Mittwoch den j(2. August 1908 BBf TOilffl ^NW,' »ÄäsT W^Wi? M,,,s, ML-oÄ Frau Mr Williams beim Gewitter. Humoristische Skizze von Mark Twain. (Nachdruck verboten.) (Schluß.) Ich versuchte cs, Über die Kammer vermöchte uns beide bei geschlossener Tür nicht zu fassen, wenn wir nicht ersticken wollten. Ich schnappte eine Weile nach Luft, dann stürzte ich hinaus. Meine Frau rief: „Mortimer, es muß etwas zu deiner Rettung geschehen, gib mir das Buch, das auf dem Kaminsims liegt, und ein Licht, — aber steck' es nicht an. In dem Buche finden sich einige Ratschläge." Ich holte das Buch auf Kosten einer Base und anderer zerbrechlichen Sachen. Meine Fran schloß sich mit ihrem Licht ein, worauf ich einen Augenblick Ruhe hatte, dann rief sie heraus: „Mortimer, was war das?" „Nur die Katze." „O, Jammer. Fang sie und sperr sie in den Waschschrank ein. Rasch, lieber Schatz- Die Katzen sind voll Elektrizität, ich bekomme gewiß noch weiße Haare bei den furchtbaren Gefahren dieser Nacht." Ich vernahm wieder das unterdrückte Schluchzen, sonst würde ich weder Hand noch Fuß geregt haben zu einem solchen Beginnen in der Dunkelheit, nämlich über Stühle »nd alle Arten von Hindernissen, die meist sehr hart und scharfkantig waren, auf die Katze Jagd zu machen. Endlich war es mir gelungen, Mi^e in den Schrank zu schließen, freilich auf Kosten von über '400 Dollars an zerbrochenen Möbeln und Schienbeinen. Dann drang es dumpf aus dem Kämmerchen: „In dem Buche steht, es sei bei einem Gewitter am sichersten, sich mitten im Zimmer auf einen Stuhl zu stellen, — die Stuhlbeine müssen durch Nichtleiter isoliert werden, d. h- du mußt die Stuhlbeine auf Sturzbecher von Glas stellen — (Fzt, — bum, bam, krach). O, höre doch Eile dich, Mortimer, ehe du getroffen wirst." Es gelang mir, die Gläser zu finden, es waren die letzten vier. Alle anderen hatte ich zusammengeschlagen. Ich isolierte die Stuhlbeine und bat um weitere Verhaltungsmaßregeln. „Mortimer, dann heißt cs: „Während eines Gewitters entferne man Metalle, wie z. B- Uhren, Ringe, Schlüssel von sich und halte sich auch nicht an solchen Stellen auf, wo viele Metalle beieinander liegen, oder mit anderen Körpern verbunden sind, wie an Herden, Oesen, Eisengitter u. dergl-" Verstehst du das, Mortinier! Heißt das, daß man Metalle bei sich behalten muß, oder fern von sich halten?" „Ja, ich weiß mich nicht recht, es kommt mir etwas unklar vor. Wenn ich recht verstehe, io scheint es mir zu besagen, daß man Metall an sich haben soll." „Ja, so nruß es wohl lein, das sagt ja der gesunde Menschenverstand. Es wirkt wie beim Blitzableiter, weißt du. Setz' deinen Fenerwehrhelm auf, Mortimer, der ist fast ganz aus Metall." Ich holte ihn nnb setzte ihn auf, — ein reckst schweres, plumpes und unbequemes Ding, in einer heißen Nacht in eineist dumpfen Zimmer. War mir doch schon mein Nachtgewand mehr Bekleidung, als ich eigentlich bedurfte. „Mortimer, ich glaube, dein Unterleib bedarf mich eines Schutzes, tvillst du nicht so gut sein und deinen Bürgerwehrsübel umschnallen?" Ich willfahrte. , ' „Jetzt, Mortimer, mußt du noch etwas zum Schutz deiner Füße haben, bitte, schnalle deine Sporen an." Ich tat es, ohne ein Wort zu sagen, und hielt meine gute Laune aufrecht, so gut ich konnte. „Mortimer, es heißt in dem Buche weiter: „Das Gewitterläuten ist sehr gefährlich, weil die Glocke selbst, sowie der durch das Läuten veranlaßte Luftzug und die Höhe des Turmes beit Blitz umziehen könnten"; Mortimer, heißt das, daß es gefährlich sei, die Kirchenglocken während eines Gewitters nicht zu läuten?" „Ja, es sicht so aus. — Wenn dies das Partizip der Vergangenheit im Nominativ Singularis ist, — und das scheint mir so —; ja, ich denke, es heißt, daß in Anbetracht der Höhe des Kirchturms und in Ermangelung von Luftzug es sehr gefährlich sein würde, während eines Gewitters die Glocken nicht zu läuten, — und außerdem, siehst du nicht, daß gerade der Ausp druck — —" „Schon gut, Mortimer, verliere die kostbare Zeit nicht mit Reden, hole die große Tischglocke, sie ist gerade dort auf dem Vorplatz. Geschwind, lieber Mortimer, wir sind beinahe in Sicherheit; o, ich glaube, wir kommen diesmal noch davon." Unsere kleine Sommerwohnung steht oben auf einer Hügelreihe, die über ein Tal hineinschaut. Mehrere Bauernhäuser sind in unserer Nachbarschaft, das nächste 3—400 Uards entfernt. Als ich auf dem Jsolierstuhle stehend die schreckliche Glocke sieben oder acht Minuten lang gelautet hatte, wurden unsere Läden plötzlich von außen aufgerissen und eine Laterne fuhr blendend an das Fenster, während eine Stimme also sprach: „Was in aller Welt ist hier los?" Das Fenster ivar voll von menschlichen Köpfen und die Köpfe voll von Augen, welche mein Nachtgewand, mit der kriegerischen Ausrüstung darüber, wild anstierten. Ich ließ die Glocke sinken, sprang vertvirrt vom Stuhl herunter und sagte: „Es ist nichts los; nnr eine kleine Störung wegen des Gewitters: ich habe mich bemüht den Blitz abMhalten." „Gewitter? Blitz? Ei, Herr Mc Williams, haben Sie deck Verstand verloren? Es ist eine schöne sternenhelle Nacht, keine Spur von Gewitter." Ich schaute hinaus und war so erstaunt, daß ich eine Zeitlang kein Wort herausbrachte. Dann sagte ich: „Ich begreife das nicht, wir sahen das Zucken der Blitze ganz deutlich durch die Vorhänge und Läden und hörten den Donner." Tie Leute legten sich nacheinander auf den Boden und wälzten sich vor Lachen, — zwei lachten sich zu Tode. Einer von den Neberlebenden bemerkte: „Aber, daß Sie nicht daran dachten, Ihre Läden aufzumachen und einmal aus den hohen Hügel dort hinaufzusehen! Was Sie hörten, waren Kanonen- 498 sckKsse, ton3' Sie sahen, war deren Feuer. Wissen Sie, der Telegraph hat gerade um Mitternacht die Kunde gebracht, daß Cleve-- land ernannt ist, und darum die ganze Geschichte." „Ja", Herr Twain, „wie ich gleich zu Anfang sagte," bemerkte Herr Mc Williams zum Schluß, „die Vorschriften, um die Menschen vor Blitzschlag zu bewahren, sind so vortrefflich und so zahllos, daß es mir schlechterdings unbegreiflich ist, wie irgend jemand es fertig bringt getroffen zu werden." Mit diesen Worten raffte er sein Bündel und seinen Schirm Zusammen und stieg aus, denn der Zug war an seinem Wohnort Kngekommen. Leihgestern. .Altes 11 itb Neues zur Geschichte des Dorfes von Ludwig S t r a cf. (Originalbeitrag der „Gieß. Fam.-Blätter") Nachdruck verboten. IV. Nachrichten aus der Zeit nach 1574. Leihgestern war seit 1574 selbständige Pfarrei. Bon dieser Zeit an bis zur Gegenwart wüßte ich kein derartiges in der Geschichte des Dorfes epochemachendes Ereignis zu nennen. Die Gemeinde nimmt teil an der allgemeinen Geschichte des Landes. Aufschwung und Niedergang, Kriegs- und Friedenszeiten wechseln miteinander ab. Einiges Nähere werden wir noch hören. Durch die ganze nachreformatorische Zeit zieht sich ein Aktenstück des Leihgesterner Pfarrarchivs hindurch, nämlich die series pastorum, das Verzeichnis der Leihgesterner Pfarrer, das uns vollständig erhalten ist. Jeder Pfarrer trug in dies Verzeichnis einen kurzen Lebenslauf ein. Hier sollen nur die Namen mit Angabe der Amtszeit angeführt werden. 1. Samuel Wollenhaupt 1574—1599. 2. Johannes Wollenhaupt, des ersteren Sohn, 1602—1604. Z. Adam Will 1604—1639. 4. Balthasar Wagner 1639—1644. p 5. Johann Daniel Stockhausen 1645—1690. 6. Georg Heinrich Seel, seit 1689 Mitpfarrer des vorigen; Pfarrer: 1690—1700. ■ 7. Johann Andreas Werner 1700—1718. 8. Conradus Velten aus Leihgestern, seit 1707 Mitpfarrer des vorigen; Pfarrer: 1718—1742. 9. Emmanuel Christian Stannarius 1742—1751. 10. Johann Justus Müller 1751—1757. 11. Heinrich Christoph Dornseiff 1757—1773. 12. Johann Heinrich Weichard 1774—1814. 13. Carl Weichard, seit 1813 Assistent seines Vaters; Pfarrer: 1814—1821. 14. Ludwig Römheld 1821—1831. 15. Bernhard Ferdinand Müller 1831—1838. 16. August Scriba 1839—1843. 17. Karl Wolf 1843—1854. 18. Wilhelm Wüst 1854—1866. 19. Eduard Eckstein 1867—1873. 20. August Zimmermann 1873—1878. Vakanz von 1878—1890. Spezialvikare waren: Pfarrverwalter Weber, Watzenborn bis 1880. Pfarrer Heinrich Adolph von Watzenborn 1881—1889. Pfarrer Ernst Schönhals von Großen-Linden 1889—1890. 21. Karl Strack seit 1890. , Aus der Zeit des Pfarrers Wollenhaupt ist noch zu erwähnen, daß man in den 90 er Jahren des 16. Jahrhunderts einen, größeren Kirchenumbau vorgenommen hat, wozu abermals die Gemeinde die Mittel aufbrachte. Wahrscheinlich wurde damals (1593 ff.) der heute noch stehende Kirchturm fertiggestellt. (Kostenaufwand 1349 st. 20 alb.) Ein weiteres bedeutendes Er- rrgnis ist die Gründung der Schule, die 1598 erfolgte und zu deren Erhaltung die Gemeinde durch freiwillige Beiträge 274 fl. 20 alb. aufbrachte. Man staunt darüber, daß die kleine Gemeinoe (76 Häuser werden gezählt) solche Geldruittel aufbringen konnte. Dre Superintendenten halten öfters Visitation in Leihgestern ab und sprechen sich stets zufrieden aus. Die erste Klage hören tvcr rm Jahre 1600. Es habe der Kirchenbesuch nachgelassen und die Sakramente würden nicht geachtet. (Als einem Manne über das Fernbleiben vom Abendmahl Vorhalt gemacht wird, antwortet er, seine Kleider seien zu schlecht.). . , Bon da ab sind wir über die Geschichte sehr schlecht unterrichtet. , Der 30jährige Krieg hat, wie ganz Deutschland, so auch unsere Gemeinde arg initgenommen. Aus dem Anfang des Krieges haben wir allerdings gar keine Nachricht. Aus dem ^ahr 1640 erfahren wir, daß „wegen Kriegsvolk" in Gießen wurde. 1645 findet keine Konfirmation statt „wegen des vielfältigen Ausztehens". In den Pfarramts-Protokollen, die seit 16a9 erhalten sind, werden öfters Soldaten aus allen möq- licheii Trup-enteilen genannt. Aus bem Jahre 1667 haben wir een vollständiges. Verzeichnis der „Nachbarn" (Einwohner) zu Leihgestern, das tm Vergleich zu der Zeit vor bem 30jähriqen Krieg die Veränderung m der Eüiwohnerschaft erkennen läßt. Alte Namen sind verschwundLy, noch mehr neue hinzngekommett. Im Jahre 1692 Horen wir von einer größeren Kirchenreparatur. Damals wurde die alte Kirche so umgebaut, wie wir sie noch gekannt haben. Doch hiervon weiter unten. Wie schon erwähnt, kam Leihgestern 1703 an Hessen-Darmstadt allem, dem es von da an ängehört hat. Im 18. Jahrhundert hat die Gemeinde einen geborenen Leihgesterner als Pfarrer gehabt, nämlich den Conrad Velten (1707—1742). Dieser ist auch daselbst gestorben. Sein Grabstein findet sich jetzt in der Vorhalle der Kirche, rechts von dem Haupteingang. Das Jahr 1796 brachte für Leihgestern eine große Not. Am 9. September kamen etwa 14 französische Reiter in den Ort und verlangten hauptsächlich Schlachtvieh und Fuhren. Die Bauern jedoch widersetzten sich, weshalb die ChasseurS, hierüber aufgebracht, aus ihren Karabinern in die Strohdächer schossen und Lunten legten. Der bald entstandene Brand verbreitete sich rasch über das ganze Dorf, zumal da die Franzosen die Einwohner an> Löschen hinderten. 94 Gebäude wurden eingeäschert. Der schaden betrug 30 000 fl. Es hat lange gedauert, bis sich Leihgestern von diesem Brande erholt hatte. Er ist auch der Grund, weshalb das Dorf einen verhältnismäßig moderneren Eindruck macht als die umliegenden Ortschaften; nach schönen, alten ober- hessischen Fachwerkbauten wird man vergeblich suchen. Aus der Zeit der napoleonischen Kriege erfahren wir weiter nichts. Nur ist uns aus dem Jahre 1807 ein Gebet für den Kaiser Napoleon erhalten, das für einen Dankesgottesdienst anläßlich feiner Siege bestimmt war. Die armen hessischen Pfarrer haben, damals um weitere Siege der Franzosen bitten müssen, weil sie „die Segnungen baldigen Friedens und ungestörter Ruhe herbeiführten", (cuius regio eins est religio.) Aeußere Nöte üben auch auf den sittlichen Zustand eines Volkes verderbliche Wirkungen aus und so wollen auch in Leihgestern im Anfang des 19. Jahrhunderts die Klagen in dieser Beziehung gar nicht aufhören. Wenn mau die Akten des Pfarr- archivs aus beit dreißiger und vierziger Jahren durchblättert, glaubt inan eher ein Polizeiarchiv als ein Pfarrarchiv vor sich zu haben. Klagen über Roheiten der Einwohner, behördliche Verordnungen gegen, Unfug, Ruhestörung 2C., Maßregeln gegen' dse Cholera, Jmpflisten, Aushebungslisten und derartiges mehr findet man vor. Besonders wird über Branntweingelage nach Beerdigungen geklagt und später eine Strafe von 1—5 fl. auf die Teilnahme an folchen gesetzt. Der Neuhof war inzwischen in Privatbesitz übergegangen, nachdem 1809 die Deutsch-Ördensgemeinde Schisfenberg dem Großherzoglichen Hause als Domäne überwiesen worden war.' Der erste Besitzer des Hofes, Freiherr von Firnaber Eberstein Gordis, starb 1848 und hinterließ eine ansehnliche Stiftung für für Zwecke der Armenpflege. -Bei der Gemeinde ist er in dankbarer Erinnerung geblieben. Um weiterhin die Armut zu lindern, wurde auf Anregung des Pfarrers Wüst 1859 ein Armenverein gegründet, der lange segensreich gewirkt hat. Er teilte hauptsächlich Ariueubrote aus. Für Zwecke der Armenpflege wurden ferner 1861 von Johannes Dern I. 300 fl. gestiftet. Im Krieg gegen Frankreich 1870/71 standen 28 Leihgesterner unter der Fahne. Von ihnen fiel einer, der Jude Meyer Baer, und zwar am 18. August. Sein Kompagniechef berichtet von dem Schlachtfeld aus an die Bürgermeisterei und schreibt, daß die Nmipagnie mit Baer einen ihrer bravsten Männer verloren habe. Dem Hilfsverein für die verwundeten Krieger lieferte Leihgestern 149 fl., 160 Leib Brot, 768 Eier u. a. m. Im Jahre 1874 feierte man am 1. Sonntag nach Ostertt das 300 jährige Bestehen der Pfarrei. Von freiwilligen Beiträgen wurde damals ein neuer Altarschmuck angeschafft, darunter das schwarze Kruzifix, das feder Leihgesterner kennt. In der neuesten Zeit nimmt Leihgestern wieder einen großen Aufschwung. An einige neuere Ereignisse sei noch erinnert. 1880 wird das große zweiklassige Schulhaus eiugeweiht. Neun Jahre später baut man das neue Pfarrhaus, nachdem das alte 1879 abgebrochen worden war. 1890 bekam dann Leihgestern nach zwölfjähriger Vakanz wieder einen Pfarrer. Im Jahre 1901 wird das zweite Schulhaus gebaut. Ihren Höhepunkt findet diese Bauperiode in dem Neubau der Kirche, von dem wir noch zu reden Sben werden. Erwähnt sei noch die Gründung der Kleinkinderule im Jahre 1892, einer Anstalt, die sich großer Beliebtheit und trefflichen Gedeihens erfreut. Zurzeit baut man in Leihgestern eine Wasserleitung, die notwendig ist und dem Allgemeiu- wohle dienlich sein wird. Dies sind einige Daten, in betten sich der Aufschwung, bett Leihgestern in, bett letzten Jahrzehnten genommen hat, klar kund gibt. Zur Besserstellung der Gemeinde hat vor altem die Errichtung der Haltestelle an der Maiu-Weserbahn verhalfen, die 1886 erfolgte. Zählte Leihgestern 1830 nur 845 Einwohner, so zählt es heute deren 1375. Herrschte um die Mitte des vorigen Jahrhunderts große Armut, so daß der Armenverein eine notwendige Einrichtung war, so kann man heute von wirklicher Armut in Leihgestern nicht mehr reden. Ackerbau, Industrie und Verkehrswesen geben einem jeden, der sich barum bemüht, reichlichen Verdienst. Und so ivünschen wfr der Gemeinde Leihgestern weiteres. Blühen und Gedeihen. Möge vor allem die neue Kirche dazu beitragen, daß neben dem äußeren Aufschwung das Reich Gottes innerhalb der Gemeinde stets gemehrt werde. (Fortsetzung folgt.) Das 50 jähr. Jubiläum des Zoologischen Gartens Zu Frankfurt a. M. (Original-Artikel der Gießener FamilienSlätter.) Ju der Geschichte der Zoologischen Gärten war der 8. August ein Gedenktag, denn an diesem Tage waren es 50 Jahre, daß Europa seinen ersten groß angelegten zoologischen Garten in Frankfurt (i. M. erhalten hat. Bis 1853 etwa kannte man überhaupt nur zwei Anlagen, die einigermaßen den Namen Zoologischer Garten verdient hätten, das waren die kaiserl. Menagerie in Schönbrunn und der Jardin des Plantes in Paris. Man hielt es für Wahnsinn, die wilden Tiere in Käfige zu sperren, sie ihrem heimatlichen Boden, ihrem Klima, ihren, ganzen Lebensgewohnheiten zu entziehen, und behauptete, daß die Tiere bald zugrunde gehen würden und nutzlos ungeheure Summen verschwendet wären. England machte 1828 einen kühnen Anfang und schuf in London den ersten Zoologischen Garten. Noch schrieben wir nicht 1840, da hatte England schon vier solche Anlagen. Uno in großzügigster Weise waren alle vier (in London, Dublin, Elision und Manchester) angelegt. In Deutschland wollte man trotz der englischen Erfolge immer noch nicht so recht an die mühsame Aufgabe sich heranmachen, bis endlich in Frankfurt a. M. beherzte Männer den Entschluß faßten, die Zoologischen Gärten, dce eine so unerschöpfliche Wissens- und Lernquelle sind, heimisch zu machen. 1853 tauchte in der Mainmetropole zuerst dieser Gründungsgedanke auf, und 1857 hatte der Gedanke greifbare Gestalt angenommen. Was ist seit diesem halben Säkulum alles aus dem Gebiete der Zoologischen Gärten in Deutschland geschaffen worden?! Wir haben der ganzen Welt in übersichtlicher Anordnung, in steigendem wissenschaftlichem Ausbau, in anspornendem, rastlosem Meiterschaffeu den Rang abgc- laufen. Die deutschen Zoologischen Gärten werden als mustergültig und unübertrefflich auch vom Auslande gelobt. Acht Herren, darunter Louis Brentano, waren es, die mit allen Mitteln dahin strebten, in Frankfurt a. M. Deutschland seinen ersten Zoologischen Garten zu geben. Auf 10 Jahre wurde ein 15 Morgen großes Grundstück gemietet, schattige Bäume waren da, ein großes Haus mit vrachtvollem Gartensaal fehlte nicht. So kam der Tag der Eröffnung, der 8. August 1858. Die ersten Jahre waren ein Kampf um Existenz, aber die Ntänner, die einmal A gesagt hatten, ließen sich nicht irre machen. Die Besucherzahl erzielte im ersten Jahr schon die Höhe von 68 600, die 1865 auf 109 300 angewachsen war. Die Ausgaben in den ersten Jahren stiegen von 33 000 auf 53 000 Gulden, 1865 mußte ein Umzug nach der Pfingstweide erfolgen, die Stadt gab etn Darlehen von 200000 Gulden. Im Februar 1874 siedelte man nach dem neuen Gelände über. Bei dem Umzuge bildete der Transport des Rie'enelesanten wochenlang den Unterhaltungsstoff in der Pres e weit über Frankfurts Mauern hinaus. Sechs kräftige P erde zogen das Riesen- trer, Fackelträger begleiteten beit Wagen. Am 31. Oktober 1872 wurde eine neue Zoologische Gartengeselkschaft auf 99 Jayre Dauer gegründet. Am 1. Oktober 1875 wurde eine eigene Garteukapelle gegründet, die setzt leider vor ihrer Auflösung steht. 1881 wurden zum .ersten Male Ballon- fayrten ausgeführt, auch sonstige Luftkünste wurden dem Publikum gezeigt. Hand in Hand mit den Lustbarkeiten giiig auch die naturwissenschaftliche und zoologische Erweiterung des Unternehmens. .Heute hat er einen Tierbestand von 3000 Exemplaren. Im Jahre 1907 betrug die Besucherzahl rund 260 000. Tie Gesamtbetriebseinnahmen sind auf 300000 Mk. angewachsen. So steht denn nach fünfzig schweren Jahren Deutschlands ältester Zoologischer Garten finanziell auf gesicherter röafig, das ist die erfreulichste Meldung, die von dem Jubilar gemacht werden kann. Daß auch an höchster Stelle dieses denkwürdige Jubiläum Beachtung gefunden hat, geht daraus hervor, daß der Kaiser den leitenden Männern und den ältesten Beamten des Gartens Orden verliehen hat. Josef M. I u r i n e k. LuMchiffer-Eeschichten. (Nachdruck verboten.) Von den mit Wachs zusammengeklebten Federflügekn des Ikarus und den Vogelflügeln Wielands „des Schmieds" ! flii bis in die neueste Zeit mit den großen Erfolgen des Grafen Zeppelin weist das Bestreben der Menschen, auf i ngend eine Art den Flug der Vögel nachzuahmen oder -- wie mau's neuerdings volltönig ausdrückt — die Luft zu erobern, mancherlei mehr oder minder bekannte Eigen- tümlichkeiten auf, kein Wunder auch bei einem Problem, das so viele Menschen beschäftigt hat durch den Zug der; Jahrhunderte, das verschiedentlich gelöst schien nicht nux in den letzten Jahrzehnten. Die Flügel der Engel dst- Flugmaschine des Teufels, die wir als Fausts Zaubermantel kennen, die Sage vom wilden Jäger oder wilden Heere und die wohl an die mythologischen Vorstellungen von den Walküren angeknüpfte Mär von Kämpfen in den Lüften, wie sie z. B. nach der Schlacht in den Catalaunischen Feldern drei Tage lang stattgefunden haben sollen, oder endlich Erscheinungen wie Andersens Märchen von den „Galoschen des Glücks", und manche andere Fabelei gehört, wenn auch nicht zur Geschichte, so doch zum sagenhaften Beiwerk der Historie oder auch, weil diese streng genommen erst ungefähr 200 Jahre alt ist, zur Prähistorie der Luft- fchiffahrt und( Flugtechnik, weshalb das alles nur andeutungsweise hier genannt erscheint. — Ein weniger bekannter Zug aus der ersten Zeit des Hexenwahns, bevor dieser die Theorien der Ausflüge aus Ofengabeln, Besenstielen und Böcken erfand, darf in kurzen Worten nähere Erörterung finden, weil er zeigt, wie lebhaft sich die menschliche Phantasie offenbar zu allen Zeiten mit dem Wunsche beschäftigt hat, nicht allein auch den Körper des Menschen fliegen zu lassen, sondern auch die gemeinsame Beförderung mehrerer Personen durch die Luft zu erreichen. Der 841 verstorbene Bischof Agobart von Lyon erzählt, nach dem Volksglauben seiner Zeit fuhren Zauberer mit Schiffen in den Lüsten umher, um — aufgeflogene (!) Schätze zu sammeln. Er selbst habe im Jahre 832 schwere Mühe gehabt, vier Männer und eine Frau aus den Händen des Pöbels zu befreien, die aus einem solchen Luftschiffe herausgefallen sein sollten. Nebenbei: Jetzt, um über 1000 Jahre später sehen sich gelandete Aeronauten im kultivierten Europa auch noch mitunter Mißhandlungen durch fanatische und abergläubische, manchmal sogar durch reaktionäre Priester aufgehetzte Leute ausgesetzt. — Von den Vorgängern der Gebrüder Montgolfier nennen die Konversationslexika dagegen zwei Mönche, den Francisco Lano, der 1670 mit verdünnter Lust gefüllte Hohlkugeln als einzige wahre Luftschiffe ansprach, und Bartholomeo Lourenyo de Gusman, der vor 200 Jahren, am 8. August 1709, in Lissabon mit seinem durch heiße Luft gefüllten Ballon bis 200 Fuß hoch aufstieg. — Weniger bekannt ist wohl die — freilich wohl der Geschichte von James Watt mit der Teekanne nachgebildete — Erzählung, Jacques Etienne Montgolfier habe seinen Luftballon beim Kochen einer Papierkomposition für seine Belinpapierfabri- kation erfunden. Den Kaffeetopf, worin sich diese Masse befand, habe er zufällig mit einem runden Stück Papier zugedeckt gehabt, und dieses sei, durch den Dampf in kugliche Form gebracht und gefüllt, ein wenig in die Höhe geflogen. — Der englische Spleen machte sich stühzeitig in eigenartiger Weise mit der Luftschiffahrt bekannt. Dem Aeronauten Green bot ein hagerer Lord 700 Pfund Sterling, wenn er mitfahren dürfe, nur müsse er eine Gondel für sich haben, weil die Fahrt zu zweien seine Phantasie störe. Green hängte eine zweite, kleinere Gondel unter die von ihm benutzte. Unterwegs ging der Ballon plötzlich mit heftigein Ruck höher, obwohl Green keinen Ballast ausgeworfen hatte. Als er nach unten sah, wurde er gewahr, daß fein Gefährte nur deshalb für sich allein mitgefahren war, um hie Gondel abschneideu und sich so das Leben nehmen zu können. — Originell darf mau's im Hinblick auf die Fahrten des Königs und der Königin von Württemberg nut Zeppelin neunen, daß schon vor fast 100 Jahren ein württembergischer Landesherr, König Friedrich I., Zeuge? des Flugversuches eines Schwaben fein wollte, als er am 30. Mai 1811 in Ulm dem ersten und einzigen so tragikomisch verunglückten Fluge des Schneidermeisters Ludwig Albrecht Werbliuger beiwohnte und ihm für das Donaubad und die! Prügel von selten des enttäuschten Ulmer Mob 20 Louisdor — 500 Schmerzensgeld gab. — Endlich hat folgendes Histörchen angesichts der jetzigen Enttäuschung der Franzosen über das Zurückbleiben ihrer „lenkbaren" Landsleute hinter unserem Zeppelin einen pikanten, aktuellen Beigeschmack. Vor 125 Jahren, als Pilatre de Rozier und Romain mit ihrem Luftballon verunglückt waren, meinte Friedrich der Große: „Schon längst haben sich die Engländer des Meeres bemächtigt, wir Deutsche und andere befinden uns leidlich auf der Erde, den Franzosen bleibt daher nichts übrig, als in der Luft zu schweben." Was würde der alte Fritz wohl im Juli 1908 dazu sagen, daß wir seinen Geistesfreunden nun auch auf diesem Gebiete über sind? — Und was sollte Napoleon I., der doch vor 100 Jahren ernstlich den Plan erwog, in Montgolfitzren Truppen iiber den Kanal nach England zu bringen, heuer angesichts der neuen Beklemmung der Briten meinen, die sich bereits in Besorgnis vor Invasion durch die Luft und in Erwägung geeigneter Abwehrmaßnahmeu geäußert hat! E. Arnold. * Wem gehören die Kinder? Es gibt Fälle — und es sind ihrer nicht zu wenig —, bei denen eine Trennung der Ehe ihrem Fortbestehen vorzuziehen ist. Wenn sich nun die Ehegotten darüber einigen, wem etwa vorhandene Kinder nach der Scheidung angehören sollen — ist ein solcher Vertrag gültig? Das Reichsgericht verneint die Frage. Folgender Fall zeigt das: Aus der Ehe der Parteien stammten zwei Kinder. Der Beklagten war das jüngere verblieben. Als sie sich wieder verheiratete, verlangte der Kläger die Herausgabe des Kindes und drang mit seiner Klage auch beim Reichsgericht durch, obschon die Beklagte behauptete, daß sie mit dem Kläger während des Scheidungsprozesses vereinbart habe, das jüngere Kind solle sie behalten, auch wenn, was tatsächlich eintrat, sie allein für schuldig erklärt werde. Derartige Abkommen, so entschied das Reichsgericht kürzlich, sind unwirksam. Nachj § 1631,1 des B. G- B. umfaßt die Sorge für die Person des Kindes nicht bloß das Recht, sondern anch die Pflicht, das Kind zu erziehen, und aus diese Pflicht kann nicht verzichtet werden. Der Vater würde dadurch auch in die Rechte der Kinder eingreifen, denen er u. a. eine Aussteuer geben, ein Pflichtteil hinterlassen muß. Dagegen kann er anderseits auf die Nutznießung am Kindesvermögen verzichten: denn das ist nur ein Recht. So wenig er aber irgendeinem anderen seine Kinder vorbehaltlos überlassen kann, so wenig kann er darüber mit der Mutter einen Vertrag schließen, dies um so weniger, als die Mutter nach seinem Tode nicht immer die volle elterliche Gewalt erwirbt, vielmehr das Vormundschaftsgericht ihr einen Beistand bestellen kann, und weiter, weil sie diese Gewalt wieder verliert, sobald sie sich weiter verheiratet (wie in dem vorliegenden Fall). Es geht nicht an, daß sie bei Lebzeiten des Vaters vertraglich mehr Rechte hat, als gesetzlich nach dessen Tode. UebctbieS würde man die Scheidungen geradezu befördern, wenn man eine die Eltern bindende Uebereinmnst zulassen wollte. Nach § 1635 des B. G. B. ist, wenn ein Ehegatte allein für schuldig erklärt wird, das Kind dem anderen zuzusprechen; wenn beide schuldig sind, gehört ein Sohn unter 6 Jahren oder eine Tochter der Mutter, ein Sohn über 6 Jahren dem Vater. Darüber, wer schuldig ist und wem also die Kinder in Erziehung zu geben sind, entscheidet das Prozeßgericht; eine entgegenstehende Vereinbarung der Eltern ist unwirksam. Dagegen kann das Vormundschaftsgericht aus besonderen Gründen, z. B. wenn der Vater sich dem Trünke, die Mutter einem liederlichen Lebenswandel sich hingibt, einschreiten und die Kinder auch dem schuldigen Teile überweisen; nur muß ein besonderes Interesse der Kinder vorliegen. * Stiefels T o d u u d A u f e r st e h u n g. Von einem Geheimnis, um das sich schon viele Wissensdurstige bemüht haben, ohne es zu durchdringen, ist neuerdings der Schleier gelüftet worden, nämlich von dem Rätsel, was aus unserm Schuhwerk wird, wenn es seine Laufbahn als Fußbekleidung vollendet hat. Alle Mutmaßungen, daß es als Leder in irgendwelcher Form neue Verwendung finde, find über den Haufen geworfen, es scheint erwiesen, daß es als Leder endgültig stirbt, aber zu einem anderen und gänzlich neuem Leben aufersteht. Nicht ohne daß es vorher einen Läuterungsprozeß durchmachte, eine Art Fegefeuer, zur Strafe für seine Missetaten auf Erden, für die Qualen, die es unseren Hühneraugen bereitet hat. In kleine Stücke zerschnitten, wird es zwei Tage lang, so wird der „Franks. Ztg." geschrieben, in einer Lösung von Schwefel- Ehlorid seinem Schicksal überlassen. Dann werden die Lederstücke gewaschen, getrocknet, zu Pulver gemahlen itub mit Schellack, Harz oder anderen klebrigen Stoffen vermischt, und diese dickbreiige Masse wird dann in Formen gegossen. Aus diesen erstehen unsere Stiefel zu neuem Leben. Nicht den Boden berühren sie mehr, nein, dem Haupt des Menschen zu dienen ist jetzt ihr Ehrgeiz, sei es als Kamm, um unser Haar zu schlichten, oder als Seitenkamm oder Spange auf der weiblichen Frisur. Auch als Knopf zu dienen, scheint ihnen ein begehrenswertes Ziel, oder als Zierrat auf dem Nipptisch in mancherlei Form. So suchen sie in ihrem zweiten Leben gut zu machen, was sie im ersten gesündigt haben. Waren sie früher dem Schmutz und Staub der Erde mehr als andere Geschöpfe zugängüch, so setzen sie jetzt ihren Stolz darein, gerade im Reinigungsprozeß sich nützlich zu erweisen. Unserer Wasche wollen sie zu größerer Klarheit und Weiße verhelfen. Jenes Pulver, zu dem die Lederstücke gemahlen werden, wird weiter noch chemisch behandelt, willig erträgt es große Hitze und allerlei Mischungen, bis es — man höre und staune — zum Wäscheblau geworden ist. So müssen wir denn bei Betrachtung unserer Stiefel unumwunden gestehen: es steckt doch mehr in ihnen, als unsere Schulweisheit sich träumen läßt. * „Aber Mann, ,toie siehst du denn aus?!" — „Einmal und nicht wieder nach Tirol! Denk dir: Ich engagiere mir den Hiasl KTaxlhuber als Führer. Es geht alles gut, bis wir an den Berg kommen. Du weißt, daß ich für den Tiroler Dialekt eine große Schwäche habe, und so frage ich denn meinen Führer: „Wvll'it wir hier rauft, Hiasl?" — Was tut der verrückte Kerl da? Er grinst wie ein Äffe, streift sich die Mermel hoch, stürzt sich mit einem lauten „Juhu, Holdrioh" auf mich Unglücksmenschen und bearbeitet mich mit feinen Fäusten derart, daß ich bald darauf halbzerschunden liegen bleibe. — „No, hast ja nit mit g 'rauft, Stadtfrack!" ruft er mir noch nach und verschwindet auf Nimmer- wiedersehn! — Na, Tirol sieht mich nie wieder!" Gesundheitspflege. — Aerztlicher Ratgeber. Volkstümliche Halbmonatsschrift für Gesunde und Kranke. (Verlag Berlin W 57.) — Das Blatt wird von Aerzten geschrieben und ist für jede Familie ein Freund. Es will durch Ratschläge, volkstümliche kurze Aufsätze, durch seinen Sprechfaul, der den Abonnenten zur Benutzung freisteht, Aufklärungsarbeit verrichten und den Krankheiten nach Möglichkeit vorbeugen helfen. Der „Aerztliche Ratgeber" arbeitet mit dem Arzte, nicht gegen den Arzt. Aus dem Inhalt der letzten Nummern: Nervenkrankheiten und das moderne Leben. Von Dr. Kurt Halbey-Lauenburg. — Die nervöse Frau. Von Dr. G. Zehden. — Ist der Sommer gefährlich für Keine Kinder? Ist rohes Obst gesund? Soll man viel Obst essen? Darf jeder int Sommer kalt baden? Heidelbeeren ein vorzügliches Hausmittel bei allerhand Darmstörungen. Sind Federbetten ungesund?. — Das Sterben. Von Hermann Nothnagel, Professor in Men. — Eine neue Frauentracht. Von Ella Sato. Mit Abbildungen. —< Nervöse auf dem Lande. Bon Dr. O. L. An- und Einsichte«. Gerechter Stolz nnb Bescheidenheit können sich wohl miteinander vertragen. Sie sind die Kennzeicheit, woran das echte Verdienst von dem falschen, der Verdienstanmaßnng oder des Verdienstwahnes, meistenteils tmterschiede» iverben kann. v. Holtzendorff. Die Welt ist ein Spiegel, ans dem jedem sein eigenes Gesicht entgegenblickt. Wirf einen mürrischen Blick hinein, imb es wird dir ein finsteres Gesicht erscheinen; lache sie an und lache mit ihr, und sie ist dir ein lustiger, gutmütiger Gefährte, Thackeray. Bilderrätsel. ‘4 W Auflösung der dreisilbigen Charade in voriger Nummer: L ä m nt e r s p i e l. Redaktion: P. Wittko. — Rotationsdruck und Verlaa der Brüh 1'scher- Universitäts-Buch- und Steindruckeret, R. Lange, Gieße-,