DsmersLag den 20. Kebruar 1908 Fr IBS Kelmuth von Lonsen. Roman von Ursula Zöge von Manteuffel. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Set nur »richt böse, alter Willy," sagte Lohsen herzlich, „ich komme mir vor wie ein Räuber — aber sichst dm, früher oder später tväre einer gekommen, der dir deinen Schatz nahm, und ich weiß es, mir gibst du sie lieber wie einem anderen." „Sei du mir nicht böse, wenir ich dir sage: bn nimmst mir nichts, alter Junge. Das hat mich ja so bekümmert. Nicht mich beklage ich, sondern dich." „Was soll das heißen?" — fuhr Lohsen auf — „sie ist doch nicht — eines anderen?" „Ja, siehst dn," versetzte Wilhelm! mit feinem Lächeln, „sie ist mein! — Sieh in mir deinen grössten Rivalen und laß dich warnen, ehe cs für dich zu spät ist. Ich bin der andere." „Tn guter Mensch, wenn ich nur deinen Segen bazu habe, ich will sie schon von dir loslösen und du mußt dich noch freuen, sie glücklich zu sehen. Tenn ich will sie glücklich machen, Wil- helm, sie soll alles haben, was eilt Mann, der sein Weib lieb und wert hält und hoch stellt, nur bieten kann an Glück." „Edeltrauts Glück wurzelt in Rvthaidc und in meiner Gegenwart. Sie wird sich nie entschließen, mich und Rothaidc zu Verlassen. Nenne das, wie du tvillst, es ist aber so. Seltene Blumen sind schwer zu verpflanzen. Hier ist ihr Heimatsboden, in welchen alle Fasern ihres Wesens versenkt sind. Hier in ihrer schwesterlichen Liebe und in ihrer Arbeit findet sie Gkücksgenüge. Tu mußt cs doch an ihrem Wesen sehen, luie vollkommen glücklich sie ist." „DaS bestreite ich gar nicht — ich sage nur, und doch verläßt ein solches Mädchen Heimat und Familie, um einem fremden Manne zn folgen, unwiderstehlich zu ihm hingezogcn durch die große Macht, die stärker ist als alles Glück ihres bisherigen Lebens. So war es von alters her und so wird cs bleiben." Bei sich dachte er: loozu streite ich mit ihm? Au ihn ist die Liebe nie herangetreten und so kann er mich doch nicht begreifen. Ta sah er das Gesicht des andern in die Hand gestützt, mit bewegtem Ausdruck, kämpfend, während ein fast verschämtes Rot drüber hiulicf. Wilhelm strich sich mit der Hand über die Stirn. „So ist es wohl," sagte er nickend, „und glaube nicht, daß ich dafür kein Verständnis habe. Lieber Helnmth, unbehilf- kicher Einsiedler, der ich bin — es hat doch einmal weiblicher Zanbcr den Weg in mein Herz gefunden und ich weist, daß die Liebe nur nach dem Geliebten fragt. Und gerade weil ich das weiß, kann ich es beurteilen, daß Edeltraut dich abweisen wird, wie sie schon einige abwies. Wie ich sie kenne, würde cs für sie teilt Opfer sein, ihr Lebtag bei mir zu bleiben, aber eilt großes Opfer, von mir zu gehen." „Sie wird mich nicht abweisen." sagte Lohsen beharrlich. „denn ich werde sie nicht eher fragen, als bis ihr Herz schott ja gesagt hat." Wilhelm widersprach nicht länger, cs entstand eine Pause.. Endlich sagte Lohsen ganz aus feinen Gedanken heraus: „llnd weshalb hast du dir dein Glück nicht genommen? — Verzeih, ich habe wohl kein Recht zu der Frage." „Ist sie überhaupt nötig?" — fragte Wilhelm mit einem Seufzer, „wie durste ich, eilt Krüppel, ein junges, blühendes Leben au mich fesseln? Tie Besinnung kam mir, noch zur rechten Zeit. Ich schwieg und so ging sie von mir und ich habe sie nicht wiedergesehen." „Sie ging, sagst du, also war sie hier int Hanse?" Ter nickte. ■ „Jawohl. Wie ein Sonnenstrahl kam! und schwand sie ist all ihrer zarten Lieblichkeit." „Hast du je mit deiner Schwester hiervon gesprochen?" „Ich habe mit niemand je drüber gesprochen, und wenn ich es jetzt, wo all das Verlangen und Wünschen iil mir längst zur Ruhe getragen ist, tue, so geschieht es nur, um dir zu zeigen, daß ich nicht so blind bin, wie du wohl dachtest." „Und so sagst du mir, daß ich mein Bündel schnüren und gehen soll?" Liebster Bruder, wem gäbe ich sie wohl lieber als dir? — Aber ich sage dir, cs ist nutzlos. _Wo gib es auf, ehe, du deine Ruhe und Besonnenheit verlierst. Sieh in ihr deinen guten Kameraden und bleibe uns beiden treu. Gingest du, so wäre sie die erste, die dich zuvückriefe, um — meinetwillen." Lohsen lächelte still vor sich hin. Trotz alledem, er wird, denn er will! Heute sagt sie: „Nein," nächstes Jahr: „Vielleicht" und im dritten Jahr: „Ja." Tas soll feine Sorge sein. Sie ist es wohl wert, daß ein Mann sich um sie müht und mit Beharrlichkeit um sie wirbt. Heute blieb er zum Mittagessen hier, man war sehr heiter, obwohl draußen ein anhaltender Regen eingetreten war, der dem Fräulein sehr ungelegen kant. Aber Klagen waren ihr fremd und so ergab sie sich in die Unausführbarkeit eines Stückes Feldarbeit und saß nachmittags mit den Freunden in Wilhelms Stube ganz bereit, auf jedes Gespräch einzugeheu, welches Lohsen anfbrachtc. Durch eilten Zufall kam die Rede wieder einmal auf Hochwerth, welches als _ angrenzendes Nach- bargut immer Interesse für die Geschwister besaß. Lohsen erzählte, was cr in Jawwitz gehört hatte, nämlich, daß die neugebackene Baronin sich höchst abfällig über den Landadel der Gegend geäußert und gesagt habe, weniger entgegenkommende Höflichkeit sei ihr noch nie begegnet und größere Langeweile habe sie noch nie gelitten — „ergo werden sie doch alle wohl fortzichen und verkaufen," schloß Lohsen. „Hast du jcnmls daran gedacht, Hochwerth zu kaitfcn, wenn du mal den Abschied nimmst?" „Ich? Den Abschied nehmen? IS nid)!" „Auch nicht, wenn Sie verheiratet wären und Ihre Fran wünschte es?" frua Edeltrant schnell. 114 Er besann sich Teilten Augenblick: „Auch dann nicht. Gibt's nicht!" Sie sah ihn mit ganz warmen Blicken an. „Wissen Sie," sagte sie, „das gefällt mir." Er verneigte sich leicht. „Das ist ein sehr günstiges Zusammentreffen, gnädiges Fräulein, ich hätte es aber auch sagen müssen, wenn es Ihnen ttroa nicht gefiel. Verzeihen Sie mir meine Unart." XV. Es erschien Loysen als eine Forderung der Höflichkeit, dem Geistlichen, dessen Geburtstagsfeier er neulich mehr gestört Ivie geehrt hatte, einen Besuch zu machen. Tie ausgesprochene Absicht trug ihm wieder einen beifälligen Mick von Edeltraut ein. So ging er, noch bevor Großmainachen zum Kaffee rief, durch hen Garten über die Wiese nach der Pfarre hinauf und klopfte zum zweitenmal an die Tür dieses Hauses. Nit seinen Gedanken war er ganz bei seiner Werbung und Wilhelms Abrede, daher erfüllte er diese Pflicht der Artigkeit völlig mechanisch. Das Mädchen öffnete, der weiße Spitz kam wedelnd herbei und schlüpfte mit ins Wohnzimmer, wo er an dem Gast in die Höhe sprang und von ihm gestreichelt wurde, bis der Pastor erschien, ganz eilig und verstört. Natürlich waren die Haides das ausschließliche Gesprächsthema. Frieda kam mit einem Brettchen, darauf eine Flasche Madeira stand und ein Tellerchen harter Biskuits, und er ließ beides über sich ergehen. Als er bann Jtfieber ging, begleitete ihn der Pastor bis an den Hang, wo der Fußpfad sich zum Erlenteich abwärts wand. Es sah fast aus, als wolle er noch etwas sagen, was ihm am Herzen lag — Loysen jühlte es, daß er den Grund seiner Besuche im Herrenhause unschwer erriet. Aber Zartgefühl und verlegene Verwirrung hinderten doch eine Aussprache und er nahm nur beim Abschied des jungen Mannes starke Hand in seine beiden zitternden, welken Hände und sagte bewegt: „Ter Herr segne Sie und schenke Ihnen, was Ihr Herz begehrt!" ' Tem Rittmeister wurde eigen zu Mut — er stand im Geiste plötzlich wieder vor dem Altar und vor ihm stand dieser alte Mann, griff segnend nach seiner Hand und steckte _ ihm den breiten Goldreif an — die Vision war so lebhaft, daß ihn der Umstand, daß der Platz an seiner Seite leer war, mit einer Unangenehmen Etnpfindung erfüllte. Er sagte einige unverständliche Worte, neigte vor dem segnenden Priester das Haupt zind eilte dann den Weg herab. Abends nahm er teil in den astronomischen Studien der Geschwister. Wilhelm hatte auf einer aus dem oberen Salon erreichi- baren Plattform ein kleines Teleskop ausgestellt und nannte das seine Sternwarte. Sowohl er wie Edeltraut waren durch langjährige Hebung außerordentlich bewandert am Himmelszelt, und diese Liebhaberei -mit allen sich daran knüpfenden Betrachtungen entsprach so Sanz Wilhelms Geschmack. Sein Entzücken und seine Bewun- erung kannten keine Grenzen und seine Künstlerphantasie kam fcer trockenen Wissenschaft zu Hilfe und erging sich in allen Möglichkeiten dieser Wunderwelt. Es war für Loysen ein eigenartiger Genuß, ihm zuzuhören, und daß er dies mit ungeteilter Aufmerksamkeit tat, brachte ihn der Schwester wieder um ein Stück näher. Er kam zu so später Stunde in Bardes an, daß er niemand mehr wach fand, was ihm sehr angenehm war. Am nächsten Tage kam denn auch Marie Annens geplanter Besuch in Rothaide zustande und Recknitz ließ sich brummend ins Schlepptau nehmen. Sie sichren im großen Landauer, der Raum für viele hatte, und es verstand sich von selbst, daß Loysen mitfnhr. • Auch Lilly hatte es sich als besondere Ber- Hünstigung erbettelt. Marie Anne war voll brennender Neugierde. Sie hatte die Haides lange nicht gesehen. Auf ihr Teil kam dabei immer die Unterhaltung mit der guten Frau von Dahlen, und diese war für sie keine geringe Prüfung. T-enn Großmainachen war unerschöpflich in Behandlung des Themas „Waschfrau ober Waschmaschine" und ergiebig in ber Mitteilung neuer Rezepte. Conrad sprach unterdessen mit Wilhe»m über Weizenbau und Zuckerrüben, linb Edeltraut pflegte gar nicht zu erscheinen. Heute war das denn doch anders. Tie alte Dame mußte wegen einer leichten Migräne das S'iudmer hüten und Edeltrant war da, frisch, lichtblond, in ihrer mattweißen Kaschmirbluse und dem dunkelroten Rock und ganz außerordentlich, herzgewinnend zuvorkommend. Es war ihr eine Kleinigkeit, zu gleicher Zeit für die Erquickung der Gäste zu sorgen, mit Lilly ein riesig aufregendes Gesellschaftsspiel zu spielen, an welchem sich auch Loysen beteiligte, undi gegen Frau von Recknitz ganz liebenswürdige Hausfrau zu sein. Es war ihr ein Bedürfnis, dies zu sein, weil sie meinte, Loysen dadurch eine Freude zu machen. Es lag ihr daran, ihm zu zeigen, daß sie ihm- für seine häufigen Besuche dankbar war. Ihre große, unbefangene Natürlichkeit, der klare Blick ihrer hellen, blauen Augen gewannen ihr denn auch Marie Annes Herz von neuem, und was Recknitz betraf, so konnte ber nicht umhin, sich heimlich die Hände zu reiben. Ein Gang durch Garten und Hof beschloß den Besuch. In ersterem machte Wilhelm den Führer und zeigte Marie Anne, die eine große Liebe für Blumen hatte, alles, waS er des Sehens wert hielt. Im Hofe ging Recknitz mit Ebeltraut voraus. Sie führte Lilly an ber Hand, zeigte ihr Kaninchen unb junge Ziegen, beit Esel und einen Korb, in welchem drei schneeweiße junge Kätzchen schliefen — und babei erklärte sie Recknitz alles, was er zu sehen wünschte, das Jungvieh unb die Kuhställe mit ihren Doppelreihen spiegelblanker, zufrieden brummender Milchkühe, Pferde und Schweine, und sprach, ohne zu ahnen, wie sehr sie ihn in ftamtenbe Verwunderung setzte, von ihrem täglichen Leben mit seinen Arbeiten als von etwas Selbstverständlichem. Er konnte auch nur staunen, denn da er ans beim Teil aufs Ganze schließen konnte, so wurde ihm klar, daß Rothaide, bas Stiefkinb bes Glückes, jetzt zu den bestverwalteten, einträglichsten Güten: ber Gegend gehöre. Er platzte beim enblich mit seiner Bewunderung heraus und es fehlte nicht viel, so hätte er bas Mäbchen umarmt und kräftig abgeküßt. Er fühlte so väterlich für sie, als sei sie bereits die Frau „seines Jungen". Ter ging ruhig nebenher, sagte nicht viel, wie dies seine Art war, aber ließ der Erwählten feine Nahe durch hunbert kleine, stumme Aufmerksamkeiten immer fühlbar bleiben. Als sie bann toteber im Wagen saßen, schwiegen anfangs alle, Lilly drückte bas weiße Wtzchen an sich, welches Edeltraut ihr zum Abschied geschenkt hatte, unb schien völlig davon in Anspruch genommen, aber dann klang ihre hohe Stimme durch das Rollen der Räder: „Onkel, tat mußt Fräulein von Haide heiraten, b i e muß ich zur Tante kriegen." „Lilly!" sagte die Mutter und erging sich nun in Betrach-, hingen darüber, wie auffallenb Wilhelm sich in den letzten Jahren erholt habe. Recknitz kniff seine Tochter ins Ohr. Es geschah scharf genug, um als Rüge zu gelten, unb war doch nur ein Ausdruck seiner inneren Fröhlichkeit. (Fortsetzung folgt.) Aus der Geschichte der Ludoviciana. Original-Artikel der „Gieß. Familienblätter". Dir philosophische Fakultät. (Schluß.) Vom 12. Oktober 1768 bis zum 27. Dezember 1769 erschienen entsprechend dem Geiste jener Zeit auch in Gießen Zeitungen von gelehrten Sachen, durch einen fürstlichen Zu- chuß unterstützt, an ber sich bie ©lieber ber Fakultät manyig- ach beteiligten. In den vierziger Jahren des 18. Jühr- junderts war geplant, unter Aussicht bes Dekans der philo- ophischen Fakultät ein Gießener Wochenblatt erscheinen zu lassen. In dieser Gestalt kam zwar der Gedanke nicht zur Ausführung. Aber als 1750 das Blatt unter dem Titel: Gießer Wochenblatt doch zu erscheinen begann, führte Prost Böhm, der Vertreter der Logik und Mathematik an der Hochschule, die Redaktion und lieferte mit einigen seiner Kollegen die meisten Aufsätze dazu. Im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts kündigte sich die moderne Zeit an. Allmählich wurde es jetzt Sitte, sich stud< Phil, zu nennen, neben Magister hörte man Doktor der Philosophie, was dann im 19. Jahrhundert herrschend wird. (1711 war den Philosophen auf eine diesbezügliche Anfrage die Führung des Doktortitels untersagt worden); beides die äußeren Zeichen dafür daß die Fakultät ihren propädeutischen Charakter, nm Borbereitnngsstnfe zu sein, abgestreift hat. Auch die Vorlesungen der Privatdozenten werden nunmehr in das Vorlesungsverzeichnis ausgenommen. Merkwürdig ist es, daß nach 1770 jedem Professor ausdrücklich die Erlaubnis erteilt wurde, über alle der Fakultät angehörigen Fächer zu lesen. Dies wurde erst iiü 19. Jahrhundert aufgehoben, wenn es auch praktisch natürlich nicht viel benutzt worden ist. Aber viel wichtiger ist der innere Umschwung, den der Lehr- und Unterrichtsbetrieb in dieser Zeit erfuhr, und den auch die schweren Kriegswirren, denen Gießen besonders seit 1792 aus^ gesetzt war (1800 z. B. mußte das philosophische Auditorium als Heumagaziu dienen), nicht aufznhalten vermochten. Die, em- seinen Disziplinen wurden immer selbständiger, die wissenschaso». 115 siche Arbeit begann sich zu vertiefen, neue Methoden und An- chauungen brachen sich Bahn, nian fing an, den Stoff nach nstorisch kritischen Gesichtspunkten zu behandeln, die eigene For- chung trat immer mehr in den Vordergrund, das mechanische Weitergeben einer festen alten Lehrtradition begann zu ver- chioinden, zur Unterstützung der Theorie begann man praktische Versuche auf dem Wege des Experiments anzustellem Und durch Aufnahme neuer Fächer aus dem naturwissenschaftlich-technischem Gebiet wurde der Umfang der Fakultät bedeutend er- Ivcitcit Einen kräftigen Anstoß zu dieser Aufnahme neuer Wissenszweige gab die ökonomische Fakultät, die von 1777 bis 1785 nn der Ludoviciana bestanden hatte, welche eine Reihe von Einzel- sächern staatswissenschastlich-technischer Art umfaßte, deren Kenntnis man für einen künftigen Verwaltungsbeamten als erwünscht «nsah Von diesen Fächern wurde nach dem Eingehen der ökonomischen Fakultät ein Teil aus die philosophische übernommen rind zum Teil bald kräftig ausgebaut. Vor allem kamen auf diese Weise die rein technischen Fächer an die Universität. Am 18. Juli 1790 wurde eine Professur für Militärwissenschaft begründet, die aber nur 18 Jahre lang bestand. Am 29. Januar 1819 erfolgte die Errichtung eines Lehrstuhles für Technologie, Eisenhütten- und Bergwerkskunde. 1825 war geplant, eine eigene pharmazeutisch-technische Lehranstalt ins Leben zu rufen, für die sich besonders Liebig und der Mathematiker Umpsenbach interessierten. Aber der Plan kam schließlich doch nicht zur Ausführung. Am 17. Januar 1838 wurde eine Professur für chemische Technologie geschaffen, eigentlich eine zeitgemäße Neubelebung der alten technologischen von 1819. Daneben wurden Jngenieurwissenschaften und Architektur gelesen, wofür seit 1864 ein eigenes Institut bestand. Im Winter 1843/44 wurde das erste Kolleg über den Bau von Eisenbahnen gelesen. So funktionierte die Fakultät zugleich mit als technische Hochschule und schon damals konnten Ingenieure in Deutschland den Toktortitel erwerben und zwar int ganzen deutschen Reiche nur in Gießen. Aber 1874 wurden, und im Interesse der gedeihlichen Entwicklung wohl mit Recht, diese rein lechnischen Fächer von der Universität abgetrennt und mit dem Polytechnikum in Darmstadt vereinigt. Das architektonische Kabinett wurde zum kunstwissenschaftlichen, das Institut für Dau- iinb Jngenieurwissenschaften hörte auf zu bestehen, das technologische Kabinett wurde 1882 völlig eingezogen. Diese Pflege der Technik förderte mächtig daS Interesse an Mineralogie, Physik und Chemie. Im August 1791 habilitierte sich Ludwig August Emmerling, ein Schüler des berühmten Abraham Werner in Freiberg, als Dozent der Mineralogie und zwar in der philosophischen Fakultät. Tie ordentliche Professur blieb noch in der Hand eines Mediziners. Damit hielt der erste Mineralog von Beruf feinen Einzug in Gießen. Am 6. Juni 1818 folgte die Ernennung eines zunächst außerordentlichen Professors kür Chemie nnd Mineralogie, rvomit das Fach definitiv den Philosophen zufiel. Doch soll nicht unerwähnt bleiben, daß bereits unter dem Mediziner Baumer das Fach in guten Händen lag. Er war es, der als erster an deutschen Hochschulen 1765 geologische Exkursionen vornahm, die dann weiter gepflegt wurden. 1812 erging an alle Vorsteher von Berg- und Hüttenwerken eine Anweisung, merkwürdige und instruktive Erzeugnisse in ihrem Kreise zu samnreln und an die Universität abzugeben. Der März des Jahres 1820 brachte eine weitere tvertvolle Bereicherung der mineralogischen Sammluitg durch Ankauf des Mineralienkabinetts des Bergmeisters Schaub von Allendorf a. Werra, dem im nächsten Jahre zwei größere Schenkungen von Professor Zipser zu Neusohl in Ungarn und Bergmeister Schmidt in Siegen folgten. Eine bei weitem glänzendere Rolle sollte aber der Chemie in Gießen beschieden sein. Anfangs kaum mehr als ein anderer Name für Pharmazie oder Alchemie, gewann sie an der Ludoviciana bald größere Bedeutung; denn bereits 1723 finden wir in Johann Thomas tzensing einen eigenen Professor der Chemie, wohl den ersten Deutschlands. Allerdings blieb er Glied der medizinischen Fakultät. 1767 wurde mit dem Bauen eines kleinen chemifcheir Laboratoriums im Botanischen Garten begonnen, in dem als erster Baumer experimentierte, der überhaupt mehr Naturwissenschaftler als Arzt war. Wie schon erwähnt, erfolgte dann 1818 die Begründung der chemisch-mineralogischen Professur in der philosophischen Fakultät, die bereits 1819 Ordinariat wurde. Für den Sommer 1823 wurden dann zuerst praktische Uebungen im Laboratorium angezeigt. Wenige Jahre später, am 26. Mai 1824, trat neben den damaligen Ordinarius Zimmermann ein 21jähriger. Extraordinarius, dem es beschieden sein sollte. Von dem kleinen stillen Landstädtchen aus seiner Wissenschaft neue Bahnen zu weisen und dem unbekannten Gießen Weltruf zu verschaffen. Es ist hier itidjt der Ort, Justus Liebigs Verdienste zu würdigen. Nur das müssen wir erwähnen, daß er sich noch im ersten Jahre feiner Wirksamkeit sein eigenes chemisches Laboratorium schuf und zwar in den Nebenräumen der eben der Universität eingeräumten Kaserne auf dem Seltersberge, und daß es trotz der Erweiterungsbauten in den Jahren 1836 und 1839 bald nicht wehr reichte. Deshalb bestand daneben von 1843 bis 1852 (in Filiallaboratorium, unter Leitung von Heinrich Will. Dann. nach 'Liebigs Weggang, mutzte der alte Bau wieder genügeff.: Erst int Sommersemester 1888 konnte eine neue moderne Arbeitsstätte bezogen werden, der schöne Neubau an der Ludwigstraße« Durch die Schaffung des chemischen Laboratoriums wurde Gießen aber noch in anderer Weise vorbildlich für die deutschen Uni-- versitäten. Tie Art, wie Liebig seine Schüler in die iöiffen» schaftliche Arbeit einführte, feine Methode, die Probleme praktisch bearbeiten zu lassen, ist der Weg, der auch heute noch allgemein begangen wird. Und noch ein Drittes ist bemerkenswert, Liebig bekam für fein Institut (am 2. Februar 1835) den ersten staatlich remunerierten Asfisteilten der Fakultät, nachdem er schon längere Zeit einen solchen aus feinen Privatmitteln bezahlt hatte. Und wieder allen anderen Universitäten war Gießen darin voraus^ daß es den ersten Professor für physikalische Chemie aufzuweisen hatte, der sich am 9. März 1841 habilitiert hatte, am’ 17. März 1846 in die Fakultät als etatsmäßiger a. o. Professor! eintrat und am 1. Juli 1853 ordentlicher Professor wurde» Schon 1830 war übrigens von dem Physiker Buff über den chemischen Teil der Physik gelesen worden. Dann verschwindet das Fach wieder als spezieller Unterrichtszweig. Aber als in der neueren Zeit es sich allgemeiner als selbständige Di^ipliN Bahn brach, war Gießen wieder unter den ersten Universitäten und begründete vor gar mancher größeren Schwesteranstalt wieder einen eigenen Lehrstuhl im Jahre 1891, der 1893 zum Ordinariat erhoben wurde. Ostern 1892 wurde eine Physikalisch-chemisch« Abteilung des chemischen Laboratoriums errichtet, die bald in das alte Liebig'sche Gebäude verlegt werden konnte. 1896 wurde sie zum selbständigen Laboratorium erhoben. Im Sommer 1899 konnte dieses dann in feine stattlichen neuen Räume ein ziehen^ in dem an der Goethestraße errichteten Gebäude, das zugleich das physikalische Institut beherbergt Der Physik kam der ungeahnte Ansschwung der Schwester- wissenschast in reichstem Maße zu gute. Im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts lag sie in den Händen von Georg Gottlob Schmidt und fand in ihm einen Vertreter, der verständnisvoll die Forderungeir der neuen Zeit erkannte und ihnen, soweit es eben möglich war, die beschränkten Gießener Verhältnisse anzupassen suchte. Seit 1811 verfügte die Fakultät über 750 Gulden zur Anlage von Sammlungen, die zum größte« Teil dem physikalisch-naturwissenschaftlichem Unterrichte zu gute kamen. Tie vorhandene physikalisch-mathematische Sammlung wurde 1838 im Juli in vier Abteilungen zerlegt entfprechend der intensiveren Ausbildung der einzelnen Fächer. 1841 wurde zuerst über die Lehre von den Elektrizität in besonderem Kolleg vorgetragen und seit dieser Zeit spalteten sich immer spezieller« Gebiete ab, ohne daß dabei die großen die Zusammenhänge wahrenden Vorlesungen über Experimentalphysik zn kurz gekommen sind. Immer mehr vertiefte sich die Forschung und die Gründung eines physikalischen Seminars und Instituts wurde unabweisbares Bedürfnis. Sie erfolgte am 29. April 1862 im Hause des damaligen Professors der Physik, Buff, Frankfurter Straße 10< 1880 siedelte das Institut in das neue Kollegienhaus «bot, und am 19. Februar 1900 konnte der Neubau an der Goethe- straße cingeweiht werden, wodurch die Physik ein Heim bekommen hat, wie ihr es nur wenige deutsche Hochschulen bieten fönnem Von den nützlichsten Folgen war die Trennung der Physik von der Mathematik, die seit 1824 durchgesührt war, auch für die letztere begleitet. Der Mathematiker konnte sich ganz anders seinem Fache widmen. Für längere Zeit genügte diese eine Kraft, wie aber allmählich auch dieses Wissensgebiet an Umfang gewonnen und die Ansprüche gesteigert lovrden sind, lehrt dis Tatsache, daß jetzt neben zwei Ordinarien ein a o. Professor angestellt ist. 1861 entstand das mathematisch-physikalische ^Kabinett, 1863 das mathematische Seminar. Im Februar 1870 wurde vom mathematischen Kabinett ein geodätisches abgezwcigt, wie denn auch für Geodäsie und andere Anwendungen der Mache- matik eine außerordentliche Professur gegründet wurde. Ter Entwickelung dieser Zweige der Mathematik lvird es sicher von großem Vorteil sein, daß das geodätische nnd mathematisch- physikalische Kabinett in dem ehemaligen Bibliotheksgebäude nur praktische Räume bekommen hat. KeueutdMe Neandertaler Menschenspumr. Auf dem karstartig durch Klüfte, Spalten, Taschen unterbrochenen und von Steinblöcken wild bedeckten, stark verwitterten, hocheigenartig aussehenden Kalksteinplateau, in das das Neandertal einschneidet, wurden von Konstantin Koenen schon früher in den das Gebirge bedeckenden Grund- und Lchmschichten diluviale Steingeräte gefunden. Kürzlich entdeckte derselbe Forscher an dieser, durch die Auffindung des Neandertaler Menschen hochwichtigen Stätte eine bis zu 5 Meter anschwellende kalklose, gelbliche Lehm- schicht und auf ihr eine von mehreren Zentimetern bis zu 2 Meter mächtige, vielfach auskeilende Schicht aus flachem Bachkies oder Grand. Zwischen dem Kies lagen in großer Anzahl kleine gespaltene Feuersteinstücke, unter 116 tijnett etite kleine Gruppe, die tu jeder Beziehung mit den als „Eolithen" bezeichneten ersten Spuren menschlicher Industrie übereiustimmt. Daneben, augenscheinlich in derselben Zeit dort abgelagert, entdeckte Koenen außer Tier- kuochen ein Werkzeug aus der Zeit der geschlagenen Steingeräte, und zwar trägt es das Gepräge des Gerätes von „Aurignacien". So wird eine eigenartige, von dem Gelehrten Rutot vor kurzem neu festgestellte Knlturphase des Zeitalters der geschlagenen Steinwerkzenge bezeichnet, die bei Lyon bis in die Waldphase der letzten Zwischeueiszeit hineinreicht und hier dem sogenaimten Monsterien bei» gerechnet wird. In derselben Lagerung wurden anderwärts mit solchen Geräten zutage gefördert: Knochen des Flephas antiquus und des Rhinoceros Merkii, sowie des Höhlenlöwen und der Höhlenhyäne. Es ist dies die Fauna von Taubach und Krapina (Ungarn), wo ebenfalls neben diesen Tieren solche Steinwerkzeuge und an letzterer Stelle in größerer Zahl Gebeine von Menschen gefunden wurden, die mit dem Neandertaler Menschen typisch gleich sind. Bedeckt war die Kieslage mit einer 1—3 Meter dicken rötlich-gelben Lehmschicht. In dieser fand ein Arbeiter einen steinernen Schober, der der Periode von Solntreen und Tiede zugeschrieben werden konnte, also junger ist als das tiefer gefundene paläolitische Gerät. In einer Mulde dieses Bodens wurden vor einigen Jahren die Knochen und noch gut erhalten die mächtigen Stoßzähnc eines Mammuts angetroffen. Auf diesem Boden ruht eine mächtige Decke von kalkhaltigem, stellenweise reichlich Schneckchen führendem, staubartig zerreibbarem Lehm von mehr eselgraugelber Farbe, den man mit großer Wahrscheinlichkeit als eine Staubansammlung der Steppenzeit der letzten Zwischeneisperiode betrachten kann, denn dieser Boden folgt den Höhen hinab bis über die letzte eiszeitliche Rheinflußterrasse. Es kann sein, daß das letztgenannte Gerät noch in dieser sogenannten letzten Lösperiode benutzt wurde, in der man sich weite Grassteppen vorstellt. Es folgen nach oben rötlich-brauner und dann mehr brauner Lehm. Die ganze, das Kalksteinplateau bedeckende Erdmasse ist 13—16 Meter dick. Bon hohem Interesse ist es, zu erfahren, daß diese Funde an derselben Stelle etwas höher gemacht wurden, wo in tieferer Lage in der Feldhofer Grotte der berühmte Neandertaler Mensch ruhte, und daß eilte Spaltenfüllung, die an der Grotte hinabführte, mit dem Grandlager zusammenhing. — Nach diesem Befund wäre der Neandertaler Mensch Zeuge der Eolithen ans der paläolitischen Periode von Aurignacien, ein Zeitgenosse der letzten wärmeren Zwischeneiszeit gewesen, wie auch die Neandertalloiden von Krapina und Spie es sind. VsrmZsstztes» ipe. Die Gefahren des Teetrinkens. Prof. Marre, Chemiker und Nahrungsmittelexpert, warnt vor dem Teegenuß. Der Teegenuß wirke allerdings momentan anregend, rufe aber auf die Dauer allerlei Störungen des Organismus hervor. Dyspepsie und Herzaffektionen, Nervenstörungen und melancholische Zustände, seien meist ein Ergebnis des übermäßigen Teetrinkens. ipc. Der Klub der 150 Dung fr a uen. Aus Paris wird uns gemeldet: Der Klub der 150 Jungfrauen ist gegründet worden. Es handelt sich um Damen, die sich den Mann erst ein ivenig in der Nähe ausehen wollen, bevor sie sich ihm anvertrauen. Das französische Mädchen wird in sehr frühen Fahren von ihren Eltern an einen Mann verheiratet, den die, kaum aus der Schule Ansgc- tretene weder seinem Wesen, «noch seinem Charakter nach kennt. Jedes Mitglied des neuen Klubs hat sich verpflichten müssen, nicht früher wie drei Fahre nach dem Termin zu heiraten, an welchem sie ihren Einzug in die Gesellschaft hält. _ ipc. Die tätowierten Damen. In London existiert ein Tätowierungskünstler, der kolossalen Zulauf hat. Eine Dame hält es für nötig, sich einen Sinnspruch auf den Rücken malen zu lassen, die andere ein Monogramm auf den Arm. Seit einigen Wochen wird unter dem Ehering das Datum der Hochzeit und die Anfangsbuchstaben der beiden Namen tu den Ringfinger eiutätowiert. ipc. Das Toiletten-Bud gct des Gib son- Girl. Die Hochzeit von Glady Banderbilt mit dem ungar. Grafen Szechenyi hat wieder einmal die Frage aufs Tapet gebracht, wieviel die jungen Newyorker Damen der oberen Vierhundert pro Jahr ausgeben. Hören wir, welche Anf- stellitng hierüber ein Pariser Schneider gemacht hat, der es wissen muß, da er jährlich.hunderttaufende von Dollars, welche amerikanische Väter und Ehemänner im Schweiße ihres Angesichts erarbeiten müssen, in seine Kassen fließen sieht. Die jungen Mädchen, sagt er, brauchen mindestens pro Jahr an: Pelzen 25 000 Dollar, Dinertoiletten 25 000, Ball- und Theatertoiletten 40 000, Mäntel 12 500, Prome- nadenkleidern 15 000, Hauskleidern und Musen 15 000, Anto- inobilkostümen 10 000, Schlafröcken und Peignoirs 4000, Wäsche 7500, Hüten 6000, Reisekleider und Reiseeffektenl 8850, Schuhen, Stiefeln, Pantoffeln 4000, Strümpfen 2500, Fächern und Spitzen 12 500, Handschuhen 2250, Taschentüchern 3000, Reparaturen und Reinigungen 5000, macht 193100 Dollar. Daß die amerikanischen Frauen nicht viel Zeit finden, sich mit ihrem Heim und ihrem Mann zu befassen, wird hierdurch verständlich. Literarisches. — Briefe der Herzogin Elisabeth Charlotte von Orleans (Liselotte). Herausgegeben von Hans F. Helmvlt. Mit 2 Bildnissen der Herzogin in Heliogravüre. Leipzig, im Insel-Verlag. Geheftet 12 Mk. — Liselotte — unter diesem Namen ist heute noch die pfälzische Prinzessin populär, die, auf dem Heidelberger Schlosse aufgewachsen, durch ihre Heirat die Schwägerin Ludwigs XIV. wurde, aber inmitten eines verderbten Hofes, an der Seite eines sittenlosen Gatten ihren reinen Sinn, ihr unverfätsch- tes Herz und ihr Deutschtum sich bewahrte und in ihrer inneren Einsamkeit beut oft bedrängten Herzen dadurch Luft machte, daß sie unzählige Briefe, voll von köstlichem, derbem Humor, voll tiefer und unbestechlicher Beobachtungsgabe in die deutsche .Heimat schrieb. Muß man diesen Briefen den höchsten Wert znfprechen wegen ihres reichen politisch- und namentlich kulturhistorischen Inhalts, und weil sie schildern, wie deutsche Äugen den Sonnenkönig und seinen Hof sahen, so sind sie uns fast mehr noch durch die kernige deutsche Herzens- und Gemütsart der vortreff-, licheit Fran, die sie geschrieben hat. Der Vergleich mit einer anderen deutschen Fran, die fast dem gleichen Boden entstammt, und ihren Briefen drängt sich auf jeder Seite dem Leser auf: der Vergleich mit Goethes Mutter. Gerade jene Eigenschaften, die sie uns so lieb machen, sind beiden gemeinsam. Die uns erhaltenen Briefe — cs sind nahe an. 3000 — waren bisher fast nur in gelehrten Sammlungen, die dazu noch zum größten Teil nur für die Mitglieder einer Gesellschaft gedruckt wurden, zugänglich. So ist es zu erklären, daß diese schönen und wichtigen Dokumente deutschen Geisteslebens der Vergangeitheit außerhalb gelehrter Kreise fast Unbekannt find. Die neue Ausgabe soll diese Lücke ausfüllen; sie ist eine gewissenhaft getroffene Auswahl des Wichtigsten, dauernd Wertvollen aus allen erreichbaren Briefen Liselottens, Auch viele bisher unbekannten oder verschollenen Briefe find darin enthalten. Goldene Worte. Mahre Liebe ist die, die immer sich gleich bleibt, Ob man ihr alles gewährt, Ob man ihr alles "verneint. Goeihe. Ich glaube nicht an absolutes Glück, das doch nicht erreichbar ist; aber ich glaube, daß das soziale Ilnrecht gemildert werden kann, und so verlasse ich mich aus die Wissenschalt, die ein Gesicht der Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit schassen wird. Zola. Buchstabenrätsel. Was Htmderitausende gerne möchten, Woraus sie hossen unentwegt, Läßt andern wieder keine Ruhe, Wenn statt zwei n zwei s cS trägt. Ludwig SpieS. Auflosimg iit nächster Nummer. Auflösung des Rätsels in voriger Nummer: Hühnerauge. Redaktion: V. W i t t k o. — Rotationsdruck und Verloa der Brühl'leben llniversitäts-NiiM. und Steiodrnckerei. R. Lanae, Gießen.