaben einst recht „böse Buben" waren und ihren Lehrern viel zu schaffen machten. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, daß nicht weniger als 42 dieser bösen Schulbuben sich später nicht allein zu tüchtigen, sondern zu hervorragenden Bürgern entwickelten, die ihrem Vaterlande aus den verschiedensten Gebieten wertvolle Dienste leisteten, während andere, die in der Schule wahre Musterknaben waren, in ihrem späteren Leben niemals den mittleren Durchschnitt überragten. Eine große englische Zeitung hat hieran anknnpfend an eine Reihe bekannter Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in England eine Anfrage über ihre Schulzeit gerichtet, und es ist nicht ohne Reiz, diese Antworten zu hören. Bernard Shaw z. V. beichtet: „Auf der Schule war ich ein Faulpelz und schlechter Schüler bis zu meinem dreizehnten Jahre; dann entwickelte ich eine Gewissenhaftigkeit, die bis vor etwa zwölf Jahren anhielt." Und er verweist auf „Mensch unb lieber« mensch", wo er im ersten Akt seine Kinderjahre beschreibt. Die in Englanb berühmte Schriftstellerin John Winter erzählt, sie sei in ber Schule ein unmögliches Mädchen gewesen, und Keble Howard sagt: „Ans der Schule war ich ein Chamäleonknabe — heute des Himmels so sicher, daß ich hoffte, bald zu sterben, nm nicht die günstigen Chancen zu verlieren (und es machte mir ein großes Vergnügen, memn Kameraden das zu erzählen), morgen aber der Seligkeit so wenig würdig, daß man mich gehörig verprügeln mußte, weil ich als Anführer einen Ranbeinfall in den Gemüsegarten meines Klassenlehrers geleitet hatte." Max Beerbohm, der Brnder des bekannten Schauspielers, in seinem Vaterlande ein angesehener Schriftsteller, erzählt, daß er in Schuldingen stets die größte Gleichgültigkeit gezeigt Hube, und Martin Harvey, der bekannte Schauspieler, beichtet endlich recht drastisch: „Auf der Schule war ich ein Dieb, ein Lügner und ein Dummkopf. Das sieht aus, als wollte ich die Wahrheit des Schulberichtes beweisen; da ich den „Erfolg" leugne, können Sie dieses Geständnis einschätzen, wie sw wollen . . ." m M * Umschreibung. „Hast bit deine Fran ans NetguM geheiratet?" „Na, es war sozusagen Liebe auf den zwene« Mick." . _J j , I