My Montag den 4. Januar i I ■« Maria Hendrma von Goch. Novell: von Luise S ch u l z e - B r ü ck. (Nachdruck verböte».) (Fortsetzung.) DeZ Alten langer, schmaler Mund preßte sich einen Augenblick fest zusammen, er blinzelte unentschlossen nach dem Jungen. Danik spähte er scharf nach dem offenen Rhein hinüber, dem s-e sich jetzt näherten. „Heut stellt he sich." Beert schaute auf. Schwer uns langsam trieben hausgroße Schollen in dem grünlich-blauen Wasser. Am Ufer hatte sich ein breiter Eisrand festgesetzt, die Schollen hatten sich übereinander geschoben, ihre Kanten schimmerten opalfarben in der Sonne. Auch im Strom selbst war an manchen Stellen kaum noch Bewegung. Wie Tafeln standen die zusammengepreßcen Schollen still, während um sie herum immer neue herantrieben, sich einen Augenblick festsetzten, dann wieder krachend sich ablösten und langsam weiter trieben. Sie waren jetzt der Häuserfront Bingens gegenüber. Der Kai war schwarz von Menschen, die durcheinander wimmelten und stromab schauten. Das ganze weite Strombett, bis hinunter zum Mäuseturm und zur Ruine Ehrenfels. die das Binger Loch zu bewachen scheint, war nun fast völlig gefüllt mit Eis. Eine langsame Bewegung ging darüber hin, wenn die hunderttausend Schollen sich aus dem Wasser hoben und wieder. versanken in schnellem Wechsel. Der Rüdesheimer Berg mit seinen vierstöckigen Mauerterrassen schien wie ein trotziges Bollwerk zu stehen, Burg Ehrenfels schnitt düstergrau in den dunkelblauen Winterhimmel hinein. Um die Anschlagtafel am Ufer sammelten sich die Leute, eine neue Depesche wurde eben angeklebt. „Nheineis steht fest bis Aßmannshausen seit heute inorgen." Ein paar Buben brachen in lautes Frendengeheul aus. „Es stee—ht, es ste—eht!" Ein halb Dutzend Schiffer- urrd Steuerleute, die sich eifrig hevandrängten, lasen es noch einmal. „No jo, das ist gut. Wanns doch Eis sein must, und mer still liehe misse und ka Verdienst hawwe, dann kann es aach stehe! Do gibts wenigstens Spast un für die annere Binger kimmt Geld cmwi!" Sie wendeten sich dem Ufer zu, ivo jetzt Hunderte von Menschen standen und in den Strom starrten. „Wann er in Astmannshansen schun seit heut morge steht, dann is es hier nach ball all!" Immer langsamer bewegte sich die Masse. Das Knacken und Krachen erfüllte die ganze Luft wie Pcletonfeuer. Manchmal gab es einen ganz lauten Krach, dann schrien die Buben Hurra! Der alte van Endert stand mit Beert am Ufer. Das Schiffer- dlnt regte sich in ihnen, sie hatten alles andere vergessen. Gegen den Mänseturm hin schien jetzt die Eisfläche ruhiger zu werden, die Bewegung aufzuhören. Die Sonne schien blendend hinein, dast das Eis in tausend blassen und doch leuchtenden Farben Ipiegelte. Ein zartes Blau, ein ganz helles Grün und ein matte- Rosa schuwlze« ineirmitder, die ganze Fläche spielte in wundervollen Nuancen wie ein einziger Opal. Und nun schoben und drängten sich plötzlich dicht vor ihnen die Schollen wie in einem Wirbel, als wenn das Wasser kochte, und hoben sich hoch mit dem Wasser und trieben übereinander. Das schien stromauf zu gehen, unheimlich wie etwas Lebendiges, Bewußtes. Ein paar Minuten dauerte der Aufruhr, dan» wurde es still, viel stillen als, vorher, nur ein leises Bewegen, ein Zusammendräugen, ei» AufgucllcU und Sprudeln des zwischen den Schollen gesammelte« Wassers, ein langsames Nachschieben, das wie eine Welle über die ungeheure Flasche hinzitterte. Und dann ein Freudenschrei und ein Herbeirennen der Menschen von allen Eni«« und Ecken. „E steht — c steht!" Aus den Häusern taten die Frauen gelaufen, Kinder in hellen Haufen, ihre Schulbücher schwingende Aus den Gasthäusern am Rhein sprangen Kellner und Fremde herbei, dir kecksten Junge« kollerten hinunter ans Ufer und turnten auf den zusammenge- tiiunten Blöcken umher, ein paar kletterten schon darüber hinauf wenngleich die Erwachsenen ihnen warnend zuriefeu. Da kam eiligen Schrittes der dicke Herr Polizeikommissar, begleitet vcrr einigen Hütern des Gesetzes. „Zurück! Keiner untersteht sich!" Nun kletterten die Waghalsigen eiligst wieder ans Ufer. Und das war gut. Denn ein paar Minuten später setzte sich die Masse noch einmal in Bewegung mit Scknauben und Brülle» wie ei» riesenhaftes Ungetüm, das sich vor dem Einschlafen noch einmal reckt und streckt. Aber am Ufer war man jetzt rührig. Die Schiffer schleppten schwere Haken und Pickel herbei, Eispickel, um durch die aufgetürmten Schollen einen glatten Weg zu bahnen. Aus alle»! Häusern brachten die Kinder Asche zusammen zum Bestreuen, die schon abgeplünderte» Weihnachtsbäume lagen in hohem Berge übereinander. Alles lauerte sehnsüchtig ans den Moment, da der Uebergang frcigegeben würde. Morgen war Silvester, da war der rechte Tag dazu. Schon waren die Geschäftsleute in Bingen schtver geschädigt durch die so lange Tage dauernde Unterbrechung des Verkehrs an beiden Ufern, und die Wirte wartete» mit Schmerzen auf den Augenblick, da das Brkanntwerden dcS freien Uebergangs ihnen aus der ganzen Gegend zusammenströ- meude Gäste bringen sollte. Un» darum freute sich alles und war guter Dinge und traf Vorbereitungen. Und es war schon heute ein goldener Tag in den Wirtshäusern, denn alles, was sich bei dem Ste^n und Schauen am Rheinufer bei 10 Grad Kälte durchgefroren hatte, ivärmte sich jetzt in den warmen. Wirts- stuben äußerlich und innerlich. Auch dec alte van Endert wollte mit Beert zu einem Trunk gehen. Da sah er gerade vor sich die Hendrina kommen. Sie batte zum Schutz gegen die Kälte ein hellblaues Tuch um de» Kopf geschlungen, daß ihre blonden Ssirnlöckchcu und das schwere Nest blonder Flechten doch deutlich zu sehen waren. Die Kälte hatte ihre Wangen noch rosiger gemacht, und wie sie da herankam, groß, schlank und doch voll, blond und weiß und rot, da reckte« 6 siL alle Hälse, und ein lunger Menü, ganz, in dr< beides Nähe, sagte ganz laut: „Donnerwetter, was siir'n schönes Mädchen!" Der alte van Endert war- ihm einen, bösen Wick zu, und dem Jungen stieg das Blut dunkel in die Stirn. Fast unfreundlich ritz der Alte die Hendriua mit sich herum. „Geh heim." Wer die Hendriua muckte auf. „Warum denn nur? Alle Leute sind hier nuten am Rhein! L-oll ich denn immer an Hause sitzen lute eine Beginne? In Goch, da läßt die Bas' mich nicht heraus, und hier soll ich in der engen Kajüte hocken!". Der Alte hatte sich anders besonnen. „Na, komm nur mit. Wir trinken einen Schoppen!" Die Hendrina warf einen raschen Blick auf Beert. Sie merke, datz er ärgerlich aussah, als ein ganzer Trupp junger, gutgekleideter Leute ihnen ziemlich lärmend folgte und in der engen Wirtsstube dicht neben ihnen einen Platz suchte. Und als der junge Mann, der eben den Ausruf getan hatte, sein volles Schoppcnglas gegen sie hob, und sie wohl merkte, daß sein „Prosit" ihr allein galt, da mutzte sie Lächeln, datz ihre Mitzen Zähne blitzten. Was machte es ihr, datz Beert unmutig an den Lippen nagte und ihr Vater den Kecken wütend ansah. Mochten sie doch. In Goch, da sperrte ihr Vater sie ein wie eine Nonne, und die alte Bas' war wie eilt Drache immer neben ihr. Und die Gochcr, die waren so milchsuppig und dus, die Mädchen tMpelten über die Gasse, als gingen sie auf Eiern,, und die.Jungen, die schielten auch nur so von unten herauf, wenn sie an dem Fenster vorbei-' gingen, ivo die schöne Maria Hendrina van Endert einen Tag und alle Tage satz und Spitzen häkelte. Hier waren die Menschen anders. Der da drüben am Tisch warf ihr schon wieder einen feurigen Blick zu, und sie lächelte ihn wieder an. So grotz und stramm wie der Beert war er freilich nicht. Gegen den konnte so leicht keiner an. Wer der Beert war eine Schlafmütze, auch so ein Duser. Jedes Wort mutzte man ihm ab kaufen, und wenn er sie einmal ansah, dann wars nur für einen Augenblick. Sie le atzte auch wohl, datz ihr Bater sie mit dem Beert verheiraten wollte. Aber das hatte noch gute Wege. Sie trank herzhaft an ihrem Schoppenglas. Und sie äugelte mit dem Fremden. Und sie lachte in sich hinein, und ihre Backen wurden röter. Die Tür wurde anfgerissen, und ein großer, alten Schiffer kaut herein. Er hatte eine gestrickte Mütze tief ins Gesicht ge-- Kogen und einen roten Schal nmgebunden. Ans seinem roten Gesicht blitzten ein paar grellblaue Augen scharf in der ©iiibe umher und erspähten den alten van Endert, der sich unbehaglich hinter Beert zu verkriechen suchte. Mit einem gewaltigen Schritt war er bei ihm und schlug ihn auf die Schulter, daß der Alte förmlich zusammenklappte. „Duuuerschlag! Do sitzt der alt' Fitchs un will sich verkrieche! Ich hawwe bei Schiff owwe im Hafe gesehe. Des sieht dir ähnlich, zwce Dag hie im Hase zu liehe, un bei leibliche Vetter net nffzesuche! Awwer so hawwe mer net gewett! Eso kimmst de net los. Nix wie uffgestanne.uni mitgegangc. Schampcs, e Schoppe, awwer fix!" Sein Blick fiel auf Hendrina. „Dunnerfchlag!" Des is bei Tochter!" Er faßte sie an der Schulter und bog mit seiner Riesen Hand ihren Kops zurück. „Dei Dochter! Mer sieht awwer aach, datz das 'm Rosche sei Tochter isl Mädche, was hoste for e Paar Aage int Kopp, 'tln was ä Haarspiel." Er griff lachend nach den dicken Zöpfen und zog daran. „Alles echt? Bor dir kamt sich mei Hildegard verkrieche! Awwer das schad't nix! Gut Freund werd't ihr doch." Er schüttelte Beert kräftig die Hand : „Der Beert aach! Die ganz Famitli beisamm«! Fehlt nor de Bas! Awwer die lasse wer deheem! Mer mutz am Mntcrdag net sei Drache steige lvsse, do is kei Webber dafür." z .Er lachte laut über seinen Witz. Dann schüttete er mit einem Rieseitzug den Wein hinunter. „Allo jetzt mit der Gesellschaft! Alle drei kummt'r mit, die Hildegard mutz ee Portion Grumbiere (Kartoffeln) meh schäle. De Middag bleibt 'er bei mir. TS Matthes hüt's Schiff — die anner Maria Hendrina. Na, mir is die hie lieber!" Ter alte van Endert machte ein paar schwache Widersprüche. Aber das nutzte ihm wenig. Lachend schob der große Mann seinen Arm unter den feinigen und zog ihn mir. Hendrina und Beert folgten. „Der Vetter Weingartner," sagte Beert lachend, „na, was der will, das geschieht. Gegen den kommt dein Badter nich an." Hendrina lachte auch. „Das fchad't Vater nix. 's ist auch arg, wie er einem von- allen weg hält. Richt »tat seine nächsten Verivandten kennt man. Kennst bn denn die Hildegard?" Beert nickte. „Freilich. So eine kleine, schwarze Katz'. Immer mit dem Mund vorn ttnb immer kregel, 'n nett Ding. Aber ovdu dich mit ihr verträgst?" Hendrina preßte den Mund zusammen: „Ich! Ja ich weiß ja gar nicht, wie das ist, wenn man mit Mädchen zusammen ist! Ich hab' ja niemand. Immer die Bas' und' manchmal Vater und dich, wenn ihr g'rad mal eine Zeit daheim seid!" Beert sah sie überrascht an. „Du hättst's gern anders?" sagte er. „Was fehlt dir beim?" Hendrina fuhr auf. „O du, was mir fehlt! So seid ihr, du und Vater. Menn ich sart zu essen hab' und in der Stube sitz', int Sommer kühl und im Winter warm, da meint ihr, mehr brauch' ich nicht! Die Bas' is alt ttttb weiß nicht viel anders mehr, lind Vater! Der hat ja die „Maria Hendrina!" Richt seine Tochter, sein Schiff! Wenn er nur dadrauf ist, dann ist der zufrieden. Der denkt, wenn nur die Bas' zu Haus sitzt und mich bewacht, datz ich keilte Streiche mach', dann ist alles gut. Dann leb' ich meinen guten Tag. Und du! Du, du denkst auch, wenn ich nur gut aufgehoben bin. O du. . . ." Sie brach ab. In ihren Augen blitzten zornige Tränen. Beert sah sie hilflos erstaunt an. „Du denkst, ich kamt ja lang gut da sitzen und drauf warten, bis du eines Tages kommst und mich heiratest. Und dann kaust ich wieder in der Stab' sitzen, weiter, alle Tage, nnd warten, bis da heimkommst. Oder mit dem Schiff fahren mit dir und dem Baker. Und du gehst herum und machst den Mund nicht auf und denkst, ich hab's ja gut, weil ich mit dir verheirat' bin. Wer ich laß mir das nicht gefallen. Ich laß' nich so mit mir umspringen." Sie brach ab. Sie standen vor einem kleinen, niedrigen, blank gestrichenen- glänzend sauberen Häuschen. Es sah aus, als ob der Riese gar nicht hineinginge. Aber er öffnete die Haustür und trat, ohne sich zu bücken, ein. Dann rief er mit dröhnender Stimme: „Hildegard ! Hildegard! Ich hawwe dir Besuch mitgebrunge!" (Fortsetzung folgt.) 3n 8icherhett. Erzählung von Reinhold Ort mann. 'Nachdruck verboten. lFortsetzung.) Ter andere aber, den er als den Hauptschuldigen bezeichnete, war verschwunden. Er hatte am Tage vorher, als noch niemand etwas von dem verübten Verbrechen ahnte, einem der Prokuristen! in heiterster Stimmung erklärt, das; er die schönen Tage zu einem kurzen Erholungsausflug benutzen wolle. Man wunderte sich jetzt nicht länger, daß er von diesem Ausflug nicht zurückgekehrt war. Er hatte ja gewußt, datz am Dienstag beim Einkauf der bon ihm und Weruick namens der Bank akzeptierten! Wechsel in Höhe von huudertuudzwanzigtausend Mark das ganze Schwindelgebände zusammenbrechen müsse, und er hatte offenbar schon seit geraumer Zeit seine Vorbereitungen für diesen Augenblick getroffen. * Aus den Anfragen und Mitteilungen, die auf die ersten Gerüchte hin von allein Seiten einliefen, ließ sich unschwer seststellen, daß es dem ungetreuen Bankdirettor. gelangen war, sich für seine Flucht in den Besitz sehr großer Geldmittel zu bringen. Die gestohlene und erschwindelte Summe, die er mitgenommen, mutzte sich ans mehrere hunderttausend Mark belaufen — vielleicht auf eine halbe Million, so daß an der Ergreifung des Flüchtigen noch ein mderes Interesse obwaltete als nur der Wunsch, einen Verbrecher seiner verdienten Strafe überliefert zu sehen. Die Polizei, die natürlich sofort benachrichtigt worden ivar, setzte unverzüglich den ganzen Apparat in Bewegung, der ihr zu Gebote stand. Ta Neuhofs doch nur einen Borsprung von drei. Tugen hatte, zweifelte man in krimi- ualistischen Kreisen von vornherein keinen Augenblick, daß es sehr bald gelingen tverde, seiner habhaft zu iverdeu. Waren doch alle Hafenplätze, nach denen er sich etwa gewendet haben konnte, telegraphisch auf die Möglichkeit 1 einct Landung vorbereitet, und befanden sich doch die Polizeibehörden aller zivilisierten Länder im Besitz, seines Signalements. Eine sofort ausgeschriebene Belohnung von zehntausend Mark, der sogar noch ein gewisser Prozentsatz der bei ihm vorgefundenen Summe hinzugefügt werden sollte, machte seine Ergreifung überdies zu einem so glücklichen Fang, daß man nickt zu fürchten brauchte, die Polizeiorgane könnten es an dem nötigen Eifer bei der Fakm- dnng fehlen lassen. "" Die Zuversicht auf seine baldige Festnahme wuchs, als man ermittelte, daß er es nickt einmal verstanden habe, feinen Vorsprung gehörig arfszunuheu. Bis zum Mittag des zweiten Tages nach seiner Flucht hatte er sich unbegreiflicherweife unter seinem richtigen Rainen in einem großen Berliner Hotel aufgehalten, und es gewann danach fast den Anschein, als ov er sich ohne einen bestimmten, vorher entworfenen Plan auf die Flucht begeben habe. Als er in dem Hotel abstieg, hatte er kein anderes Gepäck bei sich geführt als einen mäßig großen Handkoffer. Und diesen hatte er in seinem Zimmer zurückgelassen, als er sich am Montag mittag entfernte, um nicht wieder- zukommeu. Man fand darin einen Anzug und so viel an Wäsche- und Toilettengegenständen, als ein halbwegs verwöhnter Mensch auf eine Reise von einigen Tagen'mitzu- nehmen pflegt. Nach den gestohlenen Hunderttansenden suchte man vergeblich, und irgend einen Fingerzeig, wohin er sich weiter gewendet haben könnte, hatte man mit der Auffindung seiner Effekten nicht gewonnen. Denn seit dem Augenblick, da man ihn zuletzt im Lesezimmer des Hotels bemerkt hatte, war er so spurlos verschwunden, als ob die Erde ihn verschluckt Hatte. Weder der Portier, der ihn sehr gut kannte, noch sonst einer von ' den Angestellten des Hauses hatte ihn fortgehen sehen. Und alles, was von den verschiedensten Seiten an Anzeigen über die vermeintliche Beobachtung eines Menscken von seinem Aussehen einlief, erwies sich bei näherer Prüfung als Personenverwechslung oder haltlose Vermutung. Tag auf Tag, Woche auf Woche verstrich, ohne daß man ferne Spur gefunden hätte. Und doch gab es sicherlich keinen einzigen Zeitungsleser, dem nicht der Name des „Millionendiebes" aus zahlreichen Notizen und Artikeln geläufig gewesen wäre. Tageblätter hatten nach einer ausgezeichneten Photographie das Porträt" des Flüchtlings veröffentlicht. Viele Tausende von Polizisten waren im Besitz seines genauen Signalements, und alle Künste, mit denen er eilen versucht hätte, seine äußere Erscheinung zu verändern, würden ihm sicherlich nicht zum Durch-- schlüpfen verholfen haben, wenn er unter fremdem Namen nach einem überseeischen Hafen zu entkommen versucht hätte. Ein paarmal hieß es wohl, daß man seine Fährte gesunden oder ihn gar verhaftet habe; aber die Nachrichten erwiesen sich immer wieder als irrig. Er war und blieb verschwunden. Schließlich drängten, wie das so zu geschehen pflegt, andere Ereignisse das Interesse der Oefsent- üchkeit an dem ungetreuen Direktor der Aktie,,Sank so" weit zurück, daß sein Name nur selten noch in einer Zeitung anftauchte. Selbst die ehedem so zuversichtlichen Kriminalisten zweifelten nach Verlauf von drei Monaten nicht mehr, daß es ihm entweder auf rätselhafte Weise gelungen sei, sich mit seinem Raube irgendwo auf fremder Erde in Sicherheit zu bringen, oder daß er in einem Mfall von Eut- mutigung den Tod gesucht habe. In diesem letzteren Falle tonnte er leicht genug als unkenntlich gewordene Leiche aus irgendeinem Flußlauf aufgefischt und längst in aller Stille begraben worden sein — eine Vermutung, die allerdings den Verbleib seiner Bente völlig im Dunkeln ließ. „Nummer siebenundneunzig Aus der Reihe der Gefängnissträflinge, die au dem langen Tische inmitten des Arbeitssaales mit der wenig vergnüglichen Arbeit des Tütenklebens beschäftigt waren" erhob sich ein gutgewachsener, breitschultriger Mann, dessen blondes Haar ebenso kurz geschoren war wie das der anderen, und dessen hübsches Gesicht in seiner Blässe schon deutlich die Spuren des nngesnnden GesängickSlebkUs'auf- ■ In straffer Haltung wandte er sich dem Aufseher zu, der ihn gerufen. „Hier!" „eie sind zum Herrn Direktor befohlen. Kommen Sie unt!" .k^orsam leistete der Gefangene der mit militärischer -darschheit gegebenen Weisung Folge, und nachdem er vor lernen Begleiter her einige der laugen Korridore des neu- muanten Neustädter Provinzialgesängnisses durchschritten hatte, trat er in das Zimmer des Direktors, um dessen Befehle entgegenzunehmen. „Nummer siebemmdneunzig, Herr Direktor!" meldete der Aufseher. Der graubärtige Herr am Schreibtisch blickte flüchtig auf. „Sie find der Mitscher Paul Rennert?^ „Zu Befehl, Herr Direktor!" „Es ist ein Brief für Sie eingelaiiien von einer gewissen Auguste Möbius. Sie sollen ihr Reisegeld schicken, damit sie Sie besuchen kann. Hier — lesen Sie selbst." Durch Vermittlung des Aufsehers wanderte der Brief in die Hände des Gefangenen. Das Schreiben hatte nicht gerade das Aussehen eines zärtlichen Liebesbriefchens. Das Papier war grob und gewöhnlich, und die ungelenken Buchstaben rührten offenbar von des Schreibens wenig gewöhnten Fingern her. Der Gefangene brachte das Blatt ziemlich nahe an seine Augen und laS: „Lieber Paul! Ick habe mich so schrecklich gegrämt, weil Du gans ohne Wschiet von Größbirkendorf vortgegangen warst und weil Du kein Wort mehr hast von Dir hören lasen. Das ist nicht recht von Dir, Paul. Denn ich kan Dir mit heiligen Eyd beschwören, das ich Dir immer tret gewesen bin. Und es ist alles Unsin, was Du geglaubt hast von wegen denk Elöwen. Ein solcher Affe, und wo ich Dich so gern hatte und immer noch habe. Ich habe so viel Threnen vergasen, es ist nicht zu sagen. Und das die gnehdige Frau mich gleich vortgejagt hat, war auch nicht recht von der gnehdigen Fran. Aber ich wäre so wie so nicht auf Groß- birkendorf geblieben. Ich habe fo geweint, über Paul, wie ich gehört hab, das Du 6 Monath gekrigt hast wegen dem Elehwen, und geschlahffen habe ich dise ganse Zeit beinah gar nicht -- Du kaust es mir glauben, über Paul. Und alle Tage hab ich gedacht, es müste ein Brif von Dir kommen, aber der Brifträger hat nie keinen für mich gehabt und muß wohl denken, Du hast Dein Gustchen gans vergeseu oder bist mir immer no chböse wegen dem Affen, der doch viel zu grün für mich war. Liber Paul, vor 14 Tagen ist meine gute Tante verewigt, bei der ich hier in Schwentischken so lang gewesen bin und stehe nun gans muterseelenallein aus der Welt. Und möchte am libsten ins Wasser gehen. Lieber Paul, ich habe an das hohe Gericht m Bartenstein geschrieben, ob sie nicht wüsten, wo Du bist, weil ich mich doch so sehr gegrämt habe um Dich. Und sie haben mir richtig geantwortet in einem Brief und das Du im Gefeugnis bist zu Neustadt haben sie mir geschrieben. Worauf ich Dich nun bitten möchte, lieber Paul, das Du doch so gut bist und schickst mir das Reisegeld vierter Klasse nach Neustadt, damit ich Dich in dem Gefängnis beftichen kan und in Deiner Nähe bleiben, bis das Du wider rauskomst. Eine Stelle werde ich da schon finderr. Und nachher tönen wir gleich heirathen, wen Du wilst. Denn Du kcnist mir doch nicht mehr böse sein wegen dem Elöwen, wo es doch war hastig nicht meine Schult gewesen ist, das er mich geküßt hat. Und es war auch blos das einzigste mahl und blos auf die Bake. Lieber Paul, wenn Du mir das Reifegeld nicht schickst, iveis ich nicht, was ich tue. Denn es ist meine letzte Hoffnung und sind blos fünfzehn mark. Ich kau nicht mehr schreiben, weil das Papir alle ist und bin mit tausend Küssen Deine ewig bis in den Todt getreie Braut Auguste Möbius." Es währte ziemlich lange, bis der Gefangene mit seiner Lektüre zu Ende gekommen war, und der Direktor blickte wiederholt ungedüldig zu ihm hinüber. „Nun, Rennert, was gedenken Sie auf den Brief zu antworten? Als Sie sich zum Strafantritt stellten, haben Sie eine Barschaft von lmudertnndzwanzig Mark deponiert. Wünschen Sie, daß dem Mädchen davon die verlangten fünfzehn Mark geschickt werden? „Nein, Herr Direktor." „Aber wenn das Mädchen wirklich Ihre Braut gewesen ist, sollten Sie sich's doch vielleicht noch überlegen. Ter Bries klingt ja beweglich genug." „Ich möchte bas Geld trotzdem nicht schicken, Herr Direktor. Ich will mit dem Mädchen nichts mehr zu schaffen haben; denn fie hat mich hintergangen und "ist fchuld an meinem Unglück." Das bei allem Ernst sehr wohlwollende Gesicht des grau- 8 bärtigen Herrn zeigte ein gewisses Erftautteii. „Hatten Sie früher einen anderen Beruf als den eines Kutschers? qn Befehl. Herr Direktor! Ich war vor meinem Em- trilt' zum Militär" Schreiber bei einem Rechtsanwalt. Wer nachdem ich an Tätigkeit und Bewegung gewöhnt worden war. wollte mir die sitzende Lebensweise nicht mehr gefallen. Der Ausdruck der Verwunderung war schon wieder aus den Zügen des Direktors verschwunden. „Antworten Sw dem Mädchen also, was Sie wollen. Dass der Bries o>irch meine Hände gehen muß, ist Ihnen ja bekannt." „Ich werde ihr überhanot nicht antworten, Herr Di- „Das ist Ihre Sache. — Krause, führen Sie Nummer siebenundneunzig wieder ab!" Der Aufseher öffnete die Tür. Wer der Gefangene folgte-dem deutlichen Winke nicht sogleich, sondern brachte nach einigem verlegenen Räuspern heraus: „Wenn ich noch eine Bitte wagen dürfte, Herr Direktor —" „Reden Sie 1" „Tie Person — ich meine die Auguste Möbius — könnte ich ja vielleicht auf andere Weise die Mittel zur Reise ver- chaffeu und könnte dennoch hierher kommen, um mich zu prech en. Wer ich will sie nicht sehen, und ich möchte ge- jorsamst bitten, daß man mich nicht dazu zwingt." „Es liegt gar kein Grund vor, Sie dazu zu zwingen. Die Erlaubnis, einen Besuch zu empfangen, bedeutet eine Vergünstigung, und eine solche kann niemand aufgezwungen werden. Wenn sich die Möbius melden sollte, wird man sie von Ihrer Weigerung in Kenntnis setzen." „Ich danke gehorsamst, Herr Direktor." Eine verabschiedende Handbewegung, und Nummer stebennndneunzig kehrte unter sicherer Bedeckung über die endlos langen, hallenden Korridore in den Arbeitsfaal zu seinen Tüten zurück. (Schluß folgt.) Die Mere und die Farben. Im letzten Heft des Biologischen Zentralblattes luirb über Untersuchungen berichtet, die in jüngster Zeit über den Farbensinn der Tiere, und zwar der höheren Wirbeltiere angestellt worden sind. In der lichtempfindlichen Schicht des Auges, der NetzlMit, befindet sich ein eigentümlicher Sw ff, der von Kühne guerst entdeckte Sehpurpur oder das Rhodophin. Er bildet sich in den Stäbchen der Netzhaut und zeigt die Eigeutümlichkeic, daß er sich unter dem Einfluß des Lichts chsmisch zersetzt und gelb oder farblos wird; deshalb muß das Auge des lebenden Tieres diesen Swfs beständig neu bilden. Nun zeigte es sich, daß dieser Sehpurpur in der Netzhaut der Tagraubvögel mir ttt geringen Mengen vorlMnden ist, in der der Tauben und Hühner aber so gut wie vollständig fehlt, und da angenommen wurde, daß von dem Vorhandensein oder Fehlen dieses Swffes die Möglichkeit der ^Adoption abhänge, d. h. die Fähigkeit des Auges, sich wechselnden Graden der Helligkeit anzupassen, so hielt man diese Tiere für „nachtblind". Bekanntlich findet sich auch bei uns diese bei den Menschen als krankhaft zu bezeichnende Erscheinung nicht selten; solche Leute sind bei eintretender Dämmerung und in der Nacht unfähig, sich zurechtzufinden. Professor Heß in Würzburg zeigte Nun, daß tatsächlich Hühner in einem Käfig, auf dessen hell- erleuchtetem Boden durch Stäbe Schatten geworfen wurden, die Körner nur an den belichteten Stellen aufpickten, die auf den beschatteten liegenden aber unberührt ließen, selbst wenn sie vorher lange gehungert hatten. Trotzdem fehlt diesen Tieren dieAdaptious- fähigkeit nicht völlig, aber sie ist abhängig von der Farbe des Gegenstandes. Ein lange im Hellen gehaltenes Huhn beginnt mit der Anfnalmie der Körner, die auf einem auf dem Boden des dunkeln Käfigs geworfenen Spektrum liegen, aut roten Ende und hört am anderen Ende schon bei Grün auf. Offenbar sind die hellblau und duukelblait belichteten Körner seinem Auge nicht Mehr wahrnehmbar, obgleich das menschliche Äuge sic noch sehr lvohl zu erkennen vermag. Aehnlich "verhält sich ein dunkel adap- tiertes Tier, und es geht daraus hervor, daß die blauen und violetten Strahlen auf das Auge der Hühner (und Tauben) weniger wirken als auf das des Menschen. Auch wenn ein blau belichtetes und ein rotes Feld auf dem Boden hervvrgebracht wurden, zeigte sich diese Abweichung; sie ist auf eine schon von Waelchli fest- gestellte Ansammlung von roten und orangefarbenen Oclkugcln in der Netzhaut der Hühner zurückzuführen, die nur die Strahlen des roten Endes des Spektrums durchlassen. Setzte Heß ebenso gefärbte Gläser vor sein Ange, so ivar auch für ihn die Empfindlichkeit für blaue und violette Farben gestört. Auch aus die Pupillenerweitcrung ioirken die Farben verschieden ein, und Abels- droff tvies nach, daß tatsächlich bei Tauben blaue Strahlen die Pupille weniger beeinflußt als rote. Ten Farbensinn des Hundes fintierte Himstedt und Nagel an einem Pudel, der bald alle Farbenschattierungen genau unterscheiden konnte, so daß hier, wie nicht anders zu erwarten war, ein wirklicher Farbensinn vorhanden war; zu demselben Ergebnis kamen zwei russische Forscher, die ebenfalls nachwiesen, daß dieser Sinn durch Hebung sehr vervollkommnet werden kann. Was die niederen Tiere angeht, so dürfen wir wenigstens bei beit, geistig hochstehenden, den Infekten, und Spinnen, das Vorhandensein eines Farbensinnes sicher voraus» setzen. Allerdings hat Plateau vor einer Reitze von ‘ Jährest die Behauptung ausgestellt, daß nicht die Farbe der Blüten, sonderst nur ihr Tust die Insekten anlocke; doch diese Behauptung ist bald durch zahlreiche Versuche widerlegt worden. Aus leicht begreiflichen Gründen begegnen exakte Untersuchungen hier noch viek größeren Schwierigkeiten als bei den geistig doch viel höher stehenden Wirbeltieren; aber alle die Schmuckfarben, in die der Sommer die Blüten und der Herbst die Früchte kleidet, wärest biologisch ganz unverständlich, wenn matt nicht das Vorhandensein eines mehr oder weniger gut ausgebildeten Farbensinnes bei der von den Pflanzen abhängigen Tierwelt annähme. VeNnrischtSS. * Nacktdarstellungen vor hundert Jahren. Der Verein für Körperkultur, dessen Vorstellungen die Polizei ist Berlin bekanntlich untersagt hat, kann sich darauf berufen, daß Olga Desmond bereits vor hundert Jahren eine Vorgängerin gehabt hat. Eine Pariser Zeitung, die ihre Leser auch darüber orientieren will, wie die Welt vor hundert Jahren aussah, und zu diesem Behufe die „ollen Kamellen" mitten unter die neuesten Neuigkeiten stellt, druckt folgende vor einem Säkulum erschienene! Notiz eines deutschen Blattes ab: „Frankflirt a. M., den 17. Dezember 1.808. Hier ist ein sensationelles, theatralisches Ereignis zu konstatieren. Eine berühmte Schauspielerin, Madame Haeudel, gibt hier ganz eigenartige Vorstellungen, die indessen von Pcrsonest mit. strenger Moral nicht gutgeheißen werden. Es sind das einzelne Szenen oder mich nur plastische Stellungen, die auf jedem! kleinen Theater, ja in jedem Salon vorgeführt iverden können. Zum Beispiel stellt Madame Haeudel die Galathea dar in einem Gewände, das vollständig durchsichtig ist und wie durch einest dünnen Gazeschleier die Körpcrsornten deutlich erkennen läßt. Oder sie führt in demselben Kostüm den Raub der Sabinerinnest vor. Zu dieser Szene gebracht die Künstlerin eine große Anzahl von Statisten, die die Römer darzustellen haben. Tie jnngeu Leute von Frankfurt reißen sich darum, diese Statistenrollen zu erhalten, und führen sie mit viel Eifer und Begeisterung ans!" Tie Polizei von Fmnkfurt a. M. scheint sich damals nicht für verpflichtet gehalten zu haben, gegen diese Art von „Schönheitsabenden" einzuschreiten, denn von einem polizeilichen Verbote wird in jener alten Zeitnngsnotiz nichts gesagt. * Das „Habt acht!" der Kassiererin. Eine drollige Geschichte wird der Wiener Zeit aus Neunkirchen berichtet: Tort erhielt die Kaffeehansbesitzerin Frau Viktoria Biwald eine Vorladung zur Bezirkshauptmannschaft „behufs Entgegennahme einer Belehrung". In der Bezirkshauptmannschaft wurde die Cafbtiere an den Herrn Konzipisten! Dr. Savitzky gewiesen, der ihr, offenbar», im Auftrag, folgenden „Vorhalt" machte: Der Herr Bezirks- Hauptmann Cäsar Schikich v. Belleüit habe tags vorher, als er das Kaffeehauslokal grüßend verließ, bemerkt, daß weder die Bor- geladene noch die Kassiererin seinen Gruß entsprechend erwidert hätten und hierbei nicht aufgestanden feien. Ein solches Benehmest fei zu rügen, und der Herr Bezirkshauptmann müsse zumindest vom Kaffeehanspersonal stehend begrüßt werden. Damit war die belehrte Cafetiere entlassen. Es ist nicht bekannt, auf Grund welches Gesetzesstelle der Herr Konzipist für den Bezirkshauptmanst das „Habt acht!"-Stehen der Kassiererin verlangte, da das einzig dafür in Betracht kommende Gesetzbuch, nämlich das Dienstregle-- ment auf Kassiererinnen nicht anwendbar ist. Die Kaffeehausbesitzerin, die schon im Interesse ihres Betriebes die ungestörte fitzende Lebensweise der Kassiererin verteidigte, luenbctc sich ast die Genosscnfchast, die die Forderung des Bczirkshauptmauns für einen Ucbergriff erklärte und einen Advokaten mit dcn nötigest Schritten betraute. Silbenrätsel. Aus folgenden 22 Silben: a, dir, eis, elf, ge, grub, hab, he, ft, (er, lo, Io, ne, ui, nim, rn, rat, reis, rod, je, ta, tt, sind 12 Wörter zu bilden, so daß die AwaugSbuchstaben von oben nach unten und die Endbuchstaben von unten nach oben zusammen zwei wichtige Ereignisse aus dein Leben eines jungen Mädchens ergeben. Die 12 Wörter bezeichnen: 1) Zahl, 2) Scknsssieil, 3) Astrolog. 4) Münze, 5) Stadt, 6) Pflanze, 7) Frucht, 8) König, 9) Thealcrplcch, 10) Gottheit, 11) Gebirge, 12) Jager. hb, Auflösung in nächster Nummer: Auflösung der Charade in voriger Nummer: A! a u l h e t d. Nedaklion: E. Anderson. — Rotationsdruck und Sietiag bei Grühlschsv UntorrsuaiS-Buch- und Stemdruckerei, 81. Lange, Gieße»».