M8 Samttag Sen 28- Mrz sQa WHMUWWMß K 5 Ä i s S Kelwutß von LsAlm. Roman von Ursula Zöge von Manteuffel, (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Bitte Heh hinauf" — sagte sie — „Vater fragte nach dir. Gotthard ist gekommen und Vater wünscht, daß ihr euch an seinem Bett begrüßt"—- sie sah die Schwester bedeutungsvoll an. Luise erblaßte. So hatte sie es nicht gewollt — keine Szene in Gegenwart des Kranken. Aber Frieda drängte sie hinaus und sprach noch iirti Hausflur flüsternd: „Es wird Vater beruhigen und Gotthard sieht das ein , . . geh, geh, geh!" Zögernd stieg Luise die Treppe hinauf und öffnete langsam die Tür zuni Krankenzimmer. Der Pastor lag noch ebenso da, still und ergeben, die Hände auf der lveißen Decke gefaltet. Ter Kandidat stand zu Füßen des Bettes, den Kops gesenkt, die Lippen znsam-mengepreßt, augenscheinlich erschüttert über den Anblick des fahlen Gesichtes, auf das der Tod schon sein Siegel gedrückt zu haben schien — aber dabei auch in heftigem Kampf mit sich selbst. Als die Schwester eintrat, wandt: er den Kvpf. Sie ging an das Bett, beugte sich über den Vater! und sagte fragend mit vibrierender Stimme: „Lieber Vater?" — Mühsam legte er feine Hand auf die ihrige und sprach stockend: s)Sieh — da ist — dein Bruder. Ich gräme mich — daß Groll •— zwischen euch ist." Er hob die Hand, als wolle ■ er den Sohn herbeiwinken, sie fiel kraftlos wieder herab. Ter Kandidat trat einen Schritt näher, sein Gesicht lvav finster und nur mit äußerster Anstrengung gewann er es über sich, die Hand auszustrecken, in welche Luise ihre kleine» bebende, eiskalte Rechte legte. Sprechen konnte er nicht, der Vater tat es für ihn. „Gotthard, sie ist — ja wieder mein — liebes Kind, — sie sei auch wieder deine — liebe Schwester. Ich könnte sonst — nicht ruhig abscheiden." Ter neigte den Kvpf und seine harte Hand umfaßte mit rauhem Griff die der Schwester, als wolle er sie zerdrücken. „Um deinetwillen, Vater," sagte er mit heiserer Stimme. Von alledem merkte der Kranke nicfet viel, seine Kräfte toaren erschöpft, er sah nur die ausgestreckte Versöhnungshand, empfand dankbar die Beruhigung und schlummerte ein. Mit einem tiefen Atemzug, der fast wie ein Stöhnen klang, verließ Gotthard Becker, ohne sich umzusehen, so leise wie möglich die Schlafstube. Luise stand einen Augenblick regungslos, ganz mechanisch auf die Atemzüge des Schlafenden horchend, dann faßte sie sich und» ihrem unwiderstehlichen Verlangen folgend, glitt sie aus dem Zimmer. Unten an der Treppe standen die Geschwister. „Er schläft," hörte sie den Bruder sagen, „aber das gibt mir noch wenig Hoffnung. Ich bleibe jedenfalls bis morgen hier." „Kommt zum Essen," bat Julchen aus der offenen Wohn- stubentur heraus, „es ist fertig." Tas Kind hatte den Tisch gedeckt und den So nn tag sbräW aufgctragen, aber der sonntägliche Blumenstrauß fehlte heute-: und seltsam stumm saß man um den Tisch, hastig jvenige Bissest herunteWvingend, ein jedes mit seiner Sorge beschäftigt. Zwischen Luise und Gotthard wurde kein Wort geivechselt, fii saßen sich gegenüber unb er vermied es', sie anzusehen. FriMs eilte bald wieder hinauf, wo indessen das. ebenfalls ganh vev- störte Dienstmädchen Wache gehalten hatte, der Kandidat sprang auf und ging hinaus ins Freie. Augenblicklich legte auch Luise Gabel und Messer hin und lief ans' Fenster. Als sie zu wissen meinte, wohin er gegangen, raffte sie ein Tuch auf und folgte ihm leise, verstohlen. Er bemerkte die Nach-, schleichende auch wirklich nicht, ging zwischen den bliihcndest Kirschbäu men fein über das junge, mit Veilchen durchsprenkeltü Gras bis zu dein großen Haselnußstranch, unter dem eine Bank stand. Von hier aus sah man in den Erlenbusch herab, in dessen. Umhegung der kleine Teich glänzte, der die Wiesen abschlvß, Ter Fußpfads den Wilhelm und Edeltraut so gern zur Kirche hcranstiegen, schlängelte sich durchs saftige Wiesengrün, Gin«; Amsel flötete und die Finken schlugen — es war ein klarer, köstlicher, wenn auch noch herzhaft frischer Frühlingstag. Der Kandidat schien nichts davon zu spüren. Er hatte sich auf düj Bank gesetzt, stützte den Kvpf in beide Hände und atmete schwell. Sie blieb hinter ihm stehen, ihn halb verwundert, halb erregt beobachtend. Ist das nur die Sorge um den Vater oder ringt eben der Theologe mit dem Bruder, der gern PersöhW lich fühlen möchte? Ihr Schleppkleid aufraffend, kam sie heran, fest end' schlossen, sich durch nichts zurückschrecken zu lassen. Er schrak zusammen, als die seidenen Röcke so neben ihm knisterten, un& trollte aufspringen, sie aber hängte fickt an seinen Armt „Bleib!" sagte sie herrisch, „ich muß mit dir reden Er schüttelte ihre Hand ab rind, zur Seite rückend, sah er sie mit finsterem Groll an. „Was willst du nur von mir? Kannst du mich nicht unbde lästigt lassen, du, um deretwillerr ich eben vor dem Vater, zum Lügner werden mußte? — Weißt du das? Und ahnst du, tvas mich das kostet? — Mein Herzblut gab ich hin, könnte ich jenen Augenblick ungeschehen machen — die Schmach — die Erniedrigung verwinde ich nicht." Jetzt glaubte sie einen Weg vor sich zu sehen, der zriist Ziele führte, und all ihre Kunst mag ihr, sollte das eigene Fühlen nicht ausreichen, zu Hilfe kommen. Ihre Stimme, ihr Blick, ja ihre Bewegungen strahlten hinreißende Liebenswürdigkeit aus, als sie schnell einfiel: „Ich bin nicht gekommen, um die Lüge zur Wahrheit zu machen. . . damit wäre uns beiden geholfen! — Gotthard!"' — ihre Hand berührte toieder seinen Arm, ihre Stimme schmolz in weicher Bitte — „Bruder — sie sind alle wieder gut M mir, nur du nicht." „Wunderst du dich drüber?" — fragte er bitter. „Ich wundre mich nicht, aber es frißt mir aut Herzen, Es hat mich krank und eleird gemacht, all die Wochen . . . Ich. will Friede mit mich allen und nicht zum letzten mit E" 198 „Viel Ehre für mich, baß in beinern erfolgreichen Leben W)ch Raum für mich ist. Weiter fehlt dir nichts zu deinem Glück?" „Du hast cs getroffen. Aber dies eine fehlt mir furchtbar" — sie, bog den Kopf vor und sah ihm flehend ins Gesicht. Er wich dem Blick nicht aus, er gab ihn fest und kalt zurück. Dann nahmen seine Züge einen grübelnden Ausdruck an. Jetzt erst nahm er ihr Bild in sich auf, sah ihre schmale Gestalt im schmelzbesetzteu Tuchkleid, ihr zierlich geordnetes Haar, welches das zarte und öoclj so scharf gemeißelte Gesichtchen umrahmte, sah den goldenen Ehering au der feinen, nervösen Hand, spürte den feinen Patschouliduft, der Haar und Kleid entströmte, und wandte sich mit gerunzelter Stirn ab. „Pfui, du!" — sagte er. „Gotthard!" schrie sic auf und rüttelte seinen Arm, außer sich, aufs tiefste entrüstet — „du hast kein Recht, so zu mir zu sprechen. Ich bin nicht, wofür du mich zu halten scheinst — und wenn ich fehlte, so habe ich das bitter bereut und gebüßt und bin beut Mann, den ich liebte, treu geblieben, bis er kam, mich heimzuführen. Hörst du? 9ttntnt des beschimpfende Wort zurück." „Nicht um deines Fehltrittes wegen habe ich es gesprochen." „Sondern?"— fragte sie heftig — „sprich! Ich will alles wissen, was du gegen mich hast!" — Er lachte rauh auf — seine Stimme klang Ivie rostig. „Gegen dich? —- dich selbst habe ich gegen dich. . . dein ganzes Sein und Wesen ist's, dem mein Wort galt. Nicht so sehr, was du tatest, als was du bist, verdamme ich." Sie hob die Schultern. „Ja — dafür wie ich nun mal bin, kann ich nichts — so wenig wie du dafür verantwortlich bist, daß du aus großem Holz geschnitzt bist. Ich mache dir daraus keinen Vorwurf, nein, ich sage wieder, Gotthard, last uns Freunde sein — dies eine fehlt mir noch zu meinem Glück." „So! — Sonst bist du aber glücklich?" fragte er zornig. „Vollkommen. Ueberreichlich entschädigt für all die Enttäuschungen und für all die Jahre seelischen Darbens meines Lebens." „Entschädigt? — So. Nun ja, du hast ja wohl Entschädigung zu beanspruchen. Deine Leiden waren unverschuldet." „Ob verschuldet oder unverschuldet — gönne mir doch die Erlösung aus dem Elend." Er antwortete nicht und säst abgewandt. .„Gotthard!" — bat sic wieder weich, „sprich doch zu mir. Sage, was du willst, überhäufe mich mit Vorwürfen, aber kehre dich nicht so von mir. Das ertrage ich nicht ... du weißt ja nicht, wie ich gelitten habe um dich." „Was willst du nur von mir!" — fuhr er auf —• „was soll ich dir denn sagen? Verlange doch nicht, zu hören, was ich dir zu sagen hätte. Wie eine Motte kommst du mir vor, die um das Licht flattert. Ich warne dich. Denke daran, was ich dir sagte, als wir uns zuletzt sahen: Wünsche mir lTie wieder zu begegnen!" — Er sprang auf und wollte gehen, aber sie haschte nach seiner Hand und zerrte den starken Mann mit übernatürlicher Kraft zurück. „Bleibe! Hörst du? Es würde dir nichts nützen, wenn du gingest, denn ich würde dir überallhin folgen. Ich will zu einem Verständnis kommen mit dir. Zeige du mir den Weg dazu — ich will alles tun"— sie sprach ganz außer sich und mit schluchzender Stimme — „wie tief soll ich mich denn noch demütigen? Ich habe um meines Vaters Vergebung gebettelt, vergeblich, erfolglos, lvie ein Hund um Einlast bettelt, wo er nicht begehrt wird — ich will auch dich um Vergebung bitten, obwohl ich nicht einsehe, wodurch ich dich beleidigt habe . . . ich war frei, meinen Beruf zu wählen, so gut wie du. Aber um den Preis des Friedens mit dir will ich sagen: Gotthard, vergib auch du mir, dast ich euch verlassen und vergessen habe!" — Sie sah ihn atemlos an — sein Gesicht blieb hart. „Ich" — und „ich" — und „ich" — sagte et nur. „Natürlich — um mich handelt es sich ja." „Du meinst? — Nun, gewissermassen ja, denn deine Hand war es, die das schadenbringende Unkraut säte." „Was meinst du!" — fuhr sie auf — „wenn ich mir Schaden tat, so ist das wieder meine Sache und geht mich allein an." „So, du meinst? — Ich, mich, mir, mein, das ist dein Lexikon, mehr enthält es nicht. Was nützt es da, wenn ich rede? Aber auch), wem: du nicht so völlig in dich selbst ver- funken wärest, ja, wenn du Reue fühltest, zu retten ist ja nichts mehr. Es ist alles geschehen und verjährt und Reue macht Tote nicht wieder lebendig." Sie starrte ihn mit weitaufgerissenen Augen an, intensiv gespannt, lebcS Wort begierig auffangend, und als er schwieg, uno tue tiefe Stimme wie grollender Donner verhallte, während^ er wieder den Kopf in beide Hände stützte und so vornüber-- geneigt säst, drängte sie ungeduldig: „Sprich deutlicher. Ich must wissen, was du mir vorzu- wcr,en hast. Wer hat mich verleumdet? Wessen hat man mich beschuldigt? Mich — mich —• die ich nie jemand sein Recht genommen, keinem im Wege stand, niemand Schaden zufügte." Er drehte den Kopf und sah sie von oben bis unten an. „Also wirklich! Das denkst du wirklich! Herr des Himmels! — Und wenn du so blind, so verständnislos für alles bist, was Nicht „du" ist, fand sich denn nie ein Mensch, der dir dl- Augen öffnete? — Durftest du in deinem krassen Egoismus w.rklrch so hinleben, ungestraft — oder ist es ein Ding ber Unmöglichkeit, dich zum Einsehen zu bringen?" — Eine rasende Ungeduld packte sie. doch!" — schrie sie •— „was nützen mir Fragen, was ode Moralpredigten über die Ichsucht... ich will etwas pcastbar s, etwas, das ich widerlegen kann!" Sie schüttelte seinen Arms während sie sprach, und er sah, !vie ihr ganzes Gesicht bebte und zuckte vor Aufregung. „Aber bist du denn wahnsinnig, Luise? Muß ich dir wirk- luh erst sagen, was du doch miterlebst und täglich mit Augen siehst?" — „Frage nicht! Sag's grade heraus. Siehst du denn nicht/ daß ich brenne, die Lüge zu widerlegen, die sich an mein Leben geheftet zu haben scheint?" „Nun wohl, ich rede," sagte er mit grimmem Hohn, „doch vorerst entschuldige mich, denn ich will gar nicht von dir, sondern von uns reden." „Weiter!" „Hast du nie darüber nachgedacht, !vas du uns antatest, als du das Elternhaus heimlich verließest, um zur Bühne zu gehen?" — "Darf des nun nicht endlich ruhen? Jetzt, wo alles zu guten ^Ende gekommen ist und ich Glück und Frieden gefunden?" „Ja so . . . und da du das gefunden hast, mag ja wohl die übrige Welt verderben. Ist's nicht so? Findest du dich denn nie aus dir selbst heraus?" — „Einem jeden zum Leben geschaffenen Wesen steht das Recht zu, sich seinen Weg zu bahnen." „Auf Kosten anderer?" — „Wenn's nicht anders geht, ja." „Ja — dann habe ich dir weiter nichts zu sagen! —< Du tatest dies und warst dazu berechtigt." „Tas hätte ich getan? Nicht daß ich wüßte," sagte sie kalt und machte Miene, aufzustehen — „ist das alles, was du mir vur'uwersen hast?" «Fortsetzung folgt.) Der „neue Weigand". Deutsches Wörterbuch von Fr. L. K. Weigand- 5. Ausl, in der neusten für Deutschland. Oesterreich und die Schweiz gültigen amtlichen Rechtschreibung. Nach des Verfassers Tode vollständig neu bearbeitet von Karl v. Bah- ber und Hermann Hirt, a. o. Professoren an der Universität Leipzig und Karl Kant, Privatgelehrter in Leipzig. Herausgegeben von Hermann Hirt. Verlag von Alfred Töpel- mann in Gießen. (Vollständig in 12 Lieferungen zum Preise von je Mk. 1.60, alle 2 Monate etwa eine Lieferung) Eine Neuauflage dieses Buches muß hier in Gießen um seines Verfassers willen auf besondres Interesse stoßen, hat doch Weigand jahrzehntelang, vom 2. Mai 1849 bis zum 30. Juni 1878, seinem Todestage, zu den Zierden unsrer Universität gehört, bekannt und hochgeehrt als deutscher Lexikograph und Sprachforscher weit in der gesamten wissenschaftlichen Welt. Im Jahr 1852 machte der hiesige Buchhändler I. Ricker/ in dessen Eigentum das Verlagsrecht an Schmitthetiners deutschenl Wörterbuche von den Erbeil der Jonghausschen Buchhandlung in Darmstadt übergegangen war, seinem Freunde Weigand bett Antrag einer Neuausgabe bieses Werkes. W.s Frenndschastsver- hältnis ztnn verstorbenen Schmitthenner sowohl wie auch zu Ricker bestimmte ihn, auf besten Ansuchen eüizugehen. Freilich nahnl die „Umarbeitung Schmitthenners" vom ersten Hest an gleich einen solchen Charakter an, baß sie von den berufensten Beurteilern für Weiganbs eigenstes Werk angesehn wurde. 1857 war der erste von A bis K reichende Band des Buches, das Weigand „den Brüdern Grimm in Siebe und Treue" widmete, fertig, aber noch 14 Jahre eifrigsten Fleißes 'solltest vergehen, bis es Anfang 1871 vollendet war. 199 Ost genug hatte sein Verfasser inzwischen den Vorwurf des langsamen Arbeitens über sich ergehn lassen müssen, und doch war dies langsame Fortschreiten des Buches nur die Folge von 2ß.S peinlichster Gewissenhaftigkeit und musterhafter Gründlichkeit. Am 4, Marz 1870 schreibt W. an seinen Freund Lorenz Diefenbach, den gelehrten Stadtbibliothckar von Frankfurt und Verfasser des Vgl. Wörterbuchs der gotischen Sprache und des Hoch- und niederdeutschen Wörterbuchs (mit E. Wülckcr), auch ein Kind der hessischen Erde: „Umfang der forschung und der arbeit für dasselbe [sein ,Wörterbuch] läszt sich auf den ersten blick nicht erkennen, wenigstens nicht gleich, und es sind ihrer im ganzen wenige, die in dem knapp gehaltenen rahmen den vollen Inhalt ein- und übersehen, dankbar und mit freude, freilich wehmütiger freude, gedenke ich hier der beiden Grimm, wie werth sie das buch hielten und ermunterten, über die arbeit an sich kann niemand klar und richtig urteilen, als wer darin steckt und sie gekostet hat.....Wer da glaubt, es läge alles schön vorbereitet da und man brauche blosz abzuschreiben, ist in einem gewaltigen irrthume. was vorliegt, sind blosz ausgeschriebene niederhochdeutsche stellen als belege, , aber diese reichen bei weitem nicht aus, und es: musten unsere älteren wie neueren nhd. schriftsteller gelesen und immer wieder gelesen, dazu jene stellen aufs neue nachgesehen werden, ableitung, Unordnung, begriffsbestimmungen usw, sind rein Sache des ausarbeitenden, ebenso bleibt ihm aus dem gothischen, althochdeutschen, mittelhochdeutschen,, altsächsischen usw. zu schöpfen." Dafür durfte er sich dann auch darüber freuen, daß das fertige Buch überall uneingeschränkte Anerkennung fand. Auch der äußere Erfolg stellte sich ein: bald wurde die 2. Auflage nötig, sie erschien von 1873—1876. Schon 1878 folgte ihr die dritte, lieber den Vorbereitungen zur 4. starb der unermüdliche Mann; sie mußte darum von 1881—1882 als ein im wesentlichen unveränderter Abdruck der 3. ausgehn. Nahezu seit 15 Jahren war nun auch diese wieder vergriffen und fast schien cs, als solle der „verjüngte Weigand" ein frommer Wunsch vieler bleiben, die seit langem darauf gehofft hatten. Da bereitet uns nun der Verlag von Alfred Töpel- mann mit der 1. Lieferung der neuen Auflage, der schon die 2. gefolgt ist, eine freudige Ueberraschung. Wenn man die Fortschritte bedenkt, die die germanische Sprachwissenschaft in den letzten 20 bis 30 Jahren gemacht hat, wirds verständlich, daß wiederum eine gewaltige Arbeit aufgewandt werden mußte, um dem alten Weigand in seiner neuen Gestalt den Ruhm des „zuverlässigsten aller kurzen deutschen Wörterbücher" zu erhalten, als das ihn die Brüder Grimm bei seinem ersten Erscheinen bezeichnet hatten. Und so leicht wird ihm das heute Nicht mehr gemacht, weil inzwischen zwei andre, irren» auch kürzere Wörterbücher auf den Plan getreten sind, die von Kluge und Paul, und das größere von Moriz Heyne. Manche Schwierigkeit hat, wie tut Vorwort berichtet werd, der Verleger mit der Wahl des richtigen Mannes gehabt, der bei der Stange blieb, bis er im Leipziger Extraordinarius für deutsche Philologie und indogermanische Sprachwissenschaft, dem als Herausgeber zeichnenden Professor Hermann Hirt, gesunden war. Professor von Bahdcr hat A bis F lecke n geliefert. Dann ist, da er die Arbeit 1896 aus Gesundheitsrücksichten ausgcben mußte, Dr. Kant ein getreten, und dieser hat die weitern Telle bis st a r k ausgearbeitet (mit Ausnahme des Buchstabens P). Den Rest hat, nachdem auch Kant die Bearbeitung mcht weiter fortführen konnte, der Herausgeber übernommen. Wen kanns also wundernehmen, daß unter diesen Umständen die Frist, die man zuerst für das Vollbringen der Arbeit als ausreichend erachtet hatte, immer und immer wieder hmaus- geschobeu werden mußte, sollte nicht ihrem raschem Fortgang, ihre Genauigkeit geopfert werden. Um so mehr dürfcil wir uns heute, ivo wir au beit vorliegenden beiden ersten Lieferungen einen Prüfstein für die Güte der geleisteten Arbeit haben, dazu beglückwüuschen, daß die drei Bearbeiter und, der Verleger des Buches den Weignndschen Grundsatz: „Leichtfertige und schem- qelehrte Arbeiten sitld meine Sache nicht; ich runge lieber langsam aber sicher zum Ziele" auch zur, Richtschnur ihres Handelns gemacht haben; denn wir können jetzt mit . Freude wahrnehmen, daß wir einen völligen Neubau auf. dem alten von Weigand gelegten Grunde vor uns haben. Da sein Werk das erste gewesen war, das die Etymologie genügend berücksichtigt und sich dadurch hauptsächlich Ktn Anseh u erworben hatte, so ist dieser Teil natürlich besonders gründlich erneuert worden, um den Anforderungen unserer Zeit zu entsprechen. Außer auf die Etymologie hatte W. Gewicht darauf gelegt, das erste Auftreten eines Wortes nachzuweisen. In diesem Punkt ist die neue Auflage dank der Vorarbeiten Professor von Bahdcr^, tzie sich, aus das ganze Werk erstrecken, und ber reichen Kenntnis und Belesenheit Dr. Kanis weit über das von Weigand Geleistete hinausgekommen. Natürlich wird eine Anzahl der angeführten Belegstellen mit der Zeit noch durch ältere erseht werden können, weil eben hier das Wort gilt dies diem docet. Einen weitern Vorzug des W.sehen Werks, den kein andres hat: daß cs auch die Fremdwörter mit heranzog, haben die neuen Bearbeiter dem Buche bewahrt. Für unsre Kulturgeschichte sind die Fremdwörter und ihre Aufnahme in den Sprachschatz von hervorragender Bedeutung, und deshalb erhalten sie mit Recht einen Platz in einem deutschen Wörterbuchc. Für die zahlrechcn seltnen und laudschastlichen Wörter, die W. zum Unterschiede von allen andern kurzen Wörterbüchern bei sich ausgenommen hatte, sind die reichen Ergebnisse der mundartlichen Forschung in den letzten Jahren verwertet worden. Auch die Abweichungen im Sprachgebrauch von Luthers Bibelübersetzung sowie der Schriftsteller aus der Blütezeit unsrer Literatur hatte 'W. berücksichtigt. Auch das hat man beibchalten und vermehrt. . r So glauben wir mit gutem Recht unsre Anzeige des nach langwierigen Mühen zustande gekommenen „neuen Weigand" mit einem Urteil schließen zu dürfen, das über den alten gefällt worden, ist: „Mit Recht darf man bem Weigandschen Wörterbuch das hohe Verdienst zuschreiben, daß es die Resultate der neueren Wissenschaft für das große gebildete Publikum in einer Weise verwertet und allgemein zugänglich gemacht hat, wie dies wohl noch bei keinem unserer Nachbarvölker für seine Sprache geschehen ist, und daß cs dadiirch bis jetzt schon ein tieferes Verständnis unserer Muttersprache unter uns hat anbahnen helfen, als es manches andre grundgelehrte germanistische Werk zu tun vermochte. Wenn man darum auch allen Ernstes ausgesprochen hat, daß es wie in keiner deutschen Schulbibliothek, so auch in keinem höher gebildeten deutschen Hause fehlen dürfte, ja, wenn man ihm für zweifelhafte Fälle schiedsrichterliches Ansehn * *) hat zuerkennen wollen, so beweist daZ, wie seither schon seine Be- dcutimg erkannt worden ist. Daß eine immer größere Verbreitung desselben höchst wünschenswert ist, unterliegt uns keinem Es sei noch darauf hingewiesen, daß der Verlag den Snb-« skriptionspreis nach dem Erscheinen der letzten Lieferung auf- heben und einen hohem Ladenpreis fürs vollständige Werk eiN- treten lassen wird. Ignotus. *) Der bekannte Literarhistoriker Vilmar in Marburg ersuchte Weigand z. B. in einer nicht unerheblichen Universitätsangelegenheit, bei der er zu entscheiden habe, um ein sprachluucs Gutachten. Wenn er sich auch, sagt er in feinem Schreiben, die Frage so ziemlich selbst beantworten könne, so ziehe er es doch vor. eine sremde Autorität und zwar eine vom ersten Rang anzurnfen. GberheUche Schnurren. Nacherzählt von A. D e ch e 11. (Nachdruck verboten.) Die Zeugin. Aus einer Gegend, in der die Freiherren R i e b e 5 c I größeres Besitztum baden, kommt eine Frau als Zengin ans Gericht. Vor ihrer Vernehmung macht sie der Richter pflichtgemäß auf die Bedeutung des Eides aufmerksam. Daun sragt er sie nach ihren Personalien. „Wie heißen Sie?" fragt er. „Katharina NI. »Wie alt sind Sie?" „35 Jahre." „Welcher Konfession sind Sie, evangelischer oder katholischer ?“ „9iee, riebest lisch," war die Antwort. Der Galgen. Zur Zeit, als noch die Galgenstrase cingeiührt war, waren die H ... . er einmal in Kalamitäten. Sie hatten einen Missetäter zum Tode verurteilt und als sie die Strafe vollstrecken modlen, mußten sie die nnaiigenehme Entdeckimg machen, daß der morsche Galgen zusammengebrochen war. Die Stadtväter in ihren Amtsgewändern versammelten sieh und hielten Rat, ob der Galgen wieder anfgebant oder ob der R . . . . er Galgen zur Vollstreckung der Strafe gemietet werden sollte. Beides schien zu kostspielig und die Stadtväter beschlossen daher einstimmig folgendes: sie geben dem Verurteilten lu Gulden, und er mag sich dann hangen lassen, wo er will. * Pan den neuesten Herrcnmodert. Ein neuer Versuch, farbige Herrenkleider einzufuhrcu, ist soeben in einer Gesellschaft bei Mme. de Frangueville ansgesührt und, wie es scheint, erfolgreich auZgeführt worden. Hier erschienen die Herren der vornehmsten Kreise in lavendelblauer Kleidung, in fAalven- farbe, Himmelblau, Perlgrau, und ähnlichen lebhaften ernten; ja selbst das Rot war zn scheu. Auch das Bestreben, kleine niedrige Kragen zu tragen — nach amerikamschem Vorbilde macht sich bemerkbar. Nun mag das allerdings bequem fein, besonders für Sport, Reise und Aufenthalt aus dem Laudq, aber für wirklich fein kann man cs nicht erklären. Je nach, oen, 200 — Umständen ist ein anderer Kragen zn wählen: für Spaziergänge am Vormittag ist nur der Umlegekragen schicklich: beim Dejeuner trägt man Stehkragen mit umgeschlagenen Ecken: bei Besuchen und bei Soireen ist nichts anderes erlaubt, als der Stehkragen, dessen Ecken ganz leicht aufgebogen sind. Dabei müssen die Bänder unmittelbar aneinander anschließen. Ruch was für Krawatten in diesem Jahre modern werden, kann man jetzt bestimmt angeben. Besonders nach Popeline und chinesischem Crßpe ist die Nachfrage groß, und für gestrickte Krawatten gilt das gleiche. Helle Farben sind besonders beliebt, vorzüglich Heliotrop und Grün, von denen man int Londoner Westend nicht weniger als 40 Farbenabstufungen sicht. Braun und Gran, mit oder ohne Streifen, ist ebenfalls beliebt. Außer Streifen sieht man auch andere bunte Muster, deren Figuren sich von einem einsarbioen Grunde in einer anderen Farbe abhebeu. Die Zu- samntenstellung von Grün und Blau, die im vorigen Jahre bei der Damenwelt so beliebt war, scheint für die Herrenkrawattcn des Jahres 1908 als up-to-date zu gelten. * D i e S ch n e i d e r m a ß m a s ch i n e. In den Schaufenstern eines Newyorkcr Schneiders, welcher sein Geschäft in einem der komfortablen Broadway Lokale betreibt, ist eine Maschine ausgestellt, welche dem Schneidermeister die Arbeit des Maßnehmens abn-mm.t und dabei ganz außerordentlich exakt verfährt. Der Kunde stellt sich auf eine Plattform, unter welcher sich eine Wage befindet, während über seinen Häupten eilt Winkelholz die Körperlänge mißt. Rechts und links steigen in vertikaler Richtung Holzstäbe aus dem Apparat heraus, welche horizontal gelegte Holzrollen tragen. Diese gleiten unter die Arme und ermöglichen so. ganz genau festzustellen, um wieviel das rechte Armloch niedriger ist, wie das linke. In ähnlicher Weise werden die übrigen Maße genommen, und das Resultat soll ein ganz vorzügliches sein. * Was eine englische Dame kostet. Man hat unlängst berechnet, daß ein junger Amerikaner oder Engländer, der Advokat, Ingenieur oder Arzt werden will, bis zur Vollendung seiner Studien der Familie 100 000 bis 120 000 Mk. Kosten verursacht. Die Erziehung eines englischen Mädchens kostet im allgemeinen weit weniger; es kann aber bei den englischen Erziehungsmethoden trotzdem vorkommen, daß ein Mädchen aus Zeichen Bürgerkreisen — gar nicht zu reden von einer Jungfrau aus der reichen Aristokratie — weit größere Summen „verschlingt" als ein junger Gentleman. In einem im „Resto del Carlino" veröffentlichten Londoner Brief erzählt Gaetano Chiesi von einer Dame, beten Tochter in den ersten Jahren ihres Lebens für „nurses", Kleider und Sonstiges durchschnittlich 4400 Mark im Jahre brauchte. Vom 9. bis zum vollendeteit 15. Lebensjahre war das junge Fräulein unter der Obhut einer Erzieherin und hatte Musik-, Zeichen- und Tanzunterricht, was jährlich 5600 Mk. kostete, in sieben Jahren also 39 200 Mk. Es folgten drei sogen. Studienjahre in einer großen Erziehungsanstalt mit einem Kostenaufwand von 9400 Mk. im Jahre oder 28 200 Mk. iit den drei Jahren. Dann kam ein halbes Jahr Aufenthalt in einem Pariser und ein halbes Jahr Aufenthalt in einem Dresdener Pensionat; in dieser Zeit sollte die junge Dame gründlich Deutsch und Französisch lernen, was die Kleinigkeit von 15 800 Mk. kostete. Vollständig „fertig" war das Fräulein aber noch immer nicht, da nach englischen Begriffen ein Mädchen der guten Gesellschaft nicht behaupten kann, gebildet zu sein, wenn es nicht mindestens eine „feason" in London verbringt und bei Hof vorgestellt wird. Nun kostet aber eine „feason" von wenigstens drei Monaten mit den für die Vorstellung bei Hof erforderlichen Toiletten und mit den Festen, Theaterbesuchen nfiv. nicht weniger als 60 000 Mk.; rechnet man davon auch nur die Hälfte als Beitrag zur Erziehung des Mädchens, so erhält mau eine Summe, die, zu den früher angegebenen hinzugezählt, die Gesamtkosten der „Erziehung" aus 147 600 Mk. emporschnellen läßt! *Der boykottierte Bräutigam. Ein junger Mann, Namens Flyun, aus Ballnagleragh in der englischen Grafschaft Leitrim ist der unglücklichste aller Ehemänner. Er löste seine Verlobung mit einem jungen Mädchen der. Nachbarschaft und heiratete eine andere. Als er mit feiner jungen Frau vom Standesamt nach Hause kam, erwartete ihn vor der Tür ein Haufen von ca. 30 Männern, trennte ihn von seinem Weibe Und zwang letzteres in das Haus ihres Vaters zurückzukehren. Sodann plünderten die Leute die reichlich besetzte Hochzeitstafel, machten sich über den Weinkeller her, dessen Vorräte sie sich einverleiüten, und sperrten Flynn, welcher versuchte, seine Frau einzuholen, in ein Zimmer ein. Wenn er versucht, sein Zimmer zu verlassen, wird er von einer heulenden und johlenden Meute verfolgt, die ihn auch daran hindert, seine Feldarbeiten zu verrichten. Er beschwert sich darüber, daß die Polizei ihn nicht unterstütze, und hat beschlossen, Selbsthilfe walten zu lassen. In ein oder zwei Tagen will er mit seinem Anhang das Haus seines Schwiegervat-rs angreifen, um sich seine Frau im Sturme zurückzuerobern. Mittlerweile ist die feindliche Schutzwache vor diesem Hanse verstärkt worden. ** Eiu Ehekontrakt vor 2000 Jahren. Ein Ehekontrakt, der über 2000 Jahre alt ist, ist in einem Grab in der Nähe von Kairo entdeckt worden. Er befindet sich jetzt in dem Kunstmuseum in Toledo in Amerika. Deutschen Aegyp- tologeu ist es gelungen, ihn zu entziffern, und das Ergebnis,' ist, besonders interessant, weil es zeigt, daß die Frau in jener Seit mehr Rechte hatte, als sie heute anstrebt. Der ägyptische Ehegatte erhielt bei der Eheschließung nicht nur nichts von der Brant, sondern mußte ihr ein Geschenk machen, um die Eheschließung zu ermöglichen. Wurde die Ehe getrennt, so durfte er nur ein Drittel des Vermögens behalten, das während der Ehe erworben worden war. Das Dokument gibt außer diesen An- .gabeu auch historisch wichtige Aufschlüsse über einen ägyptischen König aus dem Jahre 341 v. Ehr., der bisher unbekannt iuar.; ,* Ländliches Idyll. Der „Bote für das Geiseltal", ein sächsisches Amtsblatt enthalt folgendes Inserat: „Die Gemeinde Alsmdorf sucht zum 1. April 1908 einen Säet er, welcher die Nachtwache sowie das Gänfehüten mit zu übernehmen bat. Ter Ortsvorstand." Sollte der Ortsvorstand von Almsdorf iür den backenden Nachtwächter wirklich nicht noch irgend eine Beschäftigung haben? Der Mann wird sich langweilen. * Zerstreut. Primaner: „Herr Professor, soeben erhalte ich ein Telegramm, daß meine Mntter gestorben ist." —- Professor : „So, so, das ist mir herzlich leid, reisen Sie gleich nndi sprechen Sie der guten Frau mein Beileid aus." ■— Primaner k „Herr Professor, das kann ich doch wohl nicht!" — Professor; „Doch, doch. Sie sind ja einer meiner besten Schüler!" Der Trompeter von .Herchenhain. (1622.) 's lag Christian von Braunschweig Bei Crainfeld im Quartier, Ringsum die Dörfer plündernd Nach alter Kriegsmanier. Und wo die wilde Horde Nichts mehr zu rauben fand, Trug sie mit Schwert und Feuer Verderben noch in's Land. Die Herchenhainer bangten, Daß bald ihr Stündlein fchlüg', Daß man in's Dorf auch ihnen Die roten Hähne trüg'. Vor'm Dorf lebt ein Trompeter, Ein kläglich armer Wicht, Doch Ränke auSzuhecken, Versagt er sicher nicht. Er schlich sich Hinterm Feinde Hinab ins Mooser Tal, Zum Rückzug mächtig blasend Dort ein ums andre Mal. Er hatte die Signale Dem Feinde abgelauscht. Saß droben er beim Hüteiy Vom Haselbusch umtauscht. Als Herzog Christian hörte, Wie's laus zum Abzug blies, Die tmiruchtbaren Hoheit Mit Freuden et verließ. Es führte der Tromveter Den Feind durch's Steinautal, Vor ihm zum Rückzug blasend Wohl ein um's andre Mal. So kam der Feind zur Kinzig In sonn'ges Fruchtgefild, Da waren ihm vergessen Tie Berge rauh und wild. Dr. Carl Pilfch. Gster-preisrätsel. Auch zum Osterfeste unterbreiten wir unseren Abonnenten ein Preisrätsel. Dieses Viereck ist derart auSzuiülten, daß ~ die einzelnen Reihen folgendes bedeuten: __1. Eine Frucht. 2. Ein Uebel. ----------------- 3. Ein Rätsel. 4. Eine Lästerung. -- —_—.—.— 5, Eine Reise. Tie Anfangs- und Endbuchstaben der richtig gefundenen Wörter richtig umgestellt ___________ ergeben der Wunsch der Redaktion. (Eingesandt von Dr. E. RenningH Als ersten Preis beabsichtigen wir im Interesse der körperlichen A tt s b i l d u n g 'unserer ländlichen Jugend eine Anzahl von ---------------------- Fugerrdspielgerötett den land liehen Gemeinden unseres Verbreitungsbezirks zukommen zu lassen, aus denen uns die m eisten richtigen L o s unge n zugehe». Ferner haben wir auch fünf wertvolle Bücher als Preise in Aussicht genommen, die in derselben Weife tuie bei Misere» früheren Preisrätsel-Ausschreibungen zur Verteilung gelangen salleit. Lösungen nehmen wir bis zum 11. April entgegen. Tis PreiSverkündigung tvird in unserer Nummer vom 16. April erfolgen, fodaß 'die Preise zum Osterfeste in den Händen der Gewinner fein werden. Auflösung des Rätsels in voriger Nummer: Joppe. Redaktion: P. W i t t k o. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl 'fchen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.