Samstag den S. Juni M c <_ i 1909 - Nr. 86 'wwOft* tlMMS ■^^SdäStiiX/wzAia?™«?-^ «/s-wÄ ä i* ^Ä^Lr <’-s® tEälgli MA sJpÄidto M^MW M- M Spätinghof. Roman von K. v. d. Eider> (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Während Frauke an Tines Bett saß und ihr die Kissen glättete, die Medizin reichte und ihr jedes Wort, jeden Wunsch vom Gesichte ablas, fuhr Ian in großer Unruhe sein Heu eilt. Noch waren sie dabei, das letzte Fuder aufzuladen, da fing es an zu regnen. Unter dem Zucken der Blitze und dem Rollen des Donners, unter Hü und Hott und Peitschenknall rollte der letzte hochbeladene Heuwagen in die Lohdiele von Spätinghof. Ian bekam am andern Vormittag einen Brief von Frauke, worin sie schrieb, daß Tine wohl sehr schwach und krank sei, daß man aber hoffen dürfe, sie noch eine Weile am Leben zu erhalten. Ian sollte sich Zeit lassen mit der Reise und ruhig erst alles zu Hause ordnen. Eine Stunde später erhielt er ein Telegramm, welches die Worte enthielt: „Komme sofort, es geht zu Ende." Da zog sich Ian in größter Eile an und ließ sich vom Knecht nach Husum fahren, um noch den Mittagszug nach Heide zu erreicheu. Gegen Abend langte er in Helliugstedt an. Er hatte, da die Post schon fort war, den Weg von Heide zu Fuß zurücklegen müssen. Müde, vom Regen durchnäßt, kam er an. Am Mittag halte Frauke eine kleine Unterredung mit Janne gehabt, und nun stand das junge Mädchen schon seit Stunden am Wohüstubenfenster und wartete auf einen großen Mann mit blondem Bart, der eintreten sollte. Als Ian Thomsen sich endlich nach dem Häuschen mit der Sonnenuhr gefunden hatte, öffnete sich die Tür wie von selbst, und auf der Schwelle stand ein feines, junges Mädchen mit hellem .Haar, Ivie eine aufgeblähte Rose anzuschauen. Es war dasselbe junge Mädchen, das einmal an ihni vorübergegangen war, wie ein Bild, das einem nicht fremd ist. Sie sah ihm selber ähnlich und war seine eigene Tochter. Beide Hände streckte ihm das liebliche, junge Kind entgegen und sagte mit ihrer hellen, zwitschernden Stimme: „Guten Tag, mein Vater." „Mein Kind," sagte Ian tief erschüttert. Er hielt sie in den Armen und sah ihr in die Augen. Er hatte den ganzen, langen Weg über Tines Bild vor Augen gehabt, ihre dunklen, forschenden Augen, ein bleiches Antlitz, von wirrem, schwarzem Haar umrahmt, und nun trat ihm frisch und rosig, wie ein holdseliger Gruß, ihre Tochter entgegen. Ihre Tochter — seine Tochter — sein eigen Fleisch und Blut. „Mein Kind, mein einziges, liebes Kind!" Mehr konnte er nicht sagen. Zaune half ihm aus dein Regenrock. „Erst mußt du Kaffee trinken," sagte sie, und schon stand hinter ihr Liese mit heißein Kaffee und frischen Rollbrötchen. „Wo ist Frauke?" fragte Ian. „An Mutters Bett. Die läßt sie nicht von sich. SlUtt trink erst, Vater, dann gehen wir hinein." Ian betrachtete seine Tochter. Wie frisch und unge- zwnngen sie sich bewegte, wie das warme junge Blut in ihr pulsierte! Nein, an ihr war nichts von der krankhaften Scheu, nichts von der demütigen, dienenden Art der Mutter. Ihre Augen blickten hell, es lag nichts darin von der geheimen Qual, von dem Forschen und Fragen, das in Tines Augen immer gelegen hatte. In der Stubentür erschien Franke. Sie legte den Finger auf den Münd und winkte mit leiser, fast unmerklicher! Kopfbewegung; Hand in Hand folgten ihr Ian und feine Tochter. Es war ein kühles, nicht unfreundliches Zimmer, iit dem Tine lag. Vor dem Fenster war ein Gewirr von großen grünen Blättern. Draußen zwitscherten die Stare. Tine lag ganz in weißen Kissen. Liese hatte die feinsten weißen Bezüge aus dem Schrank hervorgesucht; nichts er- schien ihr gut genug für ihre Tine. War das wirklich Tine, diese Frau mit dem bleichen- abgemagerteu Gesicht und dem silberglänzenden Haar? Ja, es waren ihre Augen; ihre wunderbar großen, dunklen Augen. Aber sie blickten klar und ruhevoll, als schauten sie schon den Himmel. Jan las keine Frage mehr in ihren Augen, kein Forschen nach unergründlichen Rätseln, keine Angst vor dunklen Gewalten. Vor Tines Bett tutete der große Mann. Er vermochte es nicht, sie anzusehen, die ihn mit einem überirdischen Ausdruck im Gesicht anlächelte. „Nun ist alles gut," hauchte sie. „Tine, meine liebe Frau," sagte Jan. „Mein lieber Mann." Erschüttert, mit stillen Tränen in den Augen wandteik sich die Umstehenden ab. Tine deutete mit schwacher Handbewegung auf ihre Tochter. „Magst du sie leiden, Jan? Sie hat ganz helles. Haar." Große Tränen rannen über die gebräunten Wangen des Mannes. „Ich danke dir, Tine, für solche Tochter."- Die Sterbende lächelte beglückt. „Kannst du mich auch verstehen?" „Ja, jetzt verstehe ich dich ganz und gar." Liese näherte sich dem Bette mit einem Glase süßest Weines." „Einen Schluck!" flehte sie. Mit Aufbietung ihrer letzten Kraft, Von Frauke gestützt, nippte sie an dem Glase. „Mutter," hauchte sie. Noch einmal schien die Kraft in ihr aufzuleben. Sitz winkte: „Vergeßt Liese nicht, sie war meine Mutter!" Liese wandte sich ab und begrub ihr Gesicht in den Händen. Sie hatte noch niemals einen Menschen sterben sehen. Tine winkte Jan mit den Augen. „Janne ist versorgt, richte ihr die Hochzeit aus/' Tine wies auf Frauke. „Führe sie heim, ehe es Winter wird, solange noch die Spätings grün sind." Dann seufzte sie auf. „Nun kann ich ruhig sterben." Ihr Atenr wurde schwächer. Jan saß auf der Bettkante Und hielt ihre Hand in der feinigen. Janne kniete vor dem Bett und sah in heißer Angst zn der Mutter empor. Frauke hatte ihren Arm unter das Kopfkissen geschoben, sie hielt die Sterbende mit ihren starken Armen. Immer kräftiger stützte sie die mühsam Atmende. Liese, die alte, treue, stand 'am Fußende des Bettes, das Weinglas noch immer in der zitternden Hand. „Mein — Mann," hauchte Tine, „Meine liebe Fran." Einmal noch öffnete sie die Amgen. „Ich will hier begraben werden, nicht in der Marsch!" „Alles, was du willst." „Und keinen Stein auf mein Grab, keinen Stein." „Alles, >vas du willst, meine liebe Deern." Immer schwächer wurde Tines Atem. Ihre Augen waren nur noch halb geöffnet. Jan fühlte die Hand in der '(einigen immer kälter werden, immer kälter. Kalt, eisig kalt wurde die Hand. Durch Jans Körper rieselte ein kalter Schauer. Er erhob sich mit einem Seufzer. Sachte legte er die erkaltete Hand auf die weiße Decke und drückte behutsam die halbgeöffneten Augen zu. „Tine ist tot." „Tot?" Da ließ Franke das Kissen sanft hintenübergleiten. Liese stellte mit zitternder Hand das Weinglas beiseite. Alle falteten unter Tränen die Hände Und beteten ein stilles .Gebet für die Entschlafene. 18. Ans dem schönen Hellingstedter Kirchhofe, der abseits der Straße hinter dem Dorfteiche lag, wurde Tine Thomsen Heerdigt. Gerade unter dem Schatten der hohen Pappeln, nach deren Kronen sie von ihrem Platz im Lüsthause ans so oft mit sehnsuchtsfeuchten Augen geblickt hatte. Acht graubärtige Hellingstedter Arbeiter trugen den blumengeschmückten Sarg. Hinter dem Sarge schritt Jan Thomsen, ihm zur Rechten Niets Sönksen, zur Linken Mars Harbek. Dann kam noch dieser und jener aus dem Dorfe dazu. Tischler Wasen, der den Sarg geliefert hatte, Volker Murksen, der an keinem Sarge und bei keinem Gottesdienste fehlte, die Nachbarn, Schuster Tiedemann gegenüber und noch ändere. Es war kein großes Gefolge. Franke und Liese sahen mit Johanna vom Fenster ans -em traurigen Zuge nach. Sie waren tiefschwarz gekleidet Und hatten rotgeweinte Augen. Am andern Morgen ging Jan nach Dörpeln nach Har- bekshof. In der gemütlichen Wohnstube saßen sie längere Zeit um den Tisch, Fran Harbek, Jan und Niels. Zuletzt wurde auch Mars hereingernfen. „Mars," sagte Frau Harbek, „der Herr ist dir wohl schon bekannt." „Herr Thomsen von Spätinghof?" sagte Mars. „Ja. Er ist Johanna Thomsen ihr rechtmäßiger Vater. Das hast du dir wohl nicht gedacht, was, mein Jung? Herr Thomsen will seiner Tochter zehntausend Taler mit» geben und sie ein Jahr lang in der Meierei ausbilden lassen. Wenn das Trauerjahr um ist, könnt ihr denn Verlobung feiern, und die Deern kann dann bis zur Hochzeit ihre Aussteuer nähen. Na, was meinst du dazu?" Mars Harbeks Augen leuchteten. „Ja, Mutter, das ist mir alles recht. Am liebsten wäre es mir aber, Johanna käme hierher, und du lerntest sie an. Du verstehst doch den Kram aus dem Effeff." „Ei, sieh mal an, was du für einen schlauen Kopf hast? Also ich verstehe was von dem Kram. Ja, mein Junge, das könnte dir so passen." „Mutter, ich will gern so lauge aus ein Jahr zu Onkel Wert nach Efde gehen; dann lerne ich auch mal einen Unterschied kennen. Mich dünkt auch, mir könnten wohl schon früher Verlobung feiern, und Janne könnte ihre Aussteller ganz gut nebenbei fertig machen." „Der Junge hat einen einschlägigen Kopf," meinte Niels, ,,'er hat so unrecht nicht." Frau Harbek drohte ihrem Einzigen mit dem Finger. „Junge, Junge, was bist du für ein Schlingel! Bloß damit deine lüttje Brant ein warmes Nest hat, willst du zu dem alten, quefigeit Onkel gehen, bei dem es nicht einmal ein Knecht aushält. Na, geh man, schaden kann es dir nicht, wenn du mal Mores kennen lernst. Du sollst deinen Willen haben, dann habe ich nachher keine Nackscherereien." (Schluß folgt.) Der Held. Bon W i (h e 1111 Holzalne r.: (Fortsetzung.) Der Jean war also mit den Buchenauer Burschen zur Kegelbahn nach Schafbach gekommen. Er war unterwegs zu ihnen gestoßen. In der Kegelbahn wär's nun schon laut. Und heiß, sehr heiß. Tie Lust dick vom Tabaksgualm. Ter Jean wünschte, lieber nicht hierher gegangen zu sein. Wenn er noch mal draußen wäre, ging er vorbei. Ta er abeü nun mal drin Ivar — immerzu. Er begrüßte den Lehrer, den er kannte. Tann suchte er sich einen Platz abseits, von wo ans er gut sehen konnte. Er wollte nur zusehen. Ter Ochsenwirt brachte ihm ein Glas Bier. „Nicht mitkegeln, Herr „Ober"?" „Will mal sehen, später mal einen Wurf, warum nicht!" Ein paar am Tisch hörten das. „Taust kriegt der Herr „Ober" die Uhr, dann adje Partie!" Ter Jean sagte aber nichts darauf, er sah still zu. Weitere Gäste kamen, einzeln, zu zweien und dreien — meist aus den umliegenden Ortschaften. Tie Schafheimer waren schon ziemlich vollzählig da. Es war besetzt in der Kegelbahn. Nun kamen noch die Weilauer und gleich nach ihnen die Hatzbacher. Sie hatten die Weitestest Wege) und wurden darum allgemein begrüßt. Jetzt hieß es zusammenrücken. Und man tat's auch. Nur dst und dort war mal einer, der schimpfte. „Ter Knoll soll for Tisch und Stiehl sorje, so c Druckerei!" An Jeans Tisch saßen ein paar Hatzbacher. Einer erzählte, dir Italiener aus Hatzbach, die da beim Bahnbnu beschäftigt waren, kamen noch. „Gibt's aach noch Krawall heil", sagte einer. Ja, und sie hätten auch noch die Tremplers Anna bei sicht Tie hätt' sich dem einen an den Hals geworfen, am Somitajg vor acht Tagen, auf der Tanzmusik hätt' sich's gemacht. Eist „schöner Kerl" sei der Italiener ja. Aber es sei doch schad für dic Anna. Sie habe auch schon ihr Teil Schläge daheim gekriegt. Aber sie lasse scheints nicht los. Sie habe doch ein paar tausend Mark Vermögen und sei von guten1 Leuten. Und sei auch immer so still und ordentlich gerne)en. Und auf einmal ganz vernarrt. Man müßt's ja sagen, schön sei der Italiener, der schönste und „feinste" von denen. Aber 's gäb doch auch noch „schöne Kerl" im „eigene Ort". _ , J Und dann wisse man auch, wie's da gehe. Erst alles Lieb's und Gnt's. Tann mal so ein Suff — und dann sei's geschehen. Bis danns Kind da scji, sei der Kerl längst vierdnstet — oben käm's mal zur Heirat, dann Hunger und Schläge. ' Ta wär's doch schad um die Tremplers Ann al Und baust hätt' man ja immer 's Totenhemd bei den Kerlen an. Beim Geringsten 's Messer. Teck Jean hörte nur mit halbem Ohr. Er läunte das ja all gerade so gut. Und bei der Hübnerslies Ivar's ja gerade so gewesen. Tie Mädels nehmen ja aber nicht Vernunft an. Ta waren die Italiener schon. Sechs, acht Mann. Sogleich gab's ein Lärmen, daß das Kegeln einen Augenblick aussetzen mußte. Tie Italiener forderten einen Tisch für sich, Ter Ochsenwirt sprang. Man mußte den rauflustigen Burschest rasch den Willen tun. Er hätte ihnen schon lieber gleich auf den Rücken gesehen. Tas waren immer böse Gäste, und erst wenn sie betrunken waren! Und das waren sie bald. Sie tranken ja daS Bier wie Wasser. Und das starte Rauchen und Lärmen dazu — da stieg's rasch inS Hirn. Nun hatten sie ihren Tisch. Tie Anna saß mitten unter ihnen. Es wurde ihr doch, bald ein bißchen genierlich, dies Lärmen der Italiener, dies Welschen, das sie ja nicht verstand. Erst war ihr das so merkwürdig vor- gekominen, und sie lachte dazu. Bald wär's ihr aber doch keine Unterhaltung mehr. Tas Fremde hatte sie gereizt, die Gesten, die redenden Augen, das hatte ihr gefallen. Auch die gewandtere Art der Italiener. Wie wurde ihr nur das Glas hingehaltest zinst Prosit! Cara mia! wie lag ihr das im Ohr! Bald hatte das alles aber den ersten lockenden Reiz verlörest. Sie staunte nicht mehr, es war ihr bekannt, fast gewohnt. Fremd sreilich blieb cs ihr, so eine halbe wehe Komik lag ihr barm. Heute wenigstens. Es war ihr unbehaglich. Vielleicht weil Jifi das einzige Mädchen auf der Bahn war. Doch da wollte sie sich drüber wegsetzen. 343 Aber ewig dieses Italienisch um sie Herum. Sic war ordentlich fr öl), wenn sie deutsch radebrechten. Sie hatte das neulich bei der Tanzmusik gar nicht so bemerkt, gar nicht gefühlt, Ta war die Musik, da waren die anderen Mädchen. „Ein schöner Italiener!" hatten die gesagt. Und sie hatte er zum Tanz geholt. Darauf tvar sie stolz. Sie hatte ja auch Bei der Tanzmusik bei ihm und den andcrM Italieners gesessen. Aber das war ihr ganz anders vorgekommen. Tics Lärmen, dies Fluchen und Spucken, es tvar ihr heute rein zum Ekel. Sie betrachtete sich ihre Freunde. Die braunen, hartknochigen Gesichter unter den großen Hüten, die schwarzen Augen. Sie hätte sich fürchten, mögen. Selbst ihr Lächeln war bös, kam ihp verzerrt vor. Ein paar Geschichten fielen ihr ein. Sie schauderte heimlich. Sie mußte an die Hübnerslies denken, die mit ihrem Kinde in den Grafenteich gegangen war. Und der Italiener wär fort über alle Berge. Und an den Rothekarl mußte sie benfen,. wie er tot dalagt am! dritten Kirchweihtag. Wegen einer Kleinigkeit hatten sie ihn erstochen. Und keiner hätte sagen können, wer's getan hatte. Tie Anna mußte an ihren Heimweg denken. Nein, nicht für alles, sie ginge allein mit denen nicht nach Hause — am Ilbend, die fünf Stunden Weg. Und wie die wieder heut' tranken! Auch der Fiori. Sie mußte immer mit ihm trinke». O, wenn sie nur heraus könnte! Fortlaufen möchte sie. Beständig mußte sie an den Abend denken, an den Heimweg. Und die Hübnerslies fiel ihr ein, und der Rothekarl. O, sie hatte Angst! Eine Angst hatte sie! — Sie betrachtete den Fiori. Er war ja schön. Tiefe dunklen, leuchtenden Augen ! Tie roten Lippen und das schwarze Schnurr- Bärtchen darüber. Aber sie hatte Angst. Ein bißchen Furcht hatte sie ja immer gehabt, wenn sie sich abends hinterm Garten trafen. Aber so noch nicht tote heute. Hätte sie ihr Vater nicht gleich geschlagen — sie Hütt' ja nicht den Kopf aufgesetzt. Aber so — Doch jetzt wußte sie's, sie mochte doch den Fiori nicht. Sie malte sich ihr zukünftiges Leben mit ihm aus. Er verdiente ja viel, er verbrauchte aber auch viel. Ties starke Trinken! Und den ganzen Tag sie allein, ein paar Kinder zu Besorgen, und dann in der Mittagshitze hinaus auf den Arbeitsplatz, den Essenkorb in der Hand, lind immer die Angst um ihn _6ei der gefährlichen Arbeit! Wie oft geschah ein Unglück bei den Sprengarbeiten! — O, dann war sie auch bald so alt uird abgerackert wie die anderen Jtalienerweiber! Und schließlich ging's wo anders hin! Gott weiß wohin! Unter ganz, ganz fremde Leute! Lauter fremde Menschen! Weinen könnt' sie ihr gut Teil, das Lachen wär ihr was Seltenes! Und die armen Würmchen, die Kinder! — Noch nie hatte sie seither ans Heiraten gedacht, so ernstlich wenigstens noch nie. ’ Ach, wie war's ihr jetzt so furchtbar! Ta stieß der Fiori schon wieder an ihr Glas. Sie war ganz verzweifelt. Sie wollte nicht mehr trinken. Ta stieg ihm' eine Zornglut zu Kopf, er stieß sein Glas hin, er zischte einen Fluch, und er kollerte einen langen italienischen Satz heraus, daß ihn die anderen beruhigten. Sie beruhigten ihn, sie merkte es an ihren Gebärden; denn sie verstand ja ihre Sprache nicht. Aber ganz außer sich war sie. Wenn sie nur eine Hilfe finden könnte! Aber wen, aber wie! „Tu lieber Herrgott!" Sie nahm ihr Glas und trank. Sie sah sich um!, als ob sie eine Hilfe finden könntet lieber alle Tische ging ihr Blick, in jedes Auge. Er fiel auch auf den Jean. Ter hatte schon die ganze Zeit beobachtend zu ihr herüber gesehen. Er musterte sie. Er musterte sie mit tiefer Befriedigung und stillem Wohlgefühl. Ein Weib! Es war sofort ein unbewußtes Einssein, ein Verlangen, ein Besitz. Aber in Reinheit, nichts Prostituierendes war darin. Es war wie ein Erwachen über den Jean gekommen, wie eine Verklärung lag's in ihm. lind so wuchs alles in ihm, wie er diese Anna der Italiener betrachtete. Es wuchs still, wie eine heimliche Glut. Es machte ihm nicht heiß, es machte ihm mir wohl. Es nahm ihm nicht die Herrschaft über sich und peitschte ihm nicht die Sinne. Diese Anna war schön. Sie hatte volles, blondes Haar, große blaue Augen. Ihr runder Kopf saß auf einem schlanken Hals, der aus einer weißen Krause wie feines Elfenbein leuchtete. Ihre Wangen waren rot, aber zart wie das Rot des Pfirsichst Sie waren sauber und appetitlich zum Anbeißen. Ter Jean sah nach der Bewegung ihrer Hande. Aus ihre Anmut legte er Wert. Er hatte sich schon oft dabei ertappt, daß er das bei allen Menschen ;tt,at. Leute mit ungeschickten Händen, mit Steifheit und Ungeschick in ihren Handbewegungen, konnten ihn abstoßen. Tas hatte er wohl noch vom Theater her in sich. Ohne weiteres Gezier mit den Fingern hatte sie ihr Glas ncinmcn. Tie Hand hatte sich hübsch gerundet, das Gelenk leicht gebogen. Er lächelte. Sie hatte nicht gerade eine kleine Hand, aber groß war sie auch nicht. Und daß sie nicht Plumb und täppisch war, war ihm jetzt alles. Tie Anna saß da wie eine beleidigte Prinzessin, wie cirt ängstliches Kind. Und wie jetzt ihre Blicke umgingen! Jean erkannte sofort: die schämte sich. Und alles war in ihr gespannt. Es wirkte direkt auf ihn, auch in ihm trieb etwas zu einer Spannung. Er sah scharf zu ihr hin. Wie sie sich vor dem Italiener hütete, förmlich vor ihm verbarg. Sie hatte Angst — das wußte er mit einemMal. Sie war voller Unruhe, aber sie verhielt sich ruhig. Sie wußte, daß sie ein gewagtes Spiel spielte.: ( , i (Schluß folgt-) Richard Wagners Morgenspaziergang. Sehr hübsch schreibt Richard Wagner in einem Briefe an seine Freundin Mathilde Wcsendonk, der vom 27. Mai 1859 datiert ist, über die Geist Und Körper erquickenden Frühpromenaden zur Sommerszeit. Er weilte int Mai dieses Jahres zur Kur in Luzern, wo er jeden Morgen um 6 Uhr aufftaud, sein Glas „Kissinger" trank und bis gegen 8 Uhr promenierte. Von der wohltuenden Wirkung dieser Morgenspaziergänge auf seine Arbeitsc- kraft berichtete er der geistvollen Fran, die an allen seinen Arbeiten, Freude» und Sorgen innigsten Anteil nahm, in leicht plaudernder und zugleich'belehrender Art: „Liebes Kind, ich gönnte auch Ihnen die Erfrischung dieser Morgenpromenadcu, ich befinde mich seitdem ganz merklich besser; die leichte Ermüdung des ungewohnten Spazierganges geht nach etwas wenig Ruhe schnell vorüber und wirkt desto befreiender und erleichternder. Sie kenne» das gewiß auch schon von Ihren verschiedenen Badekuren her. Allein man vergißt xs, und doch! sollte man dieses Regime für alle Sommer als wirklich nervenstärkend und bluterfrischend beibehalten. Der eigentliche Tag ist im Sommer doch nicht int Freien zu verbringen; die Morgen dagegen sind das eigentlich Erkrästigende, während die Abende eben nur das Beruhigende sind. Am Tag über kann man lieber einmal eine gehörige Siesta halten. Freilich auch abends Vicht spät schlafen gehen. Das kommt dann aber alles miteinander. Ich! werde es nun den ganzen Sommer so halten, wo ich auch sei, und später vielleicht noch früher mich ausmachen. So lebhaft und überzeugend ist diesmal die Wirkung der frühen Morgenprome- naden mir ausgefallen. Folgen Sie mir doch ja! Wesendonk wird gewiß nichts dawider haben, im Gegenteil. Sie loben! Das, was Ihnen an einem solchen Morgen verloren geht, kann Ihnen der ganze Tag, selbst mit dem Abend nicht ersetzen: er ist die schöne Blutenknospe des Tages, der eigentliche Kern der Sommerfreude. Und da wir uns so Sonne und Sommer wünschen, sollte man! doch wissen, was eigentlich daran das Schönste ist. — Zur Arbeit habe ich die Sonne auch über alles gern, aber eben die abgehaltene, gegen die man sich angenehme Kühlung zu verschaffe» sucht. Sie wirkt dann wie Beifall, Ruhm und Ehre, die man verschmäht, von denen es aber doch ein behagliches Gefühl erweckt, daß man aus Reichtum sie draußen liegen läßt; umgekehrt werden wir an unsere Armut erinnert! Wer Licht und Wärme suchen muß, ist eben traurig daran." Dieser Brief Wagners, den die B. V. veröffentlicht, hat auch noch dadurch besonderes Interesse, weil er einen Einblick gewährt in die Sorgen, die ihm die Gestaltung seines „Parsifal" bereitete. Während seines Luzerner Aufenthaltes hatte ihn die Schwierigkeit der Ausgabe, „den Amfortas in das wahre, ihm gebührende Licht zu stellen und doch das Hauptinteresse dem „Parsifal" zuzuwenden, wenn er nicht als. kalt lassender Deus ex machina eben nur schließlich hinzutreten sollte", derartig entmutigt, daß er in dem Briefe wiederholt ausruft: „Solch eine Arbeit sollte ich mir noch vornehmen, Gott soll mich bewahren". Und dann weiter: „Heute nehme ich Abschied von diesem unsinnigen Vorhaben, das mag Geibel machen, und Liszt mag's komponieren! — Wenn meine alte Freundin Brüuhilde in den Scheiterhaufen springt, stürz' ich mich mit hinein und hoffe auf ein seliges Ende! Dabei bleib' es. Amen!" Trotz dieser feierlichen Bekräftigung ist es glücklicherweise nicht dabei geblieben, und gerade im „Parsifal" hat der Meister die ganze edle Größe feiner Kunst offenbart, die jedes Fahr im Bayreuther Festspielhause Tausende ans den Sorgen und Niedrigkeiten des Alltags in eine Welt voll Schönheit, Licht und Glanz versetzt, in der sie wie bezaubert weilen, bis der letzte Ton verhallt" ist und der eiserne Vorhang langsam fallend sich vor der Bühne senkt. ____________ vermischtes. *’ Solle» die Schauspielerinnen heiraten? Marcel Prevost, der feinsinnige Kenner der Frauenseele, hex soeben als Nachfolger Sardous in die Akademie gewählt worden! ist, wirst im Matin die interessante Frage auf. Er spricht dabei von den Umwälzungen, die sich sowohl in unseren Anschauungen über die Ehe als auch in der Stellung des Schauspielerstandes 344 vollzogen fjat; die moderne Ehe neigt immer mehr zu' einer Vereinigung zweier Gleichberechtigter, sie ist mehr als ein Zusammen- klaug von Interessen, sie soll eine doppelte Wahl sein, die gegenseitige Freiheit begrenzt und gezügelt durch die Liebe. Die moderne Schauspielerin aber ist nicht mehr die kleine Soupense des 19. Jahrhunderts. Prevost spricht von der Annäherung des Schau- spielerstandes an die Anschauungen des Bürgertums, die Hand in Hand mit der bürgerlichen Anerkennung der Schauspieler gekommen ist. „Die moderne Schauspielerin, der die Rechte der Bürgerlichkeit zuerkannt sind, nimmt damit auch die bürgerlichen Tugenden an, mit allen ihren praktischen Wohltaten. In dem Maße, in dem sich die Ehe zu einer freien Wahl zweier Menschen entwickelt, die auch der Frau die Unabhängigkeit läßt, in dem Maße nähert sich auch die Schauspielerin dem einem Beruf anhängenden Bürgertum. Was ist daran erstaunlich, daß die Ehe lind die Schauspielerinnen sich miteinander aussöhnen? Ich weiß wohl, was man gegen die Einwirkungen des Theaterlebens vor- briugt, gegen den Snobismus, gegen die besondere Eitelkeit der Schauspielerinnen. Sind diese Fehler wirklich größer als die anderen Bernfsfehler irgend einer Frau, die eine Tätigkeit ans- ,übt? Ich tveiß es nicht. Man warte auf die Meinungen der Gatten, die Juristinnen oder Krankenpflegerinnen geheiratet haben." Nach der Meinung Prevosts bergen die Ehen die geringsten Chancen harmonischen Glückes, die zwischen den Ausübenden desselben Berufes geschlossen werden. Er will nichts von den Ehen zwischen Advokaten und Advokatinnen oder zwischen Aerzten und Krankenpflegerinnen hören: „Ihr Heim unterscheidet sich in allem von dein eines Tuchmacherpaares oder anderer Gatten, die zusammen dasselbe Geschäft betreiben; im Gegenteil, sie betreiben dann Konkurrenzgeschäfte und ein jeder betrachtet den Erfolg des anderen als ein Raub an dem eigenen Erfolg. Diese psychologischen Fälle sind zu oft und zu genau beobachtet, als daß, sie noch ausgeführt iverden müssen. „Schauspielerinnen!" so ruft Prevost den Damen des Theaters zu, „heiratet und bleibt beim Theater. Uber heiratet keine Kollegen . . ."' * Sprachliches ü b e r die L u ft sch if fahrt, lieber- biicken wir die verschiedenen Ausdrücke, mit denen die Deutschen das Luftschiff im Laufe der Zeiten bezeichnet haben, so können !vir uns über den Eifer freuen, mit dem unsere Landsleute sich bemüht haben, diesem wunderlichen Dinge deutsche Namen zu geben. Als 1783 der Luftballon ijt Frankreich erfunden worden war, sträubten sich manche Schriftsteller wider diesen Fremdling. Der preußische Ingenieur Hahne gebramht 1784 dafür das Wort Luftmaschine, und in demselben Jahre redet der Abt Übelackev von der Lustkugel. 1823 verfaßt der Mathematiker Zachariä eine Geschichte der Lustschwimmkunst und ersetzt da das Wort Luftballon durch Lustkugel und Gaskugel, je nachdem es sich ton eine mit Luft oder mit Gas gefüllte Kugel handelt. Auch das Wort Luftball verbreitete sich: es hatte aber schließlich weniger Glück als das entsprechende Wort „luchtbal" in Holland, luie ja -Überhaupt das Holländische eine Menge glücklicher .Ersatzwörter für Fremdwörter hat, die bei uns vielen Leuten noch unentbehrlich Vorkommen. Das Wort „Luftballon" drang schließlich in Deutschland durch. 1884 wurde in Berlin sogar eine „Versuchsstation für ballons captifs" gebildet, aber schon zwei Jähre später ersetzte das preußische Kriegsministerium dieses häßliche Fremdwort durch Fesselballon. Das älteste deutsche Wort in der Luftschiffahrt ist Luftschiff, das schon 1682 belegt ist. Jetzt drängen sich auf diesem Gebiete eine Menge Fremdwörter heran. Hoffen wir, daß der gesunde deutsche Sinn unserer Luftschiffer die Aviatik, die Aviatiker, die Motorballons, die Aeronauten nicht aufkommen läßt, hat doch auch ihr Herr und Meister, unser Graf Zeppelin, den deutschen Ausdruck Flugschiff eingeführt. Die Aeronautik gehört außerdem zu denjenigen Fremdwörtern, über deren Aussprache mancher im unklaren ist: begegnet man doch häufig der Ansicht, man müsse Ärouautik uslv. sprechen. Eigentlich sollte darüber gar kein Zweifel herrschen können, denn nach den amtlichen Rechtschreibregeln darf man ein großes ä nur Ä schreiben, aber nie Ae: trotzdem setzen sich zahlreiche Druckereien über diese Vorschrift hinweg und drucken z. B. „Aera der Aeronautik," das erste Wort falsch, das zweite richtig. Druckten alle immer richtig Ära der Aeronautik, so würde bald niemand mehr daran zweifeln, daß Ä inte ft zu sprechen ist und Ae wie a-e. Auch aus diesem Grunde ist es also gescheiter, der Aeronautik den Laufpaß zu geben und „Luftschiffahrt" auf den Schild zu erheben. *’ Caruso als Schriftsteller wider Willen. Caruso, der jetzt in Italien, eingetroffen ist und entgegen den pessimistischen Meldungen amerikairischer Blätter sich besten Wohlseins erfreut, hat einem italienischen Jourua- listen eine amüsante Erfahrung, die er mit amerikanischen Zeitungen gemacht hat, erzählt. Als der Besucher von den amerikanischen Alarmnachrichten über Carusos Stimme sprach, meinte Caruso lächelnd: „Die Journalisten lieben es, Bomben zu werfen," und daun erzählte er ein seltsames Zeitungsabenteuer: „Sie sind sogar imstande, große Artikel mit meiner Unterschrift zu veröffentlichen, während ich nie daran gedacht habe, zu schreiben. Eines schönen Tages lese ich int Globe einen riesenhaften Titel und bar- unter einen Artikel, der eine ganze Seite einnimmt. Ich bin nicht wenig erstaunt, mich als Verfasser angegeben zu finden. Es war von Gesangskunst darin die Rede. Wenn noch wenigstens vernünftige Sachen gesagt worden wären. Aber nein, lanter Kulissengeschichten und Foyergeheimnisse, die in solcher Form der Veröffentlichung mir tausend Unannehmlichkeiten bereiten konnten." „Und was geschah?" fragte der Besucher. „Es geschah, daß nach dem ersten Artikel ein zweiter veröffentlicht wurde. Dann ein dritter. Dann ein vierter. . ." „Dann ein fünfter?" „Nein. Ich schickte meinen Rechtsanwalt zu der Zeitnng nnd drohte mit einer Schadenersatzklage. Auf der Zeitnng erhielt er die Antwort: „Wir haben diese Artikel ordnungsgemäß gekauft und bezahlt." „Von wem?" fragte mein Advokat. „Bon der und der Agentur." Mein Rechtsanwalt läßt sich einen Vertreter des genannten Bureans kommen, der ihm rundweg und bündig erklärt, Carnso hat diese Artikel geschrieben. Mein Rechtsanwalt bestreitet das, der Agent erhält seine Be- hauptnng anfrecht. Schließlich riet mir mein Rechtsanwalt, nm Aufsehen zu vermeiden, die Sache, die ja nun doch geschehen und vergangen sei, ans sich beruhen zu lassen. Ich sträubte mich natürlich dagegen." „Und die Veröffentlichung hörte auf?" „Im Gegenteil, sie wurde wieder aufgenommen, aber diesmal in England." Und dann erzählt Caruso von dem Spürsinn amerikanischer Reporter, die einem auf Schritt und Tritt verfolgen. „Sie waren imstande, drucken zu lassen, daß ich mich betränke, daß ich zügellose Torheiten beginge, daß ich Orgien feiere, ich, von dem sie wissen, daß ich nnr Wasser trinke und an Abendeit, an denen ich nicht singe, um neun Uhr schlafen gehe/" humoristischer. * EinfacheAb h i l f e. Junge Braut: „Sic glauben nicht,: was ich für Angst habe, seit ich gelesen, daß das Küssen gesundi- Heitsgefährlich ist! Kann man sich denn gar nicht dagegen schützen?"" —• Hausarzt: „Nichts einfacher als das: Sie nehmen jedesmal vor iund nach dem Kusse ein Wattebäuschchen, das in eine zwanzig- prozentige Wasseroxhdul-Berdüunung getaucht ist, bestreichen damit die Lippen drei- bis fünfmal, gurgeln mit einem Eßlöffel Zitronensäure und trinken schließlich eine Tasse Sennesblätteptce, dann bleibt kein Bazillus bei Ihnen!" * Am häuslichen Herd. Ein junges Ehepaar gerät in einen Heftigen Streit. Nachdem sie die schrecklichste Kritik an ihrem Gatten geübt, fügt sie in milderem Tone Hinzu': „Ich gebe zu, auch ich habe Fehler." — Ehemann: „Das weiß der Himmel!" — Frau (indigniert): „Bitte, nenne mir einen, einzigen!" * Kein W n n d e r. Sie: „Du lmnßt gestern aber ordentlich im Dusel gewesen sein, als du vom Preiskegeln nach Hause kamst. Mir sagtest du, du Hättest ein Spanferkel mitgebracht: es warf aber eine Gans." — Er (nachjsinnend): „So, bloß eine Gans? Run wundert nrich's nicht mehr, warum: das Ferkel immer fliegen wollte!" * S e kundä r baHnid hll. Passagier: „Sie Haben jai gar keinen Lokomotivführer, wie ich sehe?" — Vorstand: „Branchen wir auch nicht. Wir Haben genau so viel eingeheizt, daß es bis! zur Endstation reicht/" Rösselsprung. (Auflösung in nächster Nunrmer.f ein dein g° leihen merk deih glau Kraft an soll Werk es en es ver beit wirds fc es du tvis wenn mußt dir eilt Auflösung des Ergänznngsrätsels in voriger Nummer; Mitleid hab' mit allen, Mit Mensch und Tier; Nur eines lasse fallen: Mitleid mit dir. O. v. Leixner. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, N. Lange, Gießen.