1908 ZIT WM '(SSE Kelmutß von Loysen. Roman voir Ursula Züge von Manteuffel. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Es ist gut, dass das gleich zur Sprache kommt," sagte er, „ich habe Luise hierher gebracht, um einer Versöhnung mit ihrem Vater näher zn rücken. Sowie diese erfolgt ist, siedelt sie natnr-- gentlaß in die Pfarre über uub ich mache mich auf den Weg, uns eilt Domizil zu sichern und das — laß mich's offen sagen, lieber heute, als morgen. Ich muß Arbeit haben, Wilhelm, Arbeit von früh bis spät. Du wirst verstehen, daß ich mir keine andere Existenz denken kann. Ich dachte an ein großes Gut, am liebsten in einem fernen, ursprünglichen Erdenwinkel — so etwa in Ostpreußen, an der russischen Grenze —je vernachlässigter desto besser. Einarbeiten werde ich mich bald — ich bin nicht umsonst in Bardcs und Dvbran groß geworden und trau mir's zu, mit so einem Besitz in Ordnung zu kommen, und iß das bewerkstelligt, dann schaffe ich Neues — ein Gestüt lege ich an — oder eine Fischzucht — oder eine Holzwollsabrik, was weiß ich! — Genug, Arbeit muß es geben, die mich befriedigt — oder auch enttäuscht, ganz gleich! Alles, nur nicht Zeit behalten zum Grübeln und Nachdenken. Und tvenn ich die Früchte meiner Arbeit gar nicht mehr erlebe, so sollen sie doch unseren Rindern dereinst zu gute kommen, so uns welche beschieden sind. Es ist doch immerhin dann kein nutzlos Leben getvesen, das hinter mir liegt." „Guter Helmut,)! — Und nun vergiß das beste nicht, daß du eine Lebensgefährtin hast, die dich über alles liebt." Seine Stimme klang weich und gerührt. „Tn hast recht," sagte Loysen, „und deine einfache Art, die Sache anznsehen, tut mir sehr gut. Auch sollst du nicht denken, daß ich dem Leben, welches ich mir erst zurecht zimmern muß, mutlos gegenüberstehe. T-nrch, mit Gottes Hilfe, und nicht zurückgcblickt! Sic schwiegen beide und saßen so lange, jeder in seine Gedanken vertieft, bis Edeltrauts leichter, fester Schritt erklang und sie gleich darauf eintrat. Sie setzte sich zu den beiden und blickt: von einem zum andern. „Tie arme Luise!" — sagte sie, „wie sie sich aufrcgt und übquält! Ich habe getan was ich konnte, um sie zu beruhigen, aber ich hatte die größte Mühe, sie davon abzuhalten, wieder aufzustehen und noch heute abend nach der Pfarre zu gehen. Ich mußte ihr sagen, tote schwach und schreckhaft ihr Vater ist, den ste nur als rüstigen Wann gekannt hat. Tas erschütterte sie nun wieder so, daß es Mir leid tat, es gesagt zn haben. Und nun denken Sie sich das Merkwürdige, mitten in dieser Aufregung schlief sie plötzlich ein und schläft jetzt ganz fest." Sie sah Loysen etwas ängstlich an, doch der versetzte ruhig: „TanN hat sie schon beim Betreten des Zimmers ein Schlafpulver genommen. Tas macht sic oft so. Ich bin dagegen, aber sie läßt nicht davon ab. Sie hat jahrelang an Schlaflosigkeit gelitten und ein Theaterarzt gab ihr ein Betäubungsmittel. Es ist das einzige, was ihr Ruhe gibt." „Sie sieht viel wohler ans, .als-ich erwartet hatte," sagte Edeltraut. „Wissen Sie, ich bin eigentlich überrascht. Sie habctk sie gut gepflegt." „Ich hoffe, daß sie sich völlig kräftigen wird, wenn dies glückliche Zerwürfnis mit den Ihrige» erst beseitigt ist." Er sprach dies schon stehend, — dies Mädchen mit der hellest FlechtenliDne und der weißen Stirn so dicht vor sich zu sehen ist all ihrer ursprünglichen Frische und Fröhlichkeit, war ihm ebe» unerträglich. So wünschte er bett Geschwistern gute Nacht uub ging hinauf. Am nächsten Morgen ging Lohsen sck)on zeitig über die Wiese zur Pfarre hinauf. Luise pflegte bis gegen zehn Uhr zn schlafen/ so brauchte er nicht zu fürchten, sie loerde ihm zuvorkommeu. Vcr- glichen mit alledem, lvas er schon durchgemacht hatte, war dies für ihn verhältnismäßig ein leichter Gang. Ja, hier konnte er hoffen, wirklich gute Früchte seines Opfers zu ernten. Auf alle Fälle war ihm persönlich ein freundlicher Empfang gesichert, den st er hatte getan, lvas ein Mensch tun kann, und noch etwas drüber hinaus, um vor dem eigenen Gewissen bestehen zu können. Frieda Becker empfing ihn mit vor Erregung hochroten Backest und verweinten Augen, ihm- stumm die Hand drückend. Julchest sprang ihm zuerst freudig entgegen und blieb dann verlegen stehest« Er reichte ihr die Hand und küßte ihr die helle Kinderstirn« „Tn lveißt, daß ich jetzt dein Schwager bin?" sagte er. Das löste alle Befangenheit. Jubelnd hüpfte sie an ihm ist' die Höhe und lief dann eilfertig, um dem Vater sein Kommen zu melden. •' Ter wackere, alte Mann geriet in die größte Bestürzung. Er wusste nicht, was sagen, und brachte das Wi-dersprechendste vor, fast stammelnd. Frieda rief die Schwester fort und schloß sachte die Tür. Nun waren die beiden allein und Loysen führte den Ztiterndeff in seinen Lehnstuhl und setzte sich neben ihn. Sowie er dachte) daß er rede« dürfe, begann er: „Herr Pastor, Sie haben mir geschrieben, Sie hätten feilt? Tochter Luise mehr und die Schauspielerin Luisane dürfe Ihr Haus nicht betreten." „Gotthard — meinen Sohn meine ich — hat miry die Truge in diesem Licht — sehen gelehrt ..." „Hm! Ich trete dieser Anschauung durchaus auch nicht zu nahe. Mir aber werden Sic es doch hoffentlich nicht verbieten, Jhncst Frau von Loysen, meine Gattin, vorzustellen? Womit, Herr Pastor, hätte ich so entehrende Kränkung verdient?" Tor Pastor zog sein Taschentuch mit bebenden Fingern hervor und tupfte sich die Stirn. Sein graues Haar hing so wirr uni die Schultern, sein verstörtes Gesicht nahm wieder den hilflosen Ausdruck au. Er tat Loyseu unbeschreiblich leid, ivie er jetzt hervorbrachte: „Ach, allgütiger Herr im Himmel, tvas soll ich tun! — Tas Rechte möchte ich tun — meine Vergebung habe ich ihr erteilt — aber sie hier sehen — zwischen ihren Schwestern . . Herr Rittmeister!" — er faßte plötzlich Loysens Hände — „vevz zeihen Sie mir! Ich beleidige Sie mit jedem Wort, was ich sage, und daS will ich ja nicht, das nicht!" „Bitte, Herr Pastor, ich glaube, daß Sie das nicht wollen« — 178 — Deshalb «nkerscheide» Sie bitte zwischen Ihrer Tochter und meiner Fran. Es ist meine Gattin, die ich bitte, Ihnen bringen zu biu'fcn. Sagen Sie nein? Mir? Und weshalb gerade Mr?" Es entstand ein Schweigen. Ter alte Mann saß mit über die Augen gelegter Hand. Tann sagte er mit schwankender Stimme: „Wie sollte ich Sie kränken wollen. . . ich kann Ihnen Nicht nein sagen . . . wiste nur mein Sohn hier!" „Er könnte mir ebensowenig nein sagen." „Bem dieser — dieser Seite habe ich die Sache noch . nie angesehen. . ." „Mio darf ich sie bringen?" Ter Pastor sank iit seinen Lehnstuhl herab imb legte seine Hand fast tastend auf des jungen Mannes Arm. „Also —“ sagte er atemlos, „um Ihretwillen soll mir Fran von Loysen willkommen sein. . . Frau von Loysen." „Tanke. So werde ich gehen und sie holen." Rachdeu« er gegangen ivar, saß der Pastor lange regungslos und versuchte mit sich ins Reiiie zu kommen. Dabei wurde er auch allmählich ruhiger und erwog, was er, wenn der mit Beben erwartete Augenblick eintrat, sagen müsse, um dem dominierenden Willen seines Sohnes gerecht zü: werde» und zugleich Loyseus Bitte zu erfüllen. Tiefer brachte ihm seine Fran und als solche mußte er sie empfangen. Gotthard muß das einsehen, er muß ja zugeben, daß es eine tödliche Beleidigung des Rittmeisters wäre, verweigerte er dessen Gemahlin den Eintritt in sein Haus. Aber mehr nicht. Sie muß es fühlen, daß sie nur um ihres Mannes willen ausgeuomui-n Wird. Ter arme, verängstigte alte Mann sagte sich das alles her wie eine Schulaufgabe. Tann erhob er sich lies ausseufzend, ging in sein Schlafzimmer, vertauschte den Hausrock gegen einen schwarzen Anzug und setzte sich wartend aus das lederbezogene Sofa unter die vier Bilder. Ter abgeschabte Fleck, auf welchem Luisens Bild gehangen, blieb leer. Ta schlug der Spitz an, es nahten Schritte, unterdrückte Ausrufe wurden in» Hausflur hörbar, mit einem Male öffnete sich die Tür und Loysen, Luise im Arni haltend, trat ein und blieb, nachdem! er die Tür geschlossen, stehen. Es entstand ein qualvolles Schweigen. Ter alte Mann saß luie gelähmt da, wollte sprechen und konnte nicht. Luise befreite sich von Loysens zurückhaltendem Arm, tat einige Schritte, siel aus die Knie und verbarg ihr Gesicht in den Händen. Ter Pastor wollte sich erheben, aber die Glieder zitterten ihm, Loysen trat vor, hob die Kniende auf und sagte mit fester Stimme: „Ich bringe Ihnen Meine Frau, Herr Pastor, haben Sie Nachsicht imt ihrer Schwache." Der Pastor setzte an, hierauf etwas zu erwidern, aber alles, was er hatte sagen wollen, entsank seinem Gedächtnis ■r- er schluchzte auf, breitete die Arme aus und rief: „Luise, mein Kind, komm zu mir!" Ta stürzte sie vorwärts und sank vor ' ihm auf die Knie, feine zitternden .Hände tasteten Nach ihr und legten sich segnend auf ihr Haupt. Er hatte vergeben und vergessen, das. Vaterhaus stand der verlorenen Tochter wieder offen. XXL Es folgten seltsame Tage. Luisens Stimmung war von tiefster - Verzagtheit zu hochgradigem Glücksgefühl umgejchlagen. Jetzt, so versicherte sie allen, fehle ihr nichts mehr zur vollkommenen Seligkeit. Dabei war sie aber doch den Ihrigen innerlich völlig entsrenw det und begriff diese so ivenig, wie sie begriffen wurde. Aber sie hatte erreicht, was feit einem halben Jahre ihres Herzens- Sehnen gewesen ivar, und dieses Bewußtsein berauschte sie förmlich. Gehoben, fast triumphierend, schritt sie einher und war, ivie immer in solcher Stimmung, außerordentlich liebenswürdig und verstand es, besonders ihren Vater dadurch zu beglücken. Tiefer stand völlig unter der Nachwirkung des am eigenen Herzen erlebten Wunders vergebender Liebe, die alles ansge- röscht hatte, was dem Erinnern bitter war. Es freute ihn so, daß er sich freuen konnte, und wenn Luise eintrat und ihn» mit stummer Inbrunst die Hand küßte, gings wie ein Aufleuchten über sein Gesicht. Ihre Aehnlichkeit mit der verstorbenen Mutter Nährte ihn, und weltunkundig, wie er war, empfand er es nicht, daß alles, Was sie tat und sprach, nmi ihm ihre Rene und Are Liebe zu beweisen, ganz unbewußt dem Bühncnleben entlehnt war. Tenn über die schroffe, alle Äußeren Formen Verachtende Luisanc hatte sich in» Laufe der Zeiten die Kunst schauspielerischer Gestaltung wie ein gefälliges Kleid gelegt. Von der Vergangenheit schwieg man. Es hätte zu viel aufgerührt, was anklagend geklungen hätte. Tie Gegenwart war jetzt reich genug. Luise schmückte das Grab der Mutter mit einem kostbaren Kranz, den sie sich auS der Stadt verschrieben hatte, und iueinte bittere Tränen, so oft von der Toten dis- Rede Ivar, aber sie fragte nicht danach, wie ihr Ende gewesen und weshalb sie so vorzeitig den Ihrigen entrissen ward. Jul- chen war ganz glücklich über diesen so unerwarteten Familienzuwachs. Sie liebte den Schwager und staunte die Schwester bewundernd an, denn ihr schien Luise wie ein höheres Wesen. Sie sah so reizend aus, wenn sie lachte rind das Helle Rot die sonst blassen, schmalen Wangen färbte, und sie ging wirklich , einher wie die Prinzessin in» Märchen, angetan mit einem dunkelblauen Sammetkleide, großem, mit Straußenfedern besteckten Hut, langen, grauen Tonischen und einem Federfächer an goldener Kette, die vom Gürtel herabhing. Sie ivar immer bestrebt, sich so zu kleiden, ivie sie nach ihrer Ansicht als Fran von Loysen gekleidet sein mußte. Kein Attribut durfte fehlest- auch nicht daS nach Reseda duftende, spitzenbesetzte Taschentuch. Tast diese umständliche Toilette in der ländlichen Stille etwas theatralisch wirkte, wußte sie nicht. Julchen war auf jeden Fall entzückt und konnte sich an der Schwester weder satt sehen noch hören, denn diese sprach viel in ihrer frohen Erregtheit und sprach gut. Alles was sie auf ihrer italienischen Reise völlig unbeachtet gelassen hatte, wurde jetzt doch im Glück der Gegenwart gleichsam nachträglich von ihr gewürdigt und als unverfänglicher und zugleich reizvoller Gesprächsstoss hervorgeholt und mit Talent und Lebendigkeit vvr- gettagen. Sie schilderte die Alpen, die Orangenhaine, das Meer, die Städte, das Volk, erzählte Keine Reiseabenteuer und wusste durch ihre Vortragsweise den Vater zu fesseln, zu erheitern und en unterhalten. Auch Frieda hörte bewundernd zu und Julchen wich nicht mehr von ihrer Seite. Loysen sah sie, wenn er zugegen war, ost ganz betroffen an. Sie war wie ausgewechselt. Es freute ihn, aber es beunruhigte ihn auch, denn zn schnell war der Umschlag von tiefster Depression und krankhafter Unruhe zn jubilierender Siegesfreude gekommen. Indessen war er immerhin dankbar, daß er sie so-zurücklassen konnte, wenn er nun seine Fahrten anttat. Tie Tage, die er noch bleiben musste, bemitzie er, um sich durch den alten Inspektor Mciuert etwas Auskunft zu holen, denn der Alte ivar ein Sohn der Ostmark und wohl imstande, Rat und nützliche Winke zu erteilen. Wilhelm, der sich in diesen Tagen völlig dem Freunde und seinen Interessen! widmete, bat, ihm Meinert mitgeben zu dürfen. Mit diesem Begleiter dürfe er so ziemlich drauf rechnen, einen guten Kauf zu. machen. Aber davon wollte Loysen nichts hören. Er wußte, wie unentbehrlich der Aufseher bei der Frühjahrsbestellung ist. Schließlich kam man überein, daß Loysen, wenn er glaubte, das gefunden zu haben, ivas er suchte, telegraphieren solle, worauf dann der Inspektor unverzüglich abreifen und vor den» Abschluß des Kaufes sein -Gutachten geben solle. Loysen hatte sich schon seit einiger! Zeit mit einem Königsberger Güteragenten in Verbindung gesetzt und durch diesen verschiedene Offerten erhalten, deren die Post ihm täglich neue zutrug. Mit Wilhelm erwog er jedes einzelne reiflich und auch Edelttaut sand trotz ihres vielbeschäftigten Lebens Zeit genug, um Anteil zn nehmen, und dies mit mehr sreund- schaftlicher Wärme, als sie ihm je gezeigt. Nur Luise zeigte feilt Interesse für die Einzelheiten dieser Vorarbeiten. Es ivar ihr ivirklich gleichgültig, wohin er sie brachte, und sie freute sich nur im allgemeinen auf das Leben einer Schlloßfrau. Wieder lauschte Julchen andächtig, wenn ihr die Schwester ausmalte, wie sie sich dies Leben gestalten wolle und ivie oft in» Jahr sie, Frieda und der Baler hinkommen sollten. Tas war auch solch ein unverfängliches Thema, welches sich zu einem langen Märchen ausspinnen ließ. (Fortsetzung folgt.) „Geruhsame Nacht". Militär-Humoreske von H e i n r i ch von Selbitz. (Nachdruck verboten.) (Schluß.) Mit einem Satze fährt der Leutnant aus dem Bette> blickt sich, langt mit der Hand unter das Bett; er greift darunter herum; er fühlt Stroh — er greift weiter, fühlt umher uno packt auf einmal das Fell eines kleinen Tieres —< eines jungen Hundes —, der nun leise zu knurren und zu kläffen beginnt. „Heiliger Sebastian! gerade das fehlte mir noch, daß unter meistem Bette ein solcher Köter sich befindet, der die 179 — Nacht Mer winselt u ub knurrt! — Geh her, du Racker! Dir will ich einen Platz anweisen!" Der Leutnant öffnet die Kammertür und wirst in weitem Bogen den Hund- zur Tür hinaus, schließt diese etwas energisch und sucht wieder sein Lager aus ! „So, Kanaille, dem hab' ich's besorgt!" .Er kann nicht gleich wieder eiuschlafen, er wacht und flucht über den Köter, endlich Mimt der Gott der Träume auf leisen Sohlen und druckt dem armen Leutnant die müden Lider zu — da — raschelt es wieder im Stroh unter dem Bette und wieder ertönt leises Wimmern und Knurren. „Kruzitürken-Himalasah!" flucht der Offizier, springt aus dem Bett, längt unter dasselbe, greift hinein ins Stroh und: „Nr. 2! Du Raben-Vieh ! Du Balg! geh her, mein lieb's Bieherl!" und wieder wirft er in weitem Bogen beit.. Kund „zum Tempel" hinaus. - Er ist wieder ganz munter geworden bei dieser angenehmen Motion und kann nicht gleich wieder einfchlafen, endlich duselt er doch wieder ein wenig ein und — da raschelt es wieder unter dem Bette im Stroh, es wimmert leise, fast wie ein Kind —- wütend macht der „Wnquartierte" einen Sprung aus dem Bette, greift hinunter und — erwischt den dritten Hund, den er gleich den vorigen kräftig Mr Tür „hinausfeuert". „Hoffentlich ist das der letzte !" Wtein noch, zwei- bis dreimal wiederholt.sich dasselbe Manöver! . „Nein, wenn das noch erlaubt ist, wenn das noch einem anderen Menschen auf dieser Welt passieren kann, als nur gerade mir, armen, unglücklichen Pechvogel! Es ist schon rein zum Totschiehen!" „So" —-ruft nach einer kleinen Weile der Leutnant — „jetzt wäre glücklich der sechste Hund expediert, aber jetzt hab' ich es satt, geht her — ihr Millionenhunde, ihr Teufelsbraten, jetzt komme, ich euch einmäh aber so", und er hat seinen Säbel gezogen und sticht wie ein rasender Roland unter dem Bette herum. — „Kaput müssen die Kanaillen werdest — ich bringe euch um!" Er sticht und haut wie wahnsinnig unter dem Bette herum — nichts regt sich mehr! Erschöpft — zitternd vor Wut — sucht er feine Lagerstätte wieder auf! „Geruhsame Rächt!" — o, du Baueru-Rammel! eine recht geruhsame Nacht! aber morgen — freu dich ! du — rusticus-agricola!" . Eine unheimliche, grimmige Ruhe überkam ihn. So schwach feine zoologischen Kenntnisse auch sonst sind, das weiß er doch, daß eine Hündin 6 bis 8 junge Hunde — manchmal sogar 10 zur Welt bringt, daß aber eine solche gerade unter seinem Bette ihr Wochenbett aufgeschlagen hatte, dafür fand er keinerlei vernünftigen Grund und tlr- sache, aber ihm mußte natürlich wieder dieses Pech widerfahren, gerade ihm! „O, das ist doch ganz selbstverständlich, darüber wundere ich mich auch gar nicht mehr! Die ganze Nacht habe ich — Gott sei tausendmal Lob und Dank dafür! — jetzt weiter wahrscheinlich gar nichts anderes mehr zu tun' als junge Hunde aus der Kammer hinanszuwerfen •— nun, das ist mein Kismet! Ich halt' still und werfe mit größtem Vergnügen noch zweimal zwei Dutzend junge Hunde hinaus! Gottlob! die Arbeit bin ich schon jetzt gewohnt — bitte meine verehrten He treu Hunde — genieren Sie sich gar nicht, ich bin ganz zu Ihren Diensten" — und wieder raschelt es im Stroh. Der Leutnant greift unter das Bett, erfaßt den jetzt an die Reihe kommenden Hund, wirft ihn zur Tür hinaus und sagt nur, während er wieder sein Lager anfsuchl: „So, das war 9h1. 7!" Er legt sich wieder ins Belt! Fünf Minuten Pause! Heraus aus dem Bett! Hund Nr. 8 — Nr. 9 — Nr. 10 erleiden das Schicksal ihrer Vorgänger. Zum 10. Male wieder hinein in das Bett! Heraus aus dem Bett — denn Nr. 11 fordert sein Recht, seinen vorangeworfenen Brüdern zu folgen! „Jetzt hört sich aber doch schon die Weltgeschichte auf!" nun es sollen — jedoch äußerst selten, manchmal sogar auf einen Wurf — 12 junge Hunde zur Welt kommen, möglich ist dies also immerhin — darum hinaus mit Nr. 11, es folgt — fünf Minuten Pause — Nr. 12! „So, in Gottes Namen — Nr. 12! jetzt dürfte aber Schluß der Vorstellung sein!" Er legt sich wieder ins Bett! Fünf Minuten Panse! Und Nr. 13 meldet sich zum tzinauswerfcu an! Nr. 14! „auch du mein Brutus! folge" den andern nach — nun aber — nein! Einen Bosco will ich doch nicht machen! Ich bin fest überzeugt, daß, wenn ich noch fünfzigmal unter das Bett lange, ich auch jedesmal, einen jungen Hund hervor- ziehe ! Nein— jetzt wird mir die Geschichte dM M dumm! Von mir aus — und wenn noch jetzt zweihmidertfünfnud'- vierzigtausend Dutzend junge Hunde unter meinem Betts sind, ich lasse sie drunten und will nun endlich meine Ruhe haben — in Satans und seiner Höllen-Scharen Namen! Wenn man da nicht das Fluchen lernt, dann muß man schon von bewundernswerter Schafsgeduld sein! — Millionenkieselfeuerstein !•" und trotzdem es noch weiter unter seinem Bette im Stroh raschelt und quiekst — der ernte geplagte Krieger legt sich auf die Seite, hält sich die Ohren zu und — endlich verkünden tiefe Atemzüge, daß er die wohlverdiente ersehnte Ruhe im Schlafe gefunden hat. — Abgespannt, matt, übernächtig erwacht der Leutnant nach kaum einigen Stunden erquickenden Schlafes, denn der Tambour rasselt die Tag-Revcille auf seinem Kalbfell herunter; rs naht der Abmarsch. Allmählich fallen dein Leutnant ivieder die Ereignisse dieser überaus fidelen Nacht ein; er erinnert sich, daß er vierzehn junge Hunde aus der Kammer geworfen hat — „eine recht angenehme, kurzweilige, gewinnbringende Arbeit!" Eine recht geruhsame Nacht! So, jetzt will ich wieder meine nächtliche Arbeit von neuem beginnen —und nunmehr bei Tageslicht — die übrigen zweihundertfünfund- vierzigtausend Dutzend jungen Hunde, die jedenfalls vorhanden sein werden, mit frischem Mut und neugestärkten Kräften hinaüswerfen! Ich habe hierin schon einige Hebung! Also frisch ans Werk! — Er langt unter die Bettstatt, greift hinein ins Stroh — nichts regt sich! „Wart! Die Bestien haben sich recht weit hinten an die Wand gedrückt — aber ich kitzele euch schon heraus!" und er sticht mit seinem Säbel in das Stroh — keine Regung — nichts rührt sich, — keine Spur von einem jungen Hunde! „Wunderbar! Kaum glaublich!" murmelte der Offizier. Nachdem er sehr flüchtig Toilette gemacht, verlaßt er den Raum, der so angenehme Erinnerungen für ihn birgt, steigt die steile Bodentreppe hinunter und da fitzt auf dem letzten Treppenabsatz ein junger Hund, der — scheußlichste seiner Rasse — und knurrt leise; ergreift aber sofort die Flucht, als der Leutnant sich anschickte, ihm einen wohl- gemeinten Fußtritt zu versetzen! ~ M. 1 Mr Rr. 14? denkt sich der Leutnant — und wegen eines solchen erbärmlichen, häßlichen Köters habe ich meine Nachtruhe opfern müssen! Ist das noch Gerechtigkeit? Himmel. hast du keine Blitze? Dem vorzüglich gelaunten Offizier kommt gerade jetzt im rechten Augenblick der biedere Sandmann — rnsticus — in den Wurf und fragt: „Nun, Herr Leutnant, wohl geruht? Gut geschlafen?" ' Dies stößt dein Faß den Boden aus — all der Zorn, der Grimm und die Wat, die der Leutnant in seinem Innern während der Nacht'.angesammelt hat, jetzt bricht er hervor mit Macht — aus feiner Höhle — der lange verhaltene Zorn und: — „Du — Sie — Rammelsborger! Sie können sich noch unterstehen, mich zu fragen, ob ich gut geschlafen habe — Sie — und da hab' ich heute nacht aus der. dreimal verwünschten Bodenkammer 14 Stück junge Hunde hinausgeworfen; 14 Stück solcher Rabenvieher, wie der da, dieser Racker da!" und er deutet nach einem Köter, der sich hinter dem Rücken des Bauern herangeschlichen hat und nun seinen Herrn und den Leutnant mit feinen Augen, die durch Haare fast ganz verdeckt sind, ganz treuherzig an- schaut, „14 Stück von der Sorte da!" „Was? Was?" fragt der Bauer — und schaut sich nach seinem Hunde um — „14 solche Hunde wie der Zamperl da, han's heut nacht n'ausgeworsen, Herr Leutnant?" „Jawohl, Sie, großes Horn — 14 Stück von oie;en ausgezeichneten Mnailleu habe ich heute nacht herausgc- worfen und bin überzeugt, daß sich noch immer einige Dutzende in der Kammer befinden — Sie — Sie — Hanak' Mumt der Offizier, blaß vor Wut — „das war eine recht geruhfame Nacht!" Der Bauer schaut deu Huud an, das ,/Zamperl" schaut den Bauer au; daun schaut der Hund den Offizier an, als wollte er sagen: „Wir zwei kennen uns ganz gut — es war heute nacht recht gemütlich für uns beide!" und dabei wedelt er ganz freundlich mit dem Schweife, als hätte er gar nichts getan, was unrecht war. . Der Zamperl ist ein scheußliches Tier — eine Mischung von Pttdel-SPitz-Mops-Dackel-SchäferlMNd — aber er hat schöne treue Hunde-Augen, die aus dem Dusche von Haaren fast sreimdlich-biktend heransschanen! , ,, ,'unb 14 Stück solcher Bestieu wegen habe ich heute nacht 180 Gießen. Auflösung des Rätsels in voriger Nummer: Moudscheruuacht. Bischof Von Orleans die Preußen mit den Hnnuen verglich und seine Diözesanen aufforderie, mit ihrem Bischof fortwährend zu beten, wie ihre Vorfahren mit dem heiligen Aignan gebetet hatten, bis Attila in die Flucht geschlagen und Orleans gerettet war." * Vierzig Ehen, die nach dem Ritus der Kirche doch England in aller Form! in Japan abgeschlossen worden waren,: wurden jetzt von dem Ehescheidnngsgericht in London als ungültig erklärt. Tie Frage wurde durch einen Antrag auf Ungültigkeitserklärung von feiten eines der Verheirateten aufge-- wvrfen. Dieser war im Oktober 1899 in der englischen Kirche in Tokio voll dem Bischof von Tokio getraut ivorden. Im Mai des vorigen Jahres klagte der Mann aus Ehescheidung gegen seine Frau. Ter Richter erklärte zu dessen Staunen, die Ehescheidung, nicht aussprechen zu können, weil zunächst festgestellt werden müsse, ob in Japan abgeschlossene Ehen gültig seien. Es ist nunmehr festgestellt ivorden, daß nach der Abschaffung der extraterritorialen Rechte durch den englisch-japanischen Vertrag von 1899 eine kirchliche Trauung nicht mehr genügt. Tie Ehen müssen vor dem Registrar des Distrikts in Gegenwart von zwei Zeugen registriert iverden. Tie in Japan lebenden Engländer haben von dieser Aenderung in den Bestimmungen nichts gewußt oder keine Notiz genommen und die Folge davon ist, daß vierzig seit dem Jahre 1899 geschlossene Ehen als ungültig betrachtet werden. Ter Bischof von Tokio hat jetzt die Regierung ersucht, diese Ehen durch eine ErgänzungsbesUmimmg zu dem ©efcbe gültig zu machen. Redaktion: D. Wittko. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen. meinen Schlaf opfern müssen! Es ist — schauderös! unerhört!" _ , , „Herr Leutnant," fängt der Bauer an, „Herr Leutnant, dös is ja gar net möglich — wir Hann ja nur den aller- einzigen Hund da —' im Hause — den allereinzigen da." „Donnerwetter! Ich werde doch noch zählen können: llmal habe ich einen solchen Köter bei der Tür hinausgeworfen — 14mal! und jedesmal war---" „Und jedesmal, Herr Leutnant, war das der uamlcche, der Zamperl da —, der hat droben unter dem Bett ser Lceger- ftatt und da is er jedesmal wieder durch dös Loch, das ich in der Bretterwand hab' herausschneiden lassen, wieder einikomme — es war halt immer wieder der Zamperl"." Goldene Worte. Ist deines Hauses Raum von Makel rein, Wird voller Freuden dir der Erdball sein. Jean Paul. Es kommt eine Zeit für uns alle, wo wir, der Welt und des Weltverstandes müde, von den Erinnerungen der Kindheit unb deS Elternhauses leben; wehe dann dein allen Menschen, der feine Mutter hatte, die ihm die Aiöänge seines Daseins zum Kinderparadies und Heiligtum geweiht hat. Bogumil Goltz. VexmMMs. * D i e greise Fürstin von Sayn-Wittgeu- stein, die Freundin Liszts, hat auf ihrem Ruhesitz Mon abri am Genfer See ihre Memoiren geschrieben, aus denen der „Corvespondant" einige interessante Bruchstücke mitteilt. Die 92 jährige Fürstin — sie wurde im Jahre 1816 als Tochter des Fürsten Bariatinski in Moskau, gehören — hat viel Merkwürdiges erlebt, namentlich üt der Zeit, da sie als Gattin eines mediatisierten Fürsten die meisten Höfe Europas in der Nähe kennen lernte. Im Jahre 1848 ging sie, nachdem sie in Paris die Aufregungen der Februar-Revolution mitgemacht und von einem Balkon des Hotels Meurice aus gesehen hatte, ivie die königliche Familie durch die Tuilerien zu denr Droschkenhalteplatz an der Rue de la Concorde floh, nad) Berlin, geriet aber hier, wo sie Ruhe zu finden hoffte, gleichfalls mitten in einen Volksaufrichr hinein. Sie war Augen- zeirgin der Demütigung des Königs. „Nachdem die Armee Berlin verlassen hatte", schreibt sie, „blieb der königliche Palast samt den inneren Gemächern des Königs und der Königin unter der Obhut des Volkes. Die Bitterkeit der Lage ‘ des Königspaares läßt sich nicht schildern. Der König mußte mehrmals auf dem Balkon erscheinen, um die Leichen der Revolutionäre zu grüßen. Auch die Königin wurde gezwungen, sich ueben dem König zu zeigen. Diese grausame Prüfung überstieg ihre Kräfte. . . . Man sah sie ohnmächtig werden. . . . Die königliche Gewalt schien für immer vernichtet zu sein. Man hatte dem König die Konstitution abgezwungen. Er zog sich nach Charlotteuburg zurück, begleitet von der Königin, die, so erzählt man, Lis zu ihrem Tode eine so bittere Erinnerung an das blutige Drama von Berlin bewahrte, daß sie nicht mehr in der Hauptstadt ihve.s Landes wohnen wollte." Während des deutsch-französischen Krieges weilte die Fürstin in Düsseldorf. Infolge ihrer intimen Beziehungen zu der Kaiserin hätte die Fürstin beinahe eine wichtige politische Rolle gespielt. „Zur Zeit des Waffenstillstandes", schreibt sie, „befand ich mich in Koblenz bei der Kaiserin Augusta. Ein einziger Gedanke beschäftigte ihren Geist: die Proklamation des Friedens! Eines Tages sagte sie zu mir: „Wenn sich jetzt in Frankreich ein edler, allgemein geachteter Mann fände, dem alle Parteien rückhaltslos,Ver- trauen schenken würden, könnte er sich große Verdienste erwerben. Er könnte als Delegierter der französischen Regierung beim Kaiser den Friedeltsschlnß in Vorschlag bringen; wir können die Initiative nicht ergreifen, aber wir würden uns mit Freuden zu Unterhandlungen bereit erklären". — „Glauben Majestät nicht," erwiderte ich lebhaft, „daß Mgr. Dnpanloup, der Bischof von Orleans, der Mann wäre, der eine solche Aufgabe übernehmen könnte?" — „Aber natürlich," entgegnete sie, „das ist eine ausgezeichnete Idee. Haben Sie Mittel und Wege, mit ihm in Verbindung zu treten und in aller Sicherheit seine Antwort zu empfangen?" — „Ich 'weiß ein Mittel", sagte ich. Wir trennten nn§. Ter Kaiser war nicht da. Die Kaiserin teilte ihm sofort mit, was wir besprochen hatten. Er war mit allem einverstanden und sprach in den schmeichel- yaftesten Ausdrücken von dein Bischof, dessen Charakter und Ruf ihm bekannt waren. Bei meiner Abreise versprach die Kaiserin, mich telegraphisch zu benachrichtigen, ob ich den Bischof von dein Gegenstand unserer Unterhaltungen in Kenntnis setzen sollte. Aber, ach! der schöne Traum zerrann ! Das fieberhaft erwartete Telegramm traf ein. Die Kaiserin telegraphierte: „Unmöglich nach dem letzten Hirtenbrief." "Es war der Hirtenbrief, in welchem der Literarisches. :— Max Grad: LebenssPiele. Novellen. ;— VerlaF von Egon Fleischel u. Co., Berlin M. — Preis: Mk. 4.— — Hauptsächlich die erste Novelle „Hans Jakob Wohlfahrt", die bei weitem umfangreichste, ist hervorzuheben. Es wird uns das Leben in den Profefsvrenkreisen einet süddeutschen Universität geschildert. Der Verfasser ciürollt ein packendes satirisches Gesellschaftsbild, dem man mit gcspamltem Interesse folgt. Die Schärfe des zweifellos zum Teil schiefen Urteils wird gemildert durch die Form, in der es un3 geboten wird. Der Lohndiener Wohlfahrt ist ein Manu von altem Schrot und Korn, und mit seiner Hilfe gelingt es, alle tragischen Konflikte, die sich unt die Hauptgestalten zusammenziehen, ans der Welt zu schaffen. In seiner Person kommt auch der Humor zum Ausdruck. Diesen Vorzug des Humors hat auch die Novelle „Erna Pastor und ihr Mantel", in der Szenen ans dem Kinderleben wiedergegeben iverden, die man dem Besten an die Seite stellen kann, ivas bisher in dieser Beziehung geschrieben ist. Ernstere Motive liegen den drei anderen Novellen „Zum hellen Licht", „Tänzelsritze" und „Unnütz" zu- grimde. ___________ Rätsel. Als Ganzes ragt cs stolz empor, Läßt du es ungeschoren: Doch schneidest du die Spitze ab, Ist es noch nicht verloren. Es fließet ruhig meist dahin In unfern deutschen Landen. Verkehrt geuommeu, lagt es viel, Nicht immer wird's verstanden. Raubst du ihm jetzt eilt wcitreS Glied, Kcmu's immer noch bestehen; Du schreibst es jede Zeile fast, Nur läßt sich's nicht verdrehen. Noch einmal gehe ihm zu Leibe, Mauch Mädchetr hat es gerne; Geht es auf die ErholuugsreiZ', Sein Wunsch: er sei nicht ferne. Teilst du als letztes jetzt es aus, Hat's weder Fuß noch Hände, Der eine Teil der liegt in dir, Der Kopf der liegt im Ende. Dr. E. N eint in» Auflösung in nächster Nummer.