Mk. 6 1908 la WWW @SI0B W II Stunde« und das ganze Heer der Wiuterkrankheiten czifhcrt nicht für mich. Es ist serviert, Wie du siehst. Komm!" Ter Diener hatte die Türen zum anstoßenden Eßzimmer geöffnet. Baronin Troß erhob sich und glitt vor dem Bruder her, ihre lange Schleppe riefelte in weiche» Falten nach, das ganze Kleid mit der sehr kurzen, glitzernd besetzten Rückentaille, fiel straff an der hohen, schmalen Gestalt herab. Den kleinen Kvpf umwallte das lockige bräunlich-blonde Haar wie ein duftiger Kelmuiö von Lovlen. Roman'von Ursula Zöge von Manteuffel. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Mit elastischen Schritten, leise vor sich hmpfeifend, stieg er die teppich-belegte Treppe hinauf und ward sogleich in den Salon geführt. Das war ein tieses, elegantes Gemach, dessen goldig-grün leuchtende Farben hier und da im Schein eines flackernden Kaminfeuers aufglänzten Dichte, eremefarlnge Stores von einem sehr kostbaren indischen, golddurchwirkten Stoff verschleierten, in reicknm Falten herabflicßend, die hohen Fenster und gaben dem im giokokostil gehaltenen Interieur etwas von lauschiger, abendlicher Dämmerung. Baronin Troß, eine fast sezefsionistische Erscheinung, Lber- schlank, hellblond, in einem Empirekostüm aus lichtgrauem, schmelzbesetztem Tuch, kam dem Bruder entgegen. Er küßte die kühle, tängMie Hand, die sie ihnv entgegen» hielt — eine Begrüßu.ng, die ihm bei Marie Anne nie eingefallen wäre. . ., „Immer willkommen," sagte sie mit ihrer leisen, welchen Stimme, die sich so gut dazu hergaü, die Worte zu dehnen, „dein Zimnlcr ist bereit. Und der Delinquent?" sie strich leicht über seinen verbundenen Arm „Oh, danke, dem gehts gut Ist ja überhaupt Mumpitz, um solche Bagatelle ein Aufhebens zu machen." Sie lächelte gleichmütig: . . „Nur sachte, mein Lieber. Ob es llnsinn ist, ivill ich dir nach der Besichtigung sagen. Gut, daß du bequemes Zivil anhast. Sitzt das hier gut? Nein. Ich sehe schon!" Sie brachte die schwarze Schlinge in eine andere Lage. Ihre Berührung hatte wie ihr Gang etwas Gleitendes, Unkörper- liches. „Ach danke, du, das war famos. Was dli für Geschick hast!" Sie nickte nur imd beide setzten sich vor den Kamin. „Wir werden allein frühstücken. Troß hatte eine Verabredung," sagte sie. Desto besser! hätte er fast laut gesagt und sah der blassen Frau ins schr t-le Gesicht, darin ein Zug herber, spöttischer Ironie fast ständig wohnte. . Sie bat ihn, ihr seinen Unfall zu erzählen.. Ber Rott- tzofen war es passiert, daß die alte Brücke uiuct feilten! Vferoe zusammengebrvchcn war. Er beschrieb es genau, cs interessierte sie als Reiterin lebhaft, aber sie blieb ganz kaltblütig. Gesuhl- volle Schauder schienen ihrer Natur unbekannt. Sie sah so bleich, so zart aus und schien doch keine „Nerven" zu kennen. „Ich habe dich noch gar nicht fragen können, tote es dir geht, Schwester." „Tanke, vortrefflich." „ „Du siehst nicht so aus. Die Stadtluft ist schreckst für ^'„Was? Möchtest du mir etwa Mietzes rote Backen wünschen? Fändest du das schön? Ich fände es bäuerlich. Gut in training sein, ist die Hauptsache. Ich reite täglich zwei bis drei Kranz. An einem kleinen, mit exquisitem Porzellan und kostbarem Silber besetzten Tisch saßen sie sich allein gegenüber, rötlicher Burgunder funkelte in den Gläsern, der Diener servierte drei Gänge und verschwand während des Essens im nebenan liegenden Büffetzimmer. Es war hier im Hause alles tadellos. Loysen kannte das fdjon. Wie ein gut geöltes Uhrwerk lief das Hauswesen unter den Händen seiner Schwester, hier und in Schloß Tobrau. Jetzt schnitt sie dem Bruder das Fleisch und reichte ihm den Teller. „Wirst du Besuche machen?" fragte sie. „Na, so bei einigen." „Waldheims?" _ „Aber natürlich. Ich hoffe, die kleine Komtesse Ilka findet mich interessant als maroden Krieger." „Also geht das noch weiter?" „Was?" — „Tu hast ihr doch stark den Hof gemacht." „Na ja, so'n bißchen," gab er vergnügt zu, „sie ist doch ein charmantes Mädel . . ." „Hm! — Ernste Absichten?" — „Ach nein, höre du, sie ist ein netter Käfer, aber doch so'n kleiner Windhund," sagte er offenherzig — „überhaupt will ich noch gar nicht heiraten. Gönne mir meine schöne Freiheit nur noch ein paar Jährchen, was?" — „Und dann?" — sie sah ihn mit ihren matten, blassen Augen ruhig an, ein klein wenig spöttisch. „Ja, dann w.ro geheiratet." „Nachdem du deine Freiheit genossen hast," sagte sie trocken, „so macht ihr s ja." . Seine Stirn färbte sich rot. Das war so eine Eigentümlichkeit von ihm. Er trank sein Glas mit zwei Zügen aus und stellte es hin, daß es leise klirrens ans Nachbarglas schlug. „Liebe Anne, wenn nur alle so solid lebten wie ich", sagte er leicht verletzt — „was denkst du dem: von mir? — Ich habe mir nun einmal twgenommen zu heiraten, sowie ich Rittmeister geworden bin, weil Papa es so gemacht hat. Unser Avancement war gut, ich bin jetzt siebenundzwanzig, in einem bis zwei Jahren kann ich so weit sein. Und nachher," er sprach mm wieder scherzend, „bringe ich dir ganz gewiß eine allerliebste Schwägerin/ „Worauf ich mich nicht einmal freue. So wie du heiratest, muß ich auf dich verzichten, das ist so. Auch bei Geschwistern. „So? Ich habe aber nicht auf dich zu verzichten gebraucht, als du heiratetest!" „DaS ist etwas anderes." „Sehe ich nicht ein/' „Sollen wir ausstehen? Du rauchst Vielleicht eine Zigarre in Edmunds Zimmer?" „Tanke ja. Und du?" — Sie verließen das Eßzimmer. Tie junge Fran holte ein fein goldenes Zigarrenetui aus der Tasche. „Eine kleine russische Papiros wird genehmigt/' — sagte sie dabei. Sie trat vor ihm in ein geräumiges mit großem Geschmack ausgestattetes Herrenzimmer, zog sich einen Schaukelstnhl an ein kleines mit Rauchutensilien und Likörflaschen bedecktes Tischchen. Zuerst richtete sie dem Bruder eine Havanna kunstgerecht her und hielt ihm das Schwefelhölzchen, dann zündete sie sich eine Zigarette an. Sie rauchte mit großer Anmut. Auch das war ihm nichts neues. Durch den zarten, lichtgrauen Rauch. schimmerte ihr bleiches, fast ausdrucksloses Gesicht. Sie toter kaum dreißig Jahre alt, aber sie sah älter aus. Etws Müdes, Resigniertes smarte sich ini ihr seltsam mit jenem überlegen ironischen Spottlächeln. „Wie kommt es nur, daß ihr noch hier seid?" — fragte Loysen, „sonst seid ihr um diese Zeit doch längst in Monte Carlo?" „Dies Jahr geschieht dies nicht. Wir werden wahrscheinlich im Mai nach Tobrau kommen." „Tvs ist ja famos! — Aber wie kommt denn Troß auf die Idee? Ich wundere mich, daß er das tut." „Ich wundere mich gar nicht." Ter Brüder sah sie betroffen und forschend an — wieder slog ihm das Erröten über die Stirn, bis unter das blonde Haar. „Hängt — hängt das mit Wendtleben zusammen — ich meine mit eurer — Nachbarschaft?" „Lieber Junge, es ist ein so öffentliches Geheimnis, daß es komisch wirken würde, wollte ich es vor dir leugnen. Die schöne Gräfin Flavie Wendtleben, geborene Miß Snob, aus Chicago ist augenblicklich Mode und Edmund betete von jeher die Mode- königin an. Daß sie überhaupt möglich wurde, diese halbwilde, verdankt sie ihm- allein, — er ist der Mann, um eine Dame in die Gesellschaft zu lancieren. Er hat dieser schönen und lohnenden Aufgabe die ganze Saison geweiht und wird Berlin nicht verlassen, so lange die Wendtlebens hier sind. Im Mai gedenkt der alte Graf und junge Ehemann seine schöne Frau als Herrin in Wendtleben einzuführen und da ist es selbstverständlich, daß wir dann nach Tobrau kommen." Loysen sah ärgerlich aus. „Sag mal, findest du diese Gräfin Flavie wirklich so schön?" „Gewiß, wer wollte das bestreiten?" „Aber sie hat doch so etwas — sagen wir Abenteuerliches, um nicht zu sagen Brutales in ihrem Ausdruck. Ist das nicht wahr?" Baronin Troß strich die Asche von ihrer Zigarette und neigte den Kopf ein wenig zur Seite, wie erwägend. „Ja, darin aber liegt wahrscheinlich ihr Reiz für gewisse Männerherzen, wie Edmunds zum Beispiel. An ihm ist alles so abgeschlisfen, glatt poliert und comnte il saut, daß ihn naturwüchsige Roheit anzieht." Loysen malträtierte seinen blonden Schnurrbart und klopfte mit der Fußspitze den Boden. Seine Schwester sah ihn flüchtig von der Seite an. „Wie nervös du bist, lieber Junge. Folge des Armbruchs?" „Hör' mal, Anne Marie, ich bin doch dein Bruder — dein Nächster — ich kann diese endlose Courmacherei einfach nicht länger mit ansehen." „Halt, mein Guter! Alles, nur keine Theaterszene. Lassen wir ihm sein Vergnügen. Bewunderung ist auch schließlich statthaft. Es ist ja nicht besonders männlich, sich vor einen Sieges- Wagen spannen zu lassen, gewissermaßen mit einem Stasenring, an dem das Leitseil hängt — aber mir schadet das nichts. Reden Wir doch von anderen Dingen. Hier kommt der Kaffee. Du nimmst doch ein Täßchen?" — Sie schenkte ihm ein und reichte ihm den duftenden Trank. Er dankte zerstreut und sah noch verstimmt ans. Es herrschte Schweigen, in welches nur das langsame Ticken eines Chronometers klang. Anne Marie wandte den Kopf nach der Tür. „Troß ist gekommen", sagte sie, „ich höre seinen Schritt im Vorsaalc" „Ich höre gar nichts." „Tas ist eben sein Schritt", sagte sie mit (eifern Lachen. Gleich darauf öffnete sich die Tür und der Baron trat ein. „Ach!" — rief er, sein Monokel ins Auge werfend, mit scherzhaftem Staunen, „von allen Verehrern meiner Frau hatte ich diesen am wenigsten erwartet. Servus, lieber Freunds Wie geht's? Riesiges Pech geerbt? Bedauere deinen! Unfall, obwohl er uns das Vergnügen deiner Gegenwart schafft." Er reichte Loysen zwei Finger, trat dann zum Schaukel- stuhl seiner Frau, beugte sich herab und streifte ihre Stirn mit den Spitzen seiner Barthaare, was einem Kuß sehr ähnlich sah. Sie, ohne davon Notiz zu nehmen, bemerkte gleichmütig: „Du kommst früher wie ich erwartete." „Ja, ja. Schauderhafte Kvnfusioiit Freunde verfehlt. Allein gefrühstückt. Pyramidal öde, natürlich" Baron Troß war etwa zehn Jahre älter wie seine Frau, sehr lang, sehr schmächtig und flach gebaut. Er trug spitze gelbe Schuhe von unnatürlicher Länge, in denen er lautlos über das Parkett glitt. Sein Kopf war blank wie eine Billardkugel, nur um das Hinterhaupt zog sich ein schmaler dunkler Streifen. Desto Üppiger und gepflegter war sein kastanienbrauner, zugespitzter Bart, welcher gleichsam den Rahmen bildete für ein Gebiß von blendender Regelmäßigkeit. Alles an dem Mann mit den sorgfältig polierten rosenfarbcnen Fingernägeln war so gepflegt und in das beste Licht gesetzt, daß er seinen Bekannten als Vorbild galt in allem was schick hieß. Käm er nach längerer Abwesenheit in die Reichshauptstadt zurück, so sah man mit Spannung etwaigen Neueriingen entgegen. Wie wird er beim Gruß den Hut heben, welche Blume wird durch ihn in dieser Saison zur Knopfkönigin erhoben werden, toddj-e neue Erfindung in Bezug auf Mauschcttenküöpfe wird er mitbringen? Ungern mißte man ihn bei Rennen, Jagden und Diners. Seine Gegenwart verlieh der Sache einen gewissen Nimbus. Er galt für den liebenswürdigsten Courmacher und für den aufmerksamsten Ehemann und glaubte selbst an seine Unwiderstehlichkeit. Als Erbe eines großen Vermögens von Kein auf zu elegantem Müßiggang erzogen, war ihm der Sport in jeder Gestalt zum Lebenszweck geworden und er zählte zu jenen, die immer alle Hände voll zu tun haben und dabei noch nie etwas getan haben. (Fortsetzung folgt.) Was mich Betritt.*) Von Wilhelm Busch f. Es scheint wunderlich; aber weil Andere über mich geschrieben, muß ich's auch einmal tun. Daß es ungern geschähe, kann ich dem Leser, einem tiefen Kenner auch des eigenen Herzens, nicht weiß machen, daß es kurz geschieht, wird ihm eine angenehme Enttäuschung sein. Ich bin geboren am 15. April 1832 zu Wiedensahl als der Erste von Sieben. Mein Vater war Krämer, Kein, kraus, rührig, mäßig und gewissenhaft; stets besorgt, nie zärtlich; zum Spaß geneigt, aber ernst gegen Dummheiten. Er r auchte beständig Pfeifen, aber, als Feind aller Neuerungen, niemals Zigarren, nahm daher auch niemals Reibhölzer, sondern blieb bei Zunder, Stahl und Stein, oder Fidibus. Jeden Abend spazierte er allem durch's Dorf; zur Nachtigallenzeit in den Wald. Meine Mutter, still, fleißig, fromm, pflegte nach dem Abendessen zu lesen. Betde lebten einträchtig und so hänslich, daß einst über zwanzig Jahre vergingen, ohne daß sie zusammen ausfuhren. Was weiß ich denn noch aus meinem dritten Jahr? Knecht Heinrich macht schöne Flöten für mich und spielt selber auf der Maultrommel, und im Garten ist das Gras so hoch und die Erbsen sind noch , höher; und hinter dem strohgedeckten Hause, neben dem Baume, stand ein Kübel voll Wasser, und ich sah mein Schwesterchen drin liegen, wie ein Bild unter Glas und Rahmen, und als die Mutter kam, war fie kaum noch ins Leben zu bringen. Heute (1886) wohne ich bei ihr. Gesangbuchverse, biblische Geschichten und eine Auswahl der Märchen von Andersen waren meine früheste Lektüre. Als ich neun Jahre alt geworden, beschloß man, mich dem Bruder meiner Mutter in Ebergötzen zu übergeben. Ist freute r. ich darauf; nicht ohne Wehmut. Am Abend vor der Abreise plätscherte ich mit der Hand in ter Regentonne, über dir ein Strauch von weißen Rysen hing, und sang Christine! Christine! versimpelt für mich hin. Früh vor Tag wurde das dicke Pommerchen m die Scheerdeichsel des Leiterwagens gedrängt. Tas Gepäck ist aufgelaoen; als ein Hauptstück der wohlverwahrte Leib eines alten Zinkedings von Klavier, dessen lästig gespreiztes Beingestell in der Heimat blieb; ein ahnungsvolles Symbol meiner musikalischen Zukunft. Die Reisenden stiegen aus; Großmutter, Mutter, vier Kinder und ein Kindermädchen; Knecht Heinrich zuletzt. Fort rumpelt's durch den Schauinburger Wald. Ein Rudel Hirsche springt über den Weg; oben ziehen die Sterne; im Klavierkasten tunkt es. Nach zweimaligem Uebernachten bei Verwandten wurde das Ebergötzener Pfarrhaus erreicht. Ter Onkel, jetzt (d. h. 1886), über 80 und frisch, war em stattlicher Mann, ein ruhiger Naturbeobachter und äußerst milde; nur ein *) Der nun verstorbene, im Leben so vielheitere Wilhelm Busch erfreute vor 22 Jahren die große Gemeinde seiner Verehrer durch dieses autobiographische Albumblatt. 23 b» n ls )er ich ■tt» ein er- treten, bist, nicht. Land lehnt, n, tn s. ein re: em ich len ück res in- ter er, l- it h. ni) m er, ter tti> >'s ll, de ire cht icr )ie se, ein ■u, zu yt ye tt >s er l- er en f)t is t- :n re n fe en en id a» Hf er ie !s Als ich jüngst von ungefähr In den, Wald spazierte, Kam ein numtrer Vogel her, Pfiff und quinqnilierte. Mas der nnintre Vogel pfiff, Fühle und begreil' ich: Liede ist der Inbegriff, Aus das andre pfeif ich. Wilhelm Bus ch. diese Versuche, deren Resultate zumeist für mich abhanden gekommen, sich immerfort durch die Verhältnisse hindurchziehen, welche mir schließlich meinen bescheidenen Platz anwiesen. Räch Antwerpen hielt ich mrch in Wiedensahl auf. Was sich die Leute ut oler loelt erzählen, • klang mir sonderbar ins Ohr. Ich horchte genauer. Nur nreisten wußte ein aller stiller, für gewöhnlich wortkarger Mann. Einsam' saß er abends im Dunkeln. Klopf' ich (tn'ä Fenster, so steckte er freudig den Trankrüsel an. In der Ofenecks steht fein Sorgensitz. Rechts von der Wand langt er sich die sinnreich-senkrecht ine Kattunbeutel hängende kurze Pfeife, links Dom Ofen den Topf voll heimischen Tabaks, und nachdem er gestopft, gesogen und Dampf gemacht, fängt er seine Omni Mütterlein ererbten Geschichten au. Er erzählt gemächlich; wird's aber dramatisch, so steht er auf und wechselt den Platz, je nach den redenden Perfonen; wobei denn auch die Zipfelmütze, die sonst nur leis nach vorne nickte, in mannigfachen Schwung gerat. Von Wiedensahl aus besuchst' ich den Onkel in Lüethorst. Ein Liebhabertheater im benachbarten Städtchen zog mich in den angenehmen, Kreis seiner Tätigkeit; aber ernsthafter fesselte mich das wundersame Leben des Bienenvolkes und der damals wogende Kampf um die Parlhenogenesis, den mein Onkel als gewandter Schriftsteller und Beobachter entscheidend mit durchsucht. Der Wunsch und Plan nach Brasilien auszuwandern, dem Eldorado der Imker, blieb unerfüllt. Daß ich überhaupt praktischer Bienenzüchter geworden, ist freundlicher Irrtum. Bei Gelegenheit dieser naturwissenschaftlichen Liebhaberei mürbe unter anderen auch der Darwin gelesen, der unvergessen blieb, als ich mich mach Jahren mit Leidenschaft und Ausdauer in den Schopenhauer vertiefte. Die Begeisterung für dieselben hat etwas nachgelajsen. Ihr Schlüssel scheint mir wohl zu mancherlei Türen zu passen in dem Vernum scheuen Schloß dieser Welt, nur nicht zur Ausgangstür. Von Lüethorst trieb mich der Wind nach München, wo bei der grab herrschenden akademischen Strömung das kleine nicht eben geschickt gesteuerte Antwerpener Schifflein gar bald auf dem Trockenen saß. — Um so verlockender winkte der Mnstlerverein. — Tie Veröffentlichung der dort verübten Späße, besonders der persönlichen Berhohnhaltungen, ist mir unerwünscht. Was hilft's? Dummheiten, wenn auch vertraulich in die Welt gesetzt, werden früher oder fpater doch leicht ihren Vater erwischen, mag cr'ä wollen oder nicht. Es kann 59 _ gewesen fein, als die „Fliegenden" meinen ersten Beitrag erhielten: zwei Männer auf dem Eise, von denen Einer den Kopf verliert. — Ich hatte auf Holz zu erzählen. Ter alte praktische Strich stand mir wie Andern zur Verfügung; die Lust laut Wechselspiel der Wünsche, am Wachsen und Werden war auch bei mir vorhanden. So nahmen dann bald die kon- ekitziges Mal, wennschon öfters verdient, gab's Hiebe; mit einem trockenen Georginenstengel; weil ich den Dorftroddel geneckt. Gleich am Tage der Ankunft schloß ich Freundschaft mit deut Sohne des Müllers. Sie ist von Dauer gewesen. Alljährlich besuch ich ihn und schlafe noch immer sehr gut beim Rumpumpeln des Mühllverks und dem Rauschen des Wassers. @inen älteren Freund gewann ich in dein Wirt und Krämer des Orts. Haarig bis an die Augen und hinein in die Halsbinde und wieder heraus unter den Rockärmelit bis an die Fingernägel; angetan mit gelblich grüner Juppe, die das hintere Mienenspiel einer blauen Hofe nur selten zu bemänteln suchte; stets in ledernen Klappantoffeln; unklar, heftig, nie einen Satz zu Ende sprechend; starker Schnupfer; geschmackvoller Blumenzüchter ; dreimal vermählt;' ist er mir bis zu feinem Tode ein lieber und ergötzlicher Mensch gewesen. Bei ihm fand ich einen dicken Liederband, welcher durch- gekliutpert, und viele der freireligiösen Schriften jener Zeit, die begierig verschlungen wurden. Ter Lehrer der Torfjugend, weil nicht der meinige, hatte keine Gewalt über mich — so lange er lebte. Wer er hing sich auf, fiel herunter, schnitt sich den Hals ab und wurde auf dem Kirchhof dicht unter meinem Kammerfenster begraben. Und von nun an zwang er mich allnächtlich, auch in der heißesten Sommerzeit, ganz unter der Decke zu liegen. Bei Tage ein Freigeist, bei Nacht ein Geisterseher. Meine Studien teilten sich naturgemäß in beliebte und unbeliebte. Zn den ersteren rechne ich Märchenlesen, Zeichnen, Forellenfischen und Vogelstellen. Zwischen all dem herum aber schwebte beständig das anmutige Bildnis eines blonden Kindes, dessen Neigung zu fesseln, oder um die eigene glänzen zu lassen, ein fabelhafter Reichtum, eine übernatürliche Gewandtheit und selbst die bekannte Rettung aus Feuersgefahr mit nachfolgenden; Tode zu den Fräßen der Geliebten sehr dringend zu wünschen schien. Etwa nms Jahr 45 bezogen wir die Pfarre zu Lüethorst. — Vor meinem Fenster murmelt der Bach; dicht drüben steht ein Hans; eine Schaubühne des ehelichen Zwistes; der sogen. Hausherr spielt die Rolle des besiegten Tyrannen. Ein hübsches natürliches Stück; zwar das Laster unterliegt, aber die Tugend triumphiert nicht. — In den Stundenplan schlich sich nun auch die Metrik ein. Tie großen heimatlichen Dichter wurden gelesen; ferner Shakespeare. Zugleich fiel mir die Kritik der reinen Vernunft in die Hände, die, wenn auch noch nicht ganz verstanden, doch eine Neigung erweckte, in den Laubengängen des intimeren Gehirns zu lustwandeln, wo's bekanntlich schön schattig ist. Sechszehir Jahr alt, ausgerüstet mit einem ©onnett nebst zweifelhafter Kenntnis der vier Grundrechnungsarten, erhielt ich Einlaß zur polytechnischen Schule in Hannover, allwo ich mich in der reinen Mathematik bis zu Nr. 1 mit Auszeichnung empor- schwang. — Im Jahr 48 trug auch ich mein gewichtiges Kiih- Ijein, welches nie scharf geladen werden durfte, und erkämpfte mir in der Wachtstube die bislang noch nicht geschätzten Rechte des Rauchens und des Biertrinkens; zwei Märzerrungenschasten, deren erste mutig bewahrt, deren zweite durch die Reaktion des Alters jetzt merklich verkümmert ist. Nachdem ich drei bis vier Jahre in Hannover gehaust, verfügt' ich mich, von einem Maler ermuntert, in den Düsseldorfer Antikensaal. Unter Anwendung von Gummi, Semmel und Kreide übte und erlernte ich daselbst die beliebte Methode des „Tupfens, mit der man das reizende lithographische Korn" erzeugt. Von Düsseldorf geriet ich nach Antwerpen in die Malschule. — Ich wohnte am Eck der Käsbrücke bei einem Barkscherer. Er hieß Jan und sie hieß Mie. Zu gelinder Abendstunde saß ich mit ihnen vor der Haustür, im grünen Schlafrock, die Tonpfeife im Munde; und die. Nachbarn kamen auch herzu; der Korbflechter, der Uhrnmcher, der Blechschläger; die Töchter in schwarzlackierten Holzschuhen. Jan und Mie waren ein zärtliches Pärchen, sie dick, er dünn; sie halbierten mich abwechselnd, verpflegten mich in einer Krankheit und schenkten mir beim Abschied in kühler Jahreszeit eine warme rote Jacke nebst drei Orangen. — Wie war m.r'S traurig zu Mut, als ich voll Neigung und Dankbarkeit nach Jahren. dies Eck wieder aufsuchte, und alles mar neu, und Jan und Mie gestorben, und nur der Blechschläger pickte noch in seinem alten eingeklemmten Häuschen und sah mich trüb und verständnislos über die Brille an. Ten deutschen Künstlerverein, bestehend aus einigen Malern, aus politischen Flüchtlingen und Auswanderungs-Agenten, besuchte ich selten, fühlte mich aber geehrt durch Aufnahme einiger Scherze in der Kneipzeitung. In Antwerpen sah ich zum erstenmale im Leben die Werke alter Meister; Rubens, Brouwer, Teniers; später Frans Hals. .>)hre göttliche Leichtigkeit der Darstellung, die nicht patzt und kratzt und schabt, diese Unbefangenheit eines guten Gewissens, welches nichts zu vertuschen braucht, dabei der stoffliche Reiz euK§ schimmernden Juwels, haben für immer meine Liebe und Bewunderung gewonnen; und gern verzeih ich's itynen, daß sie mich zu sehr geduckt haben, als daß ich's je recht gewagt hätte, mein Brot mit Malen zu verdienen, wie manch anderer auch. Tie Veyuche, freilich, find nicht anSgeblieben; denn geschafft muß werden, und selbst der Taschendieb geht täglich auf Arbeit ans; ja, ein wohlmeinender Mitmensch darf getrost vorausfe.tzen, daß tinuirlichen Bildergeschichten ihren Anfang, welche, mit der Zeit sich unwillkürlich erweiternd, mehr Beifall gefunden, als der Verfasser erwarten durste. Wer sie freundlich in die Hand nimmt, etwa wie Spieluhren, wird vielleicht finden, daß sie, trotz bummlichten Aussehens, doch teilweise im Leben geglüht, mit Fleiß gehämmert' und nicht unzweckmäßig zusammengesetzt sind. Fast sämtlich sirrd sie in Wiedensahl gemacht, ohne Wen zu, fragen und, ausgenommen ein allegorisches Tendenzstück und einige Produfte d-.s drängenden Ernährungstriebes, zmnSelbst- pläsier. Hätte jedoch die sorglos in Holzschuhen tanzende Muse de» einen oder andern der würdigen Zuschauer auf die Zehe ge- so wird das bei ländlichen Festen nicht weiter entschul- Ein auffällig tugendfamrs Frauenzimmer ist's freilich Aber indem sie einerseils den Myrthenzweig ans der des übertriebenen Wohlwollens errötend von sich ab» . . hält sie anderseits gemütlich den verschleierten Blick eines alten Aesthetikers aus, bem bei der Bestellung des eigenen Ackers ein Stäubchen Guano in's Auge geflogen. — Man hat den Autor, den diese Muse begeistert, für einen Bücherwurm rind M-- fonberling gehalten. Tcs erste ohne Grund, das zweite ein wenig mit Recht. Seine Nachlässigkeit im schriftlichen Verkehr mit Fremden ist schon mehrfach gerüchtweise mit dem Tode bestraft. Für die Gesellschaft ist er nicht genugsam dressiert, um ihre Freuden geziemend zu würdigen und behaglich genießen zu können. Zu einer Abendunterhaltung jedoch, unter vier bis höchstens sechs Augen, in einer neutralen Rauchecke, bringt er noch immer eine StandhaftigLit mit, die kaum denk anrückenden Morgen weicht. So viel wollte ich von mir selber sagen. — Düs Geklage über alte Bekannte habe ich schon längst den Basen anheim- gestellt, und selbst über manche zu schweigen, die ich liebe und verehre, kam mir hier passend vor. — 24 — Vermischte». * Fischfang mit Pfeil unb Sogen. Bon einer igenartigen Form des Fischfanges erzählt Dr. Theodor Ko ch-Grünb erg (Oberhessen) in einem Aufsatz über die Indianer Nordwestbrasiliens. Die ziemlich starke Jndianer- bevölkerung im Gebiete des Amazonenstroms und seiner Nebenflüsse erwirbt ihren Lebensunterhalt vor allem durch den Fang von Fischen, an denen diese Ströme außerordentlich reich sind, und gewöhnlich schießt er sie mit Bogen und Pfeil. Im leichten Kanu sitzt im Heck ein Indianer, der das Fahrzeug mit kaum bemerkbaren Schlägen seines breiten Paddelruders weitertreibt und zugleich steuert. Im Vorderteil des Bootes steht der Schütze, Bogen und Pfeil schußgerecht in den Händen haltend. Es gewährt einen prächtigen Anblick, den Jäger zu beobachten, an dessen schönem nacktem Körper jede Muskel in Erwartung gestrafft ist. Selten nur enteilt ein Pfeil der Sehne, ohne sein Ziel zu erreichen. Der Verfasser hat häufig Gelegenheit gehabt, die außerordentliche Sicherheit zu bewundern, mit der die Indianer die Fische, die ein europäisches Auge in dem dunklen Wasser der dortigen Flüsse kaum erkennen konnte, auf diese Weise erbeuteten. Der Pfeil wird aus kurzer Entfernung direkt auf die Beute abgeschossen, und um die Strahlenbrechung zu berechnen, taucht ihn der Schütze von Zeit zu Zeit in das Wasser. Der etwa 175 Zentimeter lange und aus einem dunkelroten, schweren, wohlgeglätteten Holze gearbeitete Bogen wird senkrecht gehalten, der Schütze visiert scharf über den bis nahezu zwei Meter langen Pfeil, zieht die Sehne rasch an und läßt fie mit dem Pfeil fahren. Auch in den Nächten wird den Fischen mit Bogen und Pfeil nachgestellt. Dabei verwenden die Indianer einen kürzeren Pfeil, der nur etwas über einen Meter lang ist. In der Rechten hält der Fischer eine Fackel aus kienigem Holz, die ihm leuchtet und zugleich den Fisch anlockt und blendet; in der Linken hält er den Bogen, und mit dem Munde zieht er Sehne und Pfeil an, der eben wegen dieser Art der Handhabung kürzer sein muß . . . Der Fischfang steht ganz im Mittelpunkt des Lebens bei diesen Indianern. Schon am frühen Morgen, häufig vor Tagesanbruch, fährt jeder Familienvater mit einem Sohn oder einem jüngeren Freunde in seinem Kanu auf den Fischfang, um für die tägliche Mahlzeit zu sorgen. Kehren sie zu Mittag zurück und sind sie erfolgreich gewesen, so hört man sie schon von ferne lachen und plaudern. Stolz schreitet der glückliche Fischer mit seiner Beute über den großen freien Dorfplatz und entlockt bisweilen einer kleinen Flöte aus Hirschknvchen schrille monotone Weisen. Beifällige Worte der Frauen und der Alten empfangen ihn, und eifrig werden die gefangenen Fische begutachtet. War er aber erfolglos, dann schleicht er sich womöglich auf Umwegen in das Haus, um dem gutmütigen Spott der anderen zu entgehen. * Der Klub der Männerhasserinnen. Die Frauen der amerikanischen Stadt Williamsburg haben einen Klub gegründet, dessen Hauptzweck in der völligen Abschließung gegen den Mann besteht. Und dieser Klub blüht und gedeiht. Die erste Bedingung für die Aufnahme ist, daß der Kandidat weiblichen Geschlechts ist, zwischen 18 Jahren und jener unbestimmten Grenze, nach deren Ueberschreitung man alte Jungfer heißt; sie muß allein stehen, d. h. keinerlei Beziehungen mit einem Manne unterhalten. Tie Hauptversammlungen finden im Gemeindehause statt, wöchentliche Zusammenkünfte bei den einzelnen Mitgliedern. Dabei wird darauf gesehen, daß in einem bestimmten Umkreis um den Raum der tagenden Frauen sich kein Mann befindet und die Türen werden von innen und außen scharf bewacht. Die Vorschriften, denen sich jedes Mitglied des Männerhasserklubs unbedingt unterwerfen muß, sind natürlich auf den Verkehr mit Männern gerichtet. Nichtachtung aller jungen Männer zu allen Zeiten ist streng anbefohlen; ausgenommen sind nur die Beziehungen geschäftlicher Art, aber auch da muß der Mann immer in einer bestimmten Entfernung gehalten werden. Mädchen, die außerhalb der Geschäfts stunden mit einem Manne sprechen, sind gehalten, sich vor dem Klubkomitee zu verantworten und Erklärungen über die Art ihres Gespräches abzugeben. Briefe dürfen an keinen jungen Mann gerichtet werden mit Ausnahme von Geschäfts-» 6riefen. Alle Briefe können von dem Komitee des Klubs eingefordert, gelesen und begutachtet werden. So stolz und in ihrem Klub gefestigt auch die Männerhasser erscheinen, so ergreift sie doch eine gewisse Besorgnis an-» gesichts des Schaltjahres, wo bekanntlich in Amerika die Frauen das Privilegium haben, den Männern ihrer Wahl einen Antrag zu machen. Das Komitee befürchtet, daß es, in diesen gefährlichen Zeiten eine ganze Anzahl von Mitgliedern verlieren, wird, zumal sich eine Vereinigung gebildet hat, die in deutlichem Gegensatz zu ihrem Klub eine möglichst weitgehende Ausnutzung der günstigen Heiratslage im Jahre 1908 anstrebt. Dieser Verein hat ein Preisausschreiben veranstaltet für die beste Form eines brieflichen Antrags, den ein junges Mädchen einem jungen Manne machen kann. Für Haus und Herd. * Heilende Eigenschaften der Gemüse. Spinat soll eine gute Wirkung auf die Nieren haben, ebenso, Löwenzahn, grün genossen: Spargel reinigt das Blut; Sellerie wirkt besonders auf das Nervensystem, heilt Rheumatismus und Neuralgie; Tomaten sind gut für die Leber; gelbe und weiße Rüben reizen den Appetit; Lattich und Gurken wirken kühlend; Knoblauch und Oliven regen die Blutzirkulation an und vermehren die Msonderung des Speichels und des Magensaftes; rohe Zwiebeln sind ein wirksames harntreibendes Mittel. *WannbeginnendieEntenzulegen? Die meisten Enten beginnen im Februar, oft erst im März, bei besonders warmen Stallungen aber auch schon im Januar, selbst im Dezember zu legen. Sie legen in der Regel 8 bis 10 Tage hintereinander, dann machen sie einen bis drei Tage Pause und fahren so fort bis in den Juni ober Juli, um alsdann zu mausern. Manche Enten haben auch noch eine kurze zweite Lege- periode nach der Mauser im Herbste. "LedersachenundStiefel, welche an feuchten Plätzen aufbewahrt und dadurch schimmelig wurden, bürstet man trocken ab und reibt sie dann mit Terpentinöl ein; auf bte;e Weise behandelt, bleibt das Leder geschmeidig und nimmt keinen werteren Schaden. * Wohlschmeckende Röstschnitte (toasts) für Kranke bereitet man sehr vorsichtig, so daß sie an keiner Stelle verbrennen. Dann bestreicht man sie auf beiden Seiten mit Butter, taucht sie sehr rasch einzeln in heißes Wasser und füllt dann genug gesüßte Sahire darüber, um sie ganz damit zu durchtranken. Goldene Worte. Wer sich nach jeder Decke ivill strecken, Ter mllst sich bald oben, bald nuten recken, Und hat fteb, eh' er es nur denkt, Bald hier erkältet, bald da verrenkt. Neinick. Es ist der Etninpssinn gegen jegliches soziales Interesse, die flenn fienloie Gleichgültigkeit gegen alles öfsentliche Leben überhaupt, was jene große Sippe der Philister kennzeichnet. W. H. Riehl. Nütfel. Jeläujegerlieber, Bruder, Kehricht, Regen, Vorschrift, Seide, Gärtner, Ouvertüre. AnS den vorstehende»» Wörter» ist je eine Silbe zu nehme», die alle im Zusammenhang gelesen ein Sprichwort ergeben. Auflösung tu nächster Nummer. Auflösung des Ergänzungsrälsels in voriger Nunnnerk Es ivar im Mona! Februar Ta schiitt ich durch den Wald. Als ich so lanasam snrbaß schritt, Ein Vöglein hort' icb bald. „Ei", dacht' ich, „so znr Winterszeit k Ich kann das nicht verstehen", Tas Vöglein aber zivitjcheri lautr „Ich suhl' schon Frnhlingsiveheit", Redaktioir: P. Willko. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Universitäts-Buch- und Srelndruckerei, R. Lmige, Gießen.