Donnerstag den I) M8 — Ur. 90 Wirket, so lange es Tag ist. SHonian. von Maximilian Bott ch e r. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) >,Sagen Sie mal, Herr Hülfsprcdiger", wandte sich der Forstmeister eben in scheinbar sehr interessiertem Ton an ihn, '„was lernen denn die Kindr eigentlich so hauptsächlich in Ihrer Abendschule?" Heinz begegnete dem forschenden, auch jetzt von Hochmut Nicht ganz freien Blick mit prüfendem Ausdruck. „Spiele n, Herr von Bannemann", antwortete er mit erzwungener Gelassenheit, „sich des Lebens freuen, — ein Geringes von der schweren Kunst, in der andere, Glücklichere, lote Sie zum Beispiel, die Meisterschaft schon mit auf die Welt bringen." „Hm", machte der Forstmeister und schob, die Nüstern blähend, mit den hageren Spinnenfingern sein Weinglas zurück; „auf dem Gesellschaftsabend beim Grafen Voß, gestern wurde die einstimmige Meinung laut, daß Sie eigentlich nicht gut daran täten, die Leute aus dem geistigen Niveau, auf dem sie von Alters her stehen, sozusagen Par force herauszuheben. Das Bildungsmaß, das heutzutage die Schule böte, wäre schon überreich bemessen für die vierte Klasse, ja, man könnte getrost sagen: dieses, in den wenigsten Fällen verdaute Bildungsmaß sei geradezu eine der Hauptursachen für das unheimliche Anwachsen der Umsturzpartei und..." „O", unterbrach Vollrath mit Lächeln, „ich kenne den Standpunkt der Nietzscheschen Herrenmoral wohl: Wenn du Sklaven willst, bist du ein Narr, freie Menschen zu erziehen. Graf Boß speziell hat einst zu meinem Onkel, dem Kantor Nagel, gesagt: Wenn die Jungens einen ordentlichen Diener machen können, so ist das Bildung genug. Doch wird mich das nicht hindern, weiterzugehen auf dem Wege, den ich für den rechten halte." Sie werden fich dann aber auch nicht wundern dürfen, wenn Leute, die sich durch Ihr Wirken in ihren altangestammten Rechten bedroht sehen, eines schönen Tages energisch Front gegen Sie Machen." „Nein . . darüber werde ich mich in der Tat nicht im geringsten wundern. Nur hätten Sie nach meiner Meinung für Rechte — Vorrechte sagen müssen. Angestammte Rechte gibt es wohl kaum. Die gestern galten, gelten heute nicht mehr; und die heute gelten, werden vielleicht schon morgen durch neue ersetzt werden. Nur die Sehnsucht nach Gerechtigkeit bleibt ewig." Friedhcim neigte fast unmerklich den kahlen Kopf und zerrte wieder, den Blick seiner klugen Augen ins Leere gerichtet, an feinem Schnurrbart. Isabellas linke Hand trieb unterdes ein nervöses Spiel mit dem Dcssertmesser. Sie spürte Verlangen, Heinz „die Schmach der Zurückweisung", die er ihr trotz ihres verzweifelten Liebes- werbens heute wieder angetan hatte, „mit Zinsen heimzuzahlen". Und sie zögerte und wählte nicht lange. „Mein Gott", Hub sie an, ohne sich dabei an jemand Be- stimmtes zu toenden, gleichsam ins Leere sprechend, „die Sehnsucht nach Gerechtigkeit... das scheint mir ein sehr dehnbarer Begriff. Und überhaupt — uni es offen zu sagen — Herr Boll-, rath geht wohl wirklich etwas zu weit." Sie hielt einen Augenblick inne, Heinz mit dem Ausdruck höhnischer Herausforderung atiblitzend. „Ich habe mich ja auch eine Zeitlang unter des Herrn Hülfspredigers Einfluß für die Werktätige Nächstenliebe, lebhaft interessiert", fuhr sie dann im. Ton der Selbstironie fort. „Aber ich bin doch, zwar langsam, aber sicher, dahinter gekommen, daß man seine Hände besser davon läßt. Gibt man den Leuten heute Brot, so wollen sie morgen Kuchen. Und schafft mast ihnen heute eine leidliche Wohnung, so möchten sie morgen, daß wir unsere Schlösser mit ihnen teilen. Herr von Bannemann hat recht. Und ich für meine Person habe mich entschlossen, in Zukünft höchstens noch eine mäßige Wohltätigkeit per distance zu üben. Man erntet doch nur Undank für seinen guten Willen," Wieder zuckte ihr Blick mit Hohn zu Heinz hinüber. Dem !var es, als hätte er einen Schlag erhalten. Er sah den Triumph, den Bannemann enipfand, den Triumph, der so groß >var, daß er sich sogar in den Augen widerspiegelte. Seiner- Sinne nicht mächtig, knüllte er seine Serviette zusammen und legte sie auf den Tisch. „Aber, lieber Freund", suchte ihn der Kommerzienrat zu beschtvichtigen und drückte ihm die Hand auf den Arm. „Ich bitte Sie. Sie müßten meine Tochter doch besser kennen", betonte er. „Sie müßten doch wissen, daß das, was sie da sagt, nun rind nimmermehr ihre ernsthafte Meinung sein kann. Sie wollte offenbar dem drohenden Konflikt zwischen Ihnen und Herrn von Bannemann die Spitze abbrechen und hat sich dabei von ihrer Gutmütigkeit zur Unüberlegtheit hinreißen lassen. Verlassen Sie sich darauf. Ich werde doch meine Kinder kennen, ich werde doch wissen, wie cs in der Seele meiner Isa aussieht. Ist meine Isa doch seit Monaten treu und hingehend bemüht gewesen, mein im gefühllosen Geschäftsleben verknöchertes Herz dem belebenden Hauch Ihrer Weltanschauung zugänglich zu machen." Er strich seinen Schnurrbart und wandte sich dann mit einem1 seltsamen Lächeln an den Forstmeister: „Sehen Sie, Herr Baron, wir leben in einer wirtschaftlichen Konfliktszeit. Vom Konflikt zum Delikt aber kostet cs immer nur einen Schritt, und so liegt es doch wohl ein wenig an uns, wenn unsere Zwangsanstalten aller Art bevölkert find von Leuten, die gewiß von Natur nicht schlechter sind als ivir. Und so habe ich mich entschlossen, im Oktober, wo ich meinen sechzigsten Geburtstag feiern kann, zwei Millionen zu spenden für verschiedene Kassen und Wohltätigkeitsanstalten. Ich wollte über meine Absicht eigentlich kein Wort verlieren, sie an meinem Geburtstage stillschweigend zur Tat werden lassen. Wenn ich nun doch geplaudert habe" — er sah Vollrath an und verneigte sich leicht vor ihm — so deshalb, lieber Freund, weil ich Ihnen für die unüberlegten Worte meiner Tochter eine kleine Genugtuung schuldig zu sein glaubte." Er schwieg, trank sein Glas Wein ans und blickte lächeln« vor sich hin, — 358 Werner sprang auf. „Bester Vater! Erst heute weist ich, wie lieb ich dich habe!" Heinz sah und hörte alles wie int Traum. In seinem Herzen brannten die Worte, mit denen Isabella sich von ihm losgesagt, ihn verleugnet, sich auf die Seite seines Widersachers geschlagen hatte, wie Schwcrtspitzen. „Vorbei", schrie es in seiner Brust. Alles andere . . . was flimmerte es ihn noch? Lag nicht sein Hoffen und Sehnen, seine Welt und seine Zukunft in Trümmern? . . . Nachdem der Kommerzienrat die Tafel aufgehoben hatte, entfernte er sich rasch, nur von Werner Abschied nehmend. Herr von Bannemann aber blieb. Er dachte nicht daran, das Feld zu räumen. 16. Kapitel. „Vorbei!" Wohl kam Heinz öfters der Gedanke, daß Isabella am Abend vor ihrer Abreise nicht aus innerer Ueberzeugnng gegen ihn Partei genommen hatte, sondern aus loderndem, ihrer gekränkten Eiwlkeit entsprungenem Zorn. Doch was änderte das? Daß sie sich von einem ebenso zügellosen wie kindischen Bergeltungstrieb hatte hmreißen lassen, sich in Gegenwart seines Widersachers auch nur den Anschein zu geben, als hätte sie sich von seinen Idealen und damit auch von ihm selbst losgesMS -denn das war kein Unter]cyteb —, bsvies den Mangel jeglicher Selbstzucht, ihre Lügenhaftigkeit, die Haltlosigkeit und Schwäche ihres Charakters, und gewiß: niemals hatte sie an seiner Arbeit mit heiligem Ernstterlgcnommcn, denn seine Heiligtümer verleugnet mntt auch ttn to’Jbeiten Zorn nicht. Spiel, müßiger Zeitvertrieb ivar ihr Krankenpflege, Armenhüsie nnb Abendschule gewesen, gleich ihrer Konzerttournee im Winter, gleich Reiten und Jagen. Und auch rn ihrer ,,-Jeöe" zu ihm hatte sie wohl nichts gesehen als «« Sp-el und einen Zeitvertreib. Ihr Werben um seine Gunst, ihre kindlich-sanfte Ergebenheit, das Fügen in seine Wünsche . . . ,uc^t irt 'brer Natur, war nur eine Reihe künst- ?bwe]en, die Herrschaft über ihn zu erlangen. Denn Feele Wummerten Tyrannengelüste, schlummerte die ^f/®et6eS' den Mann zu unterjochen, ihn sich zum Sklaven, zum Spielzeug zu machen ... Vorbei! gemartert hatte, sänstigte sich bald; denn Mit scharfer Sotioe durchgruo er sein Herz und riß in Selbst- m£X9 6nQsd' toClä an Eifersucht und gekränkter Eitelkeit darin scherte Und wie er dabei von Tag zu Tag deutlicher erkannte daß von ferner seele zu Isabellas Seele sich keine Fäden innige-c A mnmengehongkeU geipo.men hatten, daß einzig ihre Schön- he,t, die sie so meisterhaft ins blendendste Licht zu sehen ver- stand, ihn betört hatte, kam es wie Erleichterung über ihn. < m. nic^ mQn4e Stunde in Liebesgetändel vertrödelt manche kostbare, unwiederbringliche Stunde, die seinem Beruf gehörte? War in' dem immerwährenden Schwanken zwischen Hoffen rnWf>t fe-rt ®cnfen und Empfinden hundertmal bei Ä? nn,rat? bei seinen Pflichten und Zielen, — ^rfuhrerischen Atmosphäre des Friedheimschen **'*■* * *•**• “•™- di- Zwei Wochen ins Land gegangen waren — Wochen, er, 1etncr Leiden,chaft völlig Herr geworden zu sein kEbin Brief von Isabella. Vorwürfe über seinen mit 33,ttert um Vergebung für ihr eigenes ^b 'ches Benehmen , Versicherungen unwandelbarer Liebe und Mttteil.!na"^^b -^^mchtsseufzer und zuletzt die triumphierende E^ilung, daß ste Bannemann zum zwettenmal einen Korb worden" märe fte benrt "den Versucher glücklich losge- m...,®1« sHwüler Duft von Nelken wehte aus den rosenfarbenen Blattern ihres acht Seiten langen Schreibens und legte sich Heinz bEernmend auf die Brust. Er erinnerte sich, daß sie S b^ues. Mit dem Geruch der Veilchen parfümiertes feifChaAtCr benutzt hatte, und in einem Gefühl ungerechter Bitterkeit dachte er: nicht einmal hierin ist sie beständig! wideruna $^cfz Bi? cr M über den Wortlaut der Er- Ab^r wie -löT Ul '««en Schreibtisch schließen, möchte f 8 ? uVbm öl‘-r, daß er sich verlocken lassen rLS dr^l zu lewn, und daß die süßen Liebeslaute, Mngen wei^ «berstrchnten, zu seinem Herzen Da zündete^Ä^^N?m verlangend entgegenstrecken würden. v beä ^stbaren Siegelgerätes an, das ihm Geschenk gemacht hatte, und ver- orannte den Brief. Trüber Gedanken voll, starrte er dabei ht hie Flamme, und hernach, als Nelkenduft und Sehnjuchts'eufzer Mit dem rosenroten Briefpapier in Rauch und Asche aufgeganaen WEN' war es ihm, als' ob Isabellas dunkle Augen ihn von Een Wanden, Ms allen Winkeln seines Stübchens grüßten. Die Sage vom Wildfr-m-Loch bei Groß-Felda. (Nachdruck verboten.) An der Straße von Ermenrod nach Groß-Felda liegt — ,o sll)reibt man uns — rechts der Lohberg, eine terrassen- so^rrig angebaute Anhöhe, von der man einen herrlichen Blick auf Groß-Felda, Ermenrod, Schellnhausen und Windhausen hat. _ Gttva in halber Höhe des Berges ist eine Somurerwirtschaft erbaut, in der an Sonntagen die Jugend beim Klange der Ziehharmonika sich zum fröhlichen Tanze versammelt. Wohl 200 Schritte hinter der Wirtschaft tut sich ein o-elsspalt auf, und ein kellerartiges Gewölbe, das sogen.' Wildsrau-Loch, liegt vor uns. Die Alten in Groß-Felda erzählen von einer wilden Frauj die in dem Loche ihre hctt' erscheint am Abend mit einem Korbe voll Lernen, das sie im Ententeich bei Klein-Felda auswäscht. Kleine Kinder, die sich noch spät abends auf der Straße oder int Felde aufhalten, lockt sie mit allerhand schönen Versprechungen an sich, und wenn sich die Kinder ihr nähern, dann stoßt sie sie in den Teich!, oder sie nimmt sie mit ins Loch auf Nimmerwiedersehen. Erst am dritten Tage beantwortete er Isabellas Brief. batten mich nicht um Verzeihung Bitten sollen; denn ?U öer3«r'sn- Sie sind die Herrin Ihres Es und ^hrer Worte gewe,en, und Sie werden diese Herrin bleiben. Las Recht, das ich an Sie zu haben glaubte, war Ein- bi.dung Traum. Was ich Uon Anfang an dumpf fürchtete, ist nur wtzt sichere Klarheit geworden: die Kluft zwischen uns ist zu groß, als daß ste ftch jemals überbrücken ließe. Sie müssen drüben ^;hren Weg durchs Leben gehen — ich hüben. Ohne den Hauch eines Vorwurfs gegen Sie zu erheben und mit allen üuteu Wünschen für ^zhre Zukunft gebe ich Sie frei -— ob» Ss«w auch das nach dem zwischen uns geschloffenen Vertrage ja eigentlich eine leere Formel ist." Vorbei! . . . e. ~®tc Wochen gingen ihren Lauf; die Getreideernte auf den Feldern wurde durch anhaltende Regengüsse im August stark verzögert, und die zweite Wiesenmahd begann erst im September der mit ungewöhnlicher Hitze einsetzte, die das Gras verdorren ließ, ehe noch die Senfe des Schnitters es niedergemäht, einer ?InL««to bcr Menschen und Tiere furchtbar litten; denn selbst die Nachte vermochten den versengenden Hauch, der die Erde zu emem Backosey machte, nicht abzulühlen. Wohin Heinz auch kam — nichts hörte er als Keuchen und Seulzeu; nur für eine schien es nicht Müdigkeit noch Erschlaffung zu geben, nur eme klagte nie: Martha Bartikow. Mit ihrem raschen, federnden Schritt ging sie durch Hof und Garten, über me Straße und über das Feld vom frühen Morgen bis zum spaten Aoend, immer die festen Hände voller Arbeit, immer den llugen Kopf voller Sorgen — und immer die hohe Gestalt kerzengerade, den blonden Kops stolz und steil im Nacken — alles Kraft und Leben. Hemz sah sie jeden Tag', oft sogar zu verschiedenen Malen, 7. d/r ihre Begegnungen waren fast immer kurz; denn nur selten tteß Martha sich in ein Gespräch mit ihm ein. Ein flüchtiger Iruß, eine knappe, wenn auch freundliche Antwort auf feine Frage, und sie schritt weiter. Gewiß, sie war in dieser Zeit mehr denn je von Eile getrieben; aber dennoch, Heinz hatte es langet gemerkt: feit jenem Tage, an welchem sie an fein ent Krankenbett mit Isabella Friedhelm znfanimengetroffen war, wich sie jebem Gedankenaustausch, jeder näheren Berührung mit ihm planmäßig aus. Aber er sah sie doch, konnte sich ihrer elastischen Bewegungen/ ihrer reinen, seelenvollen Züge freuen und ihren Bienenfleiß, ihre Anstelligkeit, ihre Tatkraft bewundern. Schon während her verregneten Getreidemahd, in der man jede trockene, vom frischen Windhauch durchwehte Stunde hatte wahrnehmen müssen, war Martha oft genug selbst auf einen der hohen Leiterwagen gesprungen und, die Seine des Vierergespannes fest in den Händen/ was die Pferde laufen wollten, hinausgerafselt aufs Feld, uni so viel des kostbaren Erittegutes unter Dach und Fach zu bringen, wie sich die launische Witterung irgend hatte abstehlen lassen. Und jetzt, in der sonnendurchglühten Heuernte, in der jeder Männerarm die Sense schwingen mußte, um das Gras zu mähen, ehe es auf der Wurzel vertrocknete, lenkte sie eines her Gespanne in ununterbrochener Folge vom Gehöft zu den Wiesen, von den Wiesen zum Gehöft; und es gab nicht wenige, die da fagten; »An Martha Bartikow ist ein Mann verloren gegangen," (Fortsetzung folgt.) 359 (Ein Mummenschanz am Hose Gnsicm Adolfs von Schweden. 'Nachdruck verboten. In „M. Johann Daniel Mincks Chronik über den 30 jährigen Krieg" findet sich über das Jahr 1631 folgender Eintrag zur Charakteristik Gustav Adolfs, dessen Eingreifen in die deutsche Geschichte vorher gewürdigt worden ist: „Eben in dießem Jahr (1631), als die Königin (von Schweden) auch gehn Francksurth kommen, stellt der König ein groß panquet oder Wirtschaft an — tote wir gemeine Leute dagegen etwa Königreich halten*) — darbet dann sehr viel Fürsten und Herrn zugegen, verloßeten die Aempter, einer bekam dies der andere ein ander Ampt, besonders fiel dem Könige das loos, daß er Wirt wer (war), die Königin Kammermagd, Herzog Bernhard (teil Weimar) Keller, eine gräffin von Solms Kelkerin (Kell- n e r i n), der Graff von Hanau Narr (H o f n a r r), ein F r ä w l i n v o n S o l m s N ä r r i n, der Pfaltzgraff 'Friedrich V, gewesener König von Böhmen, ward ein Jesuit, nsw.: und ein jeder hatte seinen gepührlichen Habit (Kleid) an, nachdem daß Zugefallene Ampt erforderte: der König eines bürgers Kleid von Herrn seid und ausgestochenem Kragen, samt einem großen Klopf- schlüßel an der Seiten. Tie Königin ihrer Magd Klehd, der pfaltzgraff einen Je- suitenrock und Haube, welcher dan wegen seiner langen schwanken statur und schwartzen Farbe einem Jesuiten gar ähnlich sähe, also daß auch der König sein selbsten lachete und zuut Herzog von Lautereck sagte: Es ist keiner, der sein Person naturaler präsentiert als der König in Böhmen. Aber disch wie auch sonsten tourt) dem König dismal kein Vorzug! geben, er muste unden an sitzen tote auch die Königin, und erzeigte sich sehr fröhlich, da waren auch treffliche musicanten bestellt, so musicirten, da sie Eßens satt, stunden sie auff zum Tantz und ließ ihm (sich) der König den Westerwälder spielen, den er dan mit der Närrin in hohen lustigen Sprüngen uff bäuerische (bäuerische) monier tantzte." Zum Ausweis, daß er nur Tatsächliches, nicht Erfun- denes -erzählt, fügt der Chronist seinem Bericht hinzu: „Was nun bisher Zeitt aufshaltens deß Königs in Franck- furth berichtet, hab ich, nach deine ich mich damalen eben in 3 Viertel Jahr lang bey denen von Crohnenbergk alß ein Prae- ceptor (Lehrer) zu Francksurth auffgehalten, selbsten gesehen und gehört, gestalt ich sehr offt mit meinen Junckhern in deß Königs Eß-saal im großen Braunselß auffgeivartet, und was ich allda observiert, dem frommen König zu Ehren hierher auff- zeichnen wollen." Der vorstehend wiedergegebene Auszug ist allerdings weniger ein Beleg für des Königs Frömmigkeit, als für seine menschliche Fröhlichkeit. Es handelt sich indessen auch nur um einen Auszug. Des weiteren wird in der Schilderung gehandelt von den „Gaben des Königs" und von seiner „Andacht" Die Chronik findet sich in Handschrift im Original im Pfarrarchiv zu Großbieberäu im Odenwald, wo der Chronist Minck von 1636—1654 Pfarrer war. Geboren ist er 1611 zu Gießen. 1664 starb er als Pfarrer zu Groß- Gerau. ' Fr. Germer. *) Ter Ausdruck „Königreich halten" bezeichnet ein Treiben der geschilderten Art, tote es zum Beispiel am Ku rfürstenHof zu Mainz jedes Jahr um Fastnacht aufgeführt wurde. Tie Aemter, vom Kurfürsten abwärts bis zum Küchenjungen werden vertauscht, und jeder muß die ihm zugewiesene Rolle spielen ohne Rücksicht auf sonstigen Stand und Stellung. Neue Salsnwagen für den Aaifer. Nach dem Vorbilde der neuen Hofwagen für Kaiser Franz Josef und König Eduard werden demnächst neue Wagen in dem Eisenbahnpark des Kaisers Aufnahme finden. Der Grundsatz der Eisenbahndirekiionen, die Unannehmlichkeiten einer Fahrt durch Anwendung aller modernen Fortschritte der Eisenbahntechnik nach Tunlichkeit zu mildern, findet besonders bei kaiserlichen Hofreisen volle An- wendung, da der Kaiser bei Ankunft in einer Stadt selten Gelegenheit zur sofortigen Ruhe findet, sondern meist erst einem langen Programm von allerlei Repräsentationen entgegengeht und daher während der Fahrt — die meist nachts erfolgt — dringend des Schlafes bedarf. Die Tageswagen sind alle zimmerartig möbliert, doch befinden sich die Stühle und Tische meist an den Wänden, um eine möglichst breite Passage zu erzielen. Bei den neuen Wagen werden nach Tunlichkeit Klappsitze angebracht werden, um den Raum möglichst wenig zu beschränken. Die Fenster sind größer als bei den gewöhnlichen Wagen und können durch Vorhänge und Rollbleche abgeschlossen werden. Für den Privaigebräuch des Kaisers ist in einem eigenen Wagen ein Schreibzimmer mit umfangreichem Schreibtische und eine Miniaturbibliothek eingerichtet. Zwei große Salonräume, Schlafzimmer und gesonderte Abteilungen für die Begleitung vervollständigen die fahrende Residenz. Alle Wagen sind mit elektrischer Beleuchtung versehen, die durch Akkumulatoren gespeist wird. Die Tische lausen aus Schienen. Da der Kaiser oft die Nacht auf der Reise verbringt, dürfte es nicht uninteressant sein, zu bemerken, daß er nicht etwa während der Fahrt schläft, sondern daß zu diesen! Zwecke der Hofzug auf ein totes Gleis geschoben wird, wo er 4—6 Stunden — so lange pflegt der Kaiser zu ruhen — lagert, um dann die Weiterreise anzutreten. So kommt es, daß oft zu einer Fahrt von acht Stunden deren 13—14 gebraucht werden. Selbstverständlich muß der Hofzug, wenn es auch für ihn keinen Fahrplan gibt, seine vorgeschriebene Fahrzeit einhalten, damit Zusammenstöße vermieden werden. Zur größeren Sicherheit wird jedoch sein Passieren von jedem Wärterhaus telegraphisch der nächsten Station gemeldet. Der Eisenbahnpark des Kaisers umfaßt etwa 60 Wagen, von denen jedoch nur die neuesten in Verwendung sind, die genügen, um zwei vollständige Hofzüge herzustellen. Die Konstruktion der Wagen selbst zweigt von der der übrigen Schnellzugswagen nicht wesentlich ab; sie weisen eine viel stärkere Federung auf, die bei den gewöhnlichen Gebrauchstypen nicht anwendbar ist, weil sie eine allzuhäufige Beanspruchung nicht verträgt und dauernder Auswechselung der am stärksten belasteten Teile bedarf. Die dicken Teppiche, mit denen der Boden bedeckt ist, sind dazu angetan, das typische Rütteln fast unmerkbar zu machen. Die Akkumulatoren betreiben auch mechanische Ventile, die jeder Wagen an der Decke enthält, und speisen die Oefen, die durch eine sinnreiche Konstruktion unsichtbar in den .Wänden angebracht sind, vermidchSs». * Französische Studenten von einst und jetzt. Alfred Capus, der feine Schilderer des Pariser Lebens, hat in einer Conference ein lebendiges Bild des französischen Stu- deuten von 1830 bem von 1908 gegenübergestellt, und diese Kontrastiernng wird auch bei uns Interesse erregen, zumal kürzlich erst französische Studenten Deutschland besucht haben. „Die Studenten von 1830 lebten lustig und ihr Vergnügen äußerte sich mit Geräusch und in Ausbrüchen wilder Laune. Sie verachteten die Bürger und die friedlichen Leute; sie führten, ohne sich um den morgigen Tag zu kümmern, ein Leben voller Wonne. Es war die berühmte Zeit der Bo Home. Von großen Dichtern und Künstlern ist sie gefeiert worden; sie hat eine Rolle gespielt in der Geschichte unserer Sitten. Die lieben Geschichten, die emporstiegen aus dieser Epoche der Schwärnierei und Tollheit, sie entzücken uns noch heute. Die schweren Zecken, die sie überdeckt haben, vermochten ihnen nicht all ihre Grazie und all ihren Duft zu rauben. Mögen wir auch empfinden, daß wir unfähig' geworden find, ähnliche Stunden wieder zu erleben, sie verfolgen uns doch mit ihrem Lächeln und ihrer Phantastik. Wir hegen noch die gleiche Zärtlichkeck für diese jungen, Vogelhasten Frauen, die unsere Großväter geliebt haben, für dies« Musettes und Mimis, mit denen zusammen sie die Tage ihrer Studien verbrachten. Entzückende Geschöpfe müssen sie gewesen sein, einfach Und selbstlos. Glauben wir denen aufs Wort, die sie uns in so zärtlicher Erinnerung gelassen haben, versuchen wir nicht, die Wahrheit hinter diesen so fernen Abenteuern zu suchen und genießen wir nur ihre Poesie! Die Grisette und der Student! Es ist vielleicht nur eine Fabel, aber sie ist unsterblich. . . Wenn unsere Studenten von heute von denen, die Musette liebten und auf den Barrikaden fangen, tausendfach verschieden sind, so wäre eS kindisch, darüber zu jammern oder zu zetern. Wie ihre Vorfahren find auch sie junge Franzosen, verliebt in das Leben, aber sic lieben es anders. Und das Leben selbst hat so völlig Reiz, Aussehen und Sinn geändert! Es ist so kompliziert geworden, so gewaltsam, daß die Jugend unserer Schulen notwendig seinem Andringen sich hingeben und in der Berührung mit ihm sich umformen mußte. Denn wie ihre Vorfahren haben sich auch die Studenten von 1908 der Umarmung ihrer Zeit hingegeben, und wenn das gegenwärtige Leben selbst für junge Leute nicht mehr soviel Phantastik und heiteres Sichgehenlafsen ein- schließt, wie ehemals, ist das ihr Fehler? Anstatt eines malerisch winkligen Quartier Latin haben sie eine weite und luftige Stadt gefunden: man kann nicht mehr dieses fröhliche Bohömeleben führen in dem neuen Stadtviertel zwischen den fünfstöckigen, Häusern und in den breiten Straßen, in denen die Automobile pfeifen. Dazu braucht man enge Trottoirs, viele Bekannte, Gemütlichkeit: die gibt es nicht mehr. So sind unsere Studenten keine Zigeuner' mebr, keine lustigen Zeitverichwender, obwohl sie sich 360 die edlen und lachenden Eigenschaften der Jugend bewahrt haben. Sie haben Herzlichkeit und Fröhlichkeit, sie interessieren sich leidenschaftlich für das gesamte Leben und geben sich an alle modernen Ideen, an alle Gefühle der Gegenwart hin . . * Die Abtrennung der englischen Kirche von R o m ist zunächst aus ganz äußerlichen Gründen und ohne Umgestaltung der Lehre durch den von 1509 bis la4 < regierenden König Heinrich VIII. erfolgt, der feine königliche Macht dem Papsttum gegenüber geltend machte.. In seinen kirchlichen und religiösen Anschauungen ivar er ein entschiedener Gegner Luthers. Noch kurz vor dem Schluß des Wormser Reichstages hat er Kaiser Karl V. in einem Schreiben dringend aufgefordert, die giftige lutherische Ketzerei mit Feuer und Schivert auszurotten, wofür ihm vom Papst der Titel eines Defensor fidcr (Verteidiger, des Glaubens! verliehen wurde. Den Anlaß zu Heinrichs Bruch mit Rom gab seine Ehescheidung von Katharina von'Aragonien. Ziefer Ehe waren drei Söhne und zwei Töchter entsprossen, aber die Söhne waren alle drei gestorben 'und von den Töchtern nur eine, Maria, am Leben geblieben. Bei der andauernden Kränklichkeit der Königin war auf keine weitere Nachkommenschaft zu hoffen, iind da bis dahin in England eine weibliche Thronfolge! nicht zu Recht bestand, so wäre der Thron ohne Erben geblieben. Mehr noch als die Sorge um die Throufolge veranlaßte den König feine leidenschaftliche Liebe zu Anua Boleyn, einer reizenden Hofdame der Königin, feine Scheidung von Katharina zu betreiben. Diese letztere war vor ihrer Ehe mit Heinrich VIII. mit seinem verstorbenen Bruder vermählt gewesen, und eine solche Verbindung war nach den Satzungen der katholischen Kirche unzulässig. Aber Papst Julius II. hatte trotzdem seinerzeit den päpstlichen Dispens erteilt. Dessenungeachtet machte Heinrich jetzt nach 18jähriger Ehe seinerseits geltend, daß er sich in seinem Gewissen durch die Uebertretrmg des kirchlichen Gebotes bedrängt fühle, und er forderte vom Papst Clemens VII. die Genehmigung feines Scheidungsgesuches. Der Papst zeigte sich auch anfangs geneigt, die Verbindung mit Katharina von Aragonien, einer Tante Kaiser Karls V., zu lösen und den Dispens seines Vorgängers zu widerrufen. Da er aber der Hilfe des Kaisers in feinem damaligen Kriege mit Frankreich bedurfte und es daher mit ihm nicht verderben wollte, verweigerte er die Ehescheidung. Das Ende des langen Streites war, daß Heinrich auf den Rat des frommen Bischofs Cranmer, ohne sich an Rom zu kehren, die Scheidung von Katharina vollziehen und sich Anna Bvlehn antrauen ließ. Der Papst antwortete mit der Nichtigkeitserklärung der neuen Ehe und tat den König in den Bann. Heinrich aber vollzog, den Bruch mit Rom, indem er der Bannbulle des Papstes die Suprematsakte vom 15. September 1534 entgegensetzte, m der die Oberherrschaft des Königs und seiner Nachfolger über die Kirche von England und bereit Unabhängigkeit von Rom zum Gesetz erhoben wurde. Mit Ausnahme des Papsttums aber hielt Heinrich VIII. an allen Satzungen und Einrichtungen der kathol. Kirche fest. In dem Königsbuch, das er als Oberhaupt der Kirche im Jahre 1539 erließ, wurde in sechs Artikeln, die man das „blutige Statut" genannt hat, bei Strafe der Verbannung und des Gehenktwerdens jede Aenßerung gegen die Verwandlungslehre, die Kelchentziehung, die Ehelosigkeit der Priester, die Mönchsgelübde, die Messe und die Ohrenbeichte verboten, und mit unerhörter Grausamkeit wurden die Artikel in Anwendung gebracht. Vergebens versuchte Cranmer den König zu einem milderen Verfahren zu bestimmen. So hat Heinrich VIII., indem es ihm nur darum zu tun war, dem Papsttum gegenüber feine königliche Macht zu behaupten, mit roher, sinnlicher Faust in die religiösen Fragen der Zeit eingegriffen, die in Deutschland im innersten Gemüt getragen und bewegt wurden. (Aus „Bildersaal der christlichen Welt" von Hofprediger D. Beruh. Rogge. 40 Lieferungen zu je 40 Pfg. Stuttgart, Union Deutsche Verlagsgesellschaft.) Landwirtschaftliches. —- Die deutsche Landwirtschaft. Von Dr. Walter Claaßen. („Aus Natur und Geisteswelt." Sammlung wissen- fchaftlich-gemeinverständlicher Darstellungen aus allen Gebieten des Wissens. 215. Bändchen.) Verlag von B. G. Teubner in Leipzig. Mit 15 Abbildungen und 1 Karte. 8. 1908. In Leinwand geb. Mk. 1,25. — „Sie Landwirtschaft", „hie Industrie" — die beiden Schlachtrufe beherrschen unsere innere politische Entwicklung feit nun drei Jahrzehnten. Daß die Gegensätze oft so scharf äufeinanderplatzen, liegt nicht zum kleinsten Teile daran, daß man den anderen nicht kennt, und in der Tat ist die Kenntnis des Wesens des landwirtschaftlichen Berufes, seiner natürlichen, technischen und wirtschaftlichen Grundlagen, seiner sozialen Organisation und seiner nationalen Bedeutung heute immer mangelhafter geworden. Darum darf das vorliegende Bändchen begrüßt werden, das ein übersichtliches Gesamtbild des ganzen großen Gebiets der deutschen Landwirischaft in ihrer mannigfaltigen Verknüpfung mit der nationalen Sltltnr gibt, das als solches nicht nur für den städtischen Laien, sondern auch für den Landwirt selbst von Bedeutung ist. Ter Verfasser bespricht die iiatürlicheii 'Bedingungen (Klima, Terrainverhältnisse, Boden) und die Grundlagen der Bodenbereitung, und behandelt sodann die Technik des Acker-, Miesen- und Weidenbaus und der Viehhaltung, sowie die Betriebs-Organisation. Daran schließt sich eine Darstellung der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Landbaues, der daraus sich ergebenden Wirtschaftspolitik und schließlich der Rolle, die der Mensch als Produktionsfaktor und die andrerseits das Landvolk im Lebensprozesse der Natioit spielt. Menn auch die ganzen Ausführungen' verraten, daß sie von einem warmen Freunde der Landwirtschaft geschrieben sind, so ermangeln sie doch nicht der erforderlichen Objektivität, um das Interesse aller derer zu fesseln, die sich über die wichtigen Fragen des gegenwärtigen nationalen Lebens unterrichten wollen. > Pflücken Rösselsprung Dr. E. N c n n i n g. Gießen. Auflösung in stächstcr Nummer. — Journal, e I — Jour, x = Kardinal. Wenn du durch die Fluren gehst, Durch die grünen Blatten, Und dich stärkest und erquickst In des Waldes Schatten, Wieviel Schönes kannst du schau'n Ueberall am Wege, Edler Pflanzen Wohlgestalt, Tiere flink und rege! Blumen, die mit reichem Tust Laben und erfreuen, Bänme, die mit süßer Frucht Mut und Kraft erneuen! Vögel hört dein lauschend Ohr Fröhlich jubilieren, Ueberall voll Lebenslust In den Waldrevieren. So schon' auch mit offnem Sinn Aus des Lebens Gängen! Du wirst scheu hier und dort Edle Früchte hängen. Stille sie erwarten dich, Um dich zu beglücken.' Geh' nicht achtlos deinen Psad, Lerne schau'n und pflücken! Auflösung der Gleichung in voriger Nummer: a = Okarina, b — o, c — Ina, d — Dido, Tausend Gaben liegen da, Brauchst dich nur zu bücken. Tu' nur deine Augen auf Lerne schau'n und pflücken! Ang. Ammann, Erziehung. — L i s ch n ews ka, Maria. Di e geschlechtliche Belehrung der Kinder. Zur Geschichte unb Methodik des Gedankens. Vierte Auflage, gr. 8°, 45 Seiten mit 2 Tafeln in Farbendruck für Schnle und Haus. Preis 70 Pfg. Frankfurt a. M., I. D. Sauerländers Verlag. — In letzter Zxit hat sich in den weiteren Steifen des Volkes die Erkenntnis der ans geschlechtlich-sittlichem Gebiet bestehenden schweren Schäden gestärkt. Mit Gesetzen nnb Polizeimaßregeln ist das Uebel nicht zn heilen, wohl aber durch Verbreitung reiner und edler Auffassung des Sexuallebens unter der Jugend. Zn diesem Ziele ist die vorliegende Schrift ein vorzüglicher Wegweiser, der in ber. Hand keines Lehrers, keiner Mutter fehlen sollte. cken kreis (er en der den gros denn es zwe tie schil vev meusch geit der | gert wächst mag en nur fe sinn fern feit aus gelt mit sich gründ heit neu ver im r" ge grös der gen mensch fei stand der re Redaktion: P. W ittko. — Rotationsdruck und Verlag der B rLhl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.