My w !S. Mittwoch den Dezember $ #4 M Ehrtrij - rrr«w V 1 H WAS n AKW Jl MWMUW -'M! eie vT! Rheinlandstöchter. Stern an von Clara Vie bi g. (Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Ein Glück, das; Fran Rätin draußen so lange zögerte. Schmolle war nach .Hause gekommen, Hatte törichterweise bei Kranzler Eisbaiser gegessen und vorher im Pschorr ein Echtes getrunken — jetzt, mit diese kühle Jahreszeit! — er klagte über Indisposition. Es wurde Kamillentee gebraut, eine Wärmflasche gefüllt; ganz abgehetzt kant die Rätin endlich wieder zum Vorschein. „Verzeihen Sie, verzeihen Sie nur, teuerste Frau — dringende Pflichten! Denke, Nelda, der gute Schmolle! Er 'hat Zwei Billetts für uns besorgt, zu morgen ins Opernhaus! „Tristan und Isolde"! Nein, es ist rührend! Er hat Wonnementsplätze bekommen — denke mal, Parkett! Ich wäre ja eigentlich lieber in „Kabale und Liehe", in „die Waise von Lowood", in irgend was Rührendes ge- gangen, aber wir werden uns doch morgen gewiß auch sehr -amüsieren. Sie gvhen sicher viel ins Theater, liebe Frau von Osten?" „O nein! Aber morgen gehe ich- auch!" Cs war gut, daß die Lampe nicht ällznhell brannte, mau sah nicht den leidenden Zug um den Mund der jungen Frau. „Mein Mann hat sich mit Arnheims verabredet. Wir sitzen Fremdenloge links — o Nelda, sieh' mal herauf, wenn du kannst! Und jetzt muß ich gehen!" „Aber nein, ich lasse Sie nicht. Sie müssen erst Tee trinken! Ein Täßchen! Ich denke sonst, es ist Ihnen bei uns nicht gut genug! Bitte, bitte!" Frau Dallmer war ganz exaltiert. „In Koblenz denken sie natürlich, wir verhungern; aber so schlimm ist es lange nicht. Bitte, bitte, langen Sie zu, ganz frische Cakes von Thiele, Leipzigsrund Charlottenstraßeuecke!" t , r. Frau von Osten aß und trank. Nelda bewunderte sie im stillen; wer hätte dem schwachen Geschöpf so viel Tapferkeit'gugetrant! Nur beim Abschied kamen noch einmal die Tränen, Agnes-flüsterte krampfhaft am Hals der Freundin: „Morgen — sieh heraus, sieh herauf!" Als der Besuch fort war, saß Nelda lange wett still Und fuhr sinnend mit dem Finger das Muster des weißen Tischtuches nach. An was dachte sie? Au die Vergäng- lichkeit allen Glücks. Ein banges Fragen stieg in ihr auf — war es das Leben wert, sich zu ereifern und abzujagen, zu sehnen und zu grämen?' Warum — —? War es nicht besser, die Flinte ins Korn zu .werfen? Mochte alles gehen, wie es wollte! . . „Nein!" Von einem plötzlichen Schwindel erfaßt, schloß sie die Augen. Ihr.fielen all' die resignierten, müdeit Gesichter ein/denen sie alltäglich- in der Pferdebahn gegenüber sah, besonders die mancher Frauen. Blasse, versurchtc, un- Lefriedcgte Altnuigserngesichter, mit einem grämlichen Zug um den Mund und einer forschenden Neugier in den Augen. „Nein, so will ich nicht werden, um Gotteswillen nicht! Ich will mich stemmen bis zuletzt — ich werde nicht tote die — nein!" Sie sagte das „Nein" so laut und legte die flache H-and so fest auf den Tisch, daß Frau Rätin erschrocken zusammenfuhr. „Immer „nein", immer „nein", ich glaube, du bist mit dem „nein" auf die Welt gekommen! Sag' doch mal „ja"! Denkst du, es ist ein Vergnügen für die Mutter, wenn die Tochter immer obstinat ist? Gott wie mich der Besuch von der Osten angegriffen hat! Wenn man solch einer glücklichen Frau und Mutter begegnet und sieht dann die eigne.Tochter an, wie die so verblüht, sich kein Mensch um die kümmert, das ist bitter! Das Haar machst du dir jcist recht kleidsam, Nelda —■ ein Glück, das; dir keiner dein Alter ansieht. Aber ein bißchen stark nm die Hüften wirst du schon, das •— ah, Herr Doktor, schon zurück?!" Frau Rätin mußte sich unterbrechen. Ein junger staatlicher Mann war eingetreten, mit den Manieren eines Hausgenossen, und nahm am Tisch Platz. Dr. Müller aus der großen Kmterstube, Assistent an der Charites. Gleich -darauf erschien Marie mit den Tellern und deckte geräuschvoll klappernd den Tisch. Wie ans Kommando öffnete sich dann noch zweimal die Tür; erst kam Herr Schmolle — noch etwack angegriffen, aber mit schon wieder erwachtem Appetit --- hierauf das Fräulein aus der kleinen Hinterstube. . , Mau fing an zu essen. Bratkartoffeln mit mariniertem Hering, hinterher Butterbrot und Limburger Käse. Herr Schmolle verschmähte den Tee, er trank seine Weihe dazu. Der juUge Doktor hob oft den Blick verstohlen vom Teller, nach seinem Gegenüber, dem Fräulein Berg. Er hatte merkwürdig Ausdrucksvolle Augen mit einem beredten Flimmern darin.. Vera Berg schien das zu empfinden ; ihr blasses Gesicht rötete sich, ihre Lider zwinkerten und senkten sich über die schwarzen hungrigen Augen — ja, hungrige Augen! Frau Rätin hatte gar nicht so unrecht, als sie beim ersten Seyen sagte: „Sie wird doch die Pension bezahlen? Sie bat am Ende nichts; sie hat so hungrige, Augen!" Als ob mau nicht muL etwas -anderm auch hungrig sein könnte! Fran Rätin dacEs nur an den Mangel von Leibesnahrung: viel Geld hatte Franlein Berg freilich nicht. Sie bezahlte auch nur geringe Pension für das winzige Hinterzimmerchen — -das Kopfende des Bettes stand am Fenster, ein Waschständer und Kleiderschrank fanden kaum Nelda hatte gleich Sympathie für das hagere Mädchen mit deti düster zufammengewachseiten Augenbrauen und der bleichen Stirn - das ivar auch eine von denen! War sie eigentlich alt oder jung? Man wußte das nicht recht. Nelda sagte sich „'alt", wenn Fräulein Berg mittags nach Hause kam, müde und abgespannt vom Dienst — ste war Teleq pbottistin; daun zeigte das klare,Mttaaslrcht unbar mlwWg jede Falte. Am Üampeuschimmer sah sw mng aus. Dann leuchteten ihre schwarzen Augen in einem fabelhaften Glanz, 750 Ser feüte blasse Mund wurde feucht rot über bem Schmelz der Zähne. Ihr heiseres, gedecktes Organ, überanstrengt vom vielen Telephonieren, flüsterte nur; ihre schmalen Hände brannten immer in den inneren Flächen, es war Mut dahinter. Wo war oft angegriffen und litt an Kopfschmerzen; Doktor Müller nahm sich ihrer besonders an und schrieb ihr Rezepte. Im vergangenen Herbst hatte er sie oft noch abends spät spazieren geführt. „Es ist wirtlich rührend von ihm," pflegte die Rätin tzN sagen. „Statt mit seinen Kollegen .beim Skat zu sitzen, läuft er da mit der hageren Person im Tiergarten herum, nur damit sie an der Luft kommt. Es gibt doch! noch gute Menschen!" Beinah hätte sie sich deswegen mit Sehmolke erzürnt, der siel in einen ganz merkwürdig lang- jgezogenen Don: „So — o, finden Sie das so gn — u — t, Verehrte Geheimrätin?!" Nein, es war entschieden sehr nett vom Doktor! So ein anständiger, junger Mann! Er bezahlte die Pension pünktlich; kniff nie das Dienstmädchen in den Arm oder raunte ihm abends beim Nachhansekommen allerhand Scherze in die Ohren. Solche Herren hatte Fran Rätin auch schon gehabt; bis in die Berliner Stube war das Unterdrückte Jauchzen der Magd gedrungen. Und an- geheitert kant er auch nie heim. Schade, das;, er keine Partie war! * In der Oper gab man „Tristan und Isolde". Das große Haus war besetzt in allen Rängen, gefüllt bis zum letzten Platz. Es war schon spät, der erste Akt vorüber. Aus der Bühne Dämmerung, märchenhaft durchflossen von bläulichem Mondlicht — auf der Bank das Liebespaar in sündigem Vergessen. Und jetzt Brauaänes Warnungsruf! Sie hören nichts, sie fiebern sich entgegen, die Nachtigall lockt int Gebüsch — da wieder der Ruf der Hüterin, lauter, eindringlicher — sie liegen sicb in den Armen, sie pressen Mund auf Mund! In den Zweigen ängstliches Geflatter, in den Banmwipfeln zitternde Strahlen. Schmelzende Töne der Stift in der Nacht, Töne der Klage; aber die Lust ist stärker. Ist das eilt Gewoge int Orchester, ein Geschwirr, ein Vibrieren, eine aufregende Folge von Harmonien und Disharmonien dazwischen, alles überragend, eine leidenschaftlich süße Liebesmelodie. „Großer Gott, wie unpassend!" Frau Dallmer saß in der zweiten Reihe des Parkett, aber sie saß auf Kohlen; krampfhaft schaute sie in ihren Schoß. Jetzt stieß sie die Tochter an: „Sieh mal, und da sitzen ganz junge Mädchen in iveiß und rosa! Ich traue mich nicht die 2(11 gen aufzuschlagen ; ich kann den guten Schmolle gar nicht begreifen !" Nelda hörte nicht. Mit weitaufgerissenen 2lugen folgte sie den Vorgängen aus der Bühne; es war das erste Mal, daß sie „Tristan und Isolde" sah. Sie war wie benommen, nur ein Gedanke noch klar in ihr: „Was fühlen die drei da oben?" Blitzgeschwind warf sie einen Blick nach der Fremdenloge. Da, vorn in der ersten Reihe, saßen Fran Arnheim und Agnes, hinter ihnen Hauptmann von Osten; er, Arnheim, war noch nicht anwesend. Dutzende von Operngläsern hatten sich auf die schöne Frau des Börsenfürsten gerichtet; während des Vorspiels war sie eingetreten, einen Augenblick spähte sie, die Hand auf den roten Sammet der Brüstung gestützt, ins Theater hinunter. Dann setzte sie sich rasch, man sah nur noch ihr verlornes Profil und den goldigen Haarknoten; sie wandte den Kopf zurück nach ihrem eleganten Begleiter in Gardeuniform. Zwei glänzende Menschen! Die kleine Frau, die als dritte in der Loge saß, blaß und pensions- mädchenhaft hinter der Gardine vorlugte, siel niemandem auf. Jetzt flog ein Lächeln über ihr zartes Gesichtchen, sie nickte ins Parkett hinunter, sie hatte die Freundin erkannt. Der Vorhang rollte aus, das hohe Lied der Leidenschaft begann — langsam, allmählich, sich steigernd und steigernd bis zum Gipfel der Wonne. Ein Strom von stammelnden Liebeslauten, lockend, glühend, flutete durch das Haus; in jeder Geige faß eine Seele, das Cello rief mit der Menschenstimme um die Wette — hinsterbende, betörende Klänge. Agnes saß starr; jetzt wurde sie totenbleich, aber sie hielt den Kops steif geradeaus. Sie vernahm hinter sich, neben sich- das Flüstern, leiser wie ein Hauch'; ein doppeltes! Gesicht schien ihr plötzlich verliehen. Sie blickte auf die! Bühne und sah alles und jedes, und sah doch wie die Hand ihres Mannes verstohlen nach der Hand der Frau an ihrer Seite tastete — das schöne blonde Haupt neigte sich ganz zurück, int Halbdunkel streiften brennende Lippen das rosige Ohr —.ein Seufzer wie eine Glutwelle zitterte durch den engen Logenraum — jetzt — die Tür knarrt! Durch den Spalt zwängt sich Herr Leo Arnheim, int Frack, den Chapeau-, clagüe unter'm Arm. Aus der Bühne eine bange Schwüle. Jetzt Jagdhörner, nah, Jagdhörner näher, ganz näh! Das bekannte Signal! — König Marke ist da! — „Bewahre, was wird nun?" flüsterte Rätin Dallmer unten int Parkett. „O, du mein Himmel, es ist gut, daß so was int Leben nicht oft vorkommt! Sieh mal auf, Nelda, wie finster die Arnheim aussieht! Agnes kann ich! gar nicht sehen, die sitzt ganz hinter der Gardine. Aber er, Arnheim, ist jetzt da — schon so alt — ach!" „St—st!" machte es in der Reihe dahinter. „Mama, ich bitte dich, nicht so laut!" Ein Glück, daß jetzt der Zwischenakt kam! Die Rätin mußte ihren Gedanken Ausdruck leihen. „Nelda, nein, was ist das für ein gräßliches Stück! Auch nicht mal Musik, nur so ein Durcheinander. Wie können Mütter ihre Töchter das sehen lassen, um Gotteswillen! Mir ist es fatal, daß du hier bist, wenn du auch leider nicht mehr so jung bist. Dazu haben wir dich doch immer Vieh zu sorgsam bewacht und behütet. Es gefällt dir doch nicht etwa: — was — wie?" Nelda gckb keine Antwort, unverwandt starrte sie hinauf zur Fremdenloge — was ging da vor?! Ihr scharfes Auge entdeckte die fahle Blässe ans dem Gesicht der Freundin; Agnes saß wie eine 2lögeschiedene, mit verlorenem Blick ins Leere starrend. Und Frau Arnheim so finster, einen Zug von Ueberdruß und Verlangen zugleich in den stolzen Zügen. Jetzt streckte Arnheim seinen Kopf zwischen beide Damen, er schien einen Witz zu machen; aber er war es allein, der darüber lachte. Seine Frau zuckle nur leicht die Schultern und streifte ihn mit einem flüchtigen Seitenblick; Agnes.gab sich Mühe zu lächeln, es gelang ihr nicht, die Lippen verzogen sich zu einer kläglichen Grimasse. Nelda zerknitterte den Theaterzettel in den Händen, eine unbestimmte Angst machte sie nervös. Eine unheilvolle Schwüle schien von da oben herunter zu wehen, (Fortsetzung folgt.) Abraham a saucta Clara. Von A u g n st S c r i b a. Am 1. Dezember werden es 200 Jahre, daß im Kloster Maria-- Brunn bei Wien ein Mann die 2lugcn zum letzten Schlummer schloß, der aus seine Glaubensgenossen aller Stände in seltsamster Eigenart jahrzehntelang den stärksten religiös-sittlichen Einfluß ausgeübt hat. Es war der Augustinerpater, später Prior und Provinzial' seines Ortes, Hofprediger Abraham. Er war am 2. Juli 1644 als Haus Ulrich Megerlin in Kreenheinstjetten, einem; kleinen abgelegenen Torfe des oberen weißen Jura geboren.^ Tort wuchs er, unter den Schweinen, Gänsen-, Hühnern' und Enten seines Vaters, der ein zwar mit irdischen Gütern', aber auch mit Kindern reich gesegneter Wirt war, auf. Schon! in frühester Jugend zeigte er unersättliche Lernbegierde und ungewöhnliche Begabung. Nach dein Besuch einer lateinischen Schule! in der Nähei seiner Heimat, kam er mit 12 Jahren zu den Jcflnteu! nach Ingolstadt, dann nach, 3 Jahren nach Salzburg-, zu dessen Gymnasium und Universität damals mehrere dreißig BeNediklinev- ktösler Deutschlands ihre besten Kräfte stellten, um eilt1 Gegengewicht gegen den jesuitischen Unterricht zu schaffen-. Freilich können uns diese Kräfte-, wenn wir sie an den Früchten ihrer Wirksamkeit an Ulrich Megerlin beurteilen wollen, keinen großen! Respekt einflößen. Um die Höhe der dort erworbenen Bildung zu bemessen, braucht, man sich nur zu vergegenwärtigen, in welcher Weise er über die Philosophie spricht. Er ist ihr Feind nicht, aber nur darum nicht, weil er — im Jahrhundert der Descartes, Baco, Spinoza, Leibnitz — keine' Ahnung hat von dem, was Philosophie ist und will, und von de-r Gefahr, welche durch sie dem! Glauben drohen konnte. Als Probleme der in diesem Sinns allerdings unschuldigen Philosophie nennt er, warum! ein fetter Mcusch leichter sei als- ein nüchterner; warum einem verstorbenen! Menschen Haar und Bart irachse, warum derjenige, der sich in Mein berauscht, in der Regel nach vorwärts, derjenige, der von Bier vollgetrimken, aber rücklings zu Boden falle, warum! eins; Rose an Wvhlgernch zunehme, wenn sie in der Nähe des! Knoblauchs wachse, und andere ebenso tiefsinnige Problem« mehr. — 751 S»aa), Mmhrtgem Aufenthalt ul Salzburgl tritt et 1662 w Romre tn das Kloster Marta-Brrmn des Augustiner Bar- MßerorbenS miter dem Namen Abraham ein. Nachdenr er die OeolMstchen Studien absolviert und den Doktorgrad erlangt, zeigte s» bedeutende Anlagen zur öffentlichen Rede, daß er mSbald nach dein! Augustinerkloster Maria-Stern zu Tara in stzaheru, emeui! berühmtm Wallfahrtsort, als Feiertagsvrediger Mkaudt Ivurde. Tort mtfaltete Werst jene Beredsamkeit ihre Schwrngen, deren Ruhm! bald bie Donau auf und ab in Bayern M Oesterreich, m Lteiermark und Krain, in Böhmen und Mähren stch «usbreiten sollte. Leine persönlichen Beziehungen zu diesem Orta beschreibt xer nt dem wunderlichen Wallfahrtsbnchlein Gack, gack, , gack, gack a Ga, Morin viele erbauliche und alberne Wunder- gchchrchten mit gläubiger und .Glaubeir heischender Miene vvv- Setragen werden. Er, wurde „wegen seiner Vortrefflichkeit inKürtze wiederum nach Wien citiert, Mwv er viel Jahr die Kantzel destwgen im» ein imgemrines Auditorium und Zulauff des Boltes durch seins wnnderbarliche und angenehme Rede-Art an sich ge- zvgeii, altermaßen solche, gleich wie seine Bücher mit Lust und Und Ernst untermenget zu sehen." .. ijüt unbestritten der erste Prediger des katholischen Teutsch^-- lands seiner Zeit. Bon nah und fern suchte man ihn zu. Gastj- st^digten zu gewinnen'. 1677 wurde er zum Hofprediger ernannt. iut ims wohl, zu. sehen, welche Freimütigkeit Abraham in r Stellung entwickelte. Und das Lob eines ehrenhaften, surustloftn und durchaus wahren Charakters' darf ihm niemand vvrenthalten. Wie bitter und rücksichtslos liest er den Geistlichen den Text, welche oft Noahs Zimmerleuten nicht unähnlich seien, dm anderen die Arche bauten, sich selbst aber nicht retten könnten mid stut den übrigen Menschen in der Sündflut zu Grunde gingen. Wae- für Sttche sagt Abraham dem Adel ins Gesicht: StandeK- bvrnrteilo, Ahnenstolz, Aufgeblasenheit, Zehren von den Ber- dmisten der Ahnen, rücksichtslose Aufsaugung und Bedrückung der Bauern ! In welchem Tone redet er mit dem Hof! Bei Hofe Redlichkeit, wie der Palmesel, nur alljährlich einmal «ns Licht, Bei Hofe sei soviel Treue zu finden, als Speck in den Bnckmluwen. Bei Hofe bekleide man die Nackten, aber nur die die Wahrheit, welche daselbst niemals bloß erscheinen dürfe, bei Hose, speise man die Hungernden, aber nur mit Worten. „Du wirst ber Hofe sehen, daß allda wenig Metall, aber viel Erz, piek Erzdrebe, Erzschelme, Erzbetrüger usw." Es ließen sich noch viele ähnliche, wihshrühende, zvrnl-' fmiMnbe stellen Mitteilen, worin die Lügenhaftigkeit und Heuchelei deS Hoigetriebes, die Unmöglichkeit, daß unabhängige Mäimlich- Wit m biester Atmvsphäre sich halten könne, schommgslvs in un- «nchöpfttcher Fülle der Gleichnisse beleuchtet werden. Wir sehen ihn über die Mächtigen der Erde unbarmherzig zu Gerichte sitzen, ihn, bett Sohu des unglücklichsten, verachtetsten, mißhandeltsten Standes, den Leibeigenen von Kreenheiustxtten. Es ist nicht zu verwunderiu daß er sich bis zu den unwürdigsten Schmähungen! Segen den Prvtestautisiuns und dem gemeinsten Geschimpfe gegen Luther vergaß, das nur er selbst noch überbietet durch die wütendsten und sinnlosesicn Beschuldigungen der Juden. , Nehmen wir zu dem Charakterbild Abrahams, soweit wir es Bisher gezeichnet haben, noch einige andere deutlich hervor> tretende Züge hinzu, seinen Aberglauben, seinen Wunderglauben, feuTcu Herenglanben, so erhalten wir das Bild eines Mannes, der Mar von durchaus lauterem Charakter, aber in geistiger Hinsicht, in Bezug auf Bildung Und Höhe der sittlichen und religiösen Anschauungen eine Stufe einnimmt, die sich über die der gewöhnlichen katholischen Geistlichen seiner Zeit nur in wenigen Punkten erhebt. Abraham ist ein unermüdlicher und eifriger BMmpfer aller menschlichen Schwächen und Laster, aber wenn ®c so nach besten Kräften warnt und mahnt und straft und tadelt, so stellt er doch niemals ein positives Lebensideal auf. Tie sittlichen Ideale, di« er überhaupt anführt, sind die katholischen Heiligen, abstrakte Tngcudmüster ohne Realität, der wahren Natur hes Menschen möglichst entschieden cntgegenhandelnd. Abraham der Prediger, der jenen mit Humor, mit Pvsse Itnb Scherz nach Bedarf und Stimmung burchwirkteü RebeW zeitigt, das ists, was bei Nennung! seines Namens uns zuerst vor dw Seele tritt. Tie Fessettmg der Aufmerksamkeit des Lesers ist bei ihm oberstes Prinzip. Zur Erreichung dieses Zweckes setzt ito alle nur erdenklichen Mittel in Bewegung. Er sucht Spannung M erregen. Tie! Rede beginnt gewöhnlich mit einer Ueberraschung, ’ und so jeder einzelne Abschnitt in der Durchführung: der Hörer kvird bis zum letzten Moment im Ungewissen darüber gelassen, auf welches Ziel der Redner zusteuert. Tie Kunst der Steigerung! besteht er wie wenige. Die Redefigur der Frage brütet er auf eilte mögliche Weife aus'. Die höchst originellen und meist schla- Senden Gleichnisse', um so schlagender oft, je mehr sie allzu roh «und niedrig erscheinen, ergießen' sich in Strömen über jeden Punkt, der der Bersinnlichuug bedarf. Wie versteht es' Abraham über auch, Gemüts- und Seelenzustände zn versinnlichen, heftige Leidenschaften, wie sie den Menschen verwüsten, zn schildern. Seine Schilderungen des Neidischen, des Schmeichlers, des Zornigen, des keifender Weibes, der zänkischen Ehe bilden wahre Prachtstücke; unzählige kleine Genrebildchen, unmittelbar der Wirklichkeit abgelauscht, sprudeln von dramatischem Leben. Und das ganze damalige Wien mit seiner Schaulust, Leichtlebigkeit und- Mornehnituerer stellt er uns lebendig vpr die Seele. In der ' seiner Redekunst scheinest die zweierlei BilbungSAuWiss Zenter Jugeitd nackWiwirken. Zwei Arten teilten sich in sein« Erziehung: die ^esmten in Ingolstadt und die Benediktiner ist d^rkurg. Bon den Jesuiten rühren die Reizmittel der Phantasie, Abraham kennen lernen' ivill, muß seine Werke leien! Wallfahrtsschrift stammen aus seiner Handl ÄSdes wütenden Todes umständige Befchrei- !&' ^--chstderung der Pest, die 1679 mehrere Monate lang ME ^rwustete; em grvges Sammelwerk: „Reims dich oder ich ^st dtch , beifni wertvollstes Stück wohl die Predigt im Dau» gottesdienst nach Erloschen der Pest ist, und sein' größtes, vsv- katmicher Absicht angelegtes Werk, das ihn zehn Jahr« be,chasttgte^ „liudas der Erzschelm." Tie Lebensgeschichte des Berraters «oudas, als! des Ausbunds sämtlicher Laster, soll ©■&• beben, alle Lunder, welche Abraham in seiner Zeit „ts ® ^Iache zu bringen. Hier zeigt er sich als Humorist und Satiriker. So. besonders, wenn er das Thema behandelt: Wellst du heiraten, so besinn dich fein, ...... Lonst bekommst Essig anstatt des Wein — rJ ,bet a"e d,e Täuschungen, die einem! begegnen könnest, ae- lchrldert,werden nrit dem Kehrreim „O hätt ich das gelmcht!" . . ES ist unbestntten, daß Abraham a Saucta Clvra auf Mw» Zuhörer, hoch und niedrig, großen Einfluß ausgeübt hak. l.ns freilich wurden seine Predigtest, auch oft seine Leichenreden^ Mn Zachen reizen. Aber die Wiener waren und sind nrit einer größeren Dosis Lachlust begabt als andere Deutsche. Der Spaß ist ihr unzertrennlicher Begleiter im Glück und ihr treuester Freund NN lmglück; und Abraham ist diesem Bedürfnis seiner Hörer nach Kräften entgegcngekomMM. vom Nestor der englischen Malerei. William Power Frith, dessen 90jahriges, an Er-» folgen und Errnnerungen so reiches Lehen nun beendet ist, kvar einer der besten und beliebtesten englischen Genre-- m aler, der sich als packender Beobachter des Lebens schon vor mehr als einem halben Jahrhundert ein realistisches Stoffgebiet zu. erobern wußte. Nachdem er Bilder nach Shakespeare, Cervantes, Molisre, Tickens u. a. gemalt hatte, lvandte er sich 1855 mit dem „Seebad von Ramsgate" der Darstellung der Gegenwart zu und hatte 1858 mit feinem berühmten „Derby-Rennen" einen großer! Erfolg. 1868 malte er dann für die Königin Viktoria ein großes Bild, auf dem die Vermahlung des Prinzen von Wales mir der Prinzessin Alexandra dargestellt war. Neun war es zum gesuchten Maler der Gesellschaft geworben. In seinen vergnüglichen Erinnerungen, die er hier und da in eng-' tischen Zeitschriften veröffentlichte, verweilte er besonders gern bei seinem ersten großen Bild, das er für die Königin Viktoria geschaffen, und erzählte dabei, daß ihm die meiste Mühe der junge PriuzWil h e l m v o n P r e u ß e n, unser jetziger Kaiser, gemacht habe. Der damals 4 Jahre alte Prinz war zur Hochzeit mit nach England gebracht worden und sollte nun auch in dem Bild seinen Platz haben. „Da ich der Königin ein Gemälde von der Zeremonie machen sollte," erzählt Frith, „so wohnte ich der Feierlichkeit bei und hatte von meinem Platz, nahe am Altar, aus bett den besten Blick auf dieses Schauspiel, das keine Worte und ich fürchte auch keine Farben in seiner ganzen Pracht wieder- geben können. Da ich vor Kindern als Modellen eine große Furcht hatte, so war ich froh, daß nur ein einziger, ganz! kleiner Junge im schottischen Kostüm, der nahe bei der Kronprinzessin von Preußen stand, mit anwesend war. Doch er sollte mir mehr Mühe machen, als ich geahnt. Mir war anbefohlen worden, daß ich das Kind so behandeln sollte, daß es nicht etwa glaube, es habe den Erwachsenen etwas zu befehlen. Es Ivar ein entzückender kleiner Junge sprühend tzon Leben und Geist, ja für mich zu sprühend) „Ist das Onkel Wales?", fragte der Prinz lebhaft und wies auf die Gestalt im Bild. „Ja; aber nun halt still und laß mich dich recht genau anschauen!" „O, da ist ja Ganma!" fuhr der Kleine sogleich- wieder auf. „Ganma" nannte er seine Großmutter, die Königin, die, in einem alten KirckM- stuhl sitzend, der Zeremonie beigewohnt. „Wenn Du nur für eine Minute oder zwei einmal ruhig hältst, so ivill ich Dir Farben und einen Pinsel geben und Du sollst auch so ein Bild malen," mit diesem Einfall suchte der verzweifelte Maler das lebhafte Kind zu beruhigen. Kaum! war der kleine Prinz etwa 30 Sekunden ruhig gewesen, dann rief er auch schon ungeduldig: „Jetzt will ich malen, jetzt ivill ich malen!" Was sollte ich tun? Ich muhtö ihm' eine Ecke auf meinem eigenen Bild einräumen und bie konnte er mm nach Herzenslust mit Farbe vollschmieren, Darm ging es eine Welle ganz 'gut. Seine Erzieherin, eure deutsche Baronin, erzählte ihm wahrend seiner Malerarbeit schöne Märchen und ab und zu sagten wir ihm, das; wir alles seinem Papa, dem Kronprinzen, erzählen würden, wenn er wieder unartig werden würde. Während ich,sv arbeitete, wurde ich plötzlich, durch einen Schreckensruf der Baronin aufgestört. Ich sehe mich rasch um: da, steht der junge Prinz mit einem ganz voll Farbe geschmierten Gesicht; neben blauen Und grünen Flecken leuchtet ein dicker Streifen Zinnober quer über der Nase. Der Junge hatte sich die nassen Pinsel zum 'Spaß auf dem Gesicht abgewischt. Die Erzieherin war in Angst, denn die Kronprinzessin konnte jeden Augenblick eintreten und ihren Sohn in diesem Auszüge sehen. Da nahm ich ein in Terpentin getauchtes Tuch und versuchte die Farben abzureiben. Doch der kleine Herr lies; nicht so mit sich umgehen. Mich traf ein tüchtiger Schlag der winzigen Faust, Fußtritte folgten und ein so kräftiges durchdringendes Geheul brach los, daß ich Angst Hatte, das ganze Palais würde zusammenlanfen. Ich mußte wohl mit dem Terpentin in eine kleine Wunde gekommen sein, was natürlich recht schmerzhaft war. Nun aber war alles aus; der Prinz war, als er das nächstemal wieder kam, ungebärdiger als je zuvor, und so ist denn das Bild, das schließlich herauskam, nichts weniger als ähnlich geworden." ... In Frith's Hans hing ein Selbstporträt, das er mit 17 Jähren gemalt und von beim er eine interessante Geschichte erzählte. „Das Bild wurde mir gestohlen, obgleich es gar nichts werk war; nach vielen Jahren entdeckte ich res zufällig bei einem Antiquitätenhändler wieder !nnd wollte das Bild, das ich vor 45 Jahren gemalt, wieder kaufen. „Oh," sagte die Frau, die mich bediente, „das -ist das Porträt des berühmten Malers Frith. Haben Sie den Mauren schon mal gehört?" „Gewiß", war meine Antwort, „aber das muß doch ein viel älterer Mann sein?" „Freilich, aber damals war er jung, und das Bild ist jetzt besonders wertvoll, denn, der arme Kerl ist tot. Wissen Sie das?" Ich antwortete ernsthaft, daß ich das nicht wüßte, und habe niemals ein wahreres Wort gesagt. „Ja, ja" fuhr sie fort, „er hat sich zu Tode getrunken. Mein Mann war bei dem Begräbnis. . Schließlich kaufte ich das Bild; bt§ Frau machte ein höchst erstauntes Gesicht, äls sie den Namen unter dem Scheck las." * Der gegenwärtige Stand der Funken- telegra'phie. Als Marconi im Jahre 1896 mit seiner Erfindung der drahtlosen Telegraphie vor die Oeffcntlichkcit trat, hielten überschwängliche Sanguiniker das letzte Stündlein. de§ bisherigen Telegraphensystems, besonders aber der Unterseekabel, für gekommen. Wie sehr dies trotz der außerordentlichen Tragweite der Erfindung den Tatsachen vorauseilte, beweist die von dem Deutschen Ncichspostamt mitgeteilte Statistik der dem öffentlichen Verkehr dienenden Funkcn- stationen. Man zählt ihrer zurzeit in ganz Europa 66, in Amerika 103, in Afrika 8, in Asien 10 und in Australien 7, von denen sich keine auf dem australischen Festlande, dagegen 6 auf den Sandwichinseln und eine auf den Marianen befinden. In Asien nimmt Japan wegen seiner insularen Lage mit 5 Stationen die erste Stelle ein, während sich in Afrika sämtliche Stationen in englischen Kolonie!? oder Ländern befinden, wo England das Protektorat ausübt, und sich einen unkontrollierbaren Nachrichtendienst geschaffen_ hat. In Amerika marschieren selbstverständlich die Vereinigten Staaten mit 48 Stationen, denen noch weitere 10 auf Cuba, Portorico und in Panama zuzurechnen sind, an der Spitze, während gleich darauf Canada mit 25 folgt. In Europa besitzt Marconis Vaterland Italien die meisten, nämlich 19 Stationen, während Großbritannien über 17 und Deutschland über 15 verfügen. Rußland, das dem Verkehr in der Lust gründlich abhold zu sein scheint und folgerichtig auch den kürzlich gegründeten Lustschifferverein unter die Aufsicht dec Geheimpolizei gestellt hat, ist überhaupt nicht vertreten und wird also selbst von dem Fürsten von Montenegro übertroffen, der für den Verkehr mit seiner gekrönten Tochter in Nom eine auch dem öffentlichen Nachrichtendienst offenstehende Station in Anti vari geschaffen hat. Im ganzen arbeiten 70 Stationen nach dem System Marconi und 63 nach dem deutschen System Telefunken, während sich der Nest anderer Systeme bedient. * Eine S ch ule des s ch l e ch t e n G c s ch m a ck s. Man schreibt uns aus Mailand: Durch das Stuttgarter Beispiel angeregt, hat sich hier ein Ausschuß gebildet und eine Ausstellung „des schlechten Geschmacks" eröffnet, die wieder einmal vor Augen führt, was hierzulande noch auf diesem Gebiete geleistet wird. Denn wo gäbe es in Italien, das die Einfachheit der modernen nordischen Stilarten nicht kennt, ein Bürgerhaus, in dem man nicht mindestens ein Dutzend der Herrlichkeiten finden könnte, die in der Ausstellung als ganz besondere Leistungen-des leider noch immer herrschenden Geschmacks gezeigt !verden. Da stehen am Pranger: Tapeten mit sentimentalen Theaterszenen, die sich immer auss neue wiederholen, überladen, Kamine, die unter einer Last von schauderhaften Nippsachen zusammenbrechen, Gipsrahmen, deren strotzendes Gold selbst die „Leuchtkraft" der Farbendrucke, die es umschließt, überschreit, Gemälde aus Frauenhaaren oder auL Briefmarken, Statuen aus bemallem Zucker, Schlösser ans Schokolade, Monumente aus altem Brod. Besonders fallen auf: ein Berg aus Wachsstreichhölzern, ein Grabmonument aus blendendem Marmor, auf dem die gesichts- getreu nachgebildete Witive dem eben sterbenden Gatten ihr von einem Pfeil durchbohrtes Herz darbringt. Lille Größen Italiens, von Mazzini bis Pius X., können in Gestalt von Flaschen, Eierbechern, Tintenfässern, Schnapsgläsern bewundert werden. Der 1. Preis der Ausstellung wird aber bestimmt einem Gemälde zufallen, das ein Künstler G. Gaddi aus Florenz mit heißem Bemühen aus — Zündholzschachteln zurechtgeschustert hat. • * Der Tarif des Heiratsvermittlers. Allerlei Werkwürdig« Einblicke in die Werkstatt der großen Londoner Heiratsverinittlnngsbiircaiis gibt ein interessanter. Aufsatz einer englischen Wochenschrift; eine Anzahl solcher Heiratsinstitute unter« hält regelmäßig eine Armee tüchtiger und verschwiegener Detektivs, die fick mir damit beschäftigen, die Lebensweise, die Lebens- ansprüche, Gewohnheiten und Berhälrnisse von Junggesellen me- thodisch zu beobachten, um dann den Betreffenden, selvstver-- ständliÄ gegen angemessene Entschädigung, die passende Lebensgefährtin ziiznführen. Diese Bureaus, die in ihrem Betriebe durchaus ernst zu .nehmen sind, haben.bestimmte Taxen, so muß der Junggeselle für die Bekanntschaft mit einer 'n-ante, die über 1000* Alk. Rente verfügt, 21 Mi. bezahlen. Je nach Höhe der Rente steigt die Gebühr für Vermittlung der Bekannt- schäft. Bei 3000 Ml. Rente beträgt die Gebühr 44 Mit, bei bet 4000 64, bei 8000 84, bei 12000 210, bei 16 000 320, bet 20 000 510, bei 40 000 1080 Mk. und für 100 000 ReM entsprechend mehr. Bei diesen Ehesehließrmgen Mrd die Liebe natürlich nicht bewertet, aber da viele praktisch denkende wauren solche Vermittlung nickst verschmähe», „haben schon viele Männer auf diese wenig gefühlsmässige Weise kluge., tüchtige Lebensgüähr-- tinne» gefunden und die Zahl der gestifteten glücklichen Ehen ist überraschend hoch. * Merkwürdig. „Was fehlt denn dem Meyer? Er hat ja ein ganz zerschundenes Gesicht?" —„Der hat einen neuen Sicherheits-Rasierapparat erfunden." Bilderrütssl. ßtattin Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des ArithmogriHs in voriger Nummer: Grog — Eger — Dber — Rebe — Georg — Eber — Beere Eros — Rosegger — Sego; Georg Ebers, Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Giehew