Samstag den y. r?tal ZV ZS&&& W U i Wirket, so lange es Tag ist. Roman von Maximilian Böttcher. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Fünftes Kapitel. Am Nachmittag sprang der Wind, der so lange aus Süd- westen geweht hatte, nach Norden um, und aus dem feinen, rieselnden Regen wurde Schnee. In dichten Massen, wie ausge- schiittet, tarnen die Flocken in wildem Gewimmel durch die Lust daher ruch lagerten sich eine zur anderen auf Feld und Wald, Baum uub Strauch, Haus und Hütte, das schmutzige Grau der trüben, verregneten Spätherbstlandschaft binnen einer Stunde in die lichte Reinheit eines großen, großen weißen Tempels verwandelnd. Heinz Vollrath, der am Vormittag in seinen beiden Kirchen gepredigt, um zwei Uhv in Fichtenhöhe Kndergvttesdienst ad- gehalten und um vier in Blanitz. dem dritten Dorf seines Spvengels, einen Toten zur letzten Ruhe geleitet hatte, saß gegen die Dämmerstunde hin, von einem Gefühl der Abspannung und Müdigkeit befallen, in seinem Studierstübchen anr Fenster und blickte in den stillen Garten hernieder, auf dessen verschneite Beete uud Gezweige die Flocken noch immer fielen und fielen. Er hatte diesen Tag über wieder und wieder an Isabella denken müssen; und obgleich er sie in der Kirche ganz gewiß iveder öfter, noch mit größerem Interesse angeblickt hatte als jeden anderen seiner Hörer, so stand ihre schlanke Gestalt in dem schwarzen, pelzverbrämten Samtniantel, ihr blasses, schönes, von dem Ausdruck tiefer Mdacht verklartes Gesicht doch unablässig vor seinen: geistigen Auge. Unwillig strich er sich mit der Hand über die Stirn; doch das holde Bild blieb und ließ sich nicht verwischen. War wirklich die große Leidenschaft über ihn gekommen, vor der er sich schützen und bewahren, gegen die er, wenn sie dennoch hercmbräche, ankämpfen wollte mit aller Gewalt, damit nicht ein Teil seiner Seele und seiner Kraft einem Einzelwesen anheimsiele zum Schaden der vielen, die. Gott, wo und wie immer, unter den Schutz und in die Sorge seines Amtes stellen mürbe? Heinz stand auf, nahm Hut und Stock und verließ das Haus nach der Gartenseite zu. Die starke Sanftigerin all seiner Ginpfindungsstürme war ihm von Jugend auf die Natur gewesen, weil ans ihrem Werden und Weben die göttliche Wunderkraft ani deutlichsten, am unmittelbarsten zu seinem Bewußtsein sprach. Auch jetzt, während er durch den Garten, am Kirchhof vorbei, den alten, lieben Weg zum Buchenberg dahinschritt, der die einzige Erholung war in seinem von amtlicher und freiwilliger Arbeit überbürdeten Leben, fielen seine Sorgen und Qualen von ihm ab Ivie ein lästiges Gewand. Der Schnee schwebte nur noch in vereinzelten, leichten Flocken hernieder, im Norden und Westen hatte sich der Himmel bereits aufgeklärt. und blutrot stand das letzte Segment der untergehenden Sonne über der klaren Zackenlinie des Hochwaldes. Heinz war es, als bade sich seine Seele in der unbeschreiblich tveißen Klarheit der endlosen Schneeweite, in dem lichten Blau des schimmernden Acthermeeres von allem Erden- staub rein und flöge mit sehnenden Schwingen der Sonne zu. Als er, durch silbernen Winternebel heiinlvärts schreitend, schon dicht beim Hause luar, sah er, daß sich nebenan im Barti- kowschcu Garten jemand zu schaffen machte. Die Dämmerung lag schon tvie eine blauschwavz« Wolke über dem mattleuchtenden Schnee, und erst, nachdem Heinz ein paar Schritte gegen die Grenze des Nachbargrnndstückes zu getan hatte, erkannte et deutlich die Umrisse einer gebückt dastehenden weiblichen Gestalt, die sich jetzt ■— sie hatte sein Näherkommen ivvhl 6c» merkt — mit rascher Betvegung aufrichtete. „Martha, bist du's?" fragte Heinz. „Ja", klang die Antwort, halb beklommen, halb lustig zurück. „Aber du brauchst nicht zu denken, daß ich geheime Schatzgräberei treibe. Ich schneide nur Grünkohl zu morgen mittag. Die Mädchen haben's wieder mal vergessen, und jetzt sind sie zum Tanz, zu dem sie ja nie früh genug kommen können." Heinz ging die paar Schritte hinüber und bot Martha die Hand. „Bist du denn nie von Wirtschaftssorgen frei, du Unermüdliche ? Selbst nicht am Sonntag abend?" Martha strich sich das" schneenasse Haar ans der Stirn. „Arbeit ist der beste Zeitvertreib", antwortete sie festen Tones. „Und dem, der den Kopf mit kleinen Sorgen voll hat, können die großen nicht so hart zusetzen. . . . Du hast noch immer nicht mit Wilhelm gesprochen?" fragte sie nach einem tiefen Atemholen. „Tu weißt ja, Martha, daß er sich nicht von mir sprechen läßt. Zwingen, mir Rede und Antwort zu stehen, kann ich ihn nicht. Und wenn ich's könnte, es möchte mir am Ende wenig helfen. Er begegnet mir, als wenn ich sein Todfeind wäre. Wie sollte er also auf mich hören? Habe ich doch nicht einmal Einfluß aiif die, die meine Freunde sind", setzte er mit leiser Bitterkeit hinzu. Martha schwieg eine Weile. Was in ihren Zügen vorging, konnte Heinz bei der zunehmenden Dunkelheit, die alle feineren Linien^ verwischte, nicht sehen. Dann sprach sie: „Verdrießt cs dich so sehr, daß du den Dannenbornschen Kindern keine Pflegeeltern schaffen kannst?" „Soll es mich nicht verdrießen?" fragte er zurück. „Wer hat dir übrigens gesagt, daß ich mich für die beiden Waisen bemühe?" „Wilhelm sprach davon." „Hm . . ." Heinz biß sich auf die Lippen. Lebhaft konnte er sich vorstellen, wie der junge Bartikow über die „Einslnß- losigkeit der Geistlichen" hämisch triumphierte. „Ich möchte die Kinder zu mir nehmen", brach Martha das dumpfe Schweigern „Das heißt, vorausgesetzt natürlich, daß du sie bei mir für gut aufgehoben hältst. Da du gerade; 290 im mir mit deiner Bitte vorbeigegangen bi ft, iixiß ich ja nicht, tote du darüber denken magst." „Martha!" Mit beiden Händen griff Heinz nach des Mädchens Hand und drückte sie voll inniger Wärme. „Wie ich dir danke. Aber nein ... ich darf's nicht annehmen. Du hast es ja schon so schwer, es liegt ja schon so viel Last aus dir, viel zu viel für deine jungen Schultern. Und wer weiß, ob's deinem Vater recht wäre." Martha warf den Köpf zurück. „Das soll mich wenig kümmern. Ich bin nicht aus ihn, er ist auf mich angewiesen. Wenn ich für ihn arbeite immerzu und immerzu, so werde ich auch wohl mal einen Wunsch haben können. Es ist so still und düster bei uns, nirgends klingt ein warmer Herzenston an, nie scheint ein Sonnenstrahl frohen Lebens in unsere Stuben. Darum möchte ich die beiden Kinder haben', von denen ich weiß, daß sie gut sind und daß sie mir Licht und Freude iii§ Haus bringen werden. Und dann will ich auch nicht, daß . . . daß. . ." Sie brach ab und beugte sich nieder, noch einige Kohlstauden zu schneiden und in ihren Kvrb zu legen. Heinz aber ergänzte sich im Geist ihren unvollendet gebliebenen Satz: „Ich will nicht, daß du glauben sollst, dein Wirken ginge spurlos an den Menschen vorüber. Ich will nicht, daß die Feinde der Kirche über deine Einflusslosigkeit spotten können," Und es war ihm, als ströme von Martha eine Welle warmen Lichtes aus und ergösse sich über sein Herz. Nicht in der wilden, atembeklemmenden Sturzflut, mit der die Flammen über ihm zusanrmenschlugen, wenn er in Isabella Friedheims Nähe kam, sondern in sanftem Fließen, mild und beseligend, einer gütigen Liebkosung vergleichbar. Jhni kani der Gedanke: Wenn du dich an diese bändest, die an Güte und Treue nicht ihresgleichen findet, wenn du dich ihr vereintest für dein Leben, du hättest eine Weggenossin, die neben dir ginge Schulter an Schulter, als wäre sie an dich geschmiedet . . . eine Gefährtin, die dir deine Sorgen leicht und deine Freuden groß machen würde, an der du nie irre werden könntest. Und wenn du zu ihr fprächest in dieser Stunde, in diesem Augenblick, so hättest du die andere, die Frcnldc, damit überwunden und vergessen. Nie mehr könnte der Zauber ihrer betörenden Schönheit dich berücken und quälen. — Doch wieder schwoll in seinem Blute der zähe Widerstand aus, der den erleuchtenden Gedanken nicht zunr erlösenden Willen werden ließ. Martha hatte ihren Körb ausgenommen. „Ich muß gehen", sagte sie. „Kömmst du nicht bald wieder einmal nach Vater sehen? Er fragt täglich nach dir/' „Geht's ihm noch nicht besser?" „Die Wunde ani Knie will und will nicht heilen." „Sage ihm, daß ich ihn heut' noch besuchen werde." „Und wie ist's? Soll ich die Dannenbornschen Kinder haben?" Wieder strich sie sich mit der Hand über das Haar — das untrüglichste Zeichen dafür, daß das Herz ihr beklommen Ivar. „Wenn du sie wirklich willst... ich wüßte niemand, dem ich sie lieber gäbe!" „Ich danke dir, Heinz!" Sie nickte ihm noch einmal zn und schritt mit ihrer Last dem Tor entgegen. Heinz sah ihr nach, bis ihre Gestalt in der Dunkelheit verschwunden war, und ging danil heim, ein seltsames Gentisch von Beklemmung und Frvhgefühl in der Brust, Am folgenden Tage brachte ihtn ein Reitknecht vom Fichtenhöher Schlosse ein Billett, in bent Isabella und Werner Fried- Heim fünfhundert Mark für seine Armen sandten, mit der ausdrücklichen Bitte, den Ursprung der Gabe gegen niemand offenbaren zu wollen. Seine Freude an dem Geschenk wurde doppelt, als er die beiden Spender ain nächsten Sonntag wieder in der Kirche sitzen sah, diesmal ohne Herril von Bannemann. Und wenn er sich auch sofort nach Empfang des Geldes schriftlich bedankt hatte, so war es ihm nun doch Bedürfnis, auch tioit der Kanzel herab noch einmal mündlich Dank zu sagen. Er tat cs dadurch, daß er fitt einer geeigneten Stelle seiner Predigt davon sprach, wie zwei großmütige Geber ihm ermöglicht hätten, an eine größere Weihnachtsbescherung für die Armen denken zu können. Er bat. es möchten noch viele — ein jeder nach seinen Kräften — den: hochherzigen Beispiel nacheifern und mithelfen, daß allen Bedürftigen der Gemeinde diesmal auch im irdischen Sinne die Sonne des Christfestes leuchtete. Isabella schlug bei seinen Worten die Augen nieder, und über Werners träumerisches Jünglingsantlitz ergoß sich dunkle Röte. Heinz aber hatte die Empfindung', daß da ivirklich zwei edelmütige und hochherzige Menschen vor ihm säßen, nicht zwei, denen ihr Geben nur ein Opiat für ihr Gewissen gewesen sei. Ihm war, als wäre er zu zweien, die aller Liebe wert, in -enge Berührung getreten, als hätten sich von hüben nach drüben zarte, feine Fäden angesponnen, die Seele zu Seele ziehen mußten; und fast ohne das; er's wollte, traten ihm Worte auf die Lippen, in denen ganz leise ein persönlicher Klang an- klang. Als er am Mittivvch darauf nach Schluß der Koufirmandeu- stunde die Schule verließ, sah er, daß vor der Gartenpforte, durch die man zu seiner nnd des Kantors Wohnung gelangte, ein elegantes Coups hielt. Im Flur trat ihm attch schon Lene mit allen Anzeichen übler Laune entgegen und sagte: „Oben in Ihrer Studierstube sitzt der Herr vom Schloß, der Sie sprechen,möchte. Daß er auch gerade kommen muß, wenn andere Leute Mittag essen wollen. Halten Sie ihn man nicht so lauge fest, damit die Kartoffeln nicht wieder blau iverben!" Weg war sie. Eine Minute fpäter stand Heinz bent Kommerzienrat gegenüber, der seine kleine, zierliche Gestalt langsam — sogar etwas schwerfällig, wie cs Heinz Vorkommen wollte — von dem einfachen Rohrsessel am Fenster erhob, eine weltmännische Verbeugung machte und mit großer Verbindlichkeit sagte: „Mein Name ist Friedheim. Ich mar so frei, hier auf Sie zu warten, Herr Pastor. Hätten Sie wohl einen Augenblick für mich Zeit?" „Mit Vergnügen", gab Heinz zurück, lud den Gast, der den kostbaren Pelz aufgeknöpft, Zylinder und Stock neben sich in die Ecke gestellt hatte, mit einer Handbewegimg ein, wieder Platz zu nehmen, und fragte, indem er sich selbst vor seinen Schreibtisch setzte: „Womit kann ich Ihnen dienen, Herr Kvm- merzienrat?" (Fortsetzung folgt.) (Ein Patwuillenritt. M anöverer innerung eines Oberhessen. Bei unserem er st eit Preisausschreiben mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. (Nachdruck verboten.) Schönes Manöverwetter und gute oberhessische Bauernquar- tiere! Alles, was ein Soldatenherz erfreuen kann. Auch unsere guten Pferde kamen in jenem Jahve nicht zu kurz; denn die Heuernte war gut gewesen und auf einen Wurf Heu mehr oder Weniger kam cs meistens nicht an. Und luo die Quartiergeber cs nicht freiwillig gaben, da hatten wir Dragoner gute Nasen. Die Brigademanöver tooren zu Ende, und mir hatten Ruhetag. In dem wohlhabenden Berstadt lag meine Eskadron int Quartier. „Morgen beginnen die Divisionsmanöver gegen die prenß. 21. Division: da will ich sehen, daß die Schwadron tadellos herauskommt!", sagte der Wachtmeister beim Früh-Rappvrt zu uns, den Beritt-Unteroffizieren. Vom Ruhetag war denn auch, nicht viel zu spüren. Da hieß cs, lahme und gedrückte Pferde vorführen, dann Umschläge machen, kühlen, neu beschlagen, und nicht zum Letzten Appell im kompletten Anzug, mit Karabiner, gerollten Mänteln und abgebtmdenett Futtersäcken. Alles mußte der Wißbegierige sehen. Wir waren das von ihn« gewohnt. Aber wie alle anderen, ging auch dieser Tag vorüber. Beim Abendappell hielt die „Blmueschcrb" (der Spitzname des Wacht- nteisters) noch eine große Rede wegen des Wirtshausbesuchs, des Poussierens und ganz besonders wegen des pünktlichen Feierabends. „Jeder Dragoner, der nach 9 Uhr noch aus der Straße betroffen wird, den melden Sic mir! Verstanden, llnteroff. btt jonr!?" „Zu Befehl, Herr Wachtmeister!" erscholl cs zurück. Früh, sehr früh, giitgs am andern Morgen heraus und von der blitzblanken Schwadron merkte man nicht viel, denn cs Ivar noch ziemlich duster. Kaum war der letzte Beritt eiurangieri, da kam auch schon der Rittmeister, und fein „Guten Morgen, Dragoner" wurde schallend erwidert. Nun sprengte der Wacht- meistcr vor und machte seinen Rapport. 11. a. meldete er, daß Dragoner W. noch nachts um 1 Uhr auf der Straße hcrmn- gebnmmelt sei. „So!" sagte der Rittmeister, „da werden mir ihn drei Tage einsperren, vorläufig zieht er im nächsten Quartier auf Wache. Das weitere später, Wachtmeister! Eskadron zu zweien rechts brecht ab, Marsch und Eskadron Teraab!" Wir hatten über eine Stunde bis zum Rendezvous-Platz zu reiten. Alsbald gingen von da Patrouillen und Ordonnanzen ab. Wir brachten noch unser Sattelzeug in Ordnung, da sprengte unser Regimentsadjutant - heran mnd rief: „Herr Rittmstr., sofort eine Offiziers-Patrouille von ca. 14 Pferden beim Avantgardenführer melden!" „Ja, woher Offiziere nehmen? Ich habe keine mehr; schon alle kommandiert. Sergeant F., fitzett Sie sofort auf, nehmen 291 Sie sich 13 Pferde und führen Sie die Patrouille," befahl der Eskadvonschef. „ Ich war schon im Sattel, suchte nur die 14 Besten von dem, mas noch da war, aus und fort gings! Beim Wegreiten rief mir der Wachtineister noch nach: „Schonen Sie mir ja die Pferde!" Gewiß, dachte ich, das geschieht so lange es eben geht: gilts aber, dann kostet der Gaul keinen Groschen! Nach erfolgter Meldung" beim Führer der Avantgarde Oberst D. N. beauftragte mich dieser: „Reiten Sie gegen Lich vor, beobachten Sie Anmarsch, Stärke und Richtung des Feindes, und halten Sie schwächere feindl. Patrouillen zurück. Ganz besonders suchen Sie den Nordausgang von Birklar so lange wie möglich zu halten. Meldungen schicken Sie direkt an S. Großh. Hoheit den Prinzen Heinrich. Machen Sie Ihre Sache gut!" „Zu Befehl!" > Ich trabte mit meinen 14 Mann los. Am Ausgange von Birklar nach Lich zu ließ ich einen Gefreiten und neun Mann absitzeu und postierte sic als Schutzen hinter uv.i> in einem sogen. Tickwurzloch, dicht an der Straße. Tie Pferde standen nur wenige Schritte zurück in der nächsten Hofreite, von einem Tragorter und mehreren Torsjungen bewacht. Dem Gefreiten, einem braven, schneidigen Soldaten, gab ich die nötige Instruktion und schärfte ihm besonders ein, nichts in den Ort zu lassen und mich hier wieder zu erwarten.. Nun ritt ich los auf Lich zu in den grauenden Morgen hinein. Jeder Weg und Steg war mir auch ohne Birte bekannt. Die verwegensten Reiter der Schwadron hatte ich bei mir behalten, und heute sollten sie zeigen, was sie konnten. . Kurz vor Lich tauchten kleinere feindliche Kavallerie-Patrouillen auf, jedoch ohne daß sie uns merkten. Am Bahnübergang bog ich rechts ab und im Galopp gings über Wiesen, um von dieser Seite näheres zu beobachten. Direkt nach. Lich hinein- zuveiten, wäre für uns eine Mausefalle gewesen. Ta bemerkte ich, daß von der Wetterbrücke etliche Offiziere zurück ritten. Ich biege im großen Bogen bei, reite mit meiner Gesellschaft die seichte Wetter durch und hinter das Rondell an der Straße. Mit einem Einjährigen sitze ich ab und krieche auf allen Bieren mit diesem das Rondell hinauf bis an den Rand nach der Straße zu. Die Helme hatten wir abgenommen. So lugten wir unter den schattigen Kvstanienbäumen hervor, auf das Gewimmel vor uns. Hier hielt ein ganzer Stab von Offizieren: der General, der dabei war, gab bestimmte Befehle für einzelne Regimenter rc. Fast jedes Wort verstanden wir. Im Nu waren einige Meldekarten geschrieben. Der Einjährige rutschte auf dem Bauch wieder zu den Pferden und übergab auf mein Geheiß die Meldung beut Dragoner W, dem Verwegensten wohl des gaitzen Regiments, zur direkten Abgabe an den Divisionskommandeur Prinzen Heinrich. Wie ein Pfeil flog der Mann davon. Er hat seine Sache gut gemacht; denn wie ich hernach erfuhr, haben ihn mehrere feindl. Patrouillen verfolgt und versucht, ihm den Weg ab- zufchneiden. Doch den W. konnte keiner auf dem „Stern", den besten Läufer und Springer der Schwadron,^ fassen. Er brachte die Meldung sehr frühzeitig an ihre Adresse. Ich hatte ihm vorher versprochen, wenn er seine Sache heute recht gut mache, würde ich mich beim Rittmeister für ihn verwenden, daß seine drei Tage erlassen würden; das mag geholfen haben. Doch weiter. Noch eine Meldung machte ich fertig — von Lich her kamen schon Feinde genüg. 9hin passierte aber ein kleines Malheur. Um das Rondell zog sich ein ziemlich breiter Graben, der mit Wasser und Schlamm angefüllt war. Als mich meine Leute zurückkommen sahen, ritt der, den ich zum nächsten Meldereiter bestimmt hatte, heran. Nun weiß ich viel, wies geschah: Als ich hinsehe, liegen Roh imb Reiter tnt Schlammgraben. Und wäre cs im bittersten Kriegsernst gewesen, wir hätten lachen müssen. Die Beiden sahen aus, daß Gott erbarm und nach Döringsseife und Apfelsinenschalen rochen sie auch nicht. Ein Anderer brachte nun die Meldung weg. Ich mit meinen zwei Leuten machte mich auch auf und es war höchste Zeit. Oberhalb des Bahnhofs Lich überritt ich die Bahn und dann hieß cs aber reiten! Wie ich durch die feindlichen Patwuillen durchkam? Heute weiß ichs nicht mehr. Was daS „Riemenzeug" halten wollte, so gings bis Birklar. Mit schaumbedeckten Pferden kamen wir an; mein braver Gefreiter hatte tapfer Wache gehalten, auch tüchtig zu „knallen" gehabt, daß die feindl. Dragoner-Patrouillen fern blieben. Die meldeten, wie ich später erfuhr, stets zurück: „Der Eingang Birklar von einem Zuge feindlicher Infanterie besetzt." Eine verlaufene 115 er Infanterie-Patrouille hatte sich der Besetzung des Dickwurzlochs angeschlossen und wacker d'rauf gepfeffert, wenn s gatt. Not hatte die Besatzung nicht gelitten, denn mit Zwetschenkuchen und dem nötigen „Kurzen" ivar sie von den Bewohnern reichlich versehen worden. Ich ritt zur Hofreite, gab mein Pferds ab und lief zum Dickwurzloch zurück. Bon weitem. trabte ein Zug, preußischer 5 er Dragoner heran. Ich ließ einzelne feuern bis auf etwa 300 Schritt. Dann kommandierte ich zur Salve fertig — „Feuer!" — und „Geladen!" und „Feuer!" — Doch die „Blauen hatten schon Kehrt gemacht. Ich ließ aufsitzen; die Infanteristen batten sich verduftet, wohin weiß ich nicht. Kaum trabten wir an, da ritt eine ganze Schwadron auf uns an, um uns abzufassen. Ich hörte das aus den Zurufen des Eskadronchefs. Aber wir ließen uns nicht imponieren. Glaubten die pveuß. Dragoner, sie könnten besser reiten, wie wir Hessen, dann hatten sie sich schwer geirrt. Im „Marsch-Marsch" gings zur Neumühle hinein, die zwei Vortesten wie der Blitz von den Pferden herunter, und hinter dem letzten Pferdeschweif flog krachend das Tor zn. So! Bor diesen Verfolgern hatten wir genügend Borsprung und wir ritten gemütlich weiter. Ich konnte nun noch einige gute Meldungen über den Vormarsch der Preußen auf Münzen berg abfchicken, die Dank der schneidigen Meldereiter alle zeitig in die Hände unseres Divisionärs gelangten. Ich zog mich mit meiner Patrouille seitwärts über Bettenhausen zurück, um so nach und nach zu meiner Schwadron zu kommen. Das Gefecht war in vollem Gange, wir konnten das von der Flanke aus sehr schön beobachten. In Bettenhausen ließ ich Roß und Retter der bei Lich in den Schlamm Gefallenen mit Wasser behandeln, so daß Beide wieder menschlich aussahen. Als wir so gemütlich dahin traben, kommt wie aus der Erde gewachsen aus Obbornhofen ein« feindliche Husaren- Patvouille auf uns zu. Ich war int Begriff auszuweichen, da höre ich das Kommando: „Zur Attacke, Marfch, Marsch." Na, denke ich, wie Ihr wollt, Ihr Bindfäden! Und „formiert ein Glied!" kommandiere ich, „Zur Attacke, Marsch, Marsch!" Wir ritten scharf aufeinander an und es setzte feste Hiebe. Einer meiner Leute konnte den Karabiner (die Patrouillen ritten damals alle mit Karabinern auf deem Lande) nicht an rOt bringen und attakierte mit diesem in der Faust. Er hieb damit dem Husaren-Unteroffizier auf die Pelzmütze, daß sie bis über die Ohren saß. Wer weiß, wie lange die Keilerei noch gedauert hätte, wenn nicht ein Schiedsrichter, ein preuß. Oberstleutnant, der die Geschichte wohl schon eine Weile mit angesehen haben mochte, die Husaren, die wir, nebenbei gesagt, nicht schlecht verhauen hatten, zurückgeschickt hätte. Den Husaren-Unteroffizier, der stark aus der Nase blutete, und mich fragte er nach Namen und Eskadron und stellte die beiderseitige Pferdezahl fest. Ich hatte 11 und die Husaren-Patrouille 8 Pferde. Von meinen Meldereitern waren einige wieder zurückgekommen. Sie hätten also uns aus dem Wege reiten müssen. Nun machte ich mich stracks auf den Marsch, die Schwadron zu suchen. Unterwegs richteten wir uns wieder einigermaßen her. Schrammen hatte es auch auf unserer Seite gegeben; ich selbst blutete am rechten Handgelenk. Als ich die Schwadron erreichte, hatte cs gerade das „Ganze Halt" und Offizier-Ruf geblasen. Die Preußen hatten Münzenberg gestürmt, aber ohne Erfolg. Beim Wachtmeister meldete ich mich; der Empfang seitens der „Blnmeschcrb" war nicht sehr freundlich, als er unser Aussehen musterte. Ich berichtete ihm den Vorfall mit den Husaren, und seiner Meinung nach waren mir drei Tage oder noch mehr sicher. Die anderen Unteroffiziere foppten mich auch nicht wenig und meinten, wir hätten Hiebe gekriegt. Vor Aerger und Zorn konnte ich fast nichts erwidern und hatte nur die Genugtuung in mir, meine Pflicht getan zu haben. Ausreißen vor einer schwächeren Patrouille, das macht ein Hess. Dragoner-Unteroffizier nicht. Wir Hattens diesen Husaren gezeigt, was wir konnten. Als wenn ich es geahnt hätte, daß mir noch etwas bevorl- stände, machte ich mich, Pferd und Gepäck in die Reihe. Und es kam. Der Rcgimentsadjutant kam zum Wachtmeister gesprengt und rief diesem zu: „Sergeant % . soll sofort zu Sr. Grotzh. .Hoheit dem Prinzen Heinrich kommen und sich direkt bei diesem melden." Da haben wir die Bescherung, denke ich, und dos Herz stand mir fast vor Schreck stell. Was da die „Blumenscherb" schimpfte, ich hörte es nicht. So 3—5 Tage fühlte ich mich schon int Trockenen bei Wasser und Brod. Ich saß auf und ritt — venire ä teure — mit dem Adjutanten zur Kritik. Im Galopp. Vor Sr. Großh. .Hoheit parierte ich kurz meinen Braunen und meldete stramm: „Sergeant F., Patrouillenführer von der 5. Eskadron. Drag.-Regts. 23 zur Stelle!" Grüßend dankte mir der hohe Herr und winkte dem Divisivns- abiutantcn, mich aus die Seite zu nehmen. Diesem mußte ich nun genau den ganzen Patrouillen-Ritt und meine Dispositionen hierbei berichten, was ich genau tat, bis auf das Husaren-Jnter- mezzo. Darnach fragte er mich ja auch nicht. Unterdessen war die Kritik weiter gegangen. Während einer kleinen Pause be- richtete der Divisions-Adjutant Sr. Großh. Hoheit über die Patrouille, worauf mich der Prinz heranwinkte und zu den Offizieren gewendet etwa folgendes sagte: , „Meine Herren, das Gelingen der heutigen Aistgabc ist zum großen Teil den vorzüglichen Meldungen zuzuschreiben, die mich imausgesetzt über alle Bewegungen des Feindes vom ersten Moment an unterrichteten. Ganz hervorragend waren es die ersten Meldungen dieses Unteroffiziers hier, der die Patrouille an Stelle eines Offiziers führte. Er hat seine Ausgabe so exakt und gut ausgeführt, rote ich noch selten die Gelegenheit hatte, zu beobachten." Zu mir gewendet: „Ich hab« Sie deshalb hierher rufen lassen, weil ich Ihnen persönlich meine Anerkennung sur ^jhre schneidige Patvsuillenfühvung aussprechen wollte. Solche Leute kann man im Felde brauchen! Ich danke Ihnen!" 292 Der Divisionär grüßte abwinkend, ich reckte mich twchmals Araniiu int Sattel, warf mein Pferd kurz attf der Hinterhand heruut und sauste int Galopp davon. Schlug mir das Herz beim Hinreiten vor Angst und Bange, jetzt tvvllte es mir vor Freude bersten. Ich ließ alsbald meinen Braunen Schritt gelten und klopfte >dem guten Tiere den Hals, indenr ich ihm die schönsten Schmeicheluanten gab. An etwas muß der Mensch doch feilten freudigen Gefühlen Ausdruck verleihen. — — Als ich mich bei der Schtvadron zurückgemeldet hatte, nahm das Fragen des Wachtmeisters und der Unteroffiziere kein Ende. Al»er glauben wollte keiner, daß ich von so hoher Seite belobt tvvrden sei. Nun kamen die Offiziere von der Kritik zurück und vom Rittmeister wurde ich nochmals belobt. Er fragte mich, N>er die erste Meldung überbracht habe und ich sagte: „Dragoner M. . . ., der auch noch eine zweite wegbrachie." Ich erlaubte mir nun auf die in Aussicht gestellten 3 Tage des W. von Berstadt her anzuspielen, worauf ihn der Eskadron- Ehef hervorrief und zu diesem sagte, daß die 3 Tage geschenkt seien für seinen Bravourritt. „In Zukunft nehm' Er sich aber in Acht!" Mit diesen Worten war W. entlassen. „Noch eins," ivandte sich der Rittmeister an mich, „wenn Sie wieder feindlichen Patrouillen begegnen, so verhauen Sie diese nicht, sondern biegen hübsch aus, verstanden?" „Zu Befehl Herr Rittmeister", erwiderte ich, „aber die Husaren waren schwächer und — —" „Papperlapapp," unterbrach mich mein Chef, „ich tveiß die Sache: der Herr ObersTeutnant X. hat mir den Hergang erzählt und nicht zu Ihren Ungunsten, sonst hätte ich Sie noch bestrafen Müssen, trotz der schönen Patrouille. Also abgetan! —" Froh wie nie in meiner ganzen Dienstzeit zog ich hernach mit dem zweiten Zuge auf die Tienstwache. Meinem Zugführer, Leutnant Loh, mußte ich hier den Patrouillen-Ritt nochmals erzählen. Auch später auf der Unteroffizier-Stube in der Kaserne Habe ichs noch manchmal tun müssen. Heute nach ea. 22 Jahren steht mir dieser Tag noch frisch im Gedächtnis, nie werde ich ihn vergessen. An diesem Tage hab ichs recht empfunden, welchen Vorteil es hat, recht früh int Sattel zu sein und den Feind zu beobachten, Noch ehe er sich entwickelt hat. Dann fallen der Kavallerie immer noch die ersten Lorbeern zu, wenn sie ihrem Motto treu bleibt: „Kavallerie allezeit voran!" Gcsrmdheitspftege. Nase und nervöse Erkrankungen. Es gibt manche nervöse Erscheinungen, die sich ans die Nase zurück- führen lassen, namentlich ivenn sich große Veränderungen der Nasetischleimhaut zeigen. Im Gegensatz dazu bespricht Dr. Rothi solche Fälle, in denen eine Abhängigkeit nervöser Erkrankungei: von der Nase feststeht, ohne daß äußerlich an der Nasenschleimhaut etivas zu bemerken war. Dahin gehören Nervenschmerzen, Asthma und Husten. Bei einem Mädchen von 19 Jahren war z. B. seit ca. 6 Monaten ein außerordentlich hartnäckiger Husten vorhanden, der nahezu den ganztn Tag über andauerte und nur des Nachts aufhörte. Verschiedene Mittel, waren ivirkungs- los. Erst als Dr. Rethi die Nasenschleimhaut kokainisierte, hörte er eine Zeitlang, so lange das Kokain wirkte, auf. Schließlich stellte sich heraus, daß es sich nur um eine Stelle an der Nasenschleimwand handelte. Als er diese mit Trichloressigsäure ätzte, schwand auch der Husten für immer. In einem anderen Falle von andauerndein Husten handelte es sich um eine Stelle an der mittleren Muschel, deren Aetzung ebenfalls dauernden Erfolg hatte. Kaum glaublich erscheint es uns, daß Dr. Röthi bei einem jungen Manne durch Kokainisierung der unteren Nasenmuscheln an einer sonst normal aussehenden Stelle die Ursachen für die Rückenschmerzen zwischen den Schultern entdeckte. Auch hier konnte er durch die erwähnte Aetzung den Betreffenden von seinen Schmerzen befreien. Man nennt solche Vorgänge wissenschaftlich „Reflexneurosen". * Das Schlafmittel Veronal, ein starkwirkender und unter Umständen gesundheitsschädlicher chemischer Körper, durfte bis zum 1. März ds. Js. auch außerhalb der Apotheken verkauft und an jedermann ohne ärztliches Rezept abgegeben werden. Erst nachdem eine Reihe von Unglücksfällen nach dem Gebrauche von Veronal bekannt geworden war,, entschloß man sich, es in die Reihe der übrigen Schlafmittel wie Morphium, Chloralhydrat usiv. einzufügen, die dem Verkaufe tu Apotheken vorbehalten sind und nur auf jedesmalige ärztliche Anweisung abgegeben werden dürfen. Auffallend ist, daß ein ganz ähnlicher chemischer Körper mit gleicher Wirkung, das Proponal, trotz dreifach stärkerer Giftigkeit noch immer freihändig in jedem Laden gehandelt werden darf. Die Gesetzesmaschine arbeitet gerade auf diesem Gebiet so bedenklich langsam, daß jedesmal der Brunnen erst zugeschüttet wird, wenn nicht nur ein, sondern viele Kinder ertrunken sind. Es ist das jedoch keineswegs die Schuld der ausführendett Beamten, sondern der Fehler liegt im System. Die Ge- iverbeordnung schreibt zwar klar und deutlich vor, der Bundesrat solle ein namentliches Verzeichilis der freigegebenen Mittel aufstellen, doch hat matt sich bisher umgekehrt mit entern Verzeichnis der dem Verkauf in Apotheken vorbehaltetten Mittel notdürftig beholfen. Es ist klar, daß infolge dieses Mangels alle die unzähligen, mit jedem Tage an Zahl zunehmenden neuen Giftstoffe, die uns unsere rührige chemische Industrie beschert, solange vogelsrei erklärt sind, bis der Gesetzgeber, durch Vergistungsfälle aufmerksam gemacht, dett umständlichett Apparat in Bewegttng setzt, um diese zufällig bemerkten Gifte auf dett Index zu bringen, d. h. sie dem Rezeptnrztvange zu uttterstellett. Die Unt- änderung des itt Rede stehenden Verzeichnisses itt positive statt negative Form ist daher eine der dringendsten Aufgaben nuferer Medizinalgesetzgebung. Soviel uns bekattttk, sind die einleitendett Schritte dazu auch bereits getan und eine Liste der künftig freizugebenden Drogett ttttd Chemikalien ist schott seitetts einer Grttppe Jnteresseitten aufgestellt worden. Diamauträtsel. In die Felder obenstehender Figur sind die Buchstaben c e e e eeefggghiillnnr r s s s uw derart einzutragen, daß die wagerechten Reihen Folgendes bedeuten: 1. Einen Konsonanten. 2. Eine Märchenfigur. 3. Einen Fluß. 4. Einen Dichter. 5. Einen Vornamen. 6. Ein Tier. 7. Einen Konsonanten. I- Die senkrechte und magerechte Mittelreihe ergeben das Gleiche. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Rätsels in voriger Nummer: Scholle. — D i e Jugendspiele, die wir als Preise für unser Osterrätsel den fleißigsten Rätsellösern unter der ländlichen Jugend unseres Verbreitungsbezirks zugedacht hatten, sind nun sämtlich in den Händen der Preisträger. Aus Weiters-- hain ging uns folgende, von Kinderhand mit peinlicher Sauberkeit geschriebene Zuschrift zu: Geehrte Redaktion! Für das schöne Schlagballspiel sagen wir hierdurch unseren besten Dank. Wir werden es fleißig benützen. Die Weitershainer Schuljugend. Weitershain, 7. Mai 1908. I. A.: E x u st Kelle r. Hoffentlich läßt die fleißige Benutzung der Spiele auch in den Orten Steinbach und Launsbach nichts zu wünschen übrig. Redaktion: B. Wittko. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu Universitäis-Vuch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.