Mittwoch den 17. Juni HM TOsyu ZMM MM Wirket, so lange es Tag ist. Roman von Maximilian Böttcher, (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Als er bei sinkender Dämmerung ins Schulhaus zurückkehrte, fand er Doktor Schröder vor. Gleich beim Eintritt fiel ihm auf, das; Bartikow das Bild seiner Frau nicht mehr in Händen hielt; ■—wie ihm Nagel zuflüsterte, war es Doktor Schröder verhältnis- mäßig leicht gelungen, es an sich zu bringen und ans dem Zimmer 8ii schaffen. Jetzt saß Bartikow still auf einem Stuhl, gab auch auf die an ihn gerichteten Fragen vernünftige Antworten; — die Nähe des Arztes, der ihni schon so manches Mal durch allerlei Krankheit und Gebrest hindurchgehvlsen hatte, wirkte beruhigend mtf ihn. „Na, 's tvird schott wieder wer'», Onkel Barch; mit Tante Korn is 's ja ooch jewor'n," scherzte Doktor Schröder und gab Bartikow einen leichten Klaps auf die Schulter. „Ja, ja, mein lieber Kantor," wandte er sich dann an Nagel, „so gehts in der Welt: der eine kriegts von der Solidität ganz unten im Zeh :— der andere von der Unsolidität oben im KvpP. Aber unserm Freund Bartikow wird man ja wohl das Bierseidel und die Kognakpulle etwas höher hängen in Zukunft. Und Fräulein Martha wird gerade Mühe genug haben, mit ihrer Hände Arbeit für sich und den Herrn Pasm das Notwendigste zu verdienen." Bartikow nickte mit düster-verschlossener Miene. Heber seine Niedere Stirn hin zogen sich tiefe, parallel, verlaufende Furchen von einer Schläfe bis zur anderen. „Bon dem Monsieur Sohn ist doch wohl auf keine Unterstützung zu rechnen," fuhr Doktor Schröder fort, „obgleich er jetzt — wie ich neulich zufällig hörte — eine Anstellung än Berlin gefunden haben soll? Oder stimmts nicht?" „Ich weiß nichts von ihm — für mich existiert er nicht mehr, der ... .," entgegnete Bartikow. Doktor Schröder verabschiedete sich und ging, von Heinz begleitet, hinaus. Draußen sagte er: „Ter Alte umrde augenscheinlich infolge der unmenschlichen Hitze in letzter Zeit von einem allzu großen Durst geplagt .... da hat ihn so'n kleiner Anfall von Delirium untergekriegt. Im übrigen kann er — besonders, wenn man ihm den Alkoholgenuß auf ein bescheidenes Maß beschränkt — noch zehn Jahre leben. Ter Kerl hat eine Konstitution wie Stahl und Stein. Wo wird er denn übrigens bleiben, nachdem ihm die Schlafstelle runter» gesengt ist?" „Ich will ihn bis anf weiteres bei mir behalten," antwortete Heinz. Doktor Schröder fuhr herum. „Mann Gottes, Sie sind . . . ." Tie Fortsetzung verschluckte er. Nach einem kurzen Stillfckpveigen fragte er: „Mas sagen Sie zu der Neuigkeit, daß Wilhelm Bartikow einen Posten gefunden hat?" > >,Jch wußte es schon seit Wochen." „So so . . . na, dann guten Abend. Und lassen Sie sich die Gastfreundschaft nicht leid werden." Er stolperte in die Nacht hinaus, die noch immer von dem widerlichen Geruch der Brandstätte erfüllt war. Heinz ging noch rasch über die Straße zu seiner Mutter hinüber, unt über das Besserbefiuden BariiÄws Bescheid zu bringen. Er tounberte sich, Martha nicht anzntreffen — im stillen hatte er sich schon gewundert, daß sie nicht mehr ins Schulhaus hinüber gekommen war, nach ihrem Baler zu sehen —, und erfuhr, sie wäre, ohne vorher einen Bissen zu sich genommen zu. haben, tg Schlaf gesunken. „Das beste für sie," sagte Frau Bollrath. „Wenn ichs eilt* richten könnte, sollte sie achtundvierzig Stunden schlafen, um und um. Ich glaube, das arme Ting hat jahrelang keinen rsM tigen, ruhigen Schlaf mehr gehabt." In der Nacht, die nun kam, richtete sich Heinz oft von dem Kanapee, anf dem er sichs notdürftig bequem genracht hatte, enipor und horchte nach feinem Bett hinüber, das er an Bartikow abgetreten hatte. Wohl warf sich der ab und zu unvuhig auf dem fremden Lager umher, dann und wann rang sich auch ein dumpfes Stöhnen aus seiner Brust; aber es schien doch kein Anzeichen dafür vorhanden, daß er wieder in den Zustand gefährlichep Beängstigung zu verfallen drohte. Gegen Morgen, als schon die Hähne rings auf den Nachbar-! grundstücken zu krähen anhnben, sank Heinz, von Müdigkeit bezwungen, in schweren Schlaf. Unsanft wurde er in der achten Stunde geweckt. Nagel stand vor ihm. „Steh aus, du, — es ist schon spät." Jäh schnellte er empor; sein Blick, noch schlaftrunken, flog zu Bartikows Lagerstatt hinüber — sie war leer. Erschreckt sah. er den Kantor au. „Ja," sagte der und kraute sich Hinterm Ohr, „eben kommt der Bergbauer Franz, der am Kirchhof den großen Ackerplau hat, und erzählt, daß Bartikow sich aufgehängt hat.... an der großen Buche, die am Eingang des Bartikowschen Erbbegräbnisses steht." Tret Tage darauf trug mau den Unglücklichen zur letzten Ruhe. Heinz hatte sich keinen Augenblick bedacht, ihn mit vollem kirchlichen Geleit zu bestatten. Wie hätte er Marthas Vater verweigern können, was er Claus Schwarzmeier gewährt hatte? Auch Wilhelm Bartikow nahm an der Beerdigung teil. Gebeugt und mit den Tränen kämpfend, stand er an der offenen Gruft. Er war sehr mager geworden, und feine Züge schienen sich vergeistigt zu haben; oder fraß nur flüchtiges Reueemp- finden an ihm, von der Wucht der Stunde hervorgepreßt, —■ prägte vorübergehende Schmerzerschütterung seinem blassen Gesicht den täuschenden Ausdruck seelischer Erhebung und Veredelung auf? Heinz Vollrath sah ihn ost an, richtete ganze Sätze feiner Leichenrede nur an ihn; doch wich Wilhelm dem Blick des Hochherzigen felbft dann noch aus, als dieser beim Niederpoltern der Erdschollen auf ihn zutrat und ihm die Hand gab. In den ersten Tagen des Oktober kehrten Friedheims von der Reise zurück; alle drei: denn Werner war gegen die Mitte des. 370 September, nachdem er sein Abunricntcnexaincn bestanden hatte, nach Meran nachgereist. Gleich am Tage seiner Heimkehr erschien der liebenswürdige Junge im Schnlhaus und brach.c Heinz „als Reisegcschenk" eine Kopie des Leonardo da Vineischen Abendmahles. Heinz wollte das Bild nicht annehmen; schließlich aber, als Werner immer wieder bat, '"ernte er: „Nun gut denn, so mag eS über meinem Bücherschrank prangen, als Erinnerung au den liebsten jungen Freund, den mir das Leben bisher beschert hat." Werner blickte besangen zu Boden. „Sie sagen: ,znr Erinnerung',", hab er an, „das klingt so nach Abschiednehmen. Aber ich denke doch, wir werden uns noch recht oft sehen, ehe ich in unser Bergwerk nach Schlesien gehe?" „Also Sie haben sich nun doch für die kaufmännische Karriere entschlossen?" suchte Heinz abzulenken. „Ja," seufzte der Jüngling, — „ich möchte ja so sehr viel lieber Theologie studieren. Aber schließlich kann ichs Papa auch wieder nicht verdenken, daß er die Unternehmungen, die er in drei langen Jahrzehnten geschaffen hat, von mir fortgeführt wissen will." „Gewiß nicht," entgegnete Heinz Vollrath. „Ueberdies können Sie als der reichbemittelte Arbeitgeber von Tausenden ebenso viel, wenn nicht mehr Segen stiften, denn als Geistlicher. Ich armer Pfarrer" — er lächelte resigniert — „bin und bleibe in der Hauptsache auf ein Wirken mit dem Wort angewiesen .... Sie aber, der zukünftige Herr über Millionen, werde!: Tag für Tag wirken mit der großen, allzeit lebendigen Tat. Und nicht zum Segen Ihrer Arbeit allein. Nein, lvemr Sie ein Vorbild geben in dem Sinne, in dem Ihr Herr Vater am letzten Abend vor der Mreise nach Ostende zu uns gesprochen hat, so werden Sie wirken zum Wohl und zum Segen von Hunderttausendeir." Werner blickte seinen Lehrer mit strahlenden Augen an. „Nehmen Sie meine Hand darauf, daß ich mich bei allem, >vas an mich herantreten lvird, immer erst fragen werde: iuie würde Heinz Vollrath in die,em Falle handeln?" Eine Pause trat in der Unterhaltung ein; beide schienen befangen; denn beide dachten an Isabella. Schließlich begann Heinz: „Ich habe noch gar nicht gefragt, wie es dem Herrn Papa und dem Fräulein Schwester geht?" „Oooh . . .," brachte Werner gedehnt über die Lippen, „Papa ist ja ganz wohlauf; aber mit Isabellas Gesundheit steht es .nicht zum besten." „Hm", machte Heinz und starrte zu Boden. Er wollte fragen, was Isabella fehle, aber die Kehle war ihm wie zugeschnürt Wieder schwiegen beide eine ganze Weile. Plötzlich sprang Werner von seinem Stuhle auf. „Ich ... ich kam: mich nicht verstellen," stieß er hervor, indem er ein paar erregte Schritte durch das Zimmer machte, „am allerwenigsten Ihnen gegenüber. Ich muß frei heraussagen, wie mir ums Herz ist." Er blieb dicht vor Heinz stehen, heftete bei: Blick der großen Augen mit dem Ausdruck innig-vertrasuender Bitte auf dessen ernst und blaßgewordenes Antlitz und fuhr fort : „Sehen Sie, es ist mir nicht entgangen, daß ein paar Wochen vor der Reise nach Ostende zwischen Ihnen und Isabella eine Spannung eingetreten ist, an der — wie ich wohl bemerkt habe — lediglich Isabella die Schuld trug. Hm" — er lächelte beklommen und räusperte sich — ,/daß schon seit dem Frühjahr eine Art Liebesverhältnis zwischen Ihnen beiden bestand, das ... . das konnte ja eine blinde Frau mit dem Stock fühlen- Aber . . . na also ... ich war ost fuchsteufelswild ans Isabella, weil sie so wenig Rücksicht ans Sie nahm und sich mit Banne- mann in ein albernes Getändel einließ — weswegen eigentlich, ist mir bis heute nicht klar geworben ■—, und ich habe ihr auch verschiedene Male meine Meinung gesagt, besonders an jenen: ,Abend, an dem sie für dieses Ekel von Forstmeister gegen Sie Partei nahm. Nebrigens hat ihr damals mich Papa gehörig den Text gelesen, und es hing nur an einem seidenen Haar, daß die Reise glicht noch in: letzten Augenblick ganz abbestellt wurde. Und als Sic, ohne von ihr Abschied zu nehmen, wegliesen, dachte ich: ,Nun ist der Bruch fertig. Aber das geschieht Isabella recht : • • •’ Na . . .", er seufzte —• „wie ich Isabella dann aber in Meran wieder gesehen habe — so blaß und — und so ver- grämt. und ihre Nerven setzten ihr wieder schrecklich zu, und immer war sie müde und mißgestimmt und an nichts, was wir auch unternehmen mochten, sand sie mehr Gefalle:: und Freude . . . . da tat sie mir denn wieder leid, und ich hätte au: liebsten gleich an Sie geschrieben und meinem Herzen Lust gemacht. Aber ich fühlte mich meiner Sache noch nicht sicher — es ist immer so schwer gewesen, bei Isabella klar zu sehe:: —; und als ich Papa, der stets sehr sorgenvoll lvar, behutsam aüssorschen wollte, antwortete er mir: .Lieber Sohn, hier handelt eS sich um Tinge, die du noch nicht verstehst, und um die du dich also an: besten gar nicht kümmerst Derne Schlvester must mit sich allein ins Reine kvw- ”len- Wie rch aber den nächsten Tag mit Isabella nach Schloß -vrrol ^l)mauf>vanderte, sing sie nach langem Drucksen an, mich über «sie auszuforschen, ivie es Ihnen ginge, ob Sie ivohl aus-» sehen, ob Sie nie von ihr gesprochen hätten usw. Ich antwortete: -Nie!' da wurde sie kreidebleich und sing zu weinen an. Ich suchte sie zu beruhigen; und sie sagte: .Schreibe an Heinz, daß ich unglücklich bin.' Ich antwortete: .Nein! Deine Pflicht ist es, ihn um Verzeihung zu bitten.' — Ta entgegnete sie: .Ich hab' es schon getan. Aber er hat dir angebotene Versöhnung ausgeschlagen!' Ich war erschrocken: aber schließlich erwiderte ich: ,Ja . . . . du hast ihn zu schwer gekränkt- Ich ließe mir das auch nicht gefallen. Mit Männern spielt man eben nicht. Nun bleibt dir schon weiter nichts übrig, als zu hoffen, daß die Zeit wieder alles zum besten wendet.' Ich sagte das aber nur, weil ich wollte, daß Isabella eine gründliche Prüfung und Läuterung durchwachen sollte. Und die hat sie durchgemacht, glauben Sie mir! A’ie Photographie, die ich von Ihnen mit hatte — mein Gott .... eigentlich ist es ja wohl Unrecht, so etwas auszu- plaudcrn — aber na ... . alw Isa hat nicht eher nachgelassen, als bis ich ihr das Bild schenkte. Und die beiden Briefe, die Sie mir nach Meran schrieben, sind mir aus ipeiner Schreibmappe verschwunden, und ich bii: sicher, daß nur sie sie mir genommen haben kann. Und jetzt, wo wir wieder zu Hanse sind, geht sie umher wie im Fieber, ißt nicht und trinkt nicht, und fortwährend sitzt sie unter der Blntbuche an: See, dort, wo. . . wo . . . na, ich hab damals nach den: 'Auftritt mit den: jungen Bartikow gesehen, wie Sie sie küßten —, und — und ..... ick) .... ich habe wirklich so Angst, daß sie irgend eine Dummheit begehen könnte, und ich möchte sie am liebsten auf Schritt und Tritt verfolgen. Und darum . .. Mit Tränen in den Augen ergriff er Vollraths Hand und hielt sie fest — „und darum, bitte, bitte kommen Sie doch wieder zu uns . . . ein einziges Mal: Denn ich bin sicher, wenn Sie Isabella nur einmal gesehen haben, werden £5ie ihr vergeben, und cs wird alles gut sein." (Fortsetzung folgt.) Gictzencr Lcbcttsmittelppeise vor 1©O Jahre». (Nachdruck verboten.) Daß-wir gegenwärtig in einer recht teuren Zeit leben, lehrt die tägliche Erfahrung. Die Einnahmen stehen ost in keinem Verhältnisse zu den Ausgaben. Mancher wünscht sich daher auch die gute alte Zeit zurück, in der man bei geringeren: Einkommen doch weiter kam wie heute. Wie sehr sich die Preisverhältnisse verschoben haben, zeigen die Polizeitaxen und Marktpreise der Lebensmittel vor 100 Jahren. Damals konnte man ein Pfund Ochsenfleisch für 27 Psg„ ein Psund Kuh- oder Rindfleisch für 21 Pfg., ein Pfund Kalbfleisch für 10 Pfg. erstehen. Schweine- und Hammelfleisch hatten einen verhältnismäßig hohen Preis.; man zahlte dafür im Pfund 30 Pfg, Bratwurst und Schweinefett standen für damalige Zeit hoch im Preise. Während das Pfund gewöhnliche Wurst 24 Pfg. kostete, zahlte man für das gleiche Gewicht Bratwurst 45 Pfg., für Schweinefett sogar GO Pfg.'*) Das Pfund Butter stellte sich aus 45 Pfg. Seinen Durst konnte man billiger wie heute löschen; man zahlte für das Liter Bier und Milch etwa 6 Pfg. 9 Handkäse erhielt man ebenso lute 11 Eier für 24 Pfg. Das Pfund geräucherter Schinken kostete 48 Pfg. Der vierpsündige Laib Schwarzbrot stellte sich auf 36 Pfg.; ein Dreipseuuig-Milchbrot wog.65 Gramm. Fische hatten einen hohen Preis; man zahlte für ein Psund Hecht 48 Pfg. .Holländische Heringe wurden von I. Melchior Pistor zu 24 und 30 Pfg. pro Stück angeboten. *) Der hohe Preis für Fett ist auffallend; jedenfalls war die Nachfrage stärker als das Angebot; auch gah.es noch nicht wie heute die Einfuhr fremden Schmalzes. picknick im Grünen. In Rom hat unlängst ein satirisches Lustspiel von G-iianniuo Antona Traversi sehr gefallen. Es heißt: „Die Märtyrer der Arbeit". Darunter ist aber beileibe kein Arbeiterstück mit Hinterstubenmilieu zu verstehen; im Gegenteil: das Stück spielt in den elegantesten, vornehmsten und höchsten Kreisen der römischen Gesellschaft, und mit dem Ausdruck „Märtyrer der Arbeit" bezeichnet der Dichter 371 - He tarnten Opfer der Repräsentation, der mondainen Pflichten, die von Soireen, Bällen und Diners Zermürbten und Erschlagenen. Ihre Zahl ist Legion. Nicht nur in Rom, und wenn das Frühjahr kommt, so ftaiut man diesen armen Opfern, die des Winters Hochvergnügen ausgehöhlt, schwach und krank gemacht hat, überall begegnen, wenn es die be- dauernswerten Märtyrer nicht vorziehen, sich unter südlichem Himmel von den Strapazen eines Winters zu erholen. Das Frühjahr ist die Zeit der Magenverstimmungen, des physischen und seelischen Katzenjammers, der Eitttäuschnngen und der ärgerlichen Rückschau. Wenn es heut noch Lenz- poeten geben würde, so würden sie ihre Leier auf Moll stimmen, und eitel Klagetöne entquöllen ihrem Munde. Eijn alter Satz bewahrheitet sich: Für das Gute und Schöne, das wir genießen, haben wir mir ein schwaches Gedächtnis, und alles Unangenehme, das uns widerfährt, bewahren wir sorgfältig in der Erinnerung. So haben wir denn jetzt rasch und leicht vergessen, was wir im Winter Gutes und Schönes getrunken und gegessen haben, wieviel liebe Worte und noch liebere Blicke Noir an Tisches Bord mit der schönen Nachbarin tauschten. Und wenn wir an die lange Reihe der Feste znrückdenken, so haftet uns nur der Tafellärm im Gedächtnis, das Gewirr der Stimmen, das Geklirr der Bestecke,' das Brnhaha, in dem man sein eigenes Wort Nicht versteht. Und da nun einmal der Mensch ohne Tafelsreuden denn doch nicht auskommen kann, so sehnt er sich jetzt nach aeräuschloseren Diners und nach Eßtischen, die weniger vom Sturm der Menge umbraust sind. Und wie immer, wenn der Mensch seine Sehnsucht klagt, öffnet ihm die Natur ihre liebevollen Arme. Ein herrlicher großer Speisesaal tut sich auf: der Wald, Und der Tisch im Freien, die Eßkunst im Plenair lockt mit allen Reizen. Die ersten warmen Sonnenstrahlen brauchen nur zu kommen, und der Boden des Waldes bedeckt sich mit Ltullen- papier. Man packt Eßkörbe, und man prüft Speisen und Getränke auf ihren Widerstand gegen Märsche und Fahrten. Wer einmal im Walde auf weichem Moose gelegen, von dem eilt weißes Tuch sich blinkend abhebt, wer einmal gesehen, wie die Sonne durchs Gezweige bricht und einen Rheinwein vergoldet, wer einmal die hungrige Neugier erlebt, mit der man die Pakete löst und die Terrinen öffnet, Und wem einmal die seltsame Mischung von Tanneuduft und dem Parfüm einer reichgefüllten Obstschüssel nm die Nase gezogen ist, der schwärmt immer wieder von solcher Hingabe an die Natur. Und dann! Das Essen im Winter hat etwas Abgezirkeltes, Regelmäßiges, von vornherein Bestimmtes. Das Wesen des Picknicks liegt in der Improvisation, int Unerwarteten. Niemand weiß, was der hoch- beladene Korb enthält, was der oder jener zum gemeinsamen Mahle beigestenert hat. Und ist nicht das schönste im Leben immer eine Ueberraschnng? Und hier spielt die Natur mit in dem lustigen Wettbewerb. Einmal wirst die Sonne in verschwenderischer Laune eitel Goldstücke durch das Laub auf Täfel und Gäste, ein andermal huscht eine Wolke vorbei, und plötzlich ist die ganze Stimmung transponiert, ein andermal wieder spielt der Wiitd zu Tische auf, oder ein Vöglein gibt ein Konzert; jeden Augenblick ändert sich der Rahmen der Gesellschaft, jeden Augenblick hallt das Lachen im Freien anders wider. Und wenn man auf die Stimmen ringsum achtet und sie versteht, dann ist es, als würden alle Waldgeister und Waldekferr mitwirken, um die Menschen, die ihre Gäste sind, zu zerstreuen. Und dann kommen die Uebevraschiutgen, die sozusagen im Stoffe selbst liegen. Wer niemals Sekt int Walde, wer niemals Sekt hoch oben in der Gletscherwelt getrunken hat, der weiß nicht, welche zauberischen Kräfte in ihm verborgen sind. Es ist, als ob jenseits der Schneegrenze ein himmlischer Rauschegott den irdischen Champagnergeist ablösen würde. Die blaue Kuppel der Unendlichkeit über sich, das im Morgenlicht aufglühende Schneefeld zu seinen Füßen, die Stirne gebadet in reinster Luft, glaubt man im Sekt eisgekühlte Sonnenglut zu schlürfen. Und dann beginnen die Steine zn fingen und die Felsen zu tanzen und die Sterne zu lachen, und man singt nnd tanzt und lacht mit, als wäre das Flugproblem längst gelöst, und als hinge es nur von uns ab, uns frei und leicht in den Aether zu schwingen. Picknick hoch oben auf den höchsten Höhen, Joie des Menschen Fuß erreichen kann, Picknick unten im Tale, im Wald, am Fluß, am Wieseurand — tausend Stimmungen stürmen auf mich ein, wenn ich daran denke. Und in der Natur erst kommt man zur Einsicht, wie lyrisch ein kulinarisches Vergnügen werden kann. Und wie orchestriert die Jahreszeit die Melodik der Umgebung. Wie anders frühstückt es sich int gnfgrünenden Birkenwalde, wie anders unter dichtem Sommerlaub und wie ganz anders int Herbste, wenn die ersten braunen Blätter raschelnd auf uns nieder- fallen. ... Aber daun entdecken wir mit einem Male, daß unsere Sitzgelegenheit reich ein Ameisen ist, daß der Wind boshaft mit Servietten und Tischtuch umspringt, daß die ganze Picknickerei eine Kette von Unannehmlichkeiten ist. Wir sehnen uns wieder nach dem wohligen Zimmer, nach dem sauber gedeckten Tische, nach der Zigarre vor dem Kamin, kurzum, nach allem, was Gesetz und Regel und abgezirkelt und vorhersehbar ist. _ Und so schwanken wir ein Leben lang von einer Sehnsucht zur anderen, von Erwartung zu Enttäuschung, von Freiheitsdrang zur Freude am Gesetz. Das improvisierte Picknick •— Picknick int Freien hat einen schönen Doppelsinn — war immer unter hundert verschiedenen Namen das Tischvergnügen der Frei- heitsschwärmer. Und weint der Sommer diesmal nur Halbwegs feinen Aufgaben und Pflichten genügt, so lockt er in allen Menschen die Freiheitschwärmerei aus dem Herzen, und sie gehen hinaus nnd tafeln int Wälde. Vermachtes. * „Und in Jene lebt sich's bene!" Aus Jena wird geschrieben: Ein geradezu ideales Verhältnis besteht in der thüringischen Musenstadt zwischen den Jüngern der heiligen Hermaudad und denen der Alma Hinter. An einigen Vorgängen der letzten Tage kann dies auch für Fernstehende glaubhaft gemacht werden. Einige lebenslustige Studios hatten sich abends trotz kühler Witterung vor dem Hanfried- Denkmal auf dem Marktplatz gelagert und musizierten, scherzten und lachten. Da nahte sich ihnen gemessenen Schrittes ein Hüter des Gesetzes und sprach die großen Worte gelassen aus: „Meine Herren! Daß Sie sich nur keinen Schnuppen holen!" Die Korona lachte und dankte herzlich für die Besorgtheit des manchmal verulkten „Polypen", der sich mit einer wiederholten Mahnung verabschiedete. Kurze Zeit darauf wurde ein Student von einem Schntzmanne dabei beobachtet, als er an einem Anstreichergerüst empor- klctterte. „Was machen Sie da?" frug der Behelmte tn verweisendem Tone und suchte nach dem Bleistift. Der Kletterlustige antwortete: „Ich möchte mich nur ans das Gefühl prävarieren, wenn ich demnächst ins Examen steige!" — Und kaum hatte er das Wvrt gesprochen, als er auch bereits mit großem Gepolter durch das Gerüst hindurchfiel. Ein Haufen Bretter donnerte hinterdrein und deckte den Abgestürzten liebevoll zu. „Ich bin gerasselt!" rief der Studio aus seinem Holzlagerplatze dem Schutzmann zu. Dieser aber ließ den Bleistift stecken und überließ den Turchfallskandidaten seinem Schicksale. * Der Omni b u s als Theate r g ar dero b c. Die Choristinnen des Shesficldtheaters reiften jüngst nach London, um in einer Vorstellung in Queens Hall mitzuwirken. Sie kamen erst eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung in London an. Auf dem Bahnhof erwarteten die Gesellschaft zehn Automobilomtiibusse, nm sie nach Queens Hall zu führen. Der Manager, welcher einsah, daß es an Zeit mangelte, um sich in den Theatergarderoben zu kostümieren, gab schnell entschlossen die Order aus, sich int Omnibus umIiizieheii. Die Vorhänge an den Fenstern wurden her- untergelässen, und während die Omnibnsse mit Getute durch die Londoner Straßen stürmten, entwickelte sich im Innern eine lebhafte Tätigkeit. Der Direktor von -Queens Hall, welcher am Eingang seines Theaters wie ein Verzweifelter hin und her raunte nnd mit schweißbedeckter Stirn den unbarmherzig weiter vorrückeuden Zeiger seiner Tascycn- uhr betrachtete, war hocherfreut, zu sehen, daß ine Chor- mädchen schon alle kostümiert den Wagen entschlüpften, so daß sie sich direkt ans die Bühne begeben konnten. Die Idee ist übrigens nicht ganz neu nnd war schon vor etwa einem Jahr einmal von einer Londoner Schauspielerin verwirklicht worden. Diese Dame, eilte Vortragskünstlerin, hatt in drei verschiedenen Londoner Theatern zu gleicher Zett Engagements angenommen und sich die Sache so eingeteut, daß ihr Auftreten aus den verschiedenen Bühnen auch in verschiedene Zeiten fiel. Nur mit dem Umziehen haperte es. Sie ließ sich nun ein völlig geschlossenes Automobil als Theatergarderobe Herrichten und mit allem hierzu ge 372 — hörigen Kornfort, als da sind Spiegel, elektrische Brerrn- scheren, Kleiderschränke und Schminkkästen ausstatten. Von einer» Theater zum andern jagte die unermüdliche Künstlerin rrrrd zog sich unterivegs mit Hilfe ihrer Garderobenfrau um. * Feminismus und Geistes kra n kh e it. Der bekannte finnische Psychiater Onni Granholm will jetzt einen kausalen Zusammenhang zwischen Feminismus und Geisteskrankheit feststellen. Finnland ist, wie bekannt, das Land, in dem sich die Frauenbewegung zur höchsten Blüte entfaltet hat. Die Frauen genießen dort die größten Rechte und sind den Herren der Schöpfung völlig gleichgestellt. Mcht allein, daß sie jedes Amt im Staate bekleiden dürfen, sie besitzen auch das aktive und passive Parlamentswahlrecht. Nun hat Onni Granholnr statistisch nachweisen können, daß in jenen Städten, in denen am meisten Frauenrechtlerinnen sind, auch das Zunehmen von Geisteskrankheiten zu konstatieren ist. So ist z. B. die Stadt Nurmes dafür bekannt, daß in ihr seit 1900 die Zahl der Irrsinnigen in erschreckender Weise zugenommen hat. Auf 12 000 Einwohner kommen in der genannten Stadt 67 Geisteskranke. Und gerade in Nurmes habe die Frauenemanzipation ihre eifrigsten Vertreterinnen. Der genannte Gelehrte zieht dar- aus den Schluß, daß politische Krisen und soziale Stürme auf die Bewohner kleiner Städte einen schädlichen Einfluß äusüben und das Familienleben sowie die geistige Entwicklung der Jugend beeinträchtigen. * (Sin Advokatenhonorar. Rufus Isaacs ist der englische Advokat, der besser als alle anderen die Bedeutung des, Ausdrucks „Reden ist Gold" kennt. Fedes Wort, das er iu einer seiner Verteidigungsreden sagt, wird ihm mit einem Häufchen Gold bezahlt. In dem Prozeß, der nach dem Erdbeben auf Jamaika gegen die Versicherungsgesellschaft „London and Lancashire" angestrengt wurde, zahlte ihm die von ihm verteidigte Gesellschaft 60 000 Mk. Honorar; dazu kamen aber noch Tagegelder im Betrage von 4000 Mk. pro Tag. Da nun der Prozeß 21 Tage gedauert hat, konnte — so lesen wir im „Cri de Paris" — Herr Rufus Isaacs 144 000 Mk. Anwaltshonorar einziehen. * Die Suche nach Ohm Krügers Millionen. Das Suchen nach verlorenen oder verborgenen Schätzen mag für phantastische Gemüter manche Reize bergen, aber tzs ist keineswegs so lohnend und gewinnbringend, wie dre Schreiber von Menteuerromanen es schildern. Die von dem Londoner Syndikat ausgerüstete Expedition, die vor einem Jahr auszog, um den „verlorenen Schatz des Präsidenten Krüger" auszuspüren, hat das zu ihrem Schaden erfahren müssen. Nach langem Forschen und Suchen an den südafrikanischen Küsten haben sie jetzt so gut wie unverrichteter Dinge die Heimfahrt nach England" angetreten, denn als Erfolg ihrer Bemühungen bringen sie nichts mit als einige ivenige Wertgegenstände und Porzellanwaren, dre zusammen kaum ausreichen werden, um die Kosten des Unternehmens auch nur halbwegs zu decken. Die „Alfred Nebel", die hoffnungsvoll von London ausgezogen war, hat vergebens nach dem gescheiterten Segelschiff „Dorv- thea" geforscht, die angeblich bei ihren: Untergang an der Küste von Natal die Millionen Ohm Krügers mit in die Tiefe geführt hat. Nachdem alle Nachforschungen erfolglos blieben, steuerten die Schatzsucher nach Swakopmnnd in Suche nach dem Wrack des „Dunbeth". Allein hier mußten sie erfahren, daß, sie zu spät kamen, denn selbst die Kupferbeschläge und die Takelage waren bereits von anderen Beutefreudigen gesichert. Allein dieser Teil der Exkursion kostete über 16 000 Mk. Dann wandte man sich zu dem Wrack des holländischen Schiffes „Middleburg", das in der Saldanha-Bai gesunken war. Hier war es, wo mau die geringwertige Porzellanladung sicherte, unter großen Be- miihungen und unter einem Zeitauftvand, der mit dem Werte des Fundes schließlich nicht in Einklang stand. Den eruzig praktischen Erfolg erzielten diese modernen Schatzsucher dadurch, daß sie in Kapstadt ihr Schiff gegen eine Erntrittsgebühr von 50 Pfennig besichtigen ließen, und die Kavstädter taten ihr Bestes, die Enttäuschten eilt wenig zu entschädigen. , us dem Gerichtssaal. Richter: „Sie sind vor- 6a6’n!' ? — Angeklagter: „Weil s' mich erwischt Goldene Wort' iibev Erziehung. . Spiele mit deinen Kindern! Ein schöner Rat denk,t du. Müuw soll rch die Zeit nehmen, um mit meinen Kindern zu spielen? Ich habe ,a kaum Zeit, um die nötigsten .Haus- arbeiten und dle dringendsteu Mutterpflichten zu erfüllen. — Du hast gctotB recht, und ich verlange auch nicht, daß du stunden- laug mit deinen Kindern nutzlos heriimtändeln sollst. Aber ge- Egentlich erübrigst du doch einen Ailgenblick, ein Biertelstündchem Dp fmdest es auch oft genug zum Plaudern mit der Nachbarin.« Dieses Btcrtelstundchen widme hin und wieder deinen Kindern. Springe Mit ihnen heruni, singe mit ihnen, tanze den Ringel- Ehen mit und was sonst gerade von den Kindern gespielt wird/ Es, wie da die Gesichter deiner Kleinen mit einem Male strahlen! Welcheii Wert gewinnt das Spiel sich sie, wenn die Mutter dabei ist ! Wre dankbar sind sie dir dasiir, daß du dich zu jhnen herunterneigst. Und ist deine Zeit heruni, so sage es itzeen, daß du nun wieder an die Arbeit inußt, iveil sie sonst Essen bekamen, oder weil Hans sonst mit der zerrissenen Hose und Liefe mit entern Loch im Strumpfe herumlaufen mußten. Tas werden sie verstehen, sie werden dich, mit Schmerzen zwar, ziehen lassen. Aber sie werde» sich schon jetzt freuen auf das nächste Mal, da du wieder zu ihnen sagst: Kvmmt, Mutter schelt mit: Ringel- ringelrvsen, schöne Aprikosen — — — Tat sollst Wort halten.- Du hast deinem Kinde versprochen, ihm etwas mitzubringen, tuen» du in die Stadt oder in, den Basar oder auf den Markt gehst. Teilt Kind wollte gern mitgehen, aber es paßte dir nichts und um die kleine Trängerin zti befriedigeil, gabst du ihr das Versprechen. Oder dein Kind mag die heutige Mittagsnmhlzeit nicht, und zunt Tröste versprichst du ihm morgen seine Leibspeise. „Was man versprocheit hat, muß man auch halten," so fordert unerbittlich meine kleine Fünfjährige ihr Recht, .wenn ich aus Vergeßlichkeit mein gegebenes Mort nicht gehalten habe. Und ich.beeile mich stets schnell, das. Versäumte, nachzuholen. Tenn es ist von großer Wichtigkeit, daß die Kinder daran gewöhnt werden, streng Wort zu halten. Tazn ist aber in erster Linie nötig, daß Mutter und Vater selbst dem , Kinde gegenüber streng Wort halten. Man denke nicht: es ist ja nur ein Kind, dem ich etwas versprochen habe, und bei einem Kinde braucht man es so genau nicht zu nehmen. Noch viel weniger darfst du aus Aerger darüber, daß du von beinern Kinde zur Ordnung gerufen wirst, dein Kind barsch und schroff znvückweisen. (Sin Kind hat ein feines Gefühl für Recht und Billigkeit. Lege Wert darauf, deinem Kinde dieses feine Ge-. fühl zu erhalten. < ■ Fortschritt. Wenn wir der Weltgeschichte Gang betrachten, So sehen überall wir Licht und Dunkel, Wie Leid und Not der Menschen Glück uumachten, Wie Freude strahlt gleich Hellen: Sterngesttnkel, Wie sie int Wisseitsförtschritt Höh'n ersteigen. In trübem Wählt sich dann zur Tiefe neigen. Doch überschau'» das Ganze wir bis heute, Tann zeigt sich imS ein hoffnungsreiches Bild: Wir seh'», wie immer Segen aus deut Irrtum quittt lind frohe Andacht, wie bei Frühgelätlte, Füllt unsre Herzen. Ewig strahlt der Funkelt Ter Göttlichkeit im menschlichen Gelltüte Und führt mit Riesenmacht, tuemt wir gesunken. Zu neuer Höhen neu entspross'ner Blüte. So lvandeln wir at>f viel gennmb’ncit Wegen Doch immer einem größer» Ziel entgegen. Was wir in schweren Kämpfen uns erringen, Stärkt uns und utacht die weitern Schritte leicht: Ans rechtem Wege schon liegt das Gelingen: Wer auf ihnt wandelt, hat ein Ziel erreicht. Ang. Antmann. Silbenrätsel. Meili Erstes ist ein Harren, Sehne», Eilt Geben, Nehmen, Nippen, Koste». h. „ Ma» glaubt tut Himmel sich z>t wählten. Alt wird sie mtb kamt doch nicht rosten. Tie nächsten zivei sind hold unb rein, Es wird oft heiß mit sie gerungen. Als manches Helden Sonnenscheilt Sind sie im deutschen Lied besungen. Die letzte finb’ft du auf dem Herde, Sie schmeckt dem Kinde, nicht dem Zecher, ,vvs. tV Das Ganze ist auf hess'jcher Erde Ter allerbeste Sorgenbrecher. Auflösung in nächster Nummer. Auslösung des Abstrich-Rätsels in voriger Nummer: < Flieder — Lieder — Jeder — Eder — Der — Er. Redaktion: P. Wittko. — Rotationsdruck unb Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckereß R. Lange, Gießen.