My fcbt'O» riffi nLMWrLrÜ!! u l a ]•_ MEÄlFr [ÄÄsgB ^^f-.WMUU! MMP ^WM KWL K Auf Liebespfaden. Roman von H. E hrhard t. 'Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Cs war der Vorzug der Villa Maria, daß sie ihren Pensionären Räume zur Verfügung stellte, die nicht mit hotelmäßiger Eleganz, sondern im Geschmack eines eigenen Heims eingerichtet waren. Rosiges Licht fiel Wer weiche, bequeme Sessel, über Ma- Hagonimöbel in modernen, schlichten Formen und über einige gute Bilder an der Hellfarbenen Tapete. Ein großer, dunkel- roter Smyrnateppich sog jeden Schritt auf, vor den Fenstern umrahmten gleichfarbige Plüschportieren goldfarbige Spachtel- stores. In den Ecken neigten Palmen ihre tiefgrünen Wedel, Schlinggewächse wucherten üppig in einer leise schwankenden Ampel, weiße Hyazinthen leuchteten vom Blumenständer am Fensterplatz. Hinter ihm öffnete sich nun die Tür, das leise Rauschen und Knistern, das ihm so bestrickend in den Ohren klang, näherte sich ihm, der Veilchenduft wehte süß, verwirrend. . Er wandte sich um. Lena von Rieding stand vor ihm, jung und! reizend und doch Mehr denn je die elegante Dame der großen Welt. Ein schwarzes Tüllkleid Mit Flittern übersät umschloß funkelnd und blitzend ihre schlanke, entzückende Gestalt. Der tiefe Ausschnitt der Taille war nur durch den dünnen Flitter ergänzt und darunter! schimmerte ihre Haut mattweiß wie ihr schmales, fesselndes Gesicht. Zu den Smaragden am hohen, von Samtbändern gebildeten Stehkragen und der rosigen Hand, deren Finger unter den Spitzenhandschuhen hervorlugten, hatte sie heut noch eine Armspange Mit Smaragden und Brillanten angelegt. Er kam sich fast ärmlich vor in seinem nicht mehr ganz tadellosen Gehrock, an dessen Stelle er sich so gern schon einmal den immer vornehm wirkenden Smoking angeschafft hätte. Aber Lena von Riedings Blick glitt in sekundenlangem Aufleuchten Wer seine hohe, straffe Gestalt und seinen selten hübsch geformten, blonden Kopf. Sie begrüßte ihn gänzlich unbefangen, als hätten ihre lächelnden Lippen nie in verräterischer Sehnsucht an den seinen gehangen. llnd leicht errötend, aber ohne ein Zeichen besonderer Erregung, befestigte sie die zartgelben Rosen, die er ih!r reichte, an ihrer Brust. Im Flur legte das ältliche Mädchen den Hellen Abendmantel UM die Schultern der Herrin. Tie kurze Wagenfahrt legten sie schweigend zurück, jedes in seine Gedanken versunken. Bei Hassingen waren sie ernster, bedrückender Art, auf ihm lastete zu viel. Sein Knie schmerzte wieder stark, die Geldnot drohte. Helene Falk, der Onkel, die sorgenden Seinen in der kleinen, thüringischen Stadt — das glitt kaleidoskopartig an ihm vorüber, während die rollenden Räder ihn an der Seite einer schönen Frau dem Vergnügen zutrugen. Lena von Rieding hatte heut von ihrem Reichtum Gebrauch gemacht und die ganze Fremdenloge mit Beschlag belegt. S?v zeigte es ostentativ, daß sie mit dem blonden Offizier allein sein! wollte. s „Man soll uns den musikalischen Genuß nicht durch fades Geschwätz verderben!" sagte sie zu dem dankbar lächelnden Has» singen und ertrug mit Seelenruhe die auf ihr Erscheinen hin gezückten Operngläser. Sie selber warf nur einen flüchtigen Blick ins Parkett hinunter! -und über den nur spärlich besetzten ersten Rang. In der „Gesellschaft" gab es heut noch zwei Maskenbälle/ deren einen auch Erbhagens mitmachten, sie glänzte daher durch Abwesenheit, und das Fremdenpublikum des ersten Ranges fehlte noch. Lena von Rieding hatte wohl kaum Bekannte im Zuschauerraum, nur Hassingen entdeckte einige „Heilmüller", die ihn neidischen Blickes grüßten. Da überkam ihn doch ein heißes Triumphgefühl, und wehrte den traurigen Schatten, die ihn bedrückten. Tann nahm ihn der Zanber der Musik völlig gefangen/ Tie Leffler-Burkhard sang die Partie der „Isolde". Sie sang hinreißend, mit der ganzen Leidenschaft, die der Tichter- komponist in dieser Gestalt verkörpert hat. Auch die Leistungen des „Tristan" standen auf der Höhe der künstlerischen Kraft von Stimme und Spiel. Sie standen beide so unter dem Bann der Musik und den von ihr geweckten Empfindungen, daß sie es verschmähten, in den Zwischenakten das Foyer auszusuchen. Als Gastgeberin fragte die junge Frau natürlich, ob iA.' Begleiter den Wunsch nach einer leiblichen Stärkung hege, er aber verneinte. Er wollte sich nicht aus der traumhaften Stimmung reißen lassen, die ihü weit über alle gemeinen Erdensorgen! hinaushob, und die eher verstärkt als abgeschwächt ward durch die diskret gedämpfte Frauenstimme, welche, von ihren Eindrücken plaudernd, die Spielpausen harmonisch ausfüllte, weil Lena von Rieding, feinfühlig und sensitiv und voll tiefen musikalischen Verständnisses, nur aussprach, was unklar und verworren in dem' Manne auf und nieder wogte. Hans Hassingen hatte nie die Gabe besessen, seine Erupfin- dnngen in Worte kleiden zu können, vielleicht hatte auch nur dm Kadettcnzeit ihm das kurze, knappe, oft schroffe Wort gelehrt), das jede verzierende Beigabe verschmähte, aber er hörte gern, wenn andere den leichten, flüssigen Don, die ein bißchen blumest- rciche Sprache der Phantasten für ihre Gefühle fanden. Deshalb! hatte er sich immer gern, ohne ein Weibcrsrcund nach landläufigem Sinne zn sein, mit Damen unterhalten. Er hätte stundenlang in der nratt erleuchteten Loge sitzen und Lenas Geplauder zuhören föitncn. Der Vorhang fiel über dem sterbenden Liebespaare, die letzteir Melodien verklangen. Die eintönige und doch so schwermütig Melodiöse Weise der Hirtenflöte vibrierte noch in ihnen nach, als sie die Wi'lhelurstraße heruntcrschritten. Im kleinen Gardewbenraum bei Carlton legten sie ihre Uebcr- kleider ab, warfen einen prüfenden Blick in den hohen Kristals- spieael, es waren schon, andere Gesichter die sie darin erblickten/ 162 als vorher in der THeate'rgNrd'ewbe, so tote e8 aittiere Luft toar>, die sie schon Hier int Borraum umwehte. Ihrer parWngesMigten Schwüle fehlte das Erwartungsvolle, Schweigende der Theaterluft, es war die Atmosphäre des ntaterietten Genusses, der pikante Speisengeruch, der Tust der Importen und teuren Zigaretten, das lebhafte Stimmengewirr, die prickelnde, leichte Musik einer Zigeunerkapelle, verschwommen herüberklingeud. Als sie den ersten Saal mit seinen kleinen, elegant gedeckter: Tischen durchschritten, röteten sich Lena von Riedings Wangen, Imb ihre Augen begannen zu flimmern. Ein Kellner glitt ihnen lautlos entgegen mit der feinen Witterung, die dieser Beruf anerzieht, eine Nuance tiefer noch als sonst dienernd. Tie junge Frau reichte ihm eine Karte — eist Wichtiger Blick — eine noch tiefere Verbeugung — gefolgt von Kiner einladenden Hcnrdbewegung. In einer lauschigen Ecke des Nebensaals war ein kleines Tischchen nur für zwei Personen gedeckt. Silbern schimmernder Tamast, blastgelbe Rosen 'in schlankem Kristallkelche und in den kunstvoll gefalteten Servietten, hell- Aitzende SektgLser, matter Silberglanz. Eine Stehlampe, von Mattgelber Seide verschleiert. Ter Befrackte rückte die Stühle zurecht, von den Nebmtischen gaffte die flüsternde Neugier. Tarliber amüsierte Lena ton Rieding sich köstlich. ,/Sehen Sie, fo etwas.macht mir nun Spaßi, Hans, immer Wieder von neuern, obgleich ichs längst gewöhnt fein könnte, Herrn glauben Sie nicht, daß Sie der erste find, mit dem ich Mir die flehte Extravaganz eines Soupers zu zweien leiste. Es war immer herzlich harmlos und ganz unverfänglich, aber getuschelt Haben die Nachbarliche so wie heut — was meinen Sie, fülr Ms sie uns halten? Für ein junges Ehepaar? Ich glaube kaum. Kar« benehmen rvir uns zu förmlich. Das wäre auch lange nicht pikant genug. Also vermuten sie ein Liebespaar, das gibt weiten Spielraum für ihre Zungen — vielleicht bemerken sie meinen Trauring rind vermisserr den Ihren, welch prickelnder Nervenreiz Mr sie, sie Wittent schon die Eheirrung. Warum haben wir Trauen eigentlich manchmal den Wunsch, für etwas Schlechtes gehalten zu werden? ist doch ein so häßlicher Wunsch. Ich glaube beinah, es ist deshalb, iveil die Herren jene Santen, die nur ein sehr geNtcs Auge gerade von der Dante der ersten MesMschast zu unterscheiden vermag, so sehr verwöhnen — sich Kato zum Beispiel noch nie gehört, daß ein Ehemann sich für feine Frau ruiniert Hat, aber schon sehr ost aus der Ferne mit Angesehen, wie Männer nicht Nur eilt Vermögen, sondern sich selbst M eine Dame verschwendeten, die sie in Uniform nicht zu grüßen pflegten. Niemand, am allerwenigsten die Herren, dürsten sich wundern, wenn ihre Frauen und Töchter jener zweifelhastenj Menschenklasse nachzueiferu suchten, jede Möchte gern den rätselhaften Zauber kennen, der einen Manu zu ihren Füßen zwingt." -Ohne jede Prüderie blickte sie dem jungen Offizier, während sie sprach, direkt in die graublauen, ehrlichen Angen. Er brauchte sie nicht zu senken. ,/WH habe gar kein Verständnis für diese Art Zauber, Lena!" K er einfach ohne jede Spur von Selbstgefälligkeit. „Ich die Frauen sehr, das Leben würde mir ohne sie ganz reizlos xrscheinen, aber jene Welt, ton der Sie sprechen, und sei sie Noch so elegant und verführerisch, für mich hat sie gar Teilten Reiz. Ich rechne mir das nicht als Berdienst an und verurteile die anderen nicht — Mein Gefühl versagt ganz einfach, wenn die Ware käuflich ist." Ter Kellner unterbrach mit deut ersten Gang ihre lluter- jhaltung. Rate Hummerschalen leuchteten aus grünem Kranze, das erste Glas, Sekt schäumte auf. In dünnen Fäden zog die Kohlensäure eilig hinter den geschliffenen Glaswänden nach oben, silberne Perlen glitten dazwischen, die Geister des' Weines zischelten leise. Hans von Hassingen flüsterten sie von einer Erinnerung, die ihm so weit schon zu liegen schien, weltenfern. Eine Wolke trübte seine bis dahin heiteren Züge. Tie junge Frau bemerkte sie sofort und drohte scherzend Mit dem Finger. „Ich mag die Hassingeusche Sorgensalte nicht. Fort damit'" ... Er lächelte gezwungen und wohl unbewußt bitter. Da wurde sie ernst. Sie schob ihren Teller zurück und fragte herzlich: „Sind Sie Mal ehrlich zu Mir, HanS, wie. zu einem guten Freunde! Haben Sie Sorgen?" ■ «eine Stirn färbte sich dunkelrot. Gerade dieser Frau gegen-- Wer wurde ihM ein detailliertes Zugeständnis seiner Verhältnisse lucht leicht, aber er hätte sie durch eine ausweichende Antwort verletzt, und so gab er ihr in kurzen Umrissen ein Bild seines LeutnautSelends. Er hielt sich nicht lange dabei ans, aber gerade deshalb war das Bild', das et entwarf, so grast Und trvWoA Am meisten beschäftigte ihn heut das Schicksal des Onkels', der Verlust des mütterlichen Stammguts'. Und während er in seiner schlichten Sprechweise davon erzählte, wurden Kindererinneruugen in ihm wach, bekamen Farbe und Leben. Tie großen Ferien Hatte' er mit ddn Seinen immer jaitf dem Gute verlebt. Er hatte dort auf dem alten Pony, der allen HassiNgenschest Kindern als Reittier gedient, seine ersten Versuche in dieser! edlen Kunst unternommen, er hatte tont morschen Kahn aus auf dem kleinen, schilfumrauschten See die erste Wildente geschossen', im großen Gntswalde an einem heißen Fulimvrgen den ersten Rehdock zur Strecke gebracht. „O Gott, ich! fühle noch jetzt das Herzklopfen vorher, den bebenden Swlz nachher. Ter Onkel feierte mich bei Tisch sogar mit einem Doast und einer Flasche Matthäus Müller. Er war selber ein eifriger Nimrod, und ich hatte seitdem einen Stein' bei ihm int Brett. Ich durfte ihn überall hin begleiten, in die Felder, wo es so kräftig und süß, nach Korn duftete, das unter der Sense fiel, in den Wald zu den Holzfällern, in die Ställe! — er war ein tüchtiger Landwirt, der überall ein wachsames Auge hatte, aber er kämpfte eigentlich schon seit Großvaters Tode, feit dem Kriege von 1870 vergeblich gegen die Uebermacht ungünstiger Verhältnisse. Ein anderer hätte längst verkauft, aber von einem Besitz, der jahrhundertelang einer Familie gehörte, trennt man sich nicht so leicht — ich mag gar nicht daran denkens wie nahe der Verkauf meiner armen Mutter gehen wird, im stillen hat sie doch wohl gehofft, daß, wenn auch kein Meusdorf, fo doch wenigstens ihr Sohn einst als Herr auf Meusdorf regierest würde." ; Er schwieg und netzte die trocken gewordene Kehle mit einem! durstig herabgestürzten Schluck tont perlenden Tranke des Ver- gessens. Sena tost Meding hatte ihm nachdenklich zugehört, währendl sie mechanisch die welkende Rose neben ihrem Teller entblätterte^ Ihre schmalen Brauen waren zusammengezogen, als ob sie scharf über etwas nachdenke. Jetzt hhb sie den Blick in einem wärmest Leuchten. „Wie furchtbar traurig ist das alles, Hans, mir doppelt verständlich, weil ich nie eine Heimat hatte und mich doch immer verzweifelt nach einer solchen sehnte und noch heute sehne. Die Menschen hab ich immer beneidet, die von ihrer Heimat sprachest uitb gar erst, wenn es die ererbte Scholle war, die schon ihre Voreltern bebaut hätten. Ein altes, unmodernes Gutshaus mit seinen Familienerinnerungen, meinetwegen auch einem Familiest- gespenst, erschien mir ton jeher begehrenswerter als die Villa in Wannsee, in der ich noch heut eine Fremde bin — es ist gar nicht passend, bei einem Karnevalsdiner zwischen Braten und Eis' von solch ernsten Dingen zu reden, aber wir beiden könnens, wies scheint, nicht anders, vielleicht, weil wir nicht oberflächlich Miteinander verkehren können, sondern gern wissen wollen, was hinter der Gesellschaftsmaske steckt — ich wüßte nicht, wann ich je zu! einem Menschen davon gesprochen hätte, daß ich iueber glücklich war noch glücklich bin. Wundern Sie sich nicht, wenn ich dazu lächle, das ist für die lauernde» Augen ringsum; man sagt ja, Frauen können lächeln mit denr Tode im Herzen, es mutz Wohl auch wahr fein, wir sind alle geborene Schauspielerinnen gottlob. Fragen Sie mal in Wannsee und Potsdam, ob ich nicht eine sehr glückliche Ehe geführt habe? Niemand wirb das Gegenteil behaupten, in Wahrheit war Mine Ehe eine stille Tragödie. Mein Mann quälte mich mit wahnsinniger Eifersucht, und meine Begleitung auf seinen tollen Fahrten war eine erzwungene, nicht durch brutale Gewalt, sondern durch verzweifeltes Bitten, dem! ich nachgab, weil ich mich für ihn schämte und auch für mich!. Daß er Mir mißtrauen konnte, beweist schon. Wie wenig er mich kannte. Dieses Mißtrauen verzieh mein Stolz ihm nie, es tötete das laue Gefühl, das sonst vielleicht zu einem warnten und herzlichen geworben wäre. Ich sagte Ihnen schon einmal, daß ich meinen Mann zu lieben glaubte, als ich das Kind erwartete, vielleicht wäre die Liebe geblieben, aber mein Junge starb nadji drei Monaten, dann wurde mein Mann, als ich Wieder Freude am Leben empfand, eifersüchtig auf jedes Höflich-keitslächclu, das ich einem! änderest schenkte, da starb auch Meine fogeuannte Liebe." , Sie lächelte noch immer, aber ihre großen, goldbraunen Äugest wüßten nichts baton, sie hatten ein totes Leuchten. Hans Hassingen fühlte einen Moment in der Gegend deK» Herzens eine Art krampfhaften Zusammenziehens. Ti« trostlosen Augen taten ihm wch. Seine Hand glitt langsam Wer das schimmernde Dümasttuch und umfaßte die nervös spielenden, rosigen Finger. (Fortsetzung folgt.) 163 Dar Volkslied in OSerhesien. Most Pfarrer O. Schulte, Großen-Lindeft, II. Kommen wir zur For 'm des Volksliedes! Man darf sich unter An kein Kunstwerk vorstellen, das den Regeln des Reims oder auch nur der Grammatik für immer fein Genüge tut. Auch die Anzahl der Hebungen und Senkungen, eines Verses' stimmt immer mit denen des entsprechenden Verses überein. Es gibt ja allerdings Volkslieder, die diesen Anforderungen genügen. Sie gehören eben zur zlunstdichtung und sind aus! ihr in den Volksgesang gedrungen. Und die Zahl dieser Lieder ist nicht klein. Aber tue anderer Teil stammt von Dichtern, die die Regeln der Kunst nicht kannten, wehr unbewußt als bewußt bestimmten Gesetzen folgten imd Ium den Ausdruck nicht rangen. Und diese Art Lieder ersteht noch heute. Zwar sind es nur die Spottlieder, die ich also in Engelrod in ihrer Entstehung beobachten konnte. Ein herumziehcnder Händler, der dabei imi Orte einen kleinen Kameraddn b^aß, befaßte sich Mit dem Vertrieb von Allem, woraus überhaupt Geld zu gewinnen Ivar. Eines Morgens sand man an einem) Baume der Staatsstraße dje durch Engelrod führt, ein Gedicht mit folgendem Anfang: Ich bin der Meister Allerhand, Bin bekannt int ganzen Land. etc. Eine Burschenspinnstube hatte das Lied gemacht. Es dauerte gar nicht lange, da hatte es eine Melodie. Eine fremde war dem Lieds untergelegt. Und nun sangen es die Spinnstuben in Engelrod. Ein ander Mal hatte eine „schlaue" Fran auf dem Markte einen Butterweck verkauft, den sie mit 3 Pfund Salz ausgefüllt hatte. Ein Spottlied auf diese Begebenheit war bald gedichtet Und) eine Melodie gleich gesunden. Auch- hier hatten die Burschen es besorgt. Auch dies' Lied wurde viel gesungen und kam auch auf die Nachbardörfer. — Andere Lieder mögen auf solche Art entstanden sein, daß Einzelne Lieder dichteten und Melodien Msetzten. Solche Leute finden sich ja fast in jedem Orte. Genug — diese Art des Volksliedes taucht ans der Wese des Volkes) aus, unbekannt bleibt . der Name des Verfassers und Komponisten. Neben diesen beiden Arten gibt's nock)- eine dritte: Kunftstrophen und -zeilen werden mit eigentlichen Volksstrophen Md zeilen zusammengeworfen und ein neues Gebilde entsteht. ,/ Tas Schicksal aber unserer vom' Volke gesungenen Lieder ist ein anderes, als 'das der Knnstliedjer der Gebildeten, über denen philologische Treue Und- historischer Sinn wachen, daß nichts an ihnen verändert werd'e. Ter Volksgeist, der immer in der Arbeit ist, ändert oft und gern. Strophen werden ausgelassen, andere zugefügt, Ausdrücke, die man nicht versteht, werden ver- ballhornisiert, die Melodie muß es sich gefallen lassen, daß bald Tone zngesetzt, bald ausgelassen, bald verändert werden. Beim Samineln der Volkslieder im Vogelsberge habe ich oft sagen gehört: „In dem Nachbardorfe singt man dies Siet» anders^, und „Im vorigen Winter haben wir das Lied mit dieser Strophe gesungen, nun lassen wir sie aus." Bei einigen Liedern sind dm Veränderungen sehr bedeutend. Ich will nur ein einziges Berschel hier beibringen. In Sandlofs int Schlitzerland habe ist dank der Güte der Frau Lehrer Stephan daselbst ein Lied- aufschretben können, das auch Böckel in Launsbach Bet Gießen sich ausgezeichnet hat (Deutsche Volkslieder, Marburg 1885 Seite 1) Von beiden Lesarten sind die beiden ersten Strophen nachstehend fchedergegebeu: Sandlofs. Es wollt eilte Jungfrau früh aufstehn. In den Garten wollt sie gehn, Sie wollt' brechen eine Rose ab. Eine Rose, Rose brach sie ab. Und als sie in den Garten kaM, Sieh, da stand ein weißer Kuab. «Wer hat dich herein gelassen?/ '„Ich hab alles wohl verwahrt. L a u n s b a ch. Regina wollt' in Garten gehn, Irr Garten wollt' sie gehn; Rote Röschen wollt' sie brechen ab, Tie in dem Garten stehn. Und- als sie in den Garten kam', Schaut sie gleich neben sich, Lieh, da stand ja ein zartes Knübelein; „Sag an, wer hat dich herein getan?" .... Mer trifft dieses Schicksal wirklich nur die Volkslieder, die Mündlich ja sich werter verbreiten? Ich erinnere mich, von dem verstorbenen Professor H A. Köstlin, deut Verfasser einer be- fmniten Musikgeschichte, der ja auch s. Zt. als Lehrer der Theu- Mw an der Gießener Universität,wirkte, einmal folgende feine Bemerkung gehöre zu haben. Er beschäftigte sich damals eingehend Mt dem cv. Kirchenlieds und fand bei dem bekamttesteir: Ein ieste Burg ist unser Gott, ein überraschendes Ergebnis!. Er vtcr ersten Zeilen sinduach dem baherischen, ivürttem- vnzischen, rheimschen, fachstschen und hessischen Gesangbuche alle MangettsckM .einig,; Tenn- in allen diesen heißt es stberein- Wmmend: - . . Ein feste! Burg ist unser Gott, Ein gute Wehr und Waffen, Er hilft uns frei aus' aller Not- Tie uns jetzt hat betroffen. ,, Aber dann konmtt der alt böse Feind, und- da geht die, Uitcuugfeit los, in Text und Melodie der Gesangbücher, — wie! bet den Menschen. Wenn es aber bei dem Hauptliede der evau- geltschcn Kirche so steht, daß selbst der Bücherdruck dem Wechsel nicht widersteht, ist es beim Volks'liede so sehr zu verwundern, daß es so veränderlich ist? Wichtig ist auch die Frage: Wie singt denn eigentlich unser) Volk seine Lieder? Entweder einstimmig oder zweistimmig, di« einfache Terz bildend; aber anders nicht, dabei am Liebsten in größerer Gesellschaft. Ich will nichts dagegen sagen, daß man Text und Melodie auch- dem Kunstgesange dienstbar macht. Am Volkslied hat ja die Kunst einen reich fließenden und- noch laug« nicht ausgesch-öpften Born. Aber wenn Man z. B. Text und Melodie eines Volksliedes einem vierstimmigen Chor zn Grund« legt, sollte man das Kunstwerk nicht mehr Volkslied nennen. Tie Harmonien der Stimmen des Kmistgesangs' sind dem Volkslied« durchaus fremd. Diese Bearbeitung nimmt ihm seinen Charakter, das Feine, Zarte. Denken wir uns' einmal unsere Feld- und Waldblumen in die Gürten verpflanzt. Gewiß, auch da können sie gefallen. Aber ihre eigentliche Schönheit haben sie da, wo die Lerche' singt uiid das Grillchcn zirpt, oder wo der Kuckuck ruft, und die Kronen des Waldes das Licht der Sonne halb gedämpft auf die BluM-en fallen lassen. Unser Volkslied' ist ein Kintz des Landes, der einfachen Verhältnisse. Noch.ein Zweites muß ich an ddr Singweise hervorheben'. Man Macht beim Aufschreiben der Melodien zuweilen merkoürdige Erfahrungen. Der Takt wechsett mitten im Lied-. Nach 3A Takt kommt i/i Und umgekehrt. Und das ist noch das geringste. Manchmal findet man überhaupt nicht den Takt. Will man das Siebt richtig auffchreiben, Muß man in dem Takte, der am passendsten scheint. Rotem künstlich verlängern oder verkürzen. Einige Sammler haben sich einfach dadurch geholfen, daß sie dem Takte zuliebe! Noten_ streckten oder kürzten, ein Verfahren, bei dem man der! Melodie Gewalt antut. Worin liegt aber wohl diese Eigentümlichkeit begründet? Sollte so viele Volkslieder ein anderer Rhythmus beseelen, als wir ihn aus der Musik kennen? Oder liegt es vielleicht daran, daß sich- im VvlMiede dieselben Einflüsse! geltend machten, die auch das Kirchenlied von 50, 60 Jahren unrhythmisch gesungen werden ließen? Tas Langsame, ®e tragen« o mancher Lieder wäre dann diesen Einflüssen entgegengekommen, und- es ist dann möglich- gewesen, unbekümmert um den Takt be- feeutfamen Worten durch Verlängerung von Noten einen besonderen Ausdruck zu verleihen. Jedenfalls' verdient die Frage ernst« Beachtung. Man wird sie am ehesten lösen können, wenn man nicht auf das Einzelsingen, sondern auf das Chorsingen achtet. Ich komme auf die Verb r c i t u n g des Volksliedes in Ober- 1 reffe«. Man kann sagen, daß es, je weiter von Kultur und Verkehr die Gegend entfernt ist, umsomehr gepflegt wird. Von diesen weicht es zurück. Böckel sagt in dem Beregten Buche: „Ties drin in den Gebirgen, wo die Tampfpfeife der Eisenbahnen noch nicht -ertönt, da hört man noch den Klang der alten Lieder; da, wo die alte Volkssitte noch unverfälscht, unbelächelt in Kraft steht, da, wo noch- Treue und- Redlichkeit wohnt, da leben Volkslieder, Volksglaube und Märchen noch immer beim Landmann." Ter Grund- ist wohl ber,_ daß in den Städten u!nd in den dem! Verkehre und der Industrie dienstbaren Orten das Leben der Menschen, wie ihre Anschauungen und, Verhältnisse andere geworden sind. Eine neue Zeit ist gekommen, vor ihr weicht das Kintz tzer alten zurück. < Demgemäß ist heute in Oberhessen der Vogelsberg noch das Land, in dem das Volkslied am meisten blüht, wie es für Starkenburg der Odenwald ist. Mer auch- an diese beiden Gebirge fluten chon die Wellen der neuen Zeit. Unaufhaltsam! fällt das Alt« ihnen zur Bente, jedes Jahr bröckelt von dem alten Lieder-, Sagem- und Märchenschatz mehr ab. Es tut not, das Vorhandene zu retten, ehe es zu spät ist. Nicht bhoß in Oberhessten, nein, in ganz Deutschland. In dieser Erkenntnis hat auch der Verbantz der deutschen Vereine für Volkskunde beschlofsen, eine Immediateingabe an den deutschen Kaiser zu machen, daß die Volkslieder, ähnlich wie in Oesterreich, überall gesammelt werden. Ein paar Worte über die eigentlichen Hüterinnen Nutz Pflegerinnen des Volksliedes, in Oberhessen mögen diesen allgemeinen Teil schließen. Es sind die Spinnstuben, d. h. die Gesellschaften' von ledigen Mädchen und Burschen, die sich im Vogelsberge nutz bis in die Wettcrau hinein in jedem Orte finden, die aber, jü näher sie den Verkehrs- und industriereichen Orten kommen, desto mehr ihren ursprünglichen Charakter der Arbeits- und Unterhaltungsstätten perlieren, nur dem Vergnügen dienen und des' Unterganges hier ivert werden. Wer Ausführlicheres wissen will, mag meinen in den hessischen Blättern für Volkskunde, Band 2, Heft 2 erschienenen' Aufsatz: Tie Spinnstube im Vogelsberge 'Nachlesen. Hier nur so- viel: Tie Spinnstuben werben den Mutes hindurch täglich mit Ausnahme von Sonnabend abgehalten. Nur an warmen Sonntagabenden im Frühlinge in der Zeit zwnchm 164 Ostern und. Mussten Menfte aus die Straße, wie ich i ü Aw fange geschildert- habe. Den Sommer über schwerst das Volkslied , nur an den Festen und letzten Markttagen wird es wieder laut. W i c aber die alten Spinnstichen das Volkslied pflegen, davon kann sich nur der einen Begriff machen, der selber einmal einen Winter hindurch in- einem einsamen Vogelsberger Dorfe verlebt hat Tas Singen in den einzelnen Gesellschaften bricht da fast gar nickt ab. Immer neue Lieder kommen zum Vorscheine, und man numbcrt sich über das Gedächtnis der Sänger und ^angermnem Allerdings findet man häufig genug in den Spumstuben Mädchen oder Burschen, die alle Lieder, mit denen sie bekannt werden, tn ein besonderes Buch schreiben, damit es ihr Gedächtnis beim Singen unterstützt. Wer Volkslieder sammeln will, tut gut, solchen geschriebenen Sammlungen uachznsorschen. Nebeiiber gesagt, auch in der Stadt kann man sammeln. In manchen Familien ist ein Dienstmädchen vom Lande, und die meisten singen gern und oft die Lieder, die sie in der Heimat, m den Spumstuben gesungen haben. Ich kenne eine Dame, die durch Achtgcben sich allein hierdurch eine ganz schöne Sammlung. erworben hat. Aber nicht nur in den Spiunstuben wird sewngen, die Brait oder der Handschlag, die Hochzeit, die Kirmes, das Flachs- refsen, das Schlachtfest, das Schnitzeschneiden für den Honig — überhaupt jede gesellige Vereinigung der ledigen Jugend ruft das Lied hervor. Es erschallt selbst beim Tanze, die Paulen zwifchen den einzelnen Tänzen füllend. Die neue Herrin des Weitzen Hauses. Lange bevor die Roosevelts ihren Einzug in das Weiße Haus hielten, weilte ein hübsches, sechzehnjähriges junges Mädchen längere Zeit als Gast im Hause des Umons-Prasi- deuten. Das Leben int Weißen Hause begeisterte die junge Amerikanerin, und als sie dann nach. Hause zuruckkehrte und den nicht wenig neidischen Schulgefährtinnen ihre schönen Erlebnisse erzählte, schloß sie ihre Schilderung mit dem festen Gelöbnis: wenn ich erwachsen bin, dann heirate ich nur einen Präsidenten der Bereinigten Staaten . . . .. Jahre vergingen. Ans dem hübschen kleinen Mädchen wurde eine reizende kleine Frau, die das Gelöbnis ihrer Backfischzeit vergaß, als sie einen jungen Juristen kennen lernte. Er war nicht reich, und seine Zukunftsaussichten waren nichts weniger als glänzend. Die beiden fuhren zum Standesamt. Der junge Jurist hieß William Howard Taft und die Braut, die bei dieser Eheschließung vielleicht im stillen einmal daran dachte, welche törichten ehrgeizigen Pläne in ihrer Kindheit sie nun beiseite geworfen habe, zieht jetzt als Präsidentin in das Weiße Haus ein und, wird zum gesellschaftlichen -Oberhaupt von dreißig Millionen amerikanischen Frauen. Sie nimmt ein schweres Amt auf sich; aber alle, die sie persönlich kennen, versichern, daß niemand dazu geeigneter sei als Mrs. Taft. Sie kennt die Welt, ein Leben von Reisen und Wechseln des Wohnortes haben ihren Gesichtskreis erweitert, sie spricht drei Sprachen wie ihre Muttersprache und ist schon einmal, fern im Osten, die erste Dame des Landes gewesen auf den Philippinen, wo ihr Mann als Generalgouverneur residierte und wo sie zuerst Gelegenheit hatte, zu zeigen, was eine Frau als Gefährtin ihres Mannes leisten kann. Während der langen Laufbahn Tafts ist sie seine Ratgeberin und seine Gehilfin gewesen, und wohl nie würde Taft den aufregenden Kampf um die Präsidentschaft auf sich genommen haben, wenn nicht seine Frau ihn ermutigt und angefeuert hätte. „Mrs. Taft war nie für halbe Maßregeln oder kleine Ziele," erzählt jemand, der die neue Präsidentin jahrelang kennt. „Alles was sie anpackt, will sie vollenden, und durch ihr Beispiel spornt sie andere an. Ihr Sohn Robert und ihre Tochter Helene sind außerordentlich begabte Kinder und absolvierten die Schule vorzüglich, aber Mrs. Taft verlangt von ihnen nicht nur das Gute, sondern stets das Beste und Höchste." Ihr ganzes Wesen drängt sie zu rastloser Arbeit. Körperliche liebungen oder Anstrengungen sind ihr ein Bedürfnis; von jeher ivar sie eine ausgezeichnete Reiterin; in den Philippinen war ein täglicher mehrsttindiger Ritt eine Gewohnheit, von der sie nichts abbringen konnte. Aber trotzdem sie sich am liebsten auf sich selbst verläßt und eine ausgezeichnete Hausfrau ist, bedeutet sie das Gegenteil von denr, was Europa gewöhnlich als den Typus, der modernen etwas allzu energischen Amerikanerin ansieht. Ihr ganzes Wesen atmet jene liebenswürdige sichere und ausgeglichene Ruhe, die die Frucht einer steten Selbsterziehung ist. Mrs. Taft ist mehr als mittelgroß, ihre klaren grünlich-grauen Augen verraten einen Menschen, der die Dinge schärf und' klär erfaßt; nicht umsonst hat sig auf alle, die mit ihr in Berührung kamen, einen großen Einfluß gewonnen; ihre große Anpassungsfähigkeit wird ein übriges tun, um sie den neuen Pflichten gewachsen zu zeigen. Boraussichtlich werden, im Weißen Hause eine Reihe von Bällen abgehälten werden, aber dies wird im wesentlichen davon abhüngen, ob die Tochter des Präsidentpn- paares, Miß Helen Taft, sich dazu entschließt, sofort in das gesellschaftliche Leben einzutreten. Denn die Eltern wollen es dem freien Entschluß der jungen Dame überlassen, ob sie das Kollege verläßt und in der Gesellschaft debütiert, Miß Helen Taft zählt achtzehn Lenze; aber trotz ihrer Jugend spricht aus ihrem ganzen 'Wesen eine selbständige Entschlossenheit. Wie ihre Mutter ist sie ziemlich groß von Gestalt, aus ihren blauen Augen strahlt eine rege Intelligenz und ihr goldbraunes Haar verleiht der ganzen Erscheinung einen reizvollen Zauber. Wie ihre Mutter ist auch sie eine ausgezeichnete Reiterin; sie besitzt jene Taftschtz Selbsterziehung und jenen Fleiß und Freude an der Arbeit, die ihre Eltern durch ihr ganzes Leben begleiten. Auch sie hat schon einen großen Teil der Welt gesehen, ist stolz auf ihr Studium, ohne ihre häuslichen Pflichten darüber zu vernachlässigen. Wie ihre Mutter hat sie das Kochen erlernt, weiß ihre Kleider selbst zu schneidern und hat die praktische« Seiten des Lebens früh kennen gelernt. Sie spricht fließend französisch, hat in Manila auch Spanisch und die Eingeborenensprache gelernt und trotz ihrer Jugend tatkräftiz an der Erziehung ihres jüngeren Bruders. Charlie teilgenommen. ________ Borfrtthlirrg. Tor Föhn schreit jede Nacht, Sein feuchter Flügel flattert schwer, Brachvögel taumeln durch die Lust; Nun schläft nichts mehr, Nun ist das ganze Land erwacht, Der Frühling ruft. In diesen Nächten schlaf ich nicht. Mein Herz wird jung, Aus blauen Tiefen der Erinnerung Steigt meiner Jugend heipes Glück, Schaut mir so nahe ins Gesicht, Erschrickt, und flieht zurück. Bleib still, bleib still, mein Herz! Ob anch im Blute eng und schwer Die Leidenschaft sich rührt „ Und dich die allen Wege sührt — Nicht jugendwärts Gehn deine Wege mehr. Herin ann Hesse im SimplicissimuS. Köuigszug. Auflösung in nächster Nummer: wollte er unter bricht gab dir dir selber arme nun die brücke aus gottcs daß trockne^ heb' barmen gott sich an's land er rud're und dich den armen zücke mit aus wasser denk' dem dich Hand nicht grab dem Auflösung des Bilderrätsels in voriger Nummert Borgen macht Sorge n. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brtthl'schen Universitäts-Buch- und Steiudruckerei, R. Lange. Gieben.