Samstag oen ft. April 1908 »UZ i LmTW tiÄ "MW Wrppmr ®S9 tlüitiiil,,| Kelmuth von Lovlen. Roman bon Ursula Zöge von Manteuffel. lNachdruck verboten.) < Fortsetzung.) Sie lehnte siH zurück und sprach vvr sich hin: „Wie gern Helmuth und ich schon als Kinder hier waren, wissen Sie. „Der lahme Willy" übte eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Ich beneidete Helmuth, weil er in den Ferien öfter mitgenommen wurde, wie ich. Dann kamen Jahre, in denen tvir Mädchen unsere Ferien bei der Tante in Berlin verbringen mußten, weil es nicht nteljr schicklich gewesen wäre für die Heranwachsenden, den Vormund — Hagestolz zu besuchen. Dann kam Marie Annens Verlobung und Hochzeit mit dem Vormund. Das junge Paar machte die Hochzeitsreise, und da die Tante inzwischen gestorben war, sollte ich fortan mit in Bardes leben. Wahrend der Hochzeitsreise brachte man mich in Jarowitz unter, die Wahrendorfs hatten mich sehr liebenswürdig eingeladen. Das war eine goldene Zeit. Es Ivar der Frühling meines Lebens. Wundern Sie sich nur, ich bin nun mal so beschaffen! — Gusichen und Leuchen Wahrendorf hatten eine kleiile Eselequipage und ihre Uebsk Freundin war Trautchen Haide. Natürlich fuhr ich mit. Rothaide war ja so nah, zum Greifen nah! — AuS dem Fenster meines hochgelegenett Gaststübchens sah ich den Kirchturm und die Dächer des im Grün versteckten Dorfes, auch zwei riesenhohe italienische Pappeln, von denen ich wußte, baß sie am Herrenhaus standen. Diesem Ziel ging's bald täglich entgegen. Ich war siebzehn Jahre, aber in vielem ein Kind, und so folgte ich unüberlegt dem Zuge dcS Herzens. Da ivar auch niemand, der mich kontrolliert oder sich im geringsten über diese täglichen Besuche gewundert hätte. Der lahme Willy ivar inzwischen ein junger Mann geworden, ein blonder Schnurrbart zierte seine Oberlippe ;— aber er blieb nach wie vvr eine Ausnahmeperson. So wiederholte sich's denn jeden Nachmittag, das liebe Bild: die drei kleinen Mädchen spielten glückselig auf dem Rasenplatz, und viel glücklicher fast Annchen in der Halle auf denr Bänkchen neben dem Krankenstuhl, oder an guten Tagen neben der Staffelei. Litt er Schmerzen, so tat sie alles, was zu deren Linderungi vorgesch-rieben war, fühlte er sich gesund und säst malend vor dem Bilde, so plauderte sie unablässig, ich glaube, ihr ganzes argloses Herz hat sie ihm ausgeschüttet. Ost las er ihr: vor, dann sah sie mäuschenstill mtb horchte auf den Klang seinen Stimme. Er aber blieb sich immer gleich in herzlicher Rücksicht und heiterer Ruhe. Manchmal freilich wollte es ihr scheinen, als hielte er ein wärmeres Wort, eine Liebkosung zurück, und das tat ihr leid. Weshalb? — Es wäre doch so einfach gewesen, zu sagen: Annchen, ich habe dich lieb! — Daß er sie lieb hatte, daran zweifelte sie gar nicht. Den Blick, der ihr entgegencilte, den langen Händedruck, den unendlich liebevollen Ton seiner Stimme, alles deutete sie sich, wie ihr Herz es wünschte." Die Specherin schwieg und sah von de« Seite aus ihren stummen Zuhörer. Er hatte den Kopf weggewandt und die Hand über die Augen gelegt. !„Danil kaui der Abschied. Vier Wochen waren vergangen', Konrad und Marie wurden in BardeS erwartet und ich sollte sie dort empfangen. Bardes liegt weit — häufige Besuche waren fortan mtsgeschlossett. Austerdem sollte ja ich nun in die Welt treten, Bälle und Gesellschaften mitmachen und der Nachbarschaft als erwachsene Dame vorgestellf werden. Also lvar diese letzte Fahrt in der Eseleguipage so viel tote ein Lebensabschnitt. Das fühlte ich. Das Herz klopfte mir während der Fahrt zum Zerspringen. Die Kinder hatte ich nicht mitgenommen, beim ich fuhr am Morgen und sie waren daher in der Schulstube. So ging ich ganz allein durch den Garten, ungewiß, ob ich den Freund auch in der Halle treffen würde. Nein, er war nicht in der Halle. Er sei in seinem Zimmer, sagte der Gärtner, und Trautchen habe bei ihm Rechenstunde. Da habe ich nun gesessen und gewartet/ bis meine Zeit fast um war, und als ich endlich den Rollstuhl über den Kies knirschen hörte, als ich dann endlich mit Ihne»' allein war, da hatte ich nur iwch so viel Zeit, Ihnen Lebewohl zu sagen. Und nun, so meinte ich, müsse der Augenblick kommen, da Sie mir sagen toitoen: Bleibe, denn ich kann nicht leben ohne dich! Aber — Sie sagten nichts.. Etwas länge« iwch als sonst hielten Sie meine Hand, noch wärmer als sonst, ein wenig wehmütig und betrübt sahen Sie mir in die Augen und baten mich, in der grosten Welt dem lahmen Willy ein freundliches Andenken; zu bewahren. Uitd dann hofften Sie, ich möge recht, recht glücklich werden — da draußen — in der Welt! — Das war alles. Wie ich damals von Ihnen ging, tote soll ich das beschreiben! — Gedemütigt, zerschlagen, außer mir. Ich fühlte, es ivar alles ans, und Ihr Wille toar, daß es aus sein solle. Wilhelm bleibt hie« und malt seine hübschen Bilder weiter in heiterer Zufriedenheit, erzieht Schwesterchen und findet darin Glückes genug. Ich aber hatte mich ttttgerufen aufgedrängt, ich liebte einen, der mich gar nicht wieder liebte, wenigstens nicht mit jener Liebe, dir aller Bedenken spottet. Eine angenehme Unterbrechung langer Schmerzensstunden war ich ihm gewesen, sonst nichts!" Er nahm ihre beiden Hände und führte sie an die Lippen, immer wieder und wieder: „Anne, liebe, liebe Anne!" — rief er, aauz außer sich —■ „vergeben Sie mir —- lassen Sie auch mich sagen —" Sie zog ihre Hände fort. „Später, jetzt nicht. Ich will zu Ende kommen. Ja, ich war damals dumm und unerfahren. Der Stachel im Herzen schmerzte und ich wollte ihn ausreisten um jedeit Preis. Doch daß ich auch das noch bekenne: Zuerst habe ich gewartet, in Bardes, acht Tage, vierzehn Tage, ob nicht ein Brief käme. Aber es kam kein Brief! Da geriet ich in einen schrecklichen Zustand und aus dev Zeit datiert meine Abneigung gegen Bardes. Ich konnte weder die Nähe von Rothaide noch das Flitterwochenglück meiner Schwester ertrugen, ich mußte fort. Zum Erstaunen meiner Schwester erinnerte ich mich Plötzlich einer Cousine, die fern in Preußen, in Klippingen, wohnte, die lebenslustige Frau eines Mrastierrittmeisters. Ich schrieb ihr und sie lud mich dringend ein, sie zu besuchen. Das setzte ich durch, zum großen Mißvergnügen der Reckmtze. So kam ich nach Nippingen, nach Berlin, « — 230 — Jiiib sogleich in einen Strudel geselliger Vergnügungen. Das Mittel hals scheinbar. Man ist doch nicht umsonst jung, hübsch und vom brennenden Wunsch glücklich -u sein, beseelt. Meine Cousine verstand es auch ein junges MÄdchen efsektvoll zu lan- eieren. Man machte mir den Hof, ich wurde umworben. Nahe lag Dvbrau und Edmund Twß war der Lowe des Tages. Er Kickte sich als solcher schon lange behauptet. Auf einer Parforcejagd lernte ich ihn kennen und er zeichnete mich vorn ersten Augenblick an aus. Das war mir sehr willkommen. Wie er war und was er war, das ahnte meine Unerfahrenheit ja nicht, — ich sah nur, dass er, der Verwöhnte, bald mein gehorsamer Sklave wurde und das berauschte mich geradezu. Ich ivollte ja vergessen und glücklich sein, und so habe ich in meiner' jungen Dummheit vhne Zögern Ja gesagt. Ein Mädchen, das sich .verschmäht glaubt, ist stets in Gefahr, den ersten — besten zu nehmen. Ich hatte eine Niete gezogen — aber das gehört nicht hierher. Ja, besser vielleicht so, als wenn ich einem guten, braven Mann mein leeres Herz dargebracht hätte! — Erst in den Jahren, da aus dem törichten Mädchen die Fran wurde, die durch manches Fegefeuer der Enttäuschung hindurchging, schärfte sich mein Blick und ich lernte nachträglich erkennen, daß ich Ihre Liebe besessen und daß Sie gekämpft und entsagt hatten. Ich begriff ja nun auch Ihre edlen, wohlerwogenen und grausam vernünftigen Motive. Sie wollten mich nicht an Ihr schmerzensreiches, gehemmtes Dasein ketten. Sie meinten, ich könne bereuen und unglücklich werden. Heute frage ich aber: Glauben Sie wirklich, daß ich eben vor Ihnen stände als eine frühgealterte, müde, vom Leben zerquälte Frau, wenn Sic mir damals.gesagt hätten: „Bleib, Anne Marie?" Jetzt aber fuhr er auf: „Und das sagen Sie alles so ruhig, während ich —" „Während Sie erregt sind, lieber Freund? Das kommt daher, weil ich alt geworden bin und Sie jung geblieben sind." „Weil ich nie, vergessen habe, Anne, wie Sie cs anzunehmen scheinen. Weil mir jene liebe Zeit immer lebendig in Erinnerung steht, als ein köstliches Kleinod, mit tausend Schmerzen erkauft. Heute möchte ich fast sagen: Verzeihen Sie mir, daß ich Ihr Bestes wollte! — aber damals konnte und durfte ich nicht anders handeln. Doch wenn Sie wüßten, wie ich gelitten habe.... nicht erst als Sic gingen, nein, schon damals, als Sie noch zugegen waren und mich mit , Ihrer Mrsorgenden Freundlichkeit umgaben. Das Ende dieser schönen Zeit stand immer vor mir. JDft, wenn Sic dachten, körperlicher Schmerz mache mich stumm, hielt ich die Worte nur zurück, um mich nicht zu verraten, und die Augen geschlossen, um die anfsteigenden Tränen zu verbergen. Wenn je, so habe ich damals Gott angefleht, mein Kreuz von Mir zu nehmen, und wenn je, so habe ich damals daran gezweifelt, daß er mein Bestes wolle, indem er mir dies Opfer abverlangte — aber daß er cs mir abverlangte, daran, Anne Marie, habe ich «« gezweifelt!" Da er schwieg, sagte sie, nur: „Weiter! weiter!" und faß dann lauschend zusamineilgeschmiegt, ivie ein grauer Schatten, Wgungslos. Er sprach weiter, immer wärmer, leise, zuletzt leidenschaftlich, wie ihn, noch nie jemand hatte reden hören, llnzählige kleine, unvergessene Erinnerungen holte er hervor, und alles, was er damals empfunden hatte, legte er ihr gleichsam zu Füßen — und sie wß stumm und lauschte, luie man einer bewegten, ergreifenden Musik lauscht, uitb wenn er stockte, fragte sie: Haben Sie mir nichts mehr zu sagen? — Und dann sprach er weiter. Oh ja, er hatte ihr viel mehr noch zu sagen, und nun, da er einmal aus imer Ruhe gerissen war, fand er sich im Ueberschwang seiner Gefühle selbst nicht wirb er. Endlich schwieg er und sah sie nur bettend an. Anne Marie sprang auf. „Ah!" — sagte sie und streckte sich tiefaufatmend — „das lat gut! Es kommt um siebzehn Jahre zu spat, aber es tat doch gut. Ich möchte Ihnen für diese Wegzehrung danken, nur versteh ich's schlecht!" Sie nahm seine Hand und drückte sie fest. „Sie sind doch ein lieber Mensch, Wilhelm, ivie Sie das so verstehen, aus der Seele anderer das Bittere und Häßliche wegzuwaschen durch Ihre Worte und Ihre Stimme. So. llud nun leben Sie wohl und nennen Sie fortan nicht nur Helnruth, auch mich Ihren Freund!" wollte sich losmachen und die Halle verlassen, aber sein elrm hreck sie zurück und seine Astgen leuchteten sie an, >vährend tr sie an sich zog: ,Liebe, liebste Frau, denkeii Sie ernstlich, ich ließe Sie jetzt "^.^blteres {ort? Weshalb sind Sie denn gekommen, weshalb habeir Sie mir de:m all das Liebe, Vorwurfsvolle gesagt wenn nicht, um hinzuzufügen: Ich verzeihe dir und hab dich beute noch lieb?" Sie lächelte ein wenig und strich ihm liebkosend mit der kühleii Hand über die Stirn. „Zugegeben. Es kommt ja so wenig darauf au! Das Ber- steckensspielen verstand ich nie und weshalb soll ich Ihnen nicht sagen: Ja, ich hab dich lieb, wenn ich dir auch lange bitte« zürnte.... heute ward's vergessen!" Da schloß er sie in die Arme. „Also bist du mein!" — sagte er mit vor Bewegung zittern- der, frohlockender Stimme. Sic ließ ihn gewähret!. Ein'ganz schwaches Rot stieg in chre Wangen und einen Augenblick lag ihr Kopf an seiner Schulter. Amr bann machte sie sich los, seufzte auf und lächelte trübe: „Dem? Oh nein, lieber Freund! — Das Blättchen hat sich gewandt. Jetzt bin ich es, der Bermmft und Rücksicht gebietet, tru) ntcht hr harnwnisches, schönes Leben zu t>rängen, welches gar kerne» Ergänzung mehr bedarf. Sagen Sie selbst, !vo wäre neben stirer Schwester noch Raum für die alternde, nervöse Frau? Und ich bin beides. Was sollte ich hier? Ihr inniges Zusaimnen- kben stören? Nichts liegt mir ferner. Man sagt, Ihre Schwester wolle nie heiraten. Das finde ich so begreiflich. Wären Sie mein Bruder, ich Würbe mich nie heiraten. Lassen Sie uns Freunde bleiben, darum bitte ich. Lassen Sie uns die Zeit meines Hierseins ausnutzen, besuchen Sie mich in Bardes, Adieu!" Ehe er ihr folgen konnte, war sie verschwunden. (Fortsetzung folgt.) Pa!mfonntag. Bott Heribert v. Hiller-Sternberg. (Nachdruck verboten.) Stes Lärm des Karnevals ist längst verhallt imb verstummt ist der geräuschvolle Jubel des Faschings. Hier und da, wo man an der ehemaligen strengen Heiligung der Fastenzeit nicht mehr so peinlich genau ivie früher festhält, wagt man noch ein Tänzchen oder eine sonstige lustige Unterhaltung, die in der langen Reihe der Vergnügungen vom Tage der heiligen drei Könige bis Aschermittwoch keinen Platz mehr fanden. Allgemach wird es aber immer stiller, bis nach dem Palmsonntag das profane Vergnügen der Weltkinder gänzlich erstirbt. In den Ländern der romanischen Sprachen, namentlich in Italien, geht es da besonders still zu, rrnd die Landessitte und Volksgewohnheit verwehrt es sogar, in der zweiten Hälfte der Passionszeit, nach Mittfasten nämlich, eine Hochzeit zu halten. Kur in den Palmengärten von San Remo, vor allem in den weiten Hainen der Familie Brasca, geht es zu, als oh man sich zu einem großen Feste rüstete, und das ganze lebhafte Treiben gilt in der Tat auch der Feier eines Festes, und zwar der kirchlichen Feier zur Erinnerung an jenen Tag, da Christus auf einer Eselin in Jerusalem einzvg und das Volk ihm kaumzweige aus den Weg streute. Schon seit dem vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung feierte die griechische Kirche den Tag dadurch, daß Palmen nnb andere Backmzweige bei feierlichem Gottesdienst mit geweihtem Wasser besprengt und dreimal geräuchert wurden, worauf man sie unter das Volk verteilte. Viel später reihte auch die römische Kirche den aus dem Orient herüber- gekommenen Brauch m den Zyklus ihres festlichen Jahres ein und schloß die Feier seit Gregors VII. Zeiten mit einer großen Prozession, bei welcher echte Palmzweige zur Verwendung kamen, die nach einer späteren Verordnung des Papstes Sixtus V. nur ans den Gärten der vorgenanntes Familie Brasca in Sau Remo entnommen werden sollten. Zn vergangenen Jahrhunderten vollzog sich dieser Akt der Palmenweihe in dem Sanktuarium der Träger der dreifachen Krone, der sixtinischen Kapelle, in deren beschränktem Räume nur eine kleinere Anzahl Personen der feierlichen Handlung beiwohnen konnte. Pius IX. verlegte daher diese, nm sie allen zugänglich zu machen, in die Peterskirche, und seitdem gehört die Weihe der Palme zu bett Kirchenfeierlichkeiten, welchen jeder um diese Zeit in Rom anwesende Fremde beizuwohnen pflegt. Zn nördlicher gelegenen Ländern — es sei hierbei bemerkt, daß ja auch in protestantischen Ländern die Erinnerung an die Palmenweihe noch nicht ganz verschollen ist — in denen die Natur überhaupt keine Palmen hervorbringt, er- St man den Palmenwedel durch Zweige der Olive, des lbaumes und anderer Laubbäume, wogegen man in Deutschland, wo der oft genug noch in den März fallende Palmsonntag erst die frühesten Keime der Vegetation findet, die sich schüchtern und mühsam aus beut Schnee ber Felder 231 Hervorwagi, zmn blühenden Hafelstrauch oder zu den mit filbergranen Kätzchen besetzten Weidenzweigen greift. Die Ethnographie hat wie bei so nianchem anderen Bolksbrmiche nachgewiesen, daß die Verwendung von Weidenkätzchen statt Palmenzweigen nichts anderes ist, als eine alte heidnische Sitte aus grauer Vorzeit, welche die Apostel des Christentums, als sie in unseren germanischen Norden Famen, nicht auszurotten vermochten und welche sie daher in der Weise unschädlich zu machen suchten, daß sie diese mit einer kirchlichen Weihe bekleideten und dadurch in den Dienst des Christentums stellten. Der tiefe Sinn der ganzen Sitte ist nun eigentlich der, daß man alles Ungemach, welches den Menschen namentlich in düstern, lichtloseu und rauhen Wintern bedrückt hat, zu Lannen sucht, indem man es figürlich auf eine im feierlichen Ilinzuge heruingeführte Phantasiegestalt oder ein Tier durch Werfen mit grünenden Baumzweigen überträgt. Am liebsten bediente man sich hierzu eines Esels, der schon im alten heidnischen Rom iin Frühjahr zur Feier des beginnenden -Lenzes durch die Straßen geführt und mit allerhand grünem Kraut beworfen wurde. Wozu ein am Palmsonntag geweihter Weidenzweig alles «ut sein kann, erfährt inan erst, wenil man die Trauin- und Zauberbücher durchmustert, wie sie auf dem Land vielfach zu finden sind. Man darf übrigens dabei nicht glauben, daß es sich um Bücher aus längst vergangener Zeit handelt; Leim noch, heute wird mit derartigen Preßerzeugnissen ein schwunghafter Handel getrieben. Mer die zahllosen Volksbrüuche studieren ivill, die am Palmsonntage im Schwange sind, muß nach Jnnerösterreich, .Südbayern oder iiach der Baseler Gegend gehen, wo sie sich fert Jahrhunderten fast unverändert erhalten haben. Die anr Vorabend von Palmsonntag gebundenen Palmbäume werden, sobald die Glocken zum vormittägigen Haupt- gottesdienste läuten, von Knaben vor den Altar getragen, wo der Priester ein Segensgebet spricht und die grünen Zweige mft Weihwasser besprengt. Dann findet ein Umgang nm die Krrche statt, worauf ein jeder seinen Baum nach Hause trägt und ihn in die Erde des Gartens steckt. Hier verbleibt er bis zum öfter tage. Wer ihn dann zuerst ins Haus trägt, «rycilt em Ostergescheuk in Gestalt von buntbemalten Eiern. Dann iverden die einzelnen Weideirzweiglein an allen wichtig erscheinenden Plätzen des Hauses und Hofes verteilt. Das Muttergottesbild mit der ewigen Lampe erhält feinen Anteil, andere Zweige Iverben aufbewahrt, um bei droheu- Lem Gewitter etwas von ihnen auf dem Herde zu verbrennen, wieder einige steckt man in beit Viehstall zwischen Sparren «ich Dielen, um das Vieh gegen das Besprechen zu sichern. Die Aepfel aber, mit denen der Baum geschmückt war, iverden «n fo viel Teile geteilt, als Bewohner im Hause vorhanden sind und von diesen unter andächtigem Schweigen verzehrt. Sehr sinnig ist der am Niederrhein noch vielfach geübte Brauch, bie geweihten Palmen auf die Gräber zu stecken, welche dadurch am Palmsonntag festlich geschmückt erscheinen unb einen malerischen Anblick bieten. Im bayerischen Walde werden von den Ministranten der Pfarrkirche in kirchlichem esstoude bie geweihten Palmbäume, die mit einer großen Zahl Büschel besteckt sind, in die einzelnen Häuser getragen. Der erste Knabe tragt ein hölzernes Christusbild, das einen Palmzweig m der Hand hält; ein zweiter trägt den zu verteilenden Vorrat an Palmen; der dritte hält einen mit bunten Bändern geschmückten Korb zur Aufnahme der (Sier, Eche die Uebetbringer als Gegengabe erhalten; der vierte endlich tragt eine versiegelte Geldbüchse zur Aufbewahrung der Geldgeschenke. So zieht die Schar von Haus zu Haus, allenthalben geistliche Lieder singend, wofür sie dann Geschenke bekommt. Auch in rein protestantischen fremden Ländern ist die Er- tnnerung an die Palmenweihe uo chnicht erloschen. So geht »lau noch heute in London am Sonntag vor Ostern in der Ne or gen frühe auf das Land „palming", d. h. man holt aus der Umgebung Weidenzweige mit Kätzchen, mit denen man |>iUe und Knopflöcher schmückt. In Amsterdam ziehen die Kinder mit den fngenannten Palmpaschen herum, nämlich gebackenen Kränzen oder Brezeln aus Brotteig, in denen I ?1?. ■'* Iwgt, das an einem reich verzierten Stabe be- FJpQJ lU- Z" ven vier offenen Feldern zwischen den Armen des^ Kreuzes und dem Kreuz befinden sich Hähnchen aus ge- batteiiem Teige, so daß das ganze manchem Ordenskreuze nicht unähnlich ist. 0 1 Ueberaff, wo noch Palmsomitagsbräuche in Hebung sind, kniipfen diese an das Wiedererwacheu der Natur an. Dieser Zug, der sich durch die gesamte altgermanische Volksreligion zieht, versöhnt mit deren düsterem Dämonenglaubeii; denn er zeigt, wie sich aus dem sinnigen, aber unklaren Glauben des Naturvolkes siegreich der Glaube an den einen Allvater der Schöpfung emporringt, dessen Wille nach der Nacht des Winters alles lvieder zu neuem Leben erweckt. Ans ösr Geschichte der Ludsvieiam. Philosophische Fakultät. (Schluß.) Zu den jüngsten Gliedern der Fakultät gehört auch me Kunstwissenschaft. Im Sommer 1824 las der Neuphilologe Adrian Archäologie, was sich daraus erklärt, daß ihm als Bibliothekar auch die archäologischen Bild- tverke unterstellt waren. 1823 behandelte Rumpf Gemmen- kunde im philologischen Seminar. 1866 wurde ein akademisches Kunstmuseum wesentlich im Interesse der klassischen Philologie gegründet, mit dem kürzere Zeit eine Zeichenschule verbunden war. Dann wurde ein Kunstkabinett dem Professor der Architektur Hugo v. Ritgen unterstellt, der, als die technischen Fächer 1874 nach Darmstadt gezogen wurden, Lehrauftrag für Kunstgeschichte erhielt. Nach seinem Tode am 31. Juli 1889 ging die Professur ein, um erst 1897 wieder zu erstehen, zunächst im Extraordinarium, seit 1898 als Ordinariat. Die Sammlungen wurden in dem Interregnum schließlich vom Oberbibliothekar verwaltet. Das,eigentliche Antikenkabinett stand unter Verwaltung der klassischen Philologen. Schließlich übernahm beide Institute der neue Professor der Kunstwissenschaft, und jetzt bestehen sie nebeneinander als archäologisches Museum und Institut und als kunstwissenschaftliches Institut, das eine die Kunst des Altertums, das andere die des Mittelalters und der Neuzeit pflegend. Damit wäre der knappe Ueberblick über die Fächer, die jetzt bie Fakultät umfaßt, abgeschlossen. Zum Schlüsse sei noch erwähnt, daß am 8. Dezember 1904 die erste Promotion einer Dame (Chemikerin) in der Fakultät stattfaud, und eine Ueberficht über die berühmtesten Lehrer gegeben, die die Fakultät zu den Ihren zählen durfte, wieder mit Ausschluß der noch jetzt an der Ludvvieiana Wirkenden. Von bedeutenden Philologen wirkten hier: Konrad Bachmann (1605—45), bekannt als lateinischer Dichter, Konrad Dietrich (1605—201, Verfasser viel benutzter Lehrbücher, Kaspar Finck (1605—16), der mit Hellwig die weithin bekannte lange gebrauchte Gießener Grammatik verfaßte, Johann Heinrich May (1709—32), tüchtiger Orientalist und Gräcist, Christian Heinrich Schmid (der Gießener Schmid, 1771—1800), seinerzeit gefeierter Aesthe- tiker und Kritiker, Friedrich Gottlieb Welcker (1804—16), der weltberühmte Archäolog und intime Kenner des gr-eckischen Epos und Dramas, Friedrich Osann (1825—58), Ludwig Lange (1859—71), des. bekannt durch seine Studien auf dem Gebiete der römischen Altertümer, Ludwig Schwabe (1859 bis 1864), jetzt in Tübingen, Eduard Lubberl (1865—74), Adolph Philippi (1874—93), jetzt als Kunsthistoriker in Dresden lebend, Ferdinand Tümmler (1886—90-, Peter von Bradke (1884—97), Eduard Schwartz (1893—97), jetzt in Göttingen, Albrecht Dietrich (1897—1903), einer der besten Kenner antiker Religionswissenschaft, jetzt in Heidelberg. Daran seien angeschlossen die Germanisten Karl Weigand (1849—78), ein hervorragender Lexikograph, Wilhelm Braune (1880—88), jetzt in Heidelberg, Adolf Strack (1893—1906), der Begründer der hessischen Vereinigung für Volkskunde, der Orientalist Bullers (1833—80), der Romanist Ludwig Lemcke (1867—84) und der Anglist Ferdinand Holthausen (1891—93), jetzt in Kiel. Namhafte Historiker waren Johann Balthasar Schupp (1635—45), der bekannte Satiriker, Gottried Arnold (1697—98), Verfasser bet Aufsehen erregenden „Unparteiischen Kirchen- und Ketzerhistorie, Immanuel Weber (1698—1720), Christoph Friedrich Ayrmann (1720—47), Sigurd Mel (1868—70), Wilhelm Oncken (1870—1905),'Paul Scheffer-Boichorst (1875—76), Ludwig Weiland (1876—81), Konstantin Höhlbaum (1890—1904), Hermann Oncken (1906 bis 1907), jetzt in Heidelberg. Weiter zählte die Fakultät zwei bekannte Philosophen zu beit Ihren: Joseph Hillebrand (1822—501 und den geschätzten Aesthetiker Moritz Karriere (1843—53), ebenso eine große Anzahl Mathematiker, fo den Polyhistor Joachim Jungius (1609—14), den Leibniz Köper- 232 ntkus und Galilei an die Seile stelll, Johann Georg Ltüb- knecht (1702—37), Andreas Böhm (1744—78), Ludwig Gersten (1733—45), Hermann Umpfenbach (1820—62), Christian Wiener (1851-52), Alfred Clebsch (1863-68), der Herausgeber der mathematischen Annalen, Paul Gordau (1873 bls 1874), jetzt in Erlangen, Richard Baltzer (1860—87), Karl Jvppritz (1867—80), sowie der hervorragende Lehrer des Brückenbaues Friedrich Heinzerling (1864—70). Weiter seren angeführt die Pädagogen Christoph Hellwig (160a—17), Curt- nrann (1827—30), und der in ganz Deutschland bekannte .Hermann Schiller (1876-99), der Geograph und Forschungsreisende Robert von Schlagintiveit (1864 8a), der Cameralrp Anaust Crome (1787—1831), jene aus so widersprechendeir Charakterzügen zusainnrengefetzte markante Persönlichkeit, die Laiidwirtschaftler Karl Birnbamu (18a7—66) und Albrecht Thaer (1870—1901), die Forstleute Joh. Christian Hundeshagen (1824—34), Karl, Gustav und Eduard Heyer (1835—-56, 1854—68, 1857—73). Unter den Chimekern stehe,r neben Liebig (1824—52) Friedrich Knapp (1838-53), Heinrich Will (1839—90), Renigius Fresenius (1843—46), der Begründer des Wiesbadener Laboratoriums, Hermann Kopp (1843—64), der Geschichtsschreiber der Chemie, und Heinrich Meidinger (1854—57). Und dann eine Reihe hervorragender Physiker: Heinrich Buff (1838—78), Konrad Röntgen (1879 bis 1888), der Entdecker der X-Strahlen, jetzt in München, Franz Himstedt (1888—95), jetzt in Freiburg, Otto Wiener (1895—99), jetzt in Leipzig, Wilhelm Wien (1899—1900), jetzt in Würzburg, Paul Drude (1900—1905). Bon Vertretern der beschreibenden Naturwissenschaften dürfen nicht übergangen werden die Botaniker Alexander Braun (1850 bis 1851) und Hermann Hoffmann, das „Blumenhoff- männche" (1842—80), die Zoologen Karl Vogt (1846—49), den Gießenern als Politiker und Spottvogel bekannter als wie als Wissenschaftler, Rudolf Leuckart (1850—69), die Mineralogen Ludwig Ennnerling (1792—93 und 1809—15), ein begabter Hüttentechniker, Gregor Werenlinck (1826—35), Karl Ettling (1846—56), August Streng (1867—97). Und schließlich sei noch des genialen Wiederherstellers der Wartburg und des Gleibergs gedacht, Hugos von Ritgen (1835 bis 1889). Vermischte». * Ein Pröbchen der reifen Politik Alt-Englands, die ihr den Ruf der Freiheit erworben hat, gibt A. Rutari in einem Aufsatz über die Jakobiten im Aprilheft von Velhagcn u. Klasings Monatsheften. Zn Ende der 80 er Jahre, schreibt er, hatte die New Gallery in London eine „Stuart- An ssiellnng" veranstaltet, und der ungeheure Andrang dazu kann als ein Beweis gelten, wie hoch die Stuarts noch inrmev in der Anteilnahme der Menge stehen. Mles, tvas sich an Erinnerungen und Wertstücken zur Geschichte des Hauses Stuart ausfindig machen ließ, war da vertreten, von Meisterbildnissnr «irres van Dyck bis auf — Strumpfbänder mit eingcwirkten Treueschwüren für Prinz Charlie. Dies war eine günstige Gelegenheit für die Jakobiten, sich wieder einmal zu regen. In allen Winkeln des Königreichs wurde es lebendig. Eigene Zeitschriften wurden ins Leben gerufen: „The Mywlist", ein Blättchen, nicht viel größer als eine Hand, das erst nwnatlich, dann Vierteljährlich und zuletzt — gar nicht mehr erschien, und „The fiert) Croß" (Das Fcuerkreuz), dessen Titel im Text durch feurige Ausfälle gegen England gerechtfertigt wird. Aus jener Zeit stanrmt denn auch der große Coup, durch deil ein Häuslein Jakobiten ihre Sache an die gwße Glocke zu bringen gedachte. Jll Charing Croß steht eilt altes Reiterstandbild Karls I. — das Gesicht des Königs gerade auf jene Stelle in Whitehall gewendet, wo der Monarch am 30. Januar 1649 das Schafott bestieg. Am Sockel dieses Monuments, an dem Jahrestage feiltet „Ermordung" einen Kranz auszuhängen — das war cS, was die Jakobiten im Sinne hatten. Ihr Gesuch an den Minister, das Vorhaben auszuführen, ward indessen abschlägig beschieden. Ein Gleiches geschah, als sie die Eingabe tut nächsten Jahre erneuten. Aber diesmal ließen sie sich nicht einschiichtern. Trotz des Verbots marschierten sie in mitternächtiger Stunde nach Trafalgar Square, ihr Führer mit einem gewaltigen Kranz weißer Lilien bewaffnet. Sein Herz schlug höher, als er bereits eine ansehnliche Volksmenge in der Nähe, der Statue versammelt fand: das Gerücht, daß etwas int Gange sei, hatte sich verbreitet, und in London fehlt es natürlich nie an Neugierigen. Auch Schutzleute waren zur Stelle. Aber unentwegt steuerte das Häuslein aus das Denkmal zu: verhaftete man sie, nun, um so chesscr, so litten sie in einer edlen Sache. Und richtig, am Fuße des Monuments tritt ein Schutzmann an den Führer der Jakobiten heran. Atemlose Stille ringsum — die Menge. int Hintergründe reckt erwartungsvoll die Hälse. „Bitte, mein Herr," so sagt der Beamte, „reichen Sie mir den Kranz; ich werde ihn anshängen. Den Draht dazu habe ich mitgebracht." Sprach es und tat's. Seitdem wird das Denkmal Karls I. alljährlich mit Kränzen geschmückt, und jakobitisch gesinnte Damen stveuen Mumenstväußchen über seinen Sockel. An- und Emfichteu. Lieber Holz hacken, als dieses nichtswürdige zivilisierte und gebildete Leben weiterleben; zu den Quellen müssen wir zurück, hoch hinauf in das einsame Gebirge, wo wir nicht Erben sind, sondern Ahnen. Lagarde. Jeder Mensch bedarf eigentlich zwei Philosophien: eine für Gesundheit und Leben, eine für Krankheit und Tod. Paulsen. Wir nützen selten dadurch, daß wir Wahrheiten aussprechen, Lehren erteilen; weit Liter dadurch, daß wir anregen, Probleme hinstellen, den Widerspruch ausrufen, das Geiühl ansprechen. Man muß wohl den Weg weisen, aber gehen muß ihn jeder selbst. Jeuchtersleben. Gster-prelsrätsel. Wiederholt. Dieses Viereck ist mit den Buchstaben a, b> ----------- > c, e, e, e, f, f, g, h, h, i, 1, 1, o, o, r, r, r, s, s> t, u, u, v derart auszustillen, daß die einzelnen —------------— Reihen folgendes bedeuten: 1. Eine Lästerung. 2. Ein Rätsel. 3. Eine Südfrucht. 4. Ein liebel. -- 5. Eine Reise. Die Anfangs- und Endbuchstaben der --------------------- richtig gefundenen Wörter richtig gestellt ergeben einen Wunsch der Redaktion. (Eingesandt von Dr. E. Renning.) Als erste Preise beabsichtigen wir im Interesse der k ö r p e r l i ch e n Ausbildung unserer ländlichen Jugend eine Anzahl von ......... Jugendspielgeräten l;- nach den Orten unseres Verbreitungsbezirks gelangen zu lassen, aus denen uns die meisten r i ch t l g e n Lösungen zugehen. Ferner haben wir auch fünf wertvolle 58 lieber als Preise in Aussicht genommen, die in derselben Weise wie bei unseren früheren Preisrätsel-Ausschreibungen zur Verteilung kommen sotten, Lösungen nehmen wir bi? zum 15. April entgegen. Ta das Rätsel allgemein nickt als leicht empfunden wurde, habe» wir eS durch Nennung der die zu findenden Wörter bildenden Buchstabett wesentlich erleichtert und den Termin h i n a u s g e s ch o b e n, um namentlich recht vielen jungen Freunden unseres Blattes noch Gelegenheit zu geben, mr der Lösung sich zu beteiligen. Tis Preisverküudigung wird in unserer Nummer vom 16. April erfolgen, jo daß die Preise möglichst zum Oslerseste in den Händen der Gewinner sein werden. Rätsel. Zivei Silben nur nennt dir das Work, Bekannt schon bei den Alten: Wo Wissensckast und Kunst gediehn, Ward stets es hoch gehalten. Und ivenn daS Wörtchen dich besucht, Weiß viel es dir zu sagen Und flüstert manches dir ins Ohr, Um weiter es zu tragen. Das Zeickeu drei geändert leicht Gibt meistens schöne Tage, Den Armeii bringt cs frohe Rast, Ten Reichen oft nur Plage. Das erste Wort kann nur gedeihn In diesem ziveiten Worte, Und wenn du sie beisammen hast, Winkt dir der Freude Pforte. A. A in m a n it. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des Magischen Quadrats in voriger Nummer: W| E I | N E | L 8 j E xjs A । R N | E B 1 Z Redaktion: P. Wittko. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.