Mtwsch den 3. ßebruar 1909 MUWI MLP/'Ä &^5jUMln|ll|!| f 8 Auf Liebespfaden. Roman, von H. E h r h ardt. 'Nachdruck verboten. (Fortsetzung.) Nachdem er fein frugales Abendbrot verzehrt, feiste er sich an seinen Schreibtisch und schrieb einen hofsuungsfreudigen Brief an seine Eltern. Er würde endlich wieder einmal eine kleine Freude tragen in die svrgendnnkle Atmosphäre seines Elternhauses, in der die Lichtblicke des LebenS gar selten Eingang fanden, seit der Krieg von 1870 den Hauptmann von Hassingen zum Krüppel gemacht hatte und seine Schwiegereltern in der wirtschaftlichen Krise jener Zeit ihr ganzes Vermögen verloren hatten, so daß der einzige Bruder Frau V-. Hassingens das Stammgnt der Familie v. Meusdorf unter Mühe und großen Entbehrungen erhielt, trotzdem er als Junggeselle nur für sich allein zu sorgen hatte. Freilich galt es gar oft, hilfreich in der Familie seines Schwagers einzuspringen, dem der Staat in einem thüringischen Städtchen eine Lotterieeinnahmestelle übergeben hatte, der aber nie ans einen grünen Zweig kommen konnte, lveil allerlei Mißgeschick ihn jedes Mal, wenn er meinte, sich cmporgerafft zu haben, lvieder ins Elend zurückschleuderte. Cs waren die Kinder, die, wie so oft, Schuld daran trugen, daß des Vaters brauner Schnurrbart frühzeitig ergraute und das Gold des mütterlichen Scheitels in jungen Jahren sich in Silber wandelte. Die drei Aeltesten, schnell hintereinander geboren, waren schöne, kräftige, begabte Kinder gewesen, die Tochter mit einem großen musikalischen Talent, das der Familie Hassingen einziges Erbteil von feiten des Großvaters war. Mit achtzehn Jahren saug Gabriele von Hassingen bereits so wunderbar/ daß alle Lehrer des Leipziger Konservatoriums sich auf den Ruhm und den Erfolg dieser Schülerin freuten, — mit neunzehn Jahren richte sie bereits unter der steinernen Gruftplatte im Park von Meusdorf. Sie hatte sich eine Lungenentzündung geholt und >var trotz sorgfältiger Pflege, trotz eines kostspieligen Aufenthalts am sonnigen Gestade des Mitteln,eeres, Nach einem halben Jahre au der Schwindsucht gestorben. Mit ihr schien dem jüngeren Bruder, der sie abgöttisch geliebt, ^der gute Engel gestorben zu sein. Er hatte immer zürn Leichtsinn geneigt und war wegen seines jähzornigen Temperaments von Jugend an vom Vater für die Offizierslausbahn als ungeeignet befunden worden. Er lernte gut, und man sparte und darbte, um ihn studieren Lassen zu können. Kurz vor denk Abitnrium, ein Jahr nach dem Tode seiner Schwester, ging er eines Tages heimlich davon, weil die Entdeckung drohte, daß er eine streng verbotene Schüler- Verbindung gegründet hatte, in der bei'Trunk und Spiel in einem verrufenen Lokal mit weiblicher Bedienung wahre Orgien gefeiert morden waren. Er wäre unerbittlich relegiert worden. Dieser Schande entzog er sich durch die Flucht. Daß er sich Reises geld aus der Kasse der Lotteriekollekte ^verschafft hatte, blieb eilt Geheimnis zwischen Hassingen und seinem Schwager. Auch Hans, der damals im Kadettenkorps war, erfuhr nie etwas davon; aber wenn er in den Ferien nach Hause kam und der gebeugte, nervöse Vater ihm den Kopf zurückbog und prüfend üt das hübsche, ehrliche Knabengesicht «blickte und die Mutter ihn feuchten Auges ihre „einzige Hoffnung" nannte, da durchrieselte ihn mit heftigem, bangem Schauer das Bewußtsein der Pflicht, gut zu machen, was der Bruder gesündigt. Durch ihn sollte noch einmal Glück und Reichtum in der Familie Hassingen heimisch werden. Sein blondes Schwesterlein, der Trost der Eltern, aber auch ihr heimliches'Sorgenkind, weil sie zart und schwächlich heran-! wuchs, sollte ihre Jugend Nicht im Schatten vertrauern. Durch seinen freien Willen sollte nie Kummer und schmerz von ihm aus die Sorgen der Eltern vermehren. Als er Offizier geworden, hatte sein Vater ihm geschrieben! „Du Ast bis jetzt mir und der Mutter immer nur Freuds gemacht, mein Sohn, deshalb hege ich die feste Ueberzeugung» daß Tn Deinen Beruf in strenger Pflichterfüllung zur Zufriedenheit Deiner Vorgesetzten ausführen wirst, und daß Gott Deine. Zukunft segnen wird, tveil er in seinem Gebot verspricht, daß cs denen wohl ergehen soll, die Vater und Mutter ehren." Er trug diesen Brief immer bei sich in der etwas schäbigen Brieftasche, die sein Onkel schon getragen hatte, ehe er sie dem Kadetten schenkte, und in der nur noch ein Gruppenbild seiner Eltern und all seiner Geschwister lag. Und wenn er abends die Tasche auf seinen Schreibtisch legte, dachte er jedesmal daran-- daß auf ihm die letzte Hvffitnng einer ganzen Familie ruhte. . Von dem Verschollenen war zwar nach Jahren ein Lebenszeichen gekommen mit einer Bitte um Verzeihung und der Nachricht, daß er in Brasilien in einer Kaffeefaktorei sich bis zum Buchhalter emporgearbeitet habe und schon verheiratet sei mit einer Kreolin, die kein Wort Deutsch verstände, jedoch eine tüchtige Hausfrau sei uud ihn sehr glücklich mache. Tie Familie hatte erleichtert aufgeatmet, daß er wenigstens noch ein brauchbares Glied der menschlichen Gesellschaft geworden war, aber er zählte für sie doch nicht mehr mit. Er ivar ein abgefallenes Reis des alten Stammes, das iit fremder Erde Wurzel geschlagen. Auch zwischen den Brüdern gähnte die Kluft ihrer sozialen Stellung. Sie schrieben sich tvohl zuweilen, aber das innere Verstehen fehlte: der Aeltere verlachte den Adel, mtb der Jüngere war stolz auf fein Wappenschild mit dem ausgestreckteu Arm, dessen Faust die Keule umspannte und hochhielt, mit der die Vorväter einst dem Feinde den Schädel zertrümmert hatten. Neben dem altertümlichen, breiten Goldring mit seltsamen Schnörkeleien, einem Erbstück Mit der Jahreszahl 1654, timg er am kleinen Finger der linken Hand einen Ring, in dessen grünen Stein das Wappen der Familie eingeschnitteu war. In dem Moment, da er dieses Wappen in den toten Siegellack auf der Rückseite deS Briefkuverts drückte und sein Geist voll Familienstolz und dem Bewußtsein seiner Pflicht erfüllt Mr, hatte er die kleine Helene vergessen, 74 III. Sie selbst sorgte dafür, da st er aut nächsten! Morgen frühzeitig Bn sie erinnert wurde. Stadthagen brachte ihm neben der „Täglichen Rundschau", die er seit dem Beginn seiner LeutmrutKzeit hielt, eine Ansichtspost- karte, die einen lauschigen Weg im Buchenwald des Heidelberges zeigte unb an deren unteren Rande in einer zierlichen, dünnen Mädchen Hands chr i ft die Worte standen: „Lassen Sie mich nicht Vergeblich rvarten, ich freue mich so. H." Kopfschüttelnd legte er die Karte vor sich ans die Bettdecke und liest sich noch einmal in die Kissen znrücksinken. Eigentlich war es doch toll von dem kleinen Pensionsmädel, ihrer Verliebtheit so gar keine Zügel anzulegen. Er mochte das sonst nicht leiden. Liebe, die sich ihm anbot, fand ihn ganz kalt und ab- lehnend, er antwortete nie auf eine der zahlreichen Zuschriften Von weiblicher Hand, die ihn sehnsüchtig um eilt Rendezvous an» flehten, ihm „süße Stunden" versprachen, um sein Bild wenigstens bettelten, — sie wanderten zerrissen in den Papierkorb, höchstens, daß er einen besonders überschwänglichen Herzenserguß vorher im Kasino zum Besten gab. Daher kanls wohl, dast die Kameraden ihn für einen großen Weiberfreund hielten, denn dast man solchen Anstürmen der holden Weiblichkeit einen harten Panzer entgegensetzen könnte, glaubte keiner. Er tetr ganz ungewollt in den Ruf eines Don Juans gekommen, dem kein Mädchenherz widerstehen konnte. Er mußte allerdings selber zugeben, dast er Glück bei den Frauen hatte, obgleich ihm herzlich wenig an deren Gunst gelegen war. Er wollte gern heiraten, aber er dachte gar nicht daran, einer „guten Partie" die Cour zu machen, da ihm noch keins dieser Mädchen bis jetzt, wohl ans Zufall, ein Gefühl der Sympathie erweckt hatte, ja, ihr Wohlgefallen an ihm stets peinliche Empfindungen in ihm hervvrriefen. Heut freute er sich zum erstenmal an einer mühelos gemachten Eroberung, während er in dem schmalen eisernen Feldbett lag und zur weistgekalkten Balkendecke des kleinen Zimmers eurporstarrte, in das -direkt nie ein Sonnenstrahl gelangte und das in primitivster Weise mit alten Möbelt» verschiedenen Holzes eingerichtet war. An dem lärmenden Gezwitscher der Spatzen im einzigen grünen Baum des kleinen Hofes aber merkte Hassingen doch, dast ein schöner Tag draußen war. Ganz flüchtig durchzuckte ihn der Gedanke, dast ein Regentag ihm beinahe erwünschter gewesen teire,— so ein nüchterner grauer Tag dämpft meist überschüumende Gefühle. Wer der Frühling, die Sonne! Dieses Blühen und Duften Überall. Ihm wurde Heists, totnir er an den sonnendurchleuchteteit Buchenwald dachte, an Helenens fcheue, zärtliche Mädchenaugen. Er nahm die Karte lvieder auf. „Ich freue mich so," das klang so rührend kindlich, so sehrt- süchtig. Ruit, er wurde nicht so grausam sein, sie vergebens Ivarten zn lassen, es wäre unritterlich gehandelt. Freilich, die Folgen kamen auf ihr junges' Haupt; er lehnte innerlich jede Verantwortung für fein eigenes Tun ab, das der Wunsch dieses Mädchens in Bahnen lenkte, die er andernfalls Nicht zu betreten gewagt hätte. Er war es jedenfalls nicht, der das Rad ihres Schicksals inS Rollen gebracht hatte. Damit verjagte er seine letzten Bedenken. Als am Nachmittag pünktlich zur verabredeten! Stunde Leutnant Espach kam, um ihn abzuholen, sand er ihn so unternehmungslustig, wie nur ein junger Leutnant sein kann, der im Begriff steht, ans ein kleines Abenteuer auszugehen. Er hatte lachende Augen, und seine Stimme klang viel frischer Pis gestern. „Wehe Ihnen, Espach, wenn Sie mich im Glanz Ihrer Uniform hei Helene ausstechen — dann gibts einige Feindschaft zwischen uns." Dabei musterte er im Spiegel über dem Schreibtisch noch rinutal seine schlanke, hohe Gestalt im dunkelgranen Zivilanzug, jein schmales, hübsches Gesicht über dem lächerlich hohen blendend- weißen Stehkragen, von dem kecken griinlichen Filzhnt leicht beschattet. Espach klopfte ihm aus die Schulter. „Sind ja auch in Zivil ein famoser Kerl, Hassiitgen, und wenn man erst mal so verliebt ist, wie Ihre Kleine zu fein scheint — dann tun ja Kleider nichts mehr zur Cache." Er stülpte die Mütze auf den schwarzen, woNfrisierten Kopf. „Nu Bamtd wohl losgehen." Vorher gabs noch einen Abschied von Bella, die heut, da sie als störend zum Daheimbleiben verurteilt wurde, natürlich schweifwedelnd zur Stelle war. Als sie die böse Absicht ihres Herrn merkte, stieß sie heulende Klagetöne aus, aber es nutzte ihr nichts. Die Tür schlug zu, die Glocke brausten bimmelte, sie tvar allein. Die beiden Offiziere umfing in wenigen Minuten das lauschige, grün-goldige Dämmer des Bucheitwaldes. Beider Augen spähten aiufmerksam durch das junge, grüne Laub, und sie lächelten, als der Schall von Mädchenstimmen tind Gelächter von unten herauf klang. Die Grotte, au der sie nun Vvrüberschritten, war leer; sie fegen aufs Geradewohl links ab, und im nächsten Moment drückte! tzassingens Arm sich fester auf den des Gefährteti. Ihnen entgegen kamen langsamen Ganges die beiden Freundinneir. Iw duftige, weiße Kleider gehüllt, gleichfarbige große Mullhüte über den frischen jungen Gesichtern, schienen sie wie ein Verkörperung des Frühlings, der um sie her grünte und blühte. Tic unberührte Frische der allerersten Jugend strömte von ihnen ans und verlieh ihnen einen unbeschreiblichen Reiz. Hasstngens stark ausgeprägtes' Schönheitsgefühl tvar vollauf befriedigt. Espach urteilte twch kühler und kritischer. Die überschlanke Braunhaarige mit den seltsam schräg stehenden Augen war nicht fein Geschmack, aber die große Blonde schien ihm doch eines näheren Studiums wert. Sie sah ihn mit ihren Hellen, rötlich fewimperten Angen so ruhig und ausuterlfam mit einer kleinen Beimischung von Amüsement an, als wolle sie sagen: „Sieh da, der soll wohl für mich sein. Nun da bin ich doch neugierig, ob er mir gefallen wird." Ihm gefiel vor allem beim ersten Eindruck ihre straffe, felbst- bcwußte .Haltung, ihr sicheres Auftreten. ■ Während Hassingen ihn den jungen Damen vvrstellte, fand! Espach es unbegreiflich, wie iratit neben Lisbeth die andere brachten konnte. Helene errötete heftig, als Hassingen ihr die Hand reichte, aber Lisbeth hielt den Ädoment für angebracht, ihren und der Freundin Namen zu nennen, und zeigte sich nur etwas befangen bei der Selbstverständlichkeit, mit der Espach sie sofort in Beschlag nahm. Aber das verflüchtigte sich rasch. Sie ging bald lebhaft plauderild mit ihm tveiter, während das andere Pärchen langsamer nachfolgte. Heber ihnen wölbte sich das zarte, junge Buchenlaub wie ein grün-goldenes Dach, ans dem zuweilen ein Sonnenpfeil niederzuckte und vor den Füßen der Tahinschreitenden auf und ab tanzte. Im Dickicht zur Seite und über ihnen klang ein Gewirr unklarer Tierstimmen, ein Singen, Zwitschern, Zirpen und Summen, ein Wispern und Raunen, all die Laute der frühlingsberauschten, keimenden, vom Liebesleben der Natur erregten Erde. Auch Hassingens ruhiges Blut, das er bei jeder Gelegenheit zu betonen pflegte, begann rascher und heißer durch seine AderN zu fließen, als er neben dem jungen Mädchen herschritt, mit dein seine Phantasie sich in öden Krankheitstagen mehr als gut war, beschäftigt hatte. (Fortfetzuttg folgt.) §elrx Mendelssohn-Bütthsldy. Am 3. Februar jährt sich zum hundertsten Male der Geburtstag Felix Mendelssohn-Bartholdys, eines der genialsten Musiker, die dem au musikalischen Talenten so reichen deutschen Volke entsprossen sütd. Unsere moberite Zeit, die so gern und so eifrig alles, was die Kunst an fdjönen Gaben zu verteilen hat, nur von ihrem Standpmtki zu beurteilen geneigt ist, hat auch versucht, Mendelssohns Stellung in der Musikgeschichte zu erschüttern, indetnl überemsige Zerstörer der künstlerischen Ideale die Natur des Künstlers als zu weichlich und senttmental hinstellen. Aber ist den breiten Massen der Änfikfreunde wirken die Werke des Ton- setzers mit der gleichen unverminderten Frische, in der sie vor fünfzig Jahren das Entzücken der Welt gebildet haben, und es ist wohl zweifellos, daß vieles von dem Lebenswerk des hochbegabten Maitnes auch für lange Zeit noch zum Hansschatz des deutschen Volkes zählen wird. Zwar der Geschmack unserer Gene- ratioti hat sich im allgemeinen vott der Art abgewendet, die; Mendelssohns Kennzeichen bildet. War für ihn und seine Zeitgenossen die Melodik die Seele der Musik, strebte er vor allen Dingen nach einem ntnsikalifchen Ausdruck, der sich parallel zur schönen Linie bewegte, so erblickt die Epoche, in der lvir leben, Ziel unb Aufgabe der Musik in der Vertiefung der Tonsprache ohne Rücksicht ans den absoluten Wohlklang unb der harmonischen Befriedigung im Sinne der klanglichen Wirkung. Ein einziger langer Weg voll Glanz und Ruhm ist der Lefetts- lanf Mendelssohns, fer, vom Schicksal unb äußeren günstigen Verhältnissen getragen, eine Laufbahn durchmessen bat, wie sie; nur wenig ausübenden Musikern beschieden war. In einer musikalischen Familie ausgewachsen, zeigte er schon erstaunlich früh eine hohe musikalische Begabung. Seine Eltern, nach ihrer Familientradition den höchsten Zielen der Bildung und Kunst zu- gewandt, unterstützten das Talent dcs Knaben, und der musika- 75 Hochgebildeter Mensch wußte alles um1 sich zu scharen, was mit der Musik als Kunst in Verbindung stand, und man darf es wohl sre hören aus der Sprache seiner inneren Gefühlswelt das Sentimentale anklingeu und sie verneinen das Persönliche in Mendelssohn, indeni sie in seinem stereotypen Stil den Mangel an kraftvoller Gliederung des Airsdrucks erblicken. Manches daran ist wahr, Vieles unrichtig. Es ist eine alte Wahrheit, daß in der Musik sich die Geistesrichtnng der Zeit sich besonders deutlich ausspricht. Als Mendelssohn schus, waren alle Bedingungen dazu vorhanden, einen schwärmerisch veranlagten Mrrsiker in die Bahn der Romantik zu drängen. Jahrzehnte lang hatte die absolute Musik in den Formen der Klassizität das Empfinden der Musikwelt beherrscht. Die Musik als solche, ohne Vorstellungszweck, ohne lebe Nebenabsicht, hatte sich itur an Allgemcinstimmungcn in dem nu(. _ Ta,; ihm das Geheimnisvolle, das Zauberhafte, das Reich > ver Elsen und der Hexen am nächsten lag, das erklärt sich aus der an (eine j Ge>nhlsatmosphäre, ans der er seine literarische Bildung zog. 1 Wer ime er mit seiner ganzen Erziehung und Selbstzucht in dein Gedankenkreis seiner Zeit wurzelt, konnte nicht anders, als in cei» Raunen des dämmerigen Waldes, in denr Spuk der schwirrenden Geister den Anstoß finden zun, Nachschaffen einer Welt, die chin Inhalt und Wesen gab. Daß es nicht die schlechteste der V T ” W:lt7-i war, in die er sich versetzte, das sagen uns y I unsere eigenen Enipfnidungen, mit denen wir uns gern und .villig 1) Leipzig I semer Macht untcvordiien. Für die Jugend spricht auch in I unserer heutigen Wirklichkeitszeit Mendelssohn die Sprache der K Unterricht, der ihm' zuteil ward, richtete sich aus die Mus- , Hochgebildeter Mensch lvußte alles um sich zu scharen, was mit na seiner Begabiing durch gründliche Schulung. Schon hierin I der Musik als Kunst in Verbindung stand, und man darf es wohl liegt eine ganz außerordentliche Begünstigung Mendelssohns durch aussprechen, daß die erziehlichen und ästhetischen Werte der Jmer- das Geschick, beim nicht wie andere Große im Reiche der Musik j pretierung von musikalischen Kunstwerken durch ihn zum ersten mußte er Widerstände gegen seine natürliche Veraiilagung be- I Male in die breite Oessentlichkeit getragen worden sind siegen, ehe er die völlige Beherrschung über das rein Formelle I Jur Jahre 1837 verehelichte sich Mendelssohn mit Cäcilie ferner Kunst sich zu eigen machen konnte. An der fürsorglichen I Jeanrenaud. Nun folgte die Begründung des seither so berühmt Hand eines Zelter, daun von tüchtigen Lehrern wie Berger und I gewordenen Konservatoriums zu Leipzig, der Pflanzstätte so vieler Henning wurde er tu das Wesen der Musik als Kunst cingesührt, I ernster und zu Bedeutung gelangter schaffender Künstler Berlin Hub jeder seiner Schritte lvard von dem Bewußtsein seiner Lehrer I war wieder aus Mendelssohn ausinerksam geworden, und lvieder- begleitet, daß es in diesem Falle sich nur die Entwicklung eines I holt versuchte König Friedrich Wilhelm IV., den Meister nach Ungewöhnlichen Talentes bandle. Ter lebhafte Sinn des Knaben I seiner Hauptstadt zu ziehen. Er gab ihm Anregungen zu ver- ifür die Musik kam den Bestrebungen seiner Lehrer unterstützend I schiedenen Schöpfungen; auf seine Veranlassung entstand die Musik entgegen und sein Werdegang ist in der Tat das Ergebnis einer jur „Antigone" und „Oedipus", aber zum dauernden Aufenthalt tlüülichcn Verbindung von Anlage und Erziehung, — das Ideal in Berlin, wo er allerdings einige Male erschien, um Aufführungen es Menschenbildners, der mit klarem Auge sein Eigenes zu seiner Werke zu leiten, konnte sich Mendelssohn nicht entschließen, der Grundlage eines vorhandenen Bildungsmaterials hinzusügt. I Durch den unerwarteten Tod seiner geliebten Schwester Fann!) Sm Hause der Eltern wurde viel musiziert und auch kleinere I im Jahre 1847 tief erschüttert, starb er schon einige Monate rchester führten dort Stücke auf. Dadurch übte sich Mendelssohn I nach ihr am 4. November 1847. M&n&^^KSSL^S1einUfSnefiA'X* & Hir unsere lebende Generation ist das Wirken Mendelssohns Wo». Jahre 1820 an b^inN die reaZ üstiae komvwtvMcm vornehmlich nach jener Seite hin wichtig und bemerkenswert, die Tätigkeit Mendelssohns nnd m LckmJaL sckmKü er Äue »»3 den Weister auf der Höhe seines Schaffens zeigt. Auch er W^lmsoiiate eine kleine Kanta e e ue Mi e Ov rette Lieder ^Lappen der Schulung und Entwicklung durchmessen, die wtd eiiHge%finnermwrtctfe & Jahr 1821 brachte Mmdels- Mer Schaffende erlebt, auch er hat m der Fülle seiner Schöpfungen fctS-in bn SUnLwln M nach dem Bleibenden, nach den Ewigkeitswerten in seiner knft, £ »S S« »nfcetai ffißttrf Schon versucht die moderne „Richtung", die Negation und das dienen, -- Weber hat ibn ersetzt durch sein Bettviel d^s der Mü,rUe Schaffen zugleich, den Romantiker in die Gallerie der Tousprache nnr den vergeistigten Ausdruck einer inneren Stimmung I füMetHn bn zarten Art stiner'w'Kodik^das Reichen der Sckunäck^ HwkF^L?L?L^ie B'gegn-mg Mendelssohns mit Ären W ÄÖSSHläÄ« 'ätoetly. Beiter hatte dem Altme.ster den begabten Jüngling Angeführt, und Goethe nahm lebhaftes Interesse an ihm. Im Jahre 1824 hatte Mendelssohn schon seine vierte kleine Oper Ir/Ste beiden Neffen" fertig, und nun konnte ihn Zelter ans den «geregelten Bahnen des Unterrichts entlassen. Der Jüngling war tzum vollendeten Meister herangereift, und mit siebzehn Jahren Batte er bereits die Ouvertüre zur Musik des „Sommernachtstraum" seschaffen. Die übrigen Teile der Musik entstanden fünfzehn Jahre später. . Seine erste und einzige Oper „Die Hochzeit des Camacho" Lieg Mendelssohn un Jahre 1826 int Berliner Königlichen Schau- wckagte'Musiker war"'lcin ^Drama'tike^und^ hat^nu^in^seiiwn | späteren Oratorien dem dramatischen Elemente allerdinas auf I m m G.ndrucki zu Sond<.rstimmungen und ausgeiprochenen feine Art, man kann wohl sagen Opfer ÄwS feiiiS kaum noch .geahnt In solchen strengen Zeiten, kvaren. Eine künstleriscve at von' lchwerwieaenden I ? s. bce Musik nur im llassi-chen Gewände gelten lassen wollten, Lwn Folgm ftiltt'in bSfÄÄ Neuerm.g, große Tonmeister, war von der Generation, die an Beethovens I 1 1 ra e' U Schwingen der romantischen Glanz sich berauscht halte, völlig vergessen worden. Die | die Wiege des Ruhmes geworden Ivar, Triumphe erntete, so ebnete nun England Jnv-r.Ä.kden Weg nach feiner Heimat, wo man mit Interesse, aber auch mit Staunen vernahm, welch großer Musiker der lunge Mendelssohn fei. In London ließ der Künstler seine OEol^suifome aufführet!, die glänzend, anfgeuommen wurde. Cnie Reise durch Schottland gab ihm mannigfaltige. Anregung knie’SST bK Hebriden-Ouvertüre uiiddie schottische S iw toeiciühd}« Fortschritt gelten konnte, hört sich heute in der Periode des gesteigerten Empfindungslebens und der Beherrschung aller Wnstlerischer Ausdrucksmittel mitunter flach und gewöhnlich an. Nicht aber dürfen luir überfehm, was Mendelssohn uns an Positiven musikalischen Gedanken geschenkt hat. Auch nicht vergessen, daß er ein Formtalent von ganz außerordentlicher Begabung war und daß er aus einer vornehmen künstlerischen Natur heraus schuf. Darum ist auch das Kleinste, das Unscheinbarste, das er gab, ja selbst das, was uns heute als übersentimental dünkt, immer edel und würdig, der sichtbare Ausdruck eines Edelsinns, beni alles Gemeine fremd und widerwärtig gewesen ist. Was zumal rtl der deutschen Volksseele ans den Kompositionen Mendelssohns immer wieder,anklingt, das ist der unleugbare Gefühlswert, der ui sie versenkt ist. Singt er in seinen „Liedern ohne Worte" einfach und fr licht Melodien von klangschöner Frische, malt er in semen wundervollen Ouvertüren Schilderungen von eindringlicher Natiirtrene, läßt er in seinen sinfonischen Werken dem Di« ihm angeborene Professur an der Berliner. WPtznen Gedankenkreis freien Sauf, — immer geschieht es vor lehnte Mendelssohn ab und unternahm iui Jalre isw l’inp I einer inneren Veranlassimg zum Schaffen folgend, längere Reise durch Italien, ging ” 1832 nach Ä n dsichts Gesuchtes trstt aus Mendelssohns Lebenswerk hervor, an £>«äe«Ä? ST' wandte sich wieder nach Lm'idon" « rauM d^r Strom des^vLhaft Empfundenen mäckstig blick im k nsI, ,n^1 , h.CU % Ar einzige sckmierzkiche Augen- ,,111 runstlerifchen Leben des Merstcrs knüpft sich an feine mid das'Taw t^^cntenstelle an der Berliner Singakademie, «enialen Mom, ^',1 diese musikalifche Körperschaft den E?! -Wann erfolglos an ihre Pforten pochen ließ, stellt einen scheu Irrtümer. M PtthfTr"-!,. ^d'e Geivandhauskonrerte begründete n.ch dadurch Leivzm o21 der öffentlichen musikalischen Kunstübiiug semcr I i -»eit gestaltete. Das Institut her (SmmnS.I ä”»V‘Ä *vnum#n;u»»cu, ^ruveisioyn «e «pracne oer Ungeahnter Kraft in die Höhe' Wend'ivchlm *”.0 I Verheißung, für uns Nettere die Geschichte unserer eigenen Ber- . .. oie Vipe, ^cenoeichoyn als Künstler und 1 gangenhcit, IN der auch wir die blaue Blume gesucht haben, im 76 Redaktion: K. Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen. V^C’ * Dementsprechenb. Bürgermeister: „Die tausend Mark Belohnung kriegst nöt/ Büttel; der Verhaftete ,s' dec g suchte Raubmörder nöt! 's ist bloß 'n gewöhnlicher Landstcetchert Polizeidiener: „Nacha kriegt der Lump al« aa bloß Wasser ,mb »Gut es Gehöre „Nimm cs mir nicht übel, lieber Freund,- aber du hast vorhin einige Male recht fatsch gegeigt! „Nicht wahr? Ich hab' es gleich an den Gesichtern meiner Zuhörer gemerkt!" ____________ »Ein versteinerter Bannt in Paris- I Paris wird berichtet: Eine interessante Sehenswürdigkeit wird demnächst im Pariser Botanischen Garten aufge el t werden, ein uralter versteinerter Baumstamm, beit Pierpont Morgan der Mineralogischen Abteilung des Pariser ..ui- seums zum Geschenk gemacht hat. Bor vrelen Jahrtausenden I wurde ein ganzer Wald südlich von dein heutigen Holbrack in Arizona überschwemmt; in stummer Arbeit haben dre I Wasser alle Fibern des Holzes in Achat und bisweilen rn Quarz umgewandelt. Das Exemplar dieser versteinerten Bäume, das jetzt in Paris eingetroffen ist, ist eines der I schönsten: der Baumstamm wiegt über 50 Hutner bm einer Sänqc von 1,5 Meter und einem oberen Durchmesser ton einem Meter. Die Oberfläche des kostbaren Stuckes ist rn Siour-Falls sorgfältig poliert worden und bietet m seinem reichen Farbenspiel, das eine leuchtende Skala von tiefem Rot bis zu strahlendem Goldgelb durchlauft, iinterbrochen von grünen und grauen Adern, einen prachtvollen Anblick. * Die Rache des Chinesen. Unter dieser Ueber- schrift erzählt die Metropole d'Anvers folgendes Ge- schichtchen: Bor einigen Tagen sammelte sich eine große I Schar von Gaffern vor dem Fenster einer Hafenkneipe an, ! wo zwei Maler sich abmühten, mit Piitsel und Wasser Hieroglyphen zu entfernen, die nur den Anbetern des Eon- fuzius vertrant sind. Die Zuschauer fanden ausckMnend große Freude daran, den Arbeitern zuzusehen, tlnd lyre Freude war nickt ganz ohne innere Berechtigung. Bor ungefähr einem Jahre nämlich hatte sich ein Steward, der so ziemlich in-allen Meeren der Erdkugel herumgesegelt und der des Lebens an Bord überdrüssig war, dazu entschlossen, sich in Antwerpen niederzulassen. Er verheiratete sich zuerst uud kaufte dann das Cafö, vor dem sich kürzlich diebe- | lustigten Neugierigen ansammelten. Aber es S/bt so viele Cafes am Hafen, dazu kam noch die wirtschaftliche Krise, kurzum die Geschäfte ginge« ziemlich flau. Glücklicherweise gibt es noch einen Gott für die Gastwirte, uud unser guter Steward begegnete diesem Gott in der Gestalt eines kleinen gelben Mannes, den er als den ehemaligen Koch emes Seglers wiedererkannte, aiif dem er lange gefahren war. Um dem Koch die Ueberlegenheit der weißen Rasse zum Verständnis zu bringen und gleichzeitig das Verhältnis zwischen Borgesetzten und Untergebenen richtig abzugrenzen, hatte der Steward ihn häufig gehörig verbleut. Das schien der gelbe Mann nicht weiter übelgenommen zu haben, denn als er jetzt nach Jahren seinen alten Kameraden wiedersah, eilte er auf ihn zu, begrüßte ihn mit sehr erfreuter Miene, uud wenige Augenblicke später saßen die beiden bei Whisky und Soda und feierten die Freude des Wiedersehens. Die 'Geister des Alkohols gaben dem Steward einen genialen Gedanken ein. Er sagte sich plötzlich-, daß es ein Mittel gebe, um seine Geschäfte in Schwung zu bringen, »eine Kneipe müßte der Treffpunkt der Vertreter. der gelben Rasse werden, die für kürzere oder längere Zeit nach Antwerpen kamen. Er teilte diese Idee seinem gelben Bruder mit und bat ihn, er möchte ihm doch eine kleine Aufschrift in chinesischen Buchstaben ««fertigen, die er dann als Schild anshängen ivotlte. Bereitwilligst ging der Chinese auf diesen Wunsch seines Freundes ein; man teerte dann noch einige Gläser und trennte sich schließlich mit herzlicher Umarmung. Am nächsten Tage prangten die chinesischen Settern am Fenster des Cafes, und der glückliche Wirt freute sich seines Einfalles. Aber merkwürdigerweise blieb der erwartete Erfolg aus. Niemals betrat ein gelber Mann die Kneipe, im Gegenteil, jedesmal, wenn bezopfte Leute daran vorüber kamen, sprachen sie erregt auf einander eirund es klang fast so, als ob sie in ihrer heimatlichen Sprache Flüche ausstießen. Erst vor einigen Tagen kam der Steward der Sacke auf den Grund. Ein deutscher Marineoffizier, der Chinesisch kann, übersetzte ihm die Inschrift, Sie lautete: „Hier wohnt der Feind der Gelben, der sie vergiftet." DaS war die Rache des Chinesen für die Prügels die er einst hatte einstecken müssen. Für den Spott brauchte der gute Steward nicht zu sorgen. _ »Welche Arbeit leistet m a n b e i m T a «seit? Würde jemand der amt tanzt, veranlaßt werden, einmal oder gar Mer 20 Kilometer weit zu laufen, also ftinf Stunden hinter^ einander, und noch dazu mit hüpfenden Tanzschritten, so wurde; er wohl zunächst annehmen, daß man ihn für einen Narre« halt. Und doch gibt es - Millionen solcher Narren, die bei iedeM längeren Tanzvergnügen eine 20 Kilometer lange oder noch längere Strecke zurücklegen, ohne es auch nur zu ahnen. Man glaubt aber das Tanzen sei ein angenehmer Zeitvertreib, und wen«! die schönen Ablenkunge «mancherlei. Art nicht wären, so wurde man die enorme Arbeitsleistung auch sicher merlbar .empfinden. Der rti'rtinhrtftrbe Walzer bedeutet für jede» Tänzer eine Leistung von; SleafiSt 1000 Meier, die Polka 800 Meter eine Quadrille aber 2000 Meter. Man braucht also nur 15—28 ! Mal in einer Nacht zu tanzen, so hat man im Ballsaat eine Strecke von rund 20 Kilometern zurückgelegt. Der angenchme Zeitvertreib ist somit auch eine ganz achtbare gymnastische labung- allein, wiederholt man dergleichen sehr oft, so Entstehen aus allen Vorteilen nur-Nachteile, denn die Tanzvergnügen findm m der Regel zur Nachtzeit statt, wenn Geist und Körper durch die Tagesanstrengnng bereits ermüdet ist'und obendrein können auch nicht alle Tänzer und Tänzerinnen den versäumten Schlaf bu-, tief in den nächsten Tag hinein nachholen. Es gibt viele I Mädchen, die jeden ihnen gebotenen Pall Mitniachen. Dadurch aber wird ihre Gesundheit — man- siebt das stbot nach I weniaen Wochen an — außerordentlich untergraben. Alle Eltern stülten"daher dein Vergnügen ihrer Töchter auch eme Grenze Literarisches. — Drei neue Karten von Hessen und Hessen- Nassau Bei Ludwig Ravenstein in Franstnrt a. .st. M dtö bekannte Professor W. Liebenow'sche Karte der Provinz Hessen Nassau und des Großherzogtums 5oefseii aufcmemBlatt veremnM in neuer Auflage erschienen; neu bearbeitet ans Grund. amtlicher Materialien von Hans Ravenstein. — Gleichzeitig sind mit drucke der Karte, die Provinz Hessen-Nassau und da? Olroßhrnzog- tum Hessen einzeln darstellend, erschienen. In scmster lM«ic- runa bringe» alle drei Karten inuitiuoe Orte bis Snm Weiter herab mit Namen nach der Bedeutung und Bewohnerzahl tlaisi Zziert?^ Sämtliche Eisenbahnen mit Stationen, Landstraßen uni, Ortsverbindungeu sind bis auf die jüngste Zeit ergänzt mordet, Lebe« und in Ban? iin^Stg be itzt ^MendeNohu is/der Idealist unter denken. aS- / 9 s «• VsvmrschLss. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Ergänzungsrätsels i« voriger Nummer r Ein Kampiplatz ist die Welt; DaS Kränzlem und die Kron' Trägt Keiner, der nickt kämpft, Mi! Ruhm und Ehr' davon. I. edtejiter-^ auf diefen ein rot inachen flau ach morgen heut' den tor gehört tag mor bis das über nung nicht von seine glück dir nur gen du aber kann rech lich