Mk LS I MM Ei MSW U.UMM Der arme Lukas. Eine Geschichte in der Dämmerung von Wilhelm Holzamer. (Schluß.) (Nachdruck verboten.) 13. Kapitel. Sie hat mein Leben mit keinem Worte berührt. Und ich konnte nirgends ein Ausweichen oder Sichhüten bemerken. Sie sprach alles so selbstverständlich und fertig. Alles war so ganz in ihr, und ohne Fragen und Zweifel. Sie mußte doch viel gelitten haben. Mel. Aber sie mußte sich auch durchgerungen haben. Schwer, sehr schwer. Anders wird man so nicht. Wir aßen zusammen zu Mittag. Sie gab mir, wie die Mutter ihrem Sohne gibt, mit viel Liebe und Zuspruch. Sie saß mir gegenüber. Sie erzählte von der Krankheit des Vaters, von seinem Erwarten, daß ich eines Tages käme. Er habe ihr die Hand gegeben vorm Sterben und tränenden Auges gesagt: „Es ist mir doch schwer — der arme Lukas, Lutschen!" — „Es wird schon gut mit ihm sein," habe sie gesagt. Dann habe er noch einen großen, bittenden Blick auf sie gerichtet. Sie habe ihm das kleine Lutschen ans Bett geführt, und er habe die Hand des Kindes in ihre gelegt. — Sie sann ein wenig, und das folgende sagte sie mit halber Zurückhaltung. „Dann habe ich ihm die Stirne geküßt. Und er ist sanft eingeschlafen." So verplauderten- wir den Mittag. Als es düsterte, kam doch etwas wie Furcht in mich. >,Dein Zimmer ist oben bereit, Lukas," sagte sie. Ich wußte aber keine Antwort. Als die Dämmerung tiefer ward und wir einander nicht mehr sehen konntest, erzählte sie wieder vom Vater. Er sei immer um mich besorgt gewesen. Er habe mir jeden Stein aus dem Wege räumen wollen. Er habe gewollt, daß ich mich ganz frei, ohne jede Rücksicht entwickeln könne, ilnd, das sei seine Gewißheit geweseir, das größte Hindernis für mich sei sie selbst gewesen. Sie sagte das ganz unbefangen und sicher. Er habe es durch die Heirat weggeräumt. Aber nicht nur deshalb habe er sie zur Frau genommen. Er habe sich nach dem Leben gesehnt. Ja, das habe er. Er habe sich wohl und geborgen gefühlt unter ihrer Fürsorge. Und er habe sie schätzen gelernt — wie sie auch ihn. Damit brach sie ab und schwieg eine Weile. Sie habe mir noch zu sagen, wie sie ins Haus gekommen sei. Sie seien ganz verarmt gewesen nach dem Bankerott. Der 'Vater sei gereist — dann sei es noch eine Zeitlang gegangen, aber schwer. Der Verdienst habe nicht gereicht. Sie müsse in eine Stelle gehen, habe ihr Mater gesagt. Sie müsse dienen. Das sei ihr furchtbar gewesen. Noch wochenlang habe sie sich gesträubt. Da habe sie gehört, wie schwer meine Mutter plötzlich erkrankt sei. Daß cs zu Ende gehe, die Knude sei int Dorfe umgegangen. Da habe es sie in unser Haus getrieben. Es sein ein starkes Gefühl ill ihr gewesen, es habe meiner Mutter und meinem Vater gegolten. Aber cs habe noch mehr mir gegolten. i „Die Stunde kommt uns doch nicht mehr, Lukas. Wir müssen sie ausnützen und uns alles vom Herzen reden. Ich habe deine Mutter gepflegt. Ich habe ihr die Augen zugedrückt. Sie ist sanft gestorben. Sie hat all ihre Hoffnungen auf dich mit ins Grab genommen. Sie haben sie gewiß leichter gebettet. Das war ihr Glaube: daß du groß werden müßtest vor allen im Dorf, deinem Vater zum Stolz, dem ganzen Dorfe zur Ehre. Und das war die Forderung deines Vaters und feine Hoffnung. Mehr aber seine Forderung, denn wenn ich ihn recht verstand, war's mit seiner Hoffnung auf dich nicht weit her. Er glaubte nicht fest genug an dich. Unbehindert müßtest du aber sein, sonst sei's unmöglich, ganz und gar. Und ich wuchs mit der Zeit auch in diese Gedanken hinein. Ich hatte ja nie vorher daran gedacht, daß du ein berühmter Mann werden könntest. Ich hatte gar keine rechte Vorstellung davon. Ein berühmter Maler, Gott, das zählte ich nicht hoch. Aber deinen Mater hatte es nun ganz erfüllt. Ein Muß ivar das ihm. Alle Bilder, die ihm in die Hält de kamen, zeigte er mir. „Siehst du, das ist von Cornelius," sagte er, das ist ein großer Mann. Der ist der allergrößte. Und das ist vo>r Kaulbach" — was weiß ich die Namen all sonst! Dein Mater wußte sie. Er kaufte Kalender und alles, worin ein Bild war. „So muß der Lukas einer werden," jagte er. So wuchs ich auch in den Gedanken hinein, daß man dazu ganz frei und unbehindert sein müsse, ohne Sorgen, daß uralt da schwere Tage ganz allein überstehen müsse, als Mann, und daß man da nichts dürfe an» hängen haben, das einen herabziehe und einem hinderlich werde. Und daß ich alt werden könne, bis du so weit wärest und dir dies Glück lache." „Da hast du das Opfer gebracht?" ' „Nein, ich habe gar nicht daran gedacht. Ich habe mich zurückgestellt, weil ich zu gering wär, arm und hilflos und einfältig. Ich bin dir aus dem Wege gegangen, wie man den vornehmen Leuten aus dem Wege geht, die jn feinem Gefährt kommen." „Und deine Liebe?" Sie blieb so gefaßt und sicher wie vorher und antwortete sofort ans meinen Einwurf: ' ,Lch hatte deiiten Mater schätzen gelernt. Ich durfte iricht mehr fordern vom Lebeir. Es ivar schon zu viel, was es mir darbot." „Und hast du auch an mich gedacht?" „9 a!" „Und wie?" „Daß es zu deinem Besten sei!" „Und wenn es mein Unglück war?" „Das kanir man nicht vorhersehen. Das ist Schicksal. Es war zu deinem Glück gemeint. Und, Lukas, glanb nur, es ist mir nicht leicht gefallen!" 414 „Luischen!" „Ich bin deine Mutter, Lukas!" Nun war ein langes Schweigen. So unmöglich rnir's schien — wir verstanden einander. Ich verstand sie. Von den Rätseln des Lebens waren mir ein paar gelöst. Wir sprachen nichts mehr davon. Es war gut geworden zwischen uns. Es war kein Hangen und Bangen mehr, keine Qual mehr. Sie fragte nicht nach meinem Leben. Kein Vorwurf, nicht der leiseste Ton eines Vorwurfs war in ihren Worten gewesen. Auch jetzt, da sie die Lampe gebracht hatte und !vir den Abend traulich zusammen saßen, sprach sie nichts davon. Sie war voller Güte und Verzeihen, toie'S ganze Menschen sind, die sich zur Stille durchgerungen haben. Und ich war ein Verlorener. Ich habe die ganze Nacht oben in meinem Stübchen gesonnen. Ich habe alles Wollen .und alle Möglichkeiten überdacht. Es war vorbei. Ich konnte mich nicht mehr auf- raffeu. Ich konnte nicht wieder am alten Bau beginnen. Er lag zu sehr in Trümmern. Ich hatte auch keine Energie mehr dazu. Das Leben war mir verpfuscht. Aber ich litt nicht mehr darunter. Ich hatte doch noch heimlich gelitten seither. Jetzt lvar's vorbei damit. Es war trotz aller Zerbxochenheit alles ganz und ruhig in mir. Ich hatte alles verloren. Aber ich hatte mich gewonnen. Als einen andern, wie mau von mir erwartet hatte. Aber was tat das nun! Und schließlich war der Gewinn doch größer als der Verlust. Es kommt eben nicht auf das Außen an. Mir war, als müsse ich mich nun in einen Kahn legen und von den Wellen treiben lassen. Nur treiben. Ich steuerte nicht, ich ruderte nicht. Es war alles Beschaulichkeit in mir. Ich war wieder so geworden, iuie ich als Knabe gewesen war. Ohne Ziel und Trieb, ein Träumer. Ja, die Tatkraft, die nach außen geht, die Ausdruck will und Eile hat und ein Ziel, ich hatte sie eingebüßt, hatte das letzte Restchen von ihr verloren. Das ist mir klar geworden in der Nacht ist meinem Stübchen oben. Ain frühen Morgen stand ich zum Abschied bereit. „Leb ivohl, Mutter!" sagte ich frei und ehrlich. Es erschien ihr ganz selbstverständlich. Sie nahm meinen Kopf in beide Hände und küßte mich auf die Stirn, wie man ein Kind küßt. „Leb wohl, Lukas!" Sie fragte nicht, umhin ich ginge. Sie stand mit dem Schwesterchen in der Haustür und sah mir nach. Und als ich den Haug drunten war, wo der Weg eine Biegung macht, blieb ich noch einmal stehen und sah zurück. Sie hatte das Schwesterchen auf den Arm genommen und winkte mir den letzten Abschied. So im Rahmen der dunklen Tür — den hellen, wachsenden Tag draußen — Herrgott, cs krampfte mir doch das Herz . ? . Ich bin nach einigem Hin und Her hierher zu euch gekommen, Lieber. Ich war reif geworden zu einer bleibenden Statte. Es kommt schon alles gerade zur rechten Zeit im Leben. Was mich hier festhielt, weiß ich nicht. Vielleicht eine Aehnlichkeit mit meister Heimat. Ich kann's nicht sagen. Ich weiß nur, daß ich gleich fühlte, hier' bleibst du. . ‘ i Ich habe vom Leben nichts mehr gefordert. Ich war — der arme Lukas. Mein Vater hatte das rechte Wort gefunden: der arme Lukas! Und ihr habt's auch gefunden, alle ganz von selbst. Ja, es geht was vom Menschen aus, das geht auf alle über. Hier hat mein Leben die letzte Stille gefunden und manche Freud' in ihr. Sv einiges ist mir doch im Gedächtnis geblieben, auch die Kirchweih damals. Nicht des Verdienstes wegen. Es war doch eben ein Spaß, und was fürs junge Volk. Gott, sind doch Freuden so billig! Die Bäume hier den Haug hin, die mau vom Fenster aus sieht, hab' ich euch gepflanzt. Die Reben drüben auf dem „Mausnest" und droben am „falschen Ritterschwur" sind von mir angelegt. Oder wenigstens gab ich die An- regung dazu. Nun freu ich mich des Blühens, und heimlich geh' ich stolz, wenn's Herbst ist. Man ist halt onci) nur ein Mensch. Und 's ist doch so was Wunderbares: Früchte! Wie das der liebe Herrgott gemacht hat: Früchte, und den Herbst hat werden lassen! — Ja, ja! Ich hab' die Nächte gewacht, daß ihr schlafen könntet. Ich rnußte ja leben. Ein Verdienst weiter hab' ich da nicht. Und etwas tun muß der Mensch halt auch. • Aber das muß ich sagen: cs war mir doch eine Befriedigung, mich nützlich zu machen. Nur int kleinen, aber es war für viele. So mit der Zeit wächst sich's auch zum Großen aus." Er lachte. „Wir sind eitle Menschen. Wir wollen immer etwas für uns haben, aus allem einen Gewinn. Na ja, ist ja auch gut. Gespart hab' ich mir ein paar hundert Märkelchen. Meine verschiedenen Geschicklichkeiten haben mir immerhin etwas eingetragen. Vielleicht ist's für ein letztes Krankenlager notwendig. Und wenn nicht, mag's meinem! Schwesterchen sein. Ich häng' so sehr au ihm. Es hält' ja wohl mein Kind sein sollen —" Er seufzte schwer und schwieg. Dann drehte er sich um und blickte hinaus in den weiten Abend. „Ich werde so ruhig sterben, lvie ich gelebt habe in den letzten Jahren, lieber junger Freund. Ich werde auch auf dem Sterbebette nicht an Reue und Buße denken. Ich habe nie daran gedacht. Der Sämann wirft seine Körner aus und will, daß alle wachsen. Aber was vor feinen Fuß fällt, das tritt er selbst nieder. Es klebt dann an seinem Schuh, und er streicht's auf dem Wege ab. Da ist's zerguetscht und verloren. Und allen Körnern ist doch der Keim des Wachstums gegeben, vergebens den paar wenigen. Ja, ja! Es ist so, das Leben. Ich bin halt auf dem Wege abgestrichen worden, ich bin nicht in die rechte Furche gefallen." Meteorologie und Luftschisfahrt. Von A. Pcppler, Wctlcrdienstlciter. Tie eigentlichen Erfinder des praktisch verwendbaren Lust- schisses sind die Gebrüder Montgolsier, die 1783 den ersten Rundballon, mit Warmluft gefüllt, steigen ließen; Charles verwandt» dann noch int selben Jahre anstelle der erhitzten Lust Wasserstoffgas, Kaum war der erste Ausstieg geglückt, als man bereits den Ballon in den Dienst der Wissenschaft stellte. Am 1. Dezember 1783 unternahm Charles die erste Fahrt, bei der wissenschaftliche Instrumente zur Verwendung gelangten. Weitere Fahrten folgten bald nach, von denen die von Gah-Lnssac und Biot, bei der bereits eine Höhe von 7000 Meter erreicht wurde, von Barral und Biri» in Paris, von den beiden Tissandiers und Flammarion, firner James Glaisher die denkwürdigsten und wissenschaftlich crgtcb»jiten sind. Vor allein die Meteorologie war naturgemäß ganz besonders (tu diesen Luftfahrten interessiert; denn zum vollen Verständnis und Eindringen in die Natur der meteorologischen Erscheinungen genügt nicht allein die Kenntnis der Witterungsverhältnisse am Grunde des Luftmecres, der Erdoberfläche, sondern auch die Erscheinungen der höheren und der höchsten Luftschichten müssen durch Beobachtungen dem Verständnis näher gebracht werden. _ Tie Ballon Meteorologie — die Erforschung der freien Atmosphäre mit Rundballons — ist in Deutschland älter, als vielfach angenommen wird, jedenfalls ist sie nicht allerneuesten Datums. Schon im Jahre 1880 haben der deutsche Verein zur Förderung der Luftschiffahrt in Berlin und der Münchener Verein für Luftschisfahrt in großem Maßstab sich an der Erforschung des Luftmecres beteiligt, besonders durch Teilnahme an den internationalen wissenschaftlichen Luftfahrten, die von allen größeren Städten Europas und Nordamerikas saus — neuerdings hat sich Japan und Australien Noch angeschlossen — an einem bestimmten Tage monatlich aus- gcführt werden. Dazu haben uns zahlreiche Einzelaufstiege oben- genannter Vereine ganz wesentliche Einblicke in den Gang der meteorologischen Elemente in größeren Höhen gegeben. Tic Mc- teorologcn Süring und Bcrson haben am 3l.. Juli 1901, an einem schönen Sommertage, die gclvaltige und bis jetzt noch nicht über» schritlene Höhe von 10 500 Meter über Berlin erreicht und dort noch wissenschaftliche Beobachlungen angestellt. In der Entwicklung der Luftfahrten mit gewöhnlichen Rnndballons — die lenkbare Luftschiffahrt ist ja erst ein Kind unserer Tage - brachte das Jahr 1893 einen wichtigen Fortschritt durch die Erfindung der Reißleine, welche, wenige Meter über dem Erdboden bei der Landung gezogen, durch Aufteilung der Ballonhülle eine rasche Gasentlccrung und ein schnelles Anlegen- der Hülle an den Erdboden bewirkt; hierdurch wird die bei langsamer Gascntlccrung — Ziehen des gewöhnlichen Landungsventils — häusig anf- trcteude Schleiffahrt ivährcud starken Windes vermieden, die schon manchem Lnftfchifscr verderblich war. Während vor 1893 meist nur bei günstiger, ruhiger Witterung Ballonfahrten unternommen wurden, war man jetzt auch' itt der Lage, bei zhklonaler stürmischer Witlcrnng aufzufahren, ohne leichtsinnige Gefährdung des Lebens. Doch nicht allein durch bemannte Rnndballons, denen die Er» rcichung der höchsten Höhen infolge ihrer Bemannung versagt tif, hat man Einblicke in die verwickelten Vorgänge im Lustmeer sich zu verschaffen versucht, sondern auch durch Aufstiege sog. Ballon» soudeS;- es sind dies kleinere, ebenfalls mit Wasscrstosfgas gefüllte 415 Ballons, welche registrierende Instrumente tragen und daher ohne Bemannung bis zu den höchsten erreichbaren Höhen (noch übe« 20 Km.) hiuanfgesandt werden können. In einer bestimmten Höhe platzen in der Regel diese Ballons und ihre Apparate werden durch eine Fnllschirmvorrichtung — die zerrissene Hülle hält vielfach den Fall schon genügend auf ■— unversehrt zur Erde befördert. Man ist daraus angewiesen, das; diese Ballons gesunden und, entsprechend einer sichtbar an ihnen angebrachten Anweisung, in der auch eine Belohnung für unbeschädigte Ablieferung der Apparate ausgesetzt ist, dem betreffenden Institut, zugesandt werden. Ihn von den vielen durch diese Art der meteorologischen Forschungs- fahrten gefundenen Ergebnissen daS wichtigste und überraschendste mitzuteilcn, bemerke ich, daß diese Ballons, zuerst die französischen von Teisserenc de Bort in Paris, in Höhen von 10—15 Km. eine relativ warme Luftschicht angetroffen haben, von deren Existenz mau seither feine Ahnung halte und für die auch noch keine volle Erklärung gefunden worden ist. „ In dritter Linie kommt, erst seit 1900, die Erforschung des Lustmeeres mittels Drachen für die Meteorologie in Frage. Es ist gelungen, Kastendrachen zu konstruieren, die bei günstigem Wind Registrierinstrumente bis 6000 Meter zn heben vermögen. Diese Drachenmeteorologie hat sich in unseren Tagen ganz besonders entwickelt, da sie mit beit geringsten Kosten verbunden ist und außerdem die Angaben der Jnstrimtente infolge der natürlichen Ventilation besonders exakt sind. Man hat sogar richtige Drachen- observatorien errichtet, die fortlaufend Drachenaüsstiege unter» nehmen. So ist bekannt die Reichsdrachenstation in Friedrichshafen, die Station in Lindenberg bei Berlin und die leider jetzt, wegen der Kolifsionsgefahr mit den Drähten der tzochspannungs- leitungen, aufgehobene Drachenstation der deutschen Seewarte in Hamburg. Man muß derartige 'Institute möglichst entfernt von Großstädten errichten, denn im Falle des Abreißens der Drachen, was bei starkem Wind, den der Drachen Plötzlich in größeren! Höhen antrifst, leicht möglich ist, legen sich die viele Kilometer langen Drähte über die Hochspannnngsleitungen, besonders der elektrischen Straßenbahnen, nud rufen störenden Kurzschluß hervor. So hat man auch das Berliner Observatorium fetzt nach Lindenberg verlegt; Professor Aßmann, Direktor des dortigen aeronan- tischen Instituts, hatte früher aus erwähnten Gründen manchen Prozeß mit der Berliner Straßenbahn zu führen. Reben den Drachen werden von den aeronautischen Instituten auch noch Fesselballons zu Ausstiegen verwandt. Roch eine fünfte Art der Erforschung der höheren Luftschichten sei hier erwähnt, unsere Hochobservatorien, wie Mont- blank, Säntis, Sonnblick, Zugspitze u. v. a. — So arbeiten, wie wir gesehen haben, Rundballon, Ballon sonde, Drachen, Fesselballon und Hochobservatorium unentwegt an der Erforschung der freien Atmosphäre und ihren Beobachtungen haben wir schon manchen Einblick in die ungemein verwickelten meteorologischen! Vorgänge int Lnstmeer zn verdanken; sie haben, neben freut telegraphischen europäischen Witterungsdienst, es möglich gemacht, schon jetzt der lenkbaren Lnstschisfahrt, die von Wind und Wetter vorderhand nur zu sehr abhängig ist, ratend zur Seite zu stehen. Es findet kein Ausstieg eines lenkbaren Luftschiffes statt, ohne daß fein Steuermann die Wetterkarte und die Berichte der Drachen-, statioiten studiert hat, denn welche Zerstörung eine an sich ganz harmlose Gewitterböe dem modernen Lenkluftschiff bringen kann, hat der Tag von Echterdingen zur Genüge bewiesen. Gerade jetzt, wo in Kürze die große internationale Lnstschiffahrtsausstellung in Frankfurt a. M. eröffnet wird, .sei darauf hiugewiesen, daß. man nach menschlichem Ermessen alles getan hat, um, gestützt auf die exatten meteorologischen Beobachtungen Hunderter von Stationen, derartige Katastrophen zu verhindern. Der meteorologische Sicherheitsdienst liegt in den Händen der dortigen Wetter- dienststelle, der während der Ausstellungszeit ein engmaschiges Retz von Beobachtungsstationen zur Verfügung steht, die über bemerkenswerte meteorologische Erscheinungen sofort telegraphische Meldungen senden. Dazu steht fortlaufend das gesamte Beobach- lungsmaterial unserer Hoch- und Drachenstationen zur Verfügung. Das größte Interesse beaitsprucht die Vorhersage der Wind-Geschwindigkeit, da bei einer Geschwindigkeit von mehr als 15 m.-sek. kein Luftschiff mehr gegen den Wind anzufahren vermag und sich nicht lange in feinem Kurs halten kann. Sobald Gefahr im Verzug ist, werden die über beit Ausstellungsplatz fahrenden Schiffe durch optische Signale von den bevorstehenden Wetteränderungen unterrichtet, so daß sie rechtzeitig die schützende»' Hallen erreichen können. ----- Sollen die modernen Motorluftschiffe, und das ist ganz sicher, ein allgemeineres Verkehrsmittel als seither werden, so muß in erster Linie der meteorologische Nachrichtendienst viel weiter ansgebant werden. Demi keine Gesellschaft wird die finan- ziellen Schäden, die ihr überraschend eintretenbe Unwetter bringen, auf die Dauer überstehen können. Einen, ich glaube wohl genügenden, Schutz hiergegen, vermag der öffentliche Wetteruach- richteudienst durch besonders für die Luftschisfahrt aufzustellende Prognosen, die auf drahtlosem oder optischem Wege zu übermitteln waren, zu geben, wenn das seitherige — auch jetzt schon für Zwecke der Landwirtschaft — unzureichende Wetternachrichtensystem wesentlich verbessert würde. So muß vor allem die westliche Grenze des Nachrichtengebietes ----- Westküste Europas — über den atlantischen Ozean bis Nordamerika. geschoben werden. Schon int vorigen Jahre hat man in dieser Hinsicht Versuche an» gestellt, die ergeben haben, daß eine Uebermittlüng der Wetterbeobachtungen der großen Handelsschiffe auf. funkentelegraphischem Wege durchführbar ist. Die Versuche wurden von dem Observatorium Aachen auf der „Kaiserin Augusta" ausgeführt. Ferner müssen noch mehr aeronautische Observatorien errichtet werden, besonders auch an den Westküsten des Erdteils. Ihre Beobachtungen wie die zahlreicher Gipfelstationen müßten regelmäßig telegraphisch den Dienststellen gemeldet werden. Noch weit größere Summen als seither wird ein solcher Wetterdienst erfordern, aber die auf dem Spiel stehenden Werte rechtfertigen! die hohen Kosten vollauf. Mein kleiner Zunge. Bon Carl E w a l b.*) T i c Biersuppe u u d Tante Ann a. Heute gibt cs zu Mittag Biersuppe und Tante Anna. Nutt ist Biersuppe ein schlechtes Gericht, und Tante Anna gehört auch nicht eben zu den leckersten Bissen. Sie hat gelbe Zähne, einen kleinen Buckel und sehr strenge Augen, die noch dazu nicht beide gleich streng fiitb.. Sie zankt fast ununterbrochen mit uns, und wenn sich die Gelegenheit dazu bietet, kneift sie uns sogar. Tas allerschlimmste aber ist, daß sie uns beständig mit gutem Beispiel vorangeht, was uns nach und nach noch dem Bösen! in die Arme treiben kann. Tante Anna macht sich auch nichts aus Biersuppe. Aber sie ißt sie natürlich mit einem entzückten Gesichtsausdruck und sieht meinen kleinen Jungen ärgerlich au, der nicht einmal den Versuch macht, beit Anstand zu wahren. „Warum ißt der kleine Junge seine ausgezeichnete Biersuppe nicht'?" bemerkt sie darauf. Ein verächtliches Schweigen. „So eilte vorzügliche Biersuppe. Ich kenne einen armen, unglücklichen Jungen, der ganz unbändig froh wäre, wenn er eine so vorzügliche Biersuppe bekäme." Mein kleiner Junge sieht sich Tante Anna voller Interesse an, wie sie mit entzücktem Augenanfschlag ihre Biersuppe schlürft, „Wo ist er ?" fragt er dann. Tante Anna tut, als hätte sie die Frage nicht gehört. „Wo ist der arme Junge'?" fragt er wieder. „Ja. . . wo ist er?“ frage ich. „Wie heißt er?"' Tante Anna wirft mir einen wütenden Blick zu. „Wie heißt er. Taute Anna?" fragt der Junge. „Wo wohnt er? Er kann meine Biersuppe gern bekommen." „Meine auch" fagc ich resolut und stoße den Teller von mir.. Tie Augen meines kleinen Jungen sind sehr groß geworden und hängen an Tante Annas Gesicht. Sie hat sich inzwischen wieder erholt. „Es gibt viele arme Jungen, die ihrem Schöpfer, danken würden, wenn fie solch gute Biersuppe bekämen", sagte sie. „Außerordentlich viele, lleberch." „Ja . . . aber so nenn uns doch nur einen, Tante", sage ich. Mein kleiner Junge ist von feinem Stuhl herabgeglittem Er steht da, das Kinn gerade über dem Tisch, beide Stände um den Teller geschlungen, bereit augenblicklich mit der Biersuppe abzuziehen, hin zu dem armen Jungen, wenn er, bloß seine Adresse erfahren könnte. ' Aber mit Tante Anna ist nicht gut Kirschen essen. „Eine Menge arme Jungen", sagt sie wieder. „Hnn — der — te. Und .darum sollte ein anderer kleiner Junge, den ich nicht nennen will, ober der hier im Zimmer ist, sich schämen, daß eti nicht dankbar für die Biersuppe ist." Mein kleiner Junge glotzt Tante Anna unverwandt an, wie der Vogel die Schlange. ' ’ „Solch eine vorzügliche Biersuppe! Ich muß wirklich noch um einen Teller voll bitten." । Tante Anna schwelgt in ihrem Martyrium.. Mein kleiner Junge steht sprachlos, mit offenem Mund und runden Augen. Ta schiebe ich meinen Stuhl beiseite, erhebe mich und sage in aufrichtiger Erbitterung: „Hör nun, Tante Anna . . . Tas ist wirklich nicht schön von dir. Wir sitzen hier mit einer Masse Biersuppe, die wir durchaus nicht leiden können, und die wir am liebsten los wären, wenn wir nur jemanden wüßten, der sie haben möchte. Tu bist die einzige, die jemand weiß. Du kennst einen armen Jungen, *) Alle, die Carl Ewalds Buch „Mein großes Mädel" erfreut hat, werden auch nach dessen .Seitenftücf: „Mein kleiner Junge" (Verlag von Albert Langen, München) greifen. Auch aus diesem Buch weht uns ein Tust von Schönheit, ein frischet; Hauch fröhlich-nachdenklicher Lebensweisheit entgegen, der uns er- guickt und uns Gewinn bringt. Ewald erzählt von den ersten Lebensjahren eines jungen Menschenkindes : der Kinderzeit bis zum Eintritt in die Schule. — Kindererziehimg! Endlose Abhandlungen, zahllose Merke sind darüber geschrieben worden. Hier spricht ein Vater und Poet dazu: die eigene Art, mit der er seinen ^kleinen Jungen" liebevoll betrachtet, zeigen am besten die zwei Stücke, die wir ans seinen „Erlebnissen" hier wiedergeben. — 416 der vor Vergnügen tanzen würde, wenn er die Biersuppe bekäme. Du kennst Hunderte. Aber du willst uns nicht sagen, wie sie heißen und wo sie wohnen." „Nein . . . weißt du . . ." „lind du selbst sitzt in aller Seelenruhe da und verspeist zwei ganze Portionen, trotzdem bu sehr Wohl weißt, daß du auch noch Eierkuchen bekommst. — Das ist wirklich nicht schön von dir, Tante Anna!" , Tante Anna ist gelb vor Aerger. Mein kleiner Junge schließt seinen Mund mit einem Schnalzer und sieht mit allen Zeichen des Abscheus auf dies schlechte alte Frauenzimmer. lind ich wende mich in stillem Aerger zu unsrer Mutter und sage: i f „Nach dem allen wäre es wirklich unpassend, wenn wir hier im Hanse noch öfter Biersuppe bekämen. Wir können sie ittchk ausstehen, und eS gibt Hunderte voll armen Jungen, die sie lieben. Muß sie durchaus gemacht werden, dann mag Tante Anna jeden Dienstag Herkommen und sie holen. Sie weiß ja, wo die armen Jungen wohnen." Ter Eierkuchen wurde schweigend verzehrt, gleich nachher schüttelte Tante Anna den Staub von ihren Füßen. Sie will heute keinen Kaffee trinken. l : Als sie draußen auf dem Gang steht und sich in ihre sieben Sachen entwickelt, steigt noch ein letzter Zweifel in der Seele meines kleinen Jungen auf. Ec richtet seine grünen Augen auf ihr Gesicht und flüstert: i „Tante Amur . . . Wo wohnen die Jungen?" Tante Anna kneift ihn, bekreuzt sich und zieht mit einer größeren Niederlage ab, als sie je wieder gut zu machen vermag, * Seine Braut. Erna ist fünf Jahre alt, mit sehr kleinem, blassem Gesichtchen, wasserblauen Augen und goldenen Locken. Sie ist reich und festlich gekleidet mit breiter, nachlässig geschlungener Schärpe, sein gesticktem Schürzchen, durchbrochenen Strümpfen an den dünnen Beinchen und Lackschuhen. Sie fällt, sobald sie sich in Bewegung seht, denn sie ist nur gewohnt, über Parkettboden und Asphalt Kt schweben. Ich merke gleich, daß die Augen meines kleinen Jungen ein weibliches Wesen gesehen haben. Und zwar das weibliche Wesen, das jedem von uns einmal in den Weg tritt und seine Seele verwirrt, . . rauschend von Seide und schön frisiert, die Seele in ihrem Pariser Roben und unser armes Herz unter ihrem Stiefelabsatz. „Jetzt steht es schlecht um Schmira", sage ich zu der Mutter meines kleinen Jungen. Dieses Mal ist übrigens mein kleiner Junge der überlegene. Er kennt die Wirtschaft in- und auswendig und weiht Erna in alles ein. Reitet er die Pferde in die Schwemme, so zittert sie, hingerissen von feinem Mut und seiner Männlichkeit. Wenn sie Krämpfe kriegt aus Angst vor dem Hahn, ist er bezaubert von ihrer Zimperlichkeit. Er kennt den Weg zur Schutiede, er traut sich, den hohen Abhang hinunterzurutschen, er steht Ritterwacht vor einer gewissen Tür, in die — erst jetzt verstehe ich den Grund I —■ ein Herz eingeschnitten ist, und hält ihre lächerlich kleine Jacke. Eines Vormittags erklärt er sich. Er und seine Auserwählte sitzen zusammen im Gras. Dicht daneben pflegt Ernas Tante ihre Bleichsucht unter einem roten Sonnenschirm, einen Roman in den dünnen Händen. Oben auf dem Altan sitze ich, wie Gott Vater im Himmel . . . alle sehend und von niemand gesehen. „Du sollst meine Brant sein", sagt mein kleiner' Junge, „Ja", sagt Erna. „Ich habe schon eine Braut in Kopenhagen", sagt er stolz. „Sie. heißt Schmira." Diese Mitteilung setzt den Freier natürlich in klein Ernas Augen keineswegs herab. Aber sie weckt augenblicklich alle sittlichen Instinkte der Tante. „Wenn du eine Braut hast, mußt du ihr treu bleiben", sagt sie. „Erna soll meine Braut sein." Die Tante erhebt ihre Augen gehn Himmel. „Höre, Kind", sagt sie, „du bist wirklich ein garstiger Junge. -„Wenn du Schm — Schmi — dein Wort gegeben hast . . ." „Schmira", sagt der Junge. „Ra, — ist das ein komischer Name! Aber, wenn du ihr dein Wort gegeben hast, so mußt du es bis zum Tode halten.! Sonst wirst du niemals, niemals glücklich." Mein kleiner Junge weiß nichts von alledem und erwidert Ktckts. Erna fängt zu weinen an bei der Aussicht, daß diese gute Partie sich zerschlagen soll. Da beuge ich mich über das Geländer, lüfte meinen Hut und sage: "R^schM'chen Sie Fräulein . . . waren Sie es nicht, die ihre Verlobung mit dem Herrn Petersen auflöste. . .?" „Go — ott. . ." von dem Apfel und dem Stamm und dergleichen vor sich bi» murmelt. y Eine Weile später komult mein kleiner Junge zu mir bereut steht da und läßt den Kopf hängen. „Wo ist Erna hin?" frage ich. „Sie darf nicht herauskommen," sagt er verzagt. Er steckt die Hände in die Taschen und sieht vor sich hiu „Vater. . ." sagt er dann . . . „darf man nickt zwei auf einmal gern haben?" Die Frage kommt mir ganz unerwartet, und ich weift int Augenblick nicht, was ich antworten soll. „Na?" fragt die Mutter meines kleinen Jungen vielsagend von ihrer Zeitung auf. Und ich ziehe an meiner Weste und zerre an meinem Kragen „Ja", sage ich bestimmt. „Man darf es, aber es ist schweiß Es erzeugt Pflichten und Mühen, wie du sie dir gar nicht gius-l malen kannst." Pause. „Hängst du sehr an Erna?" fragte unsere Mutter. ,, . „Willst du sie heiraten,?" „Ja." Ich erhebe mich und reibe meine Hände. „Dann ist die Sache ja sehr einfach," sage ich. „Wir schreiben Schmira und sagen ihr auf. Etwas andres ist da nicht zu machen. Ich schreibe jetzt. Tann kannst du den Brief selbst dem Postboten übergeben, wenn er am Nachmittag kommt. Willst du meinen Rat befolgen, so schenke ihr deinen Ball. Dann wird sie die Sache nicht so schwer empfinden." „Sie kamt gerne auch meine Goldfische bekommen," sagte der Junge. „Famos! Wir geben ihr auch die Goldfische. Dann hak sie wirklich keinen Grund zum Klagen." Mein kleiner Junge geht. Aber eine Stunde darauf ist er wieder da. „Vater . . . hast du den Brief an Schmiera geschrieben?" 'Mach nicht, mein Freund. Es ist noch reichlich Zeit. Ich werde es nicht vergessen." „Vaters. . . ich habe Schmira so lieb." „Sie ist auch wirklich eilt sehr süßes kleines Ding." Pause. „Vater . . . ich habe auch Erna so gern." Wir sehen uns ernst an. Tas sind feine Kleinigkeiten. Vielleicht sollten wir mit dem Bries lieber bis morgen warten," sage ich bann. „Ober vielleicht wäre es besser, mit Schmira selbst zu sprechen, wenn wir in bie Stabt znrückkommen . . Da entdecken meine Augen ein unbeschreibliches Lächeln in dem Gesicht unserer Mutter. Des Weibes ganzer Mangel an Verständnis für die Ehrlichkeit des Mannes liegt in diesem Lächeln und empört mich. „Komm," sag ich und nehme meinen kleinen Jungen bei der Hand. „Wir wollen gehen." Und wir gingen fort bis an ein ruhiges Plätzchen weit hinter dem Zaun: dort legen wir uns auf den Rücken, fehen in den! blauen Himmel hinauf und reden verständig miteinander, wie es sich gehört für zwei Gentlemen. Humsristisches, * In der Schule. Lehrer: „Also Lehmann, was müssen wir tun, bevor uns unsere Sünden vergeben werden können?" — Schüler: „Sündigen!" * Geduldig. Bliemchen (als ihm ein Dvrfbader drei falsche Zähne gezogen): „Nu sahn 'Se awer, daß Se den richtig»« treffen . . . nu hab ich's balde satt!" * Zweifelhaftes Entgegenkommen. Gläubiger: „Dreimal war ich heute schon mit der Rechnung hier, ohne Sie zu treffen!" — Schuldner: „Das tut mir leid, Meisten! . . . . Sie können sich darauf verlassen — von jetzt an werde ich Montags immer zu Hause sein!" Arithmsgriph. 1 2 5 bie schönste Zeit des Jahres. 2 7 2 6 8 6 nomadisches Reitervolk. 3 8 7 7 8 Stadt in Hannover. 4 2 5 6 biblischen Namen. 5 7 5 Fluß in Mittelasien. 6 8 9 sranzösischen Feldherrn. 7 2 12 ein Tier. 8 112 Mädchenname. 9 8 6 ausländische Silbermünze. Die Anfangsbnehstaben der gefundenen Wörter ergeben bet Reihe nach von oben nach unten gelesen den Namen eines Staatsoberhauptes. Auflösung in nächster Nummer - Auflösung des Rätsels in voriger Nummer: Gabel, Gabriel. Sie fährt trotz ihrer Bleichsucht mit großer Geschwindigkeit empor und verschwindet und ziehl Erna mit sich, während sie etwas Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schcn Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.