Mittwoch den H. Januar äTTmy BSs J j\ W ?fcs iiwM MIMsaB !«W4M Maria Hendrina von Coch. Novelle von Luise S ch ulze - B r li ck. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) AuS der Kiichenttir kam ein kleines zierliches Geschöpf, braun wie eine Brombeere. Ihre großen, fast schwarzen. Äugen hafteten funkelnd neugierig auf den Fremden. Dann reichte sie schnell Beert die .Hand, während sie Hendrina immerzu ansatz. „Des is bei Büsche," stellte der Vater vor. „Die guck' der emol an, des is ä anner Mädche tvie du. Do kennt mer gioci von bet’m Kaliber d'raus mache. Nu freund euch zefammr jan. Die Hendrina kann dir ja helfe fors Middagesse sorge, Und hol' und fix entöl ä orntliche Schoppe ans'm Keller. Des Rheiuzugehe des macht Dorscht." Das kleine braune Mädchen sah lacheird zu Hendrina auf. „Du bischr die Hendrina van (rudert, gelle?" Sie zeigte ihre weißen Zähne. „Der Beert hat mir als von dir verzählt. Das is schee, daß du da bischt, allctveil g'rad zur rechte Zeit. Wann der Nhei zugefrore is, da is es luschtig tu Mnge. Do gibt? alle >Dag Spaß. Um nägschde Woch is Ball. Do gehscht du mit." Sie sah schelmisch bedenklich auf das blonde, große Mädchen. „So eins wie dich soll mer freilich nirgends hin mitnemme! Du stichst ei'm ja üwerall aus. Awwer das schad nix!" Bald saßen die Männer in der kleinen blanken Stube um den Tisch, aus dem ein mächtiger Steiitkrug mit einem guten Trunk aufgepflanzt war. „Eige Gewächs!" sagte stolz der Steuermann. „Ult Net vum schlechteste! Dä geringe verkaufe ich. Dä guhde gönn ich mir selwec. Ich hawwe 's ja dcrzu! Des äöne Kind, die Hildegard, des Hot emol genug. Sei Muttcrschdeil kriegts wanns heirot't, uff mei Sach, do muß es noch warte. Will's Gott, noch recht lang! 's Leewe is vill zu schee, als daß mer so schnell abflattere soll." Der alte van Endert zog ein schiefes Gesicht. „Spiel dich nich e so auf." Sein singendes Niederrheinisch stach wunderlich von des andern rascher Rede ab. „Wieso? Uffspicle? Warum?" „'s gibt keiner gern was eraus! Auch 's Mudderdeil nich!" Steuermann Weingärtner lachte. „Du mcchtsch dich wohl am liebsten uff der Hendrina ihrs sehe im es ausbrüte! Ra wart, wann du e Schwiegersohn kriegfcht, der wird dir schon die Weg weise." „'n Schwiegersohn! Tie Hendrina is ja noch 'n halbes Kind. Und die nimmt den, den ich ihr aussuch'!" Beert machte eine Bewegung. Liber der Binger lachte, daß er fast blau im Gesicht wurde. „E nett Kind, wahrhaftig! Sv c groß stramm Mädche! Achtzehn is se ja wohl! Die sieht auch gar net aus, als ob so sich eine blinge ließ. Die is ein vun da Stille! Die hot was vnn dci'm Charakter mitkricgt. Ihr Mutter, jo, die hot sich den van Endert bringe lvsse, awwer die do? Irr' dich nik, Endert, uit bild' dir nix in, do. Wägt der auch nix fehl." __ Er blÜMlte ihn verschwitz an. Der alte Niederrheiner machte ein verärgertes Gesicht. Aber hM focht den anderen wetüg an. Er lachte noch lauter. „Glaobs wohl, daß dir das net haßt. Ae schecne Klumpe hat bei Fra« fir das Kind hinne gelosse! Fufzeh dauscnd Gulde «s de Stipp. Die böschte ja wohl mit in die „Maria Hendrina" eneigestoche?" Der alte van Endert bekam. eine spitze, weiße Rase vor Zorn. Er hatte es nicht gern, wenn man sich in seine Sachen mischte. Und nun gar in diese Geschichten. Was brauchte der Beert zu wissen, wie viel der Hendrina zu kam! Welchen Anteil sie am Schiff hatte. An seinem Schiff, der „Maria Hendrina von Goch". Das tvar alles früh genug, wenn die .Hochzeit festgemacht tvar zwischen Beert und der Hendrina, wenn er erst alle Vorteile für sich herausgepreßt, sich die Oberhand und dm Hanptanteil gesichert hatte. Was der Schwätzer von einem Schwiegersohn schwatzte, focht ihn wenig an. Die Hendrina mußte folgen, mußte den' nehmen, den er ihr brachte. Konnte sie denn nicht zufrieden fein mit dem Beert? Gab es noch einmal am ganzen Rhein einen' so staatseu Jung? Wie er da saß so stattlich und gelassen, die braunen Augen unter der weißm Stirn blitzten, während der übrige Teil deS Gesichts braun verbrannt war, der blonde, weiche Schnurrbart über den roten Lippen mit den blanken, weißen Zahnen, tvar er da nicht ein Bild von Mannesschönheit? Mußte die Hendrina nicht mehr als gern solch einen Burschen srei'n? Ein tvenig still und in sich gekehrt war er freilich, und es schien fast, als würde er alle Tage stiller, man mußte ihm fast jedes Wort abkaufen. Aber tvar das nicht immer besser als solch ein Binger Spektakelmacher? Er tvarf einen zornigen Blick auf den Weingürtner, doch der ließ sich nicht aufechten. Er goß sein großes GlaS voll und schmatzte befriedigt. „Ae fei Woiche! 97er! Jo, das war ä Jahrgang! So kriege mer so ball keine meh! No 's heißt jo immer: zu 'er Nhei — guter Woi'! Wanu's nur desvol auch zutreffe dhätl 's letschte Mol, tvie der Rhei zugange war, do is es auch inge- troffe. Weschte noch, Endert? Grad uff de Dog tvie desmol, der Dag vor Silvester. An Kalte tvars do, die Spritze sin vun Dach gefalle. Un knapp tvie e zu war, da hot's Tauwetter gerne, tut kaum Hot mer gemeent, mer kennt enüwwer, da is auch schau Eisgang komme, un so schnell is es gange, un so mächtig is es Wasser komme, daß die halb Gerbhausgass' ball fortge- schwömme toär. Weeßte noch?" Nun vertieften sich die beid n in Erinnerungen, Beert saß still dabei. Immer sah er die Hendrina vor sich, wie sie ihren Baker anklagte und auch ihn. Wo hatten denn auch der ?llte und er ihre Augen und Gedanken gehabt! So ein junges Ding mußte doch auch eine Jugend haben. Man konnte sie doch auch nicht einsperren wie in ein Kloster. Ein Wunder tvars ja eigent- lich, daß sie nicht eher aufbegehrt hatte, Sie hatte wie im Dämmerlicht hingelebt. Jetzt regt sich das junge Blut, und auch das Blut ihrer Mutter in ihr und begehrte sein Recht. Beert seufzte, Mas würde jetzt werden? Er sah es deutlich genug vovaus. Mm KW heute Morgen schon der Anfang gewesen?, Mv fvenjfrg angetacht mit vtitzendcti «tuu«.:. «uti> wie» In der Küche schwatzten die beiden Dlädchen. Das heißt, Hildegard schwatzte, und Hendrina hörte erstaunt zu. So fremd war ihr alles, die schnelle, lustige Sprache, wie das, was.Hildegard erzählte. Es rollten sich bunte Bilder vor ibr auf. Bilder des heitern Lebens, wie sie es nie geahnt hatte. Was die braune Hildegard da mit bingischer Zungenfertigkeit ihr vorplapperte, war die Schilderung einer immerwährenden Kirmes. Ach, nirgends auf der Welt wars schöner als in Bingen Sommers da wallte der Strom der Fremden immer ab und zu, ab und zu. Schiffe kamen und gingen, strvniauf uno --ab, Züge fuhren bergauf und bergab, Musik spielte, und alle Tage war etwas anoeres los. Wenn Hildegard ihr bißchen Hausarbeit getan hatte, für sich und den Vater gekocht, dann hatte sie den Nachmittag für sich. Dann putzte sie sich und frisierte ihre krausen, braunen Haare schön und holte ihre Kameradinnen ab, und dann schleirdcrten sie am Rhein entlang, in der Platanenallee oder unter den Userlinden. Lange waren sie nicht allein; wenn die Unterrichtsstunden im Technikum zu Ende waren, dann kamen die jungen „Techni" scharenweise. Jetzt ivfircit ja Weihnachtsferien, jetzt waren sie alle heim. Aber wenn sie nach Neujahr roiederkamen, dann sollte Hendrina mal sehen, Ivie juxig das wurde. Es gab ja immer Eifersüchteleien und allerhand Krakelst zwischen ihnen und den Binger „Barsch", die die Binger Mädchen den „Hergeloffnen" nicht überlassen wollten. Rein zum Totlachen wars manchmal. Im Sommer, wenn sie am Rheinquai spazieren gingen, immer auf und ab, auf und ab, abends nach dem Nachtessen, wenn der Mond ani Himniel stand und so schon ins Wasser schien, dann gingen die immer hinter ihnen drein, manchmal ganz nahe, aber manchmal wieder etwas entfernter. Und manchmal, da gingen sie auch miteinander, den Hafenweg hinauf, wo es so still war, und man auf den Bänken sitzen konnte. Die braune Hildegard kicherte lustig, und ihre Brvmbeer- augen glänzten. lind Sonntags, da gingen sie spazieren. In de» Binger- Wald, drüben aus der anderen Naheseite, n» man stundenweit herumlaufen konnte. Oder den Rhein hinunter nach dem F-ran- Iosenhaus, wo man so schön am Wasser saß und auf Aßmanns- hausen sah. Da wars auch immer lustig. Lauter junge Leute, die Binger und die „Technie"; dann setzte sich nachher ini Saal einer ans Klavier und spielte eins auf, und die andern tanzten. Und abends spät gingen sie miteinander heim und sangen — in — Ann in Arm in einer langen Kette — oder jedes Pärchen einzeln. Und im Winter, da wars auch schön. Alle Augenblick was anderes. Tann Konzert ün Bahnhof und dann Ball. Und dann Fastnacht! — Und nun übersprudelte sich die Hildegard und erzählte von Kränzchen und Maskenbällen und von tollem Mummenschanz, daß der Hendrina Auge» immer größer wurden und immer glänzender, und sie fast den Atem anhielt und mit klopfendem Herzen zuhörte. Während sie schwatzte, flogen ihre Finger blitzgeschwind, sie schälte Kartoffeln und fegte Gemüse und wirbelte an den Koch- Herd und stellte alles bei, und dann holte sie vom Haken einen Korb und war verschwunden, und im Handumdrehen wieder zurück und packte eine mächtige Brativurst aus, und bald bwtzelte es in einer großen Pfanne, und die Hildegard klapvcvte mit Geschirr uns .inte zwischen Küche und Stube hin und her, und als sie mit Schwatzen und Erzählen fertig war, da dampfte auch schon das Essen auf deut Tisch. „Rotkraut und Brotwnrscht!" Baten Weingärtner schmunzelte behaglich. „Des is mei Leibesse. G'rad' als ob's Rochusdag wär', 's geht doch nix- drüwer. Die Hildegard is ä Mädche wie Band. Alles was recht ist. ä Schwätzbas und ä. Pläsierstengel, wo ä Geig' gehl, do muß je debei sein, un Ivan» se emol müßt dehäm bleiwe, ich glaawe, 's Herz mißt er vrrspvinge. Un immer mit'ni Schnawwel vorn. Awwer ihr Sach versteht sie! Ich Slaawe in W'm Haus gibt's besser Rotkraut und Brotwurscht." Nach dem Essen gingen sie wieder hinaus an den Rhein. Die Eisfläche lag jetzt ganz still. Das Knistern und Knattern hatte aufgehört. Am Ufer waren die Leute schon in lebhaftester Tätigkeit. Die Eisschollen, die wild durcheinander lagen, wurden befette geschafft, ein Durchgang geschaffen und geebnet. Auf ^rs Rheiners selbst durfte iwch niemand. Der Polizeidiener Rausch stand martialisch am User aefgepflanzt, ein anderer spa- Sterte auf und ab. Es sei noch zu gefährlich, hieß eS. Eine Zeitlang machte niemand einen Versuch. Aber drüben am andern Ufer, nw der Rüdesheimer Berg sich in einer geraden Masse dehnt, da gingen ganze Trupps unruhig hin und her. Und plötzlich löste sich ein schwarzer Punkt von ihnen ab, sprang die steile Uferböschung hinab aufs Eis. Jetzt war er darauf, jetzt kam er eilig näher. Ein junger Bursche wars. Schon war er mitten lenkte seine Kappe, schrie und jauchzte lustig, andere da drüben auf die Eisfläche, bewegtest sich eilig vorwärts. Der erste war jetzt ganz nahe. Polizeidiener Rausch kam so eilig, als es seine Würde erlaubte, näher, um dem Uebeltäter einen schlechten Empfang zu bereiten. Aber dev sprang mit weiten Sätzen stromab, während er seine Arme heftig schwenkte und dabei Hurra schrie. Dann kam er ans Land, ein Menfchenknäul sammelte sich um ihn, er war der Held, der erste, der herüber gekommen war. Andere folgten, bald sah man ganze Trupps, die sich durch das aufgetürmte Eis springend und hopsend Hindurchwauden. Es gab jedesmal einen lauten Jubel, wenst sie herüber ganten. Und nun formte Rausch nichts mehr'wehren. So viel er auch hin und her rannte und heftig schalt, überall sprangen die jungen Burschen aufs Eis, rannten eilig hinüber ans andere Ufer. Und nun durste auch das Bahnen der Wege beginnen. Die Leute kamen mit ihren Pickeln und Schaufeln Sie ebneten das Eis, bahnten einen Weg stromauf nach Rüdesheim zu, das da drüben im Sonnenschein seine Dächer glitzern ließ. Andere brachten schon Asche und Sand, um den Weg zu bestreuen. Es war schwere Arbeit, der Schweiß rann den Emsigen trotz der Kälte von der Stirn. Aber sie schafften lustig mit viel derben Späßen. Es gab ja Verdienst, vom lieb er gang wurde ein Eisgeld erhoben, und wenn das Wetter so blieb, dann würden wo bl Tausende hinüber und herüber wandern. Sie wachten/ auch eifrig darüber, daß fein Unbefugter arbeitete, durch jahrelanges Herfommen war fcst- geseht, wer mithelfen durfte, und wehe dem, der sich hätte dazu drängen wollen. Zu beiden Seiten des Weges wurden hier und da Tannenbäumchen aufgepflanzt. Der Weg ging in seltsames Schlangenwindungen, wo gerade das Eis am besten wat. Oben' bei Rüdesheim regte sich'S auch. Wer scharfe Augen hatte, konnte schon selten, wie der Weg auch da entstand, auch schwarz bestreut und mit Bäumchen eingefaßt. „Die Redesemmer schaffe aach," hieß es. Und bann wurden Erinnerungen ausgetauscht, wie es war, das letztemal, als der Rhein zuging und das vorletztemal. Und ein ganz alter Schiffer, der aber noch eifrig die Hacke schwang, fing aus einmal an, zu erzählen: „Jo wir dä Rhei Anno achtzehnhundertnndzwäundverzig zu is gange---“ (Fortsetzung folgt.) Zn Sicherheit. Erzählung von Reinhold O r t m a n n. ■8icä)i>rud verboten (Schluß.) Die Mitgefangenen musterten ihn mit neugierigem Micken, denn es war im trostlosen Einerlei ihres Lebens immer ein Ereignis, wenn einer von ihnen zu ungewöhn- licher Zeit in das Bureau des Direktors beschieden wnroe. Ta ihnen eine Unterhaltung verboten war, fr bemühtest sie sich, aus dem Gesichtsausdruck von Nummer siebenund-- ueuuzm zu erraten, ob ihm in der Höhle des Löwen Gittes oder Ählimmes widerfahren sei. Aber das ernste Geslcht des Gefangenen war ganz undurchdringlich, und er nahm die unterbrochene Arbeit Wiede» aus, ohne auch nur einen einzigen Blick mit seinen Nachbarn zu wechseln. Daß mit ihm nicht viel anzufangeu fei, wußte man freilich längst. Er war vom ersten Tage au das Muster eines fleißigen, bescheidenen und folgsamen Gefangenen gewesen, und dementsprechend war er zwar von den Aufseherst wohlgelitten, bei seinen Leidensgefährten aber, gegen biel er eine fast scheue Zurückhaltung beobachtete, recht wenig beliebt. War er also bis zum heutigen Tage schon still und §u* rückhaltend gewesen, so wurde er nach dem Empfang jenes Briefes noch scheuer und verschlossener. Er hatte ihn abends in seiner Schlafzelle noch einmal sehr aufmerksam gelesen; aber er hatte ihn nicht beantwortet. Und die arme Auguste Möbius tu Schwentifchkeu, die wohl Tag für Dag fehn- süchtig nach dem Briefträger ansschauen mochte, wartete vergebens. 3. Au einem stillen Herbstvormittag stand Rennert, der sechs Monate laug nichts weiter gewesen war als eine Nummer, wieder vor dem graubärtigen Anstaltsdirektor, diesmal aber nicht mehr im gestreiften Gefänguisanzuge, sondern in sauberer und anständiger bürgerlicher Kleidung. Er hatte feine Strafe verbüßt, und feine musterhafte Führung hatte ihm vollen Anspruch gegeben aus eine besonders wohlwollende tfomt der Entlassung. 11 Zugleich mit seinen Legitimationspapieren hatte ihm der Direktor < auch die hundertundzwanzig Mark zurück- Segeben, die er beim Strafantritt in seinem Besitz gehabt alte, und nun erkundigte er sich freundlich nach seinen weiteren Absichten. „Ich möchte nach Amerika gehen, Herr Direktor. Denn hier in Deutschland gelte ich doch nun mal für einen bestraften Menschen. Und es ist nicht angenehm, ans Schritt und Tritt daran erinnert zu werden. Ich kann doch wohl jetzt gehen, wohin ich will?" „Gewiß ! Der Entlassungsschein ist ein vollgültiger Beweis, daß Sie Ihre Strafe verbüßt haben. Und im übrigen sind Ihre Papiere ja in bester Ordnung. Aber woher wollen Sie denn die zur Mswandernng erforderlichen Mittel nehmen?" „Ich habe einen wohlhabenden Beiter, den ich darunr «ngehen werde, sie mir vorzuschießen." „Nun, dann wünsche ich Ihnen das Beste für Ihre Zu- iftmft. Rach den Berichten meiner Beamten habe ich den Eindruck gewonnen, daß Sie ein ordentlicher und tüchtiger Mensch sind. Und wemi Sie sich dennoch entschließen sollten in Deutschland zu bleiben, werde ich Ihnen gern durch meine Empfehlung behilflich sein, soweit ich es vermag." „Ich danke Ihnen, Herr Direktor. Und ich werde es gewiß nicht vergessen, wie gütig ich hier behandelt worden bin." Der alte Herr reichte ihm die Hand. Und als ein freier Mann schritt der bisherige Gefangene durch das Tor der Anstalt, bis zu welchem emer der Aufseher ihm das Geleit gegeben hatte. Fast um die nämliche Stunde am nächsten Vormittag war es, als ein junges Mädchen, das unschwer als ein sonnsonntäglich gekleidetes Dienstmädchen zu erkennen war, Einlaß in das Gefängnis begehrte. Sie sah sehr vnfgeregt aus, und nachdeni sie im Empfangsbureau eine Weile lebhaft mit einem der Unterbeamten gesprochen und denselben durch ihre Mitteilungen zu wiederholtem Kopfschütteln veranlaßt hatte, wurde ihr bedeutet, eine Weile |u warten, da dies eine Angelegenheit sei, die dem Herrn Direktor selbst unterbreitet werden müsse. Nach Verlauf einer Viertelstunde, während deren sie ihre Ungeduld deutlich genug an den Tag gelegt hatte, wurde sie dann in das Amtszimmer des Anstaltsleiters geführt. „Was für eine sonderbare Geschichte ist denn das, die Sie da erzählen? Sie wollen gestern aus Amerika einen Brief von demselben Paul Rennert erhalten haben, der während der letzten sechs Monate in unserer Anstalt rvar? Und Sie behaupten, daß nicht der hiesige, son.deru der amerikanische Rennert der richtige sei?" „Ja, das behaupte ich. Ich !verde doch die Handschrift meines Bräutigams rennen. Und es hat ja auch seine Richtigkeit, mit allem, was er schreibt." „Na, so lassen Sie einmal sehen!" Der Beamte nahnr den Brief in Empfang, prüfte den Poststempel, verglich die Handschrift auf der Adresse mit derjenigen der Einlage und begann zu lesen. Er schüttelte während der Lektüre wiederholt den Kopf, denn es war in der Tat sehr merkwürdig, was in diesem Schreiben stand. Nach einer sehr gefühlvollen Einleitung, in welcher der Absender davon sprach, daß er trotz allem, was sie ihm angetan, sein Gustchen nicht vergessen könne, und daß er ganz krank sei vor Sehnsucht, sie wiederzusehen, begann er mit einer weitschweifigen Erzählung seiner Erlebnisse. Und diese Erzähning trug in ihrer naiven Form allerdings ganz das Gepräge schlichter Wahrhaftigkeit. Er berichtete, daß er nach dem Tode seiner Mutier in die Rheinprovinz gegangen und bei dem Bankdirektor Neuhofs als Kutscher in Dreust getreten sei. Als er dann die Aufforderung erhalten habe, ferne Strafe abzusitzen, sei er mit Hilfe einer Summe von fünfhundert Mark, die ihm sein Herr M diesem Zweck gegeben, über die Grenze entflohen, und nachdem er sich falsche LegctunatioUspapiere verschafft, auf einem Auslvan- oerjchcsf glücklich nach Newport entkommen. Hier sei es rym vou Anfang an recht gut ergangen. Er habe eine ein* Echiche Stelle gefunden und trotz der kurzen Zeit seines Hcersems schon recht hübsche Ersparnisse machen können. Sein sehnlichster Wunsch sei, daß Gustchen übers Meer zu ihm herüber komme, um seine liebe kleine Frau zu werden, denn die amerikanischen Mädchen und was da sonst noch an Eingewanderteii vorhanden sei, wollten ihm gar nicht ge- i Zeit von einem Paul Renrlert in Newßork fünfhundert Mark sonderen Schwierigkeiten, seine Spur zu finden. Nachdem durch eine telegraphische Anfrage an dem früheren Wohnorte des durchgegangenen Bankdirektors Neuhofs festgestellt worden war, daß in der Tat schon vor einiger , fallen. Er hätte ihr auch schon ganz gut von seinem Ersparten das Reisegeld schicken kömreii, wenn er nicht zuerst die fünfhundert Mark hätte zurückzahlen müssen, die er von Neuhofs bekommeri. Alles, was sonst noch in dem langen Briefe stand, war für den Direktor ohne Interesse. Die Hauptsache aber interessierte ihn desto lebhafter. Er richtete noch eine Menget Fragen an die Empfängerin des Schreibens, und ihre Antworten tonnten ihn nur in der Vermutung bestärken, daß der musterhafte 'Gefangene, dem mait sechs Monate lang die Gastfreundschaft der Strafanstalt erwiesen, nicht derjenige gewesen sei, fite den er sich ausgegeben. An und für sich lag darin durchaus nichts liuglaubliches, denn der verurteilt« Panl Rennert war ja keinem der Gefängnisbeamten persönlich bekannt gewesen, und in der Anirahme, daß nicht so leicht ein Unberechtigter sich zur Verbüßung der über einen anderen verhängten Strafe meldet, hatte man keinerlei weitere Nachforschungen angestellt, nachdem der Mann nicht nur Austveispapiere über seine Persönlichkeit, sondern auch die Aufforderung zum Strafantritt vorgelegt hatte. Deutlich erinnerte fich der Direktor jetzt auch des ängstlichen Eifers, mit welchent der angebliche Paul Rennert sich gegen den ihm zugedachten Besuch der Auguste Möbms gesträubt hatte. Denn toeint er sich wirklich unter einem falschen Namen hier eingeschmuggelt hatte, so wäre ja bei dieser Begegnung der Betrug unfehlbar ans Licht gekommen. „Warum konnte dieser amerikanische Brief nicht vierundzwanzig Stunden früher eintreffen!" seufzte der Direktor. „Dann wäre der Vogel noch im Käfig gwesen, und wir hätten etwas näher zusehen können, was eigentlich unter dem erborgten Gefieder steckte." Aber auch so tvar es aller Voraussicht nach für diese Feststellung noch nicht zn spät. Sehr weit konnte ja der angebliche Rennert noch nicht gekommen fein, und da man mit ziemlicher Bestimmtheit annehmen konnte, daß er sich im Gefühl seiner Sicherheit auch weiter des angenommenen Namens bedienen würde, so hatte es vermutlich keine be- eingegangen seien, wttrbe von der Staatsanwaltschaft in Bartenstein mit tunlichster Beschleunigung das Fahndungs- verfahren gegen den falschen Rennert eingeleitet, hinter dessen erborgtem Nanten man eine lange gesuchte und für die Justizbehörde ungleich wertvollere Persönlichkeit vermuten mußte. Sechsunddreißig Stunden später wurde Neuhofs in einem bescheidenen Spandauer Gasthofe verhaftet, als er eben seine Rechnung bezahlt hatte und im Begriff war, sich mit feinem Handtosfer zur Erreichung des Hamburger Expreßzuges nach dem Bahnhof zu begeben. Es hatte gar keitte Mühe gehabt, ihn zu finden, denn er war, wie man es Vermutet hatte, unter dem Namen Paul Rennert in dem Gasthofe abgestiegen und hatte gar nichts getan, seine Spur zu verwischen. Obwohl er sichtlich aufs äußerste erregt und bestiirzt war, suchte er sich doch zu beherrschett und setzte seiner Festnahme keinen Widerstand entgegen. Trotzdem erachtete einer der Beamten es für zweckmäßig, feine Taschen zu untersuchen, uub die Maßregel war nicht überflüssig gewesen, da er dabei einen scharfgeladenen sechsschüssigen Revolver zum Vorschein brachte. Eilte noch viel intereifantere Entdeckung aber machte man später auf der Polizeiwache, wo man in dem Handkoffer vier sorgsam in Wachstuch eiuge- schlagelte Päckchen fand, deren jedes nicht weniger als hunderttausend Mark in Banknotert enthielt. Nun sagte man dem Verhafteten auf den Kopf zu, daß er der Bankdirektor Ernst Renhoff sei, und er leugnete nicht länger. Nachdem fein raffinierter Plan fast im Augenblick des Gelingens gescheitert war, wußte er ja, daß es keine Hoffnung mehr für ihn gab, und er gestand alles. Schon lange vor dem Eintritt der Katastrophe, die seinem Kollegen Wernick das Lebert kostete, hatte er gewußt, daß er eines Tages genötigt sein würde, sein Heil in der Flucht zu suchen. Und er hatte für tiefen Fall zahllose Plätte enttvorfen, von betten ihm indessen keiner ausführbar erschien. Da war ihm während seiner letzten Uilterrednng mit dem Kutscher Rennert blitzartig jene Idee durch bett Kopf gefahren, die sich dann spater als eine so glückliche erwiesen hatte. Wo — 12 muß innr.cv matt den flüchtigen Bankdivektor suchen mochte, int 'Gefängnis suchte man ihn gewiß nicht. Semen Raub hatte er vorher an einem sicheren Platze versteckt, und ,er würde bald mit ihm verschwunden gewesen sein, wenn chm nicht die Liebe eines jungen Mädchens die ganze Rechnnr-g verdorben hätte. Goethe in Mesiina nach dem Erdbeben von MZ. Die furchtbare. Katastrophe, die jetzt Vie unglückliche Stadt Messina fast völlig zerstört hat, iveckt die Erinnerung an, dre arofje Erdbebenkatastrophe vom Jahre 1/83, die damals Meflum zur 5>älfte vernichtete. Als Goethe auf seiner sizilianlicheit, Reise in Messina eintraf, starrtenl ihm überall die grausigen trolgen der Elemeutarkatastrophe entgegen und in seiner ttaliemscken Reise hat er beit Eindruck dieses zerstörten Meglnas festgchaltcn. Er hatte die erste Nacht im Quartier des Vetturins zugebracht und plante, sich am Morgen nach einem besseren Quartier unMisehen. .Dieser Entschluß gab uns gleich beim Eintritt den fürchterlichen Begriff einer 'zerstörten Stadt: baut wir ritten eine Vwrtcl- stunde lang an Trümmern nach Trümmern vorbei, ehe wir zur verberge tarnen, die, im ganzen Iievier allein wieder aufgebaut, iiuS den Fenstern des oberen Stocks nur eine zackige Rumenwuste übersehen ließ. Außer dem Bezirk dieses Gehöftes spürte^ nwn weder Mensch Noch Tier; es war Nachts eine furchtbare stille. Türen ließen sich weder verschließen noch verriegeln: auf mmsch:- licke Gäste ivar man hier so wenig eingerichtet als tu ähnliche» Pferdewohuungen; und doch schliefen ivir ruhig auf einer Matratze, welche der dienstfertige Vetturin dem Wirte unter dem Leibe wcg- geschwatzt hatte." ddoch waren die zerstörten Bauten nicht lötetet errichtet und das eiaeulliche. Leben spielte sich außerhalb der Stadt ab. „Noch dem ungeheuren Unglück, das Mefsina betraf, so schreibt Goethe am 11. Mai, „blieb, nach 12 000 umgekommenen Einwohnern, für die übrigen dreißigtausend keine Wohnung: die meisten Gebäude waren niedergestürzt, die zerrissenen Mauern der übrigen gaben einen unsicheren Aufenthalt. Man errichtete daher eiligst int Norden von Messina, auf einer großen Wiese, eine Bretterstadt, von ter sich am schnellsten derjenige einen Begriff macht, der zu Meßzeiten den Römerberg zu Frankfurt, beit Markt Zu Leipzig durchwanderte; denn alle Kramläden und Werkstätte sind gegen die Straße geöffnet, vieles ereignet sich außerhalb. Mäher sind nur wenig größere Gebäude, auch nicht sonderlich, gegen das Oesfentliche geschlossen, indem die Bewohner manche Zeit unter freiem Himmel zubringen. So wohnen sie nun schon drei Jahre, und diese Buden-, Hütten-, ja Zeltwirtschaft ßat- auf den Charakter der Einwohner entschiedenen Einfluß. Das Ent- feiien über jenes ungeheure Ereignis, die Furcht vor einem ähnlichen treibt sie, der Frende des Augenblicks mit gutmütigem Frohsinn zu genießen. Die Sorge vor neuem Unheil ward am 21. April, also ungefähr vor zwanzig Tagen, erneuert: ein merklicher Erdstoß erschütterte den Boden abermals. Man zeigte uns eine kleine Kirche, wo eine Masse Menschen, gerade in demAugen-' blick zufammengedräugt, diese Erschütterung empfanden. Einige Personen, die darin gewesen, schienen sich von, ihrem Schrecken noch nicht erholt zu haben." In Begleitung eines freundlichen Konsuls durchschreitet Goethe dann die „Trüminerwüste" und beobachtet das Treiben ter Sizilianer, die mit grotesken Lustbarkeiten die Erinnerung an die furchtbare Heimsuchung zu betäuben trachten ober er besucht unter der Führung eines Einheimischen die improvisierten Wohnstätten, mit Bretter beschlagene und gedeckte Hütten, die auf Goethe in ihrer romantischen Buntheit einen Eindruck machen „völlig wie der jener Meßbuben, wo man wilde Tiere ober sonstige Abenteuer für Geld Hetzen läßt." Das prächtige Wetter und der helle Sonnenschein lässt die Spuren des Unheils nur um so schärfer hervortreten und für Goethe bleibt die verwüstete Stadt das „unselige Messina". Die prachtvolle halbrunde Palazzata mit ihren alten schönen Palästen war so gut wie zerstört. „Einzig unangenehm ist der Anblick der fogenannteu Pa- lazzata, einer sichelförmigen Reihe von wahrhaften Palästen die, wohl in der Länge einer Viertelstunde, die Rhede einschließeu und bezeichnen. Alles waren steinerne, vierstöckige Gebäude, von welchen mehrere Vorderseiten bis aufs Hauptgesims noch völlig stehen, andere bis auf den dritten, zweiten, ersten Stock heruntergebrochen sind, so daß die ehemalige Prachtreihe nun aufs widerlichste zahn- lückig erscheint und auch durchlöchert; denn der blaue Himmel schaut beinahe durch alle Fenster. Die inneren eigentlichen Wohnungen sind sämtlich züsammengestürzt. Au diesem seltsamen Phänomen ist Ursache, daß, nach der von Reichen begonnenen architektonischen Prachtanlage, weniger begüterte Nachbarn, mit dem Scheine wetteifernd, ihre alten, aus größeren und kleineren Flußgeschieben und vielem Kalk zusammengekneteten Häuser hinter neuen, aus, Quaterstücken aufgeführten Vorderseiten versteckten. Jenes, an sich schon unsichere Gefüge mußte, von der ungeheuren Erschütterung ausgelöst und verbröckelk, zusammenstürzen >, wie man denn unter manchen bei so großem Unglück vorgekommenen wunter- haren Rettungen auch folgendes erzählt: der Bewohner eines solchen Gebäudes Jet ßn furchtbaren Augenblick gerate in dis Mauervertiefung eines Fensters getreten, das Haus aber Hinter Wir völlig MamMngestÜrzl; und so habe er, ül der Höhe gerettet, den Augenblick seiner Befreiung aus diesem luftigen Kerker beruhigt übgeivartet. Daß jene aus Mangel naher Bruchsteins so schlechte Bauart hauptsächlich schuld an dem völligen Ruin der Stadt gewesen, zeigt die Beharrlichkeit solider Gebäude. TaS Jesuiten-Kollegium und die Kirche, von tüchtigen Quatern aufge» führt, stehen noch unverletzt in ihrer anfänglichen Tüchtigkeit. Dem; sei aber, wie ihm wolle, Messinas Anblick ist äußerst verdrießlich und erinnert an die Urzeiten, wo Sikaner und Siküler diesen unruhigen Erdboden verließen und die westliche Küste SizilienZ te* bauten." __ Vermachtes. " AlHahrSncichl. In der illustrierten HalbmoncstS» schrift xDie Schweiz" (Verlag der Schweiz", A.-G. Zürich) lesen wir baS folgende hübsche Silvestergcdicht von Alfred Huggenbergert Das letzte liebe Fest im Jahr ’** Will ich in meinem Heim begehen. Kein Bild so rein, fein Licht so klar Ais Augen, die mich ganz verstehen. Auch mir ging oll in Lärm und Luft Vorbei die ahmmgSreiche Stunde — Ich hab' es heimlich doch gewußt: Tas Gold liegt tiefer aui dem Erunds. Ein leises Wort, ein Druck der Hand .Kann ein Geschenk von Gott bedeuten. Wir blicken in ein stilles Land Und hören Dori steht also zu lesen: Bekanntmachung. Um der Stätte meiner rastlosen Arbeit näher zu sein, habe ich meine Wohnung von Pauli neu- stmße 11 nach teilt unteren Löbtergraben 17 verlegt, was ichi meinen lieben Freuuteit, werten Hoflieferanten und Gläubigern, vor allem aber den so überaus geschätzten Herren Geldbrief-- trägem hierdurch geziemend zur Kenntnis bringe. Ich gebe! mich der angenehmen Hoffnung hin, in meinem netten trauten Heim von den letzterwähnten Herren recht oft, von meinen wertens Gläubigern aber möglichst selten aufgesucht zu werden, und möchte diese Herren auch bitten, Ware stets nach meiner neuen. Rech > nimgert dagegen, und besonders Tret- und Mahnbriefe, ruhig weiter nach meiner tagten, zurzeit leerstchentett Wohnung senden! zu tvvllen. Egbert Caesar, sind. med. * Der Entschuldigungszettel. Der Lehrer eines sticherschlesischen Kleinstadt sendet uns folgende Blüte eines Schul« Entschuldigungszettels: „(teertet Her Lerer. Ich wollte sie ser bitten nich so nitertrechtlich zu sein und keine Strafe schreibeit denn ich muß meinen Karl wegen morgen zu hause halten weil ich mit dem Schwein in die Statt faren muß Ich will es bet die Sau bringen deSwechen kamt er nich nach schule kommen. Hochagtungsfol der Batet. * Ans der Vergnügungsreise. „Sie sagten dochj, Sie seien verheiratet: warum reisen Sie denn nicht mit Ihren Frau?" — „Ja, sehen Sie, mein Fräulein, das ist so eine etg'ne Sacke. W ist nut das halbe Vergnügen und kostet das Doppelte!" ___________ Charade. Wohl freuen sich der ersten die Tiere viel, Doch ahnen sie nicht ibr blutiges Ziel. Ter Mutter Erde die zweite enliprossen, Ragt doch mit den Armen zum Himmel an; Ist schlank sie unb kräftig emporgeschossen, Man leicht zu dem Ganzen sie brauchen kann hin Auflösung in nächster Nummer. £ Auflösung des Silbenrätsels in voriger Nummert Els Rabe Seni Taler Eiögrub ReiS Birne Al,ab Loge Lott Ural Rimro» Erster V a l l und Liebesbrirst Redaktion: E. Anderson. — Rotationsdruck und Verlag bei Brützi'schrs Ihttottfttäti• Buch- und ©umöcwtterst, R, Lange, Gieße«.