1909 — Nr. 1PI Der arme Lukas. Eine Geschichte in der Dämmerung von Wilhelm Holz am er. (Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) 10. Kapitel. Das 'Mische» arbeitete wieder draußen in der Küche, hantierte im Hof, ging ein und ans. Und ich saß still in der Ecke und starrte vor mich hin in die leere Stube und rührte und regte mich nicht. Nicht zn räuspern wagte ich mich. Ich fürchtete, dadurch werde was im Hause anfgeschreckt, das über mich siele, etwas Schweres, Unbekanntes. Ich fürchtete, es werde plötzlich da aus einer Ecke auf mich zukommen, werde kalt und fremd vor mir stehen, werde hart zu mir reden, daß mir das Herz int Leibe gefrieren müßte. Etwas Unausgesprochenes fürchtete ich, das schon bang und schwer in mir lag, das ich aber noch nicht erkennen konnte. Ich war froh, als es dunkel wurde. Dann und wann ging das Luischen durch die Stube. Ich sah immer nur auf einen Moment ihr Gesicht, wenn sie durch den Schein des Fensters, ging. Mir war dann, als müßte ich aufschreien, aufschreien und davonrennen. Aber sie ging so ruhig,und sicher, so vorsichtig beinahe, als wollte sie mich nicht stören, als sollte nichts an mich herantreten, das mich wecken könnte. Es war gerade, als gönne sie mir noch einmal so eine knappe.Ruhefrist. Es lvurde dunkler und dunkler. Einmal kam das Luischen leis und vorsichtig und blieb in der Tür stehen: „Hast du Hunger, Lukas? Sonst warten wir, bis der Baker kommt, mit dem Essen. Es kann nicht mehr lange währen." „Ja, warten wir," sagte ich. Ich konnte mich nicht begreifen, da saß ich wie ein Bildstock. Herrgott, hatte ich denn kein Leben mehr?! . Da war ja sie, drei Schritte weg, da das Klappern des Geschirrs, der Tritt, dies Hüsteln; das war ja alt von ihr, Herrgott, .Herrgott! Was saß ich denn da und legte die Hände in den Schoß! Mein war sie ja! Ihr gehörte ja mein ganzes Leben! Meine ganze Jugend, mein Streben, meine Träume, meine schönsten Träume hatten ja ihr gehört, ihr! Mas half's? Ich konnte mich nicht rühren. Es war mir eingefallen, hinauszugehen und ihr zn danken für die Liebe, die sie mir gegeben hatte, für all die Träume und Stimmungen, all die Erhebungen und Hoffnungen, all die — Gott, was wußte ich! — für alles, alles! Aber ich konnte mich nicht rühren, nicht vom Fleck, nicht räuspern, nicht atmen, llud so saß ich wieder eine Meile. Dann hörte ich ihre Stimme. Ich lauschte scharf Sie flüsterte halb: „Der Lukas ist gekommen," sagte sie, „er ist drin." ........... „So, er ist drin?" Es lvar der Vater. Ich hörte noch ein Flüstern, ich verstand es aber nicht. Dann trat der Vater ein. Hinter ihm leuchtete das Luischen. Es stellte die Lampe auf den Tisch und verschwand. „Guten Abend, Lukas!" sagte der Vater. Ich stand auf und gab ihm die Hand. „Bist unverhofft gekommen!" sagte er. „Ja!" „Bist doch nicht krank?" „Nein." Dann blieben ivir beide stumm. Wir standen noch einander gegenüber. Ich einen halben Kopf größer wie der Vater. Aber ich stand doch klein vor ihm. Er lvar vollständig sicher, nur suchte er das erste Wort. „Wir wollen uns setzen, Lukas!" Mir taten es. „Luischen, bring uns eine Flasche Wein und Gläser!" „Ich trinke nichts, Vater!" „Dann laß, Luischen. Hast du Hunger?" „Ich esse auch nichts." Da löste sich etwas in mir. Heiß kroch mir's ins Gehirn. Ganz klar bewußt ward mir: ich haßte ihn. Ich erschrak gar nicht. Ich stand ganz unter diesem furchtbaren Eindruck: ich haßte meinen Vater, lind ganz aus diesem kalten Empfinden heraus sagte ich: „Du willst was reden, Vater, red's!" Er war aber gar nicht erstaunt. „Ja," sagte er. „Aber erst etwas! Ich rede, nicht du! Ich bin dein Vater, dn hörst mich an; das fordere ich, Menn ich geredet hab', dann ist die Reihe an dir. Wenn du dann noch ettvas zu sagen hast." Dann atmete er tief, ohne zu seufzen, mir, wie um seine Kraft zu sammeln. „Du bist nicht erwartet worden hier, Lukas, und nun bist du zu viel. Dn tri^t's anders, als du denken konntest. Deine Mutter, die die vielen, vielen Jahre krank war, ist tot; du warst weit weg, als sie starb, und ich stand allein, da half mir das Luischen; fie half der Mutter über ihre letzten Stunden, sie half mir in meinen Sorgen, sie war wie mein Kind, fie wurde lvie meine Frau. In Ehren! Ich habe sie zu hoch achten gelernt. Sie hat Pflichten auf sich genommen für mich; da bin ich mit ihr zusammengewachsen, da hast du sie verloren —" „Da hast du sie mir genommen!" unterbrach ich. Er blieb aber ganz gelassen. „Da hab' ich sie mir genommen, ja. Der Druck, der die langen Jahre auf mir gelastet hatte, war durch deiner Mutter Tod von mir genommen. Es ist keine Kleinigkeit, lange Jahre eine kranke, sterbende Frau zn haben. ' Ich hab's ja getragen, ich hab' ja nie gemurrt; ich hab' ihr ja immer gern beigestanden und ihr das Leiden leichter gemacht. Tie Arme, sie hatte ja das Schlimmere! Ganz recht, aber es, lag auf nur wie Zentnerschwere. Und heimlich.schrie — 402 das Leben in mir. Muß ich mich schämest, das M sagen? Und nun das Leben um mich, wieder das Leben um mich! Soll ich nicht mehr nach dein Leben verlangen dürfen? Tat hast ältere Rechte, ja. Fordere sie aber nicht, denn du bist noch lange nicht so weit, die Pflichten daraus er- füllen zu könnest; du hast noch zu viel Pflichten gegen dich, gegen deine Jugend, deinen ganzen Menschen. Deine Lebensaufgabe liegt noch viel zu schwer aus dir; du hast noch zu wenig davon gelöst. Kinder sehen das nicht, begreifen cs nicht, wollen es nicht sehen, nicht begreifen. Du solltest nun aber über das Kind hinaus sein; du mußt nun heut wissen, was du kannst und was du nicht kannst. Und daß das, was du nicht kannst, mehr ist, als was du kannst. Ohne einen Borwurf, Lukas, aber es ist nun mal so. Du hast noch einen langen Weg vor dir; er ist so schon schwer, erschwere dir ihn nicht noch mehr. Jetzt spreche ich nur wegen dir, jetzt bin ich nur dein Baker, verstehst du mich, Lukas?" Sein Ton Ivar zuletzt weicher geworden. „Ja und nein!" ,Meh wieder nach München, Lukas. Ich hab' gesorgt, daß dir das Stipendium noch Jahre bleibt. Sie wird deine Mutter werden, Lukas." Da fuhr ich auf. „Ich wüßte an deiner Mutter Stelle feiste bessere, und ich wüßte nichts Besseres für dich, als daß sie deine Mutter wurde, daß du sie verehren könntest und ihr an- hänglich seist, und könntest ihr Sohn seilt, wenn ich einmal nicht mehr bist, denn sie ist ja. mehr als ein Vierteljahv- HUuderr jünger als ich." „Sie darf nicht meine Mütter werden!" „Daran kannst du nichts mehr ändern. Geh ans Rathaus, da ist's-ausgehängt," Das war wie ein Schlag auf meinen Kopf. ,Mater!" schrie ich auf. „Du solltest drum froh! sein und zufrieden. Es ist auch deist Wohl, wenn du's heute auch noch nicht verstehst!" Ich sprang auf. Ganz außer mir war ich. Ich vergaß, wo ich war; dest Vater vergaß ich, alles um mich, nur an sie dachte ich und an mich. „Ich fordere sie für mich, ich fordere sie! Mir gehört sie, ihre Fugend meiner Jugend! Du sündigst an ihr, an mir, ast der Mutter! Du haft ihr den Sinn verkehrt. Ganz falsch hast dit ihre Opferwilligkeit belohnt; dü hast ihre Jugend betört, ihre Güte mißbraucht!" Er blieb ganz ruhig und verzog keine Miene. Einen Augenblick sah er vor sich hin, dann sah er mir in die Augen, so fest und hart und sicher, daß alles in mir zusammen--! kroch; und wie ein Richter, der verurteilt, weit von oben, sagte er mit schwerer Betonung: „Du bist nun zu viel hier im Hause, Lukas, geh!" Mein Mut war weggeblasen, aber die Verzweiflung schrie nun in mir. „Nichts hab' ich verbrochen, daß du mich hier fortweisen kannst, nichts. Ich bin gekommen, um zu fordern, was ich zu forderst habe, was° meiner Jugend gehört hat, was meine reifen Jahre genießen wolltest. Mein Glück hab' ich holen wollen. Du hättest's behütest sollen, weil du meist Vater bist. Aber du hast's für dich genommen! Hier aus diesem Haitse hab' ich's holest wollen, wo ich geboren bitt, wo meine Mutter aus meist Glück und Leben bedacht war. Ich gehe nicht! Ich fordere mein Glück! Hier hab' ich's zu fordern. Und wenn's mein Glück nicht ist, mein Herz hängt daran. Bon dir fordere ich's, von meinem Vater, der mir's nicht nehmen darf, weil er mein Vater ist. Gib's Ker, und ich gehe, gib's her!" Wie Todfeinde stunden wir. einander gegenüber. „Du bist ein Kind, Lukas, du bist unreif! Geh' und werde ein Mann! Es fehlt dir noch viel, es fehlt dir noch alles! Geh!" „Gib!" „Ich werde weiter für dich sorgest; werde, was du werden wolltest, was du werden kannst. Sie wird deine Mutter, basta! Geh und störe ihreit Frieden nicht. Ich weiß nicht, ob er ihr nicht schwer geworden ist." Ein eigener Gefühlston war in ihm dnrchgebrochen. Die letzten Worte hatte er ängstlich halb geflüstert. „Das Leben ist ganz anders, als du dir träumst, Lukas. Sorg erst für dich. Guck, ich möcht' dich ja schien, einet vor allen! Daß alle nach dir sehen sollten. Und ich selbst möcht' stolz sein auf dich. Leg dir nicht das schwerste Hindernis itt den Weg. Folg, Lukas! Bleibe zur Nacht hier, 's ist dein Vaterhaus. Aber fordere nicht mehr! Wenn du forderst, bist du zu viel hier. Morgen reise wieder ab. Es ist nichts mehr zu ändern, Bei ihr nicht und bei mit nicht." „Ich kann nicht!" „Dann geh! Es soll keinen Streit geben, kein Unglück. Geh in Friedest und finde dich!" Ta war ich weich wie Wachs. Da war mir alles zerschlagest, da wankte alles unter mir. Ich schlich zur Tür. „Gib mir die Hand, Lukas!" Es klang wie eist unterdrücktes Weinen. Aber ich ivar schon zur Tür hinaus, und ich konnte nicht mehr zu- rückgehen, konnte mich nicht mehr umdrehen. Tas Licht hinter mir brannte auf meinem Rücken. Da schloß er leise die Tür. Ich stand im dunkeln Hausflur. Roch einmal zattderte ich. Die Haustür stand offen, und die Nacht lag davor» dunkel, schwarz, schwer, u neu bl ich. Da faßten zwei Hände zart meiste Schultern, ein war-, mer Körper preßte sich au mich, eine heiße Wange glühte nst der meinen. Wonnig, wohlig durchfuhr es mich. .Jubeln, jttbelst nnb triumphieren wollte ich. Eist heißer Atem — schon wollte ich den Kops wenden. „Geh, Lukas, gelt? Gelt, geh!" flüsterte sanft ihr lieber Mund. Es lag eine unendliche'Wehmut darin. Ohne Weinen und Traurigkeit, schmerzvoll, ergeben. Da fiel alles Leben von mir ab, da war's dunkel um mich. Da stand ich allein und verlassen in der schwarzen, feindlichen Nacht. (Fortsetzung folgt.) Neue Forschungen zur irraeWschen Religion. Bon Tr. Her m mut Ran k e. „Wer den Dichter will verstehen, muß in Dichters Lande gehen." Tics Wort hat eine wörtliche, aber auch eine sehr viel weitere Bedeutung. Man kann z. B. über ein fremdes Volk sehr viel gelesen und gehört haben — ein wirkliches lebendiges Verständnis svird man doch erst dann gewinnen, wenn man selbst dieses Volk gesehen, wenn man unter ihm gelebt, seine Sprach» gesprochen, seine Lieder gehört, seine Gedanken mitgedacht Bat. Ganz ähnlich geht es mit dem Studium des alten Orients, freilich können wir heute die alten Babylonier und Aegypten nicht mehr leibhaftig zu Gesicht bekommest — sie find längst verfchvun- den, und auch ihre Nachkommen leben nicht mehr — aber wenn, wir ihr Land anssurhen, wenn wir die heutigen Bewohner des Nil- und Euphrattales kennen lernest, ihrs Leben und ihre Mitten zu verstehen beginnen, batttt zeigt sich uns bald eine Kucke von Einzelheiten, die dem nur in den Konturen ausgesührten vielfach lückenhaften "der verblaßten Bilde, das die Inschriften uns voll diesen alten Völkern erhalten haben, Leben und Farbe, Licht uÄ Schatten verleihen. Und so geht es auch mit dem Volk Israel und mit seiner Religion. Der Orient ist ja überall unendlich ftmiet» vativ. Politische Zugehörigkeit und äußere Religivnsföbmeu mögest sich ändern, ja die Sprachen mögen absterlben und durch jünger« Eindringlinge ersetzt werden —■ der uralte Glaube stirbt nicht; er fristet als „Aberglaube" in der Religion des Volkes, bald bewußt, bald völlig unbewußt, mit allen üchrigen LebensäußerimgeK verschmolzen, ein verborgenes Dasein, und nur wer tiefer schaut als es ein flüchtiger Besucher des heiligen Landes vermag, dem gelingt es, hier uraltes Gut wieder ans Tageslicht zu bringen. Freilich nicht vielen ist dies vergönnt. Umsomehr haben wir das Büchlein zu begrüßen, das unter deut etwas seltsam klingend« Titel „P a l ä st i n a s E r d g e r u ch i n d e r i s r a e l i t i scheu Religion" soeben int Verlage von Karl Curtius in Berlin! erschienen ist. Der Verfasser, Dr. H. Gr eß mann, der Nach- folger von Gunkel als Alttestamentier an dev Berliner Universität, ist ein Jahr lang als Mitarbeiter in dem evangelischen archäologischen Institut in Jerusalem tätig gewesen und hat von dort aus Palästina durchzogen, und inan spürt auf jeden Seite fetnea Buches, wie er diese Zeit benutzt hat, um das Land und Mir, beffest alter Literatur er feine Lebensarbeit gewidmet hat, fo gut wie irgend möglich kennen und verstehen zu letitett. Mit lebendigster Anschaulichkeit werden wir sogleich ins heuig« Land hineinversetzt. Wir fühlen ordentlich den Staub und d>e Hitze, wir hörest das ohrenbetäubende Geschrei in den Straßen und ast den heiligen Stätten Jerusalems, wir sehest das bunte GewimMel der verschiedenen Trachten durch die engen Gawn sich drängen — und mitten in alledem gewahren wir zugürm "(ist der Hand unseres kundigen Führers eilte Fülle von cinjet»«» Zügen und Aeußerungen des Volksglaubens, an denen der Frrsnor nur zu leicht unachtsam vorübergeht, und die uns doch ost »«l”f markantere und lebendigere Auffassung der israelitischen Vou^ fromm igkeit" ermöglichen. ,, So ergibt z. B. eine Betrachtung der „Melis", der w-'l medattischen Heiligtümer, eine ganze Fülle von Parallelen zun 403 — Alten Testament. Ihre gcheiligte Stätte, die kein Mensch anders als barfuß betreten darf, erinnert an Jahwes' Gebot an Broses beim brennenden Dornbusch, oder an den geheiligten Bezirk um den Berg Sinai, den außer Moses keines Menschen Fuß übert- schrcitcn durste. Die Anlegung dieser Wclis auf Hügeln, die weit hin die Ebene überschauen, gemahnt an den von den Propheten so bitter verfolgten „Höhen"-Dic-ust der Israeliten und an ihre heiligen Berge, den Zion und Gavizim', den Tabor und Karmel, den Hermon und Sinai. Tie Auffassung von JMve als einem Berggott muß bis in die Acht der Kindheit JsrlaelÄ zurnckgehen, und Greßmaiui hält sie gewiß mit Recht für uw- trennbar von der Vorstellung Jahwes als des Himmelsgottes, deren Entstehung man neuerdmgs bis in die Zeit des Propheten Ezechiel hat herabrücken wollen. Nur daraus, daß Jahwe im Himmel wohnt, erklärt es sich, daß man auf den Höhen ihn verehrte, auf den Bergen ihm opferte, 'deren Spitzen in den! Himmel hineinragten, und "auf die er selber! gelegentlich, wie es vorn Sinai ausdrücklich! berichtet wird, vom Himvtzel herabfuhr. „Jeden Morgen schauen die Hirten auf dem Felde, wie dep Sonnengott gleich dein Bräutigam, der aus seiner Käminer tritt, zwischen den „unbekannten Bergen" hervorkommt und des abends wieder dorthin zurÄckkehrt. Wer ivvllte zweifeln, daß dort die Gottheit wohnt?- Und wo wäre man sicherer, sie zu treffen? Sv wird uns der Ursprung der „Höhlen" begreiflich, so verstehen wir auch, daß der K'ultort noch heute mit Borliebe auf den Berg- spitzen liegt." Auch daß die mohammedanischen Welis stets an der Grabstätte eines Heiligen errichtet sind, erinnert an Aehüliches int alten Israel. So wird auf deut heiligen Berge Nebo das Grab des Moses lokalisiert, und auch die Höhle Machpela, das Erbbegräbnis der Familie Abrahams, ist einst ein Heiligtum gewesen, das ivahv- scheinlich dem Sonnengott von Hebron geweiht war. 'Bon besonderem Interesse sind.ferner die Opfer von Tieren, mit deren Bükt ein solcher Weli, gelegentlich aber auch ändere Bauten bestrichen werden, nm so die Gottheit des Ortes, an dem Man sich angebaut hat, mir.dem Eindringen in ihre MachtspWve auszusöhnen. Diese Tieropfer sind die Ueberreste einer alteren, üns entsetzlich erscheinenden Sitte, die aber für die geschichtliche Zeit Israels noch gut bezeugt ist. Ms tziel zu AHabs Zeit die einst verfluchte Stadt Jericho von neuem erbaute, da heißt es im Alten Testament (1. Kon. 16,34) „lieber seinem Erstgeborenen! Mir am legte er den Gründ, und über seinem jüngsten Segub letzterer die Tore ein." Also Meuschjeiwpftr sind es ursprünglich geloescn, und besonders Opfer von neugeborenen Kindern, durch die ruan bei der Grundsteinlegung von Gebäuden', oder bei der Neiraulage von Städten die Gottheit des Ortes gnädig zu stimmen suchte. Die Ausleger des Alten Testaments haben versucht, alle möglichen anderen Erklävuirgen zu finden, aber die Ausgrabungen der letzten Jahrzehnte haben uns gelehrt, daß diese. Worte buchj- stäb'lich zu. verstehen sind. An verschiedenen Stellen, auf pa- .Minesischem und syrischem Boden, hat man die Reste derartiger „Bauopfer" gefunden, Skelette von Kindern und von Erwachsenen', unter Mauern und Torflügeln und unter der Schwelle voll Häusern. Der so Geopferte wurde daun zum' „guten Geiste" des betreffenden Hauses und die Türschwelle, unter! der er wohnt, darf daher nicht betreten werden, — man mußte (vergl. Zeph. 1,9) Über sie hinüber Hüpfen. . Aber wir dürfen uns nicht in Einzekheiten verlieren; nur eme aus eigener Anschauung gewonnene und überaus lebendig vorgetragene Schilderung eines Derwischtanzes, der mit seinen' an Rafepcr grenzenden Bcrzückungcu uns an die „Propheteuvereine" Ms Zett des L-amucl und Glia erinnert, sei noch aus diesem' ersten Abschnitt des Buches hervorgehoben. - In der zweiten Hälste, die für sieh ein geschlossenes Ganze vckdet, stot Greßmann eine glänzend durchgcWhvte nikd an fes- selnven und anregenden Einzelheiten reiche Darstellung seiner Auffassung Volk Jahwe als der im palästinesischen Lande heimischen Naturgvttheit. Die düsteren, furchtbaren, grauenhaften! Züge treten hierbei stark in den Vordergrund. Jahwe erscheint als der Gott des sengenden Ostwindes und des Erdbebens, als der Gott des Gewitters, des verheerenden Gießbaches und des Vulkans, und für alle diese Züge wird eine reiche Menge von! Belegstellen vor allem aus den prophetischen Schriften des' alten Testaments hcrangezogen. Besonders in den Ausmalungen pon der endlichen Katastrophe, die über Israel und über die ganze Welt Ehereinbrechen wird, spielen diese furchtbaren Züge Jahwes eme vorherrschende Rolle. Im Einzelnen findet sich eine Fülle von wertvollen Beobachtungen, manches wird ohne Zweifel auch vielfach zum Widerspruch heraussordern. Höchst interessant ist die Schilderung des letzten großen Erdbebens in Palästina, an das samt die altisraelitischen Schilderungen von dem int Gewitter ein- her fahrenden Jahwe sich anschließen: Jahwes Stimme zerschmettert Zedern, Jahwe zerschmettert wie Zedern des Libanon; - Er läßt sie Hüpfen wie ein Kalb, Libanon und Sirion wie einen jungen Büffel. . »In dem Rollen und Getöse des Erdbebens', das dem-Sturmi-' wend gleicht, glaubt der antike - Israelit die Stimme Jahwes zu Kren, die hier zu einem wundervoll grotesken Bild benutzt wird: -sWves Stimme ist wie Musik in den Ohren der uralten Berge, und wenn der Gott ihüen aufspielt, müssen sie tanzen; und sie springen ungefüge, ungeschlacht wie ein münteres' Kalb, wie ein lunger Büffel auf der Weide." Für die Auffassung Jahwes' <1(8 Ecs Vulkan gvttes ist die Schilderung seiner Erscheinung pnf dem -Linat entscheidend —■ mit dem' Berge, von dem Rauch aufsteigt, „wie von einem Schmelzofen" kann gewiß Nur eilt Vulkan gemeint sein, und von hier aus erhält dann auch die bisher ganz unverständliche Gestalt bet' Wolkensäule und Feuersäule eine Erklärung, in der Jahwe bei Tage bezw. bei Nacht vor semem Volke Herzieht; das' Bild ist offenbar dem in Eruption befindlichen Vulkan entlehnt, der bei Tage „Feuer speit", während zur Nacht, schwagze Rauchwolken feine Gipfel verhüllen. .. ®ifenen Gegensatz zu dieser vorherrschenden Auffassung der Bolksreligron, die in Jahwe den Gott des Unwetters fürchtet, setzt lief)! dann der Prophet Elias, als er von der ihm zuteil gewordenen Erscheinung Jahwes berichtet: Sturm und Unwetter ziehen furchtbar tosend au ihm vorbei, „aber Jahwe War nickst darin"; ihm erscheint eil int stillen sanften Säuseln des Windes, das den Menschen nicht schreckt, sondern ihm wohltut. Hier! liegt der Beginn einer neuen Phase der israelitischen Religion. Der .Wert des' Grtzßmnnnschen Buches liegt zum Teil in den . überaus anschaulichen, allen faßlichen Darstellungen, in dep kr die Resultate seiner selbständigen und eindr'ingenden Forschungen allen für das alte Testament Interessierten vorlegt, auf der aw- veren Seite aber auch ganz wesentlich darin, daß er neue Probleme stellt, Anregungen bringt in Hülle und Fülle, mit denen seine! spezielleren Fachgenossen sich auseinaiiderzusetzen haben. Er bringt kemcn Abschluß, sondern neue Anstöße zu weiterem Schaffen. Die VoNseele in ttriegszeiten. Die großen Geschichtswerke und die militärischen Studien, die nachschasfend die.großen Ereignisse blutiger Kriegsjahre schildern, können die Schwankungen der Volksseele in den Tagen der Erregung nur in großen groben Umrissen nachzeichnen; ein annähernd getreues Spiegelbild des Volksempfindeus und des Echos, das die kriegerischen Geschehnisse wecken, läßt sich weniger aus der Rekonstruktion der Ereignisse und ans den Memoirenwerken gewinnen, als aus den Briefen und flüchtigen Aufzeichnungen, die die Kämpfenden im Felde oder daheim die Angehörigen unter dem unmittelbaren Eindruck ihrer Gefühle niederschrieben, ohne je an eine Veröffentlichung zu denken. In der Revue unterzieht sich. Kürt Larsen in einer interessanten Studie der fesselnden Aufgabe, auf Grund solcher Dokumente einen Einblick in die Seele eines kriegführenden Volkes zu. tun; aus Tausenden alter Briefe aus dem Jahre 1864 gewinnt er ein Bild der Gefühle, die das dänische Volk und seine kämpfenden Söhne in jenen Tagen erfüllten. Im Vordergrund steht der junge Krieger, der draußen im Felde das Vaterland gegen den Feind verteidigt. In den zahlreichen Briefen, die im Felde stehende gewöhnliche dänische Soldaten an ihre Lieben in der Heimat schrieben, enthülle» sich die kämpfenden Dänen des Jahres 1864, die sich so wacker und zähe schlugen, als die friedlichsten Menschen der Welt, die inmitten der Aufregungen des Kampfes und des Kriegslebens nur den einen Wunsch kennen: sobald als möglich zu ihren Lieben heimzukehren. Die Bauernsöhne! denken an die Arbeit, die zu Hause vernachlässigt wird, und aus allen Aeußerungen spricht ein instinktiver Abscheu gegen den Krieg. Aber alle Aeußerungen durchzieht dabei ein stoischer Fatalismus, der den Kampf als ein von Gort gewolltes Müssen hinnimmt, das nur durch ein stark ausgeprägtes Pflichtgefühl zu höheren Sphären sich, anfschwingt. „ . . und ich hoffe, daß Gott mir den. Mut und die Kraft geben wird, meine Pflicht zu erfüllen, ohne die Ehre zu verletzen, und daß ich die Prüfungen überdanere, die die? Vorsehung mir auferlegt". Ein jnnger dänischer Bauer schreibt dies nach Hanse 'und seine Worte sind gewissermaßen das Leitmotiv dieser gesamten Soldatenbriefe. Die Pflicht und die Vorsehung: aber nirgends spürt man den heißen Pulsschlag kriegerischer Herzen oder das Aufwallen froher patriotischer Begeisterung. Eine passive Hinnahme der Pflicht und ein fatalistisches Gottvertrauen: das ist der dänische Soldat von 1864. Er ist froh, wenn er dem Kugelregen fernbleiben kann, ohne die Pflicht und die Ehre zu verletzen. In zahlreichen Briefen wird ungeschminkt der Freude Ausdruck gegeben, daß der Schreiber durch diesen oder jenen Zufall dem Kampfe fernbleiben konnte, von dem er später erfuhr, daß er sehr blutig verlaufen ist. Heroische Empfindungen fehlen völlig. Ein moderner Japaner würde vielleicht darüber erröten, aber er wird die Ehrlichkeit achten, mit der der dänische Bauer seine Seele enthüllt. Und auch im übrigen bleibt er Bauer. Sein Auge ruht schmerzlich auf den verwüstetest Felder«, auf den „schönest Backst,einhänsern^, die er anzünden muß, aus den — 404 — Ställen und Scheunen, die geplündert werden Müssen, um die Armee zu erhalten. Daneben beschäftigt ihn vor allem die Ernährungsfrage. Ein junger dänischer Gefangener, der in Küstriu verpflegt wirb, schildert das Essen und beklagt sich bitter über W Einförmigkeit des Menüs. „Mehlsuppe, Kartoffeln, Bohnen, Rüben und Reis mit einem Mertel Brot und einer Unze Butter Dag für Tag; bei uns jii Dänemark", so führt er ernsthaft fort, „würden sich viele Schweine schämen, auf solche Weise gemästet zu werden." Man fügt sich nicht mit Humor in das tlnvermeid- liche, sondern die mangelhaft gelöste Magenfrage wird im Ernste zum Grunde wirtlichen Aergers. Den militärischen Dingen steht der kämpfende dänische Soldat ohne Anteilnahme gegenüber. In den Briefen werden die Einzelheiten des Dienstes schematisch erzählt; selbst über den Perlaus blutiger Gefechte und Schlachten findet der Teil- ueymer nur kurze, fast teilnahmslose Worte. „Man befahl uns, die Waffen zu nehmen. Da drüben auf den Schanzen sahen wir Me deutsche Flagge. Es kam das Signal, nach links auszuschwärmen, die Hörner bliesen und wir eilten auf die Schanzen." Das ist alles, was. ein Teilnehmer von einem der berühmtesten und blutigsten Gegenangriffe der Dänen bei Düppel berichtet. Nach dem gescheiterten Versuch, kommt der Befehl zur Wiederholung.' „Als zum zweitenmal angegriffen werden sollte, war ich mir darüber klar, das; der Feind unseren linken Flügel umfaßt hatte. Ich begriff, daß wir vernichtet oder gefangen würden, wenn wir nicht eiligst zurückgingen. Ich floh . . Die angebliche feindliche Umgehung war Einbildung, aber jetzt, da der Flüchtling den Banden der Disziplin entronnen und auf die eigene Kraft vertrauen muß, loird seine vordem so lakonische Schilderung farbig bunt imb reich an Einzelheiten . . . Rührend in ihrer Mutterliebe und ihrer Fürsorge sind die Briefe der zurückgebliebenen Mütter an die kämpfenden Söhne. Daheim werden sorgsam Pakete mit allerlei kleinen Leckerbissen bereitet, und immer wieder kehrt in den Briefen die bange Frage wieder, ob die Schokolade und die roten und weißen Bonbons auch nicht von den Preußen weggenommeu worden sind. „Habe Sorge, Deine Füße immer trocken zu halten", schreibt eine besorgte Mutter, der 'der Sohn von dem Rückzug im Schnee erzählt hat. Aber ihre Fürsorge wird noch übertroffen von der der alten liebevollen Großmutter, die ihrem Liebling naiv schreibt: „Adieu, mein lieber Kleiner, nimm Dich ja vor den Kugeln in acht." Selbst in beit höheren Kreisen trägt die Mutterliebe über das Nationalgefühl den Sieg davon. Ter Sohn telegraphiert nach der Schlacht von Düppel, daß er unver- ivundet geblieben ist. „Gott segne Dich, mein geliebter Erich und dank, daß Du die grausame Angst uns abgekürzt hast. Niemand kann verstehen, welche schrecklichen Stunden Wir durchgemacht haben. Als Dein Telegramm kam, gingen wir sofort zu Mathilde und den Freunden. Im Hause sind viele Menschen, die an unserer Freude teilnehmen und nach Dir fragen. Gott schütze Dich, mein Kind, Deine glückliche Mutter." Es ist eine geistig hochstehende Frau, die Gattin eines Offiziers und Patrioten, die sich am Tage nach dem Unglück von Düppel eine „glückliche Mutter" nennt und ttt ihrer Mutterfreude in ihrem Herzen keinen Raum für die Niederlage des Landes und des Volkes findet. Eine junge Lehrerin, die von ihrem Bräutigam, einem Reserveleutnant, erführt, daß er nun zum ersten mal im Kampfe gestanden hat, stürzt mit der „Neuigkeit" nach Hause; sie geht zu Frau H„ die „zu tanzen beginnt und int Zimmer umherspringt und vor Freude fast den Verstand verliert." Aber es fehlt auch nicht an anderen Beispielen. Eine Offiziers- witwe, eine 64jährige Tante, weiß ihre sieben Söhne int Heere. Fünf von ihnen sind bereits gefallen; am 18. April nehmen ihre zioei letzten Söhne an der Schlacht teil. Zur Abendstunde erfährt die Mutter den Tod des einen Sohnes, und als man ihr mitteilt, daß ihr letzter gefangen ist, antwortet die stolze Frau einfach; „Dann bin ich sicher, daß er verwundet ist . . vermischtes. *’ Die Toiletteiigehetmnisse der Königin- tteit. Der jugendlich frische blühende Teint der Königin von England, so erzählt eine englische Zeitschrift, pflegt alle, die mit der hohen Frau persönlich in Berührung kommen, zu überraschen, und viele elegante Damen der Logogriph. Werkzeug bin ich mit „H", doch nur dies Zeichen zu ändern Brauchst du und aljogteich Hefte ich kostbaren Pelz. Auslösung in nächster Nummer. englischen Aristokratie haben vergebliche nachgegrübelt,' welcher Mittel die Königin sich bedienen. mag, um über : alle Zeichen des Alters zu triumphieren. Bor kurzem wurde erzählt, die Königin habe in einer Art Creme, das -einen: matten emailartigen Glanz verleiht, ein Jugendelirier gesunden, unter dem alle Falten verschwinden. In Wirklichkeit Verfügt die Königin über andere Mittel; die Grundlage ihrer Schönheitspflege ist stets die Gesichtsmassage gewesen. Daneben aber bedient sich die Fürstin eines Toiletteeremes, dessen Zusammensetzung ein Geheimnis ist. Sie hat das Rezept von der verstorbenen Königin Viktoria übernommen, die es wiederum von einer berühmten Prima- ■ donna Mitte der sechziger Jahre erfuhr. Für Parfüms hat Königin Alexandra keine besondere Vorliebe, wenngleich sie sich bisweilen eines zarten matten Veilche'nparfüms und Kölnischen Wassers bedient. Sie ist darin der Gegensatz zur Zarin, die eine ausgesprochene Neigung für starke Wohlgerüche hat. Das Lieblingsparfüm der Zarin ist Veilchen; alljährlich int Frühjahr kann man in Grasse die Frauen und die Mädchen sehen, die die Veilchen pflücken, aus denen für sie ein besonderes Parfüm hergestellt wird. Aber di«! Zarin beschränkt sich nicht darauf, ihre Kleidung zu parfümieren, stündlich werden ihre Gemächer mit einem seltsamen Pärsüm gesprengt, das die Räume mit einem schweren Wohlgeruch erfüllt. Die Sorgen und die Krankheit haben der reizvollen Schönheit der Zarin vielen Abbruch getan; wenn sie genötigt ist, in der Öffentlichkeit zu erscheinen, pflegt sie stets vorher roten Puder aufzulegeu. Auch sie hat ihr besonderes Toilettengeheimnis: eine'gewisse Seise, die von einer Pariser Parfümeriefabrik eigens für sie hergestellt wird und sonst an niemand verkauft wird. Die deutsche Kaiserin bevorzugt eine besondere Seife, die aus Walrat gemacht wird und mit einem angenehm erfrischenden Dnfte eilte außerordentlich günstige Einwirkung auf die Haut verbindet. Das Lieblingsparfüm der Kaiserin ist der Duft von jungem Heu; daneben aber wird im kaiserlichen Haushalt Enu de Cologne verwendet. Königin Wilhelmina von Holland I>at für Parfüms nur wenig Neigung und auch sonst sind ihre Toilettengeheimnisse sehr einfach. Ihren frischen rosigen Teint erhält sie sich durch eilte einfache Diät nud durch eilt Leben in frischer Lust. Ihr tägliches Bad erhält einen Zusatz von Zitronensaft! oder von dem feinsten Extrakt Kölnischen Wassers, dessen Reinheit die Königin selbst täglich über der Lampe, auf der ihre Morgenschokolade bereitet ioird, prüft. Sie ist außerdem eilte Anhängerin des Rosenwassers und des Glyzerins. Eine besondere Sorgfalt auf die Zubereitung ihres täglichen Bades verwendet auch Carmen Sylva, die Königin von Rumänien. Tein Wasser wird ein Extrakt ans Wald- kräutern zugesetzt, beit bie Königin für bas beste tonische Mittel hält, das es gibt, ihr Glaube wird bestätigt durch, alle, bie in beit letzten Jahren Gelegenheit gehabt haben, bas irische Aussehen ber hohen Fran zu bewundern, bie jetzt bie Grenze ber Sechziger überschritten hat. * A u f der Hochzeitsreise. Freund: „Wo hast du beim deine junge Frau?" — Professor (erschreckt): „Meine Frau? Donnerwetter! Tie muß ich in Gedankeu irgendwo haben stehen lassen!" . * Tarn in a u ch. „Warnnt müssen bie Orden nach dein Tode des Inhabers dem Fürsten wieder zurückgegeben werden?" — „Die Orden werden vom Fürsten doch nur verliehen!" * Ausrcd e. Gattin (schluchzend): „O du Undankbarer, früher hast bit mich bei» alles, dein Glück genannt, und jetzt zerrst dn mich bei den Haaren!" — Gatte: „Nun, weißt du beim nicht, daß man bas Glück bei bem Schopfe fassen nmß!" Anfiösnng des Kreuzvätsels in voriger Nummer: 8 8 8 etc h r h Schwalben Stradella Schlesien b 1 i eie n a n Redaktion: K. Neu r a t h. — Rotationsdruck und Verlag der -V ruht'schon Uni vevsikäls- Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen-