i- lESäSt \ K z^F !SWWl Peter Nockler. Die Geschichte eines Schneiders von Wilhelm Holzamer. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Wenn er den Unterschied nicht sah, würden ihn die Leute sehen. Man ist ja mit allem in seinem Leben nur den Leuten in die Hande gegeben. Sie beherrschen einen, sie hindern einen und beengen einem das Leben. Sie sind so anmaßend, und alles betasten ihre schmutzigen Hände. Und die Zeichen davon bleiben, die häßlichen Flecken, auf die sie dann schadenfroh mit allen Fingern weisen. Sie würden's auch dem Peter sagen, sie würden ihn fragen drunl. Und wie würd er dann dastehen! Ach, jetzt um Gottes willen kein Kind! Und nun kam doch eines! Jetzt kam das Unglück! Cie hatte es gewußt, sie hatten sonst zu viel Glück gehabt, da mußte das Unglück kommen. Hätte sie doch hungern müssen, hätte sie doch Geschäftssorgen gehabt, und was die andern Leute sonst haben! Aber nein, es hatte ihr ja gut gehen müssen, damit sie büßen konnte, was sie gefehlt hatte. Sie weinte heimlich. An seinem Kind mußte er das fremde erkennen lernen. Durch sein Kind, das sie selbst wollte, würde ihm all das getäuschte Glück mit dem fremden klar werden, und dies seitherige Glück würde vernichtet sein. Und ihr selbst würde sich em" tiefer Zwiespalt auftun. Sie gönnte es ja dem Peter so sehr, ein Kind zu haben, das seines Blutes wäre Und aufwüchse, von seiner ganzen, innersten, unmittelbarsten Liebe genährt. Ja, sie hätte ja froh sein sollen. Denn der Peter war ja ganz außer sich, da sie's ihm sagte. „Jetzt müßt's ein Mädchen sein," sagte er, „daß es grad ein Pärchen wäre. . Zum Michel noch ein Mädchen — das wäre ja herrlich" Er war doch ganz ohne Arg. Sie wollte sich freuen. Wer die Angst faßte sie gleich wieder. Nein, es würde ein Unglück werden, ob's ein Bub wäre ober ein Mädchen. " Und sie wollt's doch, sie w-ollt's doch. So in Angst und Sorgtum, in Selbstqual unb stetigem Verzehren ging die schwere Zeit hin — ein heißer Sommer und ein trüber Herbst. Dann im November kam das Kind. Richtig war's ein Mädchen. Ein gar winzig kleines Ding. Das sei aber auch! gar nichts, sagte die etwas derbe Amme. Ob sie denn nicht gut gelebt habe, kräftig, Fleisch und Bier und Wein, daß es Kraft gekriegt hätte. Die Elise seufzte nur. Wie hätte sie dem Würmchen Kraft geben können, all ihre Kraft verzehrte sich ja langsam, aber sicher an ihrer Vergangenheit. Da half kein Essen. Da hätten ihr Ruhe und Frieden geholfen. Sie seufzte. Sie war ja jetzt zu schwäch zum Weinen. „Ein krankes, schwächliches Kind am Ende — sein Kind krank und schwächlich," dachte sie. Berghoch türmte sich's ihr auf. Bergschwer lag es auf ihr. Sie mußte stillhalten. Es ging seinen Weg. Es würde auch zu einem Ende führen. Wer wenn's nur da wäre, dies Ende — einerlei, wie es wäre, wie es sie träfe. Und auch ganz still wollte sie sein. Sie wollte,nichts verderben jetzt. Von ihrer Pflicht rief's jetzt in ihr -- und ihre Liebe zum Peter gab diesem Rufen laute, feste Töne: sie mußte alles tun, ihm das Kind zu erhalten, sein Kind! Er war ja ganz außer sich, der Peter. Daß es so klein sei, machte ihm ja gar keine Sorge. „Ei natürlich," sagte er, „'s ist ja ein klein Kind, das erst auf die Welt gekommen ist Das hat Zeit zum Wachsen." Er brachte den kleinen Michel in die Stube. „E Schwesterche, Michel. Guck, was e klein Panne» stielche,"*) dann steckte er dem Michel ein Stück Zucker in den Mund. „Hat dir's Pannestielche mitgebracht. E brav Schwesterche, gelt?" Am Mittag kam der Michel von der Straße heim und weinte. Alle Kinder riefen ihm „Pannestielche!" zu, und manche schabten ihm Rübchen. Da lachte der Peter Nockler, und auch die Elise mußte lächeln. * Anna-Maria hieß das kleine Mädchen. Die Großmutter Sieben und die Mutter der Elise waren die „Gütchen". Der Peter hatte eine recht laute und lustige Kindtaus gefeiert. Die Elise allerdings wär im Bett geblieben. Einmal litt's der Peter nicht, daß sie schon aufstand, und dann konnte sie auch nicht. Sie war zu schwach. Die Großmutter Sieben hatte zwar mitgefeiert, aber sie war doch öfters herein ans Bett gegangen und hatte mit der Elise ein wenig geplaudert. Ein wenig getröstet, ein wenig guten Rat gegeben, mal den Tee gewärmt und dann ihr mich mal das Kmd an die Brust gelegt. Die Elise wollte es ihr verbergen, aber sie hatte doch gesehen, daß Tränen in ihren Wimpern hingen. Warum sie geweint habe, fragte sie. Das dürfte sie nickt tun. Das mache nur schwächer. ' Ob's ihr denn so leid sei, daß ihre Eltern gar nicht mal kämen? Jetzt auch uicht zur Kindtauf gekommen wären? 9ia ja — es sei auch nichts. Das Reisen sei ja jetzt so leicht mit der Bahn. Und sie hätten doch schon mal kommen können. Besonders aber jetzt zur Kindtauf. Freilich — sie und der Peter hätten auch! schon mal hinüberfahren können. Mit dem Michel. Das hält gewiß die Alten recht gefreut! Und es sei auch groß Unrecht von ihnen, von ihr und dem Peter, daß sie nicht schon mal hinüber wären. Nein, das müßten sie doch mal tun. Ob sie denn bös wären? *) Raine Ur ungetanste Kinder. 542 Mein, sagte die Elise, aber sie könnt nik. Sie könnt's Uit übers Herz bringen. Ach, aber es wären doch ihre Eltern. Und sie wären jetzt doch alt. »Die Freud müßten sie ihnen noch machen. Sie wollt's mal dem Peter sagen. Wenn das Kind mal so weit wäre, dann müßten sie sie mal besuchen. Und dann könnten die Großeltern auch mal herüberkommen. Die Elise wurde nicht einig mit sich. Sie ginge ja gern mal heim zu ihren Eltern, gern, so gern, aber — nein, 's ging doch nicht. Und mit dem Michel gar nicht, gar nicht! Vorläufig wollte sie sich aber keine Sorge drüber machen. Die ersten Monate würde ja das Kind ganz ausfüllen. DaD tat die Kleine redlich. Sie war gar zart und blaß. Sie war ein Pflänzchen im trockenen Sand. Ein blasser Morgensonnenstrahl welkt es, ein kleiner Wind knickt es. Die Elise kam kaum eine Stunde des Tages los von ihm. Sie wähnte, es sei ein Lichtchen, das sie immer hüten, anfachen und nähren müsse. Gar so elend war die kleine Anna-Maria. Nicht mal recht schreien konnte sie. Sie schlief nur immer, und ein mattes Wimmern tat kund, daß sie ellvas begehrte oder Schmerzen hatte. Der Peter sah's jetzt auch ein, daß es „ein schwaches Dingelchen" wäre. Herr Gott, meinte er, das werde sich schon machen. Ein Kind sei eben vor dem andern. Uno alles müsse seine Zeit haben. Der Peter hatte halt immer guten Mut und Vertrauen. Die Elise freilich wußt's besser. Ihr lvar's ganz gewiß, sie würden das Kind verlieren. Es war nicht zum Leben, sie fühlte es. Sie schleppte an diesem Kummer, und es war ihr, als ob sie auch daran wieder alle Schuld trüge, weil sie so viel geweint hatte, daß das Kind kam, weil sie so sehr gewünscht hätte, daß es nicht kommen sollte. Um so aufopfernder sorgte sie darum für das WüriU- chen. Zu jeder Stunde der Nacht war sie bei der Hand, Und oft stand sie auf und ging ans Bettchen — die Angst trieb sie — und lauschte, ob noch sein Atem gehe, ob's denn noch lebe. Wer es half nichts. Als das Christkind kam, legte es ein Kränzlein auf das tote Kindchen. Die Elise weinte still. Der Peter ebenso. Er hatte schon dem Michel den Baum „geputzt". Der Kleine sollte seine Weihnacht haben. Wer er zündete ihn nicht an. Die bunten Kerzen zwischen dem bunten Schmuck konnte er nicht sehen, so gern er dem Buben die Freud gemacht hätte. Es brannten ja Totenkerzen im Haus. Es läutete schon beinahe zur Frühmette, da saß er noch bei der Elise und tröstete sie. Er hatte ihre Hände genommen. „Wir haben ja den Michel noch, Elise, Und der ist fest Und gesund. Tröst dich doch. Und wer weiß, es kann ja noch eins nachkommen. Und wer weiß, wie's unser Herrgott gemeint hat. Er wollte uns halt auch was schicken. Und wer weiß, wie es besser ist. 's war halt ein gar zart Und schwach Leben, es war halt doch nit für die Welt. Es sollte sie nur mal sehen, seinen Vater und seine Mutter, eS hat sich vielleicht was behalten von seinem Leben, vielleicht was Besseres, als all das, was so hart und schwer aus unsereinem liegt." Die Elise zuckte zusammen. Der Peter merkte es gleich. Ach ja, sie könnten sich ja nicht beklagen, und sie hätten ja die kleine Anna-Maria recht gut und schön großziehen rönnen. Wer 's sei ihnen halt nit zugeteilt gewesen. Nun müsse sie sich drein finden und trösten, daß sie beisammen blieben, gut und gesund. Es heile alles aus, das werde auch ausheilen. Der Peter ließ die Elise nicht zur Mette gehen. Er werde äuch ein Vaterunser für sie beteil. Er ging durch die stille Winternacht, da die Glocken nicht mehr läuteten. Er war einer der letzten, der in die Kirche kam. Er war gar bedächtig über den weichen Schnee gegangen. Es tat ihm fast wohl, daß seine Tritte gedämpft waren. Er mochte jetzt nichts Lautes hören. Der Festgottesdiensd zur Geburt des Heilandes löste seine Tränen. Er weinte um sein totes Kind, da die Gemeinde Halleluja sang. Als er heim ging und überall die hellerleuchteten Fenster sah, beschleunigte er seinen Schritt. Er sühlte den Tod dem Lebendigen und Festlichen so nahe. Es schnitt ihm durch die Seele, wie Werden und Vergehen so dicht zusammenliegen. Ganz schwer wap ihm geworden. Wie ein neues, schweres Wrsfen lag's in ihm, wie ein unheimlicher Sinn. Und die Notwendigkeit fühlte er, daß man leben müsse, wenn's das Leben fordere. Leise trat er in sein Haus. Der Michel schlief. Auch die Elise war eingeschlafen. Da schlich er in die Stube nebenan, goß dem Nachtlicht frisches Oel auf, ordnete ein paar Blumen auf dem Stirnchen der Anna-Märia und blieb bei seinem Kinde. Er mußte nur immer sitzen und die Leiche ansehen. Er weinte nicht. Er sühlte, wie wenig der Mensch ist. Wie alles nur aus das eine hinausgehe, sich hinzustrecken und kalt und still zu liegen. Aus war das Licht, ganz gleich, ob es ein kleines oder ein großes wäre. „Was ist das Leben?" fragte er sich. Aber es sei da, da helfe nichts — es sei ein Kommen und Gehen, ein Treiben und Absterben. Der einzelne sei nichts. Er komme, und es gebe kein Drücken und Schieben; er gehe, es gebe keine Lücke. Und doch lieg es nur an jedem selbst, sich seinen Platz zu halten. Es blieb doch für jeden was übrig, das er zu tun habe. Es hab doch jeder seine Aufgabe. Da gelt's drum. Auch sein Kindchen habe seine Aufgabe gehabt. Sie sei erfüllt. Sie sei wohl nicht für es selbst gewesen. Sie sei vielleicht für ihn gewesen, vielleicht für die Elise. Sie sei vielleicht nur eine Mahnung gewesen. Und vielleicht sei sie auch der Schmerz gewesen. Es werde sich alles zeigen, dachte er. Später vielleicht, wenn Jahre vergangen wären. So wie einem Träume einfallen nach Jahr und Tag. Er betrachtete sein Kindchen, wie friedlich sein Ge- sichtchen war, wie sanft und schön! Der Michel Sieben fiel ihm ein, wie er manchmal von seinem Babettchen erzählt hatte, das auch nur ein paar, Monate alt geworden war. Wie schön es gewesen sei, wie lieb. Sein Lebtag hatte er oie Erinnerung an das Kind. „Wer es hätte doch leben können!" schrie's in ihm. Es hätte groß werden können und hätt können plaudern mit ihm und lachen und froh sein. Und stolz wär er gewesen, wenn's so ein schönes, stolzes Mädchen geworden wäre! Und er hätt ihm alles getan, alles, was es gefreut hätt. Es kam ihin wieder eine Träne. Er stand aus. Er wollte gehen. Er verliere sich ganz. Es sei nun tot, das Auna-Mariechen, da sei nun alles Wünschen und Ausdenken unnütz. Er hab's verloren, er werd's nicht wieder bekommen. Es sei tot — da sei alles vorbei. Er beuche sich nun noch einmal über das blasse Geficht- chen und küßte den dünnen, blauen Mund. Dann ging er ganz leise. Es lag etwas Schweres in ihm, das nicht ausgeglichen war. Es hatte nur sein Woher, es war ihm das Wohin nicht llar. Es bedrückte ihn. Es erdrückte ihn aber nicht. Es war schon eine Stimme in ihm, daß sich auch das lösen werde. Er mußte es nun einmal tragen. (Fortsetzung folgt.) Bühnenkünstler im Mittelalter. Bon Dr. KurtHeinzmann. (Nachdruck verböten.) Für rechtlos et Körten die mittelalterlichen Rechtsquellen, insbesondere auch der „Sachsenspiegel", die Spielleute. Fast könnte es also scheinen, als mißachte das mittelalterliche Recht die Schauspieler in demselben Maße wie das römische Recht, das sie mit dem Makel der Infamie belegte. Was' man aber int Mittelalter Spielleute und Histrionen nannte, waren nicht Schauspieler. rufsmäßige Darsteller gab es vielmehr zunächst überhaupt noch nicht in Deutschland. Dem Räsonnement der Kirchenväter Nämlich (wie der frühere Hofburgtheaterdirektor Dr. Max Burckhard in seinem' geistvollen Münchner Vortrag« „Das Recht des Schauspielers" fesselnd nachweist) war es gelungen, was die römischen Kaiser vergebens erstrebt hatten: die Vernichtung des antiken Theaters. Schon 197 ü. Ehr. Tertullian, es sei ein Erkennungszeichen der Christen, fpheater zu meiden. Der heilige Augustin aber (354 bis 4ov n. Chr.) war sehr erfreut, daß in den Provinzen alle Theater- 643 bcmtcn verfielen. Gerade zur Blütezeit des 'indischen Dramas, tztw-a 500 n. Chr., verfiel das Theater des Abendlandes. Die Kirche selber aber, die das Theater seines heidnischen Ursprungs wegen vernichtet hatte, sollte es wieder aufbauen. IN seiner „Geschichte des Dramas" (4. Band, Seite 2) erklärt Adolf Klein die Meßhaudlung als einen in Form und Bedeutung dramatischen Akt: als eine Liturgiemhsterie, der zum Drama nur die dramatische Absicht fehlt. In demselben Sinne faßt auch du Möril in seinem Essay „Ueber den lateinischen Ursprung des modernen Theaters" die Meßhandlung auf. Kirchliche Zereinonien siud auch die Keime der Dreikönigs^- sind Herodes-Spiele. Ebenso siud natürlich die noch heute in Oberammergau in voller Blüte stehenden (nur alle zehn Jahre aufgeführten) Passionsspiele kirchlichen Ursprungs. Mönche und Geistliche gaben zunächst die Hauptrollen. Die Heranziehung des Laienelements war vermutlich der Grund, daß die geistlichen Spiele aus der Kirche ins Freie verlegt wurden. Auch auf profanem Boden aber blieben die Geistlichen lange die Veranstalter Und Hauptdarsteller. Daß die Kleriker aber nicht nur in Ausüahmefällen als Schauspieler .tätig waren, beweisen die Konzilienbeschlüsse und päpstlichen Dekretalien, die energisch die Mitwirkung der Geistlichen bei Schauspielen, ihren Verkehr mit Schauspielern, selbst schon den Besuch der Theater untersagten. In seiner „Geschichte der Rürnbergischen Schaubühne" betont Will, die mittelalterlichen Schauspieler bis! auf Hans Sachs wären geringe Bürger und Meistersinger gewesen. Im Vergleiche zu den „Fahrenden", die mehr die Uranfänge des Varietes bezeichnen, aber waren sie doch ehrsame Bürger und Handwerker. Tie wenngleich verpönte Teilnahme der Geistlichen uNd die religiöse Wurzel des mittelalterlichen Dramas beweist also, daß weder die römisch^-rechtlichen und kanonischen, noch die alten deutschrechtlichen Sätze über die Rechtlosigkeit der „Fahrenden" im Mittelalter allgemeine Geltung erlangten. Ueberwiegend waren die SchaUspiÄer des Mittelalters Dilettanten, keine „Fahrenden". England ist die eigentliche Heimat der BerufIchauspieler. Schon etwa 1450 n. Chr. gab es dort einen echten Schanspieler- stand. Die Könige zuerst hielten sich Hofschauspieltruppen. Schon zur Zeit der Elisabeth «her gab es neben den „Players vf the Queen" auch Truppen anderer vornehmer Häuser. Tie „Herrenlosen" aber, d. h. die nicht einem Lord unterstehenden Truppen, also dia ersten freien! Privattheater, wurden vielfach von der Gesetzgebung angegriffen. Ein Gesetz von 1572 will sie als Vagabunden und Gewohnheitsbettler bestraft wissen. IN London gab es'1508 bereits acht Schauspielhäuser. Namentlich die Dichter Christoph Marlow und Robert Greene, ganz besonders aber Um 1600 der sagenumwobene, vielumstrittene William Shakespeare beeinflußten in der Folgezeit deir Aufschwung der englischen Schaubühne. Auch außerhalb Großbritanniens suchten NUN die englischen Komödianten ihr GWck zu Machen,- ganz besonders in Deutschland. Das Beispiel der Freindeu aber wirkte rasch anregend auf geistig regsame und phantastereiche Deutsche ein. Hans Mühlgraff und andere Nürnberger Handwerksmeister baten 1609 den Nürnberger Rat um die Erlaubnis, Komödien agieren zu dürfen. Die gestrenge hohe Obrigkeit aber replizierte, sie sollten Besseres und Nützlicheres treiben und sich nicht bloß dein Müßiggänge widmen. -Erst 1628 änderte der Rat seine Ansicht und erteilte die Erlaubnis. Die Karl Treuschv Truppe, die 1622 in Berlin spielte, gilt Uls die erste in Deutschland. Diese Berufsschanspi-eler des 17. Jahrhunderts aber waren rechtlich bereits durchaus frei und gleichberechtigt. Die alten Satzungen über Rechtlosigkeit und Recht- Minderung waren schon mit der Rezeption des römischen Rechtes Unsicher geworden und schließlich ganz verschwunden. ’ Nichts schien also einer günstigeren Entivicklung im- Wege M stehens hatten ja auch die Säuger in der germanischen Urzeit Und 'die nordischen Barden in hohen Ehren gestanden. Noch immer aber dauerte die Opposition der Kirche fort. Gerade die englischen Komödianten, die einen Schauspielerstand in Deutschland überhaupt -erst geschaffen hatten, diskreditierten durch ihre Lebensweise auch ihre einheimischen, Kollegen. Der alte Schreckensruf: „Die Wäsche weg! Die Komödianten kommen!" ist sicher auch nicht allzu schmeichelhaft für die Künstlerwelt und ist charakteristisch für das „Theaterelend" (das also kein Produkt der Modernen Zeit ist,- wie man neuerdings glauben machen will!) vergangener Tage. Daher auch die auffällig« Opposition der Polizei. So wurden -1715 aus Halle die. Komödianten ausgewiesen. In Königsberg! wurde -einer Bande von Komödianten' die Konzession verweigert. Und König Friedrich Wilhelm von Preußen verfügte Nicht sonderlich galant: „Weil wir dergleichen zu nichts als zuM Verderbe -der JUgend gereichenden Dinge einmal verboteuermaßcn in Unseren Landen nicht geduldet, vielmehr an Stelle solcher Etablissements Gotteshäuser darin erbauet und unsere Unter- tanen mehr und mehr zum Christcntmn geführt wissen wollen." Die Hoftheatergcsetze (z. B. Wien' 1823, Berlin 1843) fixierten noch bis ins 19. Jahrhundert hinein zwar nicht die römische Prügelstrafe, aber doch noch Arrest als Disziplinar- Mittel. Besonders Friedrich der Große wandte auch bei Absagen erster Künstlerinnen dieses etwas drastische Mittel an. (Der Bühnenverein der Deutschen Theaterleiter weint sicher der Aufhebung dieses- drollig-draIonischen Dressurmittels ehrliche TräneN nach! Wie bequem wäre doch die leidige Tenorfrage gelöst!) Noch 1808 erhielt die Hofburgschauspielerin Voß, die erst« Maria Stuart, Gelegenheit, im Arrest der Wiener Hofburg acht Tag« lang Nuancen für die Kerkerstimmung der schottischen- Königin! zU sammeln. Bedauernswert aber bleibt, so sehr sich auch schon in dieser Periode eine Hebung der Bühne anbahnt, die dauernde Opposnion der Geistlichkeit gegen die Künstler, allerdings nicht ohne Schuld der letzteren. Machten doch noch im 18. Jahrhundert die Vertreter der Religion der Nächstenliebe sterbenden Künstlern Schwie- rigkeiten bei der Verabreichung der Sakramente. Ja, man verweigerte sogar ein christliches Begräbnis. Alles das also noch mittelalterliche Zustände in einer Kulturperiode, die für -den Univ-ersalhistvriker schon längst der neuen Und neuesten Epoche angehört. Doch die Zeit einer höheren, edleren Auffassung der Bühnenkunst und des Bühnenkünstlerberufs, angebahnt nicht zum mindesten durch die drei Klassiker des deutschen Dramas, mußte doch endlich erlösend erscheinen. Sine Erinnerung an Sedan. Won einem Mitkämpfer. Mein Regiment hatte mitgeschlagen. Wir hatten starke Verluste gehabt im und in der Umgebung des Dorfes gloinc;1. Die Kompagnien waren durch die heutige Schlacht und die bei Wörth stark z-usammengeschmolz,en. Bon den Offizieren fehlten nach den beiden Schlachten 41, tot und- verwundet. Nach einer sehr kühlen Biwaknacht auf dem Schlachtfelde waren wir am 2. September früh durchaus nicht in einer Hurrastimmung. Es fehlten zu titel liebe Kameraden! Wir hatten auch Hunger uno- die Berpflegungskolonnen fehlten noch. Am Tage vorher während der Schlacht und nach der Schlacht hatten wir den gefallenen Franzosen Brot und Hutzucker aus den Tornistern genommen. Wir waren früh morgens gegen drei Uhr nüchtern in die Schlacht gegangen, nach vielen sehr langen Marschen während- der letzten Augusts- tage. — Am Morgen des 2. September standen wir jungen Offiziere wie gesagt in etwas gedrückter Stimmung beieinander. Ich, der ich genau ein Jahr Offizier war, hatte die Führung der 11. Kompagnie übernehmen müssen. Der Lebensmut gewann doch wieder die Ueberhand, wir wußten, daß wir eine große Schlacht gewonnen hatten, daß die Mac-Mahon'sch-e Armee in Sedan eingeschlossen war und kalkulierten, ob wir wvhl den 50. Jahrestag dieser Schlacht mitfeiern könnten und ob wir nicht Weihnachten zu Hause sein könnten. An die Gerüchte, die umgingen, Napoleon sei bei der Armee, glaubten wir nicht, das wäre zu viel gewesen. Die Gerüchte verstärkten sich- gegen Mittag. Man fing an zu glauben. Da kam am Spätnachmittag der Befehl : Das Regiment steht um 6 U!hr int Appellanzuge, S'e. Majestät der König kommt, das Regiment zu sehen. Wir standen und König Wilhelm ließ nicht warten. Im langen Galopp kam er querfeldein timt einem Hügel herab an der Spitze seines Gefolges. Wie ein Jüngling saß der 72jährige im Sattel. Er grüßte und wie ein Donnerschlag antwortete das Regiment. Nun ritt er im Schritt an der Front des Regiments, das in Linie vor den zusammengesetzten Gewehren stand, entlang. Der König dankte dem Regiment und sagte wörtlich: „Noch dürfen wir nicht hoffen am Ziele zu fein." Da wußte jeder, mit dem erträumten „Weihnachten zu Hause" ist es nichts. Der Kronprinz beugte sich im Borbeireiten zu uns Offizieren herab und sagte halblaut mit Rücksicht auf seinen Water: „Napoleon wird auf die Wilhelmshöhe gebracht, es wird die Herren interessieren, Sie stehen ja doch in Kassel." Jetzt hatten wir endlich Gewißheit: Napoleon war mit» gefangen, die feindliche Armee hatte kapituliert. Am 3. September wurde der Leichengeruch auf deut Schlachtfelde unerträglich-. Wir wären krank geworden, wenn wir länger hier liegen mußten. Gegen Mittag sollten wir abmarschieren, an die Grenze des Schlachtfeldes, in reinere Luft. Ich saß schon im Sattel, das Regiment setzte sich in Marsch, die 11. Kompagnie hatte noch Zeit. Da sah ich über die Köpfe der unserigen hinweg auf schlechtem Feldwege von Floing her einen langen Wagen» zng kommen, an . dessen Spitze eine Schwadron Totenkvpf- husaren. Das kann nur dem Transport Napoleons gelten, sagte ich mir, Napoleon mußt du sehen. Ich ritt vom' Regiment ab als ob ich mein durch den Leichengeruch aufgeregtes Pferd beruhigen wollte, wendete bann und mußte so dem Wagenzug begegnen. An der Spitze ritt mit wenigen 544 Husaren ein junger Offizier, dann folgte ein geschlossener Landauer und darin saß Nastoleon, links neben ihm ein preußischer Offizier. Der Kaiser der Franzosen sah starr gerade aus, aber das Profil könnte ich heute noch nach dein i edächtnis zeichnen. Der Rest der Schwadron Totenkopfhusaren folgte, dann eine bunte Wagenreihe, offene Wagen, darin französische Generale und Adjutanten in ihren bunten Uniformen. Dann folgte das Gepäck und die Reitpferde. Es ging der belgischen Grenze, der nächsten belgischen Station entgegen, in die Gefangenschaft, nach Wilhelmshöhe. Gestern der König von Preußen, über dessen Haupte wir ijtii dem geistigen Auge schon die deutsche Kaiserkrone schweben sahen. Heute der Kaiser der Franzosen, dem an diesem Tage die Krone vom Haupte sank. vermischtes. *LustigesausdenEröffnungstagendesSuez- kanals. Tie vergnüglichen „Erinnerungen eines alten Oester- reichers", die Ludwig von Przibram in der Deutschen Revue (Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart) veröffentlicht, erzählen diesmal allerlei unterhaltsame Geschichten von der Reise des Kaiser Franz Josef zur Eröffnung des Suezkanals und dem blendenden Glanz der Einweihungsfeste, die sich in der abenteuerlichen Szenerie Aegyptens und auf dem pittoresken Hintergründe orientalischen Lebens ganz märchenhaft ausnahmen. Für den Besuch einer solch feierlichen Veranstaltung mochten die Uniformen, die die Beamten der österreichischen Reichskanzlei trugen, nicht mehr genügen; sie sollten mit einem roten Frack, blauen Beinkleidern mit Goldborte und einem weißgefiederten Dreispitz ausgestattet werden; aber als sich der Sekretär des Reichskanzlers, Baron Branhczany, in diesem Kostüm dem Kaiser vorstellte, sagte dieser schmunzelnd: „Fehlt nur noch die Peitsche und der Stallmeister vom Zirkus Renz ist fertig." Darauf mußten denn die Beamten in dem alten „Briefträgerornat" zur Suezkanal-Eröffnung reisen. Viel wurden überlegt, ob man Kamelpacktaschen, Wasserbehälter und besondere Waffen gegen die Krokodile auf diese Fahrt mit sich nehmen solle. Einige Tage vor dem österreichischen Kaiser war Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen, der spätere Kaiser Friedrich, in Kairo eingetroffen, der damals in seiner vollen männlichen Schönheit prangte und ganz unoffiziell auftrat. In den bescheidenen Räumen des Klublokals der deutschen Kolonien, einem gewöhnlichen Bierlokal, durch dessen Decke allerdings einige Palmen ihre Kronen streckten, wurde er von der schmucken Wirtin, Frau Deutsch, begrüßt, die es als Erste unternommen hatte, Wiener und Grazer Bier an Stelle des bis dahin nur aus England und Christiania bezogenen Stoffes „offen" zum Ausschank zn bringen. Dem deutschen Kronprinzen folgte bald die K a i s e r i n Eugenie, die damals im Zeuith ihrer Schönheit und Eleganz stand nnd soeben in Konstantinopel dem Padischah den Kopf verdreht hatte, so daß der Sultan seit ihrer Abreise an Schwermut litt und seinem Harem böse Stunden bereitete. Sie wurde enthusiastisch begrüßt und bot viel Stoff zur Unterhaltung. „Heute sah man sie hoch zu Dromedar lachend den Gefahren der Seekrankheit trotzen, mit denen ein solcher Ritt dem Ungeschulten droht, morgen trabte sie auf einem weißen Esel zum Feigenbäume, den die fromme Sage zum Ruhepunkt der heiligen Familie weiht. Heute ließ sie sich von Mariette-Bey die Grabkammern zeigen, morgen versammelte sie alle französischen Journalisten ohne Unterschied der Parteifarbe und andere Fremde zu einem Bankett, dem sie als einzige Dame präsidierte, und bei welchem sie den Toast auf die Vertreter der Presse ausbrachte. Ihr zur Seite saß ein Araber in weißem Burnus, dessen Kapuze das Haupt so verhüllte, daß bloß ein paar kohlschwarze Augen hervorfunkelten; ein dichter, schon stark grau, melierter Bart quoll über die Brust, um die sich das rote Band des Großkordons der Ehrenlegion schlang. Das war der einst so gefürchtete Emir Abd-el-Kader." Kaiser Franz Josef hatte unterdessen, da er ja auch den Titel „König von Jerusalem" führt, das heilige Land besucht und schiffte sich in Jaffa zur Reise nach Aegypten ein. Dabei ereignete sich eine aufregende Szene. Es war stürmischer Seegang und man konnte zu den Dampfern nur mit den für diese Uippenreiche Küste geeigneten, primitiven Kähnen der Eingeborenen gelangen. Als der Kaiser an die Reihe kam, wollte ihn der am Steuerruder sitzende Araber an die Sitzbank anseilen, damit er nicht von einer Überschlagenden Welle weggespült werde. Nach längerem Sträuben fügte sich der Herrscher und die Fahrt begann. Während das Gefolge ihm angstvoll nachspähte, wurde das Sck)ifflein von einer riesigen Woge hoch emporgeschnellt, um, jäh in die brandende Tiefe hinabgerissen, wieder zu verschwinden. Minuten, die zur Unendlichkeit wurden, vergingen, ohne daß man von der Barke eine Spur erblickte. Einer der Zeugen dieser bangen Szene, der Generalkonsul in Jerusalem, Graf Caboga, stürzte mit gefalteten Händen in die Knie und rief: „Jesus, nun ist er verloren!" Da gewahrte man plötzlich, aus einer Wellenfurche auftauchend, das Fahrzeug ganz dicht an der Seite des Kaiserschiffes, so daß Taue von Bord herabgeworfen werden konnten. Nach diesen üblen Erfahrungen erklärte der etwas ängstliche Reichskanzler Graf Beust, daß er erst ruhigere See abwartcn wolle. Als dann das Kanzlerschiss die Kaiserjacht sichtete, ließ. Beust, der stark an der Seekrankheit litt, seinem kaiserlichen Herrn durch Flaggensignale den sehr witzigen und recht deutlich seinen Zustand bezeichnenden Gruß entbieten: „Ave, Cäsar, vomituri te salutant!" In Aegypten war dem Kaiser der berühmte Aegyp- tologe Brugsch-Pascha als Cicerone beigegeben. Als er in dieser Eigenschaft bei der Besteigung der großen Pyramide sich an der Seite des Kaisers befand, fühlte sich dieser durch die Art des HinaufkliMmens, bei dem arabische Führer den Fremden von rückwärts schieben und andere vorn an den Händen fassen und emporzerren, so unangenehm berührt, daß er auf halber Höhe die Frage stellte: „Ist es denir so lohnend, bis aus die Spitze zu gelangen?" „Lohnend?" lautete die Antwort Brugschs. „Das wohl nicht. Aber seit Friedrich Barbarossa hat kein deutscher Kaiser die Pyramide bestiegen." Der Kaiser stutzte und gab den Befehl zur Fortsetzung des unbequemen Aufstiegs... Die Festlichkeiten hatten natürlich auch manche nnlauteren Elemente angelockt, die sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollten, bei dem allgemeinen Trubel gute Geschäfte zu machen. So hatte sich ein Kaufmann die getarnte Butterlieserung für den Khediven zugesichert. Als aber das den Buttertransport mit sich führende Schiff anlangte, brachte es statt der erwarteten Ladung.pur riesige Ballen von Papier, die mit Fettflecken getränkt waren. Der Inhalt sei, so wurde angegeben, infolge unvorhergesehener Hitze — zusammcngeschmolzen. Das wohl nicht ganz unbefangene Gericht sprach sich.denn auch für „Force majeure" aus, der Lieferant erhielt die vereinbarte Summe ausbezahlt und wurde seitdem nur noch der „Butter-Pasch a" genannt. * Christlicher Unfug. Unter dieser Ueberschrist schreibt Generalsekretär Bohn in der „Zeitschrift" des deutschen Sittliche keitsvereins: Durch einen Teil der Presse ging vor kurzem die Nachricht, daß in einem vom christlichen Soldatenbund in Süddeutschland herausgegebenen Soldatenliederbuch das Lied „Deutschs land, Deutschland über alles" umgedichtet ist in Deutsche Sitte, deutsche Treue, Deutscher Mut und deutscher Sang. Auch uns hat dies Machwerk vorgelegen, und wir stehen nicht an, uns ebenso wie die Presse in der schärfsten Weise gegen diesen christlichen Unfug auszusprechen. Das können in der Tat keine Christen sein, sondern sind unnatürlich verborgene, in ihrem Empfinden gestörte Mucker, die nicht mehr von deutschen Frauen, deutscher Treue singen können und dabei glauben, durch solche kindliche Mätzchen irgendeine erziehliche Wirkung auf deutsche Soldaten! ausüben zu können. Gesundes Christentum und gesunde Sittlichkeit haben mit solchen Auswüchsen nichts zu tun./ * Der Feldzug gegen die Hutnadel. Die durch die modernen riesenhaften Hutnadeln der Damen verursachten Uir- fälle haben sich in der letzten Zeit so gehäuft, daß M. Löpine, der Pariser Polizeiprafekt, an Maßregeln denkt, um die Bürger gegen die Gefahren dieser Modetorheit zu schützen. In der Po- lizeipräfektur ist eine Sammlung von Nadeln angelegt, durch die in den letzten Wochen Mutige Verletzungen hervorgernsen wurden. Einige der Nadeln sind über 18 Zoll lang. Bor kurzem wurde ein Mann im Omnibus durch eine solche Hutnadel erstochen; der Omnibus hielt plötzlich an, der Manu fiel gegen die elegante Nachbarin und die Hutnadel drang ihm durch das rechte Auge tief ins Gehirn. Ein Ladenmädchen hat das Augenlicht verloren durch eine Kundin, die sich zu hastig umdrehte. Der Polizeipräfekt sieht in diesen Hutnadeln eine Gefährdung des öffentlichen Verkehrs. * Vereinfacht. „Diese billigen Extrazüge sind doch ein Vergnügen. Für sechs Mark kann man nach Hamburg fahren! Da freue ich mich unbändig darauf." — „Und toenn Sie ein Hamburger wären, würden Sie sich freuen, daß Sie für sechs Mark nach Berlin können!. Also bleiben Sie hier, sparen Sie’ä Geld und freuen Sie sich so!" Arithmogriph. 4256255 2 ein Schloß in Bayern. 2 17 8 1 ein männlicher Vorname. 5 8 9 10 11 ein Fluß in Frankreich. 5 9 13 11 10 14 8 8 5 ein britischer Staatsmann. 11 10 12 16 11 15 9 10 16 11 ein Gebirge Deutschlands. 1 2 7 2 5 eine britische Kolonie in Afrika. 3 2 10 17 9 1 9 11 1 eine Insel. 7 18 14 6 19 3 eine schwere Krankheit. 11 3 14 11 10 2 1 7 8 eine Sprache. 9 16 1 2 12 ein männlicher Vorname. 1 19 17 11 5 elwas, was in die Suppe kommt. Die Anfangsbuchstaben der gefundenen Wörter geben den Namen einessberühmten Feldherrn. Auflösung in nächster Nummer» Auflösung des Silbenrätsels in voriger Nummer: Eisenbahnamt — Iller — Nero — Murawjetv — Audett — Nicolai — Nelke; E i n M a n n ein Wort. Redaktion: I V.: E. Lest. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu Univerkitä'lK.Nnch. und Steindruckerei, R. Lange, Gießen,